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Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe

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Tom Former

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Nov 24, 2009, 2:06:35 PM11/24/09
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Artikel aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada"

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe

Pandemie der Profitg(e)ier

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz
einfach durch ein Moskitonetz gesch�tzt werden k�nnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. M�dchen und Jungen an
Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzl�sung im Wert
von ca. 25 Cent behandelt werden k�nnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentz�ndungen und andere, mit relativ preiswerten
Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.
Menschen den Tod hervor.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose "Vogelgrippe" ausbrach,
�berfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten.
Mengen an Tinte wurden verbraucht und be�ngstigende Alarmsignale ausgegeben.
Eine Epidemie, die gef�hrlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der H�hner ging um den Globus.
Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit "nur" 250 Menschen zu
beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25
Menschen pro Jahr. Die normale Grippe t�tet j�hrlich weltweit ca.
500.000 Menschen.
Eine halbe Million gegen 25 .

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe
veranstaltet?

Etwa weil es hinter diesen H�hnern einen "Hahn" gibt, einen Hahn mit
gef�hrlichen Spornen.

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig
Millionen Dosen alleine in den asiatischen L�ndern verkauft. Obgleich
Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung
14 Mio. Dosen zur Vorsorge f�r die Bev�lkerung gekauft.
Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der
antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingesp�lt.

Zuerst mit den H�hnern, jetzt mit den Schweinen.
Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe.
Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet
niemand mehr von der �konomischen Krise, den sich wie
Geschw�re ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo .

Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich, wenn es hinter den H�hnern einen gro�en Hahn gab,
gibt es hinter den Schweinen ein "gro�es Schwein"?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: "Wir sind sehr besorgt um
diese Epidemie, soviel Leid, darum, werden wir das wundervolle Tamiflu
zum Verkauf anbieten."

Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
OK, wir haben es gesehen. 50 US$ das P�ckchen.
50 US$ f�r dieses Sch�chtelchen Tabletten?
Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt.
Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen
guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences h�lt das Patent f�r Tamiflu.

Der gr��te Aktion�r dieser Firma ist niemand weniger als die
verh�ngnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der fr�here
Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber
des Irak-Krieges. Die Aktion�re von Roche und Relenza reiben sich die
H�nde, sie sind gl�cklich �ber die neuen Millionen-Gewinne mit dem
zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser
"Gesundheitss�ldner".

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugema�nahmen der einzelnen
Staaten.
Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie
von den Medien angek�ndigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation
so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum
Weltgesundheitsproblem erkl�rt und die Herstellung von Generika erlaubt,
um sie zu bek�mpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und
die kostenlose Verteilung von Generika in allen L�ndern, die sie
ben�tigen, besonders in den �rmeren, w�re die beste L�sung.

�bermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit
Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realit�t dieser
"Pandemie" erkennen.

Aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jornada"


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