hmmmhh - hab mir auch gerade überlegt unsere Tageszeitung auf den
Scanner
zu legen.... Ist auch viel über Karneval und Schrebergärten drin...
noch grübelnd,
DS
--
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Rainer Behrendt schrieb:
> Du solltest in eine soc Gruppe mit diesem Kram, aber nicht in eine
> Technikgruppe. Das ist hier absolut Off Topic.
Rainer,
na gut.
Lutz
Rainer Behrendt schrieb:
> Das ist mir klar. Mir ist nur nicht klar, warum dein Posting in datw
> gelandet ist. War das ein Technikartikel?
Rainer,
Um zu zeigen wem wir u.a. zu verdanken haben unserer Waffen wegen schief
angesehen zu werde. Das tut unseretwegen doch nicht nötig!
Lutz
>
>Alle oben genannten Lokale liegen in schlechten Gegenden.
>Hamburg bleibt der Vorfälle trotz eine schöne Stadt, eine Reise wert!
Das ist mir klar. Mir ist nur nicht klar, warum dein Posting in datw
gelandet ist. War das ein Technikartikel?
Rainer
--
Dieses Posting enthält Ironie. Bitte entwerten;-)
>Um zu zeigen wem wir u.a. zu verdanken haben unserer Waffen wegen schief
>angesehen zu werde. Das tut unseretwegen doch nicht nötig!
Lutz, es ist ja schön und gut, das du hier Law and Order möchtest,
aber das ist die falsche Gruppe dafür.
Du solltest in eine soc Gruppe mit diesem Kram, aber nicht in eine
Technikgruppe.
Das ist hier absolut Off Topic.
Rainer
--
Warum sagst du immer Selber! Selber!? Was du keine eigenen Argumente?
S.H.H. in dag°
--
MfG Dirk Beckers
Terrarien-Technik-Page: http://www.terratechnik.de
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Jetzt Stellingen: Wieder Todesschüsse vor Disco
Schon wieder ist bei einer Schießerei vor einer Hamburger Diskothek ein
Mann getötet worden. Die Tat ereignete sich am frühen Sonnabendmorgen
vor dem "Saray En Joy" an der Kieler Straße (Stellingen). Erst eine
Woche zuvor waren bei einem Blutbad vor der Wandsbeker Diskothek
"Check Inn" zwei Männer durch Schüsse getötet und drei weitere schwer
verletzt worden.
Wie in Wandsbek, soll bei der Tat in Stellingen ein handfester Streit
unter Türken Auslöser für die tödlichen Schüsse gewesen sein. Nach
ersten polizeilichen Ermittlungen besteht allerdings kein Zusammenhang
zwischen den beiden Taten. Darüber hinaus haben die Kriminalbeamten
allerdings größte Probleme, Licht in die Hintergründe der Tat zu
bringen. Ein Ermittler: "Wir haben zwar zahlreiche Zeugen, aber keiner
kann oder will wirklich brauchbare Angaben zu dem Fall machen."
Zur Tatzeit, um 3.15 Uhr, vergnügten sich im "Saray En Joy" noch etwa
100 Gäste. Die Diskothek ist bei jungen Türken sehr beliebt. Plötzlich
gerieten sieben Männer in einen heftigen Streit - für weitere
Auseinandersetzungen wollten sie vor die Tür gehen. Dort ging dann alles
ganz schnell. Ein bisher Unbekannter, der von seinen Begleitern "Vedat"
gerufen wurde und mit Spitznamen "Toni" heißen soll, zog eine Pistole
und schoß unvermittelt auf Ertan E. (29). Drei Schüsse trafen den
Türken in Kopf und Brust. Das Opfer, das als Busfahrer bei der
Pinneberger Verkehrsgesellschaft arbeitete, starb noch im Notarztwagen
während der Fahrt in ein Krankenhaus. Im Eingangsbereich der Diskothek
brach Panik aus - der etwa 26 Jahre alte Schütze konnte entkommen.
Polizisten, die am Tatort eintrafen und eine Fahndung nach dem Täter
einleiten wollten, trafen auf eine Mauer des Schweigens. Ein Beamter
hilflos: "Warum kann hier eigentlich niemand Angaben machen?" Nur wenig
später mußten die Polizisten sogar noch verhindern, daß am Einsatzort
Spuren der Tat vernichtet wurden. Ein Verhalten, das die Ermittler vor
Rätsel stellt. Trotzdem schließt die Mordkommission einen kriminellen
Hintergrund für die Todesschüsse aus. Die Beamten suchen aber weiterhin
nach Tatzeugen. Hinweise unter Telefon 4286-56789.
Die Serie der blutigen Auseinandersetzungen vor Diskotheken riß auch in
der Nacht zum Sonntag nicht ab. Um 2.40 Uhr mussten Polizisten zu einer
Messerstecherei vor dem "Balou" an der Cuxhavener Straße (Neugraben)
ausrücken. Dort war Salih A. (26) nach einem Streit von vier Männern
durch einen Stich in den Bauch verletzt worden. Die Täter konnten nach
kurzer Flucht gestellt und festgenommen werden. Auch die Tatwaffe - ein
Faustmesser - konnten die Polizisten sicherstellen.(fm)
Nach den Schüssen: Aus fürs "Check Inn"
Straftaten häuften sich - Bezirksamt entzog dem Betreiber die Konzession
Von Torsten Gerber: Für die Wandsbeker Diskothek "Check Inn" kam am
Freitagmittag das Aus. Weniger als eine Woche nach den tödlichen
Schüssen vom vergangenen Sonntag hat das Bezirksamt die sofortige
Schließung des Tanzlokals an der Wendemuthstraße angeordnet. Nach
eingehender Prüfung der Polizeiberichte habe man sich zu diesem Schritt
entschlossen und dem Betreiber überdies noch die Konzession entzogen,
wie Rechtsdezernent Wolfgang Schultz mitteilte. Ziel sei es, Gefahren
für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren, die von den mit
Schußwaffen geführten Auseinandersetzungen rivalisierender Gruppen
ausgehen. Gemeint sind damit auch die am Dienstag vor dem neuen
Polizeipräsidium gefallenen Schüsse. Wie berichtet,
waren die Schüsse von dem Sohn des 55 Jahre alten Disco-Schützen
abgefeuert worden. Was hinter diesen beiden Taten steckt, ist trotz
intensiver Ermittlungen von Mordkommission und Staatsschutz nach wie vor
rätselhaft. Möglicherweise spielt Schutzgelderpressung durch die PKK
eine Rolle.
Die schnelle Schließung der bevorzugt von Türken besuchten Diskothek ist
nicht allein die Folge der jüngsten Schießereien, sie resultiert auch
aus den zahlreichen anderen kriminellen Zwischenfällen der letzten
Monate, die das Tanzlokal immer wieder in die Schlagzeilen brachten. Im
September und Oktober 1999 waren dort beispielsweise zwei 27 und 18
Jahre alte Männer von unbekannten Tätern krankenhausreif geprügelt
worden. Im November gab es Verstöße gegen das Waffengesetz: Bei
Überprüfungen von Türstehern stellten Zivilfahnder einen Taschenrevolver
und eine Selbstladepistole sicher. "Die gründliche Auswertung des
Polizeiberichts hat gezeigt, daß die Schießerei und auch viele andere
Straftaten der vergangenen Monate im Zusammenhang mit dem Betrieb des
'Check Inn` stehen", sagte Schultz am Freitag. "Auf Grund dieser
Vorfälle konnten wir dem Betreiber die Konzession nach dem
Gaststättengesetz entziehen". Außerdem sei zusätzlich eine Verfügung
nach dem Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (SOG)
ergangen. "Dieses gibt uns die Möglichkeit, das Lokal wegen der künftig
von seinem Betrieb ausgehenden Gefahren zu schließen."
Die Schließung des "Check Inn" ist nicht die erste, die in Hamburg von
Behörden veranlasst wurde. Bereits im Oktober 1996 war der Barmbeker
Tanztempel "Palladium" nach wiederholten Schieße-reien versiegelt
worden. Andere Lokale, die auf Grund dort verübter Gewalttaten
geschlossen wurden, waren beispielsweise das "Max & Moritz" an der
Palmaille, der "Club 88" an der Reeperbahn und der "Club 45 Blue Night"
an der Budapester Straße.
Die Schüsse vor den Diskotheken: Woher kommt diese Gewalt?
Kriminologe erklärt, warum so oft Türken verwickelt sind
Sind Türken gewalttätiger als Deutsche? Wer in den vergangenen Wochen
die Zeitung aufschlug, stellte sich wohl unweigerlich diese Frage: Ob
Schießereien vor dem "Check Inn" und dem Polizeipräsidium, ob Handy-Raub
oder Massenschlägerei in Neugraben - stets waren türkische
Staatsangehörige in diese Fälle verwickelt. "Türken gehören aber auch
überproportional häufig zu unterprivilegierten Gruppen", stellt
Professor Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen
Forschungsinstitutes Niedersachsen, fest. Die soziale Integration junger
Zuwanderer macht Probleme, sagt der Wissenschaftler in einer Studie über
Jugendgewalt in Deutschland. Die Studie von 1998 gründet ihre Ergebnise
auf drei Erhebungen: Als Erstes eine Repräsentativbefragung von
Jugendlichen neunter Schulklassen zu ihren Gewalterfahrungen; an dieser
Befragung nahmen 12 882 Jugendliche aus ganz Deutschland teil. Zum
Zweiten analysierten die Forscher alle Akten der Jahrgänge 1990, 1993
und 1996 der Staatsanwaltschaft Hannover, die unter 21-Jährige
betreffen, die als Tatverdächtige von Gewalttaten registriert wurden.
Und schließlich untersuchten die Kriminologen die Kriminalität junger
Menschen anhand der Statistiken von Polizei, Staatsanwaltschaften und
Gerichten.
Doch die scheinbar objektiven Statistiken haben ihre Tücken: Wenn
Ausländer in der Kriminalitätsstatistik überrepräsentiert sind, liegt
das auch daran, daß Taten mit Beteiligung von Ausländern häufiger
angezeigt werden, als wenn Deutsche Deutsche berauben. Das zeigte die
Befragung der Schüler. Damit allein lässt sich die Gewaltbereitschaft
bestimmter Ausländergruppen aber nicht begründen, schreibt Pfeiffer.
Seine These: Junge Türken gehören zu den Verlierern; das läßt sich an
drei Kriterien festmachen. Sie bekommen eine schlechtere Schulbildung
als Deutsche oder andere Ausländer, sind doppelt so häufig von Armut
betroffen wie Deutsche, 55 Prozent von ihnen werden als Kinder von
ihren Eltern geschlagen oder mißhandelt. Daher werden sie später selber
häufiger gewalttätig als nicht geschlagene junge Menschen. In vielen
Kulturen Südeuropas gehört Macho-Gehabe zum Männlichkeitsbild. Die
Türken, die seit mehr als neun Jahren in Deutschland leben, sind am
auffälligsten. Sie haben offensichtlich den Eindruck, in unserer
Gesellschaft keinen Platz zu haben, reagieren mit aggressivem Verhalten
auf diese Erkenntnis. (ph)
"Die Heißblütigkeit spielt schon eine Rolle"
Vor dem Hintergund von Schießereien unter türkischen Jugendlichen dürfe
ein Fehler nicht gemacht werden, sagt Feridun Zaimoglu: "Wir dürfen kein
Phänomen daraus ableiten." Jugendliche ohne Zugang zur Gesellschaft, die
in "ihrem Millieu schmoren", seien keine türkische Besonderheit. "Das
Youngster mit Knarren rumlaufen - das kennt man auch von den Deutschen."
Zaimoglu, in der Türkei geboren und schon sein ganzes Leben lang in
Deutschland, ist Kenner der Szene. Das bewies der 35-jährige Autor aus
Kiel in seinen Büchern "Kanak Sprak", "Abschaum" und "Koppstoff". Seine
Helden sind Migranten am Rande der deutschen Gesellschaft. Das Verhalten
der jungen Türken stehe nur zum Teil mit ihrer Kultur in Zusammenhang.
"Die Heißblütigkeit spielt
schon eine Rolle", sagt Zaimoglu. Um aber das Verhalten von "Underdogs"
zu verstehen, "müsse man immer die ganze Palette an Gründen sehen". Die
sehe bei allen Nationalitäten gleich aus. Die Bildung der Männlichkeit
geschehe in der Clique. Gibt es dort Waffen, würden diese auch
irgendwann benutzt. Zaimoglu: "Da ist der Wunsch nach dem schnellen
Geld. Dann der Alltagsfrust und der fehlende Zugang zu Arbeit und
Ausbildung. Daraus erwächst das Bedürfnis, sich endlich nicht mehr als
Mangelerscheinung erleben zu müssen." (nup/abm)
Quelle: Hamburger Abendblatt März 2000
L.M Anmerkung für Nichthamburger:
Alle oben genannten Lokale liegen in schlechten Gegenden.
Hamburg bleibt der Vorfälle trotz eine schöne Stadt, eine Reise wert!
Gruß Lutz
>DER Rainer Behrendt aus drfh?!?
Benutzt hier noch jemand meine E-Mailadresse?
Rainer
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Dann solltest du auch dort bleiben, im Gegensatz zu mir bist du nämlich
noch heilbar. Steffen.H.Hillner in d.a.t.l.