Bei einer Stammtischdebatte wurden zu dem Thema neulich wieder alle
Hollywoodkaliber runtergebetet von der .44 Magnum, .50 AE, .454 Casull
bis zur mächtigen Podbyrin 9.2 mm ;-)
Die Experten hier wissen es sicherlich aus dem Ärmel zu schütteln. Also,
welche ist es? Müsste man doch an Hand von Geschossgewicht und Ladung
völlig diskussionsfrei beantworten können oder?
Bye
Sven
PS: Dass .44 Magnum und Podbyrin 9.2 mm ausscheiden ist mir schon klar.
>Bei einer Stammtischdebatte wurden zu dem Thema neulich wieder alle
>Hollywoodkaliber runtergebetet von der .44 Magnum, .50 AE, .454 Casull
>bis zur mächtigen Podbyrin 9.2 mm ;-)
>
>Die Experten hier wissen es sicherlich aus dem Ärmel zu schütteln. Also,
>welche ist es? Müsste man doch an Hand von Geschossgewicht und Ladung
>völlig diskussionsfrei beantworten können oder?
Bei den Serien-Faustfeuerwaffen duerfte die .500SW wohl der aktuelle
Spitzenreiter sein (wenns denn drauf ankommt, womit der SCHUETZE den
staerksten Rueckschlag erlebt), aber man hat auch schon (als
Einzelstueck) einen Revolver in .600NE gefertigt...
cu ZiLi aka HKZL (Heinrich Zinndorf-Linker)
--
## In TN it is estimated that there are 17 guns per household.
# Whoo, hoo, hoo, I am going to move to Tennessee then.
I've been trying to persuade my friends to conform to the 17 gun
rule, but they don't seem willing to sell down to that average.
(Nick Hull in rec.guns)
> Bei einer Stammtischdebatte wurden zu dem Thema neulich wieder
> alle Hollywoodkaliber runtergebetet von der .44 Magnum,
Warum Hollywood? Ist bei uns auf dem Stand fast alltäglich.
> .50 AE,
Böse.
> .454 Casull
Noch böser.
> bis zur mächtigen Podbyrin 9.2 mm ;-)
Hm, noch nie gehört.
> Also, welche ist es? Müsste man doch an Hand von Geschossgewicht
> und Ladung völlig diskussionsfrei beantworten können oder?
Eher anhand der Mündungsenergie. Von den genannten müsste .454
Casull das dickste sein.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #90:
Budget cuts
Art Ridzik (Belushi): Captain Danko, congratulations. You are now the proud
owner of the most powerful handgun in the world.
Ivan Danko (Arni): Soviet Patparine, nine-point-two milimeter, is world's
most powerful handgun.
Art Ridzik: Oh, come on, everybody knows the .44 Magnum is the big boy on
the block. Why do you think Dirty Harry uses it?
Ivan Danko: Who is Dirty Harry?
- http://www.imdb.com/title/tt0095963/
</delurk>
>
> Grüße,
>
>
> Björn
MFG
René Gerads
Hallo Heinrich,
das denke ich auch. Zumindest was die echten KW-Kaliber angeht.
In der Contender, was ja doch auch eine Serienwaffe ist, gibt
es noch stärkeren Tobak. Allerdings will ich nicht behaupten,
dass die Mündungsenergie höher ist, je nach Lauflänge. ;-)
> aber man hat auch schon (als Einzelstueck)
> einen Revolver in .600NE gefertigt...
Wobei mir der Konstrukteur dieses Jahr auf der IWA versichert
hat, dass er sich noch relativ moderat schieße. Er hat auch die
schon früher hier geäußerte Vermutung bestätigt, dass der
Großteil des Pulvers erst nach Verlassen des Laufs verbrennt.
Ist ein imposantes Teil. Einhändig ist auf Grund des Gewichts
allerdings nicht sehr angesagt.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Hallo René,
gibt es auf dieser Kugel ausser Arnie noch eine zweite "Quelle",
die die Existenz dieser Waffe erwähnt.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Das ist so eine Art "Running Gag", die Waffe gibt es gar nicht aber
Millionen von Filmeguckern finden diese Waffe nun voll geil.
Bye
Sven
"Harley Davidson und der Marlboro Mann" und danach fast jeder
"ich-protz-mit-dicken-Wummen-Hollywood-Film".
>> .454 Casull
>
> Noch böser.
"Alien Nation - Spacecop L.A. 1991"
>> bis zur mächtigen Podbyrin 9.2 mm ;-)
>
> Hm, noch nie gehört.
"Red Heat"
Bye
Sven
Hallo Sven,
das erklärt natürlich warum ich noch nichts davon gehört hab';
ausser in "Red Heat"! ;-)
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
>> aber man hat auch schon (als Einzelstueck)
>> einen Revolver in .600NE gefertigt...
>
>Wobei mir der Konstrukteur dieses Jahr auf der IWA versichert
>hat, dass er sich noch relativ moderat schieße.
...was imho aufgrund des (notwendgerweise) grossen Gewichts der Waffe
irgendwie auch nicht verwundert. Das Teil wiegt schliesslich mehr als
viele Langwaffen... Hat der Konstrukteur dieses "relativ moderat"
eigentlich im Vergleich zu einer Referenzwaffe/-munition ausgesagt?
Hallo Heinrich,
nicht so direkt. Er sagte, dass es Revolver gibt, die stärker hauen.
Auf deren Seite steht, dass er, gemessen an der Mündungsenergie, die
weltstärkste Faustfeuerwaffe wäre. Zu der Zeit gab es die .500 S&W Mag.
aber noch nicht.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
> Am Mon, 17 Apr 2006 02:07:46 +0200 schrieb "Bernd Schönlaub":
>
>>> aber man hat auch schon (als Einzelstueck)
>>> einen Revolver in .600NE gefertigt...
Moin - und frohe Ostern :-)
Ich habe da noch einen Bericht über den .600 NE Revolver als pdf - Datei
gefunden, kann ich euch mailen, soll ich ;-) ?
Gruß
L. Johannsen
> Also, welche ist es?
Waffen im Kaliber .500S&W sind momentan die stärksten Faustfeuerwaffen,
zumindest was Serien-Waffen angeht.
Es wurden aber auch schon Faustfeuerwaffen in .600 NE oder .50 BMG
gebaut, die sind dann nochmal um einiges stärker als Waffen in .500S&W.
Gruß,
Benjamin
> Urks .50BMG als Handwaffe?
Sollte nicht ganz so schlimm sein, ist ja Gewehrpulver.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #38:
secretary plugged hairdryer into UPS
Hallo L.,
danke, ebenso!
> Ich habe da noch einen Bericht über den .600 NE Revolver
> als pdf - Datei gefunden, kann ich euch mailen, soll ich ;-) ?
Nicht nötig, poste den link.
Falls nur lokal vorhanden, dann gerne.
Mir hat das Ganze aber dann doch keine Ruhe gelassen. :-)
http://www.pfeifer-waffen.at/ gibt ihren Zeliska .600NE
mit 6230J an. Wiegt stolze 6kg, was dann auch erklärt,
warum Zeliska sagte, es gäbe die hauten härter.
Unter www.chuckhawks.com/50sw.htm
fand ich folgende Daten zu .500 S&W mag.:
2580 ft lbs, das sollten, sofern ich richtig
umgerechnet habe, 3500J an der Mündung sein.
Damit sollte eine eindeutige Wertung möglich sein, falls das Teil
in .50 BMG nicht noch mehr bringt. Daten fand ich leider auf die
Schnelle keine, aber hier
http://photos.imageevent.com/fiveshooter/misc//50%20cal%20handgun.jpg
kann man sich das "Monster" zumindest mal ansehen.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
> Urks .50BMG als Handwaffe? Gibts da mal ein Bild? War das Pistole, Revolver
> oder ein Einzelschüsser?
Mir waren bisher nur diese Einzelschüsser bekannt:
http://www.securityarms.com/20010315/galleryfiles/0600/601.htm
http://airbornecombatengineer.typepad.com/airborne_combat_engineer/2005/01/the_maadi_griff.html
http://airbornecombatengineer.typepad.com/airborne_combat_engineer/2005/01/the_thunder_50_.html
Aber Bernd hat ja auch noch einen Revolver entdeckt.
Gruß,
Benjamin
> Am 17.April 2006, 23:04 schrieb Kristian Neitsch:
>
>> Urks .50BMG als Handwaffe? Gibts da mal ein Bild? War das Pistole, Revolver
>> oder ein Einzelschüsser?
>
> Mir waren bisher nur diese Einzelschüsser bekannt:
> http://www.securityarms.com/20010315/galleryfiles/0600/601.htm
> http://airbornecombatengineer.typepad.com/airborne_combat_engineer/2005/01/the_maadi_griff.html
> http://airbornecombatengineer.typepad.com/airborne_combat_engineer/2005/01/the_thunder_50_.html
Danke.
Der Verschluss bei der Thunder ist interessant. Erinnert ein bißchen an
eine Hinterladerkanone.
> Aber Bernd hat ja auch noch einen Revolver entdeckt.
Etwas unhandlich. :) (Die anderen auch)
Als Gewehr vermutlich doch praktischer. Ohnehin erschließt sich mir der
Sinn nicht so ganz. Selbst bei .500 S&W wird man wohl kaum viel damit
schießen, insb. nicht am Stück. .45ACP hat gefälligst zu reichen. <g> Für
alles Weitere muß man halt die lange Knifte rauskramen.
Aber die ächten Cowboys schleifen halt zwei Revolver in .50BMG in den
Halftern und extra 50 Schuß mit. <bg>
Kristian
--
>ist das tragen eines Helmes sinnvoll
Koennt ihr noch einen Moment warten, ich hab gleich alles zusammen...
Bingoschein, Popkorn, Cola, Brecheimer, Taschentuch fuer die Traenen....
(Fred Winkler und Michael Buege in d.r.f.)
Es gibt scheinbar ein 9mm Kaliber für Schalldämpferwaffen mit einem extrem
schweren Geschoss damit die v0 unter Mach1 bleibt.
Mag sehr stark sein, in Größenordnung einer .44MAG oder Stärkerem kommt sie
trotzdem nicht rein.
Die Hülsen die ich davon sah waren ganz leicht flaschenförmig und kürzer
wie die 7,62x39.
Habe derzeit keine weiteren Infos zu diesem Kaliber.
Hallo Kristian,
wahrscheinlich eher weniger! ;-)
Die Waffe ist in den Staaten (unter anderem) für jene Orte
gedacht, an denen das Jagen mit der Büchse nicht erlaubt ist.
Verwendet wird sie auf Schwarzwild, Weißwedel, Karibu, Elch, ...
> .45ACP hat gefälligst zu reichen. <g>
Dafür aber nicht!
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Ach so. Nuja, wer dort schießen muss der soll halt. So richtig toll finde
ich das trotzdem nicht.
>> .45ACP hat gefälligst zu reichen. <g>
>
> Dafür aber nicht!
OK. Aber daran, Großwild mit der Pistole zu erlegen hab ich nicht gedacht
(kein Jäger), obwohl die Waffen für den Fangschuß? sicher auch nicht zu
klein sein sollten.
> Mag sehr stark sein
Scheinbar unterliegst Du dem Irrglauben, dass ein hohes Geschwossgewicht
automatisch auch eine hohe Energie zur Folge hat, aber dass dem nicht so
ist, sieht man ja z.B. an der .45 ACP.
Die Energie hängt neben dem Geschossgewicht nunmal auch von der
Geschwindigkeit ab und die kann bei Unterschall-Munition logischerweise
nicht sonderlich hoch sein. Von daher dürfte das von Dir angesprochene
Kaliber also nicht stärker sondern eher um einiges schwächer als ein
herkömmliches 9 mm Kaliber sein.
Gruß,
Benjamin
> OK. Aber daran, Großwild mit der Pistole zu erlegen hab ich nicht gedacht
> (kein Jäger), obwohl die Waffen für den Fangschuß? sicher auch nicht zu
> klein sein sollten.
.45 ACP ist jagdlich eher ungeeignet, da Geschossgewicht und
Geschossgeschwindigkeit einfach nicht zusammenpassen.
Für einen Fangschuss reicht die .45 ACP zwar noch aus, aber selbst da
besteht schon die Möglichkeit, dass manche Geschosse wegen der niedrigen
Geschwindigkeit gar nicht richtig aufmachen.
Zu Nachsuchezwecken ist sie erst recht ungeeignet, da bei starken Sauen
die Gefahr besteht, dass die Geschosse wegen der niedrigen
Geschwindigkeit die Schädeldecke gar nicht richtig durchschlagen.
Deshalb wird jagdlich eigentlich eher zu Allround-Kalibern wie 9mm Para,
.357 SIG oder .357 Magnum gegriffen, wobei auch .44 Magnum recht beliebt
ist.
Gruß,
Benjamin
Da gibts einen Film den mag mein m Mediaplayer nicht darstellen. Auf den
bildern ist die Frau ja eher zierlich.
mfG Heinz
Hallo Benjamin,
genau so sieht's aus.
> Für einen Fangschuss reicht die .45 ACP zwar noch aus, aber
> selbst da besteht schon die Möglichkeit, dass manche Geschosse
> wegen der niedrigenGeschwindigkeit gar nicht richtig aufmachen.
Stimmt auch, nur dass die Geschoße (Hohlspitz) nie aufmachen!
> Zu Nachsuchezwecken ist sie erst recht ungeeignet, da bei starken
> Sauen die Gefahr besteht, dass die Geschosse wegen der niedrigen
> Geschwindigkeit die Schädeldecke gar nicht richtig durchschlagen.
Sofern man, situationsbedingt und in Ermangelung ausreichenden
Trainings, dieses wirklich winzige Ziel überhaupt trifft.
> Deshalb wird jagdlich eigentlich eher zu Allround-Kalibern
> wie 9mm Para,
Schon, ist aber auch eher ungeeignet (für eine etwas stärkere Sau).
> .357 SIG oder .357 Magnum gegriffen,
Besser geeignet, ich bevorzuge den Revolver.
> wobei auch .44 Magnum recht beliebt ist.
Wenn Du weit unter 1% (von allen deutschen Jägern) als beliebt
bezeichnen möchtest, ja. Bei Schwarzwildjägern kommst Du wohl
knapp drüber.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
> Scheinbar unterliegst Du dem Irrglauben, dass ein hohes Geschwossgewicht
> automatisch auch eine hohe Energie zur Folge hat, aber dass dem nicht so
> ist, sieht man ja z.B. an der .45 ACP.
> Die Energie hängt neben dem Geschossgewicht nunmal auch von der
> Geschwindigkeit ab und die kann bei Unterschall-Munition logischerweise
> nicht sonderlich hoch sein. Von daher dürfte das von Dir angesprochene
> Kaliber also nicht stärker sondern eher um einiges schwächer als ein
> herkömmliches 9 mm Kaliber sein.
Also stärker sein wie 9mmPara oder .45 ACP ist nicht schwer.
Die Partonen sah doch etwas größer aus.
Die Waffen sind scheinbar größere Pistolen und MPs für die das Ding
entworfen wurde.
Sonstige Schalldämpferpatronen haben bezüglich Leistung meist erhebliche
Defizite, diese Patrone eher weniger.
> Stimmt auch, nur dass die Geschoße (Hohlspitz) nie aufmachen!
Hängt wohl vom Geschoss ab. Wenn ich das noch recht in Erinnerung habe,
sollen z.B. die Speer Gold Dot in .45 ACP einigermaßen gut aufmachen.
> Schon, ist aber auch eher ungeeignet (für eine etwas stärkere Sau).
Klar, bei einer stärkeren Sau kann es schon eng werden, aber die 9 mm
Para hat immerhin eine ganz ordentliche Flächenlast und auch eine
ordentliche Tiefenwirkung. In der Hinsicht wird die 9 mm Para oft
unterschätzt.
> Besser geeignet, ich bevorzuge den Revolver.
Ich ziehe eher Pistolen vor, aber das ist ja bekanntlich
Geschmackssache. Ihre Vor- und Nachteile haben ja beide Waffentypen.
> Wenn Du weit unter 1% (von allen deutschen Jägern) als beliebt
> bezeichnen möchtest, ja. Bei Schwarzwildjägern kommst Du wohl
> knapp drüber.
Ok, beliebt war vielleicht etwas übertrieben. Aber gerade bei
Schwarzwildjägern dürfte der Prozentsatz doch deutlich über 1% liegen,
denn bei Schwarzfild ist die .44 Magnum für die Nachsuche eigentlich
eine gute Alternative zur Büchse oder Flinte, da ein Revolver nunmal um
einiges handlicher ist.
Gruß,
Benjamin
> Sonstige Schalldämpferpatronen haben bezüglich Leistung meist erhebliche
> Defizite, diese Patrone eher weniger.
Eine wirklich starke Subsonic-Munition in 9 mm lässt sich aber rein
rechnerisch schon gar nicht realisieren. Da die Geschoss-
geschwindigkeit einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf, kannst
Du eine höhere Energie nur über ein höheres Geschossgewicht erreichen.
Das Gewicht lässt sich aber bei einem 9 mm Geschoss auch nicht
unbegrenzt erhöhen und selbst mit einem 16 g Geschoss kommst Du
rechnerisch nur wenig über die Werte einer normalen 9 mm Para mit
durchschnittlichem 8 g Geschoss und 16 g ist für ein 9 mm Geschoss
eigentlich schon ziemlich viel.
Gruß,
Benjamin
Hallo Benjamin,
wenn Du die Tiefenwirkung der 9er nutzen willst,
dann darfst Du keine Hohlspitz schießen.
Willst Du dagegen noch eine gewisse Stoppwirkung
bei einer Breitseite, ist VM/TM generell unbrauchbar.
Mit der Hohlspitz dagegen musst Du sehr genau treffen.
Ggf. schafft sie es nur knapp durch den Schild.
(Immer bezogen auf Schwarzwild!! Reh ist unkritisch.)
> In der Hinsicht wird die 9 mm Para oft unterschätzt.
Keine Sorge, von mir nicht.
> Ok, beliebt war vielleicht etwas übertrieben. Aber gerade bei
> Schwarzwildjägern dürfte der Prozentsatz doch deutlich über 1%
> liegen, denn bei Schwarzfild ist die .44 Magnum für die Nachsuche
> eigentlich eine gute Alternative zur Büchse oder Flinte, da ein
> Revolver nunmal um einiges handlicher ist.
Richtig, sollte man meinen. Wenn Du aber mal davon ausgehst,
dass nur ca. jeder zehnte überhaupt eine Kurzwaffe griffbereit
hat, die weit überwiegende Mehrzahl 7,65 mm, .38 Spc., 9 Para
oder (mal kaliberunabhängig) 2-Zöller mit sich rumschleppt, es
dann auch noch einige gibt, die, warum auch immer, auf ihren
alten .45er schwören, eine nicht unbedeutende Menge sich an .357
hält und dann noch einige Ausnahmejäger .357 Sig., .40 S&W,
10 mm Auto oder sogar noch aussagefähigere Pistolen führen, dann
bleibt nur noch wenig Platz für die Verfechter starker Revolver.
Von all meinen Bekannten könnte ich von keinem einzigen behaupten,
dass er ihn regelmäßig führt. Von denen, wo ich weiß, dass sie
einen haben, sagen alle er sei auf die Dauer zu schwer.
Eben alles Weicheier. ;-)
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
> wenn Du die Tiefenwirkung der 9er nutzen willst,
> dann darfst Du keine Hohlspitz schießen.
> Willst Du dagegen noch eine gewisse Stoppwirkung
> bei einer Breitseite, ist VM/TM generell unbrauchbar.
> Mit der Hohlspitz dagegen musst Du sehr genau treffen.
> Ggf. schafft sie es nur knapp durch den Schild.
> (Immer bezogen auf Schwarzwild!! Reh ist unkritisch.)
Von daher ist es eigentlich ratsam für die Nachsuche abwechselnd
Vollmantel und Hohlspitz zu laden.
> Von denen, wo ich weiß, dass sie einen haben, sagen alle er sei auf
> die Dauer zu schwer. Eben alles Weicheier. ;-)
Ok, hast Recht. Wenn ich mal so überleg was die mir bekannten Jäger so
mit sich rumschleppen, dann ist da eigentlich auch nur einer mit einer
.44 Magnum dabei. Der Rest hat 9 Para oder .357 Magnum, einer hat sogar
tatsächlich eine .45 ACP.
Ich selbst führe momentan eine Glock 22 in .40S&W, werd mir aber wohl
noch einen Wechsellauf in .357 SIG zulegen, da .357 SIG jagdlich doch
noch einen Tick besser als .40S&W ist.
Für die Glock 22 hab ich mich eigentlich hauptsächlich wegen der relativ
günstigen Munitionspreise und der guten Munitionsauswahl entschieden, da
ich auch öfters mal auf dem Stand damit schieße. Der Wechsellauf für die
jagdliche Nutzung war eigentlich schon von Anfang an eingeplant, ist
aber aufgrund anderer Anschaffungen bis jetzt dann doch zu kurz gekommen
;-)
Gruß,
Benjamin
> Eine wirklich starke Subsonic-Munition in 9 mm lässt sich aber
> rein rechnerisch schon gar nicht realisieren. Da die Geschoss-
> geschwindigkeit einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf,
> kannst Du eine höhere Energie nur über ein höheres Geschossgewicht
> erreichen.
Dabei bedenken sollte man auch, dass die Masse linear, die
Geschwindigkeit aber quadratisch in die kinetische Energie eingeht.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #105:
UPS interrupted the server's power
Hallo Benjamin,
so in etwa könnte man es tun. Und dann, wie man's bei
"Maxe" Wiegand gelernt hat: Doppelschüsse und im Ziel bleiben.
Wenn wer die Möglichkeit hat mal eines seiner KW-Seminare für
den Fangschuss mitzumachen: zugreifen!
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
BS>so in etwa könnte man es tun. Und dann, wie man's bei
BS>"Maxe" Wiegand gelernt hat: Doppelschüsse und im Ziel bleiben.
Die Frage ist nur wie?
Mit "Maxes Schraubstockhänden" und Weaver oder
Isosceles und "timing the gun" ala Brian
Enos und Rob Leatham?
Läßt sich die 357 Sig besser im Ziel halten als z.B eine
harte .40 SW Ladung mit 180 grain Geschoß und ca. 550 Joule?
Schiebt der Gasdruck nicht ordentlich die Mündung hoch?
Beim IPSC verwende ich .40SW mit 220 grain H&N KS HS mit
4,3 grain N340 auf 29,3 mm gesetzt (ca. 450 J und Faktor von ~180)
um eben möglichst wenig Gasdruck an der Mündung und die
Visierung schnell wieder auf dem Ziel zu haben.
mit freundlichen Grüßen:
Knut Piwonski
Hallo Knut,
der Max ist wirklich nicht gerade zierlich gebaut,
die Damen, die mitgemacht hatten, waren es aber.
Weaver ist zwar umstritten, hat aber auch bei den
Mädels problemlos funktioniert.
Was besser ist, die letzten Hundertstel rauszukitzeln,
will ich nicht beurteilen. Ich hab' sowieso meinen
eigenen Stil, da ich rechts schieße aber links ziele.
> Läßt sich die 357 Sig besser im Ziel halten als z.B eine
> harte .40 SW Ladung mit 180 grain Geschoß und ca. 550 Joule?
> Schiebt der Gasdruck nicht ordentlich die Mündung hoch?
Gute Frage. Ich würde sagen, das kommt u.a. auf die Waffe an.
> Beim IPSC verwende ich .40SW mit 220 grain H&N KS HS mit
> 4,3 grain N340 auf 29,3 mm gesetzt (ca. 450 J und Faktor von ~180)
> um eben möglichst wenig Gasdruck an der Mündung und die
> Visierung schnell wieder auf dem Ziel zu haben.
Mir liegt im (jagdlichen) Notfall mehr daran mit dem ersten
Schuss schon alles gesagt zu haben. Ob ich für einen zweiten
ein zehntel länger brauche ist da zweitrangig.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Auch in der IMDB:
Ivan Danko (Schwarzenegger) uses a gun called "Podbyrin 9.2 mm". Its
actually a modified western Desert Eagle Magnum. The Podbyrin does not
exist. Its a made up prop for the movie.
Ciao,
Eric
Hallo Eric,
genau so hab'ich mir das vorgestellt.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
> Damit sollte eine eindeutige Wertung möglich sein, falls das Teil
> in .50 BMG nicht noch mehr bringt. Daten fand ich leider auf die
> Schnelle keine, aber hier
> http://photos.imageevent.com/fiveshooter/misc//50%20cal%20handgun.jpg
> kann man sich das "Monster" zumindest mal ansehen.
Daten?
Patrone für überschwere Maschinengewehre .50 US Browning M2 12,7x99
Masse der Patrone: 110,00 g
Masse des Geschosses:
(Standardgeschoss) 46,00 g
Masse der Pulverladung: 16,50 g
V0: 765 m/s - 890 m/s
E0: 13.460 J - 18.218 J
Ist nur "unwesentlich heftiger" als .600NE ;)
Grüße Sven
--
bei Antwort per Mail bitte an
sven_a10(AT)arcor.de
Hallo Sven,
ist schon klar, die Frage war aber:
Was bringt diese, für überlange Gewehrläufe
konzipierte, Patrone aus einem Revolver mit,
in Relation zur Patrone gesehen, "Stummel-Läufchen".
Jedenfalls bei weitem nicht die Energie wie aus der
Waffe, für die sie entwickelt wurde.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
> Was bringt diese, für überlange Gewehrläufe
> konzipierte, Patrone aus einem Revolver mit,
> in Relation zur Patrone gesehen, "Stummel-Läufchen".
> Jedenfalls bei weitem nicht die Energie wie aus der
> Waffe, für die sie entwickelt wurde.
Aber es sieht toll aus :)
Grüße,
Björn, dem .223 Rem aus der Contender immer wieder Spaß macht
--
BOFH excuse #265:
The mouse escaped.
> Hallo Sven,
> Gruß, Bernd
> ________________________________________________________________________
Achso, da hab ich Dich verstanden miss :)
Ich hab jetzt keine Daten für'n Gewehr was .50 BMG verschießt, nehme mal
als Ansatz das MG M60 als Vergleich (von der Lauflänge) die hat 560mm. Von
dem Bild in Deinem Link gehe ich mal geschätzt von einer Lauflänge von
300mm aus. Also rund die Hälfte; wäre es da hflasc dann von ca. der Hälfte
der Energie (so Pi mal Daumen) auszugehen? So sagen wir mal ~7000 - 9000J.
Mir ist schon klar, daß man das errechnen kann; dazu braucht man aber die
richten (und vollständigen) Daten, die Dir (wie mir jetzt bekannt) fehlen
und mir auch.
> Aber es sieht toll aus :)
> Grüße,
> Björn, dem .223 Rem aus der Contender immer wieder Spaß macht
Naja, das untere Bild erinnert mich irgendwie an einen farblich angepassten
Schlumpf mit nem "normal" großen Revolver in der Hand. ;-)
> Naja, das untere Bild erinnert mich irgendwie an einen farblich
> angepassten Schlumpf mit nem "normal" großen Revolver in der Hand.
Das meinte ich nicht mit "toll aussehen", sondern den Mündungsblitz,
wenn man Gewehrmunition aus kurzen Läufen verschießt. Die reinste
light show.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #26:
first Saturday after first full moon in Winter
peter
"Bjoern Schliessmann" <usenet-mail-03...@spamgourmet.com> schrieb
im Newsbeitrag news:4b53tiF...@individual.net...
das geht wesentlich billiger auch:
schiesse aus meiner contender mit 8zoll lauf .30-30win und .44 mag.
da blueht es vor der muendung ganz schoen.
mfg de heiner
BS>Mir liegt im (jagdlichen) Notfall mehr daran mit dem ersten
BS>Schuss schon alles gesagt zu haben.
Hübsch ausgedrückt :-)
Ich hatte aber eigentlich gehofft, ohne Seminar einen Tip
zu erhaschen, welche Anschlagsmethode "Maxe" lehrt :-).
Ich hatte von seiner Physis her und einigen Kommentaren von
Schützenkollegen einfach mal auf Weaver getippt.
mit freundlichen Grüßen
und Weidmannsheil
Knut Piwonski
Hallo Knut,
er selbst sagt es sei Weaver.
Da ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe, nehme ich
seine Aussage mal so hin. Andererseits habe ich keinen
Grund daran zu zweifeln.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
>> Naja, das untere Bild erinnert mich irgendwie an einen farblich
>> angepassten Schlumpf mit nem "normal" großen Revolver in der Hand.
> Das meinte ich nicht mit "toll aussehen", sondern den Mündungsblitz,
> wenn man Gewehrmunition aus kurzen Läufen verschießt. Die reinste
> light show.
Och, 2mm Platz aus ner Minipistole leuchtet auch ganz nett und ist
preiswerter :) Klar, nicht mit so nen Mündungsblitz vergleichbar, aber
dennoch hübsch.
BS>er selbst sagt es sei Weaver
Dann glaube ich das unbesehen, denn "Maxe"
weiß, was er tut.
Vielen Dank und Wmh!
Knut Piwonski
> Eine wirklich starke Subsonic-Munition in 9 mm lässt sich aber rein
> rechnerisch schon gar nicht realisieren. Da die Geschoss-
> geschwindigkeit einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf, kannst
> Du eine höhere Energie nur über ein höheres Geschossgewicht erreichen.
> Das Gewicht lässt sich aber bei einem 9 mm Geschoss auch nicht
> unbegrenzt erhöhen und selbst mit einem 16 g Geschoss kommst Du
> rechnerisch nur wenig über die Werte einer normalen 9 mm Para mit
> durchschnittlichem 8 g Geschoss und 16 g ist für ein 9 mm Geschoss
> eigentlich schon ziemlich viel.
Ich habe mal
http://world.guns.ru/sniper/sn20-e.htm
gefunden.
Die Bezeichnung 9x39 dürfte mit meinen vagen Erinnerungen dass es sich um
eine "gepimpte" XXx39 AK Patrone handelt (eben auf 9mm geweitet)
übereinstimmen.
Erst bin ich auf die 9x21 Gurza gestossen aber die passt irgendiwe nicht
zur Beschreibung die ich gesucht hatte.
> Eine wirklich starke Subsonic-Munition in 9 mm lässt sich aber rein
> rechnerisch schon gar nicht realisieren. Da die Geschoss-
> geschwindigkeit einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf, kannst
> Du eine höhere Energie nur über ein höheres Geschossgewicht erreichen.
> Das Gewicht lässt sich aber bei einem 9 mm Geschoss auch nicht
> unbegrenzt erhöhen und selbst mit einem 16 g Geschoss kommst Du
> rechnerisch nur wenig über die Werte einer normalen 9 mm Para mit
> durchschnittlichem 8 g Geschoss und 16 g ist für ein 9 mm Geschoss
> eigentlich schon ziemlich viel.
Ich habe mal
http://world.guns.ru/sniper/sn20-e.htm
und
http://world.guns.ru/sp-e.htm
gefunden.
Die Bezeichnung 9x39 dürfte mit meinen vagen Erinnerungen dass es sich um
eine "gepimpte" XXx39 AK Patrone handelt (eben auf 9mm geweitet)
übereinstimmen.
Erst bin ich auf die 9x21 Gurza gestossen aber die passt irgendwie nicht
Es scheint auch eher kleinere Waffen dafür zu geben.
Ob es auch echte Pistolen mit Magazin im Griff gibt weiss ich nicht, ich
würde die Patronen einfach zu groß dafür einschätzen.
Es scheint auch eher kleinere Waffen dafür zu geben.
Ob es auch echte Pistolen mit Magazin im Griff gibt weiss ich nicht, ich
würde die Patronen einfach zu groß dafür einschätzen.
Hier noch mehr Infos dazu: