Ich brauche für einen kleinen Versuch eine Vakuumpumpe,
und wollte die daher à la MacGyver selbst bauen, über
Google bin ich auf folgendes gestoßen:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Vakuum.jpg
Funktioniert das?
Gibt es einfachere Methoden?
> Ich brauche für einen kleinen Versuch eine Vakuumpumpe,
> und wollte die daher à la MacGyver selbst bauen, über
> Google bin ich auf folgendes gestoßen:
>
> http://www.jogis-roehrenbude.de/Vakuum.jpg
>
> Funktioniert das?
Die eigentliche Vakuumpumpe in diesem Bild ist das Teil links oben,
das an die Wasserleitung angeschlossen wird. Dieses Gerät heißt
"Wasserstrahlpumpe" und ist fertig im Laborgerätehandel erhältlich. In
Wien bekommt man sowas z.B. bei der Fa. Haack:
http://www.haack.co.at/
Es gibt Ausführungen aus Kunststoff oder aus Glas, ich würde solche
aus Kunststoff empfehlen, wegen der Bruchgefahr. Das erreichbare
Endvakuum liegt bei etwa 15 mBar, die Leistung, sprich die
Pumpgeschwindigkeit, ist aber eher bescheiden. Dafür sind
Wasserstrahlpumpen bei weitem die billigste Möglichkeit, Vakuum zu
erzeugen.
Selberbauen geht zwar prinzipiell auch, steht sich aber eigentlich
nicht dafür. Die Wasserdüse und die Kapillarbohrung, in der durch den
Wasserstrahl das Vakuum erzeugt wird, müssen gut zentriert und in der
Größe aufeinander abgestimmt sein, damit's gut funktioniert.
MFG, Andy
--
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Für ein Endvakuum mit noch geringerem Restdruck (AFAIR einige wenige Pa)
eigent sich die Quecksilberstrahlpumpe. Vom Prinzip her eine
Wasserstrahlpumpe, jedoch mit Quecksilber und natürlich wird hier has Hg
nicht weggeworfen, sondern zirkuliert. Der Grund für den höheren
Restdruck der Wasserstrahlpumpe liegt im Dampfdruck des Wassers, das bei
0 Grad Celsius bereits verdampft (abhängig vom Druck).
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
Andreas.B...@gmx.de V+49-162-9850173
Xot...@T-Online.de xot...@gmx.de
>> Die eigentliche Vakuumpumpe in diesem Bild ist das Teil links oben,
>> das an die Wasserleitung angeschlossen wird. Dieses Gerät heißt
>> "Wasserstrahlpumpe" und ist fertig im Laborgerätehandel erhältlich.
>> Es gibt Ausführungen aus Kunststoff oder aus Glas, ich würde solche
>> aus Kunststoff empfehlen, wegen der Bruchgefahr. Das erreichbare
>> Endvakuum liegt bei etwa 15 mBar
> Für ein Endvakuum mit noch geringerem Restdruck (AFAIR einige wenige
> Pa) eigent sich die Quecksilberstrahlpumpe. Vom Prinzip her eine
> Wasserstrahlpumpe, jedoch mit Quecksilber und natürlich wird hier
has
> Hg nicht weggeworfen, sondern zirkuliert. Der Grund für den höheren
> Restdruck der Wasserstrahlpumpe liegt im Dampfdruck des Wassers, das
> bei 0 Grad Celsius bereits verdampft (abhängig vom Druck).
Es gibt auch die Sache mit Dampf. Da gibt es auch recht ordentliches
Vakuum. Nur die Gasmenge ist nicht besonders. Deswegen werden
Pumpen vorne drangeschaltet - die machen die Menge.
klinger