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abschaffung-der-jagd.de: Offener Brief an Kurt Eicher Jägerthema, lang

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Volker Wollny

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Feb 13, 2004, 8:30:49 AM2/13/04
to
Horrido liebe Waidgenossen!

Wir Jäger genießen hier in d.t.w ja eine Art Gastrecht, da wir es noch
zu keiner eigenen NG gebracht haben. Deswegen poste ich diesen Text
außer in das eine oder andere WebForum auch hierher und in die
Hundler-NG, wo sich ja auch einige von uns ganz gerne herumtreiben. Das
f'up setze ich hierher, denn falls sich eine Diskussion ergibt, ist
diese NG dann doch noch am ehesten der Ort dafür.

Denn Text dieses Postings stelle ich frei von Copyright, wer ihn
verwenden möchte, kann das gerne tun. Allerdings bitte ich mir aus, dass
dieser Text unverändert verwendet wird und ich als Verfasser genannt
werde.

Hier ist noch die Adresse der WebSite dieses Herrn Eicher:

http://www.abschaffung-der-jagd.de

Ihr findet hier abgesehen von dem Nazi-Jagdgesetz-Geseires und der
Aufforderung zu Jagdstörung und Hochsitzsägen so ziemlich jeden Schrott,
der schon einmal von Jagdgegnern behauptet wurde. Ganz besonders
interessant ist aber die Querverbindung zur Sekte "Universelles Leben",
die über den Menüpunkt "Anti-Jagdbroschüre" und den Verlag "Das
Brennglas" besteht (Ziemlich weit unten im Menü).

Naja, schaut Euch das Ding mal an und bildet Euch Eure Meinung. Leider
hat es keinen Wert so etwas zu ignorieren. Wir müssen uns damit
auseinandersetzen um für die allfälligen Diskussionen gerüstet zu sein.
Nach dem das Intenet ja jetzt so ziemlich jedem zur Verfügung steht und
dieser Eicher seine WebSite auch mit Kleinazeigen in lokalen
Anzeigenblättchen bekannt macht, müsst ihr damit rechnen sein
Gedankengut auch von Leuten zu hören, mit denen Ihr im Revier ins
Gespräch kommt. Da ist es kein Fehler, wenn man sich orientiert und die
richtigen Argumenet auf Lager hat.

Xpost nach d.r.t.h
f'up2 d.t.w

Sehr geehrter Herr Eicher,
mit Interesse las ich Ihre WebSite "Abschaffung-der-Jagd.de". Sie ist
technisch recht gut gemacht, dieses Lob muss ich Ihnen als Fachmann
zollen. Auch ist es in unserer heutigen Zeit der Eigennützigkeit und des
Hedonismus besonders lobenswert, dass jemand seine kostbaren Mußestunden
- als Lehrer sind Sie ja nicht nur vielbeschäftigter Mann mit wenig
Freizeit - dazu verwendet für eine Sache einzustehen, von der er
überzeugt ist. Ihre Argumente klingen eingängig und fundiert, so dass
jeder Jäger, sofern er ein anständiger Mensch ist, eigentlich sofort
seine Büchse verschrotten und seinen Jagdschein schreddern müsste...
Allerdings leider nur auf den ersten Blick. Bereits bei etwas näherem
Hinsehen offenbaren sich doch einige Schwachstellen in Ihrem
Gedankengebäude. Befasst man sich dann noch ein wenig intensiver mit
Ihrer Argumentation bröseln bereits die Fundamente Ihrer Anschauung und
es wird klar, dass der Eifer, mit der eine Sache verteidigt wird, nicht
unbedingt Indiz für ihre Richtigkeit sein muss, sondern durchaus auch
Ausdruck eigener tiefsitzender, wenn auch uneingestandener Zweifel sein
kann. Und die wiederum rühren oftmals her von einem krassen
Missverhältnis zwischen dem Sendungsbewusstsein mit dem einer das hehre
Ziel verfolgt und seiner dann doch eher ärmlichen Sachkenntnis.

Glauben Sie das eigentlich tatsächlich auch alles selbst, was Sie da so
von sich geben?

Mit Verlaub, lieber Herr Eicher, wäre ich einer der einschichtigen,
aggressiven und blutgeilen Burschen, als die Sie uns Jäger gerne
hinstellen möchten, würde ich jetzt sagen, dass Sie nichts weiter als
ein neurotischer Gutmensch und Bedenkenträger sind, der seine von uns
allen bezahlte überschüssige Freizeit dafür verwendet, sich
Hirngespinste und Phantastereien auszudenken, sie hübsch zu verpacken
und damit eher einschichtige Gemüter zu verblöden, Menschen, die es
nicht besser wissen und sich von der angeblichen Autorität eines
"Biologen und Studiendirektors" beeindrucken lassen. Davon nehme ich
jedoch Abstand, denn ich halte zum Ersten schon einmal nichts von
solchen Totschlag-Argumenten. Zum zweiten möchte ich mich auch nicht der
Gelegenheit - und natürlich des intellektuellen Vergnügens - berauben,
einmal aufzuzeigen, auf welch dünnem Eis Sie und Ihresgleichen sich
bewegen. Das ist dringend nötig, denn es fallen die Scheinargumente und
erdachten Tatsachen, die Eiferer wie Sie verbreiten, leider oft auf nur
zu fruchtbaren Boden. Vor allem ist das bei unbedarften
Zivilisationsmenschen der Fall, die sich als Naturliebhaber verstehen,
obwohl Sie oft nur zwei Arten von Gehölzen kennen - Bäume und Tannen -
und das Reh für die Frau vom Hirsch halten. Und zum dritten schließlich,
habe ich es auch gar nicht nötig, mich auf die Ebene billiger Polemik
herabzubegeben, denn ich verfüge - im Gegensatz zu den Jagdgegnern -
über stichhaltige Argumente und ein wenig Sachkenntnis.
Wo viel Worte sind, ist bekanntlich nur allzu oft wenig Sinn. Ihre
WebSite und ähnliche Elaborate von Individuen wie Dag Fromhold, Achim
Stößer und anderen sind vollgestopft mit unbelegten Behauptungen,
verdrehten und halben Tatsachen sowie Schauergeschichten von Jagd- und
Waffenunfällen, die tatsächlich alle heilige Zeit einmal passieren,
jedoch statistisch so gut wie bedeutungslos sind, bis hin zu
verleumderischen Behauptungen und Hetze der übelsten Art. Das liegt ganz
offenbar daran, dass die Jagdgegner mit der Quantität des Materials
dessen doch recht ärmliche Qualität bemänteln möchten.
Man kann natürlich über die Jagd auch philosophische Abhandlungen
schreiben, das habe ich auch schon getan und befinde mich da mit José
Ortega Y Gasset nicht in der schlechtesten Gesellschaft. Solche
Betrachtungen können durchaus epische Ausmaße annehmen, das hat die
Philosophie so an sich. Um hingegen die ökologische und
gesellschaftliche Berechtigung der Jagd zu belegen benötigt man nicht
mehr als den bündigen Aufriss einiger grundlegender Gedanken.
Zum einen gibt es keine moralische Handhabe gegen die Jagd. Geht man
davon aus, dass es einen Gott gibt, wird man feststellen, dass keine
einzige unter den heiligen Schriftender Weltreligionen es dem Menschen
verbietet, Tiere zu nutzen und siedazu auch zu töten. Selbst Buddhisten
und Hindus essen Fleisch undbenutzen andere Tierprodukte. Leugnet man
jedoch die Existenz einesGottes und eines Schöpfungsplanes, hält es mit
der reinen Evolutionslehre, die selbst ihrem Begründer Darwin - zu
Recht! - suspekt war, kann man natürlich zu dem Schluss gelangen, dass
der Mensch nicht über dem Tier steht und daher kein Recht hat, Gott zu
spielen und Tiere zu töten. Nur: Wenn der Mensch auch nicht mehr wert
ist als ein Tier, da er aus der selben Ursuppe gekrabbelt ist, warum
darf er sich dann nicht am großen Weltenspiel beteiligen, dessen einzige
Regel lautet: "Frisst du mich nicht, fress' ich dich halt..."? Und
überhaupt: Wenn es keinen Gott gibt, wer will dann moralische Maßstäbe
festlegen? Lesen Sie doch mal Nietzsches Zarathustra und vollziehen Sie
nach, wohin seine
Gedankengänge führen: Geradewegs zu Aleister Crowleys Leitsatz "Do what
though want shall be enough of the law...". Man sieht unschwer: Die
Verneinung des Glaubens an einen Gott gibt für die Verdammung der Jagd
noch weniger her als Bibel, Koran oder Bhagavad Gita.
Zum anderen ist nachhaltige Jagd ökologisch gesehen in einer
Naturlandschaft nicht schädlich und in einer Kulturlandschaft
erforderlich, wie dass von Jagdgegnern gern angeführte Beispiel
Stadtkanton Genf belegt: Wie Sie und Ihre Gesinnungsfreunde regelmäßig
verschweigen, werden dort weiterhin Wildtiere abgeschossen, nur wird das
jetzt auf Kosten des Steuerzahlers bei Nacht und Nebel von
"Umweltaufsehern" erledigt. In diesem Zusammenhang den Vogel
abgeschossen haben jedoch Sie, indem Sie, mit dieser Tatsache
konfrontiert, sich zu der Behauptung verstiegen haben, dass die Genfer
Polizeijagd lediglich deswegen notwendig sei, da das Wild vor der Jagd
aus den umliegenden Gebieten in die jagdfreie Zone ausweichen würde. In
Wahrheit aber ist es eine altbekannte Gesetzmäßigkeit, dass Tiere immer
zum freiwerdenden Lebensraum hinziehen, jeder Jäger weiß, dass dort, wo
er einen alten Bock geschossen und damit das Territorium frei gemacht
hat, im nächsten Jahr ein junger stehen wird. Und Sie möchten behaupten,
die Tiere würden dahin ziehen, wo die höhere Population besteht? Und das
als "Biologe"? Ich weiß, das ist keine geschützte Berufsbezeichnung und
wohlweislich nennen Sie sich nur "Biologe", denn ein Diplombiologe sind
Sie nicht, da Sie Biologie lediglich für das Lehramt "studiert" haben.
Wenn Ihre Sachkenntnis in dem Fach, das sie unterrichten repräsentativ
für das wissenschaftliche Rüstzeug Ihres Berufsstandes ist, dann wundern
mich die Ergebnisse der PISA-Studie nicht mehr.
Auch Ihre anderen Beispiele - Oberengadin und italienische
Nationalparks - sind lediglich weitere Indizien dafür, dass Sie auf
Ihrem Sachgebiet wenig beschlagen sind, diesen Umstand jedoch keusch
bedecken wollen indem Sie Äpfel mit Nüssen vergleichen. Tatsache ist:
Freilich ist es in Naturlandschaften nicht erforderlich zu jagen und
solche stellen der Nationalpark Oberengadin und die italienischen
Nationalparks dar. Genauso gut könnte man in diesen Gebieten jedoch auch
jagen; dass man es nicht tut, hat vor allem politische Gründe, keine
ökologischen. Übrigens ist der Nationalpark nur ein Teil des
Oberengadins und auf den übrigen Flächen, dem VII. Graubündner
Jagdbezirk, wird fleißig gejagt, wie Ihnen der dortige Wildhüter Daniel
Godli aus Pontresina bestätigen kann.
Die Kulturlandschaft jedoch, welche dem Naturfreund als Idealbild des
ländlichen Raums vorschwebt, wie sie bis vor einigen Jahrzehnten
bestanden hat und mancherorts noch annähernd besteht, ist das Produkt
der nachhaltigen Bewirtschaftung durch Jäger, Land- und Forstwirt. Sie
kann auch nur durch das Zusammenwirken dieser drei Landschaftsnutzer
erhalten bzw. wiederhergestellt werden. Die Jagd in der
Kulturlandwirtschaft ist eine - wenn auch unrentable - Wirtschaftsform,
eine Art naturnahe Tierhaltung, eine Fleischproduktion in ökologischen
Nischen. Dass sie betrieben wird und damit schmackhaftes und relativ
naturbelassenes Fleisch auf den Markt kommt, welches man ohne schlechtes
Gewissen essen kann, liegt einzig und allein daran, dass es Menschen
gibt, die diese Arbeit zum Vergnügen erledigen. Gewissermaßen als
Nebenprodukt dieser Bewirtschaftung kann auch der nichtjagende
Spaziergänger einmal Hasen, Rebhühner und dergleichen zu Gesicht
bekommen, großenteils Tiere die in unserer Naturlandschaft nicht oder
kaum vorkommen, sondern erst mit der Rodung von Wäldern einen optimalen
Lebensraum aus Menschenhand fanden, dessen Bedingungen aber nur optimal
sind, wenn der Mensch sie weiter erhält, nicht zuletzt indem er die
Beutegreifer kurz hält.
Natürlich findet die Fauna im Lebensraum Agrarsteppe auch ohne Bejagung
der Beutegreifer zu einem Gleichgewicht. Dieses würde aber gerade auch
denjenigen Menschen am wenigsten gefallen, die sich heute noch lautstark
über den Jäger ereifern, denn das, was man in der Feldmark gerne sehen
möchte ist nicht dabei.
Ihre Vision von "Nach Abschaffung der Jagd" klingt übrigens
interessant. Genauso würde ich mir als Jäger mein Traumrevier wünschen.
Leider ist Ihnen jedoch ein kleiner Denkfehler unterlaufen -ähnlich dem
des Schneiders Berblinger aus Ulm, der mit der Degenschen
Ballonsteuervorrichtung fliegen wollte und glaubte dabei auf den Ballon
verzichten zu können: Zunächst einmal würden auch in einer derartigen
ökologisch wertvollen Kulturlandschaft die Beutegreifer ohne Jagd
überhand nehmen. Es ist nämlich keineswegs so, wie Sie behaupten, dass
der Fuchs von Hase und Rebhuhn reguliert wird. Als "Biologe" sollten Sie
wissen, dass unser rotberockter Freund canis vulpes eine
Nahrungsgeneralist ist und sich bei Mangel an Hase und Rebhuhn
problemlos von Mäusen, anderen Kleinsäugern, Vogelbrut und notfalls auch
aus Mülleimern ernährt. Die paar übriggebliebenen Hasen und Rebhühner
nimmt er dann ganz nebenbei noch mit.
Daran ändert auch die schönste Strukturierung der Landschaft und die
beste Biotopvernetzung nichts: Hecken, Feldgehölze und Hegbüsche sind
die reinsten Shopping Malls für Reineke. Untersuchungen haben längst
gezeigt, dass die Niederwildbesätze weniger mit der Strukturierung der
Feldmark korrespondieren als viel mehr mit dem Jagddruck auf
Beutegreifer.
Unabhängig davon stellt sich die Frage, wer die tolle Biotoppflege
bezahlen soll, die Ihnen vorschwebt? Jagen ist eine tiefe Leidenschaft
und für Leidenschaften gibt mancher ganz erkleckliche Summen aus.
Abgesehen von ein paar Idealisten sind es nur Jäger, die bereit sind,
selbst für die Kosten aufzukommen, die eine anständige Biotoppflege
verursacht, der naturliebende Nichtjäger schreit hier lediglich nach dem
Staat als Geldgeber. Und wer soll die Arbeit machen? Meinen Sie
vielleicht, dass alle die Leute, die mal auf den Grünrock schimpfen,
bereit sind, das Portemonnaie zu öffnen oder gar den einen oder anderen
Samstag opfern um Eicher's Brave New Countryside zu verwirklichen?
Und was ist mit dem afrikanischen Großraubwild und den anderen
Tierarten, die dort kaum mehr Lebensraum haben? Meinen Sie, die dortige
Bevölkerung verzichtet ohne finanziellen Ausgleich auf das Ackerland,
dass man aus der Savanne machen kann? Diese Tiere gibt es nur noch, weil
es Menschen gibt, die bereit sind allerhand Geld dafür zu bezahlen,
einmal eines davon erlegen zu dürfen. Oder wären Sie bereit, einige
Tausend Euro auf den Tisch zu legen um einmal einen Löwen lediglich
angucken und fotografieren zu dürfen? Soweit brauchen wir aber noch
nicht einmal zu gehen: Unsere größte Wildart, der Rothirsch, wurde nicht
etwa durch die von Menschen Ihres Schlages behauptete Schießgeilheit der
Jäger in den meisten Gegenden unserer Heimat ausgerottet, sondern auf
Betreiben der Landwirtschaft. Dass er in den sogenannten Rotwildgebieten
noch seine Fährten ziehen darf, verdankt er dem Umstand, dass es für den
forstlichen Fiskus ein einträgliches Geschäft ist ihn zu hegen. Das Geld
für den Erhalt des Rotwildes stammt also ebenfalls aus den Portemonnaies
der bitterbösen Jäger.
Tja, Herr Eicher, was bleibt nun also noch übrig von Ihrer schönen
Jagdabschaffungs-Vision? Nichts. Nichts, ausser Hirngespinsten,
Bambi-Romantik und dümmlichem Druck auf die Tränendrüsen. Gerne würde
ich über ihr Machwerk herzlich lachen und Ihnen empfehlen
weiterzuträumen, wenn ich nicht nur allzu gut wüsste, dass es eine Menge
Menschen gibt, die zwar ohne mit der Wimper zu zucken Schweinefleisch
aus Mastgefängnissen, Eier aus Hühner-KZs und Pelze aus Tierfolterlagern
kaufen, sich aber über den schlimmen, grünen Mann ereifern, der in Wald
und Flur mit dem bitterbösen Schießgewehr die lieben Rehlein, Häslein
und Füchslein meuchelt. Solche Menschen gibt es in unserer
naturentfremdeten Welt nicht wenige, und sie sind es, die auch den
lupenreinen Unfug kritiklos schlucken, den Sie auf Ihrer WebSite zum
Besten geben. Leider steht auch zu befürchten, dass es unter Ihren
Kollegen Leute gibt, welche "diese schlimmen Sachen mit den armen Tieren
irgendwie ganz arg betroffen machen"; die sich daraufhin "in den
gesellschaftlichen Prozess einbringen" zu müssen meinen und sich nicht
entblöden, Kinder und Jugendliche mit den Elaboraten zu behelligen, die
man auf Ihrer WebSite als "Material für LehrerInnen" findet. Sollte ich
einmal mitbekommen, dass meine Kinder in der Schule mit so etwas
belästigt werden, sähe ich mich veranlasst, mit der betreffenden
Lehrkraft - und ihrem Vorgesetzten - ein ernstes Wörtchen zu reden.
Die "EMails von Jägern", die Sie auf Ihrer WebSite veröffentlichen
halte ich übrigens für billige Propaganda. Die Schmähungen und
Beleidigungen, die Sie bekommen haben wollen, dürften nach meiner
Einschätzung zum größeren Teil von Ihnen selbst erdacht oder auch von
Jagdgegnern verfasst worden sein, die Ihnen damit helfen wollten. Die
angebliche Aussage Ihres wackeren Mitstreiters, "einem
Polizeipsychologen solche Mails zwecks kleiner Profilerstellung"
zukommen zu lassen, ist schlichtweg lächerlich und kindisch. Aus meiner
Kindheit kenne ich die Aussage "Mein Vater ist Polizist, der sperrt Dich
ein". Haben Sie sich das etwa bei Ihren Schulkindern abgesehen?
Diese Mail, die Ihr Gesinnungsfreund von dem angeblichen Psychologen
bekommen haben will, bestätigt, dass es sich hier nur um eine reines
Produkt seiner (oder Ihrer?) - man darf ruhig sagen: etwas merkwürdigen
- Phantasie handelt: Kein Wissenschaftler und auch kein Beamter würde
sich in einer schriftlichen Einschätzung zu einer derartigen Polemik
versteigen. Überhaupt würde sich ein Fachmann nie anmaßen, aus wenigen
Zeilen ein "Profil" des Schreibers erstellen zu wollen, nicht einmal ein
"kleines". Übrigens beklagen Sie ja, dass Sie von Kritikern Ihrer
WebSite anonym beschimpft werden - warum nennen Sie selbst nicht Ross
und Reiter und veröffentlichen den Namen des Polizeipsychologen, der
anhand der anonymen Mails "kleine Profilerstellungen" vornimmt?
Besonders durchsichtig ist unter anderem auch diese Mail von dem
angeblichen "bekehrten Jäger". Warum nennt auch dieser Mensch nicht
seinen vollen Namen? Man muss keinen Psychologen befragen, um zu
erkennen, was dahintersteckt. Es genügt ein klein wenig Sprachgefühl und
Erfahrung mit der Umgangssprache moderner Jäger um festzustellen, dass
diese Mail wohl kaum von jemandem stammt, der wirklich auf die Jagd
gegangen ist.
Insgesamt beurteile ich Ihrer WebSite nach näherem Hinsehen als ein
Elaborat, welches zwar einigermaßen professionell verpackt und auf den
ersten Blick wissenschaftlich fundiert erscheint, in Wirklichkeit jedoch
schnell erkennen lässt, was es tatsächlich ist: Hirngespinste eines
weltfremden Eiferers, der von der realen Welt wenig bis gar keine Ahnung
hat. Was mich in diesem Zusammenhang nachdenklich stimmt, ist die
Tatsache, dass die unbedarfte breite Masse solchen Unfug gerne glaubt.
Es ist halt aber einmal der Preis einer liberalen Gesellschaftsordnung,
dass jeder, der dazu berufen zu sein glaubt, die Welt erklären darf,
auch wenn er die abstrusesten Dummdreistigkeiten absondern zu müssen
meint.
Als ich diese Zeilen begann, wollte ich eigentlich darauf verzichten,
auf die faschistoiden und gewalttätigen Tendenzen innerhalb der
Jagdgegnerszene abzuheben, zumal ja wenigstens Sie persönlich darauf
verzichten zu Jagdstörung und Hochsitzsägen aufzufordern und auch auf
die dümmliche - und sachlich unrichtige - Behauptung, dass wir Jäger mit
dem Bundesjagdgesetz ein Gesetz hochhielten, welches ursprünglich aus
der ein Nazigesetz gewesen sei. Richtig ist vielmehr - soviel sei in
diesem Zusammenhang gesagt - dass Hermann Göring (zumindest 1934)
herzlich wenig von der Jagd verstand und selbst nicht an ein
reichseinheitliches, zeitgemäßes Jagdgesetz dachte, sondern die Leute um
Scherping und Frevert auf deren eigenes Ersuchen mit der Ausarbeitung
eines solchen beauftragte. Allerdings ist unser Naturschutzgesetz
ebenfalls in den tausend braunen Jahren entstanden und zwar tatsächlich
auf Initiative des Reichsjägermeisters Göring.
Mittlerweile habe ich beim Stöbern auf Ihrer WebSite jedoch auch die
unsäglichen Broschüren aus dem Verlag "Das Brennglas" entdeckt. Wenn Sie
so etwas in Ihrem Unterricht verwenden, dürfen Sie sich nicht wundern,
wenn Ihre Schüler sich daran erinnert fühlen, sobald Ihr Kollege in
Geschichte auf Antisemitismus und Holocaust zu sprechen kommt und die
Machwerke aus dem Stürmer-Verlag als Material verwendet: "Mann, das
sieht genau aus, wie das Zeugs, das wir uns beim Eicher in Bio antun
sollten..." Wortspiele mit Ihrem und dem Namen von Julius Streicher sind
da vorprogrammiert. Oder haben Sie Ihren Spitznamen etwa schon weg?
Spaß beiseite: Wirklich problematisch an der Sache ist für mich, dass
der Verlag "Das Brennglas" der Sekte "Universelles Leben" offenbar nahe
steht oder ihr sogar gehört. Ich weiß natürlich nicht, was die Eltern
Ihrer Schüler darüber denken. Nach dem, was ich über diese Organisation
in Erfahrung bringen konnte, wäre ich jedoch nicht besonders erfreut,
wenn deren Gedankengut meinen Kindern in der Schule vermittelt würde und
ich glaube auch, dass es der Mehrheit der Eltern in unserem Land so
geht.

Übrigens: Den Wortlaut meiner Mail mache ich in der Form eines offenen
Briefes an Sie auch in den einschlägigen Foren und NewsGroups bekannt,
damit meine Kameraden nachprüfen können, ob Sie diese Mail tatsächlich
auf Ihrer Seite veröffentlichen. Ich selbst bin ebenfalls sehr gespannt,
ob Sie sich das trauen.
Ich bin im Netz dafür bekannt, stets mit offenem Visier zu kämpfen. Da
ich auch hier zu den von mir gemachten Äußerungen voll und ganz stehe,
veröffentliche ich meinen vollständigen Namen und meine Adresse:

Dipl. Ing. (fh) Volker Wollny
Freier Journalist, WebDesigner und Privatdozent
Privat mehrfacher Naturnutzer (Jäger, Sportfischer, Segler,
Hobbygärtner, Hundehalter, Pilz-, Kräuter- sowie Beerensammler,
Spaziergänger und Badegast)

Schumannstr. 16
73430 Aalen/Württemberg
EMail: v.wo...@ibwollny.de
Netz: www.ibwollny.de

--
Des Jägers Ursprung liegt entfernt, dem Paradiese nah: Da war kein Arzt,
kein Advokat, kein Kaufmann, Pfaff und kein Soldat, doch Jäger waren
da...
Jagdvermittlung Volker Wollny http://www.ostalb-jagd.de

MakkeReu

unread,
Feb 13, 2004, 10:13:05 AM2/13/04
to
Hallo Volker,

bis dato hatte ich mich in meiner Eigenschaft als Sportschütze noch nicht
mit diesem Thema konfrontiert gesehen. Die Seite ist allerdings wirklich ein
Hammer. Ich selber finde sie technisch nicht so gelungen. Im Verlauf meines
Besuches hatte ich mehrere 404 Error. Was ich allerdings gesehen habe paßt
sehr gut zu der Art von Meinungsmache die in Deutschland an der Tagesordnung
ist. Wenn man mit Argumenten nicht mehr weiter kommt muß halt das dritte
Reich herhalten. Unnachvollziehbare Tatsachen runden das Ganze dann ab. In
der Beschreibung "einfach abgedrückt" kann diese Art der Berichterstattung
gut nachvollzogen werden. Ich hätte mir eine Aktenzeichen gewünscht anhand
dessen man das Urteil und die Begründung nachvollziehen kann.
Wie dem auch sei. Ich denke, dass die Jagt gemessen an dem was Tieren
angetan wird damit wir Schnitzel, Eier und Wurst bekommen eher zu
vernachlässigen ist.

In diesem Sinne
Alles Gute aus dem Ruhrpott
Markus

"Volker Wollny" <v.wo...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:402CD189...@t-online.de...

Volker Wollny

unread,
Feb 13, 2004, 10:29:49 AM2/13/04
to
Hi Markus!

MakkeReu schrieb:

> bis dato hatte ich mich in meiner Eigenschaft als Sportschütze noch nicht
> mit diesem Thema konfrontiert gesehen.

Du siehst also, dass es sich lohnt, einmal über die Grenzen des eigenen
Sachgebietes hinaus zu blicken: Die Typen die Euch Sportschützen - was
heißt eigentlich "Euch"? Ich loche ja auch gerne mal Pappendeckel auf
dem Schießstand ;-) "uns" wäre als besser - Sportschützen die Waffen
wegnehmen möchten, gehen auf die gleiche Weise vor die Jagdgegner:
Polemik und halbe Wahrheiten, die ja bekanntlich ganze Lügen sind.

> Die Seite ist allerdings wirklich ein
> Hammer. Ich selber finde sie technisch nicht so gelungen.

Hast ja recht. War zum Teil auch eher rhetorisch gemeint, ich wollte den
Burschen erst ein wenig bauchpinseln und ihm dann verbal vor die Pumpe
laufen zu lassen. Das Layout und die Farben sind tatsächlich ganz gut,
aber beim genauen Hinsehen stellst Du fest, dass die Grafiken "sägen"
(Treppeneffekt an schrägen Kanten). Von WebGrafik hat der Herr Biologe
also keinen Blassen.

> Im Verlauf meines
> Besuches hatte ich mehrere 404 Error.

Ist mir auch aufgefallen. Ich vermute, dass er da Sachen rausnehmen
musste, durch die er Probleme bekommen hätte.

> Was ich allerdings gesehen habe paßt

[..]


> dessen man das Urteil und die Begründung nachvollziehen kann.

Wenn Du mal genau hinsiehst, sind die Meldungen zu einem großen Teil
auch schon sehr alt.

> Wie dem auch sei. Ich denke, dass die Jagt gemessen an dem was Tieren
> angetan wird damit wir Schnitzel, Eier und Wurst bekommen eher zu
> vernachlässigen ist.

Genau das ist auch meine Meinung.

Liebe Grüße und Gut Schuss

Volker

Franz Eberl

unread,
Feb 13, 2004, 11:38:36 AM2/13/04
to
Volker Wollny schrieb:

> Horrido liebe Waidgenossen!

Hallo Volker,
bei so eingefleischten und realitätsblinden Jagdhassern laufen m.E.
auch die besten Gegenargumente ins Leere, denn sie haben keine
Scheuklappen mehr, sondern nur noch ein winziges Guckloch, durch
das sie ihre Welt betrachten.

Das allerschlimmste daran ist aber , daß es so einem (den Titel
schreibe ich lieber nicht!) gestattet ist, trotz total fehlendem Wissen
über die Zusammenhänge in der Natur den Kindern Biologie zu
unterrichten! Ich könnte mir vorstellen, daß seine vorgesetzte Behörde
in leichtes Kopfkratzen verfällt, wenn sie dessen Homepage kennen-
lernen.

Beste Grüße
Franz

--
Bitte verwenden Sie für Direkt-Antworten nie die Compuserve-,
sondern immer meine Reply-Adresse, da erstere wegen Massen-
Spam nicht mehr abgefragt wird!

Volker Wollny

unread,
Feb 13, 2004, 12:03:16 PM2/13/04
to
Hi Franz!

Franz Eberl schrieb:

> bei so eingefleischten und realitätsblinden Jagdhassern laufen m.E.
> auch die besten Gegenargumente ins Leere, denn sie haben keine
> Scheuklappen mehr, sondern nur noch ein winziges Guckloch, durch
> das sie ihre Welt betrachten.

Full ACK. Aus diesem Grunde habe ich mein Schreiben auch als offenen
Brief angelegt und verbreite es im Netz: Natürlich ist mir klar, dass
man so jemanden nicht überzeugen kann. Aber man kann die gegenargumente
in den Raum stellen und möglichst vielen Menschen zugänglich machen.



> Das allerschlimmste daran ist aber , daß es so einem (den Titel
> schreibe ich lieber nicht!) gestattet ist, trotz total fehlendem Wissen
> über die Zusammenhänge in der Natur den Kindern Biologie zu
> unterrichten!

Full ACK. Wenn das der Bio-Lehrer meiner Kinder wäre, hätte er ein
Problem.

> Ich könnte mir vorstellen, daß seine vorgesetzte Behörde
> in leichtes Kopfkratzen verfällt, wenn sie dessen Homepage kennen-
> lernen.

ACK. Ich würde auch gerne wissen an welcher Penne der unterrichtet und
mir mal seinen Chef zur Brust nehmen. Als Studiendirektor ist er zwar
womöglich selbst der Chef, aber es gibt ja auch noch ein Schulamt... ;-)

Grüßle

Volker

Franz Eberl

unread,
Feb 13, 2004, 12:43:42 PM2/13/04
to
Volker Wollny schrieb:

> Als Studiendirektor ist er zwar
> womöglich selbst der Chef, aber es gibt ja auch noch ein Schulamt...
> ;-)

Eben! :-)

L. Johannsen

unread,
Feb 13, 2004, 12:57:10 PM2/13/04
to
Juergen Nieveler wrote:

> Manchmal hat man den Eindruck das die es sogar schon in den Reichstag
> geschafft haben ;-)
>

Booooaaaahhh - jeetttzzzttt isssttt mmiiirr dddderr KKaaaffeee wwwiieeder
iiinnnn dddddie TTTTassttaaturrr gggefloooggennn ;-))

Aber jetzt mal ganz im Ernst, bin zwar selbst kein Jäger, aber die
Notwendigkeit und die Akzeptanz der Jagd steht für mich außer Frage.
mfG
L. Johannsen


Volker Wollny

unread,
Feb 13, 2004, 1:31:52 PM2/13/04
to
Hi Jürgen!

Juergen Nieveler schrieb:

> > Im Stadtgebiet von Berlin gibt es mittlerweile Hunderte Wildschweine,
> > einige Tiere sind sogar schon bis ins Regierungsviertel vorgedrungen.


>
> Manchmal hat man den Eindruck das die es sogar schon in den Reichstag
> geschafft haben ;-)

Muss ein Gerücht sein: Wildschweine sind intelligente Tiere...

Horrido und Gut Schuss

Volker aka Haegar

Philip Paulsen(D)

unread,
Feb 13, 2004, 1:38:32 PM2/13/04
to
> Ich sah im Fernsehen, wie Polizisten so ein aggessives
>Schwein mit einer Maschinenpistole erledigt haben.
Beim besten Willen eine übertriebene Aktion. Das Schwein stand da halt
so rum in einem vorgarten und sie habens dann still stehen gemütlich
abgeknallt..

In wieweit das ein Jäger nicht waidgerechter hätte tun können sei mal
dahingestellt.
MfG
Philip aka Ranger
www.schuetzenverein-reichenbach.de
www.project-athena.de

Eduard Bruchholz

unread,
Feb 13, 2004, 2:43:51 PM2/13/04
to
> Horrido liebe Waidgenossen!
>
> Wir Jäger genießen hier in d.t.w ja eine Art Gastrecht, da wir es noch
> zu keiner eigenen NG gebracht haben. Deswegen poste ich diesen Text

ich bin zwar kein Waidgenosse, sehe Euch aber als sehr wichtig an.

"Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Durch die Jagd
werden die Tiere unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit
die Fraßschäden oft weiter erhöht."

Schon dieser Satz ist mir aufgefallen.
Warum sollten Tiere durch aufscheuchen (ob das durch Jagd wirklich passiert,
sei dahingestellt) mehr fressen wie in Ruhe?
Sollte doch eher in Richtung dieser "Naturschützer" gehen - wenn Tiere mehr
fressen ums mehr Tiere - um so mehr Freude bei denen -> egal was kommt.

ich bin auch kein Waffenbesitzer (WBK), sehe Euch Jäger aber als äusserst
wichtig für den nötigen Naturschutz an.
Im Gegensatz zu den selbsterklärten "Naturschützern", die nur eigene
Interessen verfolgen.

Eddi


Eduard Bruchholz

unread,
Feb 13, 2004, 2:47:38 PM2/13/04
to
> > Ich sah im Fernsehen, wie Polizisten so ein aggessives
> >Schwein mit einer Maschinenpistole erledigt haben.
> Beim besten Willen eine übertriebene Aktion. Das Schwein stand da halt
> so rum in einem vorgarten und sie habens dann still stehen gemütlich
> abgeknallt..
>
> In wieweit das ein Jäger nicht waidgerechter hätte tun können sei mal
> dahingestellt.

ein Jäger hätte.
Und wenn er nur ein Messer hätte, würde das garantiert waidgerechter
geschehen.
Polizisten sind für sowas nicht ausgebildet.

Aber es kam ja im Fernsehen...

eddi


Uwe Borchert

unread,
Feb 13, 2004, 2:59:52 PM2/13/04
to
Hi,

Juergen Nieveler <juergen.nie...@arcor.de> wrote:

>Winfried Weihrauch <winfried...@gmx.net> wrote:
>
>> Im Stadtgebiet von Berlin gibt es mittlerweile Hunderte Wildschweine,
>> einige Tiere sind sogar schon bis ins Regierungsviertel vorgedrungen.
>
>Manchmal hat man den Eindruck das die es sogar schon in den Reichstag
>geschafft haben ;-)
>

Wildschweine sind soziale Tiere mit Familiensinn, sowas gibt es im
Reichstag sicherlich nicht. Du hast Dich da wohl getaeuscht.

MfG

Uwe Borchert

Tilman Wetter

unread,
Feb 13, 2004, 3:02:31 PM2/13/04
to
Volker Wollny schrieb:

> Horrido liebe Waidgenossen!
>
Holareduhlijö!! Maidgenossen!

Die Situation entschärft sich aufgrund der Veränderungen durch folgenden
Vorschlag weitgehend von selber.

Du bekommst meine Stimme, im Gegenzug, darf ich gnadenlos mit meinen
Kumpels mitsamt unseren Hunden im Revier Mountainbiken oder in der
Notzeit durch die Einstände joggen.

(Keine Angst, der jagt nicht)

Dann besteht eigentlich kaum mehr ein Bedarf an sytematischer Wildhege.
Die Jagd an sich gewönne deutlich an Sozialprestige, da alleine das
Aufspüren des vorhandenen Restwildes schon wieder Sport wäre, der sogar
mit Skill verbunden wäre, also gleichsam körperlich und geistig fordernd.

Man begegnete dem Jäger wieder mit Respekt und alternde Exemplare
bekämen vielleicht sogar Talkshows oder Quizshows wie ausrangierte
Supersportler a la Assinger oä.

Auch würde sich das Verhältnis der Biker zu den Jägern bessern, da
einerseits aus den in Bikeraugen "Besoffenen, die bewaffnet durch den
Wald zur Arbeit gehen" wieder adaequate Sportsmänner werden, denen man
ehrerbietig die Schulter klopft, andererseits kann ein Jäger anhand der
Schätzung der Anzahl der Biker im Revier der Schwierigkeitsgrad und
somit das damit verbunde Prestige des Reviers ermitteln und damit Protzen.

Zudem ist fast immer ein Zeuge für die Art des Jagderfolges zugegen.
Man hat doch gerne einen Zeugen, wenn man es schafft, einen kapitalen
Eber wie ein Buschmann bis zur Erschöpfung zu hetzen, jum ihn dann mit
einem Biss in die Halsschlagader zu töten.
Das gibt dann, naja, 1000 Punkte.
Für einen schalen Blattschuss mit einem guten Jagdgewehr vom Hochstand
in die Lichtung gibt es für ein Reh halt nur 3 Punkte.

Zwar wäre die wirtschaftliche Bedeutung nicht mehr nennenswert, aber
internationale Festspiele könnten durch die Reviere "wandern" und durch
Fernsehrechte den vordergründigen Verlust wieder egalisieren.

Alexander Schreiber

unread,
Feb 13, 2004, 2:31:00 PM2/13/04
to
Philip Paulsen(D) <ran...@wartech.de> wrote:
>> Ich sah im Fernsehen, wie Polizisten so ein aggessives
>>Schwein mit einer Maschinenpistole erledigt haben.
>Beim besten Willen eine übertriebene Aktion. Das Schwein stand da halt
>so rum in einem vorgarten und sie habens dann still stehen gemütlich
>abgeknallt..
>
>In wieweit das ein Jäger nicht waidgerechter hätte tun können sei mal
>dahingestellt.

Wenn ein Jaeger das Tier waidgerecht erlegt haette, dann haette doch
garantiert wieder irgendein Schmierblatt getitelt: "Durchgeknallter
Amokjaeger ballert in Vorgaerten" oder so ...

Man liest sich,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison

Eduard Bruchholz

unread,
Feb 13, 2004, 4:20:22 PM2/13/04
to
> Zwar wäre die wirtschaftliche Bedeutung nicht mehr nennenswert, aber
> internationale Festspiele könnten durch die Reviere "wandern" und durch
> Fernsehrechte den vordergründigen Verlust wieder egalisieren.
>

haben wir das nicht schon? :-(

Kübelweise Natur verunreinigt. Und im TV gezeigt.
Nee nee, ihr Jäger werd durch den Kakao gezogen, genau wie wir
Sportschützen.
Und die meisten merken es nicht.

Edi


MakkeReu

unread,
Feb 13, 2004, 6:01:21 PM2/13/04
to

"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns948EE94F821A...@nieveler.org...

> "L. Johannsen" <l.joh...@gmx.de> wrote:
>
> > Aber jetzt mal ganz im Ernst, bin zwar selbst kein Jäger, aber die
> > Notwendigkeit und die Akzeptanz der Jagd steht für mich außer Frage.
>
> Kommt immer ganz auf die Gegend an - bei Jägern, die mitten im
> Wohngebiet vor den Augen von Kindern auf Katzen schießen krümmt sich
> bei mir der Zeigefinger...

Was ist das den für ein bescheuertes Statement? Mal angenommen tatsächlich
würde ein Jäger in einem Wohngebiet vor den Augen von Kindern auf ne Katze
schießen. Aus meiner sicht sehr konstruiert aber nehmen wir das mals an.
Dann würdest Du den Kindern zumuten zu sehen was dein gekrümmter Finger mit
nem Menschen/Jäger anrichtet? Da haben die Kleinen bestimmt was fürs Leben
von. Wie kann man nur so einen Unsinn von sich geben?

> --
> Juergen Nieveler / juergen....@web.de / PGP supported!
> I feel much better now that I have given up Hope


Dietrich Napiontek

unread,
Feb 14, 2004, 2:36:22 AM2/14/04
to
Full ACK
--
Zwischenstand der jährlichen Diskussion "Wie versenke ich einen
Flugzeugträger?" in dem : "Träger mächtig gross und schwer, braucht viel
mehr Puffpuff zum Versenken."

Franz Eberl

unread,
Feb 14, 2004, 6:16:45 AM2/14/04
to
Juergen Nieveler schrieb:

> So schon SEHR oft vorgekommen - der Jäger behauptet dann meistens, er
> hätte die Katze irgendwo "wildern" gesehen. Nur beweisen kann er es
> nie...

Hallo Jürgen,

bitte nur das weitergeben, was Du selbst gesehen hast! Schließlich
willst Du Dich doch sicher nicht mit unseren Schmierblättern und
RTL's in einen Topf geworfen weiden, oder? Daß Du es nicht selbst
erlebt hast, geht aus Deinem nächsten Satz hervor:

> Außerdem: In der Praxis würde ich den Jäger auf der Stelle entwaffnen

Kein Jäger wird dies je tun, da es in jeder bewohnten Gegend x
Leute gibt, die ihn dafür sofort und vor allem "zu recht" anzeigen
würden!

Die Entfernungen zum nächsten "bewohnten" Gebäude, bei denen
man wildernde Katzen abschießen darf, differiert je nach Bundesland,
liegt aber im Minimum bei 300 m! Aber auch dann wird ein üblicher
Grünrock unterscheiden, ob sie nur auf der Wiese mäuselt oder durch
den Wald streicht. Weiteres Kriterium: Gehört sie überhaupt zu einem
Haus, oder ist es eine verwilderte? Wenn es ein Jäger und nicht nur
ein Schießer ist, kennt er den Unterschied, denn an einer Hauskatze
kannst Du mit Hund bei Fuß ohne weiteres in 50m Entfernung vorbei-
gehen und sie mäuselt weiter. Eine verwilderte dagegen flüchtet be-
reits bei ca 150m und die zu erwischen steht auf einem anderen Blatt.

MakkeReu

unread,
Feb 14, 2004, 6:24:27 AM2/14/04
to

"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns948F6DA0B523...@nieveler.org...
> "MakkeReu" <makk...@cityweb.de> wrote:
> ^^^^^^^^^^
>
> Realname wäre nett...

>
> >> Kommt immer ganz auf die Gegend an - bei Jägern, die mitten im
> >> Wohngebiet vor den Augen von Kindern auf Katzen schießen krümmt sich
> >> bei mir der Zeigefinger...
> >
> > Was ist das den für ein bescheuertes Statement? Mal angenommen
> > tatsächlich würde ein Jäger in einem Wohngebiet vor den Augen von
> > Kindern auf ne Katze schießen. Aus meiner sicht sehr konstruiert aber
> > nehmen wir das mals an.
>
> So schon SEHR oft vorgekommen - der Jäger behauptet dann meistens, er
> hätte die Katze irgendwo "wildern" gesehen. Nur beweisen kann er es
> nie...

Na klar und immer stehen dann Kinder so mir nichts dir nichts in der Gegend
rum. Sicher sehr oft. Fakten ändern sich nicht dardurch das man sie oft
genug erzählt. Daran ändert auch das Internet nichts.


>
> > Dann würdest Du den Kindern zumuten zu sehen
> > was dein gekrümmter Finger mit nem Menschen/Jäger anrichtet? Da haben
> > die Kleinen bestimmt was fürs Leben von. Wie kann man nur so einen
> > Unsinn von sich geben?
>

> Habe ich gesagt das ich eine Waffe in der Hand halte?

Ne is auch klar! Der Zeigefinger krümmt sich dir nur einfach so. Und weil
das was besonderes ist, verdient es dann auch eine Erwähnung in der NG.
Schreibe ich in Zukunft auch. Nen Hund hat bei uns in den Vorgarten gemacht.
Als ich das sah fing meine Nase an zu laufen. Das macht echt super viel
Sinn.

>
> Außerdem: In der Praxis würde ich den Jäger auf der Stelle entwaffnen

> und die Polizei rufen - sollte er Widerstand leisten wäre ich befugt
> dies als unmittelbar bevorstehenden Angriff mit einer tödlichen Waffe
> zu betrachten... den Jäger würde daraufhin der Entzug des Jagdscheins
> und der WBK erwarten.
>
Auch klassisch. Wie Du das betrachtes ist doch Jacke wie Hose. Wie soll den
Wiederstand ein Angriff sein? Wie soll er wissen, das Du nicht einen
Angriff auf sein Eigentum unternimmst (Notwehrrecht seinerseits!)? Was wenn
er die entladene Waffe auf den Boden richtet und weggeht? Wie ich schon
sagte so ein bescheuertes Stadement habe ich schon lange nicht gehört. Durch
noch unsinnigere Erklärungsversuche wird das auch nicht besser.

In diesem Sinne
Gruß aus dem Ruhrpott
Markus

> --
> Juergen Nieveler / juergen....@web.de / PGP supported!

> Support the ban of Dihydrogen Monoxide: http://www.dhmo.org


Heiner-P.Landsberg

unread,
Feb 14, 2004, 10:44:45 AM2/14/04
to

"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im
Newsbeitrag news:Xns948EA7034D23...@nieveler.org...

> Winfried Weihrauch <winfried...@gmx.net> wrote:
>
> > Im Stadtgebiet von Berlin gibt es mittlerweile Hunderte
Wildschweine,
> > einige Tiere sind sogar schon bis ins Regierungsviertel
vorgedrungen.

das aber schon laenger.
viele laufen da sogar auf 2 beinen umher.
heiner


Heiner-P.Landsberg

unread,
Feb 14, 2004, 10:50:23 AM2/14/04
to

"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im
Newsbeitrag news:Xns948EE94F821A...@nieveler.org...
...............

> Kommt immer ganz auf die Gegend an - bei Jägern, die mitten im
> Wohngebiet vor den Augen von Kindern auf Katzen schießen krümmt sich
> bei mir der Zeigefinger...
..............

wird nie, nie ein jaeger tun. der jjs ist, mindestens fuer 3 jahre, wenn
nicht fuer immer weg.
in befriedeten bezirken ruht die jagd - ohne wenn und aber.
selbst wenn wildschweine einen friedhof verwuesten, gibts, nach langen
hin und her, eine sondergenehmigung.
heiner


MakkeReu

unread,
Feb 14, 2004, 11:13:09 AM2/14/04
to

"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns948FACAF39EA...@nieveler.org...

> "Franz Eberl" <franz...@compuserve.de> wrote:
>
> >> So schon SEHR oft vorgekommen - der Jäger behauptet dann meistens, er
> >> hätte die Katze irgendwo "wildern" gesehen. Nur beweisen kann er es
> >> nie...
> >
> > bitte nur das weitergeben, was Du selbst gesehen hast! Schließlich
> > willst Du Dich doch sicher nicht mit unseren Schmierblättern und
> > RTL's in einen Topf geworfen weiden, oder? Daß Du es nicht selbst
> > erlebt hast, geht aus Deinem nächsten Satz hervor:
>
> Bei einem Vorfall waren Bekannte meiner Eltern waren dabei, bei einem
> anderen Vorfall meine Eltern selbst - reicht das? Ist aber schon über
> 20 Jahre her.
>
Bla Bla. Ich war vor 10 Jahren beim Bund. Jeden Freitag und Sonntag wenn ich
mit der Bahn gefahren bin war mindestens ein Typ im Zug der entweder erzählt
hat das Kameraden von ihm einen anderen Kameraden in einem Spind
eingeschloßen haben und dann aus dem 1. stock geworfen haben, oder das er
einen kennen würde der bei der Wache ne Kuh erschoßen hat und wegen seines
Mutes hoch belobigt wurde. Jedes Wochenende in 12 Monaten. Aber die
Bekannten deiner Eltern und deine Eltern und die Tatsache das das Ganze
natürlich erst nen knappes 1/4 Jahrhundert her ist reichen mir tatsächlich
aus um dir den Schwachsinn zu glauben. Ich merke halt das ich da
intellektuell nicht mehr mithalten kann. Alles was ich geschrieben habe
nehme ich natürlich zurück. Wie konnte ich nur annehmen das jemand so was
schreibt ohne solche hieb und stichfeste Beweise zu haben wie Du? Das ist
mir schrecklich unangenehm. Und das vor so vielen Leuten. Wie peinlich, mein
Gott.

> >> Außerdem: In der Praxis würde ich den Jäger auf der Stelle entwaffnen
> >
> > Kein Jäger wird dies je tun, da es in jeder bewohnten Gegend x
> > Leute gibt, die ihn dafür sofort und vor allem "zu recht" anzeigen
> > würden!
>

> Doch, es gibt so Verrückte - gerade in ländlichen Gegenden. Vor Jahren
> hat ein Jäger mal quer über eine Bahnlinie und eine Bundesstraße auf
> das Haus meiner Eltern geschossen, als er versuchte in einer Böschung
> Kaninchen zu jagen - der Schrott hatte zum Glück nicht mehr genug
> Energie und klapperte nur gegen die Fenster. Dummerweise hatte meine
> Großmutter den Jäger aber erkannt (auf dem Dorf kennt man sich...) -
> ein Anruf bei seiner Frau, und als er nach Hause kam gab es ein
> schlimmeres Donnerwetter als es jeder Richter hätte austeilen können :-)
>
> Der Jäger hat seinen Jagdschein "freiwillig" abgegeben (war auch schon
> älter und sah nicht mehr so gut...) - ein Waidgenosse von ihm der
> einige Jahre später an der gleichen Stelle jagte und dabei um ein Haar
> ein paar Bauarbeiter erschossen hat ist nur durch seinen Vorsprung mit
> dem Leben davongekommen... Die Arbeiter sind mit Schaufeln und
> Spitzhacken hinter ihm hergerannt.


>
> > Die Entfernungen zum nächsten "bewohnten" Gebäude, bei denen
> > man wildernde Katzen abschießen darf, differiert je nach Bundesland,
> > liegt aber im Minimum bei 300 m!
>

> Ich weiß. Der oben erwähnte Vorfall fand im VORGARTEN eines Hauses
> statt. Wir sind uns einig das in dem Fall der Jagdschein sofort futsch
> ist?


>
> > Aber auch dann wird ein üblicher
> > Grünrock unterscheiden, ob sie nur auf der Wiese mäuselt oder durch
> > den Wald streicht.
>

> Das SOLLTE so sein - es kommt aber oft genug vor das Jäger etwas
> übereifrig sind... ich habe Stories wie die oben erwähnte schon
> mehrfach aus dem Bekanntenkreis gehört. Traurig aber wahr.


>
> > Weiteres Kriterium: Gehört sie überhaupt zu einem
> > Haus, oder ist es eine verwilderte? Wenn es ein Jäger und nicht nur
> > ein Schießer ist, kennt er den Unterschied, denn an einer Hauskatze
> > kannst Du mit Hund bei Fuß ohne weiteres in 50m Entfernung vorbei-
> > gehen und sie mäuselt weiter. Eine verwilderte dagegen flüchtet be-
> > reits bei ca 150m und die zu erwischen steht auf einem anderen Blatt.
>

> Stimmt alles - und bei einer Katze die fernab von irgendwelchen Häusern
> umherrennt wäre der Jäger sogar im Recht. Aber wir sind uns hoffentlich
> einig das ein Jäger, der in einem Wohngebiet rumballert SOFORT gestoppt
> gehört, und das in diesem Fall das Recht auf Bürgerverhaftung sofort
> ausgenutzt werden sollte, um schlimmeres zu vermeiden.
>
> Gerade auf dem Land sind Jäger desöfteren die stereotypen "alten Herren
> im Lodenmantel" - im Dorf meiner Eltern hat es auch schon einen Fall
> gegeben, bei dem ein Jäger den Hund eines Jagdgenossen während einer
> Treibjagd erschossen hat... Dackel, Kaninchen, da kann man ja mal
> durcheinanderkommen :-(
>
> Früher trieben sich dort auch Jäger auf einem Feld direkt hinter
> unserem Haus rum und jagten dort - dummerweise ist das Flurstück dort
> ein Dreieck, abgegrenzt von einer Bundesstraße (an der auch unser Haus
> liegt), einer Autobahn und einem (nicht abgesperrten) Feldweg. Dort ist
> es zu keinem Zeitpunkt möglich mehr als 200m Abstand zu einer der
> gefährdeten Stellen zu halten... seit ich mal einer Gruppe Jäger
> gedroht habe die Polizei zu rufen hat sich niemand mehr blicken lassen.
>
> Noch eine Frage an die erfahrenen Jäger: Ist es bei Treibjagden auf
> Kaninchen wirklich üblich, ein Feld von 200m Kantenlänge zu umstellen
> und dann in das umstellte Gebiet zu schießen? Ist das nicht verdammt
> gefährlich?


>
> --
> Juergen Nieveler / juergen....@web.de / PGP supported!

> "I've been to war. I've raised twins. If I had a choice, I'd rather go to
> war." -- Bush, flat out lying in 2002.


Heiner-P.Landsberg

unread,
Feb 14, 2004, 11:16:43 AM2/14/04
to
Hallo Juergen,
hast du einen Jagdschein?
mach ihn, und dann reden wir weiter.
heiner


MakkeReu

unread,
Feb 14, 2004, 12:30:00 PM2/14/04
to
Sicher, wenn man nicht mehr weiter kann dann eben so.
Ist aber keine Probelm.
Markus Reuter ist mein Name und ich pflege nur von Dingen zu berichten die
zeitlich relevant und mir selber passiert sind.
So, Jürgen wer labert hier also nur dumm rum?
"Vor zwanzig Jahren hat der Papi mal gesehen wie ein großer böser Jägersmann
auf eine arme wehrlose Katze geschossen hat. Und das alles nur, weil sie mit
lieben kleinen Kinderen gespielt hat. Das ist so, so böse. Da bin ich bis
heute noch sowas von mitgenommen, das ich nix raffe und unsinnige Statements
abgebe."
Ja, nee is klar Jürgen.

"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag

news:Xns948FB83F9927...@nieveler.org...
> "MakkeReu" <makk...@cityweb.de> wrote:
>
> > Bla Bla.
>
> Kein Realname, nur dummes Troll-Gelaber -> *PLONK*


>
> --
> Juergen Nieveler / juergen....@web.de / PGP supported!

> "Keep good relations with the Grecians."
> George W. Bush --Quoted in the Economist, June 12, 1999


MakkeReu

unread,
Feb 14, 2004, 12:33:39 PM2/14/04
to

"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns948FAF0DE5B6...@nieveler.org...

> "Heiner-P.Landsberg" <hlandsbe...@tcrz.net> wrote:
>
> >> Kommt immer ganz auf die Gegend an - bei Jägern, die mitten im
> >> Wohngebiet vor den Augen von Kindern auf Katzen schießen krümmt sich
> >> bei mir der Zeigefinger...
> > ..............
> >
> > wird nie, nie ein jaeger tun. der jjs ist, mindestens fuer 3 jahre, wenn
> > nicht fuer immer weg.
> > in befriedeten bezirken ruht die jagd - ohne wenn und aber.
> > selbst wenn wildschweine einen friedhof verwuesten, gibts, nach langen
> > hin und her, eine sondergenehmigung.
>
> Darf eigentlich kein Jäger tun - manche tun es aber trotzdem, siehe
> anderes Posting.
>
> Klar ist das die absolute Minderheit, aber es gibt solche Idioten, und
> diese Idioten gehören gestoppt - darin sind wir uns wohl alle einig.

Recht hast Du. Gehören genauso gestoppt wie leute die Realität und Märchen
nicht auseinander halten können. Würde vorschlagen du postest deine Märchen
de.talk.maerchenstunde. Wäre schön wenn wir uns da auch alle einig wären
Gruß Makke
Realname kennst Du ja jetzt schon. Die Wahrheit steckt in Dir und nicht in
deinem Namen!


> --
> Juergen Nieveler / juergen....@web.de / PGP supported!

> "I would have said yes to abortion if only it was right. I mean, yeah it's
> right. Well no it's not right that's why I said no to it." George W. Bush
> --South Carolina, February 14,2000


Franz Eberl

unread,
Feb 14, 2004, 12:35:44 PM2/14/04
to
Juergen Nieveler schrieb:

> Bei einem Vorfall waren Bekannte meiner Eltern waren dabei, bei einem
> anderen Vorfall meine Eltern selbst - reicht das? Ist aber schon über
> 20 Jahre her.

Ok Jürgen, war zwar damals schon verboten, aber die Zeiten
ändern sich immer rasanter und heute wäre das undenkbar.

> Doch, es gibt so Verrückte - gerade in ländlichen Gegenden. Vor Jahren
> hat ein Jäger mal quer über eine Bahnlinie und eine Bundesstraße auf
> das Haus meiner Eltern geschossen,

Siehe oben! :-)

> und als er nach Hause kam gab es ein
> schlimmeres Donnerwetter als es jeder Richter hätte austeilen können

Bratpfanne wäre besser gewesen! :-)

> Der Jäger hat seinen Jagdschein "freiwillig" abgegeben (war auch schon
> älter und sah nicht mehr so gut...)

Also doch Angst vor der Pfanne!

> Die Arbeiter sind mit Schaufeln und
> Spitzhacken hinter ihm hergerannt.

"Damals" (beabsichtigte Wiederholung!) hat man sich eben selbst noch
zu helfen gewußt, heute ruft man die Obrigkeit!

> Ich weiß. Der oben erwähnte Vorfall fand im VORGARTEN eines Hauses
> statt. Wir sind uns einig das in dem Fall der Jagdschein sofort futsch
> ist?

Natürlich!

> Gerade auf dem Land sind Jäger desöfteren die stereotypen "alten
> Herren im Lodenmantel"

Die werden aber bald ausgestorben sein! :-)

> Dackel, Kaninchen, da kann
> man ja mal durcheinanderkommen :-(

Die wurden aber seit je anschließend von der eigenen Klientel
geächtet und sowas tut weh!

> seit ich mal einer Gruppe Jäger
> gedroht habe die Polizei zu rufen hat sich niemand mehr blicken
> lassen.

Siehst Du: "Sprich mit dem Kind, denn manchmal nutzt es!" :o)

> Noch eine Frage an die erfahrenen Jäger: Ist es bei Treibjagden auf
> Kaninchen wirklich üblich, ein Feld von 200m Kantenlänge zu umstellen
> und dann in das umstellte Gebiet zu schießen? Ist das nicht verdammt
> gefährlich?

Gehe von der alten Faustformel aus: Schrotgröße in mm = Gefährdungs-
bereich x 100 m! Da auf Hasen (es waren sicher keine Kaninchen!)
üblicherweise mit 3 mm Schrot geschossen wird, ist diese Distanz auf
alle Fälle zu kurz! Wenn auf einer großen Treibjagd der Kreis so weit
geschrumpft ist, kommt ein Hornsignal, die Jäger drehen sich um,
dürfen nur noch nach außen schießen und innen sind nur noch die
Treiber und eventuell einige gut erzogene Hunde.

Alois Steingress

unread,
Feb 15, 2004, 4:24:00 AM2/15/04
to

"Heiner-P.Landsberg" <hlandsbe...@tcrz.net> schrieb im Newsbeitrag
news:c0lhko$9p0$03$1...@news.t-online.com...


So ein Quatsch! Muß er den Jagdschein haben um davon zu berichten wenn sich
Jäger danenbenehmen?
Typen wie Ihr seid es die den ganzen Stand der Jägerschaft in Verruf
bringen.
Leider entspricht es der Wahrheit, daß in ländlichen Gebieten keine Haus und
Hofkatze sicher ist. Ich habe selber mehrfach gesehen wie ein Jagdhund in
unmittelbarer Nähe der Häuser auf eine Katze losgelassen wurde. Und dies ist
noch nicht sehr lange her. Ich kenne einige Jäger die an keinem Igel
vorbeigehen könne ohne ihn zu töten.
Zum Glück sind es wenige die sich derart danebenbenehmen, aber solche Dinge
sind es die dem Ruf aller Jäger und somit der Jagd als solcher immens
schaden.

Oliver Bauer

unread,
Feb 15, 2004, 5:34:49 AM2/15/04
to
Hallo!

Entschuldigt dass ich mich hier einmische.
Ich komme aus Österreich, dort bin ich Jagdleiter und auch
begeisterter Sportschütze.

Wenn sich Jäger und Sportschützen (und auch andere Waffenbesitzer)
so schön bekriegen und sich gegenseitig Argumente für die Dummheit des
anderen liefern, dürft Ihr Euch nicht wundern, wenn die Waffengegner (auch
Jagdgegner) diese Argumente dankend annehmen.

Schwarze Schafe gíbt es überall - es gibt Jäger die noch nie was von Ethik
gehört haben,
es gibt Sportschützen die keine Waffe haben sollten und es gibt
Natürschützer die mit
dem Auto in den Wald fahren um die kleinen, lieben Rehkitze zu
streicheln.......

Ich glaube Einigkeit ist hier angesagt.

Mit Waidmanns- und auch Schützenheil

Oliver Bauer


Bernd Schönlaub

unread,
Feb 15, 2004, 9:03:02 AM2/15/04
to
Bernd Schönlaub - Freckenfeld
Be...@schoenlaub.de
________________________________________________________________________
Eduard Bruchholz <ed...@gmx.de> schrieb

> Nee nee, ihr Jäger werd durch den Kakao gezogen, genau wie wir
> Sportschützen.
> Und die meisten merken es nicht.

Hallo Edi,

"Nie sollst Du so weit sinken
von dem Kakao, durch den man Dich zieht,
auch noch zu trinken!"

lautet ein alter weiser Spruch, leider kommen
wir nicht mehr drum 'rum es doch zu tun.
Äusserten wir uns nicht in angemessener Form
zu den meist unhaltbaren Vorwürfen, sähe es in
der Öffentlichgeit noch so aus als gäbe es
nichts daran zu dementieren.

Dass man sich dabei mit Leuten ausseinandersetzen
muss die man lieber ignorieren würde bleibt nicht aus.

Also dann, mit spitzer Feder an's Werk.
Volker hat ja mal wieder gezeigt wie es geht.


Gruß, Bernd
________________________________________________________________________

H.- J. Kronemeyer

unread,
Feb 15, 2004, 9:40:44 AM2/15/04
to
> > Klar ist das die absolute Minderheit, aber es gibt solche Idioten, und
> > diese Idioten gehören gestoppt - darin sind wir uns wohl alle einig.
>
> Recht hast Du. Gehören genauso gestoppt wie leute die Realität und Märchen
> nicht auseinander halten können. Würde vorschlagen du postest deine Märchen
> de.talk.maerchenstunde. Wäre schön wenn wir uns da auch alle einig wären
> Gruß Makke

Komm mal wieder runter. Ich habe beide Sorten Jäger kennengelernt.
Verantwortungsbewusste Jäger und verantwortungslose. Es macht sehr
viel Spaß, an einem etwas abgelegenen Bahnhof auf einen Zug zu warten,
während auf der Wiese gegenüber jemand mit der Flinte unterwegs war.
Ein Kaninchen hoppelte aus der Böschung über die Gleise hinweg auf
mich zu. Auf einmal knallt es und knapp drei Meter vor mir prasselt
die Garbe Schrot in den Kies. Ich habe den Schützen nicht gesehen (der
hat sich auch nicht mehr blicken lassen), der Schütze mich wohl auch
nicht. Er hat einfach blind auf das Kaninchen geschossen. Leider kein
Märchen. Kein Märchen war auch der Jäger, zum dem vor kurzem unser
Rettungshubschrauber war. Er hat sich im Eifer des Gefechtes selber in
den Fuss geschossen. Auch kein Märchen war der Herr in Grün, den ich
in einem Waffengeschäft mitten in einem belebten Geschäftsviertel
erleben durfte. Er betrat den Laden, fummelte einen alten S&W Police
aus seiner Lodenmanteltasche und knallte ihn auf den Ladentisch mit
den Worten "Der Abzug geht so schwer". Der Händler nahm den Revolver
und schwenkte die Trommel aus, und entlud die Waffe erst einmal. Den
weiteren Wortlaut habe ich nicht mehr ganz mitbekommen aber ich frage
mich heute noch, was dieser Idiot in Grün mitten in einer
Fussgängerzone mit einem geladenem Revolver in der Manteltasche zu
suchen hatte. Es gibt Jäger, die die Jagd leben und es gibt "Jäger",
wo der Jagdschein einfach nur zum gesellschaftlichen Status gehört.

Peter Prucker

unread,
Feb 15, 2004, 9:46:08 AM2/15/04
to
Alois Steingress wrote:
>
> "Heiner-P.Landsberg" <hlandsbe...@tcrz.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:c0lhko$9p0$03$1...@news.t-online.com...
> > Hallo Juergen,
> > hast du einen Jagdschein?
> > mach ihn, und dann reden wir weiter.
> > heiner
>
> So ein Quatsch! Muß er den Jagdschein haben, um davon zu berichten wenn sich
> Jäger danebenehmen?
> Typen wie Ihr seid es, die den ganzen Stand der Jägerschaft in Verruf
> bringen.

Drehen wir den Spieß einmal um! Der letzte Satz ist glatt eine
Beleidigung und eine ganz sinnlose Unterstellung gegenüber Leuten, die
Du nicht kennst, wenngleich auch "von Typen wie Dir!" Und das letztere
ist ja für jeden aus Deinem Schreiben ersichtlich. Diskutierst Du sonst
auch auf diese Weise?

> Leider entspricht es der Wahrheit, daß in ländlichen Gebieten keine Haus- und
> Hofkatze sicher ist. Ich habe selber mehrfach gesehen, wie ein Jagdhund in


> unmittelbarer Nähe der Häuser auf eine Katze losgelassen wurde. Und dies ist

> noch nicht sehr lange her. Ich kenne einige Jäger, die an keinem Igel
> vorbeigehen können, ohne ihn zu töten.

Ich bin zwar oft gezwungen Dinge zu glauben, die ich mir nicht
vorstellen kann. Aber Deine letzte Aussage werde ich bis ans Lebensende
nicht glauben.

Ausgerechnet Igel! Es gibt kaum ein Tier, das der Jäger im Revier lieber
hat, als ein Igel.


Auch ohne Unterschrift!
Man muß sich der Höflichkeit anderer anpassen.

Franz Eberl

unread,
Feb 15, 2004, 10:07:51 AM2/15/04
to
Alois Steingress schrieb:

> Ich kenne
> einige Jäger die an keinem Igel vorbeigehen könne ohne ihn zu töten.

Also wenn Du Dich nicht nur verschrieben und tatsächlich "Igel" gemeint
hast, dann ist es für mich besser, den Thread zu beenden, denn das gab
es nicht mal zu früheren Zeiten!

viczena

unread,
Feb 15, 2004, 10:16:51 AM2/15/04
to

"H.- J. Kronemeyer" <h-j.kro...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jYcuvlPKsOBr-p...@320056825447-0001.dialin.t-online.de...

> Märchen. Kein Märchen war auch der Jäger, zum dem vor kurzem unser
> Rettungshubschrauber war. Er hat sich im Eifer des Gefechtes selber in
> den Fuss geschossen.

passiert. sogar bei der polizei und beim militär. so what?


Auch kein Märchen war der Herr in Grün, den ich
> in einem Waffengeschäft mitten in einem belebten Geschäftsviertel
> erleben durfte. Er betrat den Laden, fummelte einen alten S&W Police
> aus seiner Lodenmanteltasche und knallte ihn auf den Ladentisch mit
> den Worten "Der Abzug geht so schwer". Der Händler nahm den Revolver
> und schwenkte die Trommel aus, und entlud die Waffe erst einmal. Den
> weiteren Wortlaut habe ich nicht mehr ganz mitbekommen aber ich frage
> mich heute noch, was dieser Idiot in Grün mitten in einer
> Fussgängerzone mit einem geladenem Revolver in der Manteltasche zu
> suchen hatte. Es gibt Jäger, die die Jagd leben und es gibt "Jäger",
> wo der Jagdschein einfach nur zum gesellschaftlichen Status gehört.

früher war der jagdschein auch gleichzeitig der waffenschein. das hat sich
(völlig unnötigerwiese) in den letzten jahren geändert. es mag sein, dass
der besagte jäger die gesetzesänderung einfach nicht mitbekommen hat.

wurde irgendjemand dadurch gefährdet?

peter


Bernd Schönlaub

unread,
Feb 15, 2004, 12:50:41 PM2/15/04
to
Bernd Schönlaub - Freckenfeld
Be...@schoenlaub.de
________________________________________________________________________
H.- J. Kronemeyer <h-j.kro...@gmx.de> schrieb
> ... Er betrat den Laden, fummelte einen alten S&W Police

> aus seiner Lodenmanteltasche und knallte ihn auf den Ladentisch mit
> den Worten "Der Abzug geht so schwer". Der Händler nahm den Revolver
> und schwenkte die Trommel aus, und entlud die Waffe erst einmal. ...

Hallo, ähm, Herr Kronemmeyer,

wenn Dich das schon so sehr emotional bewegte,
warum hast Du den Mann nicht gleich gefragt ob
er einen Waffenschein hat. Fragen darf man doch.

Gruß, Bernd
________________________________________________________________________

Bernd Schönlaub

unread,
Feb 15, 2004, 12:52:23 PM2/15/04
to
Bernd Schönlaub - Freckenfeld
Be...@schoenlaub.de
________________________________________________________________________
viczena <p...@viczena.de> schrieb
> > ... Er betrat den Laden, fummelte einen alten S&W Police

> > aus seiner Lodenmanteltasche und knallte ihn auf den Ladentisch mit
> > den Worten "Der Abzug geht so schwer". Der Händler nahm den Revolver
> > und schwenkte die Trommel aus, und entlud die Waffe erst einmal. ...

> früher war der jagdschein auch gleichzeitig der waffenschein. das hat sich
> (völlig unnötigerwiese) in den letzten jahren geändert. es mag sein, dass
> der besagte jäger die gesetzesänderung einfach nicht mitbekommen hat.
>
> wurde irgendjemand dadurch gefährdet?

Hallo Peter,

das steht hier, glaube ich, nicht zur Debatte.
Man legt niemandem eine Waffe hin ohne den Hinweis,
dass sie geladen ist.


Gruß, Bernd
________________________________________________________________________


Murat Urkan

unread,
Feb 15, 2004, 12:49:15 PM2/15/04
to
"viczena" schrieb
> wurde irgendjemand dadurch gefährdet?

Übergeben einer Waffe ohne "Sicherheit" herzustellen, ablegen einer
geladenen Waffe auf dem Tisch... Ich kenn mich in Jagdkreisen nicht so aus,
aber in unseren Schützenverein währe er damit rausgeflogen.


viczena

unread,
Feb 15, 2004, 1:13:55 PM2/15/04
to
man schmatzt auch nicht beim essen.

man nimmt vor allen dingen niemals eine waffe in die hand, ohne sich von dem
ladezustand zu überzeugen. egal wie sicher man sich ist. oder welche
irgendwiegeartete hinweise man vom übergebenden bekommt...

peter


"Bernd Schönlaub" <Be...@schoenlaub.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0obk9$o02$06$2...@news.t-online.com...

viczena

unread,
Feb 15, 2004, 1:12:30 PM2/15/04
to
deutsche sportschützen sind nicht das mass aller dinge...

peter

"Murat Urkan" <Murat...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0obf3$to5$04$1...@news.t-online.com...

H.- J. Kronemeyer

unread,
Feb 15, 2004, 1:17:23 PM2/15/04
to
>
> früher war der jagdschein auch gleichzeitig der waffenschein. das hat sich
> (völlig unnötigerwiese) in den letzten jahren geändert. es mag sein, dass
> der besagte jäger die gesetzesänderung einfach nicht mitbekommen hat.
>
> wurde irgendjemand dadurch gefährdet?

Wenn schon jemand meint, in der Fussgängerzone eine Waffe führen zu
müssen, dann auch vernünftig in einem Holster und nicht lose in der
Manteltasche denn da hätte sie ihm im Notfall nichts genutzt, so
vergraben wie die war. Und so wie der im Laden die Waffe aus der
Tasche gefummelt hat, hätte sich jederzeit ein Schuss lösen können.
Mal abgesehen davon, das er die Waffe geladen auf den Tisch legte und
den Händler nicht darüber informierte, das sie geladen ist. Der
Händler hat richtig reagiert und die Waffe erst einmal kontrolliert,
er hätte aber auch im Vertrauen auf die Sachkunde des Kunden
fälschlicherweise den Abzug betätigen können.
Ich habe ja nichts gegen ein liberaleres Waffenrecht mit
Trageberichtung nach dem Vorbild einiger amerikanischen Bundesstaaten,
aber dann bitte mit Sachverstand und entsprechender, nachgewiesener
Sachkunde. Von mir aus auch mit Wiederholungsprüfungen und Verlust der
Berechtigung wenn man auffällig wird. Da könnte ich gut mit leben.

Gruß
Heinz-Jürgen

viczena

unread,
Feb 15, 2004, 1:28:06 PM2/15/04
to

"H.- J. Kronemeyer" <h-j.kro...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jYcuvlPKsOBr-p...@320056825447-0001.dialin.t-online.de...
> >
> > früher war der jagdschein auch gleichzeitig der waffenschein. das hat
sich
> > (völlig unnötigerwiese) in den letzten jahren geändert. es mag sein,
dass
> > der besagte jäger die gesetzesänderung einfach nicht mitbekommen hat.
> >
> > wurde irgendjemand dadurch gefährdet?
>
> Wenn schon jemand meint, in der Fussgängerzone eine Waffe führen zu
> müssen, dann auch vernünftig in einem Holster und nicht lose in der
> Manteltasche denn da hätte sie ihm im Notfall nichts genutzt, so
> vergraben wie die war.

wer sagt das? wo steht geschrieben, dass revolver im holster geführt werden
müssen? sie können auch locker in hosentaschen, manteltaschen, handtaschen
und auch im hosenbund (barami hip grip) sein...

Und so wie der im Laden die Waffe aus der
> Tasche gefummelt hat, hätte sich jederzeit ein Schuss lösen können.

nuja, das kann ich hier nicht nachvollziehen. aber es gehen mehr schüsse los
bei dem verbringen von waffen aus (oder vor allen dingen in) ein holster als
anders....

> Mal abgesehen davon, das er die Waffe geladen auf den Tisch legte und
> den Händler nicht darüber informierte, das sie geladen ist.

der händler ist für seine sicherheit zuständig. niemand sonst. wenn er sich
auf irgendwelche angaben von kunden verlassen würde, wäre er zmindest
unzuverlässig, wahrscheinlicher tot...


Der
> Händler hat richtig reagiert und die Waffe erst einmal kontrolliert,

ja was denn sonst?

> er hätte aber auch im Vertrauen auf die Sachkunde des Kunden
> fälschlicherweise den Abzug betätigen können.

siehe oben..

> Ich habe ja nichts gegen ein liberaleres Waffenrecht mit
> Trageberichtung nach dem Vorbild einiger amerikanischen Bundesstaaten,
> aber dann bitte mit Sachverstand und entsprechender, nachgewiesener
> Sachkunde. Von mir aus auch mit Wiederholungsprüfungen und Verlust der
> Berechtigung wenn man auffällig wird. Da könnte ich gut mit leben.

wo war da was auffällig? oder wo fehlte es am sachverstand oder der
sachkunde?

peter

>
> Gruß
> Heinz-Jürgen


Murat Urkan

unread,
Feb 15, 2004, 1:49:38 PM2/15/04
to
"viczena" schrieb

> deutsche sportschützen sind nicht das mass aller dinge...

Jäger schon gar nicht. In der US-Army währe der Jäger jetzt wohl tot. Ich
habe in einer naheliegenden Kasserne recht oft die Waffenübergabe beobachten
können. Da ist es üblich auf den Übergebenden gezielt zum Nachweis des
Ladezustandes abzudrücken.


viczena

unread,
Feb 15, 2004, 2:06:44 PM2/15/04
to
jo, und was willst du uns damit sagen?

das es in der us-army (oder sonstwo, ausser in hollywood oder sat1-rtl-pro7)
üblich ist, waffen auf etwas zu richten (und sogar abzudrücken), was man
nicht kaufen oder töten will?

das wäre mir nicht bekannt. höchstens als grober scherz. oder um ahnungslose
bystanders zu verschrecken... :-))

peter

"Murat Urkan" <Murat...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:c0of0a$918$05$1...@news.t-online.com...

H.- J. Kronemeyer

unread,
Feb 15, 2004, 2:05:10 PM2/15/04
to
on Sun, 15 Feb 2004 18:28:06 UTC, "viczena" <p...@viczena.de> wrote:

>
> > Wenn schon jemand meint, in der Fussgängerzone eine Waffe führen zu
> > müssen, dann auch vernünftig in einem Holster und nicht lose in der
> > Manteltasche denn da hätte sie ihm im Notfall nichts genutzt, so
> > vergraben wie die war.
>
> wer sagt das? wo steht geschrieben, dass revolver im holster geführt werden
> müssen?

Habe ich das irgendwo geschrieben?

>sie können auch locker in hosentaschen, manteltaschen, handtaschen
> und auch im hosenbund (barami hip grip) sein...

Und welchen Sinn macht es dann, eine Waffe mit sich zu führen, wenn
man nicht schnell an die Waffe herankommt?

> Und so wie der im Laden die Waffe aus der
> > Tasche gefummelt hat, hätte sich jederzeit ein Schuss lösen können.
>
> nuja, das kann ich hier nicht nachvollziehen. aber es gehen mehr schüsse los
> bei dem verbringen von waffen aus (oder vor allen dingen in) ein holster als
> anders....

Mangelhafte Sachkunde und/oder Ausbildung. Das sollte doch wohl das
mindeste sein, was zum ständigen Führen einer Waffe verlangt werden
sollte oder? Wer schon beim ziehen oder holstern einer Waffe um sich
schiesst, sollte besser keine Waffe tragen.
Die Waffe die er da zog war eine Antiquität, kein moderner Revolver
mit den entsprechenden Sicherheitseinrichtungen. Ich bin mir nicht
sicher, ob ein alter S&W Revolver schon die Hahnfallsicherungen hatte
und ein im Stoff hängenbleibender und wieder vorschnellender Hahn
nicht doch einen Schuss hätte auslösen können. Abgesehen davon, wenn
ich einen Revolver zur Reparatur bringe, wieso muss er dann geladen
sein?

> > Ich habe ja nichts gegen ein liberaleres Waffenrecht mit
> > Trageberichtung nach dem Vorbild einiger amerikanischen Bundesstaaten,
> > aber dann bitte mit Sachverstand und entsprechender, nachgewiesener
> > Sachkunde. Von mir aus auch mit Wiederholungsprüfungen und Verlust der
> > Berechtigung wenn man auffällig wird. Da könnte ich gut mit leben.
>
> wo war da was auffällig? oder wo fehlte es am sachverstand oder der
> sachkunde?

Übergabe einer Waffe an einen anderen ohne auf deren Ladezustand
hinzuweisen ist kein mangelnder Sachverstand oder fehlende Sachkunde?
Das ist das mindeste was ich von einem verlange wenn er mir eine Waffe
übergibt. Das ich zusätzlich kontrolliere ist selbstverständlich.
Sowas lernt man eigentlich bei jedem Sachkundelehrgang und wohl auch
bei jeder Armee der Welt. Selbst bei der gloreichen amerikanischen
Armee dürfte der Rekrut anschliessend im Dreck liegen, wenn er seinem
Ausbilder eine Waffe mit falscher Ladezustandsangabe übergibt.

Murat Urkan

unread,
Feb 15, 2004, 2:11:57 PM2/15/04
to
"viczena" schrieb

> das es in der us-army (oder sonstwo, ausser in hollywood oder
sat1-rtl-pro7)
> üblich ist, waffen auf etwas zu richten (und sogar abzudrücken), was man
> nicht kaufen oder töten will?

Nein, das jemand der eine geladene Waffe übergibt sich nicht beschweren
sollte wenn er dadurch sein Leben verliehrt. Besser er als ein anderer.

> das wäre mir nicht bekannt.

Dir scheint so einiges nicht bekannt zu sein.


viczena

unread,
Feb 15, 2004, 2:26:26 PM2/15/04
to

"H.- J. Kronemeyer" <h-j.kro...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jYcuvlPKsOBr-p...@320056825447-0001.dialin.t-online.de...
> on Sun, 15 Feb 2004 18:28:06 UTC, "viczena" <p...@viczena.de> wrote:
> >sie können auch locker in hosentaschen, manteltaschen, handtaschen
> > und auch im hosenbund (barami hip grip) sein...
>
> Und welchen Sinn macht es dann, eine Waffe mit sich zu führen, wenn
> man nicht schnell an die Waffe herankommt?

schnell ist relativ. und besser man hat einen revolver dabei als nicht.
(rechtliche voraussetzungen etc. gegeben...)


>
> > Und so wie der im Laden die Waffe aus der
> > > Tasche gefummelt hat, hätte sich jederzeit ein Schuss lösen können.
> >
> > nuja, das kann ich hier nicht nachvollziehen. aber es gehen mehr schüsse
los
> > bei dem verbringen von waffen aus (oder vor allen dingen in) ein holster
als
> > anders....
>
> Mangelhafte Sachkunde und/oder Ausbildung. Das sollte doch wohl das
> mindeste sein, was zum ständigen Führen einer Waffe verlangt werden
> sollte oder? Wer schon beim ziehen oder holstern einer Waffe um sich
> schiesst, sollte besser keine Waffe tragen.

wie kommst du darauf? weiter oben hast du behauptet, du hättes davon nix
geschrieben. also was nu?

> Die Waffe die er da zog war eine Antiquität, kein moderner Revolver
> mit den entsprechenden Sicherheitseinrichtungen.

ein single action? der ist sogar noch sicherer wie ein normaler DA revolver.
oder wovon sprichst du?

Ich bin mir nicht
> sicher, ob ein alter S&W Revolver schon die Hahnfallsicherungen hatte
> und ein im Stoff hängenbleibender und wieder vorschnellender Hahn
> nicht doch einen Schuss hätte auslösen können.

aha. ohne hahnfallsicherung ist der revolver also unsicher? wie siehts dann
erst mit 1911 aus, die "cocked und locked" geführt werden?

Abgesehen davon, wenn
> ich einen Revolver zur Reparatur bringe, wieso muss er dann geladen
> sein?

warum nicht?


>
> > > Ich habe ja nichts gegen ein liberaleres Waffenrecht mit
> > > Trageberichtung nach dem Vorbild einiger amerikanischen Bundesstaaten,
> > > aber dann bitte mit Sachverstand und entsprechender, nachgewiesener
> > > Sachkunde. Von mir aus auch mit Wiederholungsprüfungen und Verlust der
> > > Berechtigung wenn man auffällig wird. Da könnte ich gut mit leben.
> >
> > wo war da was auffällig? oder wo fehlte es am sachverstand oder der
> > sachkunde?
>
> Übergabe einer Waffe an einen anderen ohne auf deren Ladezustand
> hinzuweisen ist kein mangelnder Sachverstand oder fehlende Sachkunde?

nö. denn es bleibt in der verantwortung des annehmenden. schiesslehrgänge
etc ausgenommen. und der verkäufer war sich dess bewusst und hat ohne
besonderen umstände entsprechend gehandelt. so what.

> Das ist das mindeste was ich von einem verlange wenn er mir eine Waffe
> übergibt.

nö. ich erwarte grundsätzlich überhaupt nix von dem, der mir die waffe
übergibt. in der sachkundeprüfung wärst du jetzt bereits durchgefallen...


Das ich zusätzlich kontrolliere ist selbstverständlich.

nicht nur selbstverständlich, sondern es ist eine unbedingte voraussetzung,
die deine sachkunde und eignung und zuverlässigkeit dokumentiert

> Sowas lernt man eigentlich bei jedem Sachkundelehrgang und wohl auch
> bei jeder Armee der Welt. Selbst bei der gloreichen amerikanischen
> Armee dürfte der Rekrut anschliessend im Dreck liegen, wenn er seinem
> Ausbilder eine Waffe mit falscher Ladezustandsangabe übergibt.

nö. denn es gibt keinen "falschen" ladezustand. nur in deiner phantasie.

in der army wie im sachkundelehrgang wie überall auf der welt gilt: jede
waffe ist grundsätzlich als geladen zu betrachten.

peter


viczena

unread,
Feb 15, 2004, 2:28:14 PM2/15/04
to

"Murat Urkan" <Murat...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0oga5$a8s$01$1...@news.t-online.com...

> "viczena" schrieb
> > das es in der us-army (oder sonstwo, ausser in hollywood oder
> sat1-rtl-pro7)
> > üblich ist, waffen auf etwas zu richten (und sogar abzudrücken), was man
> > nicht kaufen oder töten will?
>
> Nein, das jemand der eine geladene Waffe übergibt sich nicht beschweren
> sollte wenn er dadurch sein Leben verliehrt. Besser er als ein anderer.

falsch. die verantwortung liegt IMMER beim schützen. remember (hoffenlich)
sachkundelehrgang: JEDE waffe ist grundsätzlich als geladen anzusehen...

>
> > das wäre mir nicht bekannt.
>
> Dir scheint so einiges nicht bekannt zu sein.
>
>

ja, zum beispiel das ich dafür verantwortlich sein soll, wenn ein anderer
jemanden mit meiner waffe erschiesst.

peter


MakkeReu

unread,
Feb 15, 2004, 2:29:47 PM2/15/04
to

"H.- J. Kronemeyer" <h-j.kro...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jYcuvlPKsOBr-p...@320056825447-0001.dialin.t-online.de...
> > > Klar ist das die absolute Minderheit, aber es gibt solche Idioten, und
> > > diese Idioten gehören gestoppt - darin sind wir uns wohl alle einig.
> >
> > Recht hast Du. Gehören genauso gestoppt wie leute die Realität und
Märchen
> > nicht auseinander halten können. Würde vorschlagen du postest deine
Märchen
> > de.talk.maerchenstunde. Wäre schön wenn wir uns da auch alle einig wären
> > Gruß Makke
>
> Komm mal wieder runter. Ich habe beide Sorten Jäger kennengelernt.

Ich habe nichts gegen eine gute Diskusion. Da kann ich mich auch nicht in
der Form ereifern wie es hier der Fall ist. Das Problem mit Jürgens Posting
war halt der offenbar konstruierte Fall und sein "da krümmt sich mir der
Zeigefinger-"Spruch . Die Tatsache, das er sich dann alles Nach und Nach so
zurecht gelegt hat wie er es gebraucht hat bringt mich schon "rauf".
Was die Übergriffe angeht würde ich das schon für "normal" im Sinn der
menschlichen Natur halten. Im Moment kann man im TV beinahe täglich
Viedeomitschnitte von zivilen Polizeiwagen auf unseren Autobahnen sehen. Ich
denke, das es da für mich ein deutlich höheres Risiko gibt zu sterben als
mit verquerten Waffenbesitzern.

MakkeReu

unread,
Feb 15, 2004, 2:32:32 PM2/15/04
to

"Bernd Schönlaub" <Be...@schoenlaub.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0obk9$o02$06$2...@news.t-online.com...

Und man überprüft als erstes den Ladezustand einer Waffe, wenn man sie
bekommt.
Lief doch gut.
Fehler werden überall gemacht.
> ________________________________________________________________________
>
>


MakkeReu

unread,
Feb 15, 2004, 2:36:43 PM2/15/04
to

"H.- J. Kronemeyer" <h-j.kro...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jYcuvlPKsOBr-p...@320056825447-0001.dialin.t-online.de...
> on Sun, 15 Feb 2004 18:28:06 UTC, "viczena" <p...@viczena.de> wrote:
>
> >
> > > Wenn schon jemand meint, in der Fussgängerzone eine Waffe führen zu
> > > müssen, dann auch vernünftig in einem Holster und nicht lose in der
> > > Manteltasche denn da hätte sie ihm im Notfall nichts genutzt, so
> > > vergraben wie die war.
> >
> > wer sagt das? wo steht geschrieben, dass revolver im holster geführt
werden
> > müssen?
>
> Habe ich das irgendwo geschrieben?
>
> >sie können auch locker in hosentaschen, manteltaschen, handtaschen
> > und auch im hosenbund (barami hip grip) sein...
>
> Und welchen Sinn macht es dann, eine Waffe mit sich zu führen, wenn
> man nicht schnell an die Waffe herankommt?
>
Woher willst Du wissen, das er die Waffe nicht nur falsch transportiert hat.
Rechtlich ist die Waffe geführt worden. Zugriffsbereit ist eine Waffe nach
dem Gesetz auch wenn man sie erst aus der Jacke fummeln muß.

viczena

unread,
Feb 15, 2004, 2:42:49 PM2/15/04
to

"MakkeReu" <makk...@cityweb.de> schrieb im Newsbeitrag
news:402fc94e$0$270$a961...@news.cityweb.de...

>
> "Bernd Schönlaub" <Be...@schoenlaub.de> schrieb im Newsbeitrag
> >
> > Hallo Peter,
> >
> > das steht hier, glaube ich, nicht zur Debatte.
> > Man legt niemandem eine Waffe hin ohne den Hinweis,
> > dass sie geladen ist.
> >
> >
> > Gruß, Bernd
>
> Und man überprüft als erstes den Ladezustand einer Waffe, wenn man sie
> bekommt.
> Lief doch gut.
> Fehler werden überall gemacht.

vor allen dingen: da war gar kein fehler. wo hätte denn der jäger entladen
sollen? auf der strasse vor dem laden? oder auf der toilette? oder an der
theke? das hat ja dann der büchsenmacher gemacht. wie es sich gehört. so
what.

wenn ich bei der sachkundeprüfunge eine waffe mit den worten "ungeladen"
übergebe, und der proband spart sich die überprüfung des ladezustandes, ist
er durchgefallen. schnell und schmerzlos.

peter


H.- J. Kronemeyer

unread,
Feb 15, 2004, 3:45:30 PM2/15/04
to
> >
> > Mangelhafte Sachkunde und/oder Ausbildung. Das sollte doch wohl das
> > mindeste sein, was zum ständigen Führen einer Waffe verlangt werden
> > sollte oder? Wer schon beim ziehen oder holstern einer Waffe um sich
> > schiesst, sollte besser keine Waffe tragen.
>
> wie kommst du darauf? weiter oben hast du behauptet, du hättes davon nix
> geschrieben. also was nu?
>

Lies richtig. Du schreibst:
Zitat:


nuja, das kann ich hier nicht nachvollziehen. aber es gehen mehr
schüsse los
bei dem verbringen von waffen aus (oder vor allen dingen in) ein
holster als
anders....

Zitat Ende.

Und ich antworte eben darauf sinngemäß, wenn schon jemand seine Waffe
nicht gescheit holstern oder ziehen kann, sollte er besser die Finger
von Waffen lassen oder seine Ausbildung verbessern. Meine Meinung.
Muss ja nicht deine sein.

> > Die Waffe die er da zog war eine Antiquität, kein moderner Revolver
> > mit den entsprechenden Sicherheitseinrichtungen.
>
> ein single action? der ist sogar noch sicherer wie ein normaler DA revolver.
> oder wovon sprichst du?
>

Ist das dein üblicher Diskussionsstil? Ein Highway Patrol Police oder
noch was älteres von S&W war es. DA-Revolver.
Wieso wird einem eigentlich immer empfohlen, bei SA-Revolver älterer
Bauart die Kammer vor dem Hahn freizulassen, wenn er doch so sicher
ist? Sollte es vielleicht daran liegen, das die Fangrast erst später
eingeführt wurde, nicht unbedingt sicher ist wenn die Waffe direkt auf
den Hahn fällt und der Schütze die Fangrast auch wirklich bewusst
einlegen muss?



>
> Ich bin mir nicht
> > sicher, ob ein alter S&W Revolver schon die Hahnfallsicherungen hatte
> > und ein im Stoff hängenbleibender und wieder vorschnellender Hahn
> > nicht doch einen Schuss hätte auslösen können.
>
> aha. ohne hahnfallsicherung ist der revolver also unsicher? >
>

Ja, wenn die Waffe so aus der Tasche gezogen wird, das der Hahn dabei
gespannt, nicht einrastet und wieder nach vorne fallen kann. Nenne mir
nun die Sicherheitseinrichtungen eines Highway Patrol Police: Wird
beim vorschnellen das Hahnes verhindert, das der Schlagbolzen den
Zündsatz erreicht? Wird der Weg erst freigegeben, wenn der Hahn
einrastet?

>wie siehts dann
> erst mit 1911 aus, die "cocked und locked" geführt werden?

Sehr sicher, da durch die Sicherung ein vorschnellen des Hahnes
verhindert wird. Zusätzlich gibt es da ja auch noch die
Handballensicherung.

> Abgesehen davon, wenn
> > ich einen Revolver zur Reparatur bringe, wieso muss er dann geladen
> > sein?
>
> warum nicht?
>

Blöde Antwort aber kein Argument. Was soll das?
Was soll es bringen, eine vermutlich defekte Waffe geladen zum Händler
zu schleppen?


>
> > Das ist das mindeste was ich von einem verlange wenn er mir eine Waffe
> > übergibt.
>
> nö. ich erwarte grundsätzlich überhaupt nix von dem, der mir die waffe
> übergibt. in der sachkundeprüfung wärst du jetzt bereits durchgefallen...

Interessant. Wenn ich den Übergebenden nach dem Ladezustand der Waffe
frage, wenn er es mir nicht sagt, falle ich durch die Prüfung? Jetzt
wirds lächerlich. Wenn ich Schritt zwei danach vergesse, die Kontrolle
des Ladezustandes, dann ja.
Meine Prüfungen habe ich im übrigen bestanden. Mit obiger
Vorgehensweise. Frage nach Ladezustand und Kontrolle desselben.
Ich hätte allerdings so meine Zweifel, ob ich die Prüfungen (Sachkunde
wie auch Schiessleiter) bestanden hätte, wenn ich dem Prüfer geladene
Waffen ohne Hinweis übergeben hätte.

> Das ich zusätzlich kontrolliere ist selbstverständlich.
>
> nicht nur selbstverständlich, sondern es ist eine unbedingte voraussetzung,
> die deine sachkunde und eignung und zuverlässigkeit dokumentiert

Habe ich was anderes geschrieben?



> nö. denn es gibt keinen "falschen" ladezustand. nur in deiner phantasie.
>
> in der army wie im sachkundelehrgang wie überall auf der welt gilt: jede
> waffe ist grundsätzlich als geladen zu betrachten.

Sagen wir es mal so. Wenn GI Joe seinem Ausbilder eine Waffe mit den
Worten "Entladen und gesichert" übergibt, wird GI Joe sicherlich eine
Meinung über den Ladezustand seiner Waffe haben, nämlich entladen. Der
Ausbilder wird das sicherlich kontrollieren. Purzelt dabei nun eine
Patrone aus dem Verschluss war die Annahme und Aussage von GI Joe über
den Ladezustand der Waffe sicherlich falsch. Wer kriegt denn nun den
Ärger und macht die Liegestützen? Der Ausbilder?


Grundsätzlich:
Ich bin kein Waffengegner, im Gegenteil. Ich fordere nur ein gewisses
Maß an Sachkunde im Umgang mit Schusswaffen. In welchem Umfang,
darüber mag man diskutieren. Der Sachkundenachweis für Sportschützen
ist sicherlich ausreichend. Was wird eigentlich in den amerikanischen
Bundestaaten in denen es die Trageerlaubnis gibt, an Sachkunde
verlangt?

viczena

unread,
Feb 15, 2004, 4:03:48 PM2/15/04
to

"H.- J. Kronemeyer" <h-j.kro...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jYcuvlPKsOBr-p...@320056825447-0001.dialin.t-online.de...
> Und ich antworte eben darauf sinngemäß, wenn schon jemand seine Waffe
> nicht gescheit holstern oder ziehen kann, sollte er besser die Finger
> von Waffen lassen oder seine Ausbildung verbessern. Meine Meinung.
> Muss ja nicht deine sein.
>

wie kommst du darauf, dass der jäger das nicht konnte? und woraus schliesst
du, das es ungescheit ist, einen revolver in der manteltasche zu
transportieren?


> > > Die Waffe die er da zog war eine Antiquität, kein moderner Revolver
> > > mit den entsprechenden Sicherheitseinrichtungen.
> >
> > ein single action? der ist sogar noch sicherer wie ein normaler DA
revolver.
> > oder wovon sprichst du?
> >
>
> Ist das dein üblicher Diskussionsstil? Ein Highway Patrol Police oder
> noch was älteres von S&W war es. DA-Revolver.

> Wieso wird einem eigentlich immer empfohlen, bei SA-Revolver älterer
> Bauart die Kammer vor dem Hahn freizulassen, wenn er doch so sicher
> ist? Sollte es vielleicht daran liegen, das die Fangrast erst später
> eingeführt wurde, nicht unbedingt sicher ist wenn die Waffe direkt auf
> den Hahn fällt und der Schütze die Fangrast auch wirklich bewusst
> einlegen muss?

das kommt noch aus der alten zeit. im übrigen: weisst du, ob unter dem
hammer des revolvers eine geladen patrone war?...

>
> >
> > Ich bin mir nicht
> > > sicher, ob ein alter S&W Revolver schon die Hahnfallsicherungen hatte
> > > und ein im Stoff hängenbleibender und wieder vorschnellender Hahn
> > > nicht doch einen Schuss hätte auslösen können.
> >
> > aha. ohne hahnfallsicherung ist der revolver also unsicher? >
> >
>
> Ja, wenn die Waffe so aus der Tasche gezogen wird, das der Hahn dabei
> gespannt, nicht einrastet und wieder nach vorne fallen kann. Nenne mir

> nun die Sicherheitseinrichtungen eines Highway Patrol Police: Wird üblich


> beim vorschnellen das Hahnes verhindert, das der Schlagbolzen den
> Zündsatz erreicht? Wird der Weg erst freigegeben, wenn der Hahn
> einrastet?

ich wüsste gerne, wie du einen revolver aus einer tasche ziehst, und dabei
den hahn spannst. hab das gerade mal probiert. es sei denn, du ziehst immer
"mündung voraus"..

>
> >wie siehts dann
> > erst mit 1911 aus, die "cocked und locked" geführt werden?
>
> Sehr sicher, da durch die Sicherung ein vorschnellen des Hahnes
> verhindert wird. Zusätzlich gibt es da ja auch noch die
> Handballensicherung.

rotfl. aber der transport von revolvern ohne fallsicherung ist unsicher....

>
>
>
> > Abgesehen davon, wenn
> > > ich einen Revolver zur Reparatur bringe, wieso muss er dann geladen
> > > sein?
> >
> > warum nicht?
> >
>
> Blöde Antwort aber kein Argument. Was soll das?
> Was soll es bringen, eine vermutlich defekte Waffe geladen zum Händler
> zu schleppen?

was spricht dagegen? vor allen dingen, wenn sich der defekt erst während der
jagd einstellt (wo soll er denn entladen?)? bei diversen waffendefekten
bringst du die waffe übrigens immer geladen zum büchsenmacher. manchmal
sogar gespannt und entsichert. so what?


>
> >
> > > Das ist das mindeste was ich von einem verlange wenn er mir eine Waffe
> > > übergibt.
> >
> > nö. ich erwarte grundsätzlich überhaupt nix von dem, der mir die waffe
> > übergibt. in der sachkundeprüfung wärst du jetzt bereits
durchgefallen...
>
> Interessant. Wenn ich den Übergebenden nach dem Ladezustand der Waffe
> frage, wenn er es mir nicht sagt, falle ich durch die Prüfung?

wenn du den ladezustand nicht prüfst, dann ja. und das ist absolut
unabhängig davon, was dein gegenüber sagt.

Jetzt
> wirds lächerlich. Wenn ich Schritt zwei danach vergesse, die Kontrolle
> des Ladezustandes, dann ja.

vergessen? das einzig notwendige?

> Meine Prüfungen habe ich im übrigen bestanden. Mit obiger
> Vorgehensweise. Frage nach Ladezustand und Kontrolle desselben.
> Ich hätte allerdings so meine Zweifel, ob ich die Prüfungen (Sachkunde
> wie auch Schiessleiter) bestanden hätte, wenn ich dem Prüfer geladene
> Waffen ohne Hinweis übergeben hätte.

merke: du übergibst IMMER eine geladene waffe. auch wenn es dein prüfer ist.
und egal was du sagst.


>
> > Das ich zusätzlich kontrolliere ist selbstverständlich.
> >
> > nicht nur selbstverständlich, sondern es ist eine unbedingte
voraussetzung,
> > die deine sachkunde und eignung und zuverlässigkeit dokumentiert
>
> Habe ich was anderes geschrieben?

halb halb. dein augenmerk ist zu sehr auf dem, was dein gegenüber dir
erzählt. und zu wenig bei dem, was deine aufgabe ist. da kann man es schon
mal "vergessen". keep it simple. kontrolliere einfach immer die waffe,. und
diskutier nicht rum..

>
> > nö. denn es gibt keinen "falschen" ladezustand. nur in deiner phantasie.
> >
> > in der army wie im sachkundelehrgang wie überall auf der welt gilt: jede
> > waffe ist grundsätzlich als geladen zu betrachten.
>
> Sagen wir es mal so. Wenn GI Joe seinem Ausbilder eine Waffe mit den
> Worten "Entladen und gesichert" übergibt, wird GI Joe sicherlich eine
> Meinung über den Ladezustand seiner Waffe haben, nämlich entladen. Der
> Ausbilder wird das sicherlich kontrollieren. Purzelt dabei nun eine
> Patrone aus dem Verschluss war die Annahme und Aussage von GI Joe über
> den Ladezustand der Waffe sicherlich falsch. Wer kriegt denn nun den
> Ärger und macht die Liegestützen? Der Ausbilder?

ja und? wo du wollen damit sagen? der schütze bekommt denselben anschiss,
wenn er nicht über die mauer kommt oder die hemden nicht genau a4 (bzw
zölliges) format haben. oder wenn seine annahmen und aussagen über die
sauberkeit der latrine sicherlich falsch sind. was hat das mit der
handhabung von waffen zu tun?

>
> Grundsätzlich:
> Ich bin kein Waffengegner, im Gegenteil. Ich fordere nur ein gewisses
> Maß an Sachkunde im Umgang mit Schusswaffen.

womit wir wieder beim thema sind: was hat besagter fall mit mangelnder
sachkunde zu tun?

In welchem Umfang,
> darüber mag man diskutieren. Der Sachkundenachweis für Sportschützen
> ist sicherlich ausreichend.

das ist soweit richtig.

Was wird eigentlich in den amerikanischen
> Bundestaaten in denen es die Trageerlaubnis gibt, an Sachkunde
> verlangt?

dort wird es mehr oder weniger als kulturgut vorausgesetzt...

peter


Murat Urkan

unread,
Feb 15, 2004, 4:48:52 PM2/15/04
to
"viczena" schrieb

> falsch. die verantwortung liegt IMMER beim schützen. remember (hoffenlich)
> sachkundelehrgang: JEDE waffe ist grundsätzlich als geladen anzusehen...

Dann solltest Du dich auch an die Sachkunde erinnern:

* Übergib eine Waffen einem anderen nur im Zustand der Sicherheit, also den
Revolver leer mit ausgeschwenkter Trommel, die Pistole ohne Magazin mit
geöffnet festgestelltem Verschluss!

* Lege die Waffe nie geladen oder gar geladen und gespannt ab! Die Waffe
darf nur folgendermaßen abgelegt werden:

Bei Selbstladepistolen: Das Magazin herausgenommen und der Verschluss im
geöffneten Zustand verriegelt,

bei Revolvern: Mit herausgeschwenkter und entleerter Trommel,

bei Langwaffen: in die dafür bereitstehenden Waffenständer mit geöffnetem
Verschluss. Bei Mehrladern ist das Magazin zu entfernen.

So steht es zumindest in meinen Sachkundeunterlage. Und die Deutsche
Sachkundeprüfung gilt nicht für die US-Army, aber sehr wohl für einen
Deutschen Jäger. Eine Arme die sich an den Punkt "Richte die Waffe nie auf
Personen!" Einhält währe im übrigen nicht sonderlich schlagkräftig.


viczena

unread,
Feb 15, 2004, 4:59:55 PM2/15/04
to
welche sportordnung zitierst du da?

und vor allem: was hat das mit der jagd oder dem führen von waffen zu tun?

womit ich nicht gesagt haben will, dass diese vorsichtsmassnahmen nicht
sinnvoll sind. manchmal ist aber ganz anderes sinnvoll.

es bleibt dabei: der empfänger, der die tatsächliche gewalt ausübt, ist in
der pflicht...

peter

"Murat Urkan" <Murat...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:c0opgc$tla$00$1...@news.t-online.com...


> Deutschen Jäger. Eine Arme die sich an den Punkt "Richte die Waffe nie auf
> Personen!" Einhält währe im übrigen nicht sonderlich schlagkräftig.
>

die regel lautet exakt: richte deine waffe niemals auf etwas, was du nicht
entweder erschiessen oder kaufen willst...

peter

>


H.- J. Kronemeyer

unread,
Feb 15, 2004, 5:54:35 PM2/15/04
to
> >
>
> wie kommst du darauf, dass der jäger das nicht konnte? und woraus schliesst
> du, das es ungescheit ist, einen revolver in der manteltasche zu
> transportieren?
>

Kommt darauf an zu welchem Zweck. Selbstschutz? Wie sieht es dann mit
dem schnellem Zugriff aus? Der war in diesem Fall nicht gegeben. Er
hatte etwas Mühe, den Revolver aus der Tasche zu bekommen.
Zur Reparatur? Okay, aber warum dann geladen. Eine defekte Waffe ist
geladen nun einmal ein Sicherheitsrisiko.


>
> das kommt noch aus der alten zeit. im übrigen: weisst du, ob unter dem
> hammer des revolvers eine geladen patrone war?...

Bis 6 zählen kann ich noch. Es lagen 6 Patronen auf der Theke.


>
> ich wüsste gerne, wie du einen revolver aus einer tasche ziehst, und dabei
> den hahn spannst. hab das gerade mal probiert. es sei denn, du ziehst immer
> "mündung voraus"..
>

Ich nicht. Aber der Herr in Grün fummelte recht lange herum bis er das
Ding aus der Tasche hatte. Da kann auch "Mündung voran" durchaus
vorgekommen sein. Sehr sicher sah das nicht aus.


>
> rotfl. aber der transport von revolvern ohne fallsicherung ist unsicher....
>

Äpfel und Birnen. Bei der 1911er wird das bei korrekt funktionierend
Sicherungen (zb. Mündung voran aus der Tasche fummeln) verhindert,
aber was ist mit alten Revolvern ohne entsprechende Sicherungen?

>
> was spricht dagegen? vor allen dingen, wenn sich der defekt erst während der
> jagd einstellt (wo soll er denn entladen?)? bei diversen waffendefekten
> bringst du die waffe übrigens immer geladen zum büchsenmacher. manchmal
> sogar gespannt und entsichert. so what?
>

Unnötiges Risiko, abgesehen von gewissen Defekten ist es absolut
unnötig, eine geladene Waffe zum Büchsenmacher zu schleppen. Und
entladen (das war ja möglich), im Revier, im Wagen, wo denn sonst? Die
Jäger die ich so kenne laden und entladen ihre Waffe im Revier.
Ausnahme war bis zur Änderung des Waffen- und Jagdrechtes die
Kurzwaffe. Allerdings nutzt mir die geladen und defekt auch nichts und
stellt unter Umständen ein Risiko da. Stelle ich also im Revier fest,
das meine Kurzwaffe einen Defekt hat und ich im Anschluß zum
Büchsenmacher will, entlade ich die Waffe wenn möglich. Wobei ich das
"möglich" nicht auf die Örtlichkeit beziehe, sondern auf die
technische Möglichkeit.
Unser Jäger wird also einen Defekt an seiner Waffe festgestellt haben.
Zu Hause, im Revier, auf dem Schiessstand. Wohl kaum auf dem Weg vom
oder zum Revier (Schiesstand usw..) oder gehst du davon aus, das der
Herr in seinem Wagen, Bus, Zug oder Strassenbahn seine geladene Waffe
zieht und sie ausprobiert?


>
> halb halb. dein augenmerk ist zu sehr auf dem, was dein gegenüber dir
> erzählt. und zu wenig bei dem, was deine aufgabe ist. da kann man es schon
> mal "vergessen". keep it simple. kontrolliere einfach immer die waffe,. und
> diskutier nicht rum..
>

Mache ich grundsätzlich. Aber sein Gegenüber zu fragen und somit auch
darauf aufmerksam zu machen, den Ladezustand seiner Waffe vor Übergabe
zu kontrollieren kann nie falsch sein. So als kleine Erinnerung.


>
> womit wir wieder beim thema sind: was hat besagter fall mit mangelnder
> sachkunde zu tun?

Unsichere Waffenhandhabung. Du hast nicht gesehen, wie er die Waffe
aus dem Mantel fischte. Das ist zwar schon ein paar Jahre her und ich
hatte damals noch keine WBK, aber das und auch das Gesicht des
Händlers werde ich nie vergessen. Übrigens nicht die einzigste
unsichere Waffenhandhabung die ich erlebt habe. Etwas drastischer war
der Schütze auf einem überwiegend jagdlich genutzen Wurfscheibenstand.
Ich weiss nicht, ob er Jäger oder Sportschütze war. Ist auch egal.
Nach einem Langwaffenschiessen habe ich dort noch etwas zugeschaut
(ich selber schiesse keine Wurfscheiben) und der Schütze viel durch
Probleme mit seiner Waffe auf. Er bekam häufiger keinen Schuss raus.
Ich weiss nicht, gibt es Flinten mit automatischer Sicherung? Waffe
wird geschlossen und ist automatisch gesichert? Jedenfalls vergaß er
wohl gelegentlich die Waffe zu entsichern und schimpfte dann lauthals
auf die "blöde Kanone". Als ihm das während eines Durchgangs wieder
passierte drehte er sich mit der Waffe in Bauchhöhe haltend über die
anderen Schützenstände hinwegschwenkend, schimpfend und am Abzug
fummelnd in Richtung Aufsicht und Zuschauer: "Scheißding. Wieso tuts
das nicht! "
So flott habe ich die Aufsicht noch nie gesehen. Die Sicherung der
Waffe hat zum Glück funktioniert. Der Schütze hatte sich derart über
den "Defekt" geärgert, das er seine Umgebung in dem Moment total
vergessen hatte.

Worauf ich hinaus will.
Wir gehen mit Waffen um und die sind nun einmal keine Spielzeuge.
Sicherheit ist das A und O. Die eigene und die des Umfeldes. Wer die
Sicherheit anderer gefährdet und dazu zähle ich auch die Übergabe
einer geladenen Waffe an einen anderen ohne entsprechenden Hinweis,
sollte über seinen Umgang mit Waffen vielleicht mal etwas nachdenken.

> Was wird eigentlich in den amerikanischen
> > Bundestaaten in denen es die Trageerlaubnis gibt, an Sachkunde
> > verlangt?
>
> dort wird es mehr oder weniger als kulturgut vorausgesetzt...

Irgendeine Voraussetzung wird es doch wohl geben? Diese Erlaubnis wird
doch nicht auf blauen Dunst heraus ausgestellt. Muss ich mich mal
schlau machen.

Heinz-Jürgen

H.- J. Kronemeyer

unread,
Feb 15, 2004, 5:54:35 PM2/15/04
to
> > Und welchen Sinn macht es dann, eine Waffe mit sich zu führen, wenn
> >
> Woher willst Du wissen, das er die Waffe nicht nur falsch transportiert hat.
> Rechtlich ist die Waffe geführt worden. Zugriffsbereit ist eine Waffe nach
> dem Gesetz auch wenn man sie erst aus der Jacke fummeln muß.

Rechtlich hat er die Waffe geführt aber war für einen Jäger das Führen
einer Waffe damals (ca 15 Jahre her) nicht auch nur auf dem direktem
Weg zur und von der Jagdausübung zulässig?
Auf dem Weg zum Büchsenmacher hätte er die Waffe dann doch eigentlich
entladen müssen, oder?

viczena

unread,
Feb 15, 2004, 6:15:05 PM2/15/04
to
auf dem weg von und zur berechtigten jagdausübung war es zulässig. und damit
auch auf dem weg zum büchsenmacher.

was uns zu der interessanten frage führt, was ein jäger mit einem
waffendefekt macht, der nicht mehr entladen kann und eine scharfe kugel im
lauf hat. kampfräummitteldienst rufen? BKA anrücken lassen? im revier
warten, bis ein berechtigter vorbeikommt, dem er seine waffe überlassen
kann? und dabei verdursten und verhungern?

peter

"H.- J. Kronemeyer" <h-j.kro...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jYcuvlPKsOBr-p...@320056825447-0001.dialin.t-online.de...

Lars Stein

unread,
Feb 16, 2004, 2:59:08 AM2/16/04
to
Juergen Nieveler schrieb:
> "L. Johannsen" <l.joh...@gmx.de> wrote:
>
>
>>Aber jetzt mal ganz im Ernst, bin zwar selbst kein Jäger, aber die
>>Notwendigkeit und die Akzeptanz der Jagd steht für mich außer Frage.
>
>
> Kommt immer ganz auf die Gegend an - bei Jägern, die mitten im
> Wohngebiet vor den Augen von Kindern auf Katzen schießen krümmt sich
> bei mir der Zeigefinger...
>

Das kann und sollte er tun: Zum Wählen der Telefonnummer der Polizei und
Aufgeben der entsprechenden Anzeige.
Abschuss von wildernden Katzen ist erst ab einer Entfernung von 300 m ?
(Die Jagdscheinausbildung ist schon verdammt lang her), also ist das
unerlaubter Schußwaffengebrauch, wobei ich noch eine Gefährdung
Unbeteiligter unterstellen würde. Das dürfte für den Verlust des
Jagdscheines und damit der Waffen reichen.

Es ist jedenfalls nicht schade um einen solchen Jagdscheininhaber, außer
der angerichteten Imageschaden, der nicht wieder gut zu machen ist, ist
ein solcher Zeitgenosse ein lebensbedrohendes Risiko auf jeder
Gesselschaftsjagd.

Lars

Dietrich Napiontek

unread,
Feb 16, 2004, 3:43:04 AM2/16/04
to

> was spricht dagegen? vor allen dingen, wenn sich der defekt erst während der
> jagd einstellt (wo soll er denn entladen?)? bei diversen waffendefekten
> bringst du die waffe übrigens immer geladen zum büchsenmacher. manchmal
> sogar gespannt und entsichert. so what?

Naja ich weiß net, als Gelegenheitsschütze ohne WBK würde ich selbst mit
selbiger das Taxi für den Büchsenmacher zum Stand, zurück, seinen
Stundenlohn und nen Kasten Bier zahlen, Safety first.

--
Zwischenstand der jährlichen Diskussion "Wie versenke ich einen
Flugzeugträger?" in dem : "Träger mächtig gross und schwer, braucht viel
mehr Puffpuff zum Versenken."

viczena

unread,
Feb 16, 2004, 4:33:50 AM2/16/04
to
ich kenne keinen jäger, der sowas macht. ich kenne nur welche, die welche
kennen, die einen opa haben...

trotzdem reicht es, um die gutmensch-keule aus dem sack zu holen.
denkt denn keiner daran, dass aus der beschäftigung mit illusionen
irgendwannmal wahrheit wird?

und dann kommen neue gesetze für fälle, die gar nicht eintreten (oder
höchstens einmal in 10 jahren). aber alle anderen waffenbesitzer gängeln.


peter

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0pt8d$8ah$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

Lars Stein

unread,
Feb 16, 2004, 4:39:00 AM2/16/04
to
viczena schrieb:

> auf dem weg von und zur berechtigten jagdausübung war es zulässig. und damit
> auch auf dem weg zum büchsenmacher.
>

Was gibts denn beim Büchsenmacher zu jagen??

Meines Erachtens ist und war die Waffe hier immer zu transportieren.

> was uns zu der interessanten frage führt, was ein jäger mit einem
> waffendefekt macht, der nicht mehr entladen kann und eine scharfe kugel im
> lauf hat. kampfräummitteldienst rufen? BKA anrücken lassen? im revier
> warten, bis ein berechtigter vorbeikommt, dem er seine waffe überlassen
> kann? und dabei verdursten und verhungern?
>

Patrone abschiessen, Schlosse abschlagen, Verschluss öffnen und oder
entfernen, bei Kipplaufwaffen die Läufe abnehmen, Transport der Waffe
möglichst gut Stoß geschützt im Futteral...

Ein Jäger oder Sportschütze sollte seine Waffen so gut kennen, das er
die Gefahr durch die scharfe Patrone minimieren kann.


Und zum besagten Grünrock ist zu sagen:

Wenn der Büchsenmacher bei der Übernahme der Waffe den Revolver durch
Ausschwenken der Trommel und Entnahme der Patronen entladen kann, dann
hätte es auch der ältere Herr gekonnt.

Das damals solche Dinge nicht so eng gesehen wurden, weil Kläger und
Richter weiter weg waren, ändert nichts am Sicherheitsrisiko.

Wenn heute so etwas auffällt oder sogar etwas passiert, sind wir wieder
ein Stück näher an der nächsten Waffenrechts"reform", weil dann alle
Sportschützen und Jäger zu unzuerlässigen Idioten und Waffennarren
gestempelt werden vor denen die Gesellschaft "geschützt werden muß. Bild
freut sich schon!!!

Und das kann ich ebensowenig brauchen wie eine Kugel im Leib, weil ich
zufällig im selben Geschäft von einem neuen Püster Träume.

Gruß

Lars

viczena

unread,
Feb 16, 2004, 5:03:06 AM2/16/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0q33m$dnt$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

> viczena schrieb:
> > auf dem weg von und zur berechtigten jagdausübung war es zulässig. und
damit
> > auch auf dem weg zum büchsenmacher.
> >
>
> Was gibts denn beim Büchsenmacher zu jagen??
>
> Meines Erachtens ist und war die Waffe hier immer zu transportieren.

das ist nur dein erachten, keine realität...

>
> > was uns zu der interessanten frage führt, was ein jäger mit einem
> > waffendefekt macht, der nicht mehr entladen kann und eine scharfe kugel
im
> > lauf hat. kampfräummitteldienst rufen? BKA anrücken lassen? im revier
> > warten, bis ein berechtigter vorbeikommt, dem er seine waffe überlassen
> > kann? und dabei verdursten und verhungern?
> >
>
> Patrone abschiessen, Schlosse abschlagen, Verschluss öffnen und oder
> entfernen, bei Kipplaufwaffen die Läufe abnehmen, Transport der Waffe
> möglichst gut Stoß geschützt im Futteral...

und wenn das nicht möglich ist? lies die frage nochmal...

>
> Ein Jäger oder Sportschütze sollte seine Waffen so gut kennen, das er
> die Gefahr durch die scharfe Patrone minimieren kann.

aha.

>
>
> Und zum besagten Grünrock ist zu sagen:
>
> Wenn der Büchsenmacher bei der Übernahme der Waffe den Revolver durch
> Ausschwenken der Trommel und Entnahme der Patronen entladen kann, dann
> hätte es auch der ältere Herr gekonnt.

warum sollte er denn, wenn der büchsenmacher es getan hat? und wie kommst
du darauf, dass der besitzer die waffe nicht entladen konnte? vielleicht
wollte er das nicht?

>
> Das damals solche Dinge nicht so eng gesehen wurden, weil Kläger und
> Richter weiter weg waren, ändert nichts am Sicherheitsrisiko.

welches sicherheitsrisiko? du postulierst immer wieder ein risiko, das nicht
da ist. ohne jedwedes argument, ausser deinem persönlichen erachten...

>
> Wenn heute so etwas auffällt oder sogar etwas passiert, sind wir wieder
> ein Stück näher an der nächsten Waffenrechts"reform", weil dann alle
> Sportschützen und Jäger zu unzuerlässigen Idioten und Waffennarren
> gestempelt werden vor denen die Gesellschaft "geschützt werden muß. Bild
> freut sich schon!!!

wir sind wegen leuten wie dir immer näher an gesetzesverschärfungen, die ihr
besserwisserisches "erachten" als allgemeine wahrheit verteidigen. und
gefahren heraufbeschwören, wo nie welche gewesen sind. und die nicht müde
werden, die begriffe "idioten" und "waffennarren" im zusammehang mit
waffenbesitzern als natürlich und selbstverstänbdlich anzusehen und zu
gebrauchen...

>
> Und das kann ich ebensowenig brauchen wie eine Kugel im Leib, weil ich
> zufällig im selben Geschäft von einem neuen Püster Träume.

na dann lass es doch....

peter

>
> Gruß
>
> Lars
>


Lars Stein

unread,
Feb 16, 2004, 5:18:54 AM2/16/04
to
viczena schrieb:

> ich kenne keinen jäger, der sowas macht. ich kenne nur welche, die welche
> kennen, die einen opa haben...
>

Jäger machen so etwas auch nicht, es gibt jedoch Jagdscheininhaber die
so etwas machen. Und leider sind diese Fälle gar nicht so selten...

Ich kenne leider mehrere (Fälle, meine ich) davon, auch unter uns Jägern
gibt es schwarze Schafe.

Neben einem Fall, der hier die Presse ging und auch aus Jägerkreisen
bestätigt wurde (kläffenden dackel in Nachbars Garten erschossen, der
"Jäger" war auch für den Abschuß von frei laufenden Hunden nur wenige
Meter vom Besitzer entfernt bekannt), bin ich mehrfach von unserem
Tierarzt mit Röntgenbildern konfrontiert worden, die Schrote,
KK-Geschosse und ähnliches in Katzen zeigten. Egal ob die betreffenden
Jagdschein hatten oder nicht, bevor diese Herrschaften nicht am Pranger
stehen, wird es immer ein Jäger gewesen sein. Da hilft auch kein
blauäugiges "Jäger machen sowas aber nicht"!!


> trotzdem reicht es, um die gutmensch-keule aus dem sack zu holen.
> denkt denn keiner daran, dass aus der beschäftigung mit illusionen
> irgendwannmal wahrheit wird?

Wenn es denn Illusionen wären...

>
> und dann kommen neue gesetze für fälle, die gar nicht eintreten (oder
> höchstens einmal in 10 jahren). aber alle anderen waffenbesitzer gängeln.
>

Gerade wenn aus den eigenen Reihen nicht gegen solche Zeitgenossen
vorgegangen wird, sondern vertuscht und verniedlicht ist genau dieses zu
befürchten. Wenn jene Zeitgenossen damit durchkommen, werden deren
Hemmungen immer weniger. Und der Imageschaden erfasst in sippenhaft auch
dich und mich..

Lars

Lars Stein

unread,
Feb 16, 2004, 8:04:21 AM2/16/04
to
viczena schrieb:

> "Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:c0q33m$dnt$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...
>
>>viczena schrieb:
>>
>>>auf dem weg von und zur berechtigten jagdausübung war es zulässig. und
>
> damit
>
>>>auch auf dem weg zum büchsenmacher.
>>>
>>
>>Was gibts denn beim Büchsenmacher zu jagen??
>>
>>Meines Erachtens ist und war die Waffe hier immer zu transportieren.
>
>
> das ist nur dein erachten, keine realität...
>

Wenn der Ton hier jetzt schärfer werden soll, bitte schön:

Nochmal seit wann kann man beim Büchsenmacher jagen?? Gibt es im
Büchsenmacherladen Wild, lässt sich dort die Jagd pachten, oder wirst du
im Geschäft zur Jagd eingeladen.

Eindeutig nein, damit ist der Büchsenmacherbesuch keine berechtigte
Jagdausübung, und du darfst die Waffe dorthin nur transportieren (also
verpackt, ungeladen sofern möglich und nicht mit wenigen Handgriffen
schussbereit zu machen).

Die Waffe geladen in der Manteltasche zu haben ist Führen der Selben,
und auf dem Weg durch die Stadt ob nun zu Fuß, im Bus oder PKW
waffenscheinpflichtig. Der Jagdschein jedenfalls legitimiert dieses nicht.

So steht es schon immer im Waffenrecht

>>>was uns zu der interessanten frage führt, was ein jäger mit einem
>>>waffendefekt macht, der nicht mehr entladen kann und eine scharfe kugel
>
> im
>
>>>lauf hat. kampfräummitteldienst rufen? BKA anrücken lassen? im revier
>>>warten, bis ein berechtigter vorbeikommt, dem er seine waffe überlassen
>>>kann? und dabei verdursten und verhungern?
>>>
>>
>>Patrone abschiessen, Schlosse abschlagen, Verschluss öffnen und oder
>>entfernen, bei Kipplaufwaffen die Läufe abnehmen, Transport der Waffe
>>möglichst gut Stoß geschützt im Futteral...
>
>
> und wenn das nicht möglich ist? lies die frage nochmal...
>

Welcher technischer Defekt hindert dich daran, die Waffe in ein Futteral
zu tun, das die Wahrscheinlichkeit einer ungewollten Schussauslösung
vermindert und darüber dem schon immer existierenden Anforderungen an
transport am nächsten kommt.

>
>>Ein Jäger oder Sportschütze sollte seine Waffen so gut kennen, das er
>>die Gefahr durch die scharfe Patrone minimieren kann.
>
>
> aha.

bist du nicht dazu in der Lage??

>
>
>>
>>Und zum besagten Grünrock ist zu sagen:
>>
>>Wenn der Büchsenmacher bei der Übernahme der Waffe den Revolver durch
>>Ausschwenken der Trommel und Entnahme der Patronen entladen kann, dann
>>hätte es auch der ältere Herr gekonnt.
>
>
> warum sollte er denn, wenn der büchsenmacher es getan hat? und wie kommst
> du darauf, dass der besitzer die waffe nicht entladen konnte? vielleicht
> wollte er das nicht?

Wie du meiner Formulierung entnehmen kannst, gehe ich davon aus, das er
das Entladen vergessen hat. Du unterstellst Vorsatz.

>
>
>>Das damals solche Dinge nicht so eng gesehen wurden, weil Kläger und
>>Richter weiter weg waren, ändert nichts am Sicherheitsrisiko.
>
>
> welches sicherheitsrisiko? du postulierst immer wieder ein risiko, das nicht
> da ist. ohne jedwedes argument, ausser deinem persönlichen erachten...

Eine geladene Waffe, defekt oder intakt, stellt immer ein
Sicherheitsrisko dar. Dieses ist nicht nur mein persönliches Erachten
sondern gängige Praxis ( siehe Sicherheitsüberprüfung der übernommenen
Waffe, wie sie bei jeder Sachkunde abgefragt wird). In welcher Lotterie
hast du deine Waffensachkunde erworben??

Nicht die Waffe ist gefährlich, sondern in der Regel der Mensch, der das
davon ausgehende Gefahrenpotential in unverantwortlicherweise ignoriert
und verniedlicht.

>
>
>>Wenn heute so etwas auffällt oder sogar etwas passiert, sind wir wieder
>>ein Stück näher an der nächsten Waffenrechts"reform", weil dann alle
>>Sportschützen und Jäger zu unzuerlässigen Idioten und Waffennarren
>>gestempelt werden vor denen die Gesellschaft "geschützt werden muß. Bild
>>freut sich schon!!!
>
>
> wir sind wegen leuten wie dir immer näher an gesetzesverschärfungen, die ihr
> besserwisserisches "erachten" als allgemeine wahrheit verteidigen. und
> gefahren heraufbeschwören, wo nie welche gewesen sind. und die nicht müde
> werden, die begriffe "idioten" und "waffennarren" im zusammehang mit
> waffenbesitzern als natürlich und selbstverstänbdlich anzusehen und zu
> gebrauchen...
>

Das Gegenteil ist der Fall, es sind Leute wie du, die leichtfertig mit
der Gesundheit ihrer Mitschützen, Mitjäger und Unbeteiligten spielen.
Geanu das sind die zitierten Idioten und Waffennarren, die als
Minderheit der Vielzahl von verantwortungsvollen Waffenbesitzern das
Leben schwer machen. Ich wehre mich dagegen, mit solchen Leuten ,die du
hier verteidigst, in einen Topf geworfen zu werden.

Ich rede hier keinesfalls einer weiteren Waffenrechtsverschärfung das
Wort, dazu jage und schiesse ich viel zu gerne. Es ist auch nicht
notwendig, das erledigt sich durch Leute wie dich über kurz oder lang
von ganz allein.


>
>>Und das kann ich ebensowenig brauchen wie eine Kugel im Leib, weil ich
>>zufällig im selben Geschäft von einem neuen Püster Träume.
>
>
> na dann lass es doch....

erläuter mir mal diesen Dummfug:

was soll ich lassen?


Lars

Jörg Kaminski

unread,
Feb 16, 2004, 8:27:10 AM2/16/04
to
Moin alle zusammen

Zu den unsäglichen Diskussionen Ich kenn da jemand der hat ... sag ich
lieber nichts.

Volker Wollny schrieb:
> Hi Markus!
>
> MakkeReu schrieb:
>
>
>>bis dato hatte ich mich in meiner Eigenschaft als Sportschütze noch nicht
>>mit diesem Thema konfrontiert gesehen.
>
>
> Du siehst also, dass es sich lohnt, einmal über die Grenzen des eigenen
> Sachgebietes hinaus zu blicken: Die Typen die Euch Sportschützen - was
> heißt eigentlich "Euch"? Ich loche ja auch gerne mal Pappendeckel auf
> dem Schießstand ;-) "uns" wäre als besser - Sportschützen die Waffen
> wegnehmen möchten, gehen auf die gleiche Weise vor die Jagdgegner:
> Polemik und halbe Wahrheiten, die ja bekanntlich ganze Lügen sind.
>

Ich kenne viele Jäger die auch Sportschützen sind und umgekehrt. Allen
ist eins gemeinsam, wir besitzen, noch, legal Waffen. Also sollten wir
uns auf keinen Fall gegenseitig mies machen.

Als Sportschütze hat man kaum Protestmöglichkeiten, aber als Jäger?
Die Jäger bräuchten doch nur mal aufgrund solcher Webseiten oder
entsprechenden Zeitungsmeldungen, mal für ein oder zwei Jahre die Jagd
und die damit verbundene Revierpflege und Hege ruhen zu lassen. Nicht
mehr mitten in der Nacht raus fahren wenn wieder ein Autofahrer mit
einem Wildtier kollidiert ist oder wenn die Wildschweine die Gärten
umpflügen. 2 Jahre ohne könnte doch schon einige nette Effekte zeigen.

Ich möchte nicht wissen wieviel Flurschaden 40 Rehe auf einem Acker
anrichten können.


>
>>Wie dem auch sei. Ich denke, dass die Jagt gemessen an dem was Tieren
>>angetan wird damit wir Schnitzel, Eier und Wurst bekommen eher zu
>>vernachlässigen ist.
>


Full ACK


Joerg

viczena

unread,
Feb 16, 2004, 8:52:13 AM2/16/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0q5ei$gik$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

> viczena schrieb:
>
> > ich kenne keinen jäger, der sowas macht. ich kenne nur welche, die
welche
> > kennen, die einen opa haben...
> >
>
> Jäger machen so etwas auch nicht, es gibt jedoch Jagdscheininhaber die
> so etwas machen. Und leider sind diese Fälle gar nicht so selten...
>
> Ich kenne leider mehrere (Fälle, meine ich) davon, auch unter uns Jägern
> gibt es schwarze Schafe.
>
> Neben einem Fall, der hier die Presse ging und auch aus Jägerkreisen
> bestätigt wurde (kläffenden dackel in Nachbars Garten erschossen, der
> "Jäger" war auch für den Abschuß von frei laufenden Hunden nur wenige
> Meter vom Besitzer entfernt bekannt), bin ich mehrfach von unserem
> Tierarzt mit Röntgenbildern konfrontiert worden, die Schrote,
> KK-Geschosse und ähnliches in Katzen zeigten. Egal ob die betreffenden
> Jagdschein hatten oder nicht, bevor diese Herrschaften nicht am Pranger
> stehen, wird es immer ein Jäger gewesen sein. Da hilft auch kein
> blauäugiges "Jäger machen sowas aber nicht"!!

also du kennst auch niemanden persönlich, nur indizien, hörensagen,
presseberichte und irgendwelche röntgenbilder. wie ich schon sagte.

aber jemanden dafür an den pranger zu stellen, darin bist du ganz schnell.
kein wunder, dass sich diese denkweise in der verschärfung des waffenrechtes
niederschlägt...

>
>
> > trotzdem reicht es, um die gutmensch-keule aus dem sack zu holen.
> > denkt denn keiner daran, dass aus der beschäftigung mit illusionen
> > irgendwannmal wahrheit wird?
>
> Wenn es denn Illusionen wären...

nochmal: kennst du persönlich fäle?

>
> >
> > und dann kommen neue gesetze für fälle, die gar nicht eintreten (oder
> > höchstens einmal in 10 jahren). aber alle anderen waffenbesitzer
gängeln.
> >
>
> Gerade wenn aus den eigenen Reihen nicht gegen solche Zeitgenossen
> vorgegangen wird, sondern vertuscht und verniedlicht ist genau dieses zu
> befürchten. Wenn jene Zeitgenossen damit durchkommen, werden deren
> Hemmungen immer weniger. Und der Imageschaden erfasst in sippenhaft auch
> dich und mich..

welche zeitgenossen? die herbeiillusionierten, oder kennst du jemanden
persönlich?

peter

>
>
>
> Lars
>
>
>


viczena

unread,
Feb 16, 2004, 8:49:41 AM2/16/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0qf4n$rb6$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

> viczena schrieb:
>
> > "Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
> > news:c0q33m$dnt$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...
> >
> >>viczena schrieb:
> >>
> >>>auf dem weg von und zur berechtigten jagdausübung war es zulässig. und
> >
> > damit
> >
> >>>auch auf dem weg zum büchsenmacher.
> >>>
> >>
> >>Was gibts denn beim Büchsenmacher zu jagen??
> >>
> >>Meines Erachtens ist und war die Waffe hier immer zu transportieren.
> >
> >
> > das ist nur dein erachten, keine realität...
> >
>
> Wenn der Ton hier jetzt schärfer werden soll, bitte schön:
>
> Nochmal seit wann kann man beim Büchsenmacher jagen?? Gibt es im
> Büchsenmacherladen Wild, lässt sich dort die Jagd pachten, oder wirst du
> im Geschäft zur Jagd eingeladen.

nochmal: auf dem weg VON oder zu berechtigter jagdausübung. und darin war
der weg zum büchsenmacher explizit erfasst.
so war die gesetzeslage.

alles andere ist "erachten"....

>
> Eindeutig nein, damit ist der Büchsenmacherbesuch keine berechtigte
> Jagdausübung, und du darfst die Waffe dorthin nur transportieren (also
> verpackt, ungeladen sofern möglich und nicht mit wenigen Handgriffen
> schussbereit zu machen).

s.o.

>
> Die Waffe geladen in der Manteltasche zu haben ist Führen der Selben,
> und auf dem Weg durch die Stadt ob nun zu Fuß, im Bus oder PKW
> waffenscheinpflichtig. Der Jagdschein jedenfalls legitimiert dieses nicht.

s.o.

>
> So steht es schon immer im Waffenrecht

s.o.

>
> Welcher technischer Defekt hindert dich daran, die Waffe in ein Futteral
> zu tun, das die Wahrscheinlichkeit einer ungewollten Schussauslösung
> vermindert und darüber dem schon immer existierenden Anforderungen an
> transport am nächsten kommt.

heute ist der "transport" einer geladenen waffe führen. "So steht es schon
immer im Waffenrecht". jedenfalls im neuen.

>
> > warum sollte er denn, wenn der büchsenmacher es getan hat? und wie
kommst
> > du darauf, dass der besitzer die waffe nicht entladen konnte? vielleicht
> > wollte er das nicht?
>
> Wie du meiner Formulierung entnehmen kannst, gehe ich davon aus, das er
> das Entladen vergessen hat. Du unterstellst Vorsatz.

der einzige, der ständig unterstellt bist du. ich sage: es ist absolut und
völlig unerheblich (merke: altes waffenrecht)

>
> >
> >
> >>Das damals solche Dinge nicht so eng gesehen wurden, weil Kläger und
> >>Richter weiter weg waren, ändert nichts am Sicherheitsrisiko.
> >
> >
> > welches sicherheitsrisiko? du postulierst immer wieder ein risiko, das
nicht
> > da ist. ohne jedwedes argument, ausser deinem persönlichen erachten...
>
> Eine geladene Waffe, defekt oder intakt, stellt immer ein
> Sicherheitsrisko dar.

sogar eine ungeladene waffe, siehe andere postings. so what?

Dieses ist nicht nur mein persönliches Erachten
> sondern gängige Praxis ( siehe Sicherheitsüberprüfung der übernommenen
> Waffe, wie sie bei jeder Sachkunde abgefragt wird). In welcher Lotterie
> hast du deine Waffensachkunde erworben??

im glücksrad.

>
> Nicht die Waffe ist gefährlich, sondern in der Regel der Mensch, der das
> davon ausgehende Gefahrenpotential in unverantwortlicherweise ignoriert
> und verniedlicht.

wer hat hier irgendetwas verniedlicht oder verharmlost? warst du es nicht,
der wert auf eine aussage über den ladezustand einer waffe legt? DAS ist
verniedlichen und ignorieren..


>
> >
> >
> >>Wenn heute so etwas auffällt oder sogar etwas passiert, sind wir wieder
> >>ein Stück näher an der nächsten Waffenrechts"reform", weil dann alle
> >>Sportschützen und Jäger zu unzuerlässigen Idioten und Waffennarren
> >>gestempelt werden vor denen die Gesellschaft "geschützt werden muß. Bild
> >>freut sich schon!!!
> >
> >
> > wir sind wegen leuten wie dir immer näher an gesetzesverschärfungen, die
ihr
> > besserwisserisches "erachten" als allgemeine wahrheit verteidigen. und
> > gefahren heraufbeschwören, wo nie welche gewesen sind. und die nicht
müde
> > werden, die begriffe "idioten" und "waffennarren" im zusammehang mit
> > waffenbesitzern als natürlich und selbstverstänbdlich anzusehen und zu
> > gebrauchen...
> >
>
> Das Gegenteil ist der Fall, es sind Leute wie du, die leichtfertig mit
> der Gesundheit ihrer Mitschützen, Mitjäger und Unbeteiligten spielen.

du musst das ja wissen.

> Geanu das sind die zitierten Idioten und Waffennarren, die als
> Minderheit der Vielzahl von verantwortungsvollen Waffenbesitzern das
> Leben schwer machen. Ich wehre mich dagegen, mit solchen Leuten ,die du
> hier verteidigst, in einen Topf geworfen zu werden.

ich kenne idioten nur in der form, dass sie über dinge reden, die sie sich
aus den fingern saugen und als wahrheit verkaufen. ohne damit irgendjemanden
persönlich anzusprechen...

und der begriff waffennarr ist sinn- und inhaltsfrei. einfach eine
diskriminierende floskel.

>
> Ich rede hier keinesfalls einer weiteren Waffenrechtsverschärfung das
> Wort, dazu jage und schiesse ich viel zu gerne. Es ist auch nicht
> notwendig, das erledigt sich durch Leute wie dich über kurz oder lang
> von ganz allein.

leute wie mich? wer redet denn von "davon ausgehende Gefahrenpotential in
unverantwortlicherweise ignoriert und verniedlicht" bei einem ganz normalen
und nachvollziehbarem vorgang?

> >
> >>Und das kann ich ebensowenig brauchen wie eine Kugel im Leib, weil ich
> >>zufällig im selben Geschäft von einem neuen Püster Träume.
> >
> >
> > na dann lass es doch....
>
> erläuter mir mal diesen Dummfug:

dito. das will ich ja schon die ganze zeit von dir...

peter

Lars Stein

unread,
Feb 16, 2004, 9:03:58 AM2/16/04
to
Jörg Kaminski schrieb:

> Als Sportschütze hat man kaum Protestmöglichkeiten, aber als Jäger?
> Die Jäger bräuchten doch nur mal aufgrund solcher Webseiten oder
> entsprechenden Zeitungsmeldungen, mal für ein oder zwei Jahre die Jagd
> und die damit verbundene Revierpflege und Hege ruhen zu lassen. Nicht
> mehr mitten in der Nacht raus fahren wenn wieder ein Autofahrer mit
> einem Wildtier kollidiert ist oder wenn die Wildschweine die Gärten
> umpflügen. 2 Jahre ohne könnte doch schon einige nette Effekte zeigen.
>
> Ich möchte nicht wissen wieviel Flurschaden 40 Rehe auf einem Acker
> anrichten können.
>

Kommt drauf an wie groß der Acker ist :<)

Aber der Protest wäre leider weitestgehend unwirksam, Wildschaden zahlt
der Jagdausübungbereichtigte und die dann angeordnete Jagd durch
Berufsjäger ebenfalls.

Bleibt also nur möglichst medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd.

Gruß

Lars

Franz Eberl

unread,
Feb 16, 2004, 8:58:53 AM2/16/04
to
Lars Stein schrieb:

> Das Gegenteil ist der Fall, es sind Leute wie du, die leichtfertig mit
> der Gesundheit ihrer Mitschützen, Mitjäger und Unbeteiligten spielen.
> Geanu das sind die zitierten Idioten und Waffennarren, die als
> Minderheit der Vielzahl von verantwortungsvollen Waffenbesitzern das
> Leben schwer machen. Ich wehre mich dagegen, mit solchen Leuten ,die
> du hier verteidigst, in einen Topf geworfen zu werden.

Hallo Lars,
ich kann Dir nur in allen Punkten zustimmen und wundere mich, welche
leichtsinnigen Einstellungen es gibt!

Beste Grüße
Franz

--
Bitte verwenden Sie für Direkt-Antworten nie die Compuserve-,
sondern immer meine Reply-Adresse, da erstere wegen Massen-
Spam nicht mehr abgefragt wird!

Franz Eberl

unread,
Feb 16, 2004, 9:11:20 AM2/16/04
to
Jörg Kaminski schrieb:

> Die Jäger bräuchten doch nur mal aufgrund solcher Webseiten oder
> entsprechenden Zeitungsmeldungen, mal für ein oder zwei Jahre die Jagd
> und die damit verbundene Revierpflege und Hege ruhen zu lassen. Nicht
> mehr mitten in der Nacht raus fahren wenn wieder ein Autofahrer mit
> einem Wildtier kollidiert ist oder wenn die Wildschweine die Gärten
> umpflügen. 2 Jahre ohne könnte doch schon einige nette Effekte zeigen.

Hallo Jörg,

diese Idee hatten schon mehrere Leute, aber sie beinhaltet einen
Haken:

Wenn in den Stadträndern Gärten verwüstet werden, könnte das
natürlich für uns nur vorteilhaft sein, aber wenn Felder, Äcker und
Jungholz beschädigt wird, dann bekommen wir Probleme mit den
Bauern und dies sind "Brotgeber". D.h. sie haben uns die Jagden
verpachtet, denen gegenüber sind wir wildschaden-ersatzpflichtig
und wenn wir uns weigern, ihre Schäden zu minimieren, dann be-
kommt das Revier spätestens bei der nächsten Vergabe ein an-
derer! - Klaro? :-(

Lars Stein

unread,
Feb 16, 2004, 9:45:11 AM2/16/04
to
viczena schrieb:

> "Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:c0q5ei$gik$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...
>

>>Ich kenne leider mehrere (Fälle, meine ich) davon, auch unter uns Jägern
>>gibt es schwarze Schafe.
>>
>>Neben einem Fall, der hier die Presse ging und auch aus Jägerkreisen
>>bestätigt wurde (kläffenden dackel in Nachbars Garten erschossen, der
>>"Jäger" war auch für den Abschuß von frei laufenden Hunden nur wenige
>>Meter vom Besitzer entfernt bekannt), bin ich mehrfach von unserem
>>Tierarzt mit Röntgenbildern konfrontiert worden, die Schrote,
>>KK-Geschosse und ähnliches in Katzen zeigten. Egal ob die betreffenden
>>Jagdschein hatten oder nicht, bevor diese Herrschaften nicht am Pranger
>>stehen, wird es immer ein Jäger gewesen sein. Da hilft auch kein
>>blauäugiges "Jäger machen sowas aber nicht"!!
>
>
> also du kennst auch niemanden persönlich, nur indizien, hörensagen,
> presseberichte und irgendwelche röntgenbilder. wie ich schon sagte.

Die Katzen und die Röntgenbilder waren real, sie lagen vor mir. Kater
bekriegen sich noch nicht mit Schußwaffen, also muß jemand auf sie
geschossen haben. Ob Jäger oder nicht ist unerheblich und tut nichts zur
Sache, auf die persönliche Bekanntschaft mit solchen Herrschaften kann
ich gut verzichten.

>
> aber jemanden dafür an den pranger zu stellen, darin bist du ganz schnell.
> kein wunder, dass sich diese denkweise in der verschärfung des waffenrechtes
> niederschlägt...
>

Soll ich selber nur, weil ich mich zu den Jägern zähle, mit an den
Pranger. Tut mir leid, so weit geht meine Solidarität nicht

>
>
> nochmal: kennst du persönlich fäle?
>

den genannten, der bis zu einer Verurteilung führte. Den Täter
persönlich nicht.

Aber ich kenne auch dich nicht persönlich nicht, muß aber anhand der
Indizien annehmen, das du entweder keine Ahnung von Lobbyarbeit für den
Waffenbesitz hast, oder schlimmer, Vergehen wie die Genannten gutheißt.


Damit bist du für eine weitere Diskussion disqualifiziert.

Eigentlich schade.

Lars>

viczena

unread,
Feb 16, 2004, 11:54:47 AM2/16/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0ql1q$4mf$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

> > also du kennst auch niemanden persönlich, nur indizien, hörensagen,
> > presseberichte und irgendwelche röntgenbilder. wie ich schon sagte.
>
> Die Katzen und die Röntgenbilder waren real, sie lagen vor mir. Kater
> bekriegen sich noch nicht mit Schußwaffen, also muß jemand auf sie
> geschossen haben. Ob Jäger oder nicht ist unerheblich und tut nichts zur
> Sache, auf die persönliche Bekanntschaft mit solchen Herrschaften kann
> ich gut verzichten.
>

röntgenbilder. aha. die frage war: KENNST DU JEMANDEN PERSÖNLICH?

offensichtlich nicht. was dich nicht hindert, urteile in die welt zu
posaunen...

peter


MakkeReu

unread,
Feb 16, 2004, 12:49:12 PM2/16/04
to
Jetzt mal ganz ehrlich. Eine Geschichte die nicht bewiesen werden kann und
die zudem noch 15 Jahr alt sein soll ist doch die Diskusion nicht wert. Wie
wäre es mal mit ner Nachvollziehbaren Quelle. Das Gequatsche von
Rechtsgrundlagen die vor 15 Jahren mal aktuell waren bringt doch heute
niemanden weiter. Es ist mal wieder die gleiche Art Gruppen in Verruf zu
bringen wie sie in Deutschland so oft praktiziert wird. Mal einfach was
behaupten und dann im Verlauf einer Diskusion alles so hinbiegen wie man es
gerade braucht. Und selbst wenn es sich vor 15 Jahren so zugetragen hätte,
kann diese Ausnahme doch heute nicht mehr geeignet sein die Gesamtheit der
Jäger in Verruf zu bringen.
Unabhängig von dem beschriebenen Vorgang halte ich es so, dass ich den
Ladezustand jeder Waffe die ich aufnehme prüfe. Ich kenne auch niemanden der
ein fremdes Auto startet ohne die Kupplung zu treten. Also kann sich doch
jeder selber absichern. Tut niemandem weh und macht das Leben sicherer.
In diesem Sinn
Makke

"viczena" <p...@viczena.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0qhnk$95l$06$1...@news.t-online.com...

MakkeReu

unread,
Feb 16, 2004, 12:51:30 PM2/16/04
to
Richtig!
Erst mal was in die Welt setzen. Hängen beleibt von jeder Lüge was im
kollektiven Gedächtnis.


"viczena" <p...@viczena.de> schrieb im Newsbeitrag

news:c0qsig$11f$07$1...@news.t-online.com...

Peter Prucker

unread,
Feb 16, 2004, 1:02:59 PM2/16/04
to
viczena wrote:
>
> > Die Katzen und die Röntgenbilder waren real, sie lagen vor mir. Kater
> > bekriegen sich noch nicht mit Schußwaffen, also muß jemand auf sie
> > geschossen haben. Ob Jäger oder nicht ist unerheblich und tut nichts zur
> > Sache, auf die persönliche Bekanntschaft mit solchen Herrschaften kann
> > ich gut verzichten.
> >
>
> röntgenbilder. aha. die frage war: KENNST DU JEMANDEN PERSÖNLICH?
>
> offensichtlich nicht. was dich nicht hindert, urteile in die welt zu
> posaunen...


... und da war dann noch der Freund eines Talk-Masters Jauch, der so
schöne Bilder und Filme machte von Jägern, die auf arme Hauskatzen
schießen, und diese im Fernsehen brachte (und vieles andere mehr).

Die Katzen hob er im Gefrierschrank auf (weil er sie nochmals brauchte),
die Kleidung stammte aus dem Kostümverleih.

Irgendwann trieb er´s zu bunt.

Ich habe mir den Zeitungsauschnitt aufgehoben. Überschrift, ganz cool:
"Jetzt sitzt er im Gefängnis!"

Alle Sender zeigten sich entsetzt. Sowas!

Den Namen müßte ich erst wieder raussuchen, aber den Artikel habe ich
vor ein paar Wochen wieder in in der Hand gehabt. Ich nehme sowas für
Bildungszwecke her.

Wie sagte so ein altes Weiberl zu mir, als ich behauptete, daß eine
bestimmte Sache nicht stimmen könne?
"Wenn es nicht stimmen würde, könnte man es ja nicht schreiben ..."

Merke:
Eine kühn vorgebrachte Behauptung ist schon der halbe Beweis!
(Alte Politikerweisheit)

P.Pr.

viczena

unread,
Feb 16, 2004, 1:09:05 PM2/16/04
to
absolut korrekt.

peter

"MakkeReu" <makk...@cityweb.de> schrieb im Newsbeitrag
news:40310295$0$258$a961...@news.cityweb.de...

Lars Stein

unread,
Feb 17, 2004, 2:33:43 AM2/17/04
to
viczena schrieb:


Wenn dir (euch) rechtskräftige Urteile ordentlicher Gerichte als Beweis
nicht reichen, dann geb ichs hiermit auf...

Lars

viczena

unread,
Feb 17, 2004, 3:37:33 AM2/17/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0sg4o$q72$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...
> viczena schrieb:

>
> Wenn dir (euch) rechtskräftige Urteile ordentlicher Gerichte als Beweis
> nicht reichen, dann geb ichs hiermit auf...
>

das sind urteile von fällen, wo jemand wirklich etwas gesehen hat und nicht
nur phantasiegespinste, annahmen und mutmassungen.

und bei gericht wird auch niemand "an den pranger gestellt" oder verurteilt,
weil er ein "idiot und waffennarr" ist...

aber wie schon gesagt: du selbst hast offensichtlich nix gesehen und
verbreitest urteile und mutmassungen.

peter


Lars Stein

unread,
Feb 17, 2004, 5:04:24 AM2/17/04
to
viczena schrieb:

> "Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:c0sg4o$q72$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...
>
>>viczena schrieb:
>>
>>Wenn dir (euch) rechtskräftige Urteile ordentlicher Gerichte als Beweis
>>nicht reichen, dann geb ichs hiermit auf...
>>
>

So langsam werden deine Argumente lächerlich


>
> das sind urteile von fällen, wo jemand wirklich etwas gesehen hat und nicht
> nur phantasiegespinste, annahmen und mutmassungen.

Genau diese hatte ich als Gegenargument gegen deine pauschale Behauptung
"Jäger machen so etwas nicht" gesetzt. Offensichtlich tun Einzelne so
etwas doch (Auch wenn ich es nicht immer sehe und du es nicht sehen
willst).


>
> und bei gericht wird auch niemand "an den pranger gestellt" oder verurteilt,
> weil er ein "idiot und waffennarr" ist...

Nein, aber weil sie ihre Waffen rechtswidrig missbraucht haben!!!

Und Leute, die ihre Waffen dahingehend missbrauchen, sind in meinen
Augen Idioten und Waffennarren. Von diesen Missbrauch distanziere ich
mich ausdrücklich, so wie es jeder verantwortungsvolle Jäger und Schütze
tun sollte!!!

Weiterhin meine ich, das solche Delikte rechtskräftig verfolgt gehören!!!


Ich rede auch diesen Missbrauch nicht schön, in dem ich seine Existenz
leugne, so die du es tust. Man könnte fast meinen, du fühlst dich
persönlich angegriffen ... (ich war bisher davon ausgegangen, das du
nicht in die Kategorie "Idiot und Waffennarr" passt, allmählich
revidiere ich diese Meinung).


>
> aber wie schon gesagt: du selbst hast offensichtlich nix gesehen und
> verbreitest urteile und mutmassungen.


Ich kenne auch keine Räuber und Mörder, die bei ihren Taten Schusswaffen
einsetzen, persönlich, noch war ich bisher persönlich Augenzeuge. Ich
lege auch einen Wert auf solche Bekanntschaften und Erfahrungen. Die
Verurteilung dieser Delikte vor ordentlichen Gerichten reicht mir
allerdings als Beweis für ihre Existenz.

Man kann über die statistische Relevanz für den legalen Waffenbesitz
disktutieren, genauso wie ich davon überzeugt bin, das diejenigen Jäger
und Schützen, die mit ihren Waffen Schindluder treiben, eine absolute
Minderheit sind.

Das Leugnen und Totschweigen jedoch führt allenfalls dazu als Jäger und
Schützen mit solchen Leuten über einen Kamm geschoren zu werden.

viczena

unread,
Feb 17, 2004, 7:33:48 AM2/17/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c0sova$5ei$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

>
> Ich kenne auch keine Räuber und Mörder, die bei ihren Taten Schusswaffen
> einsetzen, persönlich, noch war ich bisher persönlich Augenzeuge. Ich
> lege auch einen Wert auf solche Bekanntschaften und Erfahrungen. Die
> Verurteilung dieser Delikte vor ordentlichen Gerichten reicht mir
> allerdings als Beweis für ihre Existenz.
>
> Man kann über die statistische Relevanz für den legalen Waffenbesitz
> disktutieren, genauso wie ich davon überzeugt bin, das diejenigen Jäger
> und Schützen, die mit ihren Waffen Schindluder treiben, eine absolute
> Minderheit sind.
>
> Das Leugnen und Totschweigen jedoch führt allenfalls dazu als Jäger und
> Schützen mit solchen Leuten über einen Kamm geschoren zu werden.
>
>
>

ich zitiere: "So langsam werden deine Argumente lächerlich"

totschweigen ist das eine.

unbewiesene behauptungen in den raum stellen, die man für sich selbst mit
gerichtsurteilen und gerichtsverwertbaren beweisen gleichstellt, ist etwas
ganz anderes.

alles was bisher von dir kam waren allgemeinplätze, phantasien und
merkwürdige überzeugungen. du weisst nix konkretes, sondern verbreitest
haarsträubendes hörensagen.

peter


Bernd Schönlaub

unread,
Feb 17, 2004, 6:59:07 PM2/17/04
to
Bernd Schönlaub - Freckenfeld
Be...@schoenlaub.de
________________________________________________________________________
viczena <p...@viczena.de> schrieb
> man schmatzt auch nicht beim essen.

Hallo Peter,

aber erst in neuerer Zeit, wie sagte einst
Dr. Martin Luther zu seinen Gästen:
"Was rülpset und furzet Ihr nicht?
Hat es Euch nicht geschmacket?" ;-)

> man nimmt vor allen dingen niemals eine waffe in die hand, ohne sich
> von dem ladezustand zu überzeugen. egal wie sicher man sich ist. oder
> welche irgendwiegeartete hinweise man vom übergebenden bekommt...

Absolut!

Gruß, Bernd
________________________________________________________________________

Lars Stein

unread,
Feb 19, 2004, 4:08:13 AM2/19/04
to
viczena schrieb:

Es ging um die rechtmäßigkeit des Führens eines geladenen Revolvers in
der Manteltasche zum Büchsenmacher


>
> nochmal: auf dem weg VON oder zu berechtigter jagdausübung. und darin war
> der weg zum büchsenmacher explizit erfasst.
> so war die gesetzeslage.
>
> alles andere ist "erachten"....
>

Behautungen dieser Art sollte man zitatfähig belegen können, vor allem
wenn man sie nicht vorsichtig mit dem Zusatz "meines Erachtens" formuliert!!

Es kann aber auch bei vorsichtiger Formulierung nicht schaden, deshalb
hier auszugsweise die relevanten Stellen:

Zitiert aus:

Jagdrecht im Lande NRW 17. Auflage, Okt 1991: hierin Zitiert das
Wafenrecht in der Fassung von 1976 mit Änderungen bis 1990 (welches das
von mir ausgelegte "alte Waffenrecht" darstellt), S. 198:

Abschitt VI: Führen von Waffen
§35 Waffenschein
(1) Wer Schusswaffen führen will, bedarf dazu die Erlaubnis der Behörde
die Erlaubnis wird durch einen Waffenschein erteilt. .....

(** Der Jagdschein ist kein Waffenschein !!!)


(4) Eines Waffenscheins bedarf nicht, wer
1. Schußwaffen, deren Bauart nach §22 Abs. 1 zugelassen sind ..... führt.

(** gemeint sind Schreckschusswaffen, heute ist das anders geregelt)

2. sonstige Schusswaffen
a) zur befugten Jagdausübung....oder im Zusammenhang damit führt.
(** Also im Revier, bei einer Jagdeinladung usw bzw auf dem Weg
dorthin und zurück

b) mit Zustimmung eines anderen in dessen Wohnung Geschäftsräumen oder
befriedeten Besitztum oder dessen Schiessstätte führt.

(** Also in allen nicht öffentlichen Orten, solange der Besitzer
zustimmt, wohlgemerkt nur Führen nicht Nutzen!!)

c) nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit lediglich von einem Ort
an einen anderen verbringt sofern er an beiden Orten nicht der
Erlaunbnis nach Absatz 2 bedarf.


Hier erwähnt die zugehörige Verwaltungsvorschrift unter anderem den
Büchsenmacher, vom Führen einer geladenen Waffe ist nicht die rede und
die Verwaltungsvorschrift schreibt hier "ungeladen und im abgschlossenen
Behältnis" vor.

Soweit die mir zugänglichen Quellen

Ich meine dieses belegt "mein Erachten" über den Fall des Herrn, der mit
einem geladenen Revolver zum Büchsenmacher geht und dieser die ihm
übergebene Waffe erst entladen muß.

Sollte ich irgendetwas übersehen haben, was dein "bestimmtes Wissen"
stützt, wirst du es mir sicher unter Nennung der passendem Paragraphen
und Vorschriften zitieren können.


Wenn nein, warne ich jeden, die von dir "bestimmt gewußten" Äußerungen
als Masstab zum Führen von Schusswaffen zu nehmen, unser Staat versteht
da keinen Spaß (zu Recht, meines Erachtens).

Ich erlaube mir daher, deine weiterhin "gewußten" Behauptungen bis zum
Beweis der von dir "gewußten" Rechtsgrundlage unkommentiert zu lassen.

Schon das alte Waffenrechthat, widerum meines Erachtens, ausgereicht, um
Schindluder mit Schusswaffen weitestgehed zu verhindern. Die erlebten
Verschärfungen kommen nicht zuletzt daher, das diese Vorschriften
ignoriert und umgangen werden, und dieses auch in den Reihen der Jaöger
und Sportschützen stillschweigend geduldet oder als Bagatelle abgetan wird.

Lars

viczena

unread,
Feb 19, 2004, 4:26:44 AM2/19/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c11udu$bhm$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

> 2. sonstige Schusswaffen
> a) zur befugten Jagdausübung....oder im Zusammenhang damit führt.
> (** Also im Revier, bei einer Jagdeinladung usw bzw auf dem Weg
> dorthin und zurück
>


es ist schon rührend, wie du vor lauter "recht haben wollen" dich immer
weiter in die absurdität deiner phantasien reitest.

"oder im zusammenhang damit führt" erfasste explizit den weg von und zur
jagd. explizit auch den weg zum büchsenmacher, oft auch (aber das war
grauzone) zur kneipe nach der jagd. es gab auch immer wieder urteile über
die frage, ob auch ein abstecher ins geschäft oder in die bank oder in den
nachbarort zur oma dazugehört. das wurde imho meist positv beschieden...

2. waffvwv 35.5

aber das ist sowieso schnee von gestern.

peter


Josef Suckart

unread,
Feb 19, 2004, 4:32:21 AM2/19/04
to

Lars Stein schrieb:

> (4) Eines Waffenscheins bedarf nicht, wer

...


> 2. sonstige Schusswaffen
> a) zur befugten Jagdausübung....oder im Zusammenhang damit führt.
> (** Also im Revier, bei einer Jagdeinladung usw bzw auf dem Weg dorthin
> und zurück
>

Wobei der Weg zum/vom Revier durchaus beim Büchsenmacher vorbeiführen konnte.

Gruß,
Sepp

viczena

unread,
Feb 19, 2004, 4:29:48 AM2/19/04
to

"Lars Stein" <lars....@isf.rwth-aachen.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c11udu$bhm$1...@nets3.rz.RWTH-Aachen.DE...

> Schon das alte Waffenrechthat, widerum meines Erachtens, ausgereicht, um
> Schindluder mit Schusswaffen weitestgehed zu verhindern. Die erlebten
> Verschärfungen kommen nicht zuletzt daher, das diese Vorschriften
> ignoriert und umgangen werden, und dieses auch in den Reihen der Jaöger
> und Sportschützen stillschweigend geduldet oder als Bagatelle abgetan
wird.
>

nee, die verschärfung kommen von leuten wie dir, die ohne sachverstand
urteile fällen über dinge, von denen sie keine ahnung haben. die phantasien
über rechtsbrüche und gefährdung der innern sicherheit ausbrüten und diese
phantasien mit aller gewalt als wahr verkaufen wollen. und da sind unsere
politiker explizit nicht ausgenommen.

peter


Alexander Eisenschmid

unread,
Feb 19, 2004, 5:47:55 AM2/19/04
to
Wobei das "Führen" auch Jägern ausserhalb des Reviers lediglich das Führen
von ungeladenen Waffen (dies betrifft nach neuem Waffenrecht auch
Kurzwaffen!)
erlaubt. Selbstverständlich sind hierbei auch "kleinere" Umwege erlaubt.
Waffen dürfen allerdings erst im Revier geladen werden (wobei auch hier die
UVV-Vorschriften tunlichst einzuhalten sind).
Meines Erachtens erürbrigen sich alle weiteren Diskussionen, da ein Nichtbe-
achten dieser Vorschriften schnell zur Unzuverlässlichkeit und damit zum
Entzug
eines Jagdscheines führen können...

Gruß Alexander


"Josef Suckart" <Josef....@siemens.com> schrieb im Newsbeitrag
news:403482A5...@siemens.com...

Josef Suckart

unread,
Feb 19, 2004, 6:27:12 AM2/19/04
to

Alexander Eisenschmid schrieb:

Bekanntes zum neuen Waffenrecht.


Lies nach. In der Diskussion war vom alten Waffenrecht die Rede.

Gruß,
Sepp

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