Kann mir ein (österreichischer) Jäger ev. kurz erklären,
ob mann überhaupt in der Nacht einfach in die Büsche ballern darf?
Als Jäger muß man doch ein Prüfung ablegen, wie wird das dort erklärt.
Wieviel Sicht (bzw Sicherheitsabstand) muß ich haben um eine Schuß
abgeben zu dürfen (in einen öffentlich zugänglichen Wald).
Ist das auch gesetzlich geregelt?
die sache hat sich wohl um 20.00 uhr ereignet. da ist es momentan noch
dämmrig. an sich ideal zur jagd.
zudem: " Der Mann schoss, der Schuss verfehlte das Wild und traf in einer
Entfernung von etwa 180 Meter den 20-jährigen Grundwehrdiesner in den Kopf."
in 180 meter ist ein kopftreffer reine glückssache. aber mit sicherheit
nicht gezielt...
interessanter ist eher, das der jäger scheinbar aus dem auto heraus
geschossen hat...
peter
"Thomas Konrad" <t...@directbox.com> schrieb im Newsbeitrag
news:3D8B148D...@directbox.com...
"Definition von "Jaeger": Bewaffneter Alkoholiker, der zum naechsten
Wirtshaus durch den Wald geht."
BTW: ich bin kein Jäger.
Mercante
> zudem: " Der Mann schoss, der Schuss verfehlte das Wild und traf in einer
> Entfernung von etwa 180 Meter den 20-jährigen Grundwehrdiesner in den Kopf."
War gerade im Radio, demnach hat der Jäger behauptet er hat dem Soldaten
mit einem Wild *verwechselt*.
> in 180 meter ist ein kopftreffer reine glückssache. aber mit sicherheit
> nicht gezielt...
Ich bin kein Jäger, deshalb würde mich auch interessieren, ob es üblich
ist, mit einem Gewehr (so ein Projektil fliegt doch sicher locker 2
Kilometer) einfach waagrecht in die Büsche zu ballern (ohne einen
Kugelfang zu haben).
Wenn der Pech hat, durchquert es den Wald und ist in der nächsten Ortschaft.
> interessanter ist eher, das der jäger scheinbar aus dem auto heraus
> geschossen hat...
Was spricht da prinzipiel dagegen?
ich habe aus dem zeitungsartikel zitiert. was wirklich war? wer weiss....
>
> > in 180 meter ist ein kopftreffer reine glückssache. aber mit sicherheit
> > nicht gezielt...
>
> Ich bin kein Jäger, deshalb würde mich auch interessieren, ob es üblich
> ist, mit einem Gewehr (so ein Projektil fliegt doch sicher locker 2
> Kilometer) einfach waagrecht in die Büsche zu ballern (ohne einen
> Kugelfang zu haben).
es ist defintiv weder erlaubt noch üblich, ungezielt einfach so in den wald
zu schiessen. aber das war ja hier auch nicht der fall.
> Wenn der Pech hat, durchquert es den Wald und ist in der nächsten
Ortschaft.
so ist es. eben deshalb muss ein kugelfang vorhanden sein.
>
> > interessanter ist eher, das der jäger scheinbar aus dem auto heraus
> > geschossen hat...
>
> Was spricht da prinzipiel dagegen?
>
DAS ist nach deutschem jagdrecht verboten.
peter
>
>
On Fri, 20 Sep 2002 14:35:10 +0200, viczena <p...@viczena.de> wrote:
...[...]...
>
>interessanter ist eher, das der jäger scheinbar aus dem auto heraus
>geschossen hat...
>
Wieso? Das Auto ist hier doch ein guter Posten. es bietet Sicht- und
Geruchsschutz, Ueberdachung ...
MfG
Uwe Borchert
wie es in österreich aussieht, weiss ich nicht genau. normalerweise werden
dort unsere gesetze mehr oder weniger genau übernommen...
peter
"Uwe Borchert" <Uwe.Bo...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:c1.2c.2jCJCT$0...@ID-96642.news.cis.dfn.de...
Thomas Konrad schrieb:
> Kann mir ein (österreichischer) Jäger ev. kurz erklären,
> ob mann überhaupt in der Nacht einfach in die Büsche ballern darf?
Ganz einfach - es gibt da zwei Merkverse:
Das ist des Jägers erst' Gebot:
Was Du nicht kennst, das schieß nicht tot!
und:
Ist die Kugel aus dem Lauf
Hält kein Teufel sie mehr auf!
> Als Jäger muß man doch ein Prüfung ablegen, wie wird das dort erklärt.
> Wieviel Sicht (bzw Sicherheitsabstand) muß ich haben um eine Schuß
> abgeben zu dürfen (in einen öffentlich zugänglichen Wald).
Sicherheitsabstand gibt es nur beim Schrotschuss, da ist der
Gefahrenbereich in Metern etwa 100 Mal so groß wie die Schrotstärke in
mm: z.B. 250 m bei 2,5mm Schrot. Beim Kugelschuss muss immer ein
Kugelfang hinter dem Ziel sein, denn eine großkalibrige Gewehrkugel ist
auch auf 5 - 6 km noch gefährlich.
> Ist das auch gesetzlich geregelt?
Ja und zwar ist der Jäger gesetzlich verpflichtet, jegliche Gefährdung
durch seinen Schuß zu vermeiden. Ich persönlich z.B. habe vor ein paar
Wochen einen guten Bock laufen lassen, weil eine Gefähdung des
Hinterlandes nicht auszuschließen war...
Grüßle
Volker
--
Wer WebBrowser nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder
verfälschte sich verschafft und mit Betriebssystemen verquickt, wird mit
Zwangsarbeit bei Microsoft nicht unter 2 Mannjahren bestraft
IBW WebDesign&Publizistik http://www.ibwollny.de
Manfred Kaufmann schrieb:
> "Definition von "Jaeger": Bewaffneter Alkoholiker, der zum naechsten
> Wirtshaus durch den Wald geht."
>
> BTW: ich bin kein Jäger.
Aber ein bewaffneter Alkoholiker?
Horrido und Gut Schuss!
Volker aka Haegar
Zu Deiner Frage. es waren Drei Jäger auf dem Heimweg von der Pirsch.
An einem Feldweg kreuzte eine Rotte wildschweine den Weg in ca. 60-80m
Entfernung.
Die Jäger stiegen aus, der eine legte an und schoss auf eine WS. (Zu
sagen, einige
meter-ca. 150- weiter hinten befindet sich ein kleiner Hügel mit
Wald.)Dürfte sie nur gestreift haben,
jedenfalls flog das Projektil, (9,3x64. )weiter und traf den im Wald
befindlichen Soldaten
der kurz darauf starb.
Es wurde weder aus dem Auto heraus noch auf ein undefiniertes " Ding"
geschossen,
die wildsauen waren ja zzu erkennen.
Tragisch, aber solche Jagdunfälle werden immer wieder passieren, bei
aller Vorsicht.
Noch zu sagen: für Hr. Kaufmann.
Der Alkotest, der unverzüglich abgehalten wurde, ergab , dass kein Alkohol
konsumiert wurde,alle nüchtern waren. Denke schon, dass ein Gross unsrer
Jäger
verantwortungsvoll sind.
Waidmanns Heil und schützengruss
Franz
Thomas Konrad schrieb:
--
MZ
Franz Cizek wrote:
> Die Jäger stiegen aus, der eine legte an und schoss auf eine WS. (Zu
> sagen, einige meter-ca. 150- weiter hinten befindet sich ein kleiner Hügel mit
> Wald.)
Und wieso war sich der Jäger so sicher, dass in diesem Waldstück
auf dem kleinen Hügel niemand ist ?
> Dürfte sie nur gestreift haben,
> jedenfalls flog das Projektil, (9,3x64. )weiter und traf den im Wald
> befindlichen Soldaten der kurz darauf starb.
Das war ja wohl abzusehen.
> Tragisch, aber solche Jagdunfälle werden immer wieder passieren, bei
> aller Vorsicht.
Bei keiner Vorsicht erst recht.
Der Jäger hat gepokert. Dann auch noch scheisse geschossen.
Verloren haben andere !
Ich denke es ist ein wesentlicher Zweck von Hochsitzen,
dass das Projektil keine allzu flache Flugbahn zurücklegt,
und die Lage einfach überschaubarer wird.
Unser Wald ist nicht die Ostfront.
Man muss nicht auf alles schiessen, was sich bewegt,
man kann sich das auch für die Gelegenheit aufheben,
in der man:
1. Sicher sein kann, das Ziel zu treffen, was bei 80 Meter kein
so grosses Kunststück ist.
(Ich bin mit meiner Trefferquote bei 100 m auf ein deutlich
kleineres Ziel als eine Sau mit offener Visierung und keiner so "tollen"
Waffe
relativ zufrieden. Mit einer hochgezüchteten Büchse und einem ZFR
darf man mehr erwarten. Ansonsten lieber den Lappen abgeben,
und das Hobby denen überlassen, die es beherrschen.)
2. Das KOMPLETTE Hinterland gut sehen kann. Binsenweisheit.
Gut möglich, dass sich dann die Zahl der Fälle, in denen man überhaupt
schiessen kann, um den Faktor 20 verringert.
Es ist aber jedem klar, dass in unserem Wald nicht nur Jäger und Säue
rumrennen.
Dem muss man Rechnung tragen. Wer hier bei unklaren Verhältnissen
schiesst,
muss zahlen, oder in den Bau wandern.
Sonst macht das Amokschiessen Schule, man hört oft genug,
dass Unbeteiligte dran glauben müssen.
> Noch zu sagen: für Hr. Kaufmann.
> Der Alkotest, der unverzüglich abgehalten wurde, ergab , dass kein Alkohol
> konsumiert wurde,alle nüchtern waren.
Spricht für und gegen die lieben Jäger.
Wenn sie nicht mal nüchtern was auf die Reihe bringen...
> Denke schon, dass ein Gross unsrer Jäger verantwortungsvoll sind.
70 % ?
Ich fände es nett, wenn bei den Jägern so langsam mal
Kriterien eingeführt würden, die an die für Sportschützen
gültigen Regeln angelehnt sind.
Mit einer intensivsten Überprüfung und anschliessende unangekündigte
Kontrollen der Schiessleistung.
Die entscheidet, wie man sieht, in Wald und Feld über Leben und Tod.
Wir sind nicht im Krieg, aber deshalb müssen gute Fertigkeiten
an der Waffe nicht zum Luxus werden.
Ich bin felsenfest überzeugt, dass mir so ein Fehler nie passieren
würde.
Dafür würde ich wohl wenig Wild zur Strecke bringen,
aber auch keine uneingeplanten Ziele.
Es kann mir keiner erzählen, dass das so nicht möglich ist.
Ein "Unfall" war das nämlich nicht.
In solchen Fällen spricht man von fahrlässiger Tötung.
Beste Wünsche,
Norman Reppingen
Franz Cizek wrote:
> Die Jäger stiegen aus, der eine legte an und schoss auf eine WS. (Zu
> sagen, einige meter-ca. 150- weiter hinten befindet sich ein kleiner Hügel
mit
> Wald.)
Und wieso war sich der Jäger so sicher, dass in diesem Waldstück
auf dem kleinen Hügel niemand ist ?
wieso ist sich ein jäger überhaupt sicher, das im wald nur tiere sind?
vielleicht weil er vorher die gegend beobachtet. aber verlangst du alen
ernstes, das vor einem schuss der wald durchsucht wird? oder mit einer
grosslautsprecheranlage ein warnsignal gesandt wird? oder erstmal ein
warnschuss abgegeben wird? wie wektfremd bist du (und dein
gutmenschfreunde)?
> Dürfte sie nur gestreift haben,
> jedenfalls flog das Projektil, (9,3x64. )weiter und traf den im Wald
> befindlichen Soldaten der kurz darauf starb.
Das war ja wohl abzusehen.
da war gar nix abzusehen. oder was meinst du konkret?
> Tragisch, aber solche Jagdunfälle werden immer wieder passieren, bei
> aller Vorsicht.
Bei keiner Vorsicht erst recht.
du redest dummfug
Der Jäger hat gepokert. Dann auch noch scheisse geschossen.
Verloren haben andere !
dummfug
Ich denke es ist ein wesentlicher Zweck von Hochsitzen,
dass das Projektil keine allzu flache Flugbahn zurücklegt,
und die Lage einfach überschaubarer wird.
du hast keine ahnung von der jagd. stimmts?
Unser Wald ist nicht die Ostfront.
musste ja kommen godwins law klingelt an der tür. fehlt nur noch der
hinweis, das unser jagdrecht von oberjagdmeister göring geschaffen wurde,
und du hast argumentati freie bahn...
Man muss nicht auf alles schiessen, was sich bewegt,
man kann sich das auch für die Gelegenheit aufheben,
in der man:
1. Sicher sein kann, das Ziel zu treffen, was bei 80 Meter kein
so grosses Kunststück ist.
(Ich bin mit meiner Trefferquote bei 100 m auf ein deutlich
kleineres Ziel als eine Sau mit offener Visierung und keiner so "tollen"
Waffe
relativ zufrieden. Mit einer hochgezüchteten Büchse und einem ZFR
darf man mehr erwarten. Ansonsten lieber den Lappen abgeben,
und das Hobby denen überlassen, die es beherrschen.)
jo. was willst du uns damit sagen? das du auf 80 m im freien anschlag ein
bewegtes ziel triffst? dann geh doch mal auf einen jagdlichen schissstand
und üb mal am laufenden keiler.
2. Das KOMPLETTE Hinterland gut sehen kann. Binsenweisheit.
binsenweisheit. richtig.
Gut möglich, dass sich dann die Zahl der Fälle, in denen man überhaupt
schiessen kann, um den Faktor 20 verringert.
alos statt 80m nur 4 m? oder wo du meinen?
Es ist aber jedem klar, dass in unserem Wald nicht nur Jäger und Säue
rumrennen.
ja. üblicherweise gilt aber auch: wo sauen wild ist ist kein mensch in der
nähe. denn das wild hat i.a. ein sehr scheues verhältniss zu joggern,
wanderern und soldaten...
Dem muss man Rechnung tragen. Wer hier bei unklaren Verhältnissen
schiesst,
muss zahlen, oder in den Bau wandern.
dummfug. nach deiner definition wäre der wald ständig unklar. denn es könnte
ja in der nacht ein soldat mitten durch den wald spazieren...
Sonst macht das Amokschiessen Schule, man hört oft genug,
dass Unbeteiligte dran glauben müssen.
also jetzt sagst du, was du eigentlich meinst: jäger und amokschützen sind
dasselbe.
> Noch zu sagen: für Hr. Kaufmann.
> Der Alkotest, der unverzüglich abgehalten wurde, ergab , dass kein Alkohol
> konsumiert wurde,alle nüchtern waren.
Spricht für und gegen die lieben Jäger.
Wenn sie nicht mal nüchtern was auf die Reihe bringen...
dummfug?
> Denke schon, dass ein Gross unsrer Jäger verantwortungsvoll sind.
70 % ?
??
Ich fände es nett, wenn bei den Jägern so langsam mal
Kriterien eingeführt würden, die an die für Sportschützen
gültigen Regeln angelehnt sind.
aber du erinnerst dich noch, dass es nicht um pokale sondern um die jagd auf
wild geht? und das es im wald keine schiesstände gibt, an denen das wild zu
festgelegten schiessterminen entlangstreift?
Mit einer intensivsten Überprüfung und anschliessende unangekündigte
Kontrollen der Schiessleistung.
wie im schiessverein? LOL
Die entscheidet, wie man sieht, in Wald und Feld über Leben und Tod.
ja. normalerweise des wildes. das ist das waidhandwerk..
Wir sind nicht im Krieg, aber deshalb müssen gute Fertigkeiten
an der Waffe nicht zum Luxus werden.
sagt doch keiner...
Ich bin felsenfest überzeugt, dass mir so ein Fehler nie passieren
würde.
gutmenschoptimismus...
vielleicht rennt dir ja mal ein kleines kind vors auto. und du bist schuld.
einfach nur weil du ein auto bewegst. aber auch das wird dir nicht
passieren. denn du bist gutmensch. oder gott?
Dafür würde ich wohl wenig Wild zur Strecke bringen,
aber auch keine uneingeplanten Ziele.
wahrscheinlich gar keines...
Es kann mir keiner erzählen, dass das so nicht möglich ist.
du hast selber keinerlei erfahrung mit der jagd, riskierst aber dafür eine
zimelich dicke lippe...
Ein "Unfall" war das nämlich nicht.
das weisst du also. warst du dabei? oder bist du der richter oder der
staatsanwalt?
In solchen Fällen spricht man von fahrlässiger Tötung.
also bist du der staatsanwalt? oder etwa ein jurastudent (die schlimmsten
besserwisser von allen)?..
peter
Beste Wünsche,
Norman Reppingen
Franz Cizek wrote:
> Die Jäger stiegen aus, der eine legte an und schoss auf eine WS. (Zu
> sagen, einige meter-ca. 150- weiter hinten befindet sich ein kleiner Hügel
mit
> Wald.)
>Und wieso war sich der Jäger so sicher, dass in diesem Waldstück
>auf dem kleinen Hügel niemand ist ?
wieso ist sich ein jäger überhaupt sicher, das im wald nur tiere sind?
vielleicht weil er vorher die gegend beobachtet. aber verlangst du allen
ernstes, das vor einem schuss der wald durchsucht wird? oder mit einer
grosslautsprecheranlage ein warnsignal gesandt wird? oder erstmal ein
warnschuss abgegeben wird? wie weltfremd bist du ?
> Dürfte sie nur gestreift haben,
> jedenfalls flog das Projektil, (9,3x64. )weiter und traf den im Wald
> befindlichen Soldaten der kurz darauf starb.
>Das war ja wohl abzusehen.
was war daran abzusehen? oder was meinst du konkret?
> Tragisch, aber solche Jagdunfälle werden immer wieder passieren, bei
> aller Vorsicht.
>Bei keiner Vorsicht erst recht.
du redest dummfug
>Der Jäger hat gepokert. Dann auch noch scheisse geschossen.
>Verloren haben andere !
noch mehr dummfug
>Ich denke es ist ein wesentlicher Zweck von Hochsitzen,
>dass das Projektil keine allzu flache Flugbahn zurücklegt,
>und die Lage einfach überschaubarer wird.
du hast keine ahnung von der jagd. stimmts?
>Unser Wald ist nicht die Ostfront.
musste ja kommen godwins law klingelt an der tür. fehlt nur noch der
hinweis, das unser jagdrecht von oberjagdmeister göring geschaffen wurde,
und du hast argumentativ freie bahn...
>Man muss nicht auf alles schiessen, was sich bewegt,
>man kann sich das auch für die Gelegenheit aufheben,
>in der man:
>1. Sicher sein kann, das Ziel zu treffen, was bei 80 Meter kein
>so grosses Kunststück ist.
>(Ich bin mit meiner Trefferquote bei 100 m auf ein deutlich
>kleineres Ziel als eine Sau mit offener Visierung und keiner so "tollen"
>Waffe
>relativ zufrieden. Mit einer hochgezüchteten Büchse und einem ZFR
>darf man mehr erwarten. Ansonsten lieber den Lappen abgeben,
>und das Hobby denen überlassen, die es beherrschen.)
jo. was willst du uns damit sagen? das du auf 80 m im freien anschlag ein
bewegtes ziel immer und bei jedem lichtverhältniss zuverlässig triffst? dann
geh doch mal auf einen jagdlichen schiesstand
und üb mal am laufenden keiler. und du erlebst deinen persönlichen
realitätsschock...
>2. Das KOMPLETTE Hinterland gut sehen kann. Binsenweisheit.
binsenweisheit. richtig.
>Gut möglich, dass sich dann die Zahl der Fälle, in denen man überhaupt
>schiessen kann, um den Faktor 20 verringert.
also statt 80m nur 4 m? oder wo du meinen?
>Es ist aber jedem klar, dass in unserem Wald nicht nur Jäger und Säue
>rumrennen.
ja. üblicherweise gilt aber auch: wo wild sich zeigt ist kein mensch in der
nähe. denn das wild hat i.a. ein sehr scheues verhältniss zu joggern,
wanderern und soldaten...
>Dem muss man Rechnung tragen. Wer hier bei unklaren Verhältnissen
>schiesst,
>muss zahlen, oder in den Bau wandern.
dummfug. nach deiner definition wäre der wald ständig unklar. denn es könnte
ja in der nacht ein soldat mitten durch den wald spazieren...
>Sonst macht das Amokschiessen Schule, man hört oft genug,
>dass Unbeteiligte dran glauben müssen.
also jetzt sagst du endlich, was du eigentlich meinst:
"jäger und amokschützen sind dasselbe".
füg noch hinzu (s.o.) dass alle jäger nazis sind und wir wissen, welches
geistes kind du bist...
> Noch zu sagen: für Hr. Kaufmann.
> Der Alkotest, der unverzüglich abgehalten wurde, ergab , dass kein Alkohol
> konsumiert wurde,alle nüchtern waren.
>Spricht für und gegen die lieben Jäger.
>Wenn sie nicht mal nüchtern was auf die Reihe bringen...
du bringst doch nüchtern auch nur dummfug zustande. oder hast du einen joint
im kopf gehabt, als du dieses geschreibsel von dir gegeben hast? das würde
einiges erklären..
>Ich fände es nett, wenn bei den Jägern so langsam mal
>Kriterien eingeführt würden, die an die für Sportschützen
>gültigen Regeln angelehnt sind.
aber du erinnerst dich noch, dass es nicht um pokale sondern um die jagd auf
wild geht? und das es im wald keine schiesstände gibt, an denen das wild zu
festgelegten schiessterminen entlangstreift?
>Mit einer intensivsten Überprüfung und anschliessende unangekündigte
>Kontrollen der Schiessleistung.
wie im schiessverein? LOL
>Die entscheidet, wie man sieht, in Wald und Feld über Leben und Tod.
ja. normalerweise des wildes. das ist das waidhandwerk..
>Wir sind nicht im Krieg, aber deshalb müssen gute Fertigkeiten
>an der Waffe nicht zum Luxus werden.
sagt doch keiner...
>Ich bin felsenfest überzeugt, dass mir so ein Fehler nie passieren
>würde.
gutmenschoptimismus. wenn ich nicht jage, passieren mir auch keine fehler
bei der jagd...
vielleicht rennt dir aber mal ein kleines kind vors auto. und du bist
schuld.
einfach nur weil du ein auto bewegst. aber auch das wird dir nicht
passieren. denn du bist gutmensch. oder gott?
>Dafür würde ich wohl wenig Wild zur Strecke bringen,
>aber auch keine uneingeplanten Ziele.
du wirst niemals wild zur strecke bringen. denn du hast von jagd keine
ahnung...
>Es kann mir keiner erzählen, dass das so nicht möglich ist.
es kann dir wirklich niemand etwas erzählen. weil du weisst alles bereits,
auch wenn du keine ahnung hast...
>Ein "Unfall" war das nämlich nicht.
das weisst du also. warst du dabei? oder bist du der richter oder der
staatsanwalt?
>In solchen Fällen spricht man von fahrlässiger Tötung.
also bist du der staatsanwalt? oder etwa ein jurastudent (die schlimmsten
> Denke schon, dass ein Gross unsrer
> Jäger
> verantwortungsvoll sind.
dieser jedenfalls sicher nicht, denn er hat die regel "know your target
and what's beyond it" gröblich verletzt. ein meiner meinung nach
absolut unverzeihlicher fehler auf den man nur mit entzug
waffenrechtlicher genehmigungen reagieren kann. die besonderen rechte
der jäger in bezug auf den umgang mit waffen sind nun mal auch mit
besonderer verantwortung verbunden.
ich befürchte, daß solche fehler sehr oft begangen werden, nur
glücklicherweise meist ohne folgen bleiben.
--
Martin Gritsch
A-1150 Wien
>> Ist das auch gesetzlich geregelt?
>
> Ja und zwar ist der Jäger gesetzlich verpflichtet, jegliche Gefährdung
> durch seinen Schuß zu vermeiden. Ich persönlich z.B. habe vor ein paar
> Wochen einen guten Bock laufen lassen, weil eine Gefähdung des
> Hinterlandes nicht auszuschließen war...
woran man merkt, daß es ja doch auch verantwortungsvolle jäger gibt!
danke. :))
denn leute wie vicenza, die bahupten "meingott, wird schon kein soldat
in der nacht im wald sein, hauptsache ich komm zum schuss und das ist
eben das waidhandwerk" lassen mir die galle steigen.
>>Es ist aber jedem klar, dass in unserem Wald nicht nur Jäger und Säue
>>rumrennen.
>
> ja. üblicherweise gilt aber auch: wo wild sich zeigt ist kein mensch
> in der nähe. denn das wild hat i.a. ein sehr scheues verhältniss zu
> joggern, wanderern und soldaten...
du hast schon mal was von "einsatzschussweite" oder
"gefährdungsbereich" gehört? da handelt es sich um entfernungen die
erheblich größer sind als der abstand, den wild zu menschen hält,
insbesondere wenn es sich dabei um getarnte soldaten handelt...
ERST denken, DANN schreiben.
>>Dem muss man Rechnung tragen. Wer hier bei unklaren Verhältnissen
>>schiesst,
>>muss zahlen, oder in den Bau wandern.
>
> dummfug. nach deiner definition wäre der wald ständig unklar. denn es
> könnte ja in der nacht ein soldat mitten durch den wald spazieren...
ja das könnte er. um genau zu sein: exakt das war der fall. und damit
ist in manchen gebieten - wie der grenzregion, die ständig von soldaten
überwacht wird und wo übungen und ausbildung stattfinden - ganz
besonders zu rechnen. und wer dort eine jagd hat, der sollte das auch
wissen. und der sollte auch wissen, daß soldaten getarnt sind und daher
besonders schwer zu erkennen sind. und darum achten
verantwortungsbewußte jäger auch darauf, daß sich hinter dem ziel nicht
uneinsehbare weiten befinden, sondern etwas, das das geschoss sicher
stoppt, wie boden, hügel usw. mir scheint, du nimmst das ganze etwas zu
locker.
hast du schonmal gehört, dass man im wald wild schiesst? und das getarnte
soldaten in unseren wäldern eher die ausnahme sind? und die tarnung nicht
unbedingt zur erkennbarkeit beiträgt?
etwa so, als wenn du in nachtschwarzer kleidung im dunklen über eine
landstrasse marschierst.
ERST denken, DANN schreiben
> >>Dem muss man Rechnung tragen. Wer hier bei unklaren Verhältnissen
> >>schiesst,
> >>muss zahlen, oder in den Bau wandern.
> >
> > dummfug. nach deiner definition wäre der wald ständig unklar. denn es
> > könnte ja in der nacht ein soldat mitten durch den wald spazieren...
>
> ja das könnte er. um genau zu sein: exakt das war der fall. und damit
> ist in manchen gebieten - wie der grenzregion, die ständig von soldaten
> überwacht wird und wo übungen und ausbildung stattfinden - ganz
> besonders zu rechnen.
von welcher grenzregion ist die rede?
und wer dort eine jagd hat, der sollte das auch
> wissen. und der sollte auch wissen, daß soldaten getarnt sind und daher
> besonders schwer zu erkennen sind.
auch der soldat sollte erkennen, dass er schwer erkennbar ist. nicht nur für
den feind, sondern auch für jäger.
und darum achten
> verantwortungsbewußte jäger auch darauf, daß sich hinter dem ziel nicht
> uneinsehbare weiten befinden, sondern etwas, das das geschoss sicher
> stoppt, wie boden, hügel usw. mir scheint, du nimmst das ganze etwas zu
> locker.
es war doch wohl so, dass ein bewaldeter hügel als kugelfang diente. oder
habe ich das falsch gelesen?
peter
ansonsten: wie sähe denn deiner meinung nach eine jagd aus bei der ich
jederzeit damit rechnen müsste, dass sich hinter jedem strauch ein
getarneter soldat befindet?
wenn ich auf der autobahn fahre denke ich: es wird schon kein fussgänger
über die autobahn laufen, deshalb fahre ich 200. ansonsten müsste ich mit
tempo 30 fahren.
in diesem sinne schuldig an deiner gallenkolik...
peter
"Martin Gritsch" <m.gr...@haengem.at> schrieb im Newsbeitrag
news:F5Xi9.224251$1S3.5...@news.chello.at...
> dieser jedenfalls sicher nicht, denn er hat die regel "know your
target
> and what's beyond it" gröblich verletzt.
In der Tat. Hier noch mal zum Nachlesen, die 4 Grundregeln des
sicheren Umgangs mit Schusswaffen:
Jeff Cooper's Four Rules Of Gun Safety
No mechanical device has a will of its own. A gun never "goes off"
unless something causes it to do so. The aspect of safety is central
to gunhandling. Memorize the four principles of firearm safety. Treat
them with absolute seriousness. Burn them into your consciousness.
Rule One
All guns are always loaded.
Rule Two
Never let the muzzle cover anything you are not willing to destroy.
Rule Three
Keep your finger off the trigger until your sights are on target.
Rule Four
Be sure of your target. (Know what it is, what is in line with it, and
what is behind it. Never shoot anything you have not positively
identified.)
Volker Wollny <v.wo...@t-online.de> wrote:
...[...]...
>
>Sicherheitsabstand gibt es nur beim Schrotschuss, da ist der
>Gefahrenbereich in Metern etwa 100 Mal so groß wie die Schrotstärke in
>mm: z.B. 250 m bei 2,5mm Schrot. Beim Kugelschuss muss immer ein
>Kugelfang hinter dem Ziel sein, denn eine großkalibrige Gewehrkugel ist
>auch auf 5 - 6 km noch gefährlich.
>
Und das ist der Nachteil beim Schiessen aus dem Auto. Man sitzt tief
und schiesst u.U. nach oben oder waagrecht. Ein Schuss aus der Hoehe
schlaegt mit Sicherheit in den Boden ein wenn der das Ziel verfehlt.
MfG
Uwe Borchert
> Wieso? Das Auto ist hier doch ein guter Posten. es bietet Sicht- und
> Geruchsschutz, Ueberdachung ...
>
Hi,
der Vorteil eines Hochsitzes gegenüber z.B. dem Auto besteht imo darin, dass
bei Fehl-, bzw. Durchschüssen das Geschoss (aufgrund der erhöhten Position)
relativ kurz hinter dem Ziel seine Energie im Boden abbaut. Damit sollte
sich im Normalfall die komplette Flugbahn überwachen lassen.
Gruss
>fehlt nur noch der
>hinweis, das unser jagdrecht von oberjagdmeister göring geschaffen wurde,
Peter,
Jetzt tust Du unserm ollen Hermann aber Unrecht. Der war naemlich
Reichsjaegermeister, bitte schoen!
Gruss,
Klaus
"René" <KA...@mynra.com> schrieb im Newsbeitrag
news:a1_i9.31$qP1.25...@newssvr11.news.prodigy.com...
>
> "Martin Gritsch" <m.gr...@haengem.at> wrote:
>
> > dieser jedenfalls sicher nicht, denn er hat die regel "know your
> target
> > and what's beyond it" gröblich verletzt.
>
> In der Tat. Hier noch mal zum Nachlesen, die 4 Grundregeln des
> sicheren Umgangs mit Schusswaffen:
>
>
> Jeff Cooper's Four Rules Of Gun Safety
>
> No mechanical device has a will of its own. A gun never "goes off"
> unless something causes it to do so. The aspect of safety is central
> to gunhandling. Memorize the four principles of firearm safety. Treat
> them with absolute seriousness. Burn them into your consciousness.
>
> Rule One
> All guns are always loaded.
war gegeben
>
> Rule Two
> Never let the muzzle cover anything you are not willing to destroy.
>
war gegeben. wildsauen.
> Rule Three
> Keep your finger off the trigger until your sights are on target.
war auch gegeben
>
> Rule Four
> Be sure of your target. (Know what it is, what is in line with it, and
> what is behind it. Never shoot anything you have not positively
> identified.)
>
auch das war gegeben. hinter den sauen war ein bewaldeter hügel als
kugelfang. die sauen waren "positively
identified".
so what?
wenn sich in der dämmerung ein (getarneter?) soldat nicht auf den
öffentlichen wegen, sondern quer durch den wald bewegt, dann kann er sehr
leicht übersehen werden.
beachte: gerade deshalb ist die US-jgdbekleidung ORANGE!!. wild ist
farbenblind, kann also das orange nicht vom grün unterscheiden. der mensch
sehr wohl...
peter
so what?
peter
>
Ja, das ist mir hinterher noch eingefallen. Ich habe vergessen, das das
Auto ja beliebig _falsch_ stehen kann. Ich hatte die heimatlichen
Waelder vor Augen, Gegend um Esslingen a.N. Da gibt es genug Huegel um
das Auto da erhoeht aufzustellen. Und an das Schiessen von unten habe
ich nicht gedacht. Ich bin zwar kein Jaeger, aber ich wuerde auf
jeden Fall von oben schiessen. Alleine schon wegen der Sicht. Alles
was ja hinter dem Ziel zu sehen ist ist ja Gefahrenbereich.
MfG
Uwe Borchert
Uwe Borchert schrieb:
> Und das ist der Nachteil beim Schiessen aus dem Auto.
Nicht unbedingt. Schießen aus dem Auto ist auch nicht gefährlicher als
vom SItzstock, einem Erdsitz, auf dem Boden stehend
freihändig/angestrichen, sitzend, liegend, knieend...
Verboten ist es aus anderen Gründen.
> Man sitzt tief
> und schiesst u.U. nach oben oder waagrecht.
Das alleine macht noch nichts. Ein Hang ist z.B. ein exzellenter
Kugelfang.
> Ein Schuss aus der Hoehe
> schlaegt mit Sicherheit in den Boden ein wenn der das Ziel verfehlt.
Trugschluss: Als ich den Bock laufen ließ, saß ich auf einer Kanzel.
Aber der Bock stand vor einem Abhang...
Horrido und Gut Schuss
Volker aka Haegar
>faktisch hast du recht, juristisch ist es verboten.
>
>wie es in österreich aussieht, weiss ich nicht genau. normalerweise werden
>dort unsere gesetze mehr oder weniger genau übernommen...
Das schiessen aus dem (stehenden) Fahrzeug ist hierzulande *nicht*
verboten.
Peter
>Zu Deiner Frage. es waren Drei Jäger auf dem Heimweg von der Pirsch.
>An einem Feldweg kreuzte eine Rotte wildschweine den Weg in ca. 60-80m
>Entfernung.
>Die Jäger stiegen aus, der eine legte an und schoss auf eine WS. (Zu
>sagen, einige
>meter-ca. 150- weiter hinten befindet sich ein kleiner Hügel mit
>Wald.)Dürfte sie nur gestreift haben,
>jedenfalls flog das Projektil, (9,3x64. )weiter und traf den im Wald
>befindlichen Soldaten
>der kurz darauf starb.
>Es wurde weder aus dem Auto heraus noch auf ein undefiniertes " Ding"
>geschossen,
>die wildsauen waren ja zzu erkennen.
1. Gibts vom Tathergang verschiedene Versionen. Die allererste war:
Der Jaeger hat den Soldaten mit einer Wildsau verwechselt.
Die zweite: Der Jaeger hat die Wildsau verfehlt und dabei den Soldaten
getroffen.
In beiden Beschreibungen hat der Jaeger die Scheinwerfer ausgemacht
und ist ausgestiegen.
Allerdings sagten die Soldaten aus, dass der Schuss unmittelbar fiel,
nachdem das Fahrzeug mit Scheinwerfern auftauchte.
2. Ein *bewaldeter* Hang ist keinesfalls ein geeigneter Kugelfang, das
wird einem in der Jaegerschule oft genug eingetrichtert.
3. Der Schuetze war kein gewoehnlicher Jaeger, er war sogar
Aufsichtsjaeger. Als solcher sollte er eigentlich am besten wissen
wann man NICHT zu schiessen hat.
Peter
peter
"Peter Stadlmaier" <peter.st...@aon.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3d8cfe59....@news.chello.at...
bei kopfschuss und 180m entfernung eher unwahrscheinlich...
> Die zweite: Der Jaeger hat die Wildsau verfehlt und dabei den Soldaten
> getroffen.
eher wahrscheinlich
> In beiden Beschreibungen hat der Jaeger die Scheinwerfer ausgemacht
> und ist ausgestiegen.
> Allerdings sagten die Soldaten aus, dass der Schuss unmittelbar fiel,
> nachdem das Fahrzeug mit Scheinwerfern auftauchte.
interessant. also doch aus fahrendem auto? und es waren mehrere soldaten?
> 2. Ein *bewaldeter* Hang ist keinesfalls ein geeigneter Kugelfang, das
> wird einem in der Jaegerschule oft genug eingetrichtert.
das sehe ich nicht so. warum? gerade ein bewaldeter hang ist ideal. aber
vielleicht habe ich von der geographie des tatortes eine andere vorstellung
als du...
> 3. Der Schuetze war kein gewoehnlicher Jaeger, er war sogar
> Aufsichtsjaeger. Als solcher sollte er eigentlich am besten wissen
> wann man NICHT zu schiessen hat.
das ist jetzt weder ein argument dafür noch dagegen...
peter
>
> Peter
>
> hast du schonmal gehört, dass man im wald wild schiesst? und das
> getarnte soldaten in unseren wäldern eher die ausnahme sind? und die
> tarnung nicht unbedingt zur erkennbarkeit beiträgt?
wie ich dachte, du bist erher der vertreter der erst schiessen und dann
schauen fraktion. natürlich wird im wald wild geschossen. aber wie
andere jäger auch erkannt haben: nicht unbedingt jederzeit jedes stück
das sich anbietet. weil: wenn du auch nur zweifel daran haben _kannst_,
daß das gelände dahinter absolut sicher ist, dann lass es besser.
in "unseren" wäldern, wenn ich dich darauf hinweisen darf, daß es sich
dabei um einen vorfall in österreich handelt, sind sehr wohl des
öfteren soldaten unterwegs, zumindest in bestimmten gebieten. dazu
gehören bekannte truppenübungsgebiete verschiedener höhenlagen, die
deswegen nicht ausschließlich militärische sperrzone sind, und dazu
gehört die ostgrenze (slovakei, ungarn) die mit militärischer
unterstützung gegen illegale grenzgänger gesichert wird. wer dort
nächtens herumspaziert, wird sich wundern wieviele soldaten sich dort
in den wäldern herumtreiben.
desweiteren treiben sich auch spaziergänger, mountainbiker und andere
radfahrer, pilzsammler, wanderer und sonstiges gesocks in den wäldern
herum und stören damit die freie schussbahn der jäger. manchmal auch
bis in die dämmerung hinein. skandalös, was? ich würde sogar schätzen,
daß sich in summe in den wäldern erheblich mehr nicht-jäger als jäger
herumtreiben.
> etwa so, als wenn du in nachtschwarzer kleidung im dunklen über eine
> landstrasse marschierst.
hinkender vergleich. ein auto sehe & höre ich rechtzeitig kommen und
kann ragieren. wenn ich schussknall und blitz höre und sehe, ist es
auch schon vorbei. ganz abgesehen davon, daß die fahrbahn den autos
gehört. und du bist wohl der meinung der wald gehört den jägern, oder
wie?
> ERST denken, DANN schreiben
retour.
> von welcher grenzregion ist die rede?
von der oben erwähnten österreichischen ostgrenze. eu-aussengrenze.
dort wo sich der unfall ereignet hat.
> auch der soldat sollte erkennen, dass er schwer erkennbar ist. nicht
> nur für den feind, sondern auch für jäger.
achherrje, jetzt sollen also die soldaten orangefarbene uniformen
tragen und evtl auch noch mit lichtzeichen markiert werden damit die
jäger ungestört ballern können? es handelt sich wie gesagt hierbei um
keine reine spassaktion unseres heers...
> es war doch wohl so, dass ein bewaldeter hügel als kugelfang diente.
> oder habe ich das falsch gelesen?
hügel - gut. bewaldeter hügel - schlecht. warum? weil nicht einzusehen.
also, man sieht nicht hinein. und das siehst du nicht ein :)
du nimmst wie immer nur das an, was in dein glaubensbild passt.
wenn ich annehmen muss, dass sich in meiner schussbahn getarnte soldaten im
wald tummeln, dann hast du recht, dann ist der wald ein militärisches
sperrgebiet und die jagd ist unmöglich.
wenn ich annehmen muss, das auf einer autobahn fussgänger sind, dann wird
die autobahn zur fussgängerzone und ich fahre nicht schneller wie 30.
>
> in "unseren" wäldern, wenn ich dich darauf hinweisen darf, daß es sich
> dabei um einen vorfall in österreich handelt, sind sehr wohl des
> öfteren soldaten unterwegs, zumindest in bestimmten gebieten.
auch bei uns
dazu
> gehören bekannte truppenübungsgebiete verschiedener höhenlagen, die
> deswegen nicht ausschließlich militärische sperrzone sind, und dazu
> gehört die ostgrenze (slovakei, ungarn) die mit militärischer
> unterstützung gegen illegale grenzgänger gesichert wird. wer dort
> nächtens herumspaziert, wird sich wundern wieviele soldaten sich dort
> in den wäldern herumtreiben.
truppenübungsgebiete. aha. wenn ich jagdpächter in einem solchen wäre, würde
ich natürlich getarnte soldaten vermuten. und die jagd einfach nicht
ausüben. oder mir von bezirkskommandanten bestätigen lassen, dass an diesem
oder jenem tag der wald "truppenfrei" ist.
war das in dem vorliegenden fall genauso?
>
> desweiteren treiben sich auch spaziergänger, mountainbiker und andere
> radfahrer, pilzsammler, wanderer und sonstiges gesocks in den wäldern
> herum und stören damit die freie schussbahn der jäger.
zumindest bei uns in BW gilt die wegepflicht im wald.
manchmal auch
> bis in die dämmerung hinein. skandalös, was? ich würde sogar schätzen,
> daß sich in summe in den wäldern erheblich mehr nicht-jäger als jäger
> herumtreiben.
was mit sicherheit nicht zur erhaltung eines gesunden und natürlichen
wildbestandes beiträgt.
>
> > etwa so, als wenn du in nachtschwarzer kleidung im dunklen über eine
> > landstrasse marschierst.
>
> hinkender vergleich. ein auto sehe & höre ich rechtzeitig kommen und
> kann ragieren. wenn ich schussknall und blitz höre und sehe, ist es
> auch schon vorbei. ganz abgesehen davon, daß die fahrbahn den autos
> gehört. und du bist wohl der meinung der wald gehört den jägern, oder
> wie?
einen fußgänger auf dem weg sehe und höre ich auch. waldbesucher gehören auf
die wege und nicht in die rückzugsgebiete des wildes.
>
> > ERST denken, DANN schreiben
>
> retour.
>
> > von welcher grenzregion ist die rede?
>
> von der oben erwähnten österreichischen ostgrenze. eu-aussengrenze.
> dort wo sich der unfall ereignet hat.
du hast recht, so genau kenn ich mich im burgenland nicht aus...
>
> > auch der soldat sollte erkennen, dass er schwer erkennbar ist. nicht
> > nur für den feind, sondern auch für jäger.
>
> achherrje, jetzt sollen also die soldaten orangefarbene uniformen
> tragen und evtl auch noch mit lichtzeichen markiert werden damit die
> jäger ungestört ballern können? es handelt sich wie gesagt hierbei um
> keine reine spassaktion unseres heers...
"Seitens des Bundesheeres gebe es kein Mitverschulden an dem Unfall, betonte
Oberst Sepp Erhard vom Militärkommando Burgenland."
aha. in den usa ist orange jagdkleidung pflicht. und wenn das bundesheer
seine soldaten in einen wald schickt, in dem die jagd ausgeübt wird, dann
sollten sie 1. bei beendigung der übung die wege benutzen und 2. sich
zumindest durch orange schärpen kenntlich machen.
aber wie zitiert: das bundesheer trifft ja kein mitverschulden...
peter
Volker Wollny <v.wo...@t-online.de> wrote:
>Hallo Uwe!
>
>Uwe Borchert schrieb:
>
>> Und das ist der Nachteil beim Schiessen aus dem Auto.
>
>Nicht unbedingt. Schießen aus dem Auto ist auch nicht gefährlicher als
>vom SItzstock, einem Erdsitz, auf dem Boden stehend
>freihändig/angestrichen, sitzend, liegend, knieend...
>
>Verboten ist es aus anderen Gründen.
>
Und die waeren?
>> Man sitzt tief
>> und schiesst u.U. nach oben oder waagrecht.
>
>Das alleine macht noch nichts. Ein Hang ist z.B. ein exzellenter
>Kugelfang.
>
Aber daran muess der Jaeger erst mal denken. Ich habe da Zweifel ob
sich jeder so gut unter Kontrolle hat. Aus meiner Kindheit habe ich
da sehr schlechte Errinnerungen an einige der Jaeger bei uns im Ort.
Ein Klassenkamerad wurde mit Schrott angeschossen, ich habe mehrfach
gesehen wie diese Jaeger wenige Meter von Haeusern weg auf Hasen
geschossen haben. Ich selber stand gar nicht so weit weg und das war
gerade 50 m von der Wohnung weg. Das ist zwar in den letzten Jahren
wesentlich besser geworden aber es gibt immer paar schwarze Schafe.
Es hat damals wohl auch eine Weile gedauert bis diese Jaeger dann
aus dem Verkehr gezogen wurden. Sehr zum bedaueren einiger anderen
Jaeger und der restlichen Umwelt.
:-(
Ach ja: nachdem alles zugebaut wurde gab es auch kaum noch Hasen bei
uns in der Gegend, dafuer gibt es jetzt Kaninchen. Und die wenigen
Hasen findet man platt auf der neuen Umgehungsstrasze.
>> Ein Schuss aus der Hoehe
>> schlaegt mit Sicherheit in den Boden ein wenn der das Ziel verfehlt.
>
>Trugschluss: Als ich den Bock laufen ließ, saß ich auf einer Kanzel.
>Aber der Bock stand vor einem Abhang...
>
Tja, das ist Pech. Steht die Kanzel da optimal? Ach, egal, man kann
nicht immer Erfolg haben.
MfG
Uwe Borchert
> wenn sich in der dämmerung ein (getarneter?) soldat nicht auf den
> öffentlichen wegen, sondern quer durch den wald bewegt, dann kann er sehr
> leicht übersehen werden.
Soldaten bewegen sich, zumindest wenn sie in der Übung
Gelände&Bewegungsarten sind, generell nicht auf Wegen, schließlich soll ja
geübt werden, quer durch den zu stolpern um so gut getarnt zu sein, wie
möglich.
Armin
Hallo Peter,
>
>aha. in den usa ist orange jagdkleidung pflicht.
Das triff auf manche der Staaten zu, jedoch nicht allen.
Gruss,
Klaus
viczena wrote:
> "Norman Reppingen" <chi...@rumms.uni-mannheim.de> schrieb im Newsbeitrag
> >Und wieso war sich der Jäger so sicher, dass in diesem Waldstück
> >auf dem kleinen Hügel niemand ist ?
>
> wieso ist sich ein jäger überhaupt sicher, das im wald nur tiere sind?
Wieso ist es nachts kälter als draussen ?
Die Frage fehlt in Deiner Sammlung.
> vielleicht weil er vorher die gegend beobachtet. aber verlangst du allen
> ernstes, das vor einem schuss der wald durchsucht wird?
Nein, weil in unseren Breiten im Grunde feststeht,
dass in unseren Wäldern massenhaft Menschen rumrennen.
Da muss man nicht lange suchen.
> oder mit einer
> grosslautsprecheranlage ein warnsignal gesandt wird? oder erstmal ein
> warnschuss abgegeben wird? wie weltfremd bist du ?
Weltfremd genug, um es nicht gutheissen zu wollen,
sämtliche Waldbesucher zum Freiwild zu erklären.
> > Dürfte sie nur gestreift haben,
> > jedenfalls flog das Projektil, (9,3x64. )weiter und traf den im Wald
> > befindlichen Soldaten der kurz darauf starb.
>
> >Das war ja wohl abzusehen.
>
> was war daran abzusehen? oder was meinst du konkret?
Ganz einfach. Shit happens.
Die Kugel hätte auch gerne in den restlichen x-hundert freien
Quadratmetern einschlagen können. Aber nein....
sie trifft ausgerechnet den wohl nicht allzugrossen Kopf des Rekruten.
Weisst Du, mit was man im WK II meinem Grossvater nachgejagd hat ?
Darunter war mind. eine sehr persönlich gemeinte Bombe >100 kg,
wohl etwa ein Dutzend Geschosse aus Granatwerfern und
in ungezähltem Umfang russisches und amerikanisches
Maschinengewehrfeuer.
Haben sie ihn bekommen ?
Ja. Mit einem Schuss ins Knie, Zufallstreffer, schliesslich
hätte er auch unverletz davonkommen können, er fuhr ja "nur"
mitten durch die Salve. Davongefahren ist er ihnen trotzdem.
Sprich: Man kann Glück haben. Aber man kann nicht damit rechnen.
Daher ist maximale Vorsicht immer angebracht.
> > Tragisch, aber solche Jagdunfälle werden immer wieder passieren, bei
> > aller Vorsicht.
>
> >Bei keiner Vorsicht erst recht.
>
> du redest dummfug
Belege !
Weniger Vorsicht = Mehr Sicherheit ?
Das nennt sich "Unfug", und der wird von Dir fabriziert.
> >Der Jäger hat gepokert. Dann auch noch scheisse geschossen.
> >Verloren haben andere !
>
> noch mehr dummfug
Noch weniger Belege.
> >Ich denke es ist ein wesentlicher Zweck von Hochsitzen,
> >dass das Projektil keine allzu flache Flugbahn zurücklegt,
> >und die Lage einfach überschaubarer wird.
>
> du hast keine ahnung von der jagd. stimmts?
Du gehst nie im Wald spazieren, stimmts ?
Frage: Relevanz ?
> musste ja kommen godwins law klingelt an der tür. fehlt nur noch der
> hinweis, das unser jagdrecht von oberjagdmeister göring geschaffen wurde,
> und du hast argumentativ freie bahn...
Ob unser Jagdrecht von Göring, Hitler, Joschka Fischer
oder Mutter Theresa persönlich gekritzelt wurde, ist mir so
scheissegal...
es muss nur die allgemeinen Bedürfnisse erfüllen.
Ich wollte auf Murphys Law ansprechen.
> jo. was willst du uns damit sagen? das du auf 80 m im freien anschlag ein
> bewegtes ziel immer und bei jedem lichtverhältniss zuverlässig triffst? dann
> geh doch mal auf einen jagdlichen schiesstand
> und üb mal am laufenden keiler. und du erlebst deinen persönlichen
> realitätsschock...
Ach... und da bist Du noch der Meinung, dass man auf
80 m Distanz überhaupt schiessen sollte ?
DAS nenne ich dreist !
Bestätigt aber was ich sage, nämlich dass man nur schiessen sollte,
wenn man sich sicher sein kann, damit ERFOLG zu haben.
Danke für die implizite, wenn auch unfreiwillige Bestätigung.
> >Gut möglich, dass sich dann die Zahl der Fälle, in denen man überhaupt
> >schiessen kann, um den Faktor 20 verringert.
>
> also statt 80m nur 4 m? oder wo du meinen?
Nein. Weniger Fälle = Weniger Ereignisse = Weniger Abschüsse.
Die dafür waidgerecht, und nicht humanoid.
> ja. üblicherweise gilt aber auch: wo wild sich zeigt ist kein mensch in der
> nähe.
Sicher. Mitten im Berufsverkehr, auf einer Landstrasse,
wo eine Sau mit ihren Jungen wechselt, ist ja kein Mensch in der Nähe.
Dann gibt es Deiner Meinung nach ja auch keine Wildunfälle.
Wie schön dass ich das nur geträumt habe (auch noch oft).
> denn das wild hat i.a. ein sehr scheues verhältniss zu joggern,
> wanderern und soldaten...
Ja. Es hält im Gefährdungsradius von gut gewürzter Büchsenmunition
Abstand von Menschen, also so etwa 6 km.
Wenn Deine Aussage Sinn macht, wieso gibt es dann überhaupt Jagd ?
> dummfug. nach deiner definition wäre der wald ständig unklar. denn es könnte
> ja in der nacht ein soldat mitten durch den wald spazieren...
Es heisst nicht "wäre" sondern "ist".
Klar ist, was man sieht.
Unklar, was man nicht sieht, und das schränkt die Möglichkeiten,
im Wald sicher zu schiessen, schon etwas ein.
Es geht ganz sicher, wenn es ein Jäger mit AUGEN und HIRN tut.
> also jetzt sagst du endlich, was du eigentlich meinst:
> "jäger und amokschützen sind dasselbe".
Wie war das mit dem Unfug ?
Ein Semesterkollege von mir ist Jäger, ich wohne z.T. auf dem Land,
wo es auch Jäger gibt, Jäger gehören dazu.
Aber so wie ich keine Quartalsäufer am Lenkrad sehen will,
will ich auch keine unfähigen Jäger mit ner Büchse rumrennen sehen.
> füg noch hinzu (s.o.) dass alle jäger nazis sind und wir wissen, welches
> geistes kind du bist...
Ich lasse Deine Phantasien lieber für Dich sprechen, als für mich.
> >Spricht für und gegen die lieben Jäger.
> >Wenn sie nicht mal nüchtern was auf die Reihe bringen...
>
> du bringst doch nüchtern auch nur dummfug zustande.
Interessant, ich bin gespannt auf Deine Antwort.
Mach Dich nicht lächerlich.
Überlass das im Zweifelsfall lieber mir.
> oder hast du einen joint
> im kopf gehabt, als du dieses geschreibsel von dir gegeben hast? das würde
> einiges erklären..
Sicher.
Ich glaube, dann wäre ich in etwa auf Deiner Ebene gelandet.
> aber du erinnerst dich noch, dass es nicht um pokale sondern um die jagd auf
> wild geht? und das es im wald keine schiesstände gibt, an denen das wild zu
> festgelegten schiessterminen entlangstreift?
Ich gebe Dir ein Beispiel.
Du siehst eine Sau. 50 m entfernt. Fett. Gross. Aber krank.
Der Waldbestand ist, wie fast überall in unseren Breiten,
eher dünn, und die Sau steht auf einer Lichtung.
Vor der Sau: Bäume und Waldboden.
Hinter der Sau: Bäume und Waldboden.
Von Deinem Hochsitz aus kannst Du damit rechnen,
dass die Kugel im Falle eines Durchschusses etwa 20 m
hinter der Sau einschlagen wird.
Du siehst alles, was Du sehen musst, und kannst schiessen.
Derlei Beispiele sollte man immer nach einer
erfolgreichen Jagd präsentieren können.
> >Mit einer intensivsten Überprüfung und anschliessende unangekündigte
> >Kontrollen der Schiessleistung.
>
> wie im schiessverein? LOL
Richtig.
Ich habe mal die "Vorbereitungen" eines Jägers auf seine Jags
mitgekriegt.
Erste Zufriedenheit stellte sich ein, als er die Scheibe traf.
Als er noch über 5 cm vom Zentrum entfernt war, packte er ein.
Das war genug für seine Bedürfnisse.
Da greift man sich doch an den Kopf.
> >Die entscheidet, wie man sieht, in Wald und Feld über Leben und Tod.
>
> ja. normalerweise des wildes. das ist das waidhandwerk..
für die, die es beherrschen.
> >Wir sind nicht im Krieg, aber deshalb müssen gute Fertigkeiten
> >an der Waffe nicht zum Luxus werden.
>
> sagt doch keiner...
Du sagst es.
> >Ich bin felsenfest überzeugt, dass mir so ein Fehler nie passieren
> >würde.
>
> gutmenschoptimismus. wenn ich nicht jage, passieren mir auch keine fehler
> bei der jagd...
Und wenn Du jagst, passieren sie Dir ?
Da wäre ein Hobbywechsel angesagt.
> vielleicht rennt dir aber mal ein kleines kind vors auto. und du bist
> schuld.
> einfach nur weil du ein auto bewegst. aber auch das wird dir nicht
> passieren. denn du bist gutmensch. oder gott?
Wenn jemand so schnell fährt, dass sein Bremsweg seine
Sichtweite überschreitet, tut er das Selbe wie der Jäger.
Der Rekrut ist ihm nicht von der Seite vor die Büchse gehüpft.
Man muss kein Gott sein, um das zu begreifen.
> du wirst niemals wild zur strecke bringen. denn du hast von jagd keine
> ahnung...
Dafür wirst Du evt. beld Menschen zur Strecke bringen,
denn Du hast von Sicherheitsdenken keine Ahnung.
Was ist besser für die Allgemeinheit ?
> >Es kann mir keiner erzählen, dass das so nicht möglich ist.
>
> es kann dir wirklich niemand etwas erzählen. weil du weisst alles bereits,
> auch wenn du keine ahnung hast...
Wenn Du es besser weisst, als ich, wirst Du Belege bringen können.
> >Ein "Unfall" war das nämlich nicht.
>
> das weisst du also. warst du dabei?
Die Sachlage ist klar.
Schiessen in unklares Terrain --> 1 Toter.
1 + 1 = 2
> >In solchen Fällen spricht man von fahrlässiger Tötung.
>
> also bist du der staatsanwalt?
Zum Glück für viele: Nein.
Ich würde bei fahrlässigen Handlungen so ziemlich das
Übelste sein, was einem an Staatsanwalt passieren kann.
Vor allem im Verkehrsrecht, aber auch bei sowas.
Von mir aus kannst Du mich als Extremposition darstellen,
von mir aus auch als Sicherheitsparanoiker.
Das würde ich evt. sogar unterschreiben.
Wenn Du im nächsten Posting auf einen möchtegern-beleidigenden
Unterton verzichtest, werde ich dies auch tun.
Beste Wünsche,
Norman
P.S.: Nein, ich bin THC nicht zugetan: Zu langweilig.
viczena wrote:
> ansonsten: wie sähe denn deiner meinung nach eine jagd aus bei der ich
> jederzeit damit rechnen müsste, dass sich hinter jedem strauch ein
> getarneter soldat befindet?
Ehm. Ganz normal ?
Sieht man aber, wenn man beobachten kann.
Falls es damit bei Dir Probleme gibt:
> wenn ich auf der autobahn fahre denke ich: es wird schon kein fussgänger
> über die autobahn laufen, deshalb fahre ich 200. ansonsten müsste ich mit
> tempo 30 fahren.
Hm. Gut. Bei Dir wie bei uns sind Autobahnen keine (optimalen)
Naherholungsgebiete.
Bei uns sind es Wälder. Mit wenigen Soldaten, viel Zivilisten.... und
Säuen.
Viel Spass auf der Jagd...
beste Wünsche,
Norman
viczena wrote:
> ansonsten: wie sähe denn deiner meinung nach eine jagd aus bei der ich
> jederzeit damit rechnen müsste, dass sich hinter jedem strauch ein
> getarneter soldat befindet?
Ehm. Ganz normal ?
Sieht man aber, wenn man beobachten kann.
Falls es damit bei Dir Probleme gibt:
wo du wollen sagen?
peter
peter
"Armin Welker" <krx_N...@earthling.net> schrieb im Newsbeitrag
news:amkj01$l89$03$1...@news.t-online.com...
es passiert ein unfall. ab statt das man einfach hinschaut und dies zur
kenntniss nimmt, beginnt ein hysterisches aufschreien. gewürzt mit
faschistoiden unterstellungen. dem jäger wird angefangen von tötungsabsicht
über massenmord über volltrunkenheit alles mögliche verbrecherische handeln
unterstellt. sogar alte kriegsgeschichten müssen herhalten.
und immer kommt das hysterische aufschreien von denen, die die situation
überhaupt nicht aus eigener anschaung kennen. und eigener erfahrung keine
relevanz gegenüber ihrer eigenen meinung einräumen wollen....
was ist denn passiert:
ein jäger jagd in der dämmerung sauen, die einen weg kreuzen. er schiesst
und trifft nicht.
die kugel fliegt 180 m weit und trifft einen getarnten soldaten im kopf. wie
hoch ist die wahrscheinlichkeit für so einen treffer?
konnte der jäger davon ausgehen, dass in der dämmerung am arsche der welt
(wenn man mal auf die karte schaut) jogger, radler oder sonstige zivilisten
im wald rumlaufen? nein.
konnte er davon ausgehen, dass in etwa 200 m entfernung soldaten im
flecktarn durch das gebüsch schleichen? nein. sogar mit einem feldstecher
hätte er sie wahrscheinlich nicht erkennen können.
war ein kugelfang vorhanden: jawoll, ein bewaldeter hügel.
hätte der jäger den vorfall verhindern können? nur indem er nicht jagd.
hätten die soldaten den vorfall verhindern können? ganz einfach, indem sie
auf dem weg gegangen wären.
hätte das bundesheer den vorfall verhindern können: ganz einfach, indem sie
den rekruten massregeln für das verhalten im wald bei dämmerung gibt. vor
allen dingen, wenn eine verstärkte bejagung von wildsauen angeordnet ist.
ich bin dafür, das der unfall untersucht wird und für die zukunft massnahmen
getroffen werden, die eine wiederholung verhindern. aber bitte an den
stellen, wo dies auch sinnvoll ist.
bei den jägern anzusetzen ist der falsche weg. oder haben die protagonisten
schon die erfurt-hysterie vergessen?
peter
On Sun, 22 Sep 2002 19:37:21 +0200, viczena <p...@viczena.de> wrote:
...[...]...
>was ist denn passiert:
>
>ein jäger jagd in der dämmerung sauen, die einen weg kreuzen. er schiesst
>und trifft nicht.
>
>die kugel fliegt 180 m weit und trifft einen getarnten soldaten im kopf. wie
>hoch ist die wahrscheinlichkeit für so einen treffer?
>
Der Jaeger sollte jetzt Lotto spielen. Wenn er so einen Zufallstreffer
landen kann muesste es auch fuer 6 Richtige langen. Mein erster Gedanke
als ich diese Geschichte gelesen habe: *lol* Das ist ja seltener als 6
Richtige im Lotto! Ich selber hake das als sehr, sehr dumm gelaufen ab.
Groszes Pech fuer Hinterbliebene und Jaeger, aber Unfaelle sind nun
mal was sehr unangenehmes.
MfG
Uwe Borchert
> Zu Deiner Frage. es waren Drei Jäger auf dem Heimweg von der Pirsch.
> An einem Feldweg kreuzte eine Rotte wildschweine den Weg in ca. 60-80m
> Entfernung.
> Die Jäger stiegen aus, der eine legte an und schoss auf eine WS. (Zu
> sagen, einige
> meter-ca. 150- weiter hinten befindet sich ein kleiner Hügel mit
> Wald.)Dürfte sie nur gestreift haben,
> jedenfalls flog das Projektil, (9,3x64. )weiter und traf den im Wald
> befindlichen Soldaten
> der kurz darauf starb.
> Es wurde weder aus dem Auto heraus noch auf ein undefiniertes " Ding"
> geschossen,
> die wildsauen waren ja zzu erkennen.
> Tragisch, aber solche Jagdunfälle werden immer wieder passieren, bei
> aller Vorsicht.
> Noch zu sagen: für Hr. Kaufmann.
> Der Alkotest, der unverzüglich abgehalten wurde, ergab , dass kein Alkohol
>
> konsumiert wurde,alle nüchtern waren. Denke schon, dass ein Gross unsrer
> Jäger
> verantwortungsvoll sind.
> Waidmanns Heil und schützengruss
> Franz
Mercante
Denke ich auch. Jener war hoffentlich eine Ausnahme.
Mercante
Laut eigener Aussage sprang er aus seinem Geländewagen, als er der Rotte
Wildsauen ansichtig wurde, und schoss. Für´s Beobachten der Gegend war da
wenig Zeit.
> oberjagdmeister göring
Tststs, das hieß doch sicher "Reichsjägermeister", Herr Oberförster!
Mercante
Ach so, du glaubst, er wollte die Sau nur erschrecken.
Mercante
sau töten = faschistoid!
du hast bestätigt, was bishar nur vermutung war...
peter
"Manfred Kaufmann" <kauf...@info.wien.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3D8EB8CB...@info.wien.at...
Mercante
und wer will aus einem tragischen jagdunfall einen mord zusammenfabulieren?
oder was soll "als alltäglichen Jagdunfall tarnen" sonst heissen?
peter
"Manfred Kaufmann" <kauf...@info.wien.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3D8EDF6F...@info.wien.at...
viczena wrote:
> ab statt das man einfach hinschaut und dies zur
> kenntniss nimmt, beginnt ein hysterisches aufschreien.
Wenn Du krampfst, und rumschreist, ist das Dein Problem.
Bei mir herrscht Ruhe.
> gewürzt mit faschistoiden unterstellungen.
Dein Faible für Politik ist hier vollkommen fehl am Platze.
> dem jäger wird angefangen von tötungsabsicht
> über massenmord über volltrunkenheit alles mögliche verbrecherische handeln
> unterstellt.
Das ist ja wohl eine Frechheit.
Nichts von dem, was Du in den letzten Zeilen schreibst,
ist wahr, ich behaupte lediglich dass er bewusst
Sicherheitsrisiken in Kauf genommen hat.
> sogar alte kriegsgeschichten müssen herhalten.
Deren Zweck Du auch zu 110 % verrafft hast.
Die Aussage war, dass 1 Tonne mit Tötungsabsicht gezündeter Sprengstoff
manchmal leise belächelt wird, weil die Aktion eben voll in die Hose
ging,
(aus Sicht des Schützen) und ein anderes mal eine .22 eine Katastrophe
auslöst.
> und eigener erfahrung keine
> relevanz gegenüber ihrer eigenen meinung einräumen wollen....
Soll ich warten, bis Du hergelaufen kommst, und sagst:
"Jetzt hab ich Erfahrung, ich hab auch jemanden plattgemacht,
dessen Präsenz mir leider entgangen ist, bzw. die ich nicht geprüft
habe" ?
Es gibt Erfahrungen, die _muss_ man machen.
Und es gibt Erfahrungen, die man besser nicht macht.
>
> was ist denn passiert:
>
> ein jäger jagd in der dämmerung sauen, die einen weg kreuzen. er schiesst
> und trifft nicht.
Er trifft sogar sehr gut, nur ein falsches Ziel.
> die kugel fliegt 180 m weit und trifft einen getarnten soldaten im kopf. wie
> hoch ist die wahrscheinlichkeit für so einen treffer?
Rechne es aus. Vielleicht 20 000 quadratmeter
Hügel zu 40 quadratzentimeter Kopf.
Das wäre etwa ne Wahrscheinlichkeit von 1 zu 500 000.
Ein natürlich sehr geringes Risiko,
aber ein Relevantes, wie man sieht.
Das heisst, wie viele sehen, von Dir abgesehen.
> konnte der jäger davon ausgehen, dass in der dämmerung am arsche der welt
> (wenn man mal auf die karte schaut) jogger, radler oder sonstige zivilisten
> im wald rumlaufen? nein.
Ganz betont, freundlich und bestimmt: Ja.
Es ist seine verdammte Pflicht, das anzunehmen.
> konnte er davon ausgehen, dass in etwa 200 m entfernung soldaten im
> flecktarn durch das gebüsch schleichen? nein.
Konnte er nicht, hätte er es gekonnt, hätte er jetzt ein Problem
weniger.
> sogar mit einem feldstecher
> hätte er sie wahrscheinlich nicht erkennen können.
Eben, deshalb sollte man in dem Areal schiessen, dass man mit seinem
Feldstecher gut kontrollieren kann, ist denn das so schwer zu begreifen
?
> war ein kugelfang vorhanden: jawoll, ein bewaldeter hügel.
Ja, die Funktion als Kugelfang ist diesem Hügel nicht abzusprechen.
Nur hat dies so manchem Kopfschmerzen bereitet,
während Du wahrscheinlich immer noch der Meinung bist,
beliebige Hügel mit Artilleriefeuer belegen zu können,
denn sicher bist Du auch der Meinung:
"Was ich nicht sehe, gibt es nicht".
Ist doch logisch. 180 meter Distanz, da seh ich doch keine Soldaten.
> hätte der jäger den vorfall verhindern können? nur indem er nicht jagd.
Die Sau hätte sicher kein Ticket nach Mauna Loa gebucht,
sie wäre wohl noch ein Weilchen im Wald geblieben.
Säue sind keine Marienerscheinungen, man sieht öfter welche.
Anderst hätte es ausgesehen, wenn die Sau gerade auf jemanden
losgegangen wäre.
Hätte der Jäger in der Eile 2 mal getroffen, und 3 mal
danebengeschossen,
und hätte es dann eben 3 Soldaten erwischt: Pech. Es war dann Eile
geboten.
Gefahr im Verzug --> Abwägung der Gefahr --> Notwendigkeit.
Wo ist im realen Fall die Notwendigkeit ?
> hätten die soldaten den vorfall verhindern können? ganz einfach, indem sie
> auf dem weg gegangen wären.
Soldaten dürfen sich neuerdings nur auf Wegen aufhalten ?
Spaziergänger auch ?
Interessant, wusste gar nicht, wie gefährlich Pilzesammler leben.
> hätte das bundesheer den vorfall verhindern können: ganz einfach, indem sie
> den rekruten massregeln für das verhalten im wald bei dämmerung gibt.
Sicher. "Jungs, geht nachts nicht in den Wald, da werdet ihr beschossen
!"
Diese Verhaltensregel hätte ich mir als Soldat übers Bett gehängt,
dass ich morgens was zum Lachen habe.
> vor
> allen dingen, wenn eine verstärkte bejagung von wildsauen angeordnet ist.
An dem Punkt gebe ich Dir recht, wenn Jäger wirklich so
risikofreudig sein dürfen, hätte man das absprechen müssen.
> ich bin dafür, das der unfall untersucht wird und für die zukunft massnahmen
> getroffen werden, die eine wiederholung verhindern. aber bitte an den
> stellen, wo dies auch sinnvoll ist.
Ach so. Vermutlich Evakuierung des Waldes in der Jagdsaison.
> bei den jägern anzusetzen ist der falsche weg. oder haben die protagonisten
> schon die erfurt-hysterie vergessen?
Was hat Erfurt denn mit diesem Zwischenfall zu tun ?
Nur weil die Bild-Zeitung alles pauschalisiert,
sollte das jetzt für Dich keine Einladung sein,
das in den common-sense der Urteilskraft aufzunehmen.
Gut Schuss...
Norman
Mercante
peter
"Manfred Kaufmann" <kauf...@info.wien.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3D8EF107...@info.wien.at...
Manfred Kaufmann <kauf...@info.wien.at> wrote:
Oder aber die jenigen die aus diesem Vorfall die Legitimation fuer
ein Aufzwingen der eigenen, korrekten Lebensweise an andere Gruppen
(Jaeger, Sportschuetzen) ausnutzen wollen?
MfG (Mit fragenden Gruessen)
Uwe Borchert
>> desweiteren treiben sich auch spaziergänger, mountainbiker und andere
>> radfahrer, pilzsammler, wanderer und sonstiges gesocks in den wäldern
>> herum und stören damit die freie schussbahn der jäger.
>
>zumindest bei uns in BW gilt die wegepflicht im wald.
Und bei euch stoppen die Kugeln/Schrote automatiusch, sobald sie Wege
erreicht haben?
SCNR
Volker
--
Die direkte oeffentliche Luege hat solche riesenhaften Dimensionen
angenommen, dass in dieser Hinsicht kein Unterschied besteht zwischen
dem Taschendieb auf der Polizeiwache und dem Minister auf der
Regierungsbank (George Bernard Shaw)
>in diesem fall war es wohl so, dass die übung vorbei war...
Und selbst dann braucht ein Soldat eine Weile, um einen Weg zu
erreichen.
Wenn er vernuenftig war, hat er sich naemlich nicht gleich am Wegrand
versteckt.
peter
"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:amn67n$757nf$1...@ID-29596.news.dfncis.de...
peter
"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:amn67o$757nf$2...@ID-29596.news.dfncis.de...
peter
"Juergen Nieveler" <juergen.nie...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns9292A6B5187C...@nieveler-43544.user.cis.dfn.de...
> Manfred Kaufmann <kauf...@info.wien.at> wrote:
>
> > Wirken Deine Medikamente nicht? Ich war nie an der Ostfront und habe
> > auch keine Kriegserlebnisse. Deine paranoiden Projektionen sind für
> > mich besorgniserregend. Geh doch ein Stündchen im Wald spazieren, das
> > beruhigt.
>
> Bloß nicht - dann stört er doch die ganzen Jäger...
>
> SCNR :-)
>
> --
> Juergen Nieveler
> Support the ban of Dihydrogen Monoxide: http://www.dhmo.org/
> "The people united can never be ignited!"-Sgt. Colon,Ankh-Morpork Watch
> http://bofh.gmxhome.de / juergen....@web.de / PGP Supported!
du schriebst,
> und flugs meldet sich der andere aus dem komikerduo...
Bleib locker. (Gilt auch für so manchen Anderen)
Dieser Thread hat sich (mal wieder) hochgeschaukelt.
Jäger und 'Antijäger' werden eh nie auf einen Nenner kommen.
Also, was soll's?
Grüsse
Wolfgang
sondern von leuten, die es eigentlich besser wissen müssten. mich graut
davor, wenn mal einer von diesen "experten" vor laufender kamera befragt
wird und den ganzen dummfug schwadronniert.
und wie schon gesagt: das sind diejenigen, die sagen: ich hab keinen
jagdschein und keine erfahrung, aber unglaublich viel ahnung von dem was ich
da schwätze...
peter
"Wolfgang Saggau" <1325...@onlinehome.de> schrieb im Newsbeitrag
news:amnous$6mj1g$1...@ID-53354.news.dfncis.de...
Mercante
Du machst es Dir ein bisserl zu einfach. Hier geht es nicht um Jäger und
Anti-Jäger, hier geht es um einen, der ziemlich gedankenlos in eine Richtung
schoss, in der sich völlig legitim Menschen aufhielten, mit dem Endeffekt,
dass jetzt einer tot ist.
Niemand hier verurteilt die Jagd oder die Jäger als Gesamtheit, aber es geht
mir fest auf den Keks, dass wegen dieses einen jagenden Volltrottels (ich sage
bewusst nicht Jäger) jetzt alle Waffenbesitzer in Österreich wieder dem
unberechtigten Vorwurf ausgesetzt sind, schießwütige Killer zu sein.
Was habt ihr euch nach dem "Vorfall" in Erfurt verbal aufgeregt, als derselbe
Vorwurf in Deutschland durch den Blätterwald rauschte. Jetzt sind halt wieder
die Österreicher dran.
Mercante
>Du machst es Dir ein bisserl zu einfach. Hier geht es nicht um Jäger und
>Anti-Jäger, hier geht es um einen, der ziemlich gedankenlos in eine
Richtung
>schoss, in der sich völlig legitim Menschen aufhielten, mit dem Endeffekt,
>dass jetzt einer tot ist.
ist es nicht so, dass du es dir zu einfach machst? ein jäger hat in eine
richtung geschossen von der er annehmen konnte (auch durch beobachtung) ,
dass da niemand ist. das es sich um getarnte soldaten in feldübung
ausserhalb der befestigten wege handelt konnte er weder annehmen noch sehen
noch feststellen...
genauso könntest du von gedankenlosen autofahrern schwallen, die mit 200
über die autobahn fahren und einen fussgänger erfassen...
peter
"Manfred Kaufmann" <kauf...@info.wien.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3D8B1AFB...@info.wien.at...
Ich zitiere aus einem früheren Posting zum Thema Jäger:
"Definition von "Jaeger": Bewaffneter Alkoholiker, der zum naechsten
Wirtshaus durch den Wald geht."
BTW: ich bin kein Jäger.
Mercante
Naja, der Fußgänger auf der Autobahn hat dort nix verloren. Aber der Soldat
war dort ganz legitim im Wald.
bye
ago
--
Alexander...@informatik.tu-chemnitz.de
http://www.gotti.org ICQ: 126018723
Du machst es Dir ein bisserl zu einfach. Hier geht es nicht um Jäger und
Anti-Jäger, hier geht es um einen, der ziemlich gedankenlos in eine Richtung
schoss, in der sich völlig legitim Menschen aufhielten, mit dem Endeffekt,
dass jetzt einer tot ist.
einem jäger in der beschriebenen situation zu unterstellen, er schiesst
"ziemlich gedankenlos" auf menschen ist kurz vor dem vorwurf "jäger sind
massenmörder".
und das ist es ja wohl, was du hier ständig in der NG suggerieren willst.
ist ja nicht das erste mal, das du dich in dieser form äusserst...
peter
>einem jäger in der beschriebenen situation zu unterstellen, er schiesst
>"ziemlich gedankenlos" auf menschen
Das hat niemand behauptet.
Der Jäger hat in einen Wald geschossen ohne sich vorher zu vergewissern ob
er dort jemand gefährdet. Wenn man die Schußbahn nicht komplett einsehen kann,
dann darf man eben nicht schießen.
>ist kurz vor dem vorwurf "jäger sind massenmörder".
Das ist Polemik.
peter
"Alexander Gottwald" <a...@informatik.tu-chemnitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ampf6e$88u$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de...
nach lage der dinge waren die "getarnten" soldaten nicht zu erkennen. das
war ja wohl auch der sinn der übung.
ansonsten wäre nach deiner definition die jagd im wald unmöglich, da ein
wald eben nicht immer vollständig einsehbar ist, so dass auch getarnte
soldaten sichtbar sind. das gibt es nur auf betonierten parkplätzen...
>
> >ist kurz vor dem vorwurf "jäger sind massenmörder".
>
> Das ist Polemik.
du hast recht. reine polemik ohne jedwedes sachwissen...
peter
Der Soldat war im Wald. Wenn er getarnt im Feld liegt und der Jäger ihn
_deshalb_ nicht sehen kann dann wird ihm wohl auch niemand einen Vorwurf
machen. Aber wenn er ihn nicht sehen kann, weil die Sicht behindert ist,
dann darf er nicht schießen. Ich würde es mir nicht zutrauen auf 180 Meter
in der Dunkelheit zu entscheiden ob in dem Wald auf der anderen Seite vom
Feld jemand ist oder nicht.
Getarnt heißt nicht unsichtbar. Und bei Dunkelheit macht Tarnung auch nicht
mehr viel aus. Eine Gruppe Kinder auf Nachtwanderung oder jemand der hinter
einem Busch gerade seine Notduft verrichtet hätte es genauso erwischt.
Das Hauptproblem ist einfach, daß der Jäger nicht sicher sein konnte, daß
im Wald niemand ist. Hier muß angesetzt werden. Die Jagd zu verbieten ist
der falsche Weg, aber so zu tun als wären Jagdunfälle ganz normal und gehören
nunmal dazu und lassen sich nicht verhindern ist genauso falsch.
>ansonsten wäre nach deiner definition die jagd im wald unmöglich, da ein
>wald eben nicht immer vollständig einsehbar ist, so dass auch getarnte
>soldaten sichtbar sind. das gibt es nur auf betonierten parkplätzen...
Oder es muß bei Bejagung sichergestellt werden, daß an allen Zufahrten zum
Wald Schilder aufgestellt werden "Vorsicht Jagd - Es wird scharf geschossen"
ist es das, was du sagen willst?
peter
"Alexander Gottwald" <a...@informatik.tu-chemnitz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ampiuq$cdp$1...@narses.hrz.tu-chemnitz.de...
wenn sich die kinder (am arsch der welt, herbst, dämmerung) auf dem weg
befinden, ist das kein problem.
ansonsten: muss deiner ansicht nach ein jäger damit rechnen, dass sich in
der dämmerung ein wanderer hinter einem baum versteckt, um seine notdurft zu
verrichten?
>
> Das Hauptproblem ist einfach, daß der Jäger nicht sicher sein konnte, daß
> im Wald niemand ist. Hier muß angesetzt werden. Die Jagd zu verbieten ist
> der falsche Weg, aber so zu tun als wären Jagdunfälle ganz normal und
gehören
> nunmal dazu und lassen sich nicht verhindern ist genauso falsch.
>
> >ansonsten wäre nach deiner definition die jagd im wald unmöglich, da ein
> >wald eben nicht immer vollständig einsehbar ist, so dass auch getarnte
> >soldaten sichtbar sind. das gibt es nur auf betonierten parkplätzen...
>
> Oder es muß bei Bejagung sichergestellt werden, daß an allen Zufahrten zum
> Wald Schilder aufgestellt werden "Vorsicht Jagd - Es wird scharf
geschossen"
ist nicht nötig, da nach dem deutschen jagdrecht bereits eindeutig
geregelt...
peter
Ja. Hier geht es um Menschenleben!
Wenn auch nur der geringste Zweifel besteht, daß die Schußbahn nicht frei ist
darf nicht geschossen werden. Leider wird sich das nie so durchsetzen lassen,
da dann die Jagd nicht mehr sinnvoll durchführbar ist.
>> Oder es muß bei Bejagung sichergestellt werden, daß an allen Zufahrten zum
>> Wald Schilder aufgestellt werden "Vorsicht Jagd - Es wird scharf
>> geschossen"
>
>ist nicht nötig, da nach dem deutschen jagdrecht bereits eindeutig
>geregelt...
Inwiefern?
bye
ago, neugierig
gut, das du das einsiehst. der wald ist kein schiesstand.
>
> >> Oder es muß bei Bejagung sichergestellt werden, daß an allen Zufahrten
zum
> >> Wald Schilder aufgestellt werden "Vorsicht Jagd - Es wird scharf
> >> geschossen"
> >
> >ist nicht nötig, da nach dem deutschen jagdrecht bereits eindeutig
> >geregelt...
>
> Inwiefern?
jagdreviersystem. der abschussplan muss eingehalten werden. wenn du z.b. als
waldbesitzer die jagd nicht durchführst, wird diese von der unteren
jagdbehörde (kostenpflichtig) angeordnet. das musste auch schon s. graf
feststellen...
ansonsten: im wald und auf der flur wird gejagt.
peter
>> >> Wald Schilder aufgestellt werden "Vorsicht Jagd - Es wird scharf
>> >> geschossen"
>> >
>> >ist nicht nötig, da nach dem deutschen jagdrecht bereits eindeutig
>> >geregelt...
>>
>> Inwiefern?
>
>jagdreviersystem. der abschussplan muss eingehalten werden. wenn du z.b. als
>waldbesitzer die jagd nicht durchführst, wird diese von der unteren
>jagdbehörde (kostenpflichtig) angeordnet. das musste auch schon s. graf
>feststellen...
>
>ansonsten: im wald und auf der flur wird gejagt.
Also muß ich damit rechnen, daß ich beim Pilze sammeln in die Schußbahn
kommen kann?
bye
ago
> > Was spricht da prinzipiel dagegen?
> DAS ist nach deutschem jagdrecht verboten.
Hallo Peter,
bitte nicht ganz so pauschal!
In D ist der Schuss auf _Wild_ aus Kraftfahrzeugen (und Motorbooten)
(auch nur _in_der_Regel_) verboten.
Jede andere erlaubte Schussabgabe nicht.
Z.B.:
Anschießen im Revier
Notwehr, Nothilfe
Nutria, ...
Sondererlaubnisse für Schwerbeschädigte
Sondererlaubnisse bei erhöhtem Wildschaden (hier auch Licht und SD)
...
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Hallo Peter,
farbenblind wohl kaum. Sie sehen ein gegenüber dem Menschen leicht
verschobenes Spectrum.
Bei Cerviden/Boviden so ab Orange und kurzwelliger.
Bei Schweinen (glaube ich zumindest so gelesen zu haben) ab Mitte
Blaubereich und langwelliger. Rot sehen die ganz besonders gut.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
Hallo Christian,
vergiss bitte nicht, daß der Geschoßaustritt nicht in gerader Linie
erfolgen muss.
Die Splitter bilden i.d.R. einen Trichter von gut und gerne 90° aus.
Gruß, Bernd
________________________________________________________________________
> >ansonsten: im wald und auf der flur wird gejagt.
>
> Also muß ich damit rechnen, daß ich beim Pilze sammeln in die Schußbahn
> kommen kann?
>
ja. nur: wer sammelt in der dämmerung pilze? und wenn: sich bemerkbar
machen, wenn du unbedingt mitten durch den wald gehen willst.
zudem ist es nach deutschem recht auch nicht statthaft, die rückzugsgebiete
des wildes aufzusuchen. es gilt in BW wegepflicht.
aber wir sind uns doch einig, das der jäger auf sauen geschossen hat, und
nicht:
>
> Z.B.:
> Anschießen im Revier
> Notwehr, Nothilfe
> Nutria, ...
> Sondererlaubnisse für Schwerbeschädigte
> Sondererlaubnisse bei erhöhtem Wildschaden (hier auch Licht und SD)
> ...
>
und sauen gehören zum jagdbaren wild. obwohl in anbetracht der
vermehrungsrate und der wildschäden bereits sonderregelungen greifen
(nachtjagdverbot, schonzeiten...)
peter
so ab orange. korrekt.
> Bei Schweinen (glaube ich zumindest so gelesen zu haben) ab Mitte
> Blaubereich und langwelliger. Rot sehen die ganz besonders gut.
da isses eh egal, die hören, riechen und sehen sowieso mehr, (und sind auch
intelligenter) als dem jäger mit einem maisfeld in seinem revier lieb sein
kann...
peter
>
>
> Gruß, Bernd
> ________________________________________________________________________
>
du schriebst:
> Du machst es Dir ein bisserl zu einfach.
Mag sein, aber ich als Nicht-Laie kann mit einer Diskussion nichts
anfangen, die sich von einem sachlichen roten Faden entfernt.
Die gestrige TV-Sendung trägt ihr Übriges zu meiner 'Verunsicherung'
bei.
Letztlich ist deine Feststellung, es geht nicht um Jäger und
'Nichtjäger' natürlich richtig.
Hier geht es IMHO um eine äußerst gesetzwidrig fahrlässige Tötung, die
leider zu oft auch in anderen Situationen auftritt.
Insofern sind auch die Jäger zu verstehen, die sehr verantwortlich mit
ihrer Waffe umgehen, jedenfalls was Menschenleben angeht.
Gruesse
Wolfgang
> und wie schon gesagt: das sind diejenigen, die sagen: ich hab
keinen
> jagdschein und keine erfahrung, aber unglaublich viel ahnung von dem
was ich
> da schwätze...
du wirst dich schon mit denen auseinandersetzen müssen, die keinen
Jagdschein haben, den die Scheininhaber werden in grundsätzlichen
Fragen in der Regel deiner Meinung sein.
That's life. ;-)
Gruß
Wolfgang
>> Allerdings sagten die Soldaten aus, dass der Schuss unmittelbar fiel,
>> nachdem das Fahrzeug mit Scheinwerfern auftauchte.
>
>interessant. also doch aus fahrendem auto?
Nicht unbedingt aus dem fahrenden Auto, aber doch in grosser Eile.
(sofern die Aussage korrekt ist)
>und es waren mehrere soldaten?
Definitiv Ja. IIRC eine Gruppe, das sind im Regelfall 8 Leute.
>> 2. Ein *bewaldeter* Hang ist keinesfalls ein geeigneter Kugelfang, das
>> wird einem in der Jaegerschule oft genug eingetrichtert.
>
>das sehe ich nicht so. warum? gerade ein bewaldeter hang ist ideal.
Nope. Da in A jedermann das Recht hat Wald zu betreten (dezitierte
Schutzgebiete wir z.B. Jungwald oder Brutplaetze ausgenommen) MUSS ein
Jaeger mit dem "worst case" rechnen, naemlich dass sich in dem Wald
Menschen befinden. Pfadfinder bei der Nachtwanderung, verirrte
Schwammerlsucher, ein Paerchen ohne eigene Wohnung ...
Peter
Keine Jagd in der Dämmerung wenn die _180m (in einem anderen Posting
war noch von 150 die Rede)_ dahinter bis zum "Kugelfang" nicht
einsichtig sind.
180m(150m), keine 18(15)!
Wie bitte kann man in der Dämmerung eine solche Strecke in einem wald
übersehen? Noch dazu wen Gebüsch und Bäume überall herumstehen?
Schwarzie
--
/"\
\ / *A*venturicarum *S*ignum *C*orpus *I*nvariabiliter *I*nstauratus
x Ribbon campain Say NO to HTML in email, news and magic books
/ \
also gilt nach deiner definition: die jagd im wald ist unmöglich. vielleicht
sollte man doch genetisch veränderte wildtiere züchten, die sich auf ein
hupsignal hin in einer reihe auf dem schiessplatz aufstellen. oder am besten
sofort selbstmord begehen...
peter
also: keine jagd mehr im wald wenn es dämmert. das wäre die konsequenz. weil
eben getarnte soldaten im busch lauern könnten..
peter
>zudem ist es nach deutschem recht auch nicht statthaft, die rückzugsgebiete
>des wildes aufzusuchen. es gilt in BW wegepflicht.
wegepflicht geht ueberall.
Du hast bisher allerdings noch nicht deutlich gemacht, was das im
Zusammenhang mit der Jagd zu suchen hat, und wie das eventuell den
Unfall haette verhindern koennen.
Btw: ich glaube NICHT, dass das irgendwas nutzt, abgefeuerte Geschosse
stoppen nicht, wenn sie Wege erreichen.
Volker
--
Die direkte oeffentliche Luege hat solche riesenhaften Dimensionen
angenommen, dass in dieser Hinsicht kein Unterschied besteht zwischen
dem Taschendieb auf der Polizeiwache und dem Minister auf der
Regierungsbank (George Bernard Shaw)
>schiesen bei euch jäger auf leute, die sich auf dem fussweg befinden?
Dummfug redet momentan nur einer, Peter, und das bist du.
Schliesslich kann ein Spaziergaenger (oder jede andere Person) auch
dann von einer Jaegerkugel getroffen werden, wenn er auf den Wegen
bleibt.
wie gesagt: die Geschosse halten sich nicht an "Grenzen".
die situation. ein wald in der dämmerung (kein stadtwald). dort ist
üblicherweise ausser dem wild und dem jäger niemand.
auch keine umweltgeräusche. deshalb hörst du sehr viel. und du siehst jede
bewegung. ein mensch, der sich im wald bewegt macht ausgesprochen viel mehr
geräusch und bewegung als ein wildtier, ist demnach auf entfernung sehr
leicht zu sehen und zu identifizieren. schon auf grosse entfernung hin.
hinzu kommt, dass nur wenige glauben, sie müssten in camouflage-grün durch
den wald gehen.
im übrigen merken das die wildtiere auch. deshalb ist da, wo ein mensch
herumstapft üblicherweise kein wild.
die einzige ausnahme ist, wenn die menschen kriegsspiele im wald machen, und
sich besonders tarnen. wie im vorliegenden fall.
wieviele dieser jagdunfälle dieser art hat es eigentlich in den letzten 10
jahren gegeben? mehr als eine handvoll? würde mich wundern...
peter
"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:amqnd8$8dnrb$1...@ID-29596.news.dfncis.de...
ganz einfach: wer nicht getarnt ist, wird vom jäger (und vom wild) erkannt.
und wer auf dem weg bleibt, der kann faktisch gar nicht übersehen werden.
jetzt klar?
>
> Btw: ich glaube NICHT, dass das irgendwas nutzt, abgefeuerte Geschosse
> stoppen nicht, wenn sie Wege erreichen.
>
was du dir zusammenreimst ist das eine, die realität was anderes: wenn ein
jäger menschen in seiner nähe sieht, dann ruht die jagd. so einfach ist
das...
peter
>> Nope. Da in A jedermann das Recht hat Wald zu betreten (dezitierte
>> Schutzgebiete wir z.B. Jungwald oder Brutplaetze ausgenommen) MUSS ein
>> Jaeger mit dem "worst case" rechnen, naemlich dass sich in dem Wald
>> Menschen befinden. Pfadfinder bei der Nachtwanderung, verirrte
>> Schwammerlsucher, ein Paerchen ohne eigene Wohnung ...
>also gilt nach deiner definition: die jagd im wald ist unmöglich.
Sag mal: Viel Ahnung von der Jagd hast du nicht, oder?
Peter
peter
"Peter Stadlmaier" <peter.st...@univie.ac.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3d9190b1$0$13932$3b21...@news.univie.ac.at...
>>zudem ist es nach deutschem recht auch nicht statthaft, die rückzugsgebiete
>>des wildes aufzusuchen. es gilt in BW wegepflicht.
>
>wegepflicht geht ueberall.
Nicht in Oesterreich
Peter
peter
"Peter Stadlmaier" <peter.st...@univie.ac.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3d91ba08$0$14964$3b21...@news.univie.ac.at...
>> Du hast bisher allerdings noch nicht deutlich gemacht, was das im
>> Zusammenhang mit der Jagd zu suchen hat, und wie das eventuell den
>> Unfall haette verhindern koennen.
>
>ganz einfach: wer nicht getarnt ist, wird vom jäger (und vom wild) erkannt.
>und wer auf dem weg bleibt, der kann faktisch gar nicht übersehen werden.
Nicht wirklich.
Erstens: soldaten in Uebung sind normaler Weise getarnt, erst recht,
wenn das Tarnen geuebt wird.
Zweitens: In der daemmerung wilst du so weit sehen?
Mit Restlichtverstaerker vielleicht...
>was du dir zusammenreimst ist das eine, die realität was anderes: wenn ein
>jäger menschen in seiner nähe sieht, dann ruht die jagd. so einfach ist
>das...
Richtig: WENN er sie sieht.
>die situation. ein wald in der dämmerung (kein stadtwald). dort ist
>üblicherweise ausser dem wild und dem jäger niemand.
Ah ja.
>auch keine umweltgeräusche. deshalb hörst du sehr viel. und du siehst jede
>bewegung. ein mensch, der sich im wald bewegt macht ausgesprochen viel mehr
>geräusch und bewegung als ein wildtier, ist demnach auf entfernung sehr
>leicht zu sehen und zu identifizieren. schon auf grosse entfernung hin.
Und natuerlich das alles auch in der Daemmerung. Ah ja.
Sorry, aber du redest Dummfug.
Vol "wohne am Waldrand" ker
peter
"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:amtect$8sv1e$6...@ID-29596.news.dfncis.de...
peter
"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:amtecu$8sv1e$7...@ID-29596.news.dfncis.de...