heute mal ohne Satire ;-).
Zwar klagen Fischzüchter aus den bayerischen Landkreisen Schwandorf und
Tirschenreuth über angeblich hohe Verluste, die ihnen diese kanadische Nerzart
zufüge, doch darf das "Raubtier" vom Bayerischen Jagdverband nicht bejagt
werden, weil es nicht aus deutschen Landen stammt. Fallenfang scheidet
ebenfalls aus, weil dadurch auch der vom Aussterben bedrohte Fischotter
gefährdet werden könnte.
Über den Fischotter haben wir noch gar nicht geredet, müssen wir dringend
nachholen.
Unklar ist, wie die Tiere nach Bayern gekommen sind. Da in der Nähe
befindliche Pelztierfarmen offenbar keine Ausbrüche beklagen, wird vermutet,
dass militante Tierschützer die zuvor von ihnen "befreiten" Tiere ausgesetzt
haben.
Was ich nicht gutheißen kann!
Deren genaue Anzahl steht zwar offenbar nicht fest, doch sollen in den letzten
zwei Jahren etwa 60 Minks dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen sein.
Befürchtungen, dass die Tiere sich in ganz Bayern ausbreiten könnten, bestehen
jedoch aufgrund der von ihnen bevorzugten Lebensräume offenbar nicht. Auch
eine Gefahr für die einheimische Tierwelt stelle der Mink nicht dar, da er
lediglich die Nische des ausgestorbenen deutschen Nerzes besetze, der auch
keine heimischen Tierarten ausgerottet habe.
Der deutsche Nerz ist ausgestorben? Wie konnt´s passieren, wurde er nicht gut
gehegt und gepflegt?
Die bayerischen Jäger teilen diese Meinung allerdings nicht. Ihr Interesse an
der Bejagung des Minks wird sich aber wohl schon deshalb in Grenzen halten,
weil sie dann als Jagdpächter für Schadenersatzforderungen von Fischzüchtern
herangezogen werden könnten.
Interessant ;-), langsam verstehe ich die Zusammenhänge. Darf der Jäger ein
Tier jagen, dann muß er auch für dessen Schaden aufkommen, darf er nicht, dann
nicht. Ist das jetzt richtig?
Zudem sehen die Waidmänner bereits das nächste "Unheil" am Horizont
heraufziehen: den in Naturschutzgebieten ausgesetzten Biber.
Darf der Biber gejagt werden? (hihi, baut er doch wunderbare Dämme, sowas
kostet).
Weil für sie keine legale Lösung des Problems in Sicht sei, drohen
Fischzüchter bereits mit drastischen Maßnahmen zur wirkungsvollen Bekämpfung
des Minks, selbst wenn diese illegal sein sollten.
Ziviler Ungehorsam unter Fischzüchtern? ts ts
Gut gelaunte Grüße
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
> zufüge, doch darf das "Raubtier" vom Bayerischen Jagdverband nicht bejagt
> werden, weil es nicht aus deutschen Landen stammt.
Sabine, Du solltest Dich über die *ganze* Wahrheit informieren: Man
darf ihn nicht jagen, aber als nicht dem Jagdrecht und nicht dem
Naturschutzrecht unterliegenden Beutegreifer im Rahmen des
Jagdschutzes erlegen - das ist also kein Problem. Ein Problem gibt es
nur bei Bisamratten, da diese als praktisch reine Pflanzefressr nicht
in der Jagd zu Schaden gehen, sondern nur an der Landschaft. Sie sind
zwar weder jagdbar noch nach dem Naturschutzgesetz geschützt und
dürfen somit jederzeit aus vernünftigen Gründen getötet werden. Aber
das ist weder Jagd noch Jagdschutz, sondern Ungeziefervertilgung und
daher darf man dabei strenggenommen nicht schießen. Hihi, das wäre ein
feiner Einhakpunkt für die Jagdgegner, aber für solche juristischen
Feinheiten reicht deren Halbbildung über Natur und Jagd halt zum Glück
nicht aus. :-)
> Was ich nicht gutheißen kann!
Tja, nicht nur Du, sondern auch der Gesetzgeber...
> Auch
> eine Gefahr für die einheimische Tierwelt stelle der Mink nicht dar, da er
> lediglich die Nische des ausgestorbenen deutschen Nerzes besetze, der auch
> keine heimischen Tierarten ausgerottet habe.
Nun, das wiederum kannst Du auch nicht so pauschal sagen, denn erstens
können sich nahe verwandte Arten doch in entscheidenden Punkten
unterschiedlich verhalten und zweitens haben sich unter Umständen die
Biotope seither geändert.
> der Bejagung des Minks wird sich aber wohl schon deshalb in Grenzen halten,
> weil sie dann als Jagdpächter für Schadenersatzforderungen von Fischzüchtern
> herangezogen werden könnten.
Sabine! Si tacuisses, philosopha mansisses!
Zu Deutsch: Da redest Du schon wieder fast lupenreinen Schrott, der
nur leiseste Ähnlichkeit mit den Tatsachen hat.
> langsam verstehe ich die Zusammenhänge.
Aber nur *ganz* langsam. Warum liest Du nicht mal die Jagdgesetze? Das
Zeug dadrin ist sogar wunderbar nach Sachgebieten geordnet und
nummerisiert: Volkstümlich redet man von Paragraphen.... ;-)
> Darf der Jäger ein
> Tier jagen, dann muß er auch für dessen Schaden aufkommen,
> darf er nicht, dann
> nicht. Ist das jetzt richtig?
Nein. Zunächst mal muß der Jäger von Gesetzes wegen gar keinen
Wildschaden bezahlen, sondern die Jagdgenossenschaft. Und die auch
nicht für alle Wildarten, sondern nach dem Jagdgesetz für alles
Schalenwild, Karnickel und wenn ich mich nicht irre auch für Fasanen.
Für Hasen z.B., Füchse oder Daches muß kein Wildschaden bezahlt
werden. Die Jagdgenossenschaft kann den Wildschaden im Pachtvertrag
dem Jäger aufhalsen, was sie in der Regel auch tut, denn bei der
Jagdverpachtung handelt es sich um einen Verkäufermarkt. In dem Vetrag
kann aber auch abweichendes vereinbart werden, z.B. daß der Jäger gar
keinen, nicht für bestimmte, oder aber auch für andere als die oben
aufgeführtenm Wildarten blechen muss. Im Prinzip kann man aber auch
reinschreiben, daß jeder Jagdgast vorher die potthäßliche Tochter vom
Bürgermeister bumsen muß - es herrscht ja Vertragsfreiheit. Halt
stopp, das letztere würde daran scheitern, daß eine solche Klausel
wegen Sittenwidrigkeit unwirksam wäre... ;-) (und damit womöglich der
ganze, schöne Pachtvertrag, wenn keine salvatorische Klausel
drinsteht). Außerdem würden die bei der unteren Jagdbehörde dann
sagen, daß Jagegenossen und Pächter alte Ferkel sind, denn dort muß
der Vertrach nämlich genehmigt werden. (Bei der unteren Jagdbehörde,
mein ich natürlich, nicht bei den alten Ferkeln)
> Darf der Biber gejagt werden? (hihi, baut er doch wunderbare Dämme, sowas
> kostet).
Wenn das tatsächlich mal ein Problem wird, werden schon die
Landbesitzer brüllen, daß man den Biber bejagen muss. Und dann gibt`s
jede Menge Hickhack mit den Bambi-Fans und das Ende vom Lied ist dann
wohl, daß der Steuerzahler für den Schaden aufkommt und die Biber
weiternagen dürfen....
> Weil für sie keine legale Lösung des Problems in Sicht sei, drohen
> Fischzüchter bereits mit drastischen Maßnahmen zur wirkungsvollen Bekämpfung
> des Minks, selbst wenn diese illegal sein sollten.
Wie gesagt: Die Jäger können den Mink schon schießen, aber tun es
wahrscheinlich nicht, weil sie zu faul sind und es auch nicht lohnt.
Genauso wie sie zu wenige Füchse schießen.
> Ziviler Ungehorsam unter Fischzüchtern? ts ts
Wenn ich´s mir recht überlege dürfen sie es sogar: Da der Mink weder
jagdbar noch besonders geschützt ist, unterliegt er dem freien
Tierfang. Man kann die Viecher daher m.E. genauso bekämpfen wie
Ratten.
Grüßle
Volker
--
"Und im übrigen bin ich der Ansicht, daß die Härtsfeldbahn wieder
aufgebaut werden sollte."http://www.ibwollny.de/haertsfeldbahn/
IBW - Dipl. Ing. (fh) Volker Wollny - Schumannstr. 16, D-73430 Aalen
+49-7361-45 813, +49-172-73 27 257 email: v.wo...@ibwollny.de
>Hallo allerseits,
>
>heute mal ohne Satire ;-).
>
>Zwar klagen Fischzüchter aus den bayerischen Landkreisen Schwandorf und
>Tirschenreuth über angeblich hohe Verluste, die ihnen diese kanadische Nerzart
>zufüge, doch darf das "Raubtier" vom Bayerischen Jagdverband nicht bejagt
>werden, weil es nicht aus deutschen Landen stammt. Fallenfang scheidet
>ebenfalls aus, weil dadurch auch der vom Aussterben bedrohte Fischotter
>gefährdet werden könnte.
Ach Sabine, das Dir Dein Unwissen immer solch Streiche spielt !
was Du mit Deiner falschen schlussfolgerung feiern wolltest, weisst
wohl nur Du selbst, Dein Schluss allein ist falsch !
Der Mink unterliegt in Bayern nur nicht denm Jagdrecht, und hat keine
Jagdzeit, das wars aber auch schon !
Im Rahmen des Jagdschutzes darf er geschossen werden, ganzjährig, mit
Ausnahhme der zur Aufzucht (gerade) notwendigen Elterntiere.
>
>Über den Fischotter haben wir noch gar nicht geredet, müssen wir dringend
>nachholen.
Lass das mal die Jäger machen, nicht umsonst schützen sie ihn und
bürgern ihn teilw. wieder ein.
>Interessant ;-), langsam verstehe ich die Zusammenhänge. Darf der Jäger ein
>Tier jagen, dann muß er auch für dessen Schaden aufkommen, darf er nicht, dann
>nicht. Ist das jetzt richtig?
Du verstehst wie immer garnichts, Gänse richten in Nordeutschland
jedes Jahr Millionenschäden an, sie werden bejagd und kein Jäger muss
dafür aufkommen.
>
>Zudem sehen die Waidmänner bereits das nächste "Unheil" am Horizont
>heraufziehen: den in Naturschutzgebieten ausgesetzten Biber.
Welche ja auch von Jägern wieder angesiedelt werden und wurden und
entsprechend geschgützt werden, aber richtig, hier wird bereits
seitens des Naturschutzes über begrenzte Bejagung nachgedacht, um die
Populationen, welche sich redlich vermehren, auf erträgl. Niveau zu
halten.
>Weil für sie keine legale Lösung des Problems in Sicht sei, drohen
>Fischzüchter bereits mit drastischen Maßnahmen zur wirkungsvollen Bekämpfung
>des Minks, selbst wenn diese illegal sein sollten.
Die legalen Mittel sind geboten !
Gruss Frank
>-
Tierechte bedeutet :
Tiere haben ein Recht auf ein freies Leben in intakter Natur.
Dazu gehört auch das Recht auf nat. Feinde, einer der nat. Feinde
ist der Mensch, was aber nicht bedeutet, dass dieser das Recht
hätte sie in Massenzuchtanlagen zu sperren, noch ihre Bestände
über eine gesunde Nachhaltigkeit zu nutzen, noch ihre
Lebensräume zu zerstören. Frank Wendt
icq# 96353603
"Volker Wollny" <v.wo...@ibwollny.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A1F2A67...@ibwollny.de...
>
> Sabine Schulz schrieb:
>
> > zufüge, doch darf das "Raubtier" vom Bayerischen Jagdverband nicht bejagt
> > werden, weil es nicht aus deutschen Landen stammt.
>
> Sabine, Du solltest Dich über die *ganze* Wahrheit informieren:
Du hast es nicht anders gewollt ;-), also habe ich mich informiert.
> Man darf ihn nicht jagen, aber als nicht dem Jagdrecht und nicht dem
> Naturschutzrecht unterliegenden Beutegreifer im Rahmen des
> Jagdschutzes erlegen - das ist also kein Problem.
Aus derselben Rechtsgrundlage wie Hunde und Katzen?
> Ein Problem gibt es
> nur bei Bisamratten, da diese als praktisch reine Pflanzefressr nicht
> in der Jagd zu Schaden gehen, sondern nur an der Landschaft. Sie sind
> zwar weder jagdbar noch nach dem Naturschutzgesetz geschützt und
> dürfen somit jederzeit aus vernünftigen Gründen getötet werden.
Aus Gründen des Jagdschutzes darf der Mink also geschossen werden, die
Bisamratte wird wegen ihrer Eigenschaft als Schädling verfolgt.
cit/on
Der Mink ist auf Gewässer und deren Umgebung angewiesen, da er nur hier
ausreichend Nahrung findet. Er kann jedoch auch in größerer Entfernung vom
Wasser angetroffen werden. Sein Beutespektrum setzt sich unter anderem
zusammen aus Fischen, Amphibien, Reptilien und Vögeln, und er ist wie in
Amerika ein_Prädator_des_Bisam_. Es wird sogar ein Zusammenhang zwischen dem
Rückgang des Bisam und dem Auftreten des Mink vermutet.
cit/off
Wenn der Bisam hierzulande Ungeziefer ist, warum wird dann sein Prädator im
Rahmen des Jagdschutzes ebenfalls getötet?
> Aber das ist weder Jagd noch Jagdschutz, sondern Ungeziefervertilgung
> und daher darf man dabei strenggenommen nicht schießen. Hihi, das wäre ein
> feiner Einhakpunkt für die Jagdgegner, aber für solche juristischen
> Feinheiten reicht deren Halbbildung über Natur und Jagd halt zum Glück
> nicht aus. :-)
Ich weiß schon, was Du meinst.
> > der Bejagung des Minks wird sich aber wohl schon deshalb in Grenzen
> > halten, weil sie dann als Jagdpächter für Schadenersatzforderungen von
> > Fischzüchtern herangezogen werden könnten.
>
> Sabine! Si tacuisses, philosopha mansisses!
>
> Zu Deutsch: Da redest Du schon wieder fast lupenreinen Schrott, der
> nur leiseste Ähnlichkeit mit den Tatsachen hat.
Was sind die Tatsachen? Klär mich auf, ich bin Nichtjäger.
>Warum liest Du nicht mal die Jagdgesetze? Das
> Zeug dadrin ist sogar wunderbar nach Sachgebieten geordnet und
> nummerisiert: Volkstümlich redet man von Paragraphen.... ;-)
Interessant: 3) Lebend gefangenes Wild darf ausschließlich mit Schusswaffen
getötet werden. Wußte ich aber schon ;-)
> > Darf der Biber gejagt werden? (hihi, baut er doch wunderbare Dämme, sowas
> > kostet).
>
> Wenn das tatsächlich mal ein Problem wird, werden schon die
> Landbesitzer brüllen, daß man den Biber bejagen muss. Und dann gibt`s
> jede Menge Hickhack mit den Bambi-Fans und das Ende vom Lied ist dann
> wohl, daß der Steuerzahler für den Schaden aufkommt und die Biber
> weiternagen dürfen....
Es wird so viel Steuergeld sinnlos verpulvert, da fällt es nicht ins Gewicht,
wenn die vom Biber angerichteten Schäden auch noch bezahlt werden.
Grüße
Sabine
> Der Mink unterliegt in Bayern nur nicht denm Jagdrecht, und hat keine
> Jagdzeit, das wars aber auch schon !
> Im Rahmen des Jagdschutzes darf er geschossen werden, ganzjährig, mit
> Ausnahhme der zur Aufzucht (gerade) notwendigen Elterntiere.
Welche Tierarzt gefährdet der Mink?
> >Über den Fischotter haben wir noch gar nicht geredet, müssen wir dringend
> >nachholen.
>
> Lass das mal die Jäger machen, nicht umsonst schützen sie ihn und
> bürgern ihn teilw. wieder ein.
Den Jäger?
Schutzmaßnahmen für den Fischotter:
Renaturierung von Fluß- und Bachlandschaften
Vermeidung großräumiger Eingriffe an den Ufern von Gewässern
beruhigte Bereiche an Gewässern
Otterschutzgitter an den Fischreusen
Schaffung von "Ottersteigen" unter Brücken
Durch die Naturwacht angelegte "Trittsteige" und "Ottersteige" an den Brücken
ohne Uferstruktur werden vom Otter nachweislich angenommen.
Welche davon führst Du als Jäger durch?
> >Ist das jetzt richtig?
>
> Du verstehst wie immer garnichts,
Deswegen habe ich gefragt ;-)
> >Zudem sehen die Waidmänner bereits das nächste "Unheil" am Horizont
> >heraufziehen: den in Naturschutzgebieten ausgesetzten Biber.
>
> Welche ja auch von Jägern wieder angesiedelt werden und wurden und
> entsprechend geschgützt werden, aber richtig, hier wird bereits
> seitens des Naturschutzes über begrenzte Bejagung nachgedacht, um die
> Populationen, welche sich redlich vermehren, auf erträgl. Niveau zu
> halten.
Fischotter (Lutra lutra) und Elbebiber (Castor fiber albicus) gehören zu den
am stärksten gefährdeten Tierarten z. B. in Brandenburg. In der landesweiten
Roten Liste gelten sie als «vom Aussterben bedroht», nach dem
Bundesnaturschutzgesetz zählen sie zu den streng geschützten Arten.
Der Bestand an Bibern, den größten europäischen Nagetieren, wird in ganz
Deutschland auf nur noch rund 4000 geschätzt. Die Zahl der Fischotter lässt
sich nach Angaben von Naturschützern nicht erfassen. Das Land Brandenburg
verfüge aber noch über stabile Vorkommen dieser größten Marderart, während im
übrigen Mitteleuropa nur noch Restpopulationen existierten.
Hauptgefährdung für Fischotter und Elbebiber ist nach Experteneinschätzung die
anhaltende Zerstörung ihrer Lebensräume. Besonders schädlich seien
Entwässerungen, Eindeichungen, Flussbegradigungen sowie die unnatürliche
Umgestaltung von Feuchtbiotopen. Das Schutzprogramm enthält Hinweise für den
Ausbau von Kanälen und sonstigen Wasserstraßen, zur Jagd und Fischerei, etwa
die Verwendung von Reusen mit Otterschutz, gibt Empfehlungen für eine
«behutsame Lenkung des Tourismus», die Verminderung des Schadstoffeintrags in
die Gewässer sowie für Forschungsprogramme und eine regelmäßige Überwachung
der Bestände.
Gruß
Sabine
--
Eine schöne Fabel, zu empfehlen:
http://www.gutenberg.aol.de/fabeln/deutsch/fiscfuch.htm
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b42v1t097h8vsdsje...@4ax.com...
>
> Am Sat, 25 Nov 2000 02:34:50 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:
>
> Eine Gefahr für heimische Tierarten stellt er nur insofern dar, dass
> er den europäischen Nerz auch dort verdrängt, wo dieser noch nicht
> ausgestorben ist. Also kein Problem, da es sich bei Deutschland ja um
> eine Insel handelt. Andere heimische Tierarten kann er nicht
> gefährden, weil er nur Beute bis zu seiner eigenen Größe macht, also
> höchstens Bisam, Kaninchen, Junghasen etc..
Der Mink ist nun mal da, ob wir wollen oder nicht, und er besiedelt nun die
Bereiche, die bis Anfang dieses Jahrhunderts vom Nerz eingenommen wurden, der
bei uns als ausgestorben gilt. Es sind bislang kaum Berichte bekannt geworden,
dass durch das Auftreten des Edelmarders ein Gewässer und dessen Umgebung so
stark in Mitleidenschaft gezogen worden wäre, dass massive
Bekämpfungsmaßnahmen hätten ergriffen werden müssen. Es ist daher mehr als
übertrieben den Mink als "Killermaschine" zu bezeichnen, suggeriert der
Begriff doch, dass er sich auf alles stürzt, was sich bewegt und er erbeuten
kann.
Fazit: Der Mink hat sich einen Lebensraum erobert, der durch das Verschwinden
des Nerzes nicht besetzt war. Man kann daher eher von einem Nerzersatz (unter
Vorbeahlten) als von einer "Killermaschine" sprechen. Er ist in
Berlin/Brandenburg und auch in NRW bislang kein Problem, auch nicht in den
Augen der Naturschutzvertreter und der Forschungsstelle. Jedoch ist seine
weitere Entwicklung etwas intensiver zu beobachten, wie die der anderen beiden
Arten. Ein Zwang zur intensiven Bejagung besteht zur Zeit nicht, jedoch sollte
eine Bejagung vom Grundsatz her möglich sein. Sie ist aufwendig, wenn auf die
Fallenjagd (Lebenfalle) verzichtet werden soll.
> Solange der Mink nicht unter Schutz gestellt wird, und das fällt wohl
> weg, weil es sich nicht um eine heimische Tierart handelt, gilt er als
> Raubzeug oder Ungeziefer, und kann auch entsprechend behandelt werden.
Darauf spare ich mir jetzt die Antwort ;-/.
> Es erzeugt bei Dir also gute Laune, wenn alle Versuche, den
> europäischen Nerz wieder anzusiedeln, im Keim erstickt werden, weil
> Kriminelle dafür sorgen, dass seine Lebensräume von einem
> verdrängenden Verwandten in Beschlag genommen werden?
Fakten? Wo wird der europäische Nerz angesiedelt? Wieviele freilebende Tiere
gibt es in Europa? Wissenschaftliche Studien, daß der Mink seine Ansiedelung
vereitelt?
Gruß
Sabine
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:6h2v1tgcpa5fvkc7u...@4ax.com...
>
>> Der Mink unterliegt in Bayern nur nicht denm Jagdrecht, und hat keine
>> Jagdzeit, das wars aber auch schon !
>> Im Rahmen des Jagdschutzes darf er geschossen werden, ganzjährig, mit
>> Ausnahhme der zur Aufzucht (gerade) notwendigen Elterntiere.
>
>Welche Tierarzt gefährdet der Mink?
Welchen Tierarzt ? keine Ahnung, dass er Menschen anfällt war mir noch
garnicht bekannt ! ;-))
>
>> >Über den Fischotter haben wir noch gar nicht geredet, müssen wir dringend
>> >nachholen.
>>
>> Lass das mal die Jäger machen, nicht umsonst schützen sie ihn und
>> bürgern ihn teilw. wieder ein.
>
>Den Jäger?
den Otter.
>Welche davon führst Du als Jäger durch?
Otter wieder einbürgern und schützen, an allen anderen Tätigkeiten
sind Jäger zum. beteiligt.
>> Du verstehst wie immer garnichts,
>
>Deswegen habe ich gefragt ;-)
Wie wärs mit dem erwerb eines Lexikons ?
>Fischotter (Lutra lutra) und Elbebiber (Castor fiber albicus) gehören zu den
>am stärksten gefährdeten Tierarten z. B. in Brandenburg. In der landesweiten
>Roten Liste gelten sie als «vom Aussterben bedroht», nach dem
>Bundesnaturschutzgesetz zählen sie zu den streng geschützten Arten.
Deswegen kümmern sich, wo vorhanden ja darum, sind sie doch die
einzigen, die wirklich Schutz gewährleisten können.
>
>Der Bestand an Bibern, den größten europäischen Nagetieren, wird in ganz
>Deutschland auf nur noch rund 4000 geschätzt.
Äh Sabine, Du wühlst wieder in Dingen , von denne Du nichts verstehst,
und ziehst entspr. Schlüsse.
Nach Mauerfall schätzte man den Biberbestand im neuen
Gesamtdeutschland auf 300, Deine obige zahl ist neueren Datums.
Na, dämmert was ?
Die Zahl der Fischotter lässt
>sich nach Angaben von Naturschützern nicht erfassen.
Weil die von solchen Dingen gelinde gesagt keine Ahnung haben !
Das Land Brandenburg
>verfüge aber noch über stabile Vorkommen dieser größten Marderart,
Was allerdings richtig ist, es ist aber schade, dass sie es wissen, es
würde der Art besser ergehen, wenn diese Leute nichts davon wüsten !
während im
>übrigen Mitteleuropa nur noch Restpopulationen existierten.
Wohin gehört denn England und Irland ?
>
>Hauptgefährdung für Fischotter und Elbebiber ist nach Experteneinschätzung die
>anhaltende Zerstörung ihrer Lebensräume. Besonders schädlich seien
>Entwässerungen, Eindeichungen, Flussbegradigungen sowie die unnatürliche
>Umgestaltung von Feuchtbiotopen. Das Schutzprogramm enthält Hinweise für den
>Ausbau von Kanälen und sonstigen Wasserstraßen, zur Jagd und Fischerei, etwa
>die Verwendung von Reusen mit Otterschutz, gibt Empfehlungen für eine
>«behutsame Lenkung des Tourismus», die Verminderung des Schadstoffeintrags in
>die Gewässer sowie für Forschungsprogramme und eine regelmäßige Überwachung
>der Bestände.
Für all die obigen erkenntnisse brauchen wir diese Leute nicht, und
letzteres liessen sie lieber bleiben, dann wär auch der Otterbestand
sicher.
Gruss Frank
Tierechte bedeutet :
Tiere haben ein Recht auf ein freies Leben in intakter Natur.
Dazu gehören auch nat. Feinde, einer der nat. Feinde
ist der Mensch, was aber nicht bedeutet, dass dieser das Recht
hätte sie in Massenzuchtanlagen zu sperren, noch ihre Bestände
über eine gesunde Nachhaltigkeit zu nutzen, noch ihre
Lebensräume zu zerstören. Frank Wendt
Die Menschheit unterteilt sich heute in : Männer, Frauen und Veg*, frei nach J.v.d.Lippe
icq# 96353603
> On Sat, 25 Nov 2000 16:50:29 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> >Welche Tierarzt gefährdet der Mink?
>
> Welchen Tierarzt ? keine Ahnung, dass er Menschen anfällt war mir noch
> garnicht bekannt ! ;-))
Frank, ich hacke doch auch nicht auf Deinen Tippfehlern rum, oder?
Also nochmal: welche Tierart gefährdet der Mink?
> >Welche davon führst Du als Jäger durch?
>
> Otter wieder einbürgern und schützen, an allen anderen Tätigkeiten
> sind Jäger zum. beteiligt.
Wieviele Otter hast Du schon in Deinem Revier eingebürgert?
> Wie wärs mit dem erwerb eines Lexikons ?
Ein Jagdlexikon? Empfehle mir mal eines.
> >Der Bestand an Bibern, den größten europäischen Nagetieren, wird in ganz
> >Deutschland auf nur noch rund 4000 geschätzt.
>
> Äh Sabine, Du wühlst wieder in Dingen , von denne Du nichts verstehst,
> und ziehst entspr. Schlüsse.
Bleib doch mal sachlich!
> Nach Mauerfall schätzte man den Biberbestand im neuen
> Gesamtdeutschland auf 300, Deine obige zahl ist neueren Datums.
> Na, dämmert was ?
Nein, wie hoch schätzt Du den Biberbestand in D heute?
> >Die Zahl der Fischotter lässt
> >sich nach Angaben von Naturschützern nicht erfassen.
>
> Weil die von solchen Dingen gelinde gesagt keine Ahnung haben !
Wie hoch schätzt Du den Fischerotterbestand in D heute?
Oder hast Du sogar Fakten?
> Wohin gehört denn England und Irland ?
Frag mich was leichteres ;-)
> >Hauptgefährdung für Fischotter und Elbebiber ist nach Experteneinschätzung
> >die anhaltende Zerstörung ihrer Lebensräume. Besonders schädlich seien
> >Entwässerungen, Eindeichungen, Flussbegradigungen sowie die unnatürliche
> >Umgestaltung von Feuchtbiotopen. Das Schutzprogramm enthält Hinweise für
> >den Ausbau von Kanälen und sonstigen Wasserstraßen, zur Jagd und Fischerei,
> >etwa die Verwendung von Reusen mit Otterschutz, gibt Empfehlungen für eine
> >«behutsame Lenkung des Tourismus», die Verminderung des Schadstoffeintrags
> >in die Gewässer sowie für Forschungsprogramme und eine regelmäßige
> >Überwachung der Bestände.
>
> Für all die obigen erkenntnisse brauchen wir
Wer ist wir?
> diese Leute nicht, und letzteres liessen sie lieber bleiben, dann
> wär auch der Otterbestand sicher.
Frankilein ;-), es gibt unter den Nichtjägern Experten, die wissenschaftliche
Studien durchführen und von manchen Tierarten mehr verstehen, als ein
einfacher Jäger. Um vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen, bedarf es mehr,
als ein Jäger oder sein Verband jemals bewegen kann. Zu Schutzprogrammen
gehört politische Wille, es wird lange nicht ausreichen, wenn die Jäger die
Beutegreifer dieser Tiere abschießen, wenn gleichzeitig deren Lebensraum
vernichtet wird.
Gruß
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
> Aus derselben Rechtsgrundlage wie Hunde und Katzen?
Im Prinzip ja. Aber bei Hunden und Katzen gibt es Sonderregelungen in
den Landesjagdgesetzen. Wie das in den einzelnen anderen Bundesländern
ist weiß ich nicht genau aber in BW ist es so streng geregelt, daß ich
keinem empfehlen kann, einen Hund zu erschießen.
> Wenn der Bisam hierzulande Ungeziefer ist, warum wird dann sein Prädator im
> Rahmen des Jagdschutzes ebenfalls getötet?
Der Mink frißt ja nicht nur Bisamratten. Der Fuchs nimmt sie
sicherlich genauso, aber beide fressen auch andere Tiere, die man
eigentlich lieber selber schießen möchte.
> Was sind die Tatsachen? Klär mich auf, ich bin Nichtjäger.
Hab ich doch unten getan.
> Interessant: 3) Lebend gefangenes Wild darf ausschließlich mit Schusswaffen
> getötet werden. Wußte ich aber schon ;-)
Wo bringst denn Du das wieder her? Man verwendet im allgemeinen
vorzugsweise eine Feuerwaffe, weil das am einfachsten geht. Es gibt
aber auch Situationen, wo das aus Sicherheitsgrünen nicht geht, dann
macht man es anderes. Ein Falkner zum Beispiel kann gar nicht mit der
Feuerwaffe abfangen bzw. abtun, da er keine mit sich führt.
Entscheidend ist, daß man waidgerecht, d.h. unter Vermeidung unnötiger
Leiden und Schmerzen, abfängt bzw. -tut.
> Es wird so viel Steuergeld sinnlos verpulvert, da fällt es nicht ins Gewicht,
> wenn die vom Biber angerichteten Schäden auch noch bezahlt werden.
Das ist nun - auf gut schwäbisch - auch wieder "a domm´s G`schwätz",
liebe Sabine! Daß sowieso Scheiße gebaut wird, kann doch keine
Entschuldigung dafür sein, noch mehr Mist zu machen! Als erstes muß
man dafür sorgen, daß nicht noch neuer Unfug angefangen wird und dann
dafür sorgen, daß auch der alte aufhört.
Sabine Schulz schrieb:
> Der Bestand an Bibern, den größten europäischen Nagetieren, wird in ganz
> Deutschland auf nur noch rund 4000 geschätzt.
Es ist immer wieder lustig, was so alles über "bedrohte" Tierarten von
Tieschützern zu hören ist und immer wieder mal haarschaarf an der
Realität
vorbeigeht, weil man irgendwie noch nicht mitgekriegt hat, was
mittlerweile Sache ist - oder nicht mitkriegen will, weil dann die
ganzen, so schön ausgearbeiteten Programme in die Tonne getreten
werden müssten: Vor ein paar Jahren las ich in irgendendeinem lokalen
Touri-Prospekt aus Ostfriesland übr irgend so einen Tümpel, den man
als Biotop angelegt bzw. gestaltet hatte, daß sich - oh Freude - dort
der so überaus seltenen Kormoran eingestellt hatte. Zur gleichen Zeit
rauften sich die Fischer bei uns schon die Haare über den Lümmel aus.
Ich war schon läneg nichtmehr so richtig ander Donau, aber mein Bruder
kommt dort öfter hin und weiß zu brichten, daß dort der Biber -
zumindest an geeigneten Stellen - schon wieder voll dazugehört. Das
neueste was ich über Meister Bockert weiß, ist, daß er sich an einem
Stausee der Egau im Im Landkreis Heidenheim, grob geschätzt 20 oder
ein wenig mehr Kilometer von der Donau weg einetstellt hat und sich
also kräftig im Aufwind befindet.
> Die Zahl der Fischotter lässt
> sich nach Angaben von Naturschützern nicht erfassen.
Wie gesagt: Das hat noch garnix zu sagen, denn man findet immer mal
wieder Ecken, wo nach offizieller Lesart ausgestorbene oder stark
bedrohte Arten ganz normal vorkommen. Die haben halt die Roten Listen
der Naturschutz-Jostel noch nicht gelesen.
> Hauptgefährdung für Fischotter und Elbebiber ist nach Experteneinschätzung die
> anhaltende Zerstörung ihrer Lebensräume.
Für die Naturschützer ist offenbar einer ein Experte, wenn er
herausfindet, daß ein Biber sich nur sehr schlecht durch Spundwände
aus Stahldielen und durch Betonmauern buddeln kann und seine Burgen
auch schlecht aus umgenagten Laternenpfählen bauen kann.
> Besonders schädlich seien
[..]
> der Bestände.
Das üblich also: Man hat wieder irgendwelchen "Experten" einen Haufen
Knete in den Arsch gesteckt, dafür daß sie herausgefunden haben, was
schon dem kleinen Moritz klar wird, wenn er an seinem eigenen Pups
schnuppert.
"Volker Wollny" <v.wo...@ibwollny.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A200574...@ibwollny.de...
>
> Sabine Schulz schrieb:
>
> > Aus derselben Rechtsgrundlage wie Hunde und Katzen?
>
> Im Prinzip ja. Aber bei Hunden und Katzen gibt es Sonderregelungen in
> den Landesjagdgesetzen. Wie das in den einzelnen anderen Bundesländern
> ist weiß ich nicht genau aber in BW ist es so streng geregelt, daß ich
> keinem empfehlen kann, einen Hund zu erschießen.
Hört sich gut an.
> Der Mink frißt ja nicht nur Bisamratten.
Laß mal Dein Fachwissen raus! Von was genau ernährt sich der Mink? Vielleicht
geht´s sogar in Prozentanteilen?
> Der Fuchs nimmt sie
> sicherlich genauso, aber beide fressen auch andere Tiere, die man
> eigentlich lieber selber schießen möchte.
Du teilst mir doch sicher gerne mit, welche Tiere das sind, oder?
Möglicherweise gibt es Untersuchungen des Mageninhalts von Minks, die
eindeutig belegen, was er genau frißt.
Aber erst will ich Deine Meinung hören.
> > Interessant: 3) Lebend gefangenes Wild darf ausschließlich mit
> > Schusswaffen getötet werden. Wußte ich aber schon ;-)
>
> Wo bringst denn Du das wieder her?
Das habe ich mir aus den Rippen geleiert ;-)))
Ne ne, im ernst:
Verordnung über die Fangjagd nach § 19 Abs. 1 und 2 des Hessischen
Jagdgesetzes
Vom 19. Juni 1996 (GVBl. I, S. 304), zuletzt geändert
durch Verordnung vom 13. April 2000 (GVBl. I, S. 271)
Auf Grund des § 43 Nr. 6 des Hessischen Jagdgesetzes vom 12. Oktober 1994
(GVBl. I, S. 606), zuletzt geändert durch Gesetz vom 21. Dezember 1999 (GVBl.
I, S. 474), wird verordnet:
[...]
§ 3
Fangmethoden
(3) Lebend gefangenes Wild darf ausschließlich mit Schusswaffen getötet
werden.
http://www.ljv-hessen.de/vo_fang.html oder
http://landesrecht.recht.uni-giessen.de/gesetze/87_Jagd_und_Fischereiwesen/87-
34-FanggeraeteVO/FanggeraeteVO.htm
> Man verwendet im allgemeinen
> vorzugsweise eine Feuerwaffe, weil das am einfachsten geht. Es gibt
> aber auch Situationen, wo das aus Sicherheitsgrünen nicht geht, dann
> macht man es anderes. Ein Falkner zum Beispiel kann gar nicht mit der
> Feuerwaffe abfangen bzw. abtun, da er keine mit sich führt.
> Entscheidend ist, daß man waidgerecht, d.h. unter Vermeidung unnötiger
> Leiden und Schmerzen, abfängt bzw. -tut.
Ist möglicherweise von den Bundesländern unterschiedlich geregelt.
> > Es wird so viel Steuergeld sinnlos verpulvert, da fällt es nicht ins
> > Gewicht, wenn die vom Biber angerichteten Schäden auch noch
> > bezahlt werden.
>
> Das ist nun - auf gut schwäbisch - auch wieder "a domm´s G`schwätz",
> liebe Sabine! Daß sowieso Scheiße gebaut wird, kann doch keine
> Entschuldigung dafür sein, noch mehr Mist zu machen!
Willst Du den Biber lieber wieder ausrotten, damit er keine Schäden anrichten
kann?
> Als erstes muß
> man dafür sorgen, daß nicht noch neuer Unfug angefangen wird und dann
> dafür sorgen, daß auch der alte aufhört.
Die Schäden, die der Mensch anrichtet, lassen sich BTW mit Geld gar nicht
bezahlen.
Grüße
Sabine & Florian
(heute stolze 14. Jahre alt:
http://www.sanflorimal.de/index-Dateien/hauptseite.htm
==> Florian & Family)
"Volker Wollny" <v.wo...@ibwollny.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A200D70...@ibwollny.de...
>
> Sabine Schulz schrieb:
>
> > Der Bestand an Bibern, den größten europäischen Nagetieren, wird in ganz
> > Deutschland auf nur noch rund 4000 geschätzt.
>
> Es ist immer wieder lustig, was so alles über "bedrohte" Tierarten von
> Tieschützern zu hören ist und immer wieder mal haarschaarf an der
> Realität vorbeigeht, weil man irgendwie noch nicht mitgekriegt hat, was
> mittlerweile Sache ist -
Was ist denn Sache bezüglich des Bibers? Zahlen, Fakten?
BTW wieviele Biber leben in Deinem Revier?
> oder nicht mitkriegen will, weil dann die
> ganzen, so schön ausgearbeiteten Programme in die Tonne getreten
> werden müssten: Vor ein paar Jahren las ich in irgendendeinem lokalen
> Touri-Prospekt aus Ostfriesland
Mir erzählt manchmal auch jemand etwas, was ihm der Bekannte seiner
Schwiegermutter erzählt hat, ich nehme es aber nicht als Beweis für Thesen,
die ich in´s Usenet poste ;-)
> übr irgend so einen Tümpel, den man
> als Biotop angelegt bzw. gestaltet hatte, daß sich - oh Freude - dort
> der so überaus seltenen Kormoran eingestellt hatte.
Was hat das mit dem Biber zu tun?
> Zur gleichen Zeit
> rauften sich die Fischer bei uns schon die Haare über den Lümmel aus.
> Ich war schon läneg nichtmehr so richtig ander Donau, aber mein Bruder
Dein Bruder? Hat er das von Fischer´s Fritz seiner Frau erfahren? SCNR
> kommt dort öfter hin und weiß zu brichten, daß dort der Biber -
> zumindest an geeigneten Stellen - schon wieder voll dazugehört.
Was selbstverständlich Allgemeingültigkeit für ganz Europa hat ;->
> Das neueste was ich über Meister Bockert weiß, ist, daß er sich an einem
> Stausee der Egau im Im Landkreis Heidenheim, grob geschätzt 20 oder
> ein wenig mehr Kilometer von der Donau weg einetstellt hat und sich
> also kräftig im Aufwind befindet.
Wieviele Tiere leben dort? Läßt sich das auf D hochrechnen?
Im Tierpark gibt es auch Biber, hab ich zumindest von der Bekannten erfahren,
die es vom Ex-Mann ihrer Freundin gehört hat, können wir jetzt davon
ausgehen, daß sich der Biber bundesweit im Aufwind befindet?
> > Die Zahl der Fischotter lässt
> > sich nach Angaben von Naturschützern nicht erfassen.
>
> Wie gesagt: Das hat noch garnix zu sagen, denn man findet immer mal
> wieder Ecken, wo nach offizieller Lesart ausgestorbene oder stark
> bedrohte Arten ganz normal vorkommen.
Wo sind diese "Ecken"? Wieviele Fischotter leben dort? Zahlen, Fakten,
wissenschaftlichen Studien? Beweise?
> Die haben halt die Roten Listen
> der Naturschutz-Jostel noch nicht gelesen.
Können Fischotter lesen? SCNR
> > Hauptgefährdung für Fischotter und Elbebiber ist nach Experteneinschätzung
> > die anhaltende Zerstörung ihrer Lebensräume.
>
> Für die Naturschützer ist offenbar einer ein Experte, wenn er
> herausfindet, daß ein Biber sich nur sehr schlecht durch Spundwände
> aus Stahldielen und durch Betonmauern buddeln kann und seine Burgen
> auch schlecht aus umgenagten Laternenpfählen bauen kann.
Hast Du in der Sache auch was mitzuteilen? Oder wollen wir einen Thread über
Ökofuzzis und Naturschutz-Jostel eröffnen ;-)?
> Das üblich also: Man hat wieder irgendwelchen "Experten" einen Haufen
> Knete in den Arsch gesteckt, dafür daß sie herausgefunden haben, was
> schon dem kleinen Moritz klar wird, wenn er an seinem eigenen Pups
> schnuppert.
Welch fundierte Meinung!
With a smile
Sabine
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:k9702ts8o82l282ts...@4ax.com...
>
> Am Sat, 25 Nov 2000 16:52:25 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:
>
> >> Solange der Mink nicht unter Schutz gestellt wird, und das fällt wohl
> >> weg, weil es sich nicht um eine heimische Tierart handelt, gilt er als
> >> Raubzeug oder Ungeziefer, und kann auch entsprechend behandelt werden.
>
> >Darauf spare ich mir jetzt die Antwort ;-/.
>
> Ich bin es gewohnt, dass auf Unbequemes nicht gern geantwortet wird.
Ich wollte mir verbale Ausfälle gerne ersparen.
Muß man eigentlich jedes Tier unter Schutz stellen, damit es der Jäger nicht
als Raubzeug, Schädling oder Ungeziefer betrachtet, behandelt und "versorgt"?
Muß alles und jedes geregelt werden oder kann man den Leuten auch zumuten, mal
selber zu denken? Zwischen Können und Tun liegt IMHO ein Unterschied, der
Jäger kann zwar einiges tun, muß aber nicht.
> Es sei denn, man heißt Michael, der lügt noch, wenn er mit seinen
> eigenen Aussagen konfrontiert wird.
Hör doch auf! Michael lügt nicht, war vielleicht alles ein Mißverständnis.
> >Fakten? Wo wird der europäische Nerz angesiedelt? Wieviele freilebende
> >Tiere gibt es in Europa? Wissenschaftliche Studien, daß der Mink seine
> >Ansiedelung vereitelt?
>
> Genaue Zahlen kann ich Dir nicht nennen, da ich kein gesteigertes
> Interesse daran verspüre, diesbezüglich zu recherchieren.
Dann solltest Du Deine Meinung aber nicht als allgemeingültig hinstellen.
> Ich habe dieses Thema aber schon vor ein paar Tagen angeschnitten,
> kurz vorher gab es dazu einen recht interessanten Bericht im TV. Nein,
> ich weiß nicht mehr, bei welchem der 33 von mir zu empfangenden
> Sender.
> Da wurde von einer polnischen oder russischen Insel berichtet, die als
> letzte Hoffnung für den europäischen Nerz gilt, weil die vom Mink
> nicht erreicht werden kann.
Wir reden hier hauptsächlich von D und nicht von irgendwelchen fiktiven
Inseln.
Gruß
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
> Der Mink frißt ja nicht nur Bisamratten.
>
> Laß mal Dein Fachwissen raus! Von was genau ernährt sich der Mink? Vielleicht
> geht´s sogar in Prozentanteilen?
Mein Güte: Es gibt sicher Fachbücher wo so was drinsteht. Ich
bezweifle aber stark, daß Minks die lesen und sich dran halten. Ich
nehme mal an, daß er wie die meisten Marder nicht besonders
spezialisiert ist und nimmt, was er kriegt.
> Du teilst mir doch sicher gerne mit, welche Tiere das sind, oder?
> Möglicherweise gibt es Untersuchungen des Mageninhalts von Minks, die
> eindeutig belegen, was er genau frißt.
Siehe oben. ich nehme auch an, daß man das von den hier lebenden kaum
so genau weiß. Die paar, die man bisher erlegt hat un die noch
wenigeren (wenn übrhaupt), deren Mageninhalt man untersucht hat,
werden kaum als hinreichende Stichprobengröße gelten können, daß man
darauf eine brauchbare Statistik aufbauen kann. Und wenn, dann ist es
immer noch Schrott, denn eine Statistik von soundsoviel Tieren aus dem
Revier XYZ die besagt, daß eine Wildart das und das frisst, muß noch
lange nichts mit den Verhältnissen im Revier UVW zu tun haben. Und
auch eine landes- oder bundesweit Statistik wird wenig Rückschlüsse
auf den Einzelfall, die Situation in eneim bstimmten Revier, zulassen.
Füchse, beispielsweise in Feldrevieren werden eine hohen Anteil von
Mäusen in Ihrer Nahrung haben, solche an Gewässern allerhand
Wasservögel und solche aus der Nähe menschlicher Ansiedlungen einen
gut Teil Essensreste aus Mültonnen oder von Komposthaufen. Wo es einen
Mc Vomit oder einen Puker King hat, wirst Du wahrscheinlich allerhand
weggeschmissene [vielleicht auch erbrochene;-)] Kotzburger und Pommes
in Fuchsmägen finden. Schön. Und was willst Du mit all dem Datenmüll
anfangen? Daraus schließen, daß Füchse so ziemlich alles fressen, was
sie kriegen? Toll. Das hat man ja vorehr nicht gewußt....
> Aber erst will ich Deine Meinung hören.
Da isse.
> Verordnung über die Fangjagd nach § 19 Abs. 1 und 2 des Hessischen
> Jagdgesetzes
> Vom 19. Juni 1996 (GVBl. I, S. 304), zuletzt geändert
> durch Verordnung vom 13. April 2000 (GVBl. I, S. 271)
So ein Schrott kann natürlich nur bei den bescheuerten Hessen
ausgeheckt werden. Was soll denn einer machen, der die beschränkte
Jagdausübung im befriedeten Bezirk wahrnimmt und da aus
Sicherheitsgründen nicht schießen darf? Naja, die Hessen. Die haben ja
auch ihr Jagdgesetz so geändert, daß man da wieder den Leuten die
Hunde wegschießen darf. Was will man auch von einem Land erwarten, das
früher seine Leute an die Engländer als Kanonenfutter für den
Unabhängigkeitskrieg verkauft hat und heute den Familien die Hunde
umbringt? Wahrscheinlich haben sie seienrzeit alle Intelligenten nach
Amerika verscherbelt und nur die Volltrottel sind noch da.
> Ist möglicherweise von den Bundesländern unterschiedlich geregelt.
So isses.
> Willst Du den Biber lieber wieder ausrotten, damit er keine Schäden anrichten
> kann?
Nein. Aber wenn er sich so vermehrt, daß er ein Problem darstellt, muß
er eben bejagt werden.
> Die Schäden, die der Mensch anrichtet, lassen sich BTW mit Geld gar nicht
> bezahlen.
Das soweieso. Aber ich meinte dei Verpulverung von Steuergeldern. Und
da ließe sich was machen, wen man nur mal mit einem eisernen Besen
auskehrte.
> (heute stolze 14. Jahre alt:
Herzlichen Glückwunsch!
> Was ist denn Sache bezüglich des Bibers? Zahlen, Fakten?
Offiziell wohl das, was Du oben gepostet hast :-)))). Inoffiziell wohl
einiges mehr, denn ich höre immer wieder von Beobachtungen.
> BTW wieviele Biber leben in Deinem Revier?
Theoretisch: ungefähr 0,067. Praktisch: keiner. Der erste Wert ergibt
sich aus der genannten Zahl von Bibern, der Grundfläche der
Bundesrepublik Deutschland und der Reviergröße. Der zweite aus
empirischer Beobachtung. Der wird außerdem durch eine weitere
empirische Beobachtung untermauert, die als nahezu 100% richtig
angesehen werden darf: Es gibt so gut wie keine Gewässer da wo ich
jage... :-(
> Mir erzählt manchmal auch jemand etwas, was ihm der Bekannte seiner
> Schwiegermutter erzählt hat, ich nehme es aber nicht als Beweis für Thesen,
> die ich in´s Usenet poste ;-)
Aha. Aber ich habe es selbst gelesen, nicht die Tante der Freundin vom
Stiefbruder der Frau vom Vermieter des Kollegen des
Aushilfsbriefträgers.
> Was hat das mit dem Biber zu tun?
Daß Tiere, die als man geguckt hat nicht da zu sehen waren, wo man
geguckt hat, sehr gerne als ausgestorben geführt werden, auch wenn man
anderswo die STraße damit pflastern kann.
> Dein Bruder? Hat er das von Fischer´s Fritz seiner Frau erfahren? SCNR
Nein. Er hat sie selber gesehen (Die Biber, nicht die Frau von
Fischers Fritz). Er ist zwar kein Jagrischer, aber hat in seinem Leben
wahrscheinlich mehr Zeit in der Natur verbracht als so mancher Jäger -
und die meisten Tierrechtler. Und als Paddler kommt er oft an Orte, wo
man zu Fuß so leicht nicht hinkommt. Und genau da halten sich auch
seltene Tiere gerne auf. Vielleicht weil sie da vor Naturschützern
sicher sind?
> Was selbstverständlich Allgemeingültigkeit für ganz Europa hat ;->
Hat da jemand behauptet?
> Wieviele Tiere leben dort? Läßt sich das auf D hochrechnen?
Probiere es doch mit der Umkehrung der Formel, mit der ich
ausgerechnet habe, wieviele Biber es theoretisch bei uns im Revier
gibt. ;-)
> Im Tierpark gibt es auch Biber, hab ich zumindest von der Bekannten erfahren,
> die es vom Ex-Mann ihrer Freundin gehört hat,
Warum schaust Du nicht selbst nach?
> können wir jetzt davon
> ausgehen, daß sich der Biber bundesweit im Aufwind befindet?
Oh Sabinchen! was soll denn das Geschwalle? Ich habe von einer
Population gesprochen, die sich offensichtlich wohlfühlt und
ausbreitet. Wahrscheinlich wird es an anderen geeigneten Orten
genausogut klappen.
> Wo sind diese "Ecken"? Wieviele Fischotter leben dort?
> Wo es das bei Fischottern tatsächlich gibt, weiß ich nicht, außer der erwähnt6en Population in Brandenburg. Aber dem ausgestorbenen Kolkraben geht es stellenweise auch ganz gut. Und dem Habicht, dem alten Hühnerdieb auch.
> Zahlen, Fakten,
> wissenschaftlichen Studien? Beweise?
Daß solche Zahlen Schrott sind, habe ich doch dargelegt. Und wo man
anfängt zu zählen, wissenschaftlich zu studieren und dann womöglich
massenweise hinfährt, wird es balsd vorbei sein mit den Vorkommen
seltener Tiere.
> Können Fischotter lesen? SCNR
Die in Brandenburg offenbar glücklicherweise nicht. :-)
> Hast Du in der Sache auch was mitzuteilen?
Nein. Natürlich nicht. Ich bin ja auch kein Experte, sondern nur
jemand, der sich täglich bescheiden ein wenig in der Natur aufhält.
> Oder wollen wir einen Thread über
> Ökofuzzis und Naturschutz-Jostel eröffnen ;-)?
Meinetwegen.
Haste sonst nichts woran Du Feude empfinden kannst ?
Deine Unwahrheiten haben ich ausreichend kommentiert.
Mach Dich weiter lächerlich.
Ist kein Missverständnis! Aufgrund der länge und Inhaltes des sinnlosen
Feeds unterstelle ich Ihm beleidigende Absicht.
Ich lüge nicht, habe ich nicht nötig, genauso wenig wie seine ständigen
Beleidigungen. Evtl. hat er im Privatleben Frust und macht sich hier
anonym Luft.
> > Genaue Zahlen kann ich Dir nicht nennen, da ich kein gesteigertes
> > Interesse daran verspüre, diesbezüglich zu recherchieren.
Kann ich Dir auch nicht empfehlen. Er wird jetzt von der durchschnittlichen
Grösse des Tieres auf die Zahl 200.000 kommen und Sie Dir tagelang als
Lüge vorhalten. Ich hoffe er hat keine privaten Mails von Dir die er Dir
säuberlich als Beweis für deine Lügen veröffentlicht. Auchtung Du
erkennst es der folgenden Wortwahl:
"Du bist ein Spinner, aber das wundert mich nicht, warst Du damals
auch schon Mitglied der Tierschutzpartei ?"
Ok ich hör schon auf....mir machts aber auch Spass ;-)
Gruss
Michael
Einen hab ich noch.
Er beschimpft mich jetzt schon seit Tagen als Lügner. Das nur aus dem
Grund, weil ich Ihn gefragt habe, warum er Unwahrheiten über mich
verbreitet. Ob seine Unwahrheiten wahr sind oder nicht juckte Ihn nicht.
Danach folgte das tagelange trotzige Verhalten einen Kleinkindes, dass
sich einen Fehler nicht eingestehen kann und sich lieber öffentlich mit der
Aufzählung seiner vergammelten Speisereste zum Clown macht. So
"sinnbefreit" möchte ich auch mal einen Tag verbringen. Beneidenswert.
"Der Klügere gibt nach, es wird gemacht was die Dummen sagen."
Bussi HJ
Gute Nacht.
Michael
> "Du bist ein Spinner, aber das wundert mich nicht, warst Du damals
> auch schon Mitglied der Tierschutzpartei ?"
Ne ne, ein Spinner war ich schon vorher ;-)), deswegen bin ich ja eingetreten.
> Ok ich hör schon auf....mir machts aber auch Spass ;-)
Laß es ruhig raus *lach*.
Grüße
Sabine
"Volker Wollny" <v.wo...@ibwollny.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A205BF4...@ibwollny.de...
> Sabine Schulz schrieb:
> > Der Mink frißt ja nicht nur Bisamratten.
> >
> > Laß mal Dein Fachwissen raus! Von was genau ernährt sich der Mink?
> > Vielleicht geht´s sogar in Prozentanteilen?
>
> Mein Güte: Es gibt sicher Fachbücher wo so was drinsteht. Ich
> bezweifle aber stark, daß Minks die lesen und sich dran halten. Ich
> nehme mal an, daß er wie die meisten Marder nicht besonders
> spezialisiert ist und nimmt, was er kriegt.
Wenn Du den Mink aus Gründen des Jagdschutzes abschießt, ist es da nicht
besser, man weiß vorher, welche Tiere man dadurch schützt?
> > Du teilst mir doch sicher gerne mit, welche Tiere das sind, oder?
> > Möglicherweise gibt es Untersuchungen des Mageninhalts von Minks, die
> > eindeutig belegen, was er genau frißt.
>
> Siehe oben. ich nehme auch an, daß man das von den hier lebenden kaum
> so genau weiß. Die paar, die man bisher erlegt hat un die noch
> wenigeren (wenn übrhaupt), deren Mageninhalt man untersucht hat,
> werden kaum als hinreichende Stichprobengröße gelten können, daß man
> darauf eine brauchbare Statistik aufbauen kann.
Statistik vielleicht nicht, aber man hat immerhin Anhaltspunkte.
> Füchse, beispielsweise in Feldrevieren werden eine hohen Anteil von
> Mäusen in Ihrer Nahrung haben, solche an Gewässern allerhand
> Wasservögel und solche aus der Nähe menschlicher Ansiedlungen einen
> gut Teil Essensreste aus Mültonnen oder von Komposthaufen. Wo es einen
> Mc Vomit oder einen Puker King hat, wirst Du wahrscheinlich allerhand
> weggeschmissene [vielleicht auch erbrochene;-)] Kotzburger und Pommes
> in Fuchsmägen finden. Schön. Und was willst Du mit all dem Datenmüll
> anfangen? Daraus schließen, daß Füchse so ziemlich alles fressen, was
> sie kriegen? Toll. Das hat man ja vorehr nicht gewußt....
In Deiner Aufzählung zum Fuchs fehlt der erhebliche Anteil an Hasen,
Rebhühnern und Fasanen, die er doch angeblich so radikal ausmerzt.
> > Aber erst will ich Deine Meinung hören.
>
> Da isse.
Wie schon erwähnt, besteht das Beutespektrum des Minks unter anderem aus
Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und der Bisamratte. Welches dieser Tiere
unterliegt Deinem Jagdschutz?
> > Willst Du den Biber lieber wieder ausrotten, damit er keine Schäden
> > anrichten kann?
>
> Nein. Aber wenn er sich so vermehrt, daß er ein Problem darstellt, muß
> er eben bejagt werden.
Ja - wenn ... dann ... ist es noch Zeit zu handeln. Erstmal sollte man IMHO
dafür sorgen, daß der Biber sich wieder etabliert, was anscheinend etwas
schwerer zu bewerkstelligen ist, als ihn dann wieder zu dezimieren.
> > (heute stolze 14. Jahre alt:
>
> Herzlichen Glückwunsch!
Danke sehr, der Prachtbursche erlebt den x-ten Frühling und nervt schon wieder
gehörig, weil er nicht in der Wohnung bleiben will (aber muß laut TÄin) und
mehr spazieren gehen will, als ihm gut tut.
Viele Grüße
Sabine
PS: Dein Posting in d.a.n. an RWZ war sehr gut, ich bin ganz Deiner Meinung
und habe es mit Genuß und einem gewissen Schmunzeln (Deine Hinweise zu seiner
HP) gelesen. Mein Kompliment! Meine Sig ist diesmal geklaut von Brigitte
Rondholz, gepostet in d.a.n.:
--
Wahrhaftig, der Mensch ist der König der wilden Tiere, denn durch seine
Brutalität übertrifft er sie. Wir leben durch den Tod von anderen. Wir sind
Friedhöfe. Ich habe seit frühestem Alter die Verwendung von Fleisch
verabscheut und die Zeit wird kommen, wo die Menschen auf den Mord
von Tieren herabsehen werden, wie jetzt auf den Mord von Menschen"
(Leonard da Vinci)
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:jgov1t8etqmf5sjo0...@4ax.com...
>
>> On Sat, 25 Nov 2000 16:50:29 +0100, "Sabine Schulz"
>> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>>
>> >Welche Tierarzt gefährdet der Mink?
>>
>> Welchen Tierarzt ? keine Ahnung, dass er Menschen anfällt war mir noch
>> garnicht bekannt ! ;-))
>
>Frank, ich hacke doch auch nicht auf Deinen Tippfehlern rum, oder?
Ach das war ein Tipfehler? Bei Dir weiss man ja nie !
>
>Also nochmal: welche Tierart gefährdet der Mink?
Alles , was draussen kreucht und fleucht, soweit er es bewältigen kann
, also ausgewachsen ca. bis Kaninchengrösse.
>
>> >Welche davon führst Du als Jäger durch?
>>
>> Otter wieder einbürgern und schützen, an allen anderen Tätigkeiten
>> sind Jäger zum. beteiligt.
>
>Wieviele Otter hast Du schon in Deinem Revier eingebürgert?
In meinem Revier habe ich keinen eingebürgert, und jedem der das
versuchen würde, würde ich zum Teufel jagen !
>
>> Wie wärs mit dem erwerb eines Lexikons ?
>
>Ein Jagdlexikon? Empfehle mir mal eines.
Nein, ein Kinderlexikon, für die ersten Schritte !
>
>> >Der Bestand an Bibern, den größten europäischen Nagetieren, wird in ganz
>> >Deutschland auf nur noch rund 4000 geschätzt.
>>
>> Äh Sabine, Du wühlst wieder in Dingen , von denne Du nichts verstehst,
>> und ziehst entspr. Schlüsse.
>
>Bleib doch mal sachlich!
Ist ganz sachlich !
>
>> Nach Mauerfall schätzte man den Biberbestand im neuen
>> Gesamtdeutschland auf 300, Deine obige zahl ist neueren Datums.
>> Na, dämmert was ?
>
>Nein, wie hoch schätzt Du den Biberbestand in D heute?
Oh man Sabine, bei Dir klemmts aber auch an allen Ecken und Enden, wie
schaffst Du es eig. Deine Tastatur zu bedienen ?
Die Zahl von glaube 96 hast Du doch selbst oben genannt ca 4000
>> Wohin gehört denn England und Irland ?
>
>Frag mich was leichteres ;-)
Ich habe es gefragt, weil die Pseudotierschützer behaupteten, in
Mitteleuropa wär der FO vorm Aussterben, bzw nicht mehr vorhanden.
In Irland und England ist der Bestand sehr hoch, es ist jedem möglich,
dort am hellen Tag welche zu beobachten.
Nordeuropa hat auch keinen Mangel
>Wer ist wir?
Alle, die etwas davon verstehen
>
>> diese Leute nicht, und letzteres liessen sie lieber bleiben, dann
>> wär auch der Otterbestand sicher.
>
>Frankilein ;-), es gibt unter den Nichtjägern Experten, die wissenschaftliche
>Studien durchführen und von manchen Tierarten mehr verstehen, als ein
>einfacher Jäger.
Das ist schon möglich, allerdings selten
Um vom Aussterben bedrohte Tiere zu schützen, bedarf es mehr,
>als ein Jäger oder sein Verband jemals bewegen kann. Zu Schutzprogrammen
>gehört politische Wille, es wird lange nicht ausreichen, wenn die Jäger die
>Beutegreifer dieser Tiere abschießen, wenn gleichzeitig deren Lebensraum
>vernichtet wird.
Bzgl. Lebensraum hast Du Recht ! Nur braucht man für diese Erkenntnis
auch keine NS, sondern eig. nur offene Augen.
fakt ist jedenfalls, das fast alles , was diese Leute dann pol.
erreichen und durchführen falsch ist und oft sogar eher Schaden
anrichtet.
>Was ist denn Sache bezüglich des Bibers? Zahlen, Fakten?
Im jahr 2000 etwa 8000
> On Sat, 25 Nov 2000 23:46:28 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> >Was ist denn Sache bezüglich des Bibers? Zahlen, Fakten?
>
> Im jahr 2000 etwa 8000
Quelle?
Gruß
Sabine
> On Sat, 25 Nov 2000 17:51:30 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> >Also nochmal: welche Tierart gefährdet der Mink?
>
> Alles , was draussen kreucht und fleucht, soweit er es bewältigen kann
> , also ausgewachsen ca. bis Kaninchengrösse.
Wieviele Minks hast Du in Deinem Revier?
> >Wieviele Otter hast Du schon in Deinem Revier eingebürgert?
>
> In meinem Revier habe ich keinen eingebürgert, und jedem der das
> versuchen würde, würde ich zum Teufel jagen !
Spricht der Anwalt der Natur und Tierschützer!
> >Nein, wie hoch schätzt Du den Biberbestand in D heute?
>
> Oh man Sabine, bei Dir klemmts aber auch an allen Ecken und Enden, wie
> schaffst Du es eig. Deine Tastatur zu bedienen ?
>
> Die Zahl von glaube 96 hast Du doch selbst oben genannt ca 4000
Die Zahl stammt IMHO aus 1999, vgl. hierzu:
http://archiv.berliner-morgenpost.de/archiv1999/991004/brandenburg/story156522
.html
> Ich habe es gefragt, weil die Pseudotierschützer behaupteten, in
> Mitteleuropa wär der FO vorm Aussterben, bzw nicht mehr vorhanden.
> In Irland und England ist der Bestand sehr hoch, es ist jedem möglich,
> dort am hellen Tag welche zu beobachten.
> Nordeuropa hat auch keinen Mangel
Wo kann ich das nachlesen?
Gruß
Sabine
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:qqv32t41iu2ebd3h0...@4ax.com...
>
>> On Sat, 25 Nov 2000 23:46:28 +0100, "Sabine Schulz"
>> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>>
>> >Was ist denn Sache bezüglich des Bibers? Zahlen, Fakten?
>>
>> Im jahr 2000 etwa 8000
>
>Quelle?
Als Quelle dienten in m.W. allen Fällen Elbbiber.
Gruss FrANK
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:47v32t02j11re5o3n...@4ax.com...
>
>> On Sat, 25 Nov 2000 17:51:30 +0100, "Sabine Schulz"
>> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>>
>> >Also nochmal: welche Tierart gefährdet der Mink?
>>
>> Alles , was draussen kreucht und fleucht, soweit er es bewältigen kann
>> , also ausgewachsen ca. bis Kaninchengrösse.
>
>Wieviele Minks hast Du in Deinem Revier?
Ich hab ja sonst allerhand, bei uns tauchte soweit mir bekannt nur
einmal einer auf, mit dem hat sich Cora angelegt.....
>
>> >Wieviele Otter hast Du schon in Deinem Revier eingebürgert?
>>
>> In meinem Revier habe ich keinen eingebürgert, und jedem der das
>> versuchen würde, würde ich zum Teufel jagen !
>
>Spricht der Anwalt der Natur und Tierschützer!
Richtig ! Dass Dir nicht die leiseste Idee kommt, warum ich das sage,
ist bezeichnend !
>
>> >Nein, wie hoch schätzt Du den Biberbestand in D heute?
>>
>> Oh man Sabine, bei Dir klemmts aber auch an allen Ecken und Enden, wie
>> schaffst Du es eig. Deine Tastatur zu bedienen ?
>>
>> Die Zahl von glaube 96 hast Du doch selbst oben genannt ca 4000
>
>Die Zahl stammt IMHO aus 1999, vgl. hierzu:
Äh, für 99 wird allein die Zahl in Bayern mit 2000 angegeben !
>> Ich habe es gefragt, weil die Pseudotierschützer behaupteten, in
>> Mitteleuropa wär der FO vorm Aussterben, bzw nicht mehr vorhanden.
>> In Irland und England ist der Bestand sehr hoch, es ist jedem möglich,
>> dort am hellen Tag welche zu beobachten.
>> Nordeuropa hat auch keinen Mangel
>
>Wo kann ich das nachlesen?
Fahr doch hin, schau sie Dir an, machst Du doch so gern.
Noch ein Tip, auch in Osteuropa ist der FO noch sehr häufig, selbst
hab ich ihn schon mehrmals in polen gesehen.
Sabine Schulz schrieb:
> Wenn Du den Mink aus Gründen des Jagdschutzes abschießt, ist es da nicht
> besser, man weiß vorher, welche Tiere man dadurch schützt?
Wir wissen, daß es sich beim Mink um einen Marderartigen handelt und
dazu um einen nahen Verwandten des Nerz. Als Raubtier - nicht nur der
biologischen Systematik, sondern auch dem Verhalten nach - dürfen wir
davon ausgehen, daß unter seiner Beute auch (zumindest Jungtiere von)
Arten sind, die wir als Nutzwild bejagen wollen. Für gute
Nutzwildbesaätze darf man dann davon ausgehen, daß man ihn - wie alle
nicht gefährdeten Raubwildarten - kurzhalten muss. Am besten wäre
wohl, ihn in das Jagdgesetz aufzunehmen, damit man ihn auch offiziell
jagen darf, um seinen Balg zu verwerten. Dann müßte man ihn nämlich
nicht krampfhaft im Rahmen des Jagdschutzes erlegen.
> Statistik vielleicht nicht, aber man hat immerhin Anhaltspunkte.
Da gehe ich mal davon aus, daß er unter anderem Amphibien, Kleinsäuger
und Jungtiere größerer Säuger erbeutet.
> In Deiner Aufzählung zum Fuchs fehlt der erhebliche Anteil an Hasen,
> Rebhühnern und Fasanen, die er doch angeblich so radikal ausmerzt.
Da liegt das Problem: Er ist auf diese Arten nicht angewiesen, sonst
würde er sebst zurückgehen, wenn er diese Arten dezimiert. Da er sich
aber mit den reichlich vorhandenen Mäusen prächtig über Wasser halten
kann, bleibt er uns in voller Bestzstärke erhalten und kann so noch
den letzten Junghasen und das letzte Rebhuhnküken erwischen. Das ist
in etwa das gleiche Prinzip wie bei der Katze, die bekanntlich nur gut
maust, wenn man sie anständig füttert.
> Wie schon erwähnt, besteht das Beutespektrum des Minks unter anderem aus
> Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und der Bisamratte. Welches dieser Tiere
> unterliegt Deinem Jagdschutz?
Die Fische sind Sache der Angler. Amphibien und Reptilien sind knapp,
das solltest Du wissen. Wenn er da ernsthaft drangeht (und die Gefahr
besteht wenn er die Dinger gerne frißt, da er am Bisam offenbar eine
solide Nahrungsgrundlage hat) sollte er aus *Natur*schutzgründen
dezimiert werden. Das wäre zum Beispiel zu prüfen. Das gleiche gilt,
wenn er an die Gelege und Jungvögel von Bodenbrütern geht - und ich
fresse meinen Flintenputzstock, wenn er das als Marderartiger nicht
tut, Vögel hast Du ja auch erwähnt. Unter den Bodenbrütern gibt es
aber auch ein paar Arten die dem Jagdrecht unterliegen. Soweit man sie
bejagen darf, z.B. bei der Stockente (die jedoch nicht nur am Boden
brütet, das mag übrigens ein Grund dafür sein, daß es ihr recht gut
geht), wird man ihm aus Gründen des "Beuteneides" ans Leder gehen. Nun
gibt es aber auch Arten, die zwar dem Jagdrecht unterliegen, jedoch
selten sind und daher ganzjährig geschont werden. Da sind einige
Bodenbrüter drunter, vor allem fast alle Entenarten ohne Schußzeit.
Einem Marder ist es egal, ob er ein Stockentennest plündert oder eines
einer vollgeschonten, weil seltenen, Entenart. bei der Stockente wäre
es "nur" ärgerlich für den Jäger, weil er weniger ernten kann, bei der
geschonten Entenart ist es zusätzlicher Druck auf eine eh schon
gefährdete Art und weit schlimmer. Das Gegenmittel heißt aber in
beiden Fällen "Jagdschutz", denn auch wenn ich die vollgeschonte
Entenart nicht für meinen eigenen Kochtopf vor Beutegreifern schütze,
sondern zum Arterhalt, schütze ich eine Wildart und nicht irgendeine
Tierart - und betreibe damit Jagdschutz.
Übrigens - dämmert Dir ganz nebenbei etwas? Ja, richtig: Es ist nicht
unbedingt ein Nachteil für eine Tierart, wenn sie auf unserer
"Todesliste" steht. Ein Beispiel erhellt dies: Nehmen wir einmal an,
der Mink bedrohte nur eine einzige gefährdete Tierart. Falls diese dem
Naturschutzrecht unterliegt, dann darf zwar der Mink zwar bekämpft
werden, eigentlich sogar im Rahmen des Freien Tierfangs von jedermann,
nicht jedoch mit der Schußwaffe, denn Schießen darf man im Jagdrevier
nur im Rahmen der Jagd*ausübung* und des Jagd*schutzes* nicht jedoch
um nichtjagdbare Schädlinge zu bekämpfen. Steht die durch den Mink
gefährdete Tierart dagegen im § 2 des BJG auf der Liste und ist wegen
Seltenheit bzw. Gefährdung ganzjährig zu schonen, ist die Verfolgung
ihrer Prädatoren Jagdschutz und man darf schießen. Du siehst also, der
Jäger hat auch von der rechtlichen Seite her mehr Möglichkeiten zum
Naturschutz im weitesten Sinne als ein dahergelaufener Naturschützer.
Übrigens ist der Mink ja kein bodenständiges Tier und es wäre kein
Beinbruch, wenn wir ihn versehentlich ausrotten, auch wenn er
andererseits meiner Ansicht nach gerne bleiben darf, so er -
wenigstens wenn man ihn kurzhält - keine wirklich schlimmen Schäden
anrichtet. Aber ein bißchen Bejagung muß er dann schon aushalten, denn
Spaß muß schließlich auch sein. :-)
Ganz peinlich wird es für die Naturschützer, wenn in einer Gegend eine
naturschutzrechtlich geschützte Art die andere bedroht. Das kommt
durchaus vor, denn wie ich bereits mal erwähnt habe, ist das
ökologische Gleichgewicht, welches sich in der von uns veränderten
Landschaft von selbst einstellt, nicht unbedingt das, was den
Naturschützern vorschwebt. Sind beide Arten im Jagdrecht enthalten,
dann ist es kein größeres Problem, örtlich mal die Vollschonung
aufzuheben und ein bißchen mit der Flinte am Gleichgewicht zu drehen
um den Tierarten eine Chance zu geben, die sonst auf der Strecke
bleiben und die Mensch aber gerne draußen antrifft. Vergiß nie: Das,
was man bei uns gemeinhin "Gottes Freie Natur" nennt ist vom Menschen
geschaffene Kulturlandschaft, in deren Funktionsweise der Jäger
genauso vorgesehen ist wie Bauer und Förster.
Die ungezügelte Aufnahme von Arten ins Naturschutzrecht ist ganz
einfach kontraproduktiv. Ist eine Art da erst mal drin, wird es echt
problematisch, wenn sich wie bei den Rabenvögeln nachher heraustellt,
daß sie auf einmal wieder häufig oder gar lästig ist. Dann ist nur
noch solch Krampf möglich wie derzeit z.B. bei den Rabenvögeln und
Kormoranen: Abschuß im Rahmen von Sondererlaubnissen. Was bleibt ist
die Lächerlichkeit, ein Naturschutzgesetz zu haben über das man
grinsen muß, weil Tiere drinstehen, mit denen man nicht nur örtlich,
sondern sogar fast überall die Straße pflastrn kann.
> Ja - wenn ... dann ... ist es noch Zeit zu handeln. Erstmal sollte man IMHO
> dafür sorgen, daß der Biber sich wieder etabliert, was anscheinend etwas
> schwerer zu bewerkstelligen ist, als ihn dann wieder zu dezimieren.
Das erste Gemecker von den Bauern ist schon da... :-)
Selbstverständlich muß man das nicht überbewerten, denn bekanntlich
muß man jedem Bauern, der lacht, einen Zahn ziehen. Weil es ihm dann
nämlich zu gut geht. ;-) Aber die Bejagung muß diskutabel sein,
genauso wie gewisse wirtschaftliche Schäden zugunsten ökologischer
Reichhaltigkeit toleriert werden müssen.
> Danke sehr, der Prachtbursche erlebt den x-ten Frühling und nervt schon
[..]
> mehr spazieren gehen will, als ihm gut tut.
Grüß ihn von mir.
> PS: Dein Posting in d.a.n. an RWZ war sehr gut, ich bin ganz Deiner Meinung
[..]
Danke!
> (Leonard da Vinci)
War das nicht der Pazifist, deraus lauter Technikbegeisterung
Kriegsmaschinen konstriuerte? ;-)
> On Mon, 27 Nov 2000 16:18:53 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> >Wieviele Minks hast Du in Deinem Revier?
>
> Ich hab ja sonst allerhand, bei uns tauchte soweit mir bekannt nur
> einmal einer auf, mit dem hat sich Cora angelegt.....
Angelegt = abgewürgt ?
> >> >Wieviele Otter hast Du schon in Deinem Revier eingebürgert?
> >>
> >> In meinem Revier habe ich keinen eingebürgert, und jedem der das
> >> versuchen würde, würde ich zum Teufel jagen !
> >
> >Spricht der Anwalt der Natur und Tierschützer!
>
> Richtig ! Dass Dir nicht die leiseste Idee kommt, warum ich das sage,
> ist bezeichnend !
Warum? Sag jetzt bloß nicht, Du hast kein Gewässer.
> >> >Nein, wie hoch schätzt Du den Biberbestand in D heute?
[...]
> Äh, für 99 wird allein die Zahl in Bayern mit 2000 angegeben !
Woher weißt Du das?
> >> Ich habe es gefragt, weil die Pseudotierschützer behaupteten, in
> >> Mitteleuropa wär der FO vorm Aussterben, bzw nicht mehr vorhanden.
> >> In Irland und England ist der Bestand sehr hoch, es ist jedem möglich,
> >> dort am hellen Tag welche zu beobachten.
> >> Nordeuropa hat auch keinen Mangel
> >
> >Wo kann ich das nachlesen?
>
> Fahr doch hin, schau sie Dir an, machst Du doch so gern.
So sorry, momentan habe ich keine Zeit, Irland und England zu bereisen auf der
Suche nach Fischottern ;-).
> Noch ein Tip, auch in Osteuropa ist der FO noch sehr häufig, selbst
> hab ich ihn schon mehrmals in polen gesehen.
Auch diese Reise scheint mir momentan etwas zu weit, aber wenn Du sagst, Du
hast schon mal einen Fischotter lebend gesehen, glaube ich das gerne ;-).
Gruß
Sabine
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:n1752ton4cq389mo6...@4ax.com...
>
> Am Sun, 26 Nov 2000 00:22:59 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:
>
> >Muß man eigentlich jedes Tier unter Schutz stellen, damit es der Jäger
> >nicht als Raubzeug, Schädling oder Ungeziefer betrachtet, behandelt
> >und "versorgt"?
>
> Wieso schon wieder der Jäger?
Oder Angler oder jeder, der Tiere tötet.
> Und wie weit soll der Schutz gehen?
Ich weiß, es ist zuviel verlangt, aber ich würde meinen eigenen Nutzen nicht
immer als oberste Priorität sehen.
> Wenn Du den Leuten zumuten willst, ohne Regelung selbst zu denken und
> auch danach zu handeln, wirst Du eine Menge tolerieren müssen, an das
> Du heute vielleicht noch nicht einmal im Traum denkst.
Du gehst davon aus, daß jeder zu seinem eigenen Nutzen handelt, wenn er freie
Hand hat? Ich will das gar nicht weiter ausführen, sonst bekomme ich wieder
Haue ;-)
> Was stört's den Landwirt, der auf einigen ha Kartoffeln anbaut, wenn
> ich mich da für den Eigengebrauch bediene? Mehr als vier Zentner
> werden's nicht, der merkt nicht einmal, wenn die fehlen.
Diebstahl ist IMHO was anderes. BTW ging meine Oma mit meiner Mutter nach dem
Krieg immer Kartoffeln stoppeln, damit sie was zu essen hatten, der Bauer
hatte nichts dagegen.
> Wir reden hier vom euröpäischen Nerz, den es zwar in Deutschland nicht
> mehr gibt, bzw. der hier nicht nachgewiesen werden kann. Aber da er
> noch nicht in ganz Europa ausgestorben ist, bestände die Chance, ihn
> hier wieder anzusiedeln.
Die Chance schon, aber ist er den ganzen Aufwand überhaupt wert?
> Das müsste auf jeden Fall da möglich sein, wo der Mink auch überleben
> kann. Ist aber nicht mehr möglich, wenn der Mink sich hier ausbreitet.
Eine Tierart verloren, die andere gewonnen, so what? Wir sollten das nicht so
eng sehen ;-)
> Für ihn gibt es keine Grenzen zu Osteuropa, er wird also früher oder
> später auch die Gebiete erreichen, in denen es noch europäische Nerze
> gibt. Und wird diesen verdrängen, nicht ersetzen.
So könnte es natürlich kommen, quasi der Kampf der Giganten: europ. Nerz gegen
Mink. Für beide haben wir IMHO nicht genug Platz, Europa ist so klein,
außerdem fressen die den Jägern die Beute weg.
Aber mal im ernst: im Laufe der Evolution verschwanden immer mal Tierarten und
andere kamen nach. Global gesehen ist es ja nur naürlich, daß der europ. Nerz
ausstirbt (auch wenn der Mensch dran schuld ist, aber egal) und ein anderer
Lebenskünstler seinen Raum besetzt. Heute überlebt eben nur noch, wer sich gut
anpassen kann, außer er ist Fleischlieferant, dann wird er gepäppelt.
Grüße
Sabine
>> >> In meinem Revier habe ich keinen eingebürgert, und jedem der das
>> >> versuchen würde, würde ich zum Teufel jagen !
>> >
>> >Spricht der Anwalt der Natur und Tierschützer!
>>
>> Richtig ! Dass Dir nicht die leiseste Idee kommt, warum ich das sage,
>> ist bezeichnend !
>
>Warum? Sag jetzt bloß nicht, Du hast kein Gewässer.
Wieso erkennst Du Deinen Minimalverstand nicht und versuchst erstmal
daran zu arbeiten ?
Ich würde es verhindern, dass jemand Fischotter bei mir aussetzt, weil
ich eine nat. Population in meinem Revier habe !
>
>> >> >Nein, wie hoch schätzt Du den Biberbestand in D heute?
>[...]
>> Äh, für 99 wird allein die Zahl in Bayern mit 2000 angegeben !
>
>Woher weißt Du das?
Geh auf die Seiten des Bayr. Biberschutzes.
Wenn Du nun noch bedenkst, dass sog. TS generell gern als bedroht zu
betrachtende Arten zwischen 10 und 80% zu niedrig zählen, kannst Du
Dir ja entspr. ausmalen.
>Auch diese Reise scheint mir momentan etwas zu weit, aber wenn Du sagst, Du
>hast schon mal einen Fischotter lebend gesehen, glaube ich das gerne ;-).
Einen ? Wenn ich sie alle auf einmal sehen würde, würde mancher
wahrsch. schreiend davon rennen. ;-))
> On Tue, 28 Nov 2000 00:34:20 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> Ich würde es verhindern, dass jemand Fischotter bei mir aussetzt, weil
> ich eine nat. Population in meinem Revier habe !
Wieviele Tiere?
Und wenn es einer wagt, zuzuwandern? Wobei ja der Verdacht besteht, daß der
irgendwann auch mal ausgesetzt wurde, ne, wird der dann plattgemacht?
Zum Mink steht noch eine Frage aus?
>> Ich hab ja sonst allerhand, bei uns tauchte soweit mir bekannt nur
>> einmal einer auf, mit dem hat sich Cora angelegt.....
>Angelegt = abgewürgt ?
Na?
> Geh auf die Seiten des Bayr. Biberschutzes.
Kannst Du nicht mal den Link posten, wenn Du schon nachgeschaut hast?
> Einen ? Wenn ich sie alle auf einmal sehen würde, würde mancher
> wahrsch. schreiend davon rennen. ;-))
Ist das immer so oder nur bei Fischottern? ;-)))
Gruß
Sabine
--
"Eine kluge Frau hat viele Feinde,
nämlich alle dummen Männer"
"Volker Wollny" <v.wo...@ibwollny.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A22D451...@ibwollny.de...
>
[viel ehrliches gesnipt]
>
> Übrigens ist der Mink ja kein bodenständiges Tier und es wäre kein
> Beinbruch, wenn wir ihn versehentlich ausrotten, auch wenn er
> andererseits meiner Ansicht nach gerne bleiben darf, so er -
> wenigstens wenn man ihn kurzhält - keine wirklich schlimmen Schäden
> anrichtet. Aber ein bißchen Bejagung muß er dann schon aushalten, denn
> Spaß muß schließlich auch sein. :-)
Natürlich, die Jagd muß auch Spaß machen ;-).
> Die ungezügelte Aufnahme von Arten ins Naturschutzrecht ist ganz
> einfach kontraproduktiv. Ist eine Art da erst mal drin, wird es echt
> problematisch, wenn sich wie bei den Rabenvögeln nachher heraustellt,
> daß sie auf einmal wieder häufig oder gar lästig ist. Dann ist nur
> noch solch Krampf möglich wie derzeit z.B. bei den Rabenvögeln und
> Kormoranen: Abschuß im Rahmen von Sondererlaubnissen. Was bleibt ist
> die Lächerlichkeit, ein Naturschutzgesetz zu haben über das man
> grinsen muß, weil Tiere drinstehen, mit denen man nicht nur örtlich,
> sondern sogar fast überall die Straße pflastrn kann.
Warum wird das nicht jährlich angepaßt? Wir haben hier jede Menge Rabenvögel,
denen gefällt es in der Stadt ziemlich gut. In Parks werden nur noch
vogelsichere Mülleimer aufgestellt, weil die Raben alles rausziehen, in der
Gegend verstreuen und die Abfälle fressen. Die Leute die im Sommer in den
Parks grillen, sind auch nicht gerade ordentlich, lassen u.a.viele
Fleischreste liegen, montags schaut es aus wie im Saustall. Die Raben haben
immer Oberwasser gegenüber den Enten, Gänsen und Möwen und sind oft ziemlich
aggressiv. In meiner Straße leben schon lange zwei, die sich weder um Hunde
noch Katzen scheren, im Gegenteil, manchmal fliegen sie regelrechte Attacken.
Grüße
Sabine
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:26j62tok264kfc61e...@4ax.com...
>
>> On Tue, 28 Nov 2000 00:34:20 +0100, "Sabine Schulz"
>> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>>
>> Ich würde es verhindern, dass jemand Fischotter bei mir aussetzt, weil
>> ich eine nat. Population in meinem Revier habe !
>
>Wieviele Tiere?
Bin mir nicht ganz sicher, aber z.Zt. min. 4, die Nachkommen müssen ja
immer auswandern.
>
>Und wenn es einer wagt, zuzuwandern? Wobei ja der Verdacht besteht, daß der
>irgendwann auch mal ausgesetzt wurde, ne, wird der dann plattgemacht?
a) würde keiner zuwandern, da unser Biotop besetzt ist, siehe
Jungtiere, die ausnahmslos auswandern müssen, b) würde ein Platz frei
werden und ein Otter daraufhin zuwandern, wäre das natürlich, niemand
hätte das Recht sich einzumischen, da rundum auch überall FO vorhanden
sind und in ganz Norddeutschl. m.W. keiner welche aussetzt, handelt es
sich dann hoff. um einen Wildling.
>
>Zum Mink steht noch eine Frage aus?
>
>>> Ich hab ja sonst allerhand, bei uns tauchte soweit mir bekannt nur
>>> einmal einer auf, mit dem hat sich Cora angelegt.....
>
>>Angelegt = abgewürgt ?
>
>Na?
Nix na, sie hat ihn im Schilf gepackt, es gab einen langen erbitterten
Zweikampf und ich hab eingegriffen und ihn ihr aus dem Fang
geschossen.
>
>> Geh auf die Seiten des Bayr. Biberschutzes.
>
>Kannst Du nicht mal den Link posten, wenn Du schon nachgeschaut hast?
Nö
> On Tue, 28 Nov 2000 15:25:07 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
> >
> >Und wenn es einer wagt, zuzuwandern? Wobei ja der Verdacht besteht, daß der
> >irgendwann auch mal ausgesetzt wurde, ne, wird der dann plattgemacht?
>
> a) würde keiner zuwandern, da unser Biotop besetzt ist, siehe
> Jungtiere, die ausnahmslos auswandern müssen, b) würde ein Platz frei
> werden und ein Otter daraufhin zuwandern, wäre das natürlich, niemand
> hätte das Recht sich einzumischen, da rundum auch überall FO vorhanden
> sind und in ganz Norddeutschl. m.W. keiner welche aussetzt, handelt es
> sich dann hoff. um einen Wildling.
Freut mich ja direkt, wenn auf eine Frage eine sachliche Antwort kommt ;-).
> >>Angelegt = abgewürgt ?
> >
> >Na?
>
> Nix na, sie hat ihn im Schilf gepackt, es gab einen langen erbitterten
> Zweikampf und ich hab eingegriffen und ihn ihr aus dem Fang
> geschossen.
Hattest Du gar keine Bedenken, daß Du im Kampfgewühl Deine Cora triffst? Du
mußt wahrlich gute Nerven haben.
> >Kannst Du nicht mal den Link posten, wenn Du schon nachgeschaut hast?
>
> Nö
Soll ich Dir mal die Netiquette mailen?
Gruß
Sabine
>> a) würde keiner zuwandern, da unser Biotop besetzt ist, siehe
>> Jungtiere, die ausnahmslos auswandern müssen, b) würde ein Platz frei
>> werden und ein Otter daraufhin zuwandern, wäre das natürlich, niemand
>> hätte das Recht sich einzumischen, da rundum auch überall FO vorhanden
>> sind und in ganz Norddeutschl. m.W. keiner welche aussetzt, handelt es
>> sich dann hoff. um einen Wildling.
>
>Freut mich ja direkt, wenn auf eine Frage eine sachliche Antwort kommt ;-).
Auf richtige Fragen, mit einem Minimum an Hintergrund wirst Du nie
anderes von mir erhalten/haben !
Auf Fragenähnliche Fragestellungen mit polem. Hintergrund kann das
durchaus anders ausfallen.
>Hattest Du gar keine Bedenken, daß Du im Kampfgewühl Deine Cora triffst?
Nein, ich benutze eine Waffe nur wenn ich mir absolut sicher bin !
Du
>mußt wahrlich gute Nerven haben.
Ja, glaub ich zumindest.
>
>> >Kannst Du nicht mal den Link posten, wenn Du schon nachgeschaut hast?
>>
>> Nö
>
>Soll ich Dir mal die Netiquette mailen?
Jetzt sag nicht, da steht drin, ich wär verpflichtet, Dir irgendwelche
Links zu mailen ?
Schick im mal den Knigge !
Er muss von vorne anfangen.
> On Tue, 28 Nov 2000 17:29:40 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> >Soll ich Dir mal die Netiquette mailen?
>
> Jetzt sag nicht, da steht drin, ich wär verpflichtet, Dir irgendwelche
> Links zu mailen ?
Verpflichtet bist Du zu nichts, die URL angeben hat eher etwas mit
Höflichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu tun.
Gruß
Sabine
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:itn72tcspp0firdjh...@4ax.com...
>
>> On Tue, 28 Nov 2000 17:29:40 +0100, "Sabine Schulz"
>> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>>
>> >Soll ich Dir mal die Netiquette mailen?
>>
>> Jetzt sag nicht, da steht drin, ich wär verpflichtet, Dir irgendwelche
>> Links zu mailen ?
>
>Verpflichtet bist Du zu nichts, die URL angeben hat eher etwas mit
>Höflichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu tun.
Aber zu allen 3en bin ich Dir gegenüber nicht verpflichtet ?
> On Tue, 28 Nov 2000 18:50:20 +0100, " Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> >Verpflichtet bist Du zu nichts, die URL angeben hat eher etwas mit
> >Höflichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu tun.
>
> Aber zu allen 3en bin ich Dir gegenüber nicht verpflichtet ?
Ich schrieb doch: "Verpflichtet bist Du zu nichts".
Das "lern lesen" verkneife ich mir jetzt ;-))
Gruß
Sabine
Sabine Schulz schrieb:
> Warum wird das nicht jährlich angepaßt?
Weil die Naturschützer natürlich jedes Tier, welches sie einmal ins
Naturschutzgesetz hineingstopft bekommen haben, mit Zähnen und Klauen
darinbehalten. Ich weiß nicht einmal ob überhaupt "vorgesehen" ist,
daß eine Art auch wieder herausgenommen werden kann.
Das Jagdgesetz würde die von Dir angedachte Möglichkeit bieten: Es ist
kein großes formaljuristisches Problem einer Art eine Jagdzeit zu
geben oder zu nehmen. Und selbst wenn eine Art eine Jagdzeit hat, ist
sei immer noch gegen Nachstellungen im Rahmen des freien Tierfanges
geschützt. Allerdings würde die Jägerprüfung - außer in Bayern, denn
da muß man die Vögel sowieso alle kennen - erheblich schwerer werden.
Über die Vollschonung hinaus können Tiere, die dem Jagdrecht
unterliegen übrigens noch weiter geschützt werden: Mit Hilfe der
Bundeswildschutzverordnung nämlich. Außerdem wären die Jäger dann
angehalten, diesen Tieren zu helfen, was nach dem Naturschutzgesetz
AFAIK strenggenommen sogar verboten ist.
> Wir haben hier jede Menge Rabenvögel,
[..]
>Attacken.
Da siehst Du mal wie gefährdet die sind. Du mußt Dir immer eines vor
Augen halten: Die Naturschützer brauchen ja eine Existenzberechtigung.
Das Dumme ist halt, daß sie es offenbar nicht als Erfolg werten
können, wenn eine Art aus dem Naturschutzgesetz "als geheilt
entlassen" werden kann, sondern die ins NatSchG aufgenommen Arten
irgendwie als Aktivposten sehen und dafür einen Bestandsschutz haben
wollen.
Eine Rolle mag dabei übrigens spielen, daß hier *Verbände* am Werk
sind. Die sind nämlich noch wesentlich schlimmer als Behörden.
ich muß heute noch was vernünftiges schreiben, nachdem ich den ganzen Tag mehr
oder weniger Quatsch abgelassen habe (außer natürlich an Volker und Dich):
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:50272tso96hqbpboa...@4ax.com...
>
> Am Tue, 28 Nov 2000 00:37:18 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:
>
> >Ich weiß, es ist zuviel verlangt, aber ich würde meinen eigenen Nutzen
> >nicht immer als oberste Priorität sehen.
>
> Welchen eigenen Nutzen habe ich an Tieren, die vom Aussterben bedroht
> und damit sowieso geschützt sind?
Als Jäger gar keinen, manchmal vielleicht sogar einen Schaden.
> >> Was stört's den Landwirt, der auf einigen ha Kartoffeln anbaut, wenn
> >> ich mich da für den Eigengebrauch bediene? Mehr als vier Zentner
> >> werden's nicht, der merkt nicht einmal, wenn die fehlen.
>
> >Diebstahl ist IMHO was anderes.
>
> Nein, Diebstahl ist nichts anderes. Wenn es nicht durch Gesetze
> geregelt wäre, gäbe es ja keinen Diebstahl. Dann würde ja derjenige,
> der da miterntet, freie Hand zu seinem eigenen Nutzen haben.
Wir reden hier von einer gewissen Entscheidungsfreiheit, die jeder Jäger hat.
Es besteht Handlungsspielraum im Gegensatz zu Diebstahl, da hat der Dieb
keinen.
> Ist überhaupt ein Tier den ganzen Aufwand wert? Warum leitet man nicht
> einfach weiter den Dreck in die Flüsse, in denen es vor ein paar
> Jahren so gut wie kein Leben mehr gab?
Warum wohl? Denk lieber an denjenigen, der sich in der Nahrungskette an die
Hierachie gearbeitet hat.
> Warum verbietet man mir, einen
> Baum in meinem Garten zu fällen, nur weil der einen bestimmten Umfang
> überschritten hat?
Sicher nicht wegen der Tiere.
> >Eine Tierart verloren, die andere gewonnen, so what? Wir sollten das nicht
> >so eng sehen ;-)
>
> Stimmt. Warum sollten wir etwas gegen Massentierhaltung, Walfang,
> Pelztierfarmen, Legebatterien, Qualzuchten etc. haben?
Du bringst da schon wieder den Menschen in´s Spiel, der seine Finger überall
drinnen hat. Zwar war er bei der Freisetzung des Minks IMHO auch beteiligt,
aber das war es dann auch schon, für sein Überleben mußte der kleine Marder
selber sorgen.
> Es ist ja kein Lebenskünstler, der da seinen Raum besetzt. Wäre der
> Mink einer, hätte er den Weg zu diesem Raum selbst gefunden.
Ich sehe das anders. Der Mink kann schließlich nichts dafür, daß er nach
Europa verschleppt wurde. Er paßt sich dem hiesigen Lebensraum an, ist ja auch
nicht selbstverständlich, und überlebt. Vor ein paar Hundert Jahren haben in
Europa viele andere Tiere gelebt als heute, nachdem der Mensch mobil wurde,
wandern eben auch Tierarten (z. B. über den großen Teich) mit seiner Hilfe.
Gruß
Sabine
>Hallo Sabine!
>
>Sabine Schulz schrieb:
>
>> Warum wird das nicht jährlich angepaßt?
>
>Weil die Naturschützer natürlich jedes Tier, welches sie einmal ins
>Naturschutzgesetz hineingstopft bekommen haben, mit Zähnen und Klauen
>darinbehalten. Ich weiß nicht einmal ob überhaupt "vorgesehen" ist,
>daß eine Art auch wieder herausgenommen werden kann.
Nein !
das wär ja der absolute GAU für den NS !
Wenn ich mir nur das Dilemma um Kranich und Seeadler ansehe !
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:sss72t8m5f580cqi7...@4ax.com...
>
>> On Tue, 28 Nov 2000 18:50:20 +0100, " Sabine Schulz"
>> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>>
>> >Verpflichtet bist Du zu nichts, die URL angeben hat eher etwas mit
>> >Höflichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu tun.
>>
>> Aber zu allen 3en bin ich Dir gegenüber nicht verpflichtet ?
>
>Ich schrieb doch: "Verpflichtet bist Du zu nichts".
Danke !
>
>Das "lern lesen" verkneife ich mir jetzt ;-))
Ich wollte es nur noch mal von Dir bestätigt haben, um weiteren
Verdrehungen etc. zu entgehen !
Frank Wendt schrieb:
> a) würde keiner zuwandern, da unser Biotop besetzt ist, siehe
> Jungtiere, die ausnahmslos auswandern müssen, b) würde ein Platz frei
> werden und ein Otter daraufhin zuwandern, wäre das natürlich, niemand
> hätte das Recht sich einzumischen, da rundum auch überall FO vorhanden
> sind und in ganz Norddeutschl. m.W. keiner welche aussetzt, handelt es
> sich dann hoff. um einen Wildling.
Sag mal Frank, wie bekommt ihr es hin, dass eure schoene 'nasse Gegend
da oben' :-) sumpfbiber(=nutria)frei bleibt? Dass ehemalige Farmer,
Nutrias ausgesetzt haben, ist doch bestimt nicht nur bei uns in
Thueringen und am Rhein vorgekommen. Oder gibt es in eurem Ottergebiet
nur Seen und keine groesseren fliessenden Gewaesser, so dass die sich
keine Nachwuchsgenerationen halten?
Gruss
Hallo Marlies,
>Sag mal Frank, wie bekommt ihr es hin, dass eure schoene 'nasse Gegend
>da oben' :-)
Behalts für Dich ! :-)
>sumpfbiber(=nutria)frei bleibt? Dass ehemalige Farmer,
>Nutrias ausgesetzt haben, ist doch bestimt nicht nur bei uns in
>Thueringen und am Rhein vorgekommen. Oder gibt es in eurem Ottergebiet
>nur Seen und keine groesseren fliessenden Gewaesser, so dass die sich
>keine Nachwuchsgenerationen halten?
deine erstere Vermutung bzgl. ausgesetzter bzw. aushgebüchster Nutria
war korrekt.
In Cafes am Fluss erzählten wir verdutzt die säugenden oder auf dem
Bootssteg rekelnden Nutrias entdeckenden Touristen immer , auf die
Frage was das denn für komische Tiere seien, es wären junge Enten.
Wurde seltsamerweise zu unserer grossen Belustigung fast immer
geschluckt. ;-)
Allerdings hat sich dieses Problem in den harten Wintern 92 und glaub
95 von selbst erledigt, die Nutrias haben die anhaltend tiefen
Temperaturen (bis -28° ) und ,war es 95/96 ? den bis Ende März
gefrorenen Boden bzw. Gewässer , ausnahmslos nicht überstanden.
Frank Wendt schrieb:
>
> Wenn ich mir nur das Dilemma um Kranich und Seeadler ansehe !
Laß mal mehr raus! Die beiden kommen bei uns nicht vor, daher weiß ich
nix drüber...
>Hallo Frank!
>
>Frank Wendt schrieb:
>>
>> Wenn ich mir nur das Dilemma um Kranich und Seeadler ansehe !
>
>Laß mal mehr raus! Die beiden kommen bei uns nicht vor, daher weiß ich
>nix drüber...
Na ganz einfach, da spielen /spielten sich Dramen ab.
Der Kranich ist Europaweit in solchen Mengen vorhanden, dass alle
geeigneten Lebensräume stark überbesetzt sind, dies schon seit zig
Jahren.
Das ach so hoch bedrohte, hoch zu schützende, geliebte Kind aus den
höchsten Gefährdungsklassen (in welche der Kranich nie gehörte)
herauszunehmen, war schon ein aufwendiger Kniefall, ihn vor 2 Jahren
endgültig auch noch aus den ohnehin nichts aussagenden Roten Listen
streichen zu müssen, war fast schon ein Weltuntergang.....
Das gleiche spielt sich seit Jahren beim Seeadler ab, kamen bis vor
ein paar Jahren noch scharenweise Spinner um die Adlerhorste zu
bewachen ?!, hat man den Blödsinn jetzt zum Glück aufgegeben.
Es hat auch hier lange gedauert, bis man die Realität erkannte und
akzeptierte, dass der Seeadler alle in de und Europa in Frage
kommenden Reviere besetzt hat.
Jetzt hat man zwar den nie erforderlichen, eher sehr störenden
Bewachungsunsinn aufgegeben, aber bis der Seeadler aus den Fängen der
NS-möchtegern-was-zum-schützen-haben entrinnt, wird es wohl noch ein
wenig dauern. Wahrscheinlich noch länger als beim Kranich, eignet sich
doch der Seeadler noch weitaus besser zur visuellen Werbung und zur
Spendengeldbeschaffung, als es der Kranich schon tat/tut.
Frank Wendt schrieb:
> Der Kranich ist Europaweit in solchen Mengen vorhanden, dass alle
> geeigneten Lebensräume stark überbesetzt sind, dies schon seit zig
[..]
> doch der Seeadler noch weitaus besser zur visuellen Werbung und zur
> Spendengeldbeschaffung, als es der Kranich schon tat/tut.
Danke für die Infos! Sie bestätigen wieder einmal meinen verdacht, daß
es sich bei der ganzen Naturschützerei großen Teiles um Ideologie und
Politik handelt.
Horrido
Volker Wollny <v.wo...@ibwollny.de> schrieb (Tue, 28 Nov 2000 20:08:00):
> Weil die Naturschützer natürlich jedes Tier, welches sie einmal ins
> Naturschutzgesetz hineingstopft bekommen haben, mit Zähnen und Klauen
> darinbehalten. Ich weiß nicht einmal ob überhaupt "vorgesehen" ist,
Das ist ziemlich pauschaliert dargestellt. "Die Naturschützer" (gibt es so
wenig, wie "die Jäger", "die Naturschützer" etc.) sind keine "Sammler", die
ihre Listen mit geschützten Arten immer weiter aufblähen wollen.
> daß eine Art auch wieder herausgenommen werden kann.
Kann sie. Bei Neufassungen der Bundesartenschutzverordnung (steht m.W.
gerade an) können hier durchaus Änderungen vorgenommen werden.
> Da siehst Du mal wie gefährdet die sind. Du mußt Dir immer eines vor
Hat nie jemand behauptet, auch nicht "die Naturschützer"
> Augen halten: Die Naturschützer brauchen ja eine Existenzberechtigung.
So wie die Jäger? ;-)
Die Frage nach einer Existenzberechtigung braucht gar nicht gestellt
werden, zu tun gibt es allemal genug. Naturschutz ist nun mal nicht nur das
Gezänk um ein paar Arten und juristische Fragen......
> Das Dumme ist halt, daß sie es offenbar nicht als Erfolg werten
> können, wenn eine Art aus dem Naturschutzgesetz "als geheilt
> entlassen" werden kann, sondern die ins NatSchG aufgenommen Arten
In der BArtSchV wurden ja nicht nur aktuell gefährdete Arten aufgenommen,
sondern oftmals ganze Gruppen. Der Nutzen davon ist durchaus
diskutierwürdig...
> irgendwie als Aktivposten sehen und dafür einen Bestandsschutz haben
> wollen.
Ein Bestandsschutz ist per se nichts negatives, nur ist der Schutzerfolg
oft sehr gering, da kaum jemand den Inhalt der BArtSchV kennt und praktisch
niemand eine Einhaltung überwachen kann, insb. bei Insekten- und vielen
Pflanzenarten
> Eine Rolle mag dabei übrigens spielen, daß hier *Verbände* am Werk
> sind. Die sind nämlich noch wesentlich schlimmer als Behörden.
Ja, da kenne ich einen ganz schlimmen, den DJV :-))
Verbände und Vereine muß es im Naturschutz genauso geben, wie in anderen
Bereichen. Warum soll ausgerechnet der Natuschutz keine Lobby haben? Was
nicht heißt, daß hier oft genauso geklüngelt wird, wie anderen
gesellschaftlichen Bereichen. Nur diese hier v.a.D. von der Jägerschaft
vorgenommene Abwertung der Naturschutzarbeit nicht jagender Zeitgenossen
ist einfach zu "billig". Das erinnert mich manchmal an die "Verteufelung"
der Jäger seitens einiger Tierrechtler/-schützer, die von Eurer Seite zu
Entrüstungsstürmen führt...
Komisch, daß so mancher Jäger auch z.B. im NABU ist oder mit den
gescholtenen Vereinen und Verbänden gut zusammenarbeitet....
> Grüßle
>
> Volker
Tschuess, Urs
---
>Hallo, Volker
>
>Volker Wollny <v.wo...@ibwollny.de> schrieb (Tue, 28 Nov 2000 20:08:00):
>
>> Weil die Naturschützer natürlich jedes Tier, welches sie einmal ins
>> Naturschutzgesetz hineingstopft bekommen haben, mit Zähnen und Klauen
>> darinbehalten. Ich weiß nicht einmal ob überhaupt "vorgesehen" ist,
>
>Das ist ziemlich pauschaliert dargestellt. "Die Naturschützer" (gibt es so
>wenig, wie "die Jäger", "die Naturschützer" etc.) sind keine "Sammler", die
>ihre Listen mit geschützten Arten immer weiter aufblähen wollen.
Doch ! Bildet doch schliesslich ihre Lebensgrundlage,
Daseinsberechtigung.......
>
>> daß eine Art auch wieder herausgenommen werden kann.
>
>Kann sie. Bei Neufassungen der Bundesartenschutzverordnung (steht m.W.
>gerade an) können hier durchaus Änderungen vorgenommen werden.
Kann ist richtig, manchmal können sie sich auch nicht dagegen wehren,
dass sie auch muss (nicht in ihrem Sinne ! )....
>> Augen halten: Die Naturschützer brauchen ja eine Existenzberechtigung.
>
>So wie die Jäger? ;-)
Die haben eine , ganz sicher , und brauchen sie nicht künstlich
erschaffen, darüber hinaus auch kein Geld erbeztteln um sich zu
finanzieren !
>
>Die Frage nach einer Existenzberechtigung braucht gar nicht gestellt
>werden, zu tun gibt es allemal genug. Naturschutz ist nun mal nicht nur das
>Gezänk um ein paar Arten und juristische Fragen......
Dem wäre umunwunden zuzustimmen, wäre der NS nicht so ein grossartiges
Geschäft !
>> Eine Rolle mag dabei übrigens spielen, daß hier *Verbände* am Werk
>> sind. Die sind nämlich noch wesentlich schlimmer als Behörden.
>
>Ja, da kenne ich einen ganz schlimmen, den DJV :-))
Schon klar, nur muss dieser nicht anhand der Schutzzwecke seine
Daseinsberechtigung erst schaffen....
>Komisch, daß so mancher Jäger auch z.B. im NABU ist oder mit den
>gescholtenen Vereinen und Verbänden gut zusammenarbeitet....
das liegt daran, dass beide eig. am selben Strang ziehen, an der basis
meist gutes Einverständnis herrscht, nur die Posteninhaber im NS sehen
die Pfründe gefährdet und die nicht kontrollierbaren Jäger nur allzu
ungern, vor allem wenn diese hervoragende Arbeit leisten unsd ganz
ohne Geldzuwendungen auch noch Ergebnisse vorweisen können....
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:98ta2t081t040f905...@4ax.com...
>
> Am Wed, 29 Nov 2000 00:20:36 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:
>
> >> Welchen eigenen Nutzen habe ich an Tieren, die vom Aussterben bedroht
> >> und damit sowieso geschützt sind?
>
> >Als Jäger gar keinen, manchmal vielleicht sogar einen Schaden.
>
> Und ausgerechnet Jäger und Angler sind bei Wiederansiedlung und Schutz
> solcher Tiere aktiv dabei, verzichten dabei sogar oft auf eine Nutzung
> in bestimmten Bereichen.
Wie großherzig :-(.
> Und es liegt in der Natur des Menschen, seine Möglichkeiten
> voll auszuschöpfen.
Es liegt in der Natur einiger Menschen, es gibt durchaus auch welche, die
nicht alle Möglichkeiten voll ausschöpfen.
> >Zwar war er bei der Freisetzung des Minks IMHO auch beteiligt,
> >aber das war es dann auch schon, für sein Überleben mußte der kleine Marder
> >selber sorgen.
>
> Und? Haben wir aus Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt?
> Ausgerechnet Leute, die behaupten, Tierrechte zu verteidigen, haben da
> recht kräftig mitgeholfen.
Ich bin ja nun kein Tierrechtler, ne ;-), aber wenn der Grundsatz gilt, jedes
Tier ist gleich viel wert, dann ist es IMHO egal, ob in unseren Wäldern der
Mink oder der europ. Nerz lebt.
> Welche Tierrechte verteidigen die denn, wenn sie nicht heimische,
> stärkere Konkurrenten von heimischen Tieren frei lassen?
Es gibt durchaus Menschen, die denken nicht national. Denen geht es nicht um
heimische und ausländische Tiere, sondern nur um Tiere. Denen ist es auch
egal, ob sie einen spanischen Hund nehmen oder einen aus dem deutschen
Tierheim, den Tierschutz kennt keine Grenzen.
Bist Du eigentlich dafür, daß erst mal alle Deutschen eine Arbeit haben
sollen, bevor ein Ausländer eine bekommt?
> Diesen Schwachströmern geht es nicht um Tierrechte, sie wenden sich
> nur gegen Menschen, die Tiere, zu welchem Zweck auch immer, nutzen.
Langsam kommt es mir so vor, als ob jeder Tiertöter unter Verfolgungswahn
durch Ökofuzzis, Naturschutz-Jöstel oder Tierrechtler leidet.
Gruß
Sabine
Urs Fraenzel schrieb:
> Das ist ziemlich pauschaliert dargestellt. "Die Naturschützer" (gibt es so
> wenig, wie "die Jäger", "die Naturschützer" etc.) sind keine "Sammler", die
> ihre Listen mit geschützten Arten immer weiter aufblähen wollen.
Den Eindruck bekommt man aber.
> Kann sie. Bei Neufassungen der Bundesartenschutzverordnung (steht m.W.
> gerade an) können hier durchaus Änderungen vorgenommen werden.
Na dann wollen wir doch mal sehen...
> Hat nie jemand behauptet, auch nicht "die Naturschützer"
Und warum sind sie dann noch in der Liste?
> So wie die Jäger? ;-)
Die brauchen keine. Man jagt ja in erster Linie nicht um ein
gesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen, sondern aus Freude daran. Und
Wildbret essen auch viele Leute gern.
> Die Frage nach einer Existenzberechtigung braucht gar nicht gestellt
> werden, zu tun gibt es allemal genug. Naturschutz ist nun mal nicht nur das
> Gezänk um ein paar Arten und juristische Fragen......
Hm. Dann sollten die Naturschützer sich aber mal ranhalten, damit das
auch nach außen nicht so aussieht... ;-)
> In der BArtSchV wurden ja nicht nur aktuell gefährdete Arten aufgenommen,
> sondern oftmals ganze Gruppen. Der Nutzen davon ist durchaus
> diskutierwürdig...
Wenn nur die wirlich wirksamen Konsequenzen gezogen würden, also die
hinsichtlich des Lebensraumes.
> Ein Bestandsschutz ist per se nichts negatives, nur ist der Schutzerfolg
> oft sehr gering, da kaum jemand den Inhalt der BArtSchV kennt und praktisch
> niemand eine Einhaltung überwachen kann, insb. bei Insekten- und vielen
> Pflanzenarten
Für mich stellt sich es so dar: Da der Naturschutz bei der
bimbesgesteuerten und für wirkliche Veränderungen nicht zu habenden
Regierung hinsichtlich echten Verbesserungen auf Granit beißt, wichst
man sich halt mit Papier einen ab. Der ganze Artenschutz wäre kein
Thema, wenn man wirklich ökologish wirtschaften würde. Statdessen
ersatzbefriedigt man die Naturschützer mit Artenkatalogen, die
praktisch nix bringen, denn der Lebensraum einer Art wird nicht davon
besser, daß sie in irgendeinem Anhang steht.
Um wirkliche Verbesserungen zu erkämpfen, dazu haben die Gutmenschen
in den verschiedenen Vereinigungen nicht die Klöten (Greenpeace wohl
mal ausgenommen), daher halten sie sich mit der geistigen Onanie
schadlos, ständig Jägern, Anglern, Wassersportlern und was weiß ich
noch wem am Zeug zu flicken. Und leider gibt es auch noch allerhand
Dünnbrettbohrer, die mit alledem eigentlich nix zu tun haben weil sie
in irgendeinem Ballungsraum wohnen - aber wissen, daß das Reh die Frau
vom Hirsch ist und daß es Tannen und Bäume gibt. Die plärren dann das
Geblubber der Naturschutz-Jostel nach und werden wahrscheinlich erst
aufwachen, wenn sie selbst auch nicht mehr auf ihren
Flurschadenbrettern durch den Wald latschen dürfen.
Von den Jagdgegnern gibt es, so denke ich mal, ganz grob zwei sehr
häufige Ausprägungen: Die einen sind hundsnormale Konsum- und
Arbeitssklaven mit einer gewissen Halbbildung, für die es halt so
furchtbar traurig ist, wenn die lieben Tierlein umgebracht werden. Für
diese Sorte kommen die Würstchen aus der Meica-Dose und Hasen haben
rosa Fellchen und kleine Hände. Das sind die, die ich meine, wenn ich
von "Bambi-Mentalität" spreche. Viele, wenn nicht die meisten, von
ihnen verwenden ganz sicher auch Produkte, für die Tiere leiden. Die
andere Sorte sind die Veganer, die jegliche Tiernutzung ablehnen. Ob
sie wirklich nur Schuhe aus Bast oder Plastik anziehen, ihre Sieben
Zwetschgen im Leinenbeutel in die Uni bzw. ins Büro tragen und nur
Seife aus pflanzlichen Fetten verwenden, lassen wir dahingestellt
sein. Ihr Merkmal ist vor allem, daß sie den Menschen als eine weitere
Art Säugetier ansehen, welches sich nicht aus dem Rest der Ursuppe
heraushebt. Warum der Mensch aber nicht auch lustig in der Ursuppe
schwimmen und am munteren Spiel des Fressens und Gefressenwerdens
teilnehmen sollen, hat sich mir bisher allerdings noch nicht erhellt.
Zudem gibt es offenbar noch eine dritte, kleine Sorte, die
Öko-Romantiker: Die haben zwar oft allerhand Ahnung von Ackerbau und
Viehzucht, sollten es also besser wissen, aber reden sich doch ein,
daß alles schon seinen Gang ginge in der "Natur", wenn der Mench nur
nicht eingreifen würde, schon garnicht mit Kraut und Lot.
Von den Jagdkritikern wollen wir mal gar nicht reden, den unter denen
gibt es Leute mit Durchblick, oft sogar welche, die selber jagen. Die
muß man gelten lassen, denn kritisierbar ist alles auf dieser
gefallenen Welt. Ich heiße auch nicht alles gut, was in der Jagdpraxis
gemacht wird. Und damit meine ich nicht nur Dinge, die bei "Schwarzen
Schafen" gang und gäbe, sondern auch Praktiken, die ganz legal sind.
Auf der anderen Seite sind jedoch sehr viele Einschränkungen, die wir
Jäger in den letzten Jahren und Jahrzehnten hinnehmen mußten,
horrender Blödsinn und großenteils wohl nur aus politischen Gründen
eingeführt worden, nämlich um das Genörgle von Naturschützern,
Waffengegnern und was weiß ich wem alles zu ersatzbefriedigen. (siehe
oben)
> Ja, da kenne ich einen ganz schlimmen, den DJV :-))
Hähähä... *den* habe ich auch bewußt nicht ausgenommen.
> Verbände und Vereine muß es im Naturschutz genauso geben, wie in anderen
> Bereichen.
Naja. Was man bei genauem Hinsehen kannst Du Verbände ganz allgemein
in die Tonne treten. Ich muß meinen alten Spruch von den Beamten um
ein Reimpaar erweitern:
Soll mal etwas nicht gelingen
Mußt Du es zu Beamten bringen
Willst Du den Schaden gar verschlimmern
Lass Verbände sich drum kümmern
> Warum soll ausgerechnet der Natuschutz keine Lobby haben? Was
> nicht heißt, daß hier oft genauso geklüngelt wird, wie anderen
> gesellschaftlichen Bereichen.
Wirklicher Naturschutz muß einen gewissen revolutionären Charakter
haben. Vom Ansatz her sind mir einige der Aktionen von militanten
Tierrechtlern sogar recht sympathisch. Bei der Verbandsarbeit wird
doch nur verwässert, um was es wirklich geht: Eine bewohnbare Welt für
Mensch, Tier und Pflanze und zwar, wenn denn nötig: Ohne Rücksicht auf
Nachteile für den Profit! Anders wird nichts draus. Wenn man weiß, daß
wir im Müll ersticken und darüber hinaus klar ist, daß das vor allem
an Verpackungen liegt, man Verpackungen abschaffen will, dann zuerst
irgendwelche Hygiene-Fredl irgendwas von Verschmutzungen und
dergleichen herumblubbern und schließlich die Verpackungsindustrie um
Arbeitsplätze (im Klartext heißt das Profit, denn wenn die
rationalisiern können interessieren die auch keine Einzelschiksale)
barmt und man dann einen "Konsens" findet, der darauf hinausläuft, das
genausovi8el verpackt wird wie früher, die Müllgebühren steigen und
die Leute den Müll in die Landschaft schmeißen - dann kannst Du die
Gesellschaft getrost übern Zaun werfen. Und so läuft es ja immer und
überall. Überall muß man "mit der Zeit" gehen, aber wenn die
Entwicklung der eigenen Pfründe hinwegschwemmt, dann soll die Politik
das Rad derselben zurückdrehen...
> Nur diese hier v.a.D. von der Jägerschaft
> vorgenommene Abwertung der Naturschutzarbeit nicht jagender Zeitgenossen
> ist einfach zu "billig".
Sagen wir mal so: Ein großer Teil sinnvoller Arbeit, die vor Ort - und
dann auch oft in Zusammenarbeit mit Jägern - geleistet wird, wird von
Verbands-Fuzzis und Ideologen politisch entwertet. Und ich denke mal,
daß es sich beim DJV nicht anders verhält.... ;-)
> Komisch, daß so mancher Jäger auch z.B. im NABU ist oder mit den
> gescholtenen Vereinen und Verbänden gut zusammenarbeitet....
Siehe oben... ;-)
Frank Wendt <f-w...@topmail.de> schrieb (Thu, 30 Nov 2000 14:13:53):
> Doch ! Bildet doch schliesslich ihre Lebensgrundlage,
> Daseinsberechtigung.......
Eine andere Antwort hätte ich gar nicht erwartet, aber trotzdem:
Lebensgrundlage ist es für einige wenige und eine Daseinsberechtigung muß
sich niemand aus seiner Tätigkeit jedwelcher art konstruieren, egal ob
Jäger oder naturschützer (oder Schlagersänger, Metzger.... was weiss ich)
> Kann ist richtig, manchmal können sie sich auch nicht dagegen wehren,
> dass sie auch muss (nicht in ihrem Sinne ! )....
Wehren kann man sich immer....
> Die haben eine , ganz sicher , und brauchen sie nicht künstlich
:-)
Ganz sicher? na ja, so sicher, wie jeder und jede andere, zugegeben....
> erschaffen, darüber hinaus auch kein Geld erbeztteln um sich zu
> finanzieren !
Sehr witzig! Wo soll denn das Geld herkommen, wenn nicht von den
Mitgliedern der Verbände etc.? Und wenn etwas von irgendjemand gespendet
wird, ist das auch nicht verwerflicher, als wenn Caritas oder das DRK etc.
Spenden bekommen. Vom Staat darf man nicht allzuviel erwarten....
> Dem wäre umunwunden zuzustimmen, wäre der NS nicht so ein grossartiges
> Geschäft !
Was ist in unserem Land kein Geschäft? Die Jagd z.B. ist sogar ein ganz
großes Geschäft, wo ist also der Unterschied?
> Schon klar, nur muss dieser nicht anhand der Schutzzwecke seine
> Daseinsberechtigung erst schaffen....
Er hat sich seine "Daseinsberechtigung" (der Begriff ist eigentlich
absurd...) auch geschaffen, z.B. als Interessenvertretung seiner
Mitglieder. Nichts anderes machen Naturschutzvereine/-verbände.
> das liegt daran, dass beide eig. am selben Strang ziehen, an der basis
> meist gutes Einverständnis herrscht, nur die Posteninhaber im NS sehen
Das meine ich ja auch, es gibt genug Gemeinsamkeiten, die es zu wahren
gilt...
> die Pfründe gefährdet und die nicht kontrollierbaren Jäger nur allzu
Posteninhaber sind immer ein besonderes Völkchen, aber es ist weder der
Naturschutz noch die Naturschützer, der sich hier widerspiegelt
> ungern, vor allem wenn diese hervoragende Arbeit leisten unsd ganz
Kommt durchaus vor....
> ohne Geldzuwendungen auch noch Ergebnisse vorweisen können....
... wie im Naturschutz auch, egal ob nun mit oder ohne Geldeinsatz (ohne
den schnöden Mammon geht es nun mal nicht ganz).
> Gruss Frank
Tschuess, Urs
---
gruss
nils
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:hbrd2t4v8orgl22u6...@4ax.com...
>
> Es gibt durchaus einige, die nicht alle Möglichkeiten voll
> ausschöpfen. Passt besser.
ACK
> >Ich bin ja nun kein Tierrechtler, ne ;-), aber wenn der Grundsatz gilt,
> >jedes Tier ist gleich viel wert, dann ist es IMHO egal, ob in unseren
> >Wäldern der Mink oder der europ. Nerz lebt.
>
> Das kann Dir von mir aus egal sein. Dann kann Dir aber auch egal sein,
> wieviel Fleisch in industrieller Haltung produziert wird, die
> betroffenen Tiere sterben ja deswegen nicht aus. Im Gegenteil.
Du vergleichst schon wieder Äpfel mit Birnen. Welches Wildtier in unseren
Wäldern lebt, ob nun heimisch oder importiert, kann mir egal sein. Nicht egal
ist mir, wenn Tiere in der Massentierhaltung gequält werden, anstatt auf
Weiden zu grasen.
> Überhaupt dann, wenn da Leute wie der kurdische Sänger Dilges
> auftreten. Den kenne ich übrigens persönlich, Du kannst ja mal
> recherchieren.
Was soll ich recherchieren? Seinen Namen in eine Suchmaschine eingeben oder
was? Och nö, sowas mache ich absolut ungern.
Gruß
Sabine
>Hallo....
>
>Frank Wendt <f-w...@topmail.de> schrieb (Thu, 30 Nov 2000 14:13:53):
>
>> Doch ! Bildet doch schliesslich ihre Lebensgrundlage,
>> Daseinsberechtigung.......
>
>Eine andere Antwort hätte ich gar nicht erwartet, aber trotzdem:
>Lebensgrundlage ist es für einige wenige und eine Daseinsberechtigung muß
>sich niemand aus seiner Tätigkeit jedwelcher art konstruieren, egal ob
Hallo Urs,
doch, im Gegensatz zu fast allen Anderen muss dies der NS !
Weil er im Grunde völlig überflüssig ist, muss er intensiv sein
Daseinsberechtigung konstruieren und
zum parzellar beweisen.
>Ganz sicher? na ja, so sicher, wie jeder und jede andere, zugegeben....
Nein, ganz sicher !
>
>> erschaffen, darüber hinaus auch kein Geld erbeztteln um sich zu
>> finanzieren !
>
>Sehr witzig! Wo soll denn das Geld herkommen, wenn nicht von den
>Mitgliedern der Verbände etc.? Und wenn etwas von irgendjemand gespendet
>wird, ist das auch nicht verwerflicher, als wenn Caritas oder das DRK etc.
>Spenden bekommen. Vom Staat darf man nicht allzuviel erwarten....
Davon spricht ja auch niemend, nur davon, dass die Jäger das Geld für
ihre Naturschutzarbeit aus eig. Tasche zahlen, und mit der Jagd und
deren Aufsicht ohnehin schon Naturschuitz praktizieren, der fast alle
weiteren Tätigkeiten überflüssig macht.
>
>> Dem wäre umunwunden zuzustimmen, wäre der NS nicht so ein grossartiges
>> Geschäft !
>
>Was ist in unserem Land kein Geschäft? Die Jagd z.B. ist sogar ein ganz
>großes Geschäft, wo ist also der Unterschied?
Die Jagd ist eben im Zusammenhang mit NS kein Geschäft, der Jäger
zahlt für sein Revier, übt den NS kostenfrei und verlässlich aus und
verrichtet wietere Dinge im Sinne des NS , welche er ebenfalls aus
seiner Tasche selbst finanziert.
>
>> Schon klar, nur muss dieser nicht anhand der Schutzzwecke seine
>> Daseinsberechtigung erst schaffen....
>
>Er hat sich seine "Daseinsberechtigung" (der Begriff ist eigentlich
>absurd...) auch geschaffen, z.B. als Interessenvertretung seiner
>Mitglieder. Nichts anderes machen Naturschutzvereine/-verbände.
Ja, aber um einigen ansonsten nicht verwertbaren Gestalten auf diesem
Umweg pol. Einfluss, Macht und Lebensunterhalt zu ermöglichen.
>
>> das liegt daran, dass beide eig. am selben Strang ziehen, an der basis
>> meist gutes Einverständnis herrscht, nur die Posteninhaber im NS sehen
>
>Das meine ich ja auch, es gibt genug Gemeinsamkeiten, die es zu wahren
>gilt...
An der Basis gibt es da i.d.R. auch wenig Probleme, nur einigen
Funktionären des NS passt ja grad dies eben nicht !
>
>> die Pfründe gefährdet und die nicht kontrollierbaren Jäger nur allzu
>
>Posteninhaber sind immer ein besonderes Völkchen, aber es ist weder der
>Naturschutz noch die Naturschützer, der sich hier widerspiegelt
Mit letzterem hast Du sicher Recht, der NS spiegelt sich in seinen
Grundzügen da aber recht gut wieder !
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ra6k2t0nkh5s8hd89...@4ax.com...
>
> In Bezug auf die Massentierhaltung kannst Du etwas tun, sie ist
> auch nicht unwiderruflich.
Mache ich auch, ich kaufe kein derartiges Fleisch.
> "Anstatt auf Weiden zu grasen" ist übrigens eins der
> schlechtesten Argumente, wenn von Qual in der Massentierhaltung
> die Rede ist.
> Alle Nutztierarten, die in besonderem Maße betroffen sind, also
> Rinder, Schweine und Geflügel, lassen sich auch ohne besondere
> Maßnahmen auf engstem Raum halten, wenn nur das Nahrungsangebot
> stimmt.
> Keins dieser Tiere hat einen ausgeprägten Bewegungsdrang.
Ach nein? Natürlich lassen sich Rinder usw. auf engstem Raum halten,
artgerecht ist das aber nicht.
Man kann auch Pferde 23 Std. am Tag in eine Box sperren und 1 Std. scharf
reiten, artgerecht ist das auch nicht.
Oder fühlst Du Dich wohl, wenn Du Deine Wohnung nicht verlassen darfst, ein
komfortables Gefängnis quasi?
Grüße
Sabine
Volker Wollny <v.wo...@ibwollny.de> schrieb (Fri, 1 Dec 2000 00:34:45):
> > ihre Listen mit geschützten Arten immer weiter aufblähen wollen.
> Den Eindruck bekommt man aber.
Das ist so mit den Eindrücken, oft relativieren sie sich wieder. Mir geht
es ja oft genauso mit den Jägern (oder anderen gruppen) ...
> > Kann sie. Bei Neufassungen der Bundesartenschutzverordnung (steht m.W.
> > gerade an) können hier durchaus Änderungen vorgenommen werden.
> Na dann wollen wir doch mal sehen...
Genau, schaun mer mal (oder wie heisst das im Süden?) :-)
allerdings, viel ändern wird sich nicht (Die Mühlen der Bürokratie....)
> Und warum sind sie dann noch in der Liste?
Die Listen sind nun mal recht träge Instrumente, eine generelle
Überarbeitung wäre sicher zu begrüßen (gilt auch für die "Roten Listen",
die allerding in kürzeren Abschnitten aktualisiert werden)
> Die brauchen keine. Man jagt ja in erster Linie nicht um ein
> gesellschaftliche Aufgabe zu erfüllen, sondern aus Freude daran. Und
Genau das ist auch ein Hauptantrieb der meisten in irgendeiner Form im
Naturschutz tätigen Leute. Neben manchem Ärger gibt es auch eine Menge Spaß
:-)
> Wildbret essen auch viele Leute gern.
Stimmt, die Nachfrage wird aus bekannten Anlaß eher noch zunehmen....
> Hm. Dann sollten die Naturschützer sich aber mal ranhalten, damit das
> auch nach außen nicht so aussieht... ;-)
Das ist wieder so eine Geschichte mit dem "Image" und betrifft "die Jäger"
ebenfalls (SCHULTE schreibt z.B. als ersten Satz seines Vorwortes zu
"Naturschutz und Jagd": "Uns Jägern bläst ein steifer Wind ins Gesicht" und
trifft damit sicher den Nagel auf den Kopf).
Gerade viele kleine Vereine/Verbände und eine Menge Einzelpersonen sind
eher pragmatisch am Werk und scheren sich wenig um Vereinsmeierei. Nur
tritt das vielleicht nicht so grell ans Licht der Öffentlichkeit...
> Wenn nur die wirlich wirksamen Konsequenzen gezogen würden, also die
> hinsichtlich des Lebensraumes.
Klar, das ist die Quintessenz des Ganzen. Der "klassische" Artenschutz ist
heute im Prinzip überholt, der Lebensraumschutz (+ -pflege, - entwicklung
etc.) in den Mittelpunkt gerückt
> Für mich stellt sich es so dar: Da der Naturschutz bei der
> bimbesgesteuerten und für wirkliche Veränderungen nicht zu habenden
bzw. wirkliche Veränderungen sind nicht durchsetzbar
> Regierung hinsichtlich echten Verbesserungen auf Granit beißt, wichst
> man sich halt mit Papier einen ab. Der ganze Artenschutz wäre kein
Na ja, etwas krass formuliert. Ein Problem ist nun mal unsere komplexe
Gesellschaftssituation und die Belegung jedes Quadratzentimeter Bodens mit
mehrfachen Interessen. Da kommen sich ja auch tlw. Natur- und Umweltschutz
in die Quere, z.B. Thema Windparks...
> Thema, wenn man wirklich ökologish wirtschaften würde. Statdessen
Dabei versteht nur jeder etwas anderes und im Zweifelsfall will keiner die
Kosten übernehmen
> ersatzbefriedigt man die Naturschützer mit Artenkatalogen, die
> praktisch nix bringen, denn der Lebensraum einer Art wird nicht davon
> besser, daß sie in irgendeinem Anhang steht.
Nein, das ist klar. Wichtig ist hier die politische Umsetzung mit
entsprechender Sensibilität, Stichwort FFH-Flächen..
> Um wirkliche Verbesserungen zu erkämpfen, dazu haben die Gutmenschen
Also, "Gutmenschen" sind das bestimmt alle nicht, wären mir als solche auch
etwas verdächtig :-)
> in den verschiedenen Vereinigungen nicht die Klöten (Greenpeace wohl
> mal ausgenommen), daher halten sie sich mit der geistigen Onanie
> schadlos, ständig Jägern, Anglern, Wassersportlern und was weiß ich
> noch wem am Zeug zu flicken. Und leider gibt es auch noch allerhand
Na, na, starker Tobak, diese Worte. Die oben genannten Gruppen sind
schließlich auch nicht zimperlich, wenn es um ihre Interessen geht und
letztendlich geht es um die Durchsetzung der eigenen Interessen und Ideen.
Meiner Meinung nach geht das, zumindest tlw., auch gemeinsam (es bleiben
noch genug Reibungsflächen übrig)
> Dünnbrettbohrer, die mit alledem eigentlich nix zu tun haben weil sie
> in irgendeinem Ballungsraum wohnen - aber wissen, daß das Reh die Frau
> vom Hirsch ist und daß es Tannen und Bäume gibt. Die plärren dann das
> Geblubber der Naturschutz-Jostel nach und werden wahrscheinlich erst
...oder das entsprechende "Geblubber der Jagd-Jostel", die schließlich
auch nicht gerade ohne Öffentlichkeitsarbeit auskommen
> aufwachen, wenn sie selbst auch nicht mehr auf ihren
> Flurschadenbrettern durch den Wald latschen dürfen.
Gerade diese Tätigkeit regt die Jäger hier bei uns am meisten auf :-)
> Von den Jagdgegnern gibt es, so denke ich mal, ganz grob zwei sehr
> häufige Ausprägungen: Die einen sind hundsnormale Konsum- und
> Arbeitssklaven mit einer gewissen Halbbildung, für die es halt so
Ich weiss nicht, ob die Bildung hier ausschlaggebend ist, eher emotionale
Aspekte...
> furchtbar traurig ist, wenn die lieben Tierlein umgebracht werden. Für
> diese Sorte kommen die Würstchen aus der Meica-Dose und Hasen haben
> rosa Fellchen und kleine Hände. Das sind die, die ich meine, wenn ich
> von "Bambi-Mentalität" spreche. Viele, wenn nicht die meisten, von
Diese "Bambi-Mentalität" ist auch bei einer Befürwortung der pauschalen
Rabenvogelbejagung bei einer Reihe von Leuten zu finden ("....die armen
kleinen Meisen" etc.)
> ihnen verwenden ganz sicher auch Produkte, für die Tiere leiden. Die
> andere Sorte sind die Veganer, die jegliche Tiernutzung ablehnen. Ob
> sie wirklich nur Schuhe aus Bast oder Plastik anziehen, ihre Sieben
> Zwetschgen im Leinenbeutel in die Uni bzw. ins Büro tragen und nur
> Seife aus pflanzlichen Fetten verwenden, lassen wir dahingestellt
konsequente leute
> sein. Ihr Merkmal ist vor allem, daß sie den Menschen als eine weitere
> Art Säugetier ansehen, welches sich nicht aus dem Rest der Ursuppe
Eine Säugerart ist er, ja
> heraushebt. Warum der Mensch aber nicht auch lustig in der Ursuppe
> schwimmen und am munteren Spiel des Fressens und Gefressenwerdens
Die Ursuppe ist doch schon lange ausgelöffelt, wir leben schon in der
Nachtspeise!
> teilnehmen sollen, hat sich mir bisher allerdings noch nicht erhellt.
Tja, die Stellung des Menschen und seine eigene Einschätzung davon ist ein
Stoff für viele Diskussionen....
> Zudem gibt es offenbar noch eine dritte, kleine Sorte, die
> Öko-Romantiker: Die haben zwar oft allerhand Ahnung von Ackerbau und
> Viehzucht, sollten es also besser wissen, aber reden sich doch ein,
> daß alles schon seinen Gang ginge in der "Natur", wenn der Mench nur
> nicht eingreifen würde, schon garnicht mit Kraut und Lot.
Romantiker gibt es überall, auch bei der Jägerschaft, wenn man so manches
liest und hört....
> Von den Jagdkritikern wollen wir mal gar nicht reden, den unter denen
> gibt es Leute mit Durchblick, oft sogar welche, die selber jagen. Die
Du meinst sicher den von mir als Jägervertretung bevorzugten ÖJV?
> muß man gelten lassen, denn kritisierbar ist alles auf dieser
> gefallenen Welt. Ich heiße auch nicht alles gut, was in der Jagdpraxis
> gemacht wird. Und damit meine ich nicht nur Dinge, die bei "Schwarzen
> Schafen" gang und gäbe, sondern auch Praktiken, die ganz legal sind.
Vieles ändert sich eben im Laufe der Zeit....
> Auf der anderen Seite sind jedoch sehr viele Einschränkungen, die wir
> Jäger in den letzten Jahren und Jahrzehnten hinnehmen mußten,
> horrender Blödsinn und großenteils wohl nur aus politischen Gründen
> eingeführt worden, nämlich um das Genörgle von Naturschützern,
Die nörgeln nicht, sondern äußern, wie alle anderen auch, ihre Meinung
> Waffengegnern und was weiß ich wem alles zu ersatzbefriedigen. (siehe
> oben)
Was heißt Ersatzbefriedigung? Haben im Naturschutz wohl genauso wenig Leute
nötig, als anderswo. Und das die Politik ausgerechnet Naturschützern nach
dem Munde redet, kann ja sicher nur als Scherz gemeint sein. Das hört sich
ja fast so an, als gäbe es keine Interessenvertretung (Lobby) der Jäger.
Hier bei uns in Rheinland-Pfalz sieht es eher so aus, als würde die Politik
den Jägern ihre Ersatzbefriedigung verschaffen (um Deinen vergleich
aufzunehmen), z.B. trotz besseren Wissens die Jagd auf Elstern und
Aaskrähen freizugeben. Der Naturschutz gehört eben leider nicht zu
Lieblingsthemen der Politik
> Naja. Was man bei genauem Hinsehen kannst Du Verbände ganz allgemein
> in die Tonne treten. Ich muß meinen alten Spruch von den Beamten um
Allgemein trete ich eigentlich nie etwas in die Tonne, wäre gar kein Platz
drin :-)
> Soll mal etwas nicht gelingen
> Mußt Du es zu Beamten bringen
> Willst Du den Schaden gar verschlimmern
> Lass Verbände sich drum kümmern
Na ja, ein lustiger Reim, der, wie so oft, die Wahrheit nur halb trifft, im
Endeffekt aber eine zutiefts menschliche Eigenart darstellt....
> Wirklicher Naturschutz muß einen gewissen revolutionären Charakter
> haben. Vom Ansatz her sind mir einige der Aktionen von militanten
Schön wäre es, allerdings wären hierbei die Konterrevolutionen direkt zu
erwarten, die Frage ist, wer dann der lachende Dritte ist....
> Mensch, Tier und Pflanze und zwar, wenn denn nötig: Ohne Rücksicht auf
> Nachteile für den Profit! Anders wird nichts draus. Wenn man weiß, daß
Das ist doch der Hauptpunkt und zugleich ein Punkt, warum es Verbände (oder
irgendeine andere Form von Interessengruppen geben muss), die auch
entsprechend Knete haben.
> wir im Müll ersticken und darüber hinaus klar ist, daß das vor allem
> an Verpackungen liegt, man Verpackungen abschaffen will, dann zuerst
gerne!
> genausovi8el verpackt wird wie früher, die Müllgebühren steigen und
> die Leute den Müll in die Landschaft schmeißen - dann kannst Du die
> Gesellschaft getrost übern Zaun werfen. Und so läuft es ja immer und
Ganz so pessimistisch sehe ich das nicht. Typisches menschliches Verhalten
wäre eine Umkehr auf "dem letzten Drücker". Weitsicht ist nicht jedermanns
Sache, wahrscheinlich basteln wir alle an den Mißständen unserer Zeit
> überall. Überall muß man "mit der Zeit" gehen, aber wenn die
Oh, nein. Der berühmte "Zeitgeist"! Mir graut davor (sollte es jedenfalls,
wie mein "Trendberater" mir geraten hat ;-))
Grusel...
> Entwicklung der eigenen Pfründe hinwegschwemmt, dann soll die Politik
> das Rad derselben zurückdrehen...
Soll sie mal drehen, vor und zurück...
In dem Zusammenhang zeigt sich übrigens deutlich, daß Naturschutz schon
längst keine Nischenangelegenheit für einige wenige ist, sondern nur im
gesamtgesellschaftlichen Kontext gesehen werden kann.
> Sagen wir mal so: Ein großer Teil sinnvoller Arbeit, die vor Ort - und
> dann auch oft in Zusammenarbeit mit Jägern - geleistet wird, wird von
> Verbands-Fuzzis und Ideologen politisch entwertet. Und ich denke mal,
Das gibt es leider immer....
> daß es sich beim DJV nicht anders verhält.... ;-)
tröstlich zu hören
> Siehe oben... ;-)
Glücklicherweise gibt es genug Leute, auch in den Verbänden, die sich nicht
ideologisieren lassen, und das ist doch schon mal eine gute Nachricht! :-)
> Grüßle
Tschuess, Urs
---
Frank Wendt <f-w...@topmail.de> schrieb (Thu, 30 Nov 2000 06:32:17):
> Na ganz einfach, da spielen /spielten sich Dramen ab.
Dramen kann man das wirklich nicht nennen....
> Der Kranich ist Europaweit in solchen Mengen vorhanden, dass alle
> geeigneten Lebensräume stark überbesetzt sind, dies schon seit zig
> Jahren.
Noe, von Überbesetzung kann gar keine Rede sein, das funktioniert schon
aufgrund der Lebensraumansprüche der Art nicht
> Das ach so hoch bedrohte, hoch zu schützende, geliebte Kind aus den
> höchsten Gefährdungsklassen (in welche der Kranich nie gehörte)
Doch, na sicher. Ende der siebziger Jahre hatte er nur noch wenige
Brutpaare in der BRD und war daher zu Recht als Kategorie 1 Art geführt.
Schließlich war es eine nationale Rote-Liste
> herauszunehmen, war schon ein aufwendiger Kniefall, ihn vor 2 Jahren
Nein. Du weisst sicher ganz genau, warum die Statusänderung vorgenommen
wurde. Zum einen aufgrund des wachsenden Bestandes in den "alten
Bundesländern" und dann natürlich durch die "Einverleibung" der DDR. Für
den Naturschutz war das kein Problem
> endgültig auch noch aus den ohnehin nichts aussagenden Roten Listen
Diese Listen sind sehr vielsagend, wenn man damit umzugehen weiss und heute
als - immer noch verbesserungswürdiges - Instrument in Naturschutz und
Landschaftsplanung nicht mehr wegzudenken.
> streichen zu müssen, war fast schon ein Weltuntergang.....
Absolut nicht! Alle Kranichfreunde haben das eher positiv aufgenommen. Ein
Problem sind nur solche leute, die zu sehr an Roten Listen "kleben" und
dort nicht vertretene Arten als quasi "wertlos" betrachten....
> Das gleiche spielt sich seit Jahren beim Seeadler ab, kamen bis vor
> ein paar Jahren noch scharenweise Spinner um die Adlerhorste zu
> bewachen ?!, hat man den Blödsinn jetzt zum Glück aufgegeben.
Nein. Der "Blödsinn" wurde nicht aufgegeben. Wir selbst haben uns seit 1984
zu den "Spinnern" gesellt (einige Jägersgenossen waren hier auch sehr
aktiv), der WWF ist hier sehr aktiv. Alles Leute mit viel Sachverstand,
ohne dogmatische Eineengungen und ohne jegliche Verbandsmetalität. :-)
> Es hat auch hier lange gedauert, bis man die Realität erkannte und
> akzeptierte, dass der Seeadler alle in de und Europa in Frage
> kommenden Reviere besetzt hat.
Das ist Unfug. Der Bestand war in der alten BRD tlw. auf 0 Brutpaare
zurückgegangen, trotz genügend potentieller Brutplätze. Ansonsten siehe
oben! Und auch heute sind noch sind nicht alle potentiellen Brutplätze
besetzt, müssen es ja auch nicht unbedingt....
> Jetzt hat man zwar den nie erforderlichen, eher sehr störenden
> Bewachungsunsinn aufgegeben, aber bis der Seeadler aus den Fängen der
Erforderlich oder nicht ist eine reine Einschätzungsfrage. Richtig gemacht
stört es nicht und der Erfolg hat sich, auch durch die Koppelung mit
anderen Maßnahmen, auch eingestellt.
> NS-möchtegern-was-zum-schützen-haben entrinnt, wird es wohl noch ein
Dieser Begriff ist leider völliger Unsinn! Hört sich ja an, wie z.B. die
"Jäger-möchtengern-auf-teufel-komm-raus-was-zum-schießen-haben"
> wenig dauern. Wahrscheinlich noch länger als beim Kranich, eignet sich
> doch der Seeadler noch weitaus besser zur visuellen Werbung und zur
Ja, sowohl Kranich, als auch Seeadler eignen sich hervorragend für die
Öffentlichkeitsarbeit. Wo ist das Problem?
> Spendengeldbeschaffung, als es der Kranich schon tat/tut.
Spendengeld ist nichts negatives, oder? Schließlich kann jeder freiwillig
spenden, für was und wen er will. Der WWF z.B. ist ein sehr
spendenorientierter Verband. Wie andernsorts schon mal erwähnt: Ohne Geld
läuft in unserem Land recht wenig....
Aber irgendwie habe ich das Gefühl, Du hast ein falsches Bild von der
ganzen Sache. Kranich und Seeadler sind, wie man heute so schön sagt,
"Zielarten". Es geht nicht nur um das Heranpäppeln der besagten Arten,
sondern ganz weitgehend um Lebensraumschutz. Und das hat sich prima
bewährt, trotz zahlreicher Widerstände, Beispiel: Schaalseeregion.
Und nur mal so als Beispiel: Wer zetert denn am meisten über immer weiter
abnehmende Rebhuhnbestände in Deutschland? Wenn ich hier die europäischen
Zahlen nehme (geschätzter Bestand in Europa ohne Rußland ca. 2 Millionen),
könnte ich auch den Kopf schütteln über das lamentieren darüber. Aber um
nicht falsch verstanden zu werden: Das Rebhuhn ist für mich genauso eine
"Zielart", die nur ganz andere Schutzkonzepte erfordert , als Kranich und
Seeadler....
> Gruss Frank
Mit "spinnerten Grüßen" :-)
Tschuess, Urs
---
Hi,
>Noe, von Überbesetzung kann gar keine Rede sein, das funktioniert schon
>aufgrund der Lebensraumansprüche der Art nicht
Aber absolut ! Mehr Kraniche als momentan vorhanden, sind soweit sich
die welt nicht grundlegend verändert weder ernährbar, noch
unterzubringen, in de und eu.
>
>> Das ach so hoch bedrohte, hoch zu schützende, geliebte Kind aus den
>> höchsten Gefährdungsklassen (in welche der Kranich nie gehörte)
>
>Doch, na sicher. Ende der siebziger Jahre hatte er nur noch wenige
>Brutpaare in der BRD und war daher zu Recht als Kategorie 1 Art geführt.
>Schließlich war es eine nationale Rote-Liste
Yep stimmt ! Auch das Nilkrokodil ist in de höchst gefährdet !
>
>> herauszunehmen, war schon ein aufwendiger Kniefall, ihn vor 2 Jahren
>
>Nein. Du weisst sicher ganz genau, warum die Statusänderung vorgenommen
>wurde. Zum einen aufgrund des wachsenden Bestandes in den "alten
>Bundesländern" und dann natürlich durch die "Einverleibung" der DDR. Für
>den Naturschutz war das kein Problem
Es war ein riesen Problem, zum "Glück" kam diese Rückstufung noch vor
errichtung div. Biosphärenresaervate, so konnte unbedarften Politikern
der Kranichschutz noch als so arg unabdingbar verkauft werden.
Aber Du hast Recht, wahrscheinl. wären die BR auch ohne Kraniche und
sich zur Plage entwickelnden Gänsen eingerichtet worden, schliesslich
musste man ja auf drängen der EU schleunigst eine best. Menge an BR
einrichten, um EU Auflagen gerecht zu werden und den Anspruch auf
Fördermittel zu erhalten.
Da wärs dann in letzter Instanz eh egal gewesen, bzw. es war in
letzter Instanz egal , wo und zu welchem Zweck duiese BR eingerichtet
werden, voraussetzung war nur, möglichst grosse Zusammenhängende
Flächen ausfindig zu machen, die möglichst wenig Widerstand von
möglichst wenigen, möglichst unbedarft in Rechtsfragen agierenden
Einwohnern erwarten liessen.
Der angebliche Schutzzweck liess sich erstmal mit Zugvögeln in den
meisten Fällen begründen, auch wenn hier (Gänse/Kraniche) garnichts zu
schützen war, mekte ja erstmal keiner ......., die eig. Schutzzwecke
der BR kann man sich ja jetzt in Ruhe überlegen, die erklärungen
werden in Ruhe angepasst, es wird sich schon was passendes
finden.......................
.........und die Zuschüsse der eu können ja schonmal in Ruhe fliessen,
auch hier findet sich hgenug Unsinn, den man damit finanzieren kann,
vor allem aber, die Gehälter der oberen Etagen im NS sind erstmal
wieder ne Weile gesichert.......... auf das uns noch viel
einfalle......
>
>> endgültig auch noch aus den ohnehin nichts aussagenden Roten Listen
>
>Diese Listen sind sehr vielsagend, wenn man damit umzugehen weiss und heute
>als - immer noch verbesserungswürdiges - Instrument in Naturschutz und
>Landschaftsplanung nicht mehr wegzudenken.
LOL, mit Letzterem hast Du nat. Recht ! :-))
Viele Berufsgruppen hätten sowas gerne, ist doch ideal, stell Dir vor
die Kumpels im Kohlebau hätten solche "Roten Listen", glaubst Du, auch
nur ein Arbeitsplatz im Kohlebau wäre je überflüssig geworden ? ;-))
>
>> streichen zu müssen, war fast schon ein Weltuntergang.....
>
>Absolut nicht! Alle Kranichfreunde haben das eher positiv aufgenommen.
Pardon, hier verursachst Du jetzt einen Lachanfall !
Vor allem wer sind Kraniochleute ?
Die versch, Dr.´s, die im westen zu nichts nutze,im Osten endlich
gutbezahlte Jobs gefunden haben, oder wer ?
Ein
>Problem sind nur solche leute, die zu sehr an Roten Listen "kleben" und
>dort nicht vertretene Arten als quasi "wertlos" betrachten....
Also der organisierte NS ?
>
>> Das gleiche spielt sich seit Jahren beim Seeadler ab, kamen bis vor
>> ein paar Jahren noch scharenweise Spinner um die Adlerhorste zu
>> bewachen ?!, hat man den Blödsinn jetzt zum Glück aufgegeben.
>
>Nein. Der "Blödsinn" wurde nicht aufgegeben. Wir selbst haben uns seit 1984
>zu den "Spinnern" gesellt (einige Jägersgenossen waren hier auch sehr
>aktiv), der WWF ist hier sehr aktiv. Alles Leute mit viel Sachverstand,
>ohne dogmatische Eineengungen und ohne jegliche Verbandsmetalität. :-)
Ja, aber völlig überflüssig, weder mussten die Horste je bewacht
werden, noch könnten mehr Seeadler untergebracht werden.
Jeder schlüpfende Seeadler, sofern er nicht Glück hat, dass irgendwo ,
aus welchem Grund auch immer , ein Altvogel ausfällt, mus sterben, da
kein Platz für ihn vorhanden ist.
>
>> Es hat auch hier lange gedauert, bis man die Realität erkannte und
>> akzeptierte, dass der Seeadler alle in de und Europa in Frage
>> kommenden Reviere besetzt hat.
>
>Das ist Unfug. Der Bestand war in der alten BRD tlw. auf 0 Brutpaare
>zurückgegangen, trotz genügend potentieller Brutplätze. Ansonsten siehe
>oben! Und auch heute sind noch sind nicht alle potentiellen Brutplätze
>besetzt, müssen es ja auch nicht unbedingt....
Es sind mehr da , als egal wo, untergebracht werden können, ein
Schutz, Schutzprogramme etc. Massnahmen etc ., überflüssig.
>Erforderlich oder nicht ist eine reine Einschätzungsfrage. Richtig gemacht
>stört es nicht und der Erfolg hat sich, auch durch die Koppelung mit
>anderen Maßnahmen, auch eingestellt.
Der "Erfolg" hat sich allein eingestellt, Massnahmen des NS waren
überflüssig.
>
>> NS-möchtegern-was-zum-schützen-haben entrinnt, wird es wohl noch ein
>
>Dieser Begriff ist leider völliger Unsinn! Hört sich ja an, wie z.B. die
>"Jäger-möchtengern-auf-teufel-komm-raus-was-zum-schießen-haben"
Hört sich für hauptamtl. NS vielleicht so an, ist aber dennoch ganz
was anderes !
>Ja, sowohl Kranich, als auch Seeadler eignen sich hervorragend für die
>Öffentlichkeitsarbeit. Wo ist das Problem?
Nirgends ! ;-) Wollts nur mal aus dem richtigen Blickwinkel
hervorheben !
>
>> Spendengeldbeschaffung, als es der Kranich schon tat/tut.
>
>Spendengeld ist nichts negatives, oder?
Sicher nicht, wenn man darauf und auf Fördermittel seine
Existenzgrundlage baut.
Schließlich kann jeder freiwillig
>spenden, für was und wen er will. Der WWF z.B. ist ein sehr
>spendenorientierter Verband. Wie andernsorts schon mal erwähnt: Ohne Geld
>läuft in unserem Land recht wenig....
Ja, ja, und da lässt sich ja auch eine ordentliche Mannschaft mit
finanzieren, dass diese nichts weiter zu tun hat, als ihre
daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen und allerhand Arbeiten zu
verfassen und nachzuweisen, etc., etc,. hatten wir ja schon mal weiter
oben.......
>
>Aber irgendwie habe ich das Gefühl, Du hast ein falsches Bild von der
>ganzen Sache. Kranich und Seeadler sind, wie man heute so schön sagt,
Urs glaub mir, ich bin einer der wenigen in de, der ein äusserst gutes
Bild von der Sache haben, speziell zu obigen Arten !
>"Zielarten". Es geht nicht nur um das Heranpäppeln der besagten Arten,
>sondern ganz weitgehend um Lebensraumschutz. Und das hat sich prima
>bewährt, trotz zahlreicher Widerstände, Beispiel: Schaalseeregion.
Dieses Projekt kenn ich zwar nicht, wenn ich allerdings die mir
bekannten Projekte sehe, könnte man pausenlos Tränen lachen, wäre es
nicht in Wirklichkeit so traurig !
>
>Und nur mal so als Beispiel: Wer zetert denn am meisten über immer weiter
>abnehmende Rebhuhnbestände in Deutschland? Wenn ich hier die europäischen
>Zahlen nehme (geschätzter Bestand in Europa ohne Rußland ca. 2 Millionen),
>könnte ich auch den Kopf schütteln über das lamentieren darüber. Aber um
>nicht falsch verstanden zu werden: Das Rebhuhn ist für mich genauso eine
>"Zielart", die nur ganz andere Schutzkonzepte erfordert , als Kranich und
>Seeadler....
Und zum Glück unterliegt es dem Jagdrecht und bleibt so den unkundigen
Klauen des NS verschlossen, sind doch auch die Jäger die einzigen,
welche wirklich Schutz gewähren können.
Allein beim Flächenschutz, Landschaftsverbrauch/entwicklung ist eine
so winzige Gruppe wie die Jäger nat. absolut machtlos und hier gäbe es
auch Ansätze für eine sinnvolle Zusammenarbeit, bzw, Nutzung des
Machtapparates NS, aber obwohl der NS so oft auch von Jägern
profitieren könnte, werden deren Wissen, Erfahrung und auch Rechte
permanent einfach übergangen, schliesslich darf nicht sein, was nicht
sein darf und zudem darf auch nicht sein, dass die Jäger sovieles, was
mit hohen Kosten und hochdotierten Posten angebl. erreicht wird,
gradmal nebenbei kostenlos miterledigen /könnten. Glaube Letzteres
ist das grösste Problem.
>Mit "spinnerten Grüßen"
weiss schon....... :-)
Gruss Frank
P.S. sag mal, Du sitzt ja auch an der Quelle, weisst Du, was ausser
der sehr sonderbaren Witterung,Graugänse dazu führt, ihre Rastplätze
und Zugverhalten dieses Jahr so krass zu ändern ?
Wir schiessen dieses Jahr fast nur Graugänse, was für uns sehr
ungewöhnlich ist, brüten diese zwar bei uns, lassen sich im August
bejagen, nur zu beginn der Gänsejagdzeit sind seit 20 J,nie je
Graugänse mehr in unserer Region vorhanden gewesen, nur Unmengen von
Bläss und Saatgänsen, welche z.Zt. nur in Minderzahl vorhanden sind.
>> furchtbar traurig ist, wenn die lieben Tierlein umgebracht werden. Für
>> diese Sorte kommen die Würstchen aus der Meica-Dose und Hasen haben
>> rosa Fellchen und kleine Hände. Das sind die, die ich meine, wenn ich
>> von "Bambi-Mentalität" spreche. Viele, wenn nicht die meisten, von
>
>Diese "Bambi-Mentalität" ist auch bei einer Befürwortung der pauschalen
>Rabenvogelbejagung bei einer Reihe von Leuten zu finden ("....die armen
>kleinen Meisen" etc.)
Also ich kenn das auch aus NS-Basiskreisen anders : ...dieses
drecksvolk , sollte man vergiften...... oder.....unter Schutz stellen?
seit wann muss Abfall unter Schutz gestellt werden....... u.ä..
>Romantiker gibt es überall, auch bei der Jägerschaft, wenn man so manches
>liest und hört....
Was hast Du denn dauernd für Probleme mit den Jägern ?
Auch schon Angst um Deinen Job ?
Brauchst Du nicht, Du weisst doch, dass die Menschen sich mit jedem
Tag weiter von der Natur entfernen, Leute die wirklich was davon
begreifen, immer weniger werden etc., es arbeitet doch also alles für
euch, desto weiter diese Entwicklung voranschreitet, desto
unwidersprochener könnt ihr eure Daseinsberechtigung und damit
finazierung an den Mann brigen etc., also, keine Gefahr in Sicht, auch
nicht von den Jägern !
>
>> Von den Jagdkritikern wollen wir mal gar nicht reden, den unter denen
>> gibt es Leute mit Durchblick, oft sogar welche, die selber jagen. Die
>
>Du meinst sicher den von mir als Jägervertretung bevorzugten ÖJV?
LOL, klar bevorzugst >Du die, haben sich doch da eine ganze Reihe
zusammengefunden, bei denen ich mich dees Eindrucks nicht erwehren
kann, dass sie eher extrem wenig von Jagd und Natur verstehen, gern
nat. dem NS nach dem Munde reden, weil dieser dann nat diese Jäger als
Gesprächspartner lieber akzeptiert als andere,
die auch wqas zu sagen haben, verkennend, dass die Jäger wiederum,
welche wirklich etwas sachliches in der Praxis beitragen(können) wohl
fast ausschliesslich nicht in dieser Organisation organisiert sind !
Es ist in etwa so, als ob die Jägerschaft mit dem Naturschutzverein
zur Wiedereinbürgerung der Dinosaurier prächtig zusammenarbeiten
würde, und man dannständig PR betreiben würde, wie eng und
freundschaftlich man doch mit dem Naturschutz
zusammenarbeitet.......... ;-)))
>Was heißt Ersatzbefriedigung? Haben im Naturschutz wohl genauso wenig Leute
>nötig, als anderswo.
Mir drängt sich da stark der Eindruck auf, dass bis auf einige junge
wirklich anfangs überzeugte, nahezu alle im NS-Tätigen, genau obigen
bedürfen !
Und das die Politik ausgerechnet Naturschützern nach
>dem Munde redet, kann ja sicher nur als Scherz gemeint sein. Das hört sich
>ja fast so an, als gäbe es keine Interessenvertretung (Lobby) der Jäger.
>Hier bei uns in Rheinland-Pfalz sieht es eher so aus, als würde die Politik
>den Jägern ihre Ersatzbefriedigung verschaffen (um Deinen vergleich
>aufzunehmen), z.B. trotz besseren Wissens die Jagd auf Elstern und
>Aaskrähen freizugeben.
Wie bitte ? Trotz besseren Wissens ?
Die Bejagung der Rabenvögel ist absolut notwendig, auch die einzige
Möglichkeit, die Schieflage in der Natur in duieser Beziehung
zunmindest leicht zu kitten.
Wieder besseren Wissens wurde die Bejagung aus reiner Polemik und pol.
Machtspielchen ausgesetzt !
Aber Recht hast Du, wenn Du sagst, der Effekt ist dioch eher gering,
weil viel zu wenig Rabenvögel geschossen werden, die Bejagung ist viel
zu schwach, um wirklich etaws zu erreichen müsste der bundesweite
Abschuss mind. verzehnfacht werden und damit ein jagdl. Aufwand
getrieben werden, der von den Jägern garnichtmehr leistbar wäre.
Leider versagen hier auch viele Jäger, weil ihnen die Rabenvogel
bejagung glatt am A... vorbeigeht.
Der Naturschutz gehört eben leider nicht zu
Gruss Frank
> dass die Jäger das Geld für ihre Naturschutzarbeit aus eig. Tasche
> zahlen, und mit der Jagd und deren Aufsicht ohnehin schon Naturschutz
> praktizieren, der fast alle weiteren Tätigkeiten überflüssig macht.
Deine Meinung beziehst Du nur auf den Wald oder ?
Wieviele NS trifst Du da denn an die Dich nerven ?
Es gehen immer noch Öltanker unter, was kann der Jäger da ohne die NS
tun ?
Mit freundlichem Gruss
Michael Tabel
>Hallo !
>
>> dass die Jäger das Geld für ihre Naturschutzarbeit aus eig. Tasche
>> zahlen, und mit der Jagd und deren Aufsicht ohnehin schon Naturschutz
>> praktizieren, der fast alle weiteren Tätigkeiten überflüssig macht.
>
>Deine Meinung beziehst Du nur auf den Wald oder ?
Nein, überhaupt nicht.
>Wieviele NS trifst Du da denn an die Dich nerven ?
Im Wald garkeine, sonst Unmengen, aber zugegebenermassen
wenigerwerdend, da der "Gänse und Kranichschutz" ja dank eingesehner
Überflüssigkeit kaum noch populär ist.
>
>Es gehen immer noch Öltanker unter, was kann der Jäger da ohne die NS
>tun ?
Zum Glück ist in meinem Revier nioch kein Öltanker untergegangen !
;-)
was können NS dagegen tun ?
Ach so, hinterher durch lautes Geschrei die Gesetze in de ändern,
klar, dass können sie. Die Frage ist nur, ob das z.B. in Panama
jemanden interessiert ?
> Und zum Glück unterliegt es dem Jagdrecht und bleibt so den unkundigen
> Klauen des NS verschlossen, sind doch auch die Jäger die einzigen,
> welche wirklich Schutz gewähren können.
gerade beim rebhuhnschutz haben die jaeger doch grandios versagt.
pulver und blei helfen da eben wenig -;)
> Allein beim Flächenschutz, Landschaftsverbrauch/entwicklung ist eine
> so winzige Gruppe wie die Jäger nat. absolut machtlos
flurbereinigung hat eben die lebensgrundlage von rebhuhn und hase
zerstört. da haetten die jaeger als geschaeftspartner der landbesitzer
doch mehr einfluss gehabt als die wenigen armen naturschuetzer vor 20
bis 40 jahren. ueberhege bei reh und hirsch zu betreiben war vielen
jaegern damals wichtiger als die biotope in den feldern zu schuetzen.
als mildernde umstaende fuer die jaeger kann man die noch maechtigere
landwirtschaftslobby anfuehren. trotzdem hat die jaegerschaft damals
versagt. wenn sie damals nur halbsoviel geschick fuer
oeffentlichkeitsarbeit gehabt haetten wie die heutigen tierrechtler -:)
und hier gäbe es
> auch Ansätze für eine sinnvolle Zusammenarbeit, bzw, Nutzung des
> Machtapparates NS, aber obwohl der NS so oft auch von Jägern
> profitieren könnte, werden deren Wissen, Erfahrung und auch Rechte
> permanent einfach übergangen, schliesslich darf nicht sein, was nicht
> sein darf und zudem darf auch nicht sein, dass die Jäger sovieles, was
> mit hohen Kosten und hochdotierten Posten angebl. erreicht wird,
> gradmal nebenbei kostenlos miterledigen /könnten. Glaube Letzteres
> ist das grösste Problem.
sicher haben j und n oft gleiche interessen, ob man aber mit einem wie
dir gut zusammenarbeiten kann ??
-;)
> salve frank
>
>> Und zum Glück unterliegt es dem Jagdrecht und bleibt so den unkundigen
>> Klauen des NS verschlossen, sind doch auch die Jäger die einzigen,
>> welche wirklich Schutz gewähren können.
>
>gerade beim rebhuhnschutz haben die jaeger doch grandios versagt.
>pulver und blei helfen da eben wenig -;)
Wie kommst Du jetzt auf dieses schmale Brett ?
Nur dank Jäger gibt es in de überhaupt noch Rebhühner, sie allein
schützen es.
Auch die vom NS ausgestreckten Klauen mussten, da dies einwandfrei
nachzuweisen ist , wieder eibngezogen wereen, da half auch ein eiligst
auf die rote Liste setzen nichts !
Wo Bestände entsprechend stark sind, kann das Rebhuhn auch wieder,
bzw. nachwievor nachhaltig bejagd werden.
da aber Jäger leider weder die Landwirtschaft noch den
Flächenverbrauch beeinflussen können, sind das leider nur wenige
gesund struktuierte Gebiete, auf den Lanwirtschaftsbrachen wird es so
niemehr grössere Rebhuhnbestände geben, bestenfalls ein überlenben,
gesichert durch Jäger.
>
>> Allein beim Flächenschutz, Landschaftsverbrauch/entwicklung ist eine
>> so winzige Gruppe wie die Jäger nat. absolut machtlos
>
>flurbereinigung hat eben die lebensgrundlage von rebhuhn und hase
>zerstört.
Danke, dass Du dies einsiehst und bestätigst.
>da haetten die jaeger als geschaeftspartner der landbesitzer
>doch mehr einfluss gehabt als die wenigen armen naturschuetzer vor 20
Da überschätzt Du eben wie so viele gewaltig die Lobby der Jäger !
>bis 40 jahren. ueberhege bei reh und hirsch zu betreiben war vielen
>jaegern damals wichtiger als die biotope in den feldern zu schuetzen.
Vom Ansatz her hast Du da Recht, in den 50er-70er Jahren war fast
allen Gesellschaftsmitgliedern steigerung des BSP und Wohlstand
wichtiger als spinnerten Naturschutz zu betreiben.
>als mildernde umstaende fuer die jaeger kann man die noch maechtigere
>landwirtschaftslobby anfuehren. trotzdem hat die jaegerschaft damals
>versagt. wenn sie damals nur halbsoviel geschick fuer
>oeffentlichkeitsarbeit gehabt haetten wie die heutigen tierrechtler -:)
Du wolltest sagen .... als sie gegen die heutuigen Tierrechtler
haben.......
Ist ja allerdings zugegebener massen nicht schwer.
Trotzdem hast Du Recht, den Vorwurf muss sich auch die Jägerschaft
gefallen lassen.
>
> und hier gäbe es
>> auch Ansätze für eine sinnvolle Zusammenarbeit, bzw, Nutzung des
>> Machtapparates NS, aber obwohl der NS so oft auch von Jägern
>> profitieren könnte, werden deren Wissen, Erfahrung und auch Rechte
>> permanent einfach übergangen, schliesslich darf nicht sein, was nicht
>> sein darf und zudem darf auch nicht sein, dass die Jäger sovieles, was
>> mit hohen Kosten und hochdotierten Posten angebl. erreicht wird,
>> gradmal nebenbei kostenlos miterledigen /könnten. Glaube Letzteres
>> ist das grösste Problem.
>
>sicher haben j und n oft gleiche interessen, ob man aber mit einem wie
>dir gut zusammenarbeiten kann ??
Ganz sicher sogar.
Gruss Frank
> >Deine Meinung beziehst Du nur auf den Wald oder ?
> Nein, überhaupt nicht.
> >Es gehen immer noch Öltanker unter.
> Zum Glück ist in meinem Revier nioch kein Öltanker untergegangen ! ;-)
Also doch nur auf den Wald. Etwas kurzsichtig, damit dann alle
Aktivitäten des Umweltschutzes als überflüssig darzustellen.
Oder wieviel Wild musst Du schiessen um solche globalen Umweltsünden
zuverhindern ?
>Die Frage ist nur, ob das z.B. in Panama jemanden interessiert ?
Was ist mit den Küsten in EU ? Unfälle gabs auch hier. Mit einer
entsprechenden Lobby muss EU weit was zuerreichen sein.
Gruss
Michael
>Hallo !
>
>> >Deine Meinung beziehst Du nur auf den Wald oder ?
>> Nein, überhaupt nicht.
>> >Es gehen immer noch Öltanker unter.
>> Zum Glück ist in meinem Revier nioch kein Öltanker untergegangen ! ;-)
>
>Also doch nur auf den Wald.
Nein ! Überhaupt nicht auf den wald !
>Was ist mit den Küsten in EU ? Unfälle gabs auch hier. Mit einer
>entsprechenden Lobby muss EU weit was zuerreichen sein.
Naja, aber sobald intern. Gewässer erreicht sind. spielt auch das
keine Rolle mehr...
Michael schrieb:
> >Es gehen immer noch Öltanker unter, was kann der Jäger da ohne die NS
> >tun ?
>
> Zum Glück ist in meinem Revier nioch kein Öltanker untergegangen !
> ;-)
> was können NS dagegen tun ?
Naturschützer säubern z. B. die verseuchten Strände und sammeln die
ölverschmierten lebenden Vögel ein, um sie in entsprechenden Stationen zu
reinigen bzw. entsorgen die toten Vögel.
Gruß
Sabine
> >> >Es gehen immer noch Öltanker unter.
> >> Zum Glück ist in meinem Revier nioch kein Öltanker untergegangen ! ;-)
> >Was ist mit den Küsten in EU ? Unfälle gabs auch hier. Mit einer
> >entsprechenden Lobby muss EU weit was zuerreichen sein.
>
> Naja, aber sobald intern. Gewässer erreicht sind. spielt auch das
> keine Rolle mehr...
Also alles egal, hauptsache im Wald stimmts. Daher deine Meinung das
Naturschützer nicht gebraucht werden, da es ja Jäger gibt ?
Deine Argumentation wirkt auf mich unschlüssig. Hilf mir mal.
Demnach sind das alles Jäger die das Öl von den Federn der Tiere
schiessen ?
>Hallo !
Naja, wo hab ich behauptet, dass NS generell überflüssig sind ?
Sagte ich nicht, dass es Gebiete gibt, auf denen der Machtapparat auch
Vorteilhaft genutzt werden kann ?
Äh,in intern. Gewässern dürfen die sich aber von mir aus generell
austoben ! ;-))
>"Frank Wendt" <f-w...@topmail.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:2gqm2tcurgf7ntvl7...@4ax.com...
>
>Michael schrieb:
>> >Es gehen immer noch Öltanker unter, was kann der Jäger da ohne die NS
>> >tun ?
>>
>> Zum Glück ist in meinem Revier nioch kein Öltanker untergegangen !
>> ;-)
>> was können NS dagegen tun ?
>
>Naturschützer säubern z. B. die verseuchten Strände
Da sind auch einige Jäger bei !
Ansonsten eine leisdvolle Aufgabe !
> und sammeln die
>ölverschmierten lebenden Vögel ein, um sie in entsprechenden Stationen zu
>reinigen
Äh, pardon da hat sich
wohl die erkenntnis durchgesetzt, in vielen Fällen Jäger
herbeizurufen, um die Vögel zu schiessen, weil es aus
Tierschutzgründen wohl der beste Weg ist !
Jetzt komm mir ja nich, dass würde irgendwem Spass machen !!
>bzw. entsorgen die toten Vögel.
Yep !
>> Naturschützer säubern z. B. die verseuchten Strände und sammeln die
>> ölverschmierten lebenden Vögel ein, um sie in entsprechenden Stationen zu
>> reinigen bzw. entsorgen die toten Vögel.
>
>Demnach sind das alles Jäger die das Öl von den Federn der Tiere
>schiessen ?
Äh, die freiw. Helfer, welche Ölverseuchte Tiere einsammeln sind Natur
schützer ? Wär mir aber neu, wenn da die div. Verbände solcherlei auf
ihren Fahnen stehen haben, denke eher, das ist ein bunter Haufen von
direkt und indirekt Betroffenen, die da mit allen Mitteln versuchen zu
helfen und zu retten, was zu retten ist...... Jeder von denen ist nat.
dann Naturschützer, und näher dran als viele, die sich gern so
nennen.....leider meist auf verlorenen Posten..................
> On Mon, 4 Dec 2000 15:05:45 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> > und sammeln die ölverschmierten lebenden Vögel ein, um sie
> > in entsprechenden Stationen zu reinigen
>
> Äh, pardon da hat sich
> wohl die erkenntnis durchgesetzt, in vielen Fällen Jäger
> herbeizurufen, um die Vögel zu schiessen, weil es aus
> Tierschutzgründen wohl der beste Weg ist !
Wenn den Vögeln nicht mehr zu helfen ist, stimmt das wohl.
> Jetzt komm mir ja nich, dass würde irgendwem Spass machen !!
Sowas würde ich nie behaupten, wie kommst Du darauf?
Tschüss
Sabine
nilsl...@my-deja.com schrieb (Fri, 1 Dec 2000 10:44:43):
> du hast sicher recht, die naturschutzverbaende sind nicht fehlerfrei.
> bei den grossen entscheidungen sind sie oft sehr machtlos, und neigen
> dazu kleinigkeiten zu reglementieren.
So ist es. Für die Machtlosigkeit können sie hierbei nichts und die
reglementierung von kleinigkeiten ist als Folge davon zu verstehen
> zb konnte der rhein main donaukanal nicht verhindert werden, aber
> kletterverbote im altmuehltal wurden durchgesetzt.
Das liegt wieder einmal an der Durchsetzungskraft der jeweiligen Lobby...
> wenn die land und forstwirtschaftwirtschaft naturfreundlicher
> wirtschaften wuerde, und die jaegerschaft so naturschuetzerisch waere
> wie sie behauptet, dann koennte man die naturschutzbehoerden und
es bleibt leider oft nur bei der Behauptung
> verbaende gut entbehren. fast alle papierernen naturschutzgebiete auch.
So übel es auch tlw. um die NSGs bestellt ist, ohne deren Ausweisung gäbe
es schon einiges weniger bei uns.
> (bis auf einige wenige "nutzungsfreie" nationalparks fuer
> forschungszwecke)
Nicht nur für Forschungszwecke...
> die zustaende sind aber nicht so.
> deshalb sind sie bei allen fehlern leider unverzichtbar.
Das ist kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Übrigens gilt das bei aller
Kritik auch für die behördlichen Institutionen von Staats- bis zur
Kreisebene
> gruss
> nils
Tschuess, Urs
---
Volker Wollny <v.wo...@ibwollny.de> schrieb (Thu, 30 Nov 2000 11:08:45):
> Danke für die Infos! Sie bestätigen wieder einmal meinen verdacht, daß
> es sich bei der ganzen Naturschützerei großen Teiles um Ideologie und
> Politik handelt.
Arrrrggghh...
Dieser beliebte Ideologieknüppel durfte natürlich nicht im Sack bleiben.
Erinnert mich immer an das im netz so beliebte "Totschlagargument", mit dem
Leute in die Nazi-Ecke gedrängt werden, um sie damit von vornherein
unglaubwürdig zu machen....
Ein paar Ideologen gibt es immer und überall, aber sie macht im Naturschutz
mit Sicherheit nicht den "großen Teil" aus. Und das Naturschutz und Politik
sich nicht gegenseitig ausschließen, sollte eh klar sein (es gibt ja auch
"Jagdpolitik")
Den Ideologie-Eindruck kann man schon eher beim Lesen diverser "Sprachrohre
der Jäger" (z.B. "Der wilde Hund" :-) bekommen, wo manches geradezu
gebetmühlenartig heruntergeleiert wird (ohne deshalb m.M. nach gleich
Ideologie zu sein)
Ist eben immer einfach und praktisch Andersdenkende als "Ideologen" zu
diskreditieren....
> Horrido
Tschuess, Urs
---
Frank Wendt <f-w...@topmail.de> schrieb (Sun, 3 Dec 2000 15:27:03):
> doch, im Gegensatz zu fast allen Anderen muss dies der NS !
> Weil er im Grunde völlig überflüssig ist, muss er intensiv sein
Für Dich vielleicht, für viele andere nicht und für sich selbst schon gar
nicht.
> Daseinsberechtigung konstruieren und
Darum geht es überhaupt nicht. Die Beweggründe, sich im naturschutz zu
engagieren sind vielfältig, nur eine daseinsberechtigung zu konstruieren
gehört nicht dazu. Schau Dir mal die geschichte des Naturschutzes an, dann
werden die Beweggründe vielleicht klarer...
> Nein, ganz sicher !
"Eine feste Burg ist mein Glauben" :-)
> Davon spricht ja auch niemend, nur davon, dass die Jäger das Geld für
> ihre Naturschutzarbeit aus eig. Tasche zahlen, und mit der Jagd und
Da gibt es auch Zuschüsse, z.B. von den Ländern und wer sich im Naturschutz
engagiert wird auch eine Menge Geld aus der eigenen tasche bezahlen
> deren Aufsicht ohnehin schon Naturschuitz praktizieren, der fast alle
in Teilen! Selbst der DJV ist nicht so dreist, eine Formel Jagd=naturschutz
aufzustellen
> weiteren Tätigkeiten überflüssig macht.
Ha, ha, das ist wirklich gut! Die meisten Jäger sind in Ihrem Interesse
sehr begrenzt auf jagdbares Wild, vielleicht noch ein paar Vögel, aber dann
hört es schon meistens auf. Wenn mal wieder ein Wildacker im Borstgrasrasen
angelegt wird oder Teiche im Kalkflachmoor angelegt werden, hat das mit
Naturschutz nun wirklich nichts zu tun, ist sogar das genaue gegenteil
davon. Aber wen interessieren schon ein paar Pflänzchen oder
Schmetterlinge.....
> Die Jagd ist eben im Zusammenhang mit NS kein Geschäft, der Jäger
In diesem Zusammenhang vielleicht weniger
> zahlt für sein Revier, übt den NS kostenfrei und verlässlich aus und
wenn es denn für den NS förderlich ist, s.o.!
> verrichtet wietere Dinge im Sinne des NS , welche er ebenfalls aus
> seiner Tasche selbst finanziert.
Wie jeder engagierte Naturschützer auch
> Ja, aber um einigen ansonsten nicht verwertbaren Gestalten auf diesem
> Umweg pol. Einfluss, Macht und Lebensunterhalt zu ermöglichen.
Meine Güte, das ist doch nun wirklich kein Markenzeichen des Naturschutzes!
Das hast Du überall in unserer Gesellschaft, von der Kommunalpolitik bis
zum Sport...
> An der Basis gibt es da i.d.R. auch wenig Probleme, nur einigen
> Funktionären des NS passt ja grad dies eben nicht !
..und einigen Funktionären der Gegenseite wohl auch nicht. Aber nun sind
mal die Funktionäre nicht "die" Naturschützer
> Mit letzterem hast Du sicher Recht, der NS spiegelt sich in seinen
> Grundzügen da aber recht gut wieder !
Wie schon gesagt, nicht mehr oder weniger als andere gesellschaftlichen
"Strömungen"
>Hallo
>
>Frank Wendt <f-w...@topmail.de> schrieb (Sun, 3 Dec 2000 15:27:03):
>
>> doch, im Gegensatz zu fast allen Anderen muss dies der NS !
>> Weil er im Grunde völlig überflüssig ist, muss er intensiv sein
>
>Für Dich vielleicht, für viele andere nicht und für sich selbst schon gar
>nicht.
Mit dem letzten satzteil hast Du nat. Recht !
>
>> Daseinsberechtigung konstruieren und
>
>Darum geht es überhaupt nicht.
Ach nein ?
Die Beweggründe, sich im naturschutz zu
>engagieren sind vielfältig,
Stimmt, z.B. Jäger werden !
nur eine daseinsberechtigung zu konstruieren
>> Nein, ganz sicher !
>
>"Eine feste Burg ist mein Glauben" :-)
In diesem Fall handelt es sich um gesichertes Wissen !
>
>> Davon spricht ja auch niemend, nur davon, dass die Jäger das Geld für
>> ihre Naturschutzarbeit aus eig. Tasche zahlen, und mit der Jagd und
>
>Da gibt es auch Zuschüsse, z.B. von den Ländern und wer sich im Naturschutz
>engagiert wird auch eine Menge Geld aus der eigenen tasche bezahlen
Ja, ein paar Hampels an der Basis......
>
>> deren Aufsicht ohnehin schon Naturschuitz praktizieren, der fast alle
>
>in Teilen! Selbst der DJV ist nicht so dreist, eine Formel Jagd=naturschutz
>aufzustellen
Ob der es tut oder nicht, Jagd ist neben Erwerb von gesunden
Nahrungsmitteln reiner Naturschutz.
>
>> weiteren Tätigkeiten überflüssig macht.
>
>Ha, ha, das ist wirklich gut! Die meisten Jäger sind in Ihrem Interesse
>sehr begrenzt auf jagdbares Wild,
Die gibt es auch, ohne Zweifel...
vielleicht noch ein paar Vögel, aber dann
>hört es schon meistens auf. Wenn mal wieder ein Wildacker im Borstgrasrasen
>angelegt wird oder Teiche im Kalkflachmoor angelegt werden, hat das mit
>Naturschutz nun wirklich nichts zu tun, ist sogar das genaue gegenteil
>davon. Aber wen interessieren schon ein paar Pflänzchen oder
>Schmetterlinge.....
>
>> Die Jagd ist eben im Zusammenhang mit NS kein Geschäft, der Jäger
>
>In diesem Zusammenhang vielleicht weniger
Vielleicht in keinem Zusammenhang ?
>
>> zahlt für sein Revier, übt den NS kostenfrei und verlässlich aus und
>
>wenn es denn für den NS förderlich ist, s.o.!
Ist es i.d.R. ansonsten lässt sich das einrichten, bezahlte NS werden
so nat. überflüssig.....
>
>> verrichtet wietere Dinge im Sinne des NS , welche er ebenfalls aus
>> seiner Tasche selbst finanziert.
>
>Wie jeder engagierte Naturschützer auch
wieder die paar wenigen Hansels an der Basis ?
>
>> Ja, aber um einigen ansonsten nicht verwertbaren Gestalten auf diesem
>> Umweg pol. Einfluss, Macht und Lebensunterhalt zu ermöglichen.
>
>Meine Güte, das ist doch nun wirklich kein Markenzeichen des Naturschutzes!
Aber absolut ! Vielleicht sogar dass, für Leute mit offenen Augen, am
deutlichsten nach aussen sichtbare !
>Das hast Du überall in unserer Gesellschaft, von der Kommunalpolitik bis
>zum Sport...
Korrekt, jetzt haben wir ja wenigstens den NS schonmal vom Thron der
selbstlosen Hingabe für Ehrenhafte Tätigkeiten gehoben.
>
>> An der Basis gibt es da i.d.R. auch wenig Probleme, nur einigen
>> Funktionären des NS passt ja grad dies eben nicht !
>
>..und einigen Funktionären der Gegenseite wohl auch nicht. Aber nun sind
>mal die Funktionäre nicht "die" Naturschützer
Es sind die, die den Apparat produzieren, aufbauen und dafür sorgen,
dass er läuft, damit ihre Posten und Pfründe gesicheret sind und
bleiben.
was unternimmt eigentlich der djv zum schutz der wattjaeger vor
oelgefahren ??
ich fuerchte nix.
der schuetzt die jaeger hoechstens vor naturschuetzern.
>
> Äh, pardon da hat sich
> wohl die erkenntnis durchgesetzt, in vielen Fällen Jäger
> herbeizurufen, um die Vögel zu schiessen, weil es aus
> Tierschutzgründen wohl der beste Weg ist !
> Jetzt komm mir ja nich, dass würde irgendwem Spass machen !!
>
> >bzw. entsorgen die toten Vögel.
>
> Yep !
>
> Gruss Frank
salve frank
ich glaub nicht, dass sich die helfer im oelschlamm darueber streiten,
wer der bessere naturschuetzer ist -;)
der djv koennte doch mal versuchen mit den naturschutzverbaenden
zusammen bessere sicherheit fuer tanker durchzusetzen.
wenn nur noch doppelwandige schiffe europaeische haefen anlaufen
duerften waere das doch ne tolle sachen.
gruss
nils
Hallo Nils,
>beim rebhuhnschutz haben eben alle versagt, was man am niedrigen
>bestand gut sehen kann -:(
Falsch, der Bestand ist auf Maximum, bezogen auf den vorhandenen
Lebensraum.
>die jaeger sollten ihre (schwachen) kraefte eben mit den der
>naturschutzverbaende koppeln.
In sinnvollerweise absolut zu befürworten.
>imho bringt biolandwirtschaft mehr fuer das rebhuhn als alles andere.
kann ich nicht unterschreiben ! Dem Rebhuhn fehlt die kleinfeldige
Vielfältigkeit der Landwirtschaftl. Produktion, dies ist auch für
Biobauern nichtmehr wirtschaftlich !
>solange wir eine landwirtschaftspolitik haben wie heute ist schutz der
>kulturlandschaft nur stueckwerk.
Du sagst es.
Gruss Frank
>und wenn der frank nicht von einem jagdrevier ins andere fahren wuerde,
>dann koennte man auf den ein oder anderen oeltanker verzichten
>-:))
Gibt´s so kleine Tanker ? ;-)
>was unternimmt eigentlich der djv zum schutz der wattjaeger vor
>oelgefahren ??
Oelzeug ? ;-) Muss die Basis aber auch hier selbst zahlen ! ;-))
>ich fuerchte nix.
>der schuetzt die jaeger hoechstens vor naturschuetzern.
Leider auch nicht, eher im Gegenteil.
>salve frank
>ich glaub nicht, dass sich die helfer im oelschlamm darueber streiten,
>wer der bessere naturschuetzer ist -;)
nein, ganz sicher nicht, für jeden sicher so schon traurig genug !
>der djv koennte doch mal versuchen mit den naturschutzverbaenden
>zusammen bessere sicherheit fuer tanker durchzusetzen.
Fürchte der djv ist allein schon zu klein, um überhaupt grossartig
irgendwas im positiven Sinne zu bewegen.
>wenn nur noch doppelwandige schiffe europaeische haefen anlaufen
>duerften waere das doch ne tolle sachen.
Glaubst Du, dazu brauchte man den djv, bzw. NS ?
Glaub eher kaum, ist wohl eher eine reine pol. Angelegenheit, die dem
gesunden Verstand eig. von allein entspr. sollte, nur an einem vor
eur. Küsten verunglüchkenden Tanker, welcher gerade von X nach
Russland fuhr, würde dies auch nichts ändern.
>imho bringt biolandwirtschaft mehr fuer das rebhuhn als alles andere.
Das ist so wohl nicht ganz richtig. Entscheidend ist weniger ein geringerer
Einsatz von Pestiziden und Herbiziden als eine Vermehrung von Ackerrand- und
Grenzstreifen, also eine kleinere Parzellierung der Ackerflächen. Und die sind
in Folge der Flurbereinigung bei den Biolandwirten genauso groß wie beim
"Schullandwirt".
>solange wir eine landwirtschaftspolitik haben wie heute ist schutz der
>kulturlandschaft nur stueckwerk.
Von wem willst Du da noch eine Änderung erwarten, nachdem auch Trittin und Höhn
bereits ihre Chance hatten?
Intensive Prädatoren-Bejagung ist deshalb unter heutigen Bedingungen das
einzige Mittel, das dem Rebhuhn in unserer Landschaft wirklich hilft. Ist im
Underberg-Revier in Geldern-Walbeck übrigens von Kalchreuther empirisch belegt
worden.
Carl
>> Und zum Glück unterliegt es dem Jagdrecht und bleibt so den unkundigen
>> Klauen des NS verschlossen, sind doch auch die Jäger die einzigen,
>> welche wirklich Schutz gewähren können.
>
>gerade beim rebhuhnschutz haben die jaeger doch grandios versagt.
>pulver und blei helfen da eben wenig -;)
Doch, die helfen dem Rebhuhn sehr, wenn man sie gegen die "zuständigen"
Prädatoren einsetzen kann (und darf).
>> Allein beim Flächenschutz, Landschaftsverbrauch/entwicklung ist eine
>> so winzige Gruppe wie die Jäger nat. absolut machtlos
>
>flurbereinigung hat eben die lebensgrundlage von rebhuhn und hase
>zerstört. da haetten die jaeger als geschaeftspartner der landbesitzer
>doch mehr einfluss gehabt als die wenigen armen naturschuetzer vor 20
>bis 40 jahren. ueberhege bei reh und hirsch zu betreiben war vielen
>jaegern damals wichtiger als die biotope in den feldern zu schuetzen.
>als mildernde umstaende fuer die jaeger kann man die noch maechtigere
>landwirtschaftslobby anfuehren. trotzdem hat die jaegerschaft damals
>versagt. wenn sie damals nur halbsoviel geschick fuer
>oeffentlichkeitsarbeit gehabt haetten wie die heutigen tierrechtler -:)
Jäger mögen eben nicht mit Halb- oder Unwahrheiten arbeiten. Sonst hätten sie
ja auch heute sicher schon eine Riesenlobby mit tränenden Augen für das
Schalenwild beisammen.
> und hier gäbe es
>> auch Ansätze für eine sinnvolle Zusammenarbeit, bzw, Nutzung des
>> Machtapparates NS, aber obwohl der NS so oft auch von Jägern
>> profitieren könnte, werden deren Wissen, Erfahrung und auch Rechte
>> permanent einfach übergangen, schliesslich darf nicht sein, was nicht
>> sein darf und zudem darf auch nicht sein, dass die Jäger sovieles, was
>> mit hohen Kosten und hochdotierten Posten angebl. erreicht wird,
>> gradmal nebenbei kostenlos miterledigen /könnten. Glaube Letzteres
>> ist das grösste Problem.
>
>sicher haben j und n oft gleiche interessen, ob man aber mit einem wie
>dir gut zusammenarbeiten kann ??
>-;)
>
Ist immer einen Versuch wert, und wird ja erfreulicherweise auch oft mit gutem
Ergebnis versucht.
Carl
wieg...@aol.com (WiegandCJ) wrote:
> >gerade beim rebhuhnschutz haben die jaeger doch grandios versagt.
> >pulver und blei helfen da eben wenig -;)
>
> Doch, die helfen dem Rebhuhn sehr, wenn man sie gegen
die "zuständigen"
> Prädatoren einsetzen kann (und darf).
selbst wenn die fuchs jagd dem huhn helfen wuerde, fehlte doch den
jaegern die viele zeit dazu -;)
> Jäger mögen eben nicht mit Halb- oder Unwahrheiten arbeiten. Sonst
hätten sie
> ja auch heute sicher schon eine Riesenlobby mit tränenden Augen für
das
> Schalenwild beisammen.
das haben die jaeger doch lange getan. ihre oeffentlichkeitsarbeit war
eben zu schlecht, ihre bambibilder zu abgedroschen. ihre ueberhege
konnte dann leicht als naturzerstoererisch enttarnt werden.
> >sicher haben j und n oft gleiche interessen, ob man aber mit einem
wie
> >dir gut zusammenarbeiten kann ??
> >-;)
> >
>
> Ist immer einen Versuch wert, und wird ja erfreulicherweise auch oft
mit gutem
> Ergebnis versucht.
>
> Carl
das bezog sich auf frank persoenlich -;)
bei uns hat neulich der bund der jagdpaechter und viele interessierte
buerger mit einem projekt zur streuobstwiesenpflege begonnen.
> Falsch, der Bestand ist auf Maximum, bezogen auf den vorhandenen
> Lebensraum.
alle potenziellen elefantenlebensraeme in deutschland sind auch besetzt
-:)
das versagen beim rebhuhn ist eben, dass die zerstoerung der biotope
zugelassen wurde .
> >imho bringt biolandwirtschaft mehr fuer das rebhuhn als alles andere.
>
> kann ich nicht unterschreiben ! Dem Rebhuhn fehlt die kleinfeldige
> Vielfältigkeit der Landwirtschaftl. Produktion, dies ist auch für
> Biobauern nichtmehr wirtschaftlich !
ich glaube auch nicht, dass die bio landwirtschaft optimal dazu ist.
sie legt zuviel wert auf giftfreie produktion, zuwenig auf erhaltung
der alten kulturlandschaft. die felder sind aber doch kleiner, es gibt
mehr artenvielfalt.
biolandwirtschaft ist also nicht optimal fuers huhn, imho aber immer
noch besser als die jaegerschaft, die füechse (fast) nur mit dem
mundwerk erlegt.
> >solange wir eine landwirtschaftspolitik haben wie heute ist schutz
der
> >kulturlandschaft nur stueckwerk.
>
> Du sagst es.
da hab ich leider recht.
ob die gruenen das aendern koennen (wollen) ???
vielleicht hilft bse -;)
> Fürchte der djv ist allein schon zu klein, um überhaupt grossartig
> irgendwas im positiven Sinne zu bewegen.
>
> >wenn nur noch doppelwandige schiffe europaeische haefen anlaufen
> >duerften waere das doch ne tolle sachen.
>
> Glaubst Du, dazu brauchte man den djv, bzw. NS ?
> Glaub eher kaum, ist wohl eher eine reine pol. Angelegenheit,
natuerlich, muss man eben politischen druck machen. der djv ist sicher
zuklein um sowas allein durchzusetzen, wenn er sich aber verbuendete
sucht....
nur an einem vor
> eur. Küsten verunglüchkenden Tanker, welcher gerade von X nach
> Russland fuhr, würde dies auch nichts ändern.
>
> Gruss Frank
wenn schlechte tanker nichtmehr europa anlaufen duerfen werden sie bald
alle verschrottet.
>bei uns hat neulich der bund der jagdpaechter und viele interessierte
>buerger mit einem projekt zur streuobstwiesenpflege begonnen.
>
[ ] Du lebst in Rheinland-Pfalz
Carl
>> Doch, die helfen dem Rebhuhn sehr, wenn man sie gegen
>die "zuständigen"
>> Prädatoren einsetzen kann (und darf).
>
>selbst wenn die fuchs jagd dem huhn helfen wuerde, fehlte doch den
>jaegern die viele zeit dazu -;)
>
Das die Jäger mehr Füchse erlegen könnten, ist schon richtig. Aber dafür müßte
einmal die Fallenjagd akzeptiert werden, und das ist derzeit nicht der Fall.
Und es müßte auch der leider immer förderliche wirtschaftliche Ansporn gegeben
sein, das heißt, es müßte sich wieder lohnen, den Balg zu verwerten. Allein
deshalb schon haben früher viele Jagdaufseher den Fuchs scharf bejagt. Aber
heute bekommt man ja für einen Fuchsbalg praktisch nichts mehr. Wer möchte
schon von einem besserwissenden Gutmenschen blau angesprüht werden?
Carl
>biolandwirtschaft ist also nicht optimal fuers huhn, imho aber immer
>noch besser als die jaegerschaft, die füechse (fast) nur mit dem
>mundwerk erlegt.
>
Siehst Du, da sitzen wir also schon wieder zwischen allen Stühlen (ganz
abgesehen davon, daß Du mal eben so nebenbei Dein Hauptargument ausgewechselt
hast). Du sagst also, wir müßten mehr Füchse schießen. Der ÖJV und bestimmte
NS-Leute sagen, man darf die gar nicht schießen, weil die sich selbst
regulieren. Scharfe Bejagung führe nur zu stärkerer Vermehrung (was ich in
diesem Jahr vielleicht mal mit dem Hasen probiere: ich schieß vielleicht mal 80
% weg, und schon ist das Problem mit der Roten Liste gelöst; wenn es klappt,
werde ich nächstes Jahr so auch das Rebhuhn vermehren). Noch andere,
vorgeblich, eeeh, vornehmlich Tierschützer, sagen, man solle die niedlichen
Füchse doch in Ruhe lassen. Sie würden sowieso nur geschossen, weil sie uns die
Beute wegfressen.
Da einen eine solche Beratung doch recht ratlos zurück läßt, macht man es als
Jäger eben so, wie man es selbst für richtig hält.
Carl
>hast). Du sagst also, wir müßten mehr Füchse schießen. Der ÖJV und bestimmte
>NS-Leute sagen, man darf die gar nicht schießen, weil die sich selbst
>regulieren. Scharfe Bejagung führe nur zu stärkerer Vermehrung (was ich in
>diesem Jahr vielleicht mal mit dem Hasen probiere: ich schieß vielleicht mal 80
>% weg, und schon ist das Problem mit der Roten Liste gelöst; wenn es klappt,
>werde ich nächstes Jahr so auch das Rebhuhn vermehren). Noch andere,
>vorgeblich, eeeh, vornehmlich Tierschützer, sagen, man solle die niedlichen
>Füchse doch in Ruhe lassen. Sie würden sowieso nur geschossen, weil sie uns die
>Beute wegfressen.
Hallo Carl,
geh doch nicht so hart mit ihnen ins Gericht ! ;-))
Gruss Frank
P.S. Nils hat übrigens sein Argument eig. garnicht ausgetauscht, er
will doch auch , dass Jäger fast alle Rehe und Hirsche schiessen !
Zum Glück ist er kein Jäger ! ;-))
Hallo Nils,
>das versagen beim rebhuhn ist eben, dass die zerstoerung der biotope
>zugelassen wurde .
O.K. da hast Du Recht, auch wenn da weder Jäger noch NS was gegen tun
können, der Rebhuhnlebensraum ist schliesslich kleinflächiger
Ackernutzraum und kein Feuchtbiotop o.ä.
>der alten kulturlandschaft. die felder sind aber doch kleiner, es gibt
>mehr artenvielfalt.
kaum
>biolandwirtschaft ist also nicht optimal fuers huhn, imho aber immer
>noch besser als die jaegerschaft, die füechse (fast) nur mit dem
>mundwerk erlegt.
LOL, das ist mir neu ! ;-))) Also ich hab noch keinen mit dem
Mundwerk erlegt !
Aber Nils Du hast Recht, vielfach muss sich die Jägerschaft dies
wirklich vorwerfen lassen !
Erzähl esd aber bloss nich Sabine ! ;-)
>da hab ich leider recht.
>ob die gruenen das aendern koennen (wollen) ???
Nein ! Ihnen fehlt da allein schon der Sachverstand, neben allen
anderen Sachzwängen.
>vielleicht hilft bse -;)
Mehr Brache ? Hilft auch niemandem, keinem Rebhuhn, keinem Hasen, auch
keinem Bodenbrüter o.ä., bestenfalls dem Grundwasser.#
Gruss Frank
>wenn schlechte tanker nichtmehr europa anlaufen duerfen werden sie bald
>alle verschrottet.
Dein Wort in Gottes Gehörgang !
Wieso blau ?
;-)
Hallo...ähhh Nils !
Gott fährt kein Auto.
Gruss
Michael
"Hans-Juergen Lukaschik" <h.j.lu...@owl-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:vlco2tgm10uv5qlid...@4ax.com...
>
> Am Mon, 4 Dec 2000 00:00:02 +0100, schrieb "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de>:
>
> Moderne Ställe werden übrigens so gebaut, dass bei geeigneter
> Witterung genügend Luft und Licht vorhanden ist.
Wo gibt es schon moderne Ställe?
Weil ich es gerade gelesen habe ;-)
Nach dem Bericht der UN-Landwirtschafts-Organisation FAO sind 1/3 aller 6.500
Nutztierrassen in Gefahr. Jede Woche sterben zwei davon aus, in den letzten
100 Jahren verschwanden 1000 Nutztierrassen. Die genetische Vielfalt sei aber
wichtig für die Landwirtschaft und könne durch Gen-Technologie nicht ersetzt
werden, warnt die FAO.
IMHO wäre es doch wesentlich einfacher, Rassen wie das Alte Angeler Rotvieh
oder Mecklenburger Kaltblut (von diesen Rassen gibt es nur noch einige Dutzend
weibl. Tiere in D) vor dem Aussterben zu bewahren, als irgendwelche
Wildtierarten. Aber wenn der Profit bzw. der Nutzen nicht stimmt, hat wohl
niemand Interesse dran, diese Rassen zu retten.
[Pferde]
> Warum muss man die überhaupt reiten?
Man muß nicht, man kann ;-), Pferde werden halt genauso be- und genutzt wie
andere Tiere auch. Ich nehme übrigens meine zwei Haflinger genauso gerne an
der Hand mit raus zum Spaziergang wie ich reite.
> Oder gibt es bei Pferden auch schon BSE-Fälle?
Glaube ich nicht, außerdem ist Pferdefleisch in D nicht sehr beliebt.
> Welche Interessen hat ein Rind, neben Fressen und Wiederkäuen?
Ich hab keine Rinder ;-), artgerechte Pferdehaltung ist für mich
Offenstallhaltung sowie mindestens 10 Std. täglich auf einer großen Weide.
Kälber wollen - glaube ich - auch nicht im Stall angebunden sein, sondern
auf einer Weide mit ihrer Mutter stehen und auch mal spielen. Meine Hafis
standen den Sommer über mit Kälbern auf der Weide, die durchaus mal richtig
rumgefetzt sind, mir hat das gefallen.
Grüße
Sabine
>Glaube ich nicht, außerdem ist Pferdefleisch in D nicht sehr beliebt.
Ach , kann man so nicht sagen, als Jugendliche haben wir uns oft den
Spass gemacht, Bekannte in ein kleines gem. Lokal, zum essen
einzuladen, nach dem Mahl haben wir immer gefragt, wie´s geschmeckt
hat.
Nach allseits hohem Lob eröffneten wir den Gästen dann , dass sie grad
Pferd gegfessen hatten. ;-)))
Die Reaktionben waren höchst unterschiedlich, festhalten kann man nur,
dass auch danach niemand etaws am geschmacklichen auszusetzen hatte,
teils blieb das (mehr aus Gefühlen heraus) der einzige
Pferdefleischgenuss, teils entw. sich richtige Liebhaber.
Fakt war jedenfalls, dass die Kneippe sehr regen Zulauf aus weitem
Umkreis hatte, Tische musste man schon weit im Voraus bestellen.
Zugemacht hat der Laden, als die Inhaberin starb, da sie keinen
nachfolger hatte.
> On Wed, 6 Dec 2000 18:14:04 +0100, "Sabine Schulz"
> <sab...@sanflorimal.de> wrote:
>
> >Glaube ich nicht, außerdem ist Pferdefleisch in D nicht sehr beliebt.
>
> Fakt war jedenfalls, dass die Kneippe sehr regen Zulauf aus weitem
> Umkreis hatte, Tische musste man schon weit im Voraus bestellen.
Hier gibt es auch einen Pferdemetzger, der nicht nur Fleisch, sondern auch
Wurst und alles sonstige herstellt. Seit BSE ein Thema ist, hat sich sein
Umsatz erheblich gesteigert. Trotzdem essen z. B. die Italiener wesentlich
mehr Pferdefleisch als die Deutschen, weswegen es auch die tierquälerischen
Lebendtransporte - nicht nur aus Osteuropa - nach Italien gibt.
Es geht gar nicht darum, ob die Leute Pferdefleisch essen oder nicht, sondern
um die Transporte, die Pferde wesentlich mehr belasten als z. B. Rinder.
Teilweise werden Hengste, Wallache und Stuten gemeinsam auf engstem Raum
verladen, so daß sich die Tiere schwer verletzen oder gar zu Tode trampeln,
denn wenn ein Pferd mal liegt, kommt es nicht mehr hoch.
Gruß
Sabine