hat jemand mal das Sako TRG-s in .338 LM geschossen.
Sako but verschieden Systeme.
Sako 75: unsymmetrische Dreiwarzenverschluß - nur sehr kleine
Tragflächen.
Sako TRG Riesensystem - symmetrische keline tragflächen.
Tikka: Zweiwarzenverschluß mit großen Warzen, aber kurzem Auszieher -
wie Heym.
Das TRG-S ist also interessant, um die große Hülse zu verschießen.
Lutz
Ich warte nur drauf,daß man lesen kann,jemand sei an dieser Waffe
verzweifelt.
....andererseits scheinen die Laborierungen von Lapua rel. zahm zu
sein-leider!
Markus
Markus Laengin schrieb:
>
> > hat jemand mal das Sako TRG-s in .338 LM geschossen.
>
> Ich warte nur drauf, daß man lesen kann, jemand sei an dieser Waffe
> verzweifelt.
>
> ... andererseits scheinen die Laborierungen von Lapua rel. zahm zu
> sein-leider!
Moin Markus,
ich glaube, ich will das Ding versuchen.
Lutz
p.s. Gezähmte lasse sich, ohne ZF, leicht wild machen ...
Tue das und berichte uns,wenn Du das Krankenhaus verlassen hast.
> p.s. Gezähmte lasse sich, ohne ZF, leicht wild machen ...
Ooooch,ich denke doch,daß die Lapua-Laborierung auch so den
erwünschten(?) Effekt erziehlt.
Die Patrone ist halt sehr leistungsstark und präzise,das aber wird
IMHO von Lapua nicht voll ausgenutzt.
Markus
Markus Laengin schrieb:
>
> > ich glaube, ich will das Ding versuchen.
>
> Tue das und berichte uns,wenn Du das Krankenhaus verlassen hast.
Sako SYstem V ist nicht einzeln zu bekommen. Also nimmt man das TRG-S
alsbilligste Auswahl. Alle anderen Magnumsystem kosten allein schon
zwischen 4.000 (Recknagel) und 7.000 DM (Jahannsen).
Hast du 300 LM mal geschossen? Ein bekannter Schede schißt das TRG in
338 LM un meint, die sei angenhem zu schießen.
>
> > p.s. Gezähmte lasse sich, ohne ZF, leicht wild machen ...
>
> Ooooch,ich denke doch,daß die Lapua-Laborierung auch so den
> erwünschten(?) Effekt erziehlt.
Ich wünsche flache Flugbahn mit flächenlastigem Geschoß für größeres
Wild. Ich möchte als Geschoß den Möller-Böller verschießen und zeigen
daß mein keine 9,5mm und größer braucht, um Großwild zu erlegen. Ich
meien also Büffel unNilpferde.
> Die Patrone ist halt sehr leistungsstark und präzise,das aber wird
> IMHO von Lapua nicht voll ausgenutzt.
Das kann man ändern.
Gruß Lutz
> Sako SYstem V ist nicht einzeln zu bekommen. Also nimmt man das TRG-S
> alsbilligste Auswahl. Alle anderen Magnumsystem kosten allein schon
> zwischen 4.000 (Recknagel) und 7.000 DM (Jahannsen).
>
> Hast du 300 LM mal geschossen? Ein bekannter Schede schißt das TRG in
> 338 LM un meint, die sei angenhem zu schießen.
>
> Ich wünsche flache Flugbahn mit flächenlastigem Geschoß für größeres
> Wild. Ich möchte als Geschoß den Möller-Böller verschießen und zeigen
> daß mein keine 9,5mm und größer braucht, um Großwild zu erlegen. Ich
> meien also Büffel und Nilpferde.
Hallo Lutz!
Dir ist sicher klar, daß das Sako TRGS kein Jagdgewehr ist, weder von der
Aufmachung
(Schäftung, Visierung, etc.), noch vom Kaliber her.
Das TRGS ist ein reinrassiges militärisches Scharfschützengewehr, das
eigentlich niemand (privater)
brauchen kann.
Das ist wohl das traurigste an diesem Kaliber, ballistisch gesehen ein
echter Leckerbissen zum
ausprobieren aber praktisch nicht anwendbar und defacto nur im TRGS
erhältlich. Und welcher
Schütze kann so ein Gewehr mit Zweibein und riesen Zielfernrohr brauchen?
Zum Benchrest schießen?
Eher ungeeignet, weil es besseres gibt!
Und so zum Funshooting auf 500m auf Coladosen? Ein teurer Spaß, außerdem
muß man in seiner
Umgebung mal einen Schießstand mit dieser Reichweite finden. Meinetwegen.
Das Kaliber ist auf große Reichweite ausgelegt und auch für das stärkste
Wild in Mitteleuropa
wohl übertrieben stark (in voller Laborierung). Was nützt mir ein
querschnittsdichtes Geschoß
mit hoher Vo, wenn ich damit auf kürzeste Entfernung auf Sauen gehe oder
auf lächerliche
(für diese Waffe lächerliche) 150m schweres Rotwild bejage?
Leider kann man als durchschnittlicher Hobbyschütze oder Jäger dieser
Waffe absolute
Unbrauchbarkeit (praktisch gesehen) attestieren.
Zur Großwildjagd:
Als erfahrenem Jagdreisendem ist dir sicher aufgefallen, daß es für die
Jagd auf Großwild in
Afrika sog. Mindestkaliber gibt. Unter 9,3mm (.375) ist da nichts zu
machen, sehr oft wird
die Patrone .375 H&H Magnum als Mindestkaliber vom jeweiligen Staat
vorgeschrieben.
Siehe dazu Kettner Jagdreisen Katalog, dieser ist im Gegensatz zum
Hauptkatalog kostenlos.
Auch stelle ich mir lebhaft vor, wie du in Afrika einem Professional
Hunter (dem Jagdführer)
erklären willst, du würdest gerne mit einem militärischen
Scharfschützengewehr in einem
Großwild-untauglichen Kaliber mit selbstgebastelten Geschoßen auf Safari
gehen! ;-)
Noch dazu auf Tiere, die in Afrika am gefürchtetsten sind!
Nielpferde töten als Wildtiere in Afrika die meisten Menschen, und Büffel
(Kaffernbüffel) sind
dafür bekannt, massenhaft Blei "vertragen" zu können und gerne die Jäger
anzunehmen.
Tut mir leid, aber das glaubst du doch nicht ernsthaft? :-)
Großwild wird zudem auf Entfernungen unter 100m erlegt, häufig mit offener
Visierung, was tut man
da mit einem Scharfschützenkaliber?
Auch, wenn ich mich recht erinnere, ist dein "Möller-Böller" ein
Teilmantelgeschoß, ähnlich dem Nosler
Partition.
Teilmantelgeschoße sind bei der Jagd auf wehrhaftes, afrikanisches
Großwild absolut tabu!
Die explodieren förmlich, ohne wesentlich in den massigen Wildkörper
einzudringen, zur Erinnerung,
dein eigener Artikel, "Die bleierne Sippe".
Gleiches prophezeihe ich auch deinem "Möller-Böller", selbst wenns ein
konventionelles Vollmantel-
Geschoß in .338 Lapua Magnum wäre, würde sich das bei dem langen (hohe
Querschnittsbelastung)
Geschoß und der extrem hohen Geschwindigkeit sofort querstellen und der
dünne Mantel seitlich platzen.
Der Büffel kratzt sich im günstigsten Fall nur, wenn du ihm mit deinem
Eigenlaborat eine auf den Pelz brennst.
Vollmantelgeschoße für die Großwildjagt sind entweder sog. "Solids"
(Massivmessinggeschoße) oder
kurze (!) Vollmantelgeschoße mit extra starkem (Stahl-)Mantel.
Diese werden auf moderate Vo geladen, etwa um die 655m/s, und dringen
aufgrund ihres hohen Gewichts tief in den Widkörper ein. Je schwerer und
kürzer das Geschoß, desto tiefer dringt es ein, lautet die Regel bei der
Großwildjagd, die starken Solids durchschlagen auch die dicksten Knochen
oder Gelenke.
Manche massiven Solids (von Barnes) habe noch einen Kern aus Wolfram um
das Längen zu Kaliber-Verhältnis optimal zu gestalten.
Lutz, nicht böse sein, über die zahllose Kritik, aber für die Großwildjagd
ist das Kaliber .338 Lapua Mag. wirklich nichts. Auf oben genanntes Wild
empfehle ich dringend ein 400er Klaiber, für die kleine Brieftasche einen
Repetierer im Kaliber .416 Remington Mag. oder eine .458 Winchester, wers
gerne nostalgisch haben will, einen Repetierer in .416 Rigby (aber teuer,
da langes Mauser System).
Die Weatherby Büchsen sind zwar billig, aber vom Kaliber (viel zu hohe
Vo!) sehr unangenehm zu schießen.
Für die große Geldbörse ist eine Doppelbüchse erste Wahl, vornehmlich im
klassischen Kaliber .470 Nitro Express, oder auch .500/.450 NE, .500/.465
NE, wers modern mag, von mir aus auch .500/.416 Krieghoff.
Schöne Grüße,
Chrisl
--
FAQ de.alt.technik.waffen zu finden auf:
http://www.geocities.com/faqdatw/
Die TRG-S ein Jagdgewehr! Nicht zu verwechseln mit der TRG-41.
Hast Du was gegen Scharfschützengewehre in Privathänden? Wir haben schon
genügend "Mitbürger" deren Beruf es ist, festzulegen was andere Ihrer
Meinung nach "brauchen". Ob solch ein Gewehr sinnvoll sportlich oder
jagdlich einsetzbar ist, darüber kann man argumentieren, aber wenn es danach
gehen würde, wäre die Welt wohl ziemlich langweilig. Ich gehöre auch nicht
zu den Anhängern dieses Kalibers, denn um Löcher in Scheiben zu machen gibt
es Patronen, die den Schützen weit weniger belästigen. Aber ich kenne
jemand, der damit bis 1000m schiesst.
> Das ist wohl das traurigste an diesem Kaliber, ballistisch gesehen ein
> echter Leckerbissen zum
> ausprobieren aber praktisch nicht anwendbar und defacto nur im TRGS
> erhältlich. Und welcher
> Schütze kann so ein Gewehr mit Zweibein und riesen Zielfernrohr brauchen?
> Zum Benchrest schießen?
> Eher ungeeignet, weil es besseres gibt!
> Und so zum Funshooting auf 500m auf Coladosen? Ein teurer Spaß, außerdem
> muß man in seiner
> Umgebung mal einen Schießstand mit dieser Reichweite finden. Meinetwegen.
Ja also. Wenn jemand Spass daran hat.
> Das Kaliber ist auf große Reichweite ausgelegt und auch für das stärkste
> Wild in Mitteleuropa
> wohl übertrieben stark (in voller Laborierung). Was nützt mir ein
> querschnittsdichtes Geschoß
> mit hoher Vo, wenn ich damit auf kürzeste Entfernung auf Sauen gehe oder
> auf lächerliche
> (für diese Waffe lächerliche) 150m schweres Rotwild bejage?
> Leider kann man als durchschnittlicher Hobbyschütze oder Jäger dieser
> Waffe absolute
> Unbrauchbarkeit (praktisch gesehen) attestieren.
>
Wie bei jeder "Spezialpatrone" ist der Einsatzbereich sehr begrenzt. Die
jagdliche Verwendung sehe ich dort, wo auf schwere Antilopen u.ä. auf
grössere Entfernung geschossen wird oder werden muss. Elmer Keith hätte
seine Freude an dem Kaliber.
> Zur Großwildjagd:
> Als erfahrenem Jagdreisendem ist dir sicher aufgefallen, daß es für die
> Jagd auf Großwild in
> Afrika sog. Mindestkaliber gibt. Unter 9,3mm (.375) ist da nichts zu
> machen, sehr oft wird
> die Patrone .375 H&H Magnum als Mindestkaliber vom jeweiligen Staat
> vorgeschrieben.
> Siehe dazu Kettner Jagdreisen Katalog, dieser ist im Gegensatz zum
> Hauptkatalog kostenlos.
Korrekt.
> Auch stelle ich mir lebhaft vor, wie du in Afrika einem Professional
> Hunter (dem Jagdführer)
> erklären willst, du würdest gerne mit einem militärischen
> Scharfschützengewehr in einem
> Großwild-untauglichen Kaliber mit selbstgebastelten Geschoßen auf Safari
> gehen! ;-)
Die sind mittlerweile einiges gewohnt. Die akzeptieren auch Gewehre mit
Kunststoffschäften ohne Eichenlaub und Tierstückgravur. :-) Beim von mir
angeführten Verwendungszweck, (s.o.) kommt es nur auf die Schiessfertigkeit
des Kunden an, alles andere ist denen egal. Bei wehrhaftem Wild allerdings
wird der Jagdführer bzgl. Geschoss und Patrone wohl keine Experimente
zulassen. Nachsuchen finden in der Regel ohne den Kunden statt und sind
Sache des Jagdführers.
> Noch dazu auf Tiere, die in Afrika am gefürchtetsten sind!
> Nielpferde töten als Wildtiere in Afrika die meisten Menschen, und Büffel
> (Kaffernbüffel) sind
> dafür bekannt, massenhaft Blei "vertragen" zu können und gerne die Jäger
> anzunehmen.
> Tut mir leid, aber das glaubst du doch nicht ernsthaft? :-)
Im Zweifelsfall zählt hier die Schiessfertigkeit mehr, als die
Mündungsenergie. Wer gut trifft, kann solches Wild auch mit einer etwas
leistungsschwächeren Patrone sicher zur Strecke bringen. Wer Probleme mit
dem Rückstoss hat, sollte deshalb eher zu einer Patrone greifen, die er noch
sicher beherrschen kann. Für annehmendes Wild hält der Jagdführer die
Doppel- oder Repetierbüchse im richtigen Kaliber bereit. Wer glaubt, dass
auf der Jagd der Rückstoss nicht entscheidend ist, der irrt. Man merkt ihn
vielleicht zunächst nicht, gibt man aber einige Schüsse in kurzer Zeit ab
machen sich die Folgen sehr wohl bemerkbar. Ein Bekannter meinte nach fünf
Schuss liegend mit der .416 Rigby auf ein Krokodil hätte er den Rest der
Jagdreise Probleme mit dem Mucken gehabt. Die Treffer waren seiner Auskunft
nach alle da wo sie sein sollten, aber bei solchen Tieren wird solange
geschossen bis sich wirklich nichts mehr bewegt. Eine Mündungsbremse ist bei
einer geführten Jagd keine Alternative.
> Lutz, nicht böse sein, über die zahllose Kritik, aber für die Großwildjagd
> ist das Kaliber .338 Lapua Mag. wirklich nichts. Auf oben genanntes Wild
> empfehle ich dringend ein 400er Klaiber, für die kleine Brieftasche einen
> Repetierer im Kaliber .416 Remington Mag. oder eine .458 Winchester, wers
> gerne nostalgisch haben will, einen Repetierer in .416 Rigby (aber teuer,
> da langes Mauser System).
> Die Weatherby Büchsen sind zwar billig, aber vom Kaliber (viel zu hohe
> Vo!) sehr unangenehm zu schießen.
> Für die große Geldbörse ist eine Doppelbüchse erste Wahl, vornehmlich im
> klassischen Kaliber .470 Nitro Express, oder auch .500/.450 NE, .500/.465
> NE, wers modern mag, von mir aus auch .500/.416 Krieghoff.
>
Die .375 H&H Magnum wird oft unterschätzt. Sie schiesst sich meiner
Empfindung nach angenehm und reicht in normalen Situationen bei guter
Platzierung des Treffers voll aus. Man darf dann halt nur auf breit
stehendes Wild schiessen. Lieber mit einer solchen Büchse richtig üben und
dann treffen, als mit einer anderen Büchse nicht üben, weil man die
Komponenten oder die Munition kaum bei bekommt.
RalfR
>Lutz Möller schrieb:
>
>> Sako SYstem V ist nicht einzeln zu bekommen. Also nimmt man das TRG-S
>> alsbilligste Auswahl. Alle anderen Magnumsystem kosten allein schon
>> zwischen 4.000 (Recknagel) und 7.000 DM (Jahannsen).
>>
>> Hast du 300 LM mal geschossen? Ein bekannter Schede schißt das TRG in
>> 338 LM un meint, die sei angenhem zu schießen.
>>
>> Ich wünsche flache Flugbahn mit flächenlastigem Geschoß für größeres
>> Wild. Ich möchte als Geschoß den Möller-Böller verschießen und zeigen
>> daß mein keine 9,5mm und größer braucht, um Großwild zu erlegen. Ich
>> meien also Büffel und Nilpferde.
>
>Hallo Lutz!
>
>Dir ist sicher klar, daß das Sako TRGS kein Jagdgewehr ist, weder von der
>Aufmachung
>(Schäftung, Visierung, etc.), noch vom Kaliber her.
>Das TRGS ist ein reinrassiges militärisches Scharfschützengewehr, das
>eigentlich niemand (privater)
>brauchen kann.
>
Wieso? Lazzeroni verkauft das Sako TRG-S als ein Jagdgewehr in 7.82
Warbird (.308). Sollte auch nicht so schwierig sein, es auf Lazzeroni
Titan (.338) umzuwandeln, falls es fuer Afrika-Jagen noetig ist.
>Das ist wohl das traurigste an diesem Kaliber, ballistisch gesehen ein
>echter Leckerbissen zum
>ausprobieren aber praktisch nicht anwendbar und defacto nur im TRGS
>erhältlich. Und welcher
>Schütze kann so ein Gewehr mit Zweibein und riesen Zielfernrohr brauchen?
>Zum Benchrest schießen?
Das Sako TRG-S Warbird kommt ohne Zweibein oder Zielfernrohr.
>Eher ungeeignet, weil es besseres gibt!
>Und so zum Funshooting auf 500m auf Coladosen? Ein teurer Spaß, außerdem
>muß man in seiner
>Umgebung mal einen Schießstand mit dieser Reichweite finden. Meinetwegen.
Klar! Man muss doch jeden Pfennig fuer die Afrika-Reise sparen.
>Das Kaliber ist auf große Reichweite ausgelegt und auch für das stärkste
>Wild in Mitteleuropa
>wohl übertrieben stark (in voller Laborierung). Was nützt mir ein
>querschnittsdichtes Geschoß
>mit hoher Vo, wenn ich damit auf kürzeste Entfernung auf Sauen gehe oder
>auf lächerliche
>(für diese Waffe lächerliche) 150m schweres Rotwild bejage?
>Leider kann man als durchschnittlicher Hobbyschütze oder Jäger dieser
>Waffe absolute
>Unbrauchbarkeit (praktisch gesehen) attestieren.
Runterladen kann man immer. Uebrigens verkauft Lazzeroni Titan
Ladungen mit 185gr Barnes XBT, Nosler 200gr Ballistic Tip, und Nosler
225 Partition Kugeln.
>
>Zur Großwildjagd:
>Als erfahrenem Jagdreisendem ist dir sicher aufgefallen, daß es für die
>Jagd auf Großwild in
>Afrika sog. Mindestkaliber gibt. Unter 9,3mm (.375) ist da nichts zu
>machen, sehr oft wird
>die Patrone .375 H&H Magnum als Mindestkaliber vom jeweiligen Staat
>vorgeschrieben.
>Siehe dazu Kettner Jagdreisen Katalog, dieser ist im Gegensatz zum
>Hauptkatalog kostenlos.
>
>Auch stelle ich mir lebhaft vor, wie du in Afrika einem Professional
>Hunter (dem Jagdführer)
>erklären willst, du würdest gerne mit einem militärischen
>Scharfschützengewehr in einem
>Großwild-untauglichen Kaliber mit selbstgebastelten Geschoßen auf Safari
>gehen! ;-)
sehe oben
>Noch dazu auf Tiere, die in Afrika am gefürchtetsten sind!
>Nielpferde töten als Wildtiere in Afrika die meisten Menschen,
Ja, also lieber nicht mit dem Gewehr schwimmen oder bootfahren ;^)
> und Büffel
>(Kaffernbüffel) sind
>dafür bekannt, massenhaft Blei "vertragen" zu können und gerne die Jäger
>anzunehmen.
>Tut mir leid, aber das glaubst du doch nicht ernsthaft? :-)
>
>Großwild wird zudem auf Entfernungen unter 100m erlegt, häufig mit offener
>Visierung, was tut man
>da mit einem Scharfschützenkaliber?
Q-D Montierung, eiserne Visierung einstellen, Holosite, Red Dot, IER
Zielfernrohr?
>Auch, wenn ich mich recht erinnere, ist dein "Möller-Böller" ein
>Teilmantelgeschoß, ähnlich dem Nosler
>Partition.
>Teilmantelgeschoße sind bei der Jagd auf wehrhaftes, afrikanisches
>Großwild absolut tabu!
>Die explodieren förmlich, ohne wesentlich in den massigen Wildkörper
>einzudringen, zur Erinnerung,
>dein eigener Artikel, "Die bleierne Sippe".
>
...
>Lutz, nicht böse sein, über die zahllose Kritik, aber für die Großwildjagd
>ist das Kaliber .338 Lapua Mag. wirklich nichts.
Gewiss, auf Lazzeroni umsteigen! Oder vielleicht auf Steyr Scout oder
Prohunter in .376 Steyr.
>Auf oben genanntes Wild
>empfehle ich dringend ein 400er Klaiber, für die kleine Brieftasche einen
>Repetierer im Kaliber .416 Remington Mag. oder eine .458 Winchester, wers
>gerne nostalgisch haben will, einen Repetierer in .416 Rigby (aber teuer,
>da langes Mauser System).
Komisches Argument. Zuerst ist es koestlische Verschwendung, ein .338
zu kaufen, weil es dafuer in Mittel-Europa keinen Nutz geben soll, und
weil es zu teuer ist, damit zu ueben. Dann soll man ein 400 Kaliber
Gewehr nur fuehr Afrika kaufen, und wahrscheinlich nicht damit ueben!
Denn das waer doch bestimmt viel teuerer, als mit dem .338LM.
Achim
Danke für deine Bemerkungen zu 8,6 x73 = .338 LM auf Großwild mit dem
Möllerböller.
Das Sako TRG-S ist ein Jagdgewehr in Schwarz mit Kunststoffschaft. Nicht
klassisch, aber erhältlich. Siehe bei Sako nach.
Bei dem Schuß auf wild kommt es weniger auf die Patrone als auf das
Geschoß an. Die Hülse bleibt nämlich im Gewehr. Lediglich die "Kugel"
trifft. Hoffentlich an der richtigen Stelle.
Darum geht es mir.
Die alte Meinung "Je dicker, desto besser" führt zu schwer
beherrschbaren Waffen. Nach einer Zeit muckt dann der Schütz. Dann
trifft er nicht mehr. Mein Gedanke den Möllerböller zu schaffen, war
obige Schwierigkeiten abzuwehren. Die afrikanischen Gesetze kümmern mich
nicht. Ich kann auch woanders Büffel schießen.
Mich kümmern die physikalischen Gesetze, denn die gelten überall.
Der Möllerböller ist ein schweres (Blei), festes (starker Mantel),
schulterstabilisiertes (weiche Nase), hoch querschnittbelastetes langes
Geschoß,
- dessen Bug ist magazin- und damit für Repetiere ladefreudig
gestaltet.
- dessen Nase ist weich, damit sich im Aufprall gleich die Linse
gestaltet. Dann fliegt das Geschoß im ziel schulterstabilisiert.
- dessen schwere bleierne Länge dessen Querschnitt hochbelastet. Deshalb
kann es tief eindringen.
- dessen Mantel größte Hindernisse zu durchdringen gewählt werden muß.
Also möglicherweise ein noch fester, als bisher vorgeschlagen. Ich wüßte
auch schon wie.
Der Möllerböller vermeidet die üblichen Nachteil bisheriger
Großwildgeschoßße, nämlich
- zu großes Kaliber, mit
- zu schwerem Gewicht,
- ohne Schulterstabilisierung.
Wenn das Geschoß im Ziel taumelt, wäre eine Rundkugel wie in früheren
Jahrhunderten die beste Lösung. Langgeschoßße sind besser, weil die
entweder bei gleichem Gewicht die Flächenlast erhöhen, oder bei gleicher
Flächenlast leichter sind. Um die vorteil im Ziel tatsächlich zu nutzen
müssen Geschoßße allerdings schulterstabilisert fliegen!
Bitte nochmal zu lesen. In der Schulterstabilisierung liegt der Kern!
Es schadete nicht zusätzlich pfeilzustabilisierte großkalibrige
Geschosse aus Glattrohren mit Treibkäfig (ähnl. Leo2) zu schießen. Aber
das wäre ein weiteres Vorhaben.
Bisherigen VMR Geschoßße taumeln quer, bieten dann größere Fläche bei
kleinerer Last, dringen wenig ein. Nur die allergrößten derartigen
Geschoßße langen hin. für den Zweck sind die also eine Fehlkonstruktion.
Ich will nicht eine 35g .505 Magnum Gibbs Kugel, die mich fast umwirft,
schießen müßßen, bloß um eine Büffel umzupusten.
Mit dem Möllerböller sollte sich das gleiche aus eine .338 LM mit unter
20g erreichen lasse.
Es ist wohl selbstverständlich daß eine .338 LM Büchse leichter als eine
.505 MG zu tragen und zu schießen ist.
Außerdem kann ein schnelleres Geschoß weiter schießen. Denke mal "nicht
wehrhafte" Steppentiere. (Wen man ein schlechter Pirscher wäre).
Daß meine Vorstellungen die herkömmliche Meinung auf den Kopf stellen
ist klar. Daß die Gesetze nicht danach sind auch. Ich werde die Sache
schon noch tatsächlich verweisen.
Wenn die Afrikaner sich mit ihren Führern und Nachsuchen dämlich
anstellen fahre ich da nicht hin!
Lutz
Gruß Lutz
> Die TRG-S ein Jagdgewehr! Nicht zu verwechseln mit der TRG-41.
Hallo Ralph,du hast recht, ich habs tatsächlich mit dem TRG-41 verwechselt!
> Hast Du was gegen Scharfschützengewehre in Privathänden? Wir haben schon
> genügend "Mitbürger" deren Beruf es ist, festzulegen was andere Ihrer
> Meinung nach "brauchen".
So nicht gemeint! .50BMG für jedermann!
> Ob solch ein Gewehr sinnvoll sportlich oder
> jagdlich einsetzbar ist, darüber kann man argumentieren, aber wenn es danach
> gehen würde, wäre die Welt wohl ziemlich langweilig. Ich gehöre auch nicht
> zu den Anhängern dieses Kalibers, denn um Löcher in Scheiben zu machen gibt
> es Patronen, die den Schützen weit weniger belästigen. Aber ich kenne
> jemand, der damit bis 1000m schiesst.
Natürlich, - jedem so wies beliebt.
> Wie bei jeder "Spezialpatrone" ist der Einsatzbereich sehr begrenzt. Die
> jagdliche Verwendung sehe ich dort, wo auf schwere Antilopen u.ä. auf
> grössere Entfernung geschossen wird oder werden muss. Elmer Keith hätte
> seine Freude an dem Kaliber.
OK, da kann man jetzt diskutieren, für die besagten Antilopen (z.B. Kudu, Sable,
usw) ist das
Kaliber sicher nicht übertrieben. Bei der größeren Entfernung bin ich nicht
sicher, ob es für die Antilopen nicht auch 100-150m tun.
>Die sind mittlerweile einiges gewohnt. Die akzeptieren auch Gewehre mit
>Kunststoffschäften ohne Eichenlaub und Tierstückgravur. :-) Beim von mir
> angeführten Verwendungszweck, (s.o.) kommt es nur auf die Schiessfertigkeit
> des Kunden an, alles andere ist denen egal. Bei wehrhaftem Wild allerdings
> wird der Jagdführer bzgl. Geschoss und Patrone wohl keine Experimente
> zulassen. Nachsuchen finden in der Regel ohne den Kunden statt und sind
> Sache des Jagdführers.
So ist es, der PH hat ohnedies seine Doppelbüchse als Backup dabei. Auch die
Jagd mit der Faustfeuerwaffe wird im allgemeinen akzeptiert, seine Waffe muß man
allerdings beherrschen,bzw. gegebenenfalls dies beweisen.
> Wer glaubt, dass
> auf der Jagd der Rückstoss nicht entscheidend ist, der irrt. Man merkt ihn
> vielleicht zunächst nicht, gibt man aber einige Schüsse in kurzer Zeit ab
> machen sich die Folgen sehr wohl bemerkbar. Ein Bekannter meinte nach fünf
> Schuss liegend mit der .416 Rigby auf ein Krokodil hätte er den Rest der
> Jagdreise Probleme mit dem Mucken gehabt. Die Treffer waren seiner Auskunft
> nach alle da wo sie sein sollten,
Hmm, das ist eine Überlegung wert.
> Die .375 H&H Magnum wird oft unterschätzt. Sie schiesst sich meiner
> Empfindung nach angenehm und reicht in normalen Situationen bei guter
> Platzierung des Treffers voll aus. Man darf dann halt nur auf breit
> stehendes Wild schiessen. Lieber mit einer solchen Büchse richtig üben und
> dann treffen, als mit einer anderen Büchse nicht üben, weil man die
> Komponenten oder die Munition kaum bei bekommt.
Zustimmung, Kaliberwahl ist aber natürlich auch Geschmackssache. Mir gefällt
eben das 400er Kaliber mehr, obwohl das mit dem Mucken mir zu denken
gibt.Munition in diesen Kalibern ladet mann sich zum Übungsschießen am besten
selber, da kann man mächtig sparen.
Gruß
> Chrisl,
>
> Danke für deine Bemerkungen zu 8,6 x73 = .338 LM auf Großwild mit dem
> Möllerböller.
>
> Das Sako TRG-S ist ein Jagdgewehr in Schwarz mit Kunststoffschaft. Nicht
> klassisch, aber erhältlich. Siehe bei Sako nach.
Lutz,
tut mir leid, ich habs mit dem TRG-41 verwechselt, deshalb auch die herbe
Kritik von wegen Scharfschützenwaffe.
> Bei dem Schuß auf wild kommt es weniger auf die Patrone als auf das
> Geschoß an. Die Hülse bleibt nämlich im Gewehr. Lediglich die "Kugel"
> trifft. Hoffentlich an der richtigen Stelle.
Darüber sind wir uns einig, gute Schußplatzierung geht über der genauen
Kaliberwahl.
> Die alte Meinung "Je dicker, desto besser" führt zu schwer
> beherrschbaren Waffen. Nach einer Zeit muckt dann der Schütz. Dann
> trifft er nicht mehr. Mein Gedanke den Möllerböller zu schaffen, war
> obige Schwierigkeiten abzuwehren. Die afrikanischen Gesetze kümmern mich
> nicht. Ich kann auch woanders Büffel schießen.
Hmm, wo? Gibts da kostengünstige Alternativen?
>
>
> Mich kümmern die physikalischen Gesetze, denn die gelten überall.
>
> Der Möllerböller ist ein schweres (Blei), festes (starker Mantel),
> schulterstabilisiertes (weiche Nase), hoch querschnittbelastetes langes
> Geschoß,
>
> - dessen Bug ist magazin- und damit für Repetiere ladefreudig
> gestaltet.
> - dessen Nase ist weich, damit sich im Aufprall gleich die Linse
> gestaltet. Dann fliegt das Geschoß im ziel schulterstabilisiert.
> - dessen schwere bleierne Länge dessen Querschnitt hochbelastet. Deshalb
> kann es tief eindringen.
> - dessen Mantel größte Hindernisse zu durchdringen gewählt werden muß.
> Also möglicherweise ein noch fester, als bisher vorgeschlagen. Ich wüßte
> auch schon wie.
OK, schon klar, die Linsengestalt (die ja stabilisiert) ist aber beim Teufel
wenn du eine Knochen triffst, oder? Dann dreht sich auch dein Geschoß,
starker Mantel ist daher sicher gut.
> Daß meine Vorstellungen die herkömmliche Meinung auf den Kopf stellen
> ist klar. Daß die Gesetze nicht danach sind auch. Ich werde die Sache
> schon noch tatsächlich verweisen.
> Wenn die Afrikaner sich mit ihren Führern und Nachsuchen dämlich
> anstellen fahre ich da nicht hin!
Wäre darauf gespannt! Wie stellst du übrigens deinen "Möller-Böller" her,
aus Massivkupfer mit der Drehbank?
Gruß
Chrisl
Chrisl schrieb:
> > Ich kann auch woanders Büffel schießen.
>
> Hmm, wo? Gibts da kostengünstige Alternativen?
Ja, in Australien.
> > Der Möllerböller ist ein schweres (Blei), festes (starker Mantel),
> > schulterstabilisiertes (weiche Nase), hoch querschnittbelastetes langes
> > Geschoß,
> >
> > - dessen Bug ist magazin- und damit für Repetiere ladefreudig
> > gestaltet.
> > - dessen Nase ist weich, damit sich im Aufprall gleich die Linse
> > gestaltet. Dann fliegt das Geschoß im ziel schulterstabilisiert.
> > - dessen schwere bleierne Länge dessen Querschnitt hochbelastet. Deshalb
> > kann es tief eindringen.
> > - dessen Mantel größte Hindernisse zu durchdringen gewählt werden muß.
> > Also möglicherweise ein noch fester, als bisher vorgeschlagen. Ich wüßte
> > auch schon wie.
>
> OK, schon klar, die Linsengestalt (die ja stabilisiert) ist aber beim Teufel
> wenn du eine Knochen triffst, oder? Dann dreht sich auch dein Geschoß,
> starker Mantel ist daher sicher gut.
Ob sich das Geschoß im Knochen dreht, kommt auf den Treffpunkt an. Der
wiederum läßt sich nicht verläßlich vorhersagen.
> Wäre darauf gespannt! Wie stellst du übrigens deinen "Möller-Böller" her,
> aus Massivkupfer mit der Drehbank?
Bisher noch gar nicht. Eine Presse wäre ideal. Ansonsten wohl auf der
Drehbank.
Gruß Lutz
Da wäre ich vorsichtig! Patronen mit solch grossem Volumen kann man nicht so
ohne weiteres runterladen.
RalfR