[...]
>Es gibt demnach keine jüdische Weltverschwörung, sondern eine jüdische
>Mission für die Welt. Mehr über Geschichtsinterpretationen und das
>Wirken dieser okkult-mosaischen Kräfte läßt sich bei Wolfgang Eggert,
>"Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie" und Ben
>Weintraub, "The Holocaust-Dogma of Judaism" (auf deutsch "Das jüdische
>Holocaust-Dogma", Übersetzerin Maria Gabathuler), finden.
http://www.h-ref.de/lit/w/weintraub/dogma.shtml
--
Albrecht Kolthoff
Ist Dir nun klar, weswegen so oft von einer jüdischen Verschwörung statt
von einer "Welthirtschaft des Judentums für die gesamte Menschheit"
gesprochen wird?
Die "Welthirten" Perle, Wolfowitz, Kagan oder Friedman sind demnach
selbstlose, uneigennützige Juden; ganz dem messianischen Auftrag
verpflichtet. Mir gefallen sie trotzdem nicht.
Du hättest ja wenigstens zu Langowskis Seite die deutsche Übersetzung
von Weintraub verlinken können.
--
Gibt es diese Texte irgendwo im Internet?
Gruß Klaus
--
Tsopt dei Legatsenikre!
Ben Weintraub findest Du im Internet bei Wilhelm Tell (Bücher /
Rezensionen). Wolfgang Eggert leider nicht; die drei Bände wären wohl
auch zu umfangreich. Eggert schrieb "Die Trilogie behandelt das
hochpolitische Wirken messianischer Eliten, welche sich an dem im
Bibelschrifttum prophezeiten (auch hierher erklärt sich der Verlagsname)
Armageddon inspirieren."
http://www.beimpropheten.com/01info2.html
Seine Gegner schrieben:
Der Autor "untersuchte ... die esoterischen Hintergründe des Judentums".
Er spürt eine "Okkultmosaische Zentrale" auf, die "eine Anzahl
politischer Frontorganisationen schuf, denen es ... gelungen ist, auf
das Weltgeschehen hintergründig Einfluß zu nehmen. Der von den
'Vollstreckern Gottes' zuweilen selbst eingestandene Zielpunkt des
machiavellistischen Treibens findet sich in der Bibel: Es ist die
Vereinigung der gesamten Menschheit in einem weltumgreifenden
Gottesstaat, der zentral von Jerusalem aus gelenkt wird. Eine
Ähnlichkeit mit den "Protokollen der Weisen von Zion" ist sicher nicht
zufällig."
http://www.sooderso.de/zeitung/sos12/s12nachhilfe.html
Wobei hier zu sagen wäre, daß sich Eggert explizit auf das "Tiqqun"
bezieht (und es in Band 1 erläutert), das den okkult-mosaischen Kräften
als Motivation dient. Auf die "Protokolle" und die Prozesse um die
Protokolle geht er kurz im Band 2 ein.
Eine kurze Vorstellung des Inhaltes der drei Bücher findest Du hier.
http://www.illuminaten.org/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=2166
Die Bücher sind lesenswert und m.E. hochinteressant. Falls Du sie kaufen
möchtest, bestelle sie beim Kopp-Verlag, um die Versandkosten zu sparen:
http://www.kopp-verlag.de/shop/index.php3?id=1062320978-3f51bb52c3300-f78e0851&action=2&item=1502
MfG Frank
P.S. In Kürze erscheint das Buch "Das Netz" von David Korn, in dem die
Struktur und Vorgehensweise der Israel-Lobby in der BRD nachgezeichnet
wird.
>Aufgabe des jüdisches Volkes zur Erlösung der Menschheit ist
>unumstößlich
>
>Für die jüdische Mystik des 16., 17. und 18. Jahrhunderts war der
>Messianismus das zentrale Thema. Schon Isaak Luria und sein Schüler
>Chaim Vital in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren der
>Meinung, dass es die Aufgabe Israels sei, gemeinsam mit Gott den
>"Urschaden der
>Natur" zu beheben. Diese Aufgabe nannten sie Tiqqun,
>"Wiederherstellung". ...
>
>Verstand man zunächst diesen Tiqqun als Aufgabe des ganzen Volkes, so
>konkretisierte sie sich bald in einem bestimmten Einzelmenschen als
>einer messianischen Leitfigur des Tiqqun. Dies war im 17. Jahrundert
>Sabbatai Zwi (1626-1677) und im 18. Jahrhundert Jakob Frank (1726-1791).
>Beide hielten sich für Verkörperungen der Messiasseele. Beide meinten,
>das Judentum warte schon viel zu lange auf seine Erlösung. Die Stunde
>zur ---> konkreten messianischen Aktivität sei nun gekommen. Sie und
>ihre Anhänger konnten den individuellen Weg "aus der jüdischen Gasse"
>nicht gutheißen, den etwa Baruch Spinoza ging ...
>
>Beide wussten darum, dass nur ---> die Erlösung der gesamten Menschheit
>- konkretisiert durch das Judentum - zur wirklichen Erlösung führen
>könne. Sie wussten klar, dass es keinen zielführenden Ausbruchsversuch
>aus dem Judentum geben kann. Die Geschichte bleibt eben zugleich Last
>und Verheißung des Judentums...
>
>Der politische Zionismus
>
>Eine neue Variante zur Verkürzung des Pilgerwegs durch die Geschichte
>bietet der politische Zionismus. ...
Der Zionismus ist ein säkularisierter weltlicher Arm zur Einbindung
von Juden, die religiösen Idealen nicht zugänglich sind, nich aber von
Nationalismus mitreißen lassen können. Daher ist der Zionismus auf
keinen Fall eine hohe, führende Institution oder Strömung, sondern
lediglich ein Instrument.
Der erste Zionist war Moses Heß. Er betrieb Nationalsimus, aber bei
ihm klang der religiöse Hintergrund noch deutlich durch. Der 19.
Brockhaus schrieb zu Moses Hess:
... Schriftsteller, * Bonn 21.6.1812, + Paris 6.4.1875; war
Mitbegründer und mit Karl Marx Redakteuer der "Rhein. Zeitung" in
Köln, wirkte 1845 - 48 in Brüssel und Paris in dt. kommunistischen
Gruppen; Hauptvertreter des "philosophischen Sozialismus". Hess konnte
zunächst auch Marx und F. Engels beeinflussen, die sich aber noch vor
1848 von ihm trennten. Im Gegensatz zu Marx vertrat er die Meinung,
die Befreiung der Menschheit werde sich aus der Rückkehr der
Religionen zu ihrem gemeinsamen Ursprung ergeben. Mit seinem Werk "Rom
und Jerusalem. Die letzte Nationalitätenfrage" (1862) wurde Heß ein
Vorläufer des Zionismus; er forderte einen eigenen Staat für die
Juden, der die Keimzelle für eine Sozialisierung und damit Befreiung
der ganzen Menschheit sein werde. ...
--
"Rom und Jerusalem" von Moses
Hess: http://www.exmediavostra.de
Zustimmung. Es gibt den religiösen Zionismus und den weltlichen
Zionismus, wobei sich sogar areligiöse Juden wie Golda Meir und
Ben-Gurion auf den Mosaismus beriefen (vgl. Shahak).
Die mosaische Religion steht eindeutig als Identifikationsmerkmal und
Ideengeber der Zionisten fest.
> Der erste Zionist war Moses Heß. Er betrieb Nationalsimus, aber bei
> ihm klang der religiöse Hintergrund noch deutlich durch. Der 19.
> Brockhaus schrieb zu Moses Hess:
>
> ... Schriftsteller, * Bonn 21.6.1812, + Paris 6.4.1875; war
> Mitbegründer und mit Karl Marx Redakteuer der "Rhein. Zeitung" in
> Köln, wirkte 1845 - 48 in Brüssel und Paris in dt. kommunistischen
> Gruppen; Hauptvertreter des "philosophischen Sozialismus". Hess konnte
> zunächst auch Marx und F. Engels beeinflussen, die sich aber noch vor
> 1848 von ihm trennten. Im Gegensatz zu Marx vertrat er die Meinung,
> die Befreiung der Menschheit werde sich aus der Rückkehr der
> Religionen zu ihrem gemeinsamen Ursprung ergeben. Mit seinem Werk "Rom
> und Jerusalem. Die letzte Nationalitätenfrage" (1862) wurde Heß ein
> Vorläufer des Zionismus; er forderte einen eigenen Staat für die
> Juden, der die Keimzelle für eine Sozialisierung und damit Befreiung
> der ganzen Menschheit sein werde. ...
So, wie es der keineswegs antisemitische Judaist Kurt Schubert für den
Judaismus ebenfalls herausgearbeitet hat. Der Fehler des Judaismus ist
m.E. nur derjenige, daß er nicht fragt, ob die "Sozialisierung der
ganzen Menschheit" durch die Juden auch von "der ganzen Menschheit"
gewollt ist, da sie ihrem Gott die höhere Macht zuschreiben, welche
schon der Prophet Jeremia vernahm:
"Die Geschichte ist ein Drama göttlicher Gedanken, göttlicher Gebote...
Eine höhere Macht, die Macht der Gerechtigkeit, gebietet den Völkern,
bestimmt die Geschichte, bestimmt WAS Geschichte ist. ... Über sie ist
das Wort gesprochen, das Jeremia vernahm: 'Auszuroden und zu zerbrechen
und zu verderben und niederzureißen; und zu bauen und zu pflanzen'."
(Leo Baeck: "Das Wesen des Judentums", S. 263, siehe Jeremia 1.10)
Die nächsten 'Rodungen' und 'Pflanzungen' gemäß Jeremia meinen einige
Juden auch schon zu kennen:
"Zuallererst müssen wir die Terrorregime niedermachen, angefangen bei
den Großen Drei: Iran, Irak und Syrien. Und danach müssen wir mit
Saudi-Arabien zu Rande kommen. Wenn die Tyrannen in Iran, Irak, Syrien
und Saudi-Arabien niedergemacht worden sind, werden wir am Ball bleiben.
Wir müssen die Durchsetzung der demokratischen Revolution gewährleisten.
... Wir wollen keine Stabilität in Iran, Irak, Syrien oder sogar
Saudi-Arabien; wir wollen, daß sich die Dinge ändern. Die eigentliche
Frage ist nicht, ob wir destabilisieren sollen, sondern wie." (Michael
Ledeen in "The War Against the Terror Masters")
--
>[...]
>Der erste Zionist war Moses Heß. Er betrieb Nationalsimus, aber bei
>ihm klang der religiöse Hintergrund noch deutlich durch. Der 19.
>Brockhaus schrieb zu Moses Hess:
>
>
>[Norberts Brockhaus spricht...]
>Mit seinem Werk "Rom
>und Jerusalem. Die letzte Nationalitätenfrage" (1862) wurde Heß ein
>Vorläufer des Zionismus; er forderte einen eigenen Staat für die
>Juden, der die Keimzelle für eine Sozialisierung und damit Befreiung
>der ganzen Menschheit sein werde. ...
Wenn dein geliebter Wissensborn, der 'Brockhaus', von Heß als einen
'Vorläufer des Zionismus' spricht, warum nimmst du dir dann die
Freiheit, ihm - dem Brockhaus - zu widersprechen und Hess als 'ersten
Zionisten' zu bezeichnen?
Hannes
Andreas von Bülow behauptet in seinem Buch "Die CIA und der 11.
September" auf Seite 235:
... Richard Perle, der mit Wolfowitz zum Führungskreis des
Think-Tank-Projekts "Neues Amerikanisches Jahrhundert"
zählt, hat zusammen mit anderen im Jahre 1996 auch den
Entwurf für eine neue Sicherheitspolitik für Israel verfasst.
Darin wird die Aufgabe der jahrzehntelang verfolgten
Politik "Frieden für Israel gegen Rückgabe des besetzten
Landes an die Palästinenser gefordert. Der Anspruch auf
das Land Israel sei ein 2000 Jahre alter Traum, legitim und
nobel zugleich. Dieser dürfe nicht mehr zur Disposition
gestellt werden. Nur die bedingungslose Annahme der
israelischen territorialen Ansprüche nach dem Muster
Frieden gegen Frieden sei verhandelbar. Es dürfe mit den
Palästinensern keinen Kompromiß über die Hauptstadt
Jerusalem geben. Die militärische Präsenz israelischer
Streitkräfte in palästinensischen Territorien müsse
gewährleistet bleiben. In Bezug auf die Nachbarstaaten
Israels werden gezielte Schläge gegen Syrien vorgeschlagen,
sollte Damaskus den israelischen Vorstellungen der
Terrorbekämpfung im Libanon nicht entgegenkommen.
Auch auf den Golanhöhen könne eine Vereinbarung nach
dem Muster Friede gegen Land nicht in Betracht gezogen
werden. Syrien wird mit einer Neuzeichnung der Landkarte
des Mittleren Ostens bedroht, die es zum Verschwinden
bringen lönnte. Es wird ein gemeinsames jordanisch-
türkisch-israelisches Vorgehen gegen Syrien vorgeschlagen.
Israel müsse seine umgebenden Staaten in einem Gleich-
gewicht der Kräfte einbinden. Die Beseitigung Saddam
Husseins im Irak wird als ein wichtiges Ziel israelischer
Politik dargestellt. ...
Wenn von Bülow, der in seinem Buch des Öfteren kleine Seitenhiebe in
Richtung Sharon-Regierung Mossad ausführt, hier korrekt von einem
tatsächlichen Plan berichtete, dann würde mich das nicht wundern. Denn
das Ziel der Nationalreligiösen ist simpel: Israel muss seine alten
biblischen Grenzen wieder haben und ausnahmslos alle Juden der Welt
leben darin und nirgendwo sonst auf der Welt. Ende der Diaspora,
Wiederherstellung des Urzustandes. Im Sinne dieses Ziels wird es m.E.
mit Sicherheit binnen der nächsten 20 Jahre dazu kommen, dass Israel
seine Grenzen entsprechend ausweitet, möglicherweise "nebenbei" im
Rahmen großer Konflikte mit US-Beteiligung. Ich hätte gerne mal eine
Karte, auf der das biblische Israel in die heutige Nahost-Landkarte
projeziert ist, um festzustellen, welches Land da konkret noch hinzu
kommen muss und wie wichtig heutiges syrisches Land für dieses Projekt
ist. Da aber mit Sicherheit die ganz große Mehrheit der Juden in der
Diaspora in der Diaspora bleiben wollen wird und sich nicht darum
kümmern wird, dass die Nationalreligiösen sie "heim ins Reich" holen
wollen, wird es außerdem eine groß angelegte Operation zur Erzeugung
eines weltweiten Super-Antisemitismus geben, bei der bestimmte Juden
in einer Art Rollenspiel die nötigen provokativen Vorlagen dafür
liefern werden. Im Rahmen dieses Super-Antisemitismus wird man die
zwingbaren Juden nach Israel zwingen, die absolut unzwingbaren wird
man im besten Fall zu Nichtjuden umerklären oder aber gern zu Tode
kommen lassen. Es wird dabei ein Problem sein, dass das
expansionistische Israel dabei fortlaufend Signale absondern wird, die
generellen Judenhass begünstigen werden, der auch alle Juden in der
Welt treffen kann, die gar nichts mit Israel am Hut haben. Dem muß
beizeiten vorgebeugt werden und den Menschen muss nahegelegt werden,
dass sie einen erheblichen Unterschied zwischen Pro-Israel-Juden und
Pro-Diaspora-Juden machen sollten. Es sollte außerdem erreicht werden,
dass, wenn in vielen Staaten ein scharfer Judenhass herrschen wird und
Juden aus diesen Staaten fliehen oder vertrieben werden, andere
Staaten diesen Juden eine Fluchtalternative bieten werden.
Ich widerspreche ihm gar nicht. Die Schaffung des Zionismus wurde
begonnen bevor es den Namen Zionismus dafür gab. Deshalb nennt der
Brockhaus Moses Heß "Vorläufer". Moses Heß war der erste Schöpfer des
Zionismus und der erste Zionist. Man kann ja nicht immer gleich mit
einem Ismus antreten und auch Marx war schon marxistisch tätig, bevor
der Name Marxismus aufkam.
Dir ist die Definition des Wortes 'Vorläufer' offensichtlich nicht
bewusst, andernfalls könntest du derartigen 'Ismen-Quatch' nicht
schreiben.
Ein Vorläufer ist jemand, dessen Schaffen eine bestimmte, später
entwickelte Idee oder Form, ein später auftretendes Ereignis oder
Ähnliches, in den Grundzügen bereits erkennen lässt, respektive für
eine spätere Entwicklung wegbereitend ist.
Deshalb bezeichnet der Brockhaus Heß auch als 'Vorläufer' des
Zionismus und nicht als ersten Zionisten. Das kann nur ein Marzahn
bewerkstelligen, der zwischen Erstem und Vorläufer nicht zu
differenzieren vermag.
Hannes
(...)
>Denn
>das Ziel der Nationalreligiösen ist simpel: Israel muss seine alten
>biblischen Grenzen wieder haben und ausnahmslos alle Juden der Welt
>leben darin und nirgendwo sonst auf der Welt.
Wie viele dieser "Nationalreligiösen" gibt es überhaupt? Welche Macht haben
sie und wie groß ist ihr Einfluss auf reale Geschehnisse?
Diese Fragen sind wichtig, wenn man klären will, ob das, was Marzahn als
Problem sieht, überhaupt eins ist. Ich frage nach der realen Grundlage
dieser Argumentation.
Marzahn müsste beispielsweise einige "nationalreligiöse" Namen nennen und
belegen können, was diese Personen konkret getan oder nicht getan haben.
>Ende der Diaspora,
>Wiederherstellung des Urzustandes. Im Sinne dieses Ziels wird es m.E.
>mit Sicherheit binnen der nächsten 20 Jahre dazu kommen, dass Israel
>seine Grenzen entsprechend ausweitet, möglicherweise "nebenbei" im
>Rahmen großer Konflikte mit US-Beteiligung.
Hierin steckt bereits die Unterstellung, dass die "Nationalreligiösen"
diesen Einfluss tatsächlich besitzen.
Wenn dieser Einfluss existiert, dann müsste Marzahn in der Lage sein,
konkrete Ereignisse auf überzeugende Weise mit konkreten Personen in
Verbindung zu bringen. Andernfalls bewegt sich dies auf der Ebene nicht
überprüfbarer Unterstellungen.
> Ich hätte gerne mal eine
>Karte, auf der das biblische Israel in die heutige Nahost-Landkarte
>projeziert ist, um festzustellen, welches Land da konkret noch hinzu
>kommen muss und wie wichtig heutiges syrisches Land für dieses Projekt
>ist. Da aber mit Sicherheit die ganz große Mehrheit der Juden in der
>Diaspora in der Diaspora bleiben wollen wird und sich nicht darum
>kümmern wird, dass die Nationalreligiösen sie "heim ins Reich" holen
>wollen,
Die größte Gruppe von Juden außerhalb Israels lebt in den USA. Dort ist in
der Tat nicht der geringste Zwang oder Druck zu erkennen, dass diese
Menschen das Land verlassen und nach Israel gehen sollten. Was Marzahn
unterstellt, ist dort nicht einmal ansatzweise vorhanden.
> wird es außerdem eine groß angelegte Operation zur Erzeugung
>eines weltweiten Super-Antisemitismus geben, bei der bestimmte Juden
>in einer Art Rollenspiel die nötigen provokativen Vorlagen dafür
>liefern werden.
Auch dies ist eine völlig aus der Luft gegriffene Unterstellung. Mit der
realen Lage der Juden z.B. in den USA hat dies nicht das Geringste zu tun.
Wir können davon ausgehen, dass in den USA einige hunderttausend Juden
leben, die sich als Amerikaner fühlen und die als Bürger des Landes
anerkannt sind und die nicht das geringste Interesse haben, nach Israel zu
gehen.
>Im Rahmen dieses Super-Antisemitismus wird man die
>zwingbaren Juden nach Israel zwingen, die absolut unzwingbaren wird
>man im besten Fall zu Nichtjuden umerklären oder aber gern zu Tode
>kommen lassen.
Hier müsste Marzahn zunächst einmal konkret erklären, wer "man" eigentlich
ist.
Solange nicht belegt ist, dass es diesen "man" tatsächlich gibt - ich habe
ja bereits nach Namen und konkreten Daten gefragt -, ist die daran
anschließende Marzahnsche Spekulation hinfällig.
Um es mal etwas deutlicher zu machen: Eine Mordserie an hunderttausenden von
"unzwingbaren Juden", wie Marzahn es hier prophezeit, würde in einem hoch
entwickelten Land wie den USA auf gewisse Schwierigkeiten stoßen.
Eine Mordserie, wie Marzahn sie beschreibt, bedeutet nichts anderes, als
dass die Rechtsordnung der gesamten westlichen Welt in den nächsten zwanzig
Jahren zusammenbricht.
>Es wird dabei ein Problem sein, dass das
>expansionistische Israel dabei fortlaufend Signale absondern wird,
> die
>generellen Judenhass begünstigen werden,
Ich denke wir sind uns darin einig, dass Bügel Judenhass absondert, oder?
Dürfen wir ihn demnach als Agenten eines expansionistisches Israel
bezeichnen? Er wird das nicht mögen, glaube ich.
Oder müssen wir Bügel als jemanden begreifen, der vom expansionistischen
Israel manipuliert wurde, bis er Judenhass absondert? Auch das wird ihm
nicht gefallen.
Wie ist Bügels Judenhass zu erklären? Wenn nämlich _nicht_ das
"expansionistische Israel" dahinter steckt, dann muss es noch andere
Ursachen für "generellen Judenhass" geben.
Über diese anderen Zusammenhänge sollten wir uns unbedingt unterhalten, denn
die dürfen in dieser Gleichung nicht fehlen.
>der auch alle Juden in der
>Welt treffen kann, die gar nichts mit Israel am Hut haben. Dem muß
>beizeiten vorgebeugt werden und den Menschen muss nahegelegt werden,
>dass sie einen erheblichen Unterschied zwischen Pro-Israel-Juden und
>Pro-Diaspora-Juden machen sollten.
Wenn man Bügels Texte liest, bekommt man den Eindruck, dass er der Ansicht
ist, die Juden sollten prinzipiell aus Deutschland verschwinden, weil sie
keine Deutschen seien.
Ist diese Haltung demnach nicht scharf zu kritisieren?
> Es sollte außerdem erreicht werden,
>dass, wenn in vielen Staaten ein scharfer Judenhass herrschen wird und
>Juden aus diesen Staaten fliehen oder vertrieben werden, andere
>Staaten diesen Juden eine Fluchtalternative bieten werden.
Es versteht sich von selbst, dass man Flüchtlingen hilft. Davon, dass in den
USA, in Kanada und in vielen anderen Ländern eines Tages "ein scharfer
Judenhass herrschen wird", ist allerdings weit und breit nichts zu sehen.
Andererseits gibt es dort ja wirklich eine Minderheit von Fanatikern, die
Juden hassen. Sollte man sich von diesen Leuten nicht scharf und
unmissverständlich und klar distanzieren?
Ich denke jetzt auch an einige Leute, deren Werke Marzahn gelegentlich
zitiert.
Müsste Marzahn da nicht zunächst bei sich selbst beginnen und auf
zweifelhafte Quellen verzichten bzw. ausdrücklich alle früheren Aussagen
widerrufen, soweit sie aus Werken stammen, in denen ein "scharfer Judenhass"
zu erkennen ist?
--
Argumente gegen Auschwitzleugner
http://www.h-ref.de/
[...]
Sehr interessant. Auch der SPD-Mann von Bülow läßt sich nicht zum Knecht
zionistischer Apologetik machen...
> Wenn von Bülow, der in seinem Buch des Öfteren kleine Seitenhiebe in
> Richtung Sharon-Regierung Mossad ausführt, hier korrekt von einem
> tatsächlichen Plan berichtete, dann würde mich das nicht wundern. Denn
> das Ziel der Nationalreligiösen ist simpel: Israel muss seine alten
> biblischen Grenzen wieder haben und ausnahmslos alle Juden der Welt
> leben darin und nirgendwo sonst auf der Welt. Ende der Diaspora,
> Wiederherstellung des Urzustandes.
Das Ziel ist die "messianische Erlösung" der Juden. Die Gemüter streiten
sich nur, ob Israel vor Erscheinen des Messias aufgerichtet werden soll
oder erst mit dem Erscheinen des Messias von ihm aufgerichtet wird und
dann alle Juden nach Israel "heimkehren" werden.
> Im Sinne dieses Ziels wird es m.E.
> mit Sicherheit binnen der nächsten 20 Jahre dazu kommen, dass Israel
> seine Grenzen entsprechend ausweitet, möglicherweise "nebenbei" im
> Rahmen großer Konflikte mit US-Beteiligung. Ich hätte gerne mal eine
> Karte, auf der das biblische Israel in die heutige Nahost-Landkarte
> projeziert ist, um festzustellen, welches Land da konkret noch hinzu
> kommen muss und wie wichtig heutiges syrisches Land für dieses Projekt
> ist.
> Da aber mit Sicherheit die ganz große Mehrheit der Juden in der
> Diaspora in der Diaspora bleiben wollen wird und sich nicht darum
> kümmern wird, dass die Nationalreligiösen sie "heim ins Reich" holen
> wollen, wird es außerdem eine groß angelegte Operation zur Erzeugung
> eines weltweiten Super-Antisemitismus geben, bei der bestimmte Juden
> in einer Art Rollenspiel die nötigen provokativen Vorlagen dafür
> liefern werden.
Das kann gut möglich sein, obwohl es m.E. nach der gigantischen
Erpressungs-Welle durch Europa, auch "Wiedergutmachung" genannt, und der
zionistischen Barbarei in Palästina sowie der verlogenen Verteidigung
durch zionistische Diaspora-Juden m.E. gar nicht mehr nötig ist.
> Im Rahmen dieses Super-Antisemitismus wird man die
> zwingbaren Juden nach Israel zwingen, die absolut unzwingbaren wird
> man im besten Fall zu Nichtjuden umerklären oder aber gern zu Tode
> kommen lassen. Es wird dabei ein Problem sein, dass das
> expansionistische Israel dabei fortlaufend Signale absondern wird, die
> generellen Judenhass begünstigen werden, der auch alle Juden in der
> Welt treffen kann, die gar nichts mit Israel am Hut haben.
Wenn das so eintreffen sollte, muß es sogar so sein, weil mW der Messias
alle Nichtjuden und Juden töten wird, die sich nicht ihm unterordnen.
Auch ich wäre tot...
> Dem muß
> beizeiten vorgebeugt werden und den Menschen muss nahegelegt werden,
> dass sie einen erheblichen Unterschied zwischen Pro-Israel-Juden und
> Pro-Diaspora-Juden machen sollten.
M.E. nur zwischen antizionistischen und gemäßigt zionistischen Juden
(z.B. M. Blumenthal oder D. Barenbäum (?)) auf der einen Seite und den
militanten Zionisten auf der anderen Seite. Jedoch ist Skepsis
angebracht:
"Gleichzeitig ist seine (Finkelsteins, F.B.) Angst, die jüdischen
Ansprüche auf Entschädigungen könnten einen neuen Antisemitismus
erzeugen, so groß, dass er die Juden sicherheitshalber als erster und am
lautesten denunziert. Er weiß, dass ihn das nicht retten würde: Den
nächsten Nazis wäre das so egal wie denen von damals. Aber aus dem
jüdischen Dilemma gibt es keinen Ausweg. Selbst in Amerika nicht, allem
Erfolg zum Trotz."
http://www.marciapally.com/finkdt.html
Wohin diese "jüdischen Gangster" (Finkelstein) die Juden selbst
manövrierten. Bedauerlich ist m.E. auch, daß es so wenig Juden gibt, die
sich der zionistischen Lobby auf Grund einer universalen Ethik im
Vorfeld widersetzen wie es Finkelstein tut.
> Es sollte außerdem erreicht werden,
> dass, wenn in vielen Staaten ein scharfer Judenhass herrschen wird und
> Juden aus diesen Staaten fliehen oder vertrieben werden, andere
> Staaten diesen Juden eine Fluchtalternative bieten werden.
Von den zionistischen Juden und ihrer scheinheiligen Apologetik habe ich
schon heute die Nase gestrichen voll, ehrlich. Mir würde garantiert
nichts fehlen, wenn es in D. keine Juden und nur wenig Ausländer als
Dauergäste gäbe.
Juden (außer organisierte Zionisten in der B'nai B'rith usw.) könnten
aber in solchem Fall als politische Flüchtlinge, meinetwegen
vorübergehend und nur befristet, Asyl erhalten. Aber um Juden reißen
wird sich m.E. kein Volk, weil viele Völker mit einzelnen Juden
schlechte Erfahrungen machten. Derzeit z.B. sterben auch für
zionistische Interessen englische und amerikanische Soldaten im Irak.
M.E. haben es einige Juden immer wieder verstanden, ihre Interessen als
die "Interessen der Freiheit", "Interessen der Demokratie" oder schlicht
als "Menschenrechte" den Gojim zu verkaufen, wofür diese bitter zu
zahlen hatten bzw. haben (siehe z.B. Multi-Kulti in der BRD, was
nirgendwo auf der Erde, historisch betrachtet, richtig funktioniert
hat).
--
[...]
>Wenn das so eintreffen sollte, muß es sogar so sein, weil mW der Messias
>alle Nichtjuden und Juden töten wird, die sich nicht ihm unterordnen.
>Auch ich wäre tot...
Armes Kerlchen. Aber erzähl doch mal, wo man das nachlesen kann.
[...]
--
Albrecht Kolthoff
>Norbert Marzahn <n.ma...@nikocity.de> wrote
>in <bit437$d0fmn$1...@ID-193492.news.uni-berlin.de>:
>
>
>
>
>(...)
>
>
>>Denn
>>das Ziel der Nationalreligiösen ist simpel: Israel muss seine alten
>>biblischen Grenzen wieder haben und ausnahmslos alle Juden der Welt
>>leben darin und nirgendwo sonst auf der Welt.
>
>Wie viele dieser "Nationalreligiösen" gibt es überhaupt? Welche Macht haben
>sie und wie groß ist ihr Einfluss auf reale Geschehnisse?
Die eigentlichen "Nationalreligösen" entsprechen meiner Überzeugung
nach der fortbestehenden Stammesorganisation des Stammes Levi. Dieser
ist als eigentlich eigenständige Organisation zu sehen, deren
Stammesmitglieder überwiegend im Judentum stehen, teilweise aber auch
außerhalb davon für "special operations". Ihr Identitätsbewußtsein
ergibt sich aus dem Stamm und nicht aus dem Judentum, doch betrachten
sie das Judentum als ihr Eigentum und sich selbst als gottgewollte
Elite des Judentums.
Ihre Macht ist im Judentum recht groß, weil die Stammesbeziehungen es
ihnen ermöglichten viele gute Positionierungen zu erreichen. Ihr
Einfluß auf die Weltgeschichte geht gegen Null, aber ihr Bündnis mit
dem supermächtigen Seth-System verleiht ihnen die Möglichkeit sich aus
dem Großen Weltgeschehen ein Scheibchen für ihre Zwecke in ihrer
Gegend abzuschneiden. Die Levi allein wären machtlos, die Macht die
sie haben ist von den Seth verliehen, deren Macht ist gigantisch. Das
Üble für die Levi ist, dass die Seth ihnen zwar tatsächlich über die
Jahrtausende zuverlässig zur Seite standen und sich damit den Ruf
absoluter Zuverlässigkeit erdienten, doch nur zu dem Zweck, dass die
Levi mit in diesem Falle tatsächlich den Juden "am Ende der Zeit" von
den Seth in den Untergang geführt werden. Die Seth verfolgen einen
noch größeren Plan als die Levi und benötigten die Levi in diesem
Zeitstrang dazu, dass "am Ende der Zeit" ein anderer Stamm als der
ihre untergehen möge. Letztlich sind die Seth für die Levi nur
Schlächter, die das Schlachtvieh über Jahrtausende ausreichend
nährten, so dass es zutraulich wurde und sich jahrtausendelang führen
ließ um "am Ende der Zeit" in idealer Schlachtposition zu stehen. Und
ein Teil der Levi wird das auch noch erkennen und den Kampf gegen die
Seth aufnehmen.
Offb 2,9 Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist
aber reich - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden,
und sind's nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.
Offb 2,10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst!
Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr
versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei
getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
Offb 3,9 Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des
Satans, die sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern lügen;
siehe, ich will sie dazu bringen, daß sie kommen sollen und zu deinen
Füßen niederfallen und erkennen, daß ich dich geliebt habe.
>Diese Fragen sind wichtig, wenn man klären will, ob das, was Marzahn als
>Problem sieht, überhaupt eins ist. Ich frage nach der realen Grundlage
>dieser Argumentation.
>
>Marzahn müsste beispielsweise einige "nationalreligiöse" Namen nennen und
>belegen können, was diese Personen konkret getan oder nicht getan haben.
Moses Heß zum Beispiel. Urvater des Zionismus, Teilnehmer am
sozialistischen Dialektrik-Trick (im Unterschied zum Elektrik-Trick),
wo er dem internationalen antireligiösen Sozialismus nach Karl Marx
(später "links"), den nationalen und proreligiösen Sozialismus (später
"rechts" ) entgegensetzte. Außerdem gilt er als der Erste, der die
Wiedereroberung Israels offen forderte.
>
>
>>Ende der Diaspora,
>>Wiederherstellung des Urzustandes. Im Sinne dieses Ziels wird es m.E.
>>mit Sicherheit binnen der nächsten 20 Jahre dazu kommen, dass Israel
>>seine Grenzen entsprechend ausweitet, möglicherweise "nebenbei" im
>>Rahmen großer Konflikte mit US-Beteiligung.
>
>
>Hierin steckt bereits die Unterstellung, dass die "Nationalreligiösen"
>diesen Einfluss tatsächlich besitzen.
>
>Wenn dieser Einfluss existiert, dann müsste Marzahn in der Lage sein,
>konkrete Ereignisse auf überzeugende Weise mit konkreten Personen in
>Verbindung zu bringen. Andernfalls bewegt sich dies auf der Ebene nicht
>überprüfbarer Unterstellungen.
Die Erkenntnis ergibt sich aus der Betrachtung der Geschehnisse.
>
>
>> Ich hätte gerne mal eine
>>Karte, auf der das biblische Israel in die heutige Nahost-Landkarte
>>projeziert ist, um festzustellen, welches Land da konkret noch hinzu
>>kommen muss und wie wichtig heutiges syrisches Land für dieses Projekt
>>ist. Da aber mit Sicherheit die ganz große Mehrheit der Juden in der
>>Diaspora in der Diaspora bleiben wollen wird und sich nicht darum
>>kümmern wird, dass die Nationalreligiösen sie "heim ins Reich" holen
>>wollen,
>
>Die größte Gruppe von Juden außerhalb Israels lebt in den USA. Dort ist in
>der Tat nicht der geringste Zwang oder Druck zu erkennen, dass diese
>Menschen das Land verlassen und nach Israel gehen sollten. Was Marzahn
>unterstellt, ist dort nicht einmal ansatzweise vorhanden.
Es ist ja auch noch 17 Jahre Zeit. Im Augenblick könnte Israel die
amerikanischen Juden gar nicht unterbringen. Jetzt wird zwar schon
gesäät, aber bis zur Ernte ist es noch hin.
>
>
>> wird es außerdem eine groß angelegte Operation zur Erzeugung
>>eines weltweiten Super-Antisemitismus geben, bei der bestimmte Juden
>>in einer Art Rollenspiel die nötigen provokativen Vorlagen dafür
>>liefern werden.
>
>
>Auch dies ist eine völlig aus der Luft gegriffene Unterstellung. Mit der
>realen Lage der Juden z.B. in den USA hat dies nicht das Geringste zu tun.
>Wir können davon ausgehen, dass in den USA einige hunderttausend Juden
>leben, die sich als Amerikaner fühlen und die als Bürger des Landes
>anerkannt sind und die nicht das geringste Interesse haben, nach Israel zu
>gehen.
Genau so sieht ja das Problem der Nationalreligiösen aus. Millionen
werden nicht wollen. Und etwas Druck ist göttlich-biblisch völlig in
Ordnung.
2Mo 11,1 Und der HERR sprach zu Mose: Eine Plage noch will ich
über den Pharao und Ägypten kommen lassen. Dann wird er euch von hier
wegziehen lassen, und nicht nur das, sondern er wird euch von hier
sogar vertreiben.
>
>
>>Im Rahmen dieses Super-Antisemitismus wird man die
>>zwingbaren Juden nach Israel zwingen, die absolut unzwingbaren wird
>>man im besten Fall zu Nichtjuden umerklären oder aber gern zu Tode
>>kommen lassen.
>
>Hier müsste Marzahn zunächst einmal konkret erklären, wer "man" eigentlich
>ist.
Die Nationalreligiösen, die Seth und die unbewußten Helfer.
>Solange nicht belegt ist, dass es diesen "man" tatsächlich gibt - ich habe
>ja bereits nach Namen und konkreten Daten gefragt -, ist die daran
>anschließende Marzahnsche Spekulation hinfällig.
Na, wenn es "sie" für Sie gar nicht gibt, dann sollte es kein großes
Problem für Sie sein, wenn ich davon ausgehe, dass es "sie" durchaus
gibt. Dann hätten Sie ja auch keinen Grund, sich um "sie" zu kümmern.
>
>Um es mal etwas deutlicher zu machen: Eine Mordserie an hunderttausenden von
>"unzwingbaren Juden", wie Marzahn es hier prophezeit, würde in einem hoch
>entwickelten Land wie den USA auf gewisse Schwierigkeiten stoßen.
Das hätte man (nicht "sie") 1925 von Deutschland wohl auch gesagt. Und
für "sie" gibt es nichts, was sie als unüberwindbare Schwierigkeiten
einstufen würden, solange es nicht den Naturgesetzen zuwiderliefe,
diese zu überwinden.
>
>Eine Mordserie, wie Marzahn sie beschreibt, bedeutet nichts anderes, als
>dass die Rechtsordnung der gesamten westlichen Welt in den nächsten zwanzig
>Jahren zusammenbricht.
Es sind schon viele Rechtsordnungen zusammen gebrochen. Unsere
bröckelt ja schon reichlich.
>>Es wird dabei ein Problem sein, dass das
>>expansionistische Israel dabei fortlaufend Signale absondern wird,
>> die
>>generellen Judenhass begünstigen werden,
>
>
>Ich denke wir sind uns darin einig, dass Bügel Judenhass absondert, oder?
Nein. Ich lese zuwenig von ihm um das beurteilen können zu wollen.
>
>Dürfen wir ihn demnach als Agenten eines expansionistisches Israel
>bezeichnen? Er wird das nicht mögen, glaube ich.
Ich habe kein Interesse daran, mit Ihnen weiter über Dritte zu
plaudern.
>
>Oder müssen wir Bügel als jemanden begreifen, der vom expansionistischen
>Israel manipuliert wurde, bis er Judenhass absondert? Auch das wird ihm
>nicht gefallen.
Ich habe immer noch kein Interesse.
>Wie ist Bügels Judenhass zu erklären? Wenn nämlich _nicht_ das
>"expansionistische Israel" dahinter steckt, dann muss es noch andere
>Ursachen für "generellen Judenhass" geben.
Nach wie vor: Null Bock, ey.
>Über diese anderen Zusammenhänge sollten wir uns unbedingt unterhalten, denn
>die dürfen in dieser Gleichung nicht fehlen.
Welche Zusammenhänge in welcher Gleichung meinen Sie? Bitte zuerst die
Gleichung.
>>der auch alle Juden in der
>>Welt treffen kann, die gar nichts mit Israel am Hut haben. Dem muß
>>beizeiten vorgebeugt werden und den Menschen muss nahegelegt werden,
>>dass sie einen erheblichen Unterschied zwischen Pro-Israel-Juden und
>>Pro-Diaspora-Juden machen sollten.
>
>Wenn man Bügels Texte liest, bekommt man den Eindruck, dass er der Ansicht
>ist, die Juden sollten prinzipiell aus Deutschland verschwinden, weil sie
>keine Deutschen seien.
Ich bekommen den Eindruck, dass Sie diesen Eindruck bekamen und
vermitteln wollen.
>Ist diese Haltung demnach nicht scharf zu kritisieren?
Die Haltung, dass Juden aus Deutschland verschwinden sollten, liefe
meinen Bestrebungen zuwider, die es ermöglichen sollen, dass
Deutschland den Juden der Diaspora ein Ausweichquartier sein kann,
wenn Juden aus aller Welt nach Israel getrieben werden sollen. Deshalb
wäre eine solche Haltung zu entkräften.
>
>
>> Es sollte außerdem erreicht werden,
>>dass, wenn in vielen Staaten ein scharfer Judenhass herrschen wird und
>>Juden aus diesen Staaten fliehen oder vertrieben werden, andere
>>Staaten diesen Juden eine Fluchtalternative bieten werden.
>
>
>Es versteht sich von selbst, dass man Flüchtlingen hilft. Davon, dass in den
>USA, in Kanada und in vielen anderen Ländern eines Tages "ein scharfer
>Judenhass herrschen wird", ist allerdings weit und breit nichts zu sehen.
In den vierziger Jahren eines nicht allzu fernen Jahrhunderts war es
schon mal so, dass sogar hübsche Demokratien Schwierigkeiten damit
hatten, Flüchtlingen einer religiösen Gemeinschaft die nötige
Flüchtlingshilfe zu gewähren. Staaten, die nicht zum Treiben gebracht
werden können, sollen wenigstens in zweiter Ebene nutzen und woanders
erfolgreich Ver-/Getriebenen den Zugang blockieren. Man hat Erfahrung
auf diesem Gebiet.
>
>Andererseits gibt es dort ja wirklich eine Minderheit von Fanatikern, die
>Juden hassen. Sollte man sich von diesen Leuten nicht scharf und
>unmissverständlich und klar distanzieren?
Ja.
>
>Ich denke jetzt auch an einige Leute, deren Werke Marzahn gelegentlich
>zitiert.
Ich gehe nicht gleich mit jedem ins Bett, den ich zitiere und auch
sonst nähere ich mich ihm nicht unbedingt an. Ich betrachte das
Zitieren nicht als sehr intime und verbindende Angelegenheit.
>Müsste Marzahn da nicht zunächst bei sich selbst beginnen und auf
>zweifelhafte Quellen verzichten bzw. ausdrücklich alle früheren Aussagen
>widerrufen, soweit sie aus Werken stammen, in denen ein "scharfer Judenhass"
>zu erkennen ist?
Keine Ahnung ob das so sein müßte. Meine Aussagen stammen von mir und
nicht aus Werken anderer. Können Sie sich damit abfinden? Und wenn
einer von denen mal sagte, dass ein kühles Bierchen mal eine feine
Sache ist, dann muss deshalb nicht jeder vom Bier lassen.
Brost.
>> Es sollte außerdem erreicht werden,
>> dass, wenn in vielen Staaten ein scharfer Judenhass herrschen wird und
>> Juden aus diesen Staaten fliehen oder vertrieben werden, andere
>> Staaten diesen Juden eine Fluchtalternative bieten werden.
>
>Von den zionistischen Juden und ihrer scheinheiligen Apologetik habe ich
>schon heute die Nase gestrichen voll, ehrlich. Mir würde garantiert
>nichts fehlen, wenn es in D. keine Juden und nur wenig Ausländer als
>Dauergäste gäbe.
Zionistische Juden würden auch nicht herkommen oder hier bleiben
wollen, da sie sich ja an der letzten Ausfahrt Richtung
Wiederherstellung des von ihnen gewünschten Zustands wähnen, die sie
auf gar keinen Fall verpassen wollen.
>Juden (außer organisierte Zionisten in der B'nai B'rith usw.) könnten
>aber in solchem Fall als politische Flüchtlinge, meinetwegen
>vorübergehend und nur befristet, Asyl erhalten. Aber um Juden reißen
>wird sich m.E. kein Volk, weil viele Völker mit einzelnen Juden
>schlechte Erfahrungen machten. Derzeit z.B. sterben auch für
>zionistische Interessen englische und amerikanische Soldaten im Irak.
Die nichtzionistischen Juden werden dauerhaft aufgenommen werden
müssen. Für Zionisten wird es gar keinen Aufnahmebedarf geben.
>M.E. haben es einige Juden immer wieder verstanden, ihre Interessen als
>die "Interessen der Freiheit", "Interessen der Demokratie" oder schlicht
>als "Menschenrechte" den Gojim zu verkaufen, wofür diese bitter zu
>zahlen hatten bzw. haben (siehe z.B. Multi-Kulti in der BRD, was
>nirgendwo auf der Erde, historisch betrachtet, richtig funktioniert
>hat).
Das Interesse an der Freiheit das an den Menschenrechten, sie bestehen
unabhängig davon, wer seine Interessen damit in welche Beziehung auch
immer setzt.
Das ist typisch für Schöpfer und Erste.
>
>Deshalb bezeichnet der Brockhaus Heß auch als 'Vorläufer' des
>Zionismus und nicht als ersten Zionisten. Das kann nur ein Marzahn
>bewerkstelligen, der zwischen Erstem und Vorläufer nicht zu
>differenzieren vermag.
Der Allererste ist auch der erste Vorläufer. Wem oder was läuft denn
so ein Vorläufer voraus? Und es sind immer die Ersten, die voraus
laufen. Oder?
Ich hab jedenfalls noch nie irgendwo Letzte voraus laufen sehen.
Vermutlich im Talmud und im Schulchan Aruch. Kümmere Dich selbst, wenn
es Dich interessieren sollte. Siehe zu den jüdischen Ambitionen
ansonsten:
www.manfred-gebhard.onlinehome.de/ Studientext-Jonak4.pdf
--
>On Sun, 31 Aug 2003 19:18:11 +0200, Juergen Langowski
><jlang...@gmx.de> wrote:
>
>>Norbert Marzahn <n.ma...@nikocity.de> wrote
>>in <bit437$d0fmn$1...@ID-193492.news.uni-berlin.de>:
>>
>>
>>
>>
>>(...)
>>
>>
>>>Denn
>>>das Ziel der Nationalreligiösen ist simpel: Israel muss seine alten
>>>biblischen Grenzen wieder haben und ausnahmslos alle Juden der Welt
>>>leben darin und nirgendwo sonst auf der Welt.
>>
>>Wie viele dieser "Nationalreligiösen" gibt es überhaupt? Welche Macht haben
>>sie und wie groß ist ihr Einfluss auf reale Geschehnisse?
>
>Die eigentlichen "Nationalreligösen" entsprechen meiner Überzeugung
>nach der fortbestehenden Stammesorganisation des Stammes Levi.
Aha.
[...]
>Ihre Macht ist im Judentum recht groß, weil die Stammesbeziehungen es
>ihnen ermöglichten viele gute Positionierungen zu erreichen.
Ein Überblick über die israelische Parteienlandschaft steht hier:
http://www.bpb.de/publikationen/TZRNOI,5,0,Staatsaufbau_und_politisches_System.html#art5
Wo in diesem Parteienspektrum sind denn die "Nationalreligösen" zu verorten?
[...]
>Teilnehmer am
>sozialistischen Dialektrik-Trick (im Unterschied zum Elektrik-Trick)
Aha. Da fehlen dann ja nur noch Tick, Trick und Track.
[...]
--
Albrecht Kolthoff
>Albrecht Kolthoff schrieb:
>Vermutlich im Talmud und im Schulchan Aruch.
Dann wird Lügel auch nur vermutlich tot sein, wenn der Messias kommt.
> Kümmere Dich selbst, wenn
>es Dich interessieren sollte.
Weniger. Aber was mich doch noch interessieren würde: Wie kommst du denn
darauf, dass du noch lebst, wenn der Messias kommt? Und woran erkennt man
denn, dass der Messias kommt?
[...]
--
Albrecht Kolthoff
[...]
> Siehe zu den zionistischen Ambitionen
>(basierend auf den Prophezeiungen des Judaismus) ansonsten:
>http://www.manfred-gebhard.onlinehome.de/Studientext-Jonak4.pdf
Das in der genannten Datei reproduzierte Buch heißt:
Hans Jonak von Freyenwald: Die Zeugen Jehovas. Pioniere für ein jüdisches
Weltreich. Die politischen Ziele der Internationalen Vereinigung Ernster
Bibelforscher.
Herausgegeben wurde es von der "Buchverlag Germania Aktien-Gesellschaft" in
Berlin, und zwar im Jahre 1936.
Siehe:
http://www.manfred-gebhard.onlinehome.de/Studientext-Jonak.pdf
Lügel muss sich also bei nationalsozialistischen Quellen bedienen, um seinen
Judenhass und seine Paranoia zu füttern.
--
Albrecht Kolthoff
Vermutlich.
> > Kümmere Dich selbst, wenn
> >es Dich interessieren sollte.
>
> Weniger. Aber was mich doch noch interessieren würde: Wie kommst du denn
> darauf, dass du noch lebst, wenn der Messias kommt?
Ich schrieb nicht explizit, daß mich der Messias töten würde, sondern
nur, daß ich tot wäre, wenn er erscheinen sollte. Dessen bin ich mir
sicher. Das ist etwas anderes...
> Und woran erkennt man denn, dass der Messias kommt?
Wir leben doch heute schon im "messianischen Zeitalter":
"Als Spüren des Messias sind zu betrachten:
Die Unverschämtheit mehrt sich, der Ehrgeiz sproßt empor, ... die
Regierung wendet sich zur Ketzerei; es gibt keine Zurechtweisung, das
Versammlungshaus dient zur Buhlerei, die Weisheit der Schriftgelehrten
wird stinkend; die, welche die Sünde scheuen, werden verachtet, und die
Wahrheit wird vermißt; Knaben beschämen Greise, Greise stehen vor
Kindern; der Sohn würdigt den Väter herab, die Tochter steht gegen ihre
Mutter auf, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter, die Feinde
eines Mannes sind seine Hausgenossen, das Ansehen des Zeitalters ist
hündisch, so daß der Sohn sich vor seinem Väter nicht schämt
(Talmut-Traktat Sota F. 49 a b)".
--
Und was ist mit Babapapa?
*Ri ra rick*, Babatrick!
w. :)
--
Volt, Ampere und Ohm
Ohne mich gibt's keinen Strom
[Elektrolurch Manni Neumeier]
Kalthass, auch in der NS-Zeit konnten Historiker nachdenken und
analysieren. Die dort zitierten Juden (Chamberlein, Rutherford und der
Rabbiner Loeb) sprechen ebenso für sich sowie von der eschatologische
Mission des Judentums und nicht (!!) für das NS-Regime. Ebenso
erscheinen die Bibel-Stellen korrekt widergegeben, die dort von Juden
"ausgelegt" werden. Aber schön, daß Du Dich selbst darüber ärgern
kannst.
Für Interessierte:
"Das Buch von Jonak ... hat jene Zensur (der Alliierten, F.B.) offenbar
überstanden."
http://www.manfred-gebhard.onlinehome.de/Studientext-Jonak.pdf
--
Vielleicht war der *Messias* ja schon längst da?
Stand das jüdische Volk nicht kurz vor der völligen Vernichtung und ist
dann - dem Phönix gleich - aus seiner eigenen Asche verjüngt wieder
auferstanden?
Dann war's also der *Adi*?
Tschau
Werner
(...)
> > Lügel muss sich also bei nationalsozialistischen Quellen bedienen, um seinen
> > Judenhass und seine Paranoia zu füttern.
>
> Kalthass,
Warum so unwirsch, Lügel?
Tz tz tz...
> auch in der NS-Zeit konnten Historiker nachdenken und analysieren.
Gewiss doch, gewiss, z.B. im
"Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands Mit dem R.
sollten nat.soz. Geschichtsvorstellungen institutionell verankert
werden. Die 1935 insbesondere von Walter Frank betriebene Umwandlung der
Historischen Reichskommission in ein Reichsinstitut für ältere dt.
Geschichte und das R. sollten neben der Bearbeitung einiger thematischer
Ziele (nat.soz. Sicht dt. Geschichte, »Judenfrage«) auch im Sinne der
NSDAP kämpfende Historiker fördern. Die historische Zunft wurde davon
aber wenig berührt, das R. konnte insgesamt kein nat.soz. Geschichtsbild
durchsetzen, wofür die diffuse Programmatik des R., ein verbreitetes
Desinteresse von seiten der Funktionsträger und die fehlende Machtbasis
im nat.soz. System verantwortlich waren."
[Teil II: Lexikon: Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschlands,
S. 1. Digitale Bibliothek Band 25: Enzyklopädie des Nationalsozialismus,
S. 2325 (vgl. EdNS, S. 675) (c) Verlag Klett-Cotta]
oder auch bei "Ahnenerbe e.V.":
"Forschungsgemeinschaft. Gegründet 1937 von Heinrich Himmler, Richard
Walther Darré und dem »Geistesurgeschichtsforscher« Herman Wirth.
Himmler war ab 1937 Präsident, als Kurator fungierte Walther Wüst, als
Reichsgeschäftsführer der 40 wissenschaftlichen Abteilungen Wolfram
Sievers. Ursprünglich für das Studium der germanischen Vorgeschichte und
der dt. Volkskunde gedacht, wandte sich das A. schon vor dem Zweiten
Weltkrieg den Naturwissenschaften zu und ab 1939 der kriegsbedingten
Zweckforschung, die ab 1942 in den wehrmedizinischen Menschenversuchen
der Ärzte Sigmund Rascher (KZ Dachau) und August Hirt (KZ Natzweiler)
ihren Höhepunkt fand ( Medizin). Ab 1938 benutzte Himmler das A. als
kulturpolitischen Steuerungs- und Gleichschaltungsmechanismus der SS im
Reich und in den besetzten Gebieten (1942 Amt A. im Persönlichen Stab
des RFSS). Wegen des in der SS herrschenden Machtpluralismus konnte das
A. nicht die angestrebte Rolle eines maßgebenden Wissenschaftsreferats
spielen. Für viele exakt arbeitende Wissenschaftler wurde es jedoch zu
einer »Schutzorganisation« vor den Ambitionen des Amts Rosenberg."
[Teil II: Lexikon: Ahnenerbe e.V., Forschungsgemeinschaft, S. 1.
Digitale Bibliothek Band 25: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, S.
867 (vgl. EdNS, S. 353) (c) Verlag Klett-Cotta]
Bei den "Analysen" und "Forschungen" kamen dann derlei luzide
"Erkenntnisse" nachstehend beschrieben zutage:
"Zehn Gebote für die Gattenwahl vom Reichsausschuß für Volksgesundheit
(November 1934)
...
Die Geschichte lehrt, daß unsere germanischen Vorfahren dem Wunschbild
des nordischen Menschen in hohem Maße entsprachen. Die nordische Rasse
ist nach allen Forschungen die für das deutsche Volk und seine
Brudervölker germanischer Sprache und ihre Entwicklung wertvollste
Rasse."
[Dokumente: Digitale Bibliothek Band 49: Das Dritte Reich, S. 8347]
bzw. im Wannseeprotokoll wurden dann die "Analysen" und "Forschungen"
umgesetzt wie folgt:
"Der allfällig endlich verbleibende Restbestand wird, da es sich bei
diesen zweifellos um den widerstandsfähigsten Teil handelt, entsprechend
behandelt werden müssen, da dieser, eine natürliche Auslese darstellend,
bei Freilassung als Keimzelle eines neuen jüdischen Aufbaus anzusprechen
ist. (Siehe die Erfahrung der Geschichte.)"
[Dokumente: Digitale Bibliothek Band 49: Das Dritte Reich, S. 8717]
(...)
Aber gut, dass wir mal darüber gesprochen haben, Braunsocke.
Gerd
--
Wer so in ein solch geschwurbelte Sprache redet, der denkt auch so.
Du sprichst die Sprache Goethes, verdammt noch mal, Mann!
(Das sprachlich schwerst anders begabte PISAner-Wutzl in
<47f19a44.03051...@posting.google.com>)
>Albrecht Kolthoff schrieb:
>>
>> Frank Bügel wrote:
>>
>> [...]
>>
>> > Siehe zu den zionistischen Ambitionen
>> >(basierend auf den Prophezeiungen des Judaismus) ansonsten:
>> >http://www.manfred-gebhard.onlinehome.de/Studientext-Jonak4.pdf
>>
>> Das in der genannten Datei reproduzierte Buch heißt:
>>
>> Hans Jonak von Freyenwald: Die Zeugen Jehovas. Pioniere für ein jüdisches
>> Weltreich. Die politischen Ziele der Internationalen Vereinigung Ernster
>> Bibelforscher.
>>
>> Herausgegeben wurde es von der "Buchverlag Germania Aktien-Gesellschaft" in
>> Berlin, und zwar im Jahre 1936.
>> Siehe:
>> http://www.manfred-gebhard.onlinehome.de/Studientext-Jonak.pdf
>>
>> Lügel muss sich also bei nationalsozialistischen Quellen bedienen, um seinen
>> Judenhass und seine Paranoia zu füttern.
>
>Kalthass, auch in der NS-Zeit konnten Historiker nachdenken und
>analysieren.
Hans Jonak von Freyenwald war Jurist, kein Historiker. Siehe:
http://www.manfred-gebhard.de/JonakBuch.htm
[...]
>Für Interessierte:
>
>"Das Buch von Jonak ... hat jene Zensur (der Alliierten, F.B.) offenbar
>überstanden."
>http://www.manfred-gebhard.onlinehome.de/Studientext-Jonak.pdf
Jonak im selbst verfassten Lebenslauf:
Während des in den Jahren 1933-1937 in Bern geführten Prozesses um die
Echtheit der Protokolle der Weisen von Zion war ich Fachberater der
schweizerischen Angeklagten und ihres Rechtsanwaltes.
Ich bin der Verfasser folgender Bücher:
"Die Protokolle Zions", Leipzig, Hammer-Verlag, 1935
"Die Zeugen Jehovas, die politischen Ziele der Internationalen
Vereinigung Ernster Bibelforscher", Berlin, Germania-Verlag, 1936
"Das Berner Fehlurteil über die Protokolle der Weisen von Zion", von Dr.
Stephan Vasz, Erfurt, Bodung-Verlag, 1936
"Judas Unmoral in Lehre, Sage, Legende und Sprichwort", von Tibor
Erdely, Erfurt, Bodung-Verlag, 1937
"Der jüdische Weltverschwörungsplan, die Protokolle der Weisen von Zion
vor dem Strafgerichte in Bern", von Dr. Karl Bergmeister, Erfurt,
Bodung-Verlag 1937
"Der Berner Prozess, Akten und Gutachten", 1. Band "Anklage und
Zeugenaussagen", Erfurt, Bodung-Verlag, 1939.
"Jüdische Bekenntnisse aus allen Zeiten und Ländern", Nürnberg,
Stürmer-Verlag, 1941
http://www.manfred-gebhard.de/JonakBuch.htm
Und als nächstes kommt Lügel mit Julius Streicher als historischem
Fachberater.
--
Albrecht Kolthoff
>Albrecht Kolthoff schrieb:
[...]
>> Weniger. Aber was mich doch noch interessieren würde: Wie kommst du denn
>> darauf, dass du noch lebst, wenn der Messias kommt?
>
>Ich schrieb nicht explizit, daß mich der Messias töten würde, sondern
>nur, daß ich tot wäre, wenn er erscheinen sollte. Dessen bin ich mir
>sicher. Das ist etwas anderes...
Ah ja.
>> Und woran erkennt man denn, dass der Messias kommt?
>
>Wir leben doch heute schon im "messianischen Zeitalter":
Ja, dann wird's ja Zeit für dich zu gehn.
[...]
--
Albrecht Kolthoff
(zu Lügels äusserst trüben "Quellen")
> Jonak im selbst verfassten Lebenslauf:
(...)
> Und als nächstes kommt Lügel mit Julius Streicher als historischem
> Fachberater.
Mal ehrlich: tät das irgendwen (Göttinger Klemmschwestern sowie
kanadische Zellhaufen natürlich ausgenommen) noch wundern? ;-)
Gäbs denn einen besseren "Fachberater" für Plotzologie und angewandte
Kahalistik wie den Herrn Streicher?
>Albrecht Kolthoff schrieb:
>
>(zu Lügels äusserst trüben "Quellen")
>
>> Jonak im selbst verfassten Lebenslauf:
>
>(...)
>
>> Und als nächstes kommt Lügel mit Julius Streicher als historischem
>> Fachberater.
>
>Mal ehrlich: tät das irgendwen (Göttinger Klemmschwestern sowie
>kanadische Zellhaufen natürlich ausgenommen) noch wundern? ;-)
>
>Gäbs denn einen besseren "Fachberater" für Plotzologie und angewandte
>Kahalistik wie den Herrn Streicher?
Natürlich nicht.
Streicher war übrigens selbst Arbeitgeber von Lügels "Quelle" Jonak von
Freyenwald, nachdem der Stern der antisemitischen Zeitschrift "Weltdienst"
(Erfurt) gesunken war, bei der Jonak von 1934 bis 1940 "wissenschaftlicher
Mitarbeiter" gewesen war:
Er wurde seit 1941 Mitarbeiter des berechtigten Hetzblattes "Der
Stürmer". Seinen Einstand dort lieferte er mit dem 1941 erschienenen
Buch "Jüdische Bekenntnisse aus allen Zeiten und Ländern". Seit 1941 war
er dann auch ständiger Mitarbeiter des Stürmers.
[...]
Noch 1944 wird man ihm als wohlgelittenen Autor, beispielsweise in den
"Nationalsozialistischen Monatsheften" begegnen können.
http://www.manfred-gebhard.de/Jonak.htm
Lügel über den Stürmer-Mitarbeiter: "auch in der NS-Zeit konnten Historiker
nachdenken und analysieren."
--
Albrecht Kolthoff