Kann mal jemand kurz zusammenfassen, wie man in Deutchland
am ehesten dem Grosskaliberschiessen nachgehen kann und
wie man die entsprechende Legitimation erwirbt (ist das
die grüne WBK?)? Gibt es eine Disziplin, in der normale
Gebrauchswaffen ohne grossartiges Tuning und mit Mega-
Zieleinrichtungen geschossen werden? Darf man in Deutschland
überhaupt grössere Kaliber wie z. B. .50 AE schiessen?
Und wie fängt man das am ehesten an? Mal einen Verein
besuchen? Sind da Gäste und und Nachwuchs willkommen
oder er unerwünscht? In Deutschland wird man ja leider
schon komisch angeguckt, wenn man sich nur für was
anderes ausser Luftgewehr und Kleinkaliber interessiert.
Bye
Sven
Zum Erwerb ist die grüne WBK erforderlich. Um diese zu erlangen, ist eine
Mitgliedschaft von mind. 6-12 Monaten in einem Schießsportverein mit aktiver
Teilnahme am Training, sowie das Ablegen der Waffensachkundeprüfung
erforderlich.
Als Disziplinen gibt es z.B. vom DSB die Gebrauchspistole/-revolver oder vom
Schützenverband Hamburg die HH-4. Getunte Waffen sind nicht erforderlich,
optische Zieleinrichtungen nicht erlaubt.
Welches Kaliber höchstens geschossen werden darf häng natürlich vom Verein
ab (Standzulassung!). Bei manchen Vereinen darf man nur .22 l.r. schießen,
bei anderen (z.B. bei meinem: www.bergedorfer-schuetzen.de) alle
Kurzwaffenkaliber.
Prinzipiell sind Gäste/Interessenten in jedem Verein willkommen. Ob
Großkaliberschützen willkommen sind, hängt natürlich zum einen davon ab, ob
dort überhaupt Großkaliber geschossen werden darf (Standzulassung!), und zum
anderen wie man dort auftritt. Wenn Du glaubhaft machen kannst, daß Du
ernsthaft am Sportschießen interessiert bist und eben nicht nur eine
Möglichkeit suchst, in den Besitz einer GK-Waffe zu gelangen, wird man Dich
dort sicher willkommen heißen und unterstützen. Ggf. mußt Du in Kauf nehmen,
daß Du zunächst eine Weile Kleinkaliber schießen und Deine Fähigkeiten unter
Beweis stellen mußt. Das Interesse am Kaliber .50AE würde ich vielleicht
nicht gleich beim ersten Gespräch erwähnen! Gut Ding will Weile haben ;-)
Ob es nun besonders sportlich bzw. angenehm ist, .50AE zu schießen mag ich
persönlich bezweifeln. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Gruß
Dirk
Hallo Dirk!
> Zum Erwerb ist die grüne WBK erforderlich. Um diese zu erlangen, ist eine
> Mitgliedschaft von mind. 6-12 Monaten in einem Schießsportverein mit
aktiver
> Teilnahme am Training, sowie das Ablegen der Waffensachkundeprüfung
> erforderlich.
Da spricht ja nix dagegen. Im Gegenteil, man lernt neue Leute mit evtl.
gleichen
Interessen kennen. Wie aber kann man am Training teilnehmen, wenn man selber
noch gar keine Waffe besitzen darf? Gibt es Vereinswaffen, die man unter
Aufsicht benutzen darf?
> Als Disziplinen gibt es z.B. vom DSB die Gebrauchspistole/-revolver oder
vom
> Schützenverband Hamburg die HH-4. Getunte Waffen sind nicht erforderlich,
> optische Zieleinrichtungen nicht erlaubt.
Das hört sich gut an. Dieses Schiessen mit z. B. Luftpistolen mit
Laufgewichten
und allerlei Schickimicki ist für mich einfach Nonsens und einem Autorennen
mit ABS, ESP usw. gleichzusetzen. Das ist einfach nicht echt sondern
gekünstelt.
> Welches Kaliber höchstens geschossen werden darf häng natürlich vom Verein
> ab (Standzulassung!). Bei manchen Vereinen darf man nur .22 l.r. schießen,
> bei anderen (z.B. bei meinem: www.bergedorfer-schuetzen.de) alle
> Kurzwaffenkaliber.
Klingt logisch. Also hängt es davon ab, was für einen Schiesstand es in
meiner Umgebung überhaupt gibt. Leider finde ich im Telefonbuch nix und
auch in der Öffentlichkeit tritt hier nur der Schützenverein auf, der mit
grünem
Filz und Tschingterrassabumm wie ein Spielmannszug durch die Strassen
marschiert mit anschliessendem kollektiven Besäufnis im Schützenheim.
Ich denke, dass es da weniger um den Schiessport als eher um das gesellige
Beisammensein geht. Schiessen AFAIK auch nur Luftgewehr. *Sowas*
suche ich ausdrücklich nicht. Es geht mir doch eher um den Schiessport an
sich obwohl natürlich gegen das Beisammensein auch nichts spricht. Nur
sollte der Schützenverein keine Alibifunktion für einen besseren Kneipen-
besuch darstellen. Alles natürlich IMVVVHO. Ich will neimandem
auf den Schlips treten, der so so praktiziert und mag.
> Prinzipiell sind Gäste/Interessenten in jedem Verein willkommen. Ob
> Großkaliberschützen willkommen sind, hängt natürlich zum einen davon ab,
ob
> dort überhaupt Großkaliber geschossen werden darf (Standzulassung!), und
zum
> anderen wie man dort auftritt. Wenn Du glaubhaft machen kannst, daß Du
> ernsthaft am Sportschießen interessiert bist und eben nicht nur eine
> Möglichkeit suchst, in den Besitz einer GK-Waffe zu gelangen, wird man
Dich
> dort sicher willkommen heißen und unterstützen. Ggf. mußt Du in Kauf
nehmen,
> daß Du zunächst eine Weile Kleinkaliber schießen und Deine Fähigkeiten
unter
> Beweis stellen mußt. Das Interesse am Kaliber .50AE würde ich vielleicht
> nicht gleich beim ersten Gespräch erwähnen! Gut Ding will Weile haben ;-)
Gegen Training mit Kleinkalibern spricht ja nix. Beim Autofahren fängt man
ja
auch nicht mit einem Porsche an. Aber irgendwann sollte schon der Umstieg
auf ein 'echtes' Kaliber möglich sein. Das mit der WBK verstehe ich nicht
ganz. Ich habe das so verstanden, dass man selbs tmit einer WBK eine Waffe
nicht führen darf. Also Halfter umschnallen und in der Fussgängerzone
spazieren
tragen. Dafür benötigt man doch einen Waffenschein, den zu bekommen in
Deutschland nahezu unmöglich ist. Soviel ich weiss, wird der nichtmal jedem
Sicherheitsunternehmen bewilligt. Was nützt also eine WBK, wenn man
nicht im Verein damit schiessen will? Kann natürlich auch sein, dass ich da
was falsch verstanden habe.
> Ob es nun besonders sportlich bzw. angenehm ist, .50AE zu schießen mag ich
> persönlich bezweifeln. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Ich habe mal gerüchteweise davon sagen hören, dass sich dieses Kaliber
extrem angenehm und präzise schiessen lässt, was mir irgendwie unlogisch
erscheint. Eigentlich sollte das doch einen extremen Rumms und gewaltigen
Rückstoss geben oder nicht? Aber Ausprobieren wäre schon mal nicht
schlecht.
Bye
Sven
> Das hört sich gut an. Dieses Schiessen mit z. B. Luftpistolen mit
> Laufgewichten
> und allerlei Schickimicki ist für mich einfach Nonsens und einem Autorennen
> mit ABS, ESP usw. gleichzusetzen. Das ist einfach nicht echt sondern
> gekünstelt.
Auch wenn Du es vielleicht nicht gerne hörst: Fang mit LP/KK an !
Ich kenne ein paar Direkt-Grisskaliber-Anfänger, die bringens selbst
nach ein paar Jahren nicht weit, weil sie z.B. nie das unbwusste
Abziehen gelernt haben. (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.)
Ich persönlich schiesse seit 12 Jahren GK und auch seit vielen Jahren
IPSC und greife doch immer wieder mal zur LuPi bzw. KK-Pistole
und das bringt echt viel.
>> Ob es nun besonders sportlich bzw. angenehm ist, .50AE zu schießen mag ich
>> persönlich bezweifeln. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
> Ich habe mal gerüchteweise davon sagen hören, dass sich dieses Kaliber
> extrem angenehm und präzise schiessen lässt, was mir irgendwie unlogisch
> erscheint. Eigentlich sollte das doch einen extremen Rumms und gewaltigen
> Rückstoss geben oder nicht? Aber Ausprobieren wäre schon mal nicht
> schlecht.
Die 50AE schiesst sich wie eine ordentlich geladene 44er aus dem Revolver.
Die Knarre ist sehr präzise. Das Problem ist, die Präzision umzusetzten.
Wer mit sowas anfängt, wird auch nach einigen hundert Schuss noch nichts
treffen. Man muss mit kleineren Kalibern anfangen und sich solange
hocharbeiten, bis man auch mit einer 44er unbewusst abziehen kann.
Wenn Du was Richtiges willst, dann 454 Casull!
Bei der 50AE zahlt man sich dumm und dämlich für Munition, da
der Laufdiameter einmalig ist. Die Casull hat .452 und somit hat
man eine recht grosse Auswahl von gängigen Geschossen zur Verfügung.
Fabrik-Mun. kann man in beiden Fällen als Nicht-Millionär vergessen.
> Auch wenn Du es vielleicht nicht gerne hörst: Fang mit LP/KK an !
> Ich kenne ein paar Direkt-Grisskaliber-Anfänger, die bringens selbst
> nach ein paar Jahren nicht weit, weil sie z.B. nie das unbwusste
> Abziehen gelernt haben. (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.)
> Ich persönlich schiesse seit 12 Jahren GK und auch seit vielen Jahren
> IPSC und greife doch immer wieder mal zur LuPi bzw. KK-Pistole
> und das bringt echt viel.
Da hast Du recht; das höre ich gar nicht gerne. Eher trete ich einem
Reservistenverband der Bundeswehr bei und schiesse dort.
Deiner Argumentation nach müsste ich als Schütze sowieso schon
durch die BW verkorkst sein, da ich dort auch Grosskaliber
geschossen habe ohne vorher mit KK oder LP trainiert zu haben.
Demnach ist es also sowieso schon zu spät um mir einen
anständigen Schiesstil anzugewöhnen.
> Die 50AE schiesst sich wie eine ordentlich geladene 44er aus dem Revolver.
> Die Knarre ist sehr präzise. Das Problem ist, die Präzision umzusetzten.
> Wer mit sowas anfängt, wird auch nach einigen hundert Schuss noch nichts
> treffen.
Die Logik verstehe ich nicht ganz. Ist das eher Deine persönliche
Meinung oder allgemein anerkannt?
> Man muss mit kleineren Kalibern anfangen und sich solange
> hocharbeiten, bis man auch mit einer 44er unbewusst abziehen kann.
Was ist mit unbewusst abziehen gemeint?
> Wenn Du was Richtiges willst, dann 454 Casull!
Revolver? Hmm, nicht so mein Ding, glaube ich.
> Bei der 50AE zahlt man sich dumm und dämlich für Munition, da
> der Laufdiameter einmalig ist. Die Casull hat .452 und somit hat
> man eine recht grosse Auswahl von gängigen Geschossen zur Verfügung.
> Fabrik-Mun. kann man in beiden Fällen als Nicht-Millionär vergessen.
.45 ACP wäre für mich auch akzeptabel. Mein Problem ist, dass ich
ziemlich genau weiss, womit ich letztendlich schiessen will. In Frage
kommen für mich nur IMI Desert Eagle .50AE (ist wohl eher ein
Wunschtraum aber träumen ist ja erlaubt) oder (realistischer)
.45 ACP auf 1911-Basis. Alles andere bringt mir nix, selbst wenn
andere Schützen mit anderen Pistolen bessere Ergebnisse bringen.
Einem Porschefahrer bringt ein Ferrari auch nix, selbt wenn dieser
schneller oder besser wäre.
Auf dem Weg dorthin kann man sicher im Verein mit allen möglichen
anderen Waffen und Kalibern trainieren aber am Ende des Wegs
(Erwerb der grünen WBK) *muss* meine Traumwaffe stehen
sonst bringt mir das nix. Wenn ich dann mit einer klapprigen 1911
schlechtere Ergebnisse bringe als irgendein Freak mit einer
vergoldeten Hypermegahightechschiessmaschine ist mir dann auch
vollkommen wurscht. Mit *meiner* Traumwaffe will ich bestmögliche
Ergebnisse erzielen. Was theoretisch und technisch mit andern Waffen
möglich wäre, interessiert mich da eher am Rande.
Die Frage nach .50 AE war wie gesagt
Wunschtraum und das ist gleichzusetzen wie der Wunsch nach
einem Porsche GT1 und in der Wirklichkeit wird es halt max.
ein Golf GTi (auch ein schönes Auto nebenbei bemerkt).
Mal schauen, ob sich das irgendwie verwirklichen lässt.
Bye
Sven
> Die Frage nach .50 AE war wie gesagt
> Wunschtraum und das ist gleichzusetzen wie der Wunsch nach
> einem Porsche GT1 und in der Wirklichkeit wird es halt max.
> ein Golf GTi (auch ein schönes Auto nebenbei bemerkt).
>
jooo, sollst ja eine haben. aber das ist nix zum immer schiessen. mehr was
zum gern haben :-)).
zum immer schiessen ist eine 9para oder vielleicht auch (mit
einschränkungen) eine 1911 (auch das eher ein liebhaberstück) geeignet.
schiess doch einfach mal, nach kurzer zeit wird sich deine einstellung von
alleine den realitäten anpassen...
peter
> jooo, sollst ja eine haben. aber das ist nix zum immer schiessen. mehr was
> zum gern haben :-)).
Zum Kuscheln??? Wie Sledge Hammer? Mit eigenem Kopfkissen
im Bett? Das geht zu weit und ist ja schon bald albern. :-)
> zum immer schiessen ist eine 9para oder vielleicht auch (mit
> einschränkungen) eine 1911 (auch das eher ein liebhaberstück) geeignet.
> schiess doch einfach mal, nach kurzer zeit wird sich deine einstellung von
> alleine den realitäten anpassen...
Aber grade im Bereich .45 ACP gibt es doch so viele Sachen zum
Tunen wie für keine andere Waffe. Weshalb auch hier noch mit
Einschränkung? Achja; wie finde ich denn jetzt einen Club oder
Verein in meiner Nähe? Gibt es da einen Dachverband, der ein
Verzeichnis führt? Irgendwie soll es da doch zwei Dachverbände
geben. Bund Deutscher Sportschützen und Deutscher
Schützenbund oder so? Ist echt blöde, sich da ranzutasten,
wenn alle Nachbarn, Verwandten und Bekannten sich
nur kopfschütteld und mit Grausen abwenden und man sonst
keinen weiter kennt. Dabei sehe ich das eigentlich als Sport mit
seinem Lieblingssportgerät. Autorennen sind mit Sicherheit gefährlicher.
Von Schiessunfällen hört bei eigentlich nur bei Sonntagsjägern aber
weniger bei Sportschützen. Ich bräuchte echt mal eine Ansprech-
möglichkeit, bei der ich mich vor Ort informieren kann und
auch meine vielen dummen Anfängerfragen stellen kann.
Bye
Sven
"Sven Bötcher" <svenn...@yahoo.de> schrieb:
> wie finde ich denn jetzt einen Club oder
> Verein in meiner Nähe? Gibt es da einen Dachverband, der ein
> Verzeichnis führt? Irgendwie soll es da doch zwei Dachverbände
> geben.
Du hast ja schon die richtigen Verbände aufgezählt.
Schau Dich am besten mal bei
http://www.bdsnet.de ; dort findest Du zuerst mal
"Deinen" zuständigen Landesverband. Die haben meist noch eine
eigene Internetpräsenz.
Bei denen kannst Du die dann erkundigen (evtl. stehts sogar schon
auf deren Webseite), wo die geographisch nächsten Schießstände
bzw. Vereine sind.
HTH,
Marco
PS: Man könnte auch einen GUTEN ;-) DSB-Verein finden. Die
Wahrscheinlichkeit ist aber deutlich geringeer, als beim BDS.
> "Andreas Heiss" <bd...@rz.uni-karlsruhe.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:aogtrb$dv1$1...@news.rz.uni-karlsruhe.de...
>> Auch wenn Du es vielleicht nicht gerne hörst: Fang mit LP/KK an !
>> Ich kenne ein paar Direkt-Grisskaliber-Anfänger, die bringens selbst
>> nach ein paar Jahren nicht weit, weil sie z.B. nie das unbwusste
>> Abziehen gelernt haben. (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.)
>> Ich persönlich schiesse seit 12 Jahren GK und auch seit vielen Jahren
>> IPSC und greife doch immer wieder mal zur LuPi bzw. KK-Pistole
>> und das bringt echt viel.
> Da hast Du recht; das höre ich gar nicht gerne. Eher trete ich einem
> Reservistenverband der Bundeswehr bei und schiesse dort.
> Deiner Argumentation nach müsste ich als Schütze sowieso schon
> durch die BW verkorkst sein, da ich dort auch Grosskaliber
> geschossen habe ohne vorher mit KK oder LP trainiert zu haben.
> Demnach ist es also sowieso schon zu spät um mir einen
> anständigen Schiesstil anzugewöhnen.
Nein, verkorkst bist Du durch die BW nicht. Aber wenn Du gut schiessen
lernen willst, dann fang zumindest mit einer geliehenen 22er an.
Das Problem ist folgendes: (Fast) jeder hat eine unbewusste Schussangst
bei grosskalibrigen Waffen. D.h. das Gehirn würde gerne wissen wann
der Knall und der Rückstoss kommt, was dazu verführt, den Abzug
durchzureissen. Gut treffen kann man aber eigentlich nur,wenn man
unbewusst abzieht, d.h. man erhöht den Druck auf den Abzug gaaaanz
langsam bis es irgendwann knallt. (Irgendwann kennt man seine Waffe
natürlich so gut, dass man nicht mehr wirklich von 'unbewusstem' abziehen
sprechen kann.)
Zusätzlich zum abziehen muss man noch visieren und richtig atmen.
Es ist besser, die Visierung so gut es geht im Ziel zu halten und
unbewusst abzuziehen als zu denken "jetzt stehe ich genau in der 10 und
drücke ab".
Das richtige Abziehen ist das A und O des präzisen Schiessens
und das geht bei den meisten Leuten halt erst, wenn sie sich
an den Knall und den Rückstoss gewöhnt haben.
Bei geübten Schützen hat man mal eine Untersuchung gemacht und
festgestellt, dass der Schuss sogar immer zwichen zwei Herzschlägen
fällt und nie gleichzeitig mit einem Herzschlag. Sowas bekommt man
nur durch viel Training hin...
>> Die 50AE schiesst sich wie eine ordentlich geladene 44er aus dem Revolver.
>> Die Knarre ist sehr präzise. Das Problem ist, die Präzision umzusetzten.
>> Wer mit sowas anfängt, wird auch nach einigen hundert Schuss noch nichts
>> treffen.
> Die Logik verstehe ich nicht ganz. Ist das eher Deine persönliche
> Meinung oder allgemein anerkannt?
s.o. zur Begründung.
>> Man muss mit kleineren Kalibern anfangen und sich solange
>> hocharbeiten, bis man auch mit einer 44er unbewusst abziehen kann.
> Was ist mit unbewusst abziehen gemeint?
s.o.
>> Wenn Du was Richtiges willst, dann 454 Casull!
> Revolver? Hmm, nicht so mein Ding, glaube ich.
>> Bei der 50AE zahlt man sich dumm und dämlich für Munition, da
>> der Laufdiameter einmalig ist. Die Casull hat .452 und somit hat
>> man eine recht grosse Auswahl von gängigen Geschossen zur Verfügung.
>> Fabrik-Mun. kann man in beiden Fällen als Nicht-Millionär vergessen.
> .45 ACP wäre für mich auch akzeptabel. Mein Problem ist, dass ich
> ziemlich genau weiss, womit ich letztendlich schiessen will. In Frage
> kommen für mich nur IMI Desert Eagle .50AE (ist wohl eher ein
> Wunschtraum aber träumen ist ja erlaubt) oder (realistischer)
> .45 ACP auf 1911-Basis. Alles andere bringt mir nix, selbst wenn
> andere Schützen mit anderen Pistolen bessere Ergebnisse bringen.
> Einem Porschefahrer bringt ein Ferrari auch nix, selbt wenn dieser
> schneller oder besser wäre.
Naja, ich will schon konkurrenzfähig sein. Wenn man immer schlechter
ist als andere macht das doch auch keinen Spass.
> Auf dem Weg dorthin kann man sicher im Verein mit allen möglichen
> anderen Waffen und Kalibern trainieren aber am Ende des Wegs
> (Erwerb der grünen WBK) *muss* meine Traumwaffe stehen
> sonst bringt mir das nix.
Kann sie doch. Wer sagt, dass Du nur eine Waffe haben kannst ?
Wenn es für Dich finanzierbar ist, ist eine 50AE kein Problem.
Übrigens: Wende Dich wegen eines Vereins in Deiner Gegend an
den BDS. www.bdsnet.de
Viel Glück
- Andreas
also zum angangen ist echt .22 lfb. zu empfehlen. bzw. um das gefühl also
die ruhige hand beim zielen zu haben....
ich selber bin auch Großkaliberschütze, und schiesse eigentlich mit der
.22er nur, weil die munition recht billig ist,
und zum training für die ruhige hand ganz gut ist,..
aber ich schiesse ja auch 9mm geht ja auch,... aber .22er bekommst nach 6
Monaten Vereinszugehörigkeit
( und nach dem besuch beim psychoklemptner wenn du unter 25 Jahre bist )
greez Philipp
> PS: Man könnte auch einen GUTEN ;-) DSB-Verein finden. Die
> Wahrscheinlichkeit ist aber deutlich geringeer, als beim BDS.
Ich meine mal in Visier gelesen zu haben, dass die zwei Vereine
quasi miteinander konkurrieren. Haben die auch verschiedene
Schiess-Disziplinen oder ist das gleich?
Bye
Sven
> Gut treffen kann man aber eigentlich nur,wenn man
> unbewusst abzieht, d.h. man erhöht den Druck auf den Abzug gaaaanz
> langsam bis es irgendwann knallt. (Irgendwann kennt man seine Waffe
> natürlich so gut, dass man nicht mehr wirklich von 'unbewusstem' abziehen
> sprechen kann.)
Achso. Ja beim ersten Schuss mit dem G3 habe ich ganz schön
geflattert und mit Mühe die Scheibe getroffen. Hmm, wenn ich mich
recht erinnerne, war das zum Ende der Grundi aber kein Problem mehr.
Wir haben nachher Uzi einhändig geschossen um zu gucken, ob man
da was trifft und ich habe mit dem MG meinen Stahlhelm auf 25 m
durchschossen. wir hatten nen lockeren Feldwebel als Gruppenführer.
Ich denke mal Druckpunkt suchen und dann abdrücken ohne Angst
dabei zu haben und zu verreissen, bekomme ich schon ganz gut hin.
Auch auf dem Truppenbungsplatz auf der Waldkampfbahn aus der
Bewegung heraus auf aufspringende Pappkameraden zu feuern hat
eigentlich ganz gut geklappt. will mich nciht überschätzen aber ich
dneke, dass ich da keine Probleme haben werde. Müsste man
unter sachkundiger Aufsicht ausprobieren. Ist ja schliesslich
ein paar Jährchen her. Das Einzige, womit ich nun wirklich fast
nix getroffen habe, war die Panzerfaust, weil die Visiereinrichtung
für Linksschützen absolut ungeeignet ist/war.
> Zusätzlich zum abziehen muss man noch visieren und richtig atmen.
Bei der BW hiess es einfach möglichst in den Atempausen zwischen
Ein- und Ausatmen. aber bei der BW wird ja auch immer Soldaten
gerecht vereinfacht, damit es auch jeder versteht.
> Es ist besser, die Visierung so gut es geht im Ziel zu halten und
> unbewusst abzuziehen als zu denken "jetzt stehe ich genau in der 10 und
> drücke ab".
Anders geht es doch gar nicht beim freihändigen Schiessen. Bischen
tattert ja wohl jeder weil er kein Gestell aus Stahl ist.
> Das richtige Abziehen ist das A und O des präzisen Schiessens
> und das geht bei den meisten Leuten halt erst, wenn sie sich
> an den Knall und den Rückstoss gewöhnt haben.
Null Problem. Hatte das Glück, bei der BW ein paar Schüsse mehr
abgeben zu dürfen. Uzi würde ich persönlich ja gerne nochmal
schiessen aber da sieht es im Zivilleben ja wohl eher schlecht mit
aus, wenn man nicht mit dem Kriegswaffenkontrollgesetz in
Konflikt geraten will. Nochmals sorry aber wenn man bei der
BW alles ausser Milan geschossen hat, dann *kann* man
KK und LG einfach nicht mehr ernst nehmen.
> Bei geübten Schützen hat man mal eine Untersuchung gemacht und
> festgestellt, dass der Schuss sogar immer zwichen zwei Herzschlägen
> fällt und nie gleichzeitig mit einem Herzschlag. Sowas bekommt man
> nur durch viel Training hin...
Nie drauf geachtet, wenn ich ehrlich bin. Ich fand es schon schwierig
genug, Atmung und Zielabdeckung in Einklang zu bringen
beim freihändigen Schiessen. Aufgelegt auf Sandsack ist sowieso
schon wieder ganz was anderes.
> s.o. zur Begründung.
Ist jetzt klar geworden.
> s.o.
Yes!
> Naja, ich will schon konkurrenzfähig sein. Wenn man immer schlechter
> ist als andere macht das doch auch keinen Spass.
Man kann sicher aber doch mit den Schützen messen, die eine
vergleichbare Waffe benutzen. Wie ist das überhaupt mit der
Wertung? Ein .45 Geschoss ist doch geringfügig grösser als ein
9 mm und hat evtl. eine andere Geschwindigkeit usw. Wird mit
allen grosskalibrigen Kurzwaffen auf dieselbe Scheibe geschossen?
> Kann sie doch. Wer sagt, dass Du nur eine Waffe haben kannst ?
> Wenn es für Dich finanzierbar ist, ist eine 50AE kein Problem.
Das hauptsächliche Problem sind wohl die Munitionskosten. Die Dessert
Eagle gäbe es ja wohl auch als .357 und .44 aber nur .50AE soll es
so richtig bringen. Vielleicht (wahrscheinlich?) bin ich aber auch nur
einer glorifizierenden Verherrlichung aufgesessen.
> Übrigens: Wende Dich wegen eines Vereins in Deiner Gegend an
> den BDS. www.bdsnet.de
Jau, den Link habe ich gesucht. Was ist mit dem anderen Verein DSB?
Nicht gut?
> Viel Glück
Vielen Dank für die Tipps!
Bye
Sven
Servus
Den Psychoklemtner braucht ma doch eigentlich nur bei Großkaliber. die .22
fallen doch unter olympische Disziplinen.
Gruß
--
Peter Biller
http://www.dream-on-line.de
ICQ 47895260
peter
"Sven Bötcher" <svenn...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aoh8ma$mh8c9$1...@ID-159755.news.dfncis.de...
"Peter Biller" <dr...@dream-on-line.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aohkgb$bah$07$1...@news.t-online.com...
dem ist nicht so, kenne einen Verein bei denen
Mehrere ein 50 AE haben.
mfg
Markus
Was ist eigentlich das beste Kaliber für eine Desert Eagle? Wollte mir in
(ferner) Zukunft vielleicht auch mal einen kaufen. .50 AE geht auf unserem
Schießstand in der Halle nicht, weil der nur bis 1500 J zugelassen ist. .44
Magnum wollte ich nicht unbedingt. Komm mir da irgendwie prollig vor, sowie
die Rednecks aus dem Midwest, wenn die mit ihren überlangen Revolvern
schießen ;). Also bleibt da erst mal nur .357 Magnum. Dieses Kaliber
schießen bei uns auch die meisten.
Gruß.
Björn Porschen
.50 ae ist was für die sinne, nicht für den verstand...
peter
"Björn Porschen" <Bjoern....@epost.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aoi1jn$mrj07$1...@ID-122240.news.dfncis.de...
Ich dachte die .357 wäre Ende der 70er der erste Kaliber der DE gewesen?
Gruß.
Björn Porschen
ich habe wohl auch ein bischen zu schnell vom schiesseindruck auf die
entwicklungsgeschichte geschlossen.
peter
"Björn Porschen" <Bjoern....@epost.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aoi8nv$m5lie$1...@ID-122240.news.dfncis.de...
> Da spricht ja nix dagegen. Im Gegenteil, man lernt neue Leute mit evtl.
> gleichen
> Interessen kennen. Wie aber kann man am Training teilnehmen, wenn man
selber
> noch gar keine Waffe besitzen darf? Gibt es Vereinswaffen, die man unter
> Aufsicht benutzen darf?
Selbstverständlich! ;-) Du kannst Dein Training mit Leihwaffen durchführen.
> Das hört sich gut an. Dieses Schiessen mit z. B. Luftpistolen mit
> Laufgewichten
> und allerlei Schickimicki ist für mich einfach Nonsens und einem
Autorennen
> mit ABS, ESP usw. gleichzusetzen. Das ist einfach nicht echt sondern
> gekünstelt.
Ein Laufgewicht an einer Luftpistole ist sogar mehr als sinnvoll, aber darum
ging es doch hier gar nicht!
> > Welches Kaliber höchstens geschossen werden darf häng natürlich vom
Verein
> > ab (Standzulassung!). Bei manchen Vereinen darf man nur .22 l.r.
schießen,
> > bei anderen (z.B. bei meinem: www.bergedorfer-schuetzen.de) alle
> > Kurzwaffenkaliber.
>
> Klingt logisch. Also hängt es davon ab, was für einen Schiesstand es in
> meiner Umgebung überhaupt gibt. Leider finde ich im Telefonbuch nix und
> auch in der Öffentlichkeit tritt hier nur der Schützenverein auf, der mit
> grünem
erster Anlaufpunkt ist immer der Dachverband (DSB = www.schuetzenbund.de).
Dort mußt Du Dich zu Deinem Landesverband durchklicken und dann - jenachdem
ob der online ist oder nicht - dort hinmailen oder anrufen. Die können Dir
dann alle Schützenvereine in Deiner Umgebung nennen (evtl. auch mit den
Trainingsmöglichkeiten).
> Filz und Tschingterrassabumm wie ein Spielmannszug durch die Strassen
> marschiert mit anschliessendem kollektiven Besäufnis im Schützenheim.
Ist natürlich Geschmackssache, aber dieser ganze Traditionskrempel steht mir
auch nicht. Ich habe ausschließliches Interesse an der Ausübung meines
Sports und der Teilnahme an Wettkämpfen.
> Gegen Training mit Kleinkalibern spricht ja nix. Beim Autofahren fängt man
> ja
> auch nicht mit einem Porsche an. Aber irgendwann sollte schon der Umstieg
> auf ein 'echtes' Kaliber möglich sein. Das mit der WBK verstehe ich nicht
> ganz. Ich habe das so verstanden, dass man selbs tmit einer WBK eine Waffe
> nicht führen darf. Also Halfter umschnallen und in der Fussgängerzone
> spazieren
> tragen. Dafür benötigt man doch einen Waffenschein, den zu bekommen in
> Deutschland nahezu unmöglich ist. Soviel ich weiss, wird der nichtmal
jedem
> Sicherheitsunternehmen bewilligt. Was nützt also eine WBK, wenn man
> nicht im Verein damit schiessen will? Kann natürlich auch sein, dass ich
da
> was falsch verstanden habe.
Klar hast Du da was falsch verstanden - und ich auch! Ich wußte ja nicht,
daß Du gar nicht im Verein schießen willst, sondern die Waffe erwerben
willst, um damit rumzulaufen . Diese Möglichkeit wirst Du durch keinen
Verein bekommen. Und das ist auch gut so!!!
Durch den Erwerb der WBK (="Waffenbesitzkarte") und eines Waffeneintrages
erwirbst Du die Berechtigung, die Waffe zu besitzen und die tatsächliche
Gewalt darüber auszuüben, nicht jedoch, sie zu führen. Das bedeutet, Du
darfst Deine Waffe zu Hause in einem Tresor verwahren, sie von der Munition
getrennt in einem verschlossenen Behältnis (Koffer) zum Verein
transportieren und dort damit schießen. Rückweg analog.
> > Ob es nun besonders sportlich bzw. angenehm ist, .50AE zu schießen mag
ich
> > persönlich bezweifeln. Aber das bleibt natürlich jedem selbst
überlassen.
>
> Ich habe mal gerüchteweise davon sagen hören, dass sich dieses Kaliber
> extrem angenehm und präzise schiessen lässt, was mir irgendwie unlogisch
> erscheint. Eigentlich sollte das doch einen extremen Rumms und gewaltigen
> Rückstoss geben oder nicht? Aber Ausprobieren wäre schon mal nicht
> schlecht.
Ja, das sind diese Stammtischparolen, und im Film sieht das auch immer so
toll einfach aus!
Die Präzision ist nicht besser oder schlechter als bei einem 38er Revolver,
nur der Rückstoß ist unverhältnismäßig größer, was das Schießen damit nicht
nur unangenehm, sondern auch ziemlich ermüdend macht. Spaß macht das nach
den ersten 10 Schuß auch nicht mehr, und mit Sport hat das nichts mehr zu
tun. Man kann natürlich selbstgeladene Munition verwenden, die man so
schwach lädt, daß der Rückstoß wieder angenehm ist. Aber dann kann ich auch
gleich .38 Spezial oder .357 Magnum schießen!
Gruß
Dirk
>> Zusätzlich zum abziehen muss man noch visieren und richtig atmen.
> Bei der BW hiess es einfach möglichst in den Atempausen zwischen
> Ein- und Ausatmen. aber bei der BW wird ja auch immer Soldaten
> gerecht vereinfacht, damit es auch jeder versteht.
Das stimmt im Prinzip schon. Man atmet halb aus und hält den Atem an.
Dann hat man 4 bis 8 Sekunden, während denen der Schuss brechen sollte
(je nach Mensch). Danach zittern die Muskeln mehr und man sollte
absetzten, durchatmen und nochmal beginnen.
>> Es ist besser, die Visierung so gut es geht im Ziel zu halten und
>> unbewusst abzuziehen als zu denken "jetzt stehe ich genau in der 10 und
>> drücke ab".
> Anders geht es doch gar nicht beim freihändigen Schiessen. Bischen
> tattert ja wohl jeder weil er kein Gestell aus Stahl ist.
Sicher zittert jeder mehr oder weniger. Es ist trotzdem besser, den Schuss
"langsam kommen" zu lassen als zu warten bis man mal kurz genau
in der 10 steht und dann den Abzug durchzureissen. Dann wird's meistens
nicht besser als 6 oder 7 (rechts oder links tief). Mit ersterer Methode
kann man fast nicht schlechter als 9 treffen.
Mit ein bisschen Übung und Krafttraining (sofern erforderlich) kann
man seinen "Zitterbereich" in der 10 halten (das sind 5cm auf 25m).
>> Das richtige Abziehen ist das A und O des präzisen Schiessens
>> und das geht bei den meisten Leuten halt erst, wenn sie sich
>> an den Knall und den Rückstoss gewöhnt haben.
> Null Problem. Hatte das Glück, bei der BW ein paar Schüsse mehr
> abgeben zu dürfen. Uzi würde ich persönlich ja gerne nochmal
> schiessen aber da sieht es im Zivilleben ja wohl eher schlecht mit
> aus, wenn man nicht mit dem Kriegswaffenkontrollgesetz in
> Konflikt geraten will. Nochmals sorry aber wenn man bei der
> BW alles ausser Milan geschossen hat, dann *kann* man
> KK und LG einfach nicht mehr ernst nehmen.
Naja, ich nehme die 9mm der BW auch nicht mehr ernst. Den Rückstoss
merke ich gar nicht mehr. Und die 308 aus dem Selbstlader ist
auch eher was für Kinder ;-)
Es gibt übrigens einen guten Trick, mit dem ich schon einige
Leute beeindrucken konnte, die nicht verstanden haben warum sie mit
der GK-Kurzwaffe nichts trafen obwohl sie doch "immer genau im
Ziel standen". Ich drücke denen einen Revolver (z.B. 357Mag) in
die Hand, der vorgeladen ist. Eine Kammer enthält jedoch eine
leere Hülse. Es macht peng, peng, peng, klick und dann sieht man
wie die Mündung nach unten zuckt. Das ist genau der Effekt, dass
die Leute den Abzug unbewusst durchreissen weil sie den Moment
des Schusses unbewusst selbst bestimmen wollen.
Das klappt bei fast jedem ! Aber es muss natürlich nicht so sein.
>> Naja, ich will schon konkurrenzfähig sein. Wenn man immer schlechter
>> ist als andere macht das doch auch keinen Spass.
> Man kann sicher aber doch mit den Schützen messen, die eine
> vergleichbare Waffe benutzen. Wie ist das überhaupt mit der
> Wertung? Ein .45 Geschoss ist doch geringfügig grösser als ein
> 9 mm und hat evtl. eine andere Geschwindigkeit usw. Wird mit
> allen grosskalibrigen Kurzwaffen auf dieselbe Scheibe geschossen?
Es gibt beim BDS eine Unterteilung in "bis 9mm" und "über 9mm".
Zusätzlich wird in "Magnum" und "normal" unterteilt.
Je nach Klasse (z.B. Revolver bis 9mm/38 Magnum) muss die
Munition einen gewissen Mindestimpuls vorweisen. (Der Rückstoss
ist abhängig vom Impuls, nicht von der Energie des Geschosses.)
Man schiesst also nicht in der gleichen Wertung, jedoch auf
die gleichen Scheiben. Beim DSB gibt es nur 4 mögliche Kaliber und
jedes wird getrennt gewertet: 9mm Para, 45ACP, 357Mag. und 44Mag.
>> Übrigens: Wende Dich wegen eines Vereins in Deiner Gegend an
>> den BDS. www.bdsnet.de
> Jau, den Link habe ich gesucht. Was ist mit dem anderen Verein DSB?
> Nicht gut?
Der DSB konzentriert sich eher auf die Olympischen Disziplinen.
Für GK-Kurzwaffen gibt es nur die Disziplin "Gebrauchsrevolver bzw.
-Pistole" in den oben genannten Kalibern. In vielen DSB-Vereinen
wird überhaupt kein GK geschossen. Deshalb empfehle ich den BDS,
das ist der zweit grösste Verband in D und bietet vorwiegend GK an.
>> Viel Glück
> Vielen Dank für die Tipps!
no problem.
Andi
Dirk Michaelsen schrieb:
zur DE .50AE:
> Die Präzision ist nicht besser oder schlechter als bei einem 38er Revolver,
> nur der Rückstoß ist unverhältnismäßig größer, was das Schießen damit nicht
> nur unangenehm, sondern auch ziemlich ermüdend macht. Spaß macht das nach
> den ersten 10 Schuß auch nicht mehr,
Das ist Ansichts-, Übungs- und Techniksache. Mit dem Rückstoß kann man sehr wohl
gut zurechtkommen.
> und mit Sport hat das nichts mehr zu tun.
Das ist Deine Meinung. Wie definierts Du denn Sport? Was macht das Schießen mit
.357 zum Sport und das Schießen mit .50AE nicht mehr? Es gibt Leute die sagen
alles stärker als .32 ist kein Sport mehr.
> Man kann natürlich selbstgeladene Munition verwenden, die man so
> schwach lädt, daß der Rückstoß wieder angenehm ist. Aber dann kann ich auch
> gleich .38 Spezial oder .357 Magnum schießen!
Wenn Du die .50 AE so 'runterladen willst repetiert sie nicht mehr.
Gruß,
Sepp
> Die Präzision ist nicht besser oder schlechter als bei einem 38er
Revolver,
> nur der Rückstoß ist unverhältnismäßig größer, was das Schießen damit
nicht
> nur unangenehm, sondern auch ziemlich ermüdend macht. Spaß macht das nach
> den ersten 10 Schuß auch nicht mehr, und mit Sport hat das nichts mehr zu
> tun. Man kann natürlich selbstgeladene Munition verwenden, die man so
> schwach lädt, daß der Rückstoß wieder angenehm ist.
aber bitte nicht die DE. du brauchst erhebliche mengen an gasdruck, um den
gasdruckmechanismus auslösen zu können.
peter
Hallo,
Du hast es oben selber erwähnt. Meine Empfehlung - der Reservistenverband:
http://www.vdrbw.de/
Viele RKs haben eine Schiesssportgruppe oder
Reservisten-Arbeitsgemeinschaften Schiesssport.
Ausserdem kannst Du im Rahmen einer DVag in den Genuss eines militärischen
Schiessens kommen.
Mit ein bischen Engagement ist Schiessen bei ausländischen Kameraden auch
drin.
Grüsse
Christian
> Klar hast Du da was falsch verstanden - und ich auch! Ich wußte ja nicht,
> daß Du gar nicht im Verein schießen willst, sondern die Waffe erwerben
> willst, um damit rumzulaufen . Diese Möglichkeit wirst Du durch keinen
> Verein bekommen. Und das ist auch gut so!!!
Jetzt hast Du gleich doppelt falsch verstanden. Ich wollte wissen, wie
ich die Waffe zum Schiessplatz transportiere, da ich sie ja nicht führen
darf/dürfte mit einer WBK.
> Durch den Erwerb der WBK (="Waffenbesitzkarte") und eines Waffeneintrages
> erwirbst Du die Berechtigung, die Waffe zu besitzen und die tatsächliche
> Gewalt darüber auszuüben, nicht jedoch, sie zu führen. Das bedeutet, Du
> darfst Deine Waffe zu Hause in einem Tresor verwahren, sie von der
Munition
> getrennt in einem verschlossenen Behältnis (Koffer) zum Verein
> transportieren und dort damit schießen. Rückweg analog.
Ahja, hier hast Du es beschrieben. Jetzt wird's klar. Der Transport
zu Schiesstand oder Büchsenmacher zählt wohl nicht als Führen. Hatte
nämlich gerätselt, ob ich die Waffe sonst rüberbeamen müsste oder
für den Transport auch noch einen Waffenschein beantragen.
Bye
Sven
>> Die Präzision ist nicht besser oder schlechter als bei einem 38er Revolver,
>> nur der Rückstoß ist unverhältnismäßig größer, was das Schießen damit nicht
>> nur unangenehm, sondern auch ziemlich ermüdend macht. Spaß macht das nach
>> den ersten 10 Schuß auch nicht mehr,
>
>
>Das ist Ansichts-, Übungs- und Techniksache. Mit dem Rückstoß kann man sehr wohl
>gut zurechtkommen.
Klar kann man das, aber erst nach langer Übung. Die meisten Besitzer
einer DE werden diesen Technikgrad jedoch nie erlangen. Insbesondere
ist das keine Waffe, die in Anfängerhände gehört!
>> und mit Sport hat das nichts mehr zu tun.
>
>Das ist Deine Meinung. Wie definierts Du denn Sport? Was macht das Schießen mit
>.357 zum Sport und das Schießen mit .50AE nicht mehr?
Klar ist das meine Meinung! Sport ist für mich in erster Linie
leistungsorientiertes Training, Teilnahme an Wettkämpfen, Präzision,
Körperbeherrschung, etc.
Wenn Du mal ehrlich bist, sind doch ein Großteil der Besitzer einer DE
eben daran nicht interessiert, sondern wollen sich nur ab und zu mal
bei ein paar Spaß-Schüssen abreagieren, oder kommen mit dieser Waffe
nicht zurecht. OK, es gibt auch Ausnahmen.
Und was meiner Meinung nach das Schießen mit .357 zum Sport macht, ist
zum einen die gute Handhabbarkeit dieses leistungsfähigen Kalibers,
sowie die Verankerung dieses Kalibers in Disziplinen aller
Dachverbände, wogegen es für die .50AE z.B. in meinem Dachverband
(DSB) eben keine Disziplin gibt.
>> Man kann natürlich selbstgeladene Munition verwenden, die man so
>> schwach lädt, daß der Rückstoß wieder angenehm ist. Aber dann kann ich auch
>> gleich .38 Spezial oder .357 Magnum schießen!
>
>Wenn Du die .50 AE so 'runterladen willst repetiert sie nicht mehr.
Schade aber auch.
Gruß
Dirk
--
Dirk Michaelsen, Hamburg, Germany
dirk.mi...@t-online.de
>Ahja, hier hast Du es beschrieben. Jetzt wird's klar. Der Transport
>zu Schiesstand oder Büchsenmacher zählt wohl nicht als Führen. Hatte
>nämlich gerätselt, ob ich die Waffe sonst rüberbeamen müsste oder
>für den Transport auch noch einen Waffenschein beantragen.
der Transport zählt dann als Führen, wenn die Waffe
a) im leichten Zugriff ist (Holster, Jackentasche, Handtasche, ...)
b) geladen ist.
In meinem vorigen Verein hatten wir eine in .50 AE,
die war die meiste Zeit defekt !!!
Habe sie deswegen nur 1 mal testen können,
eine gute .44 Magnum schießt genau so und
die Munition in .50 AE war recht teuer.
Kann Dir nur davon Abraten.
mfg
Markus
Dirk Michaelsen schrieb:
> Hi,
>
> >> Die Präzision ist nicht besser oder schlechter als bei einem 38er Revolver,
> >> nur der Rückstoß ist unverhältnismäßig größer, was das Schießen damit nicht
> >> nur unangenehm, sondern auch ziemlich ermüdend macht. Spaß macht das nach
> >> den ersten 10 Schuß auch nicht mehr,
> >
> >
> >Das ist Ansichts-, Übungs- und Techniksache. Mit dem Rückstoß kann man sehr wohl
> >gut zurechtkommen.
>
> Klar kann man das, aber erst nach langer Übung.
Nein, schon nach kurzer. Es ist natürlich von Vorteil, wenn man erklärt bekommt, wie
man das Teil halten soll.
> Die meisten Besitzer
> einer DE werden diesen Technikgrad jedoch nie erlangen. Insbesondere
> ist das keine Waffe, die in Anfängerhände gehört!
Ob Du's glaubst oder nicht, ich habe schon Nicht-Schützen gesehen, die auf Anhieb mit
der DE zurecht kamen und Schützen, die sich damit angestellt haben. Ich hatte zuerst
auch meine Bedenken aber nachdem ich sah wie einige GK-Schützen plötzlich mit der DE
in der Hand zittrig wurden andererseits Nicht-Schützen völlig unvoreingenommen und
problemlos die .50AE geschossen haben, halte ich solche Aussagen für ziemlich leer.
> >> und mit Sport hat das nichts mehr zu tun.
> >
> >Das ist Deine Meinung. Wie definierts Du denn Sport? Was macht das Schießen mit
> >.357 zum Sport und das Schießen mit .50AE nicht mehr?
>
> Klar ist das meine Meinung! Sport ist für mich in erster Linie
> leistungsorientiertes Training, Teilnahme an Wettkämpfen, Präzision,
> Körperbeherrschung, etc.
All das ist nicht kaliberabhängig und schließt .50AE nicht aus.
> Wenn Du mal ehrlich bist, sind doch ein Großteil der Besitzer einer DE
> eben daran nicht interessiert, sondern wollen sich nur ab und zu mal
> bei ein paar Spaß-Schüssen abreagieren,
??? Das ist die Vorstellung eines nicht DE-Schützen. Das könnte ein KK-Schütze auch
von einem .357er Schützen behaupten (hab ich sogar schon so gehört). Etwas mehr
Toleranz wäre auch hier angebracht. Wenn schon Schützen untereinander sich mit
solchen Vorurteilen abstempeln, können wir nicht auf Verständnis bei
nicht-schießenden Menschen hoffen.
> oder kommen mit dieser Waffe
> nicht zurecht. OK, es gibt auch Ausnahmen.
Ich kenne nur DE-Besitzer persönlich (und das sind so um die 10), die mit ihrer DE
sehr gut zurechtkommen.
Die DE ist eine Waffe, die sich sogar sehr angenehm schießen läßt.
> Und was meiner Meinung nach das Schießen mit .357 zum Sport macht, ist
> zum einen die gute Handhabbarkeit dieses leistungsfähigen Kalibers,
Nix besonderes, wie gut sich ein Kaliber handhaben läßt hängt entscheidend auch von
der Waffe ab.
Das gleich gilt für 9Para, ,45ACP, .44Magnum, ... diese Liste kannst Du beliebig
fortsetzen.
Das einzige, was .357 auszeichnet ist das relativ günstige Preis/Leistungsverhältnis.
> sowie die Verankerung dieses Kalibers in Disziplinen aller
> Dachverbände, wogegen es für die .50AE z.B. in meinem Dachverband
> (DSB) eben keine Disziplin gibt.
Schade, wenn der DSB Deinen Horizont festlegt. Es gibt genügend Verbände in denen .50
AE seinen Platz hat.
Das ist jetzt nicht böse gemeint.
> >> Man kann natürlich selbstgeladene Munition verwenden, die man so
> >> schwach lädt, daß der Rückstoß wieder angenehm ist. Aber dann kann ich auch
> >> gleich .38 Spezial oder .357 Magnum schießen!
> >
> >Wenn Du die .50 AE so 'runterladen willst repetiert sie nicht mehr.
>
> Schade aber auch.
Nicht so schlimm. Wer .357 schießen will soll .357 schießen, wer .50 AE schießen will
soll eben .50AE schießen. Es gibt ja glücklicherweise für jeden Geschmack das
geeignete Kaliber. Eine .44er DE schießt sich übrigens in etwa so wie ein .357
Revolver.
Gruß,
Sepp
> a) im leichten Zugriff ist (Holster, Jackentasche, Handtasche, ...)
> b) geladen ist.
Ah, wichtig zu wissen. Derartiges Wissen hat man dann aber
wenn man die Sachkundeprüfung abgelegt hat?
Habe übrigens mal www.bds-niedersachsen.de angesurft.
Nächster Verein scheint in Friedland zu sein, während es in
meiner alten Heimat Osnabrück wohl wohl reichlich Auswahl
vorhanden ist.
Bye
Sven
>
>"Dirk Michaelsen" <dirk.mi...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:aokg52$uv6$00$1...@news.t-online.com...
>
>> a) im leichten Zugriff ist (Holster, Jackentasche, Handtasche, ...)
>> b) geladen ist.
>
>Ah, wichtig zu wissen. Derartiges Wissen hat man dann aber
>wenn man die Sachkundeprüfung abgelegt hat?
Ja. Das und mehr...
Gib doch mal spasseshalber in Google "waffensachkunde pdf" als
Suchbegriff ein. Die gefundenen downloadbaren Dateien werden Dir einen
ersten Eindruck vom Waffensachkunde-pruefungsrelevanten Wissen
vermitteln.
cu, zili (Heinrich Zinndorf-Linker)
--
"Abusus non tollit usum" - Latin: Abuse is no argument against proper use.
mailto: hein...@zili.de http://zili.de
> Das ist Deine Meinung. Wie definierts Du denn Sport? Was macht das
> Schießen mit .357 zum Sport und das Schießen mit .50AE nicht mehr? Es gibt
> Leute die sagen alles stärker als .32 ist kein Sport mehr.
Das sind die, die immer hinterherlaufen und schubsen, damit die Bohne auch
hinten ankommt.
Wolfgang
> .44 Magnum wollte ich nicht unbedingt.
> Komm mir da irgendwie prollig vor, sowie
> die Rednecks aus dem Midwest, wenn die mit ihren überlangen
Revolvern
> schießen ;).
Dussel :P Wieder mal keine Ahnung von der Geometrie, der Mann.
> leistungsorientiertes Training, Teilnahme an Wettkämpfen, Präzision,
> Körperbeherrschung, etc.
Disziplin, meine Herren! Hat da etwa einer gelaechelt?!?!! NICHT auf
meinem Stand!
> Wenn Du mal ehrlich bist, sind doch ein Großteil der Besitzer einer
DE
> eben daran nicht interessiert, sondern wollen sich nur ab und zu mal
> bei ein paar Spaß-Schüssen abreagieren
Und, was ist jetzt daran so schlecht?
> > Wenn Du mal ehrlich bist, sind doch ein Großteil der Besitzer einer
> DE
> > eben daran nicht interessiert, sondern wollen sich nur ab und zu mal
> > bei ein paar Spaß-Schüssen abreagieren
>
> Und, was ist jetzt daran so schlecht?
nun, im Prinzip nichts. Ich gehe manchmal auch einfach aus dem Grund auf den
Stand, um den Frust des Tages zu vergessen. In erster Linie bin ich aber
Sportschütze, der seinen Sport ernst nimmt. Das mag natürlich jeder so sehen
wie er möchte.
Wenn aber jemand eine Waffe beantragt, nur um ab und zu mal ein paar
Spaßschüsse abzugeben, ist die Waffe unter einem Vorwand beantragt worden
und das Bedürfnis einfach nicht mehr gegeben!
Ich persönlich hätte keine Schmerzen damit, wenn die Behörde irgendwann
einen regelmäßigen Leistungsnachweis von den Sportschützen verlangen würde,
um sicherzustellen, daß die ganzen Scheinbedürfnisse wegfallen. Das sollte
auch keinem von Euch wehtun, wenn Ihr Euren Sport wirklich ernst nehmt und
dafür auch etwas tut.
Gruß
Dirk
IMHO hat jeder unbescholtene bürger das recht, eine waffe (oder mehrere) zu
besitzen. punkt. auch ohne das er im bunten papageienkostüm mit einer .22
sportwaffe löcher in pappdeckel stanzt.
sport ist gut. aber der zusammenhang mit waffenbesitz ist ein rein
künstlicher und hat nur politische, aber keine realen gründe.
oder wie dämlich käme es dir vor, wenn der kraftfahrzeugbesitz an eine
dokumentierte mindestanzahl von gefahrenen jahreskilometern gebunden wäre?
oder an sportlicher betätigung?
peter
"Dirk Michaelsen" <dirk.mi...@edeka.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aooaus$ed2$1...@goliath.news.is-europe.net...
>es gibt keine scheinbedürfnisse, es gibt bedürfnisse. und die sind auch nur
>künstlich eingeführt worden, um den legalen waffenbesitz zu reglementieren.
>
>IMHO hat jeder unbescholtene bürger das recht, eine waffe (oder mehrere) zu
>besitzen. punkt. auch ohne das er im bunten papageienkostüm mit einer .22
>sportwaffe löcher in pappdeckel stanzt.
Wobei ich eine gewisse Registrierungs- und Dokumentationspflicht als
sinnvoll erachten würde. Ebenso Restriktionen bei Rechtsverstößen...
>sport ist gut. aber der zusammenhang mit waffenbesitz ist ein rein
>künstlicher und hat nur politische, aber keine realen gründe.
>
>oder wie dämlich käme es dir vor, wenn der kraftfahrzeugbesitz an eine
>dokumentierte mindestanzahl von gefahrenen jahreskilometern gebunden wäre?
Wäre ich sehr dafür! Man schaue sich all die Sonntagsfahrer an, die
oft hinderlich und manchmal gefährlich agieren :( Nicht umsonst gibt
es sowas auch bei Luftfahrt (Fliegen ist teilweise einfacher als
Autofahren mit seinen kurzen Reaktionszeiten/wegen!),
Berufskraftfahrern...
>peter
>
regards - Ralph
--
Want to get in touch? http://www.radio-link.net/whereisralph.txt
Mercante
> Gib doch mal spasseshalber in Google "waffensachkunde pdf" als
> Suchbegriff ein. Die gefundenen downloadbaren Dateien werden Dir einen
> ersten Eindruck vom Waffensachkunde-pruefungsrelevanten Wissen
> vermitteln.
Hey, das ist super. Habe es mal ausgedruckt und schmökere bei
Gelegenheit drin. Insgesamt scheint diese NG sehr hilfsbereit
zu sein.
Bye
Sven
>Jogger muss ja auch nicht nachweisen, dass er in einem Verein ist und
>regelmäßig an Wettläufen teilnimmt, damit er seine Laufschuhe behalten darf.
>Schon der Vereinszwang ist IMO verfassungswidrig.
schlechter Vergleich, ein Jogger ist auch keine Waffe (es sei denn, er
ist Shaolin-Mönch).
übrigens ebenso wie durch abflussreiniger und duschwannen...
peter
"Dirk Michaelsen" <dirk.mi...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aopkgo$mit$00$1...@news.t-online.com...
Abflußreiniger und Autos wurden aber nicht erfunden um damit Menschen zu töten.
Wenn dadurch Menschen getötet werden, ist es ein Mißbrauch. Wenn durch Waffen
Menschen getötet werden, dann ist die Waffe der Bestimmung zugeführt worden,
die der Erfinder ihr zugedacht hatte. Eigentlich ist die Verwendung einer Waffe
als Sportgerät ein Mißbrauch.
bye
ago
BTW: Nimm das obige bitte nicht _zu_ ernst. Just think about it.
--
Alexander...@informatik.tu-chemnitz.de
http://www.gotti.org ICQ: 126018723
in der hand eines amokläufers wird alles zur waffe. gift, bakterien, autos,
kunstdünger und diesel. sogar teppichmesser (remember?).
übrigens sind handfeuerwaffen NICHT dazu bestimmt, massenvernichtungswaffen
zu sein, sondern von ihrer funktion und bestimmung her mittel zur
SELBSTVERTEIDIGUNG.
das gilt besonders für pistolen und revolver.
bei langwaffen gibt es einen ganzen bereich von jagdwaffen. und sportwaffen.
die für massenmord bestimmten waffen sind eh im kriegswaffenkontrollgesetz
erfassst. darunter übrigens auch u-boote.
peter
"Alexander Gottwald" <a...@informatik.tu-chemnitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aoppsk$6ia$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de...
>Hey, das ist super. Habe es mal ausgedruckt und schmökere bei
>Gelegenheit drin. Insgesamt scheint diese NG sehr hilfsbereit
>zu sein.
Na klar, üblicherweise sind die Waffenbesitzer in .de nette und
redliche Leute. Dagegen sind die Befürworter schärferer Waffengesetze
auch oft mal ziemliche Fanatiker...
>Bye
>Sven
> On Fri, 18 Oct 2002 21:26:42 +0200, viczena <p...@viczena.de> wrote:
>>autos auch nicht. trotzdem sterben dadurch jährlich haufenweise
>>menschen....
>>
>>übrigens ebenso wie durch abflussreiniger und duschwannen...
>
> Abflußreiniger und Autos wurden aber nicht erfunden um damit Menschen zu
> töten. Wenn dadurch Menschen getötet werden, ist es ein Mißbrauch. Wenn
> durch Waffen Menschen getötet werden, dann ist die Waffe der Bestimmung
> zugeführt worden, die der Erfinder ihr zugedacht hatte. Eigentlich ist die
> Verwendung einer Waffe als Sportgerät ein Mißbrauch.
Ich finde, dass es nicht darauf ankommt, ob das Ding mit dem getötet wird
auch dafür erfunden wurde. Mit zwei Bleistiften und einer Gitarrenseite
kann man bestimmt morden.
> BTW: Nimm das obige bitte nicht _zu_ ernst. Just think about it.
Doch. Denn beim Waffenrecht fängt immer die Hysterie an. Es ist nicht der
Mensch, der mordet, sondern die böse Waffe und jeder, der eine Waffe haben
will, ein Massenmörder. Für Leute, die ihr Mütchen besoffen mit einem Auto
vorm Kindergarten kühlen wollen, gibt es keine Bedürfnis- oder
Zuverlässigkeitsprüfung gibt.
Oder fragt einmal einen Sprengmeister, was man alles mit 5 Litern Bezin so
alles anstellen kann. (Frei zu erwerben) ....
Sorry, ich habe mich mal wieder hinreißen lassen.
Wolfgang
Leider doch. Du wirst den Leuten immer erklären müssen, wie du es anders
nutzen willst. Mißbrauch ist es ja immer, wenn man etwas auf komplett andere
Art verwendet als es der Erfinder vor hatte.
>Mit zwei Bleistiften und einer Gitarrenseite kann man bestimmt morden.
du wirst den Leuten aber erstmal erläutern müssen, wie du das anstellen
willst. Danach werden sie dir vielleicht glauben, daß zwei Bleistifte und
eine Gitarrensaite gefährlich sind.
>
>> BTW: Nimm das obige bitte nicht _zu_ ernst. Just think about it.
>
>Doch. Denn beim Waffenrecht fängt immer die Hysterie an.
Richtig. Und das auf beiden Seiten. Die einen schreien "Mörder" und die
anderen schreien "Unterdrückung" und fordern absolute Freiheit.
>Es ist nicht der Mensch, der mordet, sondern die böse Waffe und jeder,
>der eine Waffe haben will, ein Massenmörder.
Dann betreibe Aufklärung.
>Für Leute, die ihr Mütchen besoffen mit einem Auto vorm Kindergarten kühlen
>wollen,
Ich kann den Satz nur zu 50% verstehen.
>gibt es keine Bedürfnis- oder Zuverlässigkeitsprüfung gibt.
man Flensburg? man Fahrschule? Wenn du auffällig wirst, wird dir der Lappen
entzogen. Oder du bekommst ihn erst gar nicht.
>Oder fragt einmal einen Sprengmeister, was man alles mit 5 Litern Bezin so
>alles anstellen kann. (Frei zu erwerben) ....
Oder stell dir mal vor, wenn jeder Idiot eine Feuerwaffe frei erwerben könnte.
>Sorry, ich habe mich mal wieder hinreißen lassen.
Dafür ist das hier ein Diskussionsforum.
bye
ago
> Oder stell dir mal vor, wenn jeder Idiot eine Feuerwaffe frei
> erwerben könnte.
Was sollte ihn daran hindern? Das es illegal ist? ROTFL!
Gruß
Robert
raketen, GPS, Messer, TCP/IP, Computer, Schach, brennstoffzelle, tauchtanks,
autobahnen, kohlefaser, düsentriebwerke, uswusf.
und bei keinem dieser dinge muss ich hinterher erklären, wie ich es
friedlich nutzen will.
peter
p.s.: es sind eine erkleckliche anzahl von menschen durch schachbretter ums
leben gekommen.
p.p.s.: Stell dir mal vor: jeder idiot darf kunstdünger und dieseltreibstoff
erwerben. oder brutöfen und petrischalen. sogar teppichmesser.
"Alexander Gottwald" <a...@informatik.tu-chemnitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:aos2kk$icp$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de...
Baeh. Muss ich mich eben auf
"man Nunchak"
rausreden...
> p.p.s.: Stell dir mal vor: jeder idiot darf kunstdünger und
dieseltreibstoff
> erwerben.
Und einen Moebelwagen mieten..... ;)
> "René" <KA...@mynra.com> wrote:
> >> p.p.s.: Stell dir mal vor: jeder idiot darf kunstdünger und
> >> dieseltreibstoff erwerben.
> > Und einen Moebelwagen mieten..... ;)
> Das ist nun wirklich nicht der Fall... dafür braucht man immer noch
> mindestens einen Führerschein Kl.3 :-)))
Na schau halt mal auf die Autobahn. Hat da etwa _nicht_ jeder Idiot
einen Fuehrerschein? Da wird gerast und geschlichen, dass es eine Lust
ist. Nur ich fahre als einziger mit der korrekten Geschwindigkeit ;)
Bei fast allem hat es ein große Industrielobby gegeben, die den Leuten
eingetrichtert hat, warum das _gut_ ist und die Medien haben keine Angst um
ihre Skandale gehabt.
>p.p.s.: Stell dir mal vor: jeder idiot darf kunstdünger und dieseltreibstoff
>erwerben. oder brutöfen und petrischalen. sogar teppichmesser.
Jede Sache kann man auf mindestens zwei Arten nutzen. Der, wofür es erfunden
wurde und einer mißbräuchlichen.
Es hindert zumindest einen Teil. Der Anteil, denen die Gesetze völlig
egal sind, wirst du nie daran hindern können sich Waffen zu besorgen.
Aber der Teil, der eine Waffe will, weil man damit cool ist oder weil
damit Nachbars Katze ärgern kann wird aber davon abgehalten.
Warum gibt es Waffen erst für Leute ab 18 Jahren? Weil man jüngeren noch
nicht die Verantwortung zusprechen will. Aber es gibt genügend Leute über
18, denen man das auch nicht will.
Stell dir doch einfach vor "Proll" geh in den Wald und ballert auf Dosen.
Wenn er dann jemanden trifft ist wieder das Geschrei groß. Daher finde ich
zumindest den Ansatz, Waffenbesitz zu reglementieren gut. Daß die derzeite
Praxis aber suboptimal ist, will ich nicht bestreiten.
> Der Anteil, denen die Gesetze völlig egal sind, wirst du nie daran
> hindern können sich Waffen zu besorgen [...]
Also gerade die, bei denen Du (wie jeder) keine Waffen sehen willst
und wegen denen Du den Waffenbesitz so einschränken willst.
> Stell dir doch einfach vor "Proll" geh in den Wald und ballert auf
> Dosen. Wenn er dann jemanden trifft ist wieder das Geschrei groß.
Um das zu verhindern reicht es zu verbieten im Wald auf Dosen zu
schießen. Schließlich verbietet auch niemand das Auto fahren, weil
man das zu schell, rücksichtslos oder besoffen machen kann.
Gruß
Robert
> > p.p.s.: Stell dir mal vor: jeder idiot darf kunstdünger und
> > dieseltreibstoff erwerben. oder brutöfen und petrischalen.
> > sogar teppichmesser.
>
> Jede Sache kann man auf mindestens zwei Arten nutzen. Der, wofür es
> erfunden wurde und einer mißbräuchlichen.
Genau wie Handfeuerwaffen:
Selbstverteidigung - eigentlicher Zweck
Krimineller Akt - Missbrauch
Gruß
Robert
Ich fürchte fast, einen davon hier grade gelesen zu haben.
Oh mein Gott! :-)
Ernsthaft; in andern NGs wird eher über den verwendeten
Newsreader abgelästert, sich über Usenet-Fehlerverhalten wie
TOFU aufgeregt, die Pflicht von Realnamen angemahnt usw.,
eh jemand überhaupt auf die Idee kommt, dem Frager eine
sinnvolle Antwort zu geben. Vielleicht liegt's ja doch daran,
dass Schützen in Bezug auf Ihr Hobby diszipliniert und
ernsthaft sind?!
Pöbeleien und Plonkereien sind hier auch recht selten. Wie
kommt's, dass es grade in einer Waffen-NG so zivilisiert
und freundlich zugeht? Dass könnte ja direkt das Weltbild einiger
Waffengegner zerstören.
Bye
Sven
Nicht lachen, aber vor etwa einem Jahr, als ich gerade mit
Sportschiessen (Grosskaliber-Kurzwaffe :-) anfing und damals selbst
viele meiner Ansichten (im positiven Sinne) ueber den Haufen werfen
musste, habe ich einem mir bekannten gruenen Lokalpolitiker und damals
Gegner von Waffen aller Art (und damit auch privaten Waffen als
Sportgeraet) empfohlen, auch d.a.t.w. und nicht nur seine Polit- und
Juristengruppen zu lesen, aber ohne hier zu schreiben - einfach nur zu
beobachten und sich ein Urteil ueber private Waffen und ihre Besitzer
zu bilden. Er hatte damals uebrigens sehr wohl Gruende, Waffengegner
zu sein, welche prinzipiell auch heute noch fuer ihn Gueltigkeit
besitzen.
Und was soll ich sagen: Mittlerweile hat er es wohl geschafft, sein
persoenliches, pazifistisches Weltbild in Einklang mit den Ansichten
der Sportschuetzen zu bringen. Seine Aeusserungen in Gespraechen sind
mittlerweile zumindest moderat bis neutral geworden - er kennt nun
auch die andere Seite der Medaille und moeglicherweise werde ich ihn
demnaechst auch mal auf den Schiessstand mitnehmen, schon damit er
auch die Real-Erfahrung machen kann, die ihm bis heute fehlt.
Und wenn er dies hier liest, wird er sich moeglicherweise dafuer
entscheiden, nicht mehr zu lurken und sein "coming-out" abzuhalten. Er
ist naemlich ein hervorragender Advocatus diaboli...
cu, zili (Heinrich Zinndorf-Linker)
--
"Abusus non tollit usum" - Latin: Abuse is no argument against proper use.
mailto: hein...@zili.de http://zili.de
> Pöbeleien und Plonkereien sind hier auch recht selten. Wie
> kommt's, dass es grade in einer Waffen-NG so zivilisiert
> und freundlich zugeht?
An armed society is a polite society.
>Ich fürchte fast, einen davon hier grade gelesen zu haben.
>Oh mein Gott! :-)
Nun ja... :-)
>Ernsthaft; in andern NGs wird eher über den verwendeten
>Newsreader abgelästert, sich über Usenet-Fehlerverhalten wie
>TOFU aufgeregt, die Pflicht von Realnamen angemahnt usw.,
>eh jemand überhaupt auf die Idee kommt, dem Frager eine
>sinnvolle Antwort zu geben. Vielleicht liegt's ja doch daran,
>dass Schützen in Bezug auf Ihr Hobby diszipliniert und
>ernsthaft sind?!
Genau das wollte ich aussagen.
>Pöbeleien und Plonkereien sind hier auch recht selten. Wie
>kommt's, dass es grade in einer Waffen-NG so zivilisiert
>und freundlich zugeht? Dass könnte ja direkt das Weltbild einiger
>Waffengegner zerstören.
Die scheinen sich eher selteh hierher zu verirren :/
DAS hat es in dieser NG mehr als genügend gegeben.:-((
aber auch immer wieder leute, die sich degegen gewehrt haben, und dem
gutmensch-gruppendruck nicht nachgegeben haben. :-))
erfreulich, wenn diese tendenzwende positiv auffällt.
hin und wieder gibt es aber noch einen plonk-realname-kleinschreib-tofu
blockwart. vor allen dingen wenn die argumente ausgehen....
peter
> Welchen Newsreader jemand benutzt ist mir egal, solange dieser
> richtig funktioniert. Allerdings werden in dieser NG die guten Sitten
> des Usenet mit Fuessen getreten. Deshalb lese ich hier auch nur
> selten mit.
aha. du liest nur selten mit. aber du bist trotzdem ein gewissenhafter
tugendwächter. das eine schliest das andere ja nicht aus.
> Manche Postings sind wirklich kaum verfolgbar, weil hier einige (um
> nicht zu sagen viele) nicht quoten koennen.
vielleicht auch nur, weil du so selten mitliest?
Besonders trifft dies bei
> Microsoft Outlook Express Benutzern zu. Ich gebe ja zu, dass dieses
> Programm sehr fehlerhaft ist, aber man sollte sich schon mal die
> Muehe machen dieses richtig zu konfigurieren.
OE ist nicht fehlerhaft, sondern funktioniert einwandfrei.
Oder man nimmt gleich
> einen anderen Newsreader.
welchen denn? etwa den, der eine oberfläche wie MS-DOS 1.0 hat?
Schliesslich gibt es genuegend kostenlose
> Alternativen, die weniger Fehler haben und einfacher zu bedienen
> sind.
ebenjene?
Dieses Verhalten in dieser NG wirft kein gutes Licht auf uns
> Schuetzen. Auf dem Schiesstand muessen auch Regeln eingehalten werden
> und das ist gut so.
eine newsgroup ist kein schissstand (?::-)). und es geht keinerlei
gefährdung von dem schmonzes aus, der hier geschrieben wird. obe realname
oder tofu oder sonstwas. so what?
Wer sich im normalen Leben (und im Usenet) nicht
> an allgemeingueltige Sitten haelt, dem traut man das auch nicht
> anderswo zu.
richtig: sitten und gebräuche. die lassen sich auch wieder ändern.
insbesonderen wenn sie nicht älter als 3 jahr sind...
Ich moechte nicht, dass alles durch Gesetze geregelt
> sein muss,
lobenswert
>aber wenn ich das hier so lese kommen mir Zweifel.
also doch lieber gesetze! streng und hart gegen diese usenet-terroristen (so
wurde ich schon genannt :-)).
Also
> zivilisiert, diszipliniert und serioes geht es hier leider nicht zu.
dafür gibts mittlerweile mehr inhalt als blockwartgeschwätz. und das ist gut
so.
> Ich hoffe, dass ihr mit eurer(n) Waffe(n) disziplinierter umgeht.
ich hoffe, das nicht in jedem schiesstand ein blockwart steht.
>
> Weitere Infos, fuer die Lernwilligen, wovon es sicher auch viele gibt:
> http://www.afaik.de/usenet/faq/
> http://www.volker-gringmuth.de/usenet/
> http://www.usenet-abc.de/
> http://www.uwe-tetzlaff.de/infotexte.html
>
>
lernwillig oder doch eher gesetzestreu? denn eigentlich sollt ejedem die
WBK entzogen werden, der sich nicht an die usenet-gesetze hält. das ist es
doch, was du uns sagen willst?
peter
> erwartungsvoll
> Josef
>
Na, Polemik hilft aber nicht weiter.
> Besonders trifft dies bei
> > Microsoft Outlook Express Benutzern zu. Ich gebe ja zu, dass dieses
> > Programm sehr fehlerhaft ist, aber man sollte sich schon mal die
> > Muehe machen dieses richtig zu konfigurieren.
> OE ist nicht fehlerhaft, sondern funktioniert einwandfrei.
Ja, genau. <grin>
> Oder man nimmt gleich
> > einen anderen Newsreader.
> welchen denn? etwa den, der eine oberfläche wie MS-DOS 1.0 hat?
Im Zweifel evolution.
> Dieses Verhalten in dieser NG wirft kein gutes Licht auf uns
> > Schuetzen. Auf dem Schiesstand muessen auch Regeln eingehalten werden
> > und das ist gut so.
> eine newsgroup ist kein schissstand (?::-)). und es geht keinerlei
> gefährdung von dem schmonzes aus, der hier geschrieben wird. obe realname
> oder tofu oder sonstwas. so what?
Naja, Gefährdung wohl nicht. Aber es gibt schon Argumente für die
Netiquette.
> Wer sich im normalen Leben (und im Usenet) nicht
> > an allgemeingueltige Sitten haelt, dem traut man das auch nicht
> > anderswo zu.
> richtig: sitten und gebräuche. die lassen sich auch wieder ändern.
> insbesonderen wenn sie nicht älter als 3 jahr sind...
Was meinst du? Du glaubst aber nicht, daß das Usenet erst drei Jahre
alt ist?
> dafür gibts mittlerweile mehr inhalt als blockwartgeschwätz. und das ist gut
> so.
.. und unter welche dieser Kategorien fällt deine Polemik?
> lernwillig oder doch eher gesetzestreu? denn eigentlich sollt ejedem die
> WBK entzogen werden, der sich nicht an die usenet-gesetze hält. das ist es
> doch, was du uns sagen willst?
Hast du eigentlich die geposteten Links mal gelesen?
Mir scheint nicht.
F'up2 poster.
Cheers,
Toby.
--
Linux --- I know where I want to go today!
> Was meinst du? Du glaubst aber nicht, daß das Usenet erst drei Jahre
> alt ist?
>
die "regeln" sehr wohl. vorher haben wir einfach gemacht, was die bandbreite
hergegeben hat. und das gut 15 jahre lang ohne jedwede "netiquette"...
> > dafür gibts mittlerweile mehr inhalt als blockwartgeschwätz. und das ist
gut
> > so.
>
> .. und unter welche dieser Kategorien fällt deine Polemik?
inhalt statt form?
>
> > lernwillig oder doch eher gesetzestreu? denn eigentlich sollt ejedem
die
> > WBK entzogen werden, der sich nicht an die usenet-gesetze hält. das ist
es
> > doch, was du uns sagen willst?
>
> Hast du eigentlich die geposteten Links mal gelesen?
> Mir scheint nicht.
du musst es ja wissen.
>
> F'up2 poster.
ahhh. wieder einer, der es sich nicht verkneifen konnte "du bist aber ein
ganz doofer, mit dir spiele ich nicht mehr" von sich zu geben. wie wäre es
denn mal mit einem inhaltlichen beitrag? bisher kam ja nicht viel...
peter
> Welchen Newsreader jemand benutzt ist mir egal, solange dieser
> richtig funktioniert. Allerdings werden in dieser NG die guten Sitten
> des Usenet mit Fuessen getreten. Deshalb lese ich hier auch nur
> selten mit.
Schon recht aber nachdem ich einige andere NGs seit Jahren
lese und in einigen auch schreibe, fand ich es bis eben
besonders nett hier auch mit schlechten Usenet-Sitten.
Einer z. B. hat öfters TOFU gepostet aber seine Aussagen
hatten Sinn und Verstand und waren wohl auch hilfreich
so dass sich niemand beschwert hat. Das ist IMHO ok.
Wovon haben wir denn mehr; von Unfug bei dem die
Formalien stimmen oder von Sinnhaftem mit kleinen
formellen Fehlerchen?
Bye
Sven
das kann nur einer fragen, dem der zusammenhang zwischen lesen und
begreifen nicht geläufug ist...
>
> > Besonders trifft dies bei
> >> Microsoft Outlook Express Benutzern zu. Ich gebe ja zu, dass dieses
> >> Programm sehr fehlerhaft ist, aber man sollte sich schon mal die
> >> Muehe machen dieses richtig zu konfigurieren.
> >
> > OE ist nicht fehlerhaft, sondern funktioniert einwandfrei.
> >
>
> Anscheinend doch fehlerhaft, oder warum quotest du immer die erste
> Zeile in jedem Absatz nicht? Das Quotingzeichen fehlt. Bei einem
> laengeren Thread koennte man da den Ueberblick verlieren.
das schaffst du schon. bisher haben alle begriffen, was ich sagen wollte,
auch wenn "quotest du immer die erste
> Zeile in jedem Absatz nicht"
>
> Wenn du dir die von mir unten genannten Links angesehen haettest,
> wuerdest du jetzt nicht so fragen. Die dort genannten haben alle eine
> konfortable grafische Oberflaeche. Sind einfacher zu bedienen als OE.
> Und was meinst du, warum sich einige hinsetzen und sich die Arbeit
> machen einen Newsreader zu programmieren? Na?
ja warum wohl? wenn es doch mehr auf inhalt als auf die benutzten programme
ankommt?
> Ja doch wohl, weil der OE zu schlecht ist.
>
> Will keinen konkreten Newsreader Empfehlen, weil das auch
> Geschmacksache ist. Free Agent fuer Windows ist sehr beliebt:
> http://www.forteinc.com/main/homepage.php
> Mit diesem kann man sogar offline arbeiten.
klar. dafür zahle ich $29: eine mickymaus oberfläche und die möglichkeit,
news zu lesen und zu schreiben. klasse.
>
> Wenn du so tust als sei OE gut, kennst du nichts anderes, das ist
> traurig. Da du die Probleme von OE nicht kennst, siehe dir mal
> folgende Seite an:
> http://oe-faq.de/frame5.htm
tolle fehler:
"2.01 setzt OE beim Antworten das "> " nicht automatisch?
2.02 legt OE öfter eine Pause ein?
2.03 funktioniert die Rechtschreibprüfung nicht?
2.04 speichert OE das Kennwort nicht?
2.05 sind die Newsgroups nach dem Beenden von OE verschwunden?
2.06 löscht OE News bereits früher, als eingestellt?
2.07 stürzt OE ab?
2.08 legt OE nach dem Senden & Empfangen nicht auf?
2.09 zeigt OE mein Posting nicht an? "
keiner dieser "fehler" tritt bei mir auf. ist wohl doch nur lyrik?
oder meinst du die "tipps":
"Unter Extras | Konten / News | Eigenschaften | Allgemein sollte die
Benutzerinfo vollständig und wahrheitsgemäß eingetragen werden"
oder
"Unter Extras | Optionen | Lesen | Schriftart sollte unbedingt Lateinisch-9
bzw. Westeuropa (ISO) (Westeuropa (ISO) beinhaltet keine
Eurozeichen-Unterstützung, siehe #3.23) der Standard-Zeichensatz sein."
oder gar
"Verzichte auf das Anhängen von Visitenkarten (oder anderer Anhänge, s.u.),
da dies Deine Nachricht unnötig aufbläht."
ROTFL.
wegen so einer kinderkacke wechsel ich doch nicht den newsreader. und in
diesem zusammenhang von "sehr fehlerhaft" zu reden zeugt von einer
weltfremden nichtzurkenntnissnahme der realität...
> > eine newsgroup ist kein schissstand (?::-)). und es geht keinerlei
> > gefährdung von dem schmonzes aus, der hier geschrieben wird. obe
> > realname oder tofu oder sonstwas. so what?
> >
>
> Gefaehrdung geht nicht aus - aber ein gewisser Eindruck von Leuten,
> die sich angeblich korrekt und diszipliniert verhalten. Besonders
> auch in der Oeffentlichkeit (das Usenet gehoert zur Oeffentlichkeit)
> sollte man sich entsprechend benehmen, auch wenn man dort keine Waffe
> fuehrt.
huhuhu. ordnung und disziplin. komisch, das die amis sich einen dreck drum
scheren und da funktioniert alles einwandfrei. auch ohne blockwarte...
oft sogar mit viel mehr inhalt als in deutschen NGs.
>
> Und TOFU ist fuer den Leser eine Zumutung. Bei einem langen Thread
> ist das dann kaum noch lesbar. Da am Anfang meistens nicht
> vorhersagbar ist, ob ein langer Thread daraus wird, sollte man TOFU
> unterlassen. Das hat nichts mit Moralpredigten zu tun. Es ist nunmal
> so, dass man ein Text von oben nach unten liest. Geht die Reihenfolge
> durcheinander, so wie bei TOFU, dann blickt kein Mensch mehr durch.
ganz einfach: was ich sage steht am anfang, oder direkt nach dem zitat. was
ist daran nicht zu verstehen? oder wieso "blickt kein Mensch mehr durch"?
>
> > Wer sich im normalen Leben (und im Usenet) nicht
> >> an allgemeingueltige Sitten haelt, dem traut man das auch nicht
> >> anderswo zu.
> >
> > richtig: sitten und gebräuche. die lassen sich auch wieder ändern.
> > insbesonderen wenn sie nicht älter als 3 jahr sind...
>
> Informiere dich erst mal. Die Sitten im Usenet sind zwar alt, haben
> aber heute immer noch ihren Sinn.
jaja. früher haben wir mit 120 baud modems geschafft. da waren gepflegte
abkürzungen sinnvoll. aufwachen: et gibt ADSL.
Und sind schon in allen
> Einzelheiten durchdiskutiert worden. Da koennen auch ein paar
> Quertreiber nichts daran aendern. Da das Thema schon zu oft
> durchgekaut wurde habe ich es jetzt nicht nochmal in aller
> Ausfuehrlichkeit wiedergegeben. Deswegen habe ich ja Links genannt,
> wo das getan wird. Das ist hier ja immerhin OT und ich hab auch noch
> andere Sachen zu tun. Dazu gibt es noch NGs die speziell fuer solche
> Diskussionen da sind (de.newusers.*)
tolle links. s.o. und natürlich gibt es eine teutsche NG, die sich mit recht
und ordnung im usenet auseinandersetzt. wo kämen wir denn sonst hin?
anarchie? kommunismus? (ach nein, die hatten ja nochmehr ordnung...)
>
> > Ich moechte nicht, dass alles durch Gesetze geregelt
> >> sein muss,
> >
> > lobenswert
> >
> >>aber wenn ich das hier so lese kommen mir Zweifel.
> >
> > also doch lieber gesetze! streng und hart gegen diese
> > usenet-terroristen (so wurde ich schon genannt :-)).
> >
>
> Wir wollen doch nicht gleich uebertreiben. Ich hoffe, dass sich
> Menschen so vernuenftig verhalten koennen, dass man nicht alles mit
> Gesetzen regeln muss.
aber wenn nicht: geld- und haftstrafen für usenet-missetäter...
>
> Unsinn!
> Es geht darum, was fuer ein Eindruck in der Oeffentlichkeit ueber die
> Schuetzen entsteht. Dass das Forum hier nicht repraesentativ ist, ist
> klar, aber erklaere das mal den Leuten, die keine Schuetzen
> persoenlich kennen, sondern nur das wissen was die Medien erzaehlen.
> Und es geht darum, dass die Threads leicht zu lesen sind. Es geht
> ausserden darum, dass guter Inhalt geschrieben wird und die Erfahrung
> zeigt eben, dass Postings ohne Realname inhaltlich meistens schlecht
> sind, weil der Autor sich anonym fuehlt. Das ist nicht immer so, aber
> oft.
vielleicht vergisst du, das der eindruck der mitleser durch den inhalt der
NG, und nicht durch die äussere form bestimmt wird?
und das sich der inhalt des postings nicht aus dem (scheinbaren) realnamen
erschliesst?
>
> So, da das Thema hier absolut OT ist, moechte ich es jetzt dabei
> belassen.
>
danke
peter
>
> Josef
>
ich erinnere mich noch genau, wie die industrielobby mich geradezu zwingen
musste, mir einen GPS empfänger zu kaufen. und auf meinen reisen nach
amerika wäre ich auch viel lieber 1 woche mit einem kohledampfer unterwegs
gewesen. und die autobahnen: da hat es die industrielobby besonders schwer
gehabt, mich zu überzeugen...
und auch kohlefaser: reinstes teufelszeug. das ist nur die industrielobby
gewesen...
denn alle aufgeklärten pazifistischen geister wissen: alles was nicht eisen
oder bronze ist taugt nix.
genauso wie konservendosen. wo wir doch alles wissen, das sie nur für
napoleons imperialistischen feldzüge erfunden wurden. bäh aber auch...
peter
Jaja, brabbel' ruhig weiter. Wenn man mit dir in angemessenerer Form als
hier in datw diskutieren weil, weil OT, dann muß man leider feststellen,
daß Mails an dich bouncen. Schade, dann halt nicht. FOAD.
Cheers,
Toby.
--
Smith & Wesson --- The original point-and-click interface!
peter
"Tobias Dussa" <tdu...@sdhs.de> schrieb im Newsbeitrag
news:87n0p8j...@candra.home.sdhs.de...
Moin Sven,
alles schön und gut, aber vielleicht haben einige vor so viel Ignoranz
einfach die Waffen gestreckt?
Es ist nun mal so, dass einige der Meinung sind, dass sie hier nichts zu
gewinnen haben und kochen so eben ihr eigenes Süppchen.
Grundsätzlich richten sich diese Leute eben nur zwingend dannach, ob sie
etwas wollen oder nicht, wenn sie etwas wollen, dann achten sie peinlichst
genau auf auf die Form oder glaubst Du sie würden Anträge für eine WBK auf
einer Rolle Klopapier abgeben?
Ein guter Teil der NG diskutiert eben nicht mehr mit diesen Leuten, egal
was sie von sich geben und so entgeht diesen eventuell wertvolle Response,
doch das werdeb diese auch nicht wahrhaben wollen.
Anyway.....
Aus welcher Ecke kommst Du? Vielleicht kenne ich einen Verein in der Nähe,
wo Du mal vorstellig werden könntest.
Gruß Uwe
viczena wrote:
> "Josef Schreiner" <jschr...@x-mail.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:3db30971$0$150$9b62...@news.freenet.de...
Hm... mehr überflüssiges als sinnvolles...
>>>>Manche Postings sind wirklich kaum verfolgbar, weil hier einige (um
>>>>nicht zu sagen viele) nicht quoten koennen.
>>>vielleicht auch nur, weil du so selten mitliest?
>>Was hat denn das damit zu tun?
> das kann nur einer fragen, dem der zusammenhang zwischen lesen und
> begreifen nicht geläufug ist...
Ich lese die Gruppe hauptsächlich mit und obwohl ich regelmäßig den
einzelnen Diskussionen folge, wird es irgendwann doch recht
unübersichtlich. Sinnvolles Quoten soll das "Begreifen" unterstützen und
das "Lesen" vereinfachen.
Die 10. Antwort in einem Thread zu lesen, sollte keine Denksportaufgabe
werden.
>>>OE ist nicht fehlerhaft, sondern funktioniert einwandfrei.
Selbst wenn OjE es schafft, Postings und eMails ohne Fehlermeldung und
Absturz abzusetzen, so birgt es denoch einige Gefahren was Viren etc.
anbelangt.
> ja warum wohl? wenn es doch mehr auf inhalt als auf die benutzten programme
> ankommt?
Inhalt wird über die Form leichter oder schwerer aufgenommen. Das Rezept
Deines Arztes in einer Schmierschrift bringt Dich Deinen Medikamenten
auch nur unwesentlich näher... Oder sollen Handbücher und Gesetzestexte
in Zukunft auch in irgendeiner Krakelschrift (vielleicht auch noch
handgeschrieben) veröffentlich werden? Der (teils unverständliche)
Inhalt wäre der gleiche.
>>Will keinen konkreten Newsreader Empfehlen, weil das auch
>>Geschmacksache ist. Free Agent fuer Windows ist sehr beliebt:
>>http://www.forteinc.com/main/homepage.php
>>Mit diesem kann man sogar offline arbeiten.
> klar. dafür zahle ich $29: eine mickymaus oberfläche und die möglichkeit,
> news zu lesen und zu schreiben. klasse.
Schau Dir bei Gelegenheit mal die aktuellen Versionen von Mozilla an.
Wenn Du schon die aktuellen Version von IE und OjE hast, sollte auch
Mozilla ausreichend schnell laufen.
[div. "Fehler" von OjE]
> wegen so einer kinderkacke wechsel ich doch nicht den newsreader. und in
> diesem zusammenhang von "sehr fehlerhaft" zu reden zeugt von einer
> weltfremden nichtzurkenntnissnahme der realität...
Anscheinend wird man als Windows-Nutzer an "fehlerhafte" Software
gewöhnt und nimmt diese als "normal" hin. Traurig.
> huhuhu. ordnung und disziplin. komisch, das die amis sich einen dreck drum
> scheren und da funktioniert alles einwandfrei. auch ohne blockwarte...
> oft sogar mit viel mehr inhalt als in deutschen NGs.
Ich habe das Lesen in den entsprechenden Gruppen aufgegeben: Zu wenig
Informationen pro Posting. Irgendwann wird's nur noch frustrierend.
> ganz einfach: was ich sage steht am anfang, oder direkt nach dem zitat. was
> ist daran nicht zu verstehen? oder wieso "blickt kein Mensch mehr durch"?
Kurz, knapp, präzise. So sollten Nachrichten sein.
Überflüssiges kann gleich entsorgt werden... ansonsten kann man noch von
"Faulheit" oder "Gedankenlosigkeit" sprechen.
> jaja. früher haben wir mit 120 baud modems geschafft. da waren gepflegte
> abkürzungen sinnvoll. aufwachen: et gibt ADSL.
Prima? Soll dann jeder bald noch HTML-Postings, Visitenkarten und anders
Zeug an sein Posting hängen? "Welcome to your first posting with sound!"
Es hängt außerdem nicht jeder an ADSL... Was letztlich auch nur ein
Strohhalm ist.
> tolle links. s.o. und natürlich gibt es eine teutsche NG, die sich mit recht
> und ordnung im usenet auseinandersetzt. wo kämen wir denn sonst hin?
> anarchie? kommunismus? (ach nein, die hatten ja nochmehr ordnung...)
Den Knigge hälst Du auch für überflüssig, oder?
> aber wenn nicht: geld- und haftstrafen für usenet-missetäter...
Nee, den würde ich mehrere Wochen Textdokumente vorsetzen, die übelst
formatiert sind... und daraus wären dann die wichtigen Informationen zu
filtern und in eine saubere Form zu bringen.
> vielleicht vergisst du, das der eindruck der mitleser durch den inhalt der
> NG, und nicht durch die äussere form bestimmt wird?
> und das sich der inhalt des postings nicht aus dem (scheinbaren) realnamen
> erschliesst?
Nenn mich konservativ, aber für mich zählt beides: Der "äußere" Eindruck
und der Inhalt.
>>So, da das Thema hier absolut OT ist, moechte ich es jetzt dabei
>>belassen.
Sorry, daß ich hier als unbeteiligter dritter noch meine Meinung
abgegeben habe.
Cu,
Christian
--
Zeit ist ein großartiger Lehrer, aber leider tötet sie alle ihre Schüler.
(Hector Berlioz)
mailto:chr....@rz.uni-karlsruhe.de http://www.uni-karlsruhe.de/~stud
vor viren schützt man sich am besten, indem man aufmerksam ist. ab OE 6 sind
die securities ganz ordentlich eingestellt. aber niemand kann dich daran
hindern, anhänge zu öffnen, weil eine unbekannte dir eine "liebesbrief"
schreibt....
>
> > ja warum wohl? wenn es doch mehr auf inhalt als auf die benutzten
programme
> > ankommt?
>
> Inhalt wird über die Form leichter oder schwerer aufgenommen. Das Rezept
> Deines Arztes in einer Schmierschrift bringt Dich Deinen Medikamenten
> auch nur unwesentlich näher...
im gegenteil. jedes rezept meines arztes ist in schmierschrift. der
berufsstand ist berühmt dafür.....
Oder sollen Handbücher und Gesetzestexte
> in Zukunft auch in irgendeiner Krakelschrift (vielleicht auch noch
> handgeschrieben) veröffentlich werden? Der (teils unverständliche)
> Inhalt wäre der gleiche.
wir reden hier darüber, dass sich viele damit aufhalten, überhaupt keinen
inhalt mehr zu liefern, sondern nur noch formdiskussion. bisher ist das
leider auch bei dir so.
>
> Schau Dir bei Gelegenheit mal die aktuellen Versionen von Mozilla an.
> Wenn Du schon die aktuellen Version von IE und OjE hast, sollte auch
> Mozilla ausreichend schnell laufen.
mag sein, bloss warum sollte ich? wenn ich spielen will, dann mach ich
anderes...
>
> [div. "Fehler" von OjE]
> > wegen so einer kinderkacke wechsel ich doch nicht den newsreader. und in
> > diesem zusammenhang von "sehr fehlerhaft" zu reden zeugt von einer
> > weltfremden nichtzurkenntnissnahme der realität...
>
> Anscheinend wird man als Windows-Nutzer an "fehlerhafte" Software
> gewöhnt und nimmt diese als "normal" hin. Traurig.
lies die liste und sage mir, ob du das ernsthaft als fehler siehst..
>
> > huhuhu. ordnung und disziplin. komisch, das die amis sich einen dreck
drum
> > scheren und da funktioniert alles einwandfrei. auch ohne blockwarte...
> > oft sogar mit viel mehr inhalt als in deutschen NGs.
>
> Ich habe das Lesen in den entsprechenden Gruppen aufgegeben: Zu wenig
> Informationen pro Posting. Irgendwann wird's nur noch frustrierend.
rec.guns. infos pur.
>
> > ganz einfach: was ich sage steht am anfang, oder direkt nach dem zitat.
was
> > ist daran nicht zu verstehen? oder wieso "blickt kein Mensch mehr
durch"?
>
> Kurz, knapp, präzise. So sollten Nachrichten sein.
full ack
> Überflüssiges kann gleich entsorgt werden... ansonsten kann man noch von
> "Faulheit" oder "Gedankenlosigkeit" sprechen.
>
> > jaja. früher haben wir mit 120 baud modems geschafft. da waren gepflegte
> > abkürzungen sinnvoll. aufwachen: et gibt ADSL.
>
> Prima? Soll dann jeder bald noch HTML-Postings, Visitenkarten und anders
> Zeug an sein Posting hängen? "Welcome to your first posting with sound!"
> Es hängt außerdem nicht jeder an ADSL... Was letztlich auch nur ein
> Strohhalm ist.
wen störts? solange inhalt (wir sind hier in datw!!) dabei ist, stört mich
das nicht. da kann sich auch mal einer anonymos oder trg42 nennen. oder
donald duck. oder christian curth. aber ein thread mit 20 postings, in dem
nur über form gelabert wird: das stört mich.
>
> > tolle links. s.o. und natürlich gibt es eine teutsche NG, die sich mit
recht
> > und ordnung im usenet auseinandersetzt. wo kämen wir denn sonst hin?
> > anarchie? kommunismus? (ach nein, die hatten ja nochmehr ordnung...)
>
> Den Knigge hälst Du auch für überflüssig, oder?
freiher von knigge? wer hat den eigentlich gelesen?
und was hat jener zum usenet gesagt? insbesonderen den amis, die es
schliesslich erfunden haben. vielleicht war er ja mit nostradamus verwandt
:-))
>
> > aber wenn nicht: geld- und haftstrafen für usenet-missetäter...
>
> Nee, den würde ich mehrere Wochen Textdokumente vorsetzen, die übelst
> formatiert sind... und daraus wären dann die wichtigen Informationen zu
> filtern und in eine saubere Form zu bringen.
folter ist, wenn du dich durch postings lesen musst, in denen überhaupt kein
inhalt mehr vorkommt. und das passiert reichlich häufig. und auch im moment.
leider...
>
> > vielleicht vergisst du, das der eindruck der mitleser durch den inhalt
der
> > NG, und nicht durch die äussere form bestimmt wird?
> > und das sich der inhalt des postings nicht aus dem (scheinbaren)
realnamen
> > erschliesst?
>
> Nenn mich konservativ, aber für mich zählt beides: Der "äußere" Eindruck
> und der Inhalt.
wo ist denn dein inhalt? seufz...
>
> >>So, da das Thema hier absolut OT ist, moechte ich es jetzt dabei
> >>belassen.
>
> Sorry, daß ich hier als unbeteiligter dritter noch meine Meinung
> abgegeben habe.
mach nur. das nächste mal würde ich mich freuen, mit dir über datw relevante
fragen zu reden. egal in welcher formatierung.
peter
Aus welcher Ecke kommst Du? Vielleicht kenne ich einen Verein in der Nähe,
wo Du mal vorstellig werden könntest.
Aus dem Harz. Erreichbar wären z B. Northeim, Göttingen,
Goslar um die etwas bekannteren Städte zu nennen.
Bye
Sven
Neee, so weit weg kenn´ ich leider keinen Verein.
Aber Du wirst sicher fündig werden und im richtigen Verein, hast Du die
Eagle nach 12 Monaten, so Dein Geldbeutel es hergibt ;-)
Gruß Uwe
Schiesstand könnte für zartere Naturen doch etwas heftig sein. Drücke
ihm zur schonenden Vorbereitung doch mal eine LuPi in die Hand und lasse
ihn ein paar Löcher in Scheiben machen. Ich kenne einige 'ehemalige'
Waffengegner, denen das sogar solchen Spass gemacht hat, dass sie sich
kurz darauf sogar selbst eine LuPi nebst Zubehör zugelegt haben.
Wenn ihm das Spass macht, kannst Du ihn (evtl. über den Umweg KK) an GK
heranführen und gewinnst vielleicht noch einen Schützenkollegen (KK/GK).
Lang gehegten Vorurteilen begegnet man IMHO besser auf die sanfte,
überzeugende Methode. Vielleicht verinnerlicht er so auch besser, dass
'Waffen vs. Pazifismus' ungefähr so sinnfrei wie 'Rotkohl vs. Bildung'
ist und von einer Waffe in den Händen eines verantwortungsvollen
Sportschützen keinerlei Gefahr ausgeht (wenn man sein Dasein nicht
gerade als Pappscheibe oder Klappziel fristet).
ttyl8er, bm.
--
[E = mc² ± 2dB]
> Neee, so weit weg kenn´ ich leider keinen Verein.
> Aber Du wirst sicher fündig werden und im richtigen Verein, hast Du die
> Eagle nach 12 Monaten, so Dein Geldbeutel es hergibt ;-)
Die gesetzliche Frist hat ja den Vorteil, dass man recht lange sparen
kann aber ich zweifele trotzdem noch daran. Ausserdem sollen
die Munitionskosten recht hoch sein. .45 ACP ist auch nicht schlecht
aber viel kleiner darf es dann wirklich nicht mehr werden. Was gäbe
es denn Empfehlenswertes auf 1911-Basis? Peters Stahl?
Wie sieht das denn aus, wenn ich erst mal aus Kostengründen ''nur''
was im Kaliber .45 ACP nehme und dann später nochmal .50 AE
haben möchte? Geht das oder gibt's dann Probleme mit den Behörden?
Bye
Sven
"Sven Bötcher" <svenn...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ap6h7e$s6ghb$1...@ID-159755.news.dfncis.de...
>
......
> Wie sieht das denn aus, wenn ich erst mal aus Kostengründen ''nur''
> was im Kaliber .45 ACP nehme und dann später nochmal .50 AE
> haben möchte? Geht das oder gibt's dann Probleme mit den Behörden?
>
Bevor Du zur .50 AE greifst solltest Du erst einmal Prüfen ob dein
Schießstand dafür zugelassen ist. Bei den meisten Ständen ist nähmlich bei
.44 Magnum Schluss. Und Du solltest vorher mit dem Orthopäden deines
Vertrauens reden ; )
Harald
"Uwe Sartorius" <uwe.sa...@t-0nline.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3DB5A24E...@t-0nline.de...
34431 Marsberg-Leitmar (der BDMP Stand) ist der Einzige der mir da oben
einfällt. Vielleicht solltest Du dich mal mit einer SLG in deiner Nähe
reden. Die findest Du am besten über die Landesgruppen auf der www.bdmp.de
Seite.
Harald
> 34431 Marsberg-Leitmar (der BDMP Stand) ist der Einzige der mir da oben
> einfällt. Vielleicht solltest Du dich mal mit einer SLG in deiner Nähe
> reden. Die findest Du am besten über die Landesgruppen auf der www.bdmp.de
> Seite.
www.bds-niedersachsen.de nennt u. a.
SV Ballenhausen, 37133 Friedland
Hier ist man aber echt am Arsch der Welt, egal *welches*
Hobby man beginnen will. Ich muss hier dringend wieder weg,
am Besten zurück in die alte Heimat, da hat's auch genügend
Vereine zur Auswahl.
Bye
Sven
Also meine ersten Sportwaffen waren .45 ACP und eine .44 Mag. nach dem
halben Jahr. Es hätte aber kein Problem bestanden eine .50 AE zu
beantragen. Bei der .45 habe ich mir die Tanfoglio Limited T97 gekauft.
Die hat ein langes Dustcover bis vorne hin und einen JetFunnel, der Lauf
ist ein Polygonlauf von Walther und insgesamt ist sie angenehm zu
schiessen und für meine Ansprüche präzise genug. Bei Peters Stahl liegst
Du eine Klasse höher, sowohl Preislich als auch von der Qualität. Am
besten ist es so viele Waffen wie möglich von Kollegen zu schiessen und
auch deren Meinung über andere Modelle zu hören um damit das Optimum für
Dich zu finden. Sicherlich werden viele Ihre Waffe für das nonplusultra
halten, davon solltest Du dich jedoch nicht beeindrucken lassen. Lustig
ist immer, das wenn man sich etwas gekauft hat, die Anderen dann meinen
" Mann, da hätte ich mir aber lieber die XYZ gekauft" und selbst haben
sie dann was minderwertigeres.
> Wie sieht das denn aus, wenn ich erst mal aus Kostengründen ''nur''
> was im Kaliber .45 ACP nehme und dann später nochmal .50 AE
> haben möchte? Geht das oder gibt's dann Probleme mit den Behörden?
Die zweite Kurzwaffe ist eigentlich kein Thema, darüber hinaus wird es
etwas schwieriger, da Du die Befürwortung deines Vereines und Verbandes
brauchst, also Leistungsnachweis etc.. Aber grundsätzlich spricht nichts
dagegen. So lange in deinem Dachverband eine Disziplin im gewünschten
Kaliber geschossen wird, bekommst Du auch die Befürwortung, bzw. die
Waffe. Mach Dir keine Panik wegen des Kalibers, das ist allein deine
Entscheidung, da hat Dir niemand reinzureden und wenn's gleich am Anfang
eine .50 AE werden sollte ist das o.k. es sei denn Du bist im falschen
Verein gelandet, aber das erkennst Du schnell am grünen Filz und den
alkoholischen Ausdünstungen ;-)
Sprich die Verantwortlichen des Vereines auf deine Belange hin direkt an
, Du musst dich da nicht verstecken, schließlich geht es um dein
Bedürfnis, nicht um Ihres. Besser von vornherein Tacheles reden, statt
irgend welche flauen Kompromisse einzugehen, die am Ende noch eine
Stange Geld kosten. ( Erst mal LuPi, dann KK und dann in zwei Jahren
eine 9mm Para....) Nicht daß das unbedingt falsch wäre, von der Leistung
her bringt Dir das am meisten, aber die Frage ist doch, wo Du hin willst
und nicht die Anderen!
Wir haben im Verein 3 leute die eine Dessert Eagle in .50AE schiessen,
aber davon lassen sie meist nur 10 - 20 Schuss am Abend raus, weil
effektiv zu teuer und ehrlich gesagt ist die D.E. selbst für kräftige
Leute mit großen Händen nicht unbedingt handlich und die Ergebnisse sind
auch nicht so berauschend, wohingegen diese in kleineren Kalibern gute
bis sehr gute Leistungen bringen.
Aber wie gesagt, mach deine eigenen Erfahrungen, ich konnte auch noch
nie aus anderer Leute Fehler lernen ;-)
Gruß Uwe
> > > Welches Kaliber höchstens geschossen werden darf häng natürlich vom
> > > Verein
> > > ab (Standzulassung!). Bei manchen Vereinen darf man nur .22 l.r.
> > > schießen,
> > > bei anderen (z.B. bei meinem: www.bergedorfer-schuetzen.de) alle
> > > Kurzwaffenkaliber.
Auch .600 NE?
Gruesse,
Pitt
>"Hans Peter Markus" <mar...@merkur.hrz.tu-freiberg.de> schrieb im
Newsbeitrag news:20021023210746...@merkur.hrz.tu-freiberg.de...
.....
> Auch .600 NE?
.700 NE gibts ja auch noch (Auf die Dauer hilft nur Power :) ) aber weiss
zufällig jemand die Leistungsdaten? Ich finde bei mir nichts.
Harald
> Die gesetzliche Frist hat ja den Vorteil, dass man recht lange sparen
> kann aber ich zweifele trotzdem noch daran.
Sollte aber kein Problem sein.
> Ausserdem sollen
> die Munitionskosten recht hoch sein.
Stimmt. Als ich das letzte mal Munition kaufte lag der Schuß je nach
Hersteller zwischen 1.45 DM und 2.40 DM. Wenn Du mit der .50AE regelmäßig
schießen willst, kommst Du ums Wiederladen nicht herum.
> .45 ACP ist auch nicht schlecht
> aber viel kleiner darf es dann wirklich nicht mehr werden.
Zwischen .45 ACP und .50AE liegen Welten. Nicht vergleichbar.
Das soll nicht heißen, daß .45 ACP ein schlechtes Kaliber ist. Es hat sich
als Sport- und Präzisionskaliber sehr gut bewährt. Leistungsmäßig stammt es
aus der Vor-Magnum-Zeit und liegt bei der Mündungsenergie auf 9 Para Niveau.
> Was gäbe
> es denn Empfehlenswertes auf 1911-Basis? Peters Stahl?
Ich bin mit meiner sehr zufrieden. Es gibt bei PS ja viele unterschiedliche
Modelle. Ich habe die PLS.
Eigenschaften: 6" Schlitten, 15-Schuß HiCap Griffstück, JetFunnel, kettenlose
Verriegelung (wie die Multikaliber). Man hört immer wieder mal von Problemen
mit PS. Von den Problemen, die ich kenne sind jedoch nur die
Multikaliberversionen betroffen. Deshalb würde ich von der Multikaliber
abraten. Die Vorteile von der Multikaliber ist ja der relativ preiswerte
Kaliberwechsel durch einfachen Austausch von Lauf und Magazin auf z.B.
9Para. Ich halte dies aber sowieso für die zweitbeste Wechsel-Lösung. Die
beste ist nach wie vor ein kompletter Schlitten, und das geht bei jedem
Modell. Grund: Wird nur der Lauf gewechselt, paßt ja die Visierung nicht mehr
und Du bist ständig am Einschießen. Beim Schlittenwechsel paßt Lauf und
Visierung immer zusammen.
Ich habe mich für die kettenlose Verriegelung entschieden, weil ich sie bei
unterschiedlichen Munitionssorten für etwas präziser halte. Der Lauf läuft
hier gerade zurück, während er bei der Kettenverriegelung (original
1911-Technik) einen Bogen beschreibt.
Ansonsten habe ich bei den 1911ern auch schon günstige Waffen gesehen (und
geschossen), die gut getroffen haben.
> Wie sieht das denn aus, wenn ich erst mal aus Kostengründen ''nur''
> was im Kaliber .45 ACP nehme und dann später nochmal .50 AE
> haben möchte? Geht das oder gibt's dann Probleme mit den Behörden?
Nach dem jetzigen Stand der Lage gibt's keine Probleme. Dein Verband muß halt
die entsprechenden Disziplinen anbieten. Z.B. BDS, DSU, BDMP, ... haben
passende Disziplinen.
Gruß,
Sepp
Harald Holdermann schrieb:
> > > > bei anderen (z.B. bei meinem: www.bergedorfer-schuetzen.de) alle
> > > > Kurzwaffenkaliber.
>
> > Auch .600 NE?
>
> .700 NE gibts ja auch noch (Auf die Dauer hilft nur Power :) ) aber weiss
> zufällig jemand die Leistungsdaten? Ich finde bei mir nichts.
>
Sind beides aber keine Kurzwaffenkaliber. Auch wenn es Kurzwaffen gibt, die
diese Kaliber verschiessen.
Gruß,
Sepp
>> auch die andere Seite der Medaille und moeglicherweise werde ich ihn
>> demnaechst auch mal auf den Schiessstand mitnehmen, schon damit er
>> auch die Real-Erfahrung machen kann, die ihm bis heute fehlt.
>
>Schiesstand könnte für zartere Naturen doch etwas heftig sein. Drücke
>ihm zur schonenden Vorbereitung doch mal eine LuPi in die Hand und lasse
>ihn ein paar Löcher in Scheiben machen. Ich kenne einige 'ehemalige'
>Waffengegner, denen das sogar solchen Spass gemacht hat, dass sie sich
>kurz darauf sogar selbst eine LuPi nebst Zubehör zugelegt haben.
Habe ich von Grosskaliber-Schiessstand geschrieben? Ich bin auch
im Besitz von Luftpistolen und setze sie gezielt zu
Trainingszwecken ein. Und dazu gehoert auch, dass ich
verantwortlich genug zu sein glaube, einem "Frischling" erstmal
ein paar Techniken mit der LuPi beizubringen, bevor ich ihm einen
"braven" .38spl-geladenen Revolver oder eine Pistole mit
KK-System in die Hand druecke. Man muss nicht gleich am ersten
Tag .357mag in die Trommel oder das 9para oder .45acp-System auf
der Pistole haben.
>Wenn ihm das Spass macht, kannst Du ihn (evtl. über den Umweg KK) an GK
>heranführen und gewinnst vielleicht noch einen Schützenkollegen (KK/GK).
Genau diese Methode verwende ich doch. Allerdings glaube ich in
diesem speziellen Fall, dass die von mir beschriebene Person
nicht zum Sportschuetzen wird - ich moechte ihm eben "nur" die
Erfahrung vermitteln, was es heisst, Sportschuetze zu sein -
falls dann ein "Faszinationsfunke ueberspringt", ist es mir zwar
sicherlich recht, aber ich werde sicher nicht krampfhaft
versuchen, jemandem was einzureden, was er nicht
verstehen/fuehlen kann. Das muss sich natuerlich entwickeln.
>Lang gehegten Vorurteilen begegnet man IMHO besser auf die sanfte,
>überzeugende Methode. Vielleicht verinnerlicht er so auch besser, dass
>'Waffen vs. Pazifismus' ungefähr so sinnfrei wie 'Rotkohl vs. Bildung'
>ist und von einer Waffe in den Händen eines verantwortungsvollen
>Sportschützen keinerlei Gefahr ausgeht (wenn man sein Dasein nicht
>gerade als Pappscheibe oder Klappziel fristet).
Tja, offensichtlich unterscheiden sich unsere Ansichten - wenn
ueberhaupt - nur in Details. Freu :-)
cu, HKZL (@ work)
--
mailto:h.zinndo...@canisline.de mailto:hein...@zili.de (privat)
...haq Qh jrvffg nyfb jvexyvpu avk orffrerf zvg Qrvare Mrvg
namhsnatra, nyf mh fpunhra jnf va zrvare Fvtanghe fgrug?
> .700 NE gibts ja auch noch (Auf die Dauer hilft nur Power :) ) aber weiss
> zufällig jemand die Leistungsdaten? Ich finde bei mir nichts.
V0: 590 m/s, V100: 520 m/s, V200: 456 m/s
E0: 11279 J, E100: 8750 J, E200: 6738 J
Quelle: Kettner Hauptkatalog 2002/03
HTH
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Andreas.B...@gmx.de V+49-162-9850173
Xot...@T-Online.de xot...@gmx.de
> Sind beides aber keine Kurzwaffenkaliber. Auch wenn es Kurzwaffen gibt, die
> diese Kaliber verschiessen.
Ich denke mal, Revolver in .600 NE oder .700 NE sind etwas für die
Vitrine. Schießen will man damit nicht wirklich. Zumal dürfte der
Großteil der Energie in einem großen Mündungsblitz enden.
> Habe ich von Grosskaliber-Schiessstand geschrieben?
Sorry, es las sich so.
> Man muss nicht gleich am ersten
> Tag .357mag in die Trommel oder das 9para oder .45acp-System auf
> der Pistole haben.
Wirklich nicht - auch wenn viele Leute dieser Meinung sind, dann auch
gleich 'je dicker, desto besser' einsetzen wollen und sich fürchterlich
wundern, wie hart eine Waffe 'zulangen' kann. .357mag, .44mag und .50AE
sind eben keine Zündplättchen.
BTW, es ist erstaunlich, wie oft in Zeitschriften Desert Eagles in .50AE
angeboten werden - meist mit dem Zusatz 'wenig geschossen' und für
überraschend kleines Geld. Man könnte fast meinen, es sei die am meisten
wiederverkaufteste Pistole.
Liegt das am Munitionspreis oder eher daran, dass die Leute mit dem
Trumm nicht so recht klarkommen? Oder an beidem?
> falls dann ein "Faszinationsfunke ueberspringt", ist es mir zwar
> sicherlich recht, aber ich werde sicher nicht krampfhaft
> versuchen, jemandem was einzureden, was er nicht
> verstehen/fuehlen kann. Das muss sich natuerlich entwickeln.
Meine Rede. Es ist auch bald Sylvester. Hinterlistigerweise könntest Du
ihm auch eine einfache Schreckschusswaffe nebst etwas pyrotechnischer
Munition für den Jahreswechsel mitbringen. Dann kann er nach der
Knallerei gleich Putzen üben und bekommt nochmal direkten Kontakt zu der
Technik - mit seiner eigenen Waffe. :) Und -zig Gäste wollen immer
'mitknallen'.
Bei einem Freund fing es auch so an - kurz darauf folgte eine einfache
Record-LuPi und dann war ein paar Jahre Ruhe. Dieses Jahr hat er sich
eine LEP gekauft (mit der er mittlerweile an die 500 Diabolos pro Monat
ins Papier setzt) und letztens erst eine 4mm20-Waffe. Nach meinem
Pedersoli-Remington-Rider (so eine verkleinerte Nachbildung, die nur
mittels Zündhütchen 4,30mm-Rundkugeln ins Papier befördert), hat er auch
schon geschielt. Das Ding war ihm aber zu klein und zu umständlich.
Hätte er mehr Zeit, würde er wahrscheinlich schon GK schiessen.
Daran wird wohl mein schlechter Einfluss Schuld sein. ;)
> Tja, offensichtlich unterscheiden sich unsere Ansichten - wenn
> ueberhaupt - nur in Details. Freu :-)
Was uns vermutlich verbindet: wir sehen die Sache eher gelassen und
versuchen einfach nur Spass am Hobby zu haben. Und was Spass macht,
möchten wir gern mit Freunden teilen. Geteilte Freude ist bekanntlich
doppelte Freude.
Für Leute, die Waffen für generell böse halten, habe ich immer ein paar
Weisheiten parat, denen sie nur schwer wirklich sinnvolles
entgegensetzen können.
1. Es ist nie die Waffe, die tötet - es ist immer der Mensch.
2. Urteile über deinen Nachbarn erst, wenn du eine Meile in seinen
Mokkassins gewandert bist (indian. Sprichw.).
Nach 2. hole ich (so wir denn bei mir sein sollten) meist eine LuPi und
die bekommen sie dann (nach ein paar erklärenden Worten) einfach in die
Hand gedrückt und sollen selber mal (z.B. in meinem Keller, der ist
dafür ideal) ein paar Löcher ins Papier machen. Meist wollen sie das
Ding am liebsten gar nicht wieder hergeben.
Überraschenderweise klappt das bei Mädels fast noch besser als bei
unserem Geschlecht. So schiesst z.B. die Tochter eines Freundes (er war
Schuld, nicht ich) mit dem Luftgewehr mittlerweile fast besser als so
mancher Sniper, denkt gerade über eine eigene WBK nach und eventuell
über eine Lehre als Büchsenmacherin (Waffen zerlegen, reinigen,
reparieren und wieder zusammensetzen kann sie schon recht gut und hat
auch Spass daran). Das Mädel ist gerade mal 20. Ihr Freund dagegen hat
eine regelrechte Aversion gegen Waffen und mag die Dinger kaum in die
Hand nehmen, geschweige denn schiessen. Er mag halt nicht, obwohl er
(dem Schwiegervater in spe zuliebe hat er einmal mit dem Luftgewehr
geschossen) gar nicht schlecht trifft. Er hat es wenigstens probiert.
Wenn jemand dann nicht mag, muss man das IMO unbedingt tolerieren.
"Sorry, ich habs probiert und es ist nicht mein Ding" ist IMO ein
wesentlich besseres Argument als "Mama/Papa hat gesagt, das ist
Pfui-Bäh". Naja, das sollen die Beiden im Laufe der Jahre unter sich
ausmachen. ;)
Andreas Bockelmann schrieb:
> Harald Holdermann schrieb:
>
> > .700 NE gibts ja auch noch (Auf die Dauer hilft nur Power :) ) aber weiss
> > zufällig jemand die Leistungsdaten? Ich finde bei mir nichts.
>
> V0: 590 m/s, V100: 520 m/s, V200: 456 m/s
> E0: 11279 J, E100: 8750 J, E200: 6738 J
Bei welcher Lauflänge?
Gruß,
Sepp
> 2. Urteile über deinen Nachbarn erst, wenn du eine Meile in seinen
> Mokkassins gewandert bist (indian. Sprichw.).
Nanu? Wo hast du jetzt den Indianer her? Die hamm doch mit dem
zitierten Spruchweistum gar nix zu tun
Ausserdem hast du den zweiten Teil vergessen. Hier die komplette
Fassung:
Bevor du ueber jemanden herziehst, gehe eine Meile in /seinen/
Schuhen.
Dann ist das naemlich weniger gefaehrlich: Erstens bist du eine Meile
weg von dem Doedel, und zweitens hast du seine Schuhe.
*ROTFL*
gesiggt!
Schwarzie
--
Legt alle um. Gott wird sie sortieren.
(alte christliche weisheit)
[gefunden in dau財