Die dritte Serie lief merkwürdig.
Das Rückschlagverhalten der Waffe war unterschiedlich, mal normal
kräftig, dann irgendwie schlapper.
Recht viel Höhenstreuung auf der Scheibe. Zuerst führte ich das auf
mein mangelndes Training zurück.
Die vierte Serie wäre dann beinahe schiefgegangen.
Der erste Schuss war ganz normal.
Beim zweiten gab es nur einen schwachen Knall und so gut wie keinen
Rückschlag.
Da ich in einer Zeitserie fast zeitgleich mit meinem Standnachbar
geschossen hatte, viel mir das mit dem Schussknall im erstem Moment
nicht auf, nur der nicht vorhandene Rückschlag der Waffe hielt mich
davon ab, den dritten Schuss abzugeben. (der Hahn war schon gespannt).
Das war auch ganz gut so.
Nun, Hahn entspannt, Trommel ausgeschwenkt und entladen ergaben zwei
leere Hülsen und drei volle Patronen.
Beim Blick in den Lauf der Waffe wurde ich dann etwas blass.
Ein Durchblick war nicht möglich, da das Geschoss von Patrone Nummer 2
etwa einen Zentimeter nach dem Übergangskonus im Lauf steckte!
Und das mit Fabrikmunition.
Was wäre wohl passiert, wenn ich den dritten Schuss noch abgegeben
hätte?
Na ja, im günstigstem Fall zwei Löcher auf der Scheibe und ansonsten
wohl einen neuen 629 und die Hilfe der Handchirurgie. ;-)
Auf jedem Fall war das Schiessen beendet.
Irgendwie war die Lust schlagartig verflogen und auch der 45er blieb
im Koffer.
Bei einem befreundeten Wiederlader wurde dann der Rest der Packung
sowie eine weitere aus dem gleichem Los delaboriert.
Daraus ergab sich dann folgendes Bild.
In der angebrochenen Packung fanden sich eine weitere Patrone komplett
ohne Pulver, zwei mit einem Hauch davon sowie fünf weitere in Folge
mit Gewichtsschwankungen bis minus 50%.
Der Rest in der angebrochenen Packung sowie die zweite Packung aus dem
Los ergaben keine Beanstandungen mehr.
Da hat wohl die Ladestation bei Samson/IMI einen Schluckauf gehabt und
ausgerechnet ich erwische diese Packung. :-(
Meine Patrone Nr. 2 muss eine mit einem Hauch Pulver gewesen sein.
Unverbrannte Reste davon fanden sich noch in der Hülse und nur ein
Zündhütchen alleine hätte wohl kaum ausgereicht, das Geschoss noch so
weit in den Lauf zu treiben. Bei einem Bekannten führte eine
Pulverlose (Wiedergeladene) Patrone zu einer Blockierung der Trommel,
da das Geschoss halb im Konus und der Trommel steckte. War er im
übrigen selber Schuld. Er hatte nicht gründlich genug kontrolliert.
Nun frage ich mich natürlich, auf welche Art und Weise denn in
Munitionsfabriken Qualitätssicherung betrieben wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, das es nur Stichproben gibt und
normalerweise Pulverfüllstand, Gewicht der Ladung usw laufend
kontrolliert werden und bei Abweichungen Alarm geschlagen wird.
Ich gehe mal davon aus, das mein Erlebniss (hoffentlich) ein
einmaliges ist und auf einen Defekt in der Fabrikation zurückzuführen
ist.
Üder dir Munition kann ich ansonsten nicht klagen und ich verwende sie
auch weiter.
Nun, es ist nichts passiert. Die Waffe und meine Hände sind ganz
geblieben.
Aber im Fall der Fälle:
Hätte ich den Hersteller der Munition im Ausland überhaupt haftbar
machen können?
Und: Hat sonst jemand schon mal Erfahrungen mit "Blindgängern", also
pulverloser Fabrikmunition gemacht?
Bye
Heinz-Jürgen
---> Remove "NOSPAM" to answer via E-Mail
Heinz-Juergen Kronemeyer wrote:
> Hat sonst jemand schon mal Erfahrungen mit "Blindgängern", also
> pulverloser Fabrikmunition gemacht?
>
> Bye
> Heinz-Jürgen
Hallo,
Rafael´s Desert Eagel in .357 Mag frißt nur IMI, somst nichts! Und
schieß immer gut, seit lamgem.
Ich schieße gelegentlich IMI .357 erst eine Schachtel. Keine Aussage
möglich.
Mir ist mal eine 5,6*50 Magnum RWS Patrone in meiner Krico um die Ohren
geflogen (Hülse zerflossen, Waffe heil, Reh tot, Kammer fest!
Mir scheint, wenn man nicht alles selbst macht, muß man mit Allem
rechnen
Gruß Lutz
Heinz-Juergen Kronemeyer schrieb:
[...fehlerhaft geladene Munition...]
> Aber im Fall der Fälle:
> Hätte ich den Hersteller der Munition im Ausland überhaupt haftbar
> machen können?
Dein Ansprechpartner wäre auf jeden Fall der Händler gewesen, bei dem Du
die Munition gekauft hast.
Solche Produkthaftungsfragen sind geregelt im BGB (§§459ff: Wandlung,
Minderung, Nachlieferung; §823:Schadenersatz) und im HGB (§377).
Wandlung (Geld zurück) Minderung (Preisnachlaß) und Nachlieferung für
die fehlerhaften Patronen scheiden ja bei Deiner Fragestellung
weitestgehend aus. Aber in §823BGB ist geregelt, daß jeder für die Ware,
die er verkauft verantwortlich ist. Also haftet Dein Händler Dir
gegenüber, leitet aber seine Ansprüche an seinen Zulieferanten weiter,
da er ja offensichtlich den Fehler nicht zu vertreten hat.
Du solltest diese Reklamation auf jeden Fall bei Deinem Händler geltend
machen, damit er in einem tatsächlichen Fehlerfall über Dein Problem
informiert ist.
HTH
Martin
Das passiert mir in letzter Zeit öfters als mir lieb ist ! Allerdings mit
selbstgeladener Mun. im Kaliber .357 Mag.
Normalerweise zündet nur das Zündhütchen, die Pulverladung sitzt als
festgebackener Krümelkuchen an der Rückseite des Geschosses, manchmal zwischen
Trommel und Lauf, manchmal bis zu 1 cm im Lauf.
Ich teste jetzt Pulver und Zündhütchen durch, bekomme aber immernoch sehr
unkonstante Ergebnisse.
Als stolzer Besitzer eines eigenen BMC-17 Chronys kann ich ja mal die Tage die
Messergebnisse nachreichen, die lassen einen schaudern !
Klaus "Doc" Kessler, Germany
----------------------------------------------------
Doc`s Paintball Shop http://www.istda.com/doc-shop/
Eressea : Kinder des Orkans (8)
Atlantis : Die Kinder des sinkenden Sterns (14)
Peter
-Was wäre wohl passiert, wenn ich den dritten Schuss noch abgegeben
-hätte?
-Na ja, im günstigstem Fall zwei Löcher auf der Scheibe und ansonsten
-wohl einen neuen 629 und die Hilfe der Handchirurgie. ;-)
Hallo Heinz-Jürgen,
nein, nicht unbedingt wären zwei Löcher in der Scheibe gewesen. Wenn ein
Projektil im Lauf stecken bleibt, kann i. d. R. kein zweites
hinterhergeschossenes es heraustreiben und gemeinsam zur Scheibe fliegen.
Der Widerstand des steckengebliebenen Projektils ist so groß, daß durch
Anschub von hinten es nicht möglich ist, es weiter durch den Lauf zu
treiben.
Wenn das zweite Projektil dem ersteren hinten drauf donnert, verformt es das
erste von unten so, daß es dessen Diameter vergrößert und noch mehr stecken
bleibt.
Das heißt allerdings nicht, daß es gänzlich unmöglich ist. Es kommt auf die
Lauflänge an, Kaliber, Art des Geschosses: TM, FMJ, LRN, JHP, WC, SWC oder
was auch immer.
Du kannst selber feststellen, wie schwierig es ist, ein steckengebliebenes
Projektil aus der Mitte des Laufes wieder herauszutreiben. Nimmst Du einen
Messingbolzen, der deutlich kleiner ist als das Kaliber, treibst Du das
Projektil auseinander und quetscht es noch mehr ein und es bleibt noch mehr
stecken. Also immer eine Messingstange nehmen, die knapp unter der Bohrung
des Laufes dick ist. Schwieriger ist es, wenn der geladene Vorderlader nicht
zündet und entladen werden muß. Da hilft die Messingstange leider nichts.
Aber das ist ein anderes Problem.
Ich habe schon Fälle erlebt, da hatte ein etwas weniger erfahrener Schütze
einen 686er dadurch zerstört, als er nicht bemerkte, daß der erste Schuß
steckenblieb und er die restlichen 5 noch hinterher schickte. Keiner kam
vorne heraus.
Mir ist es beim Schnellschießen auch schon passiert, daß ich einen zweiten
hinterher geschickt habe. Es ist nicht immer festzustellen, wenn man
Schnellschußübungen auf Duellscheiben macht und dabei eine weiche Ladung
verwendet. Man spürt es nicht immer, ob genug Pulver drin war, insbesonderes
dann nicht, wenn es schnell geht und der Schuß zusammen mit dem des
Nachbarschützen bricht.
Wenn zwei Projektile im Lauf sind, hilft oft auch nicht mehr das
Heraustreiben mit der Messingstange. Dann muß die konventionelle Methode
her: heiß machen, bis das Blei weich ist. Der Lauf sollte zäh genug sein, es
zu verkraften, allerdings kann er dabei auch zerstört werden. Man sollte es
sehr vermeiden.
Es ist immer ratsam, nicht nur beim Vorderladerschießen, eine Schutzbrille
zu tragen.
Gruß
Rainer
Suche günstige Trainingsmunition im Kal 9mm Para.
Wer hat Erfahrungen gemacht mit den Marken PMP, CBC, Aguilla oder SJ ?
Habe von Sellier und Bellot bisher nur schlechtes gehört (Hülsenreißer),
die scheiden also von vornherein aus.
Danke für Hinweise!
Chrisl
Klaus Doc Kessler wrote:
> Als stolzer Besitzer eines eigenen BMC-17 Chronys kann ich ja mal die Tage die
> Messergebnisse nachreichen, die lassen einen schaudern !
Klaus,
warum ist der Mehl BMC-17 729 DM teuerer als der 298 Pro-Chrono. Ist die
Leistung das Geld wert?
Lutz
"Markus K. V. Haake" wrote:
>
> >Wer hat Erfahrungen gemacht mit den Marken PMP, CBC, Aguilla oder SJ ?
> >Habe von Sellier und Bellot bisher nur schlechtes gehört (Hülsenreißer),
> >die scheiden also von vornherein aus.
>
> S&B halten bei meiner 8x57is ganz tuechtig was aus.
> Frueher im Kaliber .38spec verwendet. Auch nach mehrmaligem
> Wiederladen keine Probleme.
> SJ und PMP habe ich benutzt, aber nie Wiedergeladen. Bei der Benutzung
> nie Probleme gehabt.
> Habe keine Erfahrung mit CBC und Aguilla.
>
> Markus
Mein erfahrener Wiederlader schätz S& B sehr, weil die weiche Hülsen
haben. Ich schieße die wiedergeladenen .30-06 Hülsen mit höchsten
Drücken und guten Ergebnissen. Bin zufrieden.
Lutz
"Markus K. V. Haake" wrote:
> >[...] Bei einem Bekannten führte eine
> >Pulverlose (Wiedergeladene) Patrone zu einer Blockierung der Trommel,
> >da das Geschoss halb im Konus und der Trommel steckte. War er im
> >übrigen selber Schuld. Er hatte nicht gründlich genug kontrolliert.
>
> Genau das ist mir auch schon passiert, gut, dass es ein Revolver war
> und ich es durch Blockierne der Trommel zusaetzlich zum verminderten
> Knall bemerkt habe. Das hat im uebrigen nicht immer etwas mit
> mangelhafter Kontrolle zu tun. In meinem Fall hat der Pulverfueller
> der 5-Stationen-Presse nicht einwandfrei gearbeitet (und das auch nur
> bei dieser einen Patrone von ca .200 ...)
>
> Markus
Markus,
kannst du bei deiner Fünf-stationen-Presse eigentlich ohne weiteres eine
Sichtkontrolle des Pulverfüllmenge durchführen, oder ratterst du blind
wie ein Hamster in der Rolle die Hülsen duchr: Hauptsache viel?
Lutz
Rainer ilgmann wrote:
> Wenn zwei Projektile im Lauf sind, hilft oft auch nicht mehr das
> Heraustreiben mit der Messingstange. Dann muß die konventionelle Methode
> her: heiß machen, bis das Blei weich ist. Der Lauf sollte zäh genug sein, es
> zu verkraften, allerdings kann er dabei auch zerstört werden. Man sollte es
> sehr vermeiden.
> Gruß Rainer
Rainer,
wie entfernst du ein steckendes Geschoß mit Mantel?
Bei welcher Temperatur schmilzt Blei? Oder anders gefragt, was macht der
Laufstahl, nachdem er auf die Bleischmelztemperatur (ungleichmäßig)
erhitzt wurde. Wie verändert sich dessen Gefüge.
Zumindest bei Langwaffe ist man in der Regel mit solchen dingen eher
vorsichtig, nimmt bestimmte Öfen mit Temperaturfühlern und langsame
Zeitprofile, brät nicht so einfach mit der Lötlampe drauf los.
Lutz
> Und: Hat sonst jemand schon mal Erfahrungen mit "Blindgängern", also
> pulverloser Fabrikmunition gemacht?
>
Mir ist so etwas mal bei meiner Marlin in .45 Colt passiert, da war in
einer PMC Fabrikpatrone scheinbar gar kein Pulver drin und das Geschoß
blieb im Übergangskegel stecken. Da die Patrone eh nicht sehr stark ist,
besonders aus der Langwaffe, war der Unterschied beim Rückschlag kaum zu
spüren, nur der Knall war etwas anders. Sonst ist aber nichts weiter
passiert, da die nächste Patrone natürlich nicht mehr ins Lager ging.
Übler wäre es gewesen, wenn das Geschoss ein Stück in den Lauf getrieben
worden wäre. Dann hätte ich wohl erst den großen Knall beim nächsten
Schuß gemerkt ;-).
--
Gruss
Thomas
> Schwieriger ist es, wenn der geladene Vorderlader nicht
> zündet und entladen werden muß. Da hilft die Messingstange leider nichts.
> Aber das ist ein anderes Problem.
Hallo Rainer,
sehr groß ist _das_ Problem aber doch eigentlich nicht. Meist reicht es
schon, das Piston herauszudrehen, etwas möglichst feines Pulver
reinrieseln lassen, das Piston wieder einzuschrauben und das ganze
abzufeuern. Wenn das wirklich mal nicht hilft, muß halt der
Geschoßzieher ran. Ist mir im Wettkampf auch schon passiert, das ich das
Pulver vergessen hatte oder das sich der Zündkanal zugestzt hatte. Oft
hat es dabei sogar schon gereicht, ein paar Körnchen Pulver ins Piston
zu geben.
--
Gruss
Thomas
Blei
[das], chem. Element, Zeichen Pb (lat. „Plumbum“), Ordnungszahl 82,
Atommasse 207,2, Dichte 11,34, Schmelzpunkt 327,5°C, Siedepunkt 1744°C; das
an frischen Schnittflächen glänzende, an der Luft grau anlaufende
Schwermetall kommt natürlich in Mineralien (hauptsächl. in B.glanz) vor, aus
denen es durch Rösten mit anschließender Reduktion gewonnen wird. Werk-B.
kann von unerwünschten Begleitmetallen z. B. durch eine elektrolyt.
Raffination befreit werden.
Hallo,
Blei schmilzt bei 327,5 Grad Celsius. Der Lauf ist i. d. R. hochvergütet, d.
h. er hält diese Temperatur schon aus. Allerdings verändert sich das
Strukturgefüge dabei und kann sich verformen, auch wenn man es nicht sieht.
Wenn er bei dem Klemmer oder der anschließenden Prozedur bauchig wird, wie
schon zuvor hier gewarnt wurde, leidet die Präzision nicht unerheblich. Der
Lauf sollte nicht nur an der einen Stelle bis zur Bleischmelze erhitzt
werden, sondern auch davor und danach ein bißchen. Natürlich nicht so heiß
wie an der Problemstelle.
Es gibt natürlich auch Büchsenmacher, die die kalte Methode anwenden. Aber
das macht mehr Arbeit und setzt auch anderes Werkzeug voraus. So würde das
Rohr in die Drehbank gespannt und mit einem entsprechend langen Bohrer in
die Mitte des Projektils ein Loch gebohrt. Darin wird dann eine
Spax-Schraube eingeschraubt, an der das Projektil herausgezogen wird. Das
ist die Methode, die insbesondere bei Vorderladern angwendet wird. Gängige
Praxis ist jedoch das Heißmachen.
>wie entfernst du ein steckendes Geschoß mit Mantel?
Der Mantel besteht aus härterem Material, als es reines Blei ist, aber auch
härter als Bleilegierungen, die als Geschoßkern verwendet werden. Bei den
Projektilen, deren vorwiegender Bleikern vollkommen umschlossen ist, kann
man auch die Hitzemethode anwenden, jedoch auch gleichzeitig mit dem
Messingstab und Hammer Arbeiten. Das geht auch. Meinem 686er hat es bei
einmaligem Durchführen noch nicht geschadet. Glück gehabt.
Es gibt allerdings von GECO ein 9 mm Hohlspitzgeschoß mit Plastikkappe, die
nach ein paar Metern vom eigentlichen Projektil überholt wird und so das
Hohle frei macht. Dieses Geschoß ist aus einem Stück und wiegt 7,2 Gramm.
Sein Schmelzpunkt liegt etwas höher als der von Blei. Dann würde das Rohr
doch erheblich leiden. Im Zweifel eher weg damit und ein neues Rohr kaufen.
Thomas Hess schrieb in Nachricht <366467...@FH-KOELN.DE>...
Der ProChrono ist ein passives Gerät, er benutzt Umgebungslicht zum Messen.
Läuft also nicht unter Neon und nur begrenzt unter Glühbirnenlicht,
ebensowenig, wenn die Sonne genau in die Messschlitze scheint.
Auch mißt er nur entweder fps oder m/sec.
Der BMC-17 sorgt selber für IR-Licht, läuft daher unter Neon, Kerzenschein,
Sonne und völliger Finsternis. Lupi kann ebenso problemlos gemessen werden wie
.50 BMG, außerdem ist eine serielle Schnittstelle dran, die Reports an den
Schlepptop liefert, wie ich ihn nachher noch hier reinlegen werde. :)
Ich habe auch eine, kann nur von oben in die Hülsen peilen, und mache das sehr
intensiv. Gibt sonst zu oft Fehlladungen.
co2 entwickelt aber bei Zimmertemperatur nur ca. 55 bar, das reicht wohl für
die meisten Vorderlader, muß aber nicht immer.
Es gibt als Zubehör für den Ladestock so eine Art Korkenzieher für
Bleigeschosse.
Unser Verein ist übrigens dem DSB angeschlossen.
Bei Vorderladerwaffen wäre ich übrigens sehr vorsichtig mit dem
ausschmelzen feststeckender Geschosse. Die Laufstähle, auch sehr guter
Läufe, sind oft zumindest relativ weich. Ob die so eine Behandlung
vertragen würden bezweifele ich ein bisschen. Da scheint mir die
mechanische Methode sicherer. Vor allem lässt sie sich auch noch auf dem
Stand während eines Wettkampfes anwenden wenn es sein muss.
Gruss
Thomas
> Das passiert mir in letzter Zeit öfters als mir lieb ist ! Allerdings mit
> selbstgeladener Mun. im Kaliber .357 Mag.
> Normalerweise zündet nur das Zündhütchen, die Pulverladung sitzt als
> festgebackener Krümelkuchen an der Rückseite des Geschosses, manchmal zwischen
> Trommel und Lauf, manchmal bis zu 1 cm im Lauf.
Da waere es hilfreich, zu wissen, welches Pulver und Zunedhuetchen Du
benutzt...
Gruss,
--
Alexander Eichener, Heidelberg
Main address: c...@ix.urz.uni-heidelberg.de
Durch sanftes Klopfen mit einem Messingstab und einem Hammer.
>
>Bei welcher Temperatur schmilzt Blei? Oder anders gefragt, was macht der
>Laufstahl, nachdem er auf die Bleischmelztemperatur (ungleichmäßig)
>erhitzt wurde. Wie verändert sich dessen Gefüge.
>
>Zumindest bei Langwaffe ist man in der Regel mit solchen dingen eher
>vorsichtig, nimmt bestimmte Öfen mit Temperaturfühlern und langsame
>Zeitprofile, brät nicht so einfach mit der Lötlampe drauf los.
Die Schmelztemperatur von Blei tut dem Lauf wenig, wenn's schnell geht. Du
kannst aber in den Bereich der Anlaßtemperaturen kommen, und das solltest Du
nicht. Problem ist die Erwärmung - wie willst Du das machen? Mit einer
Flamme wird der Lauf zu heiß. Vielleicht einen mittelgroßen Lötkolben ins
Geschoß und den Mantel dann popeln?
Messingstab ist einfacher.
Bei Langwaffen hat die Sorge noch einen anderen Grund: Mehrläufige Waffen
(Bockflinte, Drilling etc) sind verLÖTET. Das solltest Du nicht
aufschmelzen... es sei denn, du willst mit der Waffe nicht mehr (geradeaus)
schießen.
Gruß
BW
Danke für die Info. werde das mal in die Wege leiten.
Schon mal mit Magnumzundhütchen probiert?
Das kenne ich. Bei uns im Verein schiessen auch einige mit der Desert
Eagle. Vorzugsweise im Kaliber .44Mag.
Ausser IMI mögen die Teile fast nichts anderes.
Die Munition ist ja auch nicht schlecht. Hat Dampf, ist preiswert und
ist präzis. Jedenfalls kann ich keinen Unterschied zu wesentlich
teuerer Munition feststellen.
> Mir scheint, wenn man nicht alles selbst macht, muß man mit Allem
> rechnen
Selbst dann auch noch.
Bye
Heinz-Jürgen
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Eine Aufbauchung tritt doch
eigentlich nur auf, wenn das Geschoss auf ein Hinderniss im Lauf
auftrifft. Gab es da nicht mal in irgendeiner DWJ einen Artikel zu
dem Thema? In meinem Fall ist das Geschoss doch nur auf Grund zu wenig
Schub und zu hoher Reibung steckengeblieben. Was soll sich da
aufbauchen. Das nächste Geschoss hätte mit Sicherheit für eine
Aufbauchung gesorgt. Entfernt habe ich das Geschoss im übrigen von
der Mündung her mit einem etwa Kalibergrossen Messingstab und leichten
Klopfen mit einem Hammer. Saß noch nicht mal besonders fest, das
Geschoss.
> >[...] Bei einem Bekannten führte eine
> >Pulverlose (Wiedergeladene) Patrone zu einer Blockierung der Trommel,
> >da das Geschoss halb im Konus und der Trommel steckte. War er im
> >übrigen selber Schuld. Er hatte nicht gründlich genug kontrolliert.
>
> Genau das ist mir auch schon passiert, gut, dass es ein Revolver war
> und ich es durch Blockierne der Trommel zusaetzlich zum verminderten
> Knall bemerkt habe. Das hat im uebrigen nicht immer etwas mit
> mangelhafter Kontrolle zu tun. In meinem Fall hat der Pulverfueller
> der 5-Stationen-Presse nicht einwandfrei gearbeitet (und das auch nur
> bei dieser einen Patrone von ca .200 ...)
Okay, bei einer Progressivpresse kann das mal passieren, obwohl es da
aber auch Mittel zur Pulverstandskontrolle in der Hülse gibt.
Bei meinem Bekannten passierte das aber mit einer normalen
Standardpresse. Und da kann man vor dem Geschoßsetzen eigenltich recht
gut den Pulverfüllstand in der Hülse überwachen.
Das war mir schon klar. Bei einem 8 3/8 Zoll Lauf ist die Chance, ein
steckengebliebenes Geschoß ballistisch mit Hilfe eines zweiten
herauszutreiben, recht gering.
Das ganze war ja auch etwas zynisch gemeint. :-)
> Also immer eine Messingstange nehmen, die knapp unter der Bohrung
> des Laufes dick ist.
So habe ich es auch wieder herausbekommen.
>Schwieriger ist es, wenn der geladene Vorderlader nicht
> zündet und entladen werden muß. Da hilft die Messingstange leider nichts.
> Aber das ist ein anderes Problem.
Auch das kenne ich. Wenn die Ladung nicht gezündet hat hilft bei
Perkussionswaffen oft das abschrauben des Pistons, reinigen desselben
und der Zündlochbohrung und auffüllen der Bohrung mit feinkörnigem
Schwarzpulver. Piston wieder drauf und mit etwas Glück zündet dann die
Ladung. Vorausgesetzt sie ist nicht komplett nass oder verölt. Aber
selbst dann kann man mit dieser Methode das Geschoss schrittweise aus
dem Lauf blasen. Bei vergessener Ladung funktioniert das auch,
vorausgesetzt, das Geschoss sitzt nicht direkt vor der Bohrung. Und
dann gab es da doch auch noch das System, welches das Piston ersetzt
und das Geschoss mit Pressluft (oder war es Kohlendioxid?) aus dem
Lauf treibt.
Das Arbeiten mit dem Kugelzieher wäre eigentlich so ziemlich die
letzte Methode.
Dann schon eher der Gang zum Büchsenmacher und Entfernung der
Schwanzschraube.
> Ich habe schon Fälle erlebt, da hatte ein etwas weniger erfahrener Schütze
> einen 686er dadurch zerstört, als er nicht bemerkte, daß der erste Schuß
> steckenblieb und er die restlichen 5 noch hinterher schickte. Keiner kam
> vorne heraus.
Alles .357 Magnum? Das spricht dann aber für die Qualität der Waffe.
> Wenn zwei Projektile im Lauf sind, hilft oft auch nicht mehr das
> Heraustreiben mit der Messingstange. Dann muß die konventionelle Methode
> her: heiß machen, bis das Blei weich ist. Der Lauf sollte zäh genug sein, es
> zu verkraften, allerdings kann er dabei auch zerstört werden. Man sollte es
> sehr vermeiden.
Das würde ich dann aber einem erfahrenem Büchsenmacher überlassen. Die
Gefahr ist zu groß, das man durch zuviel des guten das Molekulargefüge
des Laufes nachhaltig und nicht zum Guten verändert.
Huhuuu - endlich fragt mal wieder einer nach Schwarzpulver...
Darf ich mich einmischen? ( da Deine frage an Thomas ging ... )
Das Problem: gute brauchbare VL-Pistolen gibt es nicht als Bausatz, da
der Kreis der daran interessierten eher der sportschütze ist, und der
will
nicht basteln sondern was treffen. Gut geht IMHO los bei einer Charles
Moore Pistole, Preisklasse so ab DM 600.
Bausätze gibt es in allen Preislagen darunter, so ab DM 100 aufwärts.
Die Qualität ist dann dem Preis entsprechend.... ;-)
Auf 25 m die Scheibe zu treffen ist sicher auch schon mit denen
möglich, aber auf der - sehr großen- Scheibe ist ja noch so eine große
schwarze Fläche und die ist auch nochmals unterteilt, also die
meisten schützen haben da so die Ambitionen möglichst in den kleinsten
Kringel zu treffen...
Die Lauflänge ist auf die Distanz relativ unerheblich, habs schon mit
einen Derringer geschafft ( 7 cm Lauf ) obwohl der ja nur für den
Nahkampf auf 2 bis 5 m gedacht war.
Das Kaliber ist IMHO alledings in erster Linie völlig wurscht -
mit einem _guten_ material triffst Du mit .32 genausogut wie mit .75
( gilt für Gewehr und Pistolen ), allerdings schießt sich mit
kleineren
Kalibern natürlich etwas angenehmer oder bei äußeren Einflüssen ( Wind
oder regen ) ist das größere Geschoß u.U. etwas im Vorteil.
Konkrete weitere Infos gerne hier oder per PM.
Dieter
--
Dieter Stifter Tel. +49-2651-48555
The Flintknapper Fax +49-2651-947173
Postfach 1939 URL http://www.vorderlader.de
D-56709 Mayen eMail mailto:Flintk...@vorderlader.de
Genau die habe ich als PerkPi .36 (klasse !) und als SteinPi .44 (gut, aber ich
komme mit SteinPi nicht so gut klar), und meine Freundin schießt die Moore als
PerkPi in .45, ebenfalls sehr zufrieden.
Das wüßte ich zeitweise selber gerne. Hü+lsen lagen ewig fertig geprimert in
der Box. Vermutlich Winchester small magnum, aber kann natürlich auch sein, daß
ich damals versehentlich small pistol gesetzt hatte. Ich reiche mal bei
Gelegenheit Tests mit neu geladener Mun unter Angabe von Hülse, Pulver,
Zündhütchen, Ladung usw. nach, da kann man dann sicherlich mehr draus erkennen.
> > Du solltest diese Reklamation auf jeden Fall bei Deinem Händler geltend
> > machen, damit er in einem tatsächlichen Fehlerfall über Dein Problem
> > informiert ist.
>
> Danke für die Info. werde das mal in die Wege leiten.
Mindestens ebenso sinnvoll sind
- Schreiben an die Qualitaetskontrolle des Herstellers (habe ich bei RWS,
Remington und Sellier & Bellot getan, bekam jedesmal Ersatz)
- Beschwerde an das Beschussamt, damit die nochmals Proben ziehen; dies im
Interesse anderer gefaehrdeter Schuetzen.
Heinz-Juergen Kronemeyer schrieb in Nachricht ...
> Hallo Heinz-Juergen,
> danke für Deine Antwort auf mein Schreiben. Ich schicke dieses hier nicht in
> die NG, da sich das Thema dort wohl erledigt hat.
Die ist jetzt aber doch hier gelandet?
> Nein, Magnum war es nicht. Ich glaube das hält auch die stärkste Waffe nicht
> aus.
> Was für ein Revolver ist es mit 8 3/8 Lauf? S&W Modell 29?
S&W 629 Classic. Den gab es als Classic DX in limitierter Auflage mit
einer Lauflänge von 8 3/8 Zoll und mit Zubehör wie Wechselkorne. Da
sich das Modell wohl gut verkaufte setzte S&W den Classic nach.
Ebenfalls in 8 3/8 Zoll und auch in 6 Zoll. Allerdings ohne
Wechselkorne. Die 6 Zoll Ausführung ist noch aktuell im Katalog. Das
"Langrohr" habe ich schon länger nicht mehr im Angebot gesehen.
> Gruß
> Rainer
Habe noch nicht von dem Geschoss gehoert, wie ist es aufgebaut, wo ist
es erhaeltlich ?
Patrick Bueker schrieb in Nachricht
<366513BE...@azrael.uni-paderborn.de>...
R.I. meint das DNAG Action bzw. Action-3, ein Sondergeschoß für
Polizeizwecke.
Nicht erhältlich, Hohlspitzgeschoß, und selbst von den Sondergenehmigungen,
die das BKA lizenzierten Sammlern bisweilen ausstellt, explizit ausgenommen.
Auch bei der Polizei üblicherweise unter Verschluß, d.h. für "besondere
Zwecke", als Fangschußmunition für Wild u.a..
Ursache hierfür ist möglicherweise ein alter Spiegel-Artikel, in dem das
Geschoß als "Dum-Dum" bezeichnet wird. Das war zwar dumm-dumm vom Spiegel,
denn es ist sachlich Blödsinn, aber das hat den Spiegel noch nie ernsthaft
gestört.
Eigentlich sollte man es der Polizei verpflichtend vorschreiben. Anders als
die übliche Vollmantel-Rundkopfmunition setzt diese Munition einen
getroffenen Gegner mit hoher Wahrscheinlichkeit außer Gefecht (und
beschädigt ihn dabei eventuell ernsthaft). Dafür tritt das Geschoß nur noch
mit einer vergleichsweise sehr geringen Restenergie aus (wenn überhaupt).
Die Verwendung dieser Munition würde den Schußwaffeneinsatz der Polizei
wesentlich sicherer machen, da erstens Personen hinter dem Ziel deutlich
weniger gefährdet werden (und insbesondere in einer Notwehrsituation ist die
Zeit zu sorgfältiger Hintergrundwahl knapp), auch durch die Wirkung des
ersten Treffers wird ein zweiter Schuß oft unnötig.
Ergebnis: Deutlich mehr Sicherheit. Schade vielleicht für den getroffenen
Täter - aber der hätte es eben nicht zum Schußwaffengebrauch kommen lassen
dürfen.
meint
BW
Patrick Bueker wrote:
>
> Rainer ilgmann wrote:
> > Es gibt allerdings von GECO ein 9 mm Hohlspitzgeschoß mit Plastikkappe, die
> > nach ein paar Metern vom eigentlichen Projektil überholt wird und so das
> > Hohle frei macht. Dieses Geschoß ist aus einem Stück und wiegt 7,2 Gramm.
>
> Habe noch nicht von dem Geschoss gehoert, wie ist es aufgebaut, wo ist
> es erhaeltlich ?
Patrick,
bei den Sondereinsatzkommandos der Polizei! Wenn du dir mal eine Geisel
schnappst und dan 110 ruft kommen die Action Munition genannte Geschosse
vieleicht bald gratis zu dir geflogen.
Hohlspitzgeschosse sind uns in Deutschland leider verboten - den
gewöhnlichen Polizisten auch.
Gruß Lutz
Rainer ilgmann wrote:
>
> >> Es gibt allerdings von GECO ein 9 mm Hohlspitzgeschoß mit Plastikkappe,
> >> die nach ein paar Metern vom eigentlichen Projektil überholt wird und so das
> >> Hohle frei macht. Dieses Geschoß ist aus einem Stück und wiegt 7,2 Gramm.
> Es gab zwei Gruppen dieser Art, Action 1 und Action 2. Beide waren so
> aufgebaut, daß die Nase mit einer Kunststoffkappe rund gemacht wurde. Durch
> das Projektil ging ein kleines Loch, wodurch der Pulverdruck die Möglichkeit
> hatte, die Kunststoffnase wegzupusten und es nach ein paar Metern überholen
> konnte.
Welch Vorteil soll die weggeblasende Nase bieten? Ein befreundeter
Polizist in einer Landessondereinheit hat die Dinger für den Ernstfall,
weiß aber nicht, wie sie funktionieren und warum. Ich auch nicht. Wenn
du´s weißt, erkläre bitte den besonderen Nutzen der wegfliegenden
Plastikspitze.
Bei meiner Jagdmunition stören die Plastikspitzen mein
Hohlspitzgeschosse überhaupt nicht. Einzig der Staudruck in Luft, also
der Luftwiderstand wird geringer, sagt man, und die Geschoßspitzen
verformen sich in einem zu langen Mauser Zick-Zack-MAgazin nicht.
Gruß Lutz
Die Nase sollte schon dran sein, damit die Patrone schön über die Rampe ins
Patronenlager rutscht. Wie Du als Jäger bestimmt kennst, gibt es z. B. von
Lapua Fangschußmunition mit einer ordentlichen Delle auf der Nase. Ich habe
hier gerade eine solche Packung vor mir liegen, aber die ist recht wenig
beschriftet, so daß ich leider keine genaue Artikelbezeichnung geben kann.
Sie ist auf jeden Fall erlaubt zu verschießen und fällt nicht unter das
Verbot von Hohlspitzgeschossen. Nicht alle Pistolen vertragen diese 9 mm
Luger Flachnasen. So kommt es dann häufig zu Ladehemmungen.
Die platte Nase bietet beim Auftreffen ins Weichziel einen größeren
Widerstand als dir Rundnasen und neigt eher dazu sich ordentlich
aufzupilzen, eben mehr kinetische Energie abzugeben und so eine bessere
Mannstoppwirkung zu entfalten.
Je schneller die kinetische (Bewegungsenergie) Energie umgewandelt wird,
desto größer ist der Schock für das Subjekt.
Wenn ich z. B. ein Vollkerngeschoß mit 800 bis 1000 m/s in ein Weichziel
(Gelatineblock) schieße, desto weniger verformt es sich und gibt die Energie
ab und fliegt weit in dieses hinein. Nehme ich ein weiches Vollbleigeschoß
passiert eben das Gegenteil.
Was nützt es dem Jäger, wenn der Einschuß und der Ausschuß Kalibergröße hat,
die Wunden sich schließen und das Wild sich noch Kilometerweit entfernen
kann, bis es dann langsam und elendig verblutet.
So ist es auch bei echter Combat Munition, die sofort kampfunfähig machen
soll, aber nicht unbedingt töten.
Das makabare ist, daß nach dem KWKG Hohlspitzgeschosse auch im Krieg
verboten sind. Nicht etwa, weil sie kurz und schmerzlos töten. Denn das wäre
nicht von großem Vorteil. Es werden größtenteil Teilmantelgeschosse
verbraucht, um durch ein, zwei oder noch mehr Subjekte durchzuschießen, sie
nicht sofort zu töten, um damit die gesamte Logistik des Nachschubwesens,
der Krankenhäuser, Ambulanzen, Krankenhäuser usw. schwindelig zu machen.
Denn ein Toter macht keine Arbeit mehr, ein Verletzter bindet die mindestens
dreifache Menge an Personal. Das kostet Zeit und Resourcen.
Das ist kein feiner Zug. Aber für den echten Krieg vorteilhafter.
Doch davon nun genug.
Rainer
Danke an die Politiker,
war nicht in der letzten Woche noch ein Fall in dem eine Polizistin aus
Notwehr auf einen Mann mit Messer schiessen musste und
ungluecklicherweise auch dessen Bruder getoetet hat, der ihn
zurueckhalten wollte?
Also lieber ganz schnell in Deckung gehen, falls ein Polizist mit
Dienstwaffe auftaucht. Man denke auch daran, dass die Polizei auch mit
MP's ausgeruestet ist. Mit Vollmantelmunition und vermutlich mangelndem
Umgang mit den "Dingern", oh Gott.
> Ursache hierfür ist möglicherweise ein alter Spiegel-Artikel, in dem das
> Geschoß als "Dum-Dum" bezeichnet wird. Das war zwar dumm-dumm vom Spiegel,
> denn es ist sachlich Blödsinn, aber das hat den Spiegel noch nie ernsthaft
> gestört.
Danke an die Presse,
die einmal wieder ihren "Sachverstand" unter Beweis stellt. - Wie viele
Menschen mussten wegen solcher Sachen sterben, wurden verletzt oder
stark gefaehrdet?
Danke !!! - fuer so viel gesunden Menschenverstand.
Patrick
> Die Nase sollte schon dran sein, damit die Patrone schön über die Rampe ins
> Patronenlager rutscht. Wie Du als Jäger bestimmt kennst, gibt es z. B. von
> Lapua Fangschußmunition mit einer ordentlichen Delle auf der Nase. Ich habe
> hier gerade eine solche Packung vor mir liegen, aber die ist recht wenig
> beschriftet, so daß ich leider keine genaue Artikelbezeichnung geben kann.
> Sie ist auf jeden Fall erlaubt zu verschießen und fällt nicht unter das
> Verbot von Hohlspitzgeschossen. Nicht alle Pistolen vertragen diese 9 mm
> Luger Flachnasen. So kommt es dann häufig zu Ladehemmungen.
> Die platte Nase bietet beim Auftreffen ins Weichziel einen größeren
> Widerstand als dir Rundnasen und neigt eher dazu sich ordentlich
> aufzupilzen, eben mehr kinetische Energie abzugeben und so eine bessere
> Mannstoppwirkung zu entfalten.
Du meinst bestimmt die Lapua CEPP.
Controlled Effect Police Projectile.
vertraegt meine Waffe auch nicht.
Patrick
Wiso nicht eine leere Patrone laborieren (Pulver+Filzpfropfen) und das
steckengebliebene Geschoß heraustreiben?
Stelle ich mir sehr einfach und ungefährlich vor.
Nur so´n Gedanke!
Chrisl
Patrick Bueker schrieb in Nachricht
<366681C5...@azrael.uni-paderborn.de>...
Patrick Bueker wrote:
> Du meinst bestimmt die Lapua CEPP.
> Controlled Effect Police Projectile.
>
> vertraegt meine Waffe auch nicht.
> Patrick
WER weiß wie die Lapua CEPP innen aufgebaut ist. Festes Blei, Schrot,
oder was?
Lutz
Lutz Möller schrieb in Nachricht <366696FF...@snafu.de>...
sägst du die Kugel bitte auf und siehst nach?
Danke Lutz
Mir ist die CEPP mal von Jukka Lumme als gute Fangschußkugel empfohlen
worden. Allerdings sind mir die angebotenen Laborierungen zu schlapp.
Aber sofern man die Kugel einzeln (im Paket) kaufen kann, läßt sich
vielleicht was draus machen.
Lutz
Rainer ilgmann wrote:
>
> Moment, ich gehe mal eben in die Werkstatt und entlade eine Patrone. Gleich
> weiß ich mehr. Moment . . .
>
ist mir den 0,35g die 9 mm Luger Lapua CEPP voll, odr paßt noch mehr
Pulver mit Kugel in die Hülse?
> Wiso nicht eine leere Patrone laborieren (Pulver+Filzpfropfen) und das
> steckengebliebene Geschoß heraustreiben?
Weil das als guter Weg zur Erzeugung einer Laufaufbauchung oder
Laufsprengung gilt.
bw wrote:
> R.I. meint das DNAG Action bzw. Action-3, ein Sondergeschoß für
> Polizeizwecke.
> ...
> Eigentlich sollte man es der Polizei verpflichtend vorschreiben. Anders als
> die übliche Vollmantel-Rundkopfmunition setzt diese Munition einen
> getroffenen Gegner mit hoher Wahrscheinlichkeit außer Gefecht (und
> beschädigt ihn dabei eventuell ernsthaft). Dafür tritt das Geschoß nur noch
> mit einer vergleichsweise sehr geringen Restenergie aus (wenn überhaupt).
> Die Verwendung dieser Munition würde den Schußwaffeneinsatz der Polizei
> wesentlich sicherer machen, da erstens Personen hinter dem Ziel deutlich
> weniger gefährdet werden ...
> meint
> BW
Am meisten gefährdet sind doch sowieso Personen *neben* dem Ziel :-)
fürchtet
Sepp
Ich sage nur : Hohlladung ! Siehe Wiederladelehrgang.
> Am meisten gefährdet sind doch sowieso Personen *neben* dem Ziel :-)
Wenn ein Streifenpolizist in seinem Leben nur soviel Munition auf dem
Schiesstand verballern darf, wie ein IPSC-Schuetze an 2 Trainingsabenden
ist das doch kein Wunder.
Mal davon abgesehen, dass dieser komische Griffspanner sowieso beim
zupacken seine Handlage aendert.
Also nur aufgelegt zu gebrauchen.
Karlo
--
email: k...@orion.dip.de
SyNaK's Highlights of NT Administration:
click-click-click-reboot-click-click-(doesn't work)-reboot-reboot-(works)
Hallo Rainer,
hat etwas gedauert, bis ich endlich antworten konnte. (Zwei Tage Probleme
mit dem Server kosten ganz schön Nerven 8-?.
Ich selbst habe vor ca. 12 Jahren mit einer Kentucky-Pistole Cal. .45 von
Dikar angefangen (126,- fertiggebaut :-,
Sah sehr gut aus, lag auch gut in meiner "Pranke" njur über die
Schußleistung reden wir lieber nicht (oder vielleicht doch??? Auf 5m ca.
15cm, aufgelegt, alles ausprobiert Kugeln, Pflaster etc...)
2 Jahre später ein Glücksgriff... auf einem Westerntreffen in
Norddeutschland eine gebrauchte Bondini Cal. 45 in erstklassigem Zustand für
100,- erstanden, die mir bis heute noch gute Dienste leistet.
Du siehst also, auch Schnäppchen sind manchmal möglich (dachte ich auch von
meiner Berdan)
In heutiger Zeit lege ich aber auch lieber ein paar Märker mehr an (als
Nicht-mehr-Student schaut man ja nicht mehr sooo extrem ins Portemonnaie
;-)
Gruß Lothar
Karlo Gross schrieb:
Hallo
Dieser "Griffspanner" ist sicher die HK P7? Dies ist auch meine Dienstwaffe.
Ich halte sie fuer die zur Zeit beste auf dem Markt befindliche Waffe. Es
wird keinesfalls die Handlage verändert!
Die P7 ist ist vielleicht etwas gewoehnungsbeduerftig aber praezieser als
alle anderen zur Verfuegung stehenden Pistolen.
Das schlechte Schiessvermoegen dienstlicher Waffentraeger liegt zum Einen an
der wenigen Schiesstandzeit, aber zum groessten Teil an der entsprechenden
Einstellung der betreffenden Personen.Fuer die Mehrzahl ist die Dienstwaffe
doch nur ein 1 Kg schweres ueberfluessiges Anhaengsel.
Und wenn die dienstlich verordnete Schiesstandzeit nicht ausreicht gehe ich
eben in meiner Freizeit trainieren um die Waffe vernuenftig einsetzen zu
koennen!
Bis dann
hvl
Hmm ? Wie das?
Ist das Geschoß durch die große Reibung im Oberflächenbereich mit dem Lauf
verschweißt?
Dann hülfe aber auch ein Austreiben mit einem Messingbolzen wenig, die
Laufoberfläche wäre hin.
Soviel ich bei meinen abgeschossenen Geschoßen sehen kann, ist das Maximum
der Reibung
an den Einschnitten der Züge. Die sonstige Fläche lauft ziemlich bündig am
Lauf.
Therorie Nr.2:
Beim Abschuß einer Hülse ohne Geschoß gibts zuerst nur wenig Gasdruck, dan
stößt man auf das
Hinderniß, der Gasdruck steigt schnell an. Daraus folgt: Weniger Pulver als
eine Standard Ladung nehmen und ein degressives Pulver verwenden.
Das es gehen kann beweist die sog. "Aushilfskartusche" bei Geschützen der
Wehrmacht im 2.WK.
Diese ist ausdrücklich zum Ausschießen steckengebliebener Geschoße gedacht.
Noch zum Unterschied steckte damals aber ein Sprengkräftiges Geschoß im Lauf
...
Sieht so aus als ob damals auch Fehler beim Laborieren passierten,
wenngleich einfacher zu entdecken bei den großen Röhrenpulverbündel.
So abwegig ist die Idee also nicht, wenngleich ich zugeben muß selbst nicht
wiederzuladen und daher auch kein Erfahrung habe.
Chrisl
Karlo Gross wrote:
> Josef Suckart <josef....@mch.sni.de> wrote:
>
> > Am meisten gefährdet sind doch sowieso Personen *neben* dem Ziel :-)
>
> Wenn ein Streifenpolizist in seinem Leben nur soviel Munition auf dem
> Schiesstand verballern darf, wie ein IPSC-Schuetze an 2 Trainingsabenden
> ist das doch kein Wunder.
Ist das wirklich so? Kann ich nicht glauben. Ich kann mir eher vorstellen,daß
für die meisten Schießen nur lästige Pflicht ist und sie deshalb nur
ein mindestens vorgeschriebenes Maß an Schießübung absolvieren.
Wenn evtl. mein Leben und das meines(r) Kollegen(in) davon abhängt,
würde ich mir notfalls auch die Pistole privat kaufen und auf eigene
Kosten üben. Andererseits wäre letzteres für mich natürlich sowieso
keine harte Strafe ;<)
> Mal davon abgesehen, dass dieser komische Griffspanner sowieso beim
> zupacken seine Handlage aendert.
> Also nur aufgelegt zu gebrauchen.
Kannst Du erklären warum das so sein soll? Der Griff muß doch beijedem Schuß
gedrückt werden oder? Hab so ein Teil noch nicht in der
Hand gehabt.
Sepp
>Hallo
>
>Dieser "Griffspanner" ist sicher die HK P7? Dies ist auch meine
Dienstwaffe.
>Ich halte sie fuer die zur Zeit beste auf dem Markt befindliche Waffe. Es
>wird keinesfalls die Handlage verändert!
>Die P7 ist ist vielleicht etwas gewoehnungsbeduerftig aber praezieser als
>alle anderen zur Verfuegung stehenden Pistolen.
>Bis dann
>
>hvl
>
Aber ihr fehlt das für den Dienst notwendige Drohpotential. Wenn es je eine
Dienstwaffe gab, die dermaßen nach Gaspistole aussah, dann diese. :)
Einer Diestwaffe muß man von vorne ansehen können, daß sie eine richtige und
eine falsche Seite hat. :)
>Und wenn die dienstlich verordnete Schiesstandzeit nicht ausreicht gehe ich
>eben in meiner Freizeit trainieren um die Waffe vernuenftig einsetzen zu
>koennen!
Sehr lobenswert. Aber leider bei den Kollegen eher die Ausnahme, oder ?
Ja, Hohlspitzmunition ist verboten, das Resultat kennt man ja.
Daß Hohlspitz- und Teilmantenmuni für Kurzwaffen "sicherer" für die einschreitenden
Behörden
wäre ist klar, nicht nur um einen angreifenden Täter sicher zu stoppen, sondern
auch zur Eigensicherung, Hohlspitz gegen Schutzweste = Bleifleck.
Das interessiert aber keinen Politiker, "Dum-Dum" Munition, wie das landläufig
heißt, ist "böse",
das kennt man ja von den vielen Actionfilmen. Der Außschuß eines "Dum-Dum"
Geschoßes sei ja
Handtellergroß!
Ausschuß? So ein Schwachsinn, dazu kommt es ja gar nicht, das ist ja der Sinn und
Zweck!
Die Ignoranz der Politiker sei an einem weiteren Beispiel erörtert:
In Österreich mußte man vor etlichen Jahren (sicher schon 30 Jahre her)
Vollmantelspitzgeschoße
für Gewehre abfeilen, den Spitz ist ja gefährlich! Das Ergebnis war, wenn jemand
überhaupt so etwa verschoß, natürlich ein Mantelstecker. Diesen konnte man gar
nicht merken, denn der Schuß
ging ja loß, und auf der Scheibe war ein Loch!
Inzwischen hat man sich längst besonnen, eigentlich seltsam?!?
Bis zum EU-Beitritt Österreichs waren hierzulande Hohlspitzgeschoße erhältlich, ich
kann mich an keine Interessensvertretung erinnern, die damals diese Geschoße
verbieten wollte.
Doch die Bürokratieflut der EU bescherte uns ein einheitliches Waffengesetz und das
Verbot, mit dem Erfolg, daß man die teuren Hydra-Shock Patronen bis Anfang 1998 an
die Scheibe schießen mußte.
Durch die totale Hirnblockade (Man hört halt nur das was man hören will!) ist an
eine Lockerung dieses Verbotes nicht zu denken. Eher an weitere Verbote!
Dessen ungeachtet kann jeder Laie ein Hohlspitzgeschoß aus einer Teilmantelpatrone
selber herstellen.
Aber sei mit dem zufrieden was du hast, kämpfe dafür, daß du in Zukunft überhaupt
noch
Schießbedarf kaufen kannst!
Es kämpft
Chrisl
Josef Suckart schrieb in Nachricht <3667B549...@mch.sni.de>...
>Karlo Gross wrote:
>> Josef Suckart <josef....@mch.sni.de> wrote:
>> > Am meisten gefährdet sind doch sowieso Personen *neben* dem Ziel :-)
>> Wenn ein Streifenpolizist in seinem Leben nur soviel Munition auf dem
>> Schiesstand verballern darf, wie ein IPSC-Schuetze an 2 Trainingsabenden
>> ist das doch kein Wunder.
>
>Ist das wirklich so? Kann ich nicht glauben. Ich kann mir eher
vorstellen,daß
>für die meisten Schießen nur lästige Pflicht ist und sie deshalb nur
>ein mindestens vorgeschriebenes Maß an Schießübung absolvieren.
>Wenn evtl. mein Leben und das meines(r) Kollegen(in) davon abhängt,
>würde ich mir notfalls auch die Pistole privat kaufen und auf eigene
>Kosten üben. Andererseits wäre letzteres für mich natürlich sowieso
>keine harte Strafe ;<)
>Sepp
>
>
Rainer ilgmann wrote:
> Daß letztens in München "nur" der Bruder des psychisch gestörten mit dran
> glauben mußte ist ein Glück. Streng genommen muß es verboten werden, daß
> Menschen eine schußbereite Waffe auf andere richten dürfen und auch noch
> abdrücken, die von diesem Gerät keine Ahnung haben.
Naja, die Dame hat ja offensichtlich getroffen.Wenn jemand mit dem Messer auf
Dich losgeht richtest Du Dein Augenmerk
wahrscheinlich auch in erster Linie darauf, denjenigen auszuschalten.
Was mit dem Geschoß passiert wenn es seine Aufgabe erledigt hat, ist in
dieser Situation wohl nicht immer im Bewustsein des sich zur Not Wehrenden.
Sepp
>Hallo zusammen!
>
>Ja, Hohlspitzmunition ist verboten,
Stimmt nicht ganz. TEILMANTEL-Hohlspitzgeschosse sind fuer
Faustfeuerwaffenverboten (in A).
Niemand kann dir was anhaben, wenn du dir z.B. aus Semi-Wadcuttern
deine eigene Blei-Hohlspitzmuni bastelst.
Peter
> > Weil das als guter Weg zur Erzeugung einer Laufaufbauchung oder
> > Laufsprengung gilt.
>
> Hmm ? Wie das?
> Ist das Geschoß durch die große Reibung im Oberflächenbereich mit dem Lauf
> verschweißt?
Nein. Das Problem ist der rapide Druckanstieg, bevor sich das festsitzende
Geschoss in Bewegung setzt. Das Thema ist oefters mal auf rec.guns und der
c-r-ffl mailing list eroertert worden. Das Suchstichwort fuer Dejanews
waere "squib loads".
> Karlo Gross wrote:
>> Mal davon abgesehen, dass dieser komische Griffspanner sowieso beim
>> zupacken seine Handlage aendert.
>> Also nur aufgelegt zu gebrauchen.
> Kannst Du erklären warum das so sein soll? Der Griff muß doch beijedem Schuß
> gedrückt werden oder? Hab so ein Teil noch nicht in der
> Hand gehabt.
Wenn Du einmal geschossen hast, ist das kein Problem mehr.
Wenn Du versuchst, aus dem Holster schnell zu ziehen, musst Du bei dieser
Bewegung den Spanngriff durchdruecken. Dabei fehlt dann die halbe Sekunde,
in der man merkt, wie man die Waffe erwischt hat, weil sich die Griff-
form aendert.
Fuer schnelles Schiessen aus dem Holster ist das IMHO unmoeglich.
Das war der einzige Knaller, mit dem ich mal in den Boden geballert
habe.
> Karlo Gross schrieb:
>> Mal davon abgesehen, dass dieser komische Griffspanner sowieso beim
>> zupacken seine Handlage aendert.
>> Also nur aufgelegt zu gebrauchen.
>>
>> Karlo
> Hallo
> Dieser "Griffspanner" ist sicher die HK P7? Dies ist auch meine Dienstwaffe.
> Ich halte sie fuer die zur Zeit beste auf dem Markt befindliche Waffe. Es
> wird keinesfalls die Handlage verändert!
Wie lange brauchst Du fuer den ersten Treffer, wenn beim Signal die Waffe
im Holster ist? Sagen wir mal, auf 10 m.
Langer als 1 Sekunde?
Danke, das wars.
> Und wenn die dienstlich verordnete Schiesstandzeit nicht ausreicht gehe ich
> eben in meiner Freizeit trainieren um die Waffe vernuenftig einsetzen zu
> koennen!
Und Du meinst nicht, dass da was nicht stimmt?
Kein Wunder, dass jeder waffenkundige blass wird, wenn ein Polizeibeamter
die Hand Richtung Holster bewegt.
> hvl
ps. hast Du auch einen Namen?
Wenn nicht, war das meine letzte Antwort.
Karlo Gross schrieb:
> Josef Suckart <josef....@mch.sni.de> wrote:
>
> > Karlo Gross wrote:
>
> >> Mal davon abgesehen, dass dieser komische Griffspanner sowieso beim
> >> zupacken seine Handlage aendert.
> .
>
> > Kannst Du erklären warum das so sein soll? Der Griff muß doch beijedem Schuß
> > gedrückt werden oder? Hab so ein Teil noch nicht in der
> > Hand gehabt.
>
> Wenn Du einmal geschossen hast, ist das kein Problem mehr.
> Wenn Du versuchst, aus dem Holster schnell zu ziehen, musst Du bei dieser
> Bewegung den Spanngriff durchdruecken. Dabei fehlt dann die halbe Sekunde,
> in der man merkt, wie man die Waffe erwischt hat, weil sich die Griff-
> form aendert.
>
> Fuer schnelles Schiessen aus dem Holster ist das IMHO unmoeglich.
> Das war der einzige Knaller, mit dem ich mal in den Boden geballert
> habe.
>
> Karlo
>
> --
> email: k...@orion.dip.de
> SyNaK's Highlights of NT Administration:
> click-click-click-reboot-click-click-(doesn't work)-reboot-reboot-(works)
Hallo
Mein Name: siehe unten.
>Handlage<: Die Handlage wird nicht veraendert. Die Waffe wird normal aus dem
Holster gezogen und wenn man sie so fest in der Hand haelt wie jede andere Waffe
auch dann ist der Griffspannhebel gedrueckt. Solange man schiesst laesst man den
Griff auch nicht los, Wie bei anderen Faustfeuerwaffen auch.
>Geschwindigkeit<: Gemessen mit Timer, Entfernung 10 m (uebliche Distanz fuer
Notwehrsituationen geringer)Zeit 1,2 sek
3 Treffer davon 2 garantiert vital!
Die Qualitaet einer Dienstwaffe misst sich nicht an der momentanen popularitaet
auf dem Sportwaffensektor.Die Vorzuege der P7:- geringe Aussenabmessungen, gutes
verdecktes Tragen
- durch Griffspannsystem immer schussbereit aber ohne Schusshand absolut
gesichert, keine manuelle Sicherung notwendig
>>> wenn man natuerlich beim Ziehen aus dem Holster den Abzug durchzieht
sollte man sich nicht wundern wenn der
Schuss vorzeitig bricht wie bei anderen Waffen auch<<<<<
- sehr hohe Eigenpraezision, da das Rohr nicht beweglich gelagert ist wie bei
den sonst verwendeten Browningsystemen
- besonders langlebig, da Vollstahlwaffe
>Drohwirkung< Wenn man sich als "dienstlicher Waffentraeger" zu erkennen gegebem
hat braucht es keine Drohwirkung,
das Gegenueber wird sein weiteres Verhalten hoechstens
von dem Auftreten des Waffentraegers abhaengig
machen. Ausserdem ist das "Loch" vorne bei der P7 genau
so gross wie bei anderen Pistolen in 9 Para.
>Schiessausbildung< Das Thema dienstliche Waffen wird von der Politik vorgegeben.
Koennt Ihr euch vorstellen, dass
die gleichen Politiker, die eine steigende Gefaehrdung
durch gewaltbereitere Straftaeter verneinen.
eine intensivere Schiessausb. befuerworten? Gleichwohl
ist genau das ihr fragwuerdiges Argument
um das WaffG. zu verschaerfen.
Diese merkwuerdige Denkweise ist auch der Grund weshalb
immer noch Kriegsmunition verschossen wird,
und keine sinnvolle mannstoppende Mun.( THV, Frangible.
Action 1 u 2, Hohlspitz usw.)
>Notwehr< Wenn die Schussabgabe in Notwehr geschah, brauche ich mir vorher keine
Gedanken um die moegliche
Umfeldgefaehrdung zu machen. Dazu ist gar keine Zeit.Wenn
genuegend Zeit vorhanden waere, muessten
geeignetere Massnahmen ergriffen werden!
Eines hat mich doch an der P7 nicht so gut gefallen. Das 8 Schuss Magazin. Deshalb
habe ich mir die P7M13 zugelegt.
Bis dann
Herbert v. Berg
Aber wehe, das passiert jemandem, der KEIN Polizist ist. Der hat dann sofort
ein Verfahren am Hals und kann sich für immer von seinen Waffen verabschieden.
Nicht entsichern - spannen ! Also nicht mit der Handballensicherung der 1911
verwexeln ! :)
Nun, das ist ein Standardproblem für Vorderladerschützen. Ein Hohlladung ist
eben nicht nur das, was Du beschrieben hast, nämlich die "optimale" Hohlladung,
wie sie beim Militär Verwendung findet, sondern eigentlich alles, wo eine
Luftsäule beschleunigt wird.
Problem : Vorderlader verschmaucht, irgendwann bekommt man die Kugel nicht mehr
ganz hinten an die Schwarzpulverladung heran, und schon hat man sich eine
Hohlladung gebastelt, die den Lauf zerlegt (reichlich zerbröselte Beispiele
wurden und auf dem Lehrgang gezeigt). Deswegen haben viele
Schwarzpulverschützen einen Ring um ihren Ladestock gemalt, damit sie sehen
können, ob die Kugel plötzlich nicht mehr ganz hinten anliegt.
Die Wirkung war veblüffend.
Versuch: Nimm einfach das Trumm und halte mal einen Finger der anderen
Hand zwischen Spannstück und deiner Schießhand. Wirst sehn, es geht viel
leichter!
Fritzchen
Rainer ilgmann wrote:
>
> Daß die HK P7 die wohl beste Waffe auf dem Markt sei, halte ich für ein
> wenig übertrieben, denn die USP ist um längen besser. Aber auch die P 226
> ist als Alltagsdienstwaffe besser.
> Eine Waffe zu entsichern durch das Umgreifen mit der Hand mag zwar
Klaus "Doc" Kessler schrieb in Nachricht
<366911ed...@deceased.kn-bremen.de>...
>>Eine Waffe zu entsichern durch das Umgreifen mit der Hand mag zwar
>
>Nicht entsichern - spannen ! Also nicht mit der Handballensicherung der
1911
>verwexeln ! :)
>
>
Hm, ich denke, daß das im Prinzip dasselbe ist, nur daß hier die Luftsäule
nicht von allen Seiten gleichzeitig beschleunigt wird, sondern nur in eine
Richtung. Ich schätze, daß es in dieser Group Leute gibt, die das besser können
als ich. Vielleicht klappt das ja auch nur, wenn das Pulver schön der Länge
nach auf dem Boden des freien Stückes des Laufes liegt, denn die
Laufsprengungen sind meist auf der Oberseite. Außerdem hat Schwarzpulver ja ein
etwas giftigeres Abbrandverhalten als moderne Treibladungspulver.
Funktionieren tut es jedenfalls, man kann auf diese Weise einen Lauf mit einer
Ladung sprengen, der diese sonst mit einem Lächeln verdaut hätte.
> Wenn Du Combattraining machst, mußt Du vom Ziehen der Waffe aus dem Holster
> bis zum Treffen ist Kernfeld der Scheibe bei 0,1 Sekunden liegen, sonst hast
Wohl vertippt.
> On Sat, 5 Dec 1998, Rainer ilgmann wrote:
>
> > Wenn Du Combattraining machst, mußt Du vom Ziehen der Waffe aus dem Holster
> > bis zum Treffen ist Kernfeld der Scheibe bei 0,1 Sekunden liegen, sonst hast
Soweit ich weiß, lieget bei uns Menschen die kürzeste Zeit, auf eine
unbekanntes Ereignis eine gezielte Handlung zu beginnen bei 0,3 sec.
Gruß Lutz
Das weiss ich nicht, aber wer im IPSC Bereich auf 0.7 fuer den Treffer
kommt, ist in der Weltspitze. Ich war bei 0.95 happy.
>> Wenn Du Combattraining machst, mußt Du vom Ziehen der Waffe aus dem Holster
>> bis zum Treffen ist Kernfeld der Scheibe bei 0,1 Sekunden liegen, sonst hast
> Wohl vertippt.
Muss wohl, bei der IPSC Weltmeisterschaft taucht der Name nicht auf. ;-)
Was meist Du damit?
Aufgelegt warten, bis Du Dir das Signal zu Schuss gibst?
> Auch habe ich nicht über den gezielten Schnellschuß gesprochen, der dem
> echten Combatschießen nicht unähnlich ist, sondern aus diesem sogar
> hervorgegangen ist, sondern um den echten Deutschuß aus Hüfthöhe, der jedoch
> zu üben in Deutschland normal verboten ist. Es sei denn man hole sich über
> den Schießstandbetreiber die entsprechende Genehmigung für
> Verteidigungsschießen von der zuständigen Waffenbehörde (PP) oder Amt (bei
> OKD o. a.).
Vom Deutschuss bis zum Anschlag sollten wohl nicht mehr als 0.1 -0.2
Sekunden vergehen.
Hand zum Holster und Waffe raus kostet die Zeit.
> Ich hoffe den einen oder anderen Zweifel etwas gelindert zu haben, bzw.
> einem Mißverständnis vorgebeugt.
Nicht gelungen.
> Lutz Möller <l.mo...@snafu.de> wrote:
> >
> >> On Sat, 5 Dec 1998, Rainer ilgmann wrote:
> >> > Wenn Du Combattraining machst, mußt Du vom Ziehen der Waffe aus dem Holster
> >> > bis zum Treffen ist Kernfeld der Scheibe bei 0,1 Sekunden liegen, sonst hast
>
> > Soweit ich weiß, lieget bei uns Menschen die kürzeste Zeit, auf eine
> > unbekanntes Ereignis eine gezielte Handlung zu beginnen bei 0,3 sec.
>
> Das weiss ich nicht, aber wer im IPSC Bereich auf 0.7 fuer den Treffer
> kommt, ist in der Weltspitze. Ich war bei 0.95 happy.
Danke fuer die Richtigstellung aufgrund Fachkenntnis. Und das gilt es ja
fuer ultra-schnelle IPSC-Wettkampfholster.
Am Rande sei bemerkt, dass auch eine richtig getragene Langwaffe sehr
schnell einsetzbar ist, gewiss unter einer Sekunde (wenn entsichert).
Alexander Eichener wrote:
>
> Am Rande sei bemerkt, dass auch eine richtig getragene Langwaffe sehr
> schnell einsetzbar ist, gewiss unter einer Sekunde (wenn entsichert).
Mich hätte die Sau am Sonntag fast umgerannt, weil ich meine Büchse noch
(anweisungsgemäß) gesichert hatte als ich durchzog.
Gruß Lutz
>> Am Rande sei bemerkt, dass auch eine richtig getragene Langwaffe sehr
>> schnell einsetzbar ist, gewiss unter einer Sekunde (wenn entsichert).
>
>Mich hätte die Sau am Sonntag fast umgerannt, weil ich meine Büchse noch
>(anweisungsgemäß) gesichert hatte als ich durchzog.
>
>
Man kann sich (jedenfalls bei Schiebesicherungen auf dem Kolben) relativ
einfach antrainieren, die Waffe während des Hochnehmens zu entsichern und
während des Herunternehmens nach dem Schuß wieder zu sichern. Der Sicherheit
aller dient das jedenfalls. Ich habe mir das während der Jungjägerausbildung
beim Trapschießen angewöhnt und hatte damit bis heute keine Probleme.
Und wenn jemand mit kalten, naßen Fingern es nicht schafft, vor dem Schuß zu
entsichern, ist mir das immer noch lieber, als wenn ihm aus dem gleichen Grund
das Sichern nach dem Schuß nicht gelingt.
Carl
wie wahr! Man kann nur können, das man übte. Da ich sonst meist allein
gehe, pirsche ich dann mit entsicherter Waffe. es muß ja alles immer
recht schnell gehen. Also war ich den Tag nicht gut vorbereitet. Dein
Tip zu üben
1. zu ziehen
2. zu entsichern
3. schießen (oh, zu zielen und anzusprechen vergaß ich in der Eile)
werde ich mal auf dem Schießplatz versuchen.
grüßt Lutz
> >Mich hätte die Sau am Sonntag fast umgerannt, weil ich meine Büchse noch
> >(anweisungsgemäß) gesichert hatte als ich durchzog.
>
> Man kann sich (jedenfalls bei Schiebesicherungen auf dem Kolben) relativ
> einfach antrainieren, die Waffe während des Hochnehmens zu entsichern und
> während des Herunternehmens nach dem Schuß wieder zu sichern. Der Sicherheit
Wieviele Repetierer haben eigentlich Schiebesicherungen auf dem Kolbenhals?
> wie wahr! Man kann nur können, das man übte.
Deshalb will Martin ja auch das Ueben verbieten. Man koennte dadurch ja
sichere Waffenhandhabung lernen :-).
Alexander Eichener wrote:
>
> On Tue, 8 Dec 1998, Lutz Möller wrote:
>
> > wie wahr! Man kann nur können, das man übte.
>
> Deshalb will Martin ja auch das Ueben verbieten. Man koennte dadurch ja
> sichere Waffenhandhabung lernen :-).
>
das kann doch nich sein Ernst sein, Martin? Sag was!
Lutz
Alexander Eichener wrote:
>
> On 8 Dec 1998, WiegandCJ wrote:
>
> > >Mich hätte die Sau am Sonntag fast umgerannt, weil ich meine Büchse noch
> > >(anweisungsgemäß) gesichert hatte als ich durchzog.
> >
> > Man kann sich (jedenfalls bei Schiebesicherungen auf dem Kolben) relativ
> > einfach antrainieren, die Waffe während des Hochnehmens zu entsichern und
> > während des Herunternehmens nach dem Schuß wieder zu sichern. Der Sicherheit
>
> Wieviele Repetierer haben eigentlich Schiebesicherungen auf dem Kolbenhals?
Meine Meinung mag falsch sein, aber ich glaube Husqvarna fing mit einem
anderen, als Mauser, Abzug an, bei dem dasAbzugszüngel auf ein
Zwischenstück und das auf die Kammer wirkte. vorteil: man konnte den
Abzug auf Weg und Federkraft einzeln einstellen. Außerdem konnte man
eine gute Schiebesicherung neben der Kammer anbringen. Heym verwendet
bei der SR 20 N dies System.
Gruß Lutz
> Alexander Eichener wrote:
> >
> > On Tue, 8 Dec 1998, Lutz Möller wrote:
> > > wie wahr! Man kann nur können, das man übte.
> >
> > Deshalb will Martin ja auch das Ueben verbieten. Man koennte dadurch ja
> > sichere Waffenhandhabung lernen :-).
>
> das kann doch nich sein Ernst sein, Martin?
Siehe noch einmal den mit gutem Grund modifizierten Subject header. Jetzt
klarer ?
Lutz Möller schrieb:
>
> Alexander Eichener wrote:
> >
> > On Tue, 8 Dec 1998, Lutz Möller wrote:
> >
> > > wie wahr! Man kann nur können, das man übte.
> >
> > Deshalb will Martin ja auch das Ueben verbieten. Man koennte dadurch ja
> > sichere Waffenhandhabung lernen :-).
> >
>
> das kann doch nich sein Ernst sein, Martin? Sag was!
Der smiley kennzeichnet es als Blödsinn, und darauf reagiere ich nicht
ernsthaft.
Grinst
Martin
Martin Fuchs wrote:
>
> > Alexander Eichener wrote:
> > > Deshalb will Martin ja auch das Ueben verbieten. Man koennte dadurch ja
> > > sichere Waffenhandhabung lernen :-).
> > >
> > das kann doch nich sein Ernst sein, Martin? Sag was!
>
> Der smiley kennzeichnet es als Blödsinn, und darauf reagiere ich nicht
> ernsthaft.
Martin, ich überlas diese seltsamen Zeichen :-)
merkt Lutz
> Lutz Möller schrieb:
> >
> > Alexander Eichener wrote:
> > > On Tue, 8 Dec 1998, Lutz Möller wrote:
> > > > wie wahr! Man kann nur können, das man übte.
> > > Deshalb will Martin ja auch das Ueben verbieten. Man koennte dadurch ja
> > > sichere Waffenhandhabung lernen :-).
> >
> > das kann doch nich sein Ernst sein, Martin? Sag was!
>
> Der smiley kennzeichnet es als Blödsinn, und darauf reagiere ich nicht
Ja, der zweite Satz ist Bloedelei, das stimmt. Denn Du hast Dich hier
durchaus fuers Ueben auf dem Stand ausgesprochen - nur nicht fuer
praxisbeogenes Ueben. Darauf zielt der zutreffende erste Satz. Wir
brauchen keine Scheibenschuetzen, die stehend freihaendig im Zehnerring
bleiben, sondern Jaeger, die rasch und sicher anschlagen, schiessen und
repetieren koennen, und das uebt man sinnvollerweise auf dem Stand und
nicht zuhause vor dem Fernseher (sinnvoll, aber zu gefaehrlich).
>wie wahr! Man kann nur können, das man übte. Da ich sonst meist allein
>gehe, pirsche ich dann mit entsicherter Waffe. es muß ja alles immer
>recht schnell gehen.
Wäre dann ja auf den ersten Blick auch nur Dein Risiko. Aber wieweit ein
Büchsengeschoß, ob absichtlich oder versehentlich auf den Weg gebracht, so
fliegen kann, weißt Du ja selbst.
>Also war ich den Tag nicht gut vorbereitet. Dein
>Tip zu üben
>
>1. zu ziehen
>2. zu entsichern
>3. schießen (oh, zu zielen und anzusprechen vergaß ich in der Eile)
>
>werde ich mal auf dem Schießplatz versuchen.
Ich nehme die Waffe normalerweise erst nach dem Ansprechen hoch. Und wenn ich
keine Zeit habe, den Schuß auf sichere Weise los zu werden, lasse ich es
bleiben.
Carl
>> Man kann sich (jedenfalls bei Schiebesicherungen auf dem Kolben) relativ
>> einfach antrainieren, die Waffe w=E4hrend des Hochnehmens zu entsichern u=
>nd
>> w=E4hrend des Herunternehmens nach dem Schu=DF wieder zu sichern. Der Sic=
>herheit
>
>Wieviele Repetierer haben eigentlich Schiebesicherungen auf dem Kolbenhals?
>
>
Weiß ich leider nicht. Meiner (Sauer 80) hat sie jedenfalls. Und meine Aussage
war nicht auf Repetierer gemüzt, sondern auf alle Waffen mit Schiebesicherungen
auf dem Kolben. Das gilt sowohl für Drillinge mit seitlicher Schiebesicherung,
für Doppelbüchsen, Büchsflinten, aber auch natürlich für Flinten. Ich kenne
leider jede Menge Leute, die bei der Fasanenjagd mit ungesicherter Flinte durch
die Rüben laufen.
Carl
> On Wed, 9 Dec 1998 14:39:13 +0100, Alexander Eichener
> <c...@ix.urz.uni-heidelberg.de> wrote:
>
> >[...] Wir
> >brauchen keine Scheibenschuetzen, die stehend freihaendig im Zehnerring
> >bleiben, sondern Jaeger, die rasch und sicher anschlagen, schiessen und
> >repetieren koennen, und das uebt man sinnvollerweise auf dem Stand und
> >nicht zuhause vor dem Fernseher (sinnvoll, aber zu gefaehrlich).
>
> Fuer zu gefaehrlich halte ich das Ueben zu Haus eigentlich nicht,
> leider fehlt aber die Erfolgskontrolle. So dass evtl. der falsche
> Anschlag eingeuebt wurde etc ...
*Nick* Das stimmt natuerlich auch, danke fuer die notwendige Ergaenzung.
Aber man nehme z.B das Repetieren: es ist ein erheblicher Unterschied, ob
mensch das System leer betaetigt, oder mit Puffer-/Exerzierpatronen
(wofuer die Lothar Waltherschen dann ungeeignet sind), und noch einmal mit
dem Rueckstoss des Schusses und dem Ausziehwiderstand echter
Patronenhuelsen.
Alexander Eichener wrote:
> > Lutz Möller schrieb:
> > > das kann doch nich sein Ernst sein, Martin? Sag was!
> >
> > Der smiley kennzeichnet es als Blödsinn, und darauf reagiere ich nicht
>
> Ja, der zweite Satz ist Bloedelei, das stimmt. Denn Du hast Dich hier
> durchaus fuers Ueben auf dem Stand ausgesprochen - nur nicht fuer
> praxisbeogenes Ueben. Darauf zielt der zutreffende erste Satz.
> Wir brauchen keine Scheibenschuetzen, die stehend freihaendig im Zehnerring
> bleiben, sondern Jaeger, die rasch und sicher anschlagen, schiessen und
> repetieren koennen, und das uebt man sinnvollerweise auf dem Stand und
> nicht zuhause vor dem Fernseher (sinnvoll, aber zu gefaehrlich).
Ich habe heute bei minus 8 Grad auf dem Stand geübt:
durchzuladen
zu sichern
anzu schlagen und zu entsichern
zu schießen
die Waffe runter zu nehmen und zu sichern.
Das ist eine praxisgerechte Übung wenn man mit mhereren pirscht und
einerseits keine Jäger schießen möchte, andererseits aber schnell genug
auf der brakierten Sau zu sein.
Praxisgerecht ist das schlechte Licht, die Kälte, die Zitterei.
Ob auch praxisgerecht war das ich mit dem letzten Schuß des Abends, den
ich im Grunde nur nich los werde wollte das Zugseil der Anlage zerschoß,
weiß ich nicht.
Dabei fällt mir wieder mein alter Schießlehrer, Herrr Blaim, sagen ein "
Herr Möller! Sie müssen treffen wollen!"
Wie wahr!
Dem kann ich wieder mal nicht hinzufügen!
In dem Sinne wünscht fröhliche Ballerei
Lutz
uab
"Markus K. V. Haake" wrote:
>
> >[...] Wir
> >brauchen keine Scheibenschuetzen, die stehend freihaendig im Zehnerring
> >bleiben, sondern Jaeger, die rasch und sicher anschlagen, schiessen und
> >repetieren koennen, und das uebt man sinnvollerweise auf dem Stand und
> >nicht zuhause vor dem Fernseher (sinnvoll, aber zu gefaehrlich).
>
> Fuer zu gefaehrlich halte ich das Ueben zu Haus eigentlich nicht,
> leider fehlt aber die Erfolgskontrolle. So dass evtl. der falsche
> Anschlag eingeuebt wurde etc ...
In dem empfehlenwerten Buch zur Schwarzwildjagd
"Ansitz auf schwarze Schatten" von Hans Hoffmann bei Neumann-Neudamm,
beschreibt der Mann seine Übungen in jungen Jahren.
1. Er steht draußen und siht sich seine Umgebung an.
2. Er schlug mit der Büchse ein Bestimmtes Ziel mit geschlossenen Augen
an.
3. Er öffnet die Augen, sieht wohin die Waffe zeigt.
Scheint mir iene gut geeignete Übung zu sein, besonders wenn man sie
erst gaaaaanz langsam macht (dazu Feldenkrais lesen)
meint Lutz
mit s
WiegandCJ wrote:
> Ich nehme die Waffe normalerweise erst nach dem Ansprechen hoch. Und wenn ich
> keine Zeit habe, den Schuß auf sichere Weise los zu werden, lasse ich es
> bleiben.
Gut! Wenn dir im Blitztempo ein keliner brauner Wutz entgegen rennt
sprichst du zweifelsfrein in Sekundenbuchteilen an.
Sicher kann man nicht immer so schnell ansprechen. Aber in dem
beschriebenen Fall war es so. Wenn du im Hochwald bist, mußt du
schnellsten hinlangen können, weil sonst der Borstige schon wieder weg
ist!
meint Lutz