Ich hab mir, da ich hauptsächlich Bleigeschoße schießen will so einen
Lead-Remover (Gummizylinder mit Messingnetz darüber) gekauft, da mein
neuer Revolver aber auch .357 verträgt, wird der Verschuß von
Mantelgeschoßen nicht ausbleiben.
Überall wird einem gesagt: Lauf immer in Schußrichtung durchziehen!
Ha! Wie bitteschön krieg ich die ca. 45mm lange Drahtbürste in den nur
35mm langen Trommeldurchbruch!? Wenn ich das schräg hineinschummle,
ruiniere ich mit doch auf Dauer den Übergangskonus! Verwendet ihr
überhaupt die Messing oder Bronze Drahtbürsten gegen den
Pulverschmauch? Oder nur die teuren Filzstoppel, wahlweise mit
Messingfäden drin?
Nochwas zum Lead-Remover:
Habe bemerkt, daß der Gummizylinder schon jetzt etwas spröde ist und
abbröselt, ich denke man sollte den Kontakt mit Waffenöl tunlichst
vermeiden, oder?
Wie lange hält denn das Gummiteil, bzw. die Messingnetze, wenn man so
alle 2 Wochen schießt bzw. reinigt?
Fragt
Chrisl
--
FAQ de.alt.technik.waffen zu finden auf:
http://www.geocities.com/faqdatw/
> Ich hab mir, da ich hauptsächlich Bleigeschoße schießen will so einen
> Lead-Remover (Gummizylinder mit Messingnetz darüber) gekauft, da mein
> neuer Revolver aber auch .357 verträgt, wird der Verschuß von
> Mantelgeschoßen nicht ausbleiben.
> Überall wird einem gesagt: Lauf immer in Schußrichtung durchziehen!
> Ha! Wie bitteschön krieg ich die ca. 45mm lange Drahtbürste in den nur
> 35mm langen Trommeldurchbruch!? Wenn ich das schräg hineinschummle,
> ruiniere ich mit doch auf Dauer den Übergangskonus! Verwendet ihr
> überhaupt die Messing oder Bronze Drahtbürsten gegen den
> Pulverschmauch? Oder nur die teuren Filzstoppel, wahlweise mit
> Messingfäden drin?
Wenn Du ueblicherweise .38spec mit Bleigeschossen verschiesst, hast Du
alle Chancen, dass bei Dir nichts im Lauf zurueckbleibt, jedenfalls nicht
bei Deinem Revolver.
Ich habe erst ein einziges Mal richtig kratzen muessen (verkupferte Blei-
geschosse, von denen viel haengengeblieben ist). Alles andere habe ich
mit Nylonbuerste und Oel herausgewischt, eigentlich nur Pulver-Rueck-
staende.
Anders sieht es natuerlich aus, wenn Du .357er Patronen mit Bleigeschoss
verwenden willst. Schiess erst mal, vielleicht hat sich die Frage nach
dem Lead-Remover dann selbst erledigt.
Gruesse, Martin
--
Martin Preusser, RZ Uni Essen GHS, Schuetzenbahn 70, 45117 Essen
E-Mail: martin....@uni-essen.de, Tel.: 0201/183-2176 (Germany)
> Überall wird einem gesagt: Lauf immer in Schußrichtung durchziehen!
> Ha! Wie bitteschön krieg ich die ca. 45mm lange Drahtbürste in den nur
> 35mm langen Trommeldurchbruch!? Wenn ich das schräg hineinschummle,
> ruiniere ich mit doch auf Dauer den Übergangskonus! Verwendet ihr
> überhaupt die Messing oder Bronze Drahtbürsten gegen den
> Pulverschmauch? Oder nur die teuren Filzstoppel, wahlweise mit
> Messingfäden drin?
>
> Fragt
> Chrisl
>
Hallo Chrisl,
bei Henke gibt es extra kurze Bronzebürsten für Revolver. Ob man die in
Schussrichtung durchzieht oder nicht, ist glaube ich , nicht so wichtig.
Wichtig ist allerdings, daß man die Bürste immer _ganz_ durch den Lauf
zieht, so daß die Borsten sich außerhalb des Laufs aufrichten können.
Für Pulverablagerungen benutze ich die Bürste allerdings nicht sondern
nur für Blei- oder Tombakablagerungen.
Für den Pulverschmauch nehme ich die Filzpfropfen oder wie beim
Vorderlader die Patches auf dem Lappenhalter.
Gruß,
Thomas Hess