> nachdem seit OpenSUSE 10.x fgrun (ein Launcher) nicht mehr in der
> Distribution war und sich auch nicht mehr selber compilieren ließ, habe ich
> FlightGear eine ganze Weile nicht mehr benutzt. Ich hatte keine Lust,
> jedesmal einen Roman eintippen zu müssen, um die Simulation mit ganz
> bestimmten Optionen anzuwerfen. ;^)
Dafür hat man doch Skripte ;-). Ich hab mir da was zusammen gebastelt,
da ich ja in der Hauptsache meine umgebaute Concorde fliege liest das
Skript eine bestimmte Datei ein und ermittelt den Letzten Wert von LAT,
LON, HDG und ALT. Die Daten werden dann als Parameter für das Starten
von FG benutzt zusammen mit Terrasync, aber das wird ja mittlerweile
auch als FG selbst heraus gestartet was ich ziemlich cool finde,
Festival und jo. Auch werden aus einem File von meiner umgebauten Vector
eingelesen und diese wird als Modell an den Platz gesetzt, wo ich sie
als letztes geparkt habe. Die Daten von der Concorde und der Victor und
auch meiner Draken werden von einem Protokoll erzeugt, welches ebenfalls
als Parameter mit FG gestartet wird. Das mache ich aus dem Grund, ich
gebe im Terminal nur "concorde" ein und FG startet meine Concorde genau
an der Stelle wo ich sie beim letzten Flug abgestellt habe. Das macht
was an Realismus finde ich, zumal ja auch, insofern die auf dem gleichen
Flugplatz stehen, die Vector auch zu sehen ist. Die Draken hingegen wird
ja (nein bitte bitte jetzt nicht nach Realismus suchen), wenn sie nicht
benutzt wird in der Concorde verstaut.
Die Skripte für die Draken und die Vector sind genau so. Die Daten der
letzten Position werden gelesen und dort das Flugzeug beim starten von
FG positioniert. Starte ich also die Draken und Concorde und Viktor
stehen auch auf dem FLugplatz werden die auch genau dort angezeigt, wo
ich sie geparkt habe.
Für die in FG installierten Flugzeuge habe ich ein ähnliches Skript. Da
wird aber als Startposition wie normal in FG eine Rollbahn genommen.
Concorde und Vector aber dennoch angezeigt. Davon gibt es Bilder wie ich
mit dem roten Baron über die Concorde fliege zum Beispiel.Hat was.
> Es ist ja nicht so, daß FlightGear die einzige Simulation hier ist, aber
> erstens braucht man icht in Windows zu booten, um sie zu nutzen (OK, das
> können "X-Plane 10" und -mit wine- "IL2-Sturmovik 1946" auch) und zweitens
> finde ich die Möglichkeit, mit Terrasync auf der ganzen Welt zu fliegen,
> genial.
FG ist sicherlich nicht der Einzige und wahrscheinlich auch nicht der
Beste. Aber er ist kostenlos, wird regelmässig erweitert und gepflegt
und die Möglichkeiten eigene Flugzeuge zu entwickeln oder bestehende zu
verändern wie auch das Spiel an sich aus einer anderen Umgebung zu
starten sind genial! Geht man davon aus, dass es Flugschulen gibt, die
genehmigt FG als Simulator einsetzen kann man auch von guter Qualität
sprechen. Die Bronco zum Beispiel ist von einem ehemaligen Piloten
entwickelt oder mitentwickelt worden und zeigt, laut diesem, nahezu
perfekt simulierte Flugeigenschaften.
> Kurz und gut, ich bin auf der Suche nach einem alternativen Launcher auf
>
http://code.google.com/p/fgx/ gestossen. Das Programm ist für Linux nur als
> debian-Paket und als Quellcode verfügbar, für Windows gibt es einen
> Installer. Ich habe also die Quellen runtergeladen und dann gerätselt, wie
> man den Quark nun lauffähig bekommt. Im Readme steht unter Installation nur
> "Todo"! Ein Makefile gibt es keins. Da es ein QT-basiertes Programm ist,
> habe ich auf gut Glück mal qmake im /src-Verzeichnis losgelassen, das hat
> dann tatsächlich auf magische Weise ein Makefile erzeugt" Danach hat make
> eine gefühlte Ewigkeit auf dem Code herumgekaut, einen ganzen Haufen Object-
> Files erzeugt und ein ausführbares fgx hinterlassen! Das habe ich dann in
> /usr/bin kopiert und seitdem habe ich endlich wieder ein komfortabel
> lauffähiges "FlightGear" auf dem Rechner.
Linux-like...einfach mal versuchen, mal schauen was bei raus kommt ;-)
Keine Angst vor Experimenten.