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"Grufties gegen Rechts"

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Frank Lachmann

unread,
Jul 5, 1998, 3:00:00 AM7/5/98
to

Nein, ich will das Thema jetzt nicht wieder aufwaermen, aber ... hat
jemand die neue Zillo (& gelesen)? News, Seite 6.

Beim Verein "Grufties gehen Rechts" ist "ein Booklet erhaeltlich, das
beispielhaft einige Bands, Zeitschriften und Organisationen nennt, die
versuchen, die schwarze Szene mit rechtsradikalem, fremdenfeindlichen
oder nationalsozialistischen Gedankengut zu verbinden und nennt auch
jene beim Namen, die sich gegen die braune Flut engagieren, wie Deine
Lakaien oder Das Ich."

ARGH!

Allein schon diese ekelhafte Formulierung. Dachte, den 'Pranger' haette
man abgeschafft!? Kommt mir jedenfalls von der Beschreibung her wie eine
"Liste" vor, aehnlich denen, die angeblich in Nazi-Kreisen "kursieren",
in denen "linke Zecken" namentlich und mit Bild aufgelistet sind. Nein,
ich hab' besagtes Booklet nicht, aber ich "befuerchte schlimmes". :(

Hat jemand das Ding!? Steht weder Telefon- noch Faxnummer oder Mail-
Adresse dabei, sonst haette ich's mir schon mal bestellt.

Grufties gegen Rechts / Music For A New Society
c/o St. Pauli-Str. 10-12
28203 Bremen

(Wobei ich mal annehme, dass das "c/o" vor "Music For A New Society"
hingehoert, nicht vor die Adresse - aber so stand's im Zillo.)

--
fr...@argh.net * http://www.argh.net/frank/ * fon o3677 - 2o3o63

The Watchman

unread,
Jul 6, 1998, 3:00:00 AM7/6/98
to

Frank Lachmann schrieb in Nachricht <359F6C4F...@argh.net>...


>Nein, ich will das Thema jetzt nicht wieder aufwaermen, aber ... hat
>jemand die neue Zillo (& gelesen)? News, Seite 6.
>
>Beim Verein "Grufties gehen Rechts" ist "ein Booklet erhaeltlich, das
>beispielhaft einige Bands, Zeitschriften und Organisationen nennt, die
>versuchen, die schwarze Szene mit rechtsradikalem, fremdenfeindlichen
>oder nationalsozialistischen Gedankengut zu verbinden und nennt auch
>jene beim Namen, die sich gegen die braune Flut engagieren, wie Deine
>Lakaien oder Das Ich."
>
>ARGH!
>
>Allein schon diese ekelhafte Formulierung. Dachte, den 'Pranger' haette
>man abgeschafft!? Kommt mir jedenfalls von der Beschreibung her wie eine
>"Liste" vor, aehnlich denen, die angeblich in Nazi-Kreisen "kursieren",
>in denen "linke Zecken" namentlich und mit Bild aufgelistet sind. Nein,
>ich hab' besagtes Booklet nicht, aber ich "befuerchte schlimmes". :(


Hi!

Oh, geht das schon wieder los. Demnächst gibt es noch eine Liste welche
Bands schwul sind, welche sich kommerziell vermarkten, nur deutsche, harte
Texte verwenden etc. Ich dachte die verantwortlichen Menschen hätten aus der
Geschichte beim X-Mas Festival damals in Hamburg gelernt.

Jedoch würde mich auch mal wieder interessieren, welche Bands seit damals
hinzugekommen sind, bzw. welche Bands sich mal wieder selbst beweihräuchern
mit political correctness (Das Ich, etc.)

Armin, der auf unbeschwerten Musikgenuß hofft.


___________________________________________________________________
the watchman at icq # 9272658 /
http://www.rz.unibw-muenchen.de/~97ka0258
___________________________________________________________________

Nils Altenbach

unread,
Jul 8, 1998, 3:00:00 AM7/8/98
to
Frank Lachmann wrote:
>
> Nein, ich will das Thema jetzt nicht wieder aufwaermen, aber ... hat
> jemand die neue Zillo (& gelesen)? News, Seite 6.
>
> Beim Verein "Grufties gehen Rechts" ist "ein Booklet erhaeltlich, das
> beispielhaft einige Bands, Zeitschriften und Organisationen nennt, die
> versuchen, die schwarze Szene mit rechtsradikalem, fremdenfeindlichen
> oder nationalsozialistischen Gedankengut zu verbinden und nennt auch
> jene beim Namen, die sich gegen die braune Flut engagieren, wie Deine
> Lakaien oder Das Ich."
<schnipp>

Hmmm... im Prinzip sage ich zwar immer, dass man vorsichtig sein muss,
sich nicht mit den Rechten einlassen sollte, aber man muss auch
aufpassen, dass man keine Hexenjagd entfesselt. Ich bin selbst ne "Linke
Zecke" und habe auch durchaus mal geplant, ein paar Songtexte mit linken
Inhalten zu schreiben, aber ich gehe nicht gleich auf alles los, was
irgendwie moeglicherweise als "rechts" gedeutet werden kann, ich mache
mir viel mehr Sorgen ueber den schleichenden Rechtsdrift in der CDU/CSU,
die wohl offenbar Waehler von der DVU abziehen wollen...

-- Lord BlackLight
http://www.ph-cip.uni-koeln.de/~abach/blacklight.html

GoPS3Mu5DJ2 THJtYdm PShPeR B20/20Bk!"1 cLBr-s8G)M( V6S
M3p1wD ZGoGoiPuPurTeiFadMeJaj C8ocp a23-(19) n5M b44 H175
g5T??9?A m)EaNo(@Z4 w7! v5RM r5E p7Z677Rd D87!* h5(TNr)
sM9M SsYn k5msp N1096CNWH RdM LdeNRW6

Lady Doom

unread,
Jul 8, 1998, 3:00:00 AM7/8/98
to
Frank Lachmann wrote:
>
> Nein, ich will das Thema jetzt nicht wieder aufwaermen, aber ... hat
> jemand die neue Zillo (& gelesen)? News, Seite 6.
> [-gekürzt-]

>
> Hat jemand das Ding!? Steht weder Telefon- noch Faxnummer oder Mail-
> Adresse dabei, sonst haette ich's mir schon mal bestellt.

HalliHallo!!
Im Mai erhielt ich im Zusammenhang mit dieser Diskussion folgenden
Text als email (er stellt wohl das Info-Blatt dieser Initative dar).
Aber: WARNUNG LANGER LANGWEILIGER TEXT MIT DOLLEN GORMATIERUNGEN!!!!!

here it goes:

"Hier ein Beitrag zu eurem Thread: Das Original ist ein WW95.Doc bei
der
Umwandlung sind nat=FCrlich s=E4mtliche Formatierungen und Bilder
fl=F6te=
n gegangen.
Das Original gibt=92s dann bei uns zu bestellen. Ist kurzfristig extra
f=FC=
r
Leipzig gemacht worden.

F=FCr das Kollektiv
DJ Eric Bremen

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

"Erst die, die anders sprechen
dann die, mit dunklen Haaren
dann die, die anders denken
schlie=DFlich die eigene Art -

die Brut!
Marschiert durch Blut
mi=DFbraucht, brandmarkt das Symbol
br=FCllt euphorisch, unwissend zu den Denkenden

die Brut!
Der F=FChrer bleibt verborgen
unbefleckt der wei=DFe Kragen
er wartet um zu richten
auch R=F6hm war nur ein 'brutaler Schl=E4ger'."

(Goethes Erben, Die Brut 1992)


"The Philosophers have only interpreted the world in different ways.
The
point, however, is to change it." (Aufschrift auf dem Grab von Karl
und J=
enny
Marx im Highgate Cemetery, London)


Angesichts der Tatsache, da=DF sich auch in Teilen der Dark Wave /
Gothic=
-Szene
seit einiger Zeit rechtsextreme, nationalistische und neofaschistische
Tendenzen breit machen (wie teilweise auch schon bei Ska, Punk, Heavy
Met=
al
und Techno) wollen wir - verschiedene Wave/Gothic/EBM und Industrial-
DJ'=
s aus
Bremen - uns als Teil dieser Szene von diesen Umtrieben =F6ffentlich
distanzieren. Gerade weil wir wissen, da=DF es Quatsch ist, die ganze
sch=
warze
Szene als rechts abzustempeln, halten wir es f=FCr unabdingbar, sich
klar=
von
rechten Str=F6mungen, Bands, Zeitungen und Labels abzugrenzen.
Rechtsradi=
kale
Bestrebungen innerhalb unserer vielf=E4ltigen Sub-Kultur d=FCrfen
genauso=
wenig
wie in Politik und Gesellschaft geduldet werden. Wir wollen das
Schweigen=

brechen!

Anl=E4sse gibt es genug:

P im "Independent-Musik Magazin" "Zillo" (nach eigener Angabe
"alternativ-individuell-independent") erschien im Februar 1996 eine
Anzei=
ge
der rechtsradikalen Zeitung "Junge Freiheit"1. Dies wurde erst durch
die
Proteste des Hamburger Wave-Labels "Strange Ways" (Goethes Erben und
ande=
re
Bands) bekannt.

P ebenfalls durch die Proteste von "Strange Ways" wurde bekannt, da=DF
si=
ch
zudem mit Peter Bo=DFdorf2 ein st=E4ndiger Redakteur der "Jungen
Freiheit=
" und
organisierter Neonazi bei der "Zillo" als Autor etabliert hatte.

P 1996 erschienen im in Berlin erscheinenden und bundesweit
vertriebenen
Veranstaltungskalender "Black Book" wiederholt Kleinanzeigen der
rechtsradikalen Zeitung "Europakreuz", die ihre Bestelladresse nach
eigen=
en
Angaben in "Berlin - Preu=DFen" hat! Erst nachdem zahlreiche
LeserInnen a=
us der
"schwarzen Szene" dagegen protestiert hatten, entschied sich der
Herausge=
ber
zu einer Herausnahme der Anzeigen. Im gleichen Atemzug gibt er
allerdings=
auch
bekannt, da=DF er den Herausgeber des "Europakreuz" pers=F6nlich
kennt.

P 1996 produzierte der alt-rechte Werner Symanek eine Doppel-CD zu
Ehren =
der
Nazi-Filmerin Leni Riefenstahl3, auf der alle Bands vertreten sind,
die i=
m
rechtslastigen Teil der Gothic-Szene Rang und Namen haben: Forthcoming
Fi=
re,
Strengh Through Joy ("Kraft durch Freude"), Death In June, Allerseelen
un=
d
viele andere. Der Vertrieb dieser CD l=E4uft =FCber Symaneks eigenen
Verl=
ag, den
"Gesellschaft Verlag & Agentur Werner Symanek" (VAWS) in Bingen. Der
VAWS=

vertreibt u.a. die "Unabh=E4ngigen Nachrichten" des ultrarechten
"Unabh=E4=
ngigen
Freundeskreises". Dessen Mitarbeiter fielen immer wieder wegen
Volksverhe=
tzung
oder Aufstachelung zum Rassenha=DF auf. Symanek arbeitet auch mit dem
rec=
hten
Arun-Verlag zusammen (der verlegt B=FCcher aus dem rechten und extrem
rec=
hten
Spektrum zu "Gro=DFdeutschland" und "Multikulturelle Gesellschaft" und
heidnisch-esoterische B=FCcher).

P die 1980 von Douglas Pearce, Patrick Leagas (alias O'Kill) und Tony
Wak=
eford
(auch: Sol Invictus) gegr=FCndete "Kult-Band" Death In June bezieht
sich =
in
ihrem Namen auf den Todesmonat des SA-F=FChrers Ernst R=F6hm, welchen
Pea=
rce als
"sozialistisches" Element im Nationalsozialismus sieht."Auf der Suche
nac=
h
einer zuk=FCnftigen politischen Perspektive stolperten wir =FCber den
nationalistischen Bolschewismus, der sich wie ein Leitfaden durch die
Hierarchie der SA zog. Leute wie Gregor Strasser und Ernst R=F6hm
4(...) =
fielen
uns auf. (...) Man kann sich fragen, ob R=F6hm im Falle eines Sieges
=FCb=
er Hitler
den 2. Weltkrieg verhindert h=E4tte." (D. Pearce in Zillo 2/92). (Die
gle=
iche
These versuchen Neonazis seit Jahren in Zusammenhang mit dem
ehemaligen
Hitlerstellvertreter Rudolf He=DF in der =D6ffentlichkeit zu
lancieren, u=
m ihn als
"Friedensk=E4mpfer" darzustellen und den falschen Eindruck zu
erwecken, e=
s h=E4tte
bei den Nazis auch "gute Str=F6mungen" gegeben.) Death In June
ver=F6ffen=
tlichten
auf ihrer LP "Brown Book" das Horst-Wessel-Lied (DIE Hymne des
Nationalsozialismus) und auf der CD "Sun Dogs" einen Song mit dem
unglaublichen Titel "Rose Clouds Of Holocaust". Bandsymbol ist ein
ver=E4=
nderter
SS-Totenkopf. Die Band unterst=FCtzte durch Auftritte den Wahlkampf
der
russischen "Nationalbolschewistischen Front", einer rechten und
nationalistischen Partei. Pearce =E4u=DFert in einem Interview mit der
Wave-Zeitung "Glasnost" gro=DFes Verst=E4ndnis f=FCr ostdeutsche
Pogrome =
gegen=FCber
"Zigeunern". W=E4hrend der blutige Krieg im ehemaligen Jugoslawien in
vol=
lem
Gange war, besuchte Douglas Pearce ein Quartier der faschistischen
kroati=
schen
HOS-Miliz (nachzulesen in einem Interview mit der neurechten Zeitung
"Sig=
ill"
3/96). Death In June waren - wie ein Plattencover stolz verk=FCndet -
die=
erste
britische Band, die in Kroatien aufspielte, seit der v=F6lkermordende
Balkankrieg begann. Der Erl=F6s der CD "Something Is Coming - Live And
St=
udio
Recordings From Croatia" (1993) sollte einer Milit=E4rklinik in
Kroatien =
zugute
kommen. Die beiden CD's tragen die rot-wei=DFe Nationalfahne von
Kroatien=
=2E
Death In June weigerten sich 1992 beim "Dark X-Mas"-Festival in
Hamburg e=
ine
von der deutschen DarkWave-Band "Das Ich" verfa=DFte Erkl=E4rung gegen
Fa=
schismus
und Neonazismus anl=E4=DFlich der Pogrome in Hoyerswerda zu
unterzeichnen=
, sagten
ihren Auftritt ab und spielten statt dessen in Bochum.

Laut Aussage von Deine Lakaiens Ernst Horn weigerte sich Death In June
au=
ch
1994 beim "Festival Of Darkness" eine gemeinsame Erkl=E4rung der Bands
ge=
gen
Rassismus und Neonazismus zu unterschreiben. Dadurch war zwar der
Auftrit=
t von
Death In June geplatzt, nicht jedoch ihr Status als Kult-Band. Patrick
O'=
Kill
(ex-Death In June, sp=E4ter Six Comm/Mother Destruction) machte eine
Kehr=
twende
und distanzierte sich inzwischen unter Hinweis auf Rassismus und
Intolera=
nz
von der Gruppe. Er gesteht ein, da=DF das, was mal als Provokation in
den=

"linken 80ern" gedacht war in etwas tats=E4chlich Negatives
umgeschlagen =
ist.
Seine "menschenverachtende Phase" sei Vergangenheit.5

P Forthcoming Fires Frontmann Josef Klumb (alias Jay Kay) pries im
Sommer=
1995
in einem Interview Jan van Helsing, der die New-Age- und
Esoterik-Szene m=
it
den abgeschmacktesten Verschw=F6rungstheorien beliefert und gr=FC=DFt
ihn=
gerne auch
mal auf Plattencovern. Van Helsing l=E4=DFt in seiner antisemitischen
Par=
anoia von
den gef=E4lschten "Protokollen der Weisen von Zion" bis zum
Nazi-Antisemi=
tismus
kaum etwas aus. Der zweite Band seines Machwerkes
"Geheimgesellschaften" =
wurde
im Februar 1996 in der Schweiz wegen Versto=DFes gegen das
Anti-Rassismus=
-Gesetz
beschlagnahmt. "Jay Kay" selbst erkl=E4rt in einem Interview mit der
"Jun=
gen
Freiheit" Gothic anma=DFenderweise zu einer gewisserma=DFen "deutschen
Mu=
sik"
(noch nie was vom "Batcave Club" geh=F6rt?) und verk=FCndet im Februar
19=
96 an
gleicher Stelle: "Ich glaube an die Lichtgestalt dieser gesch=E4ndeten
Na=
tion".
Das war dann auch dem Label der Band "Hyperium & Hypnobeats" zuviel.
Das =
Label
sagte sich in einer =F6ffentlichen Erkl=E4rung von Forthcoming Fire
los u=
nd
verweigerte eine Vertragsverl=E4ngerung.

"So we're different colours and different creeds /
And different people have different needs
It's obvious you hate me
Though I' ve done nothing wrong
I' ve never even met you
so what could I have done?

People Are people
so why should it be
you and I should get along so awfully"

( People are People - Depeche Mode)

P Allerseelen verwenden auf einem Plattencover ein Mosaik aus der
Wewelsb=
urg.
Die Wewelsburg war die Ordensburg und Sitz des Ahnenerbes der
"Forschungsorganisation" der Waffen-SS! Ihr Frontmann "Kadmon"
erkl=E4rte=
auf
den Vorwurf, nazistische Symbole zu benutzen, da=DF das ja wohl auch
o.k.=
sei,
"wenn die Demokratie keine sch=F6nen Symbole hervorbringt!".
P bei einem Auftritt der italienischen Gothic-Band "Kirlian Camera" im
Ma=
i
1998 in Ostberlin zeigte die Band in einer Dia-Show Bilder von
Hakenkreuz-Monumenten und Hitlergr=FC=DFen und verabschiedete sich
anschl=
ie=DFend
mit der neonazistischen Variante des Hitlergru=DFes.

P bereits seit 1993 erscheint in Dresden die Zeitschrift "Sigill"
(Untertitel: "Magazin f=FCr die konservative Kulturavantgarde
Europas"), =
die
auch in diversen "schwarzen" (Platten-) L=E4den verkauft wird.
"Sigill" v=
ersucht
sich in einer Mischung aus MusikMagazin, in dem der Kern der rechten
Dark-Wave-Szene zu Wort kommt (Death In June, Allerseelen, Radio
Werewolf=
, Sol
Invictus u.a.) und Bez=FCgen zum germanisch-keltischen Heidentum und
zu "=
Neuen
Rechten" wie Stefan Ulbrich vom bereits erw=E4hnten Arun-Verlag. Beim
"Internationalen Wave-Gothic Treffen" 1997 in Leipzig konnte "Sigill"
uns=
eres
Wissens ohne gr=F6=DFere Proteste einen Infostand abhalten, hinter dem
si=
ch in
beigen Hemden gekleidete Jungnazis postiert hatten. Nochmal Ernst Horn
(D=
eine
Lakaien): "(Sigill) - das ist f=FCr mich ganz klar eine
neofaschistische
Zeitung. Da gibt es f=FCr mich gar keine Diskussion." Und Alexander
Velja=
nov
(ebenfalls Deine Lakaien): "Das erschreckende ist ihre 'Mailorder'...
Was=
da
an Literatur geboten wird ist an der Grenze vorbei. V=F6llig
indiskutabel=
,
eindeutig rechtsradikale Literatur. Wenn da gleichzeitig Platten von
uns
angeboten werden w=FCrden, w=FCrde ich mich ganz vehement dagegen
wehren.=
Ich
hoffe, da=DF das auch unsere Kollegen tun werden." (zitiert nach:
Antifa-INFO-Blatt Nr. 35).


"Ich verabscheue Rassismus." (Sean Brennan / London After Midnight6)6

Was wollen die Nazis eigentlich von uns?

Die wiederholten Versuche, vor allem von Seiten der neurechten
Zeitungen
"Junge Freiheit" (JF) und "Sigill", in der Dark Wave / Gothic - Szene
mit=

ihren Ideologien Fu=DF zu fassen, werden erst verst=E4ndlich, wenn man
de=
n
ideologischen Hintergrund der "Neuen Rechten" kennt. Ihr strategischer
Ko=
pf
f=FCrs Bedienen von Jugend- und Musik-Szenen ist der langj=E4hrige
"Junge=

Freiheit"-Redakteur und Stipendiat der CDU-nahen
Konrad-Adenauer-Stiftung=

Roland Bubik. In der JF machte Bubik zun=E4chst durch seine "mit
sp=E4tpu=
bert=E4ren
Ernst-J=FCnger-Phantasien aufgeladene Begeisterung f=FCr Techno von
sich =
reden"
(zitiert nach: SPEX Mai 1996). Sein Traum von "Stahlgewittern als
Freizeitspa=DF" veranla=DFte denn auch "Die Woche", den Techno-DJ
Westbam=
gegen
ihn antreten zu lassen. Bubik vollzog bald eine Kehrtwendung, da die
Techno-Szene wenig geneigt schien, ihn und seinesgleichen als
"F=FChrer"
anzuerkennen. Daraufhin distanziert sich Bubik von Techno, bezeichnet
ihn=

pl=F6tzlich als "seelische Vergewaltigung durch Beat-Computer und
Masse."=
(SPEX
Mai 1996). Ein alternatives Schlachtfeld f=FCr den Kulturkampf hatte
Bubi=
k dann
in einem Beitrag zu dem Sammelband "Die selbstbewu=DFte Nation"
ausgemach=
t: die
"Gothic Szene". Bubik: "Da offenbart sich unversehens die Sehnsucht
nach =
dem
Mystischen..." Hieran gelte es anzukn=FCpfen, denn die Rechte stehe
"vor =
einem
gro=DFen Wagnis: Sie mu=DF sich emotional erfahrbar als die 'Partei
des e=
chten
Lebens' durch Medienmittel darstellen, die hochgradig artifiziell
sind."(=
aus:
"Die selbstbewu=DFte Nation"). Anl=E4=DFlich der Verleihung des
"Zillo"-P=
reises an
Tilo Wolff (Lacrimosa) ver=F6ffentlichte Bubik in der "Jungen
Freiheit" e=
ine
Reportage, die die Vorhaben der "Neuen Rechten" mit uns (!) klarer
verdeutlicht: "Deutschland ist das Zentrum einer Musikkultur geworden,
di=
e
ihre Wurzeln im antimodernistischen Gestus der 'Gothic-' (gemeinhin
auch
Gruft-) Szene besitzt. (...) Dieses Gemisch birgt eine Sprengkraft,
vor d=
er
sich alteingesessene Sittenw=E4chter des Musik-Mainstreams in Acht
nehmen=

m=FCssen. Wenn das Mystische und Irrationale, der Wunsch nach

anti-aufkl=E4rerischer Innenschau und gelebter Transzendenz ihre
Stimme i=
n der
Jugendkultur finden, ist der =E4sthetische Konsens des Westens
durchbroch=
en.
Wenn die Bezugspunkte Mittelalter und deutsche Geisteskultur
darstellen s=
tatt
'Love and Peace', wenn die Seele gegen den Intellekt ins Feld
gef=FChrt w=
ird -
dann schneidet sich ein Keil in das Establishment oberfl=E4chlicher
Beliebigkeit. Da=DF derartige Tendenzen immer deutlicher vernehmbar
werde=
n,
daran hat das 'Zillo' entscheidenden Anteil." ("Junge Freiheit" 4/96)
"Die Schlacht ist die Arena
das Ende vorbestimmt
durch all jene, die dem blutigen Treiben weiter zujubeln
Menschheit! Erfreue Dich Deiner bunten Uniform!"
(Goethes Erben - Zinnsoldaten)

Oder wie es Filip Dewinter, Fraktionsvorsitzender des rechten Vlaams
Blok=

(Belgien), in einem Interview mit dem bereits erw=E4hnten
Peter-Bo=DFdorf=
("Junge
Freiheit"/"Zillo") ausdr=FCckte, antwortend auf die Frage nach der
kultur=
ellen
Strategie der =D6ffnung des Vlaams Blok "zur modernen Jugendkultur":
"Die=

Jugendkultur als dekadent und verwerflich abzutun, erscheint mir
v=F6llig=

verkehrt. Nat=FCrlich gibt es Ausw=FCchse, beispielsweise Drogen,
Homo-Eh=
e und
Permissivit=E4t (=3DFreiz=FCgigkeit/Anti-Autorit=E4res). Das bedeutet
abe=
r doch nicht,
da=DF man das Kind mit dem Bade aussch=FCtten soll. Wir m=FCssen
versuche=
n, Anschlu=DF
an die heutige Jugendkultur zu finden. Wenn es uns nicht gelingen
sollte,=
uns
von einem verkrampften Konservatismus loszusagen, der alles, was mit
Jugendkultur zu tun hat, von Rock'n'Roll bis Jeans, als 'des duivels'
(de=
s
Teufels) betrachtet, bef=FCrchte ich, da=DF wir jede Symphatie
verlieren =
werden."
("Junge Freiheit" 35/95)

Wir wollen nicht zum Versuchskaninchen von durchgeknallten Nazis und
rassistischen Spie=DFern werden, f=FCr die unsere Sub-Kultur nur
Mittel f=
=FCr ihre
ureigenen Zwecke ist!

Wir finden es erschreckend, wie unkritisch auch in Bremen auf so etwas
reagiert wird. Denn leider bleiben wir auch in Bremen von rechten
Unterwanderungs-Versuchen nicht verschont. Als Beispiel mag eine -
zun=E4=
chst
eher unauff=E4llige - v=F6llig unkritische Buchbesprechung =FCber den
Bi=
ldband
"Aktfotographie der 30er und 40er Jahre" in der Ausgabe Nr. 13
(Dez./Jan.=

97/98) des ansonsten r=FChrigen schwarzen Veranstaltungskalenders
"Schre=
i"
(Bremen) dienen. Das Buch wird von dem bereits erw=E4hnten Werner
Symanek=
im
faschistischen VAWS-Verlag herausgegeben, dessen Bezugsadresse auch
genan=
nt
wird. Positiv vermerkt der Autor u.a., da=DF die Nazis 1942 die
Polizeior=
dnung
des Badewesens lockerten! "Und das zu einer Zeit, mit der die meisten
Men=
schen
alles aber nicht Aktfotografie assoziieren." (Zitat: "Schrei")!!! Wir
k=F6=
nnen
dem Autor hiermit bestellen, da=DF unsere Assoziationen mit dem Jahre
194=
2
sicherlich auch weiterhin sein werden: ein von den Nazis entfachter
Weltk=
rieg,
die Vernichtung der europ=E4ischen Juden in den Gaskammern, die
Ermordung=
von
Millionen Menschen durch die Nazi-Barbarei. Wir finden es unglaublich,
da=
=DF
sich anscheinend niemand aus der Redaktion an der Besprechung
gest=F6rt h=
at.

Angesichts der nach wie vor beinahe t=E4glich stattfindenden
physischen A=
ngriffe
auf Nicht-Deutsche, Andersdenkende und Andersaussehende durch den
rechten=

Stra=DFenterror-
und angesichts der erneuten Wahlerfolge rechtsradikaler Parteien in
Hambu=
rg
und Sachsen-Anhalt-
besorgt =FCber die verbreitete Gleichg=FCltigkeit gegen=FCber diesen
Entw=
icklungen
in der Gesellschaft und leider auch in gro=DFen Teilen unserer Szene -
k=FCndigen wir hiermit =F6ffentlich unseren Widerstand gegen die
Versuche=
der
"Neuen Rechten" an, in unserer Szene Fu=DF zu fassen.
Als DJ's werden wir keine der genannten rechten Bands auflegen - auch
nic=
ht
auf ausdr=FCcklichen Wunsch. Wir weigern uns, ihnen =F6ffentlichen
Raum z=
u geben,
solange sie sich nicht glaubw=FCrdig von Nationalismus und rechter
Ideolo=
gie
distanzieren.
Wir fordern aber auch alle anderen Bands, DJ's, Fanzines und Labels
auf, =
sich
in Zukunft klar zu diesen Thematiken zu =E4u=DFern und nicht wie oft
=FCb=
lich, auf
vermeintlich unpolitische Positionen zur=FCckzuziehen oder nebul=F6s
auf =
Vorw=FCrfe
und Fragen zu reagieren (z.B. "Wir achten nicht auf die Texte" oder
"Das =
soll
doch blo=DF provozieren...")

Wir verweisen auf die Wurzeln unserer Szene in der Punk-Revolte und
werde=
n
nicht zulassen, da=DF Rechte und Rechtsextreme das musikalische und
kultu=
relle
Erbe von Bands wie ALIEN SEX FIEND, SIOUXSIE & THE BANSHEES, THE CURE,
de=
n
SPECIMEN, BAUHAUS, den LEGENDARY PINK DOTS, CHRISTIAN DEATH, DEAD CAN
DAN=
CE,
den CHAMELEONS, X-MAL DEUTSCHLAND, den EINST=DCRZENDEN NEUBAUTEN, den
SIS=
TERS OF
MERCY, ANNE CLARK, MARC ALMOND & SOFT CELL, FAD GADGET, CABARET
VOLTAIRE,=

SHOCK THERAPY, KILLING JOKE, SKINNY PUPPY, DIE FORM, NOCTURNAL
EMISSIONS,=
TEST
DEPARTMENT, LONDON AFTER MIDNIGHT, DEINE LAKAIEN, DEPECHE MODE und
viel=
en
vielen anderen in den Schmutz ziehen.


Kein Raum f=FCr Nazi-Propaganda - egal ob im Konzertsaal, im Zillo,
auf Festivals oder auf dem Plattenteller!

=DCberlegt Euch, ob Ihr Bands finanziell unterst=FCtzen wollt,
die damit z.B. Kriegstreiber finanzieren!

F=FCr die Entfaltung einer schwarzen Widerstandskultur!

Gegen Rassismus, Militarismus und nationalen Wahn!

DJ Alpha
DJ Frank-Eric (Woody's HB, Gate HB, Negativ FFM)
DJ Igel (Eisen)
DJ Jennifer (R=F6mer, Gate, Leman's)
DJ Kersten ("Agit Pop", Gate, "Gothic Dreamhouse"/Gr=FCnenstra=DFe)
DJ Nora ("Usine de Bruit"/Eisen)
=DCberschall Plattenladen (alle Bremen)

Wer uns schreiben will, Informationen hat oder weitergeben will, f=FCr
Kr=
itik,
Danksagungen und Blumen:
Grufties gegen rechts / Music For A New Society
Kontakt: Music For A New Society c/o St. Pauli-Str. 10/12, 28203
Bremen
oder f...@uni-bremen.de

Quellen (unter anderem):
Antifaschistisches INFOblatt Nr. 35, Juli/August 1996: "Kippen die
'Gruft=
ies'
nach rechts?" (inkl. gutem Interview mit "Deine Lakaien").
Black Book: verschiedene Ausgaben 1996
Glasnost Nr. 37 (Jan./Febr. 1993), zitiert in: Interim Nr. 421,
S.22/23
tageszeitung "junge Welt" vom 9.12.96 (Artikel =FCber den
VAWS-Vertrieb)
Jungle World Nr. 35 (28.8.97), S. 11: "Riefenstahl neutral - Mit
Riefenst=
ahls
=C4sthetik k=E4mpfen auch Neurechte gegen die Moderne und den
'sinnentlee=
rten
Zeitgeist'"
Orkus (MusikMagazin) Nr. 5, Mai 1996: Interview mit Sean Brennan von
Lond=
on
After Midnight
=D6koLinX 27 Winter/Fr=FChjahr 97/98: "Realo-Kneipe 'Batschkapp'
verschaf=
ft
rechtsextremer Dark-Wave-Band 'Death in June' Auftritt"
SPEX Mai 1996: "Aufstand gegen die Moderne"
Zillo 2/92: Death In June
verschiedene CD's von Death In June, u.a. "The Brown Book", "Sun
Dogs",
"Something Is Coming" und "The Guilty Have No Past"
Titelbild aus dem Katalog zur Ausstellung "Vernichtungskrieg:
Verbreche=
n der
Wehrmacht" S.135 Edition Hamburger Institut f=FCr Sozialforschung
1. Junge Freiheit: rechtsextreme Wochenzeitung der "Neuen Rechten".
Sie
versucht, die Grenzen zwischen organisierten Neonazis und
Konservativen z=
u
=FCberwinden und damit mit ihren politischen Vorstellungen in die
"Mitte =
der
Gesellschaft" vorzudringen. Die "Junge Freiheit" wird selbst vom
Verfassungsschutz als "rechtsextrem" eingestuft und inklusive
geheimdienstlicher Mittel beobachtet.

2 Peter Bo=DFdorf: war bis 1989 stellvertretender Vorsitzender in der
offiziellen Studentenvertretung der organisierten Vertriebenen
"Ostpoliti=
scher
Deutscher Studentenverband" (ODS) (inzwischen GDS - Gesamtdeutscher
Studentenverband), 1985 wird er als Mitglied des "Witikobundes"
gef=FChrt=
, einer
ultrarechten "Plattform" innerhalb der "Sudetendeutschen
Landsmannschaft"=
,
1992 wird er Mitglied des neurechten Thule-Seminars. Zeitweise
engagiert =
er
sich zudem in der Kommunalpolitik f=FCr die"Republikaner" und schreibt
f=FC=
r die
rechtsradikale Zeitung "Nation und Europa".. Unterh=E4lt Kontakte zum
rassistischen "Vlaams Blok", einer nationalistisch-separatistischen
Parte=
i aus
Belgien.

3 Leni Riefenstahl: Nazi-Filmemacherin und - Fotografin. Innerhalb der
re=
chten
Szene gilt sie als Avantgardistin der "artgerechten Kunst". Adolf
Hitler
beauftragte sie pers=F6nlich zur filmischen Darstellung seiner Person
und=
der
NSDAP-Parteitage. Riefenstahl =E4sthetisierte Hitler in "Triumph des
Will=
ens"
=FCber den NSDAP-Parteitag 1934. In den Olympia-Filmen "Fest der
Sch=F6nh=
eit" und
"Fest der V=F6lker" idealisiert sie erneut die "arische Rasse" und
Volksgemeinschaft. Die heute 95j=E4hrige Riefenstahl hat sich nie klar
vo=
n ihrer
NS-Vergangenheit und ihrem pers=F6nlichen Kontakt zu Hitler
distanziert.

4 Ernst R=F6hm: SA-F=FChrer bis Juni 1934. Die SA war verantwortlich
f=FC=
r die
blutigen Auseinandersetzungen mit politischen Gegnern in der Zeit vor
dem=

Nationalsozialismus. R=F6hm wurde 1934 aus machtpolitischen Gr=FCnden
von=
Hitler
hingerichtet
5 Nachzulesen in einem Interview mit Patrick O'Kill im Booklet der CD
"Th=
e
Little Death" von Six Comm/Mother Destruction (1994)


6 London After Midnight: US-amerikanische Tunten-Goth-Band. Ihr Song
"Revenge", der mit einem Hitler-Sample beginnt, wurde von manchen
f=E4lschlicherweise als nazistisch interpretiert. Laut Auskunft eines
Bandmitglieds haben sie sich Hitler herausgesucht, weil er als Sample
f=FC=
r ein
Song gegen Ignoranz und Vorurteile am geeignetesten erschien, "because
he=
was
the biggest asshole we could find". "You cannot judge / what you don't
understand / take the blade / from the child's hand... you say a fall
fro=
m
grace would suit me well / well you can crawl straight back to hell!
"Der=

Refrain lautet: "Repense - Remorse - Revenge" (Bereue - Reue -
Rache!). L=
AM
beziehen sich auf solche Gr=F6=DFen wie die Dead Kennedys, Courtney
Love =
und
William S. Burroughs und sind - obwohl sie das in Deutschland
verbotene
"Keltenkreuz" als Symbol verwenden (wie auch Velvet Undergrounds Nico)
- =
klar
in ihrem antifaschistischen Standpunkt."


Lady "this is not my fault" Doom

--
If I had a Goth-Code V. 3,1 it would probably be:
GoSa6Bu7AT2)CS3( TNrTgSe9 PSaDePa B6/18Bk!*"1 cMC{Gr}-w*cp8 V6s M2]p3[
ZGoPunExFanClFozIpMe C6*81om a29= n7M b46 H165 g7!??8?A mEa3@Z5 w9!
v4M r3bIs p53935Ed D67!* h6(PSaNiDe) sF8n SrN k6Z N??94NWH RfsSp5 Lde7
But as I haven't got one you will never know!

Armin K.

unread,
Jul 8, 1998, 3:00:00 AM7/8/98
to
Danke Lady Doom.

Sehr aufschlußreicher Artikel. Oh man, wie einfach die Welt doch ist. Und
alle haben sich verschworen. Hier wollten sich wohl einige Personen wieder
selbst beweihräuchern, wie es ja einige Bands auch schon getan haben.
Konservative Avantgarde ist weder rechtsradikal (Ausnahmen erlaubt) noch
besonders hochpolitisch orientiert bzw. motiviert.

Wer die Zeilen mit offenen Augen liest und seinen Verstand einschaltet, wird
hoffentlich erkennen, wie dieser Artikel einzuordnen ist.

Armin, es gibt interessantere Themen, K.

__________________________________________________________________
the watchman at icq# 9272658 /
http://www.rz.unibw-muenchen.de/~97ka0258
__________________________________________________________________


Vince Vega

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to

----------------------------------------------------------------------
Aufgrund meiner guten Beziehungen zum BND wurde mir am Fr den 10.07.98
folgende Nachricht, von frank am 05.07.98 erstellt, zugespielt!
----------------------------------------------------------------------

FL>Beim Verein "Grufties gehen Rechts" ist "ein Booklet erhaeltlich, das
FL>beispielhaft einige Bands, Zeitschriften und Organisationen nennt, die
FL>versuchen, die schwarze Szene mit rechtsradikalem, fremdenfeindlichen
FL>oder nationalsozialistischen Gedankengut zu verbinden und nennt auch
FL>jene beim Namen, die sich gegen die braune Flut engagieren, wie Deine
FL>Lakaien oder Das Ich."

Toll, das ist dann wohl die Saubermann-Liste der kreuzgerechten Streiter
fuer das Gute. :-/
Den Versuch, Politik in die Szene reinzutragen, wird es wohl immer geben
und das nicht erst seit PRAGER HANDGRIFF oder DEATH IN JUNE. Aber dennoch
ist es eine Tatsache, dass es die Rechten bisher nicht geschafft haben, in
der Szene nennenswerten Anklang zu finden, ebenso wie sich die Antifa-
Spinner bei ihren Vereinnahmungsversuchen die Zaehne ausbeissen werden.

N O F A T E


drugstop3

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
hi, auch wenn viele grufts den eindruck haben, so geht es nicht um eine
hexenjagd oder ein an den pranger stellen. ok, für viele , die sich selber
auch nicht in der rechten ecke sehen wollen, sind nazis erst die leute, die
andere zusammenschlagen, naziskins etc. Npd,rep,dvu fällt dann nicht mehr
unter diese definition. dabei sind die nazischläger erst die letzte
konsequenz der existenz der schlips und kragen nazis. es ist klar, das
zwischen der kultur der nazis und teilen der gruftkultur ein paar
gemeinsamkeiten bestehen (hang zu okkultismus, heidentum uvm.), und dies
schafft gegenseitige sympathien.
wenn die szene jetzt nicht rechtzeitig auf rechte tendenzen reagiert, wird
es ihr bald wie den skinheads ergehen, die auch in erster linie nur noch als
rechts angesehen werden. linke skinheads haben den kampf um ihre szene
verloren.
das heft aus bremen habe ich als einen guten anfang gesehen. der umgang mit
rechtsextremen bands muß in der szen breit diskutiert werden, und ich halte
es auch für ein gutes zeichen, wenn sich grufts klar positionieren. mir
persönlich vergeht der spaß an der gruftieszene, wenn immer mehr bands aus
der rechten ecke auftauchen, vor allem wenn dies auf den ersten blick nicht
so deutlich wird, und die bands in ihrer musik einen scheinbar neutralen
eindruck erwecken.
es ist auf jeden fall falsch, die vereinnahmung der gruftieszene von rechts
zu ignorieren (solange mensch nicht selber aus der rechten ecke kommt, oder
schon drinne steckt). Ich will nicht versuchen, alle leute zu einem linken
standpunkt zu überzeugen, aber ich hab keinen bock auf leute, die mit
rechtsextremisten sympathisieren, ob nun jk oder dij.
patrick

Dr. Pain

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
On Sat, 18 Jul 1998 12:20:08 +0200, "drugstop3"
<drug...@berlin.snafu.de> wrote:


[-rechts gelaber geloescht-]

Hi Patrick,
du kannst das sehen wie du willst.
Wenn mir aber jemand versucht vorzuschreiben was ich
hoehren/sehen/lesen darf, dann wird diese Person/Grupierung mit MIR
persoenlich aerger bekommen.
Wenn mich diese Person/Grupierung dann auch noch aktiv von meinem
vorhaben, beispielsweise ein F. Fire kKonzert zu besuchen, zu
verhindern werde ich mir MEINE Unterhaltung, auch unter zur hilfe
nahme von physischen Mitteln, hohlen.

Was diese Symphatie von teilen der Szene in richtung rechts angeht,
jeder mensch hat das Recht seine eigene politische Meinung zu
vertreten, obs mir past oder nicht, aber wenn die Prson versucht
diesen Unfug zu predigen werde ich ziemlich schnell ungehalten.
Ich muss dein posting daher auch als "linken" Propagandaversuch
wehrten und das macht mich ehrlich gesagt etwas sauer.

ICH KANNS NICHT MEHR HOEHREN!!!

Und was den guten J. K. angeht, der hat mir IRL bewiesen das er keinem
seine Einstellung aufschwatzen will.
Er mag vielecht etwas rechter als mittig sein aber das tuht keinem
weh. Er versucht ja nicht seine, doch etwas seltsame, Weltanschaung
jedem aufzulabern.

Zum Ende bleibt mir nur noch zu sagen, wenn du die Diskussionen in
dieser newsgroup verfolgt haettest haettest du dir dieses
Propagandaposting sparen koennen.

Ich bitte weiterhin die anderen Teilnehemer dieser Gruppe die
Diskussion nicht weiter zu fuehren.

Uwe aka Dr. Pain
--
I don't care about my death,
but I care about the way I die. -Dr. Pain

Dr_...@geocities.com
http://www.geocities.com/Vienna/9037/
http://www.fortunecity.com/victorian/church/48/


Chris

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to

>es ist auf jeden fall falsch, die vereinnahmung der gruftieszene von rechts
>zu ignorieren (solange mensch nicht selber aus der rechten ecke kommt, oder
>schon drinne steckt). Ich will nicht versuchen, alle leute zu einem linken
>standpunkt zu überzeugen, aber ich hab keinen bock auf leute, die mit
>rechtsextremisten sympathisieren, ob nun jk oder dij.
>patrick
>


Da kann ich nur 100%tig zustimmen !!!
Ich persönlich möchte auch nichts mit solchen Personen zutun haben.

Chris


cd1...@bingo.baynet


TerrorMike (Michael Tilsner)

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
On 18 Jul 1998 17:25:23 GMT, Dr._...@t-online.de (Dr. Pain) wrote:

>[-rechts gelaber geloescht-]
>Hi Patrick,
>du kannst das sehen wie du willst.
>Wenn mir aber jemand versucht vorzuschreiben was ich
>hoehren/sehen/lesen darf, dann wird diese Person/Grupierung mit MIR
>persoenlich aerger bekommen.

Das ist sogar noch verstaendlich. Aber darauf hinweisen wie sie das
finden was du hoerst darf ja wohl noch erlaubt sein oder?

>Wenn mich diese Person/Grupierung dann auch noch aktiv von meinem
>vorhaben, beispielsweise ein F. Fire kKonzert zu besuchen, zu
>verhindern werde ich mir MEINE Unterhaltung, auch unter zur hilfe
>nahme von physischen Mitteln, hohlen.

Wenn sie versuchen dich mit Gewalt daran zu hindern ist es zumindest
verstaendlich. Wenn aber ein Veranstalter darauf aufmerksam gemacht wird
und gebeten wird dieses Konzert lieber nicht zu machen ist dagegen nix
einzuwenden. Wenn dir das denn nicht passt kannst du ja selber eines
organisieren.

>Was diese Symphatie von teilen der Szene in richtung rechts angeht,
>jeder mensch hat das Recht seine eigene politische Meinung zu
>vertreten, obs mir past oder nicht, aber wenn die Prson versucht
>diesen Unfug zu predigen werde ich ziemlich schnell ungehalten.
>Ich muss dein posting daher auch als "linken" Propagandaversuch
>wehrten und das macht mich ehrlich gesagt etwas sauer.

Ich finde dieses unpolitische zwar immer sehr gefaehrlich aber wenn das
deine Meinung ist, bitte die lasse ich dir natuerlich, aber dann musst
du aber auch die Meinungen der anderen aktzepieren die davon nix halten.

>ICH KANNS NICHT MEHR HOEHREN!!!

DANN HOER EINFACH NICHT HIN!

>Und was den guten J. K. angeht, der hat mir IRL bewiesen das er keinem
>seine Einstellung aufschwatzen will.
>Er mag vielecht etwas rechter als mittig sein aber das tuht keinem
>weh. Er versucht ja nicht seine, doch etwas seltsame, Weltanschaung
>jedem aufzulabern.

Das ist deine Meinung andere sehen das halt anders, du machst das
gleiche wie jene denen du das vorwuerfst.


pogoanarchistische Gruesse

TerrorMike


--
Abt mit der Peitsche TerrorMike OFM, grosser Organisator der Mut2
Rausschmeisser des OFM und Kaempfer wider die satanischen Spammer
Traeger der heiligen Kettensaege, Saeufer fuer den Friedensterror!
Hueter der sterblichen Huelle des Ordensgruenders

antifa(x) Recklinghausen

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
>Wenn mir aber jemand versucht vorzuschreiben was ich
>hoehren/sehen/lesen darf, dann wird diese Person/Grupierung mit MIR
>persoenlich aerger bekommen.

Ich glaube, vorschreiben will er Dir nichts (kann er eh nicht), sondern
Dir viel mehr die Augen oeffnen.

>Wenn mich diese Person/Grupierung dann auch noch aktiv von meinem
>vorhaben, beispielsweise ein F. Fire kKonzert zu besuchen, zu
>verhindern werde ich mir MEINE Unterhaltung, auch unter zur hilfe
>nahme von physischen Mitteln, hohlen.

Tut er das ? Hat er das vor ? Ich glaube nicht.

>ICH KANNS NICHT MEHR HOEHREN!!!

Wie waere es, wenn Du diese Postings einfach irgnorierst...?

>Und was den guten J. K. angeht, der hat mir IRL bewiesen das er keinem
>seine Einstellung aufschwatzen will.

Das stimmt allerdings.

>Zum Ende bleibt mir nur noch zu sagen, wenn du die Diskussionen in
>dieser newsgroup verfolgt haettest haettest du dir dieses
>Propagandaposting sparen koennen.

Wenn er neu in dieser ng ist, kann er davon aber nicht wissen.

>Ich bitte weiterhin die anderen Teilnehemer dieser Gruppe die
>Diskussion nicht weiter zu fuehren.

Den Gefallen kann ich Dir leider nicht tun. Sorry.

Britta
--
Antifa (x) Recklinghausen
Aufruhr, Widerstand,
wir sind doch nicht im Hinterland!

antifa(x) Recklinghausen

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
>hi, auch wenn viele grufts den eindruck haben, so geht es nicht um
>eine hexenjagd oder ein an den pranger stellen. ok, für viele , die
>sich selber auch nicht in der rechten ecke sehen wollen, sind nazis
>erst die leute, die andere zusammenschlagen, naziskins etc.

Nicht unbedingt. Es gibt hier auch Leute, die weiter denken.

>und kragen nazis. es ist klar, das zwischen der kultur der nazis und
>teilen der gruftkultur ein paar gemeinsamkeiten bestehen (hang zu
>okkultismus, heidentum uvm.), und dies schafft gegenseitige

Nur haben diese Gemeinsamkeiten fuer einige einen hoeheren Stellenwert,
als die mit Punks. Schade, sag ich nur immer wieder...

>auch in erster linie nur noch als rechts angesehen werden. linke
>skinheads haben den kampf um ihre szene verloren.

Was sehr traurig ist...Und ich hoffe wirklich, dass bald das grosse
Aufwachen kommt, damit es der Gruftszene nicht genauso ergeht.

>das heft aus bremen habe ich als einen guten anfang gesehen. der
>umgang mit rechtsextremen bands muß in der szen breit diskutiert

Haben wir hier schon getan. Aber ein Ergebnis...? Hmm, frag was
leichteres.

>es ist auf jeden fall falsch, die vereinnahmung der gruftieszene von
>rechts zu ignorieren (solange mensch nicht selber aus der rechten ecke
>kommt, oder schon drinne steckt). Ich will nicht versuchen, alle leute

Wenn Du sowas sagst, erweckt es aber bei vielen den Eindruck, Du wolltest
sie nach links vereinnahmen. Was ich gleichzeitig befuerworte und ablehne,
ist der Schritt einer Spaltung, wie es sie unter den Punks gab. In
unpolitisch und politisch denkend. Gut, hier wuerde das Spektrum
wahrscheinlich noch etwas umfangreicher werden.

Marilith

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
Kleiner Vorschlag... dann hör diese Bands einfach nicht und wehe Du hast
einen Sampler, wo Forthcoming oder DIJ drauf sind...denn die sind ja soooo
BÖSE...

*kotz*

Marilith

Dr. Pain

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
On Sun, 19 Jul 1998 13:41:43 GMT, terro...@harlie.han.de (TerrorMike
(Michael Tilsner)) wrote:

[-schnipp-]


>
>Das ist deine Meinung andere sehen das halt anders, du machst das
>gleiche wie jene denen du das vorwuerfst.
>

Dass muss ich ja wei die nix anderes verstehen (wollen).
Es gibt einfach Sachen die man zu tode diskutieren kann ohne auf
was vernuenftiges zu kommen, da hab ich echt keinen Bock drauf.

Ich lass mir von keiner Person, mag sie noch so Realitaetsfremd/
politisch Motiviert sein, in meine Sache reinreden und PUNKT.

Wir beide werden, selbst wenn wir noch ewig weiterdiskutieren,
nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Dr. Pain

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
On 19 Jul 1998 17:20:00 +0100, anti...@koma.free.de (antifa(x)
Recklinghausen) wrote:

>>Wenn mir aber jemand versucht vorzuschreiben was ich
>>hoehren/sehen/lesen darf, dann wird diese Person/Grupierung mit MIR
>>persoenlich aerger bekommen.
>
>Ich glaube, vorschreiben will er Dir nichts (kann er eh nicht), sondern
>Dir viel mehr die Augen oeffnen.
>

Wenn ich "erleuchtet" werden will las ich mich von irgend so nem
Prediger zutexten...

>>Wenn mich diese Person/Grupierung dann auch noch aktiv von meinem
>>vorhaben, beispielsweise ein F. Fire kKonzert zu besuchen, zu
>>verhindern werde ich mir MEINE Unterhaltung, auch unter zur hilfe
>>nahme von physischen Mitteln, hohlen.
>
>Tut er das ? Hat er das vor ? Ich glaube nicht.
>

Es war eine hypotetische Situation...

>>ICH KANNS NICHT MEHR HOEHREN!!!
>
>Wie waere es, wenn Du diese Postings einfach irgnorierst...?
>

Das kann ich nict tuhn, weil er kein Troll ist, sondern ein
ernsthaftes Gespraech begonnen hat.
Wenn ich das naemlich so stehen lassen wuerde, dann wuerds so aussehen
als obs keine anderen Meinungen gibt (ich unterstelle dir jetzt mal
das es bei dir genau so ist).

>>Und was den guten J. K. angeht, der hat mir IRL bewiesen das er keinem
>>seine Einstellung aufschwatzen will.
>
>Das stimmt allerdings.
>
>>Zum Ende bleibt mir nur noch zu sagen, wenn du die Diskussionen in
>>dieser newsgroup verfolgt haettest haettest du dir dieses
>>Propagandaposting sparen koennen.
>
>Wenn er neu in dieser ng ist, kann er davon aber nicht wissen.
>

Diese Ausrede gilt nur wenn er neu im Usenet allgemein ist.
Ansonsten haette er nach DejaNews (http://www.dejanews.com)
gehen koennen um sich darueber zu informieren ob es sowas hier schon
mal gegeben hat.

*seufz*
Ich werde diese Vorgensweis wohl noch ins FAQ aufnehmen muessen...

>>Ich bitte weiterhin die anderen Teilnehemer dieser Gruppe die
>>Diskussion nicht weiter zu fuehren.
>
>Den Gefallen kann ich Dir leider nicht tun. Sorry.

Oh ich haette sagen sollen
auser leute mit ANTIFA im FROM und de.alt.punk Regulars
war mein Fehler, sorry.

Lady Doom

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to
Dr. Pain wrote:
> [gekürzt]

>
> Ich lass mir von keiner Person, mag sie noch so Realitaetsfremd/
> politisch Motiviert sein, in meine Sache reinreden und PUNKT.
>
> Wir beide werden, selbst wenn wir noch ewig weiterdiskutieren,
> nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Das Problem liegt wohl bei jenen, die das nicht merken (wollen)!!!

Lady "kriegt öfter emails zu solchen Themen und überlegt ob sie sich
an dieser elende Diskussion beteiligen will" Doom

--
Visit Lady Doom at: http://members.aol.com/LadyDoom

If I had a Goth-Code V.3.1 it would probably be: GoSa6Bu7AT2)CS3(


TNrTgSe9 PSaDePa B6/18Bk!*"1 cMC{Gr}-w*cp8 V6s M2]p3[
ZGoPunExFanClFozIpMe C6*81om a29= n7M b46 H165 g7!??8?A mEa3@Z5 w9!
v4M r3bIs p53935Ed D67!* h6(PSaNiDe) sF8n SrN k6Z N??94NWH RfsSp5 Lde7

But as I haven't got one, you 'll never know!

Lady Doom

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to
Dr. Pain wrote:
> [snip]

> >Dir viel mehr die Augen oeffnen.
> >
> Wenn ich "erleuchtet" werden will las ich mich von irgend so nem
> Prediger zutexten...

Stell ich mir witzig vor ;-)


> [snip]


> Das kann ich nict tuhn, weil er kein Troll ist, sondern ein
> ernsthaftes Gespraech begonnen hat.
> Wenn ich das naemlich so stehen lassen wuerde, dann wuerds so aussehen
> als obs keine anderen Meinungen gibt (ich unterstelle dir jetzt mal
> das es bei dir genau so ist).

Na, da sagst Du jetzt aber mal wieder was ...

Wie war das noch: wer schweigt stimmt zu!!!

Das hört man ja dann auch meistens von Leuten aus "der" "Linken" Ecke,
von denen hier immer mehr ein: lies es doch nicht oder halt einfach
den Mund zu hören ist... schon komisch sowas!


Lady "schweigt eh nur ungern" Doom

Lady Doom

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to

LOL :-)

antifa(x) Recklinghausen

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to
>>Ich glaube, vorschreiben will er Dir nichts (kann er eh nicht),
>>sondern Dir viel mehr die Augen oeffnen.

>>
>Wenn ich "erleuchtet" werden will las ich mich von irgend so nem
>Prediger zutexten...

"Erleuchten"???

>Es war eine hypotetische Situation...

Dann ist ja gut...:-)

>Das kann ich nict tuhn, weil er kein Troll ist, sondern ein
>ernsthaftes Gespraech begonnen hat.

Das ist aeusserst anstaendig...

>Wenn ich das naemlich so stehen lassen wuerde, dann wuerds so aussehen
>als obs keine anderen Meinungen gibt (ich unterstelle dir jetzt mal
>das es bei dir genau so ist).

Indeed. Ich werd auch gleich noch versuchen, eine unpolitische Diskussion
anzuleiern, denn um ehrlich zu sein, bringen mir die momentan gefuehrten
Diskussionen nicht viel...Die Standpunkte der meisten Teilnehmer kenne ich
und mit dieser Intention hatte ich diese Bundeswehrsache auch ins Rollen
gebracht.

>>Wenn er neu in dieser ng ist, kann er davon aber nicht wissen.
>>
>Diese Ausrede gilt nur wenn er neu im Usenet allgemein ist.
>Ansonsten haette er nach DejaNews (http://www.dejanews.com)
>gehen koennen um sich darueber zu informieren ob es sowas hier schon
>mal gegeben hat.

Vielleicht ist er das ja ?

>Oh ich haette sagen sollen
>auser leute mit ANTIFA im FROM und de.alt.punk Regulars
>war mein Fehler, sorry.

Hm, als de.alt.punk Regular wuerde ich mich nicht bezeichnen, ich schreibe
hier wesentlich mehr und ueberfliege die Themen in alt.punk oft nur...

Cenobite Girl

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to
>Das hört man ja dann auch meistens von Leuten aus "der" "Linken" Ecke,
>von denen hier immer mehr ein: lies es doch nicht oder halt einfach
>den Mund zu hören ist... schon komisch sowas!

Na, wieso soll ich die Leute damit langweilen ? Wenn sie doch sagen, es
interessiert sie nicht, registriere ich das schon, nachdem sie es das
erste Mal gesagt haben.

Cenobite Girl

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to
>> Kleiner Vorschlag... dann hör diese Bands einfach nicht und wehe Du
>> hast einen Sampler, wo Forthcoming oder DIJ drauf sind...denn die
>> sind ja soooo BÖSE...

FF finde ich nicht sooo schlecht. Trotz Allem...:-)
Von DIJ gefaellt mir gar nix, darum hoer ich die u.a. nicht.
Nur sind auch die Titel von FF gemaessigter, als Roseclouds of
Holocoust...

Lugosi

unread,
Jul 21, 1998, 3:00:00 AM7/21/98
to
Cenobite Girl wrote:

> Nur sind auch die Titel von FF gemaessigter, als Roseclouds of
> Holocoust...

Reite doch noch ein wenig auf dem Alben-Titel rum...war ja erst das 2te
mal heute <g>

Lugosi
http://members.aol.com/lugosi

TerrorMike (Michael Tilsner)

unread,
Jul 21, 1998, 3:00:00 AM7/21/98
to
On 19 Jul 1998 15:51:55 GMT, Dr._...@t-online.de (Dr. Pain) wrote:

>>Das ist deine Meinung andere sehen das halt anders, du machst das
>>gleiche wie jene denen du das vorwuerfst.
>Dass muss ich ja wei die nix anderes verstehen (wollen).
>Es gibt einfach Sachen die man zu tode diskutieren kann ohne auf
>was vernuenftiges zu kommen, da hab ich echt keinen Bock drauf.

Klar wenn die Argumente ausgetauscht worden ist die Sache erledigt, aber
dafuer wuerde es ja reichen den thread zu ignorieren und nicth alle
postings desjenigen.

>Ich lass mir von keiner Person, mag sie noch so Realitaetsfremd/
>politisch Motiviert sein, in meine Sache reinreden und PUNKT.

Ist ja auch voellig OK wenn du damit zurecht kommst. Nur darueber zu
diskutieren ist ja auch OK aber natuerlich wenn die saache sich im Kreis
greht sollte schluss sein.

>Wir beide werden, selbst wenn wir noch ewig weiterdiskutieren,
>nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Deswegen brauchen wir darueber nicht weiter diskutieren.

TerrorMike (Michael Tilsner)

unread,
Jul 21, 1998, 3:00:00 AM7/21/98
to
On 19 Jul 1998 19:55:49 GMT, Dr._...@t-online.de (Dr. Pain) wrote:


>>Wenn er neu in dieser ng ist, kann er davon aber nicht wissen.
>Diese Ausrede gilt nur wenn er neu im Usenet allgemein ist.
>Ansonsten haette er nach DejaNews (http://www.dejanews.com)
>gehen koennen um sich darueber zu informieren ob es sowas hier schon
>mal gegeben hat.

>*seufz*
>Ich werde diese Vorgensweis wohl noch ins FAQ aufnehmen muessen...

Davon wuerde ich eher abraten ich finde es reicht wenn neue erstmal 2
Wochen nur lesen sollten, denn erstens hat nicht jeder auch www, klar
die meisten wohl schon und zweitens fehlen bei dejanews manche user
voellig.

TerrorMike (Michael Tilsner)

unread,
Jul 21, 1998, 3:00:00 AM7/21/98
to
On Mon, 20 Jul 1998 19:28:28 +0200, Lady Doom <Lady...@aol.com> wrote:


>Wie war das noch: wer schweigt stimmt zu!!!

AGREE!!!

>Das hört man ja dann auch meistens von Leuten aus "der" "Linken" Ecke,
>von denen hier immer mehr ein: lies es doch nicht oder halt einfach
>den Mund zu hören ist... schon komisch sowas!

Nein statt persoehnlich zu werden oder das Ende einer noch laufenden
Diskussion zu fordern.

Lady Doom

unread,
Jul 21, 1998, 3:00:00 AM7/21/98
to
Cenobite Girl wrote:
> [snip]

> FF finde ich nicht sooo schlecht. Trotz Allem...:-)
> Von DIJ gefaellt mir gar nix, darum hoer ich die u.a. nicht.
> Nur sind auch die Titel von FF gemaessigter, als Roseclouds of
> Holocoust...

Das ist ja nun ganz was Neues. Also seit ich mit jemandem der auch
überall was Rechtes vermutete einige jahre zusammen war und dadurch
auch ein paar extrem Linke (DKP MItglieder) kennenlernen konnte, bin
ich eigentlich in der Lage aus "unschuldiger" Musik einiges
rauszuhören. Und da sind FF viel extremer als DIJ in ihgren Texten.
Ich finde rosa Wolken voller Lügen ist ein wenig anders als n euen
Adel zu suchen der nicht von Schwert und Krone herrührt ... von den
Äußerungen über geheimes Deutschland u.ä. eines gewissen J. Klump mal
abgesehen.
Aber lassen wir das.

Ich hege langsam die Vermutung, liebe Britta, daß Du einfach FF etwas
eher in Schutz nimmst als DIJ, weil Dir die Musik besser gefällt. Und
dann urteilst Du aufgrund musikalischer Vorlieben und nicht mit
politischen Hintergedanken. (was Du aber bei sogen. "unpolitischen"
Leuten verurteilst) Wenn Du schon gegen rechte Tendenzen in gewisser
Musik wetterst, solltset Du wenigstens konsequent sein dabei. Sonst
gehts Dir langsam wie jenen, die heimlich DIJ, FF oder ähnliches nur
mit schlechtem Gewissen hören und nach außen so tun als wären sie ach
so links und hätten mit den "bösen Bands" gar nichts am Hut ... (und
sogar teilweise echte Gewissensbisse deshalb haben, alles selbst
gesehen)

Lady "fire I send" Doom

Dr. Pain

unread,
Jul 22, 1998, 3:00:00 AM7/22/98
to
On Tue, 21 Jul 1998 13:36:57 GMT, terro...@harlie.han.de (TerrorMike
(Michael Tilsner)) wrote:

>On 19 Jul 1998 19:55:49 GMT, Dr._...@t-online.de (Dr. Pain) wrote:
>
>
>>>Wenn er neu in dieser ng ist, kann er davon aber nicht wissen.
>>Diese Ausrede gilt nur wenn er neu im Usenet allgemein ist.
>>Ansonsten haette er nach DejaNews (http://www.dejanews.com)
>>gehen koennen um sich darueber zu informieren ob es sowas hier schon
>>mal gegeben hat.
>>*seufz*
>>Ich werde diese Vorgensweis wohl noch ins FAQ aufnehmen muessen...
>
>Davon wuerde ich eher abraten
>ich finde es reicht wenn neue erstmal 2
>Wochen nur lesen sollten,

Da stimme ich dir zu

>denn erstens hat nicht jeder auch www, klar
>die meisten wohl schon und zweitens fehlen bei dejanews manche user
>voellig.

Punkt fuer dich.
kommt nicht ins FAQ.

> TerrorMike

Dr. Pain

unread,
Jul 22, 1998, 3:00:00 AM7/22/98
to
On Tue, 21 Jul 1998 13:36:54 GMT, terro...@harlie.han.de (TerrorMike
(Michael Tilsner)) wrote:

[-schnipp-]


>
>>Wir beide werden, selbst wenn wir noch ewig weiterdiskutieren,
>>nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
>
>Deswegen brauchen wir darueber nicht weiter diskutieren.
>

Gut, Diskussion beendet.
Auf zu neuen unentdeckten Diskussionen

TerrorMike (Michael Tilsner)

unread,
Jul 22, 1998, 3:00:00 AM7/22/98
to
On 22 Jul 1998 03:09:09 GMT, Dr._...@t-online.de (Dr. Pain) wrote:


>>Davon wuerde ich eher abraten
>>ich finde es reicht wenn neue erstmal 2
>>Wochen nur lesen sollten,
>Da stimme ich dir zu

Ich glaube das steht auch so in der Netiquette.

>>denn erstens hat nicht jeder auch www, klar
>>die meisten wohl schon und zweitens fehlen bei dejanews manche user
>>voellig.
>Punkt fuer dich.
>kommt nicht ins FAQ.

*freu*

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