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Superschnell ziehen mit dem Revolver

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Rainer ilgmann

unread,
Feb 17, 1999, 3:00:00 AM2/17/99
to
Hallo,
vor einiger Zeit hatten wir eine kontroverse Diskussion über die kürzeste
Zeit beim Ziehen und Schießen. Ich zitierte Werte, die um die 0,15 Sekunden
lagen. Man kritisierte, ich hätte mich vertippt und hätte wohl 1,5 Sekunden
gemeint. Heute kommt mir zufällig die Februar Ausgabe des caliber in die
Hände und dort wird berichtet, daß einer sogar nur 0,12 Sekunden gebraucht
habe. Ob er damit allerdings etwas getroffen hat, weiß ich nicht. Die
Zeitmessung wird auch nicht gerade praxisnah gewesen sein. Aber trotzdem. Er
legte einen Silberdollar auf seine Schußhand, zog dann seinen Revolver. Noch
bevor der Dollar den Boden berührte hatte er drei mal mit seinem SA Revolver
geschossen. Die Zehn hat er wohl nicht getroffen. Aber allein drei Schuß
abzufeuern ist schon sehr geschickt.
Gruß
Rainer ilgmann

Dieter Stifter

unread,
Feb 18, 1999, 3:00:00 AM2/18/99
to
Rainer ilgmann schrieb:

Klingt nach dem guten Ed...
Er hat ein Buch dazu geschrieben, "Fast and Fancy Revolver Shooting"
von
Ed McGivern.

Gruß

DS

--
Dieter Stifter Tel. +49-2651-48555
The Flintknapper Fax +49-2651-947173
Postfach 1939 URL http://www.vorderlader.de
D-56709 Mayen eMail mailto:Flintk...@vorderlader.de

Ulrich Eichstaedt

unread,
Feb 18, 1999, 3:00:00 AM2/18/99
to
Dieter Stifter wrote:
>
> Rainer ilgmann schrieb:
> >
> > Hallo,
> > vor einiger Zeit hatten wir eine kontroverse Diskussion über die kürzeste
> > Zeit beim Ziehen und Schießen. Ich zitierte Werte, die um die 0,15 Sekunden
> > lagen. Man kritisierte, ich hätte mich vertippt und hätte wohl 1,5 Sekunden
> > gemeint.
>
> Klingt nach dem guten Ed...
> Er hat ein Buch dazu geschrieben, "Fast and Fancy Revolver Shooting"
> von> Ed McGivern.
> Gruß> DS
> Dieter Stifter Tel. +49-2651-48555

Tja, auch wenn manche Stammtischler ungläubig den Kopf schütteln.
Tatsächlich steht McGiverns Rekord von 1942 bei 0,45 Sekunden —
allerdings nicht für einen, sondern für fünf Schuß, Double Action mit
einem serienmässigen S & W Outdoorsman in .38-44. Und getroffen hat er
auch (das war die Guinness-Bedingung!): auf etwa fünf Meter waren zwei
seiner Fünfer-Schußgruppen so eng zusammen, daß man sie mit einem
Silberdollar (etwa 5-DM-Größe) abdecken konnte ('n bißchen Eigenwerbung:
siehe VISIER 7/89...).
Der schnellste heutige Revolverschütze ist Jerry Mikulec aus den USA,
der McGiverns Rekord auch schon schaffte. Nur stritten sich die
Gelehrten, ob sich die Zeitmeßmethoden vergleichen ließen. Also muß
Mikulek nochmal ran und mit der mechanischen Kontrolluhr aus dem Museum
starten — wenn man ihn läßt.

Vergleichbare Zeiten von Pistolenschützen: Rob Leatham schoß 1991 in
Heidelberg den "El Presidente" in 3,41 Sekunden. Ablauf: Rücken zu drei
Scheiben in acht Meter Distanz, Signal, drehen, ziehen, je zwei Schuß
auf jede Scheibe, Magazinwechsel und nochmals je zwei Schuß pro Scheibe
zurück. Also 12 Schuß, ein Magazinwechsel, Drehung, ziehen in 3,41
Sekunden.

Wer McGiverns Zeiten anstrebt, kann ja noch üben. Bei seinem Rekord war
er schon 58, die Zeiten wiederholte er noch bis zum 70. Geburtstag...

--
Ulrich Eichstaedt
Redaktion VISIER (editorial staff)

Tel ++49-2604-978 207 Fax -202
VISIER - Das internationale Waffenmagazin
Mitglied/Member FORUM WAFFENRECHT Nr. 000001 — and YOU???

Lutz Möller

unread,
Feb 18, 1999, 3:00:00 AM2/18/99
to

Dieter Stifter wrote:
>
> Rainer ilgmann schrieb:
> >
> > Hallo,
> > vor einiger Zeit hatten wir eine kontroverse Diskussion über die kürzeste
> > Zeit beim Ziehen und Schießen. Ich zitierte Werte, die um die 0,15 Sekunden
> > lagen.

> Klingt nach dem guten Ed...


> Er hat ein Buch dazu geschrieben, "Fast and Fancy Revolver Shooting"
> von
> Ed McGivern.

und wieder bietet www.amazon.de unter "Ed McGivern" bei der Schnellsuche
nur Quark (um mal einen von Alexanders Ausdrücken zu brauchen) an.

Woher kennt Ihr solche Bücher?

fragt Lutz

Lutz Möller

unread,
Feb 18, 1999, 3:00:00 AM2/18/99
to

Ulrich Eichstaedt wrote:

> Tja, auch wenn manche Stammtischler ungläubig den Kopf schütteln.
> Tatsächlich steht McGiverns Rekord von 1942 bei 0,45 Sekunden —

> Wer McGiverns Zeiten anstrebt, kann ja noch üben. Bei seinem Rekord war


> er schon 58, die Zeiten wiederholte er noch bis zum 70. Geburtstag...

Alle Sportarten, die im wesentliche Koordination, weniger nackte
Muskelkraft oder Ausdauer erfordern, lassen sich über lange Zeiten
hinweg verbessern wi man z. B. bei japanischen Kampfkünsten sieht. Im
aikido sind Spitzenleute auch mal 70 Jahre alt!

Also werft die Flinte nicht gleich in´s Korn, wenn bei 0,45 Sekunden
kein Treffer zu verzeichen ist - übt halt noch ein paar Jahrzehnte. Viel
Spaß dabei

wünscht Lutz

Chrisl

unread,
Feb 18, 1999, 3:00:00 AM2/18/99
to
Hallo zusammen!

Ja, es ist bekannt, daß man mit dem Revolver schneller ziehen und schießen kann,
von den Amis kann man viel lernen.
Ein Kollege zeigte mir dazu mal ein Beispiel, weil ich mir unbedingt eine
Pistole zulegen wollte.
Ein amerikanischer Polizist trat zum "Duell" gegen sechs deutsche Polizisten an.

Nach dem Startzeichen hatte er mit seinem Revolver schon sechs Schuß in der
Scheibe, als die sechs deutschen Polizisten neben ihm noch damit kämpften ihre
Pistolen aus den Holstern zu zwängen. Davon gibt´s übrigens auch ein Bild, als
seine sechs Schuß draußen waren hatte der schnellste Deutsche gerade erst seine
Waffe im Anschlag. Ist sehr eindrucksvoll beschrieben und sollte so manchen
Beamten mit seinen paar "Alibi - Trainingsschüssen" im Jahr ins Grübeln bringen.

Gruß.
Chrisl


Alexander Eichener

unread,
Feb 18, 1999, 3:00:00 AM2/18/99
to Lutz Möller
On Thu, 18 Feb 1999, Lutz Möller wrote:

> > Er hat ein Buch dazu geschrieben, "Fast and Fancy Revolver Shooting"
> > von Ed McGivern.
>
> und wieder bietet www.amazon.de unter "Ed McGivern" bei der Schnellsuche
> nur Quark (um mal einen von Alexanders Ausdrücken zu brauchen) an.

Hm. www.amazon.com warf mir das Buch sofort aus, fuer $ 13.97.
Die deutsche Site habe ich noch nie benutzt.
Uebrigens wird's auch bei eBay oefters mal angeboten.



> Woher kennt Ihr solche Bücher?

Das erste Mal habe ich es vor 20 Jahren in einem Buch von Siegfried F.
Huebner (horribile dictu) erwaehnt gefunden, dann immer wieder.

--
Alexander Eichener, Heidelberg
Main address: c...@ix.urz.uni-heidelberg.de

Thomas S.

unread,
Feb 19, 1999, 3:00:00 AM2/19/99
to
Hallo, *rilgmann* , Du meintest am 17.02.99
zum Thema *"Superschnell ziehen mit dem Revolver"* folgendes:

Ri>Hallo,
Ri>vor einiger Zeit hatten wir eine kontroverse Diskussion über die kürzeste
Ri>Zeit beim Ziehen und Schießen. Ich zitierte Werte, die um die 0,15 Sekunden
Ri>lagen. Man kritisierte, ich hätte mich vertippt und hätte wohl 1,5 Sekunden
Ri>gemeint. Heute kommt mir zufällig die Februar Ausgabe des caliber in die .
Ri>Hände und dort wird berichtet, daß einer sogar nur 0,12 Sekunden gebraucht
Ri>habe. Ob er damit allerdings etwas getroffen hat, weiß ich nicht. Die
Ri>Zeitmessung wird auch nicht gerade praxisnah gewesen sein. Aber trotzdem.
Ri>Er legte einen Silberdollar auf seine Schußhand, zog dann seinen Revolver.
Ri>Noch bevor der Dollar den Boden berührte hatte er drei mal mit seinem SA
Ri>Revolver geschossen. Die Zehn hat er wohl nicht getroffen. Aber allein drei
Ri>Schuß abzufeuern ist schon sehr geschickt.

Kann ich bestätigen... in einer (ur-)alten Ausgabe des Internationalen
Waffenpiegels wurde damals mal ein Bericht über einen Kunstschützen
gezeigt ...
Er hatte einen Colt SA im Halfter, ca. 30cm darüber seine Hand mit einer
Glühbirne auf dem Handrücken. Dann zog er den Revolver und schoß, *bevor*
die Glühbirne *ins Holster* fiel !!!
Das ganze wurde in einer Photofolge gezeigt, war kein Trick.
Mit einer Reaktionszeit von 1,5 Sek. hätte das sicher nicht geklappt, ergo
sind 0.15 Sek. scheinbar keine Utopie.

Ob er dabei auf Irgendetwas *gezielt* geschossen hat, kann ich nicht mehr
sagen, aber ich finde, auch so ist das eine artistische Leistung, zumal
der Kunstschütze altersmäßig als Rentner einzustufen war...=>8-)))

mfg
Thomas

=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-= I'll give up
| *Luz...@Shuttle.domino.de Luzi...@aol.com* | my gun, when
| *Luz...@Basis.gun.de Luzi...@gmx.de* | they pry it
| *Luz...@Highwaypatrol.de* | from my cold
=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-= dead fingers !

Thorsten Lange

unread,
Feb 20, 1999, 3:00:00 AM2/20/99
to
luz...@shuttle.domino.de (Thomas S.) wrote:

[...]


>Er hatte einen Colt SA im Halfter, ca. 30cm darüber seine Hand mit einer
>Glühbirne auf dem Handrücken. Dann zog er den Revolver und schoß, *bevor*
>die Glühbirne *ins Holster* fiel !!!
>Das ganze wurde in einer Photofolge gezeigt, war kein Trick.
>Mit einer Reaktionszeit von 1,5 Sek. hätte das sicher nicht geklappt, ergo
>sind 0.15 Sek. scheinbar keine Utopie.

In diesem Fall gibt es ja auch keine Reaktionszeit. Er entscheidet sich
halt irgendwann, den Revolver zu ziehen und macht das dann moeglichst
schnell. Fertig. Mit diesem Versuch "misst" man also lediglich die fuer
die Aktion benoetigte Zeit.

Die andere Variante waere, auf ein Signal zu ziehen. Versuchsaenderung:
Eine Gluehlampe wird von einer zweiten Person in Huefthoehe gehalten;
das Fallenlassen der Lampe ist das Startsignal. In diesem Fall wird die
Gluehlampe vermutlich eher "peng" sagen als der Revolver, weil die
Reaktionszeit des Schuetzen laenger sein duerfte als 0,15 Sekunden.

Es gibt doch sicher dynamische Disziplinen, bei denen der Schuetze nach
dem Startsignal erst einmal seine Waffe ziehen muss. (IPSC?) Wieviel
Zeit benoetigen die Top-Leute in dem Bereich eigentlich fuer den ersten
Schuss?

Bye,
Thorsten

--
Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de>
PGP Key fingerprint = 3C 00 A7 63 48 26 D4 8D F6 4B A5 19 31 F7 3F E5

SI NON CONFECTVS NON REFICIAT

Karlo Gross

unread,
Feb 20, 1999, 3:00:00 AM2/20/99
to
Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> wrote:

> Es gibt doch sicher dynamische Disziplinen, bei denen der Schuetze nach
> dem Startsignal erst einmal seine Waffe ziehen muss. (IPSC?) Wieviel
> Zeit benoetigen die Top-Leute in dem Bereich eigentlich fuer den ersten
> Schuss?

Vor 5 Jahren war ich bei ca. 0,8-0,9 sec. Das hat damals fast fuer
die Qualification zur DM gereicht. Um 0.7 rum wahren damals die
besten. Was sich seit dem getan hat, weiss ich nicht.

Karlo

--
Karlo Gross email: k...@orion.dip.de
Du brauchst keinen Windows-Ersatz. Wenn Windows wegfaellt, hinterlaesst
es eine Luecke, die es vollstaendig ersetzt :-)


Fritz Zimmerer

unread,
Feb 20, 1999, 3:00:00 AM2/20/99
to
Thorsten Lange wrote:
>
> luz...@shuttle.domino.de (Thomas S.) wrote:
>

>
> Die andere Variante waere, auf ein Signal zu ziehen. Versuchsaenderung:
> Eine Gluehlampe wird von einer zweiten Person in Huefthoehe gehalten;
> das Fallenlassen der Lampe ist das Startsignal. In diesem Fall wird die
> Gluehlampe vermutlich eher "peng" sagen als der Revolver, weil die
> Reaktionszeit des Schuetzen laenger sein duerfte als 0,15 Sekunden.
>

> Es gibt doch sicher dynamische Disziplinen, bei denen der Schuetze nach
> dem Startsignal erst einmal seine Waffe ziehen muss. (IPSC?) Wieviel
> Zeit benoetigen die Top-Leute in dem Bereich eigentlich fuer den ersten
> Schuss?

Das ist richtig.
Bweim Duellsachießen nach Westrenarte (2 mann auf die Luftballonwaage)
verwenden wir eine Kopplung aus akustischen und poptischem Signal
(Birhne und Giong).

Man ist voll darauf vorbereitet, aber die Zeiten vom Gong zum Schuß
waren selten unter 0,5 Sekunden. Das war also Aktions- und
Reaktionszeit. Und nicht immer wart der schnellere Schütze der bessere.
Wenn der andere etwas langsamer war, aber den Ballon getroffen hat, war
er eben Sieger.

In einem Ernbstfall konnt noch wesentlicheres hinzu: Die Zeit zum
Erfassen der neuen Situation und zur Entscheidung, was zu tun ist.

Daher ist es so gefährlich, jemanden die Hände heben zu lassen. Wenn
dieser entscheidet, anders zu reagieren, habe ich das Problenm, die
Reaktion zu erkennen und eine entsprechende Entscheidung zun treffen.
Erst dann beginnt meine Aktion. Der andere hat dieses Preeoblem nicht,
er beginnt sofort mit seiner Aktion.

Jetzt rechnet Euch aus: Mit ein bißchen Tarnung - die eine Hand geht
moderat hoch, die andere kommt nach mit der von hinten gezogenenen
Waffe, das ganze vielleicht noch im Dämmerlicht - : Bis ich erkenne, was
passiert, kracht es schon gegen mich!

Achtung, das ist keine Theorie!

Und ganz besonders gilt dies für die Träger von Gaswaffen. Ich würde
alle verbieten, wenn sie echt ausschauen. Bis ich erkenmne, daß der
andere eine Gaswaffe auf mich gerichtet hat, vor allem im Finstern,
gehört es schon der Katz! Und dann muß ich mir von Staatsanwalt dämliche
Fragen stellen lassen ...

Fritzchen


Fritz Zimmerer

unread,
Feb 20, 1999, 3:00:00 AM2/20/99
to
Karlo Gross wrote:

>
> Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> wrote:
>
> > Es gibt doch sicher dynamische Disziplinen, bei denen der Schuetze nach
> > dem Startsignal erst einmal seine Waffe ziehen muss. (IPSC?) Wieviel
> > Zeit benoetigen die Top-Leute in dem Bereich eigentlich fuer den ersten
> > Schuss?
>
> Vor 5 Jahren war ich bei ca. 0,8-0,9 sec. Das hat damals fast fuer
> die Qualification zur DM gereicht. Um 0.7 rum wahren damals die
> besten. Was sich seit dem getan hat, weiss ich nicht.
>
> Karlo

Wenn Du keine vollgeladene Munition auf die Scheibe wirfst und von einem
richtigen Westernhalfter schießt, bist Du schneller. Probiers mal mit
Speer-Plastik-Patronen! Außerdem soll die Aktion möglichst von mehreren
Signalen kommen, z.B. Klang, Licht und Berührung. Das spart nochmals
Zeit. Die 0.5 Sek. müßte man nach gewisser Übung schon schaffen.

Außerdem war ich mit dem Phython auch immer schneller als mit dem Single
Action. Vielleicht liegt es an meinen Spezialpfoten.

Fritzchen

Karlo Gross

unread,
Feb 20, 1999, 3:00:00 AM2/20/99
to
Fritz Zimmerer <F.Zim...@t-online.de> wrote:

> Karlo Gross wrote:
>>
>> Vor 5 Jahren war ich bei ca. 0,8-0,9 sec. Das hat damals fast fuer
>> die Qualification zur DM gereicht. Um 0.7 rum wahren damals die
>> besten. Was sich seit dem getan hat, weiss ich nicht.
>>
>> Karlo

> Wenn Du keine vollgeladene Munition auf die Scheibe wirfst und von einem
> richtigen Westernhalfter schießt, bist Du schneller. Probiers mal mit
> Speer-Plastik-Patronen! Außerdem soll die Aktion möglichst von mehreren
> Signalen kommen, z.B. Klang, Licht und Berührung. Das spart nochmals
> Zeit. Die 0.5 Sek. müßte man nach gewisser Übung schon schaffen.

Moment, so ein Westernholster soll schneller sein als die ueblichen
IPSC-Hoster?
Das will mir nicht eingehen. Du brauchst den Griff doch nur anzuheben und
die Knarre kippt Dir nach vorne in die Hand.

Fuer den 1. Schuss, sollte die Ladung doch egal sein.
Aber ich schiesse 10 auto, damit die repetiert muss was drin sein.
Von den boesen Officern mit ihrem Messgeraet mal abgesehen. ;-)

Rainer ilgmann

unread,
Feb 20, 1999, 3:00:00 AM2/20/99
to

Fritz Zimmerer <F.Zim...@t-online.de> schrieb in Nachricht
36CF4D...@t-online.de...///

>In einem Ernbstfall konnt noch wesentlicheres hinzu: Die Zeit zum
>Erfassen der neuen Situation und zur Entscheidung, was zu tun ist.
Genau! Und diese Zeit ist unendlich lang. Die kognitiven Prozesse sind immer
langsamer als das reflexartige animalische Verhalten. Bei Streßsituationen
kennt der Körper Flucht oder Angriff und stellt alle anderen Funktionen ein
oder reduziert diese. Wer schon einmal in Prüfungssituationen war, kennt den
Blackout. Eigentlich ist der Körper auf "den Prüfer verhauen" oder
"weglaufen" eingestellt. Keinesfalls aber auf kognitive Leistung erbringen.
Sogar die Magen- Darmtätigkeit wird eingestellt. Der Prüfling merkt es am
Durchfall.
Beim Sprinter hat man festgestellt, daß wenn er überholt zu werden drohte
und sich sagte: "Jetzt aber noch schneller.", ist er langsamer geworden. Das
Denken verlangsamt die Schnelligkeit.

>
>Daher ist es so gefährlich, jemanden die Hände heben zu lassen. Wenn
>dieser entscheidet, anders zu reagieren, habe ich das Problenm, die
>Reaktion zu erkennen und eine entsprechende Entscheidung zun treffen.
>Erst dann beginnt meine Aktion. Der andere hat dieses Preeoblem nicht,
>er beginnt sofort mit seiner Aktion.
Genau! Das alte Ansprechen des polizeilichen Gegenübers mit "Halt! Polizei!
Hände hoch!" hat ausgedient. Denn das führte dazu, daß der Täter sich
bewegen durfte und der Polizist nicht wußte, was passiert. Da war es
manchmal schon um ihn geschehen. Außerdem ist es nicht so abwegig, im
Hemdkragen einen kleinen Derringer versteckt zu haben. Nunmehr hat man sich
die Amis zum Vorbild genommen, bei denen es beim Ansprechen heißt: "Freeze!"
Das heißt "einfrieren". In deutsch: "Keine Bewegung". Im Anschluß
wahlweise: "Oder ich schieße!"

>
>Achtung, das ist keine Theorie!
Genau! Das ist theoretische Praxis. Wer die Praxis kennt, weiß, daß hier
praktische Theorie vorliegt, die mit der Praxis überein stimmt.

>
>Und ganz besonders gilt dies für die Träger von Gaswaffen. Ich würde
>alle verbieten, wenn sie echt ausschauen. Bis ich erkenmne, daß der
>andere eine Gaswaffe auf mich gerichtet hat, vor allem im Finstern,
>gehört es schon der Katz! Und dann muß ich mir von Staatsanwalt dämliche
>Fragen stellen lassen ...
Du erkennst Gaswaffen kaum. Außerdem sind Gaswaffen nicht mindergefährlich,
wenn sie aus nächster Nähe abgefeuert werden. Ein aufgesetzter Schuß mit
diversen Gaswaffen und entsprechender Munition ist tödlich. Der Fachmann
erkennt den Unterschied am Knall. Aber dann ist es oft schon zu spät, wenn
er ihn überhaupt noch hört. Denn das Projektil ist häufig schneller als der
Schall. Dann fragt der StA aber den Betroffenen nichts mehr, sondern sieht
nur noch in die Akte.

So ist's.
Rainer ilgmann
>
>Fritzchen
>

Peter Jeuken

unread,
Feb 20, 1999, 3:00:00 AM2/20/99
to
Ich glaube hier reden wir von Äpfeln und Birnen.
Die Frage war nach dem schnellsten Schuß aus dem Holster!
Den Weltrekord hält meines Wissens seit 1982 Ernie Hill mit 0.208 sec für
einen Schuß aus dem Holster mit einem SA-Revolver. Details stehen in
GunGames Fragen könnt Ihr bei www.gungames.com. Die Ziehzeiten der IPSC
schützen liegen zwischen ca 0,5 sec im Training bis ca 1 sec im Wettkampf.
DVC
Peter


Fritz Zimmerer

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Karlo Gross wrote:


> Moment, so ein Westernholster soll schneller sein als die ueblichen
> IPSC-Hoster?
> Das will mir nicht eingehen. Du brauchst den Griff doch nur anzuheben und
> die Knarre kippt Dir nach vorne in die Hand.

Da kann und will ich nicht mitreden. Aber Du mußt Dir das so vorstellen:
Zwei Mann stehen vor der Ballonwaage, ein drehbares Holzstück; auf
beiden Seiten hängt ein halb aufgeblasener Ballon, der zusätzlich Wasser
enthält. Der erste Treffer läßt das Wasser wegspritzen und die Waage
geht blitzschnell hoch. Wenn der Zweite auch noch trifft, bleibt sie in
halber Stellung stehen.

Das Holfter wird für diesen Zweck tief geschnallt und nach vorn, das
Handgelenk berührt den Griff und ist dadurch schon "vorgespannt" (tut
mir leid, momentan fällt mir kein besseres Wort ein). Beim Heben der
Hand (eigentlich hebt man nicht die Hand, der Ellenbogen zieht nach
hinten und nimmt die Hand mit) rutscht diese über den Griff und reißt
ihn mit raus. Sobald das Ellenbogengelenk hinten ist, kann es auch schon
krachen - sofern man trifft, das gehört bei diesem Spiel dazu.

Nachdem ich mit meinem Phyton unreguläre Zeiten erzielt hatte, wurde ich
gezwungen, einen SAA zu kaufen. Erstens paßt der nicht in meine Hand und
zweitens war ich damit langsamer. Und die Wahnsinnsübung mit dem Spannen
wollte ich nicht mitmachen, denn mein Daumen ist für diesen Hahn nicht
ideal. Ich muß drüber rutschen können, d.h. von oben nach unten drückend
abgleiten. Wenn ich nach hinten ziehen muß, fehlt mir die entscheidende
Zeit. Jeder hat eben sein eigenes Pfötchen. Ich würde hier völlige
Freiheit lassen, aber die Historie ist eben unerbittlich. Ein Phyton war
damals noch nicht "in".

> Fuer den 1. Schuss, sollte die Ladung doch egal sein.
> Aber ich schiesse 10 auto, damit die repetiert muss was drin sein.
> Von den boesen Officern mit ihrem Messgeraet mal abgesehen. ;-)

Is sich aber nich egal. Wenn ich solche Übungen wie oben geschildert
mache, muß ich wirklich rechnen, mal einen unguten - weil vorzeitigen -
Fehlschuß mit Folgen zu tun. Das bremst mich mental aus. Da wir wirklich
nur auf Reaktionszeit und rein zum Spaß an der Freud schossen, reichten
die Trainingspatronen. Schließlich waren im Westen nur Revolver üblich.
Im einfachsten Fall nimmt man leere Hülsen für die extragroßen
Zündhütchen, bohrt den Zündkanal etwas auf und drückt die Hülse in eine
1,5 cm dicke Wachsschicht. Für den ersten Versuch tut es auch eine
Kartoffelscheibe.

Auch Deringer konnten so geladen und geschossen werden. Trageweise ist
egal. Hauptsache, der erste Schuß trifft, sonst waren die Erfolgschancen
"sehr gering" gegenüber einem Mehrschüsser, der dann seinen Ballon in
aller Ruhe lochen konnte.

Wer mit normaler Munition schießen möchte, wird aus Sicherheitsgründen
ausgesperrt, wenn nicht bestraft. Es sind eben keine
Schießveranstaltungen.

Ich habe es immer lustiger gefunden, mal ein Faß Bier auszuschießen oder
auf Eier zu ballern statt sich stur an Höchstleistungen zu orientieren.
Schön ist es auch, metallene Hohlkugeln mit Wachsgeschossen in Löcher zu
senden. Sozusagen Schießgolf! Dabei zählt der letzte Treffer.

Im übrigen wird schon in früheren Bock-Waigeln ein französchischer
Duell-Wettkampf beschrieben, bei dem sich die Kontrahenten mit
Wachsgeschossen in Schutzkleidung einschließlich Masken beharken. Das
war anscheinend ein Vorläufer des Gotcha; der Wettbewerbsgedanke war
jedoch nicht die Mannschaft, sondern das gerade in Frankreich
weitverbreitete Duell.

Merke: Nur sehr intelligente Tiere spielen!

Gruß
Fritzchen


Karlo Gross

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Fritz Zimmerer <F.Zim...@t-online.de> wrote:
> Karlo Gross wrote:


>> Moment, so ein Westernholster soll schneller sein als die ueblichen
>> IPSC-Hoster?
>> Das will mir nicht eingehen. Du brauchst den Griff doch nur anzuheben und
>> die Knarre kippt Dir nach vorne in die Hand.

> Das Holfter wird für diesen Zweck tief geschnallt und nach vorn, das
> Handgelenk berührt den Griff und ist dadurch schon "vorgespannt" (tut

^^^^^^^^^^^^^^^ Vorteil Nummer 1.

> mir leid, momentan fällt mir kein besseres Wort ein). Beim Heben der
> Hand (eigentlich hebt man nicht die Hand, der Ellenbogen zieht nach
> hinten und nimmt die Hand mit) rutscht diese über den Griff und reißt
> ihn mit raus. Sobald das Ellenbogengelenk hinten ist, kann es auch schon
> krachen - sofern man trifft, das gehört bei diesem Spiel dazu.

Also deutschuss, Vorteil Nummer 2, scheint ziemlich nah zu sein.
Damit sind auch die Zeiten fuer mich eklaert.


> Ich habe es immer lustiger gefunden, mal ein Faß Bier auszuschießen oder
> auf Eier zu ballern statt sich stur an Höchstleistungen zu orientieren.
> Schön ist es auch, metallene Hohlkugeln mit Wachsgeschossen in Löcher zu
> senden. Sozusagen Schießgolf! Dabei zählt der letzte Treffer.

Das gibts beim IPSC gott sei dank auch, wir sind ja nicht im DSB. ;-)

Thorsten Lange

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>Vor 5 Jahren war ich bei ca. 0,8-0,9 sec.

Wie lange / wie oft hast Du dafuer trainiert?

Thorsten Lange

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
F.Zim...@t-online.de (Fritz Zimmerer) wrote:

>Zwei Mann stehen vor der Ballonwaage, ein drehbares Holzstück; auf
>beiden Seiten hängt ein halb aufgeblasener Ballon, der zusätzlich Wasser
>enthält. Der erste Treffer läßt das Wasser wegspritzen und die Waage
>geht blitzschnell hoch.

Hoert sich nett an: Ein einfaches und doch effektives System um den
Gewinner festzustellen; dazu noch weithin sichtbar und damit auch fuer
ein potentielles Publikum interessant und leicht nachvollziehbar.

Ich denke, mit dieser Art der Praesentation koennte man den Schiesssport
auch einem breiteren Publikum schmackhaft machen. Ist halt interessanter
als zwanzig Leute in einer Reihe am Stand zu sehen, die ihre vierzig
Schuss (oder wieviel auch immer) abgeben, von denen anschliessend einer
zum Gewinner erklaert wird.

>Beim Heben der
>Hand (eigentlich hebt man nicht die Hand, der Ellenbogen zieht nach
>hinten und nimmt die Hand mit) rutscht diese über den Griff und reißt
>ihn mit raus. Sobald das Ellenbogengelenk hinten ist, kann es auch schon
>krachen - sofern man trifft, das gehört bei diesem Spiel dazu.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann nimmt man den Revolver damit
gar nicht in einen "vernuenftigen" (soll heissen: eher schulmaessigen)
Anschlag, sondern schiesst, waehrend sich der Ellenbogen hinter der
Rueckenlinie und die Muendung ungefaehr auf Huefthoehe - oder besser
gesagt: Hueftbreite - befindet?

Lutz Möller

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to

Fritz Zimmerer wrote:

lustige Geschichten über Kartoffel- und Wachspsitolen. Witzig!

findet Lutz

Rainer ilgmann

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Ja, so sieht es aus. Ein Deutschuß aus Augenhöhe oder auch gezielter
Schnellschuß hätte dagegen keine Chance. Auch kein Deutschuß aus Hüfthöhe.
Es sieht etwas verkrampft aus. Die Waffe wird in leichter Rücklage des
Schützen aus dem Holster gezogen und sobald der Lauf parallel zum Boden ist,
wird geschossen. Die Waffe ist dabei gerade über dem Holster, wird praktisch
nur herausgezogen, in die Waagerechte bebracht und geschossen. Sie wird über
keine anderen Achsen verschoben, weder nach oben oder nach vorne. Der
Ellenbogen ist dabei noch hinter der Flanke, also hinter der Senkrechten
Achse des Schützen.

Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> schrieb in Nachricht

Fritz Zimmerer

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Lutz Möller wrote:
>
> Fritz Zimmerer wrote:
>
> lustige Geschichten über Kartoffel- und Wachspsitolen. Witzig!

Trotzdem Vorsicht! Ein Speer-Plastikgeschoß im Kal. 38 hat mir mal den
Sperrholzdeckel einer uralten Schreibmaschine fast durchschossen. Er war
nur zur Hälfte eingebrochen, weil die Kugel unter ca. 45 Grad aufschlug.

Antrieb: 1 Zündhütchen!

Die harte Kante des walzenförmigen Geschosses kann durchaus unangenehme
Fleischwunden hervorrufen! Aber sonst ist die Patrone mit ausreichender
Präzision versehen und zum Üben im Zimmer bestens geeignet. Lebensdauer
der Hülse rund 50 Schuß; die des Geschosses die Hälfte, wenn die
Präzision genügen soll. Der Knall ist angenehm leise. Mit dem 2"-Lauf
ist die Durchschlagskraft höher als mit einem 6-Zöller. Logisch bei der
Ladung!

FZ.

Thomas Marzi

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:
>Fritz Zimmerer <F.Zim...@t-online.de> wrote:
>> Karlo Gross wrote:
>>>
>>> Vor 5 Jahren war ich bei ca. 0,8-0,9 sec. Das hat damals fast fuer
>>> die Qualification zur DM gereicht. Um 0.7 rum wahren damals die
>>> besten. Was sich seit dem getan hat, weiss ich nicht.
>>>
>>> Karlo
>
>> Wenn Du keine vollgeladene Munition auf die Scheibe wirfst und von einem
>> richtigen Westernhalfter schießt, bist Du schneller. Probiers mal mit
>> Speer-Plastik-Patronen! Außerdem soll die Aktion möglichst von mehreren
>> Signalen kommen, z.B. Klang, Licht und Berührung. Das spart nochmals
>> Zeit. Die 0.5 Sek. müßte man nach gewisser Übung schon schaffen.
>
>Moment, so ein Westernholster soll schneller sein als die ueblichen
>IPSC-Hoster?

Moin!

Ein Westernholster könnte deswegen schneller sein, weil es tiefer hängt und
dadurch wird beim Ziehvorgang die Waffe früher freigibt. Bei verschiedenen
Holstern (Western) die ich bisher sah, sitzt der Griff fast 10 cm tiefer als die
untere Kante eines IPSC Holsters.

Aber letztendlich egal bei welchem Holster..., ohne Übung geht gar nichts.

Grüße

Thomas

_____________________________________________________________
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Karlo Gross

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> wrote:
> F.Zim...@t-online.de (Fritz Zimmerer) wrote:

>>Zwei Mann stehen vor der Ballonwaage, ein drehbares Holzstück; auf
>>beiden Seiten hängt ein halb aufgeblasener Ballon, der zusätzlich Wasser
>>enthält. Der erste Treffer läßt das Wasser wegspritzen und die Waage
>>geht blitzschnell hoch.

> Hoert sich nett an: Ein einfaches und doch effektives System um den
> Gewinner festzustellen; dazu noch weithin sichtbar und damit auch fuer
> ein potentielles Publikum interessant und leicht nachvollziehbar.

Gibt es Bei IPSC auch, Du siehst die Popper fallen.

Nur ist es leider so, das bei den (wie soll ich sagen, politisch anerkannten
Verbaenden) wie den DSB als Rambo-Perversitaet verschrien ist.
Daher hat sowas natuerlich auch keine Presse und Foerderung.

> Ich denke, mit dieser Art der Praesentation koennte man den Schiesssport
> auch einem breiteren Publikum schmackhaft machen. Ist halt interessanter
> als zwanzig Leute in einer Reihe am Stand zu sehen, die ihre vierzig
> Schuss (oder wieviel auch immer) abgeben, von denen anschliessend einer
> zum Gewinner erklaert wird.

Leider ist alles was groesser als .22 ist in die etwas gealterten Hirne
deutscher Sportfunktionaere nicht rein zu kriegen.


> Wenn ich das richtig verstanden habe, dann nimmt man den Revolver damit
> gar nicht in einen "vernuenftigen" (soll heissen: eher schulmaessigen)
> Anschlag, sondern schiesst, waehrend sich der Ellenbogen hinter der
> Rueckenlinie und die Muendung ungefaehr auf Huefthoehe - oder besser
> gesagt: Hueftbreite - befindet?

Ja, heisst einfach deutschuss, bei mehr als 10 meter allerdings ziemlich
Zufaellig.

Karlo Gross

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> wrote:
> Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>>Vor 5 Jahren war ich bei ca. 0,8-0,9 sec.

> Wie lange / wie oft hast Du dafuer trainiert?

2 mal pro Woche ca. 500 Schuss ueber ca. 3 Jahre.

Fang an, die Konkurenz trainiert weiter.
Heute wuerde ich eher ein Beginner-Match besuchen. ;-)

Thorsten Lange

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>Gibt es Bei IPSC auch, Du siehst die Popper fallen.

Yep. In dem Fall koennte ein IPSC-Match fuer Zuschauer aehnlich
interessant gestaltet werden wie ein, sagen wir, Abfahrtsrennen im
Skisport. Fuer Live-Publikum waere es vermutlich sogar interessanter,
weil man ja doch einen groesseren Teil mitbekommt als nur ein
Vorbeihuschen an der Piste oder den Zieleinlauf. Das einzige, was
stoert, ist die nur schwer nachvollziehbare Wertung.

>Nur ist es leider so, das bei den (wie soll ich sagen, politisch anerkannten
>Verbaenden) wie den DSB als Rambo-Perversitaet verschrien ist.
>Daher hat sowas natuerlich auch keine Presse und Foerderung.

Wird denn versucht, die Presse dafuer zu gewinnen? Man kann natuerlich
nur im kleinen anfangen und sich dann langsam hocharbeiten. Oder ist es
unmoeglich, auch nur einen Artikel in der lokalen Tagespresse zu
bekommen?

>Leider ist alles was groesser als .22 ist in die etwas gealterten Hirne
>deutscher Sportfunktionaere nicht rein zu kriegen.

*prust* Vielleicht haettest Du den Satz etwas geschickter formulieren
sollen? ;-)

Alexander Eichener

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
On 21 Feb 1999, Karlo Gross wrote:

> Gibt es Bei IPSC auch, Du siehst die Popper fallen.
>

> Nur ist es leider so, das bei den (wie soll ich sagen, politisch anerkannten
> Verbaenden) wie den DSB als Rambo-Perversitaet verschrien ist.

Ach, mit Rambo hat das wenig zu tun. Ich finde nur die komische IPSC-Kluft
(halblange Hoeschen zu nackten Stachelwaden und Socken, maennliche
Sonnenbrille, Baseballcap, kurzes knallfarbenes T-Shirt ueber
langaermeligem Nicki) so albern ;-) Ohne das haette ich's schon mal
probiert...



> Leider ist alles was groesser als .22 ist in die etwas gealterten Hirne
> deutscher Sportfunktionaere nicht rein zu kriegen.

Rein schon. Was drin ist, wird aber wenig gefoerdert. Schau Dir nur an,
wie der DSchueB versucht, die 300-Meter-Gewehrdisziplinen totzuschweigen.

Alexander Eichener

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to Thorsten Lange
On Mon, 22 Feb 1999, Thorsten Lange wrote:

> Wird denn versucht, die Presse dafuer zu gewinnen?

Nein. Und da liegt das Problem.

Karlo Gross

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> wrote:
> Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>>Gibt es Bei IPSC auch, Du siehst die Popper fallen.

> Wird denn versucht, die Presse dafuer zu gewinnen?

Kann ich nicht sagen, Pressesprecher war ich noch nicht.


>>Leider ist alles was groesser als .22 ist in die etwas gealterten Hirne
>>deutscher Sportfunktionaere nicht rein zu kriegen.

> *prust* Vielleicht haettest Du den Satz etwas geschickter formulieren
> sollen? ;-)

Ooups, irgendwie sehe ich jetzt auch was anderes, als beim Schreiben. ;-)

Karlo Gross

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Alexander Eichener <c...@ix.urz.uni-heidelberg.de> wrote:

> On 21 Feb 1999, Karlo Gross wrote:

>> Gibt es Bei IPSC auch, Du siehst die Popper fallen.
>>

>> Nur ist es leider so, das bei den (wie soll ich sagen, politisch anerkannten
>> Verbaenden) wie den DSB als Rambo-Perversitaet verschrien ist.

> Ach, mit Rambo hat das wenig zu tun. Ich finde nur die komische IPSC-Kluft
> (halblange Hoeschen zu nackten Stachelwaden und Socken, maennliche
> Sonnenbrille, Baseballcap, kurzes knallfarbenes T-Shirt ueber
> langaermeligem Nicki) so albern ;-) Ohne das haette ich's schon mal
> probiert...

Das einzige, was Du brauchst ist die Brille und bei outdoor die Muetze,
alles andere waren bei mir immer Jeans und Hemd.

Lutz Möller

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to

Thorsten Lange wrote:

> Yep. In dem Fall koennte ein IPSC-Match fuer Zuschauer aehnlich

> interessant [snap]

> Oder ist es
> unmoeglich, auch nur einen Artikel in der lokalen Tagespresse zu
> bekommen?

[snap]

Thorsten,

Die märkische Algemein Zeitung, die MAZ berichtet regelmäßig über
Schießsportveranstaltungen höherer Ebene, also auf Kreis- oder
Landesebene. Wenn, besonders im Herbst, großer Jagden veranstaltet
werde sieht man auch mal ein Streckenfoto mit der Unterschrift Sieg!

Mit einem Satz: Ich mag die MAZ (deren Werbespruch).

In eher ländlichen Blättern, scheinenen mir kene schwerwiegenden
Schwierigkeiten mit den Zeitungen zu bestehend. Das Problem sehe ich
eher darin die Wettbewerbe für Zuschauer anziehend zu gestalte.

Es muß was los sein. Man muß mitfiebern können, die Helden anfeuern.
Stimmung soll aufkommen. Dann könnte man, glaube ich, Leute gewinnen.
Auch alte örtliche Traditionen ziehen gelegentlich,

meint Lutz

Rainer Schmitz

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
On Mon, 22 Feb 1999 15:03:51 +0100, Alexander Eichener
<c...@ix.urz.uni-heidelberg.de> wrote:

>On Mon, 22 Feb 1999, Thorsten Lange wrote:
>

>> Wird denn versucht, die Presse dafuer zu gewinnen?
>

>Nein. Und da liegt das Problem.

Ich habe gestern eine Email an DSF geschickt, in der ich nachfragte, ob sie auch
Schießsportübertragungen im Programm haben.

Antwort kam heute und war sinngemäß: "Wir können leider nicht alles bringen -
aber Danke für den Hinweis."

Vielleicht bringt's ja was, wenn mehrere solcher Anfragen von vielen Leuten
kommen. Ich könnte mir vorstellen, dass gerade die IPSC-Wettkämpfe fürs
Fernsehen sehr interessant wären - aber leider kenne ich mich mit IPSC kaum aus.


für ein freies Land

Rainer


Ohne Waffenschein ist das ganze Jahr Aschermittwoch

Rainer ilgmann

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Schön, dann schicken wir mal alle Email an DSF. Nachfrage und Angebot
steigern das Interesse. Wie aber, lieber Rainer Schmitz, ist die Email
Adresse des DSF?

Rainer Schmitz <surv...@t-online.de> schrieb in Nachricht
7asl8m$rg7$1...@news00.btx.dtag.de...///

Josef Suckart

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to

Alexander Eichener wrote:

> Ach, mit Rambo hat das wenig zu tun. Ich finde nur die komische IPSC-Kluft
> (halblange Hoeschen zu nackten Stachelwaden und Socken, maennliche
> Sonnenbrille, Baseballcap, kurzes knallfarbenes T-Shirt ueber
> langaermeligem Nicki) so albern ;-) Ohne das haette ich's schon mal
> probiert...

Man darf da sicher auch mit grünem Hemd und grüner Cord-Bundhose
antreten :-)

Sepp

Rainer Schmitz

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
On Tue, 23 Feb 1999 08:08:14 +0100, "Rainer ilgmann" <rilg...@primus-online.de>
wrote:

>Schön, dann schicken wir mal alle Email an DSF. Nachfrage und Angebot
>steigern das Interesse. Wie aber, lieber Rainer Schmitz, ist die Email
>Adresse des DSF?
>

Entschuldigung, die hätte ich natürlich angeben sollen:

reda...@dsf.de

Ich habe mich über deren Web-Page (www.dsf.de) bis dahin durchgeclickt.


viel Erfolg und

Rainer ilgmann

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Dem DSF habe ich eine Email geschickt, daß sie die Berichterstattung über
Schießsportereignisse in ihr Progamm aufnehmen mögen.
So, jetzt wird es ja wohl klappen, mit dem DSF. :-)
Rainer ilgmann

Rainer Schmitz <surv...@t-online.de> schrieb in Nachricht

7au7l8$fh3$1...@news02.btx.dtag.de...///

Patrick Bueker

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Meine mail ist auch raus.
Nur als Bemerkung: DSF Berichtet ja auch immer schön über Biathlon, kann
man sich auch gut angucken, Scheiben fallen auch.
Patrick

Rainer ilgmann schrieb:

Karlo Gross

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Markus K. V. Haake <bik...@gmx.net> wrote:
> On 22 Feb 1999 17:25:44 GMT, Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>>[... IPSC-Schiessen ...]


>>Das einzige, was Du brauchst ist die Brille und bei outdoor die Muetze,
>>alles andere waren bei mir immer Jeans und Hemd.

> Mich als Brillentraeger wuerde interessieren, ob auch ich mir ein
> farbiges Gestell ueber meine Alltagsbrille quetschen muss, oder ob es
> da auch ohne (extra) Schiessbrille geht.

*NUR* wenn du Kunstoffglaeser hast, und die Brille gross genug ist, um
den Augen Schutz zu bieten.
Wobei Du damit rechnen must, dass Deine (evlt. teuren) Alltagsglaeser
am ersten Tag eine Macke abkriegen.
Deswegen auch das beliebte swetshirt.

Es geht doch nicht um das bunte Gestell, sondern um die Augen.
Was meinst Du, wie es Dich beharkt, wenn Du auf 10m Popper oder Platten
schiesst.

Thorsten Lange

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>Es geht doch nicht um das bunte Gestell, sondern um die Augen.

Einfache Frage: Gibt es keine geeigneten Schutzbrillen mit
Korrekturlinsen? Die Dinger findet man doch sonst fuer jede Sportart.

Bye,
Thorsten (auch Brillentraeger)

Thorsten Lange

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Alexander Eichener <c...@ix.urz.uni-heidelberg.de> wrote:

>Ach, mit Rambo hat das wenig zu tun. Ich finde nur die komische IPSC-Kluft
>(halblange Hoeschen zu nackten Stachelwaden und Socken, maennliche
>Sonnenbrille, Baseballcap, kurzes knallfarbenes T-Shirt ueber
>langaermeligem Nicki) so albern ;-) Ohne das haette ich's schon mal
>probiert...

*grin*

Und das duerfte vermutlich auch der Grund sein, warum dem
Grosskaliberschiessen keine olympische Karriere bevorstehen wird, auch
wenn es, wie hier jemand erwaehnte, bei der naechsten Olympiade
Vorfuehrdisziplin ist.

Unzaehlige Sportarten waren bereits Vorfuehrdisziplin, darunter auch
"Exoten" wie Taekwondo oder Fallschirmspringen, aber die einzige
wirklich einigermassen neue Sportart, die in der letzten Zeit geschafft
ins olympische Programm aufgenommen wurde, war AFAIK Beach-Volleyball.
Mit dessen Attraktivitaet kann der Schiesssport wohl nicht konkurrieren,
hat er doch nur sehr wenige junge braungebrannte Athletinnen und
Athleten vorzuweisen, die in knapper Sportbekleidung auftreten. ;-)

Bye,
Thorsten

Rainer ilgmann

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Warum? Ist doch attraktiv, wenn der Mittdreissiger mit angemessenem
Bierbauch, Leggings und strammen behaarten Waden im Sonnenlicht glänzt.
Bunte Brille und Cäppi tun ihr übriges. Hi hi.

Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> schrieb in Nachricht

Karlo Gross

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> wrote:
> Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>>Es geht doch nicht um das bunte Gestell, sondern um die Augen.

> Einfache Frage: Gibt es keine geeigneten Schutzbrillen mit
> Korrekturlinsen? Die Dinger findet man doch sonst fuer jede Sportart.

Wie, fertig im Laden?
Ich hab meine vom Optiker.

Alexander Eichener

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
On Tue, 23 Feb 1999, Thorsten Lange wrote:

> Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:
>
> >Es geht doch nicht um das bunte Gestell, sondern um die Augen.
>
> Einfache Frage: Gibt es keine geeigneten Schutzbrillen mit
> Korrekturlinsen? Die Dinger findet man doch sonst fuer jede Sportart.

Es muesste doch Laborbrillen (mit dem notwendigen Stirn- und Seitenschutz)
mit eingebauter Korrektur geben. Die waeren fuer IPSC ohnehin um Klassen
geeigneter als die ueberteuerten und mediokren "Schutz"brillen, die sich
Schuetzen andrehen lassen.
--
Alexander Eichener, auch Brillentraeger

Main address: c...@ix.urz.uni-heidelberg.de

Thorsten Lange

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>Wie, fertig im Laden?
>Ich hab meine vom Optiker.

Eine Anfertigung mit der jeweils benoetigten Glasstaerke hatte ich schon
im Sinn. Ich meinte eigentlich: Gibt es geeignetes "Ausgangsmaterial",
damit der Optiker loslegen kann?

Karlo Gross

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Thorsten Lange <thorste...@home.ins.de> wrote:
> Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>>Wie, fertig im Laden?
>>Ich hab meine vom Optiker.

Die normalen Kunststoffglaeser sind geeignen.
Praktisch ist dann noch ein Titanflex Gestell.

Thomas Hess

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Thorsten Lange wrote:
>

> Eine Anfertigung mit der jeweils benoetigten Glasstaerke hatte ich schon
> im Sinn. Ich meinte eigentlich: Gibt es geeignetes "Ausgangsmaterial",
> damit der Optiker loslegen kann?
>
> Bye,
> Thorsten
>

Hallo Thorsten,
die Fa. IFS bietet Schutzbrillen an, in die mit einem entsprechenden
Einsatz für optische Brillengläser ausgerüstet werden können.
Die Adresse:
IFS Shooting Supplies
Gartenstr. 16 56727 St. Johann
Tel. 02651/71553, Fax 71554

Er annonciert auch meist in DWJ und Visier
--
Gruss
Thomas Hess

Alexander Eichener

unread,
Feb 26, 1999, 3:00:00 AM2/26/99
to
On 22 Feb 1999, Karlo Gross wrote:

> Alexander Eichener <c...@ix.urz.uni-heidelberg.de> wrote:
> > Ach, mit Rambo hat das wenig zu tun. Ich finde nur die komische IPSC-Kluft
> > (halblange Hoeschen zu nackten Stachelwaden und Socken, maennliche
> > Sonnenbrille, Baseballcap, kurzes knallfarbenes T-Shirt ueber
> > langaermeligem Nicki) so albern ;-) Ohne das haette ich's schon mal
> > probiert...
>

> Das einzige, was Du brauchst ist die Brille und bei outdoor die Muetze,

Die Brille leuchtet mir (als Schutzbrille) ein. Aber wieso die Muetze,
wegen Blendung durch die Sonne ?

Karlo Gross

unread,
Feb 27, 1999, 3:00:00 AM2/27/99
to
Alexander Eichener <c...@ix.urz.uni-heidelberg.de> wrote:
> On 22 Feb 1999, Karlo Gross wrote:

>>
>> Das einzige, was Du brauchst ist die Brille und bei outdoor die Muetze,

> Die Brille leuchtet mir (als Schutzbrille) ein. Aber wieso die Muetze,
> wegen Blendung durch die Sonne ?

Genau, sonst nichts. Kein Kult.

Belhanka

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
Ich würde an euer Stelle einfach "Wegwerfkontaklinsen" nehmen - kosten ca.
2DM pro tag & die setzt man bei solchen Anlässen rein - kannst dann auf ne
Standart Brille zurückgreifen & sie sind sehr verträglich...


Cya Bel - handballer ;-) - meine Brille ging da auch immer Schrott

--
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