Kann mir bitte jemand eine Aufklärung zukommen lassen?
Gruß
Heiko
--
Schulungen für Blinde und Sehbehinderte in Berlin
http://www.blindenschulung.de
> Die Navisysteme brauchen unterschiedlich viel Zeit zur
> Positionsbestimmung und (neu)berechnung der Route. Diese Zeit liegt im
> Bereich von 5 Sekunden bis zu mehreren Minuten.
> Was mich daran interessiert ist, wie es das eine Navi schafft, in 5
> Sekunden die Position zu bestimmen, während das Teuerste (TomTom)
> mehrere Minuten braucht.
> Liegt dies nur daran, dass verschiedene Chipsätze verwendet wurden?
Servus
Je nach Fähigkeit des Testers kann aber das Ergebnis extrem streuen.
Differenz Zeit Positionsbestimmung:
1.) Ausschaltposition ist gleich oder verschieden zur Einschaltposition.
Unterschied vergrößert die Suchzeit.
2.) Zeitlicher Abstand zwischen ein und ausschalten.
In etwa, je länger die Zeit dazwischen, desto länger die Suchzeit.
3.) Position der Satelliten.
4.) Empfangsqualität auf Prüfposition.
5.) Empfangschip, Programm, Prozessor
Fazit: Nur wenn die Geräte gleichzeitig (<1 min) in gleichwertiger
Empfangsposition mit ähnlicher Vergangenheit eingeschaltet werden,
sind die Ergebnisse vergleichbar.
Manche Programme geben sich vorerst mit fehlender Höhe zufrieden,
andere warten stur bis alle Parameter sicher erfaßt sind.
Bei einigen Geräten kann schon der Zielpunkt ohne Ortsbestimmung
eingegeben werden, andere lassen es erst nach der Ortsbestimmung zu.
Routenberechnung:
1.) Suchtiefe, Genauigkeit und Bewertung.
Das Programm muß einen Suchbaum aufbauen und die anfangs
weniger erfolgversprechenden Pfade wieder entfernen.
Wenn also für die optimale Route der Weg zuerst vier Abzeigungen
in die Gegenrichtung verläuft, finden Programme mit Suchtiefe drei
diesen Weg nicht.
Wenn die kürzeste Weglänge auf einen einzelne Meter genau ermittelt
wird ist mehr Aufwand nötig als bei zehn Meter oder größer.
Wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit auf einer Straße nicht nur
nach dem Rang, also Autobahn, Bundes- Landestraße oder Feldweg
sondern für jede Straße getrennt bewertet wird steigt ebenso der Aufwand.
2.) Prozessor, Schneller, effizienter hilft natürlich auch.
Es ist nicht ganz so einfach wie hier beschrieben, aber als erste Info
sollte es reichen.
mfg Ka Prucha
Du stehst mit deinem Wagen in einem Parkhaus und möchtest von dort aus
zu einem anderen bestimmten Ort fahren. Du schaltest dein Navi ein.
Dann fährst du los und verlässt dieses Parkhaus. Ab jetzt braucht ein
Navi 5 Sekunden zur Routenberechnung, ein anderes aber bis zu 5 Minuten.
In einer für dich fremden Stadt sind 5 Minuten verdammt viel Zeit.
Während du ca. 5 Sekunden brauchst, um zur nächsten Kreuzung zu kommen.
Wenn ich ein Navi in Hannover das letzte Mal benutzt habe und dann erst
wieder in Stuttgart, braucht ein Navi 5 Sekunden zur Positionsbestimmung
und das Teuerste (TomTom) 5 Minuten?
ÜÜbrigens: Das Navi das am Beten im Test abggeschnitten hat, ist eine
Software für Handies. Weiß jetzt nur nicht mehr, welche das war.
Gruß Heiko
Ka Prucha schrieb:
--
Heiko Warnken <domino...@arcor.de> schrieb:
>Hallo,
>stell' dir folgendes Szenario vor:
>
>Du stehst mit deinem Wagen in einem Parkhaus und möchtest von dort aus
>zu einem anderen bestimmten Ort fahren. Du schaltest dein Navi ein.
>Dann fährst du los und verlässt dieses Parkhaus. Ab jetzt braucht ein
>Navi 5 Sekunden zur Routenberechnung, ein anderes aber bis zu 5 Minuten.
>In einer für dich fremden Stadt sind 5 Minuten verdammt viel Zeit.
>Während du ca. 5 Sekunden brauchst, um zur nächsten Kreuzung zu kommen.
Dafür gibt es Instand Fix und Co. Meinen PDA kann ich mit
vorausberechneten Bahndaten der Satelliten für 3 Tage im voraus
füttern.
Gruss Joern Weber
> Hallo, stell' dir folgendes Szenario vor:
>
> Du stehst mit deinem Wagen in einem Parkhaus und möchtest von dort aus
> zu einem anderen bestimmten Ort fahren. Du schaltest dein Navi ein.
> Dann fährst du los und verlässt dieses Parkhaus. Ab jetzt braucht ein
> Navi 5 Sekunden zur Routenberechnung, ein anderes aber bis zu 5 Minuten.
> In einer für dich fremden Stadt sind 5 Minuten verdammt viel Zeit.
> Während du ca. 5 Sekunden brauchst, um zur nächsten Kreuzung zu kommen.
>
> Wenn ich ein Navi in Hannover das letzte Mal benutzt habe und dann erst
> wieder in Stuttgart, braucht ein Navi 5 Sekunden zur Positionsbestimmung
> und das Teuerste (TomTom) 5 Minuten?
Nein, beide brauchen länger als wenn sie am gleichen Ort ausgeschaltet
wurden, aber es ist richtig das eines dann 30 Sekunden und das andere
5 Minuten benötigen kann. Der Preis verhält sich zur echten Nutzleistung
nicht linear.
Auch das Garmin nüvi 660 das ich gewonnen habe, brauchte nach dem
Einschalten oft lange bis es die Zieleingabe freigab, obwohl er manchmal
schon seit mehr als einer Minute vier Satelliten voll empfing.
Die Lösung Antenne einklappen, Zieleingabe, Antenne ausklappen und
"blind" losfahren ist nur dann sinnvoll, wenn man die Umgebung kennt.
> Übrigens: Das Navi das am Beten im Test abggeschnitten hat, ist eine
> Software für Handies. Weiß jetzt nur nicht mehr, welche das war.
Handy Navigation hat den Vorteil der aktuellsten Karten, und einer
sehr guten Wegeberechnung auf schneller externer Hardware, aber den
Nachteil der zusätzlich auflaufenden Kosten. Ist dir bekannt ob das
genannte Handy auch Offline navigieren kann?
Wenn nur Online, dann ist es für nicht zu häufige Anwendung sicher eine
gute Lösung wenn die Lautstärke und das Display ausreichen.
In einem Tal ohne Handy-Empfang und bei günstiger Satellitenposition
haben dann allerdings wieder die anderen Geräte die Nase voraus.
Das Navi, Handy, und andere mobile Geräte bald zu einem einzigen
zusammenschmelzen, steht eigentlich nur ein faltbares, drucksensitives
Display im Wege.
mfg Ka Prucha
Im Test: 14 mobile Navigationsgeräte. Preise von 226 bis 535 Euro.
Die Auswahl guter Navigationssysteme ist groß. Sicher ans Ziel führen
fast alle. Unterschiede gibt es dafür in Handhabung und Ausstattung:
Manche Geräte wie das Medion GoPal für 355 Euro umfahren Staus, warnen
bei überhöhter Geschwindigkeit und bieten sogar einen Reiseführer. Das
mit 279 Euro etwas günstigere Garmin nüwi ist spartanischer
ausgestattet, weist den Weg aber praktisch genauso gut.
Becker Traffic Assist 7927
Blaupunkt TravelPilot Lucca 5.2
Clarion MAP 770
Falk E60 Europe
Falk N220L Europe
Garmin nüvi 250W
Medion GoPal E3215
Medion GoPal P4410
Navigon 5110
Navigon 7110
Sony NV-U92T
TomTom Go 720 T
TomTom One XL T Europe
VDO Dayton PN 3000
Gruß
Stephan
"Ka Prucha" <Ka.P...@gmx.at> schrieb:
>Das Navi, Handy, und andere mobile Geräte bald zu einem einzigen
>zusammenschmelzen, steht eigentlich nur ein faltbares, drucksensitives
>Display im Wege.
Nein, eine All in One-Lösungen kannst Du jetzt schon haben. Schaue
dir mal ein eten Gerät an. http://www.eten.ch/IndexDE.htm Eine
passende Software für die Strassen und Offroad-Navigation dazu ist
TwoNav von CompeGPS.
http://www.compegps.com/2006/index.php?detail=detail&opcion=1&lang=0en&grupo=twonav&prod=155
Gruss Joern Weber
Ohne Off-Road bieten auch die deutschen Telefon-Provider Alles In
Einem-Lösungen - das von mir genannte O2 Orbit ist ein Beispiel.
Offroad muss nicht nur die Software können sondern auch die Hardware.
Die Geräte auf der schweizer Eton-Seite machen mir nicht den Eindruck,
als ob sie mechanisch einem Outdoor-Gerät von Garmin oder Magellan das
Wasser reichen könnten.
Gruß
Stephan
Stephan Behrendt <stephan....@gmx.de> schrieb:
>> Nein, eine All in One-Lösungen kannst Du jetzt schon haben. Schaue
>> dir mal ein eten Gerät an.http://www.eten.ch/IndexDE.htmEine
>> passende Software für die Strassen und Offroad-Navigation dazu ist
>> TwoNav von CompeGPS.http://www.compegps.com/2006/index.php?detail=detail&opcion=1?=0e...
>
>Ohne Off-Road bieten auch die deutschen Telefon-Provider Alles In
>Einem-Lösungen - das von mir genannte O2 Orbit ist ein Beispiel.
Korrekt. Das o2 Orbit ist IMHO eine OEM-Version des HTC Artemis, also
die gleiche Liga wie ein eten glofiish.
>Offroad muss nicht nur die Software können sondern auch die Hardware.
Und wo ist da das Problem? Achso, kommt nicht in testberichten vor und
gibt es auch nicht im Elekrotmarkt um die Ecke.
http://www.andres-industries.de/index.php
>Die Geräte auf der schweizer Eton-Seite machen mir nicht den Eindruck,
>als ob sie mechanisch einem Outdoor-Gerät von Garmin oder Magellan das
>Wasser reichen könnten.
Es ist entscheiden in welche Hülle man den Glofiish bei der
Offroad-Navigation steckt. Eine Armor-1 Box ist deutlich fester und
wasserresistenter als ein Garmin-Gerät.
http://www.andres-industries.de/armor_i.html
Sieht dann natürlich nicht so fesh und martialisch aus wie ein Garmin
GpsMap 60csx. Beim Absturz aus 1 Meter Höhe springt dabei aber auch
nicht der Batteriefachdeckel auseinander wie beim 60csx.
Gruss Joern Weber
Für eine einfache Handhabung, Befestigung am Fahrrad usw ist eine
unhandliche, schwere Hülle immer hinderlich.
Gegen die Erschütterungen am Fahrradlenker hilft eine Hülle garnicht.
PDAs mögen das auf Dauer nicht.
Die Bildschirme der PDAs bieten bei Sonne nicht die nötige Brillianz
eines Navi-Geräts.
Man muss eben entscheiden, was wichtiger ist: die eierlegende
Wollmilchsau oder Geländetauglichkeit.
Darüber kann man viel im Netz und in den Fahrad- und
Outdoorzeitschriften lesen.
Gruß
Stephan
Ja, beten hilft manchmal.
Gruss,
-tho
--
Torsten Homeyer tho AT homeyert DOT de
http://www.homeyert.net
Stephan Behrendt <stephan....@gmx.de> schrieb:
>> Es ist entscheiden in welche Hülle man den Glofiish bei der
>> Offroad-Navigation steckt. Eine Armor-1 Box ist deutlich fester und
>> wasserresistenter als ein Garmin-Gerät.
>
>Für eine einfache Handhabung, Befestigung am Fahrrad usw ist eine
>unhandliche, schwere Hülle immer hinderlich.
Wo her weist du das die Hülle schwer ist? Die Hülle ist nicht schwer
sondern leicht, das sie aus Kohlefaser-Material besteht.. Ich kann
damit mehre Stunden maschieren ohne das meine Arm dabei ermühdet.
Eine passende Fahrradhalterung gibt es von Touratech.
>Gegen die Erschütterungen am Fahrradlenker hilft eine Hülle garnicht.
>PDAs mögen das auf Dauer nicht.
Die Hülle besitzt zum einen ein Kuststoffauspolsterung, zum anderen
hat Andres Industries deren rugged PDA mechanisch nach
US-Militärstandard prüfen lassen. Hier der Link zum KFW-Gutachten:
http://www.kwf-online.de/deutsch/pruef/pruefergebnisse/aagw/mde/4407_07.pdf
Dafür verbaut Garmin aber für den GPSMap 60Cx Gehäuse die nicht einmal
einen Sturz aus 1 Meter Höhe auf harten Untergrund überleben, ohne
dass der Batterie-Deckel zerstört wird. Mechanische Festigkeit ist nun
wahrlich kein Argumen für die Garmin-Geräte.
>Die Bildschirme der PDAs bieten bei Sonne nicht die nötige Brillianz
>eines Navi-Geräts.
Das hängt ganz vom PDA-Modell ab. Inzwischen gibt es auch PDA's mit
transflektiven Displays. Beispiel Loox N560. Derartige
Pauschal-Aussage sind nicht mehr als ein Totschlag-Argument aus
vergangenen Jahren. Inzwischen ist die technische Entwicklung bei
PDA's auch nicht stehen geblieben.
>Man muss eben entscheiden, was wichtiger ist: die eierlegende
>Wollmilchsau oder Geländetauglichkeit.
>
>Darüber kann man viel im Netz und in den Fahrad- und
>Outdoorzeitschriften lesen.
LOL. Outdoor-Zeischriften als Argument. Was Zeitschriften schreiben
ist mir relativ egal, ich verlasse mich auf eigene Tests und die Tests
von Leuten denen ich vertraue. Outdoor-Zeitschriften gehören definitiv
nicht dazu, da diese technisch gar nicht in der Lage sind derartige
Dinge zu beurteilen. Ich habe auch noch nicht gelesen, das einer
dieser Zeitschriften einen Crash-Test mit GPS-Empfänger gemacht hat.
Den einzigen öfffentlichen Chrash-Test mit einem Garmin 60Cx, den ich
kenne, wurde von Uli Benker im Rahmen eines WISO-Beitrages
durchgeführt. Dieser Test ging sehr übel für Garmin aus.
Gruss Joern Weber
> Ja, beten hilft manchmal.
Aber nicht gegen TOFU und Vollquottel.
Tschüß
Dietmar
--
Lesbar quoten kann so einfach sein:
http://www.learn.to/quote
http://www.volker-gringmuth.de/usenet/zitier.htm
> Wo her weist du das die Hülle schwer ist? Die Hülle ist nicht schwer
> sondern leicht, das sie aus Kohlefaser-Material besteht..
Meines Wissens ist Otter aus Glas- nicht Kohlefaser. Und zu den 150 gr
PDA kommen dann noch mal fast genau so viel für die Box dazu.
> hat Andres Industries deren rugged PDA mechanisch nach
> US-Militärstandard prüfen lassen. Hier der Link zum KFW-Gutachten:
Das Teil wiegt ja schon alleine ein halbes Pfund, mit Otter-Hülle also
400 gr! Ich jedenfalls möchte nicht soviel Gewicht mit mir
herumschleppen.
In dem verlinkten Gutachten werden leider nicht näher spezifizierte EN-
Normen als Basis für die Prüfung der Witterungsunempfindlichkeit
genannt, nix US-Army
> Dafür verbaut Garmin aber für den GPSMap 60Cx Gehäuse die nicht einmal
> einen Sturz aus 1 Meter Höhe auf harten Untergrund überleben, ohne
> dass der Batterie-Deckel zerstört wird. Mechanische Festigkeit ist nun
> wahrlich kein Argumen für die Garmin-Geräte.
Mag sein; mein HTC fiel mir schon zweimal aus Brusthöhe auf die Straße
und trug nur Schrammen davon. - Soviel zu reproduzierbaren
Testbedingungen.
> >Die Bildschirme der PDAs bieten bei Sonne nicht die nötige Brillianz
> >eines Navi-Geräts.
> Pauschal-Aussage sind nicht mehr als ein Totschlag-Argument aus
> vergangenen Jahren. Inzwischen ist die technische Entwicklung bei
> PDA's auch nicht stehen geblieben.
Ich musste tatsächlich feststellen, dass in diesem Jahr die Technik
wohl noch schneller fortschreitet, als ich dachte. - Wobei das
natürlich für alle Gerätetypen gilt.
> LOL. Outdoor-Zeischriften als Argument. Was Zeitschriften schreiben
> ist mir relativ egal, ich verlasse mich auf eigene Tests und die Tests
Trekking-Bike hatte einen guten Test und was Thomas Froitzheim in der
Radwelt und in Rad fahren schreibt, ist ebenso fundiert. Ich bewundere
dich, dass du anscheinend Zeit und Geld hast, dir einen
Gerätequerschnitt zu kaufen und mit reproduzierbaren Prüfungen zu
testen.
Aber noch mal zur Eingangsfrage. Mein O2 Orbit benötigt zwischen unter
10 sec und mehreren Minuten, bis er nach dem Einschalten GPS-Signale
verarbeitet; ich nutze QuickGPS. Ich sehe folgende Gründe für die
teils langen Zeiten: starke Bewölkung, Abschattung durch Gebäude oder
den eigenen Körper (PDA in der Jackentasche), ungünstige Position der
Satelliten.
Im von mir schon erwähnen Test von tragbaren Navis de StiWa von April
07 wurde auch das getestet. Die Startzeit nach 12 Stdn Pause mit
Abschalten und Positionswechsel betrug zwischen 30 und 85 sec. Die
Zeit nach 15 Min Pause betrug zwischen 3 und 37 sec. Navigon Transonic
7000 schneidet dabei am besten ab, die beiden TomToms liegen im
Mittelfeld.
Gruß
Stephan
Stephan Behrendt schrieb in de.alt.technik.gps:
>> Wo her weist du das die Hülle schwer ist? Die Hülle ist nicht schwer
>> sondern leicht, das sie aus Kohlefaser-Material besteht..
>
>Meines Wissens ist Otter aus Glas- nicht Kohlefaser. Und zu den 150 gr
>PDA kommen dann noch mal fast genau so viel für die Box dazu
Die Unterschale ist aus Polycarbonat, die Oberschale aus
Glasfaserverstärkten ABS. Die Box wiegt 220 Gramm. Getragen wird sie
mit einer Handschlaufe aus Neopren, so das man sie nicht umklammern
muss.
>> hat Andres Industries deren rugged PDA mechanisch nach
>> US-Militärstandard prüfen lassen. Hier der Link zum KFW-Gutachten:
>
>Das Teil wiegt ja schon alleine ein halbes Pfund, mit Otter-Hülle also
>400 gr! Ich jedenfalls möchte nicht soviel Gewicht mit mir
>herumschleppen.
Der rugged PDA von Andres benötigt nicht unbedingt eine Otterbox, da
er von Hause aus eine Outdoor-Hülle besitzt.
>In dem verlinkten Gutachten werden leider nicht näher spezifizierte EN-
>Normen als Basis für die Prüfung der Witterungsunempfindlichkeit
>genannt, nix US-Army
Quote-Marder ;-), die US-Militärnorm bezog ich auf die mechanische
Festigeit. Zitat aus dem Gutachten:
"Betriebssicherheit bei "starkem Niederschlag" und Stoß (Freifallen 1m
auf Beton)"
Das ist zum einen US MIL 810F 516-4 und zum anderen die DIN EN 60529.
>> Dafür verbaut Garmin aber für den GPSMap 60Cx Gehäuse die nicht einmal
>> einen Sturz aus 1 Meter Höhe auf harten Untergrund überleben, ohne
>> dass der Batterie-Deckel zerstört wird. Mechanische Festigkeit ist nun
>> wahrlich kein Argumen für die Garmin-Geräte.
>
>Mag sein; mein HTC fiel mir schon zweimal aus Brusthöhe auf die Straße
>und trug nur Schrammen davon. - Soviel zu reproduzierbaren
>Testbedingungen.
MIL 810F 516-4 spezifiziert die Testbedingungen schon recht genau.
>> LOL. Outdoor-Zeischriften als Argument. Was Zeitschriften schreiben
>> ist mir relativ egal, ich verlasse mich auf eigene Tests und die Tests
>
>Trekking-Bike hatte einen guten Test und was Thomas Froitzheim in der
>Radwelt und in Rad fahren schreibt, ist ebenso fundiert. Ich bewundere
>dich, dass du anscheinend Zeit und Geld hast, dir einen
>Gerätequerschnitt zu kaufen und mit reproduzierbaren Prüfungen zu
>testen.
Nö ich kaufe mir die Geräte nicht selber, sondern kenne Leute die
seriöse Test machen um danach Entscheidungen zu treffen. Ein Kumpel
von mir hat die leivolle Erfahrung mit den 60 CX auch machen müssen.
Mein eigener alter Geko 201 ist da noch robuster gebaut. Die etrex
Geräte waren IMHO auch noch solider gebaut. Jedenfalls so lange sich
der Gummi, welcher als Stoßdämpfer vorgesehen war, nicht auflöste.
>Aber noch mal zur Eingangsfrage. Mein O2 Orbit benötigt zwischen unter
>10 sec und mehreren Minuten, bis er nach dem Einschalten GPS-Signale
>verarbeitet; ich nutze QuickGPS.
Ich verwende ebenfalls QuickGPS bei meinem Loox N560. (Dieser ist aber
nicht von Andres Industries gepanzert, da ich schon seit Jahren eine
Armor1 besitze.)
> Ich sehe folgende Gründe für die
>teils langen Zeiten: starke Bewölkung, Abschattung durch Gebäude oder
>den eigenen Körper (PDA in der Jackentasche), ungünstige Position der
>Satelliten.
Die Bewölkung ist ist meiner Erfahrung nach zweitrangig. Das Elekrolyt
in den Blättern der Bäume ist aber ein erstklassiger Schirm. Die
Position am Körper ist entscheidend. Ich habe da gerade versuche dazu
gemacht und eine externe Bluetooth Maus die ich in der Huttasche hatte
und die interne Maus des PDA am Gürtel parallel miit Compe-GPS
geloogt. Die Aqisationszeit der externen GPS-Maus war deutlich besser
als der am Gürtel getragenen. Hier spielt der Öffnungswinkel der Maus
gegen den Himmel und die Abschatung durch den eigenen Körper
vermutlich die entscheidende Rolle. Im Wald ist jeder Meter den das
Gerät höher getragen wird entscheidend. Mann kann sich das auf ein
Blatt Papier aufmalen und wird feststellen, dass das Gerät einen umso
größeren Ausschnitt des Himmels "sieht" je höher es getragen wird.
Gruss Joern Weber