hat jemand Erfahrungen mit .308 auf Entfernungen unter 100m auf Reh-/
Schwarzwild gemacht?
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herzliche und liberale Grüße, Guido
NVA-Optik: http://home.nexgo.de/thuernagel/index.htm
FDP-Bergedorf http://www.fdp-bergedorf.de
Ich kann dieses Kaliber als präzise, ausgewogene und rückstoßarme Patrone
empfehlen, die jedoch einen präzisen Treffer bei stärkeren Wild voraussetzt
um eine weidgerechte Wirkung zu erziehlen.
Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, empfehle ich jedoch die .300 Win
Mag. Man hat bedingt durch den Geschoßdurchmesser eine enorme Auswahl an
Geschoßen und mehr Leistung. Die .300 Win Mag bringt an Energie auf 300
Meter was die .308 an der Mündung hat.
MIKE
Guido Thuernagel <gui...@web.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3BEC2114...@web.de...
mwmayerl schrieb:
> Den Rehbock und den Dammhirsch habe ich mit einem Nosler Bal. Tip Geschoß
[..]
> Den Keiler habe ich mit einem 148gr. GPA Geschoß erlegt. Das ist ein
> Vollkupfergeschoß mit Hohlspitze
Schießt Du diese beiden Geschosse abwechselnd oder hast Du das Gewehr
umgeschossen? Wenn abwechselnd: Haben beide die gleiche Treffpunktlage
oder, wenn nein, wie bekommst Du das in den Griff?
> Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, empfehle ich jedoch die .300 Win
> Mag. Man hat bedingt durch den Geschoßdurchmesser eine enorme Auswahl an
> Geschoßen und mehr Leistung. Die .300 Win Mag bringt an Energie auf 300
> Meter was die .308 an der Mündung hat.
Muß es in unseren Revieren tatsächlich so stark sein? Großer Vorteil des
"Dreigestirns" .30-06, .308 und 8x57 IS ist miner Ansicht nach auch die
große Auswahl an Patronen, unter denen sich auch preiswerte (Sellerie &
Blumenkohl) befinden, die auch bei häufigem Schießstandbesuch kein allzu
großes Loch ins Portemonnaie reißen.
Waidmannsheil
Volker aka Haegar
Antwort 2: mir reicht die .308 auch aus. Ich nehme gerne etwas Nachsuchen
auf mich und weiter als 100 Meter ist es bis jetzt nie gewesen.
MIKE
Volker Wollny <v.wo...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3BEE75CD...@t-online.de...
Was waere Dir weniger 'abartig'? Pfeil und Bogen, Armbrust? Fallgrube?
Gruss,
Klaus
Würde mir heute auch reichen.
Leider habe ich meine Wahl vor einiger Zeit anders getroffen.
Besonders interessant ist die Tatsache,daß man die "kleine" Patrone ohne großen
Aufwand auf das Niveau einer .30-06 Fabriklaborierung bringen kann......und
sogar darüber!
Markus
>Was waere Dir weniger 'abartig'? Pfeil und Bogen
Ja. :-)
--
Sven
...und mit Wiederladen einer .30-06 kannst Du dementsprechend ueber das Niveau
einer Werksladung kommen, und selbst noch die .308 Winchester in ALLEN Ladungen
uebertreffen.
Gruss,
Klaus
>Mit der Sniper Rifle auf den Hochstand, ist das nicht ein wenig
>abartig?
Hm, was hat .308 mit Sniper zu tun ? Oder hab ich nur was überlesen ??
Ich hab noch nen (man moege mir verzeihen, zum Erwerbszeitpunkt war
ich unwissend ;-)) auf .308Win konvertierten Enfield rumstehen, das
ist bestimmt kein Scharfschützen Gewehr.
Gruss
Charlie
--
Alles was man nicht Programmieren kann,
muss man halt eben löten !!
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überlegt habe ich das auch schon. aber irgendwie wär das unpassend.
unabhängig mal von den regelungen der deutschen waid gerechtigkeit.. :-))
peter
"Rainer Baumgartner" <rainer.ba...@genialdata.de> schrieb im
Newsbeitrag news:qr4vut4td8aook49a...@4ax.com...
Hi Peter,
>also ich hatte beim ursprungsposting auch eine TRG-21 vor meinem geistigen
>auge (besonders bei erwähnung der treffsicherheit auf 300m).
>
Also im Ursprungsposting stand nichts von sniper und von 300 m!
Ciao
Berthold Knell
>Also im Ursprungsposting stand nichts von sniper und von 300 m!
Stimmt. Is schon teils beachtlich in welche richtung sich Postings so
entwickeln...
SCNR
Es geht in diesem Falle um eine SSG - allerdings mit Buchenschaft.
Läßt Du sie noch als Jagdmatch-Büchse durchgehen?
Danke für den Beistand!
:-)
Nein - das wollte ich auch nicht.
Es geht zwar um eine SSG, aber nicht, weil die Plastikschaftversion einmal
als Sniper-Gewehr irgendwo eingesetzt war, sondern, weil sie wirklich SEHR
gute Schußleistungen erzeugt - und ein Freund sie abgeben muß ($$ :-(( ).
Um das Teil "zu retten", suche ich nach einer Art Rechtfertigung für eine
solche Waffe.
Eigentlich würde ich mir ja gerne eine Brünner Super mit Maßschaft und
Doppelbüchs-Wechselläufen geben.
Aber das Projekt kann noch dauern...
Und nun kommt sowas dazwischen.
Einmal ganz abgesehen von diesem ganzen "Scharfschützen-Blödelkram" (ich
halte von dieser Modewelle auch nicht so viel) hat die Büchse einige
grundsätzliche Features, die ich bei einem Repetierer nicht mehr missen
wollen würde.
Da ist alleine die Prismenschiene für die ZF-Montage zu nennen.
Das haut ganz prima hin.
Dann die Qualität des Laufinneren - (habe einmal mit Endoskop hineingeschaut)
SAHNE!!!
Und halt die Schußergebnisse, die sich sehen lassen können.
Ich habe halt nur Angst davor, eine Büchse zu erwerben, die definitiv zu
schlapp ist.
Für die Jagd braucht man halt eher Leistung im Ziel, als einen engen
Streukreis.
Und da denke ich, ist es besser, einmal zu fragen.
Das schadet ja nichts.
richtig!
Aber ich weiß beim besten Willen nicht,was man man bei einer .308 falsch machen
kann.....
Sie soll doch für hiesige Reviere sein,oder?
Markus
Ja - und zwar für ein Waldrevier, in dem sehr kurze Schußweiten (< 100 m) an
der Tagesordnung sind.
Das ist aber nicht "sehr kurz"!
........keine Bange,ist nicht auf die Patrone bezogen;-))
Hab ich das richtig verstanden:ein Steyr SSG mit Holzschaft und 65cm Lauf?
Dann kannst Du aus der kleinen Patrone auch noch den letzten Rest an leistung
rauskitzeln:-)
mein Vorschlag:180 oder 200grs TMR,das richtige Pulver und ab geht die
Post..........bzw. der Keiler down.........lol
Markus
P.S.:Dralllänge hoffentlich 10"!??
Ja - und zwar für ein Waldrevier, in dem sehr kurze Schußweiten (< 100 m) an
der Tagesordnung sind.
Hallo Guido,
erst mal noch zu Deinem posting weiter vorn:
Ich sehe keinen Grund warum man bei einer Jagdwaffe auf Präzision
verzichten sollte. Eine Büchse mit mehr als 2 - 3 cm Streukreis auf
100 m nehm ich jedenfalls nicht mit zum Ansitz.
Jetzt aber mal zur .308:
Selbst führe ich zwar keine, deshalb hab ich mich auch so lange
zurückgehalten ;-) , von den balistischen Daten der Patrone und
den durchweg guten Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis kann ich
Dir nur zuraten. Genau wie bei der 8x57 I(R)S hast Du nie Probleme
mit Hämatomen oder "glatten Durchschüssen" bei schwächeren Stücken,
was Dir bei rasanterer Munition auf kurze Distanz doch schon mal
passieren kann. Einige ältere Waidgenossen führen sogar auf jedes
bei uns vorkommende Wild (Reh-, Rot- und Schwarzwild) "nur" die
7x57. Daran dürftest Du erkennen, daß Du mit der .308 bestimmt gut
angezogen sein wirst.
Merke:
Ein guter Schuß ist besser als eine gute Patrone und ein guter Hund.
Gruß, Bernd
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
> Hallo Guido,
>
> erst mal noch zu Deinem posting weiter vorn:
> Ich sehe keinen Grund warum man bei einer Jagdwaffe auf Präzision
> verzichten sollte. Eine Büchse mit mehr als 2 - 3 cm Streukreis auf
> 100 m nehm ich jedenfalls nicht mit zum Ansitz.
Ganz Deiner Meinung
Genau wie bei der 8x57 I(R)S hast Du nie Probleme
> mit Hämatomen oder "glatten Durchschüssen" bei schwächeren Stücken,
> was Dir bei rasanterer Munition auf kurze Distanz doch schon mal
> passieren kann. Einige ältere Waidgenossen führen sogar auf jedes
> bei uns vorkommende Wild (Reh-, Rot- und Schwarzwild) "nur" die
> 7x57. Daran dürftest Du erkennen, daß Du mit der .308 bestimmt gut
> angezogen sein wirst.
Dem kann ich mich nur anschließen, persönlich führe ich eine Mauser
System 98 in 6.5x57 die ins besondere auf Rehwild eine sehr Brauchbare
Patrone ist. Mit dem 8.2g KS- Geschoß hat sie sich auch auf schwächeres
Rot- und Schwarzwild gut bewährt. Weiterer Vorteil: Schießt man die
Waffe so ein, daß man mit dem 8.2g KS auf 150m Fleck Schießt, so trifft
die 6g TMS (jeweils RWS Fabriksladung) auf 250m Fleck. Dies ist vor
allem in Feldrevieren, wo es schnell einmal weit wird ein echter
Vorteil. Mein Lieblingskaliber ist jedoch ein anderes: 8x60S leider ein
auslaufendes Kaliber. Mit dem 12.1g HMK-Geschoß ist sie für jedes
jagdbare Wild vom Reh bis zum Elch auf alle Waidmännischen Distanzen
geeignet. Klingt zwar etwas nach "Kanonen auf Spatzen" oder so, ist aber
halb so wild. Fluchtstrecke bei Rehwild auf ca 100 m: meist 0-5 m
(Kammerschuß, keine Hämatome, wenig Schußfleisch), Damschaufler auf
100m: Fluchtstrecke: 0m ebenfalls Kammerschuß knapp zwei Finger hinter
dem Blatt, rest siehe oben, Damspießer auf ca. 120m :Fluchtstrecke: 3m,
Treffer ähnlich, 150 Kg Keiler auf ca 130m: Fluchtstrecke: 30m,
Einschuß zwei Finger hinter Blatt, Ausschuß: Leber Rotwild: Kann ich
wohl erst mitte Jan. beantworten, da ich Anfang Jan. meinen ersten frei
habe. Die Waffe habe ich von meinem Großvater übernommen, der damit
bereits auf dreihundert Meter einen kapitalen Brunfthirsch erlegt hat
(ich war selber mit und habedie entfernung mittels Rangefinder
nachgemessen, sonst würd ichs auch kaum glauben) Fluchtstrecke 50m,
Treffer: Blattschuß
da die 8x60S leider ausläuft würde ich Dir die 8x64S empfehlen, da sie
gegenüber der 8x57S einige reserven hat, aber nicht ganz so rabiat ist
wie die 8x68S (die halte ich für europäische Verhältnisse für
übertrieben- außer für passionierte Elch-Jäger)
Es gibt bei uns in .at übrigens kein gesetzliches Mindestkaliber und
keine geforderte Mindestenergi für die Jagd auf Schalenwild. Ein
Waidkammerad meines Großvaters konnte daher völlig gesetzeskonform seine
Brunfthirsche mit einer 5.6x irgendwas S.E. vom Hofe erlegen (Treffer
immer knapp hinter dem Blatt, da die gefahr besteht, daß das Geschoß im
Schultergelenh zerplatzt und keine tödliche Wirkung entfaltet- Ist einem
Bekannten von mir auf 150m mit einer 6.5x68 TMS auf Rotwild passiert :-(
)
Merke:
> Ein guter Schuß ist besser als eine gute Patrone und ein guter Hund.
Da hast Du völlig recht!!
Grüße
Robert
Huch? Ein paar Kollegen von mir fahren fast jedes Jahr nach Wyoming auf
antelope Jagd. Die Schussentfernungen liegen meistens zwischen 250 und 500 m.
Jeder erlegte ein weibliches und ein maennliches Tier. Alle fielen mit einem
Schuss. ZF mit mildot. Von wegen bis 100 m....
Gruss,
Klaus
MIKE
Lortzing36 <lortz...@aol.com> schrieb in im Newsbeitrag:
20011116100029...@mb-fh.aol.com...