ich möchte gerne erklärt bekommen wie ein elektromagnetischer Bluttest
funktioniert. Wenn möglich bitte so, das es auch ein "Nicht-Mediziner" versteht.
Das kann doch so schwer nicht sein.
PLUR
Wolfgang
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
*grins*
> ich möchte gerne erklärt bekommen wie ein elektromagnetischer Bluttest
> funktioniert. Wenn möglich bitte so, das es auch ein "Nicht-Mediziner" versteht.
> Das kann doch so schwer nicht sein.
Jehova, Jehova!
SCNR, Gaby
--
Aus "Andromeda": "One head cannot contain all wisdom." "The Olduvai Cycle"
Systems University Archives
mailto:ga...@gabyhornik.de
ICQ: 105106979
>An die Homöopathen in d.a.n.,
>
>
>ich möchte gerne erklärt bekommen wie ein elektromagnetischer Bluttest
>funktioniert.
Das hat aber nichts mit Homöopathie zu tun.
auch
Wolfgang
>Wolf...@t-online.de (wolfgang vogel) wrote:
>>On 30 May 2001 12:47:49 +0200, "Wolfgang Häußinger"
>><DJMoo...@web.de> wrote:
>>
>>>An die Homöopathen in d.a.n.,
>>>
>>>
>>>ich möchte gerne erklärt bekommen wie ein elektromagnetischer Bluttest
>>>funktioniert.
>>
>>Das hat aber nichts mit Homöopathie zu tun.
>Recht hast du.
>Ich möchte es aber trotzdem gerne wissen.
Vermutlich musst du da Höhlenforscher befragen
Die wissen sowas.
Und ich möchte gerne von den Philatelisten in d.a.n.
wissen, warum sie noch nie einen Grashalm synthetisch
hergestellt haben, wenn sie doch angeblich sooo gut wissen,
was _Leben_ ist. Grassamen würde natürlich auch reichen.
Oder muss ich da eher die Musiklehrer befragen ?
mfG.
Wolfgang
Solche Leute treiben sich hier rum? Das hätte man mir ja auch mal vorher sagen
können.
>wissen, warum sie noch nie einen Grashalm synthetisch
>hergestellt haben, wenn sie doch angeblich sooo gut wissen,
>was _Leben_ ist. Grassamen würde natürlich auch reichen.
>Oder muss ich da eher die Musiklehrer befragen ?
Nö, für Grassamen sind die Hanfhäuser zuständig.
>mfG.
>Wolfgang
Briefmarkensammeln und Leben? Ich dachte, das wäre sowas wie ein
natürlicher Gegensatz.
> Grassamen würde natürlich auch reichen.
> Oder muss ich da eher die Musiklehrer befragen ?
Glaub ich nicht. Cat Stevens wußte es auch nicht.
Aber um zum Thema zurück zu kommen: obwohl Yashi Kunz (?) das Thema auf
70 Seiten offensichtlich erschöpfend abhandeln kann, scheint es völlig
unmöglich zu sein, die Funktionsweise dieses Tests zu erläutern.
Schließlich haben mittlerweile schon viele Leute, und wie ich meine, in
der Mehrzahl höflich, nachgefragt. Bisher wurde niemand einer Antwort
gewürdigt.
Wenn ich eine Methode kenne und gut finde, und jemand fragt mich danach
- ich würde sie eigentlich schon erläutern (in dan wäre das allerdings
völlig OT). Schließlich möchte man sich ja nicht nachsagen lassen, mit
Verfahren zu arbeiten, von denen man keine Ahnung hat.
MfG
Max
>(in dan wäre das allerdings völlig OT).
Hallo Max,
wieso OT? Anscheinend wird er doch in der naturheilkundlichen Diagnose benutzt.
BTW kann mensch die 70 Seiten Erklärversuche von Yashi Kunz irgendwo im Net
lesen?
"Wolfgang Häußinger" schrieb:
>
> Max Puille <Max.F....@radiol.med.uni-giessen.de> wrote:
>
> >(in dan wäre das allerdings völlig OT).
>
> Hallo Max,
> wieso OT?
Also, ich bitte Dich! Meine Methoden gehören nunmal im wesentlichen zur
bösen Apparatemedizin der weltweiten Weißkittelverschwörung. Und jetzt
stell Dir vor: ich versuche sogar, sie weiterzuentwickeln!
Apparatemedizin, Weißkittel und auch noch Weiterentwicklung, sehr viel
mehr OT geht hier ja wohl nicht.
> Anscheinend wird er doch in der naturheilkundlichen Diagnose benutzt.
> BTW kann mensch die 70 Seiten Erklärversuche von Yashi Kunz irgendwo im Net
> lesen?
Bis auf die kurze Einführung auf den Seiten von Hannelore IMHO nicht,
diesen oder einen sehr ähnlichen Text kann man allerdings mehrfach im
Netz finden. Inhalt? Null.
Interessant vielleicht
<http://www.naturmednet.de/forum/messages/107.html>. Das
<http://www.geobiologi.com/blodtest2.htm> ist umfangreicher, müßte mir
aber erstmal jemand übersetzen. Was ich der Seite entnehmen kann, sagt
mir eigentlich das Übliche. Der einzige Unterschied scheint zu sein, das
nicht mit dem Patienten, sondern mit einer Blutprobe gearbeitet wird,
ansonsten ist das schlicht eine Spielart aus dem Komplex "Bioresonanz".
Sorgen um Dinge wie Reproduzierbarkeit, Validität oder gar diagnostische
Aussagekraft scheint sich niemand zu machen, das Verfahren wird einfach
als Goldstandard definiert und durch keinerlei weitere (sinnvolle)
Methodik überprüft. Ist auch schlecht möglich, schließlich soll es ja
bereits Tendenzen zu Erkrankungen aufzeigen, und das bei einer Vielzahl
davon - die meisten scheinen allerdings kaum als definierte
Krankheitsentitäten zu existieren, sondern werden erst über das
Verfahren selbst als solche formuliert. Eine Überprüfung ist so
natürlich unmöglich.
Man kann das selbstverständlich als unangreifbare diagnostische
Sicherheit interpretieren, schließlich behaupten ja die Psychologen
auch, Intelligenz sei, was der Intelligenztest messe. Ich würde sowas
eher als operationale Definition ohne übertragbare Aussagekraft
bezeichnen, und ob jemand seinen Gesundheitszustand über eine solche
Definition abbilden möchte - naja, es wird welche geben, schließlich
gibt es auch Krankenversicherungen, die sowas finanzieren
(<http://www.continentale.de/Naturheilkunde/Inhaltsverzeichnis/hauptteil_inhaltsverzeichnis.html>).
MfG
Max
Die sind aber harmlos, solange man Zug im Zimmer vermeidet.
Jedenfalls wissen sie phil von der Welt, und darum meine Frage
an sie.
>Nö, für Grassamen sind die Hanfhäuser zuständig.
"Das sei fern" Samuel Hahnemann,
mfG.
Wolfgang
Hallo Max,
danke erstmal für die links.
>Also, ich bitte Dich! Meine Methoden gehören nunmal im wesentlichen zur
>bösen Apparatemedizin der weltweiten Weißkittelverschwörung. Und jetzt
>stell Dir vor: ich versuche sogar, sie weiterzuentwickeln!
>Apparatemedizin, Weißkittel und auch noch Weiterentwicklung, sehr viel
>mehr OT geht hier ja wohl nicht.
Da habe ich schon schlimmeres OT-Geschreibsel, uups Geschwurbsel (oder so) sagt
man ja hier, gelesen.
>> Anscheinend wird er doch in der naturheilkundlichen Diagnose benutzt.
>> BTW kann mensch die 70 Seiten Erklärversuche von Yashi Kunz irgendwo im Net
>> lesen?
>
>Bis auf die kurze Einführung auf den Seiten von Hannelore IMHO nicht,
>diesen oder einen sehr ähnlichen Text kann man allerdings mehrfach im
>Netz finden. Inhalt? Null.
>Interessant vielleicht
><http://www.naturmednet.de/forum/messages/107.html>. Das
><http://www.geobiologi.com/blodtest2.htm> ist umfangreicher, müßte mir
>aber erstmal jemand übersetzen. Was ich der Seite entnehmen kann, sagt
>mir eigentlich das Übliche. Der einzige Unterschied scheint zu sein, das
>nicht mit dem Patienten, sondern mit einer Blutprobe gearbeitet wird,
>ansonsten ist das schlicht eine Spielart aus dem Komplex "Bioresonanz".
Da könnte ich mit meinem Mischpult aber auch Bioresonanztests machen :-) Ist ein
Pegel drauf und wenn man die Knöpfchen verdreht ändert der sich. Habs schon
ausprobiert. Chinch-Stecker in die eine Hand, den "allergieauslösenden" Stoff in
die andere und dann immer andere Einstellungen bei den Channelvolumen drehen. Da
reagiert man auf jeden Stoff mit einem anderen Pegel. Der Rest ist Suggestion ;-
)
/snip
>Definition abbilden möchte - naja, es wird welche geben, schließlich
>gibt es auch Krankenversicherungen, die sowas finanzieren
>(<http://www.continentale.
de/Naturheilkunde/Inhaltsverzeichnis/hauptteil_inhaltsverzeichnis.html>).
Manche KK müssen die Mitglieder ja echt nötig haben.
>MfG
>Max
--
Mit freundlichem Gruß,
Hannelore Milenkovic
http://www.gesund-praxis.de
das "Sie" gilt im usenet in der Regel als Ausdruck der persönlichen
Abneigung, deswegen möchte ich es zunächst nicht benutzen. Wenn Du das
als unhöflich empfindest, bitte ich um Entschuldigung und eine kurze
Mitteilung.
Zur Sache:
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> Sehr geehrter Herr Puille,
> höflich wurde mehrfach nachgefragt. Und höflich wurde auch mehrfach auf
> Literatur hingewiesen. wenn diese Literaur nicht ausreichend für Sie und
> die anderen Interessenten ist, tut es mir herzlich leid. Vor über 1o
> Jahren habe ich mich für das wie und warum interessiert, jetzt
> interessiert mich die Anwendbarkeit und die Interpretation.
Eben diese würde mich auch interessieren. Vor allem, in welcher Form Du
die erhaltenen diagnostische Aussagen zu validieren pflegst. Bei vielen
diagnostischen Verfahren kann man sich ja an Literatur orientieren, die
Aussagen zur Sicherheit und Richtigkeit eines Ergebnisses ermöglicht.
Beides erreicht nur in seltenen Ausnahmefällen 100%.
Meiner Meinung nach sollte sich ein diagnostisch Tätiger insbesondere
auch über die Grenzen der verwendeten Methode sehr genau im Klaren sein,
da nur so Fehl- und Überinterpretationen vermeidbar sind. Da eine
Orientierung an der Literatur bei dem von Dir angewandten Verfahren
mangels Literatur nicht möglich zu sein scheint (zumindest ist mir
derartiges Schrifttum unbekannt, für Hinweise bin ich dankbar), würde
mich interessieren, auf welche Art Du Deine Ergebnisse kontrollierst.
> snip <
> Ich kann das. Das wird Ihnen wahrscheinlich als Erklärung nicht reichen.
Obwohl ich Deine persönliche Erfahrung hier selbstverständlich nicht
anzweifeln möchte muß ich anmerken, daß sie von der Ebene der
intersubjektiven Austauschbarkeit etwas entfernt ist.
> Dann fragen Sie nur mutig weiter.
Done.
MfG
Max
Fuer Einsteiger:
http://www.dana.de/mod/
http://www.usenet.org
Netiquette (deutsch):
http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette
Ups, jetzt hab ich mich schon wieder ungefragt eingemischt. :->
Mfg, Gaby
dieses Posting enthält einige Erläuterungen zu dem Medium, das wir hier
gemeinsam benutzen, da ich Deinen bisherigen Postings zu entnehmen
glaube, daß Du mit seinen Eigenschaften nicht recht vertraut bist. Ich
habe diese mit "//" am Anfang und Ende gekennzeichnet.
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> Guten Tag Herr puille,
> ich empfinde das Du nicht als unhöflich, sondern als im Moment
> unangebracht. Ich behalte es mir vor für Menschen, die ich kenne und
> denen ich vertraue.
das mache ich im RL ("real life") ebenso.
//
Obiges war im übrigen ein sogenanntes "quoting" (zitieren), das in
Postings üblicherweise verwendet wird, um Bezüge zu Teilen des Postings,
auf das man antwortet zu verdeutlichen. Du würdest Deine Beiträge IMHO
(=in my humble opinion, meiner bescheidenen Meinung nach) verständlicher
machen, wenn Du von dieser Technik Gebrauch machen würdest.
//
> Ein "Sie Quacksalber" verletzt mich nicht so wie ein
> "Du Quacksalber". Ich weiß aber nicht genau was "quacksalben" bedeutet.
Das könnte Dir Roland Ziegler sicher ausführlich erläutern.
//
Wie Du vielleicht bemerkst, erzeugt diese Kombination aus eigenem Text
und zitiertem Text den Eindruck eines Gesprächsflusses. Obwohl ein
solches natürlich nicht stattfindet, dient es doch ebenfalls der
Verständlichkeit. Man sollte schließlich nie vergessen, daß das, was wir
hier schreiben, potentiell von jedem Menschen auf der Welt, der einen
usenet-Zugang hat, gelesen werden könnte. Jemand hat mal gesagt, das
usenet sei wie eine Zeitung, die nur aus Leserbriefen besteht, ich
denke, das trifft es ganz gut.
//
> Bei dem Wort "usenet" weiß ich auch nicht genau was es bedeutet und kann
> aus dem Grunde auch nicht einsehen, warum Regeln aus diesem Bereich
> höher angesiedelt sein sollen, als die allgemein gebräuchliche.
Mit "usenet" wird das Medium bezeichnet, dessen wir uns hier zur
Kommunikation bedienen. Diese Form der Kommunikation hat, wie alle
anderen auch, Regeln, deren Einhaltung der Erleichterung der
Kommunikation dienen sollen. Aus den gleichen Gründen, aus denen Du ein
Telefonat nicht mit den Worten "mit freundlichen Grüßen, Ihre Hannelore
Milenkovic" beenden würdest, wende ich die Regeln des usenet bei seinem
Gebrauch mit höherer Priorität als die des RL an.
> Bitte fassen Sie das "Sie" nicht als Abneigung auf. Eher im Gegenteil.
> Für mich drückt es respektvolle Distanz aus.
Mein "Du" soll aus o.g. Gründen auch keine Anbiederung darstellen.
> zum Thema: Ihre Fragen sind so vielschichtig angelegt, daß ich nicht
> genau verstehe was Sie wissen wollen. Wollen Sie unterschwellig
> andeuten, daß weil Ihnen keine für Sie ausreichenden Informationen
> vorliegen, ich auch keine habe und deshalb Gefahr laufe fehl- oder
> überzuinterpretieren?
Nein. Ich würde gerne wissen, ob die Algorithmen Deiner Diagnosefindung
formulierbar sind.
> Es wird schon vorkommen, daß ich fehl- oder mißinterpretieren, wer will
> schon von sich behaupten perfekt zu sein. Jedenfalls interpretiere ich
> nach besten Wissen . Dieses Wissen habe ich mir auf Lehrgängen
> angeeignet. Es ist ein erfahrbares und für mich noch nicht theoretisch
> übermittelbares Wissen.
Das ist eine Verwendung des Begriffes "Wissen", die ich ungewöhnlich
finde. Zumindest ist diese Aussage insofern hilfreich, als dieses Wissen
offensichtlich vermittelbar ist - eine sehr wesentliche Voraussetzung
für unsere Diskussion hier, wie ich finde.
> Es freut mich, daß Sie meine persönlichen Erfahrungen nicht anzweifeln
> und selbstverständlich können Sie meine Erfahrungen nicht gemacht haben.
> Ich nehme an, daß meinen sie mit "intersubjektiver Austauschbarkeit".
Fast. Ich meine, daß die Ebene der persönlichen Erfahrung trotz ihres
unbestrittenen Wertes keine geeignete Basis für eine Kommunikation
darstellt, weil eben, wie Du treffend anmerkst, weder ich Deine noch Du
meine Erfahrungen teilst. Für eine gehaltvolle, sprich Information
transportierende Kommunikation ist daher IMHO eine Abstraktion
erforderlich. Daß diese Abstraktion notwendigerweise auch eine Reduktion
ist sollten wir dabei zunächst in Kauf nehmen, da mit fortschreitender
Klärung der verwendeten Begriffe ein abnehmendes Abstraktionsniveau
eingesetzt werden kann. Bis zur Ebene der persönlichen Erfahrung kommen
wir so zwar auch nicht, aber immerhin ein Stück weiter ;-)
//
Und die 3 letzten Zeichen der obigen Zeile stellen ein sog. "Emoticon"
dar. Stellt man sie sich um 90° im Uhrzeigersinn gedreht vor, sehen sie
nämlich fast aus wie ein Gesicht mit einem zugekniffenen Auge. Bedeuten
soll's in etwa "mit einem Augenzwinkern". Sowas wird im usent
eingesetzt, um Stimmungen zu vermitteln, was dem geschriebenen Wort ja
nicht aus jedermanns Tastatur gegeben ist.
//
> Es wäre schön, wenn es uns gemeinsam gelänge eine Brücke vom Ufer der
> heilsamen Erfahrung zum Ufer der nachvollziehbaren Formeln zu schlagen.
> Fragen Sie nur, sofern ich Ihre Fragen verstehe werde ich antworten,
> ansonsten nachfragen.
Ich würde vorschlagen, Du beginnst mit einer möglichst genauen
Schilderung des praktischen Ablaufs dieses Tests. Ich bin mir nämlich
noch nicht wirklich im Klaren darüber, was dabei eigentlich passiert,
und damit meine ich jetzt den äußerlich beobachtbaren Teil des
Geschehens wie ihn beispielsweise eine Videokamera festhalten könnte.
Damit's nicht zu abstrakt wird, vielleicht an einem einfachen Beispiel
aus der Praxis ("Patient kommt zur Tür rein...").
MfG
Max
PS: ich hoffe wirklich, das war jetzt nicht allzu oberlehrerhaft. War
nicht meine Absicht.
>Netiquette (deutsch):
>http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette
>
>Ups, jetzt hab ich mich schon wieder ungefragt eingemischt. :->
>
Ja, das war wieder einmal voellig ueberfluessig.
Lass doch den Leuten ihre Individualiaet!
Hannelore hat ihre Meinung gut dazu begruendet, also
versuch sie doch nicht schon wieder zu manipulieren, Gaby!
Klar, es ist fuer geschulte
schwarz-weiss -bits - und - bytes - Denker vertrauter,
wenn jeder sich normiert verhaelt...
... aber ist das auch so interessant und liebenswert?
Ausserdem verhaelt sich Hannelore doch voellig
Netiquettekonform:
Ich zitiere:
17. "Du" oder "Sie"?
----------------
Aus der Deutschsprachigkeit der "de.*"-Hierarchie erwächst die
Frage, ob man andere Netzteilnehmer in News und Mail "duzen" oder
"siezen" sollte. Es gilt normalerweise: Wer selbst siezt, will
gesiezt werden. Wer duzt, will selbst geduzt werden.
Die meisten Teilnehmer der "de.*"-Hierarchie duzen sich jedoch,
unabhängig von ihrer gesellschaftlichen Stellung. Und viele, die
siezen, tun dies nur anfangs, weil sie noch nicht wussten, dass
die meisten ein "Du" bevorzugen. Wird man gesiezt, sollte man aber
dennoch nicht gleich mit dem "Du" beginnen, sondern vorher fragen,
ob dies für den anderen in Ordnung ist."
Max fragte ja auch bei ihr an, bekam eine Antwort...
.... und duzte sie trotzdem weiter...
Warum?
Ausserdem teile ich Max' Einschaetzung, dass das Siezen automatisch
persoenliche Missachtung ausdrueckt nicht.
Bei *mir* ist dies jedenfalls nicht so.
Wer von mir missachtet wird, kriegt das auf subtilere Weise
mitgeteilt.
--
http://www.urkostmitbrigitte.de
Heute zu empfehlen: "NER: Empfaengnisregelung ohne Chemie!" und:
"Fit, schlank und urgesund"
"Wir sind Engel mit nur einem Fluegel. Wir koennen nur fliegen, wenn wir
einander umarmen." (Luciano di Crescenzo)
Nein für mich ist es sehr klar, sehr logisch und sehr hilfreich.
>Ich würde vorschlagen, Du beginnst mit einer möglichst genauen Schilderung >des praktischen Ablaufs dieses Tests.
>und damit meine ich jetzt den äußerlich beobachtbaren Teil des Geschehens >wie ihn beispielsweise eine Videokamera festhalten könnte.
Da gibt es nicht viel zu sehen. Ich massiere dem Patienten die Füße,
erfrage die Krankheitsgeschichte einschließlich aller bisherigen
Diagnosen, nehme Blut ab. Sende Blut und Erhebungsbogen ins Labor.
Das Nichtsichtbare ist das Wesentliche. Ich spüre meinen Körper so, als
wäre ich der andere. Ich habe lange Jahre gebraucht um zu wissen bzw.
glauben zu können, daß es nicht mein Zustand ist, den mein Körper spürt.
Über die Reflexzonen an den Füßen bekomme ich weitere Informationen über
Organbelastungen. Noch ein paar Wahrnehmungen und es beginnt sich in mir
ein Zustandsbild des Patienten zu formen.
Mit dem Laborbericht des Elektromagnetischen Bluttest habe ich eine
erklärbare Zustandsbeschreibung der Organe, die das von mir
Wahrgenommene am deutlichsten widerspiegelt.
Über meine subjektive Wahrnehmung, die sich in "Wissen" verwandelt und
vermittelbar ist zu sprechen, fällt mir sehr schwer. Ein gangbarer Weg
wäre es IMHO (;-)) anhand der Alexandertechnik Basisbegriffe aus der
Welt des Denkens und Spürens zu klären und später auf den
Elektromagnetischen Bluttest zurückzukommen.
Eine Einstiegsfrage, was ist Alexandertechnik, kann ich allerdings nicht
beantworten. Aber ich könnte schildern, was in einer Alexanderstunde
geschieht. Sichtbar und unsichtbar.
>Man sollte schließlich nie vergessen, daß das, was wir hier schreiben, >potentiell von jedem Menschen auf der Welt, der einen usenet-Zugang hat, >gelesen werden könnte.
Ich würde es begrüßen so zu diskutieren, daß ein etwa 10 jähriges Kind
es verstehen kann.
>Bei Dir ist das DOCH so. Mitten im Posting fängst Du zu siezen an. Was
>möchtest Du denn damit zum Ausdruck bringen?
Gar nix...
ich denke oft nicht an die Formalien, weil ich mit den
Formulierungen meiner hervorragenden Inhalte den Kopf voll habe.
<grins>
Mach dir man nichts draus.
Meistens meine ich es nichts boese, sondern habe dann nur
keine Lust und Zeit auf Korrektur.
Brigitte
Hallo Wolfgang,
>ich möchte gerne erklärt bekommen wie ein elektromagnetischer Bluttest
>funktioniert.
ganz einfach. Gehe zum Patentserver
http://de.espacenet.com/espacenet/de/de/e_net.htm?search5
und suche beim Erfinder nach Aschoff, Dieter. Dann spuckt
das Teil die Offenlegungsschrift CH 652508 aus und dass druckst
Du aus. Gib das mal einem Elektrotechniker und einem Physiker,
aber Vorsicht ... da droht Erstickungsgefahr, wegen sich tot lachens!
Es ist ein Messgeraet zur Gleichstromwiderstandsmessung. Daraus
werden dann offenbar von Hannelore therapeutische bzw. diagnostische
Rueckschluesse gezogen. Dabei steht doch ganz explizit in der
Patentschrift, dass die Vorrichtung "fuer nicht therapeutische und
nicht diagnostische Zwecke" zu verwenden ist. Naja, so iss das ;-)
Grinsend, Roland
--
Alternativmedizin kritisch betrachtet und Klinik-Aktuell unter:
http://www.vrzverlag.com
Hallo Hannelore,
>höflich wurde mehrfach nachgefragt. Und höflich wurde auch mehrfach auf
>Literatur hingewiesen. wenn diese Literaur nicht ausreichend für Sie und
>die anderen Interessenten ist, tut es mir herzlich leid.
ich konnte bisher in diesem Thread keine Fachliteratur erkennen.
Bitte nenne genau die Publikationen, die Du meinst, oder zumindest
die Message-ID des Postings, auf das Du anzuspielen scheinst.
In der serioesen Fachliteratur (sprich: medline) ist Dieter Aschoff
nie aufgetaucht mit diesem Bluttest. Das kannst Du selbst bei
Medline prüfen.
>Vor über 1o
>Jahren habe ich mich für das wie und warum interessiert, jetzt
>interessiert mich die Anwendbarkeit und die Interpretation.
gut, dann lass uns das mal am konkreten Beispiel durchexerzieren.
>Ich benutze den Elektromagnetischen Bluttest seit über 10 Jahren als
>Diagnoseverfahren in Verbindung mit der Fußreflexzonentherapie.
was von letzterer Methode zu halten ist, ist unter
http://www.vrzverlag.com/esoterik/lefussre.htm nachzulesen.
>Nehme
>ich Füße meines Patienten in die Hand, spüre ich Störungen, höre ich die
>Geschichte, die die füße mir erzählen.
Dergleichen kann Dir jede Pedikuere auch sagen. Und auch ein
Orthopaede. Und ein Orthopedietechniker auch.... so what?
Schlimm wird's nur, wenn man den Namen des abendlich verzehrten
Kaeses vergessen hat und der Verkaeuferin am Thresen den eigenen
Strumpf hinhaelt mit der Bemerkung "den Namen habe ich vergessen,
aber ungefaehr so hat er gerochen....!"
>Das Ausmaß der entstehenden
>Krankheit kann ich dann über den Elektromagnetischen Bluttest erkennen.
das ist ja wohl'n Witz. Aber das könnte man ohne grosses Gedoens
pruefen, wenn man wollen wuerde. Hat in Deiner Szene aber bisher
offenbar keiner fuer noetig befunden.
>Ich kann das.
ach, echt? Einfach so... ja?
>Das wird Ihnen wahrscheinlich als Erklärung nicht reichen.
so isses.
>Dann fragen Sie nur mutig weiter.
Tja, da frage ich mal: Wo ist der publizierte Wirksamkeits-
nachweis für diese Quacksalbmethode?
Gruss, Roland
Guten Tag, Frau Milenkovic
Sie sSchrieben an Max Puille gerichtet:
>Ich weiß aber nicht genau was "quacksalben" bedeutet.
Quacksalben bedeutet kurpfuschen.
>Bei dem Wort "usenet" weiß ich auch nicht genau was es bedeutet
engl. Begriff für "Nutznetz". Eine nur ASCII-Buchstaben benutzende
Kommunikationsform im Internet, die mit eigenen Rechnersystemen
funktioniert. Ein für den technischen Laien naheliegendstes Analogon
wäre ein "Chat-Room" (ist aber technisch was anderes).
>Für mich drückt es respektvolle Distanz aus.
im Usenet - vor allem in d.a.n. - ist ein gewisser nassforscher Ton an
der Tagesordnung. Das sollten Sie nicht zu persoenlich nehmen. Hier
verliert jener am schnellsten, der
a) keine Ahnung von irgendwas hat
b) dabei trotzdem die Klappe voll aufreist
c) dumm wie Bohnenstroh ist
d) sich als Therapeut aufschwingt, ohne die primitivsten diagonsti-
schen und therapeutischen Leitlinien zu kennen.
>zum Thema: Ihre Fragen sind so vielschichtig angelegt, daß ich nicht
>genau verstehe was Sie wissen wollen.
dann versuche ich, Max unter die Arme zu greifen. Er möchte (wie ich
auch schon seit Beginn des Threads) einfach nur wissen,
a) was Du da genau machst
b) wie der Hersteller des Geraetes heist
c) wie Du darauf kommst, damit Diagnosen zu stellen
d) woran (z.B. an welchen Messwerten) man zu solchen Schlussfolge-
rungen kommt und
e) wer denn bitte die Untersuchungen auf Reproduzierbarkeit (gleiches
Resultat sollte bei gleichem Patienten immer wieder messbar sein,
sofern er krank ist) und Validitaet (Geraet sollte das, was es angibt,
zu messen, auch wirklich messen koennen) in welcher Zeitschrift
(oder wo auch immer) publiziert hat.
>Wollen Sie unterschwellig
>andeuten, daß weil Ihnen keine für Sie ausreichenden Informationen
>vorliegen, ich auch keine habe und deshalb Gefahr laufe fehl- oder
>überzuinterpretieren?
ja, zu dieser Schlussfolgerung kann man kommen und zwar aus
folgenden Gruenden
a) in der medizinischen Fachliteratur ist Aschoff mit seinem Wider-
standsmessgeraet nie aufgetaucht
b) eine Offenlegungsschrift suggeriert justament das Gegenteil
dessen, was Sie behaupten.
c) seit wann sagt irgendein elektrischer Widerstand irgendwas
ueber Ablaeufe im menschl. Organismus aus? Das klappt ja
nicht mal beim Luegendetektor und das sagt schon unser
Bundesverfassungsgericht...!
>Es wird schon vorkommen, daß ich fehl- oder mißinterpretieren, wer will
>schon von sich behaupten perfekt zu sein.
Niemand wirft Ihnen vor, eventuelle Messresultate ggf. falsch zu interpre-
tieren. Das kann ja jedem passieren.
Was man Ihnen "vorwirft" ist vielmehr, dass Sie kein Wort darueber
verlieren, was Sie da ueberhaupt treiben und wie Sie auf die ausge-
sprochen fragwuerdige Behauptung kommen, mit einem angeblichen
Messgeraetchen valide Diagnosen stellen zu koennen.
Wissen Sie, ich fliege nachts auch heimlich um's Haus, aber ich
bin so schuechtern... dass ich das keinem zeigen kann!
>Jedenfalls interpretiere ich nach besten Wissen .
tja, es fragt sich ja, nach welchem (Ge)wissen?
>Dieses Wissen habe ich mir auf Lehrgängen angeeignet.
aja... da kommen wir der Sache ein kleines Stückchen naeher.
Welcher Veranstalter war das? Wann war das? Wo war das?
Und.... was hat Sie der Spass gekostet?
>Es ist ein erfahrbares und für mich noch nicht theoretisch
>übermittelbares Wissen.
Haeh? Seit wann kann man Wissen nicht "theoretisch ueber-
mitteln"? Praxis ist sicherlich was anderes, aber Wissen oder
Studien schreibt man auf Papier - dachte ich zumindest bis
jetzt...
>Es freut mich, daß Sie meine persönlichen Erfahrungen nicht anzweifeln
Ihren Verstand zweifle ich nicht an.
Und wenn Sie nicht dauernd schuechtern an der Wand entlang
argumentieren wuerden, sondern endlich mal zur Sache kaemen,
waere uns allen hier gedient. Aber es kann sein, dass wir nur aus
einem einzigen Grund nicht an Ihrer Weisheit teilhaben können ....
..... da ist naemlich ggf. gar keine...!
ich verzichte auf Zitate. Meine Antwort bezieht sich auf alle Teile all
Ihrer Postings an mich.
Noch einmal im usenet-Text, damit Sie mich verstehen.
__ Diese zwei Zeichen sind ein Hanne-Emoticon und bedeuten geschlossener
Mund, das heißt: Ich habe das, was Sie Kommunikation nennen - aus meiner
Sicht aber keine Information transportiert - beendet.
heute leider keine Zeit mehr, Antwort morgen. Nur so viel:
Du bist ganz schön fix ;-).
MfG
Max
@>-+---
Das beschreibt den Zeichenvorrat, der hier benutzt wird, also
insbesondere: a-z, A-Z, 0-9, !"§$%&/()[] usw.
Und keine kyrillischen, griechischen chinesischen und sonstwas
Buchstaben. Keine Grafik, kein XML, kein HTML, kein PCL, kein PDF und
was es sonst noch für Sprachen zur Dokumentbeschreibung gibt.
Eh, wie bitte? Du warst wohl ein bißchen zu lange in den USA,
wie? ISO 8859-1 tut es genau so.
Im Übrigens gibt es das ü aus Schlüszler im ASCII nicht. Beweise
erst mal Deine Existenz. ;-) :-)
Gruß
Stefan
Boris Schlüszler schrieb:
>
> Eine Rose für Hanne:
>
> @>-+---
Danke, lieber Sohn und wenn Du mich bitte anrufen würdest um mir zu
sagen, wie ich dieses lässige >snip< hinbekomme, machst Du mich restlos
glücklich.
Stefan Jöst schrieb:
>
> Boris Schlüszler schrieb:
> >ASCII=American Standard Code for Information Interchange
> Beweise erst mal Deine Existenz. ;-) :-)
>
>
Hallo Stefan,
ich habe ihn geboren. Im realen Leben würde diese Aussage als Beweis der
eigenen Existenz ausreichen.
Und hier? Wie beweist man in diesem Kommunikationsmedium seine eigene
Existenz.
>Boris Schlüszler schrieb:
>>
>> Eine Rose für Hanne:
>>
>> @>-+---
>
>Danke, lieber Sohn
Das finde ich jetzt richtig suess..
Gruss an Euch beide!
Hallo Frau Milenkovic
>Herr Ziege,
Nein, Ziegler, meine Liebe, Ziegler. Ich schreib ja auch nicht
Frau Milenkowichs...
>ich verzichte auf Zitate.
schade. Nun, ist nicht schlimm. Leider verzichten Sie auch auf
die Mitteilung einer konkreten Darlegung des fragwuerdigen
Aschoff'schen Bluttests.
>Noch einmal im usenet-Text, damit Sie mich verstehen.
aehm..... sie meinen ASCII-Text?
>__ Diese zwei Zeichen sind ein Hanne-Emoticon und bedeuten geschlossener
>Mund,
Also ihre Art "Emoticons" sind nicht ueblich. Ansonsten - ja, ich
habe verstanden, dass Sie nichts sagen wollen, weil Sie nichts
zu sagen haben. Ja, ich habe verstanden, dass Sie lieber auf
dem Niveau einer 10jaehrigen zu disputieren vorziehen. Leider
bin ich 37 ... ich schaffe das also zwangslaeufig nicht mehr...
War nur ein Scherz, Hannelore. Zu sehen am zwinkernden Gesichtchen ;-)
und am lachenden Gesichtchen :-)
Gruß
Stefan
Max Puille schrieb:
>
> Hallo Hannelore,
>
> heute leider keine Zeit mehr, Antwort morgen.
Unser Gespräch mag nun enden,
da du mit Spott nur erwiderst;
vergelten will ich dir die Weigerung,
begegnen wir uns ein andermal.
aus der Edda, Harbardlied
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> Unser Gespräch mag nun enden,
> da du mit Spott nur erwiderst;
> vergelten will ich dir die Weigerung,
> begegnen wir uns ein andermal.
scheint, Du fühlst Dich auf den Schlips getreten, ich weiß allerdings
nicht wieso. Dürfte ich erfahren, womit ich mir Dein Mißfallen zugezogen
habe?
MfG
Max
Max Puille schrieb:
>
>Dürfte ich erfahren, womit ich mir Dein Mißfallen zugezogen habe?
Sie reagieren sicherlich im Sinne von F.M.Alexander, dem Begründer der
Alexandertechnik. Er schrieb 1941 in seinem Buch , Der Gebrauch des
Selbst:
"Ich las unlängst einen Artikel, in dem vorgeschlagen wurde, das
Schnell-Lesen zu üben, obwohl die Gewohnheit, zu schnell zu lesen, wobei
das Verstehen von der Geschwindigkeit dominiert wird - diesem Königsweg
zur physischen und psychischen Unordnung der Menschheit - heutzutage
allzusehr verbreitet ist.
Dies ist nur ein Beispiel für die Gewohnheit einer zu schnellen Reaktion
auf Reize im allgemeinen. Die meisten Mißverständnisse, falsche
Auffassungen und fehlgeleiteten Bemühungen können auf die weite
Verbreitung dieser Gewohnheit zurückgeführt werden, die sich heute bei
der großen Mehrheit der Menschen darin zeigt, wie sie mit den
Angelegenheiten, die Organisation des Körpers betreffend, umgehen."
Allerdings sollten drei Tage lesen für meinen recht kurzen Text meiner
bescheidenen Meinung nach zureichen ;-).
MfG
Hannelore Milenkovic
Mensch und Heilpraktikerin
Hannelore Milenkovic schrieb:
> snip <
> Allerdings sollten drei Tage lesen für meinen recht kurzen Text meiner
> bescheidenen Meinung nach zureichen ;-).
Du hast recht, ich hatte Dir eine kurzfristigere Antwort versprochen.
Ich hoffe, Du akzeptierst eine Entschuldigung. Ich könnte sie begründen,
aber ich denke, das wäre nur schwer nachvollziehbar.
> Da gibt es nicht viel zu sehen. Ich massiere dem Patienten die Füße,
> erfrage die Krankheitsgeschichte einschließlich aller bisherigen
> Diagnosen, nehme Blut ab. Sende Blut und Erhebungsbogen ins Labor.
> Das Nichtsichtbare ist das Wesentliche. Ich spüre meinen Körper so, als
> wäre ich der andere. Ich habe lange Jahre gebraucht um zu wissen bzw.
> glauben zu können, daß es nicht mein Zustand ist, den mein Körper spürt.
> Über die Reflexzonen an den Füßen bekomme ich weitere Informationen über
> Organbelastungen. Noch ein paar Wahrnehmungen und es beginnt sich in mir
> ein Zustandsbild des Patienten zu formen.
Ich verstehe das als eine Mischung aus (bewußter und unbewußter?)
Anamnese und Untersuchung, dazu Erfahrung plus Intuition. Auch wenn mich
Roland jetzt vermutlich steinigt: IMHO kennt das jeder, der diagnostisch
tätig ist. Mir fällt dazu auch ein Beispiel aus meiner eigenen Tätigkeit
ein, die mit Deiner ansonsten nach konventionellen Maßstäben wohl nicht
das Geringste zu tun hat ;-), ich fürchte aber, ich müßte da erst so
vieles erklären, daß es wenig hilfreich wäre.
Aber eine Ausnahme sehe ich: Du schreibst, Du würdest selbst spüren, was
Dein Patient spürt. Das verstehe ich jetzt nicht wörtlich, sondern als
Bild einer Wahrnehmung. Ist das falsch?
> Mit dem Laborbericht des Elektromagnetischen Bluttest habe ich eine
> erklärbare Zustandsbeschreibung der Organe, die das von mir
> Wahrgenommene am deutlichsten widerspiegelt.
Scheint also, wir können die Ausgangsfrage nicht klären, da Du diesen
Test selbst nicht anwendest, sondern nur die Ergebnisse geliefert
bekommst. Trotzdem finde ich das noch interessant: in welcher Art werden
denn die Ergebnisse formuliert? Sind das irgendeine Art Zahlenwerte,
oder eine (Wahrscheinlichkeits-) Aussage in Textform? Welche
Informationen enthält der Erhebungsbogen, und wie bezieht das
Untersuchungsergebnis diese Informationen mit ein?
> Über meine subjektive Wahrnehmung, die sich in "Wissen" verwandelt und
> vermittelbar ist zu sprechen, fällt mir sehr schwer.
Hm. Ich weiß nicht, ob das wirklich so schwierig ist, wie Du glaubst.
> Ein gangbarer Weg
> wäre es IMHO (;-)) anhand der Alexandertechnik Basisbegriffe aus der
> Welt des Denkens und Spürens zu klären und später auf den
> Elektromagnetischen Bluttest zurückzukommen.
> Eine Einstiegsfrage, was ist Alexandertechnik, kann ich allerdings nicht
> beantworten. Aber ich könnte schildern, was in einer Alexanderstunde
> geschieht. Sichtbar und unsichtbar.
Vielleicht wäre das ein guter Anfang. Im Moment kann ich mir darunter
noch garnichts vorstellen.
>
> >Man sollte schließlich nie vergessen, daß das, was wir hier schreiben, >potentiell von jedem Menschen auf der Welt, der einen usenet-Zugang hat, >gelesen werden könnte.
>
> Ich würde es begrüßen so zu diskutieren, daß ein etwa 10 jähriges Kind
> es verstehen kann.
Ich fürchte, das ist mir nicht gelungen, aber vielleicht war's trotzdem
klar genug. Ich möchte auch nochmal auf eine der Ausgangsfragen
zurückkommen: wer eine Diagnose stellt, wird versuchen, die Richtigkeit
dieser Diagnose anhand von irgend etwas zu überprüfen. Zum Beispiel,
indem er ein zweites, vom ersten unabhängiges Untersuchungsverfahren
anwendet, oder indem er nach Anwendung einer diagnosespezifischen
Therapie eine Besserung oder Heilung feststellt. Wie handhabst Du das?
MfG
Max
Stefan Jöst schrieb:
mein Computerleben begann erst vor fünf Wochen und ich mühe mich
beträchtlich ab. Hier in meiner Erimitage ist niemand den ich fragen
kann.
Ich habe gerade am Telefon erfahren, daß es keine Taste für den lässigen
>snip< gibt, sondern das ich es schreiben muß. Außerdem bin ich gerügt worden, weil mein Edda-Zitat zu massiv war. Nun schäme ich mich beträchtlich und werde einen ganz braven Brief schreiben und alle Fragen beantworten.
Max Puille schrieb:
> snip
> Aber eine Ausnahme sehe ich: Du schreibst, Du würdest selbst spüren, was
> Dein Patient spürt. Das verstehe ich jetzt nicht wörtlich, sondern als
> Bild einer Wahrnehmung. Ist das falsch?
Ja, ich meine es wörtlich, möchte aber aus Angst vor Steinwürfen dieses
Thema nur bezogen auf die Alexandertechnik (AT) erläutern.
AT ist eine Arbeitsweise, in der gezielt subtile Veränderungen im
Kontakt von Mensch zu Mensch bewirkt werden können. Die Hände werden
dabei zu einem Medium nonverbaler Kommunikation. Dem liegt das Phänomen
zugrunde, daß Informationen über die Zustandssqualität eines anderen
Organismus direkt, gleichermaßen induktiv übertragen werden. Der
Gebrauch der Hände im Unterricht geht damit weit über eine bloße
Manipulation hinaus. Ein AT-Lehrer kann in sich selber "lesen" (spüren)
was sich im anderen jeweils ändert oder ändern sollte und um etwas im
anderen zu bewirken, muß er es in sich selbst zustandebringen.
> Scheint also, wir können die Ausgangsfrage nicht klären, da Du diesen
> Test selbst nicht anwendest, sondern nur die Ergebnisse geliefert
> bekommst.
Grundsätzlich beruht der EM-Test darauf den elektrischen Hautwiderstand
zu messen. Eine Testperson setzt sich einem elektromagnetischen und
feinstofflichen Informationsfeld aus, das durch Wechselwirkung zwischen
Blutprobe und Testsubstanz entsteht. Es findet eine körperliche
Umsetzung dieser Informationen bei der Testperson statt, indem sie für
den Fall einer Übereinstimmung zwischen Blutprobe und Testsubstanz mit
der meßbaren Änderung ihres Hautwiderstandes reagiert.
> Trotzdem finde ich das noch interessant: in welcher Art werden
> denn die Ergebnisse formuliert? Sind das irgendeine Art Zahlenwerte,
> oder eine (Wahrscheinlichkeits-) Aussage in Textform?
Die Organbelastungen werden getestet in Potenzen zwischen UT und D60. Es
wird unterschieden zwischen Zellfunktionsschwächen (ab D 15
unwesentlich) und Zellmembranstörungen, die letzteren sind in allen
Stadien behandlungsbedüftig.
> Welche Informationen enthält der Erhebungsbogen, und wie bezieht das
> Untersuchungsergebnis diese Informationen mit ein?
Es gehören Informationen über Beschwerden des Patienten dazu, ebenso wie
Informationen über Wohn-, Arbeits- und Lebenssituation, diese können im
Verlauf einer Testreihe Anhaltspunkte für Einzeltests geben.
>> Ich würde es begrüßen so zu diskutieren, daß ein etwa 10jähriges Kind es >> verstehen kann.
> Ich fürchte, das ist mir nicht gelungen, aber vielleicht war's trotzdem
> klar genug.
Mir gefällt Deine klare und aufrichtige Art zu kommunizieren.
> Ich möchte auch nochmal auf eine der Ausgangsfragen
> zurückkommen: wer eine Diagnose stellt, wird versuchen, die Richtigkeit
> dieser Diagnose anhand von irgend etwas zu überprüfen. Zum Beispiel,
> indem er ein zweites, vom ersten unabhängiges Untersuchungsverfahren
> anwendet,
Organbelastungen ab D4/D5 im EM-Bluttest lasse ich schulmedizinisch
abklären. Meistens kommen die Patienten als letzte Anlaufstelle zu mir,
und bringen mir schon etliche Untersuchungsergebnisse mit.
> oder indem er nach Anwendung einer diagnosespezifischen
> Therapie eine Besserung oder Heilung feststellt. Wie handhabst Du das?
Wie meinst Du das?
Ich bin in eine kleine Gemeinde gezogen und lebe, arbeite und feiere mit
meinen Patienten. Sie erzählen doch, wenn es Ihnen besser geht. Ich sehe
sie tanzen, wo sie vorher nicht gehen konnten.
Vielleicht verstehe ich Deine Frage nicht ganz. Was meinst Du genau mit
handhaben.
Ich arbeite seit längeren überwiegend nonverbal und diese verbale
Informationsflut - zu bewegen über diese unendlich vielen Tasten ohne
Gebrauchsanleitung - verlangt mir etliches ab.
Es ist ein immenser physikalischer Unterschied zwischen
Elektromagnetismus und einer Hautwiderstandsmessung.
In einem anderen Posting schriebst Du, daß Du eine Blutprobe in
ein Labor schickst. Wie kann das Labor nun den Hautwiderstand des
Probanden messen, wenn lediglich eine Blutprobe zur Verfügung
steht?
> Eine Testperson setzt sich einem elektromagnetischen und
> feinstofflichen Informationsfeld aus, das durch Wechselwirkung zwischen
> Blutprobe und Testsubstanz entsteht.
Ist mit der Testperson der Proband oder der Laborant gemeint, der
die Blutprobe testet?
Handelt es sich um ein elektromagnetisches Wechselfeld? Wenn ja,
wie stark ist es, mit welcher Frequenz wechselt es und welche
Informationen werden damit übertragen? Was ist ein
feinstoffliches Informationsfeld? Welche Information beinhaltet
es in welcher Form? Welcher Art sind die Wechselwirkungen
zwischen der Blutprobe und der Testsubstanz? Was ist eine
Testsubstanz? Warum muß sich die Testperson einem
elektromagnetischen Feld aussetzen um eine Wechselwirkung
zwischen Blutprobe und Testsubstanz zu erzeugen? Warum muß sich
eine Testperson überhaupt elektromagnetischen Feldern aussetzen,
wo doch schon der Magnetismus von stromdurchflossenen Leitern und
Handys keinen guten Ruf genießen?
> Es findet eine körperliche
> Umsetzung dieser Informationen bei der Testperson statt, indem sie für
> den Fall einer Übereinstimmung zwischen Blutprobe und Testsubstanz mit
> der meßbaren Änderung ihres Hautwiderstandes reagiert.
Wird der Proband mitsamt der Blutprobe ins Labor geschickt? Wie
verhindert man Messfehler? Jeder Mensch transpiriert
unterschiedlich. Das hat unterschiedliche
Hautwiderstandsmesswerte zur Folge. Selbst der Druck der
Messelektroden auf der Haut ist nie gleich, was wiederum die
Messergebnisse verfälscht. Was ist ein Hautwiderstandsnormalwert
oder werden lediglich zufällige Tendenzen erfasst?
> Die Organbelastungen werden getestet in Potenzen zwischen UT und D60.
Was heißt UT und D60 genau? Wie sind diese Potenzen definiert?
Wovon hängen sie ab und wer bestimmt den Normalwert? Elektrische
Widerstände werden in der Einheit Ohm angegeben und berechnen
sich aus der angelegten Spannung, dividiert durch den gemessenen
Strom. Das ergibt keine Potenz; schon gar keine organische.
> Es
> wird unterschieden zwischen Zellfunktionsschwächen (ab D 15
> unwesentlich) und Zellmembranstörungen, die letzteren sind in allen
> Stadien behandlungsbedüftig.
Sind damit Zellfunktionsschwächen der Haut gemeint? Was sagt D15
aus? Warum sind schwankende Hautwiderstandswerte
behandlungsbedürftig?
> Es gehören Informationen über Beschwerden des Patienten dazu, ebenso wie
> Informationen über Wohn-, Arbeits- und Lebenssituation, diese können im
> Verlauf einer Testreihe Anhaltspunkte für Einzeltests geben.
Eine einfühlsame Person kann daraus auch ohne eine Blutabnahme
Problemsituationen erkennen.
> Mir gefällt Deine klare und aufrichtige Art zu kommunizieren.
Ich hoffe, daß meine (aus technischer Sicht) etwas detailierteren
Fragen keinen Grund zur Klage geben.
> Organbelastungen ab D4/D5 im EM-Bluttest lasse ich schulmedizinisch
> abklären.
Das Zustandekommen der angabe D4/D5 ist mir nicht klar.
Gruß
Hartmut
--
ICQ=85064516
pgpkey available
es ist augenscheinlich nur eine Verwechslung, und beruht meiner Meinung
nach auf der Unsitte des "Schnelllesens".
Caesar Meyers schrieb:
>
> Boris Schlüszler <bo...@ts-autovermietung.de> wrote:
>
> > "ASCII" kommt von Caesar Meyers. Ich habe mir lediglich erlaubt, den
> > Begriff zu klären. ASCII ist in der Tat steinalt.
>
> Sollte Dein Newsreader eine Threadanzeige haben, würde ich mal ein
> bißchen zurückblättern. "ASCII" kommt von RWZ, ich habe "Usenet"
> erklärt. Ich möchte RWZ nicht den wohlverdienten Ruhm nehmen.
Hartmut Koon schrieb:
> snip <
> Ist mit der Testperson der Proband oder der Laborant gemeint, der
> die Blutprobe testet?
> Handelt es sich um ein elektromagnetisches Wechselfeld? Wenn ja,
> wie stark ist es, mit welcher Frequenz wechselt es und welche
> Informationen werden damit übertragen? Was ist ein
> feinstoffliches Informationsfeld? Welche Information beinhaltet
> es in welcher Form? Welcher Art sind die Wechselwirkungen
> zwischen der Blutprobe und der Testsubstanz? Was ist eine
> Testsubstanz? Warum muß sich die Testperson einem
> elektromagnetischen Feld aussetzen um eine Wechselwirkung
> zwischen Blutprobe und Testsubstanz zu erzeugen? Warum muß sich
> eine Testperson überhaupt elektromagnetischen Feldern aussetzen,
> wo doch schon der Magnetismus von stromdurchflossenen Leitern und
> Handys keinen guten Ruf genießen?
Diese Fragen sind schon berechtigt, ich fürchte aber, ich müßte da erst
so vieles erklären, daß es wenig hilfreich wäre.
> Eine einfühlsame Person kann daraus auch ohne eine Blutabnahme
> Problemsituationen erkennen.
In diesem Punkt stimme ich Dir ohne zögern zu.
> Ich hoffe, daß meine (aus technischer Sicht) etwas detailierteren
> Fragen keinen Grund zur Klage geben.
Klage direkt will ich es nicht nennen. Ich werde Dir meine Gedanken zu
diesem Punkt anhand einer Einteilung in Kommunikationsebenen erläutern.
Wenn ich mich im realen Leben oder im usenet langweile, gehe ich.
_Rückzug_
Die Anreden in den Postings, wie "hallo, hi, moin, guten Tag usw."
verstehe ich als feine Instrumente einer Zeremonie. _Ritual_
Wenn ich Dir von meinen ersten roten Erdbeeren und dem brütenden Storch
vor meiner Tür erzähle, nenne ich das _Zeitvertreib_.
Wenn ich mich mit Kollegen über den EM-Bluttest austausche, gehe ich von
einem grundlegend ähnlichen Vorwissen, oder aber einer gemeinsam
erarbeiteten theoretischen Basis aus. Diese Kommunikationsebene nenne
ich dann _Arbeit_.
Sagt oder schreibt mein Gesprächspartner das eine, meint aber in
Wirklichkeit etwas ganz anderes z.B. "meins ist besser als deins",
bezeichne ich dieses Vorgehen als _Ränkespiel_.
Handelt es sich bei einem Austausch - egal wo, um das aufrichtige Geben
und Empfangen von Informationen und/oder Zuwendung nenne ich es
_Vertrautheit_und habe meinen Spaß daran.
So ganz gelingt es mir nicht zu erkennen auf welcher Ebene Du mit mir
kommunizierst. Soll es eine Mischung von Arbeit und Vertrautheit werden,
was ich persönlich generell anstrebe, dann fehlen mir zum einem
Kenntnisse aus Deinem Vorwissen und zum anderen fühle ich mich mit
meinen Interessen, die nicht dem technischen Bereich entpringen, nicht
ausreichend angenommen.
Meine Fragen zielen auf ganz normale, für Techniker
verständliche naturwissenschaftliche Vorgänge. Die
Beantwortung dieser Fragen ist nach meinem Verständnis die
Grundlage zum Verstehen der Vorgänge, die bei einem
elektromagnetischen Bluttest vonstatten gehen. Einem Schüler
erklärt man in der Schule auch die Möglichkeiten, zum
Ergebnis einer Aufgabe mit mehreren Unbekannten zu kommen.
> > Eine einfühlsame Person kann daraus auch ohne eine Blutabnahme
> > Problemsituationen erkennen.
> In diesem Punkt stimme ich Dir ohne zögern zu.
Danke.
> > Ich hoffe, daß meine (aus technischer Sicht) etwas detailierteren
> > Fragen keinen Grund zur Klage geben.
>
> Klage direkt will ich es nicht nennen. Ich werde Dir meine Gedanken zu
> diesem Punkt anhand einer Einteilung in Kommunikationsebenen erläutern.
[...]
> Wenn ich mich mit Kollegen über den EM-Bluttest austausche, gehe ich von
> einem grundlegend ähnlichen Vorwissen, oder aber einer gemeinsam
> erarbeiteten theoretischen Basis aus. Diese Kommunikationsebene nenne
> ich dann _Arbeit_.
Und diese Gemeinsamkeit möchte ich zusammen mit Dir
erarbeiten. Betrachte mich einfach als Physiker, der die
benötigte Hardware anhand Naturwissenschaftlicher Vorgänge
zur Verfügung stellen kann. Du bist diejenige, die lediglich
das Ergebnis (D6/C20) kennt. Was mich interessiert, ist das,
was sich zwischen uns beiden befindet; sozusagen der
Lösungsweg, der zu diesem Ergebnis führt.
[...]
> So ganz gelingt es mir nicht zu erkennen auf welcher Ebene Du mit mir
> kommunizierst.
Auf einer Ebene, die Dir von meiner Seite aus die größte
Offenheit entgegenbringt.
> Soll es eine Mischung von Arbeit und Vertrautheit werden,
> was ich persönlich generell anstrebe, dann fehlen mir zum einem
> Kenntnisse aus Deinem Vorwissen und zum anderen fühle ich mich mit
> meinen Interessen, die nicht dem technischen Bereich entpringen, nicht
> ausreichend angenommen.
Ich arbeite in der elektronischen Entwicklung, habe also
einen technischen Beruf und eine physikalisch
naturwissenschaftliche Vorbildung. Hast Du etwa kein
Interesse daran, wie es zu den von Dir beschriebenen
Ergebnissen kommt? Es ist für Dich bestimmt
nachzuvollziehen, daß ich mich als Techniker für die
technischen Voraussetzungen und Abläufe interessiere, die zu
einem Ergebnis von z.B. *D6* und dessen Folgen führen.
Anderes Beispiel:
Wenn ich mit einer starken Schlagbohrmaschine ein Loch in
eine Wand bohre, eine Schraube hineindrehe um ein Bild daran
aufzuhängen, interessiert es mich auch, ob auf der Rückseite
der Wand durch das Bohren der Putz herabgestürzt ist und
Porzelan auf einem darunterstehenden Tisch zerschlagen hat.
Gruß
Hartmut
Hannelore Milenkovic schrieb:
> snip <
> mein Computerleben begann erst vor fünf Wochen und ich mühe mich
> beträchtlich ab. Hier in meiner Erimitage ist niemand den ich fragen
> kann.
Du kannst fast alles über das Netz im Netz finden.
> Ich habe gerade am Telefon erfahren, daß es keine Taste für den lässigen
> >snip< gibt, sondern das ich es schreiben muß.
Das wäre noch ein Feature, daß in Newsreader eingebaut werden könnte.
> Außerdem bin ich gerügt worden, weil mein Edda-Zitat zu massiv war.
Ach Du je. Sei beruhigt, wenn ich so leicht einschnappen würde, würde
ich hier vermutlich überhaupt nicht posten.
> Nun schäme ich mich beträchtlich und werde einen ganz braven Brief
> schreiben und alle Fragen beantworten.
Brave Briefe sind aber blöd ;-).
Im Ernst: ich denke, wir haben einen sehr unterschiedlichen Hintergrund.
Insofern wird es wahrscheinlich weder mir möglich sein, Deine Fragen
vollständig zu beantworten, noch andersrum. Aber den Versuch finde ich
wertvoll.
Unter anderem deswegen habe ich mit einer Anwort zunächst gezögert, weil
durch eine schnelle, flapsige Antwort meinerseits eine Kommunikation
sicher erschwert würde.
> snip <
> AT ist eine Arbeitsweise, in der gezielt subtile Veränderungen im
> Kontakt von Mensch zu Mensch bewirkt werden können. Die Hände werden
> dabei zu einem Medium nonverbaler Kommunikation. Dem liegt das Phänomen
> zugrunde, daß Informationen über die Zustandssqualität eines anderen
> Organismus direkt, gleichermaßen induktiv übertragen werden. Der
> Gebrauch der Hände im Unterricht geht damit weit über eine bloße
> Manipulation hinaus. Ein AT-Lehrer kann in sich selber "lesen" (spüren)
> was sich im anderen jeweils ändert oder ändern sollte und um etwas im
> anderen zu bewirken, muß er es in sich selbst zustandebringen.
Das glaube ich jetzt einfach erstmal, vielleicht wird es mir später
klarer.
> snip <
> Grundsätzlich beruht der EM-Test darauf den elektrischen Hautwiderstand
> zu messen. Eine Testperson setzt sich einem elektromagnetischen und
> feinstofflichen Informationsfeld aus, das durch Wechselwirkung zwischen
> Blutprobe und Testsubstanz entsteht. Es findet eine körperliche
> Umsetzung dieser Informationen bei der Testperson statt, indem sie für
> den Fall einer Übereinstimmung zwischen Blutprobe und Testsubstanz mit
> der meßbaren Änderung ihres Hautwiderstandes reagiert.
Das kann ich nicht ganz mit Deiner ersten Schilderung Deines, ich nenne
es jetzt mal "Untersuchungsablaufs", unter einen Hut bringen. Wie Du
geschrieben hast, schickst Du Blutprobe und Erhebungsbogen ins Labor.
Ist die Testperson in Deiner Beschreibung eine andere als der Patient?
Quasi eine Person als Teil der Meßanordnung?
> snip <
> Die Organbelastungen werden getestet in Potenzen zwischen UT und D60. Es
> wird unterschieden zwischen Zellfunktionsschwächen (ab D 15
> unwesentlich) und Zellmembranstörungen, die letzteren sind in allen
> Stadien behandlungsbedüftig.
Wie werden die unterschieden?
> snip <
> Mir gefällt Deine klare und aufrichtige Art zu kommunizieren.
Ich gebe mir Mühe.
> > Ich möchte auch nochmal auf eine der Ausgangsfragen
> > zurückkommen: wer eine Diagnose stellt, wird versuchen, die Richtigkeit
> > dieser Diagnose anhand von irgend etwas zu überprüfen. Zum Beispiel,
> > indem er ein zweites, vom ersten unabhängiges Untersuchungsverfahren
> > anwendet,
>
> Organbelastungen ab D4/D5 im EM-Bluttest lasse ich schulmedizinisch
> abklären. Meistens kommen die Patienten als letzte Anlaufstelle zu mir,
> und bringen mir schon etliche Untersuchungsergebnisse mit.
Bezieht sich das, was Du hier als "Organbelastung" formulierst, auf ein
Körperorgan im anatomischen Sinn? Wenn ja: wie häufig findet sich im
Rahmen der schulmedizinischen Abklärung eine organische Veränderung, die
zu der im EM-Test vermuteten Veränderung paßt?
> > oder indem er nach Anwendung einer diagnosespezifischen
> > Therapie eine Besserung oder Heilung feststellt. Wie handhabst Du das?
>
> Wie meinst Du das?
> Ich bin in eine kleine Gemeinde gezogen und lebe, arbeite und feiere mit
> meinen Patienten. Sie erzählen doch, wenn es Ihnen besser geht. Ich sehe
> sie tanzen, wo sie vorher nicht gehen konnten.
> Vielleicht verstehe ich Deine Frage nicht ganz. Was meinst Du genau mit
> handhaben.
Genau das. Ich würde es "Besserung des klinischen Zustandsbildes"
nennen. Wenn ich dann noch meine Zweifel hätte, würde ich die Diagnostik
wiederholen, und ein günstigeres Ergebnis erwarten.
> Ich arbeite seit längeren überwiegend nonverbal und diese verbale
> Informationsflut - zu bewegen über diese unendlich vielen Tasten ohne
> Gebrauchsanleitung - verlangt mir etliches ab.
Scheint ein sehr disziplinierter Dialog zu sein, den wir hier führen
;-). Aber vielleicht lohnt sich's ja.
MfG
Max
Hartmut Koon schrieb:
> snip <
> Und diese Gemeinsamkeit möchte ich zusammen mit Dir
> erarbeiten. Betrachte mich einfach als Physiker, der die
> benötigte Hardware anhand Naturwissenschaftlicher Vorgänge
> zur Verfügung stellen kann. Du bist diejenige, die lediglich
> das Ergebnis (D6/C20) kennt. Was mich interessiert, ist das,
> was sich zwischen uns beiden befindet; sozusagen der
> Lösungsweg, der zu diesem Ergebnis führt.
Der Lösungsweg interessiert mich auch. Ich verstehe nämlich diesen
Absatz nicht.
> snip <
> Ich arbeite in der elektronischen Entwicklung, habe also
> einen technischen Beruf und eine physikalisch
> naturwissenschaftliche Vorbildung. Hast Du etwa kein
> Interesse daran, wie es zu den von Dir beschriebenen
> Ergebnissen kommt? Es ist für Dich bestimmt
> nachzuvollziehen, daß ich mich als Techniker für die
> technischen Voraussetzungen und Abläufe interessiere, die zu
> einem Ergebnis von z.B. *D6* und dessen Folgen führen.
Asche über mein Haupt, ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich ein
technischer Ignorant bin. - Ich kann aber gut kochen.
Aber Spaß beiseite:
Mein Interesse an einen Austausch mit einem versierten Techniker ist
groß. Seit geraumer Zeit überlege ich, ob es möglich ist mit einem Gerät
folgende meiner Wahrnehmungen zu messen.
Gestatte mir etwas auszuholen. Während der Zeit meiner Ausbildung zur
Alexanderlehrerin entdeckte ich an mir die ungewöhliche Begabung
geistige Energie optisch als weißes Licht wahrzunehmen.
Z.B. ein Kollege denkt "Hals frei, Kopf nach vorne und oben", dann sehe
ich seinen weißen Lichtkopf (etwa wie auf einem Fotonegativ) ein Stück
über seinen realen Kopf hinausgehen. Einige meiner Kollegen kamen
morgens mit dem "Kopf unter dem Arm" zum Unterricht.
Auffällig war auch, daß die Lichtintensität beim Leiter der
Ausbildungseinrichtung deutlich höher war. Ich habe auch gesehen, wie
eine Frau ohne Alexandertechnikkenntnisse ihren Körper unbewußt eine
Bewegung machen ließ, und ihr geistiges Energiefeld nach einem
Augenblick "nachrutschte".
Was meinst Du, gibt es einen Apparat, der diese geistigen Felder
nachweisen kann?
Max Puille schrieb:
> > snip <
> > Die Organbelastungen werden getestet in Potenzen zwischen UT und D60. Es
> > wird unterschieden zwischen Zellfunktionsschwächen (ab D 15
> > unwesentlich) und Zellmembranstörungen, die letzteren sind in allen
> > Stadien behandlungsbedüftig.
> Wie werden die unterschieden?
Die Unterscheidung kann getroffen werden, indem die Organsubstanz
alleine - das Testlabor verfügt über eine Sammlung von Testsubstanzen,
die aus Proben gesunden Gewebes aller vorkommenden Organe gewonnen
wurden, oder aber gemeinsam mit einem Präparat eingekoppelt wird, das
selber aus einem Gewebe mit Zellmembranstörungen gewonnen wurde.
Auf dem Testbogen werden Zellmembranstörungen farblich oder auf andere
eindeutige Weise gekennzeichnet.
> Ich gebe mir Mühe.
^ schwupp ^ // Kürzel für Gedanken- statt Textsprung //
Das fällt mir auf, und ich gratuliere Dir zu Deinen korrekten
Schlußfolgerungen.
> Bezieht sich das, was Du hier als "Organbelastung" formulierst, auf ein
> Körperorgan im anatomischen Sinn? Wenn ja: wie häufig findet sich im
> Rahmen der schulmedizinischen Abklärung eine organische Veränderung, die
> zu der im EM-Test vermuteten Veränderung paßt?
Es geschieht so häufig, daß der logisch denkende Anteil in mir losgeht
und sich gebildetere Menschen sucht, die ihm erklären können, warum es
gar nicht funktionieren kann.
> > > oder indem er nach Anwendung einer diagnosespezifischen
> > > Therapie eine Besserung oder Heilung feststellt. Wie handhabst Du das?
> > Vielleicht verstehe ich Deine Frage nicht ganz. Was meinst Du genau mit
> > handhaben.
Ja, ich handhabe es so, daß ich beobachte, ob es zu einer Verbesserung
des
klinischen Zustandsbildes beim Patienten kommt und veranlasse einen
EM-Kontrolltest. Häufig spiegelt das günstigere Kontrollergebnis den
verbesserten Zustand wider. Oftmals zeigt das ERgebnis noch
Organschwächen, die der Patient - weil er sich selbst deutlich wohler
fühlt, nicht wahrhaben will.
> snip <
> Aber vielleicht lohnt sich's ja.
Positiv denken ;-).
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> Max Puille schrieb:
> > > snip <
> Die Unterscheidung kann getroffen werden, indem die Organsubstanz
> alleine - das Testlabor verfügt über eine Sammlung von Testsubstanzen,
> die aus Proben gesunden Gewebes aller vorkommenden Organe gewonnen
> wurden, oder aber gemeinsam mit einem Präparat eingekoppelt wird, das
> selber aus einem Gewebe mit Zellmembranstörungen gewonnen wurde.
> Auf dem Testbogen werden Zellmembranstörungen farblich oder auf andere
> eindeutige Weise gekennzeichnet.
ich fürchte, ich habe den praktischen Ablauf dieses Tests immer noch
nicht begriffen. Ich beschreibe mal, was ich glaube verstanden zu haben.
Da gibt es also jemanden, den Du als "Testperson" bezeichnet hast. Der
Patient scheint es nicht zu sein, da der Test ja in einem Labor
durchgeführt wird, in das Du Blutprobe und Erhebungsbogen, aber nicht
den Patienten (?) schickst. Die Testperson wird in irgendeiner Art in
Kontakt mit der Blutprobe und einer Reihe von Testsubstanzen gebracht,
die eine Reaktion bei der Testperson hervorrufen.
Hierzu eine Frage: wird, bei einer definierten Testsubstanz, nur
"Reaktion" und "Nicht-Reaktion" unterschieden? Oder gibt es da
Abstufungen?
Die Reihe von Testsubstanzen enthält Substanzen, die eine
Zellmembranstörung abbilden, und andere, die eine Zellfunktionsstörung
abbilden. Beide Arten von Substanzen werden in unterschiedlichen
Verdünnungsstufen innerhalb der Testreihe verwendet. Das Ergebnis des
Tests ist keine Diagnose im Sinne einer klar definierten Erkrankung,
sondern ein Bericht über vorliegende Zellfunktions- und membranstörungen
an einzelnen, anatomisch definierten Organen.
Die nächste Frage: wie viele Einzeltests werden innerhalb einer solchen
Testreihe vorgenommen?
Und vor allem die generelle Frage: entspricht das, was ich beschrieben
habe, dem tatsächlichen Ablauf?
> > Ich gebe mir Mühe.
> ^ schwupp ^ // Kürzel für Gedanken- statt Textsprung //
Das ist neu, bin gespannt, ob sich das etablieren wird ;-).
> snip <
> > Bezieht sich das, was Du hier als "Organbelastung" formulierst, auf ein
> > Körperorgan im anatomischen Sinn? Wenn ja: wie häufig findet sich im
> > Rahmen der schulmedizinischen Abklärung eine organische Veränderung, die
> > zu der im EM-Test vermuteten Veränderung paßt?
>
> Es geschieht so häufig, daß der logisch denkende Anteil in mir losgeht
> und sich gebildetere Menschen sucht, die ihm erklären können, warum es
> gar nicht funktionieren kann.
Das ist interessant. Ich vermute, daß es Deinen, wie soll ich sagen,
Wahrnehmungen zu diesem Thema nicht entspricht, aber: könntest Du
versuchen, dieses "häufig" in Zahlen auszudrücken?
In der Art wie: "eine solche Organbelastung stelle ich in der Woche
durchschnittlich dreimal fest. Ein schulmedizinisches Korrelat findet
sich in 8 von 10 Fällen", nur als ein Beispiel.
Übrigens war ich natürlich zunächst auch versucht, Dir zu erklären,
warum es nicht funktionieren kann - dazu könnte man eine sehr schlüssige
Argumentationskette formulieren. Es *könnte* natürlich sein, daß Du mich
hier vorführst, und ich in ein paar Tagen/Wochen wie ein Vollidiot
dastehe, der Dir auf den Leim gegangen ist.
Allerdings hatte ich von Anfang an das Gefühl, daß Du in der Arbeit mit
Deinen Patienten ein sehr ernsthafter Mensch bist, der eine
diagnostische Begabung hat, diese wirklich schwer formulierbare
Fähigkeit, die sich aus Beobachtungsgabe, Empathie und Intuition
zusammensetzt. Und das interessiert mich, unabhängig davon, daß Du Deine
Beobachtungen in völlig anderer Weise machst als ich.
Wie oft würdest Du sagen sind die Informationen, die Dir der EM-Test
liefert, überraschend für Dich?
> snip <
> > Aber vielleicht lohnt sich's ja.
>
> Positiv denken ;-).
Nur.
Außerdem ist jetzt erstmal Wochenende.
MfG und bis dann,
Max
--
Paranuidity NOW!
Hartmut wrote:
>Es ist ein immenser physikalischer Unterschied zwischen
>Elektromagnetismus und einer Hautwiderstandsmessung.
Jep. Um das mal fuer die Mitleser laienverstaendlich auszu-
druecken.
a) im menschlichen Organismus fliesst kein elektrischer
Strom (ausser, man fasst an die Steckdose ... !)
b) die Impulsuebertragung funktioniert entlang der Nerven-
wand durch eine per Diffussion und Konzentrations-
gefaelle fortgeleitete Membranpotentialdifferenz. In
nicht aktiviertem Zustand (beruht auf der Taetigkeit
der Natrium-Kalium-Pumpe in der Nervenzellwand)
wird aus der Nervenfaser aktiv unter Energieaufwand
Natrium rausgepumpt, bis nur noch ca. 1/20tel der
urspruenglichen Innenkonzentration vorhanden ist.
Analoges geschieht umgekehrt durch aktives Rein-
pumpen von Kalium, bis ca. 25mal so viel Kalium
innen wie aussen ist. Chlorionen werden uebrigens
auch aktiv rausgepumpt, bis innen nur noch 1/20tel
des Ausgangswertes vorhanden ist.
Das fuehrt zu einer, alleine auf der Verschiebung
von elektrisch geladenen Ionen, beruhenden elek-
trischen Spannung von -80 bis -90 mV, wobei der
Minuspol innerhalb der Nervenzelle liegt. Man nennt
dies das "Ruhepotential". Das hat einen Leckstrom
(weil die Zellmembran nicht 100%ig dicht ist und
immer a bisserl Natrium und Chlor rein- und Kalium
rausdiffundiert), gegen den staendig die Na-/K-Pumpe
anpumpen muss. Stirbt man, kriegt die Pumpe keinen
Saft (ATP) mehr und stellt die Taetigkeit ein. Die
mittels EEG (oder EKG) zu messende Membran-
potentialdifferenz laesst dann innerhalb von Minuten
nach und das fuehrt dann zur huebschen "Flateline"
im EEG und EKG.
Wird an der Synapse zu Beginn einer Nervenfaser
durch Andocken von chemischen Uebertraegerstoffen
der Natriumkanal, durch den Na von aussen nach innen
schiessen kann (entlang des Konzentrationsgefaelles)
geoeffnet, fuehrt das zu einem massiven Einstrom von
Natrium nach innen. Es entsteht am Einstromort ein
Bolus aus Natrium. Der Na-Kanal geht wieder zu.
Parallel dazu mit einer minimalen Zeitverzoegerung
geht der K-Kanal auf und laesst innen gehortetes
Kalium raus. Dann geht der auch wieder zu. Jetzt
hat sich (allein aus chemischen Gruenden, durch
die Verschiebung elektrisch geladener Ionen!) das
Membran-Ruhepotential umgedreht (negativer Pol
liegt nun aussen). Die resultiertende Membranpoten-
tialdifferenz nennt man "Aktionspotential" und seine
absolute Hoehe ist ca. 80-90 mV. Dieses Potential
liegt zwischen dem innen liegenden Natrium- und
dem aussenliegenden Kaliumbolus an und kann
gemessen werden. Da sich jedoch beide Boli in
der Umgebung verduennen, weil die Atome wegdif-
fundieren, verschwaende das Potential gegen Null,
wenn nicht folgendes passieren wuerde.....
c) Das Aktionspotential sorgt mit seiner Spannung
dafuer, dass in seiner Reichweite andere Na-Kanaele
(und in deren Folge auch die K-Kanaele) aufgehen
und so stroemt ein paar Mikrometer weiter ein neuer
Na-Bolus in den Nerven rein (und ein K-Bolus raus).
Das innen liegende Natrium kann nicht in Richtung
Synapse zurueck (weil da schon der alte Na-Bolus
herumliegt und genervt ist und dorthin diffundieren
will, wo in der Nervenfaser noch wenig Na ist).
Jetzt haben wir zwei Na-Boli in enger
Nachbarschaft. Die fliessen zu einem fetten Bolus
zusammen und schubsen sich als Atome gegen-
seitig (sowohl aus reinen Gruenden des Konzentra-
tionsgefaelles aber auch, weil alle Na's positiv gela-
den sind) in Richtung des noch im Ruhepotential
liegenden Nervenendes hin. Auf dem Weg macht
das quasi "mitgeschleifte" Aktionspotential flugs
alle Na- und K-Kanaele auf und (wie beim Domino-
Day) kommt immer mehr Na rein und es donnert
ein richtiger "Sturzbach" innerhalb der Nervenfaser
in Richtung unstimmuliertes Ende.
Am Ende ist letztlich die ganze Nerven-
faser voll Natrium und die "Natrium-Botschaft" schwappt
an die noch nicht stimulierte andere Synapse
des Nerven, tritt ihr hinten rein und die spuckt dann
aus lauter Wut Transmitterbotenstoffe aus, die frech-
weg zum benachbarten Synapsenteil diffundieren,
um dort (wie schon vorher ihr Vorgaenger auf der
anderen Seite der Nervenfaser) die Na-Kanaele auf
zumachen. Denn das "elektrische Feld" des durch
die Nervenfaser vom Na-Bolus mitgeschleifte Aktions
potential, also die Spannung zwischen innen und
aussen, reicht beileibe nicht aus, um auf der anderen
Seite auch nur den Hauch einer Öffnung eines Na-
Kanals zu bewirken. Waere es anders, koennte
uns kein Anaesthetikum betaeuben und kein
Nervengift vergiften .. und die Synapsen waeren
dann sowieso ueberfluessiges Beiwerk.
Tja, und wer meint, das ginge mit der Diffusion
langsam, irrt gewaltig. Menschliche Nervenfasern
bieten (je nach Dichte und Verteilung der Na- und K-
Kanaele in der Membran) Geschwindigkeiten von
1 m/s (3,6 km/h) bis flotten 120 m/s (432 km/h)
und lassen damit im Einzelfall sogar die Schuh-
machers echt blass aussehen. Nervenfasern mit
kleinen Querschnitt sind dabei uebrigens die lang-
samen Fasern, jene mit grossem Querschnitt sind
die schnellen Fasern. Die geschwindigkeitsbeschleu-
nigende Funktion der Ranvier'schen Schnuerringe
in diesem Kontext lasse ich mal der Einfachheit
halber aussen vor.
So, und jetzt kommen wir mal zum "Biomagnetismus",
weil der ja in der Esoteriker-Schwaller-Szene so beliebt
ist.
a) es ist klar, dass entlang des Ruhepotentials (also
quer zur Nervenfaser) eine elektrische Spannung an-
liegt (-80 bis -90 mV). Man koennte auch flapsig als
"Querspannung" bezeichnen.
b) es liegt auch letztlich eine (aufgrund des Konzentra-
tionsgefaelles im Nervenfaserinneren waehrend des
durchlauenden Aktionspotentials) Spannung entlang
der Nervenfaser vor. Allerdings ist diese "Laengs-
spannung" extrem gering und spielt fuer die Impuls-
fortleitung keine Rolle.
Trotzdem isses so, dass sich sowohl bei a) als auch
bei b) eine elektrische Spannung und damit zwangs-
laeufig auch ein Magnetfeld messen laesst.
ABER! Das Magnetfeld der "Querspannung" ist im Ideal-
fall ein 10 Millionstel so stark wie das Erdmagnetfeld.
Man kann das mit hohem apparativen Aufwand messen
(z.B. www.uni-erlangen.de/nkaep/biomag_e.htm kann
das machen). Dazu muss man die Leute in einen extrem
gut isolierten Raum legen, weil die zu messenden Magnet-
felder so winzig-schwach sind, dass sie nur etwa 10 femto-
Tesla (10 hoch minus 15 Tesla) bis 50 picoTesla
(10 hoch minus 12 Tesla) stark sind. Man kann
damit huebsche Bilderchen machen (z.B. vom ZNS
oder dem Herzen), aber das kostet ein Heidengeld und
ist so teuer, dass sogar die Dt. Forschungsgemeinschaft
hat anfaenglich dicke in die Finanzschublade greifen
muessen, um da eine Anschubfinanzierung zu geben.
Da reden wir fast schon von Peanuts...!
Der Fachbegriff heisst fuer diese Untersuchungsmethode
"Magnetoencephalographie" (beim ZNS) oder "Magneto-
kardiographie" (beim Herzen).
Man kann's auch bei Feten zur Diagnostik einsetzen,
aber das ist noch experimentell und ich wage zu be-
zweifeln, dass so was ins Budget kommen wird, auch
wenn ich die Untersuchung per se fuer sehr intelligent
halte, da absolut nicht-invasiv. Naja, in 500 Jahren hat
das der Holo-Doc dann als med. Tricoder und wenn
wir dann das Problem der Messstoerungen durch das
10 Millionen mal staerkere Erdmagnetfeld ignorieren
(die Voyager fliegt ja sowieso im Delta-Quadranten
und dort gibt's ja keine Erde!), dann koennen wir uns
einbilden, mal irgendwann mit einem Taschenspieler-
geraetchen Bilderchen zu schiessen. Noetigenfalls
mit des Doc's Holo-Kamera....
Das Erdmagnetfeld hat uebrigens 10 microTesla
(10 hoch minus 4 Tesla). Die Nervenmembran selbst
juckt kein Magnetfeld unterhalb ca. 1 Tesla. In der
Regel benoetigt man - um eine Depolarisierung der
Nervenmembran und damit die Oeffnung eines Na-
Kanals zu erreichen (um ein Aktionspotential auszu-
loesen) eine Magnetfelddichte von 2,1 Tesla. Dann
kann man von aussen Nervenimpulse erzeugen, ohne
den Patienten irgendwie mit elektrischem Strom
nerven zu muessen, wie man das bei den sog.
elektrisch evozierten Potentialen machen muss.
Man nennt das mit dem Magnetfeld dann die
sog. "magnetisch evozierten (motorischen) Poten-
tiale" oder "MEP" oder auch "Magnetstimulation".
Also noch mal fuer Klein-Doofi-Esoteriker:
Um ein Aktionspotential am Nerven auszuloesen,
braucht man ein Magnetfeld, dass um den Faktor
ZWANZIGTAUSEND dichter ist als das Erdmagnet-
feld. Und dieses nötige Feld ist dann um den Faktor
20.000 x 10.000.000 ... bzw. _200 MILLIARDEN_ ...
mal staerker als dasjenige Magnetfeld, was sich
aufgrund des Ruhepotentials quer zur Nervenwand rein
aus Kraeften der Mutter Natur physiologisch in unserem
Koerper generiert und welches nur solange anhaelt,
solange die Na-/K-Pumpe unermuedlich die Natrium-
ionen raus- und die Kaliumionen reinpumpt. Ach ja,
der Grund, warum unser Hirn bis zu 20% des Grund-
umsatzes braucht, liegt primaer an der vielen chemi-
schen (ATP)-Energie fuer's aufrechterhalten des Kon-
zentrationsgradienten.
Die Esos - vor allem jene aus der Quack-Szene der
Pulsierenden Signaltherapie-Spinner (PST) oder der
pulsed electromagnetic field therapists (PEMF)
reden seit den 1970igern (damals phantasierte sich
das ein Physiker namens Krauss zusammen) der
Behauptung das Wort, sie koennten das "Biofeld"
des Menschen oder Zellen oder Na-Kanaele oder
was auch immer mit weitaus weniger dichten
Magnetfeldern (Staerke: einige milli-Tesla) und
entsprechenden Pulswellen (10-100 Hz) beein-
flussen. Das ist - wenn man sich die obigen Zahlen
mal klar macht - nicht nur blander Kinderkram, son-
dern es hat sich auch bisher in klinischen Studien nie
serioes zeigen lassen. Deshalb ist ja sowohl die
Magnetfeldtherapie ohne implantierte Spule als auch
die PST vom Ausschuss der Aerzte und Kranken-
kassen als im Bereich der GKV nicht erstattungs-
faehig eingruppiert wurden ... weil eben der Wirk-
samkeitsnachweis fehlt. Und der fehlt seit 30
Jahren....
Was nun den Aschoff'schen Bluttest angeht, so ist das
wesentlich simpler zu erledigen als die Magnetfeld-
therapie. Denn dabei spielen weder "Schwingungen"
noch Membranpotentialdifferenzen noch Ionenstroeme
eine relevante Rolle. Vielmehr ist der gute alte Elek-
tronenfluss (neudeutsch: Strom ... hier die Form als
Gleichstrom) von Relevanz. Jeder, auch Hannelore,
hat die Schule besucht. Wir alle haben gelernt, was
Gleichstrom ist, was ein elektrischer Leiter ist und
wie gut salzhaltiges Wasser (und das ist u.a. Blut-
serum) als elektrischer Leiter fungiert.
Der Aschoff'sche Test ist eine simple, megaeinfache
Widerstandsmessung zwischen zwei elektrisch gela-
denen Polen. Man legt eine Spannung an und misst
schlichtweg den elektrischen Widerstand. Den kann
man sich problemlos auf diverse Weise anzeigen
lassen (meist als Spannungsdifferenz zwischen beiden
Polen).
Es wird ein Messstift mit Minus- und Plus-Pol in ein
Glas getunkt, elektrische Spannung angelegt und
der Widerstand gemessen. Mehr nicht. Und aufgrund
dieses Unfugs werden dann "Diagnosen" gestellt, die
so laecherlich sind, dass sich einem die Haare kraeu-
seln, sofern man noch welche hat.
>In einem anderen Posting schriebst Du, daß Du eine Blutprobe in
>ein Labor schickst. Wie kann das Labor nun den Hautwiderstand des
>Probanden messen, wenn lediglich eine Blutprobe zur Verfügung
>steht?
kann ich Dir sagen: gar nicht.
>Was ist ein feinstoffliches Informationsfeld?
das ist esoterische Wortwahl. Besonders ekelig
wird's, wenn z.b. Bioresonanzler von Bioenergetik und Biomagne-
tismus faseln (obgleich ihre laeppischen Kisten nicht mal die
Membranpotentialdifferenzen, geschweige denn das Magnetfeld
des Menschen messen koennen) und damit de fakto gleiche
Woerter benutzen wie die Hochschulmedizin. Da geht's dann
nur um Tarneffekte, weil die Leute diese Zusammenhaenge nicht
verstehen. Ist ja auch nicht leicht und ist auch nicht Bestand-
teil der Schulbildung.
Sind wir mal sehr galant und unterstellen Hannelore, sie
haette mit dieser esoterischen Begrifflichkeit das menschliche
Magnetfeld bezeichnen wollen. Dat schwingt aba nich.....,
sonder tat bewecht sich mit der Membranpotentialdifferenz
entlang der Nervenfaserwand.... Dat Aktionspotential is rela-
tiv stabil und geht nich rauf und runta....
>Welche Information beinhaltet es in welcher Form?
Die Information ist "Ey, guten Tag. Ich bin das Magnetfeld
des gerade durchlaufenden Aktionspotentials. Wie geht's
Ihnen heute? Mir gehts gut. Ich bin heute mal wieder beson-
ders stark.... naemlich ein 10 Millionstel des Erdmagnet-
feldes....". Und daraus kann man schoene Abbildungen
rausrechnen lassen. So aehnlich wie beim Magnetfeld-
tomographen...
>Welcher Art sind die Wechselwirkungen
>zwischen der Blutprobe und der Testsubstanz?
ganz einfach. Der elektrische Widerstand nimmt mit zunehmender
Austrocknung der Blutprobe zu. Wie schon Donaudampfschiff-
fahrtsoberkapitaensanwaerter-Gattinnen schrieben: Der Wider-
stand wird waechst!
>Was ist eine Testsubstanz?
hier wohl das Blut. Kann natuerlich auch alles andere an
Koerpersekreten/-produkten sein, was elektrisch leitfaehig
ist. Von Spuke bis Pupsen ist alles denkbar. Wer darauf
steht, den Widerstand von Pupsen zu messen... na, der
soll mal machen....
>Warum muß sich die Testperson einem
>elektromagnetischen Feld aussetzen um eine Wechselwirkung
>zwischen Blutprobe und Testsubstanz zu erzeugen?
tja... vor allem angesichts der Tatsache, dass und bestaendig
ein 0,1 mTesla-Feld umgibt....
>Warum muß sich
>eine Testperson überhaupt elektromagnetischen Feldern aussetzen,
>wo doch schon der Magnetismus von stromdurchflossenen Leitern und
>Handys keinen guten Ruf genießen?
tja, dat weiss nur der Himmel. Vor allem ... allein ihr Bluttest-Fuzz-
Geraet duerfte mehr Stoerungen erzeugen als 10.000 Leutchen
aufeinandergestapelt.....
>Wird der Proband mitsamt der Blutprobe ins Labor geschickt?
nimmer! Das verhindert die Dt. Post!
>Wie verhindert man Messfehler?
Da die Messapparatur ein einziger Messfehler ist, ist dieses
staendige methodische Problem doch automatisch behoben ;)
>Jeder Mensch transpiriert unterschiedlich.
so isses. Und gewisse HPinnen schwitzen hier wohl schon
Blut und Wasser..... und wer misst das dann virtuell-feinstofflich?
>Was heißt UT und D60 genau?
das ist Aschoffsches Gerede. De fakto hat er, analog zu
Dr. med. Voll, seine Skala einfach in gut und boese eingeteilt.
Zack, fertig ist das Wunderdiagnostikum.
>Ich hoffe, daß meine (aus technischer Sicht) etwas detailierteren
>Fragen keinen Grund zur Klage geben.
Sie hat schon vorher keine Antworten auf die technischen Spezifika-
tionsfragen gegeben. Das tun uebrigens auch andere nicht. Ich habe
gerade mit einem szenebekannten "New-Age-Physiker" zu tun, weil
ich in Sachen Bioresonanz-/PST-Schraddel der Pferdezeitschrift
Cavallo ein ausfuehrliches Interview zu dieser Magnetfeldabzocke
gab. Der Physiker mag mich jetzt nicht mehr. Er findet mich als
"nicht konsensfaehig". Das stimmt mich natuerlich traurig, weil
ich naemlich nur gefragt hatte, wie hoch das von seinem PST-
Geraet produzierte Magnetfeld sei und wie die Frequenz der
Pulsrate sei ... und einen geraetespezifischen Wirksamkeits-
nachweis wollte ich auch. Naja, ich bin wohl zu unglaubwuer-
dig im Sinne von "ich bin unwuerdig, blind an was zu glauben!".
Tja, so geht's dahin.....
>Das Zustandekommen der angabe D4/D5 ist mir nicht klar.
das ist recht simpel erklaerlich. Die Homoeopathie kennt jeder.
Sie ist per ordre de mufti "gut". Also ist jeder Pseudo-Technik-
Mist, der eine hom. Potenz nutzt, auch "gut". Zumindest aber
isser harmlos. Auch wenn es der groesste pseudo-technische
Schwachsinn unter des Herrn sonnigen Erdmagnetfeldes, dass
sich im Sonnenmagnetfeld befindet ... und das alles haben
wir bis heute ohne Zaudern ueberlebt. Und die Tauben fliegen
nach Gehoer, Sehfaehigkeit und Geruchssinn..... by the way.
Gruesse, Roland
an dieser Stelle. Lies noch mal nach. Schönes Wochenende.
Kurz und prägnant: Du weißt nicht, wie es zu den
Untersuchungsergebnissen kommt, kannst mit diesen Ergebnissen
offenbar trotzdem etwas anfangen; mir dagegen sagen die
Untersuchungsergebnisse rein gar nichts, dafür weiß ich wie
Elektromagnetismus entsteht und welche Wirkungen er hat. Der
Begriff Energie ist mir ebenfalls nicht fremd.
> Asche über mein Haupt, ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich ein
> technischer Ignorant bin. - Ich kann aber gut kochen.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Das wiederum macht Dich mir symphatisch:-)))
> Mein Interesse an einen Austausch mit einem versierten Techniker ist
> groß. Seit geraumer Zeit überlege ich, ob es möglich ist mit einem Gerät
> folgende meiner Wahrnehmungen zu messen.
[interessante optische Eindrücke gesnipt]
> Was meinst Du, gibt es einen Apparat, der diese geistigen Felder
> nachweisen kann?
Nein. Um das zu klären muß man auch weiter ausholen.
Das menschliche Auge ist in der Lage, Licht im
Wellenlängenbereich von 400-700nm wahrzunehmen. Größere
Wellenlängen bezeichnen den Infraroten, kleinere den
ultravioletten Bereich. Etwas anderes zu beobachten ist mit dem
menschlichen Auge (ohne UV und IR empfindliche Implantate) nicht
möglich.
Es wurden schon viele Versuche angestellt, andere physikalische
Größen optisch darzustellen. Gelungen ist das mit (einige
Beispiele von vielen) Wärmebildern, Radarbildern oder der
Schlierenfotografie.
Eine Abart der optischen Darstellung, in die immer wieder etwas
mysterisches hineininterpretiert wird, ist die Fotografie von
hochfrequenten Hochspannungsentladungen an Gegenständen
(Kirlianfotografie).
Ein Betrug ist in meinen Augen die *Aurafotografie*, bei der die
zu fotografierende Person an einer Menge Kabel und Elektroden
angeschlossen wird. Von dieser Person wird dann ein Polaroidfoto
gemacht, was eine bunte *Aura* um die fotografierte Person
sichtbar werden läßt. Diese *Aura* befindet sich aber nicht um
die Person herum, sondern im Objektivbereich der Kamera. Wenn man
sich so ein Foto ansieht, ist die fotografierte Person
Konturscharf und farbgetreu wiedergegeben, die Aura befindet sich
aber zweidimensional um sie herum. Würde eine farbige Aura einen
Menschen umstrahlen, wäre der fotografierte Mensch hinter seiner
buntschillernden Aura kaum noch auszumachen.
Die fotografierte Aura wird mit bunten Leuchtdioden von hinten
auf eine im Randbereich mit Vaseline bestrichene Glasplatte
projiziert. Im Augenblick des Auslösens schaltet ein
Zufallsgenerator bestimmte bunte Leuchtdioden ein, sodaß bei
jedem Menschen eine andersfarbige *Aura* erzeugt wird.
Soviel in Kürze erstmal dazu.
Was Du allerdings beschreibst und nachgewiesen haben möchtest,
spielt sich im innern Deines Gehirns ab. Deine Augen nehmen nur
das sichtbare Licht wahr, welches in elektrische Signale
umgewandelt wird, die über die Sehnerven direkt in das Sehzentrum
des Gehirns geleitet werden. Man könnte z.B. mit Hilfe der
bildgebenden Diagnostik versuchen herauszufinden, was sich in
Deinem Sehzentrum oder in anderen Bereichen Deines Gehirns
abspielt, wenn Du diese *Visionen* erlebst. Für mich ist es
vorstellbar, daß Deine Einbildungskraft diese Bilder hervorruft,
oder aber auch eine Störung des Sehzentrums vorliegt. Vorstellbar
ist für mich weiterhin eine stark unterschiedliche Sehstärke
Deiner Augen, so daß das Scharfe Bild eines Auges mit dem
unscharfen Bild des anderen überlagert wird.
Hast Du diese Möglichkeiten schonmal in Betracht gezogen?
Gruß
Hartmut
PS: In Sachen *Elektromagnetischer Bluttest* sind wir leider noch
nicht sonderlich voran gekommen;-)))
--
ICQ=85064516
pgpkey available
Hartmut Koon schrieb:
> Kurz und prägnant: Du weißt nicht, wie es zu den
> Untersuchungsergebnissen kommt, kannst mit diesen Ergebnissen
> offenbar trotzdem etwas anfangen; mir dagegen sagen die
> Untersuchungsergebnisse rein gar nichts, dafür weiß ich wie
> Elektromagnetismus entsteht und welche Wirkungen er hat. Der
> Begriff Energie ist mir ebenfalls nicht fremd.
Und wie geht es nun kurz und prägnant weiter?
> Das wiederum macht Dich mir symphatisch:-)))
Das ist schön :-].
>
> > Was meinst Du, gibt es einen Apparat, der diese geistigen Felder
> > nachweisen kann?
>
> Nein. Um das zu klären muß man auch weiter ausholen.
> snip <
Deine Ausführungen sind interesssant. Nichtsdestotrotz bin ich mit
unserem Informationsaustausch nicht zufrieden. Du wirfst meiner
bescheidenen Meinung nach drei verschiedene, von mir wahrnehmbare
Erscheinungen in einen Topf. Holen wir sie wieder raus:
Da geht es zum einem um das von mir beschriebene geistige Energiefeld.
Das wünsche ich messen zu können. Es könnte dann, analog der Deutschen
Bodybuildingmeisterschaft eine Deutsche Geisteskraftmeisterschaft
ausgetragen werden. Diese Geisteskraft ist mittels Alexandertechnik
erfahr- und übertragbar.
Zum anderen sprichst Du von der Aura und von Visionen. Ich habe nicht
das geringste Interesse an einer Auradokumentation. Die Aura stellt sich
mir in vielfältiger anderer Art und Weise dar und jedes Festhalten wäre
für mich eine Reduktion, die ich nicht in Kauf nehmen möchte.
Über Visionen will ich an dieser Stelle überhaupt nicht diskutieren. Man
sollte schließlich nie vergessen, daß das, was wir hier schreiben,
potentiell von jedem Menschen auf der Welt, der einen usenet-Zugang hat,
gelesen werden könnte. Visionen sind aus meiner Sicht intim.
> Was Du allerdings beschreibst und nachgewiesen haben möchtest,
> spielt sich im innern Deines Gehirns ab.
> snip <
Das ist interessant.
Folgendes: Der Alexanderlehrer mir gegenüber steht reglos da und denkt
z.B. "Arm heben ". Ich sehe eine Energiemanifestation (weißes Licht) in
Form eines Armes, der sich hebt. Einige Minuten später hebt mein
Gegenüber seinen Muskel/Knochenarm. Woher weiß mein Gehirn, nach Deiner
Theorie, was das Gehirn meines Gegenübers denkt?
> Vorstellbar ist für mich weiterhin eine stark unterschiedliche Sehstärke
> Deiner Augen, so daß das Scharfe Bild eines Auges mit dem
> unscharfen Bild des anderen überlagert wird.
> Hast Du diese Möglichkeiten schonmal in Betracht gezogen?
Was genau meinst Du mit in Betracht gezogen?
>
> PS: In Sachen *Elektromagnetischer Bluttest* sind wir leider noch
> nicht sonderlich voran gekommen;-)))
Gut Ding braucht Weile ;-).
Anscheinend überhaupt nicht. Du könnetes Dich vielleicht mal an
das Labor wenden und eine genaue Beschreibung der vorgenommenen
Tests und der eingesetzten Gerätschaften erfragen. Da im Netz
nichts genaueres darüber zu finden ist, würde ich mir auch
zutrauen, die Tests für Dich zu erstellen (und das womöglich viel
preiswerter).
Bis jetzt ist einfach nur etwas *Magie* und blindes Vertrauen zum
Labor beschrieben worden. Das ist nicht gerade sonderlich
erhellend.
> Du wirfst meiner
> bescheidenen Meinung nach drei verschiedene, von mir
^^^ ^^^
> wahrnehmbare Erscheinungen in einen Topf.
^^^^^^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^
> Holen wir sie wieder raus:
> Da geht es zum einem um das von mir beschriebene geistige Energiefeld.
> Das wünsche ich messen zu können.
Diese Erscheinungen sind halt nur von Dir wahrnehmbar. Wie es
dazu kommt, beschrieb ich Dir schon. Laß Doch einfach mal die
Vorgänge in Deinem Gehirn überprüfen. Weh tut das nicht und kann
für Dich interessant sein, das Bewußtsein zu erlangen, Sachen zu
sehen, die nur für Dich sichtbar sind.
Und worum ging es zum anderen?
> Es könnte dann, analog der Deutschen
> Bodybuildingmeisterschaft eine Deutsche Geisteskraftmeisterschaft
> ausgetragen werden.
Du meinst sowas, wie eine Mitgliedschaft bei Mensa?
> Diese Geisteskraft ist mittels Alexandertechnik
> erfahr- und übertragbar.
Du erlaubst, daß ich das Subject ein wenig anpasse?
Du hast Dich inzwischen ja Meilenweit vom eigentlichen Thema des
Bluttests entfernt. Mir liegt schon einem Menge daran, wie dieser
Test funktioniert. Wenn Du aber so beharrlich auf ein anderes
Thema umschwenken und nicht wissen willst, wie ein
elektromagnetischer Bluttest funktioniert, lasse ich Dir Deinen
Willen.
Wenn Du wenigstens zum Abschluß noch kurz definieren willst, wie
Geisteskraft übertragbar ist, wäre ich Dir zu Dank verpflichtet.
Wenn es denn ginge, würde ich gerne etwas *Geisteskraft* an
Bron...@aol.com übertragen.
> Zum anderen sprichst Du von der Aura und von Visionen. Ich habe nicht
> das geringste Interesse an einer Auradokumentation.
Ich bitte Dich! Immerhin sprichst Du selber ja von
*Erscheinungen*!
> Die Aura stellt sich
> mir in vielfältiger anderer Art und Weise dar...
Siehst Du, jetzt sprichst Du von Aura.
> Über Visionen will ich an dieser Stelle überhaupt nicht diskutieren. Man
> sollte schließlich nie vergessen, daß das, was wir hier schreiben,
> potentiell von jedem Menschen auf der Welt, der einen usenet-Zugang hat,
> gelesen werden könnte. Visionen sind aus meiner Sicht intim.
Das kommt INHO auf die Art der Visionen an.
> > Was Du allerdings beschreibst und nachgewiesen haben möchtest,
> > spielt sich im innern Deines Gehirns ab.
> > snip <
> Das ist interessant.
> Folgendes: Der Alexanderlehrer mir gegenüber steht reglos da und denkt
> z.B. "Arm heben ".
Was ist ein Alexanderlehrer? Du scheinst sehr an ihm zu hängen
bzw. eine tiefergehende Beziehung zu ihm aufgebaut zu haben.
> Ich sehe eine Energiemanifestation (weißes Licht) in
> Form eines Armes, der sich hebt. Einige Minuten später hebt mein
> Gegenüber seinen Muskel/Knochenarm. Woher weiß mein Gehirn, nach Deiner
> Theorie, was das Gehirn meines Gegenübers denkt?
Du kannst Gedanken Lesen? Würdest Du es auf einen Test ankommen
lassen? Was benötigst Du dazu? Ein Bild von mir? Haarsträhne,
oder funktioniert das nur im Blickkontakt?
> > Vorstellbar ist für mich weiterhin eine stark unterschiedliche Sehstärke
> > Deiner Augen, so daß das Scharfe Bild eines Auges mit dem
> > unscharfen Bild des anderen überlagert wird.
> > Hast Du diese Möglichkeiten schonmal in Betracht gezogen?
>
> Was genau meinst Du mit in Betracht gezogen?
Ob Du schonmal daran gedacht hast, einfach nur schlecht sehen zu
können!
> > PS: In Sachen *Elektromagnetischer Bluttest* sind wir leider noch
> > nicht sonderlich voran gekommen;-)))
> Gut Ding braucht Weile ;-).
Kann ich davon ausgehen, das diese Weile noch etwas länger
braucht?
Ich erlaube mir weiter unten im Text fortzufahren, oder?
> Max Puille schrieb:
> snip <
> Hierzu eine Frage: wird, bei einer definierten Testsubstanz, nur
> "Reaktion" und "Nicht-Reaktion" unterschieden? Oder gibt es da
> Abstufungen?
Die verwendeten Testsubstanzen liegen jeweils in einer Abstufungs- oder
Potenzreihe vor. Die Skala möglicher Entsprechungen reicht von Zuständen
minimaler Verstimmung bis zu dem Bereich, indem bereits eine Veränderung
bzw. Degenaration eines Organs vorliegt.
>
> Die nächste Frage: wie viele Einzeltests werden innerhalb einer solchen
> Testreihe vorgenommen?
Für einen vollständigen Test werden zwei Testbereiche durchgeführt:
1. Bestimmung der Beinträchtigungen einzelner Organfunktion. 13
Testreihen mit ca. 8 Einzeltests.
2. Bestimmung der generellen Belastung durch Toxine. Unterschiedlich ca.
50 Einzelansprachen.
>
> Das ist interessant. Ich vermute, daß es Deinen, wie soll ich sagen,
> Wahrnehmungen zu diesem Thema nicht entspricht, aber: könntest Du
> versuchen, dieses "häufig" in Zahlen auszudrücken?
Ich schildere mein Erleben.
Ich nehme den Patienten so wahr, wie man ein neues Gesicht
wahrnimmt. In seiner Ganzheit. Um das Wiedererkennen geht es im
Laborbericht. Jetzt bin ich zu 85% überrascht, mit meinem früheren Labor
zu 50%. Das soll aber nicht heißen, jede zweite Abbildung stimmte,
sondern jede Abbildung spiegelte das "Gesicht" etwa mit halber
Genauigkeit.
> " Ein schulmedizinisches Korrelat findet sich in 8 von 10 Fällen", nur > als Beispiel.
Ein schulmedizinisches Korrelat würde wohl zu 80% bestehen, wenn die
schulmedizinischen Meßdaten *Wenigeres* erfassen könnten.Viele Patienten
kommen ja, weil trotz eingehender Untersuchungen nichts gefunden wurde.
Der Befund im EM-Test ist dann oft bei D6/D8. Schulmedizinische
Korrelate sind ab D4/D5 zu erwarten. Doch bei einer D4 bringen die
Patienten schon ihre Diagnose mit.
Ich will Dich nicht ermüden, aber ein Besipiel drückt es besser aus:
Vor zwei Jahren habe ich einer Patientin empfohlen, den Test zu machen.
"Es ist etwas an der Lunge". Sie hat es nicht gemacht. Beim
normalen Check wurden jetzt bei ihr Schatten auf der Lunge festgestellt.
Hätte sie vor zwei Jahren die Lunge röntgen lassen, wäre wahrscheinlich
noch nichts zu sehen gewesen. Im EM-Test hätte ich damals eine rote
D12/D15 erwarte.
> Übrigens war ich natürlich zunächst auch versucht, Dir zu erklären,
> warum es nicht funktionieren kann - dazu könnte man eine sehr schlüssige
> Argumentationskette formulieren.
Auch, wenn es Dir ungewöhnlich erscheint, gerade diese formulierte
Argumentationskette möchte ich verstehen lernen. Ich fürchte allerdings
die ganze Kette hinge mir zu schwer am Hals, vielleicht lieber
perlenweise? Ich erhoffe mir davon, meine Sprachlosigkeit zu
therapieren.
> Es *könnte* natürlich sein, daß Du mich
> hier vorführst, und ich in ein paar Tagen/Wochen wie ein Vollidiot
> dastehe, der Dir auf den Leim gegangen ist.
Wie meinen? :-|. IMHO sollte Dir aufgefallen sein, daß Du einen neuen
Fan hast.
> Allerdings hatte ich von Anfang an das Gefühl, daß Du in der Arbeit mit
> Deinen Patienten ein sehr ernsthafter Mensch bist, der eine
> diagnostische Begabung hat, diese wirklich schwer formulierbare
> Fähigkeit, die sich aus Beobachtungsgabe, Empathie und Intuition
> zusammensetzt. Und das interessiert mich, unabhängig davon, daß Du Deine
> Beobachtungen in völlig anderer Weise machst als ich.
Die Gentlelady genießt und schweigt.
> Wie oft würdest Du sagen sind die Informationen, die Dir der EM-Test
> liefert, überraschend für Dich?
Scheint, als wärest Du nicht jedermann, da es Dir gelingt Stimmungen aus
der Tastatur zu vermitteln.
Hartmut Koon schrieb:
> snip < > würde ich mir auch zutrauen, die Tests für Dich zu erstellen > (und das womöglich viel preiswerter)
Gute Arbeit, gutes Geld - ich bin mit meinem Labor zufrieden.
>
> Du meinst sowas, wie eine Mitgliedschaft bei Mensa?
Das letzte Wort im Satz verstehe ich als *Kantine*. Hat es noch eine
andere Bedetuung für Dich. Wenn nein, verstehe ich den Satz nicht.
> snip <
> Wenn Du aber so beharrlich auf ein anderes Thema umschwenken willst,
> lasse ich Dir Deinen Willen.
Das freut mich sehr. Eröffne doch bitte das neue Thema.
> snip <
> Wenn Du wenigstens zum Abschluß noch kurz definieren willst, wie
> Geisteskraft übertragbar ist, wäre ich Dir zu Dank verpflichtet.
Das würde ein gewisses Maß an theoretischer Grundkenntnis der
Alexandertechnik voraussetzen. Soll ich das Experiment: "eine erfahrbare
Einführung der AT im Netz, wagen? Eine Herausforderung, die mich reizt.
Alexandertechnik definiert man nicht, man erfährt sie.
> Wenn es denn ginge, würde ich gerne etwas *Geisteskraft* an
> Bron...@aol.com übertragen.
Erarbeite Dir diszipliniert Geisteskraft, dann kannst Du sie übertragen.
Grundsatz der AT: In der Qualität, in der ich mir begegne, begegne ich
anderen. Ich muß in mir wirken, um wirken zu können.
Sollte ich wissen wer Bron...@aol.com ist?
>
> Was ist ein Alexanderlehrer? Du scheinst sehr an ihm zu hängen
> bzw. eine tiefergehende Beziehung zu ihm aufgebaut zu haben.
Ich z.B. bin eine Alexanderlehrerin. Ehemalige Klassenkamerade in der
Alexanderschule sind jetzt ebenfalls AlexanderlehrerInnen. Ich weiß
nicht die exakte Zahl der AT-LehrerInnen in Deutschland. Viele ;.).
>
> Du kannst Gedanken Lesen? Würdest Du es auf einen Test ankommen
> lassen? Was benötigst Du dazu? Ein Bild von mir? Haarsträhne,
> oder funktioniert das nur im Blickkontakt?
Deine Postings sind ausreichen. Doch nicht, um Gedanken lesen zu können,
sondern um trainierte Geisteskraft zu erfassen. Das ist ein Unterschied.
> snip <
> Ob Du schonmal daran gedacht hast, einfach nur schlecht sehen zu
> können!
Wieso schlecht?
> Kann ich davon ausgehen, das diese Weile noch etwas länger
> braucht?
Ich geb`mein Bestes.
die Postings "in Deine Richtung" schreibe ich nicht mit so sehr leichter
Hand, deswegen könnte es manchmal (Edda-Situation) so aussehen, als
würde ich nicht mehr dran denken. Ist aber mitnichten so, liegt nur
daran, daß der Kopf frei sein muß ;-).
Hannelore Milenkovic schrieb:
> snip <
> > Hierzu eine Frage: wird, bei einer definierten Testsubstanz, nur
> > "Reaktion" und "Nicht-Reaktion" unterschieden? Oder gibt es da
> > Abstufungen?
>
> Die verwendeten Testsubstanzen liegen jeweils in einer Abstufungs- oder
> Potenzreihe vor. Die Skala möglicher Entsprechungen reicht von Zuständen
> minimaler Verstimmung bis zu dem Bereich, indem bereits eine Veränderung
> bzw. Degenaration eines Organs vorliegt.
Also gibt es pro Substanz eine Verdünnungsstufe, in der gerade noch eine
Veränderung nachgewiesen kann.
> > Die nächste Frage: wie viele Einzeltests werden innerhalb einer solchen
> > Testreihe vorgenommen?
>
> Für einen vollständigen Test werden zwei Testbereiche durchgeführt:
> 1. Bestimmung der Beinträchtigungen einzelner Organfunktion. 13
> Testreihen mit ca. 8 Einzeltests.
> 2. Bestimmung der generellen Belastung durch Toxine. Unterschiedlich ca.
> 50 Einzelansprachen.
Also insgesamt mehr als 150 Einzeltest? Das ist eine Menge. Wie lange
dauert denn ein einzelner Test? Und, um nochmal darauf zurückzukommen:
die in der Testanordnung eingekoppelte Person ist _nicht_ der Patient,
ist das korrekt?
> snip <
> Ich schildere mein Erleben.
> Ich nehme den Patienten so wahr, wie man ein neues Gesicht
> wahrnimmt. In seiner Ganzheit. Um das Wiedererkennen geht es im
> Laborbericht. Jetzt bin ich zu 85% überrascht, mit meinem früheren Labor
> zu 50%. Das soll aber nicht heißen, jede zweite Abbildung stimmte,
> sondern jede Abbildung spiegelte das "Gesicht" etwa mit halber
> Genauigkeit.
"Überrascht" heißt "Labortreffer"? Worauf würdest Du diesen
Qualitätssprung zurückführen?
> snip <
> Ein schulmedizinisches Korrelat würde wohl zu 80% bestehen, wenn die
> schulmedizinischen Meßdaten *Wenigeres* erfassen könnten.Viele Patienten
> kommen ja, weil trotz eingehender Untersuchungen nichts gefunden wurde.
> Der Befund im EM-Test ist dann oft bei D6/D8. Schulmedizinische
> Korrelate sind ab D4/D5 zu erwarten. Doch bei einer D4 bringen die
> Patienten schon ihre Diagnose mit.
Und die bestätigt sich dann regelmäßig? Will sagen, in weit über der
Hälfte der Fälle? Ich nehme an, der von Dir genannte "Erhebungsbogen"
enthält diese Diagnosen. Denkst Du, das Labor könnte durch diese
Information beeinflußt werden?
> Ich will Dich nicht ermüden, aber ein Besipiel drückt es besser aus:
> Vor zwei Jahren habe ich einer Patientin empfohlen, den Test zu machen.
> "Es ist etwas an der Lunge". Sie hat es nicht gemacht. Beim
> normalen Check wurden jetzt bei ihr Schatten auf der Lunge festgestellt.
> Hätte sie vor zwei Jahren die Lunge röntgen lassen, wäre wahrscheinlich
> noch nichts zu sehen gewesen. Im EM-Test hätte ich damals eine rote
> D12/D15 erwarte.
Es gibt ja unterschiedlich empfindliche diagnostische Verfahren zum
Nachweis einer Lungenveränderung, ich vermute mal, das, was Du als
"Schatten" beschreibst, würde ich als "Rundherd" beschreiben und einen
Tumor vermuten. Wie oft begegnen Dir derartige Beispiele? Die Situation
einer langsamen Erkrankungsentwicklung, die dem Nachweis zunächst
entgeht, haben wir ja nun recht häufig.
> > Übrigens war ich natürlich zunächst auch versucht, Dir zu erklären,
> > warum es nicht funktionieren kann - dazu könnte man eine sehr schlüssige
> > Argumentationskette formulieren.
>
> Auch, wenn es Dir ungewöhnlich erscheint, gerade diese formulierte
> Argumentationskette möchte ich verstehen lernen. Ich fürchte allerdings
> die ganze Kette hinge mir zu schwer am Hals, vielleicht lieber
> perlenweise? Ich erhoffe mir davon, meine Sprachlosigkeit zu
> therapieren.
Ich versuch's mal. Die technischen Dinge hat Hartmut ja schon
angesprochen, die ignoriere ich erstmal.
Wenn ich das Testprinzip soweit verstanden habe, basiert es auf einer
Veränderung des (elektrischen) Hautwiderstands der Testperson durch
äußere Umstände (die ich ebenfalls ignoriere). Nun ist bekannt, daß
dieser Hautwiderstand in relativ weiten Grenzen beispielsweise durch
Änderungen der Gemütslage der Person beeinflußt wird. Der Schweißfilm
auf der Haut, Muskelspannung, Körpertemperatur und alle möglichen
anderen Faktoren können diesen Meßwert recht deutlich beeinflussen, mit
ein bißchen Übung in Entspannungstechniken kann man das auch sehr schön
bewußt steuern.
Wir haben also ein Meßverfahren, daß alleine schon aufgrund seines
Prinzips eine gewisse Schwankung eingebaut hat. Jetzt müßte man wissen,
ob das bei der Testdurchführung berücksichtigt wird, indem
beispielsweise zunächst festgestellt wird, wie groß die
Zufallsschwankungen sind, und nur Meßwerte außerhalb dieser
Zufallsgrenzen berücksichtigt werden. Diese Zufallsschwankungen müßten
wahrscheinlich sehr häufig neu bestimmt werden, da sie sich mindestens
von Tag zu Tag verändern dürften - es sei denn, man hätte zunächst in
einer ziemlich umfangreichen Vorbereitung festgestellt, daß es einen
Schwankungsbereich gibt, der niemals zufällig überschritten wird, und
nähme diesen als Referenz.
Wird das im letzten Absatz angeführte überhaupt nicht berücksichtigt,
ist die Wahrscheinlichkeit für ein zufällig positives Testergebnis sehr
hoch. Die Wahrscheinlichkeit, daß das Testergebnis von der
Erwartungshaltung der Testperson bestimmt wird, ist sogar noch höher, da
sich eine solche Erwartungshaltung ebenfalls in Änderungen des
Hautwiderstands, und damit des Meßergebnisses, niederschlägt.
Hierzu wäre ein sehr einfacher Test möglich: schicke zwei gleiche
Blutproben, z.B. von Dir selbst, mit zwei sehr unterschiedlich
ausgefüllten Erhebungsbögen (z.B. abgeschrieben von zwei Patienten,
deren Diagnose Dir bekannt ist, natürlich mit anderen Namen) ins Labor.
Egal, wie das Ergebnis ausfällt: ist es in beiden Fällen identisch, oder
wenigstens sehr ähnlich, spricht das für den EM-Test.
Daneben ist noch etwas anderes zu berücksichtigen: Du hast geschrieben,
das mehr als 150 Einzeltests durchgeführt werden. Nehmen wir an, der
Zufall spiele bei dem EM-Test eine nur geringe, oder sogar sehr geringe
Rolle, und gehen davon aus, daß das Testergebnis nur in einem von 100
Fällen aus Zufall ein auffälliges Ergebnis zeigt. Dann wird die
komplette Testserie in 78 von 100 Fällen ein auffälliges Ergebnis
liefern, und das nur aus Zufall. Nehmen wir eine Rolle des Zufalls in 10
von 100 Einzeltests an, dann wird jede Testserie mindestens ein
auffälliges Ergebnis liefern.
Das waren jetzt lediglich zwei ganz allgemeine Faktoren, die für jeden
diagnostischen Test in gleicher Weise anzuwenden sind, über die Methodik
selbst wäre noch separat zu sprechen. Die zwei genannten Faktoren finde
ich aber hinreichend, um die Testergebnisse sehr genau zu hinterfragen,
beispielsweise mittels dem von mir vorgeschlagenen Versuch.
Mich beschleicht nämlich der Verdacht Du hast diesen Test gar nicht
nötig.
> snip <
> Wie meinen? :-|. IMHO sollte Dir aufgefallen sein, daß Du einen neuen
> Fan hast.
:-).
> snip <
>
> Scheint, als wärest Du nicht jedermann, da es Dir gelingt Stimmungen aus
> der Tastatur zu vermitteln.
Wie gesagt: ich gebe mir Mühe ;-).
MfG
Max
Und Deine *Kunden*?
> > Du meinst sowas, wie eine Mitgliedschaft bei Mensa?
> Das letzte Wort im Satz verstehe ich als *Kantine*. Hat es noch eine
> andere Bedetuung für Dich. Wenn nein, verstehe ich den Satz nicht.
http://www.germany.mensa.org/kurzinfo.html
Mensa ist ein weltweiter Zusammenschluß intelligenter
Menschen. Für die Aufnahme in den Verein ist ein bestimmter
Intelligenzquotient (IQ) erforderlich. Eintreten kann, wer
bei einem anerkannten, überwachten Test ein besseres Ergebnis
erreicht, als es 98 Prozent der Bevölkerung erzielen würden.
Andere Kriterien für die Aufnahme gibt es nicht.
> > Wenn Du aber so beharrlich auf ein anderes Thema umschwenken willst,
> > lasse ich Dir Deinen Willen.
> Das freut mich sehr. Eröffne doch bitte das neue Thema.
Das hast Du ja schon übernommen.
> > Wenn Du wenigstens zum Abschluß noch kurz definieren willst, wie
> > Geisteskraft übertragbar ist, wäre ich Dir zu Dank verpflichtet.
> Das würde ein gewisses Maß an theoretischer Grundkenntnis der
> Alexandertechnik voraussetzen.
Wenn Du dabei auch so informativ bist, wie bei der Erklärung des
elektromagnetischen Bluttests, sehe ich schwarz...:-(
> Soll ich das Experiment: "eine erfahrbare
> Einführung der AT im Netz, wagen? Eine Herausforderung, die mich reizt.
> Alexandertechnik definiert man nicht, man erfährt sie.
Bewegung?
> > Wenn es denn ginge, würde ich gerne etwas *Geisteskraft* an
> > Bron...@aol.com übertragen.
> Erarbeite Dir diszipliniert Geisteskraft, dann kannst Du sie übertragen.
> Grundsatz der AT: In der Qualität, in der ich mir begegne, begegne ich
> anderen. Ich muß in mir wirken, um wirken zu können.
Was haben Bewegungsübungen mit Geisteskraft zu tun?
> Sollte ich wissen wer Bron...@aol.com ist?
Nein! Nicht wirklich! Vergiss am besten, was ich schrieb.
> Ich z.B. bin eine Alexanderlehrerin. Ehemalige Klassenkamerade in der
> Alexanderschule sind jetzt ebenfalls AlexanderlehrerInnen. Ich weiß
> nicht die exakte Zahl der AT-LehrerInnen in Deutschland. Viele ;.).
Dann wird es Dir ja hoffentlich nicht schwerfallen, mir Dein
Lehrfach zu erklären.
> > Ob Du schonmal daran gedacht hast, einfach nur schlecht sehen zu
> > können!
> Wieso schlecht?
Weil Du anscheinend fehlsichtig bist. Moment, ich zitiere Dich:
>...dann sehe ich seinen weißen Lichtkopf (etwa wie auf
>einem Fotonegativ) ein Stück über seinen realen Kopf
>hinausgehen.
Das hört sich nach einer Sehschwäche Deinerseits an. Hast Du die
Folgerung jetzt nachvollziehen können?
> > Kann ich davon ausgehen, das diese Weile noch etwas länger
> > braucht?
> Ich geb`mein Bestes.
Viel Glück für die Zukunft.
Hartmut Koon schrieb:
>
> Hannelore Milenkovic schrieb:
> > Gute Arbeit, gutes Geld - ich bin mit meinem Labor zufrieden.
>
> Und Deine *Kunden*?
heißen Patienten und sind mit meiner Arbeit zufreiden.
> Wenn Du dabei auch so informativ bist, wie bei der Erklärung des
> elektromagnetischen Bluttests, sehe ich schwarz...:-(
Mir ist schon aufgefallen, daß sich unsere Sichtweise in Bezug auf
Farben unterscheidet.
> Was haben Bewegungsübungen mit Geisteskraft zu tun?
Ja, ich habe es geahnt. Wir müssen mit den theoretischen Kenntnissen
beginnen.
F.M. Alexander spricht in seinen Büchern von "means whereby" - den
mitteln. Er meint damit jene Hilfen, die die
AlexandertechnikschülerInnen benutzen sollten, möchten sie "constrructiv
conscious control" - konstrktive Kontrolle über das Bewußtsein -
erlangen.
Als besagte Mittel führt er unter anderem das Geben von Richtungen, die
primäre Kontrolle über die Verbindung Kopf - Hals - Rücken sowie das
aktive Einsetzen von Inhibition vor jeder Reaktion an.
Begrifflichkeiten wie "construktive conscious control" stecken den
Rahmen, in welchem Alexandertechnik arbeitet sehr weit, besonders da sie
von Alexander in Bezug auf den Menschen als psycho-physische Einheit,
also auf die Verbindung von Körper - Seele - Geist angewandt werden.
Ziel der Alexandertechnik ist es, mittels unseres Denekns, dem Einsetzen
unserer mentalen vestandesmäßigen Fähigkeiten, bewußte Kontrolle über
unser Sein in diesem Körper zu erreichen.
Hier liegt der bedeutende Unterschied, der AT von der sog. Körperareit
abhebt.
^ schwupp ^ (Entschuldige Brigitte, natürlich kenne ich Dich, ich habe
Deinen Namen in der Form zu spät erkannt.)
> Dann wird es Dir ja hoffentlich nicht schwerfallen, mir Dein
> Lehrfach zu erklären.
So einseitig scheint das Problem nicht lösbar.
> Viel Glück für die Zukunft.
Was denn nun, Verabschiedungsritual oder Frage- und Antwortspiel.
Hartmut Koon schrieb:
>
> Hannelore Milenkovic schrieb:
> > Gute Arbeit, gutes Geld - ich bin mit meinem Labor zufrieden.
>
> Und Deine *Kunden*?
heißen Patienten und sind mit meiner Arbeit zufreiden.
>
> Wenn Du dabei auch so informativ bist, wie bei der Erklärung des
> elektromagnetischen Bluttests, sehe ich schwarz...:-(
Wir haben hinsichtlich der Farben eine sehr unterschiedliche Sichtweise.
> Was haben Bewegungsübungen mit Geisteskraft zu tun?
Ja, ich habe es geahnt.Wir müssen mit den theoretischen Grundlagen
beginnen.
F.M.Alexander spricht in seinen Büchern von den Mitteln. Er meint damit
jene Hilfen, die die AlexandertechnikschülerInnen benutzen sollten,
möchten sie konstruktive Kontrolle über das Bewußtsein erlangen.
Als besagte Mittel führt er nter anderem das Geben von Richtungen, die
primäre Kontrolle über die Verbindung Kopf - Hals - Rücken sowie das
aktive Einsetzen von Inhibition (Innehalten) vor jeder Reaktin an.
Begrifflichkeiten wie "konstruktive Kontrolle über das Bewußtsein"
(constructive conscious control) stecken den Rahmen, in welchem
Alexandertechnik arbeitet sehr weit, besondern da sie von Alexander in
Bezug auf den Menschen als psycho-physische Einheit, also auf die
Verbindung von Körper -Geist - Seele angewandt werden.
Ziel der Alexandertechnik ist es, mittels unseres Denkens, dem Einsetzen
unserer mentalen verstandesmäßigen Fähigkeiten, bewußte Kontrolle über
unser Sein im Körper zu erreichen. Hier liegt der bedeutende
Unterschied, der Alexandertechnik von der sog. Körperarbeit abhebt.
> > Sollte ich wissen wer Bron...@aol.com ist?
Entschuldige Brigitte, in der Form habe ich Deinen Namen zu spsät
erkannt.
> > Ich z.B. bin eine Alexanderlehrerin. Ehemalige Klassenkamerade in der
> > Alexanderschule sind jetzt ebenfalls AlexanderlehrerInnen. Ich weiß
> > nicht die exakte Zahl der AT-LehrerInnen in Deutschland. Viele ;.).
>
> Dann wird es Dir ja hoffentlich nicht schwerfallen, mir Dein
> Lehrfach zu erklären.
Ich geb mir Mühe.
> Viel Glück für die Zukunft.
Ich bin irritiert. Verabschiedungsritual oder Frage- und Antwortspiel.
Was denn nun?
Ich bin nicht sicher, ob ich Dir gerecht werden kann. Außerdem habe ich
das Gefühl mich zum Antworten auf den Kopf stellen zu müssen, antwortet
sich auch nicht mit leichtester Zunge.
Max Puille schrieb:
> snip <
> Also gibt es pro Substanz eine Verdünnungsstufe, in der gerade noch eine
> Veränderung nachgewiesen kann.
Ja, D60
> snip <
> "Überrascht" heißt "Labortreffer"? Worauf würdest Du diesen
> Qualitätssprung zurückführen?
Mein jetziges Labor hat nicht mehr "Treffer", sondern trifft die
einzelnen Abbildungen besser, ja. Macht sie für mich faßbarer.
Begründung: Mittelmäßige Portraitzeichnung gegen geschickte Karrikatur.
> Und die bestätigt sich dann regelmäßig? Will sagen, in weit über der
> Hälfte der Fälle? Ich nehme an, der von Dir genannte "Erhebungsbogen"
> enthält diese Diagnosen. Denkst Du, das Labor könnte durch diese
> Information beeinflußt werden?
Ich komme zu keinem Entschluß. Oft (ich bitte um Begnadigung, ich weiß
nicht wie oft - öfter) vergißt der Patient eine Beschwerde oder ich
versäume es aufzuschreiben. Dann überrascht mich der Labortreffer
wieder, wenn es im Test ist. Genauso kommt es vor, daß Diagnosen
vorliegen und der Test zeigt es nicht. (Jetzt hab` ich einen platten Fuß
vom Aufstampfen) ich weiß nicht wie oft, woher bekomme ich diese Zahlen?
> Es gibt ja unterschiedlich empfindliche diagnostische Verfahren zum
> Nachweis einer Lungenveränderung, ich vermute mal, das, was Du als
> "Schatten" beschreibst, würde ich als "Rundherd" beschreiben und einen
> Tumor vermuten. Wie oft begegnen Dir derartige Beispiele? Die Situation
> einer langsamen Erkrankungsentwicklung, die dem Nachweis zunächst
> entgeht, haben wir ja nun recht häufig.
Schluchz, ich weiß nicht wie oft. Es ist, wie Du selbst sagst ja fast
die Regel.
> snip <
> Diese Zufallsschwankungen müßten
> wahrscheinlich sehr häufig neu bestimmt werden, da sie sich mindestens
> von Tag zu Tag verändern dürften - es sei denn, man hätte zunächst in
> einer ziemlich umfangreichen Vorbereitung festgestellt, daß es einen
> Schwankungsbereich gibt, der niemals zufällig überschritten wird, und
> nähme diesen als Referenz.
Durch die Nullmessung vor dem Test (ohne aufgelegte Blutprobe und ohne
eingekoppelte Testsubstanz) wird sichergestellt, daß der Hautwiderstand
des Testperson (ist nicht der Patient) über alle relevanten
Akupunkturpunkte innerhalb eines Normbereichs bleibt. (wird
gegebenenfalls während des Tests wiederholt)
> snip <
> Hierzu wäre ein sehr einfacher Test möglich: schicke zwei gleiche
> Blutproben, z.B. von Dir selbst, mit zwei sehr unterschiedlich
> ausgefüllten Erhebungsbögen (z.B. abgeschrieben von zwei Patienten,
> deren Diagnose Dir bekannt ist, natürlich mit anderen Namen) ins Labor.
> Egal, wie das Ergebnis ausfällt: ist es in beiden Fällen identisch, oder
> wenigstens sehr ähnlich, spricht das für den EM-Test.
Der Vorschlag gefällt mir nicht. Es widerstrebt mir, mich so zu
verhalten.
Der Bürgermeister in unserem Ort, schickte vor einiger Zeit seine
Schwester in zum Auskundschaften in meine Praxis. Die Dame hat mir ihr
Leid geklagt und ich spürte beim Anfassen nichts. Statt Abzubrechen und
das zu formulieren, war ich höflich und suchte bei mir. Was ist los? Was
hast Du gegessen? Wo sind die Gedanken? Die Gefühle? Obwohl ich in mir
ganz klar war, hat mein Selbstbewußtsein nicht gereicht, aufzuhören und
zu fragen "Was wollen Sie von mir?"
Mein Meßinstrument, mein Körper war noch nach Stunden irritiert. Und mir
war schlecht. Richtige Ruhe kehrte erst ein, als ich Wochen später den
Zusammenhang erfuhr.
Durch Unaufrichtigkeit, die Angst nicht anerkannt oder auf bloße
Meßdaten reduziert zu werden entsthen "Risse" in meinem Meßinstrument.
Die Grundlage jeder menschlichen Kommunikation durch alle Ebenen des
Seins ist meinem subjektiven Gefühl nach Offenheit. Der EM-Test beruht
letztendlich auf dieser Art von Kommunikation.
>
> Daneben ist noch etwas anderes zu berücksichtigen: Du hast geschrieben,
> das mehr als 150 Einzeltests durchgeführt werden. Nehmen wir an, der
> Zufall spiele bei dem EM-Test eine nur geringe, oder sogar sehr geringe
> Rolle, und gehen davon aus, daß das Testergebnis nur in einem von 100
> Fällen aus Zufall ein auffälliges Ergebnis zeigt. Dann wird die
> komplette Testserie in 78 von 100 Fällen ein auffälliges Ergebnis
> liefern, und das nur aus Zufall. Nehmen wir eine Rolle des Zufalls in 10
> von 100 Einzeltests an, dann wird jede Testserie mindestens ein
> auffälliges Ergebnis liefern.
Zahlen scheinen nicht mein Metier zu sein, ich bekomme keine 78 raus.
Bitte für Doofe vorrechnen.
> snip <
> Mich beschleicht nämlich der Verdacht Du hast diesen Test gar nicht
> nötig.
siehe mein Posting v. 30.5.01
>> nehme ich die Füße meines Patienten in die Hand, spüre ich die >> Störungen, höre ich die Geschichte die die füße mir erzählen. Das Ausmaß >> der entstanden Krankheit kan ich dann über den Elektromagnetischen >> Bluttest erkennen.
Da hätten wir uns ja an dieser Stelle schon einigen können. Ich weiß
keine andere Methode, die mir besser zusagt.
Ich wünschte, wir könnten trotz dieser unterschiedlichen
Herangehensweisen Freunde werden. Mich haben schon immer diese beiden
"Königskinder" in dem besagten Lied geärgert, die zu dumm waren einen
Fluß zu überqueren.
>Entschuldige Brigitte, in der Form habe ich Deinen Namen zu spsät
>erkannt.
LOL.... ist schon ok. Hannelore, ich dachte mir so etwas... :-)
Denn du bist ja - fuer jeden offensichtlich -
ganz und gar keine Person, die auf das
Verletzen anderer Menschen aus ist!
Aber wo ich deine geschaetze Aufmerksamkeit gerade mal
habe, (und ehe Max sie wieder bekommt...*g* ),
gestatte mir bitte ein paar kurze Fragen:
Was bewirkt Hypnose IYO beim Abnehmen?
Und warum setzt du sie ein?
Ist *jeder* hypnotisierbar?
Kennst du den Biophysiker Fritz A. Popp?
>Die Grundlage jeder menschlichen Kommunikation durch alle Ebenen des
>Seins ist meinem subjektiven Gefühl nach Offenheit.
Dieser Satz von dir an Max, gefiel mir heute am besten!
Ich wuerde ihn gerne abgewandelt als Sig verwenden...
Schoene Gruesse und einen ebensolchen Tag!
Brigitte
Nachtrag:
du schreibst an Max:
>Ich wünschte, wir könnten trotz dieser unterschiedlichen
>Herangehensweisen Freunde werden.
*Freunde* kann man im Usenet - glaube ich - nicht gewinnen.
Da fehlen halt die entscheidenden Sinne... m.E....
Aber respektvoller Umgang - auch mit Andersdenkenden -
waere ja auch schon ein Zugewinn...
--
http://www.urkostmitbrigitte.de
Heute zu empfehlen: "NER: Empfaengnisregelung ohne Chemie!" und:
"Fit, schlank und urgesund"
"Wir sind Engel mit nur einem Fluegel. Wir koennen nur fliegen, wenn wir
einander umarmen." (Luciano di Crescenzo)
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> Ich bin nicht sicher, ob ich Dir gerecht werden kann. Außerdem habe ich
> das Gefühl mich zum Antworten auf den Kopf stellen zu müssen, antwortet
> sich auch nicht mit leichtester Zunge.
<http://www.gutenberg.aol.de/kafka/erzaehlg/galerie.htm> einfach mal
draufklicken. Falls Du das nichtssagend findest, liegt's vielleicht an
der noch fehlenden Dimension, und ich entschuldige mich.
> Max Puille schrieb:
> > snip <
> > Und die bestätigt sich dann regelmäßig? Will sagen, in weit über der
> > Hälfte der Fälle? Ich nehme an, der von Dir genannte "Erhebungsbogen"
> > enthält diese Diagnosen. Denkst Du, das Labor könnte durch diese
> > Information beeinflußt werden?
>
> Ich komme zu keinem Entschluß. Oft (ich bitte um Begnadigung, ich weiß
> nicht wie oft - öfter) vergißt der Patient eine Beschwerde oder ich
> versäume es aufzuschreiben. Dann überrascht mich der Labortreffer
> wieder, wenn es im Test ist. Genauso kommt es vor, daß Diagnosen
> vorliegen und der Test zeigt es nicht. (Jetzt hab` ich einen platten Fuß
> vom Aufstampfen) ich weiß nicht wie oft, woher bekomme ich diese Zahlen?
Prinzipiell recht einfach, ist aber mit einer Menge Arbeit verbunden:
zähl' die Diagnosen (die sicheren), und zähl' die Treffer. Dividiere die
Anzahl der Diagnosen durch die Anzahl der Treffer, und Du bekommst eine
Zahl, die Dir einen Anhaltspunkt liefert. Liegt sie sehr nahe bei 0.5,
dann hilft der Test Dir nicht wirklich.
> snip <
> Durch die Nullmessung vor dem Test (ohne aufgelegte Blutprobe und ohne
> eingekoppelte Testsubstanz) wird sichergestellt, daß der Hautwiderstand
> des Testperson (ist nicht der Patient) über alle relevanten
> Akupunkturpunkte innerhalb eines Normbereichs bleibt. (wird
> gegebenenfalls während des Tests wiederholt)
Das ist schonmal eine sehr wesentliche Information. Es scheint, der Test
hängt zu einem ganz wesentlichen Teil von dieser Testperson ab.
> > snip <
> > Hierzu wäre ein sehr einfacher Test möglich: schicke zwei gleiche
> > Blutproben, z.B. von Dir selbst, mit zwei sehr unterschiedlich
> > ausgefüllten Erhebungsbögen (z.B. abgeschrieben von zwei Patienten,
> > deren Diagnose Dir bekannt ist, natürlich mit anderen Namen) ins Labor.
> > Egal, wie das Ergebnis ausfällt: ist es in beiden Fällen identisch, oder
> > wenigstens sehr ähnlich, spricht das für den EM-Test.
>
> Der Vorschlag gefällt mir nicht. Es widerstrebt mir, mich so zu
> verhalten.
Ich habe auch ziemlich lange überlegt, ob ich diesen Vorschlag überhaupt
machen soll. Er paßt irgendwie nicht, das war mir klar.
> snip <
> Durch Unaufrichtigkeit, die Angst nicht anerkannt oder auf bloße
> Meßdaten reduziert zu werden entsthen "Risse" in meinem Meßinstrument.
> Die Grundlage jeder menschlichen Kommunikation durch alle Ebenen des
> Seins ist meinem subjektiven Gefühl nach Offenheit. Der EM-Test beruht
> letztendlich auf dieser Art von Kommunikation.
Trotzdem ist er, denke ich, auch in einer Art und Weise überprüfbar, die
Dir zusagt. Mir muß nur noch eine einfallen.
> snip <
> Zahlen scheinen nicht mein Metier zu sein, ich bekomme keine 78 raus.
> Bitte für Doofe vorrechnen.
Ist ein Multiplikationsproblem, einer von diesen Punkten, bei denen man
sich sehr schnell selbst aufs Kreuz legt.
Die Wahrscheinlichkeit, daß ein einzelner Test ein korrektes, also den
Tatsachen entsprechendes und nicht zufällig bedingtes Resultat
abliefert, kann nie 100% erreichen. Ich hatte 99% angenommen. Führt man
nun mehrere Tests durch, für die das Gleiche gilt (und die voneinander
unabhängig sind, das gilt im vorliegenden Fall sicher nicht, dient aber
der Vereinfachung), dann bleibt es nicht bei diesen 99% für das
Gesamtergebnis. Statt dessen sind die Wahrscheinlichkeiten zu
multiplizieren, und man bekommt 0.99^Testanzahl, oder für die
Wahrscheinlichkeit, daß sich mindestens 1 falsches Ergebnis im
Gesamtergebnis der Einzeltests versteckt, 1-0.99^Testanzahl.
> > snip <
> > Mich beschleicht nämlich der Verdacht Du hast diesen Test gar nicht
> > nötig.
>
> siehe mein Posting v. 30.5.01
> >> nehme ich die Füße meines Patienten in die Hand, spüre ich die >> Störungen, höre ich die Geschichte die die füße mir erzählen. Das Ausmaß >> der entstanden Krankheit kan ich dann über den Elektromagnetischen >> Bluttest erkennen.
>
> Da hätten wir uns ja an dieser Stelle schon einigen können. Ich weiß
> keine andere Methode, die mir besser zusagt.
Ich hatte damals schon die Vermutung, nur wollte ich gerne mehr über
diesen Test wissen.
> Ich wünschte, wir könnten trotz dieser unterschiedlichen
> Herangehensweisen Freunde werden. Mich haben schon immer diese beiden
> "Königskinder" in dem besagten Lied geärgert, die zu dumm waren einen
> Fluß zu überqueren.
Brigitte meint ja, es sei kaum möglich, im usenet "Freundschaft" zu
erreichen. Wahrscheinlich hat sie recht, schließlich fehlen einige
Dinge. Aber man kann versuchen, sich trotz anscheinend großer Gegensätze
auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren. Wenn man das geschafft hat, ist
immer noch Zeit zu sehen, wie groß die Differenzen wirklich sind, und
man kommt vielleicht sogar an einen Punkt, an dem man erkennt, daß man
etwas gelernt, oder besser, erfahren hat.
Vielleicht nicht unbedingt über die physikalisch beschreibbare Welt,
aber das ist schießlich nur einer von vielen Aspekten der Wirklichkeit
zwischen unseren Ohren ;-).
MfG
Max
Verabschiedungsritual.
Deine Art zu posten wird unübersichtlich, weil Du nicht auf das
Bezugsposting antwortest. Außerdem ist von Dir nichts näheres
über die Vorgänge beim elektromagnetischen Bluttest zu erfahren.
Gymnastikübungen sind zwar ganz toll, haben mit dem
ursprünglichen Bluttest, von dem Du damit abgelenkt hast,
überhaupt nichts zu tun.
Boris Schlüszler <bo...@ts-autovermietung.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3B267A24...@ts-autovermietung.de...
> Sorry Caesar!
> Wie dumm von mir!
> Davon hat RWZ also auch keine Ahnung!
Das wissen wir jetzt auch noch!
Willst du ihm umbringen!
Wir haben schon eine Trauer-Schleife: RWZ ist krank!
Das reichts.
>:-t
Brigitte Rondholz schrieb:
> gestatte mir bitte ein paar kurze Fragen:
Gerne, wenn Du mit kurzen Antworten zufrieden bist. Meine ganze
Aufmerksamkeit ist im Moment tatsächlich, auf das Erstellen einer
gemeinsamen Sprache mit Max, gerichtet.
> Was bewirkt Hypnose IYO beim Abnehmen?
> Und warum setzt du sie ein?
Wenn die Suggestion geglaubt wurde, hat die hypnotisierte Person
posthypnotisch das körperliche Gespür, beim Essen z.B. nach wenigen
Bissen satt zu sein.
Ich trainiere Hypnose gerne am gesunden Körper. Da bietet sich das
Abnehmen an. Dringend brauche ich den hypnotischen Zustand bei Patienten
die Chemotherapie bekommen. In diesen Fällen bekomme ich über den Körper
keinen Kontakt zur feinstofflichen Ebene des Patienten, wie sonst durch
die Reflexzonen. Im hypnotischen Zustand (Stufe 3) schläft der Körper,
samt Gedanken und Gefühlen, bewußtseinsmäßig ist die Person aber ganz
klar, und ich kann mir von dieser Ebene ein Zustandsbild machen.
> Ist *jeder* hypnotisierbar?
Das weiß ich nicht. Ich dachte, ich sei nicht hypnotisierbar, habe dann
aber die Fremdbestimmung in meinem Kopf gespürt und wußte auch, daß ich
die geforderte Bewegung, nicht auszuführen in der Lage war.
Leider hat mein trainiertes Alexanderhirn, spielerisch einen Ausgang aus
dieser Fessel gesucht und gefunden. Aber nur, weil das Netz nicht
sorgfältig angelegt war. Ist schon eine spannende Methode.
> Kennst du den Biophysiker Fritz A. Popp?
Nein, ich bin nicht sehr belesen.
> >Die Grundlage jeder menschlichen Kommunikation durch alle Ebenen des
> >Seins ist meinem subjektiven Gefühl nach Offenheit.
>
> Dieser Satz von dir an Max, gefiel mir heute am besten!
> Ich wuerde ihn gerne abgewandelt als Sig verwenden...
Das ehrt mich.
> "Wir sind Engel mit nur einem Fluegel. Wir koennen nur fliegen, wenn wir
> einander umarmen." (Luciano di Crescenzo)
Dann wollen wir hoffen, daß die Liebe nicht dem Niveau
hinterherkrabbelt.
Ich habe auch eine Frage. Kannst Du mir erklären, wie ich
Holunderbeerensaft herstellen und haltbar machen kann?
Hartmut Koon schrieb:
>
> Hannelore Milenkovic schrieb:
> > > Viel Glück für die Zukunft.
> > Ich bin irritiert. Verabschiedungsritual oder Frage- und Antwortspiel.
> > Was denn nun?
>
> Verabschiedungsritual.
Tschüß
>Brigitte meint ja, es sei kaum möglich, im usenet "Freundschaft" zu
>erreichen. Wahrscheinlich hat sie recht, schließlich fehlen einige
>Dinge. Aber man kann versuchen, sich trotz anscheinend großer Gegensätze
>auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren. Wenn man das geschafft hat, ist
>immer noch Zeit zu sehen, wie groß die Differenzen wirklich sind, und
>man kommt vielleicht sogar an einen Punkt, an dem man erkennt, daß man
>etwas gelernt, oder besser, erfahren hat.
>Vielleicht nicht unbedingt über die physikalisch beschreibbare Welt,
>aber das ist schießlich nur einer von vielen Aspekten der Wirklichkeit
>zwischen unseren Ohren ;-).
ACK!
(Und die Faehigkeit, saudummes Geschwaetz und inhaltleeres
Rumgelabere nur um des Laberns willen, mal ein bisschen
zu zuegeln.)
Dass du diese kleine Randbemerkung nun keineswegs auf dich beziehst
hofft
Brigitte
--
http://www.urkostmitbrigitte.de
Heute zu empfehlen: "NER: Empfaengnisregelung ohne Chemie!" und:
"Fit, schlank und urgesund"
Hallo Hannelore,
>Gerne, wenn Du mit kurzen Antworten zufrieden bist. Meine ganze
>Aufmerksamkeit ist im Moment tatsächlich, auf das Erstellen einer
>gemeinsamen Sprache mit Max, gerichtet.
Aber sicher, das verstehe ich gut.
Man darf sich am PC nicht verzetteln.
Es ist zu sehr (kostbare) zeitraubend.
>> Was bewirkt Hypnose IYO beim Abnehmen?
>> Und warum setzt du sie ein?
Besten Dank fuer deine Anworten, vielleicht frage ich gelegentlich mehr dazu.
>> Kennst du den Biophysiker Fritz A. Popp?
>
>Nein, ich bin nicht sehr belesen.
Schade, ich glaube, er koennte dich interessieren..
Er hat mit Hilfe eines hochempfindlichen Messgeraetes, das
so sensibel ist, dass es theoretisch aus
20 km Entfernung eine Kerzenflamme registireren
koennte, bewiesen, dass die lebende Zelle
eine Lichtstrahlung hat.
Er nannte diese Zellstrahlung Biophoton.
Photonen sind Lichtquanten, die
selber ohne Masse sind.
Es sind Strahlungsimpulse, die vom Leben im Menschen, im Tier und in der
Pflanze ausgehen
Kam mir nur so in den Sinn, dass dass mit deinen Empfindungen etwas
zu tun haben koennte...
Aber bitte, ich verstehe von Technik genauso viel wie du... :-))
>Ich habe auch eine Frage. Kannst Du mir erklären, wie ich
>Holunderbeerensaft herstellen und haltbar machen kann?
Koennen schon, liebe Hannelore, aber wollen nicht :-)
Fuer so etwas sind die tuechtigen Hausmaenner in dieser
Gruppe zustaendig.
Ich hab es nicht so mit dem Haltbarmachen.
Ich geniesze alles frisch.
Schoene Gruesse
Brigitte
--
http://www.urkostmitbrigitte.de
Heute zu empfehlen: "NER: Empfaengnisregelung ohne Chemie!" und:
"Fit, schlank und urgesund"
Natuerlich nicht.
Der Bezug ist eindeutig.
"Saudummes Geschwaetz" und "inhaltleeres Rungelaber" ist schoen ein fast
richtiger Euphemismus fuer die Propaganda des Auaoxencults.
--
Bernd PF Kassler, Schleswig-Holstein,Germany
On 13 Jun 2001 06:26:09 GMT, bron...@aol.com (Brigitte Rondholz)
wrote:
>Im Artikel <3B26F812...@gesund-praxis.de>, Hannelore Milenkovic
><ha...@gesund-praxis.de> schreibt:
>>> Kennst du den Biophysiker Fritz A. Popp?
>>
>>Nein, ich bin nicht sehr belesen.
>
>Schade, ich glaube, er koennte dich interessieren..
>Er hat mit Hilfe eines hochempfindlichen Messgeraetes, das
>so sensibel ist, dass es theoretisch aus
>20 km Entfernung eine Kerzenflamme registireren
> koennte, bewiesen, dass die lebende Zelle
>eine Lichtstrahlung hat.
>Er nannte diese Zellstrahlung Biophoton.
>Photonen sind Lichtquanten, die
>selber ohne Masse sind.
>Es sind Strahlungsimpulse, die vom Leben im Menschen, im Tier und in der
>Pflanze ausgehen
Meine Wissen sendet jede Materie (solange deren Temperatur groesser
ist als 0 Kelvin) Lichtemmision aus. Wenn du noch gute Augen hast
kannst du das auch sehen: Dunkle eines deiner Raeume so ab, dass
nirgendwo fremdes Licht einstrahlen kann. Wenn sich deine Augen an die
Dunkelheit gewoehnt haben (zwei/drei Stunden) wirst du die gewohnten
Gegenstaende in diesem Zimmer sehen koennen.
>>Ich habe auch eine Frage. Kannst Du mir erklären, wie ich
>>Holunderbeerensaft herstellen und haltbar machen kann?
>
>Koennen schon, liebe Hannelore, aber wollen nicht :-)
>Fuer so etwas sind die tuechtigen Hausmaenner in dieser
>Gruppe zustaendig.
Na gut. Die Loesung wird dir nicht gefallen aber sie koennte helfen:
Haltbarmachung durch Erhitzen.
Viele Gruesse
Wolf
ergreifend schön, danke.
...wenden wir uns wieder dem Thema zu:
Max Puille schrieb:
> Prinzipiell recht einfach, ist aber mit einer Menge Arbeit verbunden:
Arbeit schreckt mich nicht, dividieren kann ich auch und das Erfassen
der Wahrscheinlichkeitsrechnung hat mir mein Sohn ermöglicht. Damit
rechnen, werde ich üben, wenn wir soweit sind. Erst einmal geht es aus
meiner Sicht um Grundlegenderes.
> zähl' die Diagnosen (die sicheren),
Hinter diesen, so harmlos aussehenden Worten, vermeine ich zwei
verschiedene Denkstrukturen zu erkennen. Durch Deine Eingangstür kann
ich, wenn überhaupt, nur rückwärts gehen.
> Aber man kann versuchen, sich trotz anscheinend großer Gegensätze
> auf Gemeinsamkeiten zu konzentrieren
Bevor wir uns aber auf Gemeinsamkeiten konzentrieren, sollten wir die
großen Gegensätze durchleuchten. Jeder, wie er es gewohnt ist. Ich
erkenne gerade die erste Gemeinsamkeit, wir durchleuchten beide.
Ich, oder wie ich weiß, besser Du, kannst auf eine denkende Weise
Organstörungen definieren, sortieren, mit Gruppennamen versehen, und
dann existiert sie als definierte Krankheitsentität - doch nur in einer
_erdachten_ Realität.
Ich kann andererseits hergehen, mich in eine Krankheit hineinversetzen,
mich augenblicksweise mit der Krankheit verschmelzen, trainieren zu
erfassen in welchem Maß das kranke Organ von einem gesunden Organ
abweicht, und diese Abweichung in einer Skala anordnen - Doch dann
existiert die Krankheit nur in einer _gespürten_ Realität. Weitere
Wahrnehmungsebenen lasse ich der Einfachheit halber weg.
Je früher ich eine, nennen wir es mal *Fließstörung* auf körperlicher
Ebene spüren kann, desto einfacher kann ich mit meinen Methoden
unterstützend eingreifen. Die Testskala zeigt mir deutlich, wie weit
sich die *Fließstörung* in eine körperliche Manifestation, sprich
Organstörung umgewandelt hat. Das kann ich nicht spüren.
Ist eine Organstörung auf den Weg in die definierte Krankheitsentität,
kann ich es unter Umständen durch ein gemeinsames Fließen(?) aller
umliegenden Organe richten D5/D6/D8. Manifestiert es sich als Krankheit
ab D4 und tiefer bist Du dran. Siehe oben. Und da kenne ich mich nicht
aus. Das heißt, wenn Du das Wort Diagnose und sicher benutzt finde ich
kein analoges Wort in meinem System.
> Das ist schonmal eine sehr wesentliche Information. Es scheint, der Test
> hängt zu einem ganz wesentlichen Teil von dieser Testperson ab.
Ja, die Testperson hat ca. ein Jahr, Werte aus einem anderen, vorher
eingestimmten Labor gegengetestet. In etwa so, wie wenn man ein
Instrument
stimmt. Den Ton gibt es ja. Ich habe einmal in einen Kopftumor (ich
denke rote D3) gefaßt. Das Labor hat damals nicht genau getroffen - rote
D6. Mein Körper hat sich die Intensität des Schmerzes gemerkt und so
wächst über die Jahre ein genaueres Messen.
Was ich ohne Test gar nicht kann, ist die Bestimmung der Toxine. Die
Trefferquote (Orcheste anhalten!) sehe ich beim Injizieren an der
Helligkeit des geistigen Imformationsfeldes (analog Alexandertehcnik).
> snip <
> Trotzdem ist er, denke ich, auch in einer Art und Weise überprüfbar, die
> Dir zusagt. Mir muß nur noch eine einfallen.
Ich weiß Deine Mühe zu schätzen, und bitte Dich, nicht nur über eine
Überprüfbar-, sondern auch Definierbarkeit nachzudenken.
> Brigitte meint ja, es sei kaum möglich, im usenet "Freundschaft" zu
> erreichen. Wahrscheinlich hat sie recht, schließlich fehlen einige
> Dinge.
Mit welchem Wort bezeichnest Du Menschen, mit denen Du im usenet einen
Austausch, welcher Art auch immer, hast. Und welches Wort nimmst Du für
einen Menschen mit dem Du im usenet einen freundlichen Austausch hast.
Oder hast Du nur ein Wort für beide Möglichkeiten? Oder gar keins?
Ich freue mich auf Deine Antwort, eile mit Weile.
>Natuerlich nicht.
>Der Bezug ist eindeutig.
>"Saudummes Geschwaetz" und "inhaltleeres Rungelaber" ist schoen ein fast
>richtiger Euphemismus fuer die Propaganda des Auaoxencults.
Wrong answer! Can't you read?
--
Dr. Karl Marx
Swains Lane, Highgate Cem., London N6, UK
Telephone: (+44) (0)181 340 1834
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> ergreifend schön, danke.
freut mich.
> Max Puille schrieb:
> snip <
> > zähl' die Diagnosen (die sicheren),
>
> Hinter diesen, so harmlos aussehenden Worten, vermeine ich zwei
> verschiedene Denkstrukturen zu erkennen. Durch Deine Eingangstür kann
> ich, wenn überhaupt, nur rückwärts gehen.
Mein Fehler, unpassende Ausdrücke. Was ich hier mit "Diagnosen"
beschreibe, ist das, was für Dich die Summe der Informationen darstellt,
die Du über einen Patienten und seine Probleme gewonnen hast, auf
welchem Weg auch immer. Ich vermute, daß Du nicht bei jedem Patienten
mit einer Vielzahl an Einzelinformationen arbeitest, sondern diese
ordnest, in Zusammenhänge stellst, verknüpfst. Nicht unbedingt einer
einfachen linearen Logik folgend, sondern auch vernetzend, springend
(chaotisch?). Daraus könnten Bilder, Collagen entstehen, die etwas
repräsentieren, deren Äquivalent ich - für _meine_ Art der
Informationssuche - als Diagnosen bezeichnen würde.
Mit "sicher" meine ich ebenfalls keine stochastische Sicherheit oder
Präzision in einem naturwissenschaftlichen Sinn, sondern eher das Gefühl
der Stimmigkeit, das sich auch bei unscharfen Informationen einstellen
kann, und im ausgeprägten Fall Überzeugung hervorruft.
Ich will damit wohlbemerkt nicht versuchen, eine Aussage über irgendeine
objektivierbare "Richtigkeit" zu erreichen. Es geht zunächst einfach
darum, ob zwischen Deinem eigenen Vorgehen und dem Test eine Korrelation
zu sehen ist.
> snip <
> Bevor wir uns aber auf Gemeinsamkeiten konzentrieren, sollten wir die
> großen Gegensätze durchleuchten. Jeder, wie er es gewohnt ist. Ich
> erkenne gerade die erste Gemeinsamkeit, wir durchleuchten beide.
Ja, auf recht unterschiedliche Weise. Spannend, oder?
> Ich, oder wie ich weiß, besser Du, kannst auf eine denkende Weise
> Organstörungen definieren, sortieren, mit Gruppennamen versehen, und
> dann existiert sie als definierte Krankheitsentität - doch nur in einer
> _erdachten_ Realität.
Völlig korrekt. Es wird ja vielfach vermutet, Hochschulmediziner seien
Menschen, die Krankheiten Namen geben und diese Abstraktion irgendwann
mit der Realität eines komplexen, hochgradig individuellen prozessualen
Geschehens verwechseln. Das muß zwar im gewissen Rahmen und zu
bestimmten Zwecken tatsächlich so ähnlich ablaufen, bis zur Verwechslung
sollte, darf es aber nicht gehen.
> Ich kann andererseits hergehen, mich in eine Krankheit hineinversetzen,
> mich augenblicksweise mit der Krankheit verschmelzen, trainieren zu
> erfassen in welchem Maß das kranke Organ von einem gesunden Organ
> abweicht, und diese Abweichung in einer Skala anordnen - Doch dann
> existiert die Krankheit nur in einer _gespürten_ Realität. Weitere
> Wahrnehmungsebenen lasse ich der Einfachheit halber weg.
Es wird wahrscheinlich unter den Mitlesenden (falls es solche gibt)
einige geben, die sich allen Ernstes fragen, ob ich jetzt völlig
durchgeknallt bin ;-), aber: Dir glaube ich das.
Würde mich allerdings jemand fragen warum, hätte ich wahrscheinlich
größere Argumentationsschwierigkeiten.
> Je früher ich eine, nennen wir es mal *Fließstörung* auf körperlicher
> Ebene spüren kann, desto einfacher kann ich mit meinen Methoden
> unterstützend eingreifen. Die Testskala zeigt mir deutlich, wie weit
> sich die *Fließstörung* in eine körperliche Manifestation, sprich
> Organstörung umgewandelt hat. Das kann ich nicht spüren.
Das bedeutet also, daß das, was Du als Fließstörung beschreibst, kein
unmittelbar nachweisbares Korrelat im körperlichen Sinn hat. Du
schreibst, daß Du das Maß der Abweichung in einer Art und Weise spüren
kannst, die es Dir erlaubt, dies in einer Skala auszudrücken. Hat denn
dieser "Skalenwert" ebenfalls keinen Zusammenhang mit einer evtl.
körperlichen Manifestation?
> snip <
> Das heißt, wenn Du das Wort Diagnose und sicher benutzt finde ich
> kein analoges Wort in meinem System.
Ist obige Beschreibung zutreffender?
> snip <
> Mein Körper hat sich die Intensität des Schmerzes gemerkt und so
> wächst über die Jahre ein genaueres Messen.
So ähnlich hatte ich mir das vorgestellt.
> Was ich ohne Test gar nicht kann, ist die Bestimmung der Toxine. Die
> Trefferquote (Orcheste anhalten!) sehe ich beim Injizieren an der
> Helligkeit des geistigen Imformationsfeldes (analog Alexandertehcnik).
Das müssen wir im Moment noch außen vor lassen, ich finde nichts in mir
wieder, was es mir erlauben würde, das zu begreifen.
> snip <
> Ich weiß Deine Mühe zu schätzen, und bitte Dich, nicht nur über eine
> Überprüfbar-, sondern auch Definierbarkeit nachzudenken.
Ich bin mir noch nicht sicher, was von beiden zuerst erfolgen müßte.
> snip <
> Mit welchem Wort bezeichnest Du Menschen, mit denen Du im usenet einen
> Austausch, welcher Art auch immer, hast. Und welches Wort nimmst Du für
> einen Menschen mit dem Du im usenet einen freundlichen Austausch hast.
> Oder hast Du nur ein Wort für beide Möglichkeiten? Oder gar keins?
Ich habe noch nie versucht, dafür ein Wort zu finden. Ich glaube, das
will ich auch gar nicht, weil ich vermeiden möchte, zu kategorisieren
oder gar Menschen nach ihrem Auftritt im usenet zu beurteilen.
Davon sehr scharf trennen möchte ich die Beurteilung ihrer _Aussagen_.
Ich habe Brigitte mal in epischer Breite zu erklären versucht (leider,
fürchte ich, vergeblich), daß im usenet die tatsächlichen Eigenschaften,
Vorlieben, Möglichkeiten und Handlungen eines Menschen nur eine
untergeordnete Rolle spielen. Im usenet ist man, was man im usenet
schreibt.
Manche verhalten sich tatsächlich natürlich, schreiben, wie sie sprechen
würden. Einige benutzen das, um eine Pseudoexistenz aufzubauen, andere,
um auf eine Art zu kommunizieren, die sie sich sonst im positiven oder
negativen Sinne nie erlauben würden. Und wieder andere spielen mit
Gedanken und ihrer hier möglichen Ausdrucksform, die durch ihre
Reduktion auf das Bewußte so präzise scheint und so unvollkommen bleibt.
Letztlich benützt wohl jeder seine Mischung dieser vier Dinge, und trägt
so mit seiner persönlichen Variante bei, Informationen, Meinungen,
Stimmungen oder auch mal nur 'ne Laune. Und nichts davon ist echt, sagte
Epimenides.
MfG
Max
Hallo Wolf,
>Meine Wissen sendet jede Materie (solange deren Temperatur groesser
>ist als 0 Kelvin) Lichtemmision aus. Wenn du noch gute Augen hast
>kannst du das auch sehen: Dunkle eines deiner Raeume so ab, dass
>nirgendwo fremdes Licht einstrahlen kann. Wenn sich deine Augen an die
>Dunkelheit gewoehnt haben (zwei/drei Stunden) wirst du die gewohnten
>Gegenstaende in diesem Zimmer sehen koennen.
Nun das ist etwas anderes. Ich zitiere Franz Konz:
cit;/on
Bei der bislang von der Wissenschaft belaechelten buddhistischen
Annahme einer Aura, die von allem Lebendigen abgestrahlt wird,
handelt es sich tatsaechlich um Licht.
Alle lebenden Zellen
strahlen Licht ab, wenn auch in so geringen Mengen,
dass es nur durch hoechst empfindliche Apparaturen messbar wird.
Dieses Licht des Lebens ist mit Informationen gekoppelt.
(Wie in der Lasertechnik, die dies von der Natur übernommen
hat und das Laserlicht auch zur Informationsübermittlung nutzt.)
Man weiss allerdings noch nicht, was die laserlichtartigen Abstrahlungen der
Lebensformen alles an Informationen enthalten.
Es ist jedoch eindeutig, daß sich alle biologischen Daten in der Kraft ihrer
Abstrahlung ausdrücken. (Die Abstrahlungen bezeichnet Popp bei unseren 70
Billionen Zellen als »Biophotonen«.)
Wurde z.B. einer Pflanze eine unnatuerliche Behandlung
zuteil, etwa darin, dass sie auch nur der kleinsten Menge
von Herbiziden oder Pestiziden ausgesetzt war, so aendert sich sofort in
dramatischer Weise die Intensität der Biophotonenabgabe:
Die lebenden Zellen übertragen ihre vielen Informationen
mit Lichtgeschwindigkeit. Und dies sowohl innerhalb ihres
eigenen Organismus’ als auch zu anderen Organismen.
Denn die bioenergetische Strahlung tritt auch aus dem Koerper heraus.
Diese Biophotonen steuern die biochemischen Reaktionen
im Koerper eines jeden Lebewesens und koordinieren sie.
Es laufen z.B. im menschlichen Koerper in jeder Sekunde
mindestens eine Trillion chemische Reaktionen ab. Ohne die Biophotonen
als Koordinatoren dieser Prozesse würde kein Leben existieren können.
Wuerde es doch bereits nach wenigen Sekunden wie ein Kartenhaus zusammenfallen.
Jede Zelle im Koerper ist also mit jeder anderen durch
Strahlungsimpulse vernetzt und immer darüber informiert,
was in den uebrigen Zellen ablaeuft und stellt sich entsprechend
darauf ein. Nach dieser Erkenntnis wird Dir auch verstaendlich,
dass Krankheit nicht, wie einige Mediziner es annehmen,
als ein Phaenomen in einer bestimmten Zellanhaeufung im Koerper
zu sehen ist, sondern dass der ganze Organismus daran teilnimmt
und davon betroffen wird. Weil die Informationen der Zellen auch an alle
uebrigen Zellen gehen, und sie zu reagieren veranlassen.
Diese Koordination aller Lebensvorgaenge in den pflanzlichen,
tierischen und menschlichen Lebewesen von der Wurzel
bis zur Spitze, vom Fuß bis zum Kopf ist in ihrer
Perfektion so unuebertrefflich, wie es die gesamte
Natur ist, wenn der Mensch nicht dazwischenpfuscht.
(Inwieweit die aus dem Körper hinaustretenden Biophotonen
sich auch mit der uebrigen Natur, vielleicht sogar mit
dem ganzen Kosmos austauschen, das harrt noch einer Entdeckung.
Um dann zu bestaetigen, was Goethe schon 200 Jahre zuvor erkannte:
Waer nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne koennt es nie erblicken.)
Was bedeutet es nun, daß das von den Zellen nach außen abgestrahlte Licht
alle biologisch erforderlichen Daten enthaelt?
Und sich weiter auch alle bedeutsamen, unnatuerlichen
Eingriffe oder Aenderungen, denen ein lebendiger Organismus
unterworfen wird, sich ebenfalls in der Biophotonenabstrahlung abzeichnen. Die
Wissenschaftler muessen schon wieder einmal alles von einem
für sie voellig neuen Standpunkt aus betrachten.
Die neue Erkenntnis von einer im Körper vorhandenen, durchgehenden
Zellinformation ist fast so gewaltig wie seinerzeit
die Feststellung des Galilei, daß sich nicht die Sonne
um die Erde, sondern die Erde um die Sonne dreht. Man kann dazu
auch sagen: In jedem Menschen lebt Goettliches.
Damals sahen sich die Gelehrten ebenfalls gezwungen,
komplett umzudenken und brauchten lange Jahre, diesen
neuen, für sie ungeheuerlichen Gedanken überhaupt
erst einmal fassen zu koennen. Noch hat die Tragweite
dieser Entdeckung niemand richtig wahrgenommen.
Noch scheint sie allen zu hoch, zu fremd.
Dir als Urzeitmethodiker faellt das Begreifen mit dem
gesunden Menschenverstand leichter. Du sagst Dir nur:
Trete ich meinem Hund auf den Schwanz, dann jault das
andere Ende sogleich auf. Nicht nur das physiologische Bild
der Lebewesen, sondern auch die psychischen, bisherigen
Auffassungen sowie die Zusammenhaenge von Körper, Geist
und Seele sind von der Wissenschaft voellig neu zu überdenken.
Wenn die Goethische Ahnung vom Verwobensein alles Lebendigen sich als
unumstoessliche Tatsache abzeichnet, dann verbieten sich alle unnatürlichen
medizinischen Eingriffe in das menschliche Leben.
(..)
Wer eine exakte und menschendienliche Medizin betreiben will,
der kann nicht anders, als sich den Beweisen
von Popp zu unterwerfen. Die Biophotonenstrahlung raubt
der Medizin die bisherige allopathische Basis. Wie alles
Wahre ist sie einfach. Sie lag immer in der Luft..
Fassen wir zusammen:
Die Aura alles Lebendigen kann nicht laenger mehr
als ein Hirngespinst abgetan werden.
Gesundheitsgesetz der Natur:
Da durch Lichtstrahlen alle Zellen eines Lebewesens
miteinander verbunden sind und aufeinander
reagieren, ist zu fordern, daß jedes Eingreifen in
dieses feste Gefüge zuerst diesen Ganzheitszusammenhang
zu bedenken hat. Wird dies unterlassen, so handelt die Schulmedizin wie die
Alternativmedizin kunstfehlerhaft.
Die Popp'sche Entdeckung hat damit die UrTherapie erstmals voll bestätigt und
wissenschaftlich bewiesen!
Naemlich, daß nur eine gleichzeitige und gemeinsame Behandlung
aller koerperlichen, geistigen und gefuehlsmaeszigen Funktionen
des Menschen auf Dauer den innigen Verbund seiner
Zellen wieder in Ordnung bringen kann.
Zudem laesst
die Biophotonenstrahlung
nicht nur Koerperzellen miteinander kommunizieren.
Sie koennte auch ganze Gruppen von Lebewesenarten
miteinander verbinden. Etwa Vogelschwaerme, die nach
Sueden fliegen. Oder Ameisen. Oder die japanischen Makaken,
die ploetzlich damit anfingen, Wurzeln vor dem Verzehr
zu waschen. Und in wenigen Wochen auch die
Makaken am anderen Ende Japans damit beeinflußten, die das bislang nie
Bekannte unmittelbar danach praktizierten...
Da die heutige Schulmedizin weder mit Medikamenten,
noch mit Bestrahlungen, noch mit Operationen diese
Forderung verwirklichen kann, ist sie für die Krankheiten
kontraindiziert. Denn medizinische Eingriffe, die für einen
bestimmten Teil des Organismus bestimmt sind, koennen
nicht danach beurteilt werden, wie diese von den anderen Zellen
aufgenommen und ob sie dem ganzen Koerper dienlich verarbeitet werden.
Bleibt noch zu sagen, daß das Wissen um eine Aura, welche die Lebewesen
umgibt, bereits im Buddhismus praesent war -
nur war man damals nicht in der Lage, sie zu beweisen.
Wie klug war es daher vom Buddhismus, aus diesem Ahnen um eine Aura, die
Achtung vor allem Leben zu fordern. Also kein Tier zu toeten
und keine Pflanze unnoetig zu vernichten.
Unsere Welt waere noch herrlich und in friedlicher Ordnung,
wenn diese Lehre von den Menschen angenommen worden waere.
Anstelle der Gewalt, Krieg und Tiermord verherrlichenden
Religionen des Islam und des Christentums... "
Cit:/ende
Vielleicht liegt hier der Schluessel zu Hannelores Faehigkeiten?
Beste Gruesze!
Brigitte
--
http://www.urkostmitbrigitte.de
Eine der Grundlagen jeder menschlichen Kommunikation durch alle Ebenen des
Seins ist Offenheit.
Hallo Max,
>Es wird wahrscheinlich unter den Mitlesenden (falls es solche gibt)
you bet...
*Alle* kleben gespannt an euren Lippen.. :-)
Ist so, als wenn zwei Welten aufeinanderprallen,
man sich verdutzt die Augen reibt und feststellt, dass doch noch alles HEIL
geblieben ist... :-)
Also geht mal getrost davon aus, dass sich die "Anderskoestler"
immer bei euch ne Tuete Chips holen, wir Urkoestler uns ein
Johannisbrot nach dem anderen reinziehen...
... und die RWZ-Fraktion sich einen Urschnaps nach
dem anderen hinter die Binde kippt und sich verwirrt fragt,
wann denn der Spuk wohl zuende ist...;-)
...von den joints , die da bei den Kiffern kreisen,
wollen wir mal gar nicht reden. ;-)
>einige geben, die sich allen Ernstes fragen, ob ich jetzt völlig
>durchgeknallt bin ;-)
Noe, dir kann man alles zutrauen...
(Das meine ich nicht so negativ, wie es klingen mag)
>aber: Dir glaube ich das.
>Würde mich allerdings jemand fragen warum, hätte ich wahrscheinlich
>größere Argumentationsschwierigkeiten.
Ich lach mich schlapp...
...und freue mich auf eure weiteren Dialoge!
endlich mal was los hier... :-)
Wollte mich gerade gelangweilt abmelden und dann kommt ihr um die
Ecke gebogen...
with a smile
Hannelore wrote:
>Ich habe auch eine Frage. Kannst Du mir erklären, wie ich
>Holunderbeerensaft herstellen und haltbar machen kann?
kein Problem
a) Buesche suchen, die moeglichst weit weg von einer verkehrs-
traechtigen Strasse liegen. Am besten sind welche in der
Talnaehe eines flachen, von kleinen Baechen durchflossenen,
Tales, weil nur mit a bisserl feuchten Boeden und bei guter
Sonneneinstrahlung eine gute Ernte zu erwarten ist.
b) schneide Dir die Dolden ab (Gartenmesser tut's sofort) und
sammle das in einer Tonne
c) lauf damit nach Hause, hau Dir ein Video in die Glotze und
dann hocke Dich auf eine (mit Tuechern bedeckten) Couch
und hol Dir zwei Schuesseln (eine fuer den Abfall, eine fuer
die Beeren) und pfrimmle die reifen Fruechte per Hand von
den Dolden. Schoen zart machen, damit die nicht ganz
reifen noch an den Dolden bleiben. Diese Dolden sind
der Abfall, kannste schoen kompostieren. Um ein kg
Beeren zu sortieren, solltest Du mit ca. 1 h Arbeit rechnen.
d) mit den Beeren in die Kueche gehen, 'ne Presse anwerfen
(oder es in ein Kuechentuch geben und durchwalgen und
dann von Hand zermantschen). Dann in einen Entsafter
geben und kochen.
e) Filtern, abfuellen, Flasche sauber verschliessen, fertig.
Der Saft schmeckt ohne Zucker im uebrigen ausgesprochen
zum Kotzen. Das einzige, was man aus dem Holunder wirklich
gut machen kann ist
a) Marmelade/Konfituere bzw. eigentlich nur Gelee
b) UR-Schnaps....!
Roland
--
Alternativmedizin kritisch betrachtet und Klinik-Aktuell unter:
http://www.vrzverlag.com
Hallo Hannelore, Max und Hartmut,
Max und Hartmut, ich kapiere nicht, wieso Ihr euch so auf diese
Messmethode einschiessen wollt. Bisher ist offensichtlich, dass
Hannelore den Test selbst nicht macht und offenbar diesen von
Dritten durchziehen laesst.
Ebenso erkennbar ist (siehe Patentserver), dass Aschoff eine
elektrische Widerstandsmessung durchfuehrt. De fakto wird bei
dem Test nichts anderes gemacht als
a) Blut (oder eine andere Fluessigkeit/Ausscheidung) des Patienen
in ein Gefaess gekippt (wobei noch kein Wort ueber die Aufbe-
reitung der Probe gesagt wird, weil eine ungekuehlte und nicht
heparinisierte Blutprobe innerhalb von Minuten ein fester Gerinnungs-
klumpen ist, wenn das Zeug nicht entsprechend behandelt wird)
und dann wird schlicht der elektrische Widerstand der Bruehe
gemessen. Als "Vergleich" wird Nosodengepiddels in D-Potenz-
Stufen hergenommen und dann so getan, als könne man aus
diesem abstrusen Quatsch eine Vergleichsmessung oder eine
Kontrolle generieren
b) Hannelore tut nichts anderes als das idiotische Testresultat aus
einer saeftepathologisch orientierten Unsinnspruefung noch mit
ihrer subjektiven Wahrnehmung zu korrelieren: sprich, den per-
soenlichen Eindruck, den sie alleine durch Ansehen der Patientin
hat, mit dem Unfug, der ihr in "Laborweise" praesentiert wird,
abzustimmen.
Solch ein Vorgehen ist schlichte Irisdiagnostik und Quacksalberei.
Hannelore wrote:
>Da geht es zum einem um das von mir beschriebene geistige Energiefeld.
solch ein "geistiges Energiefeld" gibt's schlicht nicht. Das ist
ein "neuer Ausdruck" fuer die alte Kamelle der Lebenskraft. Noch
vor 150 Jahren hielt man Quecksilber fuer dessen Ausdruck und
kippte es in Form von Calomel noch munter in die Muender
z.B. von Cholerakranken...
>Das wünsche ich messen zu können.
Bloedheit kann man auch nicht messen und trotzdem ist sie vorhanden....
>Es könnte dann, analog der Deutschen
>Bodybuildingmeisterschaft eine Deutsche Geisteskraftmeisterschaft
>ausgetragen werden. Diese Geisteskraft ist mittels Alexandertechnik
>erfahr- und übertragbar.
Aber sicher doch <kopfschuettel>. Ex-Bundestrainer Daume ist ja
auch ein Fan der Magnetfeldtherapie. Da hatte er zu diesem Zeitpunkt
wohl noch keine Haaranalyse machen lassen.... aehem.
>Zum anderen sprichst Du von der Aura und von Visionen. Ich habe nicht
>das geringste Interesse an einer Auradokumentation.
Hinsichtlich Kirlianphotographie verweise ich auf
http://www.vrzverlag.com/esoterik/lekirlian.htm
>Die Aura stellt sich
>mir in vielfältiger anderer Art und Weise dar und jedes Festhalten wäre
>für mich eine Reduktion, die ich nicht in Kauf nehmen möchte.
ach so....
>Über Visionen will ich an dieser Stelle überhaupt nicht diskutieren.
ja, das ist gut so, denn dann wuerdest Du auch noch den Schamanis-
mus in die "Messapparatur" des Aschoff hineindruecken. Geister misst
man mit dem Messgeraet der Ghostbuster - das kann man in den
drei Ghostbuster-Filmen ganz genau sehen!
>Man
>sollte schließlich nie vergessen, daß das, was wir hier schreiben,
>potentiell von jedem Menschen auf der Welt, der einen usenet-Zugang hat,
>gelesen werden könnte. Visionen sind aus meiner Sicht intim.
jep... wenn man am Tage Visionen hat, dann sollte man in der Tat
einen Arzt aufsuchen...
>Folgendes: Der Alexanderlehrer mir gegenüber steht reglos da und denkt
>z.B. "Arm heben ". Ich sehe eine Energiemanifestation (weißes Licht) in
>Form eines Armes, der sich hebt. Einige Minuten später hebt mein
>Gegenüber seinen Muskel/Knochenarm. Woher weiß mein Gehirn, nach Deiner
>Theorie, was das Gehirn meines Gegenübers denkt?
Dein Gehirn weiss es gar nicht. Und was man hier zu erkenenn glaubt,
erinnert eher an eine beginnende Psychose....
man schrieb:
>> PS: In Sachen *Elektromagnetischer Bluttest* sind wir leider noch
>> nicht sonderlich voran gekommen;-)))
Hannelore wrote:
>Gut Ding braucht Weile ;-).
noe, gut Ding braucht 'ne Welle....
langsam fängt das Posten in Deine Richtung an mir Spaß zu machen, und
die Anstrengung überwiegt nicht mehr.
> > Max Puille schrieb:
> > snip <
> > > zähl' die Diagnosen (die sicheren),
> >
> > Hinter diesen, so harmlos aussehenden Worten, vermeine ich zwei
> > verschiedene Denkstrukturen zu erkennen.
> snip <
> Was ich hier mit "Diagnosen" beschreibe, ist das, was für Dich die Summe > der Informationen darstellt, die Du über einen Patienten und seine > Probleme gewonnen hast, auf welchem Weg auch immer.
> snip <
> Mit "sicher" meine ich ebenfalls keine stochastische Sicherheit oder > Präzision in einem naturwissenschaftlichen Sinn, sondern eher das Gefühl > der Stimmigkeit.
< snip <
Ja, so kann ich die Wörter benutzen.
< snip <
> Es geht zunächst einfach darum, ob zwichen Deinem eigenen Vorgehen und > dem Test eine Korrelation zu sehen ist.
Es gibt einen starken, für Dich wahrscheinlich ungewöhnlichen Bezug.
Langsam geht mir auf, wie wichtig dieser Bezug für mich ist.
> snip <
> Ich vermute, daß Du nicht bei jedem Patienten mit einer Vielzahl an
> Einzelinformationen arbeitest, sondern diese ordnest, in Zusammenhänge > stellst, verknüpfst. Nicht unbedingt einer einfachen linearen Logik > folgend, sondern auch vernetzend, springend (chaotisch?). Daraus könnten > Bilder, Collagen entsthen.
> snip <
Deine Worte verdeutlichen phantastisch genau, wie die Informationssuche
stattfindet, doch mit einem bedeutenden Unterschied zwischen unserer
beider Vorgehensweisen.
Du betrachtest von außen, ich befinde mich als Beteiligte in diesem
komplexen, hochgradig individuell prozessualen Geschehen, und verändere
es damit zwangsläufig, (da kann ich mich noch so still und angepaßt
verhalten) durch mein bloßes Dazutreten.
Ich tauche geradezu in das Chaos hinein und taumel chaotisch mit.
Tauche ich wieder auf, brauche ich die Dokumentation eines für mich
vertrauenswürdigen Zuschauers. Quasi als eigene Nullmessung.
Durch die mir vertraute Art der Betrachtungsweise, erkenne ich was
übertriebenes subjektives Empfinden meinerseits ist (z.B. wenn ein
Prozeß eine Widerspiegelung in mir auslöst) und was versteckte Dramatik
ist, die so fein ist, daß der von außen betrachtende Zuschauer sie nicht
wahrnehmen kann.
>
> > snip <
> > Bevor wir uns aber auf Gemeinsamkeiten konzentrieren, sollten wir die
> > großen Gegensätze durchleuchten. Jeder, wie er es gewohnt ist. Ich
> > erkenne gerade die erste Gemeinsamkeit, wir durchleuchten beide.
>
> Ja, auf recht unterschiedliche Weise. Spannend, oder?
Ja, sehr spannend.
> snip <
> Es wird wahrscheinlich unter den Mitlesenden (falls es solche gibt)
> einige geben, die sich allen Ernstes fragen, ob ich jetzt völlig
> durchgeknallt bin ;-),
> snip <
Ein bischen durchgeknallt ist doch ganz nett.
Das was Du über das Netz schreibst, ist ein gutes Bild für das von mir
beschriebene "Fließen" - ich werde es ab jetzt Feinstofflichkeit nennen
(wenn der Begriff für Dich belegt ist, bitte ich um Mitteilung).
>
> Ich habe noch nie versucht, dafür ein Wort zu finden. Ich glaube, das
> will ich auch gar nicht, weil ich vermeiden möchte, zu kategorisieren
> oder gar Menschen nach ihrem Auftritt im usenet zu beurteilen.
> Davon sehr scharf trennen möchte ich die Beurteilung ihrer _Aussagen_.
> Ich habe Brigitte mal in epischer Breite zu erklären versucht (leider,
> fürchte ich, vergeblich), daß im usenet die tatsächlichen Eigenschaften,
> Vorlieben, Möglichkeiten und Handlungen eines Menschen nur eine
> untergeordnete Rolle spielen. Im usenet ist man, was man im usenet
> schreibt.
> Manche verhalten sich tatsächlich natürlich, schreiben, wie sie sprechen
> würden. Einige benutzen das, um eine Pseudoexistenz aufzubauen, andere,
> um auf eine Art zu kommunizieren, die sie sich sonst im positiven oder
> negativen Sinne nie erlauben würden. Und wieder andere spielen mit
> Gedanken und ihrer hier möglichen Ausdrucksform, die durch ihre
> Reduktion auf das Bewußte so präzise scheint und so unvollkommen bleibt.
> Letztlich benützt wohl jeder seine Mischung dieser vier Dinge, und trägt
> so mit seiner persönlichen Variante bei, Informationen, Meinungen,
> Stimmungen oder auch mal nur 'ne Laune. Und nichts davon ist echt, sagte
> Epimenides.
Dann weißt Du auch was Störungen sind. (Z.B Guten Tag , Herr Puille
oder das Fehlen der witzigen Postings von Max, usw.) Und Du erlebst, wie
die Gesamtströmung etwas ausgleichen kann. Du erlebst den Übergang von
bloßer Individualität zur Störung bis hin zur Ignoranz (vergleichsweise
chronische Krankheit), oder hin zu hochschlagenden Emotionen und
Verletzung
(akute Entzündung).
Der Skalenwert des Testes ist so hauchfein, daß er kleiste Bewegungen
wie Tach, Hallo, Moin und Grüß Dich auffängt.
> snip < > Hat denn dieser "Skalenwert" ebenfalls keinen Zusammenhang mit
> einer evtl. körperlichen Manifestation?
Doch er macht Aussagen bis zum Tod hin.
Posting von Iva Di 22.37
> snip <
> willst Du ihn umbringen!
> wir haben schon eine Trauerschleife.
Aus ähnlichen Gründen, warum Du kein Wort für Beziehung im Usenet finden
willst, will ich kein Wort für Krankheit finden. Sehr wohl benenne ich
das gewohnheitsmäßige Verhalten der einzelnen feinstofflichen Ebenen,
nachdem ich vom Test eine Außenansicht zur Kontrolle vorliegen habe.
Aber die körperliche ist nur eine davon und hat einen Bezug zu den
anderen. Z.B. die Galle hat die Eselsmütze auf.
>
> > Was ich ohne Test gar nicht kann, ist die Bestimmung der Toxine. Die
> > Trefferquote (Orchester anhalten!)* sehe ich beim Injizieren an der
> > Helligkeit des geistigen Imformationsfeldes (analog Alexandertechnik).
* Dieser Einwurf sollte andeuten, daß ich einen Salto Mortale
(Kafka?-Erzählung) versuche.
>
> Das müssen wir im Moment noch außen vor lassen, ich finde nichts in mir
> wieder, was es mir erlauben würde, das zu begreifen.
Auch wenn Brigitte jetzt aufgrund der prekären Situation den Atem
anhält, kann ich Dir nicht nachgeben. Mich hat die Einführung in die
Wahrscheinlichkeitsrechnung an meiner Intelligenz zweifeln lassen. Ich
mal Dir zum Verständnis ein Bild.
Stell Dir das Meer vor, wellenbewegt, daneben einen kleinen See mit
stiller Wasseroberfläche. Zwischen beiden eine Schleuse. Werfe ich nun
einen großen, dicken Stein in den See, habe ich eine Wellenbewegung.
Öffne ich nun die Schleuse, werden sich die Wellen begegnen. Einige
Wellen lösen sich gegenseitig auf, andere verstärken sich. Dieses
Kommunizieren der Wellen miteinander kann ich erkennen. Je mehr
Kommunikation, desto höher die Trefferquote.
Ich denke wir machen hier nichts anderes im Moment als der Em-Test. Ich
schaue mich in mir selbst um und werfe Dir mein Geschautes unsortiert
vor die Füße. Du betrachtest mit Distanz, wägst ab, stutzt zurecht,
baust ein Model und fragst, " sieht es so aus?" Stimmt das Modell für
mich, bin ich glücklich. Ist es schief, werde ich mäkelig. Beim Labor
halte ich mich allerdings sehr zurück, weiß ich doch sein Modelbau zu
schätzen. Mir Dir bin ich allerdings so pingelig wie Du mit mir ;-).
Aber sonst wäre doch die ganze Diskussion Unfug, nicht wahr?
Viele Grüße
Hannelore
On 14 Jun 2001 07:52:38 GMT, bron...@aol.com (Brigitte Rondholz)
wrote:
>Bei der bislang von der Wissenschaft belaechelten buddhistischen
>Annahme einer Aura, die von allem Lebendigen abgestrahlt wird,
>handelt es sich tatsaechlich um Licht.
in der Tat glaube auch ich, dass es soetwas wie ein /Kraftfeld/ gibt.
dass alles Leben umgibt, auch wenn ich es nicht unbedingt 'Licht'
nennen wuerde. Auch glaube ich nicht, dass man heute in der Lage ist
die Geschwidigkeit dieses Feldes zu messen, oder gar das Feld selbst.
Ich sah vor einigen Jahren mal einen TV-Bericht ueber Geistheilung
worin auch das Thema /Aura/ dokumentiert wurde,
Eine Dame die interviewt wurde war eine sogenannte Aura-Seherin. Es
wurde gezeigt wie sie vor einem maechtigen Baum stand und die
unterschiedlichen Farben der Aura beschrieb, und in welchen Abstaenden
vom Stamm des Baumes sich die Farbe aenderte. Um ihre Behauptung zu
beweisen nutzte sie ein 'Instrument' wie es die Schamanen verwenden
sollen um eine Aura sichtbar zu machen. Es handelte sich um eine
Adlerfeder die an den aeussersten Spitzen lange weiche Daunenfedern
haengen hatte. Diese Feder fuehrte sie vom Stamm weg durch die farbige
Grenzschicht der Aura. War die Feder durchweg unbewegt so geschah
tatsaechlich etwas, genau an der Stelle an der sie vorher einen
Farbwechsel andeutete, also an der Grenze zur naechsten Farbe,
baeumten sich diese Daunenfedern auf. Es sah so aus als wenn ein
gleichmaessiger Luftstrom von unten gegen die Feder blaest, als sie
die Feder einige Zentimeter weitergefuehrt hat also aus der
Grenschicht raus in die naechste Farbe hinein war alles wieder ruhig.
Die Daunen hingen schlapp herunter. Das Ganze hat sie dann mehrfach
wiederholt und immer wieder kam es zu diesem Effekt.
Ich halte diesen Bericht, der damas in einem der Dritten (WDR?)
gesendet wurde fuer serioes da er auch sehr kritisch war und unbequeme
Fragen stellte. Alles in allem war diese Sendung recht beeindruckend.
>Max und Hartmut, ich kapiere nicht,
Eben!
Und deswegen waere es schoen gewesen, wenn du dich mit deinen
nun doch hinlaenglich bekannten
Platitueden *einmal* hier rausgehalten haettest, Roland...
(Merke: Andersdenkende und -handelnde werden
sich von dir nicht aufhalten lassen - ob
du es nun kommentierst oder nicht... ;-)
>b) Hannelore tut nichts anderes
Was Hannelore tut oder nicht tut liegt jenseits deiner
Auffassungsgabe, Roland...
>Bloedheit kann man auch nicht messen und trotzdem ist sie vorhanden....
Es spricht der Fachmann?
"Das ist kein Arzt, der das Unsichtbare nicht weiss,
das keinen Namen traegt, keine Materie hat und doch seine Wirkung.
Nicht Corpus ist die Arznei, das wahre Arkanum ist unsichtbar."
(Paracelsus)
Soweit, so gut.
> Dieses Licht des Lebens ist mit Informationen gekoppelt.
Hier wird es mystisch. Welche informationen sind mit dem Licht
wie gekoppelt? Wie werden diese Informationen nachgewiesen?
> (Wie in der Lasertechnik, die dies von der Natur übernommen
> hat und das Laserlicht auch zur Informationsübermittlung nutzt.)
Die Lasertechnik entstammt der Natur? Wo wird in der Natur
kohärentes Licht durch Laser erzeugt?
> Man weiss allerdings noch nicht, was die laserlichtartigen Abstrahlungen der
> Lebensformen alles an Informationen enthalten.
Weiter oben steht ganz klar, daß das Licht mit Informationen
gekoppelt ist. Anhand dieser Aussage kann man davon ausgehen, daß
die Informationen bekannt sind. Weiter unten wird ausgesagt, daß
der Informationsgehalt noch nicht bekannt ist. Ich gehe davon
aus, daß man bisher erst vermutet, daß evtl. eine Information
übertragen wird. Man kann sie aber nicht nachweisen. Du kannst
mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen, daß keine Körperzelle
Laser emittiert. Wenn es sich um *Licht* im eigentlichen Sinne
handelt, entsteht es durch chemische Prozesse im inneren von
Zellen. Das ist, zumindest für mich noch vorstellbar. Sind
Biologen anwesend?
> Es ist jedoch eindeutig, daß sich alle biologischen Daten in der Kraft ihrer
> Abstrahlung ausdrücken. (Die Abstrahlungen bezeichnet Popp bei unseren 70
> Billionen Zellen als »Biophotonen«.)
Welche biologischen Daten?
> Wurde z.B. einer Pflanze eine unnatuerliche Behandlung
> zuteil, etwa darin, dass sie auch nur der kleinsten Menge
> von Herbiziden oder Pestiziden ausgesetzt war, so aendert sich sofort in
> dramatischer Weise die Intensität der Biophotonenabgabe:
Ist doch klar. Wenn ich eine Pflanze mit irgendetwas überziehe,
ändert sich die Lichtreflexion. Wenn man die Sonne ganz dick mit
Sonnenschutzcreme einschmiert, erleiden wir hier auf der Erde den
Sonnenbrand auch erst viel später, wenn überhaupt. Das wiederum
ist eine Frage des verwendeten Lichtschutzfaktors.
> Die lebenden Zellen übertragen ihre vielen Informationen
> mit Lichtgeschwindigkeit. Und dies sowohl innerhalb ihres
> eigenen Organismus’ als auch zu anderen Organismen.
Obwohl man nicht weiß, ob informationen übertragen werden, steht
hier schon fest, daß Informationen übertragen werden?
> Denn die bioenergetische Strahlung tritt auch aus dem Koerper heraus.
> Diese Biophotonen steuern die biochemischen Reaktionen
> im Koerper eines jeden Lebewesens und koordinieren sie.
Woher weiß man das? Wie wird das nachgewiesen?
> Es laufen z.B. im menschlichen Koerper in jeder Sekunde
> mindestens eine Trillion chemische Reaktionen ab. Ohne die Biophotonen
> als Koordinatoren dieser Prozesse würde kein Leben existieren können.
> Wuerde es doch bereits nach wenigen Sekunden wie ein Kartenhaus zusammenfallen.
Gibt es darüber irgendeine Untersuchung, die sowas nachweist?
> Jede Zelle im Koerper ist also mit jeder anderen durch
> Strahlungsimpulse vernetzt und immer darüber informiert,
> was in den uebrigen Zellen ablaeuft und stellt sich entsprechend
> darauf ein.
Jetzt werden diese Informationen immer selbstverständlicher,
obwohl man anfangs noch nicht wußte, ob überhaupt informationen
übertragen werden.
> Nach dieser Erkenntnis wird Dir auch verstaendlich,
> dass Krankheit nicht, wie einige Mediziner es annehmen,
> als ein Phaenomen in einer bestimmten Zellanhaeufung im Koerper
> zu sehen ist, sondern dass der ganze Organismus daran teilnimmt
> und davon betroffen wird. Weil die Informationen der Zellen auch an alle
> uebrigen Zellen gehen, und sie zu reagieren veranlassen.
Tut mir leid, aber die gesamte Geschichte ist ziemlich unlogisch.
Jetzt werden schon Krankheiten, mit der bisher noch nicht
nachgewiesenen Information, von der man nicht weiß was sie
beinhaltet, in Verbindung gebracht. Es beginnt unglaubwürdig zu
werden.
[...]
> Was bedeutet es nun, daß das von den Zellen nach außen abgestrahlte Licht
> alle biologisch erforderlichen Daten enthaelt?
Jetzt sind es schon *alle biologisch erforderlichen Daten* die
abgestrahlt werden!
> Die
> Wissenschaftler muessen schon wieder einmal alles von einem
> für sie voellig neuen Standpunkt aus betrachten.
Das müssen sie nicht. Bisher wurden nur Behauptungen aufgestellt.
Allerdings kann man sie überprüfen, was auch bestimmt getan wird.
Es ist aber noch viel zu früh, in eine biochemische Lichtquelle
die *Information des Lebens in unserem Universum*
hineinzuinterpretieren.
> Die neue Erkenntnis von einer im Körper vorhandenen, durchgehenden
> Zellinformation ist fast so gewaltig wie seinerzeit
> die Feststellung des Galilei, daß sich nicht die Sonne
> um die Erde, sondern die Erde um die Sonne dreht. Man kann dazu
> auch sagen: In jedem Menschen lebt Goettliches.
Jetzt wird es mir zu religiös. Der Ursprung ist eine biochemische
Lichterscheinung, in die man eine *Information* hineinvermutet,
die dann als *Information des lebens* aufbläst und zum Schluß
wahrhaft göttlich wird!
[...]
> Wer eine exakte und menschendienliche Medizin betreiben will,
> der kann nicht anders, als sich den Beweisen
> von Popp zu unterwerfen.
Bisher habe ich noch keinen Beweis gesehen; lediglich
Behauptungen.
> Die Biophotonenstrahlung raubt
> der Medizin die bisherige allopathische Basis. Wie alles
> Wahre ist sie einfach. Sie lag immer in der Luft..
Wie kann eine einfache Behauptung die Medizin revolutionieren?
[...]
> Gesundheitsgesetz der Natur:
> Da durch Lichtstrahlen alle Zellen eines Lebewesens
> miteinander verbunden sind und aufeinander
> reagieren, ist zu fordern, daß jedes Eingreifen in
> dieses feste Gefüge zuerst diesen Ganzheitszusammenhang
> zu bedenken hat. Wird dies unterlassen, so handelt die Schulmedizin wie die
> Alternativmedizin kunstfehlerhaft.
Hier wird eine nicht bewiesene Behauptung zu einem *Naturgesetz*
erklärt. Das ist ganz schön abstrus.
> Die Popp'sche Entdeckung hat damit die UrTherapie erstmals voll bestätigt und
> wissenschaftlich bewiesen!
*sprachlos*
Etwas, was noch nicht wissenschaftlich erwiesen ist, hat ein
*Gedankenmodell* wissenschaftlich bewiesen!
<Rest gesnipt>
--
ICQ=85064516
pgpkey available
Ich habe mich schon wieder dort ausgeklinkt. Die sache ist
unglaubwürdig und beginnt jetzt ins mystische abzudriften. Morgen
kann Hannelore über das Steinhuder Meer laufen, ohne nasse Füße
zu bekommen. Wenn am Montag Blinde wieder sehen und Lahme den
Weltrekord im Hürdenlauf brechen, melde ich mich wieder.
Das halte ich für ganz schön vermessen...
[...]
> Stell Dir das Meer vor, wellenbewegt, daneben einen kleinen See mit
> stiller Wasseroberfläche. Zwischen beiden eine Schleuse. Werfe ich nun
> einen großen, dicken Stein in den See, habe ich eine Wellenbewegung.
> Öffne ich nun die Schleuse, werden sich die Wellen begegnen. Einige
> Wellen lösen sich gegenseitig auf, andere verstärken sich. Dieses
> Kommunizieren der Wellen miteinander kann ich erkennen.
Ich auch. Es ist ein ganz normaler physikalischer Vorgang. Die
Addition von zwei Schwingungen kann man sogar ganz einfach
berechnen.
Brigitte Rondholz schrieb i de.alt.naturheilkunde:
>
> > (Roland Wilhelm Ziegler) schreibt:
> >
> >
> >Max und Hartmut, ich kapiere nicht,
>
> Eben!
>
Mark Twain sagte mal:
Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner,
bis sich die Sache durchgesetzt hat",
MfG
Wolfgang
Nachweis durch festen Glauben an die heuligen Worte des Gurus...
Bernd
Roland Wilhelm Ziegler schrieb:
> snip <
> b) Hannelore tut nichts anderes als das idiotische Testresultat aus
> einer saeftepathologisch orientierten Unsinnspruefung noch mit
> ihrer subjektiven Wahrnehmung zu korrelieren: sprich, den per-
> soenlichen Eindruck, den sie alleine durch Ansehen der Patientin
> hat, mit dem Unfug, der ihr in "Laborweise" praesentiert wird,
> abzustimmen.
das denke ich nicht. Ich denke allerdings, daß das, was Du als
"persönlicher Eindruck" bezeichnest, das wesentliche an der Geschichte
ist.
> Solch ein Vorgehen ist schlichte Irisdiagnostik und Quacksalberei.
Da würde ich Dir generell ohne größeres Zögern zustimmen. Für den
Einzelfall muß ich das aber schon wieder einschränken: ich bin nämlich
überzeugt, daß es ein diagnostisches Gespür gibt, ein Talent, den
Patienten vollständiger wahrzunehmen, als es der Mehrzahl der Menschen
möglich ist. *Was* der Einzelne tut, um diese Wahrnehmung zu
unterstützen, ob wir das jetzt Irisdiagnostik, Alexandertechnik oder wie
auch immer nennen, ist IMHO sekundär.
Ich will Dir mal ein Beispiel nennen, das macht's vielleicht
nachvollziehbar. Ich führe recht häufig ein diagnostisches Verfahren
namens Myokardszintigraphie durch. Dabei wird der Patient per Ergometer
belastet, um eine Myokardsischämie zu provozieren. Wenn ich der
Überzeugung bin, daß eine Myokardischämie vorliegt (oder der Patient
nach üblichen Kriterien ausbelastet ist), erhält der Patient eine
Injektion und wird eine weitere Minute weiter belastet.
Wir untersuchen sehr häufig schwerkranke Patienten, bei denen eine
Ergometrie nach üblichen Kriterien kontraindiziert wäre, Menschen mit
Dreigefäßerkrankungen, Z.n. Bypaß-OP, multiplen PTCAs und was der
schönen Sachen mehr sind. Du kannst Dir vorstellen, daß das gelegentlich
schon kritisch werden kann, und eine Myokardischämie, wenn überhaupt, so
kurze Zeit wie möglich vorliegen sollte. Und immer wieder tritt die
Situation auf, daß der Patient noch fleißig strampelt, das EKG sagt
"alles bestens", der Patient gibt keine Beschwerden an und trotzdem
merke ich an irgendwas, daß es gleich Schwierigkeiten geben wird, und
verpasse dem Patienten seine Spritze - schließlich müssen wir ja noch
eine Minute rumkriegen. Und regelmäßig, in vielleicht 60 oder 70% der
Fälle, stelle ich dann im Szintigramm eine Myokardischämie fest. Es gibt
keine diagnostische Methode, die feststellen könnte, wieviele der
anderen 30-40% vielleicht trotzdem bei höherer Belastung eine Ischämie
entwickelt hätten, deswegen kann ich Sensitivität oder Spezifität dieser
Angabe nicht sinnvoll benennen.
Aber aus diesen Erfahrungen heraus _weiß_ ich, daß diese, sagen wir mal
diagnostische Wahrnehmung, existiert - bei mir. Ich halte mich nun
wahrhaftig nicht für einen in dieser Hinsicht begabten Menschen, sondern
neige dazu, das als nur teilweise bewußtes Ergebnis einer Summe von
Wahrnehmungen, vermischt mit einiger Erfahrung, zu interpretieren, die
schlicht zum Erfolg, also zum (überprüfbar) korrekten Ergebnis führt.
Hätte ich diese Wahrnehmungen nicht, hätte ich wohl durchaus schon das
eine oder andere Mal eine fatale Rhythmusstörung oder ein Pumpversagen
provoziert, derartige Komplikationen treten ja schon im Rahmen
"normaler" Ergometrien mit einem völlig anderen Patientenkollektiv in
bis zu 3 von 10000 Fällen auf. Mir ist noch niemand vom Fahrrad
gefallen, und ich mache das jetzt fast schon 10 Jahre.
Just my 0.02$
Max
Du schreibst u.a.:
>Und immer wieder tritt die
>Situation auf, daß der Patient noch fleißig strampelt, das EKG sagt
>"alles bestens", der Patient gibt keine Beschwerden an und trotzdem
>merke ich an irgendwas, daß es gleich Schwierigkeiten geben wird, und
>verpasse dem Patienten seine Spritze - schließlich müssen wir ja noch
>eine Minute rumkriegen. Und regelmäßig, in vielleicht 60 oder 70% der
>Fälle, stelle ich dann im Szintigramm eine Myokardischämie fest. Es gibt
>keine diagnostische Methode, die feststellen könnte, wieviele der
>anderen 30-40% vielleicht trotzdem bei höherer Belastung eine Ischämie
>entwickelt hätten, deswegen kann ich Sensitivität oder Spezifität dieser
>Angabe nicht sinnvoll benennen.
Hervorragend. Vielleicht findest Du zusammen mit Hannelore noch
Möglichkeiten, dieses Gespür zu erweitern.
Gruß und viel Erfolg dabei
Stefan
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> Grüß Dich, Max
>
> langsam fängt das Posten in Deine Richtung an mir Spaß zu machen, und
> die Anstrengung überwiegt nicht mehr.
das ist prima. Wie schon anfangs gesagt, wir kommen voran ;-).
> snip <
> > Mit "sicher" meine ich ebenfalls keine stochastische Sicherheit oder
> > Präzision in einem naturwissenschaftlichen Sinn, sondern eher das Gefühl
> > der Stimmigkeit.
> < snip <
>
> Ja, so kann ich die Wörter benutzen.
Dann will ich sie so verwenden, wenn ich was anderes meine, wirst Du's
merken.
> < snip <
> > Es geht zunächst einfach darum, ob zwichen Deinem eigenen Vorgehen und
> > dem Test eine Korrelation zu sehen ist.
>
> Es gibt einen starken, für Dich wahrscheinlich ungewöhnlichen Bezug.
> Langsam geht mir auf, wie wichtig dieser Bezug für mich ist.
Ich glaube schon, daß er eine Bedeutung für Dich hat, nur verstehe ich
die Art des Bezuges noch nicht. Es gibt auch hier die sehr realistische
Möglichkeit, sich selbst auszutricksen. Klexi hatte mal eine Signatur,
die hier sehr gut paßt (aus dem Gedächtnis):"Science is what we have
learned about how not to fool ourselves".
> snip <
> Du betrachtest von außen, ich befinde mich als Beteiligte in diesem
> komplexen, hochgradig individuell prozessualen Geschehen, und verändere
> es damit zwangsläufig, (da kann ich mich noch so still und angepaßt
> verhalten) durch mein bloßes Dazutreten.
> Ich tauche geradezu in das Chaos hinein und taumel chaotisch mit.
> Tauche ich wieder auf, brauche ich die Dokumentation eines für mich
> vertrauenswürdigen Zuschauers. Quasi als eigene Nullmessung.
Wie schaffst Du das, Dich so weit auf andere Menschen einzulassen, zu
denen Du ja keinen privaten Bezug hast, ohne Dich darin zu verlieren?
Teilnehmendes Beobachten ist zwar grundsätzlich etwas sehr Schönes (wenn
man es kann), in diesem Bereich aber doch auch belastend, um nicht zu
sagen selbstzerstörerisch?
> snip <
> > Es wird wahrscheinlich unter den Mitlesenden (falls es solche gibt)
> > einige geben, die sich allen Ernstes fragen, ob ich jetzt völlig
> > durchgeknallt bin ;-),
> > snip <
>
> Ein bischen durchgeknallt ist doch ganz nett.
Jo, das sagt meine Frau auch immer ;-).
> Das was Du über das Netz schreibst, ist ein gutes Bild für das von mir
> beschriebene "Fließen" - ich werde es ab jetzt Feinstofflichkeit nennen
> (wenn der Begriff für Dich belegt ist, bitte ich um Mitteilung).
Oh, ja, leider. Und _nicht_ positiv. Ich würde wirklich den Begriff des
Fließens vorziehen, dieses Bild liegt mir näher. "Feinstofflichkeit"
impliziert immer dieses Auftauchen pseudonaturwissenschaftlicher
Un-Erklärungen hinter der nächsten Ecke, damit habe ich ein wirkliches
Problem - oder vielmehr, nicht ich, sondern diejenigen, die auf diese
Art etwas zu rechtfertigen versuchen, was so nicht beschreibbar ist.
> snip <
> Dann weißt Du auch was Störungen sind.
Yep. Und wir sind eine Störung :-)).
> snip <
> Aus ähnlichen Gründen, warum Du kein Wort für Beziehung im Usenet finden
> willst, will ich kein Wort für Krankheit finden. Sehr wohl benenne ich
> das gewohnheitsmäßige Verhalten der einzelnen feinstofflichen Ebenen,
> nachdem ich vom Test eine Außenansicht zur Kontrolle vorliegen habe.
> Aber die körperliche ist nur eine davon und hat einen Bezug zu den
> anderen. Z.B. die Galle hat die Eselsmütze auf.
*bg*.
Das kann ich in irgendeiner Weise durchaus nachvollziehen: dadurch wird
die Information umkodiert und verliert an Bedeutung, deswegen auch die
ursprünglich angedeuteten Probleme mit Sprache? Obwohl Du doch, wenn
auch gelegentlich indirekt zugänglich, sehr präzise schreibst?
> snip <
> > Das müssen wir im Moment noch außen vor lassen, ich finde nichts in mir
> > wieder, was es mir erlauben würde, das zu begreifen.
>
> Auch wenn Brigitte jetzt aufgrund der prekären Situation den Atem
> anhält, kann ich Dir nicht nachgeben. Mich hat die Einführung in die
> Wahrscheinlichkeitsrechnung an meiner Intelligenz zweifeln lassen.
Sowas z.B., sehr guter Vergleich.
> Ich
> mal Dir zum Verständnis ein Bild.
> Stell Dir das Meer vor, wellenbewegt, daneben einen kleinen See mit
> stiller Wasseroberfläche. Zwischen beiden eine Schleuse. Werfe ich nun
> einen großen, dicken Stein in den See, habe ich eine Wellenbewegung.
> Öffne ich nun die Schleuse, werden sich die Wellen begegnen. Einige
> Wellen lösen sich gegenseitig auf, andere verstärken sich. Dieses
> Kommunizieren der Wellen miteinander kann ich erkennen. Je mehr
> Kommunikation, desto höher die Trefferquote.
Ja, aber was ist Dein Stein?
> Ich denke wir machen hier nichts anderes im Moment als der Em-Test. Ich
> schaue mich in mir selbst um und werfe Dir mein Geschautes unsortiert
> vor die Füße. Du betrachtest mit Distanz, wägst ab, stutzt zurecht,
> baust ein Model und fragst, " sieht es so aus?" Stimmt das Modell für
> mich, bin ich glücklich. Ist es schief, werde ich mäkelig. Beim Labor
> halte ich mich allerdings sehr zurück, weiß ich doch sein Modelbau zu
> schätzen. Mir Dir bin ich allerdings so pingelig wie Du mit mir ;-).
> Aber sonst wäre doch die ganze Diskussion Unfug, nicht wahr?
So isses. Wir kommen wirklich voran ;-).
MfG
Max
> snip <
> Es wäre schön, wenn es uns gelänge, eine Brücke vom Ufer der heilsamen > Erfahrung zum Ufer der nachvollziehbaren Formeln zu schlagen.
Tue,12.6.01/7:20
> snip <
> Ich wünschte, wir könnten trotz dieser unterschiedliche > Herangehensweisen, Freunde werden. Mich haben schon immer diese
> beiden "Königskinder", in dem besagten Lied geärgert, die zu
> dumm waren, einen Fluß zu überqueren.
Hallo Max,
noch ein wenig Lektüre für das Wochenende. Deinen Brief beantworte ich
nächste Woche. Ja, wir kommen wirklich voran.
Schönes Wochende, und unbekannter Weise einen lieben Gruß an Deine
Frau.
DER WANDERER AM FLUß
Wenn,
Es waren zwei Königskinder,
Die hatten einander so lieb,
Sie konnten zusammen nicht kommen,
Das Wasser war viel zu tief.
"Ach, Liebster, könntest Du schwimmen,
So schwimm doch herüber zu mir!
Drei Kerzen will ich anzünden,
Und die sollen leuchten zu dir.
Das hört eine falsche Norne
Die tat, als wenn sie schlief;
Sie tät die Kerzen auslöschen,
Der Jüngling ertrank so tief.
Ein Fischer wohl fischte lange,
Bis er den Toten fand:
"Sieh da, du liebliche Jungfrau,
Hast hier deinen Königssohn!"
Sie nahm ihn in ihre Arme
Und küßt seinen bleichen Mund;
Das Herze sollte ihr brechen,
Sank in den Tod zur Stund.
Da hörte man Glocken läuten,
Da hörte man Jammer und Not:
Da lagen zwei Königskinder,
Die waren beide tot.
(Lied aus dem 14. Jahrh., stützt sich
auf die antike Sage von Hero und
Leander)
Wenn es so wäre, vielleicht eilte dann ein junger Wanderer, die steile
Böschung am Flußufer hinab, stürzte fast in die Fluten, rief das - Halt!
durch das Läuten der Todesglocken.
Da es aber nicht so ist;
Der Regen singt, die Ebene liegt voll Nacht,
In hohen Bäumen rauscht es naß und kühl,
Zart tropfen Glockentöne vom Gestühl
Und schlafen ein, vom Regen leis verlacht.
Durch frohe Gassen bei Laternenschein
Zieh ich gelassen in die fremde Stadt,
Gewölbe dunkeln, Fenster schimmern matt,
Friedvolle Bürger sitzen still beim Wein.
Ein Bogengang hallt auf von meinem Tritt,
Und eine Treppe leitet mich gemach
In ein Gewölb`, an Säulen hin, und schwach
Läuft überm feuchten Stein mein Schatten mit.
Weit öffnet nun die Halle ihren Schacht,
Erschrocken halt ich: riesig Bau an Bau
Ragt Dom, Turm und Palast, darüber blau
Und schweigsam brütet ungeheure Nacht.
Und kaum erschaut, ist alles wie bekannt
Und klingt beseligt dem erstaunten Blick
Wohllaut und rein entgegen wie Musik,
Hell wie ein Lied aus Paradiesesland.
Erträumt von Menschen einer andern Zeit
Steht Dom, Turm und Palast voll Majestät
Und spricht zu mir, und aus den Säulen weht
Und aus den Bogen lächelt Ewigkeit.
(Ankunft in Cremona, Hesse)
da dies so ist, legt der Wanderer das Gesicht auf den feinen Sand des
Strandes, und im Plätschern der seichten Wellen wie in einem Traum
versinkend, weint er, ohne es zu wissen.
-
Wolf wrote:
>Meine Wissen sendet jede Materie (solange deren Temperatur groesser
>ist als 0 Kelvin) Lichtemmision aus. Wenn du noch gute Augen hast
>kannst du das auch sehen: Dunkle eines deiner Raeume so ab, dass
>nirgendwo fremdes Licht einstrahlen kann. Wenn sich deine Augen an die
>Dunkelheit gewoehnt haben (zwei/drei Stunden) wirst du die gewohnten
>Gegenstaende in diesem Zimmer sehen koennen.
AUA! Tut Dir dieser Schwachsinn, denn Du da von Dir gibst, nicht weh?
Komm, geh noch mal in den Biologieunterricht so ungefaehr 9. Klasse
Realschule. Da bringt man Dir bei, wie das Sehen funktioniert. Dass
hat nix mit Bluemchen und Bienchen zu tun, sondern das war das
Zeug mit den Zaepfchen und Staebchen......
Mann oh Mann! Wenn Dummheit gluehen koennte, koenntest Du
Dich als Leuchtturmwaerter bewerben - allerdings ohne Leuchturm....
Auf Matrosen, oheee ... in die wogende See..eeeee!
Wolf wrote:
>in der Tat glaube auch ich, dass es soetwas wie ein /Kraftfeld/ gibt.
ja? Echt? Geil.... es gibt entlang der Membranpotentialdifferenz der
Nervenfaser uebrigens ein Magnetfeld, aber das ist nur ein
Zehnmillionstel so dicht wie das Erdmagnetfeld und selbst das hat nur
gerade mal 0,0001 Teslar und jedes normale Gerät zur Erzeugung
magnetisch evozierter Potentiale bringt's auf 1-2 Teslar.
Ich nehme an, bei Dir besteht die Welt noch aus dem Holo-Doc, der
mit dem medizinischen Tricorder das "Biofeld" analysiert, gell?
Aber Schmulus hat nie erzaehlt, wie er ohne Abschirmung ein
magnetfeld mit einer Dichte von einem 10.000.000stel eines
10.000senstels - also einem 100.000.000.000stel Tesla (in Worten
EINHUNDERTMILLIARDELSTEL) - mal so schnell messen will.
Kannst Du das? Falls ja, wie hoch ist die Empfindlichkeit Deines
Messgeraetes? Etwa ein Tausendmilliardstel?
>Ich sah vor einigen Jahren mal einen TV-Bericht ueber Geistheilung
>worin auch das Thema /Aura/ dokumentiert wurde,
och, da lasse ich mal
http://www.vrzverlag.com/esoterik/legeist.htm
reinfallen.
>Eine Dame die interviewt wurde war eine sogenannte Aura-Seherin.
ja, Psychoten und Spinner gibt's ueberall. Du kennst das Problemfeld
psychiatrischer Erkrankungen in der Augenheilkunde, oder nicht?
>Ich halte diesen Bericht, der damas in einem der Dritten (WDR?)
>gesendet wurde fuer serioes da er auch sehr kritisch war und unbequeme
>Fragen stellte. Alles in allem war diese Sendung recht beeindruckend.
Tja, Leute, die an "Kraftfelder" glauben, sind ja auch immer ganz leicht
zu beeindrucken.
>Im Artikel <u08eitg311mh3luav...@4ax.com>, Nemecsek Gyorke
><roma...@yahoo.com> schreibt:
>
>Wolf wrote:
>>Meine Wissen sendet jede Materie (solange deren Temperatur groesser
>>ist als 0 Kelvin) Lichtemmision aus. Wenn du noch gute Augen hast
>>kannst du das auch sehen: Dunkle eines deiner Raeume so ab, dass
>>nirgendwo fremdes Licht einstrahlen kann. Wenn sich deine Augen an die
>>Dunkelheit gewoehnt haben (zwei/drei Stunden) wirst du die gewohnten
>>Gegenstaende in diesem Zimmer sehen koennen.
>
>AUA! Tut Dir dieser Schwachsinn, denn Du da von Dir gibst, nicht weh?
Was hast du nicht verstanden Roland?
Gruss
Wolf
>Im Artikel <09ihitkmla7q41a26...@4ax.com>, Nemecsek Gyorke
><roma...@yahoo.com> schreibt:
>
>Wolf wrote:
>>in der Tat glaube auch ich, dass es soetwas wie ein /Kraftfeld/ gibt.
> ...........
>>Ich halte diesen Bericht, der damas in einem der Dritten (WDR?)
>>gesendet wurde fuer serioes da er auch sehr kritisch war und unbequeme
>>Fragen stellte. Alles in allem war diese Sendung recht beeindruckend.
>
>Tja, Leute, die an "Kraftfelder" glauben, sind ja auch immer ganz leicht
>zu beeindrucken.
Was hast du nicht verstanden, Roland?
Gruss
Wolf
Wolf wrote:
>Was hast du nicht verstanden, Roland?
was soll ich an der Nichtexistenz von "Kraftfeldern" bitte nicht
verstanden haben?
>Im Artikel <261nitkfcvn7ff7mh...@4ax.com>, Nemecsek Gyorke
><roma...@yahoo.com> schreibt:
>
>Wolf wrote:
>>Was hast du nicht verstanden, Roland?
>
>was soll ich an der Nichtexistenz von "Kraftfeldern" bitte nicht
>verstanden haben?
Du hast recht und ich meine Ruhe.
Gruss
Wolf
würde ich diese Anrede unterdrücken, wäre es eine Störung. Sie könnte
sich körperlich im Nervensystem niederschlagen, würde ich sie mir
verkneifen, im Darm.
Ich denke, ich bin auf dem Grund angekommen und vermute, daß dieser
Spuk, wie Brigitte es nennt, nun langsam ausklingen wird. Aus diesem
Grund gestatte ich mir epische Breite.
Max Puille schrieb:
> > < snip <
> > > Es geht zunächst einfach darum, ob zwichen Deinem eigenen Vorgehen und
> > > dem Test eine Korrelation zu sehen ist.
> >
> > Es gibt einen starken, für Dich wahrscheinlich ungewöhnlichen Bezug.
> > Langsam geht mir auf, wie wichtig dieser Bezug für mich ist.
>
> Ich glaube schon, daß er eine Bedeutung für Dich hat, nur verstehe ich
> die Art des Bezuges noch nicht. Es gibt auch hier die sehr realistische
> Möglichkeit, sich selbst auszutricksen. Klexi hatte mal eine Signatur,
> die hier sehr gut paßt (aus dem Gedächtnis):"Science is what we have
> learned about how not to fool ourselves".
Ich kann den Satz nicht begreifen. Es liegt nicht an der Sprache. (Danke
Stefan, auch für die Übersetzung.) Dieser Satz paßt in Deine Sprache, in
meine nicht. Ich kann mich selber nicht austricksen, da ich mir und
anderen nichts beweisen will.
Ein Bild: Um mit den Pferden Alexandertechnik machen zu können, mußte
ich lernen ihre Sprache zu sprechen. Die Leitstute einer Herde ist nicht
Leitstute, weil sie den anderen zeigen will,oder ausrechnen kann wo die
nächste Wasserstelle ist, sondern sie ist Leitstute, weil sie zur
nächsten Wasserstelle geht. Immer, auch in fremden Gebieten. Sie hört
die Schwingung, das Fließen des Wassers in sich und folgt dem Ton.
Es ist ihr egal, ob die Herde ihr folgt. Sie geht, weil sie Wasser
braucht. Diese Gewißheit spürt die Herde und folgt ihr. Bildet sich ihre
Gewißheit in der Realität ab, d.h. findet sie Wasser, ist sie die
Leitstute. Auch ich folge einem Ton, einer Schwingung in mir. Mehr
nicht.
Diese Schwingung nachzuweisen, berechenbar zu machen ist die Aufgabe
eines Wissenschaftlers, und der darf sich natürlich nicht in seine
eigene Tasche lügen. Da gebe ich Dir vollkommen recht.
Ich glaube diese unterschiedlichen Denkgewohnheiten führen zu einer
unterschiedlichen Sprache, in der wir nicht miteinander kommunizieren
können. Einzig allein die Kunst überwindet diese Grenze.
Apropo Kunst. Waren meine Gedichte für Dich eine Störung? Wenn ja, in
welcher Stärke (D1 bis D15)? Auf welcher Ebene? Z.B. Körperliche Ebene,
die Augen taten Dir vom vielen Text weh. Emotioale Ebene, du fühlst ...
was? Mentale Ebene, du hast es nicht zuordnen können? Das sind die
persönlichen Ebenen,(ausgedrückt durch "Königskinder").In meinem
vielschichtigen Fließen habe ich auch nichtpersönliche Ebenen, da kann
eine Störung z.B. etwas mit Sinnsuche zu tun haben (Ankunft in Cremona).
> < snip <
> > Ich tauche geradezu in das Chaos hinein und taumel chaotisch mit.
>
> snip <
> Wie schaffst Du das, Dich so weit auf andere Menschen einzulassen, zu
> denen Du ja keinen privaten Bezug hast, ohne Dich darin zu verlieren?
Ich _schaffe_ es nicht, ich bin so geboren, quasi als fehlte mir eine
Hautschicht. Wahrscheinlich habe ich mich als junger Mensch einzig und
allein durch den Leistungssport nicht verloren - das nimmst Du schon
richtig auf. Irgendwann habe ich meine Ungewöhnlichkeit als Begabung
begriffen und seitdem meine Möglichkeiten erforscht und trainiert. Es
macht mir Spaß, Chaos in Harmonie umzuwandeln. Zuerst in meinem eigenen
vielschichtige Fließen und dann in einem Zusammenfließen mit anderen.
Ich singe im Chor und dieser Einklang, wenn alle Stimmen auf den
Kammerton A gestimmt sind, ist für mich Lebensfluß und heilende
Schwingung.
> Teilnehmendes Beobachten ist zwar grundsätzlich etwas sehr Schönes > (wenn man es kann), in diesem Bereich aber doch auch belastend, um nicht > zu sagen selbstzerstörerisch?
Ja, ich habe einmal eine diagnostizierte Schizophrenie berührt und habe
eine Ahnung davon, was es heißt, sich zwischen Raum und Zeit zu
verlieren. Als ich ein zweites Mal die Dame besuchte, hatte sie eine
Skulptur (eine kleine Madonnenfigur) vom Speicher gekramt. Bezug?
Wahrscheinlich nicht.
>
> > snip <
> > Dann weißt Du auch was Störungen sind.
>
> Yep. Und wir sind eine Störung :-)).
Ja, ich nenne es Entwicklung. Vielleicht ist es in Deiner Sprache
Evolution.
> snip <
> Obwohl Du doch, wenn auch gelegentlich indirekt zugänglich, sehr präzise > schreibst?
Wenn ich hier im Netz eine indirekte Sprache einsetze, biete ich meinem
Postingpartner damit eine unaufffällige Rückzugsmöglichkeit an. Mein
vielschichtiges Fließen möchte gerne mit andern Fließeinheiten
austauschen und schwingen. Das bedeutet für mich *Lebendigsein*. Ich
bin sehr schwungvoll und kann über die Sprache nicht erkennen, ob der
andere mitschwingen kann. Ich bringe ein Beispiel, wie ich im RL
mitschwingen vermittle.
Die kleine Patientin mit dem Einkotproblem ist sich nach
Alexandertechnikmaßstäben, ihres Beckens nicht bewußt.
Als Therapie habe ich sie vor mich auf´s Pferd gesetzt. Wenn sie sich
mit ihren Beckenbewegungen meinen Beckenbewegungen angepaßt hat, lief
das Pferd in Schritt und Trab wie bei _einem_ Reiter. Wir hatten einen
gemeinsamen Schwung. Verkrampfte sie ihr Becken ängstlich, konnte sie
nicht mehr mitschwingen und das Pferd hielt, ob des Wellenbrechers auf
seinem Rücken, an. So konnte ich mit ihrem Becken in schwungvollen
Kontakt kommen und ihr gleichzeitig Vertrauen in den schwingenden
Rhythmus des Pferdes vermitteln. Nach diesem Grundprinzip arbeite ich.
(Sonst allerdings nicht vom Pferd aus).
> > Ich
> > mal Dir zum Verständnis ein Bild.
> > Stell Dir das Meer vor, wellenbewegt, daneben einen kleinen See mit
> > stiller Wasseroberfläche. Zwischen beiden eine Schleuse. Werfe ich nun
> > einen großen, dicken Stein in den See, habe ich eine Wellenbewegung.
> > Öffne ich nun die Schleuse, werden sich die Wellen begegnen. Einige
> > Wellen lösen sich gegenseitig auf, andere verstärken sich. Dieses
> > Kommunizieren der Wellen miteinander kann ich erkennen. Je mehr
> > Kommunikation, desto höher die Trefferquote.
>
> Ja, aber was ist Dein Stein?
Bei Deiner Fragestellung drängt sich mir eine Gegenfrage auf. _Brauchst_
Du Deine Röntgengeräte?
Ja, was ist mein Stein? Bis jetzt dachte ich immer die Injektion mit den
Nosoden (ausgetestete Toxine) in der Potenz D 200, doch wenn Du so
genau guckst - vielleicht bin ich es auch selber. Dann könnte ich
allerdings auch *Gepiddel* (wegen seiner witzigen Worte, kann ich ihm
vieles nachsehen) spritzen. Aber letztendlich bin ich ja nicht der
Wissenschaftler, muß es nicht erforschen und nicht belegen. Ich bin der
Praktiker und bring Schwung in Unlebendiges und Ruhe ins Chaos, unter
welchen Methodenamen auch immer.
Das ich wirke beweist die Realität. Wir hatten ohne gemeinsame Sprache
eine gehaltvolle, sprich Information transportierende Kommunikation ;-),
ohne uns zu verletzen oder in einander zu verstricken. Das ist für mich
lebendiger Austausch und ich danke Dir sehr dafür.
Zum Schluß habe ich noch eine Bitte. Wenn ich jemals wieder folgende
Fragen gestellt bekomme:
Max Puille, Posting vom Fri, 11.5.01 14:01
> Hallo Hannelore,
Hannelore Milenkovic schrieb:
> >
> > Als Therapie der Wahl empfehle ich Zilgrei. (näher auf meiner Homepage
> > erklärt). Als Unterstützung eine Stoffwechselkur und Blutentgiftung auf
> > Basis des Elektromagnetischen Bluttest.
> könntest Du kurz erläutern,
> - was gemessen wird
> - wie das Maßverfahren funktioniert
> - welche Erkrankung welche Meßergebnisse liefern (Beispiel reicht)
> - wie die Aussagekraft dieser diagnostischen Methode (Sensitivität,
> Spezifität, positiver und negativer prädiktiver Wert) einzuordnen
> ist?
> MfG
> Max
was soll ich dann antworten, wenn ich nicht drei Wochen Zeit habe, und
der Gesprächspartner kein Kunstverständnis hat. Ich verstehe nicht nur
die einzelnen Wörter nicht, ich verstehe die Fragen auch nicht, wenn ich
die einzelnen Wörter verstehe. Ich komme mir sprachlos und dumm vor, und
bin beides nicht.
Hast Du eine Antwortsmöglichkeit für mich.
--
Mit freundlichem Gruß,
Hannelore Milenkovic
vielschichtige Fließeinheit
>Ich denke, ich bin auf dem Grund angekommen und vermute, daß dieser
>Spuk, wie Brigitte es nennt, nun langsam ausklingen wird. Aus diesem
>Grund gestatte ich mir epische Breite.
Ne, ne, liebe Hannelore, ich hoffe, dass du mich
da nicht missverstanden hast:
*Ich* habe euren Dialog weder als "Spuk", noch als "Stoerung" begriffen!
Schade, dass er nun ausklingt.
Ich fand es spannend, wenngleich du schon
noch ein bisschen mit "Leben" fuellen koenntest,
was du mit deinen Patienten machst, wenn der
"diagnostische Teil" abgeschlossen ist.
Vielleicht findest du ja mal die Zeit dafuer.
Ich wuerde es zu schaetzen wissen.
Beste Gruesse! Brigitte
--
http://www.urkostmitbrigitte.de/
...if you want to be free, be free...
Hannelore Milenkovic schrieb:
>
> Lieber Max,
>
> würde ich diese Anrede unterdrücken, wäre es eine Störung. Sie könnte
> sich körperlich im Nervensystem niederschlagen, würde ich sie mir
> verkneifen, im Darm.
:-).
> Ich denke, ich bin auf dem Grund angekommen und vermute, daß dieser
> Spuk, wie Brigitte es nennt, nun langsam ausklingen wird. Aus diesem
> Grund gestatte ich mir epische Breite.
Ist das ein Abschied?
> Max Puille schrieb:
> snip <
> > "Science is what we have
> > learned about how not to fool ourselves".
>
> Ich kann den Satz nicht begreifen. Es liegt nicht an der Sprache. (Danke
> Stefan, auch für die Übersetzung.) Dieser Satz paßt in Deine Sprache, in
> meine nicht. Ich kann mich selber nicht austricksen, da ich mir und
> anderen nichts beweisen will.
Da sind wir wirklich bei einer ganz grundlegenden Frage. Ich weiß, daß
mich meine Wahrnehmung täuscht, deswegen versuche ich, die
Unvollkommenheit meiner Wahrnehmung mathematisch zu erfassen und, wenn
möglich, zu verringern. _Wenn_ es eine Art der Wahrnehmung gibt, die ihr
Objekt wirklich vollkommen abzubilden in der Lage ist, dann ist ein
solches Vorgehen für diese Art der Wahrnehmung nicht erforderlich, oder
sogar hinderlich.
Ist Deine Wahrnehmung eine vollkommene?
> snip <
> Ich glaube diese unterschiedlichen Denkgewohnheiten führen zu einer
> unterschiedlichen Sprache, in der wir nicht miteinander kommunizieren
> können. Einzig allein die Kunst überwindet diese Grenze.
Und wir haben gewählt, auf welche Art wir versuchen wollten, die Grenze
anzugehen, jeder aus seiner Richtung. Wir sind immerhin soweit gekommen,
sie anzukratzen, wenn wir uns auch nur in Fragmenten verstanden haben -
die Wahl war nicht perfekt, aber besser, als ich hoffte.
> Apropo Kunst. Waren meine Gedichte für Dich eine Störung?
Aber ja.
> Wenn ja, in
> welcher Stärke (D1 bis D15)?
Subklinisch, um in meine Formelwelt zurückzufallen. Du würdest
wahrscheinlich D10-12 dazu sagen.
> Auf welcher Ebene? Z.B. Körperliche Ebene,
> die Augen taten Dir vom vielen Text weh.
Nein.
> Emotioale Ebene, du fühlst ...
> was? Mentale Ebene, du hast es nicht zuordnen können? Das sind die
> persönlichen Ebenen,(ausgedrückt durch "Königskinder").In meinem
> vielschichtigen Fließen habe ich auch nichtpersönliche Ebenen, da kann
> eine Störung z.B. etwas mit Sinnsuche zu tun haben (Ankunft in Cremona).
Da will ich mal in bewährter Weise antworten, obwohl das vielleicht
jetzt wirklich zu schwierig ist. Das Gedicht schrieb Shakespeare an
seine "dark lady" - niemand weiß, wer das war. Vielleicht war's auch
kein "jemand", sondern ein "etwas"?
When, in disgrace with fortune and men's eyes,
I all alone beweep my outcast state
And trouble deaf heaven with my bootless cries
And look upon myself and curse my fate,
Wishing me like to one more rich in hope,
Featured like him, like him with friends possess'd,
Desiring this man's art and that man's scope,
With what I most enjoy contented least;
Yet in these thoughts myself almost despising,
Haply I think on thee, and then my state,
Like to the lark at break of day arising
From sullen earth, sings hymns at heaven's gate;
For thy sweet love remember'd such wealth brings
That then I scorn to change my state with kings.
> snip <
> Ja, ich habe einmal eine diagnostizierte Schizophrenie berührt und habe
> eine Ahnung davon, was es heißt, sich zwischen Raum und Zeit zu
> verlieren. Als ich ein zweites Mal die Dame besuchte, hatte sie eine
> Skulptur (eine kleine Madonnenfigur) vom Speicher gekramt. Bezug?
> Wahrscheinlich nicht.
Angst?
> snip <
> > Ja, aber was ist Dein Stein?
>
> Bei Deiner Fragestellung drängt sich mir eine Gegenfrage auf. _Brauchst_
> Du Deine Röntgengeräte?
Geräte sind nur Hilfsmittel. Antworten entstehen in Herzen, Bäuchen und
Köpfen.
> Ja, was ist mein Stein? Bis jetzt dachte ich immer die Injektion mit den
> Nosoden (ausgetestete Toxine) in der Potenz D 200, doch wenn Du so
> genau guckst - vielleicht bin ich es auch selber.
Davon bin ich mittlerweile überzeugt.
> snip <
> Das ich wirke beweist die Realität. Wir hatten ohne gemeinsame Sprache
> eine gehaltvolle, sprich Information transportierende Kommunikation ;-),
> ohne uns zu verletzen oder in einander zu verstricken. Das ist für mich
> lebendiger Austausch und ich danke Dir sehr dafür.
Ich habe zu danken, denn ich habe gelernt.
>
> Zum Schluß habe ich noch eine Bitte. Wenn ich jemals wieder folgende
> Fragen gestellt bekomme:
> snip <
> > könntest Du kurz erläutern,
> > - was gemessen wird
> > - wie das Maßverfahren funktioniert
> > - welche Erkrankung welche Meßergebnisse liefern (Beispiel reicht)
> > - wie die Aussagekraft dieser diagnostischen Methode (Sensitivität,
> > Spezifität, positiver und negativer prädiktiver Wert) einzuordnen
> > ist?
> > MfG
> > Max
>
> was soll ich dann antworten, wenn ich nicht drei Wochen Zeit habe, und
> der Gesprächspartner kein Kunstverständnis hat. Ich verstehe nicht nur
> die einzelnen Wörter nicht, ich verstehe die Fragen auch nicht, wenn ich
> die einzelnen Wörter verstehe. Ich komme mir sprachlos und dumm vor, und
> bin beides nicht.
> Hast Du eine Antwortsmöglichkeit für mich.
Kein allgemeingültige. Es gibt Menschen, in deren Leben Dinge wie Dein
Talent nicht vorkommen, zu denen wirst Du keinen sinnvollen Kontakt
finden (und ihn wahrscheinlich auch nicht wünschen).
Wenn Du aber Interesse begegnest, kannst Du auch antworten. Wenn Du
offen antworten kannst, obwohl es Dir schwerfällt, kannst Du
Kommunikation herstellen. Und dann ist vieles möglich, solange Du und
Dein Gegenüber Euch klar darüber seid, daß Ihr verschiedene Sprachen
verwendet.
Mit freundlichem Gruß,
Max
Zuhörer
Ich verfolge eure Diskussion...nein euren Dialog nun schon von Anfang an und
habe das Bedürfnis mich auch kurz einzuklinken. Falls Du mir antworten
möchtest, kannst Du Dir Zeit lassen, da ich ab morgen eine Woche in den
Ferien bin.
Ich sehe meine Position irgendwo in der Mitte zwischen euren Denk- bzw.
Wahrnehmungs-systemen.
Du hast geschrieben:
> > > Es gibt einen starken, für Dich wahrscheinlich ungewöhnlichen Bezug.
> > > Langsam geht mir auf, wie wichtig dieser Bezug für mich ist.
Es geht ja wohl zuerst mal um die Diagnostik (das durch und durchschauen
oder so ähnlich)
Dafür "benutzt" Du eine Methode, die der "Metamorphose" des Robert St. John
(bewusst oder auch unbewusst sehr nahe kommt), soweit ich das beurteilen
kann.
Dann kombiniert Du das mit einem Bluttest (elektromagnetisch oder wie auch
immer)
Soweit richtig?
Irgendein Bezug besteht zwischen diesen zwei Diagnosesystemen für Dich.
Lokalität der Störung (durch Deine Wahrnehmung) Intensität der Störung
(durch Bluttest)
Ich finde es schon berechtigt, wenn Max fragt, ob eine nachprüfbare
Beziehung zwischen diesen beiden Systemen besteht, denn sonst dürften sie
nicht miteinander verknüpft werden.
Ein Beispiel:
Ich habe einige Jahre die Akupunktmassage ausgeübt. Viele Behandler dieser
Methode ziehen die "Diagnostik" der Ohrzonen mit bei. Das ist sehr
verlockend, weil man dann besser erklären oder deklarieren kann, an welchem
Funktionskreis, bzw Organ die Störung des Fliessens sich zu befinden hat. In
der Praxis hat sich aber herausgestellt (wenigstens bei mir), dass beide
Systeme zwar in der Anwendung "funktionieren", die Verknüpfung aber nicht
zulässig ist.
Daraufhin habe ich auf diese Art Diagnosestellung verzichtet und nur noch
über die Anamnese und die Beobachtung versucht herauszufinden, wo eine
Störung des Fliessens vorhanden ist, und in welcher Intensität sich diese
zeigt. Der Nachteil ist, dass nur das, was der Behandelte selbst spürt
massgebend ist, während der Ohrbefund scheinbar unabhängig davon gestellt
werden konnte. Doch die Anwendung gab mir recht. Es war mir möglich, dadurch
die Störungen, die der Patient fühlte zusammen mit seiner Gesamtwahrnehmung
in ein Bild zu bringen, das mir erlaubte, den Behandlungsweg auszuarbeiten.
Es blieb mir aber dadurch verwehrt, Störungen, die sich noch nicht zeigten,
zu behandeln. Allerdings war ich auch weitgehend sprachlos um zu
formulieren, was die Störung eigentlich war. Von blockierter Lebensenergie
und Fülle bzw Leere Zustände in Meridian Abschnitten zu reden, führt wohl
nicht viel zum Verständnis dieses Vorganges bei.
> Ein Bild: Um mit den Pferden Alexandertechnik machen zu können, mußte
> ich lernen ihre Sprache zu sprechen. Die Leitstute einer Herde ist nicht
> Leitstute, weil sie den anderen zeigen will,oder ausrechnen kann wo die
> nächste Wasserstelle ist, sondern sie ist Leitstute, weil sie zur
> nächsten Wasserstelle geht. Immer, auch in fremden Gebieten. Sie hört
> die Schwingung, das Fließen des Wassers in sich und folgt dem Ton.
> Es ist ihr egal, ob die Herde ihr folgt. Sie geht, weil sie Wasser
> braucht. Diese Gewißheit spürt die Herde und folgt ihr. Bildet sich ihre
> Gewißheit in der Realität ab, d.h. findet sie Wasser, ist sie die
> Leitstute. Auch ich folge einem Ton, einer Schwingung in mir. Mehr
> nicht.
> Diese Schwingung nachzuweisen, berechenbar zu machen ist die Aufgabe
> eines Wissenschaftlers, und der darf sich natürlich nicht in seine
> eigene Tasche lügen. Da gebe ich Dir vollkommen recht.
> Ich glaube diese unterschiedlichen Denkgewohnheiten führen zu einer
> unterschiedlichen Sprache, in der wir nicht miteinander kommunizieren
> können. Einzig allein die Kunst überwindet diese Grenze.
Ich glaube zur Heilkunst gehören beide Dinge. Die Gesamtwahrnehmung, die Du
durch Deine schon eher medialen Gaben ja ganz direkt spüren kannst -und die
kritische Immerwiederüberprüfung des eigenen Denksystems und
Therapieablaufes...Dies zusammen verschmelzen zu lassen ist wohl die
Kunst...
Wir brauchen Herz und Verstand und die Intuition...die zu einer Handlung
verfliessen, aber wieso sage ich das überhaupt...
Vielleicht noch was zur Überprüfung. Ich finde es doch sehr sinnvoll, wenn
man seine Fähigkeit objektiv überprüft. Was spricht denn dagegen, wenn man
sich selbst einer Überprüfung dieser Fähigkeiten unterzieht, wenn man dies
freiwillig macht und den Prüfungsrahmen auch selbst bestimmen kann. ?
Ich habe es doch schon öfters erlebt, dass Personen, die berufsmässig mit
Kinesiologie und anderen Verfahren arbeiten, ein Versagen bei der
Prüfungssituation auf das schieben, dass diese Fähigkeit eben nicht
überprüft werden solle, da man durch das Überprüfen schon selbst in die
negative Haltung gerät, die für den Fehlschlag verantwortlich sei. Ich
persönlich finde diese Antwort nicht so nachvollziehbar, denn wenn ich
vermute, dass ich Fähigkeiten auf diesem Gebiet habe, ist es doch nur
logisch, diese auch objektiv zu überprüfen....aber vielleicht siehst Du das
ja anders...
> Apropo Kunst. Waren meine Gedichte für Dich eine Störung? Wenn ja, in
> welcher Stärke (D1 bis D15)? Auf welcher Ebene? Z.B. Körperliche Ebene,
> die Augen taten Dir vom vielen Text weh. Emotioale Ebene, du fühlst ...
> was? Mentale Ebene, du hast es nicht zuordnen können? >
Die Unterteilung in körperlich, emotional und mental ist auch nur so ein
Denkmodell...gut um etwas zu erklären aber (höchstwahrscheinlich) recht
unvollständig.
> Es
> macht mir Spaß, Chaos in Harmonie umzuwandeln. Zuerst in meinem eigenen
> vielschichtige Fließen und dann in einem Zusammenfließen mit anderen.
> Ich singe im Chor und dieser Einklang, wenn alle Stimmen auf den
> Kammerton A gestimmt sind, ist für mich Lebensfluß und heilende
> Schwingung.
Kammerton A als 440 Hz oder die Barockstimmung...
Hast Du auch noch das absolute Gehör ? ;-)
liebe Grüsse
Michael
Wenn ihr gestattet, würde ich mich an dieser - hoffnungslos scheindenden
Stelle - gerne mal einklinken.
Ihr habt vor den Augen Eures faszinierten und gefesselten Publikums ein
wahres Feuerwerk der sprachlichen Flexibilität entzündet. Obzwar ihr
beide wackere Gesellen seid, und eure Zungen (meint: Finger auf der
Tastatur) wie Klingen tapferer Krieger zu führen versteht, vermag sich
eine wahre Disputation nicht entfalten. Zuvor versinken die Argumente in
den Schatten gegensätzlicher Welten; die Für- und Widerrede mag sich
nicht treffen.
Woran liegt das?
Ich glaube, Max hier folgen zu können, wenn er feststellt, an einer
grundlegenden Frage angelangt zu sein.
Lieber Max!
Von einem Dr. med. in der wissenschaftlichen Forschung hätte ich niemals
erwartet, ihn die bekannten, wohldefinierten Pfade schulmedizinischer
Lehre verlassen zu sehen. Du hast in den vorangegangenen Kommentaren
gezeigt, daß Dir sehr an der "Wahrheitsfindung" gelegen ist; und zwar so
sehr, daß Du experimentell bereit bist, auch das eigene Erkennen, die
solitäre und (nach eigener Meinung) genuine Scholastik hinter Dir zu
lassen.
Meiner Meinung nach befindet sich dieses Forum in dem immer
wiederkehrenden Widerspruch zweier Erkenntnissysteme.
Da finde ich zum einen das "ganzheitliche" Erkennen, zum anderen das
"wissenschaftliche".
Zwar kenne ich meine Mutter, und ich zolle Ihr, für das, was sie tut,
ehrlichen und aufrichtigen Respekt. Allein: Imstande, es
nachzuvollziehen, bin ich nicht, geschweige denn, nur Teile davon zu
reproduzieren.
Zwar kann ich der wissenschaftlichen Argumentation im allgemeinen
geistig folgen (genügend Einarbeitungszeit vorausgesetzt). Allein
schwant mir: In der Humanmedizin verfehlt die Wissenschaft große Teile
der "Wahrheit".
Ich glaube, der menschliche Geist kann für seinen eigenen Körper mehr
bewirken, als die Mediziner ihm zuzugestehen bereit sind. Die
neurologische Forschung steht noch ziemlich am Anfang, spannende Jahre
kommen uns entgegen...
Wie dem auch sei:
Die "Wissenschaft" verlangt die Reproduzierbarkeit von
Versuchsanordnungen. Sind Versuche reproduzierbar, sollen sie
interpretiert werden. Aus der Interpretation können letztlich
Beweisketten entstehen. Bei der Interpretation der Indizien besteht die
Gefahr der Selbsttäuschung.
Wir können hier einen Erkenntnisfehler "Selbsttäuschung" nennen, weil
wir im Nachhinein Fehler in der Beweiskette auszumachen imstande sind.
Meistens entstehen solche Fehler, weil der Wissenschaftler versucht,
seine Weltsicht zu beweisen. Wenn ich weiß, daß die Sonne sich um die
Erde dreht, dann werde ich auch Beweise dafür finden. Auf der Suche nach
Beweisen greift eine gefilterte Wahrnehmung.
Der Wissenschaftler grenzt sich als Beobachter aus der Welt aus. Dies
ist geboten, um die Repoduzierbarkeit der Messung nicht zu gefährden.
Das wissenschaftliche Postulat lautet: Die Welt IST ohne Erkennen. Der
ideale Wissenschaftler überwindet so auch das Heisenberg-Problem: Da er
in den Versuchsaufbau nicht eingreift, ein objektiver Nur-Beobachter
ist, kann er sowohl Geschwindigkeit als auch Impuls eines jeden
Teilchens erfassen.
Im Gegensatz zu dieser oben beschriebenen Auffassung sieht sich das
"ganzheitliche" Erkennen. Es spricht dem Menschen grundsätzlich eine
Teilnahme an der Welt zu. Besonders klar manifestiert sich dieses
Erkenntnissystem in der Weigerung, Materie und Geist zu trennen. Die
wissenschaftliche Trennung des Subjekts vom Objekt, im Sinne der
Loslösung des Beobachters vom Beobachteten, wird unmöglich. Der Mensch
erkennt, und er beeinflusst im Erkennen auch die Welt. Der
"ganzheitlich" Wahrheitsuchende kann kein Heisenberg-Problem erkennen,
denn er ist immer Teil des Systems. Das Heisenberg-Problem verliert hier
seinen Sinn.
Die Trennung von Geist und Materie ist im übrigen eine ziemlich moderne
und sehr okzidentale Erfindung. Diese Trennung ermöglichte dem
Abendland, China in der wissenschaftlichen Entwicklung abzuhängen. Sie
erlaubte die Entwicklung des wissenschaftlichen Formalismus, der in
Ergäzung der Wahrnehmung, wahre Wunder vollbringt.
Auf der anderen Seite hat diese Trennung eine Dynamik in Gang gesetzt,
der sich die heutige Kultur nur schwer entziehen kann. Wir lernen zu
trennen. Wir sind außerstande, die Welt als eine zu sehen. Wir - normale
Menschen von heute - haben große Schwierigkeiten, uns als Teil der Welt
zu verstehen. Gott ist tot!
Wo wir gewonnen haben, haben wir leider auch verloren.
Daß das nicht sein muß, hat mir Eure Diskussion gezeigt. Ich habe echtes
Interesse an der jeweils gegensätzlichen Welt gefunden. Wäre in den hier
vorgetragenen Diskussionen doch immer soviel Aufrichtigkeit in den
Herzen der Teilnehmer. Wieviel fruchtbarer könnte die Auseinandersetzung
für beide Seiten sein!
Ich bitte Euch: Zeigt Verständnis für die Welt Eures Gegenüber.
Wahre Information entsteht erst aus der Differenz!