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Anita Lasker: "Vergasung aus Menschlichkeit"

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rick_...@web.de

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May 2, 2006, 1:08:46 PM5/2/06
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Das Konzentrationslager Bergen Belsen wurde in Frühjahr 1945 von der
Britischen Armee befreit. Am 16. April 1945 war in einer Sendung des
Deutschen Dienstes der BBC die Stimme von Anita Lasker, einer
ehemaligen Auschwitz-Insassin und heute noch prominenten Zeitzeugin, zu
hören:

"Hier spricht Anita Lasker, eine deutsche Jüdin. Ich befinde mich mit
meiner Schwester seit drei Jahren in Haft. Ich bin politischer
Häftling; ich habe französischen Kriegsgefangenen über die Grenze
verholfen. Zuerst wurden wir ins Gefängnis eingesperrt. Meine
Schwester wurde zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus, ich zu anderthalb
Jahren Gefängnis verurteilt. Nach anderthalb Jahren brachte man uns
beide in das furchtbarste Konzentrationslager, Auschwitz.

Ich möchte zuerst ein paar Worte über Auschwitz sagen. Die
Auschwitzer Häftlinge, diejenigen, die geblieben sind, fürchten alle,
daß die Welt nicht glauben wird, was dort geschehen ist. Dort hat man
lebendige, gesunde Menschen lebend ins Feuer geworfen. Meine Baracke
war ungefähr 20 Meter von dem Kamin, von einem der fünf Kamine die
sich dort befanden, entfernt. Ich habe alles mit eigenen Augen mit
angesehen. Es stand ein Arzt und ein Kommandant bei Ankunft der
Transporte an der Rampe und vor unseren Augen wurde sortiert.

Das heißt, man fragt das Alter und den Gesundheitszustand. Die
unwissenden Ankömmlinge pflegen irgendwelche Leiden anzugeben und
unterschreiben damit ihr Todesurteil. Besonders hat man es auf Kinder
und Alte abgesehen. Rechts, links, rechts, links. Rechts ist zum Leben,
links ist zum Kamin.

In der Nacht brannte das Feuer bis zum Himmel. Kinder hat man lebendig
hineingeworfen, und aus Menschlichkeit pflegte man die andern zu
vergasen, das heißt zu betäuben. Wenn aber zu viel Arbeit war,
pflegte man alle lebendig zu verbrennen. Die Schreie hörten wir bis in
unsere Baracke. Dazu wurde immer Musik gemacht. Ich selbst befand mich
in der Musikkapelle. Zu den furchtbarsten Dingen wurde Musik
gemacht..."

Der vollständige O-Ton kann hier abgerufen werden:
http://www.dhm.de/lemo/objekte/sound/lasker/index.ram
(RealPlayer erforderlich!)

Hierzu drängen sich folgende Fragen auf:

Anita Lasker behauptet, sie hätte mit eigenen Augen gesehen, wie
Menschen in Auschwitz bei lebendigem Leib ins Feuer geworfen wurden.
Warum ist in der offiziellen Darstellung des Holocaust hiervon nicht
mehr die Rede?

Anita Lasker behauptet ferner, Menschen seien "aus Menschlichkeit" mit
Gas "betäubt" worden. Demgegenüber gilt die Tötung von Menschen mit
Giftgas heute als extrem grausam und brutal. Wieso sprach diese
prominente Augenzeugin des Holocaust unmittelbar nach ihrer Befreiung
von Vergasungen aus Menschlichkeit?

Da dieser Augenzeugenbericht Anita Laskers im krassen Widerspruch zur
heutigen offiziellen Darstellung des Holocaust steht, wäre es
eigentlich nicht weiter verwunderlich, wenn diese Zeitzeugin sang- und
klanglos in der Versenkung verschwinden würde.

Doch dem ist nicht so. In dem 2004 ausgestrahlten ARD-Film "Der Tod und
die Mädchen" strapazierte Anita Lasker zusammen mit ihrer Schwester
Renate die Gutgläubigkeit der Zuschauer aufs Äußerste:

1. Anita und Renate Lasker werden von der GESTAPO verhaftet und
versuchen daraufhin, sich mit Gift das Leben zu nehmen. Inmitten des
Verhörs (!) steckt die eine der anderen das Gift zu, welches sie sich
vorher für diesen Fall beschafft hatten und seither immer bei sich
trugen. Beide schlucken das Pulver, sterben aber nicht, denn - Wunder
oh Wunder - es stellt sich heraus, das Gift ist nur Zucker!

2. Nach einiger Zeit im Gefängnis von Breslau werden die beiden
Schwestern getrennt voneinander nach Auschwitz gebracht. Dort entkommen
sie dem Schicksal der Vergasung nur deshalb, weil sie einen
"kriminellen Status" haben. Warum ausgerechnet als kriminell
eingestufte Häftlinge diese Schonung in Auschwitz erfuhren, erklären
die beiden Damen leider nicht.

3. Als Renate Lasker nach Auschwitz eingeliefert wird, erkennt sie auf
einem riesigen Haufen die Schuhe ihrer Schwester und fragt nach ihr.
Siehe da, Anita Lasker ist wohlauf, sie spielt Cello im Lagerorchester!
Zwei Fragen hierzu: Frage 1: Offiziell werden diese ominösen
Schuhberge als Beleg für die Vernichtung von 6 Millionen Juden
hingestellt. Durch welches Wunder ist Anita Lasker diesem Schicksal
entgangen? Frage 2: Wieso gab es in einem angeblichen Vernichtungslager
ein Orchester?

4. Renate Lasker erkrankte schwer an Typhus und wurde im Lazarett
gesundgepflegt. Frage: Wenn Auschwitz doch ein Vernichtungslager war,
wo insbesondere Kinder, Alte und Kranke sofort bei der Ankunft vergast
wurden, warum gab es ein Lazarett für Häftlinge?

5. Im Herbst 1944 wurden die beiden Schwestern aus Auschwitz evakuiert
und nach Bergen-Belsen gebracht. Frage: Wenn, wie allgemein
unterstellt, die Juden nach Auschwitz gebracht wurden, um sie dort
möglichst schnell und effizient zu ermorden, warum wurden die
Lasker-Schwestern, wie übrigens viele andere, u.a. auch Anne Frank,
von Auschwitz nach Bergen-Belsen evakuiert? Wieso werden inmitten eines
erbittert geführten Krieges die extrem knappen Transportkapazitäten
eingesetzt, um ausgerechnet jene Menschen vor der herannahenden
Ostfront in Sicherheit zu bringen, für die es angeblich einen
rigorosen Ausrottungsplan gab?

Ganz zu Ende des ARD-Filmes wird ein Ausschnitt aus der oben genannten
BBC-Sendung vom 16. 4. 1945 eingespielt, allerdings nur unverfängliche
Ausschnitte, denn wie sagte Anita Lasker bereits damals in weiser
Voraussicht:

"Die Auschwitzer Häftlinge, diejenigen, die geblieben sind, fürchten
alle, daß die Welt [unsere Greuelmärchen] nicht glauben wird..."

Sie sollte recht behalten!

siehe: www.abbc.net/mh.pdf

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