Gruß Achim
MFG
Ingo Wacker
"achim kunert" <sir_...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:93nh3k$b3j$1...@news.online.de...
Das Ding gibt es ja auch "scharf" in 9 mm Para, dort leitet der
Kompensator überschüssige Gase nach oben ab, wodurch die Mündung im
Schuß nicht so hoch steigt: man kann dann bei Wettkämpfen schneller
hintereinander schießen, weil sich das Ziel schneller wieder erfassen
läßt.
Ulrich Eichstädt
achim kunert schrieb:
Genau ist allerdings lt. Bedienungsanleitung ein 5" Lauf.
Siehe auch http://www.cat3000.de/waffen.
Danke für die Antwort.
Gruss Achim
als 0 ahnungshabler (nicht negativ gemeint, sondern zitiert) wirst du
sicher auch nicht so besonders gut schießen können (auch nicht negativ
gemeint). daher ist wahrscheinlich auch keine oder nur eine geringe
verbesserung des ergebnisses zu erwarten. ich meine das so: angenommen
du hast einen streukreis von 3cm und die waffe von 2cm (bei einem
solchen modell durchaus üblich), das macht zusammen 5cm. wenn der
kompensator, oder die laufverlängerung nun die waffe auf 1,8 cm bringt
wirst du also kaum einen unterschied feststellen. anders ist das bei
einem leistungsschützen. dessen luftpistole wird in der regel niemals
mit co_2 betrieben (früher üblich aber zu ungenau, für anfänger aber
kein problem), statt dessen mit pressluft. die waffe hat nun eine
eigenpräzession von 0,8cm (der lauf ist dann sowieso 20cm lang). also
sagt sich der hersteller da muß ein kompensator ran (oder auch einfach
bohrungen im lauf), und senkt damit die eigenpräzession auf 0,6cm
(jeweils aussendurchmesser des streukreises), und erreicht damit eine
25% höhere präzesion. nicht berücksichtigt wird in dem beispiel der
chargenanschuß der munition.
wenn nun der schütze selber 3cm wackelt stellt sich der effekt das man
das selber merkt viel weniger ein, als wenn der schütze nur 2cm
'wackelt'.
es wundert mich also nicht das du keinen nennenswerten unterschied
bemerkst. aber den wirst du wahrscheinlich bemerken wenn du die waffe
mal in einen schraubstock einspannst, und dann ohne und mit 'anbauteil'
schießt. wenn kein unterschied festzustellen ist, schaff das teil
zurück. das ist dann geldscheiderei weil die teile auch korrekt zu
justieren sind. letzeres ist bei einem aufzuschraubenden teil aber nicht
deine aufgabe, denn du hast es ja extra für diese pistole gekauft. und
beim aufschrauben kann man nicht viel justieren.
ausserdem ist eine luftpistole unter 1500,--DM nicht zum sportlichen
schießen geeignet.
ergänzend zu den anderen postings würde ich noch sagen, das der
kompensator oder die mündungsbremse bzw. der 'mündungsfeuerdämpfer' den
gaswirbel vor der mündung (nach geschoßaustritt) extrem verringert, und
somit das geschoß (das diabolo) weniger ins schlingern gerät, was halt
der präzesion sehr dienlich ist. optimal ist ein längerer lauf erstens
wegen seiner höheren präzesion, und zweitens wegen der längeren
visierlinie. eine kombination aus beidem (sofern nach sportordnung
erlaubt) findet sich bei _jeder_ sportwaffe wieder. ausgerechnet bei der
disziplin 'sportpistole' (30+30) ist die maxlänge vorgegeben. das beste
beispiel ist die 'freie pistole', dort ist (fast) alles erlaubt.
--
tschüs mario
>ausserdem ist eine luftpistole unter 1500,--DM nicht zum sportlichen
>schießen geeignet.
Na, na, na.......
Nicht solch verwegene Aussagen.
Bei Stelljes gibbet z.Z. 65iger für DM 500.- :-))
--
Sven
> ergänzend zu den anderen postings würde ich noch sagen, das der
> kompensator oder die mündungsbremse bzw. der 'mündungsfeuerdämpfer' den
> gaswirbel vor der mündung (nach geschoßaustritt) extrem verringert, und
> somit das geschoß (das diabolo) weniger ins schlingern gerät, was halt
> der präzesion sehr dienlich ist.
Gut geschrieben, Mario.
Lutz
na schau mal bei uns im verein wer damit schießt. du zum beispiel. ich
auch. und die kinning's die es erstmal überhaupt lernen. und nun lehn
dich bitte nicht auf deiner 362 vom letztenmal zurück. für solche leute
wie uns ist die waffe völlig ausreichend. aber wir betreiben das
schießen mit der luftpistole doch eher nur als hobby, als als
leistungssport. oder warum schießen wir keine liga oä.? für den anfang
oder für das gelegentliche 'sporteln' reicht sie natürlich aus.
aber im grundegenommen hast du auch etwas (ein klein wenig:-)) recht.
also ich korrigiere mich und schreibe also:
....eine luftpistole unter 1500,--DM nicht zum leistungssport
schießen geeignet..... ^^^^^^^^^
<an sven>
was hältst du von freitag, 10 schuß aus LP65 um ein bier? :-))
</an sven>
--
tschüs mario
> Gut geschrieben, Mario.
oh', ein lob. danke schön lutz.
:-))))))
--
tschüs mario
(Lutz Möller schrieb: )
(> Gut geschrieben, Mario. )
ACK :-)
--
Sven
Ist ja gerade so als wuerdest Du mich kennen. Bin wirklich kein guter
Schuetze. Einige meiner Bekannten die noch nie so ein Teil in der Hand
hatten treffen durchaus besser als ich.
Besten Dank für die Antwort auf meine Frage
Gruss
Achim
Gibts davon irgendwo ein Bild?
Kann man sowas frei erwerben oder braucht man dafür einen Persilschein?
Gruss
Achim
>Gibts davon irgendwo ein Bild?
>Kann man sowas frei erwerben oder braucht man dafür einen Persilschein?
Bild? Nö. Persilschein?
Die FWB 65 ist eine Luftpistole. Seitenspanner.
--
Sven
mfG Achim
"Sven T. Reichelt 'Home'" <s...@metrodix.de> schrieb im Newsbeitrag
news:MTRD578...@metrodix.de...
>Persilschein?
Persilschein = eigentlich nicht ausreichende Erlaubnis, die hinten und
vorne hinkt, die aber doch verhindert, daß man verurteilt wird.
Weitere Bedeutung, aber nicht ganz richtig: Inoffizielle Blankoerlaubnis
(Machen Sie das einfach mal, wenn´s Probleme gibt, werden wir schon
einen Weg finden ...
P.Pr.
In keinster Weise neidisch!
original stammt der begriff aus dem deutschen reich. es gab dort ein
bestätigungsformular welches besagte das man einen rein arischen
stammbaum hat, also dass weder opa, oma, vater noch mutter juden
sind/waren, und man selber auch nicht. dieses schreiben konnte man
vorweisen um zu bestätigen das man keine juden in der familie hat, also
sauber ist. daher der name des waschmittels für den schein.
eine frage an die älteren kaliber unter uns, unter welchen umständen
brauchte man den schein unbedingt (arbeit finden oä.)? und wer wurde
alles überprüft (brüder schwestern onkel usw.)
und heute gibt es zb. die waffenbesitzkarte, anhand derer man unter
anderem seine zuverlässigkeit und seine gesetzestreue nachweisen kann.
damit wird nun auch keiner mehr diskriminiert.
--
tschüs mario
> > >Persilschein?
> eine frage an die älteren kaliber unter uns, unter welchen umständen
> brauchte man den schein unbedingt (arbeit finden oä.)? und wer wurde
> alles überprüft (brüder schwestern onkel usw.)
Wehrmacht, SS wohl, oder?
Lutz
"Mario Klein" schrieb
> original stammt der begriff aus dem deutschen reich. es gab dort ein
[...]
Besonders guter Persilschein: "Wer Jude ist, bestimme ich!"
Stammt von Göring, als man ihm einen Luftwaffengeneral wegen nicht
arischer Abstammung wegnehmen wollte.
> und heute gibt es zb. die waffenbesitzkarte, anhand derer man unter
> anderem seine zuverlässigkeit und seine gesetzestreue nachweisen kann.
> damit wird nun auch keiner mehr diskriminiert.
Die Waffenbesitkarte ist kein Persilschein, sondern eine Erlaubnis. Die
Bedeutung hat sich etwas geändert, z.B. Schreiben eines wichtigen Amtes:
"... sind wir, ohne eine endgültige Beurteilung vornehmen zu wollen, der
Ansicht, daß die fragliche Munition keine Kriegswaffe mehr darstellt."
Damit ist der Benützer einigermaßen gedeckt, selbst wenn das Amt oder
ein Richter später eine andere Ansicht vertreten sollte, da ein Bürger
nie intelligenter sein kann bzw. darf als das Amt.
Gruß
P.Pr.
Gruß, Helmut
Bin zwar kein älteres Kaliber, aber dennoch: diesen benötigte man m.w.
um eine Heiratserlaubnis zu beantragen.
MfG
Frank
>Besonders guter Persilschein: "Wer Jude ist, bestimme ich!"
>Stammt von Göring, als man ihm einen Luftwaffengeneral wegen nicht
>arischer Abstammung wegnehmen wollte.
IIRC war das Milch.
--
Sven
>Weitere Bedeutung, aber nicht ganz richtig: Inoffizielle Blankoerlaubnis
>(Machen Sie das einfach mal, wenn愀 Probleme gibt, werden wir schon
>einen Weg finden ...
So kenne ich das auch.
--
Sven