ich habe gehört, das einige Schusswaffen trotz einer anatomisch gesehen
nicht lebensbedrohlichen Verletzung tödlich wirken. In diesem
Zusammenhang ist auch der Begriff "Hochgeschwindigkeits-Geschosse"
gefallen.
Nun kann ich mir allerdings nicht erklären, wie beispielsweise ein
glatter Arm-Duchschuss oder gar ein Streifschuss tödlich wirken kann ?!
Kann mir ev. das ganz mal etwas erklären ..?
mfg, der Thomas, der bisher keinerlei Erfahrung oder Kontakt mit Waffen
hatte
--
<|--------------------| __ |-------------------|>
<| | _,-' \ o_ | |>
<| | /\ _\ C| | |>
<|--------------------| MA /__\_,-' ,; *x* |-------------------|>
"Hochgeschwindigkeits-Geschosse" ist immer relativ zu sehen, zu den
kontemporären Geschossen. Die C96 von Mauser galt ja auch mal als
Hochgeschwindigkeit.
>
> Nun kann ich mir allerdings nicht erklären, wie beispielsweise ein
> glatter Arm-Duchschuss oder gar ein Streifschuss tödlich wirken kann ?!
>
> Kann mir ev. das ganz mal etwas erklären ..?
Psychosomatisch: Aaaah, Ich bin getroffen! Ich blute, *fällt tot um*
>
> mfg, der Thomas, der bisher keinerlei Erfahrung oder Kontakt mit Waffen
> hatte
Komisch die Mär von den Superkiller Geschossen hört man ja irgendwie
immer von Ex-Bundis, die dem DummStUffz auf den Leim gegangen sind.
Man schreibt sich
Knut
> Sowas gibts auch nicht, höchstens das Opfer verblutet ;-)
> Derlei Geschichten sind Urban Legends, die sich nicht ausrotten
> lassen.
Hmmm..
Ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen (Kabel1), dort gings
um eine Spezialeinheit gegen organisiertes Verbrechen in Rio. Die haben
irgentwie ein bestimmtes Gewehr henutzt (M4 oder so), und dabei wurde
eben obiger Effekt beschrieben.. .
E$ntweder die haben Schund erzählt oder ich net ordentlich hingehört..
:-)
mfg der Thomas
> Hmmm..
> Ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen (Kabel1), dort gings
Kabel 1 ist ja auch bekannt für seine knallhart recherchieten
Reportagen. ,-)
> um eine Spezialeinheit gegen organisiertes Verbrechen in Rio. Die haben
> irgentwie ein bestimmtes Gewehr henutzt (M4 oder so), und dabei wurde
> eben obiger Effekt beschrieben.. .
Den Bericht habe Ich glaube Ich auch gesehen, Haben die da nicht alles
gehabt was schoß? So vom M4 über ein einheimisches 5,56 StG bis hin zum
G3 mit ZF.
> E$ntweder die haben Schund erzählt oder ich net ordentlich hingehört..
> :-)
Bei jeglicher information muß man auch immer die Quelle bedenken. Oder
würdest Du alles glauben, was zB ein Minister erzählt?
Man schreibt sich
Herr Dunckel
--
"The fact that you got REPLICA written on the side of your gun, and
the fact that i have got DESERT EAGLE .50 written on the side of
mine, should precipitate your balls into shrinkin along with your
presence. Now, screw off"
-`Bullet Tooth' Tony, Snatch
Thomas Keil schrieb:
> Ernst (da...@gmx.de) schrieb:
>
> > Sowas gibts auch nicht, höchstens das Opfer verblutet ;-)
> > Derlei Geschichten sind Urban Legends, die sich nicht ausrotten
> > lassen.
>
> Hmmm..
> Ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen gesehen (Kabel1), dort gings
> um eine Spezialeinheit gegen organisiertes Verbrechen in Rio. Die haben
> irgentwie ein bestimmtes Gewehr henutzt (M4 oder so),
bis hierher mag's vielleicht noch stimmen.;-)
> und dabei wurde
> eben obiger Effekt beschrieben.. .
> E$ntweder die haben Schund erzählt oder ich net ordentlich hingehört..
> :-)
Wahrscheinlich hast' schon richtig hingehört. Leider ist es halt so, daß die
im Fernsehen viel Schund erzählen. Besonders schlimm sind da die Privaten.
Dagegen ist die "Bild" ja schon oft eine wissenschaftliche Abhandlung :-)
Gruß,
Sepp
Ich hab mal was von Stichwort "Gewebeschock" gehört. Da ich auch ziemlich
genau 0 Ahnung von sowas hab, wollt ich mal wissen ob sowas in Frage kommt?
Kann mir kaum vorstellen dass es sowas gibt?
PS an Thomas, ich glaube ich habe dir ausversehen per Mail geantwortet,
(obigen Text). Bin wohl noch nicht ganz vertraut mit dem Usenet also bitte
ignorieren ;)
>Sowas gibts auch nicht, höchstens das Opfer verblutet ;-)
>Derlei Geschichten sind Urban Legends, die sich nicht ausrotten
>lassen.
Wo das Thema "Hochgeschwindigkeitswaffen" gerade mal wieder
angesprochen wird:
Habe ich das auf meiner Homepage bezüglich des G11 richtig erklärt?
http://mitglied.lycos.de/wehrdienst/legenden.html
(Dann die dritte Legende)
Würde mich über Anregungen/Bestätigungen freuen.
Grüsse
Christian
--
Wehrdienst - Die Seite für die Bundeswehrzeit
http://mitglied.lycos.de/wehrdienst
wenn ein schnelles Geschoss keine Stabile Flugbahn hat (wie bei den ersten
M16 in Vietnam) überschlägt es sich sehr leicht beim Aufprall und
erzeugt dadurch einen sehr großen Wundkanal.
Daher die Meinung Hochgeschwindigkeits Munition ist tödlicher.
Die .223 war mit Ihren 1000m/s damals eine der schnellsten.
mfg
Markus
Hallo Thomas,
ja, das kann passieren. Ist aber absolut nicht die Regel.
> Nun kann ich mir allerdings nicht erklären, wie beispielsweise ein
> glatter Arm-Duchschuss oder gar ein Streifschuss tödlich wirken kann ?!
Ganz einfach: Embolie -> Gehirnschlag. Tritt wenn überhaupt, dann aber
mit einiger Verzögerung ein. Ist aber bei glatten Durchschüssen oder
sogar nur Streifschüssen noch unwahrscheinlicher wie bei einem
Knochentreffer.
Die Frage war schon öfter mal da. Lies doch mal die alten posts durch.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
jörg
--
Joerg Manthey
cav...@mammoth-hunter.org
http://www.mammoth-hunter.org
>Hallo,
>
>Ich hab mal was von Stichwort "Gewebeschock" gehört. Da ich auch ziemlich
>genau 0 Ahnung von sowas hab, wollt ich mal wissen ob sowas in Frage kommt?
Das wurde mir auch erzählt. Eehr mag ich noch sowas glauben beim
großflächigen Abbekommen einer Schrotgarbe...
>Kann mir kaum vorstellen dass es sowas gibt?
Zumindest nicht mit einem Geschoß von KK-Durchmesser :)
regards - Ralph
--
Want to get in touch? http://www.dg5mec.de/whereisralph.txt
Aber, aber die sind doch jetzt ausdrücklich verboten! Das wird
Amokschützen bestimmt abhalten.
Zwar bloß die mit Pistolengriff und ohne Schaft, aber waren die nicht
auch schon vorher nicht wirklich legal?
Man schreibt sich
Knut
> Wo das Thema "Hochgeschwindigkeitswaffen" gerade mal wieder
> angesprochen wird:
> Habe ich das auf meiner Homepage bezüglich des G11 richtig erklärt?
Ja, scheint so weit in Ordnung. Ist die STAN Ausstattung aber nicht ein
G3 mit vier Ersatzmagazinen, dann also 100 Patronen? Zumindest Grennies
haben zwei Doppelmagazintaschen am Gerödel, und die wollen auch gefüllt
sein.
>
> http://mitglied.lycos.de/wehrdienst/legenden.html
>
> (Dann die dritte Legende)
Die Sache mit dem tunen/"aufmachen" der Leopardmotoren. Ich habe mich
mal mit einem Wartungsmokel von MTU unterhalten, der meinte, daß das
mögich wäre mehr Leistung rauszuholen, das aber ganz kräftig auf die
Lebensdauer ginge. Kann man ja auch an den RennLKW und deren Motoren
sehen: aufgeblasene Serienmaschinen, die nur eine Saison halten, dafür
aber ein paar hundert PS mehr haben als die Serie.
>
> Würde mich über Anregungen/Bestätigungen freuen.
Hübsch sehr hübsch. Eine eigene Domain sowas wie "Wehrdienst.irgendwas"
oder so wäre ganz nett.
Man schreibt sich
Knut
Aargh, immer diese laufenden Waffenkammern ;-)
Da kann Ich aber drüber: MP2A1 mit zwei Magazintaschen: Da hatte Ich
satte 224 Patronen dabei *g*
Man schreibt sich
Knut
>Ja, scheint so weit in Ordnung.
Das ist schon mal gut :-)
>Ist die STAN Ausstattung aber nicht ein
>G3 mit vier Ersatzmagazinen, dann also 100 Patronen? Zumindest Grennies
>haben zwei Doppelmagazintaschen am Gerödel, und die wollen auch gefüllt
>sein.
Mhmmm... da bin ich nicht mehr so sicher. War zwar bei den Grennies
und hatte da auch genug zu schleppen, was wir aber genau an Munition
dabeihatten.... Wieviel paßt denn noch einmal in ein G3-Magazin?
>> (Dann die dritte Legende)
>
>Die Sache mit dem tunen/"aufmachen" der Leopardmotoren. Ich habe mich
>mal mit einem Wartungsmokel von MTU unterhalten, der meinte, daß das
>mögich wäre mehr Leistung rauszuholen, das aber ganz kräftig auf die
>Lebensdauer ginge. Kann man ja auch an den RennLKW und deren Motoren
>sehen: aufgeblasene Serienmaschinen, die nur eine Saison halten, dafür
>aber ein paar hundert PS mehr haben als die Serie.
Hab auch schon häufiger das Gerücht gehört, dass man da nur ne
Schraube unter dem Gaspedal weiter runter schrauben muss und dadurch,
weil man eben mehr Gas geben kann, die Kiste noch ein wenig schneller
wird. Der Bund soll sich das aber aus Material- und Kostengründen für
den Ernstfall aufhben.
Ist da was dran?
>> Würde mich über Anregungen/Bestätigungen freuen.
>
>Hübsch sehr hübsch. Eine eigene Domain sowas wie "Wehrdienst.irgendwas"
>oder so wäre ganz nett.
Die Seite ist auch unter www.derwehrdienst.de.vu zu erreichen, das
sollte sich einfacher merken lassen :-)
20 Patronen, und nicht Schuß. Ein Pionier übergibt ja auch keine
"Detonationen" ;-)
>
> >> (Dann die dritte Legende)
> >
> >Die Sache mit dem tunen/"aufmachen" der Leopardmotoren. Ich habe mich
> >mal mit einem Wartungsmokel von MTU unterhalten, der meinte, daß das
> >mögich wäre mehr Leistung rauszuholen, das aber ganz kräftig auf die
> >Lebensdauer ginge. Kann man ja auch an den RennLKW und deren Motoren
> >sehen: aufgeblasene Serienmaschinen, die nur eine Saison halten, dafür
> >aber ein paar hundert PS mehr haben als die Serie.
>
> Hab auch schon häufiger das Gerücht gehört, dass man da nur ne
> Schraube unter dem Gaspedal weiter runter schrauben muss und dadurch,
> weil man eben mehr Gas geben kann, die Kiste noch ein wenig schneller
> wird. Der Bund soll sich das aber aus Material- und Kostengründen für
> den Ernstfall aufhben.
siehe mein Posting: Möglich wäre es, aber Ich bezweifele, daß die
erstmal einen Trupp Mechaniker rumschicken, um die Dinger zu tunen. Die
Motoren werden bei voller Belastung und heißem Wetter auch so heiß
genug, daß die großen Rundkühler anspringen.
>
> Ist da was dran?
Da der Motor elektronisch geregelt ist wäre wohl Chiptuning möglich,
aber die gängigen Versender führen ja leider nix für Autos [1].
[1] Auto: liebevoller begriff von Panzermännern für ihre
Lieblingsgefährte. Das Privat-KFZ muß da natürlich zurückstehen. *g*
>
> >> Würde mich über Anregungen/Bestätigungen freuen.
> >
> >Hübsch sehr hübsch. Eine eigene Domain sowas wie "Wehrdienst.irgendwas"
> >oder so wäre ganz nett.
>
> Die Seite ist auch unter www.derwehrdienst.de.vu zu erreichen, das
> sollte sich einfacher merken lassen :-)
Aha. na dann.
>
> Da der Motor elektronisch geregelt ist wäre wohl Chiptuning möglich,
> aber die gängigen Versender führen ja leider nix für Autos [1].
>
> [1] Auto: liebevoller begriff von Panzermännern für ihre
> Lieblingsgefährte. Das Privat-KFZ muß da natürlich zurückstehen. *g*
>
Hallo
Jo, genau auf die Art würde es gehen, man bräuchte nur die
MotorKontrollAnlage ausschalten oder besser mumprogramieren, damit
unteranderem mehr alls 2900 RPM erlaubt werden, dann geht die Kiste so um
die 120km/h mit Turm, Rekord ohne Turm liegt meines wissens bei so ca. 136,
jedenfalls macht aber der Motor umdrehungen jenmseits der 3000 nicht
wirklich lange mit, wenn man schreibt der hält ne Stujde dann dürfte das
schon gewaltig übertrieben sein.
btw. Wir hatten mal einen mit defekter MKA da is n Wolf aufm Schotterweg
nicht hinterher gekommen :-))
Gruß
--
Peter Biller
http://www.dream-on-line.de
ICQ 47895260
Oder die Kühlung springt an, dann ist nix mehr mit Leistung, wenn die
auf volle Umdrehungen geht.
>
> btw. Wir hatten mal einen mit defekter MKA da is n Wolf aufm Schotterweg
> nicht hinterher gekommen :-))
Wegen defekter MKA hat einer sich eine zeitlang dauernd selber abgewürgt
in bestimmten Drehzahl/Gang kombinationen. Sehr seltsam das.
Ohne Turm kommt man auch ungetunt über hundert.
Und mit etwas Anlauf hat es ein Kdt. mal gebracht sich von den
Feldjägern blitzen zu lassen lag so bei 101 km/h. War dann natürlich der
Held im Uffz Heim, und der Arsch beim Chef *g*
Noch was feines für Genießer: Motor starten mit offenen Luken und
eingeschalteter Tauchhydraulik! *schlürf* *G*
Man schreibt sich
Knut
--
Vorwärts und durch!
> > btw. Wir hatten mal einen mit defekter MKA da is n Wolf aufm
> > Schotterweg nicht hinterher gekommen :-))
>
> Der Wolf ist ja auch untermotorisiert.
Wohl war wohl war. Aber viele scheinen den zu kaufen, sogar das USMC!
>
> Einem Iltis fährst Du nicht weg - schnellstes Geländegängiges Fahrzeug
> der Bundeswehr. Zugelassen IIRC bis 90... Spitze laut Fahrtest zweier
> Kameraden von mir 140 :-)
Der Iltis ist doch ausgemustert, oder? Aber viele haben dem
nachgetrauert, weil leichter und besseres Geländefahrwerk als der Mercer
G-Serie. Ist ja auch kein VW sondern ein getarnter Audi Quattro afaik.
>
> Gut, wir haben auch mal mit einem Iveco 4x4 (mit defektem
> Fahrtenschreiber - so ein Pech...) einem VW Bully die Rücklichter
> gezeigt, aber das schafft ja fast jeder ;-)
Das geht bie den neune Ford Transit noch besser, dei sind nämlich
richtig für'n A.... Die neueren Bullys können durchaus bis 100-120.
Man schreibt sich
Knut
Jo, mit Turm auch, wenn man nen guten erwischt :-)
> Und mit etwas Anlauf hat es ein Kdt. mal gebracht sich von den
> Feldjägern blitzen zu lassen lag so bei 101 km/h. War dann natürlich der
> Held im Uffz Heim, und der Arsch beim Chef *g*
>
> Noch was feines für Genießer: Motor starten mit offenen Luken und
> eingeschalteter Tauchhydraulik! *schlürf* *G*
>
Meinst du wegen dem Sog/Zug der entseht?
> > Noch was feines für Genießer: Motor starten mit offenen Luken und
> > eingeschalteter Tauchhydraulik! *schlürf* *G*
> >
>
> Meinst du wegen dem Sog/Zug der entseht?
Ja, sehr, ähm, interressant, die Erfahrung.
Man schreibt sich
Knut
In Osterode hat mich mal ein StUffz ueber das Uebungsgelaende buchsiert -
mit ca. 70Km/h bei absolut matschigem Wetter auf 'Panzerdaemmen', Spurrillen
und rechts und links gings 2.5 m runter. Als der StUffz dann nicht mal in
'Kurven' vom Gas ging, hab ich lieber zur Seite aus dem Iltis geschaut .....
Soviel dazu... aber der US Industrie gehts halt scheisse - da muss man dem
Verbuendeten halt durch kauf seiner minderwertigen Produkte am Leben halten
...
murx
Du hast letztens geschrieben:
> ich habe gehört, das einige Schusswaffen trotz einer anatomisch
> gesehen nicht lebensbedrohlichen Verletzung tödlich wirken. In
> diesem Zusammenhang ist auch der Begriff
> "Hochgeschwindigkeits-Geschosse" gefallen.
>
> Nun kann ich mir allerdings nicht erklären, wie beispielsweise ein
> glatter Arm-Duchschuss oder gar ein Streifschuss tödlich wirken kann
> ?!
Das ist Unsinn. Wenn Du wissen willst, was Geschoße so in Deinem
Körper anrichten, dann kann ich Dir mal diese Seite empfehlen:
http://waffen-der-welt.alices-world.de/faq/wundballistik.html
Viele Grüße,
Alice
--
Die Übersicht der Waffen der Welt und mehrere FAQs:
http://waffen-der-welt.alices-world.de
>> Wo das Thema "Hochgeschwindigkeitswaffen" gerade mal wieder
>> angesprochen wird:
>> Habe ich das auf meiner Homepage bezüglich des G11 richtig erklärt?
>
>Ja, scheint so weit in Ordnung. Ist die STAN Ausstattung aber nicht ein
>G3 mit vier Ersatzmagazinen, dann also 100 Patronen? Zumindest Grennies
>haben zwei Doppelmagazintaschen am Gerödel, und die wollen auch gefüllt
>sein.
Nicht nur Grennies. Selbst die Sanis haben die normale Bewaffnung
dabei, natürlich nur zum Selbstschutz.
Rainer
--
Alles könnte hinkommen. Aber andere auf gar keinen Fall. Wir wokos
sind Wokos und bleiben wokos. Woko ist einer, woko ist Viele. Woko
ist Woko. "WoKo in dag°"
> >Ja, scheint so weit in Ordnung. Ist die STAN Ausstattung aber nicht ein
> >G3 mit vier Ersatzmagazinen, dann also 100 Patronen? Zumindest Grennies
> >haben zwei Doppelmagazintaschen am Gerödel, und die wollen auch gefüllt
> >sein.
>
> Nicht nur Grennies. Selbst die Sanis haben die normale Bewaffnung
Waren eben die einzigen die schon die neuen Taschen in Flecktarn hatten.
> dabei, natürlich nur zum Selbstschutz.
Klar ;-), und SanStUffzinnen wollen unbedingt ein MG3 auf ihre 5.000 l
Therme haben. Auc zum Selbstschutz...
Sind eben doch Sanitöter. ;-)
Man schreibt sich
Knut
Murx schrieb etwas Murx:
>
>Soviel dazu... aber der US Industrie gehts halt scheisse - da muss man dem
>Verbuendeten halt durch kauf seiner minderwertigen Produkte am Leben halten
>
Du schreibst Murx. Du kannst doch nicht alle US Produkte as minderwertig
hinstellen, oder?
Und ich glaube kaum das der Kauf dieser 'minderwertigen' Geraete mich hier am
Leben haelt. So 'en Murx.
Gruss,
Klaus
Du hast letztens geschrieben:
> Der Iltis ist doch ausgemustert, oder? Aber viele haben dem
> nachgetrauert, weil leichter und besseres Geländefahrwerk als der
> Mercer G-Serie. Ist ja auch kein VW sondern ein getarnter Audi
> Quattro afaik.
Nein, der Iltis war ein weiterentwickelter Munga, mit verbessertem
Fahrgestell und Kraftübertragung und mit neuem Motor. Lediglich die
Frontpartie wurde verändert, um den größeren Motor unterzubringen,
ansonsten ist die Karrosserie fast gleich mit dem Munga. Der Munga
wurde übrigens auch in Ingolstadt entwickelt. Ich kann mir gut
vorstellen, daß Audi von der Entwicklung des Iltis profitiert hat und
die Erfahrungen in den Quatro miteinfließen ließen.
Übrigens, wenn hier schon einige Geschwindigkeitsgeil sind, dann
währe der Lamborghini Geländewagen doch das richtige. Der macht etwas
über 200 Spitze ;-)
Mich würde aber echt interessieren, warum der Iltis so schnell wieder
ausgesondert wurde. Billig war er bestimmt nicht. Wie man so hört,
macht aber VW probleme, weil die nicht speziell nur für die
Bundeswehr entwickeln und bauen wollen, sondern auch für den
Zivilmarkt. Vieleicht liegt da der Grund begraben?
> Du hast letztens geschrieben:
>
> Nein, der Iltis war ein weiterentwickelter Munga, mit verbessertem
> Fahrgestell und Kraftübertragung und mit neuem Motor. Lediglich die
> Frontpartie wurde verändert, um den größeren Motor unterzubringen,
> ansonsten ist die Karrosserie fast gleich mit dem Munga. Der Munga
> wurde übrigens auch in Ingolstadt entwickelt. Ich kann mir gut
> vorstellen, daß Audi von der Entwicklung des Iltis profitiert hat
und
> die Erfahrungen in den Quatro miteinfließen ließen.
Hatte der Munga nicht einen Heckmotor? Ich dachte immer der basierte
auf dem Zweitackter-DKW.
Und wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht war der Quattro als
Zivilfahrzeug noch vor dem Iltis auf dem Markt.
> (...)
> Mich würde aber echt interessieren, warum der Iltis so schnell
wieder
> ausgesondert wurde. Billig war er bestimmt nicht. Wie man so hört,
> macht aber VW probleme, weil die nicht speziell nur für die
> Bundeswehr entwickeln und bauen wollen, sondern auch für den
> Zivilmarkt. Vieleicht liegt da der Grund begraben?
Stimmt wohl irgendwie. MB wollte zudem die Produktion und den Verkauf
ihres Geländewagen forcieren. Hat dann auch gut geklappt. Jahre nach
der deutschen Markteinführung wurde zudem der MB G in den USA ein
Renner.
Zur Zeit steigt wieder, bedingt durch die Auslandseinsätze, das
Bedürfnis nach einem neuen Geländewagen. Die Bw nutzt die Gunst der
Stunde und macht Druck, um vielleicht eine etwas bessere, 'gehobene'
Ausführung eines solchen Fahrzeugs zu erhalten. Da allerdings müßte
sich die deutsche Industrie anstrengen, denn gerade hörte ich in den
Nachrichten, daß die Entwicklung des 'Marder'-Nachfolgers 'Panther'
eingestellt wird. Er sollte ursprünglich 2008 dem Markt zulaufen. Das
war der Hardthöhe dann doch wohl etwas zu lange. Jetzt wird im Ausland
nach einer Alternative gesucht, um dieses Fahrzeug dann in Ger in
Lizenz herstellen zu können.
Na ja, wir müssen ja eh die Globalisierung noch ein bißchen
anschieben, gell? ;-)))
Gruß
Wolfgang
P.S.
Stimmt, bin wieder da - Krankenhaus hin und her, Flasche zwar leer,
aber Schnauze gestrichen voll! :-]
W.
Der Iltis war de größte Versuch der Wehrkraftzersetzung!
Wir hatte damals diese Scheißkarren von Iltis mit Vergasermotor, der
sich andauernd verscluckte. Im unteren Drehzalbereich kam überhaupt
keine Leistung, so daß sich die Krummis im Sand dauernd festgefahren
haben. Vom hohen Schwerpunkt (manch Kamerad warf den iltis auf die
Seite) abgeehen, war es eine Unverschämtheit, wie die Bremsleitungen
unterm Fahrzeug geführt wurden. Ein Kamerad (unser Kommandeursfahrer)
hatte es beim Quer-Feld-Ein-Fahren (mit dem Kommandeur im Auto)
geschafft, beide Bremskreise zu öffnen, da vorne beide Bremsleitungen an
einer Bodenwelle hängenblieben. Verglichen mit dem Kübel (VW 181) war
auch das Verdeck eine Frechheit. Unsere Instandsetzung freute sich
regelmäßig über versandete und verdreckte Trommelbremsen, die Lenkung
und Vorderachsführung war unterdimensioniert.....
Wenn ich mir die ganze Mängelliste am Iltis anschaue, dann frage ich
mich allen Ernstes welches Detail an diesem Fahrzeug gegenüber dem DKW
Munga verändert wurde. (Außer Diff-Sperre, und Viertaktmototr)
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Andreas.B...@gmx.de V+49-162-9850173
Xot...@T-Online.de xot...@gmx.de
> Du schreibst Murx. Du kannst doch nicht alle US Produkte as minderwertig
> hinstellen, oder?
Das wohl kaum - aber es gibt schon einige/etliche Produkte deren 'Wert' man
anzweifeln kann. Auch bei Waffen/systemen. Hinzu kommt die teilweise 'aggressive'
Marketingstrategie - die Schutzzoelle auf Stahl seien hier nur als aktuelles
Beispiel gegeben. Hiermit meine ich nicht das durchaus sinnvolle Vereinheitlichen
von 'Massenverbrauchsguetern' wie z.B. Munition innerhalb eines
(Militaer)buendnisses. Gerade aber bei Militaerguetern draengen die USA mit
staatlicher Unterstuetzung (also eben nicht reine Marktwirtschaftliche
Konkurrenz) auf die ehemaligen Warschauer Pakt Staaten. Das diese meist nicht
besonders finanzstark sind, und sowohl in der Anschaffung aber auch im Unterhalt
sind die Kosten unverhaeltnismaessig hoch zum 'Mehrwert' der Anschaffung scheint
unerheblich zu sein (vgl.Neuanschaffung/Umruestung des ungarischen Militaers auf
F-16 (?) von Mig-21 & 29). Was das Ziel bei solchem geschaeftsgebaren sei bleibt
der eigenen Meinungsbildung ueberlassen.
murx
(der immer noch nach NEUEN Witzen auf seinen Namen wartet :)
PS: Den Namen murx habe ich schon seit ueber 15 Jahren und nahezu jeder benutzt
ihn als 'Rufnamen' :) - das ist sozusagen mein 'realname' inzwischen.
Du hast letztens geschrieben:
> Wenn ich mir die ganze Mängelliste am Iltis anschaue, dann frage ich
> mich allen Ernstes welches Detail an diesem Fahrzeug gegenüber dem
> DKW Munga verändert wurde. (Außer Diff-Sperre, und Viertaktmototr)
OK, das beantwortet dann natürlich alles :-)
Du hast letztens geschrieben:
> Hatte der Munga nicht einen Heckmotor?
Nicht das ich wüßte...
> Ich dachte immer der basierte auf dem Zweitackter-DKW.
Der Munga war der Zweitakter-DKW :-)
> Und wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht war der Quattro als
> Zivilfahrzeug noch vor dem Iltis auf dem Markt.
Keine Ahnung, kenne mich da nicht so gut aus, weiß nur noch, daß
beide ungefähr Mitte der 70er waren. Aber da der Iltis eh ein
weiterentwickelter Munga war, ist eher wahrscheinlich, daß der Quatro
vom Munga/Iltis profitiert hat, da VW anscheinend alles was es macht
prinzipiell in seiner zivilen Linie verwenden will.
> denn gerade hörte ich in den
> Nachrichten, daß die Entwicklung des 'Marder'-Nachfolgers 'Panther'
> eingestellt wird. Er sollte ursprünglich 2008 dem Markt zulaufen.
> Das war der Hardthöhe dann doch wohl etwas zu lange. Jetzt wird im
> Ausland nach einer Alternative gesucht, um dieses Fahrzeug dann in
> Ger in Lizenz herstellen zu können.
Da sieht man, daß die Politiker etwas geschlafen haben. Und nu
brauchen sie den Marder Nachfolger am besten vorgestern...
Andererseits könnte diese schnelle "Marktorientierung" :-) der
Streitkräfte bedeuten, daß Firmen wieder auf eigene Prognosen hin im
voraus entwickeln und Panzerfahrzeuge dann termingerecht anbieten.
> Stimmt, bin wieder da - Krankenhaus hin und her, Flasche zwar leer,
> aber Schnauze gestrichen voll! :-]
Ja dann wünsche ich Dir gute Besserung ;-)
Alice, ich danke dir!
Ciao
Wolfgang
Eben: Der Munga hatte einen leicht modifizierten Dreizylinder
Zweitaktmotor aus dem DKW 3=6.
Dieser war natürlich vorn längst eingebaut.
> Der Munga war der Zweitakter-DKW :-)
Ja! Viele Zivilisten haben später einen Vierzylinder Viertakter vom Opel
eingebaut. Der Zweitakter war auch ene Kombination aus Durchzugsschwäche
mit Unzuverlässigkeit, großem Durst und hohem Verschleiß.
> > Und wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht war der Quattro als
> > Zivilfahrzeug noch vor dem Iltis auf dem Markt.
>
> Keine Ahnung, kenne mich da nicht so gut aus, weiß nur noch, daß
> beide ungefähr Mitte der 70er waren. Aber da der Iltis eh ein
> weiterentwickelter Munga war, ist eher wahrscheinlich, daß der Quatro
> vom Munga/Iltis profitiert hat, da VW anscheinend alles was es macht
> prinzipiell in seiner zivilen Linie verwenden will.
Der Quattro (Audi) und der Syncro (VW) haben mit dem Iltis nichts
gemeinsam. Quattro und Syncro haben permanente Allrad-Antriebe mit
Viscokupplungen oder TorSen-Differentialen. Diese Systeme sind auf
maximale Traktion auf trockener Straße konzipiert. Der Munga hat einen
permanenten Allradantrieb ohne Differentialsperren mit drei
Differentialen. Im Prinzip ist er dem Syncro oder Quattro unterlegen,
weil ein durchdrehendes Rad im Gelände ausreicht, daß er sich nicht mehr
bewegt. (Und das habe ich in der Jagd mehr als einmal erlebt :-)
Der Iltis (in der Version, die ich bei der Bundeswehr genießen durfte)
hat einen Heckantrieb mit zuschaltbarem Frontantrieb. Ein Differential
zwischen Vorder- und Hinterachse existiert nicht, entsprechend bockig
bewegt sich der Iltis im 4WD-Modus um trockene Asphaltkurven. Zusätzlich
kann beim Iltis das Heckdifferential gesperrt werden. Auf lockeren
Sandpisten ist es absolut lustig, mit gesperrtem Heckdifferential und
ohne Frontantrieb um enge Kurven zu flitzen, hat etwas von Autoscooter.
Eine Besonderheit gab es noch: Der höhergelegte Syncro-Bus. Bei diesem
Modell wurden nur die Rohkarosse und der Motor bei VW gebaut. Der Rest
war Steyr-Puch. Diesen Bus gab es mit drei Differentialsperren, in der
TDV (das Fahrzeug dazu habe ich nie gesehen) wurde extra darauf
hingewiesen, daß das Fahrzeug bei geperrtem Frontdifferential nur noch
geradeaus fährt, egal, wie man am Lenkrad dreht.
Um auf Iltis und Munga zurückzukommen: Die Hauptunterschiede waren:
1) Zweitürer versus Viertürer
2) Stehende versus eingebaute Scheinwerfer
3) Zweitakter versus Viertakter
4) Vorlegegetriebe versus Geländegang im Hauptgetriebe
5) Permanent 4WD versus zuschaltbarer Allradantrieb mit Diff-Sperre
Beiden gemeinsam war eine 24-Volt-Elektrik.
AFAIR gab es vom Iltis nur eine Aufbauart, den Munga gab es noch als
Pritschenwagen
Eine Kleinigkeit hatte der Munga noch: Die Handbremse bestand aus einer
fünten Bremstrommel auf der Kardanwelle. Jeder, der schon einmal einen
Munga mit verschlissener Handbremse sein Eigen nannte, weiß wovon ich
läster :-)
Beide Fahrzeuge verdankten ihren Dienst einer politischen Entscheidung,
wie damals schon der VW 181. Technisch überlegen war der Porsche
Jagdwagen von (AFAIR) 1956
der mit dem Heckmotor war der Kübelwagen aus dem Krieg ;-)
> Stimmt wohl irgendwie. MB wollte zudem die Produktion und den Verkauf
> ihres Geländewagen forcieren. Hat dann auch gut geklappt. Jahre nach
> der deutschen Markteinführung wurde zudem der MB G in den USA ein
> Renner.
> Zur Zeit steigt wieder, bedingt durch die Auslandseinsätze, das
> Bedürfnis nach einem neuen Geländewagen. Die Bw nutzt die Gunst der
> Stunde und macht Druck, um vielleicht eine etwas bessere, 'gehobene'
> Ausführung eines solchen Fahrzeugs zu erhalten. Da allerdings müßte
Naja, ein stärkerer Motor würde ja schon helfen. Der G-Serie ist
verdammt cshwer.
> sich die deutsche Industrie anstrengen, denn gerade hörte ich in den
> Nachrichten, daß die Entwicklung des 'Marder'-Nachfolgers 'Panther'
> eingestellt wird. Er sollte ursprünglich 2008 dem Markt zulaufen. Das
> war der Hardthöhe dann doch wohl etwas zu lange. Jetzt wird im Ausland
> nach einer Alternative gesucht, um dieses Fahrzeug dann in Ger in
> Lizenz herstellen zu können.
Machen die Schweizer ja auch bei ihrem neuen SPz. DIe kaufen den neuen
schwedischen. Frag jetzt nicht nach dem Namen.
>
> Gruß
> Wolfgang
>
> P.S.
> Stimmt, bin wieder da - Krankenhaus hin und her, Flasche zwar leer,
> aber Schnauze gestrichen voll! :-]
> W.
Gute Besserung!
Man schreibt sich
Knut
alice fedrizzi schrieb:
> Mich würde aber echt interessieren, warum der Iltis so schnell wieder
> ausgesondert wurde.
Weil er eine Sch...karre war. :-)
> Billig war er bestimmt nicht.
Der war bei Einführung teurer als der Mercedes G zu der Zeit.
Nachdem die Bundeswehr ihr Kontingent erhalten hatte, verkaufte VW die
Produktionsanlagen. Ich glaube nach Kanada. Mit nachbestellen war also
nichts.
Gruß,
Sepp
Andreas Bockelmann schrieb:
> > Der Munga war der Zweitakter-DKW :-)
>
> Ja! Viele Zivilisten haben später einen Vierzylinder Viertakter vom Opel
> eingebaut.
Und später dann den Golf-Dieselmotor.
Gruß,
Sepp
>Beide Fahrzeuge verdankten ihren Dienst einer politischen Entscheidung,
>wie damals schon der VW 181. Technisch überlegen war der Porsche
>Jagdwagen von (AFAIR) 1956
Der Itlis war AFAIK - wie damals nicht unüblich - eine
Sonderentwicklung für die Bundeswehr. Auf die gegensätzliche Idee,
erst mal auf dem Zivilmarkt zu sehen, was es da so gibt und das dann
zu adaptieren - z.B. Wolf - kam erst später.
In Pflichtenheft des Iltis stand damals u.a., dass alle vier
Radaufhängungen untereinander austauschbar sein müssen.
Das sollte Lager- und Logistikaufwände und -kosten minimieren.
Gruß
Michael
--
Invent an idiotproof tool and they invent a better idiot! :-)
mailto: michae...@epost.de
> Nein, der DKW 4-sitzer sah tatsächlich fast aus wie der Iltis - und
> hatte einen 2-Takt Vielstoffmotor.
Wobei sich aber "Vielstoffmotor" mehr auf die Menge des Kraftstoffs
bezieht als auf die Arten. AFAIR nahm der Munga handelsübliches Benzin
mit Zweitaktöl vermischt. (1:40)
>
>Wir hatte damals diese Scheißkarren von Iltis mit Vergasermotor, der
>sich andauernd verscluckte. Im unteren Drehzalbereich kam überhaupt
>keine Leistung, so daß sich die Krummis im Sand dauernd festgefahren
>haben. Vom hohen Schwerpunkt (manch Kamerad warf den iltis auf die
>Seite) abgeehen, war es eine Unverschämtheit, wie die Bremsleitungen
>unterm Fahrzeug geführt wurden. Ein Kamerad (unser Kommandeursfahrer)
>hatte es beim Quer-Feld-Ein-Fahren (mit dem Kommandeur im Auto)
>geschafft, beide Bremskreise zu öffnen, da vorne beide Bremsleitungen an
>einer Bodenwelle hängenblieben. Verglichen mit dem Kübel (VW 181) war
>auch das Verdeck eine Frechheit. Unsere Instandsetzung freute sich
>regelmäßig über versandete und verdreckte Trommelbremsen, die Lenkung
>und Vorderachsführung war unterdimensioniert.....
Das kommt mir arg bekannt vor. Alleine das Verdeck war eine wahre
Zumutung. Einer der Fahrer hat durch die geniale Konstruktion nur eine
Frontscheibe erledigt. Das mit dem Umkippen ist auch eine Tatsache.
ich war damals lieber mit dem Unimog unterwegs.
Rainer
--
Crosspostings in *.misc-Gruppen und andere Gruppen der gleichen
Hierarchieebene sind per Definition off-topic, da in *.misc-Gruppen
nur das hineingehört, was in keine andere Gruppe der Hierarchieebene
paßt.
>> >Ja, scheint so weit in Ordnung. Ist die STAN Ausstattung aber nicht ein
>> >G3 mit vier Ersatzmagazinen, dann also 100 Patronen? Zumindest Grennies
>> >haben zwei Doppelmagazintaschen am Gerödel, und die wollen auch gefüllt
>> >sein.
>>
>> Nicht nur Grennies. Selbst die Sanis haben die normale Bewaffnung
>
>Waren eben die einzigen die schon die neuen Taschen in Flecktarn hatten.
Als ich damals(TM) dabei war gab es nur Grau oder diese schönen
Moleskinanzüge.
Die 4 Magazine hatten wir aber auch da schon dabei.
>> dabei, natürlich nur zum Selbstschutz.
>
>Klar ;-), und SanStUffzinnen wollen unbedingt ein MG3 auf ihre 5.000 l
>Therme haben. Auc zum Selbstschutz...
>
>Sind eben doch Sanitöter. ;-)
Man muss die Patienten doch ruhig bekommen ;-)
Die Uzi war aber schon das maximale im Sanbereich und die hatten nur
unsere Kradmelder. Ansonsten das übliche, also G3 und P1, wobei die P1
oft genug zusammen mit dem Gewehr ausgegeben wurde.
>Übrigens, wenn hier schon einige Geschwindigkeitsgeil sind, dann
>währe der Lamborghini Geländewagen doch das richtige. Der macht etwas
>über 200 Spitze ;-)
Der dem vernehmen nach sogar gelaendegaengiger sein soll, als der
Hummer.
Wundert mich allerdings bei dem langen Radstand des Hummer nicht
wirklich.
Volker
--
Die direkte oeffentliche Luege hat solche riesenhaften Dimensionen
angenommen, dass in dieser Hinsicht kein Unterschied besteht zwischen
dem Taschendieb auf der Polizeiwache und dem Minister auf der
Regierungsbank (George Bernard Shaw)
> Der Itlis war AFAIK - wie damals nicht unüblich - eine
> Sonderentwicklung für die Bundeswehr. Auf die gegensätzliche Idee,
> erst mal auf dem Zivilmarkt zu sehen, was es da so gibt und das dann
> zu adaptieren - z.B. Wolf - kam erst später.
Der Porsche Jagdwagen wurde seinerzeit als Wettbewerb zum Munga
geschaffen. Aber nein, die Bundeswehr musste ja sparen, also wurde der
Munga angeschafft.
>> Die Uzi war aber schon das maximale im Sanbereich und die hatten nur
>> unsere Kradmelder. Ansonsten das übliche, also G3 und P1, wobei die P1
>> oft genug zusammen mit dem Gewehr ausgegeben wurde.
>
>Hat die HG aus unserem San-Bereich nicht davon abgehalten, mal mit
>zum MG schießen zu fahren - man muß ja mal üben :-)
Das hätte ich auch gemacht ;-) Wir durften wenigsten mal mit den Amis
das Plastikgewehr schiessen.
> Hat die HG aus unserem San-Bereich nicht davon abgehalten, mal mit
> zum MG schießen zu fahren - man muß ja mal üben :-)
Och, der einzige Soldat aus meiner EInheit (Artillerie), der ein
amerikanisches Scharfschützenabzeichen sein Eigen nannte, war ein junger
StUffz von unseren Sanis...
> Hätte vermutlich auch nur Neid und Zank gegeben: Der Kommandeur fährt
> VW Kübel, die Schützen fahren Porsche ;-)
War bei uns umgekehrt: Unser Kommandeur war neidisch auf unseren
Batteriechef. Dr Kommandeur mußt im Iltis kutschiert werden, der
Batteriechef im Kübel. Aber der Kübel hatte das bessere Verdeck,
Halbtüren aus Stahl und eine Stammheizung. Und sein Fahrer (räusper,
ich) kam mit dem Kübel besser durch den Morast als die meisten Krummis
mit dem Iltis.
Ich muß allerdings dazu sagen, daß die Geländeahrausbildung bei unserer
Einheit absolut beschissen war. Das wußte selbst der Oberfähnrich der
Fahrschule, der sich auf meinem Beifahrersitz (im Iltis) darüber
wunderte, daß ich als junger Krummi durch das Panzergelände durchkam,
obwohl mit wegen der Schräglage der Schlamm schon zur Fahrertür
reingekommen ist. Das habe ich garantiert nicht in den 20 Minuten
gelernt, die er mich 2 Wochen vorher bei der
Bundeswehr-Führerscheinausbildung auf den Standortübungsplatz geschickt
hatte. Von daher war es völlig verständlich, daß die Kamerade, die
bisher nur zivile Kleinwagen gefahren sind, auf der Panzerspur völlig
versagten oder übermütig den Iltis auf ie Seite warfen.
>
>ich habe gehört, das einige Schusswaffen trotz einer anatomisch gesehen
>nicht lebensbedrohlichen Verletzung tödlich wirken.
>
Dieser Satz hat es in sich. Grübel,Grübel. :-)
Ich würde sagen, dass eine tödliche Verletzung anatomisch gesehen immer
lebensbedrohlich war.
>
>Zusammenhang ist auch der Begriff "Hochgeschwindigkeits-Geschosse"
>gefallen.
>
Es ist klar, dass ein vergleichsweise schnelles Geschoss mehr
kinetische Energie hat. Gemeint ist hier aber noch, das das
Geschosskaliber vergleichsweise klein ist. Bei modernen
Sturmgewehren ist man ja zu kleineren Kalibern übergegengen.
Der Sinn ist es, hohe Durchdringung und schnelle Energieabgabe
zu erzielen.
Bei vergleichbarem Körpertreffer hat das modernere Geschoss eine
grössere Wirkung. Es taumelt sofort und gibt wesentlich schneller
seine Energie ab. Es ist also mehr Körpervolumen betroffen, man kann
also von einer vergleichsweise grösseren Schockwirkung ausgehen.
Wenn ausreichend viel Körpergewebe auf zellulärer Ebene zertrümmert
wird, entstehen auch giftige Substanzen.
MfG
Martin
Johannes Klug
"Johannes Klug" <icyi...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:f8atsuceq5l53du47...@4ax.com...
Servus
Dein andere Freund hat recht, Legende.
Gruß
--
Peter Biller
http://www.dream-on-line.de
ICQ 47895260