Ich habe es heute mit PVC-Fußleisten versucht, selbstklebend, aber die
Dinger sind alle durchgegangen und haben dahintergesteckt, schön flach.
Leiser war es immerhin, aber eine Lösung nicht. ;-)
--
http://tafel.ws
Kreidebilder an der Schultafel
gute tips.
Ich hefte meine Scheiben immer auf Mustermappen von Markisenstoff.
Diese hänge ich ziemlich frei schwingend auf. hält sogar KK auf wenns
dick genug ist.
Servus Hiram
> Till Walther <ti...@spam.tafel.ws> wrote:
>
>
>>Kann mir jemand einen Tipp geben, mit welchem Material man einen
>>eisernen Kugelfangkasten leiser machen könnte? Ich schieße mit meinem
> - eine stabile Holzkiste mit Watte vollstopfen
> - ditto, aber mit alter Kleidung oder Teppichresten
> - Styrodurplatte, davor ein Stück Teppich (durch die Styrodurplatte
> alleine würde ein Diabolo durchgehen)
> - Kugelfangkasten mit Knetmasse auffüllen
- besonders langer Trichter
- Besonders starkes Magnetfeld (induktionsbremse)
hmm, das ist albern.
die Knetmasse und die Teppichreste gefallen mir gut
bye uwe
--
AIM: (weggefallen) ## ICQ: (neu)453740861 ## www.pssgzudresden.de
Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als
Schutzfilter auch nicht viel schlauer, als die Frontlinse zum Schutz
vor Streulicht zu lackieren. ;-)"
Wenn das Ding noch wie ein Kugelfang aussehen soll:
1. Im Inneren eine Bleiplatte (dickeres Bleiblech) anbringen, welche als
eigentlicher Fang dient.
2. Den Austritt von Körperschall durch Bekleben der Rückseite und ggf.
der Seitenbleche mit dickem flauschigen Teppichboden verhindern.
3. Nicht fest an die Wand schrauben, sondern mit Nylonschnur aufhängen.
4. Ggf. durch eine aufgehängte Kiste oder große runde Schachtel mit
stirnseitigen Löchern schießen (Mündung in der Kiste!). Dämpft auch den
Mündungsknall.
Ich hatte es da schwerer. Mußte an der ganzen Wand 80 cm Hartholz
stinrnseitig aufschichten (und von Zeit zu Zeit wieder umschichten).
Allerdings nicht für LPs!
P.Pr.
Gruß
Daniel
> Den lauten Prellschlag des LG bekommst Du damit nicht in den Griff.
>
Dafür gibt es CO2- und Pressluftwaffen mit Schalldämpfer.
--
Juergen Nieveler
peter
--
------------------------
www.atlatus.de
"Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die
Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür
ein Schwert kaufen."
Lukas 22,36
"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4tnaqgF...@mid.individual.net...
Prellschlag bei CO2 oder Pressluft?
--
Juergen Nieveler
peter
--
------------------------
www.atlatus.de
"Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die
Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür
ein Schwert kaufen."
Lukas 22,36
"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4to6glF...@mid.individual.net...
DU hast behauptet, das der Schalldämpfer nicht gegen den (bei CO2 nicht
vorhandenen) Prellschlag und das resultierende Geräusch helfen würde. Und
das ist offenkundig Schwachsinn - bei einem CO2-Gewehr gibt es keine zu
laute Mechanik, nur einen lauten Mündungsknall - und den dämpft der
Schalldämpfer ganz gut.
--
Juergen Nieveler
> Im Inneren eine Bleiplatte (dickeres Bleiblech) anbringen, welche als
> eigentlicher Fang dient.
Die 3 mm starke Bleiplatte durchschlägt es, wenn ich mit meinem
Luftgewehr darauf schieße. Teppich und Pappe davor, das gleiche.
Kugelsichere Westen müssten doch eigentlich Kevlar oder etwas Ähnliches
enthalten; das Zeug sollte besser halten. Hat jemand eine Idee, wie man
daran kommt? Einfach zu Grünweiß Hessen schlappen und fragen?
Bei ebay sind die Dinger zu teuer (zum Zerschneiden) ...
Natürlich haut es das durch. Das ist nicht das Wesentliche. Ich habe
mich wohl ungenau ausgedrückt.
Du brauchst natürlich einen normalen Kugelfang aus Stahl, der wie von
mir beschrieben belegt wird.
Die Bleiplatte dämpft den Aufprall der Kugel. Du kannst auch dickeres
Blei wählen, aber dann wird das Ding schwer.
Der Teppichboden vermindert die Übertragung des entstehenden
Körperschalls an die Luft.
Die Aufhängung am Seil verhindert die direkte Übertragung an die Wand
durch Dübel o.ä.
Ansonsten geht es gut mit schräg geschichtetem Stirnholz, das ich für
meine dicken Brummer verwende. Hat nur einen Nachteil: Man kann es
schlecht mitnehmen.
Alles klar?
MfG
P.Pr.
> Du brauchst natürlich einen normalen Kugelfang aus Stahl, der wie von
> mir beschrieben belegt wird.
Dann hab ich ihn wohl nicht gescheit belegt, die Bleiplatte war etwas
wellig. Aber ich bezweifle, dass sie lange halten würde, selbst wenn sie
"blasenfrei" anliegen würde ...
Nochmal:
Die Bleiplaytte ist kein Kugelfang, sie soll den harten Aufprall etwas
dämpfen.
Im Lauf der Zeit wird sie evtl. wesentlich dicker ... :))
P.Pr.
Hm beim Bund hieß es, daß man mit einem G3 zwar durch recht dicke Beton-
und Holzwände kommt, aber kaum durch mehrere Lagen lose aufgehängte
Kommis-Wolldecken. Keine Ahnung, ob das stimmte, aber so ganz unlogisch
klingts nicht (die Dinger geben bei Treffern nach und verteilen die
Energie so recht schnell).
Vielleicht kann man den Kugelfang als Kasten aufführen und innen lose im
Abstand von 1-2cm möglichst viele Lagen schweren, zähen Stoff aufhängen?
Evtl. unten ein bißchen beschweren (Hohlsaum mit Metallstange o.ä.),
damit er richtig fällt.
Bei geeigneter Konstruktion sollte das bei Verschleiß einfach und
schnell auszutauschen sein und recht Geräuschdämmend.
--
Erhard Schwenk
Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/
es mag zwar beim Bund irgendwo behauptet werden oder geschrieben stehen
das man mit dem G3 durch eine bestimmte Dicke Betonwand schießen kann,
da gab es auch eine Liste im Reibach.
Aber als Betonbau-meister hab ich da doch erhebliche Bedenken und wenn
ich lange darüber nachdenken und in einigen Unterlagen nachschlagen
würde könnte ich es auch ausrechnen.
Beton ist echt hart, und im Hochbau beginnen die dünnen Betonbauteile
meist bei ca. 10 cm Dicke ,z.B: Balkonbrüstungen liegen meist bei 10 cm.
Vom Gefühl her würde ich sagen, das eine 10 cm starke Betonwand schon
ein G3-Geschoß sicher aufhält.
Hat da jemand echte Erfahrungen welche Geschosse Z. B bei
Häuserkampftraining welche Mauern durchschlagen ??
Gruss,
Rainer
Erhard Schwenk schrieb:
Rainer Degner schrieb:
> Hat da jemand echte Erfahrungen welche Geschosse Z. B bei
> Häuserkampftraining welche Mauern durchschlagen ??
Wenn man in Kroatien beschossene Häuser ansieht, dann haben die
Einschüsse nicht viel mehr als den Putz beschädigt.
Gruß,
Sepp
Vermutlich sieht es bei Ziegelwänden innen ähnlich aus. Ein kleines
Geschossloch ist ja wirklich nicht groß.
Ob nun beim Bund von Beton die Rede war wage ich in anbetracht der
Ausführungen vom Reiner wirklich nichtmehr zu behaupten. Zumindest war
die Rede von Wänden und davon das man sich hinter einer doppelreihe
Ziegelwand (24cm) nicht zu sicher fühlen sollte, ähnlich wie ein 30cm Baum.
Beim Beton, naja, wenn ich so recht überlege, das ist schon eine andere
Klasse von Wand...
bye uwe, der allerdings keine Erfahrungen hat.
Hallo Rainer,
eine .308 durchschlägt eine 10er Betonmauer dann sicher,
wenn sie nicht aus "Bunkerbeton" gebaut wurde und nicht
gerade die Armierung getroffen wurde. In der Regel platzt
ein schöner großer Trichter aus der Rückseite heraus.
Eine 17er Gasbetonwand ist nicht direkt als Hindernis zu
betrachten. Ebenso Ytong.
Eine 9 Para aus der Pistole durchschlägt einen eingemauerten
Ziegelstein definitiv nicht. Die .308 könnte evtl. durch eine
doppelreihig gemauerte Wand kommen, die .30-06 schafft's locker.
Bei 40cm Sandstein (kein verwitterter!) streckt dann aber auch
schon die 8x68S die Flügel. .50 BMG geht da noch sauber durch.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Hi Bernd,
interessante Info, mag ich kaum glauben, muss ich mal ausprobieren ;-))
Gruss,
Rainer
Bernd Schönlaub schrieb:
> Eine 17er Gasbetonwand ist nicht direkt als Hindernis zu
> betrachten. Ebenso Ytong.
Das ist das gleiche. Ytong ist nur der Markenname eines bekannten
Gasbetonherstellers.
Das Zeug hält sicher nicht viel auf, es besteht ja zum größten Teil aus
Luftblasen.
Grüße,
Frank
> Hat da jemand echte Erfahrungen welche Geschosse Z. B bei
> Häuserkampftraining welche Mauern durchschlagen ??
Vor vielen Jahren (falls einer mitliesst: alles längst verjährt, den Verein
gibts nicht mehr und die Beteiligten sind alle verstorben) hat ein
Schützenvereins-Kollege die Gelegenheit genutzt und ein im Zuge
des "kostengünstigen Bauens" errichtetes Reihenhäuschen gekauft.
Da man sich als Schütze ja Gedanken um den Notwehrfall macht,
hat er ein Stück Wand mitgebracht (fiel wohl beim Bau ab),
die sonst zwischen Küche und Wohnzimmer steht. Auf dieses Fertigteil
wurde dann man mit allen vorhandenen Waffen geschossen, um den
Durchschlag (und damit Gefährdung von Personen im anderen Zimmer)
abschätzen zu können.
22kurz: kein Durchschlag
22lfb: ging problemlos durch
alles größere: auch
Zuletzt hat dann mal einer mit Schrot draufgehalten, dann
war statt Wandsegment nur noch Staubhäufchen am Kugelfang.
Der Kollege war sehr ernüchtert.
Martin
Fertighäuser sind üblicherweise Holzlatten mit Dämmung dazwischen und
ein paar mm Gipskarton drauf. Da marschiert vermutlich schon ein
regelgerechtes Luftgewehrgeschoss mit 7.5 Joule einmal quer durchs
Haus.
Martin
Hallo Frank,
danke für die Klarstellung!
Ich war der Meinung, Ytong wären speziell die Hohlblocks
selbigen Herstellers.
Was übrigens auch kein wirkliches Hindernis für ein Geschoss
darstellt: Hohlziegel. Ein Tritt zerbröselt schon die ersten
zwei bis drei Schichten.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Kein Problem. Das Fertighaus dürfte Wände aus Holz/Gipskarton mit
Dämmfüllung haben, sowas stellt für Geschosse aus Handfeuerwaffen kein
ernsthaftes Hindernis dar.
Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison
>Kein Problem. Das Fertighaus dürfte Wände aus Holz/Gipskarton mit
>Dämmfüllung haben, sowas stellt für Geschosse aus Handfeuerwaffen kein
>ernsthaftes Hindernis dar.
Ich hab da auch schon mit dem Luftgewehr meines Vaters reingeballert.
Bissl Kaugummi drauf, weiße Farbe drüber, hat keiner bemerkt, die
Kugel ist sicher heute noch irgendwo da drin im Gipskarton.
> eine .308 durchschlägt eine 10er Betonmauer dann sicher,
> wenn sie nicht aus "Bunkerbeton" gebaut wurde und nicht
> gerade die Armierung getroffen wurde. In der Regel platzt
> ein schöner großer Trichter aus der Rückseite heraus.
>
> Eine 17er Gasbetonwand ist nicht direkt als Hindernis zu
> betrachten. Ebenso Ytong.
>
> Eine 9 Para aus der Pistole durchschlägt einen eingemauerten
> Ziegelstein definitiv nicht. Die .308 könnte evtl. durch eine
> doppelreihig gemauerte Wand kommen, die .30-06 schafft's locker.
>
> Bei 40cm Sandstein (kein verwitterter!) streckt dann aber auch
> schon die 8x68S die Flügel. .50 BMG geht da noch sauber durch.
wie sähe das Ergebnis aus, wenn man auf ein Handtuch auf der Leine
schießt?
--
Jürgen
> es mag zwar beim Bund irgendwo behauptet werden oder geschrieben stehen
> das man mit dem G3 durch eine bestimmte Dicke Betonwand schießen kann,
> da gab es auch eine Liste im Reibach.
Nunja. 50cm Holz durften wir auf dem Schießstand mal ausprobieren. Aus
50m Entfernung war der keineswegs morsche Baumstumpf problemlos durch
(08/15 7,62mm Munition).
Angeblich wurde in Philippsburg zu der Zeit ein UvD erschossen, als ne
Waffenkammer ausgeräumt wurde. Mit nem G3. Durch die Wand des
UvD-Zimmers. Zumindest gabs diesbezüglich eine offizielle Meldung des
KpChef, verbunden mit der Anweisung, verdächtige Personen ums
Kasernengebäude zu melden und im Falle eines Falles _nicht_ den Helden
zu spielen.
Gerade das ist aber evtl. ein Problem, weil sich das Geschoß dann beim
ersten Aufprall plattdrückt und nach dem ersten Hohlraum seine Energie
dadurch auf eine viel größere Fläche verteilt. Wobei ich vermuten würde,
daß die Hohlräume von Ytong da nicht groß genug sein dürften, aber z.B.
bei Hohlziegeln sollte es gut reichen.
Wenns dumm läuft, könnte das denkbar sein. Wobei die Gipskartonwände das
gleiche Problem wie Mehrschicht-Panzerungen haben dürften: die erste
Platte wird problemlos durchschlagen, macht aber das Geschoß stumpf,
wodurch die Energie sich schon bei der zweiten auf eine größere Fläche
verteilt. Ist wohl der gleiche Trick wie mit den lose hängenden Decken,
die geben ja auch etwas nach und verteilen den Druck auf ne größere Fläche.
peter
--
------------------------
www.atlatus.de
"Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die
Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür
ein Schwert kaufen."
Lukas 22,36
"Ernst Bitterböser" <myhairysa...@your.chin> schrieb im Newsbeitrag
news:20u3o2l4h79cb668e...@4ax.com...
> Bernd Schönlaub wrote:
>
>
>>eine .308 durchschlägt eine 10er Betonmauer
>
> Hmm.
> Hmm.
> Hmmmmmmm!!!!!!!
>
> Ich glaubs einfach nicht. Das Geschoss zerlegt sich vom ersten
> Zentimeter an, Blei verdampft grossteils. Futschikato ;)
> 3800 Joule sind auch nicht viel. Flächenlast generell mal beiseite
> gelassen. Wieviel Energie wird ein Presslufthammer pro Schlag abgeben?
>
>>
>>Eine 17er Gasbetonwand ist nicht direkt als Hindernis zu
>>betrachten. Ebenso Ytong.
>
> Eine Viagra, dann stech ich da auch selber durch ;)
>
>
>>
>>Eine 9 Para aus der Pistole durchschlägt einen eingemauerten
>>Ziegelstein definitiv nicht.
>
> Was sagt eigentlich Dein Nachbar dazu, oder nimmst Du seine
> Gartenmauer nur unter Feuer wenn er gerade nicht zuhause ist?
>
>
>>
>>Bei 40cm Sandstein (kein verwitterter!)
>>.50 BMG geht da noch sauber durch.
>
> Auch ohne Hartkern?
>
> Eine 9Para geht durch einen Sandsack. Eine .308win nicht.
> Eine 45ACP dringt 2m tief in Wasser ein bevor sie kraftlos zum Boden
> sinkt. Eine 50BMG, obwohl ca. 300 mal mehr E°, nur gut die hälfte.
> Und nun, hehe?
>
Ein Loch im Handtuch. Interessant wäre aber, wenn man in kurzem Abstand
(2-3cm) 15-20 Leinen spannt und über jede ein Handtuch hängt. Wenn die
Behauptung mit den Decken stimmt, müßte die Kugel nach wenigen Lagen
plattgedrückt sein und einfach runterfallen.
ideal wären vermutlich Lagen aus relativ flexiblem Material in
verschiedenen Winkeln, denn bei schrägem Auftreffen sinkt die
Durchschlagskraft ja reziprok zum Tangens der Differenz zwischen
Einschlagwinkel und Senkrechte der Fläche (Kontrollbetrachtung: ist
diese Differenz 90 Grad, ist die Durchschlagskraft exakt 0, weil tan 90
== oo - stimmt, dann fliegt das Geschoß nämlich die Wand entlang)
Hier in den USA sind die meisten Haeuser aus Holztraegern (mindestens
9cm breit) und Gipskarton (mindestens 13mm dick auf jeder Seite)
gebaut, oft mit Glasfaser-Daemmung dazwischen. In Erdbeben- oder
Hurrikan-Gebieten wird meist auf einer Seite eine 13mm Sperrholzplatte
unter den Gipskarton genagelt.
Es wird oft darueber diskutiert, welche Geschosse am ***wenigsten***
durch solche Waender durchdringen. Warum? Wenn man Waffen zur
Selbstverteidigung zu Hause hat, dann ist es wichtig, nicht
versehentlich die eigenen Kinder oder den Nachbarn umzunieten, wenn
man auf einen Einbrecher im Wohnzimmer schiesst.
Meist wird dabei behauptet, dass Handfeuerwaffen (9mm, .40S&W, .45ACP)
durch viele Lagen Waende durchschlagen; grosskalibrige Gewehre (30-06,
308=7.62 NATO, und so) sind noch viel schlimmer. Die leichten
Hoghgeschwindigkeits-Geschosse von kleinen Kalibern (vor allem
.223Rem=5.62 NATO) werden angeblich von der ersten Wand gestoppt, weil
die erste Lage Rigips das Geschoss in Einzelteile zerlegt, die dann
von der zweiten Lage aufgehalten werden. Angeblich kommt ein .22LR
Geschoss durch mehr Waende durch als ein .223Rem Geschoss, weil es
einfach ein Loch bohrt und weiterfliegt, und nicht splittert. Ob
Schrotflinten da durchschlagen oder nicht wird immer wieder
diskutiert; manche behaupten, dass die kleinen Schrotkoerner im Gips
stecken bleiben; manche behaupten, dass die Ladung einfach ein
Tellergrosses Loch durch beide Lagen macht. Das haengt sicher von der
Groesse des Schrots ab (#9 ist anders als 00 Buckshot).
Die Diskussionen dieser Frage basieren leider meist nicht auf Fakten,
und werden oft sehr emotional. Ich wuerde mich auf jeden Fall nicht
hinter eine Gipskartonwand stellen, wenn jemand in der Gegend
rumschiesst.
Anekdote: Einer der Schiessstaende hier in der Gegend ist in einer
alten Industriehalle (die meisten Staende sind Freiluft, wegen des
guten Wetters, aber Pistole wird oft drinnen geschossen). Der hat
eine Panzerstahl-Platte die geneigt ist (ungefaehr 60 Grad von der
Schusslinie), und dann eine 8 Zoll = 20cm Betonwand. Grosskalibrige
Pistolengeschosse (.454 Casull oder .50S&W) schlagen gelegentlich
durch die Stahlplatte, welchen daher ein paar Loecher hat (die alle
paar Monate mit Stahl-Flicken zugeschweisst werden). Wenn dann
zufaellig ein Geschoss durch eines dieser Loecher schluepft, dann
schlaegt das ein trichterfoermiges Stueck aus dem Beton raus. Direkt
hinter dem Gebaeude ist der Parkplatz, und interessanterweise ist noch
nie ein Auto von Splittern zerkratzt worden (anscheinend kommt das
Geschoss selber nicht durch, und die Betonteile fliegen nicht weit,
sondern fallen runter). Und immer wenn das passiert, wird der Beton
schnellstens repariert und neu angestrichen, damit das nicht so
furchtbar angsteinfloessend aussieht. Um das Problem endgueltig zu
loesen, ist die Stahlplatte wieder geflickt worden, und dann wurde
eine 30cm dicke Lage Gummi (gehackte Reifen) auf die Stahlplatte
aufgeschichtet. Die Geschosse verlieren einen Grossteil ihrer Energie
im Gummi, und seitdem enstehen keine Loecher in der Panzerplatte mehr.
Angeblich hat der Gumme viele Zigtausend $$$ gekostet; eine neue
Stahlplatte (fuer 20 Bahnen) haette mehrer Hunderttausend $$$
gekostet.
--
The address in the header is invalid for obvious reasons. Please
reconstruct the address from the information below (look for _).
Ralph Becker-Szendy _firstname_@lr_dot_los-gatos_dot_ca.us
>>eine .308 durchschlägt eine 10er Betonmauer
>
>Hmm.
>Hmm.
>Hmmmmmmm!!!!!!!
>
>Ich glaubs einfach nicht.
Wir hatten bei der Bundeswehr in der Ausbildung Bilder gezeigt
bekommen, wie eine 12er(?)-Betonwand nach einem Schuß mit 7.62*51
aussieht. Außen ein kleines Loch, innen fehlt ein riesen-Brocken,
quasi ein Trichter. Allerdings klappt das nur so schön bei hinreichend
senkrechtem Auftreffen des Geschosses.
Dann gab es noch Bilder vom durchschossenen Stahlhelm, sowie einer mit
Beule von der P1 wurde rumgereicht.
Auf dem Schießplatz haben wir dann auf einen Baumstumpf mit dem G3
geschossen, mehr als 30cm Holz, ging einfach durch. Dann nochmal mit
einem abgezwickten Geschoß, da fiel der Stumpf um :) Ähnliche Versuche
noch mit der Uzi, da ist dann aber mit dem abgezwickten Geschoß der
Lauf krepiert *g* Der Hauptfeldwebel hats gelassen genommen...
Der Typ war schon ein Irrer. Hat aber Spaß gemacht.
Hallo Erhard,
dass eine Gipskartonplatte ein Geschoss (.308, VM-Spitz)
stumpf macht ist eine UL. Das Material ist einfach zu weich.
Eine .223, .17 Rem Mag oder vergleichbares mit TM schon eher.
Dass die Fragmente dann aber nicht mehr durch die gegenüberliegende
Lage kommen ist denkbar unwahrscheinlich. Dazu müsste sich das
Projektil wirklich zu Staub auflösen um in der Glaswolle absorbiert
zu werden.
Vermutlich würde jeder, der es noch nicht selbst gesehen hat,
Bauklötze staunen, wie gering ein VM Geschoss deformiert ist,
das in die Stirnseite eines Kiefern-/Fichtenstammes eindrang,
Z.B. bei einem Holzgeschoßfang.
Bedenke auch:
Eine 4mm-Rundkugel (aus einer einläufigen Pistole ohne
Entlastungsbohrungen) schafft es sicher durch ein 2 cm
starkes Weichholzbrett - und haute dann auch noch eine
sichtbare Delle in das dahinter geparkte Auto. :-(
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Zum gesamten Thread empfehle ich, www.theboxotruth.com
zu lesen. Wenn auch nicht gerade das Beschussamt, hat der
Autor doch wenigstens einigermassen ordentlich gearbeitet.
Gruss,
Tobias
Hallo Tobias,
schließe mich Deiner Empfehlung an! Äußerst sehenswerte Seite!
Ich habe gerade 3 Stunden gesogen und gesogen und ...
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
als ich gerade den Jagdschein neu hatte, beschloss ich mal die
Trefferlage meiner BBF mit 12/76 FLG zu testen. Zu diesem Zweck hängte
ich in meinem jugendliche Leichtsinn eine Scheibe an eine stabile
Holzwand eines Waldschuppens und schoss dann drauf.
Als ich dann zusammenpackte und wieder zum Auto ging stellte auf der
12 m entfernten Rückseite des Schuppens 6 Ausschüsse fest. Auf den
Schreck hin inspizierte ich das Innere des Schuppens und merkte, daß
die Dinger auch noch zusätzlich 2 stabile Innenwände kerzengerade
durchschlagen hatten.
Gottseidank ist dabei nichts passiert und auch mein Auto war noch
heil. Seitdem bin ich allerdings sehr vorsichtig mit solchen Aktionen
und schaue nach ausreichedem Kugelfang.
Servus
Hiram
> Frank Hucklenbroich wrote:
>> Am Fri, 15 Dec 2006 01:12:01 +0100 schrieb Bernd Schönlaub:
>>
>>
>>>Eine 17er Gasbetonwand ist nicht direkt als Hindernis zu
>>>betrachten. Ebenso Ytong.
>>
>>
>> Das ist das gleiche. Ytong ist nur der Markenname eines bekannten
>> Gasbetonherstellers.
>>
>> Das Zeug hält sicher nicht viel auf, es besteht ja zum größten Teil aus
>> Luftblasen.
>
> Gerade das ist aber evtl. ein Problem, weil sich das Geschoß dann beim
> ersten Aufprall plattdrückt und nach dem ersten Hohlraum seine Energie
> dadurch auf eine viel größere Fläche verteilt.
Ich würde eher vermuten, daß das Ytong einfach zerbröselt, ohne daß das
Geschoß groß verformt wird. Ist ja löchrig wie ein feinporiger Schwamm.
> Wobei ich vermuten würde,
> daß die Hohlräume von Ytong da nicht groß genug sein dürften
Genau, da sind ganz feine Poren drin.
>, aber z.B.
> bei Hohlziegeln sollte es gut reichen.
Okay, da dürfte es etwas anders laufen.
Grüße,
Frank
Till Walther wrote:
> Kann mir jemand einen Tipp geben, mit welchem Material man einen
> eisernen Kugelfangkasten leiser machen könnte? Ich schieße mit meinem
> Luftgewehr 4,5-mm-Diabolos quer durch die Wohnung und das PLENK ist
> recht laut. Ob die Nachbarn es hören, bezweifle ich, aber mich nervt es.
>
> Ich habe es heute mit PVC-Fußleisten versucht, selbstklebend, aber die
> Dinger sind alle durchgegangen und haben dahintergesteckt, schön flach.
> Leiser war es immerhin, aber eine Lösung nicht. ;-)
Man, Man, Mann... Was die Leute das so alles empfehlen. Mich wundert, dass
da nicht auch noch computergesteuerte Hai-Täck-Soluschns gekommen sind...
Uralter Trick aus Fokkos Wunderkiste:
Einen Lumpen (z.B. Mullwindel) passender Größe zusammenknüllen und in den
Trichter stopfen. Zielscheibe davor und losgeballert.
Einziger kleiner Nachteil: Du musst die Diabolos halt immer wieder mal aus
dem Lappen puhlen.
Horrido & Gut Schuss!
Fokko aka Haegar
> Einen Lumpen (z.B. Mullwindel) passender Größe zusammenknüllen und in den
> Trichter stopfen. Zielscheibe davor und losgeballert.
Wenn's halt kein Trichter ist ...
--
http://tafel.ws
Kreidebilder an der Schultafel
Nachtrag:
So, um die Begriffsverwirrung (zumindest meinerseits ;-) )
zu lösen. Mit Ytong hatte ich die Bimsbetonhohlquader gemeint.
Ich glaube die werden heute gar nicht mehr verbaut und haben
mit Ytong natürlich nicht das geringste zu tun; ausser dass
sie genausowenig abhalten. :-(
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
>Wenn's halt kein Trichter ist ...
Dann nimmt man eben einen Pappkarton,
stopft die Lappen locker hinein und klebt
die Scheibe vorne dran..(vom Schützen aus gesehen).
..besonders handwerklich begabte könnten
sogar ein kleines Loch in die Rückseite
einbringen, um den Pappkarton an einem
Nagel aufhängen zu können.
..Aber vorher austesten, daß der Befestigungspunkt
*über* dem Schwerpunkt des Pappkartons liegt,
(vom Erdmittelpunkt aus gesehen) weil sich
der Karton sonst drehen könnte (kommt auf die
Reibungskräfte zwischen Wand und Kartonrückseite an)
und die Lappen herausfallen könnten (kommt auf die innere
Reibung zwischen den Lappen und dem Karton an) und man nur
noch Sechsen statt Neunen schießt..
..schießt man hingegen eh nur Zehnen stellt dies zwar kein
Problem dar, aber die Löcher in der Wand, da nachdem die
Lappen aus dem Karton gefallen sind, die Geschosse diese
mit nunmehr kaum verringerter Energie erreichen können..
.. ein Loch ist im Eimer lieber Henry , lieber Henry,
ein Loch ist im Eimer, lieber Henry ein Loch.. ;-)
mfG
KP
Ach ja, frohe Weihnachten allerseits!
> Volker Wollny schrieb:
>
>> Einen Lumpen (z.B. Mullwindel) passender Größe zusammenknüllen und in den
>> Trichter stopfen. Zielscheibe davor und losgeballert.
>
> Wenn's halt kein Trichter ist ...
... hält der Lappen umso besser. Musst ihn halt größer nehmen.
Horrido, Gut Schuss & Fröhliche Weihnachten
Fokko aka Haegar
> >> Einen Lumpen (z.B. Mullwindel) passender Größe zusammenknüllen und in den
> >> Trichter stopfen. Zielscheibe davor und losgeballert.
> > Wenn's halt kein Trichter ist ...
> ... hält der Lappen umso besser. Musst ihn halt größer nehmen.
Ich habe eine andere Lösung gefunden, die den Kasten leiser macht. Da
der Krach hauptsächlich von der Resonanz ausging, habe ich den Kugelfang
von außen komplett mit selbstklebenden PVC-Fußleisten aus dem Baumarkt
beklebt. Die würden zwar einem Diabolo nicht standhalten (getestet),
schlucken aber die Vibration so, dass der Einschlag deutlich leiser
wird. Und ich kann meine Socken behalten. Schwer genug, immer zwei zu
finden, die zueinander passen.
Till Walther wrote:
> Ich habe eine andere Lösung gefunden, die den Kasten leiser macht. Da
> der Krach hauptsächlich von der Resonanz ausging, habe ich den Kugelfang
> von außen komplett mit selbstklebenden PVC-Fußleisten aus dem Baumarkt
> beklebt. Die würden zwar einem Diabolo nicht standhalten (getestet),
> schlucken aber die Vibration so, dass der Einschlag deutlich leiser
> wird. Und ich kann meine Socken behalten. Schwer genug, immer zwei zu
> finden, die zueinander passen.
Gut. Also noch eine weitere Lösung für das Problem. Wer sagt, dass wir
Schützen und Jäger nicht kreativ seien?
Gut Schuss, Horrido und Frohe Weihnachten
Fokko aka Haegar
Im Prinzip genau das, was ich empfohlen habe ...
Bloß ist das Bekleben mit Teppichboden hinter dem Prallblech einfacher,
und das lockere Aufhängen des Kugelfangs bringt auch noch was.
Die zusätzliche Bleiplatte (Blech) vorne am Prallblech dämpft ebenfalls,
sogar recht ordentlich.
MfG
P.Pr.
Hallo Peter,
was auch gut funktioniert, zumindest
für niederenergetische Projektile:
STYRODUR-Tafel in 20cm-Quadrate schneiden
und die hintereinander stellen.
Auch von mir ein frohes Fest an alle,
welches immer Ihr auch begehen möget.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Hallo Bernd,
stimmt, aber nicht wirklich lang :-(
500 Schuss und vorbei isses. Dann bröckelt wieder der Putz.
mfg
Hm wie wärs eigentlich mit ner Kartusche handelsüblichen PU-Bauschaum?
Wenn der zerbröselt ist, kann man einfach die Reste mit dem Staubsauger
raussaugen und aus der Kartusche nachfüllen.
Hallo Thomas,
da hast Du natürlich Recht.
Die sind aber so schnell ausgetauscht, dass
das dann doch wieder ganz gut funktioniert.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________