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Hundefelle aus China

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Sabine 'Sani' Schulz

unread,
Dec 23, 2005, 3:49:22 PM12/23/05
to
Moin, moin,

in München wurden Jacken mit Hundefellen von Peek & Cloppenburg
verkauft, die Firma wußte selbst nicht, um was für Pelz es sich handelt.

Er stammt aus China, wo jährlich mehr als 2 Mio. Hunde und Katzen unter
schlimmsten Bedingungen gezüchtet und getötet werden.

Zitat "Noch bei Bewußtsein werden die Tiere kopfüber aufgehängt und bei
lebendigem Leib gehäutet. Dann werden sie auf einen Haufen geworfen und
sterben qualvoll".

Schon lange fordern Tierschützer ein EU-weites Importverbot von Hunde-
und Katzenfellen, nichts passiert.

Nicht mal eine Kennzeichnungspflicht für Pelze gibt es bisher, aber
Hauptsache, sonst ist alles bis zur krummen Banane geregelt :-/.

Grüße + allen trotzdem schöne Weihnachten
Sabine

D. Klöckner

unread,
Dec 23, 2005, 8:01:34 PM12/23/05
to

Hallo Sabine,

ich habe auch schon mehrmals von gefälschten Nerzen aus Schäferhundwelpen
gehört. Was könnte man denn aus unserer Position unternehmen?
Lasst uns doch mal was starten...!!!

Ideen?

Gruß
Denis


Sabine 'Sani' Schulz

unread,
Dec 23, 2005, 8:31:04 PM12/23/05
to
Hallo Denis!

* Am 24.12.2005 begab es sich, dass D. Klöckner schrieb:

> ich habe auch schon mehrmals von gefälschten Nerzen aus
> Schäferhundwelpen gehört.

Vierzig davon braucht man für eine Jacke, las ich in meiner Zeitung.

> Was könnte man denn aus unserer Position unternehmen? Lasst uns doch
> mal was starten...!!!
>
> Ideen?

Mehr als das übliche wird uns nicht bleiben, letztendlich ist man als
Einzelner doch ziemlich machtlos.

Grüße
Sabine
--
Die Lage war noch nie so ernst wie immer.

D. Klöckner

unread,
Dec 23, 2005, 9:21:22 PM12/23/05
to
Was wäre denn das übliche?
Tierschutzvereine unterstützen oder was?

Patricia Hammerschmidt

unread,
Dec 25, 2005, 5:51:02 AM12/25/05
to
D. Klöckner <dk...@gmx.de> wrote:

> Hallo Sabine,
>
> ich habe auch schon mehrmals von gefälschten Nerzen aus
> Schäferhundwelpen gehört. Was könnte man denn aus unserer Position
> unternehmen? Lasst uns doch mal was starten...!!!
>
> Ideen?

Hallo allerseits,

Heather Mills Mc Cartney setzt sich gegen den Import von Hunde- und
Katzenfellen aus China ein.

Es gibt da eine Online-Petition, die man unterzeichnen kann.
( immerhin etwas )

Hier der Link:
http://www.heathermillsmccartney.com/petition.php

Liebe Grüße
Patricia

P.S. Hier mehr Info: http://www.heathermillsmccartney.com/dogcatfur.php
( schlimme Bilder - Achtung ! )


Sabine 'Sani' Schulz

unread,
Dec 27, 2005, 8:39:18 PM12/27/05
to
* Am 25.12.2005 begab es sich, dass Patricia Hammerschmidt schrieb:

> Heather Mills Mc Cartney setzt sich gegen den Import von Hunde- und
> Katzenfellen aus China ein.
>
> Es gibt da eine Online-Petition, die man unterzeichnen kann.
> ( immerhin etwas )
>
> Hier der Link:
> http://www.heathermillsmccartney.com/petition.php

Danke für den Hinweis.

Grüße
Sabine
--
Das Ärgerlichste am Ärger ist,
dass man sich schadet,
ohne anderen zu nützen.
* Kurt Tucholsky

Sabine 'Sani' Schulz

unread,
Dec 27, 2005, 8:37:30 PM12/27/05
to
* Am 24.12.2005 begab es sich, dass D. Klöckner schrieb:

> Was wäre denn das übliche?

Unterschriften sammeln, Protestbriefe schreiben, Demonstrationen
organisieren, Menschen aufklären über diese Tierquälerei z. B.

> Tierschutzvereine unterstützen oder was?

Auch, bei uns in D ist der Deutsche Tierschutzbund derjenige, der sich
als anerkannte Größe in Tierschutzfragen sehr engagiert.

Grüße
Sabine

Emira Brandt

unread,
Jan 2, 2006, 3:29:34 PM1/2/06
to
"D. Klöckner" <dk...@gmx.de> schreibt in
news:olt4od4ng3l.1wqfwge4ttku2$.d...@40tude.net:


> Lasst uns doch mal was starten...!!!
>
> Ideen?
>

Kürzlich habe ich im Fernsehen einen grausamen Bericht über die
"Verarbeitung" von Hunde- und Katzenfellen in China gesehen und habe
erwartet, daß dieser Beitrag eine gewaltige Empörung auslöst. Nichts
dergleichen ist geschehen.

Es wurde gezeigt, wie die Chinesen kleine Kätzchen lebendig in kochendes
Wasser werfen, Hunde und Katzen werden in Drahtkäfige hineingepresst, dabei
werden die Pfötchen gebrochen und manchmal auch abgerissen, diese
schrecklichen Bilder kann ich nie mehr vergessen.

Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß die großen Tierschutzorganisationen ein
Interesse daran haben, das millionenfache Tiermassaker zu verhindern. Das
Leid der Tiere ermöglicht den Funktionären dieser Organisationen ein
schönes Leben, die müssen nur dafür sorgen, daß die Spendengelder reichlich
fließen. Einige Organisationen besitzen mittlerweile ein derartiges
Machtpotential, daß sie kleinere Konkurrenten die wirklich etwas für die
Tiere tun ausschalten. Wo kämen wir denn hin, wenn die Funktionäre der
großen Organisationen auf ihr dicken Dienstwagen und die Dienstreisen nach
China, nach Africa usw. verzichten müssen die sie sich durch viele gut
gemeinte Spendengelder leisten können.

Ganz egal wo man hinschaut, es ist es ist so grausam wie bestialisch die
Tiere behandeln werden. Und man kann nichts dagegen tun - nur weinen.

Emira


D. Klöckner

unread,
Jan 2, 2006, 5:27:45 PM1/2/06
to

Hallo Emira,

von welchen Organisationen Redest du?
Die die ich kenne sind auf jedenfall nicht so kapitalistisch eingestellt.

Gruß
Denis

Sabine 'Sani' Schulz

unread,
Jan 2, 2006, 7:19:49 PM1/2/06
to
* Am 02.01.2006 begab es sich, dass Emira Brandt schrieb:

> "D. Klöckner" <dk...@gmx.de> schreibt in
> news:olt4od4ng3l.1wqfwge4ttku2$.d...@40tude.net:
>
>> Lasst uns doch mal was starten...!!!
>>
>> Ideen?
>>
> Kürzlich habe ich im Fernsehen einen grausamen Bericht über die
> "Verarbeitung" von Hunde- und Katzenfellen in China gesehen und habe
> erwartet, daß dieser Beitrag eine gewaltige Empörung auslöst. Nichts
> dergleichen ist geschehen.
>
> Es wurde gezeigt, wie die Chinesen kleine Kätzchen lebendig in kochendes
> Wasser werfen, Hunde und Katzen werden in Drahtkäfige hineingepresst, dabei
> werden die Pfötchen gebrochen und manchmal auch abgerissen, diese
> schrecklichen Bilder kann ich nie mehr vergessen.

Ähnliche Berichte sah ich früher schon mal, hatte danach schlaflose
Nächte.

> Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß die großen Tierschutzorganisationen ein
> Interesse daran haben, das millionenfache Tiermassaker zu verhindern.

Doch, haben sie, nur kann kaum eine deutsche Tierschutzorganisation
politisch was in fremden Ländern bewirken.

Bei Hunde- und Katzenpelzen bestünde auch nur die Möglichkeit, auf ein
Importverbot für D bzw. die EU hinzuwirken oder zumindest, daß Pelze
deklariert werden müssen.

> Das Leid der Tiere ermöglicht den Funktionären dieser Organisationen
> ein schönes Leben, die müssen nur dafür sorgen, daß die Spendengelder
> reichlich fließen. Einige Organisationen besitzen mittlerweile ein
> derartiges Machtpotential, daß sie kleinere Konkurrenten die wirklich
> etwas für die Tiere tun ausschalten.

Ich denke, da mußt Du unterscheiden zwischen Tierschutzvereinen, die
sich "hautnah" für Tiere einsetzen und helfen sowie
Tierschutzorganisationen, die versuchen, politisch etwas zu bewegen.

> Wo kämen wir denn hin, wenn die Funktionäre der großen Organisationen
> auf ihr dicken Dienstwagen und die Dienstreisen nach China, nach
> Africa usw. verzichten müssen die sie sich durch viele gut gemeinte
> Spendengelder leisten können.

Bei welchen Organisationen ist das so?

> Ganz egal wo man hinschaut, es ist es ist so grausam wie bestialisch
> die Tiere behandeln werden. Und man kann nichts dagegen tun - nur
> weinen.

Man kann wenig tun, in der Tat, das sollte man wenigstens versuchen,
IMHO.

Grüße
Sabine
--
"Persönliche Angaben zum Antrag sind freiwillig. Allerdings kann
der Antrag ohne die persönlichen Angaben nicht weiterbearbeitet werden."
(Formular in Postgirodienst)

Emira Brandt

unread,
Jan 3, 2006, 1:26:47 PM1/3/06
to
Sabine 'Sani' Schulz <f...@albasani.net> schreibt in
news:aceeup...@nemo.im.schnuerpel.net:

>> Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß die großen
>> Tierschutzorganisationen ein Interesse daran haben, das
>> millionenfache Tiermassaker zu verhindern.
>
> Doch, haben sie, nur kann kaum eine deutsche Tierschutzorganisation
> politisch was in fremden Ländern bewirken.
>

Die politischen Verhältnisse sollen die auch nicht ändern. Die sollen etwas
für die armen Tiere tun. Das Machtpotential und das nötige Kapital haben
die und könnten z.B. Tierschützer vor Ort bei einem Projekt finanziell
unterstützen.

Eine deutsche Tierschutzorganisation kann an den Verhältnissen in fremden
Ländern nichts bewirken schreibst Du. Die können doch mit den dort
herrschenden Zuständen viel Geld machen, wieso können die nichts bewirken?
4 Pfoten hat sich mit Hilfe der Tanzbären auf dem Balkan eine goldene Nase
verdient und fast 20 Jahre lang Unsummen Spenden für Tanzbären - Hilfe
eingesammelt. Mein Mann und ich, wir haben uns im April 2004 150 km südlich
von Sofia den Bären - Schutzpark von 4 Pfoten angesehen. Ca. 20 Vorzeige -
Bären leben dort, mehr nicht. In Bulgarien gibt es ca. 400 Tanzbären, in
Rumänien ebenso, ca. 1500 Tanzbären insgesamt wenn man Türkey und
Griechenland dazunimmt.

Die Tierbörse in Zagreb wird u. a. auch von illegalen Tierhändlern aus
Deutschland bedient. Deutsche Tierschutzorganisationen könnten dagegen
angehen und diese Verbrecher anzeigen. Das tun sie nicht denn es kostet nur
Geld und bringt keine Spenden. Mein Mann hat sich mit diesen Tierhändlern
als Privatperson angelegt aber diese Verbrecher lassen sich nicht die
Butter vom Brot nehmen, zeitweise mußten wir um unser Leben fürchten.

> Bei Hunde- und Katzenpelzen bestünde auch nur die Möglichkeit, auf ein
> Importverbot für D bzw. die EU hinzuwirken oder zumindest, daß Pelze
> deklariert werden müssen.
>

Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien haben ein
Importverbot. Die ehem. Frau Bundesministerin Künast hat seinerzeit auch
ein Importverbot gefordert aber sie hatte wohl nicht genug Power.


>
> Ich denke, da mußt Du unterscheiden zwischen Tierschutzvereinen, die
> sich "hautnah" für Tiere einsetzen und helfen sowie
> Tierschutzorganisationen, die versuchen, politisch etwas zu bewegen.
>

Für mich gibt es da keinen Unterschied. Beispiel: Google mal Tierheim
Lechleite, Mitglied in namhaften Tierschutzorganisationen. Die Verhältnisse
dort sind unbeschreiblich, auf Gewinn und Kommerz ausgerichtet, die Tiere
bezahlen die Zeche. Mein Mann hat viel Geld ausgegeben um die Behörden zu
mobilisieren und Mißstände rechtsgängig zu machen aber die Tiere haben nun
mal keine Lobby, die Kapitalgeber haben das Sagen.

Nur Hinweis: Ich komme aus andere Erde, bin aus Africa und lerne gerade
Deutsch. Wenn ich mich falsch ausdrücke oder etwas falsch verstehe, dann
bitte nachsichtig sein.


>
> Bei welchen Organisationen ist das so?
>

Kannst Du Dich noch an die rührenden Geschichten von der
Tierschutzorganisation "Arche 2000" erinnern? Nach Erkenntnissen der
Staatsanwaltschaft hat die Organisation 11 Millionen Euro aus
Spendengeldern und Beiträgen bei Seite geschafft.

Oder erinnerst Du Dich noch an das Drama mit den Hunden von Suceava?
Etliche deutsche Organisationen hatten bei der Hilfe für die Hunde die
Finger mit drin. Auf Wunsch einer Tierfreundin aus Augsburg haben wir für
viele 1000 Euro Veterinärmedizin und Tierarztinstrumentarium gespendet. Die
Hunde hatten nichts davon, die "Helfer" haben unsere Spende verkauft und zu
Geld gemacht. Am Ende waren die Helfer in ihre Gier so zerstritten, daß
einer den anderen der Untreue bezichtigt hat.

Oder lies mal über WWF - Großwildjagd in Africa für Gäste. Die
Bewirtungsspesen werden wohl aus Spendengeldern finanziert.


>
> Man kann wenig tun, in der Tat, das sollte man wenigstens versuchen,

Mein Mann versucht wirklich den Tieren zu helfen aber Du kannst mir
glauben, wenn er in Spanien, im Balkan oder in Rußland ist dann sterbe ich
fast vor Angst um ihn und bin glücklich, wenn er wieder bei mir ist.

> IMHO.

Was heißt das? IMHO
>

Viele Grüße
Emira

Sabine 'Sani' Schulz

unread,
Jan 3, 2006, 7:12:18 PM1/3/06
to
* Am 03.01.2006 begab es sich, dass Emira Brandt schrieb:

> Sabine 'Sani' Schulz <f...@albasani.net> schreibt in
> news:aceeup...@nemo.im.schnuerpel.net:
>
>>> Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß die großen
>>> Tierschutzorganisationen ein Interesse daran haben, das
>>> millionenfache Tiermassaker zu verhindern.
>>
>> Doch, haben sie, nur kann kaum eine deutsche Tierschutzorganisation
>> politisch was in fremden Ländern bewirken.
>>
> Die politischen Verhältnisse sollen die auch nicht ändern. Die sollen etwas
> für die armen Tiere tun. Das Machtpotential und das nötige Kapital haben
> die und könnten z.B. Tierschützer vor Ort bei einem Projekt finanziell
> unterstützen.

Langfristig hilft nur, wenn sich in den Ländern selbst etwas verändert,
daher ist politischer Tierschutz mindestens genauso wichtig wie
praktischer.

> Eine deutsche Tierschutzorganisation kann an den Verhältnissen in fremden
> Ländern nichts bewirken schreibst Du. Die können doch mit den dort
> herrschenden Zuständen viel Geld machen, wieso können die nichts bewirken?
> 4 Pfoten hat sich mit Hilfe der Tanzbären auf dem Balkan eine goldene Nase
> verdient und fast 20 Jahre lang Unsummen Spenden für Tanzbären - Hilfe
> eingesammelt. Mein Mann und ich, wir haben uns im April 2004 150 km südlich
> von Sofia den Bären - Schutzpark von 4 Pfoten angesehen. Ca. 20 Vorzeige -
> Bären leben dort, mehr nicht. In Bulgarien gibt es ca. 400 Tanzbären, in
> Rumänien ebenso, ca. 1500 Tanzbären insgesamt wenn man Türkey und
> Griechenland dazunimmt.

Wäre es nicht sinnvoller, darauf hinzuwirken, daß in diesen Ländern
Tanzbären verboten werden, weil das nachweislich eine arge Tierquälerei
ist?

Sicher ist es wichtig, einzelne Bären zu retten, aber das ändert leider
für den Großteil der gequälten Tiere nichts.



> Die Tierbörse in Zagreb wird u. a. auch von illegalen Tierhändlern aus
> Deutschland bedient. Deutsche Tierschutzorganisationen könnten dagegen
> angehen und diese Verbrecher anzeigen. Das tun sie nicht denn es kostet nur
> Geld und bringt keine Spenden. Mein Mann hat sich mit diesen Tierhändlern
> als Privatperson angelegt aber diese Verbrecher lassen sich nicht die
> Butter vom Brot nehmen, zeitweise mußten wir um unser Leben fürchten.

Ja, als Einzelperson kann man in der Tat wenig ausrichten.

>> Bei Hunde- und Katzenpelzen bestünde auch nur die Möglichkeit, auf ein
>> Importverbot für D bzw. die EU hinzuwirken oder zumindest, daß Pelze
>> deklariert werden müssen.
>>
> Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien haben ein
> Importverbot. Die ehem. Frau Bundesministerin Künast hat seinerzeit auch
> ein Importverbot gefordert aber sie hatte wohl nicht genug Power.

Leider ist D in Sachen Tierschutz schon immer etwas arg weit hinten
dran.

>> Ich denke, da mußt Du unterscheiden zwischen Tierschutzvereinen, die
>> sich "hautnah" für Tiere einsetzen und helfen sowie
>> Tierschutzorganisationen, die versuchen, politisch etwas zu bewegen.
>>
> Für mich gibt es da keinen Unterschied. Beispiel: Google mal Tierheim
> Lechleite, Mitglied in namhaften Tierschutzorganisationen. Die Verhältnisse
> dort sind unbeschreiblich, auf Gewinn und Kommerz ausgerichtet, die Tiere
> bezahlen die Zeche. Mein Mann hat viel Geld ausgegeben um die Behörden zu
> mobilisieren und Mißstände rechtsgängig zu machen aber die Tiere haben nun
> mal keine Lobby, die Kapitalgeber haben das Sagen.

Glücklicherweise nicht überall, allerdings gibt es in der Tat einige
Vereine, die versuchen, unter dem Mantel des Tierschutzes Spenden
abzuzocken.

> Nur Hinweis: Ich komme aus andere Erde, bin aus Africa und lerne gerade
> Deutsch. Wenn ich mich falsch ausdrücke oder etwas falsch verstehe, dann
> bitte nachsichtig sein.

Kein Problem.

>> Bei welchen Organisationen ist das so?
>>
> Kannst Du Dich noch an die rührenden Geschichten von der
> Tierschutzorganisation "Arche 2000" erinnern? Nach Erkenntnissen der
> Staatsanwaltschaft hat die Organisation 11 Millionen Euro aus
> Spendengeldern und Beiträgen bei Seite geschafft.
>
> Oder erinnerst Du Dich noch an das Drama mit den Hunden von Suceava?
> Etliche deutsche Organisationen hatten bei der Hilfe für die Hunde die
> Finger mit drin. Auf Wunsch einer Tierfreundin aus Augsburg haben wir für
> viele 1000 Euro Veterinärmedizin und Tierarztinstrumentarium gespendet. Die
> Hunde hatten nichts davon, die "Helfer" haben unsere Spende verkauft und zu
> Geld gemacht. Am Ende waren die Helfer in ihre Gier so zerstritten, daß
> einer den anderen der Untreue bezichtigt hat.

Ich denke, man muß wirklich aufpassen, wem man Geld spendet, und auch
diese Organisationen überprüfen.

> Oder lies mal über WWF - Großwildjagd in Africa für Gäste. Die
> Bewirtungsspesen werden wohl aus Spendengeldern finanziert.

Unglaublich, davon wußte ich bisher nichts.

>> Man kann wenig tun, in der Tat, das sollte man wenigstens versuchen,
>
> Mein Mann versucht wirklich den Tieren zu helfen aber Du kannst mir
> glauben, wenn er in Spanien, im Balkan oder in Rußland ist dann sterbe ich
> fast vor Angst um ihn und bin glücklich, wenn er wieder bei mir ist.

Das verstehe ich, mit Tierquälern ist meist nicht gut Kirschen essen,
d. h. sie werden schnell aggressiv.

>> IMHO.
>
> Was heißt das? IMHO

in my humble opinion = Meiner bescheidenen Meinung nach

http://www.rrr.de/~kathinka/akronyme.htm

Grüße
Sabine
--
Warum ist einsilbig dreisilbig?

elis fried

unread,
Jan 8, 2006, 8:28:19 PM1/8/06
to
Emira Brandt schrieb:

> Ganz egal wo man hinschaut, es ist es ist so grausam wie bestialisch die
> Tiere behandeln werden. Und man kann nichts dagegen tun - nur weinen.
>
> Emira

Hi Emira!

Jeder kann zumindest immerhin versuchen ewas dagegen zu tun!
.............Meist reicht dies leider nicht aus, um nicht trotzdem
weinen zu müssen! Ich weiss.

überlege......wenn nur jeder dritte von uns - angeblich so überragenden
Wesen - ein klein wenig Leid lindern würde, wäre die Welt um vieles
schöner und behaglicher

LG, Elis

Die Natur is t wunderschön, aber auch beinhart - so ist sie nunmal
----------------Mach es dir zum Prinzip : Niemals aufgeben!

Emira Brandt

unread,
Jan 9, 2006, 10:12:03 PM1/9/06
to
elis fried <ys...@chello.at> schreibt in
news:43C1BC33...@chello.at:

> Emira Brandt schrieb:
>
>> Ganz egal wo man hinschaut, es ist es ist so grausam wie bestialisch
>> die Tiere behandeln werden. Und man kann nichts dagegen tun - nur
>> weinen.
>>
>> Emira
>
> Hi Emira!
>
> Jeder kann zumindest immerhin versuchen ewas dagegen zu tun!
> .............Meist reicht dies leider nicht aus, um nicht trotzdem
> weinen zu müssen! Ich weiss.
>

Man müßte in den Köpfen der Menschen etwas tun aber das geht leider nicht.
Emira

D. Klöckner

unread,
Jan 11, 2006, 12:10:00 PM1/11/06
to
Am Tue, 10 Jan 2006 04:12:03 +0100 schrieb Emira Brandt:

> Man müßte in den Köpfen der Menschen etwas tun aber das geht leider nicht.
> Emira

Ich höre schon die Bomben fliegen...

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