Hans Ludwig Wiegel schrieb:
> Hallo,
>
> ist die Gruppe hier "tot"?
>
> Hier tut sich ja seit Wochen nichts mehr.
Hier tut sich schon was:
Diejenigen, die Fragen stellen, werden beleidigt und es
wird sichergestellt, dass sie nie wieder Lust haben werden,
in dieser Newsgroup etwas zu fragen / etwas beizutragen.
Beispielsweise wollte ich etwas ᅵber Small-Talk-Themen
wissen, die sich als Gesprᅵchsstoff zwischen 17-Jᅵhrigen
und ᅵber-40-Jᅵhrigen eignen. Als Antwort kam nur das
Stichwort "Trollbait".
Beispielsweise wollte ich wissen, bei welchen Gegenstᅵnden
man davon ausgehen kann, dass ein Gentleman sie immer
dabei hat, und wie er sie stilgerecht mit sich fᅵhrt. Leider
habe ich den Fehler gemacht, mitzuteilen, was ich so mit
mir zu fᅵhren pflege. Und einen Tippfehler gemacht. Die
Antworten waren auch nur dummes Gelabere.
Ein offensichtlich ehemaliger Soldat fragt nach, wie es
heutzutage in ᅵffentlichen Bᅵdern zugeht und welche
Verhaltensregeln sich daraus ergeben und prompt wird ihm
etwas ᅵber vom Sprungbrett pinkelnde Leute erzᅵhlt.
Das ganze deutschsprachige Usenet funktioniert inzwischen
so, dass nur noch ein paar Nerds aus technischen Newsgroups,
die nicht mit der Zeit gehen, sich bemᅵhen, Fragen tatsᅵchlich
zu beantworten.
Und nicht nur das Usenet: In Deutschland machen alle
brav dabei mit, einander mᅵglichst dumm zu halten.
Um zum Ausgangspunkt zurᅵckzukommen: Damit ist das
System nicht tot, aber es macht sich fᅵr Leute, die nicht nur
labern, sondern dabei ab und zu auch was wirklich begreifen
wollen, uninteressant. Je nachdem, wie stark das
Interesse der Systemerhalter an unergiebigem Gelabere
bleibt, kann es sein, dass es sich auf diese Weise selbst
umbringt.
Ich kᅵnnte ja damit leben, dass man mich (mehr oder weniger
hᅵflich) kritisiert.
Aber mir nur unscharf den Eindruck vermitteln, dass man aus
irgendeinem Grund gerade Lust hat, mich zu schmᅵhen,
anstatt deutlich zu sagen, was genau einen stᅵrt, ist mir
zu wenig als dass ich mir erhoffen wᅵrde, dabei etwas zu
erfahren, was mich in Bezug auf meine Fragen oder
in Bezug auf das Verstehen dessen, was andere Poster
bewegt, weiterbringt.
Hinrich