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Hausierer?

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Johannes Roehl

unread,
Jan 22, 2008, 3:28:08 PM1/22/08
to
Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?

Das einfachste (wenn auch sicher nicht höflichste) ist sicher, an der
Gegensprechanlage abzublocken und gar nicht erst reinzulassen.
Hat aber ein anderer Mieter dummer- oder netterweise die Haustür
geöffnet, stehen sie an der Wohnungstür. Mein Problem ist, dass ich,
wenn ich sie nicht schnell loswerde, aus Mitleid oder einfach, damit sie
wieder gehen, halt was unterschreibe und anschließend Mitglied beim
Roten Kreuz (oder einem ähnlichen Laden) bin. Klar kann man das wieder
kündigen (das wäre vielleicht wirklich das Einfachste, schnell
unterschreiben und am nächsten Tag widerrufen).
Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
glimpflich loszuwerden, ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.

Ich meine hauptsächlich solche, die von solch einer "humanitären"
Organisation kommen und immer erst betonen, sie wollten nur über ihre
Arbeit informieren (mich interessiert deren Arbeit nicht, sorry) usw.
Natürlich wollen sie am Ende doch ne Spende oder so was.

viele Grüße

JR

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Roland Michl

unread,
Jan 22, 2008, 3:47:42 PM1/22/08
to

"Johannes Roehl" <parr...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5vn1upF...@mid.individual.net...

> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
> ...

> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen glimpflich
> loszuwerden, ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
> ...
Wie steht es denn mit einem höflichen aber definitiven "Nein, vielen Dank,
ich habe daran kein interesse."
Dann kannst Du die Wohnungstüre schliessen. Sollte die Person versuchen, den
Fuß in die Türe zu schieben oder nochmals bei Dir klingeln, so kannst Du
sie, Dein Hausrecht gebrauchend, des Hauses verweisen. Aber bitte ohne
Vokabeln wie "sau...", "Fresse" oder ähnliches.
MfG Roland

"Das Produkt einer beliebigen, ganzen Zahl größer 0 und deren beiden
nächstgrösseren, ganzen Zahlen ist durch 6 teilbar"

Robin Koch

unread,
Jan 22, 2008, 3:51:34 PM1/22/08
to
Johannes Roehl schrieb:

> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
>
> Das einfachste (wenn auch sicher nicht höflichste) ist sicher, an der
> Gegensprechanlage abzublocken und gar nicht erst reinzulassen.
> Hat aber ein anderer Mieter dummer- oder netterweise die Haustür
> geöffnet, stehen sie an der Wohnungstür.

Noch besser! Man kann durch den Spion sehen ohne sich zu offenbaren und
ggls. "keiner zuhause" spielen.

--
Robin Koch

Die Bibel ist wortwörtlich wahr. Das ist verifizierbar und
überprüfbar. Das kannst du von der "Physik" der Physiker und
der "Mathematik" der Mathematiker nun wirklich nicht behaupten.
(Hans Joss in dsm)

Helmut Richter

unread,
Jan 22, 2008, 3:52:32 PM1/22/08
to
On Tue, 22 Jan 2008, Roland Michl wrote:

> "Das Produkt einer beliebigen, ganzen Zahl größer 0 und deren beiden
> nächstgrösseren, ganzen Zahlen ist durch 6 teilbar"

OT: "größer 0" wird nicht gebraucht.

--
Helmut Richter

Message has been deleted

Peter Lemken

unread,
Jan 22, 2008, 3:56:47 PM1/22/08
to
Johannes Roehl <parr...@web.de> wrote:
> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
>
> Das einfachste (wenn auch sicher nicht höflichste) ist sicher, an der
> Gegensprechanlage abzublocken und gar nicht erst reinzulassen.
> Hat aber ein anderer Mieter dummer- oder netterweise die Haustür
> geöffnet, stehen sie an der Wohnungstür. Mein Problem ist, dass ich,
> wenn ich sie nicht schnell loswerde, aus Mitleid oder einfach, damit sie
> wieder gehen, halt was unterschreibe

Echt jetzt?

Gib mir mal Deine Adresse; ich habe da z.B. diese tollen Lederjacken.

Peter Lemken
0711

--
Nature abhors crude hacks.

Peter Lemken

unread,
Jan 22, 2008, 3:58:34 PM1/22/08
to
Roland Michl <rolan...@mydiax.ch> wrote:

> Wie steht es denn mit einem höflichen aber definitiven "Nein, vielen Dank,
> ich habe daran kein interesse."
> Dann kannst Du die Wohnungstüre schliessen. Sollte die Person versuchen, den
> Fuß in die Türe zu schieben

Sollte das jemand versuchen, ohne einen gültigen Durchsuchungsbefehl zu
haben, dürfte er sich schnell nach Zehimplantaten umsehen.

Message has been deleted

Dan O.

unread,
Jan 22, 2008, 6:37:40 PM1/22/08
to

"Thomas Grüske" <les_ic...@freenet.de> wrote in message
news:VA.0000013...@freenet.de...

> Johannes Roehl wrote:
>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>> glimpflich loszuwerden, ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>
> Wie schon von einigen Vorrednern geschrieben:
>
> "Danke, aber ich bin nicht interessiert."

Oder:
"Danke, aber ich spende bereits." (was du laut deiner Aussage schon tust...)


Message has been deleted

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 22, 2008, 6:56:56 PM1/22/08
to
Thomas Grüske wrote:

>Johannes Roehl wrote:
>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>> glimpflich loszuwerden, ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>

>Wie schon von einigen Vorrednern geschrieben:
>
>"Danke, aber ich bin nicht interessiert."
>

>Nun sind die Leute, die dich ansprechen, solches gewohnt, und werden
>dich mit allerlei Fragen und Argumenten versuchen, aus der Reserve zu
>locken.

... weshalb ich an obigen Satz ein "Auf Wiedersehen" anhänge und, noch
wärend ich das ausspreche, die Tür schließe.

Das finde ich gegenüber jemandem, der mich ohne Termin stört, um mir was zu
verkaufen oder mich zu Spenden zu bewegen, nun wirklich mehr als höflich
genug.

Bye

woffi

--
Notebooks machen frei!
(Roland Mösl in dafa)

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 22, 2008, 11:14:38 PM1/22/08
to
Stefan Ram (22 Jan 2008 20:42:22 GMT):

> Johannes Roehl <parr...@web.de> writes:
>> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
>

> Du sagst »Entschuldigung, ich habe leider keine Zeit.«

Das erste Wort ist schon mal unnötig. Gegenüber einem Eindringling muß
man sich nicht entschuldigen.

Auch 'leider' ist unnötig, da unehrlich.

Jedes Wort ist schon zuviel.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de
Ohne die richtigen Begriffe kann nicht richtig gedacht werden.
(Norbert Marzahn)

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 22, 2008, 11:14:38 PM1/22/08
to
Hans-Georg Bickel (Tue, 22 Jan 2008 21:54:46 +0100):

> Johannes Roehl <parr...@web.de> wrote:
>
>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>> glimpflich loszuwerden
>

> "Es tut mir leid. Ich habe kein Interesse. Guten Tag!"

Viel zu viele Worte!

>> ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>

> Tür leise schließen.

Das reicht.

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 22, 2008, 11:14:38 PM1/22/08
to
Thomas Grüske (Wed, 23 Jan 2008 00:02:34 +0100):

> Johannes Roehl wrote:
>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>> glimpflich loszuwerden, ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>

> Wie schon von einigen Vorrednern geschrieben:
>
> "Danke, aber ich bin nicht interessiert."
>
> Nun sind die Leute, die dich ansprechen, solches gewohnt, und werden
> dich mit allerlei Fragen und Argumenten versuchen, aus der Reserve zu

> locken. Was immer sie dir aber erzählen, antworte stets stur, aber
> höflich mit


>
> "Danke, aber ich bin nicht interessiert."

Dann muß die Tür schon längst wieder geschlossen sein.

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 22, 2008, 11:14:38 PM1/22/08
to
Johannes Roehl (Tue, 22 Jan 2008 21:28:08 +0100):

> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?

Wortlos Tür schließen. Man muß sich nicht rechtfertigen.

Message has been deleted

Lothar Frings

unread,
Jan 23, 2008, 3:54:57 AM1/23/08
to
Johannes Roehl tat kund:

> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?

Keine Ahnung, habe ich noch nie versucht.

Als die Zeugen Jehovas das letzte Mal[*] dawaren,
machte ich gerade Leberknödel. Insider wissen,
wie die Hände dabei aussehen. Darum wohl glaubten
sie mir ohne weitere Nachfrage, daß ich keine
Zeit hätte, weil bei mir gleich eine Satansmesse
stattfände.

-----
[*] Wörtlich - bei mir waren nie wieder welche.

Daniela Nicklas

unread,
Jan 23, 2008, 4:54:50 AM1/23/08
to

Am 23.1.2008 schrieb Thomas Grüske:

> Johannes Roehl wrote:
>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>> glimpflich loszuwerden, ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>

> Wie schon von einigen Vorrednern geschrieben:
>
> "Danke, aber ich bin nicht interessiert."

(wiederholt)

Sehr gut hilft auch:

"Nein, danke."
Und wenn sie dann nicht aufhören, ein freundliches:
"Welchen Teil von 'Nein' haben sie denn nicht verstanden?"

Danach ist meistens Ruhe.

Grundsätzlich ist die Wiederholungstaktik sehr wirksam, wenn man nicht
vorhat, seinen Standpunkt zu ändern.

Viele Grüße,

Daniela

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 23, 2008, 8:29:13 AM1/23/08
to
Am Tue, 22 Jan 2008 21:28:08 +0100 schrieb Johannes Roehl:

> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?

"Nein danke".

Dann evtl. noch einen Halbsatz auf das bezogen, was derjenige anbietet:
"Ich brauche nun wirklich nicht *noch* ein Zeitungsabo" oder auch "Schön,
daß sie fürs Rote Kreuz werben, ich bin aber schon lange Mitglied beim ASB
und das reicht denn auch".

Und sollten es irgendwelche Sependensammler sein, kann man ja sagen "Ich
unterstütze schon xyz mit meinem Geld, für mehr habe ich nichts übrig".

Hilft bei mir in den allermeisten Fällen, die Leute grüßen dann meistens
noch nett und trollen sich.

Daß einer stur einfach weiter nachfragt kommt eigentlich kaum vor,
zumindest bei mir nicht - es wäre auch dann an der Zeit für Plan "B" (sehr
deutlich Aufforderung, sofort zu gehen mit dem Angebot, beim raschen
herabsteigen der Treppe höchstpersönlich zu helfen).

Grüße,

Frank

Roland Michl

unread,
Jan 23, 2008, 10:29:31 AM1/23/08
to

"Helmut Richter" <hh...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Pine.LNX.4.63.08...@lxhri01.lrz.lrz-muenchen.de...
> ...

> OT: "größer 0" wird nicht gebraucht.
> ...

OT: Das ist eine Frage der Definition der Teilbarkeit
MfG Roland

Arnold Nipper

unread,
Jan 23, 2008, 11:11:54 AM1/23/08
to
On 23.01.2008 16:29 Roland Michl wrote

Imho nicht wirklich. Teilbar heißt immer mehr oder weniger: lässt Rest 0

--
Arnold

Michael Ottenbruch

unread,
Jan 23, 2008, 11:18:12 AM1/23/08
to
Am Wed, 23 Jan 2008 00:54:57 -0800 (PST), schrieb Lothar Frings:

> Johannes Roehl tat kund:
>
> > Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
>
> Keine Ahnung, habe ich noch nie versucht.
>
> Als die Zeugen Jehovas das letzte Mal[*] dawaren,
> machte ich gerade Leberknödel. Insider wissen,
> wie die Hände dabei aussehen. Darum wohl glaubten
> sie mir ohne weitere Nachfrage, daß ich keine
> Zeit hätte, weil bei mir gleich eine Satansmesse
> stattfände.

Es muß fast zwanzig Jahre her sein, daß ich mit meiner damaligen Frau in
den Urlaub fahren wollte und gerade den Koffer durchs Treppenhaus nach
unten astete, als es oben klingelte und meine Frau an die
Gegensprechanlage ging. Ich hörte dann von oben (aus der
Gegensprechanlage) und unten ("live") eine weibliche Stimme, die
verkündete, der Herrgott sei gekommen, die Welt zu reinigen. Ich habe
dann zu meiner Fau hinaufgerufen: "Sag ihnen, er soll mit dem
Treppenhaus anfangen!"

Als ich an der Haustüre ankam, war bereits niemand mehr zu sehen ...



> -----
> [*] Wörtlich - bei mir waren nie wieder welche.

--
...und tschuess!

Michael
E-mail: M.Otte...@sailor.ping.de

Michael Ottenbruch

unread,
Jan 23, 2008, 11:21:34 AM1/23/08
to

Gegenbeispiel: -1

Johannes Roehl

unread,
Jan 23, 2008, 11:44:51 AM1/23/08
to
Dieter Bruegmann schrieb:

> Stefan Ram (22 Jan 2008 20:42:22 GMT):
>
>> Johannes Roehl <parr...@web.de> writes:
>>> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
>> Du sagst »Entschuldigung, ich habe leider keine Zeit.«
>
> Das erste Wort ist schon mal unnötig. Gegenüber einem Eindringling muß
> man sich nicht entschuldigen.
>
> Auch 'leider' ist unnötig, da unehrlich.
>
> Jedes Wort ist schon zuviel.

Der Punkt ist der, dass ich das eigentlich ebenso sehe.
Ich ärgere mich a) darüber, dass die Arbeiterwohlfahrt oder wer auch
immer diese Leute rumschickt, dass sie b) überhaupt ins Haus gelassen
wurden, aber mir tut c) der Typ auch ein bißchen leid und ich will
meinen Zorn darauf, dass anscheinend selbst ernsthafte
Wohltätigkeitsorganisationen dieses Rumtingeln nicht lassen können,
nicht an ihm auslassen.

Daher bin ich eigentlich der Ansicht, dass ich, sobald ich erkenne,
worum es geht, ausreichend abweisend und genervt aussehe, sage
natürlich, dass ich kein Interesse habe (wenn man überhaupt zu Wort
kommt) bzw., dass ich schon für die Kollegen/Konkurrenz spende.

Darauf sind die aber natürlich gefaßt. Sie wollten ja nur informieren.
Sie seien die Luftrettung, nicht die Samariter oder was weiß ich. Dann
würde ich am liebsten richtig ausholen und ihm sagen, dass er sich diese
Scheißtaktik von wegen nur Informieren sonstwohin stecken kann, aber das
mache ich natürlich nicht. Man darf sich halt auf keine Diskussion
einlassen.

Da man sie eigentlich immer unterbrechen und die Tür schnell schließen
muß, weil sie ja, nachdem man einmal sein Desinteresse bekundet hat,
normalerweise nachhaken, gibt es wohl keine Lösung, die sich nicht etwas
grob anfühlt. Aber das liegt natürlich an der ersten Unhöflichkeit der
Klinkenputzer, die sich mit einem einmaligen Nein nicht zufrieden geben.

viele Grüße

JR


Robin Koch

unread,
Jan 23, 2008, 12:14:07 PM1/23/08
to
Michael Ottenbruch schrieb:

>>> "Das Produkt einer beliebigen, ganzen Zahl größer 0 und deren beiden
>>> nächstgrösseren, ganzen Zahlen ist durch 6 teilbar"
>>
>> OT: "größer 0" wird nicht gebraucht.
>
> Gegenbeispiel: -1

Da drei aufeinanderfolgende Zahlen betrachtet werde ergänze ich Dein
Beispiel mal:

(-3)*(-2)*(-1) = -6
(-2)*(-1)*0 = 0
(-1)*0*1 = 0

sind alle durch 6 teilbar[1].

Außerdem erhöhe ich um einen Beweis:

Von den ganzen Zahlen z, z+1 und z+2 ist
1) mindestens eine Zahl gerade, d.h. durch 2 teilbar[1]. (Wenn z
ungerade ist ist z+1 gerade.)
2) genau eine durch drei teilbar[1]. (Wenn nicht z und z+1, dann z+2.)

3) Teilt eine ganze Zahl a eine ganze Zahl b, so teilt a auch jedes
ganzzahlige Vielfache c*b. (a teilt b, also gibt es s mit: b=s*a, also
ist c*b = c*(s*a) = (c*s)*a, also teilt a auch c*b.

Aus 1), 2) und 3) folgt, dass z*z+1*z+2 durch 2 und durch 3 teilbar ist.
Da 2 und 3 teilerfremd sind muß z*z+1*z+2 also auch durch 2*3=6 teilbar
sein. q.e.d.

Ach, das war einfach. :-)

[1] Sei t eine natürliche Zahl.
Eine ganze Zahl z heißt *teilbar durch t*, gdw. es eine ganze Zahl s
gibt sodass gilt: z=t*s

--
Robin Koch

Der Kluge lernt aus den eigenen Fehlern.
Der Weise lernt aus den Fehlern anderer.
Der Narr lernt weder aus dem einen noch aus dem anderen.

Reinhard Greulich

unread,
Jan 23, 2008, 1:55:46 PM1/23/08
to
Johannes Roehl schrieb am Wed, 23 Jan 2008 17:44:51 +0100:

> Aber das liegt natürlich an der ersten Unhöflichkeit der
> Klinkenputzer, die sich mit einem einmaligen Nein nicht zufrieden geben.

Diese sind provisionsbezahlte Drückerkolonnen, die nur in die
jeweilige Uniform gesteckt werden. Mit Ehrenamtlichen hat das nix zu
tun und daher haben die Jungs und Mädels auch mit adäquaten Reaktionen
zu rechnen. Ich verstehe nicht, dass es immer noch Organisationen
gibt, die sich mit sowas den Ruf ruinieren lassen.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.

Florian Diesch

unread,
Jan 23, 2008, 3:29:05 PM1/23/08
to
spam.f...@buerotiger.de (Peter Lemken) wrote:

> Roland Michl <rolan...@mydiax.ch> wrote:
>
>> Wie steht es denn mit einem höflichen aber definitiven "Nein, vielen Dank,
>> ich habe daran kein interesse."
>> Dann kannst Du die Wohnungstüre schliessen. Sollte die Person versuchen, den
>> Fuß in die Türe zu schieben
>
> Sollte das jemand versuchen, ohne einen gültigen Durchsuchungsbefehl zu
> haben, dürfte er sich schnell nach Zehimplantaten umsehen.

Du hast eine merkwürdige Auffassung von Höflichkeit.


Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/>
-----------------------------------------------------------------------
** Hi! I'm a signature virus! Copy me into your signature, please! **
-----------------------------------------------------------------------

Florian Diesch

unread,
Jan 23, 2008, 3:31:27 PM1/23/08
to
Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:

> Hans-Georg Bickel (Tue, 22 Jan 2008 21:54:46 +0100):
>
>> Johannes Roehl <parr...@web.de> wrote:
>>
>>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>>> glimpflich loszuwerden
>>
>> "Es tut mir leid. Ich habe kein Interesse. Guten Tag!"
>
> Viel zu viele Worte!
>
>>> ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>>
>> Tür leise schließen.
>
> Das reicht.

Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.

Johannes Roehl

unread,
Jan 23, 2008, 2:14:38 PM1/23/08
to
Reinhard Greulich schrieb:

> Johannes Roehl schrieb am Wed, 23 Jan 2008 17:44:51 +0100:
>
>> Aber das liegt natürlich an der ersten Unhöflichkeit der
>> Klinkenputzer, die sich mit einem einmaligen Nein nicht zufrieden geben.
>
> Diese sind provisionsbezahlte Drückerkolonnen, die nur in die
> jeweilige Uniform gesteckt werden. Mit Ehrenamtlichen hat das nix zu
> tun und daher haben die Jungs und Mädels auch mit adäquaten Reaktionen
> zu rechnen. Ich verstehe nicht, dass es immer noch Organisationen
> gibt, die sich mit sowas den Ruf ruinieren lassen.

Ich auch nicht.
Wenn ich was zu sagen hätte, wäre das genauso verboten wie Ähnliches per
Telefon (da ist es mit nicht zu gemein wortlos aufzulegen, ich finde
schon sehr höflich, dass ich auflege, bevor ich das sage, was ich danach
sage). Die armen Schweine, die sich da ausbeuten lassen, können einem
nur leid tun, aber die Organisationen und Unternehmen die
dahinterstecken, sollte die ganze Härte des (leider nicht vorhandenen)
Gesetzes treffen.

viele Grüße

JR

Martina Diel

unread,
Jan 23, 2008, 2:28:37 PM1/23/08
to
* Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com>:

> Am Tue, 22 Jan 2008 21:28:08 +0100 schrieb Johannes Roehl:

>> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?

> "Nein danke".

> Dann evtl. noch einen Halbsatz auf das bezogen, was derjenige anbietet:
> "Ich brauche nun wirklich nicht *noch* ein Zeitungsabo" oder auch "Schön,
> daß sie fürs Rote Kreuz werben, ich bin aber schon lange Mitglied beim ASB
> und das reicht denn auch".

...und schon bist du wieder in eine Diskussion verwickelt.

Ich empfehle allen, die ein Problem mit dem Neinsagen haben, folgende
Lektüre:

http://www.amazon.de/Sage-Nein-Skrupel-Manuel-Smith/dp/3478038901

--
Auch für panzerlose Tiere - http://blog.thildkroete.de/

Xing - der Ort, wo man sich über den Weg läuft
http://www.xing.com/go/invita/60473

Peter Lemken

unread,
Jan 23, 2008, 2:40:58 PM1/23/08
to
Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:
> spam.f...@buerotiger.de (Peter Lemken) wrote:
>
>> Roland Michl <rolan...@mydiax.ch> wrote:
>>
>>> Wie steht es denn mit einem höflichen aber definitiven "Nein, vielen Dank,
>>> ich habe daran kein interesse."
>>> Dann kannst Du die Wohnungstüre schliessen. Sollte die Person versuchen, den
>>> Fuß in die Türe zu schieben
>>
>> Sollte das jemand versuchen, ohne einen gültigen Durchsuchungsbefehl zu
>> haben, dürfte er sich schnell nach Zehimplantaten umsehen.
>
> Du hast eine merkwürdige Auffassung von Höflichkeit.

Nein, derjenige, der meint, das höfliche Schließen meiner Tür blockieren zu
müssen, dringt unaufgefordert und gewaltsam in meinen Wohnraum ein und
begeht damit Nötigung. Und darauf gibt es keine höfliche Antwort, sondern
eine angemessene Reaktion.

Ich glaube eher, Du hast eine merkwürdige Auffassung von dem, was sich
gehört und was nicht.

Michael Ottenbruch

unread,
Jan 23, 2008, 3:08:02 PM1/23/08
to
Am Wed, 23 Jan 2008 18:14:07 +0100, schrieb Robin Koch:

> Michael Ottenbruch schrieb:
>
> >>> "Das Produkt einer beliebigen, ganzen Zahl größer 0 und deren beiden
> >>> nächstgrösseren, ganzen Zahlen ist durch 6 teilbar"
> >>
> >> OT: "größer 0" wird nicht gebraucht.
> >
> > Gegenbeispiel: -1
>
> Da drei aufeinanderfolgende Zahlen betrachtet werde ergänze ich Dein
> Beispiel mal:
>
> (-3)*(-2)*(-1) = -6
> (-2)*(-1)*0 = 0
> (-1)*0*1 = 0
>
> sind alle durch 6 teilbar[1].
>

> [...]
>

Ist wohl nicht mein Tag heute. Du hast natürlich recht.

Reinhard Greulich

unread,
Jan 23, 2008, 3:18:31 PM1/23/08
to
Johannes Roehl schrieb am Wed, 23 Jan 2008 20:14:38 +0100:

> per
> Telefon (da ist es mit nicht zu gemein wortlos aufzulegen, ich finde
> schon sehr höflich, dass ich auflege, bevor ich das sage, was ich danach
> sage)

Kann man machen, das spart aber Zeit für die Agenten an der Strippe
und die können umso schneller den Nächsten nerven. Man kann das am
Telefon also auch unterhaltsam gestalten:

Erste Frage, man muss dazu den Leuten in der Regel ins Wort fallen:
"Woher haben Sie meine Telefonnummer?"
Da beenden 30% schon das Gespräch.

Zweite Frage:
"In wessen Auftrag rufen Sie an?"
Die nächsten 30%.

Dritte Frage: "Wie ist Ihr Name?"
Noch 30%.

Vierte Frage: "Bevor Sie mir jetzt Ihr Angebot unterbreiten: sagen Sie
mir bitte jetzt schon zu, mir eine Woche Bedenkzeit einzuräumen, bevor
ich mich entscheide."
Das räumt den Rest ab. Wer da noch weitertelefoniert, dürfte
einigermaßen seriös sein.

Reinhard Greulich

unread,
Jan 23, 2008, 3:20:36 PM1/23/08
to
Peter Lemken schrieb am 23 Jan 2008 19:40:58 GMT:

> Und darauf gibt es keine höfliche Antwort, sondern
> eine angemessene Reaktion.

Die angemessene Reaktion wäre in so einem Fall, mit deutlichen Worten
das Hinzuziehen der Polizei anzukündigen.

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 23, 2008, 5:01:49 PM1/23/08
to
Thomas Grüske wrote:

>Wolfgang Krietsch wrote:
>
>> .... weshalb ich an obigen Satz ein "Auf Wiedersehen" anhänge und, noch

>> wärend ich das ausspreche, die Tür schließe.
>>
>> Das finde ich gegenüber jemandem, der mich ohne Termin stört, um mir was zu
>> verkaufen oder mich zu Spenden zu bewegen, nun wirklich mehr als höflich
>> genug.
>

>Das kann man fraglos tun. Der OP hatte halt, wenn ich seinen entsprechenden
>Satz richtig verstanden habe, nach einer Lösung gesucht, die gerade das "Tür
>vor der Nase schließen" vermeidet.

Naja, er schrieb "... ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen". Da
dachte ich, so lange der Hausierer körperlich unverletzt bleibt, ist der
Höflichkeit Genüge getan ;)

Bye

woffi

--
... die Sonne schien nie, es regnete den ganzen Tag, und wenn du nach 27
Stunden Arbeit den Berg wieder heraufkamst, gab dir deine Mutter ein Stück
grünes Gift und dein Vater schlug dich tot. Am nächsten Morgen hieß es dann
wieder um halb drei aufstehen und den Berg rauf in die Fabrik. (mawa, drmm)

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 23, 2008, 5:20:46 PM1/23/08
to
Florian Diesch (Wed, 23 Jan 2008 21:31:27 +0100):

> Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
>
>> Hans-Georg Bickel (Tue, 22 Jan 2008 21:54:46 +0100):
>>
>>> Johannes Roehl <parr...@web.de> wrote:
>>>
>>>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>>>> glimpflich loszuwerden
>>>
>>> "Es tut mir leid. Ich habe kein Interesse. Guten Tag!"
>>
>> Viel zu viele Worte!
>>
>>>> ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>>>
>>> Tür leise schließen.
>>
>> Das reicht.
>
> Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.

Ja. Wo ist das Problem?

Ungebetener Besuch ist ebenso unhöflich.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Es gibt zwei Arten guter Menschen: Die Toten und die Ungeborenen.
(Chinesisches Sprichwort)

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 23, 2008, 5:47:35 PM1/23/08
to
Florian Diesch wrote:

>Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
>
>> Hans-Georg Bickel (Tue, 22 Jan 2008 21:54:46 +0100):
>>
>>> Johannes Roehl <parr...@web.de> wrote:
>>>
>>>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen
>>>> glimpflich loszuwerden
>>>
>>> "Es tut mir leid. Ich habe kein Interesse. Guten Tag!"
>>
>> Viel zu viele Worte!
>>
>>>> ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>>>
>>> Tür leise schließen.
>>
>> Das reicht.
>
>Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.

Wer hat denn angefangen?

Bye

woffi

--
What if your mother really IS right..... about everything?

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Eva Kornmann

unread,
Jan 24, 2008, 3:13:33 AM1/24/08
to
Johannes Roehl schrieb:

>Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?

Wie wird man Sternsinger los, ohne saugrob zu werden?

Grüße
Eva

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 4:12:57 AM1/24/08
to
Thomas Grüske (Thu, 24 Jan 2008 09:02:15 +0100):

> Wolfgang Krietsch wrote:
>>> Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.
>>
>> Wer hat denn angefangen?
>

> "Der hat aber angefangen!" ist zunmindest hierzugroup *keine*
> Begründung für eigene Unhöflichkeiten. Ganz im Gegenteil sprechen wir
> hier u.a. darüber, wie man auch unter Stress die Contenance bewahrt.

Den Stress vermeidet man doch schon im Ansatz, wenn man die Tür still
und stumm ganz ruhig wieder schließt.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Wenn ein Angriff aus der Vergangenheit kommt, könnte er in allen
Zukünften dieser Vergangenheit stattfinden. (Normarz, 17.8.2002)

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 4:12:58 AM1/24/08
to
Eva Kornmann (Thu, 24 Jan 2008 09:13:33 +0100):

> Johannes Roehl schrieb:
>
>> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
>
> Wie wird man Sternsinger los, ohne saugrob zu werden?

Wie wird man "Süßes oder saures"-plärrende Kinder wieder los, ohne
saugrob zu werden?


Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 4:12:57 AM1/24/08
to
Thomas Grüske (Thu, 24 Jan 2008 09:02:15 +0100):

>>> Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.
>>
>> Ja. Wo ist das Problem?
>>
>> Ungebetener Besuch ist ebenso unhöflich.
>

> Ist er, ganz ohne Frage. Allerdings ist zumindest in dieser Gruppe das
> Thema, sich gerade *nicht* einfach ebenfalls unhöflich zu benehmen.

Vielleicht ist es noch am höflichsten, die Tür stumm wieder zu
schließen. Ich kann mir sehr viel unhöflichere Reaktionen vorstellen.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Daniela Nicklas

unread,
Jan 24, 2008, 4:20:26 AM1/24/08
to

Am 24.1.2008 schrieb Thomas Grüske:

> Wolfgang Krietsch wrote:
>>> Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.
>>
>> Wer hat denn angefangen?
>

> "Der hat aber angefangen!" ist zunmindest hierzugroup *keine*
> Begründung für eigene Unhöflichkeiten. Ganz im Gegenteil sprechen wir
> hier u.a. darüber, wie man auch unter Stress die Contenance bewahrt.

Überhaupt ist es oft eine sehr gewinnbringende Strategie (Gewinn im
Sinne von: weniger Stress für alle Seiten), unhöflichen Leuten
besonders höflich gegenüber zu treten.

Gerade passiert: ich sitze an der Bushaltestelle. Ein dicker Wagen mit
Stern hält dort, und lässt den Motor laufen. Nach kurzer Zeit ist
klar, dass er auf jemanden wartet und nicht gleich weiterfahren wird.
Ich denke mir, dass er dazu auch gut den Motor ausmachen könnte.
Schließlich sitze ich ja direkt hinter seinem Auspuff.

Ich stehe auf, mache mit den Hand das Zeichen für den Zündschlüssel.
Der Fahrer sieht nicht so aus, als hätte er mich verstanden, und
schaut mit einem "was will die denn"-Blick zurück. Ich wiederhole das
Zeichen. Er lässt die Seitenscheibe herunter. Und ich sage:
"Entschuldigen Sie, könnten Sie villeicht den Motor ausmachen, wenn
sie hier neben mir an der Haltestelle warten? Das wäre sehr
freundlich, vielen Dank."
Und während ich spreche, sehe ich, wie ihm der Wind aus den Segeln
genommen wird. Er hätte gerne blöd zurückgeblafft, aber das geht nun
nicht. Also nickt er nur und macht den Motor aus.
Für eine verbale Reaktion von ihm hat's dann nicht gereicht, aber das
war mir auch nicht wichtig. Ich will ja nur in Ruhe an der Haltestelle
lesen.

Funktioniert oft auch gut bei Jugendlichen in der S-Bahn, die ihre
Kopfhörer zu laut haben oder Klingeltöne ausprobieren. Ich sieze sie
grundsätzlich, bin sehr freundlich, mache eine Ich-Aussage ("ich würde
gerne lesen"), und deute in keinster Weise einen Tadel an. Damit
rechnen die wenigsten, dass sie jemand ernst nimmt. Wenn man sie als
Erwachsene behandelt, benehmen sie sich auf einmal auch so.


Viele Grüße,

Daniela

Christian Jesserer

unread,
Jan 24, 2008, 4:48:43 AM1/24/08
to
Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> schrieb:

>Ungebetener Besuch ist ebenso unhöflich.

Ich möchte dieses Thema gerne aufgreifen.

Wie ist denn das mit unangekündigtem Besuch? Ich habe den Eindruck,
dass es da starke Unterschiede zwichen dem städtischen und dem
ländlichen Raum gibt.

Als Stadtbewohner (Wien) empfinde ich jeden unangekündigten Besuch als
unhöflich und würde auch bei nächsten Bekannten oder Verwandten nie
vor der Tür stehen, ohne vorher angerufen zu haben. Und empfinde es
auch als unangenehm, wenn Andere das bei mir tun. (Von Notfällen
einmal abgesehen.)

Im ländlichen Umfeld ist der Usus, soweit ich das beobachten konnte,
anders, da ist es durchaus üblich, einfach vorbei zu kommen, zumindest
kleinere Besuche unangekündigt zu machen.

Wie sind Eure Erfahrungen?

Grüße
Christian

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 24, 2008, 4:49:44 AM1/24/08
to
Am Thu, 24 Jan 2008 10:20:26 +0100 schrieb Daniela Nicklas:

> Funktioniert oft auch gut bei Jugendlichen in der S-Bahn, die ihre
> Kopfhörer zu laut haben oder Klingeltöne ausprobieren.

In einer anderen Gruppe kam dazu mal der gutgemeinte Tip, das eigene Handy
rauszuholen und selbst irgendwelche schrecklichen Sachen laut abzuspielen
(ich glaube "Pur" wurde genannt).
Ist zwar kindisch, aber sicher unterhaltsam ;-)

SCNR,

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 24, 2008, 4:51:49 AM1/24/08
to
Am Wed, 23 Jan 2008 20:28:37 +0100 schrieb Martina Diel:

> * Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com>:
>
>> Am Tue, 22 Jan 2008 21:28:08 +0100 schrieb Johannes Roehl:
>
>>> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
>
>> "Nein danke".
>
>> Dann evtl. noch einen Halbsatz auf das bezogen, was derjenige anbietet:
>> "Ich brauche nun wirklich nicht *noch* ein Zeitungsabo" oder auch "Schön,
>> daß sie fürs Rote Kreuz werben, ich bin aber schon lange Mitglied beim ASB
>> und das reicht denn auch".
>
> ...und schon bist du wieder in eine Diskussion verwickelt.

Ja, manche meinen dann "Ich kenne Leute, die sind Mitglied in 4 HiOrgs".
Die geben sich dann aber immer mit einem "Ja, ich aber nicht." zufrieden,
dann ist Ende der Diskussion.

Grüße,

Frank

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Lothar Frings

unread,
Jan 24, 2008, 5:06:26 AM1/24/08
to
Daniela Nicklas tat kund:

> Gerade passiert: ich sitze an der Bushaltestelle. Ein dicker Wagen mit
> Stern hält dort, und lässt den Motor laufen.

Klar, der Bus.

> Nach kurzer Zeit ist
> klar, dass er auf jemanden wartet und nicht gleich weiterfahren wird.
> Ich denke mir, dass er dazu auch gut den Motor ausmachen könnte.
> Schließlich sitze ich ja direkt hinter seinem Auspuff.

Ach so.

>
> Ich stehe auf, mache mit den Hand das Zeichen für den Zündschlüssel.
> Der Fahrer sieht nicht so aus, als hätte er mich verstanden, und
> schaut mit einem "was will die denn"-Blick zurück.

Er könnte auch wie ich der Bruderschaft der mit
schlechtem Personengedächtnis Geschlagenen
angehören. Dann bedeutet der Blick "Wer ist das?
Kenn ich die?"

> Ich wiederhole das
> Zeichen. Er lässt die Seitenscheibe herunter. Und ich sage:
> "Entschuldigen Sie, könnten Sie villeicht den Motor ausmachen, wenn
> sie hier neben mir an der Haltestelle warten? Das wäre sehr
> freundlich, vielen Dank."
> Und während ich spreche, sehe ich, wie ihm der Wind aus den Segeln
> genommen wird. Er hätte gerne blöd zurückgeblafft, aber das geht nun
> nicht.

Wieso geht das nicht?

> Also nickt er nur und macht den Motor aus.

Verstehe ich nicht.

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Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 5:36:50 AM1/24/08
to
Frank Hucklenbroich (Thu, 24 Jan 2008 10:49:44 +0100):

So man denn selber ein so ausgestattetes Handy hat, das man zu allem
Überfluß auch mit schrecklichen Sachen geladen hat.

Es gibt tatsächlich Leute, die mit ihrem Taschentelefon nicht mehr als
telefonieren möchten.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Die gewoehnlichen Menschen haben nichts als Ohnmacht. Sie werden
gesteuert und steuern selbst nichts. (Normarz, das.Vau, 11.2.2002)

Peter Bruells

unread,
Jan 24, 2008, 6:09:32 AM1/24/08
to
Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> writes:

> Frank Hucklenbroich (Thu, 24 Jan 2008 10:49:44 +0100):
>

>> In einer anderen Gruppe kam dazu mal der gutgemeinte Tip, das eigene Handy
>> rauszuholen und selbst irgendwelche schrecklichen Sachen laut abzuspielen
>

> So man denn selber ein so ausgestattetes Handy hat, das man zu allem
> Überfluß auch mit schrecklichen Sachen geladen hat.
>
> Es gibt tatsächlich Leute, die mit ihrem Taschentelefon nicht mehr als
> telefonieren möchten.


Ja, aber auch dabei kommt oft schreckliche Sachen laut raus.

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Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 6:44:32 AM1/24/08
to
Hans-Georg Bickel (Thu, 24 Jan 2008 12:21:21 +0100):

>> Wie wird man "Süßes oder saures"-plärrende Kinder wieder los, ohne
>> saugrob zu werden?
>

> Indem man am Abend des 31. Oktober auf Klingeln an der Tür nicht
> reagiert. Oder wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß gerade
> dann erwünschter unangekündigter Besuch kommt? Eben.

Done.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Wayne interessiert's: http://www.wayne-interessierts.net/

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 6:44:32 AM1/24/08
to
Peter Bruells (Thu, 24 Jan 2008 12:09:32 +0100):

<sehr laut reingesprochen>"Hör mal, ich bin hier gerade in der Bahn
und da lassen so ein paar jungen Deppen allen möglichen Blödsinn aus
ihren elektronischen Gebetsmühlen plärren. Willste mal hören?"</sehr>


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Walter P. Zaehl

unread,
Jan 24, 2008, 7:17:45 AM1/24/08
to
Hans-Georg Bickel wrote:
> Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
>
>> Eva Kornmann (Thu, 24 Jan 2008 09:13:33 +0100):
>>> Wie wird man Sternsinger los, ohne saugrob zu werden?
>
> Hierzustadt kommen die Sternsinger nur zu Gemeindeangehörigen.
> Wenn man den Brauch partout nicht mitmachen will, dann sollte ein
> einmaliger Anruf dort reichen.

>
>> Wie wird man "Süßes oder saures"-plärrende Kinder wieder los, ohne
>> saugrob zu werden?
>
> Indem man am Abend des 31. Oktober auf Klingeln an der Tür nicht
> reagiert. Oder wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß gerade
> dann erwünschter unangekündigter Besuch kommt? Eben.
>

Es empfiehlt sich dann aber erfahrungsgemäß, kurz nach dem Klingeln
zur Kontrolle die Türe zu öffnen - vielleicht erwischt man die Blagen
noch, bevor sie um die Ecke verschwunden sind.

Sonst muss man selbst den Senf (hoffentlich!) von der Klinke oder
die Eier von der Hauswand putzen ...

///Walter

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Daniela Nicklas

unread,
Jan 24, 2008, 8:21:14 AM1/24/08
to

Am 24.1.2008 schrieb Lothar Frings:

> Daniela Nicklas tat kund:
>
>> Gerade passiert: ich sitze an der Bushaltestelle. Ein dicker Wagen mit
>> Stern hält dort, und lässt den Motor laufen.
>
> Klar, der Bus.

Wenn es der Bus gewesen wäre, hätte ich "Bus" geschrieben.

>> Ich stehe auf, mache mit den Hand das Zeichen für den Zündschlüssel.
>> Der Fahrer sieht nicht so aus, als hätte er mich verstanden, und
>> schaut mit einem "was will die denn"-Blick zurück.
>
> Er könnte auch wie ich der Bruderschaft der mit
> schlechtem Personengedächtnis Geschlagenen
> angehören. Dann bedeutet der Blick "Wer ist das?
> Kenn ich die?"

Auch möglich. Allerdings erschien er mir dazu etwas zu unfreundlich.
Aber da ich die Person nicht kenne, gibt es natürlich viele
Deutungsmöglichkeiten.

>> Und während ich spreche, sehe ich, wie ihm der Wind aus den Segeln
>> genommen wird. Er hätte gerne blöd zurückgeblafft, aber das geht nun
>> nicht.
>
> Wieso geht das nicht?

Weil es sehr unpassend gewesen wäre. Durch meinen freundlichen,
höflichen Tonfall wurde eine Kommunikationsbasis geschaffen, die er
massiv gebrochen hätte. Es ist einfacher, zurückzublaffen, wenn man
angeblafft wird.

>> Also nickt er nur und macht den Motor aus.
>
> Verstehe ich nicht.

Eine höfliche Reaktion wäre vermutlich ein zu großer Wechsel gewesen
zu dem, was er ursprünglich wollte.


Gruesse, Daniela

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 24, 2008, 8:56:06 AM1/24/08
to
Am Thu, 24 Jan 2008 12:53:48 +0000 (UTC) schrieb E. Braun:

> On 2008-01-24, Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
>
> [laute Musikhandys im ÖPNV]


>> <sehr laut reingesprochen>"Hör mal, ich bin hier gerade in der Bahn
>> und da lassen so ein paar jungen Deppen allen möglichen Blödsinn aus
>> ihren elektronischen Gebetsmühlen plärren. Willste mal hören?"</sehr>
>

> Dann paß aber leiber auf, daß Dich niemand für einen spießigen Rentner hält.

Die haben aber kein Handy (naja, vielleicht "Katharina das Große"), sondern
einen Gehstock, mit dem sie wedeln. Da hieße der Text dann "Ich geh gleich
zum Fahrer und der ruft die Polizei", gefolgt von einem gemurmelten "Damals
beim ... hätten wir uns das nicht erlaubt".

Grüße,

Frank (an Stelle der ... darf man wahlweise den Namen eines Österreichers
eintragen, den ich aufgrund von Goodwin hier nicht nennen darf, oder im
Falle von Zoni-Rentnern kann da auch gerne ein Ulbricht oder Honecker
eingesetzt werden)

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 8:58:46 AM1/24/08
to
E. Braun (Thu, 24 Jan 2008 12:53:48 +0000 (UTC)):

> [laute Musikhandys im ÖPNV]


>> <sehr laut reingesprochen>"Hör mal, ich bin hier gerade in der Bahn
>> und da lassen so ein paar jungen Deppen allen möglichen Blödsinn aus
>> ihren elektronischen Gebetsmühlen plärren. Willste mal hören?"</sehr>
>

> Dann paß aber leiber auf, daß Dich niemand für einen spießigen Rentner hält.

Ich bin schon spießig genug, daß ich im Nutznetz einen vollständigen
Namen lesen will.

Aber man kann sich ja dem Sprachgebrauch der jungen Generation
anpassen und was von "voll phätten Saundz" anpreisen.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche.

Andrea 'Princess' Wardzichowski

unread,
Jan 24, 2008, 9:47:18 AM1/24/08
to
Christian Jesserer <jessi.n...@gmx.at> wrote:
> Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> schrieb:

> >Ungebetener Besuch ist ebenso unhöflich.

> Ich möchte dieses Thema gerne aufgreifen.

> Wie ist denn das mit unangekündigtem Besuch? Ich habe den Eindruck,
> dass es da starke Unterschiede zwichen dem städtischen und dem
> ländlichen Raum gibt.

Und zwischen dem europäischen und dem "orientalischen".

> Als Stadtbewohner (Wien) empfinde ich jeden unangekündigten Besuch als
> unhöflich und würde auch bei nächsten Bekannten oder Verwandten nie
> vor der Tür stehen, ohne vorher angerufen zu haben. Und empfinde es
> auch als unangenehm, wenn Andere das bei mir tun. (Von Notfällen
> einmal abgesehen.)

> Im ländlichen Umfeld ist der Usus, soweit ich das beobachten konnte,
> anders, da ist es durchaus üblich, einfach vorbei zu kommen, zumindest
> kleinere Besuche unangekündigt zu machen.

> Wie sind Eure Erfahrungen?

Ebenso, ich führe das aber auch darauf zurück, daß sich in der Stadt
niemand auf den Weg macht, der eine Stunde dauern kann, wenn er nicht
weiß, daß der zu Besuchende auch daist und Zeit hat.

Wenn die Wege kurz sind, geht man eher "grad mal schnell" vorbei.

Zum "orientalischen": dort ist es nach meinen Informationen total
üblich, dauernd und unangekündigt vorbeizukommen. Allerdings ist dort
aufgrund der unterschiedlichen Familienstrukturen immer jemand
anzutreffen und in Wüstennähe ist die Gastfreundschaft eh heilig.

Ich komme darauf, weil ich hörte, wie komisch die Menschen dort wiederum
unser Verhalten finden: "Stimmt das wirklich, daß man sich bei Euch
*ZWEI WOCHEN* vorher per Telefon ankündigen muß, wenn man nur jemanden
*besuchen* will???" ;-)
Aber ich schweife ab.


Grüße,
Princess

--
------------------ Andrea 'Princess' Wardzichowski ---------------------
--- Princess@IRC -- prin...@bofh.de -- http://www.querulantin.de/ -----
----- "Du kannst nichts dafür, daß die Welt ist, wie sie ist, ----------
----- Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt" ---- (Die Ärzte) ----

Andrea 'Princess' Wardzichowski

unread,
Jan 24, 2008, 9:52:02 AM1/24/08
to
Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
> Eva Kornmann (Thu, 24 Jan 2008 09:13:33 +0100):

> > Johannes Roehl schrieb:
> >
> >> Wie wird man Hausierer los, ohne saugrob zu werden?
> >
> > Wie wird man Sternsinger los, ohne saugrob zu werden?

> Wie wird man "Süßes oder saures"-plärrende Kinder wieder los, ohne
> saugrob zu werden?

Man gibt ihnen Chili-Gummibären. Die kommen bestimmt nie wieder.

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 24, 2008, 11:15:48 AM1/24/08
to
Andrea 'Princess' Wardzichowski (Thu, 24 Jan 2008 14:52:02 +0000
(UTC)):

>> Wie wird man "Süßes oder saures"-plärrende Kinder wieder los, ohne
>> saugrob zu werden?
>
> Man gibt ihnen Chili-Gummibären. Die kommen bestimmt nie wieder.

Du bist *ganz* sicher, daß sich das bei denen wirklich herumspricht?


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Nachprüfung ist nicht notwendig - Vertrauen ist alles!

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Dirk Schneider

unread,
Jan 24, 2008, 11:50:53 AM1/24/08
to
Christian Jesserer schrieb am 24.01.2008 10:48:

> Wie ist denn das mit unangekündigtem Besuch? Ich habe den Eindruck,
> dass es da starke Unterschiede zwichen dem städtischen und dem
> ländlichen Raum gibt.

Ich würde da keinen großen Unterschied sehen, bei mir hängt es ganz
einfach von der Person ab. Es gibt welche, die können jederzeit
unangekündigt bei mir vorbeikommen, das sind aber dann welche, die ich
auch ohne Probleme wegschicken kann, wenn es grad wirklich nicht passt.

Gruß Dirk.

--
Autobahn geht gar nicht!

Joerg Digmayer

unread,
Jan 24, 2008, 2:32:40 PM1/24/08
to
Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> schrieb in
de.alt.soc.knigge:

>Kann man machen, das spart aber Zeit für die Agenten an der Strippe
>und die können umso schneller den Nächsten nerven. Man kann das am
>Telefon also auch unterhaltsam gestalten:
>
>Erste Frage, man muss dazu den Leuten in der Regel ins Wort fallen:
>"Woher haben Sie meine Telefonnummer?"
>Da beenden 30% schon das Gespräch.

[...]

Ein amüsanter Leitfaden für solche Gespräche findet sich u.a. unter:

<http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.pdf>

Grüße,
Jörg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"

Renata Kussack

unread,
Jan 24, 2008, 3:13:13 PM1/24/08
to
Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:

> Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.

Es ist angemessen, wie schon Peter bemerkte. Im übrigen besteht kein
Rechtsanspruch darauf, daß ich erkläre, wieso ich meine Wohnungstüre
jetzt schließe.

Am effektivsten ist eigentlich die schwäbische Methode, die Tür einen
Spalt zu öffnen und "Mir kauftet nix!" hinauszutrompeten. <klapp>, Tür
wieder zu.

Gruß
Renata
--
Wozu schwierig sein, wenn man mit ein wenig Mühe
komplett unmöglich sein kann?

Renata Kussack

unread,
Jan 24, 2008, 3:50:32 PM1/24/08
to
Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> wrote:

> (an Stelle der ... darf man wahlweise den Namen eines Österreichers
> eintragen, den ich aufgrund von Goodwin hier nicht nennen darf,

Wie wäre es künftighin mit "Er, dessen Name nicht genannt werden darf"
oder gleich "You-know-who"?`

SCNR,
Ren@.ta

Renata Kussack

unread,
Jan 24, 2008, 3:50:33 PM1/24/08
to
Eva Kornmann <eva.ko...@gmx.de> wrote:

> Wie wird man Sternsinger los, ohne saugrob zu werden?

Wahrscheinlich mit denselben Strategien, die für Jehovas Zeugen
entwickelt wurden, etwa "Kommt rein, hier findet grade eine kleine
Teufelsanbetung statt!"

Hierzukirch muß man sich aber eigens vorher in eine Liste eintragen,
damit sie überhaupt kommen.

Gruß
Renata

Reinhard Greulich

unread,
Jan 24, 2008, 3:49:01 PM1/24/08
to
Joerg Digmayer schrieb am Thu, 24 Jan 2008 20:32:40 +0100:

> Ein amüsanter Leitfaden für solche Gespräche findet sich u.a. unter:
>
> <http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.pdf>

Nett, lege ich an mein Telefon. Die Niederländer sind allerdings auch
wirklich gebeutelt von den Telemarketing-Anrufen. Da gelten andere
Gesetze, die Kaltakquise per Telefon erlauben und es klingelt zwischen
7 und 23 Uhr an 7 Tagen in der Woche.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.

Message has been deleted

Reinhard Greulich

unread,
Jan 24, 2008, 4:49:08 PM1/24/08
to
Hans-Georg Bickel schrieb am Thu, 24 Jan 2008 22:10:49 +0100:

> Angeblich haben sich danach alle ebenso höflich aber mit Grausen
> abgewandt. Allerdings habe ich den Grund dafür vergessen.

Da könnten manche auch erst richtig ehrgeizig werden, eigentlich
müssen sie ja davon ausgehen, dass sie die Leute woanders abwerben
müssen. Aber vielleicht waren es ja auch Missionare der Kirche Jesu
Christi der Heiligen der Letzten Tage (aka Mormonen), die sind
eigentlich gehalten, sich nicht aufzudrängen.

Dirk Schneider

unread,
Jan 24, 2008, 4:47:03 PM1/24/08
to
Reinhard Greulich schrieb am 24.01.2008 21:49:

> Nett, lege ich an mein Telefon. Die Niederländer sind allerdings auch
> wirklich gebeutelt von den Telemarketing-Anrufen. Da gelten andere
> Gesetze, die Kaltakquise per Telefon erlauben und es klingelt zwischen
> 7 und 23 Uhr an 7 Tagen in der Woche.

Ach du chaise, noch mehr als bei uns?

Reinhard Greulich

unread,
Jan 24, 2008, 4:53:34 PM1/24/08
to
Dirk Schneider schrieb am Thu, 24 Jan 2008 22:47:03 +0100:

> Ach du chaise, noch mehr als bei uns?

Da liegen noch Welten dazwischen, dafür gehen die Niederländer recht
gelassen damit um. Es gibt Telemarketing-Lobbyisten, die uns damit im
Rahmen der europäischen Harmonisierung gern auch beglücken wollen mit
der Begründung, dort schadet es ja auch nicht.

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 24, 2008, 4:59:16 PM1/24/08
to
Christian Jesserer wrote:

>
>Wie sind Eure Erfahrungen?

Ebenso. Wobei es natürlich auch stark davon abhängt, wer wen besucht und
wie das Verhältnis zueinander ist.

Bye

woffi

--
Every man is a damn fool for at least five
minutes every day; wisdom consists in not
exceeding the limit.
- Elbert Hubbard (1856-1915)

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 24, 2008, 5:48:46 PM1/24/08
to
Reinhard Greulich wrote:

>Da gelten andere
>Gesetze, die Kaltakquise per Telefon erlauben und es klingelt zwischen
>7 und 23 Uhr an 7 Tagen in der Woche.

Sind solche Cold-Calls hier eigentlich nur gegenüberf Privatpersonen
verboten oder auch im B2B-Bereich?

Bye

woffi

--
Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der
Schrecken in die Glieder.
- Heraklit

Message has been deleted

Ulrich Diez

unread,
Jan 24, 2008, 7:09:28 PM1/24/08
to
Renata Kussack schrieb:

> Am effektivsten ist eigentlich die schw�bische Methode, die T�r einen
> Spalt zu �ffnen und "Mir kauftet nix!" hinauszutrompeten. <klapp>, T�r
> wieder zu.

"kauftet" - welche schw�bische Verbform ist das?

Man weiss am Anfang noch nicht, ob da einer bloss
Spenden sammeln oder tats�chlich was verkaufen will.

Und das will man auch nicht wissen, denn wenn die
T�r wegen dem unn�tzen Gespr�ch so lange offensteht,
kommt die K�lte nach innen, was die Heizkosten erh�ht.

Der in dieser Situation auf jeden Fall passende Spruch
lautet also:
"Mir g�bbad nix!" (Zu hochdeutsch: "Wir geben nichts!")

Oder noch besser: T�r ganz zulassen und rausbr�llen:
"Gang nom zom Nochbr! Bei ons isch koinr do."
(Zu hochdeutsch: "Geh hin�ber zum Nachbarn! Bei
uns ist niemand da.")

Ulrich (Vollblut-Schwabe, nicht "reingeschmeckt")

Florian Diesch

unread,
Jan 23, 2008, 6:10:50 PM1/23/08
to
spam.f...@buerotiger.de (Peter Lemken) wrote:

> Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:
>> spam.f...@buerotiger.de (Peter Lemken) wrote:
>>
>>> Roland Michl <rolan...@mydiax.ch> wrote:
>>>
>>>> Wie steht es denn mit einem h�flichen aber definitiven "Nein, vielen Dank,
>>>> ich habe daran kein interesse."
>>>> Dann kannst Du die Wohnungst�re schliessen. Sollte die Person versuchen, den
>>>> Fu� in die T�re zu schieben
>>>
>>> Sollte das jemand versuchen, ohne einen g�ltigen Durchsuchungsbefehl zu
>>> haben, d�rfte er sich schnell nach Zehimplantaten umsehen.
>>
>> Du hast eine merkw�rdige Auffassung von H�flichkeit.
>
> Nein, derjenige, der meint, das h�fliche Schlie�en meiner T�r blockieren zu
> m�ssen, dringt unaufgefordert und gewaltsam in meinen Wohnraum ein und
> begeht damit N�tigung. Und darauf gibt es keine h�fliche Antwort, sondern
> eine angemessene Reaktion.

Die m�glicherweise folgende Anklage wegen K�rperverletzung wird dich
sicher ganz erheblich mehr Zeit, und m�glicherweise auch mehr Geld
kosten, als der Hausierer es je gekonnt h�tte.

> Ich glaube eher, Du hast eine merkw�rdige Auffassung von dem, was sich
> geh�rt und was nicht.

Sie unterscheidet sich zumindest fundamental von deiner.


Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/>
-----------------------------------------------------------------------
** Hi! I'm a signature virus! Copy me into your signature, please! **
-----------------------------------------------------------------------

Florian Diesch

unread,
Jan 24, 2008, 9:57:38 PM1/24/08
to
Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:

> Florian Diesch (Wed, 23 Jan 2008 21:31:27 +0100):
>
>> Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
>>
>>> Hans-Georg Bickel (Tue, 22 Jan 2008 21:54:46 +0100):
>>>
>>>> Johannes Roehl <parr...@web.de> wrote:
>>>>
>>>>> Aber es mu� doch irgendeine M�glichkeit geben, sie einigerma�en
>>>>> glimpflich loszuwerden
>>>>
>>>> "Es tut mir leid. Ich habe kein Interesse. Guten Tag!"
>>>
>>> Viel zu viele Worte!
>>>
>>>>> ohne Ihnen die T�r in die Fresse zu knallen.
>>>>
>>>> T�r leise schlie�en.
>>>
>>> Das reicht.
>>
>> Ohne weitere Erkl�rung ist das unh�flich.
>
> Ja. Wo ist das Problem?

Es geht hier in der Gruppe um H�flichkeit.

> Ungebetener Besuch ist ebenso unh�flich.

Das macht eine unh�fliche Reaktion nicht weniger unh�flich. IMHO ist es
ein wesentliches Kennzeichen von H�flichkeit, dass man auch unh�flichen
Personen gegen�ber h�flich bleibt.
Wobei es nat�rlich auch Situationen gibt, in denen es angebracht sein
kann, unh�flich zu sein.

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Robin Koch

unread,
Jan 24, 2008, 9:06:54 PM1/24/08
to
Ulrich Diez schrieb:

>> Aus 1), 2) und 3) folgt, dass z*z+1*z+2 durch 2 und durch 3 teilbar ist.
>
> Da Punkt vor Strich gilt, sollte man seiner Phantasie wenigstens
> das Klammersetzen nicht versagen.

Herzlichen Glückwunsch! Das war natürlich *hust* nur ein Test! Sie haben
bestanden und gewinnen dadurch mind. zwei Abonnement unser^WIhrer Wahl.
Wir schicken noch diese Woche einen Vertreter mit einer Auswahl an
Unterlagen.

--
Robin Koch

Ein Tropfen Glück ist mehr als ein Fass Geist.
(Diogenes)

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Reinhard Greulich

unread,
Jan 25, 2008, 1:58:13 AM1/25/08
to
Wolfgang Krietsch schrieb am Thu, 24 Jan 2008 23:48:46 +0100:

> Sind solche Cold-Calls hier eigentlich nur gegenüberf Privatpersonen
> verboten oder auch im B2B-Bereich?

Im B2B ist es erlaubt. Was den Schutz der Privatsphäre angeht, scheren
sich bekanntlich die "harten" Telemarketingunternehmen sowieso nicht
um das UWG und für den gemeinnützigen Sektor (und Parteien) ist es
auch nicht verboten, weil diese Unternehmen als "nicht im Wettbewerb
stehend" angesehen werden und folglich auch keinen unlauteren
Wettbewerb machen können. Die wollen aber auch keine verärgerten
Kunden und unterlassen das daher in der Regel trotzdem.

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 25, 2008, 2:07:10 AM1/25/08
to
Florian Diesch (Fri, 25 Jan 2008 03:57:38 +0100):

> Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
>
>> Florian Diesch (Wed, 23 Jan 2008 21:31:27 +0100):
>>
>>> Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:
>>>
>>>> Hans-Georg Bickel (Tue, 22 Jan 2008 21:54:46 +0100):
>>>>
>>>>> Johannes Roehl <parr...@web.de> wrote:
>>>>>

>>>>>> Aber es muß doch irgendeine Möglichkeit geben, sie einigermaßen


>>>>>> glimpflich loszuwerden
>>>>>
>>>>> "Es tut mir leid. Ich habe kein Interesse. Guten Tag!"
>>>>
>>>> Viel zu viele Worte!
>>>>

>>>>>> ohne Ihnen die Tür in die Fresse zu knallen.
>>>>>
>>>>> Tür leise schließen.
>>>>
>>>> Das reicht.


>>>
>>> Ohne weitere Erklärung ist das unhöflich.
>>

>> Ja. Wo ist das Problem?
>

> Es geht hier in der Gruppe um Höflichkeit.

Wie ich schon schrob: Das stille und ruhige Schließen der Tür ist die
höflichste Reaktion. Man ist dem Klinkenputzer zu keiner Rechenschaft
verpflichtet und gibt ihm ein eindeutiges Zeichen, daß sein Angebot
unerwünscht ist.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de

Was schön ist für mich, ist auch schön für detebe.

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Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 25, 2008, 4:41:21 AM1/25/08
to
Am Thu, 24 Jan 2008 21:50:32 +0100 schrieb Renata Kussack:

> Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>> (an Stelle der ... darf man wahlweise den Namen eines Österreichers
>> eintragen, den ich aufgrund von Goodwin hier nicht nennen darf,
>
> Wie wäre es künftighin mit "Er, dessen Name nicht genannt werden darf"
> oder gleich "You-know-who"?`
>
> SCNR,
> Ren@.ta

Stimmt, ich hätte auch gleich Je**va schreiben können.

Steine und Bärte anyone?

SCNR2,

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 25, 2008, 4:45:16 AM1/25/08
to
Am Fri, 25 Jan 2008 01:09:28 +0100 schrieb Ulrich Diez:

> Der in dieser Situation auf jeden Fall passende Spruch
> lautet also:

> "Mir gäbbad nix!" (Zu hochdeutsch: "Wir geben nichts!")

Der Spruch kommt besonders gut, wenn irgendjemand offizielles (Postbote,
Polizei, Gerichtsvollzieher...) vor der Türe steht ;-)

Und da wir schon beim Thema "Schwaben & unangemeldeter Besuch" sind, hab
ich noch den hier anzubieten (schon älter, aber immer wieder schön):
http://de.youtube.com/watch?v=AQ3MFvXbwrA

SCNR.

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 25, 2008, 4:47:03 AM1/25/08
to
Am Fri, 25 Jan 2008 00:01:33 +0100 schrieb Ulrich Witte:

> Die Zeugen Jehovas führen anscheinend eine Liste der Leute, die
> sie nicht nochmals aufsuchen.

Das tun sie in der Tat. Ein absolut wirkungsvoller Spruch ist auch "Mein
Bruder war mal bei ihnen Mitglied und ist letztes Jahr ausgetreten". Dann
dürfen die angeblich keinen Kontakt mehr aufnehmen (Kontakt mit Aussteigern
und deren Angehörigen ist wohl verboten).

Grüße,

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 25, 2008, 4:50:17 AM1/25/08
to
Am Thu, 24 Jan 2008 17:15:48 +0100 schrieb Dieter Bruegmann:

> Andrea 'Princess' Wardzichowski (Thu, 24 Jan 2008 14:52:02 +0000
> (UTC)):
>
>>> Wie wird man "Süßes oder saures"-plärrende Kinder wieder los, ohne
>>> saugrob zu werden?
>>
>> Man gibt ihnen Chili-Gummibären. Die kommen bestimmt nie wieder.
>
> Du bist *ganz* sicher, daß sich das bei denen wirklich herumspricht?

Wer sagt denn, daß die Kinder das Zeugs überhaupt essen? Die spekulieren
doch eher darauf, daß ihnen jemand in Ermangelung von Süßkram Bargeld
zusteckt.

Da haben wir es hier in Köln gut, nach St.Martin und Halloween kommt
relativ zeitnah der Karneval, da können die Kinder die gesammelten Kamellen
dann gleich wieder unters Volk bringen, so sie denn mit der Schule in einem
Zug mitgehen ;-)

SCNR,

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 25, 2008, 4:53:42 AM1/25/08
to
Am Thu, 24 Jan 2008 22:10:49 +0100 schrieb Hans-Georg Bickel:

> r.kus...@snafu.de (Renata Kussack) wrote:
>
>>Wahrscheinlich mit denselben Strategien, die für Jehovas Zeugen
>>entwickelt wurden, etwa "Kommt rein, hier findet grade eine kleine
>>Teufelsanbetung statt!"
>

> Meine Mutter schwörte da auf den höflich hingeflöteten Satz: "Wir
> sind gläubige Katholiken."


>
> Angeblich haben sich danach alle ebenso höflich aber mit Grausen
> abgewandt. Allerdings habe ich den Grund dafür vergessen.

Ehrlich? Ich kann mich erinnern, daß meine Oma (auch katholisch) seinerzeit
mal so Leute reingelassen hat, die wollten dann mit ihr über die Bibel
diskutieren. Die waren aber wohl im Prinzip harmlos, meine Oma hat ein
nettes Schwätzchen mit denen über Gott und die Welt gehalten und nach einer
Stunde sind sie wieder weg (und kamen auch nicht mehr wieder). Ich weiß
aber nicht mehr was für Leute das jetzt genau waren, ich denke es waren
Mormonen.

Grüße,

Frank

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 25, 2008, 5:00:11 AM1/25/08
to
Am 25 Jan 2008 05:55:19 GMT schrieb Stefan Ram:

> Johannes Roehl <parr...@web.de> writes:
>>wenn ich sie nicht schnell loswerde, aus Mitleid oder einfach,
>
> »Friday night, a man knocked on doors holding a tattoo gun
> and offering his services. [A woman] described the tool
> as homemade, but still agreed to pay for a tattoo.
> So did two other women in her apartment complex. [...]

> http://www.kmbc.com/news/6447791/detail.html

Cool - ein "door-to-door-tatoo-salesman".

Ich stelle mir das gerade in Deutschland vor, wenn der irgendwo im tiefsten
Schwaben bei Oma Maier klingelt und fragt, ob er sie tätowieren soll ;-)

Die haben schon wirklich schräge Jobs in Amiland. Ein Kumpel von mir hat
als Student in den USA neue Mercedesse ausgeliefert (zu irgendwelche Farmen
im mittleren Westen, da war er dann oft zwei oder drei Tage unterwegs). Den
Job hatte er nur bekommen, weil er so einen schönen deutschen Akzent
sprach, das fanden die Kunden dann klasse, daß ihr deutsches Auto von einem
Deutschen angeliefert wurde (die glaubten vermutlich er sei direkt aus
Deutschland angereist). Später hat er dort dann als door-to-door-salesman
Kerzen an Kirchen verkauft.
Aber das mit den Tattoos ist wirklich eine schräge Geschäftsidee.

Grüße,

Frank

Lothar Frings

unread,
Jan 25, 2008, 5:42:31 AM1/25/08
to
Renata Kussack tat kund:

> Frank Hucklenbroich <Hucklenbroic...@aol.com> wrote:
> >  (an Stelle der ... darf man wahlweise den Namen eines Österreichers
> > eintragen, den ich aufgrund von Goodwin hier nicht nennen darf,
>
> Wie wäre es künftighin mit "Er, dessen Name nicht genannt werden darf"
> oder gleich "You-know-who"?`

Hm, "Autokratischer Diktator ohne lesenswerten Familiennamen"
ist ein bißchen sperrig. Müßte man wohl abkürzen.

Message has been deleted

Walter P. Zaehl

unread,
Jan 25, 2008, 6:25:45 AM1/25/08
to

Wir machen's umgekehrt - sammeln die Kamellen im Karneval
und verteilen sie Halloween/St Martin ;-)
///Walter

Peter Lemken

unread,
Jan 25, 2008, 11:03:08 AM1/25/08
to
Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:
> spam.f...@buerotiger.de (Peter Lemken) wrote:
>
>> Florian Diesch <die...@spamfence.net> wrote:
>>> spam.f...@buerotiger.de (Peter Lemken) wrote:
>>>
>>>> Roland Michl <rolan...@mydiax.ch> wrote:
>>>>
>>>>> Wie steht es denn mit einem höflichen aber definitiven "Nein, vielen Dank,
>>>>> ich habe daran kein interesse."
>>>>> Dann kannst Du die Wohnungstüre schliessen. Sollte die Person versuchen, den
>>>>> Fuß in die Türe zu schieben
>>>>
>>>> Sollte das jemand versuchen, ohne einen gültigen Durchsuchungsbefehl zu
>>>> haben, dürfte er sich schnell nach Zehimplantaten umsehen.
>>>
>>> Du hast eine merkwürdige Auffassung von Höflichkeit.
>>
>> Nein, derjenige, der meint, das höfliche Schließen meiner Tür blockieren zu
>> müssen, dringt unaufgefordert und gewaltsam in meinen Wohnraum ein und
>> begeht damit Nötigung. Und darauf gibt es keine höfliche Antwort, sondern
>> eine angemessene Reaktion.
>
> Die möglicherweise folgende Anklage wegen Körperverletzung wird dich
> sicher ganz erheblich mehr Zeit, und möglicherweise auch mehr Geld
> kosten, als der Hausierer es je gekonnt hätte.

http://www.schiedsstellen.de/fileadmin/schiedsamtszeitungsarchiv/1989/Heft11/1989_11_S_164a-166.pdf
http://www.jusline.de/index.php?cpid=f92f99b766343e040d46fcd6b03d3ee8&gb4s=S&lawid=3&paid=123
http://www.uni-konstanz.de/eisele/Dokumente/SS05/BT/Uebersichtsblatt%20Hausfriedensbruch.pdf
http://www.anwaltzentrale.de/rechtsanwalt_fachartikel/fachartikel_detail.php?id=462&Fachgebiet_id=87

>> Ich glaube eher, Du hast eine merkwürdige Auffassung von dem, was sich
>> gehört und was nicht.


>
> Sie unterscheidet sich zumindest fundamental von deiner.

Dann ist Dein Fundament nicht das Strafrecht.

Peter Lemken
0711

--
Nature abhors crude hacks.

Wolfgang Krietsch

unread,
Jan 25, 2008, 11:19:43 AM1/25/08
to
Frank Hucklenbroich wrote:

>Am Fri, 25 Jan 2008 00:01:33 +0100 schrieb Ulrich Witte:
>
>> Die Zeugen Jehovas führen anscheinend eine Liste der Leute, die
>> sie nicht nochmals aufsuchen.
>
>Das tun sie in der Tat. Ein absolut wirkungsvoller Spruch ist auch "Mein
>Bruder war mal bei ihnen Mitglied und ist letztes Jahr ausgetreten".

Ich finde diese ganzen (angeblich) wirkungsvollen Sprüche höchst infantil
und albern. Ein schlichtes "Bitte (besuchen|belästigen) Sie mich nicht
wieder." ist wirkungsvoll, kein "SPruch" und macht präzise klar, was ich
von denen will und halte.

Bye

woffi

--
Top Ten Times in history when saying F**K was appropriate:
5) "You want WHAT on the f**king ceiling?" - Michaelangelo

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