wie schon angekündigt, hier die Frage, was lässt UFO fliegen, schweben,
steigen oder emporschießen? In all diesen Kategorien sind sie, Berichten
zufolge, heutiger irdischer Technologie weit überlegen.
Die Ansage der Chinesen, jetzt einen rein elektrischen Antrieb
konstruiert zu haben, der auch im Vakuum des Weltalls funktioniert,
brachte mich auf den Gedanken, einmal nachzusehen, was aus der
Liftertechnik geworden ist. Von den Liftern
http://de.wikipedia.org/wiki/Lifter
wurde bis vor Kurzem behauptet (auf wikipedia steht die Behauptung
noch), sie funktionierten nach dem Prinzip des Ionenwindes, bzw.
aufgrund des Biefeld-Brown-Effektes.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenwind
http://de.wikipedia.org/wiki/Biefeld-Brown-Effekt
Das hätte bedeutet, dass sie für den Betrieb im Vakuum nicht geeignet
wären.
Hier hat sich nun etwas Gravierendes geändert: In Versuchen wurde
gezeigt, dass es nicht der Ionenstrom vom dünnen Draht zur ausgedehnten
Folie ist, der den Hub erzeugt. Wenn man den Gleichstromanschluss
umpolt, hebt der Lifter trotzdem ab und schwebt!
http://www.youtube.com/watch?v=uF8otSSPgdA
zeigt einen Lifter bei diesem Versuch.
Werden wir bald das Rätsel des UFO-Fluges geknackt haben?
Liebe Grüße
Roland
--
Die Erde ist die Heimat aller Menschen
> Werden wir bald das Rätsel des UFO-Fluges geknackt haben?
Die Schwurbler schwurbeln sich da bestimmt was zusammen.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Selbst der braune Meister Lampe greift erfreut nach Meyers Pampe.
(Gernhardt)
> Werden wir bald das Rätsel des UFO-Fluges geknackt haben?
vielleicht
http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0001095/MHD.html
J.
Hm. Diese Technik ist im Gegensatz zum geräuschlosen Schweben der Lifter
sehr laut ;-) Und Kursänderungen sind, AFAIK auch nicht machbar, oder doch?
Liebe Grüße
Roland <derwegendidisgehässigkeitnichtschlafenkonnte-böserdididu>
> Roland <derwegendidisgehässigkeitnichtschlafenkonnte-böserdididu>
*kräftigdraufklopp*
>
> Die Ansage der Chinesen, jetzt einen rein elektrischen Antrieb
> konstruiert zu haben, der auch im Vakuum des Weltalls funktioniert,
> brachte mich auf den Gedanken, einmal nachzusehen, was aus der
> Liftertechnik geworden ist. Von den Liftern
Die Aussage Antrieb sagt nichts darüber aus, ob er ein Feld
entwickelt das der irdischen Erdanziehung entgegen wirkt oder ob
es sich um ein Triebwerk handelt, welches komprimiertes Gas als
Stützmasse benutzt, um eine Rakete vom Boden zu heben.
Da es im Weltall nichts gibt woran sich ein Lifter abstoßen
könnte wäre nach Erreichen der letzten Luftmolekule Ende
Gelände, da der Lifter die Luftmolekühle seiner Unterseite
ionisiert um einen Abstoßungsprozess zu entwickeln. Der dadurch
entstandene Schwung würde je nachdem für eine Fahrt ohne
Wiederkehr reichen, da sinnvolle Kursmanöver nur mit
entsprechenden Schubdüsen machbar sind.
Auf dem Mond kann man mit dem Ding nicht landen. Der Mond hat
keine Atmosphäre um einen genügend großen Ionisationseffekt zum
abbremsen zu erreichen. Das können nur Raketentriebwerke.
Der Biefeld-Brown Effekt ist nichts anderes als das, was der
Lifter im Experiment kann.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Lifter
>
> wurde bis vor Kurzem behauptet (auf wikipedia steht die Behauptung
> noch), sie funktionierten nach dem Prinzip des Ionenwindes, bzw.
> aufgrund des Biefeld-Brown-Effektes.
Letzeres ja, da gibt es Dokus von Brown im Internet, erstes kann
nicht bewiesen werden. Ionenwind ist eine durch die Sonne in
Bewegung gebrachte Masse, die sich am Magnetfeld aufreibt.
Ergo muss immer ein Erzeuger, Motor da sein.
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenwind
> http://de.wikipedia.org/wiki/Biefeld-Brown-Effekt
>
> Das hätte bedeutet, dass sie für den Betrieb im Vakuum nicht geeignet
> wären.
>
> Hier hat sich nun etwas Gravierendes geändert: In Versuchen wurde
> gezeigt, dass es nicht der Ionenstrom vom dünnen Draht zur ausgedehnten
> Folie ist, der den Hub erzeugt. Wenn man den Gleichstromanschluss
> umpolt, hebt der Lifter trotzdem ab und schwebt!
Gähn, ja. Weil die Luft unterhalb des Lifters ionisiert wird und
grob gesagt entgegensetzt der Luftmoleküle geladen wird. So hats
mal der Herr Brown dem Biefeld erklärt. :-)
Es ist wohl unerheblich welche Polarität die Energiequelle hat,
Hauptsache Gleichstrom. Wechselstrom ist bezüglich der
Ausrichtung zur Ionisation zu schnell.
Es ist nicht zu empfehlen so ein Ding mit Dieselmotor und
Gleichstromrichter Model in größer nachzubauen, der Lifter ist
genausowenig steuerbar wie ein Stück nasse Seife, das dir aus
der Hand flutscht. Jede Gewichtsverlagerung würde dich
runterwerfen oder die Kiste auf den Kopf stellen.
>
> http://www.youtube.com/watch?v=uF8otSSPgdA
>
> zeigt einen Lifter bei diesem Versuch.
>
> Werden wir bald das Rätsel des UFO-Fluges geknackt haben?
Also die USA wird nichts verraten woran sie baut und was für
weiterentwickelte Fluggeräte aus der Schauberger und Epp Zeit
bereits im Testflug sind.
Angeblich wurde einiges an verwertbarem Material in die USA
verbracht.
>
> Liebe Grüße
> Roland
Patrick
>> Die Ansage der Chinesen, jetzt einen rein elektrischen Antrieb
>> konstruiert zu haben, der auch im Vakuum des Weltalls funktioniert,
>> brachte mich auf den Gedanken, einmal nachzusehen, was aus der
>> Liftertechnik geworden ist. Von den Liftern
> Die Aussage Antrieb sagt nichts darüber aus, ob er ein Feld
> entwickelt das der irdischen Erdanziehung entgegen wirkt oder ob
> es sich um ein Triebwerk handelt, welches komprimiertes Gas als
> Stützmasse benutzt, um eine Rakete vom Boden zu heben.
Das ist ja auch nebensächlich. Die Hauptsache ist, dass das Teil fliegt.
> Da es im Weltall nichts gibt woran sich ein Lifter abstoßen
> könnte
Das ist eben nach den Versuchen mit der Umpolung nicht mehr so gewiss.
Denn nun müsten die Ionen ja aufwärts strömen, nicht? Das würde sie aber
als "Rückstoß"-Antrieb untauglich machen. Trotzdem hebt der Lifter ab.
> wäre nach Erreichen der letzten Luftmolekule Ende
> Gelände, da der Lifter die Luftmolekühle seiner Unterseite
> ionisiert um einen Abstoßungsprozess zu entwickeln.
Wäre dem so, könnte immer noch eine Flugtechnik für Atmosphärenflug
daraus hervorgehen, die wir bisher nicht kennen. besonders zum Hovern
braucht es bisher noch Rotoren.
> Der dadurch
> entstandene Schwung würde je nachdem für eine Fahrt ohne
> Wiederkehr reichen, da sinnvolle Kursmanöver nur mit
> entsprechenden Schubdüsen machbar sind.
>
> Auf dem Mond kann man mit dem Ding nicht landen. Der Mond hat
> keine Atmosphäre um einen genügend großen Ionisationseffekt zum
> abbremsen zu erreichen. Das können nur Raketentriebwerke.
Wenn es sich um den behaupteten Effekt handelt. Armyexperten sind davon
anscheinend nicht überzeugt:
http://jnaudin.free.fr/lifters/arl_fac/index.html
Da ist man schon etwas weiter:
http://jnaudin.free.fr/html/lftcmk3.htm zeigt die Grundlagen einer
Steuerung, ganz ohne bewegliche Teile.
> Jan-H. Raabe,Student TU Braunschweig, schrieb:
>> vielleicht
>> http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0001095/MHD.html
> Hm. Diese Technik ist im Gegensatz zum geräuschlosen Schweben der Lifter
> sehr laut ;-) Und Kursänderungen sind, AFAIK auch nicht machbar, oder
> doch?
Ich muss die links mal ergaenzen, sieht ja wie Sau aus, aber ich komme
z.Z. zu wenig.
'Laut' weiss ich nicht.
Das Prinzip ist eine Art Schub, also muesste man z.B. beim Schweben
einen Luftzug (analog Hubschrauber) spueren. Die Beschleunigung passt in
etwa zu Myrabos Schaetzung, AFAIR.
Das Schweben selbst koennte vielleicht diamagnetisch im Erdfeld erzeugt
werden, aber das ist (wg. dem Energiebedarf und dem resultierenden
Magnetfeld des Ufos) ein eher unwahrscheinliches 'vielleicht'.
Es geht mir bei der Argumentation eher darum, das 'physikalisch
unmoeglich' der Skeptiker zu widerlegen.
Der Acceleration-Artikel von Bruce Maccabee passt da IMHO ganz gut zu
(den wollte ich mal uebersetzen).
Dazu ist da noch die Planung in Richtung M2P2-Magnetfeldantrieb der Nasa
als moegliches Triebwerk fuer grosse Entfernungen im Sonnensystem, bzw.
nahe interstellare Ziele.
J.
Bau die Kiste mal nach und du wirst merken woran es liegt.
>
> Liebe Grüße
> Roland
Patrick
Ich habe mal vor Jahren einige Versuche im TV gesehen, wo es richtig
geknallt hat. Es war eine Abfolge von Knallen, bei denen das Objekt, ein
kegelförmiges Teil, immer höher katapultiert wurde. Verwechsele ich da
vielleicht etwas?
> Das Prinzip ist eine Art Schub, also muesste man z.B. beim Schweben
> einen Luftzug (analog Hubschrauber) spueren. Die Beschleunigung passt in
> etwa zu Myrabos Schaetzung, AFAIR.
> Das Schweben selbst koennte vielleicht diamagnetisch im Erdfeld erzeugt
> werden, aber das ist (wg. dem Energiebedarf und dem resultierenden
> Magnetfeld des Ufos) ein eher unwahrscheinliches 'vielleicht'.
>
> Es geht mir bei der Argumentation eher darum, das 'physikalisch
> unmoeglich' der Skeptiker zu widerlegen.
Da sind wir schon zwei :-)
> Der Acceleration-Artikel von Bruce Maccabee passt da IMHO ganz gut zu
> (den wollte ich mal uebersetzen).
>
> Dazu ist da noch die Planung in Richtung M2P2-Magnetfeldantrieb der Nasa
> als moegliches Triebwerk fuer grosse Entfernungen im Sonnensystem, bzw.
> nahe interstellare Ziele.
http://science.nasa.gov/newhome/headlines/prop19aug99_1.htm
zur Info für Mitleser.
Liebe Grüße
Roland
Wenn es nach diesem Prinzip funktionieren würde, dürfte der Lifter bei
Umpolung nicht abheben, weil da die Atmosphäreteilchen noch oben
beschleunigt würden! Er hebt aber trotzdem ab, sodass diese Erklärung
nicht stimmen *kann*! Damit ist die Frage nach Eignung im Vakuum, bis
zum Beweis des Gegenteils wieder offen.
> Im Vakuum ist die Teilchendichte immens klein, das sich nichts
> konkretes findet, an dem sich der Lifter abstoßen könnte.
s.o.
[...]
>> Wenn es sich um den behaupteten Effekt handelt. Armyexperten sind
>> davon anscheinend nicht überzeugt:
> Warum etwas zugeben, was man schon weis?
>>
>> http://jnaudin.free.fr/lifters/arl_fac/index.html
>>
>> Da ist man schon etwas weiter:
> Klar 3 Schalter für die Ewigkeit.
>>
>> http://jnaudin.free.fr/html/lftcmk3.htm zeigt die Grundlagen einer
>> Steuerung, ganz ohne bewegliche Teile.
> Reicht imho nicht für einen kontrollierten Flug in alle
> Richtungen.
> Das gezeigte Modell ist immer noch angekettet.
> Die Stromzufuhr könnte mittig unterhalb des Geräts mittels Kabel
> erfolgen oder via Funkempänger.
> Das Abkippen des Lifters mit Schaltern bringt keinen
> Horizontaldrift, sondern verändert nur die Stellung des Geräts
> auf der Horizontalen.
Das ist doch schon etwas, was bis vor Kurzem noch als unmöglich galt.
Mit geeigneter Anordnung der Komponenten sollte Horizontalbeschleunigung
möglich sein.
> Die Videos pfunzen nicht.
Sorry! Da hat der Eigner der HP gepennt. Ich kann es leider nicht beheben.
> Bau die Kiste mal nach und du wirst merken woran es liegt.
Mach ich bei Gelegenheit.
Wie zum Beispiel einen Lifter, der trotz Umpolung abhebt?
http://www.youtube.com/watch?v=uF8otSSPgdA
Ja, unbedingt.
> Was kommt als nächstes? Bröckers? Wisnewski? Münchhausen? Von
> Bülow?
Woher soll ich das wissen? Ich bin nur sehr selten Hellseher. Ich werde
Dir den Lifterversuch gerne persönlich vorführen. Du darfst dann auch
selber Plus und Minus vertauschen. Wann kommst Du?
Wozu? Hast Du den Knackpunkt nicht erkannt? Wenn der Effekt des
Ionenwindes die Ursache des Schwebens wäre, weil davon Luftteilchen nach
unten beschleunigt werden, dann müsste bei einer Umpolung, der Lifter
auf den Boden gepresst werden, weil dann die Luftteilchen nach oben
beschleunigt würden. Darum geht es! Hebt er trotzdem ab, was er tut,
muss die Wirkung eine andere sein! Okay?
Ich habe jetzt noch eine andere Möglichkeit entdeckt, bei der trotz
Umpolung der Ionenwind als Ursache Bestand haben könnte. Das wäre dann
eine Hoffnung weniger. Ich habe die Physiker gefragt, mal sehen, was sie
antworten werden.
Vakuum kann ich mir nicht leisten ;-) Weder im Kopf, noch in einer
Kammer. Wenn Du jemanden kennst, der so ein Gerät hat und evtl für
einige Versuche zur Verfügung stellen würde, wäre ich für Hinweise sehr
dankbar.
> http://www.youtube.com/watch?v=uF8otSSPgdA
>
> zeigt einen Lifter bei diesem Versuch.
Pack die Anordnung in einen allseitig geschlossenen Kasten und messe das
Gewicht desselben, es wird konstant bleiben. Wenn nicht dann wäre das in
der Tat überraschend.
--
private communication within hostile networks:
http://torchat.googlecode.com/
> auf den Boden gepresst werden, weil dann die Luftteilchen nach oben
> beschleunigt würden.
Nein. Sie werden natürlich weiterhin zur Alu-Folie hin beschleunigt. Wie
kommst Du darauf, dass dies nicht der Fall sein sollte? Die Ionen sind
anders herum geladen, die Folie auch. Alles bleibt beim alten.
Diese Frage habe ich bei den Physikern gestellt und auch eine genau
entgegengesetzte Antwort erhalten. Hast Du bitte weitere Infos, Belege,
Quellen, die Deine Ansicht stützen?
> Diese Frage habe ich bei den Physikern gestellt und auch eine genau
> entgegengesetzte Antwort erhalten.
Dann hast Du möglicherweise die Frage nicht richtig gestellt oder die
Antwort falsch verstanden.
> Hast Du bitte weitere Infos, Belege,
> Quellen, die Deine Ansicht stützen?
Direkt am Draht findet eine Corona-Entladung statt, im Falle einer
positiven Corona entsteht um den Draht herum eine Wolke positiver
Stickstoffionen, die vom Draht abgestossen und von der Folie angezogen
werden. Daran zieht sich der Lifter nach oben.
Im Falle einer negativen Corona entsteht im weiteren Umkreis um den Draht
herum [durch die den Ionisierungsvorgängen in unmittelbahrer Nähe des
Drahtes entfliehenden Sekundärelektronen] eine Wolke von negativen
Sauerstoffionen (Stickstoff macht das wohl nicht so gerne, Sauerstoff
dagegen schon eher) und auch hier wieder das selbe Prinzip: Der Lifter
zieht sich an diesen Ionen nach oben.
Untermauert wird das von der Beobachtung, dass der Lifter bei sehr
niedrigem Luftdruck *erheblich* schlechter funktioniert. Weiterhin wird
die unausgesprochen unterschwellig vermutete These dass irgendetwas
impulserhaltungs-verletzendes geschieht (und nur das würde den Hype
überhaupt rechtfertigen) dadurch ins Wanken gebracht, dass noch niemand
es je für nötig befunden hat das ganze schnell mal eben in einem
luftdicht geschlossenen Behältnis auf einer Waage zu testen. *DAS* wäre
nämlich (im Erfolgsfalle) ein aufsehenerregendes Experiment, nicht das
langweilige Umpolen.
"..was geschieht, wenn die Polung umgekehrt wird? Werden Ionen dann in
die andere Richtung beschleunigt, oder gegenpolige Ionen weiterhin nach
unten?"
Eigentlich sollte das verständlich formuliert sein.
Antwort:
"Die Asymmetrie besteht darin, dass negative Ionen meist nur
Elektronen sind, während positive Ionen ionisierte
Atome/Moleküle sind, also bedeutend schwerer sind.
Außerdem kann man einen dünnen Draht so stark negativ aufladen,
dass Elektronen ihn spontan verlassen, lädt man ihn positiv auf,
passiert sowas in der Art nicht."
>> Hast Du bitte weitere Infos, Belege,
>> Quellen, die Deine Ansicht stützen?
>
> Direkt am Draht findet eine Corona-Entladung statt, im Falle einer
> positiven Corona entsteht um den Draht herum eine Wolke positiver
> Stickstoffionen, die vom Draht abgestossen und von der Folie angezogen
> werden. Daran zieht sich der Lifter nach oben.
>
> Im Falle einer negativen Corona entsteht im weiteren Umkreis um den Draht
> herum [durch die den Ionisierungsvorgängen in unmittelbahrer Nähe des
> Drahtes entfliehenden Sekundärelektronen] eine Wolke von negativen
> Sauerstoffionen (Stickstoff macht das wohl nicht so gerne, Sauerstoff
> dagegen schon eher) und auch hier wieder das selbe Prinzip: Der Lifter
> zieht sich an diesen Ionen nach oben.
Mal ganz abgesehen davon, dass mich sehr interessiert, wie er das macht,
das Nach-oben-ziehen*, habe ich in Wikipedia über Koronaentladung
folgenden Text gefunden:
"Eine Korona kann positiv oder negativ sein. Die Polarität der
gekrümmten Elektrode bestimmt die Polarität der Korona. Die
physikalischen Eigenschaften einer positiven und einer negativen Korona
zeigen beeindruckende Unterschiede. Diese Asymmetrie wird durch den
großen Massenunterschied zwischen Elektronen und Ionen hervorgerufen."
Das stimmt doch fast wörtlich mit dem überein, was mir bei den Physikern
geantwortet wurde, nicht?
> Untermauert wird das von der Beobachtung, dass der Lifter bei sehr
> niedrigem Luftdruck *erheblich* schlechter funktioniert.
Es soll einen Versuch in einer Vakuumkammer gegeben haben, der das
widerlegt:
"This experiment is very interesting and shows definitely that a force
is produced on asymmetrical capacitors when a High Voltage of +45KV is
applied between their armatures in a High Vacuum ( 1.72 x 10^-6 Torr )."
http://jnaudin.free.fr/lifters/ascvacuum/index.htm und hier
http://jnaudin.free.fr/lifters/ascvacuum/ascinvacuum.wmv
kann man das Video downloaden. Es ist nicht sehr hochwertig.
> Weiterhin wird
> die unausgesprochen unterschwellig vermutete These dass irgendetwas
> impulserhaltungs-verletzendes geschieht (und nur das würde den Hype
> überhaupt rechtfertigen) dadurch ins Wanken gebracht, dass noch niemand
> es je für nötig befunden hat das ganze schnell mal eben in einem
> luftdicht geschlossenen Behältnis auf einer Waage zu testen. *DAS* wäre
> nämlich (im Erfolgsfalle) ein aufsehenerregendes Experiment, nicht das
> langweilige Umpolen.
Das kann ich leider nicht testen, da es mir an ausreichend Vakuum
mangelt (Na, wenn das kein Paradoxon ist!). Wenn ich vermute, dass es
sich dabei um das gleiche Prinzip handelt, wie bei den fliegenden
Hühnern im LKW auf der Brücke, dürfte ich nicht ganz falsch liegen, oder?
*In allen einschlägigen Medien wird von Ionen gesprochen, die mittels
Reibung Luftteilchen nach unten beschleunigen, die an der Folie vorbei
nach unten strömen. Mit einer Kerze kann man den Luftstrom sichtbar
machen. Die Ionen selbst werden ja von der Folie eingefangen, sodass ihr
Impuls auf den Lifter ausgeglichen ist, neutral. Das erscheint mir
realistischer, als das Nach-oben-ziehen.
> *In allen einschlägigen Medien wird von Ionen gesprochen, die mittels
> Reibung Luftteilchen nach unten beschleunigen, die an der Folie vorbei
> nach unten strömen. Mit einer Kerze kann man den Luftstrom sichtbar
> machen. Die Ionen selbst werden ja von der Folie eingefangen, sodass ihr
> Impuls auf den Lifter ausgeglichen ist, neutral. Das erscheint mir
> realistischer, als das Nach-oben-ziehen.
So wie ich das verstanden habe (da kursiert ein Paper von einem Army
Research Laboratory, das ich mal überflogen habe) hängt es mit der
Beweglichkeit der Ionen in der restlichen umgebenden Luft zusammen. Wenn
ich das Paper richtig verstanden habe soll man sich für die kurze Zeit
die die Ionen benötigen um nach unten gezogen zu werden die Ionen und die
restliche Luft wie eine Art zähen Sirup vorstellen, an denen sich der
Lifter nach oben zieht (und dabei natürlich auch einen Luftzug nach unten
erzeugt wie ein Hubschrauber).
Die genauen Vorgänge an einer negativen Corona kann ich Dir auch nicht
detailliert auseinandersetzen, aber wenn ich das richtig verstanden habe
hat man zwar freie Elektronen relativ weit von der Corona entfernt (ich
weiss aber nicht wie weit) diese sollen jedoch auf ihrer Reise durch die
Luft dann doch Moleküle mit grosser Elektronegativität wie z.B.
Sauerstoff negativ ionisieren. Diese Ionen sind dann für den weiteren
Ladungstransport zuständig. Die Elektronen kommen also nicht weit (ich
weiss aber leider nicht wie weit).
Ich kann mir unter der Einschränkung, dass die Gesetze gelten, die ich in
der Schule gelernt habe keine andere Erklärung denken als die dass der
Apparat mit der umgebenden Luft wechselwirkt.
Falls es *nicht* mit der Luft wechselwirkt sondern irgendwelche ominösen
impulserhaltungsverletzenden (Äther|Raumkrümmung|warp|whatever)-kräfte
auftreten dann sollte man das messen können wenn man die gesamte
Apparatur in einen geschlossenen Kasten packt und denselben auf eine
'Waage stellt. Es muss kein Vakuum sein, es reicht wenn der Kasten dicht
geschlosssen ist und keine Luftströme entweichen können.
Wenn man mit dieser Anordnung nichts misst, wovon ich ausgehe, dann ist
das Thema komplett erledigt. Wenn man etwas messen sollte wird es
allerdings Zeit sich ernsthafte Gedanken zu machen. Vorher jedoch nicht.
Das tut er auch. Sonst wäre da kein Wind. Das tut aber der Nützlichkeit
des Effekts keinen Abbruch, denn er ist meines Wissens der einzige
bisher bekannte, der einen Auftrieb ohne mechanisch bewegliche Teile
oder Treibstoff erzeugt und mit Apparaten schwerer als Luft
funktioniert. Ein Feldantrieb eben. Selbst wenn er *nur* in einem Medium
zu nutzen sein sollte, könnte er eine ganz neue Technik der Fortbewegung
begründen.
> Falls es *nicht* mit der Luft wechselwirkt sondern irgendwelche ominösen
> impulserhaltungsverletzenden (Äther|Raumkrümmung|warp|whatever)-kräfte
> auftreten dann sollte man das messen können wenn man die gesamte
> Apparatur in einen geschlossenen Kasten packt und denselben auf eine
> 'Waage stellt. Es muss kein Vakuum sein, es reicht wenn der Kasten dicht
> geschlosssen ist und keine Luftströme entweichen können.
Ich habe im Bekanntenkreis Zugang zu einer elektronischen Waage, die
Milligram messen kann. Ob die von dem Feld beeinflusst werden wird?
Ich werde auf jeden Fall versuchen einige der Fragen empirisch zu
beantworten.
> Wenn man mit dieser Anordnung nichts misst, wovon ich ausgehe, dann ist
> das Thema komplett erledigt.
NACK! Luftfahrt- und Lasthebetechnik könnten Gebiete sein, die von dem
Effekt profitieren.
> Wenn man etwas messen sollte wird es
> allerdings Zeit sich ernsthafte Gedanken zu machen. Vorher jedoch nicht.
Glücklicherweise sehen das nicht alle Leute so :-)