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Cannondale Headshok Montage

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Fabian Rochner

unread,
Mar 11, 2002, 3:39:07 AM3/11/02
to
Hallo,

hat jemand von Euch schon mal die Nadellager einer Headshok zerlegt und
- ganz wichtig - auch wieder zusammengebaut? Hatte Dreck in der Gabel
(Lagerbahnen sind aber ok, rechtzeitig gemerkt), daher zerlegt,
saubergemacht, neu abgeschmiert, schaffe es aber nicht, die Lager wieder
so zusammenzusetzen, daß die vier Streifen mit den Nadeln einigermaßen
auf einer Höhe sind. Außerdem verschieben sich die Lagerbahnen oft beim
ersten Zusammenschieben. Da die Lage der Kunstoffstreifen mit den Nadeln
offenbar entscheidend für den oberen Endanschlag ist: gibt's einen Tip,
wie ich feststellen kann, das die an der richtigen Stelle sitzen? Oder
muß ich kleinlaut mit meinen Einzelteilen zu einem Händler wandern?

Auf Hilfe hoffend

Fabian

Ralf Rodemann

unread,
Mar 11, 2002, 6:46:37 AM3/11/02
to
> hat jemand von Euch schon mal die Nadellager einer Headshok zerlegt und
> - ganz wichtig - auch wieder zusammengebaut?

Ja, schon mehrfach.

>Da die Lage der Kunstoffstreifen mit den Nadeln
>offenbar entscheidend für den oberen Endanschlag ist: gibt's einen Tip,

Gabel sollte zusammengebaut je nach Modell 60-100 (+5)mm Hub machen.
Position kann man sich entsprechend ausrechnen, nicht vergessen, dass da
noch der untere Gewindedeckel dazwischen sitzt. Oder mit 3 Lagern
ausprobieren (lassen sich dann noch in eingebautem Zustand verschieben.
Ausgefedete Position ist, wenn die Lager bündig mit dem Gewinde am
"Gabelsteuerrohr" abschließen. Endanschlag ist, wenn der gummiring am
Gewindedeckel anliegt

>Oder muß ich kleinlaut mit meinen Einzelteilen zu einem Händler wandern?

Kommt auf deine Heimwerkerqualitäten und deine Geduld an. Der Händler hat
halt den Vorteil, dass er entsprechende Montagewerkzeug da hat.

Tips:

Tisch mit Sitztgelegenheit ist ein guter Arbeitsplatz.
Sitzen die richtigen Lagerbahnen an der richtigen Stelle? Haben evtl.
unterschiedliche dicken. mit gutem Messchiber überprüfen.
Lager und Lagerbahnen in richtiger Position mit gummis auf dem Gabelschaft
fixieren. Vorher alles gut fetten.
Aüßere Lagerbahnen mit ordentlich Fett ins "Gabelsteuerrohr kleben" und mit
Klopapierrolle leicht fixieren.

Gabel vorsichtig ins Steuerrohr schieben. bit dann ne position, an der man
deutlich den Übergang zur spielfreien Passung merkt.
In diesem Übergangszustand lässen sich ein verschobenes Bauteile wieder in
die richtige Position bringen.**
Gabel zusammenschieben und bauteile auf Sitz kontrollieren. Inder Regel muss
man dann mehrfach zu ** zurückspringen.
Dazu die Gabel wieder vorsichtig bis zur Stelle mit dem Übergangsspiel aus
dem Steuerrohr ziehen.

Fazit: wer zur arbeitenden Bevölkerung gehört und über wenig Freizeit
verfügt, sucht besser den Händler auf. Kann nämlich schon mal 1-2h dauern
bis alles passt. Vor allem wenn man ungeübt ist.

Ralf

Fabian Rochner

unread,
Mar 11, 2002, 7:23:55 AM3/11/02
to
Ralf Rodemann wrote:

[...]


> Gabel sollte zusammengebaut je nach Modell 60-100 (+5)mm Hub machen.

> Position kann man sich entsprechend ausrechnen, nicht vergessen, dass da
> noch der untere Gewindedeckel dazwischen sitzt. Oder mit 3 Lagern
> ausprobieren (lassen sich dann noch in eingebautem Zustand verschieben.
> Ausgefedete Position ist, wenn die Lager bündig mit dem Gewinde am
> "Gabelsteuerrohr" abschließen. Endanschlag ist, wenn der gummiring am
> Gewindedeckel anliegt
>

Ich hab' noch eine DD50, die hat nie mehr als 50mm Hub gehabt. Ich wollte

nur sicher sein, daß der Endanschlag tatsächlich durch das Aufeinandertreffen

der Streifen mit den Nadeln mit dem Gewindedeckel definiert wird. Das heißt ja,

wenn man da zu viel Spiel hat, habe ich u. U. bei abgehobenem Vorderrad axial

Spiel in der Gabel. Dem kann man dann ja höchstens mit dem Preload-Inbus beikommen...

[hilfreiche Tips]


> Gabel vorsichtig ins Steuerrohr schieben. bit dann ne position, an der man
> deutlich den Übergang zur spielfreien Passung merkt.


Leider nein. Bzw. direkt beim Einsetzen, ich kann die Lager also nur
verschieben, wenn entweder das gegenüberliegende Lager noch nicht
eingebaut ist, oder die Gabel ganz auseinander gezogen ist. Dann lösen
sich aber die Lagerbahnen im "Gabelsteuerrohr" unten gern aus der
Fettklebung. Offensichtlich sind später hergestellte Gabeln da
wartungsfreundlicher.

Trotzdem vielen Dank für Deine Hinweise. Tendiere ja doch dazu, den
Händler aufzusuchen, nur ist ein Händler mit Service nicht grad um die
Ecke (Cd hat alle [meiner Meinung nach] guten Händler hier abserviert;
der einzige verbliebene Laden ist völlig unakzeptabel, so daß ich 60km
fahren muß, bis ich echten Service bekomme; naja, dann hänge ich meinen
Bob eben ans Rennrad und fahre die Gabel dahin. Was macht man nicht
alles für ordentlichen Service...)

Gruß
Fabian

Ralf Rodemann

unread,
Mar 11, 2002, 9:43:48 AM3/11/02
to
> Ich hab' noch eine DD50, die hat nie mehr als 50mm Hub gehabt.

Ja ganz vergessen, die gabs ja auch mal.

Ich wollte
>
> nur sicher sein, daß der Endanschlag tatsächlich durch das
Aufeinandertreffen
> der Streifen mit den Nadeln mit dem Gewindedeckel definiert wird.

letztendlich ist beim Ausfedern der Dämpfer der Endanschlag.
wies bei ner DD50 auschauft versuche ich gerade zu ergründen.

Jo genauso wie bei den anderen. Kolben ist mit dem "Steuerrohr" verbunden,
die Patrone mit der Gabel.
Endanschlag ist dann in der Patrone.

> Leider nein. Bzw. direkt beim Einsetzen, ich kann die Lager also nur
> verschieben, wenn entweder das gegenüberliegende Lager noch nicht
> eingebaut ist, oder die Gabel ganz auseinander gezogen ist. Dann lösen
> sich aber die Lagerbahnen im "Gabelsteuerrohr" unten gern aus der
> Fettklebung.
> Offensichtlich sind später hergestellte Gabeln da
> wartungsfreundlicher.

nö. Die Stelle mit dem Übergangsspiel muss man halt genau auf den Milimeter
treffen, sonst tritt der Gau ein.
Ver such es mal mit der Klopapierrolle und etwas Fingerspitzengefühl.
Ist halt nicht ganz so einfach. Mein örtlicher Händler zeigte sich doch
recht erstaunt, dass ich die Gabeln selber zusammenbaue. 99% der Leute, die
sich an den Headshocks versuchen, kommen wohl mit der zerlegten Gabel zum
Händler.

Ganz nebenbei, wenn du erstnsthafter fährst würde ich mal über den Austausch
der Gabel nachdenken.
Selbst ne Superfatty funktioniert bescheiden, ne DD60 noch bescheidener, ne
DD50 ....
Hab ne Superfatty durch ne Z1 ersetzt. Ein Traum.
Du müsstest ne Gabel um die 100mm einbauen können. Bei ebay wird für ne DD50
in funktionsfähigem Zustand noch gutes Geld gezahlt.

Ralf


Jo Adler

unread,
Mar 11, 2002, 10:49:20 AM3/11/02
to

"Ralf Rodemann" schrieb im Newsbeitrag

[schnipp]

> Ganz nebenbei, wenn du erstnsthafter fährst würde ich mal über den
Austausch
> der Gabel nachdenken.
> Selbst ne Superfatty funktioniert bescheiden, ne DD60 noch
bescheidener, ne
> DD50 ....
> Hab ne Superfatty durch ne Z1 ersetzt. Ein Traum.
> Du müsstest ne Gabel um die 100mm einbauen können. Bei ebay wird für
ne DD50
> in funktionsfähigem Zustand noch gutes Geld gezahlt.


...und wo bekommen ich noch gleich die Reduzierhülsen ? Ich kann die
Bezugsquelle nicht mehr finden...

Thanx, Jo

Fabian Rochner

unread,
Mar 11, 2002, 10:55:43 AM3/11/02
to
Ralf Rodemann wrote:

[DD50]

> Ganz nebenbei, wenn du erstnsthafter fährst würde ich mal über den Austausch
> der Gabel nachdenken.
> Selbst ne Superfatty funktioniert bescheiden, ne DD60 noch bescheidener, ne
> DD50 ....
> Hab ne Superfatty durch ne Z1 ersetzt. Ein Traum.
> Du müsstest ne Gabel um die 100mm einbauen können. Bei ebay wird für ne DD50
> in funktionsfähigem Zustand noch gutes Geld gezahlt.
>
> Ralf
>
>


Austausch gegen nicht-Headshok kommt nicht in Frage. Funktioniert
normalerweise so, wie ich das will. Mein F700 ist Lastenesel und
Alltagsrad, die Federung dazu da, mir in schnell gefahrenen Kurven das
Vorderrad auch bei Unebenheiten am Boden zu halten. Wenn ich primär
Komfort wollte, hätte ich wohl längst das alte Elastomer gegen
Stahlfeder oder so getauscht, zumal ich mit meinen 60kg doch eine etwas
harte Abstimmung habe. Aber wie gesagt, ist nicht das Ziel. Und außerdem
fällt die Headshok nicht so auf wie sonstige Federgabeln (dunkler
Rahmen, schwarzer Faltenbalg), hat Vorteile beim draußen stehen lassen
(und behalten wollen).

Gruß
Fabian


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Ralf Rodemann

unread,
Mar 11, 2002, 2:26:08 PM3/11/02
to
>Definiere "ernsthafter".

im Gelände die handbremse etwas lösen.

> > Hab ne Superfatty durch ne Z1 ersetzt. Ein Traum.
>

> Oje, schon wieder so ein Federweg-Fetischist.

o.k. soviel Ferderweg braucht nicht jeder bzw. nutzt nicht jeder, für FR und
DH ists ok.

> Dirk, der auch gern ungefedert fährt

wo bzw. was?
mein citybike ist übrigens auch ungefedert


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Ralf Rodemann

unread,
Mar 11, 2002, 4:40:08 PM3/11/02
to
> Naja, im heutigen DH kommst du mit deiner Z1 nich weit.

Auf dem Racecourse in Todtnau darf es sicher mehr sein. Für die Strecken in
Belgien und im Pott reichts.

>Was ist überhaupt "Freeride"

IMHO irgendas Richtung DH, wo man aber noch selber den Berg hoch kurbelt.

> importierten Wort aus 'ner anderen Sportart?

die border müssten sicher die ersten gewesen sein. Die Surfer benutzen es
auch. Ganz neu bei denen Freemove!

> In bzw um Freiburg. Ein Cannondale KillerV mit Pepperoni Gabel.
> Aber was sagt das jetzt aus?

Hart im Nehmen, wenn du dort alles so fährst.

>Dirk, der auch mal vollgefedert fährt

doch nicht ganz so hart

Kannst du mir mal erklären, wie ich die alte Woldcupstrecke am Schauinsland
finde. Am Rappeneckerhof war ich schon mal, hab mich dann aber wohl nicht
für den richtigen Weg entschieden. Bin vermutlich zuweit links. Oder gibts
dort bessere Varianten?

Ralf


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Ulrich Gonter-Linz

unread,
Mar 12, 2002, 5:07:03 AM3/12/02
to
Jo Adler wrote:

> ...und wo bekommen ich noch gleich die Reduzierhülsen ? Ich kann die
> Bezugsquelle nicht mehr finden...

z.B. in Nürnberg bei Downhill. Tel. 0911 / 262679

HTH, Uli

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