wollte mal fragen wer von Euch Erfahrung mit der ABS Technik von Ernst
Garhammer sammeln konnte und sind diese auch in der Praxis wirklich so gut
wie sie angepriesen werden ?
Gruß
Robert
Wer WebBrowser nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder
verfälschte sich verschafft und mit Betriebssystemen verquickt, wird mit
Zwangsarbeit bei Microsoft nicht unter 2 Mannjahren bestraft.
> wollte mal fragen wer von Euch Erfahrung mit der ABS Technik von Ernst
> Garhammer sammeln konnte und sind diese auch in der Praxis wirklich so gut
> wie sie angepriesen werden ?
http://www.garhammer-skitours.de/html/abs_technik.html
gibt es gar ein Animated gif zu sehen. Katastrophal. Wat wird da mit den
Armen rumgefuchtelt?
Die Grundelemente des ABS sind nix Neues - höchst interessant wie man sowas
vermarkten kann.
Dann lese ich da was vom lästigen Stockeinsatz. Gerade beim Tiefschneefahren
ist der Stockeinsatz eine unverzichtbare Rythmushilfe.
Würde deshalb von einem Kurs dort abraten.
Was willst du eigentlich im Kurs lernen?
Werde das Thema mal ins Forum von www.Carvingski.de
http://www.carving-ski.de/phpBB/viewtopic.php?t=2115&start=0&postdays=0&post
order=asc&highlight=
sollte da auf besseren Nährboden stoßen, da dort einige Übungsleiter mehr
aktiv sind.
[snip]
> Dann lese ich da was vom lästigen Stockeinsatz. Gerade beim Tiefschneefahren
> ist der Stockeinsatz eine unverzichtbare Rythmushilfe.
> Würde deshalb von einem Kurs dort abraten.
[snip]
ALso ich hab beim Freeriden im Tiefschnee wenn ich Bigturns fahre noch
nie nen Stockeinsatz gemacht.
> ALso ich hab beim Freeriden im Tiefschnee wenn ich Bigturns fahre noch
> nie nen Stockeinsatz gemacht.
Hast du das Tiefschneefahren mit bigturns erlernt? ;-)
Hoffenlich fuchtelst du mit den Armen nicht so rum.
o.k. das "unerlässlich" gilt für den Einsteiger.
> wollte mal fragen wer von Euch Erfahrung mit der ABS Technik von Ernst
> Garhammer sammeln konnte und sind diese auch in der Praxis wirklich so gut
> wie sie angepriesen werden ?
Ich selbst habe keinen Garhammer-Kurs gemacht. Eine Mitbewohnerin bei uns
im Haus hat den Kurs und auch einen DAV-Tiefschneekurs von der Sektion
Muenchen gemacht und war vom Garhammerkurs recht angetan. Ich hab nur den
DAV-Kurs gemacht, dort wurde auch ein wenig auf das eingegangen, was
Garhammer so gross rausstellt.
Grundsaetzlich macht Garhammer nichts neues, sondern einfach nur eine
Bewegungsantizipation (=Schwungvorwegnahme durch Oberkoerperdrehung in
Richtung des neuen Schwungs), die in schwererem Schnee durchaus notwendig
ist. Diese grundlegend richtige Methode ueberzeichnet er jetzt durch
relativ uebertriebene Arm- und Schulterbewegungen. Gut zu sehen bei dem
folgenden Bild:
http://www.garhammer-skitours.de/assets/images/000004.jpg
Hier siehst Du wie der rechte Arm und die rechte Schulter (also die
zukuenftige Aussenschulter) schon in Richtung des neuen Schwung zeigen, die
linke Schulter weist nach hinten.
Nachteil der Methode ist:
1.) der Koerperschwerpunkt liegt durch das Armgefuchtel nicht ueber der
Bindung (sieht man auf den Bildern sehr gut) -> wenn man da keine gute
Fussdruckontrolle hat sackt einem der Innenschi ab und ab gehts in den
Graetschsturz auf die Fresse (die Amis nenne das sehr nett "Face plant").
2.) die Arme fuchteln irgendwo rum. Eigentlich gehoeren sie aber halb
geoeffnet vor den Oberkoerper um vor/rueck-Bewegungen ausgleichen zu
koennen. Wenn den Typen auf
http://www.garhammer-skitours.de/assets/images/000001.jpg in Wechselschnee
eine Pressschnee-Stelle abbremst, muesste er eigentlich die Arme zum
Ausgleich nach hinten bringen. Dummerweise sind sie da schon... uuund
wieder auf die Fresse.
Was wohl recht gut ist, sind die sozialen und psychologischen Faehigkeiten
der Garhammer-Trainer. Ausserdem ist wohl das ganze in der Summe auch nicht
so wahnsinnig teuer und die Unterkuenfte sind wohl immer sehr nett und
qualitativ gut.
Beim DAV-Kurs kann man halt an die unterschiedlichesten Leute geraten.
Unser Kursleiter (Oliver Rueckerl) macht nebenberuflich auch andere
Schulungen und war daher auch auf der "sozial/psycho"-Seite sehr gut. Da
kann man aber auch an ganz andere, ruppige Typen kommen.
Laut Aussage meiner Hausmitbewohnerin steht bei Garhammer wohl das
Bergsteigerische/Skitouren-Knowhow nur auf Nachfrage zur Debatte. Bei
unserem DAV-Kurs, war Schnee/Lawinen-Knowhow staendig begleitendes Thema.
Gruss, Florian
--
Florian Anwander |ConSol* HP-Support
Tel. +49.89.45841-133 |Consulting&Solutions Software GmbH
Fax +49.89.45841-139 |Franziskanerstr. 38, D-81669 München
email: florian....@consol.de |http://www.consol.de
> relativ uebertriebene Arm- und Schulterbewegungen. Gut zu sehen bei dem
> folgenden Bild:
> http://www.garhammer-skitours.de/assets/images/000004.jpg
Uuups, falsches Bild. Richtig ist:
http://www.garhammer-skitours.de/assets/images/000003.jpg
> Hier siehst Du wie der rechte Arm und die rechte Schulter (also die
> zukuenftige Aussenschulter) schon in Richtung des neuen Schwung zeigen, die
> linke Schulter weist nach hinten.
Florian
Bei der ABS-Technik ist das komplett anders. Nach dem 1. Tag dachte ich
schon, ich könne nicht mehr Ski fahren. Aber nach dem ich das gelernte ein
paar mal für mich alleine geübt habe, läufts wie geschmiert. Ich stehe
sicherer auf dem Ski, weil der Oberkörper/die Schulter jetzt auch in
Fahrtrichtung schaut. Man ist nicht mehr so verdreht. Man fährt entspannter
und kraftschonender. Ich hatte bis dahin nach 3 bis 4 Skitagen immer leichte
Knieschmerzen. Mit der neuen Technik ist das weg. Also gerade im schweren
und tiefen Schnee ist das für mich die Technik der Wahl. Probleme habe ich
noch bei Kurzschwüngen in Buckeln. Da benütze ich meist noch meine alte
Technik.
Gut fand ich auch, daß mit Videokameras gearbeitet wurde (ist aber
heutzutage wahrscheinlich nichts außergewöhnliches mehr). Aber bei der
abendlichen Begutachtung dieser Videos gab es dann sehr interessante
Diskussionen, weil unter den Lehrgangsteilnehmern auch Leute mit
Übungsschein dabei waren.
Also ich kann den Kurs absolut empfehlen. Ich habe eine neue Skitechnik
erlernt, die ich zwar nicht immer anwende, aber schon zu 80...90%, und
insbesondere bei schwierigen Schneeverhältnissen.
Ob das jetzt was absolut revolutionäres ist oder nicht, ist mir dabei
ziemlich egal! Spaß macht's, und des is die Hauptsach'.
Grüße
Klaus
> gebracht. Es war für mich der 1. Skikurs nach gut 20 Jahren Skipraxis, den
> ich mir mal gegönnt habe.
da wirkt jeder halbwegs gescheite Skikurs Wunder
> Bei der ABS-Technik ist das komplett anders. Nach dem 1. Tag dachte ich
> schon, ich könne nicht mehr Ski fahren. Aber nach dem ich das gelernte ein
> paar mal für mich alleine geübt habe, läufts wie geschmiert. Ich stehe
> sicherer auf dem Ski,
noch sicherer auf den Ski würdest du ohne das Rumfuchteln mit den Armen
stehen. Das Andrehen ist nur im Tiefschnee sinvoll. In Buckeln IMHO tödlich.
> Mit der neuen Technik ist das weg. Also gerade im schweren
> und tiefen Schnee ist das für mich die Technik der Wahl. Probleme habe ich
> noch bei Kurzschwüngen in Buckeln. Da benütze ich meist noch meine alte
> Technik.
Komisch. Gerade das sollten der Garhammer doch rüber bringen können.
kurzer Check ob der Skilehrer bei Buckeln methodisch fit ist:
1. beug/strecken (Tiefschwung) wird auf der Piste trainiert
2. viele Schrägfahrten in Buckeln um die Ausgleichsbewegung zu verfestigen.
Erst dann wendt man sich der Thematik Schwünge in den Buckeln zu!
Wat macht der Garhammer eigentlich mit den Stöcken in der Buckelpiste? Im
Idealfall sollten die Hände immer schön vorm Oberkörper sein. Sobald der Arm
zu Seite wegklappt, ist Rücklage angesagt und man verliert die Kontrolle
über den Ski.
Ralf
Wenn sich die Skilehrer von Garhammer unbeobachtet fühlen, fahren sie in der
normalen Technik.
Gruß Bernd.
"....Dieses "Vordrehen" des Oberkörpers gibt es aber nicht erst seit dem
Carvingski, sondern findet teilweise in der SL- und RS-Renntechnik, bzw. vor
allem beim Buckel- und Freestyle-Fahren schon längere Zeit seine Anwendung
... nur wir "dollen Skischul-Skifahrer" haben diese Kurven-Hilfstechnik noch
verdrängt, obwohl sie im Skilehrplan des DSV im Kapitel "Erfahrungen
erweitern" beschrieben ist... warum eigentlich ...?! Ich denke irgendwann
wird dieses Andrehen/Vordrehen/Rotieren auch seinen Einzug beim "normalen
Skifahren" finden, weil es einfach die Schwungeinleitung und den
Richtungswechsel wesentlich erleichtert und unterstützt...."
Weiter oben wird die Unterstützung der Arme für die Körperrotation erwähnt
(was manche dann mit Rumfuchteln verwechseln).
Gruß
Klaus
> Weiter oben wird die Unterstützung der Arme für die Körperrotation erwähnt
> (was manche dann mit Rumfuchteln verwechseln).
Nach dem, was ich von meiner Mitbewohnerin weiss, ist wohl ein Unterschied
was bei Garhammer gelehrt wird und was "Unterstuerzung der Arme" sinnvoll
bedeuten koennte ein Unterschied. Sinnvoll waere eine Art Box-Bewegung,
also den zukuenftigen Aussenarm nach vorne und ggf leicht nach oben
schieben. Aber den Innen-Arm seitlich neben dem Koerper haengen zu lassen,
das bezeichnen andere Leute als klassischen Anfaengerfehler... ;-)
Letztlich zielt kann man zusammenfassen, dass Garhammer es den Leuten durch
die Bewegungsantizipation erspart, sich mit kontrollierter Schidrehung bzw
bei Carvern mit Kantenstellung zu beschaeftigen.
Florian
> Weiter oben wird die Unterstützung der Arme für die Körperrotation erwähnt
> (was manche dann mit Rumfuchteln verwechseln).
Nach dem, was ich von meiner Mitbewohnerin weiss, ist wohl ein Unterschied
zwischen dem, was bei Garhammer gelehrt wird, und dem, was "Unterstuetzung
der Arme" sinnvoll bedeuten koennte. Sinnvoll waere eine Art Box-Bewegung,
also den zukuenftigen Aussenarm nach vorne und ggf leicht nach oben
schieben. Aber den Innen-Arm seitlich _neben_ dem Koerper auszustrecken
oder haengen zu lassen, das bezeichnen andere Leute als klassischen
Anfaengerfehler... ;-)
Letztlich kann man zusammenfassen, dass Garhammer es den Leuten durch die
Den Arm haengen lassen wurde uns im Garhammer Kurs definitiv nicht
beigebracht. Der kurveninnere Arm wird seitlich nach oben bewegt, um
zusaetzlichen Druck auf den Skiern am Ende des Schwunges aufzubauen. Der
kurvenaeussere Arm geht nach vorne. Da ist System dahinter, kein
Gefuchtel:-) Ob das jetzt klassische Anfaengerfehler (sie sind es vielleicht
im Sinne eines klassischen Skischulfahrstils) sind, kann ich nicht
beurteilen. Ich kenne mich im Skilehrwesen nicht aus. Eigentlich wollte ich
mit meinem Beitrag ja nur die Frage nach Erfahrung mit dem Garhammer Kurs
beantworten. Und die ist in der Tat so, das der Kurs fuer mich insbesondere
fuer das Fahren im freien Gelaende - Nass - Sulz - Tiefschnee viel gebracht
hat (besonders auch im Hinblick auf einen robuste, sturzsichere Position),
auch wenns andere nicht glauben.
Die Diskussionen gabs uebrigens auch schon waehrend des Kurses nach dem 1.
Tag, weil da einige Uebungsleiter dabei waren. Und ich denke sie wird auch
noch weiter gehen.
Zum Schluss: ich werde nicht vom Garhammer bezahlt und viel Spass beim
Skifahren, egal mit welcher Technik :-)
Grüsse
Klaus
>sondern findet teilweise in der SL- und RS-Renntechnik, bzw. vor
evtl. Abfahrt. Ansonsten höchstens Mitdrehen
> allem beim Buckel- und Freestyle-Fahren schon längere Zeit seine Anwendung
hast du jemals sehr gute buckelpisenfahrer boabachten können? Der Oberkörper
ist sehr ruhig. Gearbeitet wird ab Hüfte abwärts. Ist im Wettkampf eins der
Bewertungskriterien. Zu
Garhammers zeiten mag das vielleicht anders gewesen sein.
> Weiter oben wird die Unterstützung der Arme für die Körperrotation erwähnt
> (was manche dann mit Rumfuchteln verwechseln).
es sieht auf Garhammers Seite einfach ziemlich rumgehampelt aus.
> Hoffenlich fuchtelst du mit den Armen nicht so rum.
Das armefuchteln ist wirklich extrem, gehts damit besser? (c: