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Papierpatronen

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tm...@my-deja.com

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Jan 23, 2000, 3:00:00 AM1/23/00
to
Hallo,

mich interessiert wie das mit den Papierpatronen funktioniert, die man
z.B. beim Sharps oder bei den Zündnadelgewehren (Dreyse, Chassepot)
verwendet hat.

Die Patrone wird ja wie heute, bei den Metallpatronen in das
Patronenlager eingeführt. Nachdem Schuss müssen doch dann Rückstände von
der Papierhülle im Patronenlager zurückbleiben. Stopft man die nun
einfach nach vorn in Richtung Mündung oder pfriemelt man die aus dem
Patronenlager?

Leider hatte ich bisher noch keine Gelegenheit mit einem Sharps,
geschweige denn mit einem Zündnadelgewehr zu schiessen, mich würden also
die Aussagen von Schützen solcher Waffen interessieren. Wie funktioniert
das in der Praxis.

Vielen Dank für Euere Antworten!

Thomas Muck


Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.

Josef Suckart

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Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to

tm...@my-deja.com wrote:

> Hallo,
>
> mich interessiert wie das mit den Papierpatronen funktioniert, die man
> z.B. beim Sharps oder bei den Zündnadelgewehren (Dreyse, Chassepot)
> verwendet hat.
>
> Die Patrone wird ja wie heute, bei den Metallpatronen in das
> Patronenlager eingeführt. Nachdem Schuss müssen doch dann Rückstände von
> der Papierhülle im Patronenlager zurückbleiben. Stopft man die nun
> einfach nach vorn in Richtung Mündung oder pfriemelt man die aus dem

> ...
>
> Thomas Muck

Hallo auch,

ich bin zwar kein Papierpatronen-Schütze, aber meines Wissens war das Papier

nitriert, sodaß es mitverbrennt bzw. verglüht. Es empfielt sich aber
trotzdem nach
jedem Schuß den Lauf durchzuwischen. Es könnten ja doch einmal glühende
Papierreste im Lauf verbleiben und die nächste Patrone dann schon beim
Nachladen zünden. Sowas kann den ganzen Tag versauen ;-)

Gruß,
Sepp


MARKUS DEITTERT

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
tm...@my-deja.com wrote:
>
> Hallo,
>
> mich interessiert wie das mit den Papierpatronen funktioniert, die man
> z.B. beim Sharps oder bei den Zündnadelgewehren (Dreyse, Chassepot)
> verwendet hat.
>
> Die Patrone wird ja wie heute, bei den Metallpatronen in das
> Patronenlager eingeführt. Nachdem Schuss müssen doch dann Rückstände von
> der Papierhülle im Patronenlager zurückbleiben. Stopft man die nun
> einfach nach vorn in Richtung Mündung oder pfriemelt man die aus dem
> Patronenlager?

Die Patronen von Dreyse waren nitriert, so dass sie vollstaendig
verbrennen.
Laut dem Visirspezial Westernwaffen kann mann Patronen fuer das Sharps
auch aus normalen Papier basteln. Der Zuendstrahl muss die Huelle ja
auch nicht durchschlagen, da ja das hintere Ende der Patrone beim
Schliessen des Verschlusses abgeschnitten wird. Laut Visier bleiben nur
wenige Asschereste, die man nach Vorne aus dem Lauf pusten kann.

Cu Markus

Peter Prucker

unread,
Jan 24, 2000, 3:00:00 AM1/24/00
to
MARKUS DEITTERT wrote:

>
> Die Patronen von Dreyse waren nitriert, so dass sie vollstaendig
> verbrennen.

Ohne jetzt nachzusehen, möchte ich das "nitriert" bezweifeln. Dann
hättest Du nämlich Blitzpapier (Nitrocellulose).

Einigen wir uns besser auf das unmögliche Wort "salpetriert".

Mache eine gesättigte Salpeterlösung und lege dein Papier kurze Zeit
hinein. Herausnehmen, trocknen, fertig.

Auf diese Weise kann man auch Zündpapierchen machen und was des weiteren
mehr sind. Geht auch mit Stoff, stinkt aber beim Verbrennen (vor allem
ungewaschene Baumwollsocken).

Gruß
P.Pr.

Josef Suckart

unread,
Jan 25, 2000, 3:00:00 AM1/25/00
to

Peter Prucker wrote:

> MARKUS DEITTERT wrote:
>
> >
> > Die Patronen von Dreyse waren nitriert, so dass sie vollstaendig
> > verbrennen.
>
> Ohne jetzt nachzusehen, möchte ich das "nitriert" bezweifeln. Dann
> hättest Du nämlich Blitzpapier (Nitrocellulose).

Und, wär' das in diesem Fall so schlimm? Man kann doch sicher auch stärker
und weniger stark nitrieren.
Gruß,
Sepp

Peter Prucker

unread,
Jan 25, 2000, 3:00:00 AM1/25/00
to

Wann hat denn der gute Dreyse gelebt? Und wann wurde Papierpatronen
gefertigt? Schönbein entdeckte die Schießbaumwolle 1846. Von da an
dauerte es noch lange, bis sie als verbrennbares Material Gemeinwissen
wurde. Man verwendete sie nämlich primär als Explosivstoff.

P.Pr.

Josef Suckart

unread,
Jan 25, 2000, 3:00:00 AM1/25/00
to

Peter Prucker wrote:

Ich kenn' jetzt die Zahlen nicht ganz genau, aber die Anfänge von Dreyses
Zündnadel-
gewehr würde ich so um1850 ansiedeln. Ob damals das Papier schon nitriert war,
weiß
ich nicht. Später, nachdem Preußen es als Infanteriegewehr angenommen hatte,
glaub' ich
war es schon nitriert. Abgelöst wurde das Teil erst in den '70ern.
Diese Daten sind aus dem Kopf und nur ungefähr. Kann sein, daß ich mich um ein
paar
Jährchen vertan habe.

Gruß,
Sepp


Peter Prucker

unread,
Jan 25, 2000, 3:00:00 AM1/25/00
to
Josef Suckart wrote:
>

>
> Ich kenn' jetzt die Zahlen nicht ganz genau, aber die Anfänge von Dreyses

> Zündnadelgewehr würde ich so um 1850 ansiedeln.

Die Anfertigung der ersten 60000 Stück wurden am 4.Dez.1840 angeordnet.
Die Erfinung selbst war schon 1927 mit einer Verbesserung 1928. Der
"Thierbach sagt absolut nichts über eine Nitrierung. An einer anderen
Stelle wird aber von unverbrannten Papierresten gesprochen. Das schien
damals üblich zu sein.

Wenn man weiß, wie lange es dauerte, bis das NC-Pulver entstand, wäre
eine Änderung der Papierherstellung zu einem Zeitpunkt kurz vor der
Einführung des nächsten Gewehrs doch sehr schwierig gewesen, vor allem
unter der Überlegung der Sicherheit. Schließlich ist nitriertes Papier
äußerst flammempfindlich!

Bei einer späteren Konstruktion Dreyses aus dem Jahr 1868, als
Magazingewehr mit Zümdnadelzündung und Einheitspatrone in Papierhülse
eingerichtet, heißt es, daß die Konstruktion mit seitlichem Magazinrohr
(schaut auf den ersten Blick aus wie eine Doppelflinte) eine feste
Patrone verlange: "Selbstverständlich mußte die Hülse der
Einheitspatrone von festem Schreibpapier gefertigt sein ..."

> Ob damals das Papier schon nitriert war, weiß ich nicht. Später, nachdem Preußen es > als Infanteriegewehr angenommen hatte, glaub' ich war es schon nitriert. Abgelöst > wurde das Teil erst in den '70ern. Diese Daten sind aus dem Kopf und nur ungefähr. > Kann sein, daß ich mich um ein paar Jährchen vertan habe.

Ich glaube, es war gar nichts. Die restlichen Salpeterbestandteile bei
der Schwarzpulververbrennung werden schon zum Verglimmen des Papiers
geführt haben. Wenn ich reich wäre, würde ich eine Patrone opfern!

Gruß
P.Pr

Wolfgang Seel

unread,
Jan 26, 2000, 3:00:00 AM1/26/00
to

Die Papierhüllen der Dreyse-Patronen waren nicht nitiert und auch nicht mit
einem Nitrat oder Chlorat getränkt. Das Nitrieren hätte zur Instabilität führen
können wie bei der Lenk'schen Schießwolle in Österreich, da man die
Stabilisierung noch nicht kannte und die Tränkung hätte zu Ausblühungen und
gefährlich leichter Entzündbarkeit oder sogar Selbstentzündung führen können.

Es gab auch gar keinen Grund dafür, da das Papier lediglich Behältnis für das
Pulver war und die gesamte Patrone konfigurierte. Auch hätte die Klebbarkeit
gelitten.

Gruß
W. Seel

http://www.waffensammeln.de

--
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tm...@my-deja.com

unread,
Jan 27, 2000, 3:00:00 AM1/27/00
to
Erstmals herzlichen Dank an alle die auf meine Frage geantwortet haben.

Lieb wäre es mir gewesen, wenn sich ein oder zwei Leute mit praktischem
Wissen gemeldet hätten. Es muss doch ein paar Sharps-Schützen geben, die
ab und an selbstgemachte Papierpatronen verschiessen.

Angesichts dessen, dass Sharps-Gewehre im amerikanischen Bürgerkrieg
eingestezt wurden, kann ich mir nicht vorstellen dass die Kammer nach
dem Schuss gereinigt wurde. Andererseits glaub ich auch nicht an eine
rückstandsloses verbrennen der Papierhüllen.

Aus einer Anleitung zur Herstellung der Papierpatronen geht auch nicht
hervor, dass diese mit Salpeterlösung getränkt wurden, geschweige denn
nitriert, denkt mal an die enorme Gasdrucksteigerung durch die Meneg
Nitrozellulose. Ganz abzusehen dass die Nitrierung wohl die Faehigkeiten
des einfachen Westmanns bei weitem ueberschritten hätte.

In einer alten Anleitung zur Hertstellung von Sharps-Papierpatronen wird
explizit die Verwendung von einfachem (biligen), rauhen Papier empfohlen
(cheap common coarse paper).

Vielleicht gibt es ja doch noch einen Praktiker, der auch noch schiesst
und nicht nur Bücher liest. Wenn die guten Sharps-Repliken nicht so
teuer wären, würde ich mir selbst einen kaufen und es ausprobieren.

Viel Spass beim diskutieren

Thomas Hess

unread,
Jan 27, 2000, 3:00:00 AM1/27/00
to

Hallo Thomas,
bei Dieter Stifter z.B. gibt es Spezialpapier für Sharps-Papierpatronen.
Es ist in irgendeiner Form behandelt. Es fühlt sich fast an wie
Schmirgelpapier. Ob es wirklich nitriert ist weis ich nicht aber es
funktioniert. Beim schießen bleiben kaum Rückstände vom Papier im Lauf.
Meistens wische ich nach etwa 5 Schuss den Lauf durch, allerdings nicht
wegen der Papierrückstände sondern wegen des Pulverschmauchs. Irgendwann
läßt sonst die Präzision nach, was aber im Bürgerkrieg wohl nicht die
große Rolle gespielt haben dürfte.
Wenn man ein Stück dieses Papiers anzündet, kokelt es mehr als zu
brennen und sprüht dabei ein paar kleinere Funken.
Von anderen Schützen habe ich gehört, das sie normales
Schreibmaschinenpapier nehmen. Das soll auch ohne Probleme
funktionieren. Selbst probiert habe ich es noch nicht.
So viel für heute,

Gruss
Thomas Hess

Dieter Stifter

unread,
Jan 27, 2000, 3:00:00 AM1/27/00
to
Thomas Hess schrieb:
>
........

> Hallo Thomas,
> bei Dieter Stifter z.B. gibt es Spezialpapier für Sharps-Papierpatronen.

Nee, nicht mehr... Evtl. Frankonia!

>........


> Von anderen Schützen habe ich gehört, das sie normales
> Schreibmaschinenpapier nehmen. Das soll auch ohne Probleme

Nix normales - das dünne Durchschlagpapier, falls es das
überhaupt noch gibt...

> funktionieren. Selbst probiert habe ich es noch nicht.
> So viel für heute,
>
> Gruss
> Thomas Hess

PS: [X] Lerne quoten ;-)

Gruß

DS
--
Dieter Stifter Tel. +49-2651-48555 oder 0800-VORDERLADER
The Flintknapper Fax +49-2651-947173 oder 0800-STIFTER
Postfach 1939 eMail: mailto:Flintk...@vorderlader.de
D-56709 Mayen URL http://www.vorderlader.de

Andreas Beule

unread,
Jan 28, 2000, 3:00:00 AM1/28/00
to
> Erstmals herzlichen Dank an alle die auf meine Frage geantwortet haben.
>
> Lieb wäre es mir gewesen, wenn sich ein oder zwei Leute mit praktischem
> Wissen gemeldet hätten. Es muss doch ein paar Sharps-Schützen geben, die
> ab und an selbstgemachte Papierpatronen verschiessen.

Hier, ich:-) (mehr oder weniger)

>
> Angesichts dessen, dass Sharps-Gewehre im amerikanischen Bürgerkrieg
> eingestezt wurden, kann ich mir nicht vorstellen dass die Kammer nach
> dem Schuss gereinigt wurde. Andererseits glaub ich auch nicht an eine
> rückstandsloses verbrennen der Papierhüllen.
>
> Aus einer Anleitung zur Herstellung der Papierpatronen geht auch nicht
> hervor, dass diese mit Salpeterlösung getränkt wurden, geschweige denn
> nitriert, denkt mal an die enorme Gasdrucksteigerung durch die Meneg
> Nitrozellulose. Ganz abzusehen dass die Nitrierung wohl die Faehigkeiten
> des einfachen Westmanns bei weitem ueberschritten hätte.

Also los:

Ich hab allerdings nur Erfahrung mit Papierpatronen für den Smith-Carbine
und den Remington .44

Ich gehe dergestalt vor, dass ich ordinäres Schreibmaschinenpapier in eine
gesättigte Lösung Salpeter/Wasser lege und ordentlich durchweiche. Meine Apothekerin
schaut mich daher auch immer etwas schräg an, wenn ich wieder mal bei ihr
vorbeischau:-)

Wenn ich subjetiv der Meinung bin, dass das Papier durch ist (24 Stunden oder so), nehme ich es raus
und lasse es an der Luft trocknen. Das Papier verbrennt danach *tatsächlich* gleichmäßiger
als vorher, aber keineswegs rasant oder gar explosiv. Leider verbrennt es auch *nicht* Rückstandsfrei:-(
Die Rückstände sind allerdings feiner als vorher:-)

Je nach Durchtränkung bzw. Sättigung mit Salpeter bleiben in der Kammer schon mal Ascheblättchen zurück,
die aber beim Smith durch hinten reinpusten zu beseitigen sind. Das sollte also schonmal auch für die Sharps gelten.

Beim Revolver sind diese Reste etwas hartnäckiger. Hinten reinpusten ist da ja nicht:-)
Also entweder ignorieren oder mit einem Kratzer rauspulen.
Zumindest beim Revolver tut sich übrigens bei nitriertem Papier nix bei der Präzision (jedenfalls nix negatives).
Ich persönlich benutze beim Revolverschießen nur Papierpatronen, die bringen mir einfach mehr Frohsinn.
Beim Smith kann ich nicht so viel dazu sagen, ich habe mir dabei nemmich derbe die Pfoten verbrannt, weil einiges
an Gas aus dem Spalt rauspfiff, danach war das Thema gegessen und ich vom Sinn von Metall oder Gummihülsen überzeugt:-)

Ein Freund von mir benutzt Papierpatronen für seine Sharps, die ebenso wie meine hergestellt sind (Schließlich gehe ich
ja auch nach seiner Methode bei der Herstellung vor:-)). Er hat auch keine Nachteile festgestellt und zieht die Papierpatronen den Metallhülsen vor, da sie angeblich leichter zu handhaben sind und seiner Meinung nach die Metallhülsen nicht genug Pulver fassen.

mfg
A.
## Mahdia 2.14 ##

tm...@my-deja.com

unread,
Jan 28, 2000, 3:00:00 AM1/28/00
to
Herzlichen Dank für den Erfahrungsbericht!

Gott sei Dank gibt es noch ein paar aktive Schützen.

Ich bin schon schwer vom Sharps-Fieber infiziert, muss mich jetzt mal
schlauer machen über Angebot und Preise, hab bis jetzt nur den Frankonia
und Kettner-Katalog. Mal schaun, wer sonst noch so am Markt vertreten
ist.

Auf alle Fälle noch viel Spass beim schiessen!!

Juergen Kaesmann

unread,
Jan 31, 2000, 3:00:00 AM1/31/00
to
Andreas Beule schrieb:

AB> Zumindest beim Revolver tut sich übrigens bei nitriertem Papier
AB> nix bei der Präzision (jedenfalls nix negatives).
AB> Ich persönlich benutze beim Revolverschießen nur Papierpatronen,
AB> die bringen mir einfach mehr Frohsinn.
AB> Beim Smith kann ich nicht so viel dazu sagen, ich habe mir dabei
AB> nemmich derbe die Pfoten verbrannt, weil einiges
AB> an Gas aus dem Spalt rauspfiff, danach war das Thema gegessen und
AB> ich vom Sinn von Metall oder Gummihülsen überzeugt:-)

auch bei den messinghuelsen solltest du immer handschuhe
anziehen.

die austretenden gase waren auch der grund, warum das gute
teil damals bei der army nicht sonderlich beliebt war.
--
***********************************************
Juergen Kaesmann
eMail : j.kae...@berlin.de
Internet: http://www.kaesmann-online.de/privat/

Andreas Beule

unread,
Jan 31, 2000, 3:00:00 AM1/31/00
to
JK> Andreas Beule schrieb:
JK>
AB>> Beim Smith kann ich nicht so viel dazu sagen, ich habe mir dabei
AB>> nemmich derbe die Pfoten verbrannt, weil einiges
AB>> an Gas aus dem Spalt rauspfiff, danach war das Thema gegessen und
AB>> ich vom Sinn von Metall oder Gummihülsen überzeugt:-)
JK>
JK> auch bei den messinghuelsen solltest du immer handschuhe
JK> anziehen.
JK>
JK> die austretenden gase waren auch der grund, warum das gute
JK> teil damals bei der army nicht sonderlich beliebt war.

Vertrau mir, mit meinen Hülsen kommt nix am Klappspalt durch:-) Das weiß ich
aus eigener Erfahrung:-)))) Nichtsdestotrotz hast du aber Recht mit dem Army-
Argument. Der Grund dürfte aber eher sein, dass die damals Messingfolie gerollt
haben, während die heute zu kaufenden Hülsen in der Regel kammerschlüssig aus
dem Vollen gedreht sind:-)

Juergen Kaesmann

unread,
Feb 4, 2000, 3:00:00 AM2/4/00
to
Andreas Beule schrieb:

AB> Vertrau mir, mit meinen Hülsen kommt nix am Klappspalt durch:-) Das weiß ich
AB> aus eigener Erfahrung:-)))) Nichtsdestotrotz hast du aber Recht mit dem Army-
AB> Argument. Der Grund dürfte aber eher sein, dass die damals Messingfolie gerollt
AB> haben, während die heute zu kaufenden Hülsen in der Regel kammerschlüssig aus
AB> dem Vollen gedreht sind:-)

na, ich weiss nicht.
ein vereinskollege hat auch messinghuelsen (2 sorten,
richtig dicke dinger), und bei beiden hast du das prob
mit den gasen.

ob sich das patronenlager geweitet hat?
kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
oder haben deine huelsen uebermass?

Andreas Beule

unread,
Feb 5, 2000, 3:00:00 AM2/5/00
to
JK> Andreas Beule schrieb:
JK>
AB>> Vertrau mir, mit meinen Hülsen kommt nix am Klappspalt durch:-) Das weiß ich
AB>> aus eigener Erfahrung:-)))) Nichtsdestotrotz hast du aber Recht mit dem Army-
AB>> Argument. Der Grund dürfte aber eher sein, dass die damals Messingfolie gerollt
AB>> haben, während die heute zu kaufenden Hülsen in der Regel kammerschlüssig aus
AB>> dem Vollen gedreht sind:-)
JK>
JK> na, ich weiss nicht.
JK> ein vereinskollege hat auch messinghuelsen (2 sorten,
JK> richtig dicke dinger), und bei beiden hast du das prob
JK> mit den gasen.
JK>
JK> ob sich das patronenlager geweitet hat?
JK> kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
JK> oder haben deine huelsen uebermass?

Ich will's mal so sagen:

Ich hab mir die Flinte gegriffen und für die Maße des Patronenlagers Hülsen mit "Fingergriffmulden"
machen lassen. War nicht sooo preiswert:-( aber das sind die normalen Dinger ja auch nicht.
Aber auch die normalen, die man so bei Frankonia oder Jakobi kriegt, halten sehr gut dicht.
Ich schieße den übrigens mit dem Smith-Spitzgeschoß und etwa 40 grain CH2 Pulver. Wenn ich einen
guten Tag habe, treff ich auch damit:-) Aber ansonsten ist es eher ein Spaßgewehrchen. Mit der
Tryon .50 oder meiner '84er Trapdoor bin ich wesentlich besser:-)

mfG
Andreas
## Mahdia 2.14 ##

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