die zuständige Bearbeiterin eines Dienstleisters hat ihre Grußformel nur
in E-Mails und vielleicht nur an meine Frau und mich von "Mit
freundlichen Grüßen" nach "Gruß" umgestellt. Mir klingt das
un-freundlich. Gibt es hier Meinungen dazu?
Mit freundlichen Grüßen ;-)
Anselm
--
Bitte in der Newsgroup antworten.
Es ist eher kurz angebunden und informeller, gleichzeitig auch
vertrauter. Wenn man sich gut genug kennt oder der E-Mail-Austausch
eher den Charakter eines Gepraechs oder Messaging hat, weniger den
eines Briefwechsels, kann das angemessen sein.
--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei
>> die zuständige Bearbeiterin eines Dienstleisters hat ihre
>> Grußformel nur in E-Mails und vielleicht nur an meine Frau und
>> mich von "Mit freundlichen Grüßen" nach "Gruß" umgestellt. Mir
>> klingt das un-freundlich. Gibt es hier Meinungen dazu?
>
> Es ist eher kurz angebunden und informeller, gleichzeitig auch
> vertrauter. Wenn man sich gut genug kennt oder der E-Mail-Austausch
> eher den Charakter eines Gepraechs oder Messaging hat, weniger den
> eines Briefwechsels, kann das angemessen sein.
Danke!
Gruß ;-)
>> die zuständige Bearbeiterin eines Dienstleisters hat ihre Grußformel nur
>> in E-Mails und vielleicht nur an meine Frau und mich von "Mit
>> freundlichen Grüßen" nach "Gruß" umgestellt. Mir klingt das
>> un-freundlich. Gibt es hier Meinungen dazu?
>
> Kunden gegenüber sollte man schon beim
> "mit freundlichen Grüßen" bleiben.
Gefühlsmäßig dachte ich das auch.
> Das "Gruß" passt eher in E-Mails an Leute, bei denen man nicht so
> klar eine "der Kunde ist König"-Position zu respektieren braucht.
> Also an Kollegen, vergleichbare Partner, innerbetriebliche E-Mails,
> andere Vereinsmitglieder, also Leute, mit denen man auf gleicher Augenhöhe
> kommuniziert aber nicht extrem befreundet oder eng verwandt ist.
Die Augenhöhe wäre von der Dienstleister-Seite wohl erwünscht, ist aber
nicht gegeben.
> Und dann gibt es natürlich auch feine, gemeine Variationen.
> Manche Leute, die gegen ihren Willen gezwungen sind, in der gleichen
> Firma ihrem Erzfeind eine E-Mail zu schreiben, dem sie am liebsten
> die Fresse polieren würden, finden bei der qualvollen Entscheidung,
> wie man denn trotz allem eine förmliche Höflichkeit aufrecht
> erhalten könne, eine Lösung in der Grußformel
> "mit durchaus freundlichen Grüßen".
Das merke ich mir ...
> Unangenehmen Behörden gegenüber, die einem das Leben schwer machen und
> versuchen, einen zu vernichten (Strafjustiz, Finanzamt usw.) grüßt man
> nach guter alter Väter Sitte mit "Hochachtungsvoll".
Von hoher Achtung kann da wohl kaum je die Rede sein, eher von Ver-Achtung.
Dank und Gruß,
>> die zuständige Bearbeiterin eines Dienstleisters hat ihre Grußformel nur
>> in E-Mails und vielleicht nur an meine Frau und mich von "Mit
>> freundlichen Grüßen" nach "Gruß" umgestellt. Mir klingt das
>> un-freundlich. Gibt es hier Meinungen dazu?
>
> Wenn ihr euch persönlich kennt und duzt, wäre das m.E. nach ok. Da
> hätte ich auch nichts gegen ein "LG P". Also eher in der Art eines
> elektronischen Zwiegesprächs. Wenn es aber doch eher ein
> Vertrags-verhältnis ist und man sich 'nur' kennt, würde ich diese
> Formel auch als kühl empfinden.
So kommt es bei mir auch an. Ich kann ja mal mit "LG A" zurückgrüßen. :-)
Dank und Gruß,
> die zuständige Bearbeiterin eines Dienstleisters hat ihre Grußformel nur
> in E-Mails und vielleicht nur an meine Frau und mich von "Mit
> freundlichen Grüßen" nach "Gruß" umgestellt. Mir klingt das
> un-freundlich. Gibt es hier Meinungen dazu?
Ich schreibe das unter meine sämtlichen
firmeninternen Mails. Bisher hat noch keiner
daran Anstoß genommen. Bei Mails an Kunden
oder privaten Mails an Firmen o. dgl.
schreibe ich "Freundliche Grüße", weil
mir da "Gruß" zu flapsig vorkommt.
> Unangenehmen Behörden gegenüber, die einem das Leben schwer machen und
> versuchen, einen zu vernichten (Strafjustiz, Finanzamt usw.) grüßt man
> nach guter alter Väter Sitte mit "Hochachtungsvoll".
Steigerung: "mit der Ihnen gebührenden Hochachtung"
--
...und tschuess!
Michael
E-mail: M.Otte...@sailor.ping.de
> Am Thu, 11 Aug 2011 00:51:30 +0200, schrieb Henning Weede:
>
>> Unangenehmen Behörden gegenüber, die einem das Leben schwer machen und
>> versuchen, einen zu vernichten (Strafjustiz, Finanzamt usw.) grüßt man
>> nach guter alter Väter Sitte mit "Hochachtungsvoll".
>
> Steigerung: "mit der Ihnen gebührenden Hochachtung"
Oder "Hochachtungsvoll (bis zum Stehkragen)".
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
0.35-2.15 Erstes: Die Brücke
>> Unangenehmen Beh�rden gegen�ber, die einem das Leben schwer machen und
>> versuchen, einen zu vernichten (Strafjustiz, Finanzamt usw.) gr��t man
>> nach guter alter V�ter Sitte mit "Hochachtungsvoll".
>
> Steigerung: "mit der Ihnen geb�hrenden Hochachtung"
Sehr sch�n. Ich freue mich schon auf den n�chsten Brief, bei dem ich das
anwenden kann ...
Gru�, Anselm