Am Wed, 22 Nov 2023 09:16:58 +0100 schrieb Torsten Mueller:
> Argh.
>
> Gestern große Geburtstagsparty zum 60. [1] Ja, am Dienstag, und an einem
> mir fremden Ort, also 25km übers Land, bei Dunkelheit, Regen und
> Berufsverkehr [2]. Aber man hat ja eine Äpp, die weiß, wo's langgeht.
>
> Die Hälfte der Strecke kannte ich. Da konnte sich das Ding schonmal
> warmlaufen, und was mir gesagt wurde, stimmte sogar. Abgesehen davon,
> daß ich trotzdem dreimal anders gefahren bin, es hat sich immer wieder
> gefangen und Richtiges abgesondert. Es war also verläßlich, gut zu
> wissen.
>
> So huschte also Kuhdorf für Kuhdorf vorbei, d.h. ich hindurch. Mitten in
> einem solchen, wo die Kühe wie Fußgänger durch die Straßen schlendern,
> sagte es plötzlich "Rechts abbiegen." Ich dachte, ich sei ja jetzt
> ziemlich nah am Ziel, Nahbereich also, OK, machste. Dann allerdings
> gleich nochmal "Rechts abbiegen." und dann noch fünf, sechs weitere Male
> immer wieder "Rechts abbiegen." Selbst im Dunkeln allerdings hab ich
> sowas wie einen eingebauten Kompaß, der mir sagt, daß der Vollkreis nun
> sicher bald erreicht sein wird.
Laß mich raten, Google-Maps auf dem Händi?
Das hatte ich letzte Woche genauso auch schon, in Köln. Ich fahre zur Zeit
einen Dienstwagen, indem ich eigentlich mein Händi wie USB-Kabel mit dem
Infotainment-System (ja, so heißt das!) koppeln könnte, aber der
Wolfsburger Hersteller verlangt für die Freischaltung einen bescheidenen
Obulus von 650 Euronen.
Also habe ich nun mein Händi auf einem wackligen Saugnapf-Halter, den ich
für stolze 8 Euro bei Amazon geschossen habe. Das geht natürlich auch, aber
irgendwie ist es blöd, auf so ein Mäusekino-Display zu starren wenn man ein
paar Zentimeter darunter einen dreimal so großen Bildschirm hat, der
aber... Unmut!
Irgendwo im Kellerregal schlummert noch ein ca. 15 Jahre altes Tomtom-Navi,
vielleicht reaktiviere ich das mal.
Und irgendwo da unten ist auch noch meine Carin von Phillips, die damals
ein Schweinegeld gekostet hat und in meinem MX-5 verbaut war. Da mussten
beim Einbau durch die Fachwerkstatt extra Kabel zu den Rädern gezogen
werden, die die Umdrehungen maßen und daraus die zurückgelegte Strecke
extrapolierten, ganz ohne Internet und GPS. Das Teil hatte sogar eine
Fernbedienung (obwohl das Mazda-Cockpit sehr eng war, hätte man das Navi
vom dort nicht vorhandenen Rücksitz bedienen können!), und eine TCM-Antenne
für Staumeldungen, die per FM-Radio hineinkamen.
Grüße,
Frank