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Software zum Entschlüsseln von DECT Signal ?

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Dr. Elmar Forster

unread,
Jan 2, 1997, 3:00:00 AM1/2/97
to

Hallo Leute,
Mal ne Frage: Ist jemandem eine Software, mit der man DECT Signale
von Handys entschlüsseln kann ? Sowas solls geben, weiß jemand wo,
Danke für eine Antwort,
Guten Rutsch
Gruß Elmar
Viele Grüße aus Bayern
Elmar Forster

Frank Schneider

unread,
Jan 4, 1997, 3:00:00 AM1/4/97
to

Thorsten Marquardt wrote:
> =

> On 3 Jan 1997 19:01:59 GMT, f0...@alf.zfn.uni-bremen.de (Thilo Huebner)
> wrote:
> =

> >Ho !
> >
> >: Mal ne Frage: Ist jemandem eine Software, mit der man DECT Signale
> >: von Handys entschl=FCsseln kann ? Sowas solls geben, wei=DF jemand w=
o,
> >
> >Was denn nun DECT oder Handy ?
> DECT=3Dschnurlose Telefone mit ca. 300 m Reichweite.

Fuer DECT koennte ich mir vorstellen das es so etwas vielleicht gibt
denn man kennt ja die Probleme, dass sich eine DECT Portable in die
Basisstation des Nachbarn einbucht - aber fuer das D Netz -
ausgeschlossen!!!

Schade das ich nicht weiterhelfen konnte!

Frank
-- =

... * W orld W ide W aiting *
(O O) ***************************************
0 E MAIL: Frank.s...@cww.de
-ooO-----Ooo- (KOPIE AN) frank.s...@dortmund.netsurf.de

Dr. Elmar Forster

unread,
Jan 6, 1997, 3:00:00 AM1/6/97
to

>Thorsten Marquardt wrote:
>> =

>> On 3 Jan 1997 19:01:59 GMT, f0...@alf.zfn.uni-bremen.de (Thilo Huebner)
>> wrote:
>>
>> >Was denn nun DECT oder Handy ?
>> DECT=3Dschnurlose Telefone mit ca. 300 m Reichweite.

>Fuer DECT koennte ich mir vorstellen das es so etwas vielleicht gibt
>denn man kennt ja die Probleme, dass sich eine DECT Portable in die
>Basisstation des Nachbarn einbucht - aber fuer das D Netz -
>ausgeschlossen!!!

Zunächst danke für die Antwort, gleichzeitig muß ich mich
entschuldigen bei Thorsten und auch bei frank

Ich habe unpräzise - wohl in der Götter - oder Alkoholdämmerung des
Jahreswechsels - geschrieben : "Handy" is natürlich Quatsch, gemeint
war ein schnurloses Telefon z.B. Gigaset 1054 o.ä. also nicht Handys
im klassischen Sinne (D-Netz), da ist mir bekannt, daß wohl nur unsere
"Dienste" die die Grundrechte schützen wegen des 64 bit
verschlüsselungscodes und des deswegen erforderlichen teschnischen
Aufwands in der Lage sind zu entschlüsseln, wohl aber nicht Otto
"Normalknacker"

Also zur Präszisisierung: gmeint war ein schnurlsoes Telefon
(Reichweite 3oo Meter, Freuquenzbereich: 900 bzw ca. 1800 MHZ)
Danke für eure Antworten

Dr. Elmar Forster

unread,
Jan 6, 1997, 3:00:00 AM1/6/97
to

Thorsten Marquardt

unread,
Jan 8, 1997, 3:00:00 AM1/8/97
to

On 6 Jan 1997 13:14:06 GMT, Dr.Elma...@t-online.de (Dr. Elmar

Forster) wrote:
>Ich habe unpräzise - wohl in der Götter - oder Alkoholdämmerung des
>Jahreswechsels - geschrieben : "Handy" is natürlich Quatsch, gemeint
>war ein schnurloses Telefon z.B. Gigaset 1054 o.ä. also nicht Handys
>im klassischen Sinne (D-Netz), da ist mir bekannt, daß wohl nur unsere
>"Dienste" die die Grundrechte schützen wegen des 64 bit
>verschlüsselungscodes und des deswegen erforderlichen teschnischen
>Aufwands in der Lage sind zu entschlüsseln, wohl aber nicht Otto
>"Normalknacker"
>
>Also zur Präszisisierung: gmeint war ein schnurlsoes Telefon
>(Reichweite 3oo Meter, Freuquenzbereich: 900 bzw ca. 1800 MHZ)
>Danke für eure Antworten
>
>Gruß Elmar
>Viele Grüße aus Bayern
>Elmar Forster
>
Folgenden interessanten Beitrag hab ich beim Stöbern im Usenet
gefunden (Anmerkung: der untenstehende Beitrag wurde nicht von mir
verfaßt - ich will mich nicht mit falschen Federn schmücken!) Ich
denke aber, das er einige in dieser Newsgroup ebenfalls interessiert:

"Kleinen Ausflug in Technik der Homehandy ...

Schnurlose Exporttelefone im Bereich 30,31,39,40,41 ... MHz
senden FM-Schmal auf einem Duplexkanal. Durch die sog.
"Rückhörbezugsdämpfung" sendet das Basisteil beide
Gesprächsteilnehmer.
Der Lauschangriff ist mit einem 250DM "Scanner" kein Problem.

Ausserdem ist es bei diesen Telefonen _SEHR_ einfach, auf Kosten
des Nachbars zu telefonieren

CT0

Diesen aus den 70ger Jahren stammenden Standard haben fast alle
Export-Geräte. Sie arbeiten bei ca 46MHz in FM-Schmal und sind
ebenso einfach abzuhören wie erstere Geräte. Eine Sicherheit gegen
Kostenverteilung an den Nachbarn besteht ebenfalls kaum.

Die "Rückhörbezugsdämpfung" sorgt für den einwandfreien Empfang
beider Gesprächspartner auf der Basis-Teil Frequenz.

CT 1

Der 1983 in der Bundesrepublik eingeführte Schnulos-Standard. Geräte
nach dieser Norm arbeiten in FM-Schmal mit 40 Duplex-Kanälen bei 914
und
959 MHz.

Ein Abhörschutz besteht auch hier nicht, allerdings sind Empfänger für
den 900 MHz Bereich etwas teuerer, sie kosten ab 300DM.

Die "Rückhörbezugsdämpfung" sorgt für den einwandfreien Empfang
beider Gesprächspartner auf der Basis-Teil Frequenz.

CT 1+

Wohl der bekannteste Standard für Analog-Schnurlose in der
Bundesrepulblik.
Geräte nach dieser Norm arbeiten auf 80 Duplexkanälen bei 885 bzw. 930
MHz
in FM-Schmal.

Diese Geräte können ebenfalls SEHR einfach abgehört werden.

Erstmals bei CT+ gibt es Sprachverschleirungssysteme (nicht zu
verwechseln
mit Verschlüsselung, das geht NUR bei digitalen Verfahren). Eine
beliebte
Art die Sprache zu verschleiern ist die Frequenzinvertierung. Dabei
wird
einem Mischer das NF-Signal und eine Oszillatorfrequenz von ca 3kHz
zugeführt. Das Ergebniss ist ein in der Frequenz invertiertes Signal.
Das heisst, alle hohen Frequenzen werden tief und alle tiefen hoch.
Ein
sehr gutes Mischer-IC mit exzelenter Trägerunterdrückung von Plessley
kostet ca 20DM, ein Oszillator nicht mehr als 3 DM. Mit allem drum und
dran
kann ein hervorragender Dekoder für 30DM gebaut werden. Fix und fertig
gibt
es diese Dekoder bereits in manchen Scannern eingebaut oder als
externes
Gerät für ca 100DM. Die Frequenzinvertierung ist umkehrbar, d.H. mit
einem solchen Dekoder werden invertierte Frequenzen wieder "normal"
und
"normale" Frequenzen invertiert.

Manchmal findet man auch Scrambler-Systeme vor, die den Träger nicht
auf
3 kHz fest haben, sondern verschiedene Trägerfrequenzen sehr schnell
abwechseln. Mit ein paar steilen NF-Filtern und einem PLL als
Oszillator
sind auch diese Telefone furchtbar leicht abzuhören. Ein Dekoder lässt
sich für ca 80DM selbst bauen - fertig werden sie m.W. nicht
angeboten,
weil diese Methode kaum verwendet wird.

Bei CT 1 u. CT 1+ ist es nicht mehr so einfach, die Kosten für das
USA-Gespräch mit Onkel Jake auf den Nachbarn abzuwälzen - allerdings
ist es auch nicht unmöglich ...

Praktisch alle neueren Analog-Schnurlos-Handys sind CT 1+ Geräte.
Die meisten Hersteller verwenden KEINE Sprachverschleierung und
auch die Sache mit dem Frequenzwechsel WÄHREND eines Gesprächs ist
eine glatte Lüge. Die Frequenz wird beim Verbindungsaufbau ausgewählt
und dann für die Dauer des Gesprächs beibehalten. Ganz wenige
Geräte benutzen die lächerliche Frequenzinvertierung als
Verschleierungsmethode.

Die "Rückhörbezugsdämpfung" sorgt für den einwandfreien Empfang
beider Gesprächspartner auf der Basis-Teil Frequenz.

CT 2

Der aus Grossbritanien stammende Digital-Standard spielt in der
Bundesrepulblik keine Rolle. Gearbeitet wird hier mit 76 kBits/Sek
auf 40 Duplexkanälen bei 864 u. 868 MHz. Bei uns wurde dieser
Standard durch den Telepoint-Feldversuch "Birdie" bekannt.

DECT

Dieser Digitalstandard mit 120 Duplexkanälen bei 1880 u. 1900 MHz
wurde 1993 in der Bundesrepublik eingeführt. Alle legalen schnurlosen
Digital-Telefone arbeiten nach dieser Norm. Der Lauschangriff ist z.Z
für
den Privatmann kaum zu finanzieren. Ein leistungsfähiger Scanner
für mehr als 1.8 GHz kostet immer noch mehr als 1000DM und eine
Dekoder-
schaltung wird nicht angeboten. Für Mitte 1997 ist der erste
DECT-fähige Scanner für den Privatgebrauch angekündigt. DECT wird auch
eine grosse Rolle bei Telefonen "der letzen Meile" spielen,
also bei anderen Telekommunikationsabietern als die Telekom (z.B Bahn
oder RWE). Diese wollen entlang ihrer Grundstücke (Bahn)
Basisstationen
und die Versorgung in die Haushalte drahtlos mittels DECT aufbauen.
DECT-fähige Scanner werden dann sicherlich so billig wie heutige
Analogscanner, ca 300-1000DM.


GSM

ist der Standard der Mobiltelefone (ausser C-Netz). Ein Empfänger
für GSM wird z.B von Rhode u. Schwarz für 50.000 DM angeboten.
(Gerücht???)

===

Informationen aus div. Fachzeitschriften für Funkamateure entnommen."

Elmar Forster

unread,
Jan 10, 1997, 3:00:00 AM1/10/97
to

ma...@berlin.snafu.de (Thorsten Marquardt) wrote:

>DECT

>Dieser Digitalstandard mit 120 Duplexkanälen bei 1880 u. 1900 MHz
>wurde 1993 in der Bundesrepublik eingeführt. Alle legalen schnurlosen
>Digital-Telefone arbeiten nach dieser Norm. Der Lauschangriff ist z.Z
>für
>den Privatmann kaum zu finanzieren. Ein leistungsfähiger Scanner
>für mehr als 1.8 GHz kostet immer noch mehr als 1000DM und eine
>Dekoder-
>schaltung wird nicht angeboten. Für Mitte 1997 ist der erste
>DECT-fähige Scanner für den Privatgebrauch angekündigt.

>DECT-fähige Scanner werden dann sicherlich so billig wie heutige
>Analogscanner, ca 300-1000DM.
Lieber Thorsten,.
danke für den sehr interessanten Artikel. Man sieht, die Entwicklung
der Technik schreitet dauernd voran.

Eine Frage : in welchen newsgroups hast du denn so interessante Sachen
gefunden ? gibts dazu spezielle Bretter oder so ?

Soll man - wenn man den Kauf eines Scanners erwägt - dann noch auf das
Jahr 1997 warten, oder könntest du jetzt schon ein gutes Gerät
empfehlen ca. 1000 DM +/- ein paar Mark, welches komfortabel evt auch
mit Softwre zu steuern ist ?
Vielen Dnak für die Antwort
Gruß Elmar

Thorsten Marquardt

unread,
Jan 10, 1997, 3:00:00 AM1/10/97
to

On 10 Jan 1997 06:45:49 GMT, Dr.Elma...@t-online.de (Elmar
Forster) wrote:

>danke für den sehr interessanten Artikel. Man sieht, die Entwicklung
>der Technik schreitet dauernd voran.
>
>Eine Frage : in welchen newsgroups hast du denn so interessante Sachen
>gefunden ? gibts dazu spezielle Bretter oder so ?
>
>Soll man - wenn man den Kauf eines Scanners erwägt - dann noch auf das
>Jahr 1997 warten, oder könntest du jetzt schon ein gutes Gerät
>empfehlen ca. 1000 DM +/- ein paar Mark, welches komfortabel evt auch
>mit Softwre zu steuern ist ?
>Vielen Dnak für die Antwort
>Gruß Elmar

Hallo,

den Artikel habe ich in der Newsgroup "z-netz.telecom.allgemein"
entdeckt. Dort hat sich ebenfalls ein Thread zum Thema schnurlose
Telefone entwickelt. Ist aber nicht unbedingt ein spezielles Brett für
Scanner-Freunde.

Was der Markt 1997 an Neuigkeiten für Scanner bringt kann ich Dir
leider nicht beantworten. Und mit dem warten ist es wohl ähnlich wie
beim Computerkauf... da kann man wohl ewig auf bessere und
preisgünstigere Modelle warten ;-)

Wenn Du die Zeit nicht nur mit warten verbringen willst, so würde ich
entweder einen Scanner von AOR oder Yupiteru empfehlen. Bezüglich
genauerer technischer Daten müßtest Du mal einen Blick auf den
Listserver werfen, dort ist eine Datei mit Beschreibungen über die
gängigsten Scanner. Eine spezielle Kaufempfehlung kann und will ich
Dir nicht geben, da letztlich auch der eigene "Geschmack" entscheidet.

MfG Thorsten


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