bevor ich "zur Sache" komme, sei mir der Hinweis gestattet, daß ich
erstens kein Jagdgegner bin und zweitens hin und wieder selbst den Bogen
in die Hand nehme. Ich habe also keine Veranlassung, "aus Prinzip"
dagegen zu sein. Und dennoch ist (und bleibt) meine Ansicht, daß Pfeil
und Bogen auf der Jagd keinen Platz haben sollten. Zwei (sinngemäße)
Argumente aus dem Kreis der Befürworter möchte ich kurz aufnehmen. Ich
bitte um Nachsicht für den "neuen" thread, hätte mich aber sonst in 3
laufende einklinken müssen. Also denn:
- "Ein Pfeil tötet auch bei schlechter Trefferlage in kurzer Zeit"
Meine "Erkenntnisse" zu diesem Argument beruhen mangels eigener
Erfahrung lediglich auf der Erinnerung an einige Videos. Insbesondere
erinnere ich mich an ein solches, in dem ein Dickhornschaf (oder
ähnliches) mit Jagdpfeilen regelrecht gespickt wurde. Dabei war nicht
nur kein einziger glatter Durchschuß zu beobachten (in vielen Fällen
nicht einmal Ausschuß), sondern das Tier dachte auch mit wohl etwa 5
Pfeilen im Leib gar nicht daran, endlich zu verenden. Das war einfach
nur noch fieseste Tierquälerei.
- "Ich treffe auf der Tierscheibe tödlich, also auch auf der Jagd"
Dieses Argument halte ich für Selbstbetrug. Die Anspannung auf der Jagd
ist - behaupte ich - eine eindeutig andere als im jagdlichen
Scheibenschießen. Unter diesen Bedingungen ist eine Waffe, die den
Tötungsvorgang weitestgehend mechanisiert - eine Feuerwaffe eben -
prinzipiell einer Waffe überlegen, deren Treffergenauigkeit in viel
höherem Maße von der momentanen körperlichen und mentalen Verfassung des
Schützen abhängt. Es mag schon sein, daß ein guter Bogenschütze ein Tier
sicherer zur Strecke bringt als ein schlechter Gewehrschütze. Dies kann
aber keine Rechtfertigung sein, dort eine prinzipbedingt ungenauere
Waffe einzusetzen, wo die Anbringung eines sicheren Treffers nicht nur
sachliches, sondern auch ethisches Gebot sein sollte.
Auf die Gefahr hin, mir richtigen Ärger zuzuziehen: Ich habe vor,
spätestens im Frühjahr wieder im Verein Bogen zu schießen. Ein Verein,
in dessen Reihen ich "Bogenjäger" wüßte, hätte mich die längste Zeit
gesehen. Ich hätte überhaupt kein Problem damit, im Rahmen eines
jagdlichen Feldturniers auf Tierscheiben zu schießen. Wenn Tiere getötet
werden müssen, ist es die verdammte Pflicht des Menschen, dies auf die
effektivste Weise zu tun, die die Technik ihm an die Hand gibt. Pfeil
und Bogen sind ein herrliches Sportgerät, aber in der Jagd haben sie
nichts verloren.
Nix für ungut,
Gruß aus dem Norden -
Ralf
--
My animal photo page on the WWW: http://mercury.spaceports.com/~schmode
Also see news:alt.binaries.pictures.animals for fine animal photography
PGP (DH/DSS + RSA) from key servers (use "TrustCenter" certified keys)
or at http://mercury.spaceports.com/~schmode/pgp.htm
nix für ungut
gruß
jörg
Joerg Manthey schrieb:
Wobei ich jetzt ungefragt auch noch anfügen möchte, daß es für die Jagd
mit dem Bogen keinerlei Notwendigkeit gibt. Die Tatsache, daß jemand
mehr Spaß daran hat, die Viecher lieber mit dem Bogen als mit dem Gewehr
um die Ecke zu bringen, kann in keinster Weise ein Grund sein, dieses
auch zu tun, jedenfalls nicht, so lange nicht sichergestellt ist, daß
dieses mindestens gleich gut oder schnell, oder sogar besser passiert.
So jedenfalls meine wie immer unmaßgebliche Meinung.
--
Gruss, Klaus "Doc" Kessler, Germany
Doc`s Paintball Shop & Doc`s Katana Shop
http://www.istda.com/doc-shop/
Eressea : Stamm des Sanften Lichtes (8)
Moin, Jörg,
genau deswegen hatte ich ja geschrieben:
<me>
Wenn Tiere getötet
werden müssen, ist es die verdammte Pflicht des Menschen, dies auf die
effektivste Weise zu tun, die die Technik ihm an die Hand gibt.
</me>
Daß ich vor 10.000 Jahren etwas anders über diese Frage gedacht hätte,
versteht sich am Rande :-)
Gruß aus Geesthacht -
Ja, auch wenn der thread langsam OT ist, will ich dazu noch was
absondern, nachdem ich mich doch recht intensiv damit befasse, zwar,
was mich angeht nur theoretisch, aber ich versuche seit 92 alles pro
und contra aufzunehmen..
>- "Ein Pfeil tötet auch bei schlechter Trefferlage in kurzer Zeit"
Ist quatsch, logisch.
>...... das Tier dachte auch mit wohl etwa 5
>Pfeilen im Leib gar nicht daran, endlich zu verenden. Das war einfach
>nur noch fieseste Tierquälerei.
Ja, sowas sah ich mal mit einem schwarzbaeren, in manitoba, und dachte
die spinnen. Nur, sowas hat viele gruende. Der Typ hat erstens viel zu
weit hinten getroffen, also eigentlich garnichts wichtiges. Nachdem
das tier angeschossen war, ging man sofort auf anchsuche. Keinerlei
wartezeit. Dann haben die den baeren natuerlich aufgescheucht, und der
kletterte auf einen baum. dort befand er sich in einer position, die
natuerlich einen sauberen schuss unmoeglich machte. man spickte ihn
halt, und hoffte scheinbar dass er irgendwann verblutet, wenn man ihn
den arsch mit pfeilen vollnagelt. ich schreib das so salopp. aber
glaub mir, dass mir da auch zum kotzen war.
Das liegt aber eben daran, dass in amiland jeder trottel einen licence
tag spottbillig kaufen kann und dann mal losballert.
Die leute schiessen erstens nur ein paar tage i jahr, und trainieren
kaum, sie schiessen zu weit, zu schnell, sind nervoes, weil ja ein
paar tage spaeter die rifle season losgeht, sprechen das wild schlecht
an, wollen, die kuehltruhe und die wohnzimmerwand vollkriegen. Weil
sie untrainiert sind, schiessen sie entweder laecherliche poundage,
oder sie schiessen heavy poundage, aber bibbern am ganzen koerper.
Dazu kommt, dass die leute dort ein heidengeld zahlen um sich sowas
leisten zu koennen. Springbears sind reht teuer zu buchen, also will
man auch was heimbringen. Die ganzen guided hunts auf den farmen mit
extrem dichter wildpopulation sind auch teuer. Also schiessen was das
zeug haelt, denn zahlen muss man in jeem fall.
Die grundlagen, der bogenjagd sind weitgehend unbekannt. Die ballistik
so eines dinges kennt man kaum, und kinetische energie, momentum,
wundballistik, etc, sind egal. Da kommen dann in einer der grossen
zeitschriften zu dem thema, und jetzt wirds wieder on topic, so
ratschlaege wie, geht ruhig runter mit dem zuggewicht, der pfeil wird
trotzdem schnell genug sein. ist er auch, aber mit 20 pounds mehr,
beschleunige ich halt, einen entsprechend schwereren pfeil auf die
selbe endgeschwindigkeit, was natuerlich in mehr kinetischer energie
und vor allem mehr momentum (sorry, ich kenn den deutsche audruck
dafuer nicht) resultiert. Ich habe mal auf 90m danebengeschossen in
einen knapp 2cm dicken holzzaun. Den pfeil fanden wir nie wieder. Zum
glueck lebt der bauer noch dem das feld dahinter gehoert:-)
Was will ich damit sagen?
Unser Bogenjagdverband, verlangt von seinen aktiven mitgliedern eine
ordentliche jagdpruefung mit jagdkarte, dazu einen kurs fuer die
bogenjagd. Das ist ein ansatz. Was ich am allerwichtigsten finde: Nur
auf extrem kurze entfernung schiessen. Es ist zwar schoen, wenn mein
pfeil auf 90m immer noch alles devastiert, was niht gerade ein
kafferbueffel ist (uebrigens legt auch der sich hin,wenn man
ordentlich schiesst), aber es bringt nichts, weil das tier fast 1 sec
zeit hat zu reagieren. Im besten fall ist es dann weg. im
schlechtesten fall ist es 30cm zu weit nach vor gegangen.
Das ist der groesste fehler ueberhaupt. Ein wirklich schneller bogen
den ich um das letzte quentchen speed zrauszuholen, auf IBO standard
bringe (5grains pro pfund) klingt wie ein luftdruckgewehr. Ausser ich
bin rockefeller und kaufe einen mathews.
Und auf dieses gerausch kann das wild reagieren, je nach schussweite
zwischen 1/10 und eben 4/10 sec.
Ja, und wo wird eine wildsau wohl in 4/10 sec sein. 3-5m weiter zu
ihrem glueck.
Naja, in daenemark machte man recht gute erfahrungen glaube ich, weil
man dort recht stren kontrollierte. Dort halten sich dann eben die
leute an solche basics. Uebrigens ist es ja nicht so, dass die
bogenjagd in europa generell geaechtet ist. Ad hoc fallen mir jetzt
tschechien, slowakei slowenien, ungarn, frankreich, Italien, und
daenemark ein wo das kein problem ist.
>Dies kann
>aber keine Rechtfertigung sein, dort eine prinzipbedingt ungenauere
>Waffe einzusetzen, wo die Anbringung eines sicheren Treffers nicht nur
>sachliches, sondern auch ethisches Gebot sein sollte.
Also erstens wuerde ich die anspannung auf der jagd, mit der auf einem
turnier vergleichen.
zweitens, und jetzt werde ich mir feinde machen:
ethisch ist es fuer mich auch nicht ein tier auf 200 m "hinzurichten".
Einfach so, indem ich mal eben den finger krumm mache, nachdem ich mit
einem 80.000 DM gelaendewagen mit klimaanlage zum hochstand gefahren
bin. Da gehoert fuer mich ein gewisser mentaler und koerperlicher
einsatz dazu. das tier soll das "recht" haben von meinen
unzulaenglichkeiten zu profitieren.
Wenn ich auf rund 25-30m heran muss, und dass auch schaffe, dann hab
ich mir den schuss verdient denn bis zu diesem zeitpunkt it das wild
eindeutig bevorteilt. was mir die tiere mit ihren hochentwickelten
sinnesorganen voraus haben, muss ich mit intelligenz auszugleichen
versuchen.
Das macht fuer mich den reiz bei der bogenjagd aus.
Einen ordentlichen treffer kann man vorraussetzen
Fuer mich wuerde das heissen. Only broadsideshots, oder eventuell noch
einen quartering away shot, wenn sonst wirklich alles passt.
Damit werde ich immer beide lungenfluegel treffen und das haut jedes
tier, durch vaskulaeren schock, (und jeden anderen bestreiete ich),
um.
>Pfeil
>und Bogen sind ein herrliches Sportgerät, aber in der Jagd haben sie
>nichts verloren.
Und da sie genau dafuer erfunden wurden sollten sie da auch ihren
platz haben:-)
>Nix für ungut,
ebenfalls
>Gruß aus dem Norden -
gruss von suedlich der grenze:-)
>Ralf
martin
Moin, Klaus,
Du sprichst mir aus der Seele. Hätte ich nicht besser formulieren
können.
Gruß aus dem Norden -
Ralf
Lutz Johannsen schrieb:
> Und trotzdem weiterhin gute Jagd (aber bitte keine Experimente zum Leid
> der Tiere) nix für ungut Lutz
Wie stellst du dir den Fortschritt seit der Eiszeit vor:
[ ] nur geistig in Gedanken, oder
[ ] tatsächlich am Ding, einschließlich dem lebenden, versucht?
fragt Lutz
Ralf Schmode schrieb:
>
>
> Wenn Tiere getötet
> werden müssen, ist es die verdammte Pflicht des Menschen, dies auf die
> effektivste Weise zu tun, die die Technik ihm an die Hand gibt.
Eines der Statements die ich zu disem Thema gelesen habe.
Dies ist moderne Defininition des Begriffs Waidgerechtigkeit!
Gruß Ralph
Die Frage wird hier aber gar nicht diskutiert. Daß die Jagd um des
Jagens willens aus meiner Sicht nur Spaß am Töten darstellt, ist hier
nicht der Punkt (nicht zu verwexeln mit der Jagd zur Pflege des
Bestandes). Hier geht es nicht um das ob, sondern um das wie.
> Jagdwaffe erscheint. Es entfällt z.B. der laute Schuß- bzw.
> Geschoßknall, der bei Feuerwaffen die gesamte Fauna aufschreckt. Und der
> schockfreie Einschlag des Pfeils erscheint mir manchmal auch recht
> erstrebenswert.
Ich glaube, dem Wild erscheint das eine wie das andere wenig
erstrebenswert. Ich bin kein Fachmann für Schockwirkungen im Wild, ich
gehe davon aus, daß sich der eine oder andere Gesetzgeber mal Gedanken
darüber gemacht hat (was rede ich denn da ? Gesetzgeber und Gedanken ?),
ob das mit dem Bogen so richtig Sinn macht. Tatsache ist doch wohl, daß
schon mit dem Schießprügel so mancher Jägersmann besser schlagen als
schießen sollte, und wenn das jetzt auch noch mit dem weit
anspruchsvollen Bogen gemacht wird....auwei ! Da will ich nicht in der
Haut des Wildes stecken. (Will ich eigentlich sowieso nicht)
> Hast du schon mal nachgedacht, ob nicht genau diese Bedingungen bei der
> Jagd mit dem Bogen gegeben sind?
Habe ich. Und ich bezweifele es.
> gegeben sind. Deshalb denke ich darüber nach, und diskutiere darüber.
Naja, das tun wir ja gerade.
> Nicht etwa weil ich mit dem Bogen jagen will, sondern weil mich die Jagd
> und Jagdmethoden ganz allgemein interessieren. Und dieses Interesse
Da adelt Dich, aber einige andere würden das sehr gerne praktisch
umsetzen, um die geht es mir eigentlich mehr.
Ralph Küsters schrieb:
>
> Ralf Schmode schrieb:
> > Wenn Tiere getötet werden müssen, ist es die verdammte Pflicht
> > des Menschen, dies auf die effektivste Weise zu tun,
> > die die Technik ihm an die Hand gibt.
> Dies ist moderne Defininition des Begriffs Waidgerechtigkeit!
Über die ganze Technik darf das Wild, seine Eigenart und Eigenschaft
nicht vergessen werden. Gerade sich mit Leben, Aufbau und Ablauf des
Wildes zu beschäftigen bringt oft mehr als sich nur mit der Technik zu
beschäftigen.
Man nehme das Beispiel Bogenjagd oder Trägerschuß. Beide gehen über das
übliche (mit der dicken Wumme breit auf die Kammer zu knallen) hinaus.
Beide sind nur mit dem gehöreigen Wildverständnis, also notwendiger und
hinreichender Sachkenntnis, sachgerecht, sprich waidgerecht
durchzuführen.
Ob das Herz von einem Pfeil oder von einer Kugel geöffnet wurde ist dem
Blutdruck gleich. Der Blutdruckabfall in den feinen Hirngefäßen mindert
dort die Sauerstoffzufuhr und binnen 15 Sekunden spätestens ist das
Stück bewußtlos, steuerlos, stirbt dann.
Waidgerecht wäre also bei dem jeweiligen Wild genau zu wissen, wie ein
Pfeil oder Kugelschuß angetragen werden muß, um nicht in festen Knochen
zu verpuffen oder abzugleiten, des weiteren ist die genau Lage des
Herzens in der Kammer zu kennen.
Ein Trägerschuß (Genickschuß) hingegen tötet sofort, ist also leidärmer.
allerdings muß am besser treffen können.
Ein verletztes, oder angeschossenen Reh abzunicken (sieh da auf meiner
Seite) trennt ebenso die Verbindung zwischen Hirnstamm und Leib oberhalb
der Schulter, wirkt also ebenso plötzlich und leidarm. Dazu muß man sich
allerdings gut mit dem Knochengerüst des Rehes auskennen. Der Jäger der
nur vom Stand seine Rehe mit der Büchse ummöbelt, gerade mal noch eilig
aufbricht um die dann beim wildhändler abliefert, wird nie wissen, wo
das Hinterhauptloch liegt und wie man das Haupt abnicken muß, um den
Einstichort sicher freizugeben.
Ich glaube heute nimmt "die Technik" den geistigen Raum ein den im
Mittelalter "das Beten" und noch früher "das Zaubern" oder "die
Glücksbringer" einnehmen, nämlich eine blinde, von keiner Erkenntnis
durchdrungene Stelle, die eigenes Unvermögen überdecken soll.
eingehende Beschäftigung mit der Sache, ein wacher Geist und durch Übung
erlernte gute handwerkliche Fertigkeiten sind besser als neuste Technik
in thumben Daddeln.
Gruß Lutz
die
Stefan Sehnbruch schrieb:
> (Warum muß man denn überhaupt jagen, wenn man Tiere auch domestizieren
> kann?)
- weil Wild gut schmeckt
- weil Wild besser als Schlachtvieh lebt
- weil wir unsere Landschaft pflegen,
- weil wir unser Felder vor Fraß schützen,
- weil wir unser Wälder vor Verbiß schützen,
- weil wir unser Wild vor seinen Feinden schützen,
> Außerdem störe ich mich da etwas an dem Begriff "Spaß".
Oller Miesepeter!
Ohne "Spaß" an der Sache, wäre die Jagd nicht zu leisten. Jagd ist eine
Leidenschaft. Gegen die mit der Jagd erfahren Leiden, wie Kälte, Nässe,
Schlafmagel, Geldmangel, Behördengänge, Kosten, Anfeindungen rotgrüner
Hochhausbewohner steht neben dem Nutzen für Alle für den einzelnen Jäger
als Lohn nur "Spaß", den Jagd regt auf, Jagd bring Freude, Jagd bringt
gelegentlich Beute, Jagd bring Geselligkeit, Jagd bringt Ruhm, Jagd
bringt Glück.
Lutz
Ralf Rude schrieb:
> Das Grundproblem der Weidgerechtigkeit. Einerseits geistern noch
> Vorstellungen von dem Wild eine faire Chance geben durch die Gehirne,
> andererseits soll das Wild ohne unnötiges Leiden getötet werden. Diese
> Gedanken sind gegenläufig, denn je mehr Chancen ich dem Wild gebe, desto
> grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass es leiden muss.
Waidgerechtigkeit ist mir eine auf Waid = Wild beschränkte
Sachgerechtigkeit.
Dem Wild Ein "Chance" zu geben (wozu?) versteh ich darunter nicht. Nur
soviele Wild zu erbeuten, daß die Art erhalten und nachhaltig genutz
werde kann schon.
Der Unterschied zwischen der Jagd wilder Tiere und dem Schlachten von
Haustieren besteht in der Unvorhersehbarkeitd er Umstände und des
Erfolges. Daran ist auch zu erkennen, daß Jäger nicht im wesentlichen
töten wollen. Es sich mit der Tötungslust also anders verhält, als von
den Gegnern dargestellt.
Zu jagen bedeutet sich auf eine Sache ungewissen Ausganges einzulassen,
im wesentlichen seine Beute auszuforschen und zu überlisten. Insofern
ist Jagd eine geistige Übung mit tatschlicher Anwendung.
Mir tut jedes tote Tier leid. Wenn das Stück dann mit dem Erlegerbruch
liegt kommt nach der Freude über die gelungene Jagd die bitter Einsicht,
daß dieses tote Tier nun nicht mehr über die Wiesen springen kann, bei
geselligen Tieren, daß es nun von seinem Rudel vermißt wird. Die
Einsicht stimmt traurig. Mit dem brauchtümlichen letzten Bissen gedenke
ich der Sache.
In unsere Landschaft ist Jagd für Wild und Landschaft notwendig und
unabdingbar. Jagd ist untrennbar mit Freude und Leid verbunden. Wollen
wir die Freude suchn, das Leid mindern - abschaffen können wir es nicht!
Lutz
bedeut>
> RalfR
Stefan Sehnbruch schrieb:
> Der Büffel raffte sich also noch
> einmal auf, und wurde dann erst durch einen Schuß in die Halswirbelsäule
> getötet.
Sach ich doch! Trägerschuß töten sofort!
Lutz
>On Wed, 02 Feb 2000 21:08:23 GMT, martin...@chello.at (heller
>martin) wrote:
>
>>Ausser ich
>>bin rockefeller und kaufe einen mathews.
>
>DAS habe ich nihc tverstanden.
>Ich bin nicht Rockefeller, aber ich schieße einen
>MATHEWS. Einen Rival Pro.
>
>Geiler Bogen, btw. :-))
Naja, was kostet der?
1500 -2000 DM?
Hier ist so ein ding unter 1500 ueberhaupt nicht zu kriegen.
Ich kann mir einen um 600 $ kommen lassen, und wenn er durch den zoll
ist, bin ich wieder bei den rund 1000$ die ich hier berappen muss.
Darum rockefeller:-)
CU
Martin
>Momentum = Impuls
Danke :-)
>Das Grundproblem der Weidgerechtigkeit. Einerseits geistern noch
>Vorstellungen von dem Wild eine faire Chance geben durch die Gehirne,
>andererseits soll das Wild ohne unnötiges Leiden getötet werden. Diese
>Gedanken sind gegenläufig, denn je mehr Chancen ich dem Wild gebe, desto
>grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass es leiden muss.
Da hab ich mich vielleicht missverstaendlich ausgedrueckt. Es geht
weniger darum dem tier eine faire chance zu geben, als darum es mir
selbst nicht zu einfach zu machen.
Lutz hat das ganz gut ruebergebracht ein paar postings weiter unten.
Ungewisser ausgang etc. Ein gewisser thrill eben. Auch wenn es
verpoent ist das zuzugeben. Das ginge mir mit der buechse ab, weil der
ausgang, da doch eher vorhersehbar ist.
Zur erinnerung, die erfolgsquote fuer einen normalsterblichen
bogenjaeger liegt bei 5%. es geht also auch hier glaube ich nicht
primaer ums toeten an sich sondern die "gesamtperformance".
Ausserdem vermindere ich in diesem fall die wahrscheinlichkeit, dass
das tier leiden muss, weil ich eben nahe dran bin. ich koennte ja auch
meine einsatzschussweite auf 50m ausdehenen, kaeme oefter zum schuss,
wuerde aber jedes mal riskieren, das tier schlecht zu treffen. Soviel
bin ich dem viech aber schon schuldig, dass ich eben versuche einen
moglichst sauberen schuss zu machen. und der ist dann wenn man sich
auf gewisse situationen beschraenkt, auch mit dem bogen sicher zu
machen. Wenn ich dann noch ordentliches equipment verwende geht das
tier auch nicht weiter als ueblicherweise nach einem kugeltreffer.
Ich gehe auch davon aus, dass das tier weniger schmerzen hat, und sich
weniger aufregt. Ich hatte zwar das vergnnuegen noch nicht, mir einen
pfeil durch die brust zu jagen, aber leute die sowas ueberlebt haben
meinen es ist halb so schlimm. Die hatten zum zeitpunkt der verletzung
eher ein psychisches problem :--)
Und um darauf zurueckzukommen wie sicher so ein pfeil nun toetet,
Na wenn ich ordentlich treffe toetet er sicher UND schnell.
Schiess ich daneben, gehts mir genauso wie dem buechsenjaeger, ich
werde suchen muessen.
Aber ein kammerschuss mit einer ordentlichen jagdspitze, oder gerade
bei rehwild, mit mechanischen jagdspitzen und ihren gigantischen
schnittdurchmessern, haut das tier sehr schnell um.
CU
martin
[Brutales Bogenjagd-Video]
> Ein ähnliches Video ist mir von der Büffeljagd mit der Büchse bekannt.
> Nun, was schließe ich aus diesen Videos und den zuvor angesprochenen
> Jagderfahrungsberichten? Die Berichte werden die Jagd vielleicht etwas
> idealisiert dargestellt haben. Die Videos haben unangenehme
> Extremsituationen dargestellt. Die Wahrheit wird bei beiden Jagdwaffen
> irgendwo dazwischen liegen.
Eben. Wobei ich behaupte: Bei einer Feuerwaffe mit *geeigneter* Munition
ist die Wahrscheinlichkeit derartiger Extremsituationen geringer, sowohl
was den Einfluß der Waffe als auch (wichtiger) des Schützen angeht.
> Auch muß man betrachten, dass man für die Vielfalt der jagbaren Tiere
> unterschiedliche Munition bzw. Pfeile braucht.
Ja. Entscheidend ist aber, daß man sicher trifft. Und da traue ich einem
(ausgebildeten) Büchsenschützen erheblich mehr zu als einem
(ausgebildeten) Bogenschützen - nicht weil ich das Können eines
Bogenschützen in Zweifel siehe, sondern weil ich - überspitzt
ausgedrückt - der Ansicht bin, daß unter der physischen und psychischen
Spannung der Jagdsituation die Feuerwaffe die Unzulänglichkeiten des
Schützen eher kompensiert, der Bogen diese Unzulänglichkeiten eher
verstärkt.
> Wie gesagt, aus solchen Einzelfällen mit unklaren Begleitumständen kann
> man keine allgemeingültigen Schlüsse ziehen, weder für, noch gegen die
> Bogenjagd.
Schon klar. Aber das Beispiel widerlegt die Behauptung, daß ein Treffer
mit einem Broadhead auch bei ungünstiger Trefferlage zum schnellen
Verenden des Tieres führt, doch eindrucksvoll. Zumal dieses Argument bei
böswilliger Interpretation auch durchaus im Sinne von "Hauptsache ich
treffe das Biest irgendwo" verstanden werden könnte.
[Anspannung bei der Jagd]
> Das soll wohl auch bei der Jagd mit der Büchse zutreffen.
Ja, aber die ist da (IMHO) wesentlich unempfindlicher als ein Bogen, bei
dem ich unter diesem Druck verkanten, zu kurz/lang ausziehen, den Pfeil
von der Auflage schmeißen und weiß-der-Geier-was kann. All das wegen der
stark gekrümmten Flugkurve mit wesentlich drastischeren Auswirkungen auf
die Trefferlage.
[Sicherere Trefferlage durch mechanisierten Schußvorgang]
> Hmm, den Vorteil des Mechanisierens solltest du noch mal überdenken, ich
> glaube du bist dem gleichen Irrtum aufgesessen, wie die Leute, die
> meinen, eine Armbrust müsse doch wegen der Mechanisierung viel präziser
> sein als ein Bogen.
Ich denke, daß sie dies bei richtiger(!) Handhabung auch ist. Das
Problem der Armbrust ist, daß sie (theoretisch) von jedem Anfänger ohne
körperliches und mentales Training geschossen werden kann. Ich hatte
gelegentlich das "Vergnügen", auf der Bogenschießbahn Typen mit ihrer
neugekauften Armbrust beim Einschießen ihres Gerätes zu beobachten. Die
haben schlechter, wesentlich schlechter gruppiert als ich mit dem
Recurvebogen. Die würde ich auch mit einer Flinte nicht auf der Jagd
sehen wollen.
> > aber keine Rechtfertigung sein, dort eine prinzipbedingt ungenauere
> > Waffe einzusetzen, wo die Anbringung eines sicheren Treffers nicht nur
> > sachliches, sondern auch ethisches Gebot sein sollte.
>
> Ein Bogen ist aber nun mal auf jagdliche Entfernungen (also maximal 40
> bis 50m) nicht prinzipbedingt ungenauer als eine Feuerwaffe.
Der Bogen nicht, aber der Schütze. Ich stelle ja nicht in Abrede, daß
man mit einem Bogen unter anständigen Bedingungen auf 40 m Gruppen
schießen kann, die unter jagdlichen Bedingungen eine vergleichbare
Wirkung ermöglichen wie mit einem Gewehr. Was ich bestreite, ist, daß
ein Schütze unter echten Jagdbedingungen, das heißt, mit dem
Bewußtsein, gleich ein Tier vom Leben zum Tode zu befördern, diese
Präzision noch reproduzierbar bringt. Vielleicht nach einigen Jahren
Übung, aber dann möchte ich nicht das Tier sein, an dem dieser Schütze
übt...
> > Wenn Tiere getötet
> > werden müssen, ist es die verdammte Pflicht des Menschen, dies auf die
> > effektivste Weise zu tun, die die Technik ihm an die Hand gibt.
>
> Da stimme ich dir absolut zu, auch wenn mir deine Ausdrucksweise etwas
> emotional geprägt scheint.
Was dagegen? :-) Ich hätte große Bedenken, jemanden auf die Tierwelt
loszulassen, der an diese Diskussion emotionslos herangeht, weil ich
die Befürchtung hätte, sein Umgang mit den Tieren könnte genauso sein.
> Um meine Einstellung zur Bogenjagd noch mal auf den Punkt zu bringen
> (bitte genau lesen): Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die
> Jagd mit Pfeil und Bogen unter einigen Grundvoraussetzungen eine
> sinnvolle, waidgerechte Alternative zur Jagd mit Feuerwaffen darstellen
> kann.
Ich auch nicht. Ich halte allerdings die Grundvoraussetzungen, unter
denen ich dieses konzedieren würde, für fast nicht erreichbar. Dazu
gehört eben ein Schütze, der auf der Jagd trifft wie auf der Scheibe.
Und der für die Erreichung dieser Präzision nicht - um es drastisch
auszudrücken - erst einmal einige -zig Viecher krankschießen muß. Mich
würde wirklich einmal interessieren, wie man eigentlich in den Staaten,
in denen dies erlaubt ist, zum Bogenjäger wird - ob es da irgendeine
Form von Reglementierung gibt, die sicherstellt, daß Menschen, die mit
dem Bogen auf die Fauna losgelassen werden, mindestens so gut
ausgebildet sind wie die Jäger mit der Feuerwaffe. Wirklich vorstellen
kann ich mir das nicht. Ich fürchte, da ist (und wäre auch hierzulande
bei Zulassung der Bogenjagd) reichlich try and error dabei - und ich
möchte dann im wörtlichen Sinne nicht Versuchskaninchen sein <eg>
Gruß aus Geesthacht -
Moin, Martin,
ich vermute/weiß, daß wir in vielen Dingen wohl nicht einer Meinung
sind, aber ich möchte mich trotzdem für Deine ebenso differenzierten
Ausführungen bedanken. War wirklich hochinteressant zu lesen.
Lutz Möller schrieb:
>
> Ralph Küsters schrieb:
> >
> > Ralf Schmode schrieb:
>
> > > Wenn Tiere getötet werden müssen, ist es die verdammte Pflicht
> > > des Menschen, dies auf die effektivste Weise zu tun,
> > > die die Technik ihm an die Hand gibt.
>
> > Dies ist moderne Defininition des Begriffs Waidgerechtigkeit!
>
> Über die ganze Technik darf das Wild, seine Eigenart und Eigenschaft
> nicht vergessen werden. Gerade sich mit Leben, Aufbau und Ablauf des
> Wildes zu beschäftigen bringt oft mehr als sich nur mit der Technik zu
> beschäftigen.
Hallo Lutz
Ich habe diese Aussage viel weiter gefasst gesehen, unter Technik ist zu
verstehen
Die Technik anzusprechen
Die Technik den Schuß zu unterlassen wenn die Bedingungen es erlauben
Die Technik sich zu beherrschen
Die Technik nur brauchbare Jagdgeräte zu verwenden
Die Technik Charakter zu haben und nicht vorzutäuschen
Die Technik..........................
> Man nehme das Beispiel Bogenjagd oder Trägerschuß. Beide gehen über das
> übliche (mit der dicken Wumme breit auf die Kammer zu knallen) hinaus.
> Beide sind nur mit dem gehöreigen Wildverständnis, also notwendiger und
> hinreichender Sachkenntnis, sachgerecht, sprich waidgerecht
> durchzuführen.
Zustimmung
> Ob das Herz von einem Pfeil oder von einer Kugel geöffnet wurde ist dem
> Blutdruck gleich. Der Blutdruckabfall in den feinen Hirngefäßen mindert
> dort die Sauerstoffzufuhr und binnen 15 Sekunden spätestens ist das
> Stück bewußtlos, steuerlos, stirbt dann.
Zustimmung
> Waidgerecht wäre also bei dem jeweiligen Wild genau zu wissen, wie ein
> Pfeil oder Kugelschuß angetragen werden muß, um nicht in festen Knochen
> zu verpuffen oder abzugleiten, des weiteren ist die genau Lage des
> Herzens in der Kammer zu kennen.
Zustimmung
> Ein Trägerschuß (Genickschuß) hingegen tötet sofort, ist also leidärmer.
> allerdings muß am besser treffen können.
Als 90% aller Jäger
> Ein verletztes, oder angeschossenen Reh abzunicken (sieh da auf meiner
> Seite) trennt ebenso die Verbindung zwischen Hirnstamm und Leib oberhalb
> der Schulter, wirkt also ebenso plötzlich und leidarm. Dazu muß man sich
> allerdings gut mit dem Knochengerüst des Rehes auskennen. Der Jäger der
> nur vom Stand seine Rehe mit der Büchse ummöbelt, gerade mal noch eilig
> aufbricht um die dann beim wildhändler abliefert, wird nie wissen, wo
> das Hinterhauptloch liegt und wie man das Haupt abnicken muß, um den
> Einstichort sicher freizugeben.
Zustimmung
> Ich glaube heute nimmt "die Technik" den geistigen Raum ein den im
> Mittelalter "das Beten" und noch früher "das Zaubern" oder "die
> Glücksbringer" einnehmen, nämlich eine blinde, von keiner Erkenntnis
> durchdrungene Stelle, die eigenes Unvermögen überdecken soll.
Wenn man meiner Interpretation folgt nicht
> eingehende Beschäftigung mit der Sache, ein wacher Geist und durch Übung
> erlernte gute handwerkliche Fertigkeiten sind besser als neuste Technik
> in thumben Daddeln.
siehe oben
Bitte die Vollqote zu entschuldigen
Gruß
Ralph
> die
>Naja, was kostet der?
>1500 -2000 DM?
Ja und?
>Hier ist so ein ding unter 1500 ueberhaupt nicht zu kriegen.
>Ich kann mir einen um 600 $ kommen lassen, und wenn er durch den zoll
>ist, bin ich wieder bei den rund 1000$ die ich hier berappen muss.
Ich habe noch nie einen Bogen in Europa gekauft!!
Was den Rival betrifft möchte ich mich nicht fest legen, der ist für
mich speziell gefertigt worden. (Im Febr. 99 in USA ausmessen lassen,
3 Monate späterv war er da.)
Aber alles andere, was ich so importiere, ist IMMENS billiger als
hier.
Beispiel.
Letztes Jahr einen neuen ONEIDA Lite Force Magnum gekauft.
Verkaufspreis in D = DM 1.600.- Direkt Import $ 495.-!!
MARTIN SCEPTER II mit XRG limbs und Fury Cams.
Preis in D = DM 1.500.- Direkt Import $ 380.- !!
MARTIN Firecat in D = DM 999.- Direkt Import $ 180.-
Der flammneue MACH 10 von PSE in D über DM 2000.-
gibst dirkt für $ 649.- obwohl auf der Website von
PSE ein Preis von $ 1.200.- ausgewiesen ist. :-))
DARTON Executive Vegas (Flaggschiff von Darton)
kostet in VS beim deutschen Importeur DM 1.500.-
Direkt = $ 449.- bei DARTON selbst. Kann über Web-Site bestellt
werden!!
Ich habe fast unseren ganzen Verein ausgerüstet.
Das Zubehör holen wir hier, weil es einfach zu viel Arbeit macht wegen
ein paar Mark. Auf der anderen Seite ist es fast ein Witz, daß das
"Golden Key" Diamond Premier hier über DM 300.- kostet
und ich das Teil in LA im Archery Pro Shop für $ 69.- gekauft
habe. :-(
>Darum rockefeller:-)
Ach was. Eine gute Luftpistole oder entspr. Luftgewehr kosten auch DM
2.000.- Meine SIG 210 hat über DM 2.000.- gekostet.
Gute Matchwaffen kosten nun mal soviel. Wenn ich meinen Sport so
betreibe, daß ich möglichst weit nach vorne will, habe ich doch keine
andere Wahl.
Ich glaube nämlich nicht, daß heute noch ein Spitzenschütze mit eine
65iger von Feinwerkbau zur Deutschen Meisterschaft fährt. :-)
--
Sven
Moorhuhn = 710 !
>eingehende Beschäftigung mit der Sache, ein wacher Geist und durch Übung
>erlernte gute handwerkliche Fertigkeiten sind besser als neuste Technik
DAS ist es!
Waidmanns Heil!
> Mich
>würde wirklich einmal interessieren, wie man eigentlich in den Staaten,
>in denen dies erlaubt ist, zum Bogenjäger wird - ob es da irgendeine
>Form von Reglementierung gibt, die sicherstellt, daß Menschen, die mit
>dem Bogen auf die Fauna losgelassen werden, mindestens so gut
>ausgebildet sind wie die Jäger mit der Feuerwaffe. Wirklich vorstellen
>kann ich mir das nicht.
Von den Staaten habe ich keine Erfahrung, aber hier in Britisch
Kolumbien, Kanada, braucht man ueberhaupt keine Ausbildung dafuer
beweisen. Ein anfangender Jaeger muss einen Kurs nemen, der etwa
zweiundhalb Tage dauert, und der sich uberhaupt nicht mit Bogentechnik
beschaeftigt, und dann kann er mit Bogen jagen. Nur um eine
Feuerwaffe zu behalten, muss er noch einen weiteren Kurs nehmen, der
etwa acht Stunden dauert, und dann muss er noch etwa sechs Monate auf
die Waffengenehmigung warten!
Ein Jaeger, der schon zwanzig Jahre nur mit Gewehr jagt, kann sich
einen Bogen oder eine Armbrust kaufen, und damit ohne weiteres jagen.
Da es fruehe und spaete Sondersaisons gibt, die nur fuer Bogenjaeger
sind, machen viele mit Bogen und Gewehr mit, denn man benutzt den
selben Jagdschein, und hat also keine zusaetzlichen Kosten, auser dem
Wert der Bogen und Pfeile. Alles Wild ausser Wasservoegel darf man
hier mit Bogen oder Armbrust jagen.
Achim
...
>
>> ethisch ist es fuer mich auch nicht ein tier auf 200 m "hinzurichten".
>> Einfach so, indem ich mal eben den finger krumm mache, nachdem ich mit
>> einem 80.000 DM gelaendewagen mit klimaanlage zum hochstand gefahren
>> bin. Da gehoert fuer mich ein gewisser mentaler und koerperlicher
>> einsatz dazu. das tier soll das "recht" haben von meinen
>> unzulaenglichkeiten zu profitieren.
>
>Das Grundproblem der Weidgerechtigkeit. Einerseits geistern noch
>Vorstellungen von dem Wild eine faire Chance geben durch die Gehirne,
>andererseits soll das Wild ohne unnötiges Leiden getötet werden. Diese
>Gedanken sind gegenläufig, denn je mehr Chancen ich dem Wild gebe, desto
>grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass es leiden muss.
>
Es gibt auch noch eine dritte Seite des Problems, indem die
heldenhaften Einbildungen der Jaeger eine effektive Behandlung des
Wildes verhindern. Zum Beispiel, hier in sued-ost B. C. (the East
Kootenay) hat man seit Jahrzehnten Schwierigkeiten mit "settler Elk"
(einsiedler Hirsch). Das sind Tiere, die sich angepasst haben, in der
naehe von Menschen zu leben. Sie wandern nicht mehr im Sommer ab auf
die hohen Wiesen, sondern fuettern sich nachts von den Weizen und Heu
der Bauern und brechend dabei die Zaeune und beschmutzen das Futter.
Schon vor 10 or 15 Jahren hat der Wissenschaftler Valerius Geist das
Problem studiert und vorgeschlagen, man sollte Jaeger
Sondererlaubnisse geben, diese "settler elk" nachts zu jagen. Doch
wurde das von den Beamten sofort abgelehnt, weil die Verbaende der
Jaeger und Guide-Outfitters dagegen waren.
Sie meinten, dass das kein Sport waer, aber der wahre Grund dieses
Widerstandes scheint mir die Angst zu sein, dass durch solches
Nachtjagen das Wert der Hirsch-Trophaeen verringert wuerde.
Ich meine, dass die "Sportler-Jaeger" sich auf Waffen, Kleidung, und
Transportmittel beschraenken sollten, die sie selbst ohne Werkzeuge
fabrizieren. Vielleicht sollten sie auch nur Tiere von ihrem eigenen
Koerpergewicht oder groesser jagen. Das wuerde ich fuer fair halten.
Wie oft hoert man von Jaegern, die mit selbstgebastelten Bogen, Speer,
oder Messer jagen, geschweige auf gefaehrliches Wild wie Wildschweine
oder Baeren?
Und was darin "ethisch" sein koennte, verstehe ich ueberhaupt nicht.
Mann toeten ein Tier, um es zu essen, oder auch nur ( Raubtiere z.B.)
um die Bevoelkerung zu beschraenken. Wie soll es ethisch sein, diese
Aufgabe schwieriger zu machen, besonders wenn man dabei das Leiden
der Tiere und die Zahl der Verwundeten dabei bedeutend steigert?
Ich lese eben das Buch "Tracking Wounded Deer", von Richard P. Smith
(1996 ISBN-0-9617407-7-9), das hauptsaechlich Bogen- und
Schwarzpulver-Jaegern anspricht. Der Schriftsteller meint, dass man
bei der Bogenjagd meistens mehrere Studen, oder sogar auf den
naechsten Tag warten soll, um ein mit dem Pfeil getroffenes Tier
nachzufolgen. Denn wenn es nicht sofort stirbt, kann es noch
stundenlang laufen. Erst wenn es sich eine laengere Weile hinlegt wird
es steif und bleibt auf der Stelle bis es stirbt.
Dagegen ist waehrend 20 Jahren Jagd mit Gewehr mir nur einmal ein
verwundetes Tier entwischt. Alle anderen starben innerhalb fuenf
Minuten (die Zeit, die ich brauchte, das Tier zu erreichen und ihm das
Coup de Grace zu geben), die meisten viel schneller.
Achim
Ich hoffe Du bis mit Pfeil und Bogen besser als mit der Maus !!
Moorhuhn = 840 !
Greetinx
Rudi
F B <uni...@hannover.sgh-net.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3898DEC1...@hannover.sgh-net.de...
[Snip]
> solch eine diskussion kann nicht sinn und zweck dieser gruppe sein,
Ich beziehe Deine Kritik auch auf mich und muß
Dir natürlich in Bezug auf den NG-Zweck Recht geben.
Leider treibt mich die Sorge um, dass wir zukünftig
nur noch theoretisch über Waffen fabulieren können.
So wie das heute schon die Masse über Schalldämpfer tut ...
Ciao,
Thomas
Wundere Dich nicht, wenn euer Zubehörhändler dicht macht oder seinen
verlorenen Verdienst am Zubehör reinholen will.
RalfR
>Ich hoffe Du bis mit Pfeil und Bogen besser als mit der Maus !!
Yo. :-)
>Moorhuhn = 840 !
Gratulation.
--
Sven
Moorhuhn = 790 !
>Wundere Dich nicht, wenn euer Zubehörhändler dicht macht oder seinen
>verlorenen Verdienst am Zubehör reinholen will.
Ach, Du kaufst beim teuersten Händler, damit der überleben kann?
Sven,
ach, lässt Du Dich beim teuren Händler beraten und kaufst dann im
Versandhandel?
RalfR
>> Ach, Du kaufst beim teuersten Händler, damit der überleben kann?
>ach, lässt Du Dich beim teuren Händler beraten und kaufst dann im
>Versandhandel?
Auch wenn das jetzt sehr eingebildet klingt, es gibt in Deutschland
keinen Händler, der mich zum Thema "Compound" beraten könnte.
Es ist einfach so, daß der Compound-Bogen noch sehr "jung" ist.
Siehe dazu meinen Artikel:
http://www.metrodix.de/archery/compoundbogen.htm
Ich bin zu einem Zeitpunkt mit dem Compound in Berührung gekommen, da
gab es in Deutschland nur 2 ernst zu nehmende Händler zu der Thematik.
Das waren damals "Amerika Bogen" in München (ging aber schon 2 Jahre
später pleite) und "Robin Sport" in Dorsten. Wobei man zu Robin Sport
klar sagen muß: Sie können alles besorgen, haben sich auch viel Wissen
angeeignet, aber die Wurzeln der Fam. Quindt liegen eindeutig im
olympischen Recurve Bereich.
Es ging damals nur über "learning by doing", weil einfach in D kein
Mensch Ahnung von Compoundbögen hatte.
Ich habe also eigentlich länger mit Compounds zu tun, als 90% der
Händler in D. Seit 14 Jahren hänge ich nun auch in den Netzen rum.
Die "Archery" Gruppe im Fido-Net gibt es schon seit `86. Von daher
viele Kontakte zu US Bogenschützen.
Dazu kommt, daß die wirklich Interessierten schneller via Internet
über Neuigkeiten informiert sind, als die Händler. :-(
Ich gehe auch nicht zum Händler um meine Bögen reparieren zu lassen.
Mache ich auch selber. Bis auf direkte Materialfehler, wie
Mittelteilbruch oder -riss, Wurfarm gebrochen oder gerissen, kann man
eigentlich alles selber machen. In dem Fall bestellt man sich ein
Ersatzteil und weiter geht es. :-))
BTW: Es gibt da noch die ganz Harten. Die bauen sich sogar ihre Bögern
und die Pfeile selber. Die kaufen sich beim Händler maximal ein paar
Federn!
Stefan Rudolph-Klindtwort schrieb:
> Sven T. Reichelt 'Home' <da...@metrodix.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> > Moorhuhn = 710 !
> Ich hoffe Du bis mit Pfeil und Bogen besser als mit der Maus !!
> Moorhuhn = 840 !
Was soll das Moorhuhn = x bedeuten?
fragt Lutz
p.s. da <ot> gern als email
Ralph Küsters schrieb:
> Ich habe diese Aussage viel weiter gefasst gesehen, unter Technik ist zu
> verstehen
> Die Technik anzusprechen
> Die Technik den Schuß zu unterlassen wenn die Bedingungen es erlauben
> Die Technik sich zu beherrschen
> Die Technik nur brauchbare Jagdgeräte zu verwenden
> Die Technik Charakter zu haben und nicht vorzutäuschen
> Die Technik..........................
Ralph,
wer kann denn ahnen was du alles in einen Begriff hineinsteckts.
- Wild erkennen zu können, nenne ich Wildtierkunde.
- Den Schuß zu unterlassen wenn die Bedingungen es erlauben, nenne ich
Entscheidung.
- Sich behersschen zu können, nenne ich Selbstzucht.
- Nur brauchbare Jagdgeräte zu verwenden, nenne ich ich angemessen
Rüstung.
- Charackter zu haben, nicht vorzutäuschen nenne ich Ehre.
- Technik (Gerät) nenne ich auch Technik.
> Bitte die Vollqote zu entschuldigen
Nein.
Gruß Lutz
>
>
>Stefan Rudolph-Klindtwort schrieb:
>
>> Sven T. Reichelt 'Home' <da...@metrodix.de> schrieb in im Newsbeitrag:
>> > Moorhuhn = 710 !
>> Ich hoffe Du bis mit Pfeil und Bogen besser als mit der Maus !!
>> Moorhuhn = 840 !
>
>Was soll das Moorhuhn = x bedeuten?
Punktestand bei der Moorhuhnjagd, einem Freewarespiel von Jhonny
Walker, das schon ganze IT-Abteilungen lahmlegte ... <grins>
Bei uns hat den Rekord uebrigens ein HiWi inne mit 845 Punkten.
>p.s. da <ot> gern als email
Noe, lieber hier, denn hier geht es ums Ballern und das passt.
Ausserdem wird es mehrere interessieren.
Markus
Kann ja nur Jagdspiel sein. Hoffend denk ich an gute Grafik !und! gutes
Gameplay, während ich in altavista danach such. Ich find
http://www.tg-schierstein.de/ wo man es unter download/games runterladen
kann. Es gibt ja viele Jagdspiele, 3D Grafik nie mit z.B. Quake vergleichbar
;( und das Gameplay an sich ist auch nicht soo toll (Deer Avenger is ganz
ok)
Aber: Das Moorhuhn macht, trotz dass es "nur" 2D ist, wirklich Spass ;-)
Ich hab jetzt mal 10 minuten gespielt, das höchste was ich erreichte waren
930 Punkte.
Zuerst immer nur so 700 und so, aber als ich herausfand, dass man mit den
Cursortasten auch noch den Bildschirm bewegen kann, wird die
Scrollgeschwindigkeit verdoppelt, und die 930 Punkte waren schnell im
Sack...
cu
Armin
>> Moorhuhn = 840 !
>
>Was soll das Moorhuhn = x bedeuten?
:-))
Hat was mit "Jagd" zu tun. :-))
http://www.johnniewalker.de/moorhuhn/
Viel Spaß!
[Kommentar zum Moorhuhnspiel]
Ich vergaß noch zu schreiben :
Ich finde, man sollte pro Schuss Abzug bekommen, bzw. wenn man Nachlädt
wieder ein paar Punkte Abzug. So wie es im Moment ist, kann man fast
dauerfeuermässig auf die Hühner halten, und trifft damit auch die weit
entfernten. Ich finds dann aber langweilig, weil man nicht mehr _genau_
zielen muss.
cu
Armin
PS: ich habe nicht mit "dauerfeuer" gespielt, der erste Schuss sitzt
(meistens).
"Sven T. Reichelt 'Home'" schrieb:
> >Was soll das Moorhuhn = x bedeuten?
> Hat was mit "Jagd" zu tun. :-))
> http://www.johnniewalker.de/moorhuhn/
Danke Sven
meine Tochter wird sich freuen!
Lutz
>[...]
>Zuerst immer nur so 700 und so, aber als ich herausfand, dass man mit den
>Cursortasten auch noch den Bildschirm bewegen kann, wird die
>Scrollgeschwindigkeit verdoppelt, und die 930 Punkte waren schnell im
>Sack...
Ach was? Das mit den Cursortasten kannte ich nicht. Noch'n Versuch.
<grins>
Markus
>[...]
>Ich finde, man sollte pro Schuss Abzug bekommen, bzw. wenn man Nachlädt
>wieder ein paar Punkte Abzug. So wie es im Moment ist, kann man fast
>dauerfeuermässig auf die Hühner halten, und trifft damit auch die weit
>entfernten. Ich finds dann aber langweilig, weil man nicht mehr _genau_
>zielen muss.
Jepp. Minuspunkte fuer das Nachladen haben wir uns auch gewuenscht.
Markus
Hätte das nicht heute morgen in der Lokalzeitung gestanden, wäre ich
genauso ratlos gewesen.
Es gibt ein <Zitat>millionenfach</Zitat> verbreitetes Computerspiel, bei
dem es darum geht, ein Comic-Moorhuhn abzuschießen. Ist auf den Seiten
von Jack Daniels oder bei der herstellenden Firma (sorry, Link nicht zur
Hand, irgendwas mit pheno...; jedenfalls findet sich ein Bericht und
Link u. a. auf www.shz.de) zu haben (2,6 MB); wegen des großen
Interesses ist schon ein zweiter Teil angekündigt. Popularität gewinnt
das Spiel jetzt sicher durch die Berichterstattung, weil sich
Tierschützer darüber beschwert haben, das Spiel fördere den gewaltsamen
Umgang mit Tieren...
Da es vielleicht noch mehr Leute hier interessiert, nicht per Mail.
Tschüß
Peter
P.S. Ich habe mir das Spiel aufgrund des Zeitungsberichts auch geholt;
mal sehen :-)).
Ich dachte ich höre nicht richtig als dieser Müslimapfer anfing das
daherzusabbern!
Tierschutz wg. einem Computerspiel, bescheuerter können die das Geld nun
wirklich nicht verwixen, sollten sich lieber um Tiere kümmern als derartige
Heißluft abzulassen.
Das ist derart lächerlich - *kopfschüttel*
mfg
bel
"Sven T. Reichelt 'Home'" schrieb:
> BTW: Es gibt da noch die ganz Harten. Die bauen sich sogar ihre Bögern
> und die Pfeile selber. Die kaufen sich beim Händler maximal ein paar
> Federn!
Hast Du dazu auch ein paar Tips auf Lager? Literatur? URLs?
Wäre nett!
Liebe Grüße
Volker
--
"Und im übrigen bin ich der Ansicht, daß die Härtsfeldbahn wieder
aufgebaut werden sollte."http://www.ibwollny.de/haertsfeldbahn/
IBW - Dipl. Ing. (fh) Volker Wollny - Schumannstr. 16, D-73430 Aalen
+49-7361-45 813, +49-172-73 27 257 email: v.wo...@ibwollny.de
Gratulation ..
Grüße Rudi
falls einer Mitleid mit digitalen Moorhühnern hat, da wären noch die
Ballons, die Flugzeuge, der Wegweiser und nicht zu vergessen der Hut von der
Vogelscheuche (immerhin 25 Punkte)....
Grüße
Der Mensch ist nun mal ein Fleischfresser ! Das ist auch keineswegs
unnatürlich, von daher kann ich die vielzitierte Tötungslust bei Jägern
nicht generell akzeptieren. Sicherlich geht der eine oder andere primär auf
die Jagd um zu töten nicht um sich zu ernähren (was in unseren Breiten auch
garnicht nötig ist. Jäger wie Lutz die Respekt gegenüber der Kreatur haben
finde ich voll in Ordnung.
> In unsere Landschaft ist Jagd für Wild und Landschaft notwendig und
> unabdingbar. Jagd ist untrennbar mit Freude und Leid verbunden. Wollen
> wir die Freude suchn, das Leid mindern - abschaffen können wir es nicht!
>
> Lutz
Wenn es darum geht das Leid von Tieren zu mindern sollten wir nicht zuerst
bei den Jägern (die alleine aus Imagegründen schon um waidgerechte Jagd
bemüht sind) darum kümmern, sondern bei der Mästermafia : Stundenlange
Tiertransporte quer durch die EU wg. Subventionen, Massentierhaltung in
nicht artgerechter Umgebung, industrielle Tierverwertung eben. Die uns
obendrein auch noch ein Vermögen kostet (Steuern, Strafzölle für Importe
außerhalb der EG, Subventionen ... ) und Blöd in der Birne machen (BSE).
Ein Reh welches nicht waidgerecht erlegt wurde, leidet vielleicht bis zu
einer Stunde bis es verendet aber Mastvieh leidet meistens ein Leben lang !
Grüße Rudi
Damit die Beschreibung vollständig wird: Man kann auch in die Bäume
schiessen, dann fallen Blätter welche man auch zerschiessen kann (aber alles
ohne Bepunktung)
cu
Armin
ich dachte immer, das andere fleisch kommt vom aldi?!?
*verwirrt*
*G*
gruß
jörg
>Hallo Sven!
>
>"Sven T. Reichelt 'Home'" schrieb:
>
>> BTW: Es gibt da noch die ganz Harten. Die bauen sich sogar ihre Bögern
>> und die Pfeile selber. Die kaufen sich beim Händler maximal ein paar
>> Federn!
>
>Hast Du dazu auch ein paar Tips auf Lager? Literatur? URLs?
Such ich mal raus, jetzt keine Zeit, auf dem Weg zur
Landesmeisterschaft. Drückt mir die Daumen!!
--
Sven
Moorhuhn = 845 !
Stefan Rudolph-Klindtwort schrieb:
> Wenn es darum geht das Leid von Tieren zu mindern sollten wir nicht zuerst
> bei den Jägern (die alleine aus Imagegründen schon um waidgerechte Jagd
> bemüht sind) darum kümmern, sondern bei der Mästermafia : Stundenlange
> Tiertransporte quer durch die EU wg. Subventionen, Massentierhaltung in
> nicht artgerechter Umgebung, industrielle Tierverwertung eben. Die uns
> obendrein auch noch ein Vermögen kostet (Steuern, Strafzölle für Importe
> außerhalb der EG, Subventionen ... ) und Blöd in der Birne machen (BSE).
>
> Ein Reh welches nicht waidgerecht erlegt wurde, leidet vielleicht bis zu
> einer Stunde bis es verendet aber Mastvieh leidet meistens ein Leben lang !
>
> Grüße Rudi
Rudi,
mir tun die armen Mastvicher auch leid. Man sieht kaum noch mal eine Sau
auf der Wiese. Gerade bei geselligen und "klugen" Tieren (wie Sauen) ist
deren Verblödung im Maststall in Schande.
Ich will mich damit nicht grundsaätzlich gegen Stallhahltung wenden. Das
ein Mensch und Eine kuh auch gut miteinader leben können ist z. b. sehr
schön in "Paradiesstraße2 von Ulla Lachauer nachzulesen.
Wildpret schmeckt hervorragend, ist dabei mager und würzig. Wildpret ist
gesundes Fleisch. Wild ist einfach zuzubereiten. Wild ist etwas
Besonderes, um Gäste zu bewirten. Wild lebt frei im Wald besser, als
gefangenes Zuchtvieh im Stall. Wild stirbt, ohne seinen Tod vorher zu
ahnen, schnell durch des Jägers saubere Kugel besser, als geschundenes
Hausvieh, ahnungsvoll nach langem Transport, im Schlachthof.
Der waidgerechte Weg vom "Wild" bis zu gutem "Essen" ist der eigentliche
Sinn aller jagdlichen Mühen.
Gruß Lutz
> >Tierschützer darüber beschwert haben, das Spiel fördere
> >den gewaltsamen Umgang mit Tieren...
> >Da es vielleicht noch mehr Leute hier interessiert, nicht per Mail.
> Ich dachte ich höre nicht richtig als dieser Müslimapfer anfing das
> daherzusabbern!
> Tierschutz wg. einem Computerspiel, bescheuerter können die
> das Geld nun wirklich nicht verwixen, sollten sich lieber
> um Tiere kümmern als derartige Heißluft abzulassen.
Wie war das, von wegem Doom/Quake/etc. Spielen macht die Kinder zu
Psychpathen, die alle Abknallen wollen...
Aber HAlt, soweit waren wir doch erst vor kurzem... (Search für
"Reichenhall" bei Deja...)
> Das ist derart lächerlich - *kopfschüttel*
Definitiv ja!
Mar*Moorhuhn=790*kus
(mit Screenshot belegbar, URL a.A.!) ohne Cursortasten, werde den Tip aber
auch nachher ausprobieren...
Apropos, kennt jemand diese StarTrek-NextGeneration Folge, wo alle dieses
Scheibchenspiel spielen und alle süchtig werden? Aaaah! Sie sind unter uns!
;-)
Ich frage mich, wann endlich diese gewaltverherrlichenden Asterix-Hefte
verboten werden...
--
Gruss, Klaus "Doc" Kessler, Germany
Doc`s Paintball Shop & Doc`s Katana Shop
http://www.istda.com/doc-shop/
Eressea : Stamm des Sanften Lichtes (8)
Ja *ereifer*!
>...nicht zu vergessen,die vielen Abbildungen der unschuldigen
>Römer,wenn sie wieder mal durch die Luft fliegen.
unbedingt *entsetztschwertathme*
*Lufthohl* Und und und diese Llllucky Lllukke Hefte... verbieten *ereifer*
Verbieten, alles verbitten, *sabber* - was soll nur aus unseren Kindern
werden.
"Ja meine Damen und Herren! Eine Schande ist das!!"
Btw: Es gibt auch ein nettes Game namens "Lamers" dessen Ziel es ist die
Lemminge abzuknallen (s. lemmnings - war mal nen ziemlicher Renner, nur
ekelhaft pazifistisch).
Btw2: Moorhuhn 830 ;-)
mfg
bel
... und die vielen verrohenden, demoralisierenden und desinformierenden
Sagen und Märchen aus der Politik zu einer Sendezeit vor 24 Uhr, wo noch
unschuldige Kinder vor dem Glotzfon sitzen ...
MF.
B>
B> Das ist derart lächerlich - *kopfschüttel**
Das ist absoluter Hirnriss. Was ist denn mit kommerziellen Spielen wie z.B.
Deer Hunter I und II, oder, wo wir grade dabei sind: Gone Fishing von Sierra oder
Fly Fishing??????????????????
An dieser Stelle wäre wohl ein Strauss-Zitat angebracht:-)
mfG
Andreas
## Mahdia 2.14 ##
Max Fellner schrieb:
> ... und die vielen verrohenden, demoralisierenden und desinformierenden
> Sagen und Märchen aus der Politik zu einer Sendezeit vor 24 Uhr, wo noch
> unschuldige Kinder vor dem Glotzfon sitzen ...
Maxe,
die Dichter und Denker lassen das Mausen nicht.
Lutz
Ob es primär darauf bezogen war? Wenn ich zerschossenes Fleisch sehen will
muss ich doch nur die Nachrichten einschalten... das ersetzt doch jeden
Splatterflim, man ist zwar noch nicht so weit zu zeigen wie die Menschen
direkt erschossen werden, aber das kommt sicherlich noch!
Die Amis gucken sichs jedenfalls schon in ihren Reality Shows an... wenn
etwas pervers ist dann das.
mfg
bel
--
Moorhuhn = 970
Wie wärs mit
"Rächts vonner Zäess Uh is die Wand maine Dammn un Härren!"