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Charles Moore oder Le Page??

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Lindek

unread,
Jan 14, 1999, 3:00:00 AM1/14/99
to
HALLO

Ich möchte mir eine neue Vorderladerpistole zulegen.
Da ich einen teuren Fehlgriff vermeiden will, bin ich für jeden Ratschlag
dankbar. In den Katalogen, die ich besitze (Hege, Jacobi, Frankonia) ist die
Auswahl (Preis ~1000,- DM) nicht sehr groß. Die Waffen, die ich mir
ausgewählt habe, sind die Charles Moore oder die Le Page. Ein wirkliches
Prachtstück scheint die Hege Siber zu sein, die mir aber definitiv zu teuer
ist. Da zwischen der Moore und der Le Page ein Preisunterschied besteht,
gehe ich davon aus, daß die Le Page in der Qualität besser ist. Eine
Unterhammerwaffe (z.B. Barlow) kommt nicht in Frage, da mir diese Waffen zu
leicht sind.
Ich habe mich nicht auf die beiden Waffen eingestellt; ich bin für alle
Ratschläge offen.
Vielen Dank !!

--
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Dieter Stifter

unread,
Jan 15, 1999, 3:00:00 AM1/15/99
to
Lindek schrieb:

Auch HALLO!

Beide Waffen sind sehr gute Pedersoli-Produkte für den Sportschützen,
der Hauptunterschied sind die unterschiedlichen Griffe, da solltest
Du mal testen ( im Verein? ) welche Dir besser liegen, was letztlich
ausschlaggebend sein könnte. Die Moore ist in der Grundversion
technisch
einfacher aufgebaut, kein leicht aushakbarer Lauf, was beim Reinigen
etwas umständlicher ist, und hat keine höhenverstellbare Visierung.
Beide haben aber einen Rückstecher. Von der Schußleistung her sind
beide
gleich gut.

Gruß

Dieter Stifter


--
Dieter Stifter Tel. +49-2651-48555
The Flintknapper Fax +49-2651-947173
Postfach 1939 URL http://www.vorderlader.de
D-56709 Mayen eMail mailto:Flintk...@vorderlader.de


Rainer ilgmann

unread,
Jan 15, 1999, 3:00:00 AM1/15/99
to
Da mußtest Du mal ganz laut nach dem Dieter Stifter rufen. Wo bleibt er
denn. Jetzt kommt sein Spezialgebiet. Warten wir mal. Er wird sich schon
melden.
Gruß
Rainer ilgmann

Torsten Leibold

unread,
Jan 15, 1999, 3:00:00 AM1/15/99
to
FL...@t-online.de (Lindek) writes:

>dankbar. In den Katalogen, die ich besitze (Hege, Jacobi, Frankonia) ist die
>Auswahl (Preis ~1000,- DM) nicht sehr groß. Die Waffen, die ich mir
>ausgewählt habe, sind die Charles Moore oder die Le Page. Ein wirkliches
>Prachtstück scheint die Hege Siber zu sein, die mir aber definitiv zu teuer
>ist. Da zwischen der Moore und der Le Page ein Preisunterschied besteht,
>gehe ich davon aus, daß die Le Page in der Qualität besser ist. Eine

Tja, ich weiß nicht so recht. Die Moore und Le Page sind sich im
Schloß und Lauf so ähnlich, daß ich auch gerne wüßte, wo der
Preisunterschied herkommt. Das wäre aber auch nicht so wichtig, denn
das größte Problem dieser Waffen ist, daß sie einem passen müssen. Ich
würde also unbedingt mal die Dinger vergleichend in die Hand nehmen.
Schöner wär's natürlich, wenn Du sie vorher auch mal schießen
könntest, aber scheint ja nicht zu gehen.
Ich habe selbst die Le Page und habe immer noch etwas Probleme mit der
Handlage. Im Vergleich dazu habe ich mal die Kuchenreuther in .38
geschossen, die wesentlich angenehmer empfand. Die war mir aber damals
zu teuer. Egal welche Waffe Du nimmst, würde ich das jeweils kleinste
erhältliche Kaliber nehmen. In der Regel sind die präziser, Du sparst
Dir den großen Bumms und kommst meist auch mit dem Blei günstiger weg.


--
_________
Torsten Leibold (DL1FY) ////______) - - - * check www.fwr.de
Konrad-Adenauer-Allee 105 \ /__/
68519 Viernheim, Germany / / Mitglied im FORUM WAFFENRECHT Nr. 6029
------------------------------/__/--------------------------------------------

Dieter Stifter

unread,
Jan 15, 1999, 3:00:00 AM1/15/99
to
Torsten Leibold schrieb:
>
......

> das größte Problem dieser Waffen ist, daß sie einem passen müssen. Ich

Absolut korrekt, wie ich schon postete. Es nützt der schönste und
teuerste Maßanzug nix, wenn er drei Nummern zu groß ist....

> würde also unbedingt mal die Dinger vergleichend in die Hand nehmen.
> Schöner wär's natürlich, wenn Du sie vorher auch mal schießen
> könntest, aber scheint ja nicht zu gehen.
> Ich habe selbst die Le Page und habe immer noch etwas Probleme mit der
> Handlage. Im Vergleich dazu habe ich mal die Kuchenreuther in .38
> geschossen, die wesentlich angenehmer empfand. Die war mir aber damals
> zu teuer. Egal welche Waffe Du nimmst, würde ich das jeweils kleinste
> erhältliche Kaliber nehmen. In der Regel sind die präziser, Du sparst

Das ist ein oft gehörte Meinung, die aber absolut nicht belegbar ist.
Bei guter Qualität der Waffe und optimalen Komponenten schießt eine
.32 ebenso präzise wie eine .75, um mal die extreme zu nennen!

*Danach* kommen aber eventuell andere Dinge ins Spiel, z.B. das der
Schütze die Serie mit .32 Ladungen besser verkraftet als den .75er
Bums, oder das größere Kaliber auf 100m Disziplinen bei Wind oder
Regen unempfindlicher sind, etc.

Aber rein aufs kaliber bezogen gibts m.E. nicht *das* bessere!

> Dir den großen Bumms und kommst meist auch mit dem Blei günstiger weg.

... und dem Pulver, diese Ersparnis sollte aber nicht Priorität sein.

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