ich hab einen Smith&Wesson 686 Revolver und suche nun die passende Munition
zum Schießen auf 25m.
Die 357 ist mir für die Scheibe ein bischen zu heftig,
und da ich kein Wiederlader bin, kann ich sie mir auch nicht
schwächer laden.
Bei .38 special bin ich mir nicht sicher ob durch das
kurze Stück freien Flug nicht doch was an Präzision
verlorengeht (bin im Moment so bei 260-270 Ringen).
Und wie sieht das mit Wadcutter aus? Hab ich auch noch
nie geschossen, sind doch extra Scheibenpatronen oder?
Falls das schon irgendwo steht, bitte nen Link,
hab aber so nix gefunden.
MfG
Georg
Hallo Georg,
.38er gehören in einen .38er, nicht in einen .357er.
> Und wie sieht das mit Wadcutter aus? Hab ich auch noch
> nie geschossen, sind doch extra Scheibenpatronen oder?
Ja. Wenn Du welche hast oder bekommen kannst, dann nimm die.
Gruß, Bernd
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Hallo Georg,
in welchem Verband schießt Du denn?
Gibt es da Vorgaben bzgl. Mindestimpuls?
Ich kenne es hier nur vom DSB in der Disziplin Gebrauchsrevolver.
Dort ist in dem Kaliber der MIP so hoch, daß Du ihn nur mit .357 Mag.
Ladungen erreichst und dann auch nur, wenn sie nicht zu schlapp sind.
Es gibt allerdings auch noch eine andere DSB- Disziplin, in der Du den
Revolver mit .38 Spezial einsetzen kannst, dann m.W. allerdings mit höherem
Abzugsgewicht als beim Gebrauchsrevolver (1000g -> 1360g oder 1500g?).
Bei den anderen Verbänden kenne ich mich nicht so aus.
Was die Präzision angeht, kann man wohl nur probieren. Ich habe schon
Testberichte gesehen, in denen .38er Munition aus dem .357er genauso präzise
war wie die .357er, allerdings auch schon Berichte, in denen die .38er
überhaupt nicht gut wegkam.
Ob an dem Gerücht was dran ist, das das dauerhafte Schießen von .38ern aus
dem .357er dem Patronenlager schadet, kann ich nicht sagen.
Bei uns wird übrigens sehr oft die .357er Munition von Magtech geschossen.
Unser Vereinsrevolver schießt sich damit sehr angenehm. Der hat allerdings
auch einen sehr guten Griff, mit dem auch harte Ladungen kein Problem sind.
Auch wenn das keine direkte Antwort auf Deine Frage ist, hilft es vielleicht
trotzdem etwas weiter.
Gruß
Thomas
> .38er gehören in einen .38er, nicht in einen .357er.
Was spricht dagegen, .38 special aus einem .357 zu schießen?
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #353:
Second-system effect.
Hallo Blörn,
na dieses: wenn Du mal ein paar hundert Schuss .38er mit
einem .357er gemacht hast und anschließend versuchst die
Trommel zwischen .38er Hülsenmund und dem Übergangskonus
wieder sauber zu bekommen, da wirst Du zum Eichhörnchen.
Gruß, Bernd
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Hi,
> na dieses: wenn Du mal ein paar hundert Schuss .38er mit
> einem .357er gemacht hast und anschließend versuchst die
> Trommel zwischen .38er Hülsenmund und dem Übergangskonus
> wieder sauber zu bekommen, da wirst Du zum Eichhörnchen.
Wird das einfach nur össelig oder wird das so schlimm das .357 nicht
mehr vernünftig passen?
Sportlich würde ich das auch nicht machen, bei mir käme höchstens ein
.357 als Fangschussrevolver in Betracht. Und zum Üben hatte ich gedacht
könnte man dann erst mal .38er nehmen.
Grüße
Michael
GB>Bei .38 special bin ich mir nicht sicher ob durch das
GB>kurze Stück freien Flug nicht doch was an Präzision
GB>verlorengeht (bin im Moment so bei 260-270 Ringen).
In diversen Waffengazetten werden .357'er sowohl mit
.357 Mag wie auch mit .38 Special getestet. Manchmal
sind die .38'er Ladungen präziser als die .357'er.
Man sollte nur darauf achten, daß keine Blei-
Tombak- oder auch nur Schmauchablagerungen die Trommel
langsam "zuwachsen" lassen.
260-270 von 400 möglichen Ringen?
Da wird wohl zur Zeit noch mehr durch sinnvolles
Training zu holen sein als durch Loch an Loch-Munition.
Wenn es allerdings 270 von 300 möglichen Ringen sind,
(also 9'er Schnitt) könnte die Munitionsauswahl in der
Tat was bringen.
mit freundlichen Grüßen:
Knut Piwonski
löst schmauch und tombak. ideal auch für schwarzpulverschützen.
insbesonderén zu empfehlen für stainless revolver, die man sonst nie
wirklich sauber bekommt.
peter
--
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www.atlatus.de
"Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die
Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür
ein Schwert kaufen."
Lukas 22,36
"Bernd Schönlaub" <Be...@schoenlaub.de> schrieb im Newsbeitrag
news:esp0bt$mhv$01$1...@news.t-online.com...
Hallo Peter,
sowas such ich schon lange für meinen 66er.
Ist das was Neues oder habt Ihr dem nur Euren Namen verpasst?
Kannst ja morgen mal ein Pröbchen für mich zum VDB-Stand mitbringen. ;-)
Gruß, Bernd
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Hallo Michael,
ein knappes und klares: JA!
Gruß, Bernd
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Vielen Dank an Alle für die Antworten,
diesen Wunderreiniger muss ich mir dann auch mal besorgen :-)
Ich bin bei 260-270 von 300, hoffe dass noch zu verbessern.
Wie sieht das bei .357 wadcutter mit der Verbleiung aus im Vergleich zu z.B.
Teil/Vollmantel?
Oder ist das heute kein Problem mehr?
Hmm, wenn sich die Trommel so zusetzt muss ich mir das mit der .38 noch mal
überlegen
Georg
Hallo Georg,
Teilmantel ist optimal, weil hinten immer zu.
Vollmantel ist hinten allermeist offen:
Verdampfung und Anlagerung von Pb.
Bleibatzen Verdampfen nicht nur,
die haben auch noch Abrieb.
> Oder ist das heute kein Problem mehr?
Na, wie kommst Du denn auf die Idee?
Gruß, Bernd
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Ja, aber ! ;-)
Bei mir ist es genau so wie bei Georg,
bei einem normalen Training knattere ich so 150 -200 Schuß durch, meist
50 x 357 und 100 -150 x 38er.
Grade bei .38 Wadcuttern ist es mit den ABlagerungen echt blöd, wenn ich
die zuerst verschossen hab passten die 357 danach nur schwer rein und
klemmten bei auswerfen. Bei 38er VM und TM hab ich das nicht so deutlich
bemerkt.
Bin auch dazu übergegangen die 357 zuerst zu schießen, danach die 38 er
und auch nur noch TM oder VM.
Danach werden die Kammern kurz mit Waffenöl durchgebürstet und über
Nacht einwrken lassen, am nächsten Morgen mit der Boresnake durch und
fertig. Klappt prima und die 357 flutschen wieder.
Was mir aber auch immer Gedanken macht ist der kurze Freiflug des 38 er
Geschoß, ob der nicht auf Dauer den Übergangskonus beschädig ( ist doch
die Verjüngung in der Patronenkammer , oder ? )
Gruss,
Rainer
Bernd Schönlaub schrieb:
Hallo Rainer,
schon klar.
Ich hab ja auch nie gesagt, dass es nicht wieder sauber ginge.
> Was mir aber auch immer Gedanken macht ist der kurze Freiflug des 38 er
> Geschoß, ob der nicht auf Dauer den Übergangskonus beschädig ( ist doch
> die Verjüngung in der Patronenkammer , oder ? )
Bedenkenlos. (Ja.)
So. Muss jetzt los, sonst komm ich wieder zu spät zur IWA.
Gruß, Bernd
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GB>Ich bin bei 260-270 von 300, hoffe dass noch zu verbessern.
Bei z.B. PP1 vom BDMP (fiel mir gerade wegen der 300 möglichen
Ringe ein) benutzen die meisten Revolverschützen echte .38'er,
da kein Mindestimpuls gefordert ist und das "Wiedereinfangen"
der .357'er bei den Zeitserien Punkte(Ringe) kostet.
PV>wir haben dafür einen prima waffenreiniger
Klingt interessant, ist das eine Alternative zu Hoppes#9?
Bitte PM an:
nachname.soziemlichgenaudererstebuchstabevomvornamen.@snafu.de