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Von Schockwellen und Schallkanonen

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Volker Neurath

unread,
Dec 25, 2000, 4:12:41 PM12/25/00
to
Ernst Ottenbacher wrote:


>Klingt jedenfalls interessant. Ich dachte immer, das sei SciFi?

Nicht wirklich. (Ultra)Schallwaffen gibt es schon seit Jahrzehnten (?)
mindestens aber seit Jahren.

Und wenn du etwas ueber Elektromagnetische Waffen erfahren willst,
dann saug dir mal Informationen ueber das US-Amerikanische HAARP -
Projekt; soweit die Amis darueber ueberhaupt offiziell Info rausgeben,
bestreiten sie natuerlich die Waffen-Absicht dahinter....

Volker

Blackbeard

unread,
Dec 25, 2000, 5:34:50 PM12/25/00
to
>
>
> >Und wenn du etwas ueber Elektromagnetische Waffen erfahren willst,
> >dann saug dir mal Informationen ueber das US-Amerikanische HAARP -
> >Projekt; soweit die Amis darueber ueberhaupt offiziell Info rausgeben,
> >bestreiten sie natuerlich die Waffen-Absicht dahinter....
>
> hi

also ich persönlich halte diese haarp projekt für absoluten schwachsinn,
Ich meine
es mag ja forschungen in diese richtung geben was ich auch nicht
abstreiten will
aber ehrlichgesagt halte ich den rest der darüber im internet bzw
allgemein geschrieben wird für eine dieser verschwörungsspekualtionen die
ja haufenweise
im netz rumschwirren.

cya
Hans Brenner


Volker Neurath

unread,
Dec 26, 2000, 5:10:41 PM12/26/00
to
Hallo "Blackbeard"

--vorsicht, die Antwort ist etwas lang geraten

Blackbeard wrote:

>also ich persönlich halte diese haarp projekt für absoluten schwachsinn,

Ist es leider nicht.

>Ich meine es mag ja forschungen in diese richtung geben was ich auch nicht
>abstreiten will aber ehrlichgesagt halte ich den rest der darüber im internet bzw
>allgemein geschrieben wird für eine dieser verschwörungsspekualtionen die

Auf eine dieser Verschwoerungstheorien bin ich erst kuerzlich
gestossen - die war derart realistisch geschrieben, dass einem Angst
und Bange wurde ;-)

Was allerdings das HAARP-Projekt selbst betrifft:

soweit bekannt, handelt es sich dabei um eine Antennenanlage aus
bisher 48 Kreuzdipolen - geplant sind 360.
Von jedem Dipol-Paar ist ein Stab fuer Niederfrequenz und einer fuer
Hochfrequenz.

Jedes Dipolpaar kann einzeln angesteuert werden; oder aber in Gruppen,
ganz nach dem Prinzip des AWACS-Radars.
Bedeutet: der Strahl kann gerichtet werden. Und bei Vollast wirkt das
ganze wie eine Strahlenkanone.

Offiziellen Angaben zufolge soll die Anlage im Vollausbau
eine Sendeleistung von 3,6 Megawatt erreichen - inoffizielle Quellen
sprechen allerdings von 10 Gigawatt.

Sinn des Ganzen: man will mit einem Gerichteten Hochfrequenzstrahl die
Ionosphaere aufheizen. diese Wirft die Wellen dann als sogenannte
ELF-Strahlung (Extremely Low Frequency) zurueck.

Das Problem bei dieser Anlage ist, dass man damit die Ionosphaere
damit nachhaltig schaedigen kann. Schon die vergleichsweise kleine
HAARP-Anlage waere im Vollausbau im Stande, regelrecht Teile aus der
Ionosphaere herauszuschneiden.
Bei einer Panne waere es durchaus denkbar (zumindest mit staerkeren
Anlagen - oder wenn HAARP statt 3,6 MW tatsaechlich 10GW erreicht),
dass groessere Teile, vielleicht sogar die gesamte Ionosphare
"weggesprengt" wuerden.

Es gibt unabhaengige Spezialisten, die glauben, das so etwas durchaus
moeglich ist.

Denkbar ist allerdings auch, Anlagen wie HAARP zum gezielten ausloesen
von Erdbeben, Vulkanausbruechen oder aber schlicht
Gigawatt-Explosionen auszuloesen -- Explosionen von der Sprengkraft
nuklearer Waffen, aber voellig ohne Strahlung.
Man Bedenke bitte: bei 10GW wuerde die HAARP-Anlage pro Betriebstunde
die Energie einer Hiroshima-Bombe in die Ionosphaere jagen!

Der Staatssekretaer fuer Verteidigung der US REgierung hat schon 1997
auf die Frage nach kuenftigen Strategien von Terroristen eingeraeumt,
das einige sich auf Umwelt-Terrorismus spezialisieren koennten. So sei
denkbaar, das sie mit HAARP aehnlichen Anlagen versuchen koennten,
regionale Klimaveraenderungen, Vulkanausbrueche Erdbeben etc.
auszuloesen. Observationsberichte des US-Militaers sagen aus, das
Terrorgruppen verstaerkt nach Bauteilen fuer "Iono-Waffen" suchen.

Diese "Iono-Waffen", so sagen die Militaers, seien hochgefaehrlich -
und leugnen im gleichen Atemzug, mit derartigen Waffen etwas zu tun zu
haben.


Ach so gesicherte Erkenntnis gibt es auch:

Mit der HAARP-Methode lassen sich Unterirdische Anlagen aufspueren -
die niederfrequenten Wellen dringen naemlich muehelos bis zu einigen
Hundert metern in den Boden ein.
Wenn nun Satelliten die reflektierten Wellen auffangen, hat man eine
Art "Tomographen" fuer die Erde.
Dass das funktioniert, wurde bereits in Fairbanks / Alaska bewisen.
Man fand dort auf diese Weise den Stollen eines alten Bergwerks, 30m
unter der Erde.

Volker

Ach ja: einen Realnamen koenntest du dir noch zulegen.

viczena

unread,
Dec 27, 2000, 3:44:17 AM12/27/00
to
Ich erinnere mich. Frank Dux hat in seinem Buch behauptet, daß das Ozonloch
am Südpol auf einen Test dieser Anlage zurückzuführen sei. Hört sich für
mich sehr viel wahrscheinlicher an, als der dummfug mit den FCKWs.

gruss peter

Markus Laengin

unread,
Dec 27, 2000, 4:53:43 AM12/27/00
to
> Hört sich für
> mich sehr viel wahrscheinlicher an,

Interessante Meinung!

> als der dummfug mit den FCKWs.

Warum?Wieso?

Markus

Jens Willmroth

unread,
Dec 27, 2000, 6:08:18 AM12/27/00
to
"viczena" <mas...@zentensity.de> schrieb im Newsbeitrag
news:92ca0f$euq$07$1...@news.t-online.com...

<LOL>

Und wenn die Anlage auch 10 GW leisten sollte (woran ich aber ein bisschen
meine Zweifel habe, ein durchschnittliches Kernkraftwerk liefert "nur"
1500MW, also über sehseinhalb Kernkraftwerke für diese eine Anlage!!)...
...ist das rein GAR NICHTS gegenüber dem, was an Strahlung von der Sonne
kommt und von der Ionosphäre geschluckt wird. DIE kann wirklich was
verändern. Es gibt ernst zu nehmende Wissenschaftler, die sagen, dass das
Ozonloch weder durch FCKWs, noch durch sonst irgendwelche menschlichen
Einflüsse verursacht wird, sondern ein periodisch auftretendes natürliches
Phänomen ist und vom Sonnenwind verursacht wird.

Obwohl ich daran auch nicht so ganz glaube. Und die Wirkung der FCKWs ist
kein Dummfug: In der Ozonschicht wird durch die intensive UV-Strahlung FCKWs
gespalten, es sntstehen Chlorradikale, die dann in einer Kettenreaktion
tausende von Ozon-Molekülen radikalisch spalten kann. Es entstehen wieder
Cl-Radikale und einfacher Sauerstoff, der leider nicht die schöne
Eigenschaft hat, kurzwelliges UV zu schlucken.

So viel zum Thema Ozonloch...

Gruß
Jens


hans Brenner

unread,
Dec 27, 2000, 7:26:09 AM12/27/00
to Volker Neurath

Hi Volker

Zu dem text denn du über das Haarp projekt gepostet hast möchte ich vollgendes sagen
auch wenn ich jetz OT werden, genau
dieser sog. "fachartikel" ist von einem dieser Verschwörungpraktiker geschrieben
worden, die ja bekanntlich zu tausend im netz rumgurken, und wenn man diesen text
weiter liest kommen dann noch tollere theorien, da wird dann gesprochen von
angeblicher Bewustseinsbeeinflussung usw also am anfang hört sich des ganze ja noch
ganz logisch an später aber dann wirds wirklich lächerlich...
aber wer weiss schon was die (ironie on)supernation amerika (ironie Off) noch alles am
laufen hat

cya
hans brenner
alias
Blackbeard

P.S: wollte jetzt niemanden gegens schienbein treten;)

Mario Klein

unread,
Dec 27, 2000, 10:26:12 AM12/27/00
to
Ernst Ottenbacher schrieb:

> >Und wenn die Anlage auch 10 GW leisten sollte...


> >...ist das rein GAR NICHTS gegenüber dem, was an Strahlung von der Sonne
> >kommt und von der Ionosphäre geschluckt wird.
>

> Wie sieht es da mit der Dosis aus? Die HAARP Strahlung dürfte
> fokussiert sein und sich damit pro Flächeneinheit u.U. stärker
> auswirken als der Sonnenwind (?)

wenn du ein loch in deine hauswand bohrst wird es auch nicht viel kälter
im zimmer. und ich vermute, daß das ozon'loch' duchaus mit dem abriss
einer wand zu vergleichen währe. die flächeneinheit der strahlung sollte
sich dann auf eine sehr kleine fläche beziehen.

--
tschüs mario

Mario Klein

unread,
Dec 27, 2000, 10:21:13 AM12/27/00
to
viczena schrieb:

angesichts der ergebnisse der weltweiten eisbohrungen (grönland,
südpol), welche aussagen über das weltklima (durchschnittstemperatur)
machen, halte ich es für durchaus im bereich des möglichen, daß die
abnahme der ozon-konzentration in der stratosphäre garnicht von
menschenhand gemacht ist. die ergebnisse besagen daß der allgemeine
klimawechsel (erhöhung/erniedrigung der temperatur) schon immer so ist
wie er ist. wenn sich die temperatur in diesem jahrhundert halt um 6°C
erhöht hat ist das nicht unbedingt auf das co_2 des menschen
zurückzuführen (obwohl es nicht ausgeschlossen ist). das nächste
jahrhundert kann durchaus eine verringerung der temperatur mit sich
bringen. die studien zu den bohrungen besagten einen maximalen
temperaturanstieg in der vergangenheit (um 850) von 8°C in 10 jahren.
und die tatsache das es eiszeiten gab berechtigt zu der annahme daß das
nicht ganz falsch ist, obwohl es die allgemeine meinung besagt, daß der
mensch den treibhaus effekt zu verantworten hätte.

ich denke daß das beim ozon ähnlich sein könnte. was denkt ihr dazu?

--
tschüs mario


Volker Neurath

unread,
Dec 27, 2000, 3:03:36 PM12/27/00
to
Ernst Ottenbacher wrote:

>Wie sieht es da mit der Dosis aus? Die HAARP Strahlung dürfte
>fokussiert sein und sich damit pro Flächeneinheit u.U. stärker
>auswirken als der Sonnenwind (?)

Schrieb ich ja -- die HAARP-Strahlung ist gerichtet (=>fokussiert) und
kann nach dem Phased-Array-Prinzip auf jeden beliebigen Punkt des
ueber der Anlage sichtbaren Himmelsausschnittes gerichtet werden.

Und mit 10 GW kann man schon einiges ausrichten...

Volker

Volker Neurath

unread,
Dec 27, 2000, 3:03:37 PM12/27/00
to
Jens Willmroth wrote:


>Und wenn die Anlage auch 10 GW leisten sollte (woran ich aber ein bisschen
>meine Zweifel habe, ein durchschnittliches Kernkraftwerk liefert "nur"
>1500MW, also über sehseinhalb Kernkraftwerke für diese eine Anlage!!)

Fuer 10GW AUSGANGSLeistung benoetigt man sicher keine sechs
Kernkraftwerke, du Schlauberger ;-)

Was meinst du wohl, wie funkanlagen funktionieren? Leistet dein
Handy-Akku zwei oder vier Watt? Nein?

<Loriot> Ach?!</Loriot>


Volker

Volker Neurath

unread,
Dec 27, 2000, 3:03:37 PM12/27/00
to
hans Brenner wrote:

>Zu dem text denn du über das Haarp projekt gepostet hast möchte ich vollgendes sagen

>auch wenn ich jetz OT werden, genaudieser sog. "fachartikel" ist von einem dieser

>Verschwörungpraktiker geschrieben
>worden, die ja bekanntlich zu tausend im netz rumgurken,

Das mit den Verschwoerungstheorien weiss ich auch -- allein unter
www.alien.de kann man hunderte davon lesen (und einige klingen sogar
unheimlich plausibel), so auch einen Artikel
ueber das HAARP Projekt.

Meine Info habe ich allerdings nicht daher, sondern aus der P.M. Heft
5/1999, S.32ff.

Und warum OT? Hat doch im entferntesten mit (zumindest theoretishc
moeglichen) Waffen zu tun.

>und wenn man diesen text
>weiter liest kommen dann noch tollere theorien, da wird dann gesprochen von
>angeblicher Bewustseinsbeeinflussung usw also am anfang hört sich des ganze ja noch
>ganz logisch an später aber dann wirds wirklich lächerlich...

Dies steht auch in dem o.g. Artikel. Und unlogisch ist das sicher
nicht wenn man weiss, dass:

a) die primaeren Hirnstroeme eine Frequenz zwischen 0 und 30Hz haben
und

b) die HAARP-Anlage auch diesen Frequenzbereich erreicht.

Das einzige, was man offiziell zu HAARP bekannt gegeben hat ist, dass
man versuchen will, sie erstens als eine Art Tomograph (wie in
meinem Posting beschrieben) zu betreiben und zweitens Versuchen
dienen soll, Funkkontakt zu getauchten U-Booten herzustellen.

Ansonsten ist an dieser Anlage jede Schraube geheim, was natuerlich
viel Spielraum fuer Spekulationen bietet -- weshalb ich Informationen
aus dem Netz auch mit der gebotenen Vorsicht betrachte.

>aber wer weiss schon was die (ironie on)supernation amerika (ironie Off) noch alles am
>laufen hat

Genau das -- die machen um fast jeden Furz ein irres Geheimnis.


>P.S: wollte jetzt niemanden gegens schienbein treten;)

Keine Sorge -- habe ich auch nicht so aufgefasst. Ich mag es, ueber
solche Dinge kontrovers zu diskutieren, sonst waer ich sicher nicht
im Usenet ;-)

Uebrigens: Ultra- /Infraschall-Waffen gibt es wirklich -- darueber
habe ich vor Jahren mal einen Bericht gelesen, IIRC in der
Zeitschrift DWJ (=> Deutsches Waffen-Journal).
Offiziell sollen die geaechtet sein....

Gruss, Volker

Robert Wittmann

unread,
Dec 27, 2000, 4:30:26 PM12/27/00
to
Volker Neurath wrote:

>Jens Willmroth wrote:
>
>
>>Und wenn die Anlage auch 10 GW leisten sollte (woran ich aber ein bisschen
>>meine Zweifel habe, ein durchschnittliches Kernkraftwerk liefert "nur"
>>1500MW, also über sehseinhalb Kernkraftwerke für diese eine Anlage!!)
>
>Fuer 10GW AUSGANGSLeistung benoetigt man sicher keine sechs
>Kernkraftwerke, du Schlauberger ;-)
>

Stimmt, 100 Kohlekraftwerke gehen nat. auch.

>Was meinst du wohl, wie funkanlagen funktionieren?

Vieleicht so:

Das was Du mit GigaWatt beschreibst soll die maximal erzielbare
Leistungskonzentration pro FLAECHE darstellen. Das hast Du
*Schlaumeier* aber bisher mit keinem Pieps gesagt.
Demnach wäre die saubere Einheit: Watt/m²
Weil gemäss Hüllenfluss diese Energiedichte mit der Entfernung
quadratisch abnimmt gehört strenggenommen zu dieser Angabe auch eine
Entfernung dazu, in der diese Leistungskonzentration erreicht wird.

Die Eingangsleistung muss nicht so hoch sein wie diese
Energiekonzentration, weil die Abstrahlung gebündelt und gerichtet
wird (Richtwirkung).
Diese Richtwirkung erreicht man in der Funktechnik mittels geschickter
Anordnung und Formgebung der Strahler. Bei einem sog. Phased Array
lässt sich diese Richtwirkung mittels Variation der Phasenlage vieler
kleiner Einzelstrahler - ohne mechanischen Zusatzaufwand - ausrichten.
Vorteile demnach: Wegfall der Mechanik, Integration des Senders in
bestehende Formen, groessere mögliche Abstrahlfläche.
Nachteil: Höhere Anfälligkeit gegenüber elektr. Störungen, grössere
Fläche nötig, um gleiche Leistungskonzentration zu erzielen, 360°
Abdeckung nur mit mehreren Einzelantennen möglich.

Das Resultat dieser Überlegungen kann wunderherrlich an sämtlichen
modernen Kriegsschiffen studiert werden. Am eleganteseten IMHO dabei
die designs von BuV (Siehe dort).

Nun zu Deinen *enviromental distortions*:

Das Wettergeschehen weltweit hat einen täglichen Energieumsatz von ca.
1000*20Kilotonnen A-Bomben (Hiroschima).

Wenn Du oder irgend ein anderer Schlaumeier (und sei es die PM) also
hergeht und behauptet, dass man durch das mehr oder weniger gezielte
Stören von Teilen des Gesamtsystems im Bereich weeeeeeeiiiiiiiiiiiiit
unterhalb einer Grössenordnung das Wettergeschehen oder noch
gravierender: das Weltklima beeinflussen könnte, dann muss man ihn
zunächst einmal wegen grober Volksverdummung in die Pflicht nehmen.

Als weitere Massnahme ist der Zwang aufzuerlegen PM sofort
abzubestellen, Bild der Wissenschaft dafür zu abonnieren und als
grundlegend flankierende Massnahme Thermodynamik in Reinstform zu
konsumieren.
Was dabei enorm hilft: Weltraumphysik - zumindest in kleinen Dosen.

>Leistet dein
>Handy-Akku zwei oder vier Watt? Nein?

Ja, kurzzeitig sogar noch mehr - aber im Schnitt eben deutlich
weniger, weil er sonst nämlich ganz schnell leer ist...

>
><Loriot> Ach?!</Loriot>
[]

Gruss und guten Rutsch und gute Vorsätze fürs nächste Jahr(tausend),
Robert
--
Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden
müssen Sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie kaum
finden.

Mario Klein

unread,
Dec 27, 2000, 6:40:10 PM12/27/00
to
Robert Wittmann schrieb:

>
> Volker Neurath wrote:
>
> >Jens Willmroth wrote:
> >
> >
> >>Und wenn die Anlage auch 10 GW leisten sollte (woran ich aber ein bisschen
> >>meine Zweifel habe, ein durchschnittliches Kernkraftwerk liefert "nur"
> >>1500MW, also über sehseinhalb Kernkraftwerke für diese eine Anlage!!)

und ein pumpspeicherwerk in meiner nähe leistet 530MW. und das sind nach
4h (der obere stausee ist nach 4h leer) 2120MWh. mit dieser energie kann
man für eine sekunde eine leistung von 7632gigawatt abgeben. es müsste
um korrekt zu bleiben also eine energie (leistung pro zeit) und keine
leistung angegeben werden. meine waschmaschine könnte ich theoretisch
für 0,3 sek mit einer taschenlampenbatterie betreiben.

> >Fuer 10GW AUSGANGSLeistung benoetigt man sicher keine sechs

> >Kernkraftwerke, [beleidigung weggeschnippelt]

was für eine leistung hat denn ein kernkrafterk?

> Stimmt, 100 Kohlekraftwerke gehen nat. auch.

was haben die für eine leistung?



> >Was meinst du wohl, wie funkanlagen funktionieren?
>
> Vieleicht so:
>
> Das was Du mit GigaWatt beschreibst soll die maximal erzielbare
> Leistungskonzentration pro FLAECHE darstellen. Das hast Du

> *Schl...* aber bisher mit keinem Pieps gesagt.

er hat ja IMHO auch die gesamte ausgangsleistung gemeint.

> Demnach wäre die saubere Einheit: Watt/m²
> Weil gemäss Hüllenfluss diese Energiedichte mit der Entfernung
> quadratisch abnimmt gehört strenggenommen zu dieser Angabe auch eine
> Entfernung dazu, in der diese Leistungskonzentration erreicht wird.

das hängt aber von der bündelung und vom medium ab. bei fast parallelem
strahlengang im beinahe vakuum gibt es kaum verluste.
<extrem>
bei parallelem strahlengang im vakuum gibts keine verluste.
</extrem>

> Die Eingangsleistung muss nicht so hoch sein wie diese
> Energiekonzentration,

stimmt, bei geringer eingangsleistung muß man halt länger warten bis
wieder genug energie da ist um zu 'schießen'.

> weil die Abstrahlung gebündelt und gerichtet wird (Richtwirkung).

quark mit soße. weil energie eine zeitbezogene leistung darstellt. egal
was man mit der energie dann macht. und vorallem egal ob man die energie
konzentriert, denn leistung und energie unterscheiden sich durch die
zeitabhängigkeit grundlegend voneinander. aber dein grundgedanke ist
schon richtig (sind nur die falschen worte:-)).

> Nun zu Deinen *enviromental distortions*:
>
> Das Wettergeschehen weltweit hat einen täglichen Energieumsatz von ca.
> 1000*20Kilotonnen A-Bomben (Hiroschima).

wieviel ist das in MWh?

> [...] das Weltklima beeinflussen könnte, dann muss man ihn


> zunächst einmal wegen grober Volksverdummung in die Pflicht nehmen.

ich würde es nicht so hart ausdrücken.

> Als weitere Massnahme ist der Zwang aufzuerlegen PM sofort
> abzubestellen, Bild der Wissenschaft dafür zu abonnieren und als
> grundlegend flankierende Massnahme Thermodynamik in Reinstform zu
> konsumieren.

ich hoffe das hilft auch dir, beim auseinanderhalten von energie und
leistung.

> Was dabei enorm hilft: Weltraumphysik - zumindest in kleinen Dosen.

hilft bei schallkanonen, oder bei leistungsbündelung?

> >Leistet dein
> >Handy-Akku zwei oder vier Watt? Nein?
>
> Ja, kurzzeitig sogar noch mehr - aber im Schnitt eben deutlich

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
das ist der punkt. und den meint der volker. wenn du einen scheinwerfer
dranhängst leistet er auch sicher 20W, aber eben nur 10minuten lang. und
damit dein 1W netzteil ihn wieder auflädt dauerts 3,3h, weil der akku
zb. 3300mWh speichert (wirkungsgrade ausgeklammert; werte vermutet). das
ist bei einem kraftwerk nicht viel anders.

volker sagte:


>Offiziellen Angaben zufolge soll die Anlage im Vollausbau
>eine Sendeleistung von 3,6 Megawatt erreichen - inoffizielle Quellen
>sprechen allerdings von 10 Gigawatt.

wie lange soll die leistung denn überhaut hintereinander abgegeben
werden? auf dauer oder 1sekunde oder 1minute? angenommen 1sekunde bei
einer 'schußfolge' von 1 'schuß' pro minute: 10GW mal 1sekunde geteilt
durch 60 sekunden (zum aufladen) macht 166,6MW dauerhafte
leistungsaufnahme. abgesehen von dem wirkungsgrad, aber der sollte hoch
sein, denn der verlust wirkt sich meistens in wärme aus.

--
tschüs mario


Mario Klein

unread,
Dec 27, 2000, 6:55:23 PM12/27/00
to
Volker Neurath schrieb:

>
>
> Uebrigens: Ultra- /Infraschall-Waffen gibt es wirklich -- darueber
> habe ich vor Jahren mal einen Bericht gelesen, IIRC in der
> Zeitschrift DWJ (=> Deutsches Waffen-Journal).
> Offiziell sollen die geaechtet sein....
>

was haltet ihr davon: eine optimale wirkung bei geringstem
energieaufwand hätte doch eine einzelne infraschall schwingung. also
eine einzelne schwingungswelle. oder einfacher gesagt, eine einzelne
schallwelle. das ist ja nichts anderes als eine druckwelle. und die
entsteht zb. bei dem abfeuern einer platzpatrone (ohweh' platzpatrone =
tödlichewaffe; nein, nein, ich bin nicht der waffentechnische berater
vom herrn innenminister). aber das habe ich doch richtig erkannt, oder?!
[grübel]

abgesehen davon, ich bin seit montag mitglied im 'forum waffenrecht'
(nein, nicht hauen weil erst jetzt). für alle die es bisher auch
versäumt haben: http://www.fwr.de .

--
tschüs mario


Jens Willmroth

unread,
Dec 27, 2000, 7:03:52 PM12/27/00
to
Hallo!

"Volker Neurath" <nean...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:92dhp8$6v00h$2...@ID-29596.news.dfncis.de...


> Jens Willmroth wrote:
>
>
> >Und wenn die Anlage auch 10 GW leisten sollte (woran ich aber ein
bisschen
> >meine Zweifel habe, ein durchschnittliches Kernkraftwerk liefert "nur"
> >1500MW, also über sehseinhalb Kernkraftwerke für diese eine Anlage!!)
>
> Fuer 10GW AUSGANGSLeistung benoetigt man sicher keine sechs
> Kernkraftwerke, du Schlauberger ;-)

Impulsspitzenleistung, wenn schon...

Selber Sclauberger! ;-)

>
> Was meinst du wohl, wie funkanlagen funktionieren? Leistet dein
> Handy-Akku zwei oder vier Watt? Nein?

Dann hast Du gepulste Leistung... Es ging aber um die DAUERLEISTUNG.
Dadurch, dass Du die Leistung pulst erreichste Du keine größeren Effekte
(Aufheizung) auf die Ionosphäre, als mit Dauerbeschuss und viel kleinerer
Leistung; Du hast je keine spröde Materialschicht, die Du mit dem Pulsen
absprengen kannst, sonderen ein gasförmiges Gebilde, was Du nur als Ganzes
und nicht schichtweise nur an der Oberfläche heizen kannst.

Ergo ist die Dauer-, nicht die Impulsspitzenleistung entscheidend für die
thermischen Effekte.

>
> <Loriot> Ach?!</Loriot>

Ach!!

Jens


Sebastian Hanigk

unread,
Dec 28, 2000, 3:07:30 AM12/28/00
to
Am Thu, 28 Dec 2000 00:55:23 +0100 schrieb Mario Klein:

>> Uebrigens: Ultra- /Infraschall-Waffen gibt es wirklich -- darueber
>> habe ich vor Jahren mal einen Bericht gelesen, IIRC in der
>> Zeitschrift DWJ (=> Deutsches Waffen-Journal).
>> Offiziell sollen die geaechtet sein....
>>
>
> was haltet ihr davon: eine optimale wirkung bei geringstem
> energieaufwand hätte doch eine einzelne infraschall schwingung. also
> eine einzelne schwingungswelle. oder einfacher gesagt, eine einzelne
> schallwelle. das ist ja nichts anderes als eine druckwelle. und die
> entsteht zb. bei dem abfeuern einer platzpatrone (ohweh' platzpatrone =
> tödlichewaffe; nein, nein, ich bin nicht der waffentechnische berater
> vom herrn innenminister). aber das habe ich doch richtig erkannt, oder?!
> [grübel]

Aber die Druckwelle einer Platzpatrone ist eben zu schwach. Das Prinzip an
sich klingt interessant, aber um über größere Entfernungen da noch Energie
ins Ziel zu bringen, braucht es wohl doch einige konstruktionstechnische
Tricks.
Ansonsten ist meine erste Vermutung, daß solche Schallwaffen (kann sich
jemand noch an den Sonic Tank aus Dune2 erinnern ;-) ) wohl eher
flächenwirksam sind, womit der praktische Nutzen IMHO schon wieder im Eimer
ist. Wenn ich mir stattdessen die 50W-Laser der Quantenoptiker anschau...

Guten Rutsch,
Sebastian
--
Iraqi Bingo B-52..F-16..A-10.. F-18..F-117..B-2

viczena

unread,
Dec 28, 2000, 7:12:26 AM12/28/00
to

Markus Laengin schrieb in Nachricht <3A49BC26...@inka.de>...

>> als der dummfug mit den FCKWs.
>
>Warum?Wieso?
>


Ganz einfach. Die industrieländer befinden sich auf der Nordhalbkugel.
trotzdem sollen die FCKWs 3 Wettersysteme übersprungen haben, um sich am
Südpol zu konzentrieren. Am Nordpol gibt es zum Leidwesen der Meteorologen
kein Ozonloch, obwohl da der Weg wesentlich kürzer ist.

gruss peter

viczena

unread,
Dec 28, 2000, 7:15:37 AM12/28/00
to
Richtig. Ich erinnere mich noch gut daran, daß in meiner Jugend die gesamte
Wissenchaftswelt or einer kommenden Eiszeit gewarnt hat (die anstehen soll).
Vielleicht ist das was wir gerade erleben das Präludium einer
Zwischeneiszeit. Dann sollten wir den CO2 Ausstoß ERHEBLICH steigern. Denn
nichts bedroht unsere Zivilisation so sehr wie eine Eiszeit...

gruss peter

Mario Klein schrieb in Nachricht <3A4A08E9...@cover-collection.de>...

Sven T. Reichelt 'Home'

unread,
Dec 28, 2000, 8:26:19 AM12/28/00
to
On Thu, 28 Dec 2000 13:12:26 +0100, "viczena" <mas...@zentensity.de>
wrote:

> Am Nordpol gibt es zum Leidwesen der Meteorologen
>kein Ozonloch, obwohl da der Weg wesentlich kürzer ist.

Informiere Dich doch erstmal bevor Du so einen %&%$ abläßt.
Das Ozonloch über dem Nordpol ist seit 1989 bekannt.

http://www.zdf.msnbc.de/news/53928.asp
http://www.berlinonline.de/wissen/berliner_zeitung/archiv/2000/0531/wissenschaft/0156/index.html
http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Ozon.htm

viczena

unread,
Dec 28, 2000, 8:45:33 AM12/28/00
to
Bist du nur dumm, oder kannst du nicht lesen? Wie beginnt der text deines
ersten URl?
>http://www.zdf.msnbc.de/news/53928.asp

"Bisher wurde nur über der Südpolarregion ein Ozonloch gemessen. Bei
Temperaturen unter minus 80 Grad Celsius in der Stratosphäre zwischen 15 und
25 Kilometern über dem Erdboden wird dort im Winter regelmäßig eine rasche
Abnahme des "

demnächst bemüh dich ein bischen, sonst wanderst du in die Trottelkiste...


gruss peter

Sven T. Reichelt 'Home'

unread,
Dec 28, 2000, 10:15:29 AM12/28/00
to
On Thu, 28 Dec 2000 14:45:33 +0100, "viczena" <mas...@zentensity.de>
wrote:

>Bist du nur dumm, oder kannst du nicht lesen? Wie beginnt der text deines
>ersten URl?
>>http://www.zdf.msnbc.de/news/53928.asp
>"Bisher wurde nur über der Südpolarregion ein Ozonloch gemessen.

Da steht: "BISHER". Muß ich Dir das Wort erklären oder schaffst Du
das noch alleine im Duden zu blättern?
Außerdem: Du solltest nicht so selektiv zitieren, sonst kommst DU in
den Verdacht der Fälschung!
Denn einige Zeilen später:
*Über der Arktis sind bereits ähnliche Ozonverluste beobachtet
worden*
Was DU nicht begreifst findet nicht statt, oder wie?

http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon/Ozon.htm
......."Andere Ozonlöcher sind über dem Nordpol und im
Himalaya-Gebirge zu finden"............

http://www.iicm.edu/m10/ref.m10.O/ref.m10.O.18/0x811bc834_0x00031c05
......Ozonloch, jedes Jahr in der antarkt. Stratosphäre im Sept./Okt.
bei sehr tiefen Temperaturen auftretender Rückgang des Ozons
(1989 erstmals auch über dem Nordpol gemessen).
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^


>demnächst bemüh dich ein bischen, sonst wanderst du in die Trottelkiste...

Also nicht einfach weglöschen sondern die Texte hinter den Links auch
lesen, wenn man sie Dir schon anbietet.


Und wenn Du einen Trottel sehen willst, schau in den Spiegel.

PS. Vergiß nicht, Dich wieder bei allen bekannten abuse@ Adressen zu
beschweren. Es ist ja schließlich auch eine Beleidigung zu behaupten
es gäbe das Ozonloch über dem Nordpol doch, obwohl DU es negierst.

viczena

unread,
Dec 28, 2000, 10:57:02 AM12/28/00
to
Also dann nochmal einfach. Bisher gibt es nur über dem Südpol ein Ozonloch,
daß sich in den letzten 10 Jahren erheblich erweitert hat. Am Nordpol wird
die ozonschicht immer dünner, es hat aber bisher noch kein kontinuierliche
öffnung stattgefunden. nur temporäre und lokale schwächungen, die sich
wieder verschlossen haben.

Jetzte nochmal das FCKW Paradox, um daß es hier geht: Warum soll das FCKW am
Südpol seit 10 Jahren ein riesenloch reissen, und bei uns (im Norden) die
Ozondecke nur schwächen?

Für mich ist folgende Version (wenn auch unpopulär) am wahrscheinlichsten:

Es handelt sich um ein natürliches Phänomen (Haarp Versuche sind vielleicht
beteiligt? wer weiß? ). Die umweltverschmutzung auf der Nordhalbkugel hat
bisher VERHINDERT, daß sich am norden dasselbe abspielt wie am Süden.

Wenn der Dreck bei sonnenschein am boden Ozonalarm auslöst ist mir nicht
verständlich, warum dies nicht auch in höheren Luftschichten passieren
soll...

Zudem wäre diese Version aus Chaostheoretischer Sicht die einsichtigere. Wir
Menschen nehmen uns mal wieder viel zu wichtig....

gruss peter

Mario Klein

unread,
Dec 28, 2000, 4:57:21 PM12/28/00
to
viczena schrieb:

> Jetzte nochmal das FCKW Paradox, um daß es hier geht: Warum soll das FCKW am
> Südpol seit 10 Jahren ein riesenloch reissen, und bei uns (im Norden) die
> Ozondecke nur schwächen?

das kann ich dir ganz sicher beantworten: die spaltung des FCKW mit
UV-strahlung in chlorradikale vornehmlich bei niedrigen temperaturen
stattfindet, bzw. durch niedrige temperaturen begünstigt wird. und in
der antarktis ist es kälter (auch in der stratosphäre) als in der
arktis. dort herrschen temperaturen um -60°C schon auf dem boden. in der
arktis sind bisher lediglich -40°C gemessen worden. es geht dabei nicht
um die temperatur minima, sondern um durchschnittlich niedrigste
temperaturen.

das brauchst du garnicht anzuzweifeln, denn es stimmt!

will jemand wissen wie die temperatur unterschiede zustande kommen?

> Wenn der Dreck bei sonnenschein am boden Ozonalarm auslöst ist mir nicht
> verständlich, warum dies nicht auch in höheren Luftschichten passieren
> soll...

auch die frage kann ich dir mit sicherheit beantworten: in der bodennähe
gibt es abgase von den autos (NO_x, stichstoff oxide mit schwankendem
sauerstoffgehalt). diese sind in der lage mit hilfe von UV-strahlung
ozon zu bilden. deshalb ist der ozonarlarm ein problem von
verkehrsknotenpunkten (großstädten). in der nacht wird diese reaktion
umgekehrt (weil kein UV-licht da ist binden die stickoxide den
sauerstoff wieder).

(NO_x) + 2(O_2) <-----> (NO_x+1_) + (O_3)

die reaktion ist also in beiden richtungen gängig. deshalb sinkt der
ozon gehalt der luft in der nacht wieder. das ozon welches bis dahin auf
das 'land' geblasen wurde, hat pech, denn es ist kein stickoxid
vorhanden um die reaktion rückgängig zu machen. daher ist der tag-nacht
effekt auf dem lande wesentlich geringer spürbar. und weil stickoxide
ein quentchen schwerer als luft sind steigen sie nicht in die
stratosphäre auf, ausserdem ist dort die 'luft' noch ein quentchen
leichter als in bodennähe.

wenn irgendwelche fragen auftauchen, fragt ruhig. [brust schwillt an vor
lauter wissen 8-))]

> Zudem wäre diese Version aus Chaostheoretischer Sicht die einsichtigere. Wir
> Menschen nehmen uns mal wieder viel zu wichtig....

klär' mich jetzt bitte mal über die chaos-theorie auf. soviel weiß ich:
es ist möglich das ein flügelschlag einer libelle im afrikanischen
urwald, einen hurrikan im mittleren westen der USA auslösen kann. das
glaube ich auch unbestritten. aber wie ist das auf das ozon anzuwenden?

--
tschüs mario


Mario Klein

unread,
Dec 28, 2000, 5:14:04 PM12/28/00
to
Mario Klein schrieb:

> und die tatsache das es eiszeiten gab berechtigt zu der annahme daß das
> nicht ganz falsch ist, obwohl es die allgemeine meinung besagt, daß der
> mensch den treibhaus effekt zu verantworten hätte.
>
> ich denke daß das beim ozon ähnlich sein könnte. was denkt ihr dazu?

habe mich schlau gemacht, ist beim ozon anders. also _ich revidiere
hiermit den zusammenhang zum ozon_ !

das beides hat überhaupt nichts miteinander zu tun. begründung: das co_2
wird in massen (wirklich große mengen) auch von vulkanen ausgestoßen und
waldbrände gab es schon immer. der ausstoß ist auch im eis nachweisbar.
das FCKW ist allerdings eine erfindung des menschen. es gibt keine
natürlichen chlorvorkommen. jedenfalls nicht in verbindung mit fluor.


--
tschüs mario


Mario Klein

unread,
Dec 28, 2000, 5:17:18 PM12/28/00
to
Sebastian Hanigk schrieb:

[...]


> Wenn ich mir stattdessen die 50W-Laser der Quantenoptiker anschau...
>

oh' weh! 50W. aua...

> Iraqi Bingo B-52..F-16..A-10.. F-18..F-117..B-2 ..F-22

also das ist wohl doch etwas makaber.

--
tschüs mario


Volker Neurath

unread,
Dec 28, 2000, 6:07:44 PM12/28/00
to
Sebastian Hanigk wrote:


>ist. Wenn ich mir stattdessen die 50W-Laser der Quantenoptiker anschau...

Wobei der LASER doch eher eine "Schoenwetterwaffe" ist.
Nebel, Regen, Schneefall -- und schon is nich mehr...

Volker

Volker Neurath

unread,
Dec 28, 2000, 6:07:43 PM12/28/00
to
Robert Wittmann wrote:

>Das was Du mit GigaWatt beschreibst soll die maximal erzielbare
>Leistungskonzentration pro FLAECHE darstellen. Das hast Du
>*Schlaumeier* aber bisher mit keinem Pieps gesagt.

Ich sprach *deutlich* von AUSGANGSLEISTUNG der Anlage.

>Wenn Du oder irgend ein anderer Schlaumeier (und sei es die PM) also
>hergeht und behauptet, dass man durch das mehr oder weniger gezielte

*Ich* hab das *nicht* behauptet, ich habe nur wider gegeben, was ich
in besagtem Artikel las.

>>Leistet dein
>>Handy-Akku zwei oder vier Watt? Nein?
>
>Ja, kurzzeitig sogar noch mehr

OK, der Handy-Akku war ein schlechtes Beispiel.
Meiner leistet 2,16W max. -- wenn er das muesste, waere er aber nach
knapp einer Stunde leer.

Besseres Beispiel sind die (im CB - funk haeufig illegal eingesetzen)
Sendeverstaerker -- und mit einer guten Antenne kann ich sogar
*zusaetzlich* ein Paar db herauskitzeln, was schliesslich auch noch
mal das ein oder andere Watt macht.

>Gruss und guten Rutsch

Gleichfalls,

>und gute Vorsätze fürs nächste Jahr(tausend),

du aber auch! ;-)

Volker

Sebastian Hanigk

unread,
Dec 28, 2000, 5:25:39 PM12/28/00
to
Am Thu, 28 Dec 2000 23:17:18 +0100 schrieb Mario Klein:

>> Wenn ich mir stattdessen die 50W-Laser der Quantenoptiker anschau...
>>
>
> oh' weh! 50W. aua...

Zum Vergleich: ein 7W-Laser kokelt ein Stückerl Papier in Nullkommanix
durch, was glaubst du wohl, was so ein 50W-Dingens anrichten kann (und wir
reden hier über die *Ausgangsleistung*)?
Und bevor's jetzt allzu OT wird: NEIN, sowas taugt nicht richtig als Waffe,
da ich gesehen hab, was die für "Steckdosen" brauchen (und was die an Strom
schlucken...).

>> Iraqi Bingo B-52..F-16..A-10.. F-18..F-117..B-2 ..F-22
>
> also das ist wohl doch etwas makaber.

Na ja, niemand hat behauptet ich wäre pc ;-)

Guten Rutsch,
Sebastian
--
I need someone really bad. Are you really bad?

Sebastian Hanigk

unread,
Dec 28, 2000, 5:37:25 PM12/28/00
to
Am Fri, 29 Dec 2000 00:07:44 +0100 schrieb Volker Neurath:

>>ist. Wenn ich mir stattdessen die 50W-Laser der Quantenoptiker anschau...
>
> Wobei der LASER doch eher eine "Schoenwetterwaffe" ist.
> Nebel, Regen, Schneefall -- und schon is nich mehr...

Schau dir mal an, an was für "Netzgeräten" (wenn man das noch so nennen
darf) diese Dinger hängen: IMHO wäre sowas als Waffe nur blödsinnige
Geldverschwendung und zu sehr ans Wetter (s.o.) gebunden.
Wobei mir gerade einfällt: gabs im Rahmen von SDI nicht Projekte, sowas als
Waffe zu verwenden? War irgendwas, das so ähnlich wie MIRANDA oder MIRACLE
klang... Werd mal recherchieren!

Robert Wittmann

unread,
Dec 28, 2000, 7:17:49 PM12/28/00
to
Hallo Volker,

vorweg: Ich wollte Dir nichts unterstellen. Mir erscheint die hier
geführte Diskussion nur so überflüssig wie ein Kropf.
Warum erkläre ich gleich:

Volker Neurath wrote:
>Robert Wittmann wrote:
>>Das was Du mit GigaWatt beschreibst soll die maximal erzielbare

>>Leistungskonzentration pro FLAECHE darstellen.[..]

>Ich sprach *deutlich* von AUSGANGSLEISTUNG der Anlage.
>

[]

Ausgangsleistung := gesamt emitierte Leistung der Anlage (also über
alle Raumrichtungen ausummierte und *gemittelte* Leistung)

Maximale Impulsleistung in der Vorzugsrichtung := das worüber DU mit
uns hier die ganze Zeit redest.
Diese peak Power in favorate direction ist aber nicht relevant für die
Thermodynamik - also die Effekte auf die Umwelt.


Das was Du weiter aufgeführt hast sind Ausführungen wie man einer
gegebenen *Ausgansleistung* mittels geschickter Anordnung eine
Vorzugsrichtung aufzwingt und so im *Peak* eine *Sendeverstärkung*
erhält.
Üblicherweise gibt man diesen Verstärkungsfaktor gegenüber der
omnidirektionalen Abstrahlung als sog. *Antennengewinn* ausgedrückt in
dB an.
Deswegen nochmal: Wir sprachen hier von *Thermodynamik*, bzw. von
Auswirkungen auf die Umwelt. Dabei ist nur die gesamt emittierte
Leistung interessant. Wird gepulst, dann wird eine gemittelte
*Effektiv-Leistung* angegeben.

Die Pulserei und Sendeverstärkung ist bei einer Betrachtung bzgl.
Brauchbarkeit als Waffe auch nur dann von Interesse, wenn man einen
begrenzten Zielbereich *treffen* muss und/oder mittels Pulsung zu
hohen Sekundäreffekten (Induktionsströme, Nervenreizung, ...) gelangen
kann, was den Anlagenkosten entgegenkommt und schlicht Energie spart.
Aber das nur der Vollständigkeit halber.

Für die Thermodynamik sind strenggenommen eher Intensitäten bzw.
Energien relevant. In diesem Fall also die *Ausgangsleistung*, die
über einen gewissen Zeitraum emittiert wird (= Energie).
Wie ich mit dem plastischen Vergleich aus meiner Schulzeit angedeutet
habe muss man dazu aber in den Grössenordnungsbereich des
Energieumsatzes des Wettergeschehens unseres Planeten gelangen, um
eben dieses zu ändern.
Nimmt man als Zeitbasis einen Tag, dann landet man beim Wetter bei ca.
1000 A-Bomben des Typs Hiroschima (energieäquivalent zu 20kTonnenTNT =
x MWh [sorry, aber ich hab' die Faktoren hier auch nicht greifbar]).

Nachdem Deine Anlage aber gerade mal lächerliche 1 GigaWatt über einen
Zeitraum von wenigen Sekunden emittiert - und danach erst mal wieder
Latenzzeit zum Aufladen des Puffers benötigt - kommt dieses Gerät noch
nicht mal in die Verlegenheit den Faktor 1000 anzukratzen.

Das ist die gesamte Überlegung, die mich dazu veranlasst mir jedes
weitergehende Kopfzerbrechen über solche *Theorien* zu ersparen.

HopeThatHelps,

Robert
--
"Der Mensch ist bereit, für jede Idee zu sterben, vorausgesetzt, daß
ihm die Idee nicht ganz klar ist." (Gilbert Keith Chesterton)

viczena

unread,
Dec 29, 2000, 12:12:24 AM12/29/00
to

Mario Klein schrieb in Nachricht <3A4BB741...@cover-collection.de>...
...

ist mir auch klar, daß im labor diese reaktionen genauso stattfinden, und
daß es sich gut anhört. es bleibt dabei, daß der eklatante unterschied
zwischen nord- und südpol so nicht erklärbar sind. die sache mit den
unterschiedlichen tiefsttemperaturen sind krücken, um eine an sich
widerlegte theorie am leben zu erhalten. Wir haben soches vorgehen in der
physik massenhaft erlebt.
Aber wer errinnert sich nicht immer wieder gerne an den cholesterin alarm?
der mußte von den Ernährungswissenschaftlern kleinlaut widerrufen werden...


Warum soll es denmeteorologen anders gehen?

Nochmal: Laborexperimente und reaktionen in kleinem maßstab sind das eine,
globale wetterphänomene ertwas völlig anderes...

gruss peter


viczena

unread,
Dec 29, 2000, 12:28:27 AM12/29/00
to

Mario Klein schrieb in Nachricht <3A4BB741...@cover-collection.de>...

>klär' mich jetzt bitte mal über die chaos-theorie auf. soviel weiß ich:


>es ist möglich das ein flügelschlag einer libelle im afrikanischen
>urwald, einen hurrikan im mittleren westen der USA auslösen kann. das
>glaube ich auch unbestritten. aber wie ist das auf das ozon anzuwenden?


in kürze:

aspekt1: in der nähe von ungleichgewichten finden andere chemische
reaktionen statt wie in der nähe des gleichgewichtspunktes. Das gilt für das
gesamte systemverhalten. schon Ilya Prigogine hat darüber den nobelpreis
erhalten (war der star meiner schulzeit...). wir wissen bis heute fast
nichts über diese zustände. Stratosphärenchemie an den Polen gehört sicher
dazu...

aspekt2: bei der beschäftigung mit der chaostheorie bekommst du irgendwann
ein "gefühl" dafür, was geht und was nicht. auch für paradoxien.

Nochmal: das sind reine spekulationen. von mir aus auch wilde und durch nix
belegte. das gilt für die andere seite (die meteorologen) genauso. denn
bisher wollte keiner sagen: ich weiß mit sicherheit. oder ich habe beweise.
Wenn ich mit den geschätzten kollegen spreche, kommen wir immer wieder an
den seligen und aufregenden Punkt des Nichtwissens.... Besonders beim FCKW
Paradox :-)

nur weil sich etwas gut anhört heißt es nicht, daß es wahr ist!

gruss peter


Mario Klein

unread,
Dec 29, 2000, 4:38:10 AM12/29/00
to
viczena schrieb:

> ist mir auch klar, daß im labor diese reaktionen genauso stattfinden, und
> daß es sich gut anhört. es bleibt dabei, daß der eklatante unterschied
> zwischen nord- und südpol so nicht erklärbar sind. die sache mit den
> unterschiedlichen tiefsttemperaturen sind krücken, um eine an sich
> widerlegte theorie am leben zu erhalten. Wir haben soches vorgehen in der
> physik massenhaft erlebt.

dann würde ich sagen, daß wir zu einem ungeklärten phänomen, völlig
unterschiedliche ansichten vertreten.


> Aber wer errinnert sich nicht immer wieder gerne an den cholesterin alarm?
> der mußte von den Ernährungswissenschaftlern kleinlaut widerrufen werden...

was ist da losgewesen?


--
tschüs mario


Mario Klein

unread,
Dec 29, 2000, 4:46:47 AM12/29/00
to
viczena schrieb:

>
>
> aspekt1: in der nähe von ungleichgewichten finden andere chemische
> reaktionen statt wie in der nähe des gleichgewichtspunktes. Das gilt für das
> gesamte systemverhalten. schon Ilya Prigogine hat darüber den nobelpreis
> erhalten (war der star meiner schulzeit...). wir wissen bis heute fast
> nichts über diese zustände. Stratosphärenchemie an den Polen gehört sicher
> dazu...
>

ungleichgewichte in welcher weise? gib mal ein beispiel. was ist an der
'ozon-reaktion' ungleichgewichtig?

> aspekt2: bei der beschäftigung mit der chaostheorie bekommst du irgendwann
> ein "gefühl" dafür, was geht und was nicht. auch für paradoxien.

das macht dann aber alles _mit allem_ erklärbar.

> Nochmal: das sind reine spekulationen. von mir aus auch wilde und durch nix

^^^^^^^^^^^^^


> belegte. das gilt für die andere seite (die meteorologen) genauso. denn
> bisher wollte keiner sagen: ich weiß mit sicherheit. oder ich habe beweise.
> Wenn ich mit den geschätzten kollegen spreche, kommen wir immer wieder an
> den seligen und aufregenden Punkt des Nichtwissens.... Besonders beim FCKW
> Paradox :-)
>
> nur weil sich etwas gut anhört heißt es nicht, daß es wahr ist!

nagut, als reine wilde spekulation kann ich das gelten lassen.
aber wenn es sich 'gut anhört', halte ich es für wesentlich
wahrscheinlicher.

--
tschüs mario


Mario Klein

unread,
Dec 29, 2000, 5:02:32 AM12/29/00
to
Sebastian Hanigk schrieb:

>
> Am Thu, 28 Dec 2000 23:17:18 +0100 schrieb Mario Klein:
>
> >> Wenn ich mir stattdessen die 50W-Laser der Quantenoptiker anschau...
> >>
> >
> > oh' weh! 50W. aua...
>
> Zum Vergleich: ein 7W-Laser kokelt ein Stückerl Papier in Nullkommanix
> durch, was glaubst du wohl, was so ein 50W-Dingens anrichten kann (und wir
> reden hier über die *Ausgangsleistung*)?
> Und bevor's jetzt allzu OT wird: NEIN, sowas taugt nicht richtig als Waffe,
> da ich gesehen hab, was die für "Steckdosen" brauchen (und was die an Strom
> schlucken...).

nicht das wir uns missverstehen, meine aussage "oh' weh! 50W. aua..."
sollte heißen daß ich dem ding nicht zu nahe kommen möchte bzw ich es in
fachkundigen händen wissen möchte. der vergleich ist mir klar (habe
gringfügige vorkenntnisse in der laserei). der wirkungsgrad liegt
typischer weise unterhalb der 3% marke (wenn überhaupt). bei manchen
typen (rubinlaser) sogar um 1%.

das war also nicht ironisch gemeint. mir ist die wirkung von 50W (im
laser) durchaus bewußt. ich habe mich nur etwas unglücklich ausgedrückt.
:-))

--
tschüs mario

Volker Neurath

unread,
Dec 29, 2000, 6:47:54 PM12/29/00
to
Mario Klein wrote:


>will jemand wissen wie die temperatur unterschiede zustande kommen?

Ja, ich.

Volker

Volker Neurath

unread,
Dec 29, 2000, 6:47:55 PM12/29/00
to
Sebastian Hanigk wrote:

>Schau dir mal an, an was für "Netzgeräten"

^^^^^^^^^^^

ROTFL! Der war gut ;-)

>IMHO wäre sowas als Waffe nur blödsinnige Geldverschwendung

Hat die Militaers aber noch nie davon abgehalten, es trotzdem zu
probieren. Die habe im Rahmen des SDI ja auch mit
Deuterium-Fluorid-Lasern experimentiert; und das ist auch fuer
militaerische Begriffe ein "teurer Stoff".

>Wobei mir gerade einfällt: gabs im Rahmen von SDI nicht Projekte, sowas als
>Waffe zu verwenden?

Ja, gab es. Und es gab immer wieder schoen in Szene gesetzte Aufnahmen
von "erfolgreichen Versuchen" fuer die Oeffentlichkeit.
Zwei der letzten dieser Art habbich mit der Einzelbildschaltung meines
VCR als Faelschung entlarven koennen...

Beim ersten wurde die Raketenhuelle bei Auftreffen des Lasers mit
einem duennen Seil zerrissen, beim zweiten wurde eine Sprengladung
gezuendet. Vermutlich wurde hier die Sprengladung sogar durch den
auftreffenden Laser gezuendet (opt. Sensor).

>War irgendwas, das so ähnlich wie MIRANDA oder MIRACLE
>klang... Werd mal recherchieren!

Es gab und gibt einige Anlagen, die (offiziell zumindest*) der
Fusionsforschung dienen. 1982 SHIVA, mit 20 Armen.
1985 NOVA, mit 10 Armen - die allerdings zusammengenommen 5 mal
staerker waren, als die SHIVA.
Und hier liegt vor mir das Heft 10/1994, in dem ist eine Anlage
beschrieben, die damals in Planung gewesen sein soll: NIF. Diese
Anlage hatte wieder mehr Arme -- 192 um genau zu sein; und jeder Arm
etwa ein viertel der Leistung der damaligen NOVA-Anlage.

Allerdings war ebenfalls geplant, bis 1995 einen der NOVA-Arme zu
einem sogenannten Petawatt-Laser umzubauen; der Schuss aus diesem Arm
haette fuer etwa eine billiardstel Sekunde eine Leistung von einem
Petawatt auf das ziel konzentriert.

Volker

*) Es gab und gibt Stimmen die behaupten, dass die o.g. Anlagen nicht
ausschliesslich der zivilen Fusionsforschung dienen / dienten, sondern
dass dort auch militaerische Experimente durchgefuehrt wurden und
werden.
Dazu wuerde passen, das dem P.M. Autor, der 1982 ueber Shiva
berichtete:
1. laengst nicht zu allen Anlagenteilen Zugang gewaehrt wurde
2. er laengst nicht alles, was er sehen durfte, auch
fotografieren durfte
3. ihm einige Fragen mit "sorry, geheim" beantwortet wurden.

Dies zumindest nach eigener Aussage.
>
>Sebastian

Mario Klein

unread,
Dec 29, 2000, 8:27:42 PM12/29/00
to
Volker Neurath schrieb:

die antarktis ist ein kontinent (unter dem eis).
die arktis, im norden, ist eine überdimensionale eisscholle auf dem
wasser. der golfstrom und sein 'bruder' (name kenn ich nicht) im stillen
ozean, gehören zu der globalen klimaanlage und hängen unmittelbar
zusammen. das wasser fließt in den ozeanen in riesigen strömungen, von
denen keiner so richtig weiß weshalb sie so strömen 'wie' sie strömen.

und sie strömen etwa so: grundlegend handelt es sich um einen
geschlossenen kreislauf welcher etwa 1500 jahre zum einmal 'rumfließen'
braucht. im atlantik herrscht eine tiefenströmung von nord nach süd dort
fließt das wasser um afrika herum und (immernoch in der tiefe) richtung
äquator. auf dem weg, durch den pazifik richtung norden, steigt das
wasser nun auf grund der erwärmung zur oberfläche und sorgt für den
'golfstrom-bruder' welcher auch richtung norden fließt. dort
(nordpazifik) sinkt das wasser wieder in die tiefe, weil es abkühlt, und
fließt wieder zurück nach süden, dabei hält es sich jedoch auf der seite
von amerika und fließt letztendlich um feuerland herum. nun fließt es,
weiterhin in der tiefe, richtung brasilien und steigt im golf von mexiko
als erwärmter golfstrom wieder auf. die fließstrecke des golfstromes ist
ja allgemein bekannt und sorgt für unser mildes klima. er 'beginnt' also
im golf von mexiko und teilt sich im nördlichen atlantik. der großteil
sinkt in der nähe von grönland wieder nach unten (weil es dem wasser
wohl zu kalt ist), dort heißt es wieder atlantische tiefenströmung und
fließt nach süden usw. der kleinere teil fließt an skandinavien entlang
und verläuft sich dann dort. es wird vermutet, daß der teil durch das
eismeer, nördlich von asien als kalte tiefenströmung entangbewegt, und
sich dann mit dem wasser, welches im nordpazifik absinkt, vereinigt.
(letzteres ist aber noch unklar)

diese strömung gilt als durchaus erforscht, wenn auch deren ursache noch
unklar ist. wenn man sich das ganze auf einem globus aufzeichnet stellt
man fest, daß sich die warmen oberflächenströmungen richtung norden
bewegen, während die kalten tiefenströmungen in der masse nach süden
fließen. und das wird für die etwas wärmere nordhalbkugel verantwortlich
gemacht.

ausserdem kann das wasser (der arktis) die wärme besser speichern, als
das festland der antarktis.

hat sich eigentlich schonmal jemand gefragt weshalb die ozon-problematik
am südpol ende herbst, und am nordpol ende frühling akut wird? im sommer
(bei uns) ist im süden winter (am kältesten). leider ist dann auch kein
UV-licht von der sonne da, um die FCKW's zu spalten. im herbst (bei uns)
kommt die sonne da unten langsam wieder raus.

<ironie>
ausserdem ist es den amis in winter zu kalt um mit haarp kanonen
herumzuballern (die ollen schneeball-mit-handschuh-werfer). ausserdem
sehen sie ja nichts, wegen der dauernden dunkelheit (blindfische). und
die energie wird im winter für die lampen gebraucht.
</ironie>

--
tschüs mario

Sebastian Hanigk

unread,
Dec 30, 2000, 5:44:01 AM12/30/00
to
Am Fri, 29 Dec 2000 11:02:32 +0100 schrieb Mario Klein:

[Laserleistung]

> nicht das wir uns missverstehen, meine aussage "oh' weh! 50W. aua..."
> sollte heißen daß ich dem ding nicht zu nahe kommen möchte bzw ich es in
> fachkundigen händen wissen möchte. der vergleich ist mir klar (habe
> gringfügige vorkenntnisse in der laserei). der wirkungsgrad liegt
> typischer weise unterhalb der 3% marke (wenn überhaupt). bei manchen
> typen (rubinlaser) sogar um 1%.

Ja, sehr effizient sind die Dinger nicht, abgesehen davon werden diese
Hochleistungslaser nur zum Pumpen eines Farbstofflasers verwendet, und da
geht noch mehr Energie den Bach runter (!)



> das war also nicht ironisch gemeint. mir ist die wirkung von 50W (im
> laser) durchaus bewußt. ich habe mich nur etwas unglücklich ausgedrückt.
> :-))

Als wir im MPQ (Max-Planck-Institut f. Quantenoptik) in Garching zu Besuch
waren, haben wir uns ein paar Experimente anschauen können: da wurde uns als
Vorsichtsmaßnahme empfohlen, sich nicht zu bücken, wenn was runterfällt und
der Laser noch läuft (wahrscheinlich wg. eventuellem Streulicht).

Ansonsten: guten Rutsch

Volker Neurath

unread,
Dec 30, 2000, 2:25:05 PM12/30/00
to
Mario Klein wrote:


>> Aber wer errinnert sich nicht immer wieder gerne an den cholesterin alarm?
>> der mußte von den Ernährungswissenschaftlern kleinlaut widerrufen werden...
>
>was ist da losgewesen?

Vor einigen jahren hatten die EW's ein neues Teufelszeug und *die*
absolute Ursache vier Arteriosklerose und Herzinfarkt
ausgemacht: *das* Cholesterin.
Fortan wurde Einjeder von seinem Hausarzt und in ungezaehlten
TV-Sendungen - wissenschaftlich oder zum Thema "Gesundheit, aber auch
zum Thema "Essen" - eindringlich ermahnt, nur ja *das* Cholesterin zu
meiden.
Einige Jahre spaeter wurde dann erkannt, dass es *zwei* Sorten
Cholesterin gibt: LDL und HDL-Cholesterin.
Und man begann zu erkennen, dass es in erster Linie das
LDL-Cholesterin ist, das diese Krankheiten foerderte.
Seit einiger Zeit jedoch scheint man es ganz genau zu wissen:
Es muessen ein hoher LDL-Cholesterin Spiegel und *gleichzeitig*
ein niedriger HDL-Spiegel *zusammentreffen* muessen, damit die fatalen
Effekte -- Arteriosklerose und Herzinfarkt -- auftreten koennen.

Volker

Mario Klein

unread,
Dec 30, 2000, 5:42:57 PM12/30/00
to
Volker Neurath schrieb:

[cholesterin...]

naja, aber das colesterin ist es ja nun trotzdem gewesen. ich meine _so_
sollte es laufen, erstmal wird der 'schuldige' ausgemacht und dann wird
weiter geforscht biss es zu einer neuen erfolgreicheren erkenntniss
führt. und dann wird noch weiter geforscht bis es zu einer noch
erfolgreicheren erkenntniss führt. und dann wird noch weiter...

nun halte ich das für einen durchaus korrekten vorgang, man stellt etwas
fest und stellt später fest das es noch verfeinert werden muß.

aber es wird nur selten alles umgeworfen. das währe als würde man
plötzlich feststellen das die röntgenstrahlung der atombombe garnicht
gefährlich währe, sondern statt dessen bei der explosion durch die hitze
ein bisher unbekanntes gift entsteht (wegen der hohen temperatur und der
herumfliegenden neutronen). statt dessen ist es doch wesentlich
wahrscheinlicher das die 'KLEINSCHE_STRAHLUNG', welche von den auf die
quarks unter großer hitze abgestrahlt wird, an dem ganzen schlamassel
schuld ist. (das ist nämlich war :-))

wobei es natürlich extrem unwahrscheinlich ist, könnte es ja durchaus
sein das der peter v. recht hat. aber bis er das bewiesen hat ist es
halt (zitat) "> Nochmal: das sind reine spekulationen. von mir aus auch
wilde und durch nix belegte.", und ich halte mich eben an die größere
Wahrscheinlichkeit.

und die Wahrscheinlichkeit, daß das 'ozonloch' dort ist wo es ist, weil
die FCKW's es mit hilfe der niedrigen temperatur und der UV- strahlung
dort hineingebohrt haben, ist größer, als die wahrscheinlichkeit, daß es
die bösen amis mit der haarp kanone hineingeschossen haben. letzteres
halte ich sogar für hyper ultra extrem unwahrscheinlich, denn er sagt ja
selbst das es eine idee ist, welche bisher durch nichts bewiesen wurde.

ausserdem wird das thema langsam langweilig.

--
tschüs mario

guten rutsch ins neue jahr


Volker Neurath

unread,
Jan 1, 2001, 12:05:30 PM1/1/01
to
Holger Hirschfeld wrote:


>Das mag ich so am Internet. Von Schockwellen und Schallkanonen zu
>Cholesterin.
>
>Cholesterin als Waffe. Interessantes Konzept.

Koennte sogar klappen. Dauert nur *etwas* laenger....

Vol'SCNR'ker

Volker Neurath

unread,
Jan 2, 2001, 3:35:53 PM1/2/01
to
Holger Hirschfeld wrote:

>Hi,


>>>Cholesterin als Waffe. Interessantes Konzept.
>>Koennte sogar klappen. Dauert nur *etwas* laenger....

>Naja, und als Gegenmittel wird dann Brigitte und Men´s Health von den
>Kumpeln der Psycho-Krieger von Flugzeugen aus abgeworfen.

ROTFL

Volker

Hans Brenner

unread,
Jan 6, 2001, 1:32:39 PM1/6/01
to Volker Neurath

HI

Naja mann sollte das mit den laser waffen auch mal aus einen anderen
gesichtspunkt sehen, mann muss ja nicht unbedingt gleich damit einen panzer wie
ein heises messer
butter schneidet in kleine teile zerstückeln oder eine ganze kompanie zu einen
verkohlten etwas verwandeln...aber es würde doch theoretisch schon reichen
einen starken streulaser irgendwo anzubringen sei es an einen helikopter oder
einen panzer und dann damit in die nähe des/der feinde zu bringen durch die
aktivierung des lasers würde es zu einer vielzahl von erblindungen und sonstigen
Augenschädigungen führen.
Und wenn mann jetzt sagt das so ein laser ein viel zu hohes energiepotentail
benötigen würde der sollte sich mal vor Augen führen das schon der laser in
einem CD-player zu irreparablen schädigungen des Auges führen kann und ich
glaube auch nicht das der betrieb auf einen helikopter problematisch wäre
schließlich
gibt es ja helikopter auf denen Gatling guns angebracht sind und diese bestitzen
ja schlußentlich auch einen elektromotor der strom benötigt und das nicht zu
knapp
Schlußentlich möchte ich damit sagen das es viele moglichkeiten gibt einen Laser
einzusetzen mal abgesehen davon ein objekt in seine bestandteile aufzulösen

cya
Hans Brenner


Tobias Deissler

unread,
Jan 6, 2001, 1:13:37 PM1/6/01
to
Hallo.

Diese Laser-Blendwaffen sind ja an sich keine neue Idee. Auf
http://www.chscene.ch/ccc/ds/54/004_kurz.html (ganz unten)
wird z.B. behauptet, dass die Chinesen schon 1995 serienreife und zum
Stückpreis von 50DM herstellbare Laserblendwaffen entwickelt hatten. Aber
wenn ich mich richtig erinnere, dann gab es doch vor einigen Jahren eine
Konferenz, auf der diese Laser-Blendwaffen als "unmenschliche Waffen"
verboten wurde. Leider hab ich auf die Schnelle keine Originalquelle
gefunden, nur:
"begrüßt er [der Europäische Rat] es, daß in der ersten Runde der Konferenz
zur Revision des Übereinkommens über unmenschliche Waffen von 1980 ein neues
Protokoll angenommen worden ist, das den Einsatz von Laser-Blendwaffen
verbietet;"
(http://www.europarl.eu.int/summits/mad1_de.htm)
Ansonsten erinnere ich mich noch an einen Roman von Tom Clancy
("Ehrenschuld"?), in dem durch das Blenden von Piloten Flugzeuge zum Absturz
gebracht werden (und einen zynischen Kommentar von wegen "nicht-lethale
Waffensysteme").

An der Technik scheint es also nicht zu liegen, dass diese Dinger noch keine
weite Verbreitung gefunden haben, eher an ethischen Bedenken[1].

Tobias (/\/)

[1] Woran liegt es denn _wirklich_, dass diese Waffen nicht eingesetzt
werden?

--
Tobias Deißler *** eMail tdei...@gmx.de

"Never give up! Never surrender!"

Rainer Behrendt

unread,
Jan 7, 2001, 8:42:50 AM1/7/01
to
Tobias Deissler schrieb folgendes:

>Ansonsten erinnere ich mich noch an einen Roman von Tom Clancy
>("Ehrenschuld"?), in dem durch das Blenden von Piloten Flugzeuge zum Absturz
>gebracht werden (und einen zynischen Kommentar von wegen "nicht-lethale
>Waffensysteme").

Die Piloten wurden durch die Supermaglite ja nicht getötet ;-) Der
Absturz war ja nur ein Kollateralschaden.

Rainer
--
Danke für´s Woggen.
Ich glaube Ich sollte den Satz:"Dankeschön für das Woggen!" als
Signatur nehmen.
WoKo in dag°

Hans Brenner

unread,
Jan 7, 2001, 4:52:52 PM1/7/01
to Rainer Behrendt

hi
Also ich denke das diese waffen geächtet werden weil sich damit ja prima
zivilbevölkerung terrorisieren lässt, ich meine man müsste nur so ein paar
blendsysteme an ein paar helis anbringen und über ein paar dörfer und städte
fliegen.

Rainer Behrendt

unread,
Jan 7, 2001, 5:29:08 PM1/7/01
to
Hans Brenner schrieb folgendes:

Schon einmal den Suchscheinwerfer eines Helikopters gesehen?

Rainer

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