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Quo vadis BDS-Hessen?

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Lutz Möller

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Jul 4, 2000, 3:00:00 AM7/4/00
to
http://home.snafu.de/l.moeller/BDS-Hessen.html

Quo vadis BDS Landesverband Hessen?


Auf der Landesdelegiertenversammlung im Januar 2000 wurde unter anderem
der Austritt aus dem
Bundesverband diskutiert.

Die Landesdelegierten beschlossen, daß versucht werden soll den Beitrag
an den Bundesverband zu
reduzieren. Sollte dieses Ansinnen von der Bundesdelegiertenversammlung
abgelehnt werden, wurde das
Landespräsidium ( nicht der Vorstand ) dazu ermächtigt über weitere
Vorgehensweisen zu entscheiden. Ferner
wurde den Delegierten vom Präsidenten versichert, daß auch noch andere
Landesverbände, unter anderem der
BDS Landesverband Sachsen und BDS Landesverband Saarland, Austrittspläne
aus dem Bundesverband
hegen würden.

Mittlerweile liegen jedoch Schreiben der beiden Landesverbände vor, in
denen die Präsidenten der
entsprechenden Verbände Stellung beziehen. Hier schreibt zum Beispiel
der Präsident des Saarlandes Stefan
Holstein.

Zitat "Ich bemühe mich nicht darum, daß der Landesverband 9 des BDS (
Saarland ) als Ganzes aus dem
BDS austritt."

Das Gegenteil ist der Fall.

Glaubst Du vielleicht, ich leiere gerade zwei Raumschießanlagen für den
LV an, bringe einen DSU Verein mit
über 100 Mitgliedern dazu, in unseren Landesverband einzutreten, bekomme
nach langen Verhandlungen
endlich 2 BDMP Vereine in den Landesverband und engagiere mich im Bund
mit sehr viel Zeitaufwand für das
IPSC Schiessen um dann alles hinzuschmeissen?<<

Die Stellungnahme des Präsidenten des Landesverbandes Sachsens sagt das
Gleiche

Warum führen die 3 Präsidenten die Mitglieder des LV6 hinters Licht ??

Was machte der Vorstand aus diesem Beschluß?

Der Präsident ging mit seiner Vizepräsidentin ( welche es noch nicht mal
für notwendig erachtete auf der
Landesdelegiertenversammlung zu erscheinen und ihren Wohnsitz noch nicht
mal in Hessen hat ) auf
Werbetour unter anderem zum DSB. Dort sollte der Landesverband Hessen an
den DSB verschachert werden.
Dort erklärte Herr Insam gegenüber Herrn Michels ( Geschäftsführer des
DSB ) verbindlich, daß der BDS
Landesverband Hessen aus dem Bundesverband austreten würde.

Daß Horst Insam nicht das allergeringste Interesse hat dem Beschluß /
Votum gerecht zu werden, ist auch an
der Tatsache ersichtlich, daß er mit allen Mitteln versucht hat die
Landesdelegiertenversammlung am Tag der
Bundesdelegiertenversammlung stattfinden zu lassen, denn so wäre es ja
möglich gewesen, die Teilnahme
eines kompetenten Vertreters des Bundesverbandes zu verhindern, denn
bekanntlicher Weise läßt es sich am
allerbesten auf Abwesenden herumprügeln. Selbst der Einsatz von
Baseballschlägern gegen Vertreter des
Bundesverbandes wurde von unserem Landespräsidenten in Betracht gezogen,
da der Baseballschläger ja
schon mal da ist, zog er auch die Möglichkeit in Erwägung unseren
Landesschatzmeister ( Herrn Alfred
Oswald ) mit gleichem Gerät zu bearbeiten.

Wir möchten darauf hinweisen, daß allein schon durch diese
Handlungsweise der Beschluß ( Votum ) der
Landesdelegierten auf das Schändlichste mißbraucht wurde. Denn es sollte
ja nur versucht werden, den an den
Bundesverband zu entrichtenden Beitrag zu senken.

Dies konnte jedoch noch gar nicht geschehen, da die
Bundesdelegiertenversammlung erst Ende Juli 2000
stattfindet und es somit noch völlig offen ist, ob der Antrag auf
Beitragssenkung durchgesetzt wird oder nicht.
Und laut Beschluß ( Votum ) soll erst nach der
Bundesdelegiertenversammlung durch das Landespräsidium
über weitere Vorgehensweisen entschieden werden, unser Landespräsident
Horst Insam will uns jedoch durch
ein satzungswidriges, teilweise unwahres, teilweise falsches Protokoll
weismachen, daß der Vorstand, nicht das
Präsidium ermächtigt worden ist. Jedoch hat man selbst beim Vorstand ein
Problem. Da gibt es nämlich ein
unbequemes Mitglied, Alfred Oswald, dieser wagte sich nämlich Fragen zu
stellen.

Was tat man mit diesem Mitglied?

Man versuchte es, wie es zu Kaiser Neros Zeiten üblich war , aus dem
Weg zu räumen. In dem man Herrn
Oswald unterstellte, er würde Informationen an den Bundesverband
weiterleiten, dies sollte der Grund für eine
Suspendierung sein.

Selbstverständlich wurden Herr Glaser und Herr Insam aufgefordert,
Beweise für diese ungeheuerliche
Behauptung vorzulegen. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sind natürlich
bis heute keinerlei Beweise
aufgetaucht. Solche Verhaltensweisen durchziehen die Politik der
Präsidenten in letzter Zeit wie ein roter
Faden.

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

Erst werden die wüstesten und abenteuerlichsten Behauptungen
aufgestellt, aber wenn dann Beweise
angefordert werden, geschieht was??

Natürlich nichts!

Daß diese Vorwürfe natürlich jedweder Grundlage entbehren, brauche ich
wohl nicht näher zu erläutern.
Aber die 3 Landespräsidenten haben sich anscheinend so in dieser Idee
verbissen, daß sie sogar eine
Landespräsidiumssitzung einberiefen, um dort Fehlinformationen zu
streuen. Anschließend sahen sie sich in der
Lage den Schuldigen, nämlich Herrn Alfred Oswald, zu ermitteln.

Leider erwischten die Aushilfsdetektive Horst Insam, Petra Tutschke,
Herr Glaser den Falschen!

Wer zahlt diesen Anflug von spätpupertären Verhaltensweisen?

Keine Frage, natürlich die Mitglieder des Landesverbandes.

Und meint nur nicht, daß eine solche Aktion mit 2,75 DM bezahlt wäre.

Nach dieser und ähnlichen Provinzpossen mußte Herr Oswald notgedrungen
davon ausgehen, daß mit den
Geldern des Landesverbandes Schindluder betrieben wurde. Da er in seiner
Funktion als Landesschatzmeister
gemäß Satzung für die Überwachung von Einnahmen und Ausgaben zuständig
ist, verlangte er Einsicht in die
Konten und Vollmachten über diese, um seinen Aufgaben gerecht werden zu
können. Diese Forderung stellte
er an das Landespräsidium.

Was passierte?

Natürlich wurden diese schriftlich abgelehnt. Das Interessante an der
Geschichte ist, daß selbst Frau Tutschke,
welche nach Auskunft der Homepage des BDS http://www.BDS-Hessen.de
beruflicher Weise anderen Leuten
zu ihrem Recht verhilft, dieses Ansinnen ablehnte.

Hier stellt sich die Frage: Wem verhilft Frau Tutschke zu seinem Recht ?

Dem Landesverband jedenfalls nicht. Daß Herrn Oswald nach diesen
Vorgängen stärkste Zweifel kamen,
braucht wohl nicht näher betont zu werden. Seine weiteren Versuche
Zugriff auf die ihm zustehenden
Unterlagen zu erlangen endeten damit, daß vom 2. Vizepräsidenten Herrn
Glaser ein Antrag auf Suspendierung
gestellt wurde. Auch diese Sichtweise des Herrn Glaser können wir
nachvollziehen. Beruflich verkauft er
nämlich Objektive für Fernsehkameras. Anscheinend hat er diese
Angelegenheit durch ein speziell für
Boulevard Magazine gefertigtes Objektiv betrachtet, denn hier ist
anscheinend die falsche Darstellung schon
bereits ab Werk eingebaut.

Zwischenzeitlich wurden gegen Horst Insam mehrere Ausschlußverfahren
angestrengt. Wo er jedoch nur gegen
eines eine einstweilige Verfügung erwirkt hat!

Ratet mal, wer von den Präsidenten als Rechtsbeistand, natürlich ohne
ordnungsgemäßen Vorstandsbeschluß,
beauftragt worden ist!?!

Nein, so schnell kommt da keiner drauf.

Aber die Initialen O.O. dürften doch noch vielen bekannt sein.

Richtig, Otto Obermayer!

Frei nach dem Motto wie mache ich aus einer Mücke einen Elefanten, oder
warum ein kleines Feuer wenn
man doch auch Öl hinein gießen kann.

Wie allseits bekannt, trat Obermayer auf der
Bundesdelegiertenversammlung 1996 in Kassel aus dem BDS aus
und gründete einen neuen Verband. Nur leider ist selbst den aktivsten
Schützen der Name des Verbandes nicht
geläufig.

Ob es wohl daran liegt, daß dieser „Bundesverband“ so gut wie keine
Mitglieder hat, entzieht sich meiner
Kenntnis.

Nach neusten Erkenntnissen ist er sogar noch Ehrenmitglied des
Landesverbandes Hessen, obwohl dies gemäß
der hessischen Landesverbandssatzung völlig unmöglich ist.

Nach dem Verschwinden des Herrn Obermayer stellte ein Präsidiumsmitglied
den Antrag, Herrn Obermayer
aus dem Landesverband Hessen auszuschließen. Daraufhin erklärte Horst
Insam, daß dies überhaupt nicht
nötig wäre, denn auf Grund der Satzung sei er automatisch kein Mitglied
mehr im Landesverband Hessen.

Daß aber in jüngster Zeit die Satzung von den Landespräsidenten als
Makulatur betrachtet wird, haben wir in
den obigen und werden wir in den folgenden Beispielen zu genüge sehen.

Die Frage ist, ob wir wirklich noch länger zusehen müssen, wie von den 3
Präsidenten mehrmals wöchentlich
Kamele durch Nadelöhre gepreßt werden?

Von Seiten des Präsidenten wird wohl versucht eine Art
Zweiklassengesellschaft herzustellen. Für die eine
Hälfte wurde eine Informationsveranstaltung am 09.07.2000 in der
Stadthalle Gernsheim ins Leben gerufen,
die andere Hälfte weiß von solchen Vorgängen nichts.

Sollen hier BDS Mitglieder durch Weglassen von Informationen auf den
Horst Insam Kurs eingeschworen
werden? Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, daß diese
Veranstaltung in der besten Tradition des
römischen Reiches geführt werden soll. Nur hat die Sache einen kleinen
Haken. Die Stadthalle in Gernsheim ist
nicht der Circus Maximus und unser Landespräsident nicht Kaiser Nero,
obwohl seine Verhaltensweisen stark
an ihn erinnern. Nur beläßt es Horst Insam bei verbalen Brandfackeln,
welche jedoch den Landesverband
zerstören sollen. Offen ist auch noch, was dem Schützenvolk als Brot und
Spiele verkauft werden soll. Soll es
das Erscheinen seiner Heiligkeit Otto Obermayer als Vorbild aller
Sportschützen sein?

Es stellt sich die Frage: Wie sehen unsere sportlichen Möglichkeiten
ohne Bundesverband aus?

Im neuen Verband ist ein I.P.S.C. Schießen weder in Wettkämpfen, noch im
Training möglich. Denn die
Satzung des Weltverbandes akzeptiert nur eine Mitgliedsorganisation pro
Land und diese ist nun mal der BDS
Bundesverband.

Auch das Silhouetten Schießen wird nach dem Austritt Schnee von gestern
sein. Alle anderen Meisterschaften
werden zwangsläufig bestenfalls das Niveau von jetzigen
Landesmeisterschaften haben. Und wie hoch das,
zumindestens bei den Kurzwaffen, ist, braucht wohl nicht näher erläutert
zu werden.

Was geschieht mit unseren Sportgeräten?

Hierbei dürfte es sich um das traurigste Kapitel dieses ganzen
Trauerspiels handeln. Daß der Widerruf von
waffenrechtlichen Erlaubnissen, bei nachträglichem Wegfall des
Bedürfnisses möglich ist, hat uns das OLG
Berlin drastisch vor Augen geführt. Die zigtausend Mark teure I.P.S.C.
Ausrüstung kann dann innerhalb von
14 Tagen zum Schrottwert verschleudert werden. In Horst Insam findet
sich vielleicht ein dankbarer Käufer.
Denn auf Grund seiner Sachverständigen WBK ist er ja in der Lage diese
Waffen aufzukaufen. Dies wird er
jedoch nur zum Kilopreis tun.

Gleiches gilt für die Silhouetten Schützen, für die Mehrdistanz
Schützen, die Trap und Skeet Schützen, die
Normalprogramm Schützen usw ... Aber einen Vorteil für die Schützen
hätte das allemal. Denn es gelten keine
besonderen Aufbewahrungsvorschriften für ein Bild, wo sich Horst Insam
und Otto Obermayer strahlend in
den Armen liegen. Ob der Besitz eines solchen Fotos strafbar ist
entzieht sich meiner Kenntnis.

Was können die Mitglieder tun ?

Alle Mitglieder eines BDS Verein in Hessen und alle Einzelmitglieder
haben das Recht bei der
Landesdelegiertenversammlung anwesend zu sein ! 7 Einzelmitglieder haben
das Recht sich
zusammenzuschließen und haben dann eine Stimme, dieses kann sogar bei
der Versammlung geschehen!

Bitte erscheint zu Eurem eigenen Wohl und nehmt Eure Rechte war.

Ralph Küsters

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