Re: BR: Es gibt keine "weichen" Drogen!!

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norbert...@googlemail.com

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Sep 5, 2018, 11:42:27 AM9/5/18
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Hallo
wo lebt Ihr ? Natürlich gibt es harte und weiche Drogen. Eine harte Droge ist z. B. Heroin oder Chrysthal Meth. Eine weiche Droge ist Cannabis und Kaffee. Eine total überflüssige Droge ist Nikotin. Denn das Verhältnis der Schädigung der Gesundheit steht in keinem Verhältnis zu dem Effekt.Rauche leider selber, schaffe es nicht aufzuhören. Infarkte, Krebs und Vieles mehr wird durch Rauchen ausgelöst.
Cannabis ist eine weiche Droge, zumindest die Variante, die beruhigt, Ängste nimmt, Musik deutlicher zu hören ist. Die Zeit scheint zu stehen und man lacht über jeden "Quatsch". Anders als diese Indica sehe ich die Salvia Arten, die einen psychedelischen Effekt haben. Farben ändern sich, Freunde wirken bedrohlich und man läuft Gefahr sein "Ich" zu verlieren.
Extremes Suchtmittel ist Alkohol. Eine in diesem Kulturkreis akzeptierte Droge. Die Formel ist ganz simpel: C² H5OH
Bedeutet, dass die an alle Synapsen koppeln kann. Hier entstehen schlimme Wirkungen. Kontrollverlust, Selbstüberschätzung, Hang zur Gewalt, Betrunken Auto fahren, wovon einige Menschen erst dann was merken, wenn morgens der Führerschein weg ist.Es fehlen eben ein paar Stunden. Sonderbar, die Schnüffler sind in der Gesellschaft das Allerletzte.Dabei konsumieren sie ähnliche Stoffe. Wie etwa C2H6, C3H8. Es fehlt nur bei der ersten Formel das Sauerstoffatom. Auch Stoffe wie Äther oder Aceton gehören hier rein. Da sie alle Synapsen zerstören und fast alle Organe angreifen ist es die zweit schlimmste Gruppe an Drogen.
Wer Alkohol abrupt absetzt, der sollte besser sich in ein Krankenhaus begeben, da der Entzug tödlich verlaufen kann. Es entstehen Krampf Anfälle, ähnlich epileptischen Anfällen, Delirien,Halluzinationen und Vielem mehr.
Heroin, Morphin etc. machen auch üble Entzugserscheinungen. Aber das Schlimmste ist nach 48 Stunden, die leider mit extremen Schmerzen, Durchfällen etc. verbunden sind. Auch der Entzug sollte stationär erfolgen. Denn die psychische Abhängigkeit bleibt ein Leben lang erhalten.
Dieses oft "Craving" genannte Gefühl ist der Versuch der Psyche egal wie an den Stoff zu kommen. Gilt auch für Chrystal Meth. Es gibt keinen körperlichen Entzug, aber dieses schlimme Craving. Übrigens wenn man die Bilder der Konsumenten sich ansieht, so ist der körperliche Verfall nicht auf Methamphetamin zurück zu führen.Er kommt von Cadmium, Blei, Schwefelsäure und anderen Giften, die da eben nicht rein gehören. Es wurde im 2. Weltkrieg von den Temmler Werken entdeckt und als Pervitin vermarktet. Besonders Soldaten schätzten den Effekt: Drei Nächte wach, hohes Selbstwertgefühl etc. Bis in die 1950 er Jahre konnte es -auch in Schokolade- erhalten werden. Als ich gegen 1979 bei der Bundeswehr war gaben wir dem Sani Bescheid. Der hatte noch Restbestände. So wurde jeder Soldat wach gehalten. Danach gab es Captagon oder AN 1. All diese stimulierenden Mittel sind vom Markt. Bei ihnen kommt es zu keiner körperlichen Abhängigkeit. Aber wer sie absetzt, der bekommt Ängste oder wird depressiv.
Nun mal zum Cannabis. Es muss chemisch rein sein und sollte nicht geraucht werden. Es kann Tee gekocht werden.Eine körperliche Abhängigkeit ist nicht bekannt. Das Absetzen kann sofort geschehen. Die Person fühlt sich einen Tag etwas matt, aber das war es.Ich rede von Indica Arten. Der beruhigende, schmerzstillende Effekt lässt sich gut medizinisch einsetzen. Es entsteht keine Toleranz. Warum gibt man Schmerzpatienten starke Opiate wie Morphin und Oxycodon, welche ständig bezüglich der Dosis angepasst werden müssen und eine schwere körperliche und psychische Abhängigkeit erzeugen ? Hier wäre Cannabis z. B. als Tee eine sehr gute Alternative. Aber die Lobby der Pharma Konzerne ist zu groß. Obwohl auch sie neue Stoffe entdecken können.
Also Cannabis macht weder körperlich noch psychisch abhängig, das Craving ist gering. Wenn ich die Salvia Arten weglasse. Hier kann es leider zu einem "Ich" - Verlust kommen, der bei labilen Menschen bis zur Psychose führen kann. Es ist ferner erwiesen, das Cannabis gegen Krebs wirkt.
Ich frage mich ernsthaft wie einige Staaten der konserativen USA, zuerst Colorado es frei gaben. Es ist nichts passiert. Doch etwas Positives. Die Menschen wurden menschlich, sie hatten Spaß zusammen und es gab eben keine Schlägereien wie auf den Alkohol Exzessen....Denkt mal ohne Vorurteile nach. VG
Z
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