Nagelpilz

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Peter Gölkel

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Feb 25, 2001, 8:45:06 AM2/25/01
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Hallo,
ich leide seit einen halben Jahr an Nagelpilz (nur der rechte Zeigefingen).
Ein Nagelset (Nagellack,Alkoholtupfer und Feile) hat keine Besserung
gebracht.
Wer kann mir einen guten Rat geben?
Peter

--
Peter
a049...@addcom.de


Hartmut Koon

unread,
Feb 25, 2001, 10:17:27 AM2/25/01
to
"Peter Gölkel" schrieb:

> ich leide seit einen halben Jahr an Nagelpilz (nur der rechte Zeigefingen).
> Ein Nagelset (Nagellack,Alkoholtupfer und Feile) hat keine Besserung
> gebracht.
> Wer kann mir einen guten Rat geben?

Ich hätte kein halbes Jahr gewartet...

http://www.canesten.com/index_de.html

Gruß

Hartmut
--
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Gaby Hornik

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Feb 25, 2001, 11:06:23 AM2/25/01
to
"Peter Gölkel" <a049...@addcom.de> wrote:
> Wer kann mir einen guten Rat geben?

Geh zum Hautarzt Deines Vertrauens.

Mfg, Gaby
--
mailto:ga...@gabyhornik.de
ICQ: 105106979

Brigitte Rondholz

unread,
Feb 25, 2001, 12:30:32 PM2/25/01
to
Im Artikel <97b2an$d87$1...@riker.addcom.de>, "Peter Gölkel" <a049...@addcom.de>
schreibt:


Hallo, Peter,

>ch leide seit einen halben Jahr an Nagelpilz (nur der rechte Zeigefingen).

Hatte ich auch vor Jahren, an mehreren Fingern.
War echt übel und schmerzhaft.

>Ein Nagelset (Nagellack,Alkoholtupfer und Feile) hat keine Besserung
>gebracht.
>Wer kann mir einen guten Rat geben?

Bei mir half die Umstellung auf Urkost. (Nach Franz Konz)
Obwohl mir von Schulmedizinern gesagt wurde, dass das nie wieder so richtig
heil werden würde.
(Das Nagelbett war schon eine richtige, offene Rille)

Wenn du gesund werden und bleiben willst, so reinige deinen Darm, faste mit
Heilerde und iß danach 60 % Bio-Früchte, 20 % Wildkräuter und Gemüse, 15 %
frische Salate und 5 % Nüsse, Wurzeln und Samen -alles frisch und roh.

Alles andere ist Hühnerzirkus und ein Herumdoktorn an den Symptomen, IMO!

Freundliche grüße
Brigitte


--

Aktuell im Filter: Anhut (Freimann), Kassler, Trippolt, Musto, Nitsche,
Lukaschik, E. Schultz, Th. Schulz, P. Zeller, A. Schnabl. Immer mit Chance auf
Zuwachs.
http://www.urkostmitbrigitte.de

Brigitte Rondholz

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Feb 25, 2001, 12:53:55 PM2/25/01
to
Im Artikel <97bahv$cfg$2...@stu1id2.ip.tesion.net>, Gaby Hornik
<ga...@gabyhornik.de> schreibt:

>"Peter Gölkel" <a049...@addcom.de> wrote:
>> Wer kann mir einen guten Rat geben?
>
>Geh zum Hautarzt Deines Vertrauens.
>


...WOW, bin schwer beeindruckt von der originellen Antwort eines Regulars in
einer naturheilkundlichen NG.

(Liebe Kinder, nicht nachmachen oder darauf hören!) *eg*

Renate Ratlos

unread,
Feb 25, 2001, 3:21:41 PM2/25/01
to
On 25 Feb 2001 16:06:23 GMT, Gaby Hornik <ga...@gabyhornik.de> wrote:

>"Peter Gölkel" <a049...@addcom.de> wrote:
>> Wer kann mir einen guten Rat geben?
>
>Geh zum Hautarzt Deines Vertrauens.

Unlogisch.

Er hat doch keinen.

--
On my tombstone I will inscribe either: "Veracity varies by culture" or
"people prefer death to a healthy mouth". Maybe my wife will let me user hers
too so I can have both"
(holsum in s.m.d.)

Renate Ratlos

unread,
Feb 25, 2001, 4:24:35 PM2/25/01
to
On 25 Feb 2001 17:30:32 GMT, bron...@aol.com (Brigitte Rondholz) wrote:

>Wenn du gesund werden und bleiben willst, so reinige deinen Darm, faste mit
>Heilerde und iß danach 60 % Bio-Früchte, 20 % Wildkräuter und Gemüse, 15 %
>frische Salate und 5 % Nüsse, Wurzeln und Samen -alles frisch und roh.

Lüge.

--
Ob Veganer Sonnentau mit Fliegen füttern dürfen?

Hans-Joachim Burg

unread,
Feb 26, 2001, 8:17:04 AM2/26/01
to

> Wenn du gesund werden und bleiben willst, so reinige deinen Darm, faste
mit
> Heilerde und iß danach 60 % Bio-Früchte, 20 % Wildkräuter und Gemüse, 15
%
> frische Salate und 5 % Nüsse, Wurzeln und Samen -alles frisch und roh.
>

Genial, nur ein bisschen frisch und roh und schon bleibt man ein Leben lang
gesund und munter. Hilft warscheinlich auch bei Erdbeben und sonstigen
Katastrophen.

nichts für ungut, ein Nichtvegetarier


Stefan Jöst

unread,
Feb 26, 2001, 10:27:17 AM2/26/01
to
Hans-Joachim Burg schrieb:

>Genial, nur ein bisschen frisch und roh und schon bleibt man ein Leben lang
>gesund und munter.

Nicht ein bißchen frisch und roh, sondern 100%. Und dann bleibt man tat-
sächlich ein Leben lang gesund und munter. So einfach ist das tatsäch-
lich.

>Hilft warscheinlich auch bei Erdbeben und sonstigen Katastrophen.

Das glaube ich zwar weniger, aber ein gesunder Körper heilt auch Ver-
letzungen schneller und ohne Komplikationen, ganz im Gegensatz zu
einem fehlernährten Körper.

>nichts für ungut, ein Nichtvegetarier

Bin auch kein Vegetarier.

Gruß

Stefan

Brigitte Rondholz

unread,
Feb 26, 2001, 11:17:49 AM2/26/01
to
Im Artikel <97dl32$ic5$07$1...@news.t-online.com>, "Hans-Joachim Burg"
<Bur...@t-online.de> schreibt:

Hallo, Ha -Jo,

>Genial, nur ein bisschen frisch und roh und schon bleibt man ein Leben lang
>gesund und munter.

Um das zu erreichen, sollte auch das Urtraining nicht fehlen.

Hilft warscheinlich auch bei Erdbeben und sonstigen
>Katastrophen.

Nun, davon ist mir nichts bekannt.

Eher unwahrscheinlich, gell?
Allerdings macht es gelassen bei d.a.n Katastrophen...

... und die Postings von Informatikerinnen rechne ich zu denselben! ;-))

MfG
Brigtte


---

Aktuell im Filter: Anhut (Freimann), Kassler, Trippolt, Musto, Nitsche,

Lukaschik, E. Schultz, Th. Schulz, P. Zeller, A. Schnabl, Renate Ratlos. Immer

Stan Sotnik

unread,
Feb 27, 2001, 3:57:54 PM2/27/01
to

"Brigitte Rondholz" <bron...@aol.com> schrieb >

>
>
> Wenn du gesund werden und bleiben willst, so reinige deinen Darm, faste
mit
> Heilerde und iß danach 60 % Bio-Früchte, 20 % Wildkräuter und Gemüse, 15
%
> frische Salate und 5 % Nüsse, Wurzeln und Samen -alles frisch und roh.

Hallo Brigitte,

Du weißt, dass ich ein alter Fan von Fasten bin.
Nur habe ich niemals Heilerde während dem Fasten genommen.
Tut sie wirklich gut?
Könntest du bitte mehr erzählen?

Gruß

Stan Sotnik

--
www.naturax.de

Brigitte Rondholz

unread,
Feb 27, 2001, 7:06:26 PM2/27/01
to
Im Artikel <97h4c1$or2s4$1...@ID-6479.news.dfncis.de>, "Stan Sotnik"
<nat...@gmx.de> schreibt:

Hallo, Stan,


>> Wenn du gesund werden und bleiben willst, so reinige deinen Darm, faste
>mit
>> Heilerde und iß danach 60 % Bio-Früchte, 20 % Wildkräuter und Gemüse,
15
>%
>> frische Salate und 5 % Nüsse, Wurzeln und Samen -alles frisch und roh.

>Du weißt, dass ich ein alter Fan von Fasten bin.
Ja, genau, leider machst du dich hier ein wenig rar...

>Nur habe ich niemals Heilerde während dem Fasten genommen.

Das *mußt* du unbedingt nachholen...

>Tut sie wirklich gut?

JA. Eindeutig.
Ich lege regelmäßig solche Erdfastentage ein und habe an diesen Tagen
besonders viel Energie und Leistungsfähigkeit!

>Könntest du bitte mehr erzählen?

Ich zitiere ein wenig Konz, wenn's recht ist?

Passend zur gerade beginnenden Fastenzeit:

"Auch für das Erdfasten sind Ärzte entbehrlich - selbst wenn sie und die
Medizinjournalisten in den Medien nicht müde werden, anderes zu predigen. Was
wollen sie überhaupt dabei tun? Blutdruck messen? EKG fertigen? Alles Nonsens!
Nur mal wieder eine der geschickt eingefädelten (aber verständlichen)
Maschen, nichts anbrennen zu lassen, wenn's ums Geschäft geht - natürlich nur
aus Sorge um das Wohl der Patienten... Jesus fastete ja auch ohne Arzt vierzig
Tage in der Wüste. Wenn Du mal nur drei Tage gefastet hast, weißt Du
allerdings - falls Du weiterdenken kannst - daß Du bei dieser Bibelstelle
einer Wasserente aufgesessen bist: Ohne zu trinken hältst Du das Fasten nicht
länger als 10 Tage aus.

<(Einschub von mir: Hier *könnte* Konz irren! Schade, dass Jasmuheen hier
nicht mitschreibt.. ;-))>

"Aber wenn man jemanden vergöttert, so ist man meist geneigt, ihm mehr
zuzutrauen als anderen, so geht’s uns ja auch bei den Weißkitteln. (Und er
war dort mit dem HERRN, 40 Tage und 40 Nächte; er aß weder Brot noch trank er
Wasser... 2. Buch Mose 34, 28/29) Doch die meisten anderen Religionen haben das
Fasten ebenfalls in ihren Katechismus aufgenommen. Aber wer hält sich da schon
dran? Was Lichtenberg schon zu seinen Zeiten mit seinem besonders scharfen
gesunden Menschenverstand so kommentierte: Ist es nicht sonderbar, daß die
Menschen so gerne für die Religion sterben und so ungern nach ihren
Vorschriften leben?

»Ich habe aber gehört, daß Fastenärzte zum Trinken von Gemüsebrühen oder
Bouillon raten, damit der Körper seine dringend benötigten Vitamine, Enzyme
und Spurenelemente weiter bekommt. Und das leuchtet mir auch besser ein als ein
bloßes Wasser-Erdfasten«, sagst Du.

Unser Organismus benötigt diese Stoffe, um die Nahrung zu verdauen und
aufzuschließen. Gibst Du ihm keine Nahrung, dann benötigt er auch nichts, um
diese zu verwerten.

Aber was soll’s! Um solche Kleinigkeiten werden wir beide uns doch nicht
streiten. Deinem Wasser etwas ausgepressten Zitronensaft hinzufügen, das halte
ich für vorteilhaft, da es ihm Geschmack gibt. Aber das tust Du jetzt nicht
der Vitamine wegen. Die brauchst Du jetzt nicht, weil Du ja nichts verdaust.

Erdfasten ist eine Entlastung - keine Belastung. Zumal Du dabei auch auf alles
Laute verzichten wirst: Stadtlärm, Radio, Fernseher usw. Also genau das
Gegenteil von dem, was Du Dir da einreden willst! Du machst Dich doch leichter
damit! Seelisch und an Gewicht! Das Gegenteil - ein Festessen - wäre eine Last
für Deine Organe und Deine Krankheit.

Das Erdfasten will die Gifte lösen, und der Körper gibt sie so leicht nicht
frei - da kannst Du Dir denken, daß es zu stürmischen Reaktionen in Deinem
Körper kommen kann. Also nochmals: Raus mit toten Zähnen und soweit es geht
mit dem Gift Amalgam! (Laß einen Kältetest machen, so ist am schonendsten zu
merken, wenn ein Zahn seine Lebenskraft verloren hat.)

Merke Dir: Beim Erdfasten baut der Körper ab. Zuerst solche Stoffe, die er
nicht gebrauchen kann. Dann geht's an die überflüssigen Kohlenhydrate.
Anschließend an die Eiweißstoffe, wie etwa das Speichereiweiß in den Adern
und Äderchen. Aus diesem Grund solltest Du auch als schlanker Mensch vor dem
Aufnehmen der UrzeitTherapie erdfasten. Manche müssen beim Erdfasten durch das
gleiche Tal der Tränen, das auch Drogensüchtige durchleiden müssen. Bei
vielen ist der Stoffwechsel bereits so sehr versäuert, daß alte
Krankheitswirkungen nochmals hervorbrechen, schwemmen doch dabei die meisten
versteckten Giftdepots aus - etwa bei einer Neurodermitis oder Allergie.
Längeres Erdfasten stellt die beeinträchtigte oder zerstörte Darmflora
wieder her, besser, bringt wieder die für die Verdauung notwendigen Myriaden
von Bakterien und Bazillen in den Darm zurück: Weil die jetzt wieder ein
gesundes, unverpestetes Klima vorfinden und sich wieder vermehren können.
Gleichzeitig nimmt Dir das Erdfasten die giftbildenden Fäulnisbakterien weg,
die sich durchs Essen tierischer Nahrung in Deinem Darmtrakt bilden mußten.

Verbrenne also die Gifte der Zivilisation in Deinem Körper - oder sie
verbrennen Dich.

»Etwas zur Erde möchte ich aber noch gerne wissen: Die meisten bezeichnen
Erde doch als Dreck. Muß man sich nicht deshalb ekeln, wenn man sie ißt?«
Da mußt Du bei der Erde aus der Apotheke oder dem Reformhaus wohl keine Sorge
haben. Die LUVOS-Erde stammt aus tiefen Schichten der Erde und wird nach dem
Mahlen in verschiedenen Stärken vor dem Verpacken mit 140 Grad Hitze völlig
keimfrei gemacht.8228 Aber nun gibt es auch noch eine nicht abgetötete Erde zu
beziehen. Siehe dazu Rz 975.

Ich persönlich bedauere das, aber die strengen Vorschriften bei uns sehen das
nun mal so vor. Wenn Du auch meiner Meinung bist, mit Bakterien sei sie besser,
weil natürlicher, dann kannst Du sie Dir in einem Kiesloch auch selbst
herausholen.

Dir sollten jetzt eigentlich vor lauter Staunen die Augen übergehen:

Daß nämlich durch einen einzigen natürlichen Vorgang zwei entgegengesetzte
Vorgänge ausgelöst und erfolgreich beendet werden: vernichten der nicht in
Dich gehörenden, erneuern der in Dich gehörenden Bakterien. Vermehrung des
Guten - Verminderung des Schädlichen.

Hut ab vor der Natur! Hut ab auch vor den natürlichen Methoden des
Gesundmachens. Ich beuge mich tief vor diesem göttlichen Wirken, dieser
Weisheit der Natur und der Schöpfung, der wir Menschen uns als so wenig
würdig erweisen.

<Einschub von mir: An dieser "blumigen" Stelle, folgt jetzt wieder der
obligatorische d.a.n.- Aufschrei! Wetten...das?? *eg*>

Merke: Je gesünder Dein Körper, desto lebendiger ist er, desto mehr ist er
auf der Welt. (Hippokrates)

Was Du über Deine Darmflora wissen solltest: l Deine Flora wurde auch davon
beeinflußt, was Du als Baby zu füttern bekommen hast.

l Über 400 verschiedene Bakterienarten besiedeln Deinen Darm.

l Herausgeschabt würde diese Darmflora mehr als 2 kg wiegen.

l Sie verbraucht etwa ein Drittel der Nährstoffe, die Du Deinem Körper
zuführst.

l Ebenfalls ein Drittel Deiner Darmentleerung besteht aus Bakterien. Verstehst
Du jetzt, warum kleine Kinder und Affen schon mal etwas von ihrer Verdauung
essen? Ihnen fehlen Mikroorganismen im Darm, die sie sich so wieder
einverleiben. Der Luftsauerstoff hat sie nach der Ausscheidung vielleicht sogar
zur vielfältigen Vermehrung angeregt.

l In Deinem Darm leben zehnmal soviele Kleinstlebewesen wie Dein Körper an
Zellen besitzt - das sind zehnmal 70 Billionen. Deine Darmschleimhaut ist mit
Milliarden feiner und feinster Zotten besetzt, welche in kürzester Zeit
größte Mengen von Nähr- und Lebensstoffen aufnehmen und ans Blut abgeben. Da
sich die Darmoberfläche mittels der Zotten auf 150 qm vergrößert, finden die
Bakterien so alle ein Plätzchen für sich.

l Deine Darmflora bildet laufend Abwehrstoffe gegen Tumore. Und das um so mehr,
je intakter sie gehalten wird. "


Wenn ich wieder etwas Zeit habe, berichte ich gerne mehr über das Erdfasten.
Oder stelle gerne Fragen, wenn was unklar ist.


Schöne Grüße
Brigitte

Hartmut Koon

unread,
Feb 27, 2001, 7:37:00 PM2/27/01
to
Brigitte Rondholz schrieb:
[...]

> l Ebenfalls ein Drittel Deiner Darmentleerung besteht aus Bakterien. Verstehst
> Du jetzt, warum kleine Kinder und Affen schon mal etwas von ihrer Verdauung
> essen? Ihnen fehlen Mikroorganismen im Darm, die sie sich so wieder
> einverleiben. Der Luftsauerstoff hat sie nach der Ausscheidung vielleicht sogar
> zur vielfƤltigen Vermehrung angeregt.

Also, an dieser Stelle verschlägt es mir... den Atem...
Instinktmäßiges Sch...fressen. Die Eigenkottherapie wird für mich
immer vorstellbarer...

Aber eigentlich ging es ja ursprünglich um Nagelpilze. Die werden
aber eher an den Fingerspitzen als im Darm vermutet.

--
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pgpkey available

Bernd P.F. Kassler

unread,
Feb 28, 2001, 2:16:00 AM2/28/01
to
Hallo Hartmut
(Koo...@t-online.de) ## 28 Feb 01 ##

>Also, an dieser Stelle verschlägt es mir... den Atem...
>Instinktmäßiges Sch...fressen. Die Eigenkottherapie wird für mich
>immer vorstellbarer...
>

Wieso *vorstellbarer*?

Warst Du noch nie bei einem Heilpraktiker?
Da gibt es Eigenkot sogar subcutan...

Bernd

Michael H. Fischer

unread,
Feb 28, 2001, 4:13:41 AM2/28/01
to
bron...@aol.com (Brigitte Rondholz) schreibselte in
<20010227190626...@nso-fz.aol.com>:

>»Ich habe aber gehört, daß Fastenärzte zum Trinken von
>Gemüsebrühen oder Bouillon raten, damit der Körper seine dringend
>benötigten Vitamine, Enzyme und Spurenelemente weiter bekommt.

<..>


>Unser Organismus benötigt diese Stoffe, um die Nahrung zu verdauen
>und aufzuschließen. Gibst Du ihm keine Nahrung, dann benötigt er
>auch nichts, um diese zu verwerten.

<..>


> Aber das tust Du jetzt nicht der Vitamine wegen. Die brauchst
>Du jetzt nicht, weil Du ja nichts verdaust.

Endlich: Die Lösung aller Ernährungsprobleme auf dieser Welt. Wer nichts
isst, wird auch nicht an Mangelernährung leiden. Er muss ja schliesslich
nichts verdauen.

Die hungernden Menschen überall auf der Welt werden Konz ewiglich für
diese Erkenntnis danken und sich fragen, warum sie trotzdem an diversen
Mangelkrankheiten wie zB. Scrorbut leiden oder schlicht und einfach
verhungern.

Ach, wahrscheinlich trinken sie einfach nicht genug. Oder sie essen
nicht die "URErde(tm)"

Geht es noch Menschenverachtender?

Michael H. Fischer

Freimann

unread,
Feb 28, 2001, 5:05:21 AM2/28/01
to
In article <m3y9urn...@sally.linux.local>, kl...@gmx.de (Alexandra
Musto) wrote:

> news...@derfisch.de (Michael H. Fischer) writes:
>
> [Konzscher Unfug]
>
> > Geht es noch Menschenverachtender?
>
> Ja. Menschenverachtend waren die
> Diabetiker-verrecken-lassen-Ausfuehrungen.

Oder die Aeusserungen des Groemaz zu HIV-Erkrankten, Homosexuellen...
zum Beispiel

> Obiges ist einfach nur ziemlich dumm gewesen.

Dumm ist alles was dieser Volkverhetzer zum Thema "Medizin" erfunden hat.
Intelligenz vermag man in diesem "Werk" nicht zu finden,
lediglich eine Art "Schlauheit" in Bezug darauf die Vorurteile der
Roh-Extremistenszene zu bedienen, und sich dabei zur Kultfigur, zum Fuehrer
zu machen, indem er den endlosen Schwachsinn den er produziert immunisiert
und zur "Glaubens-Sache" macht...

f
--

http://home.t-online.de/home/Freimann-Gefecht/erben.html

Max Puille

unread,
Feb 28, 2001, 6:03:29 AM2/28/01
to
Hallo Klexi,

Alexandra Musto schrieb:


>
> news...@derfisch.de (Michael H. Fischer) writes:
>
> [Konzscher Unfug]
>
> > Geht es noch Menschenverachtender?
>
> Ja. Menschenverachtend waren die

> Diabetiker-verrecken-lassen-Ausfuehrungen. Obiges ist einfach nur
> ziemlich dumm gewesen.

ein Euphemismus. Daraus sprach mal wieder komplette Unkenntnis der
Sachlage, durch keinerlei Kompetenz behindert.

> "Never attribute to malice what can be equally well explained by
> stupidity." (Unbekannt)

Robert Anson Heinlein. Obwohl manche auch behaupten Isaac Asimov.
Letztlich ist wohl wirklich unbekannt, wer von wem abgeschrieben hat ;-)
MfG
Max

Brigitte Rondholz

unread,
Feb 28, 2001, 8:47:45 AM2/28/01
to
Im Artikel <97ifg5$p79sb$1...@ID-4092.news.dfncis.de>, news...@derfisch.de
(Michael H. Fischer) schreibt:

>Geht es noch Menschenverachtender?
>
>Michael H. Fischer

Menschenverachtender?
Konz ist einer der größten Menschenfreunde überhaupt. Dabei selbstlos und am
Wohlergehen seiner Mitmenschen höchst interessiert.

Niemals sollte man von sich auf andere schließen.

Das scheint das Grundübel von d.a.n zu sein.

BR

Michael H. Fischer

unread,
Feb 28, 2001, 9:23:59 AM2/28/01
to
bron...@aol.com (Brigitte Rondholz) schreibselte in
<20010228084745...@nso-mh.aol.com>:

>Menschenverachtender?
>Konz ist einer der größten Menschenfreunde überhaupt. Dabei
>selbstlos und am Wohlergehen seiner Mitmenschen höchst
>interessiert.
>
>Niemals sollte man von sich auf andere schließen.

Darf ich das so interpretieren, dass du von mir menschenverachtende
Äusserungen gefunden hast? Wo? Welche?

Belege bitte. Ansonsten betrachte ich das als Verleumdung und erwarte
deine Entschuldigung und öffentliche Klarstellung.

Michael H. Fischer

Stan Sotnik

unread,
Feb 28, 2001, 12:33:30 PM2/28/01
to
"Brigitte Rondholz" <bron...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:20010227190626...@nso-fz.aol.com...

> Erdfasten ist eine Entlastung - keine Belastung.
> Zumal Du dabei auch auf alles
> Laute verzichten wirst: Stadtlärm, Radio, Fernseher usw.
> Also genau das Gegenteil von dem, was Du Dir da einreden willst!
> Du machst Dich doch leichter
> damit! Seelisch und an Gewicht!
> Das Gegenteil - ein Festessen - wäre eine Last
> für Deine Organe und Deine Krankheit.

Hallo Brigitte,

Vielen Dank für deine Info zu Fasten und Heilerde.

Natürlich Luvos Heilerde ist mir bekannt, ich habe immer ein Päckchen zu
Hause und nehme sie ab und zu.

Die Mechanismus ihrer Wirkung während des Fastens ist mir auch klar.
1. Die Schadstoffe werden auf Erdeteilchen absorbiert und aus dem Darm mit
dem Stuhl ausgeschieden.
2. Fasten führt zur Übersäuerung. Nun wird die sauere Niveau des Körpers in
eine basische Richtung korrigiert.

Mein nächstes Fasten werde ich unbedingt mit Heilerde machen.

Nun eine praktische Frage:
Wie oft trinkst du Wasser mit Heilerde während des Fastens?
Ein-, Zwei- oder mehrmals täglich. Oder nur wenn du dich nicht gut füllst?

Auf dem Päckchen steht:
"Täglich morgens nüchtern und abends vor dem Schlafengehen je nach bedarf
1-2 Teelöffel.
Bei stärkeren Beschwerden die gleiche Menge ein drittes Mal jeweils eine
halbe Stunde vor oder nach dem Mittagessen.
Bei Durchfall größere Mengen bis zu mehreren Teelöffel im verlauf weniger
Stunden."

Gilt es auch für Fastentage?

Günter Sedlacek

unread,
Feb 28, 2001, 10:48:30 AM2/28/01
to

Guten Tag.

> > Aber das tust Du jetzt nicht der Vitamine wegen. Die brauchst
> >Du jetzt nicht, weil Du ja nichts verdaust.

> Endlich: Die Lösung aller Ernährungsprobleme auf dieser Welt. Wer nichts
> isst, wird auch nicht an Mangelernährung leiden. Er muss ja schliesslich
> nichts verdauen.
>
> Die hungernden Menschen überall auf der Welt werden Konz ewiglich für
> diese Erkenntnis danken und sich fragen, warum sie trotzdem an diversen
> Mangelkrankheiten wie zB. Scrorbut leiden oder schlicht und einfach
> verhungern.

Man sollte schon noch zu unterscheiden wissen zwischen
den Ausführungen zu einem sowieso meist nur kurz
andauernden, FREIWILLIGEN Fastenzustand des Körpers während
einer Fastenkur und der Not von Menschen, welche über Jahre hinweg
aus Not nicht in der Lage sind sich ausreichend zu ernähren.

Dies ist ein Geheimnis des Fastens :
Wenn man gegen seinen Willen auf jegliche Nahrung
verzichten muß, dann tritt nach ziemlich genau 40 Tagen
der Tod ein, während man mit der richtigen inneren Einstellung
und Vorbereitung durchaus freiwillig 60 Tage auf
Nahrung verzichten kann ohne Schaden zu nehmen und
danach gesünder ist wie vorher.

> Ach, wahrscheinlich trinken sie einfach nicht genug. Oder sie essen
> nicht die "URErde(tm)"
> Geht es noch Menschenverachtender?

Sarkasmus ist eine sehr unschöne Sache,
finde ich, Herr Michael H. Fischer.

Günter Sedlacek

Michael H. Fischer

unread,
Feb 28, 2001, 2:02:34 PM2/28/01
to
"Günter Sedlacek" <h...@12move.de> schreibselte in
<97je6f$227d$1...@wrath.news.nacamar.de>:

>Man sollte schon noch zu unterscheiden wissen zwischen
>den Ausführungen zu einem sowieso meist nur kurz
>andauernden, FREIWILLIGEN Fastenzustand des Körpers während
>einer Fastenkur und der Not von Menschen, welche über Jahre hinweg
>aus Not nicht in der Lage sind sich ausreichend zu ernähren.

Ach? Sollte man das? Nicht wirklich, oder? Das ist ja was völlig neues.

<...>.


>Sarkasmus ist eine sehr unschöne Sache,
>finde ich, Herr Michael H. Fischer.

Verallgemeinerungen, wie im Ursprungsposting gemacht, sind in diesem
Zusammenhang weitaus unschöner. Ach ja, so nebenbei: Im Usenet ist das
Siezen von anderen Postern durchaus als "unhöflich" anzusehen. Und die
Verortung auf die persönliche Schiene sollten wir uns besser gleich
ersparen, nicht wahr? Auch wenn das ein hier gerne benutztes
"Stilmittel" ist.

Michael H. Fischer

Max Puille

unread,
Feb 28, 2001, 2:13:49 PM2/28/01
to
N'Abend,

"Günter Sedlacek" schrieb:
> snip <


> Dies ist ein Geheimnis des Fastens :
> Wenn man gegen seinen Willen auf jegliche Nahrung
> verzichten muß, dann tritt nach ziemlich genau 40 Tagen
> der Tod ein, während man mit der richtigen inneren Einstellung
> und Vorbereitung durchaus freiwillig 60 Tage auf
> Nahrung verzichten kann ohne Schaden zu nehmen und
> danach gesünder ist wie vorher.

getreu dem kürzlich offenbarten Gruppenmotto, nicht wahr?
Die "richtige innere Einstellung" bewahrt vor dem Verhungern. Es ist
wirklich kaum zu glauben. Wer hat Dir denn das verkauft?
Naja, ich vermute mal jemand, der die "richtige innere Einstellung" auch
im Angebot hatte.
MfG
Max

Bernd P.F. Kassler

unread,
Feb 28, 2001, 1:56:00 PM2/28/01
to
Hallo Michael
(news...@derfisch.de) ## 28 Feb 01 ##

>Belege bitte. Ansonsten betrachte ich das als Verleumdung und erwarte
>deine Entschuldigung und öffentliche Klarstellung.
>

bron...@aol.com verleumdet nie. Dazu ist sie viel zu "serioes"(1) und
weil "roh macht froh"(2) gilt, braucht sie sich auch nicht entschuldigen.

Bernd

(1) Im Sinne der Waschdisk
(2) Im Sinne Burgers


Brigitte Rondholz

unread,
Feb 28, 2001, 3:41:03 PM2/28/01
to
Im Artikel <97j1lu$onu8c$2...@ID-4092.news.dfncis.de>, news...@derfisch.de
(Michael H. Fischer) schreibt:

>>>Die hungernden Menschen überall auf der Welt werden Konz ewiglich für

>>>diese Erkenntnis danken und sich fragen, warum sie trotzdem an diversen
>>>Mangelkrankheiten wie zB. Scrorbut leiden oder schlicht und einfach
>>>verhungern.

>>>Ach, wahrscheinlich trinken sie einfach nicht genug. Oder sie essen
>>>nicht die "URErde(tm)"

>>>Geht es noch Menschenverachtender?

>>>>Michael H. Fischer

>>Menschenverachtender?
>>Konz ist einer der größten Menschenfreunde überhaupt. Dabei
>>selbstlos und am Wohlergehen seiner Mitmenschen höchst
>>interessiert.
>>
>>Niemals sollte man von sich auf andere schließen.


>Darf ich das so interpretieren, dass du von mir menschenverachtende
>Äusserungen gefunden hast? Wo? Welche?
>
>Belege bitte. Ansonsten betrachte ich das als Verleumdung und erwarte
>deine Entschuldigung und öffentliche Klarstellung.
>
>Michael H. Fischer

Lächerlich, Herr Fischer.
Ich stelle Klage anheim.

Kopfschüttelnd und lachend...

Brigitte Rondholz

unread,
Feb 28, 2001, 4:53:28 PM2/28/01
to
Im Artikel <97jcog$pkn7h$1...@ID-6479.news.dfncis.de>, "Stan Sotnik"
<nat...@gmx.de> schreibt:


Hallo Stan,

>Mein nächstes Fasten werde ich unbedingt mit Heilerde machen.

Klasse, und berichte doch bitte mal über deine Erfahrungen.

>
>Nun eine praktische Frage:
>Wie oft trinkst du Wasser mit Heilerde während des Fastens?

Ich muß hier sagen, dass ich sie nicht - wie meistens angegeben - in Wasser
auflöse und trinke, sondern die Heilerde mit gerade so viel Wasser anrühre,
dass sich eine Kugel daraus formen läßt.
Die schlucke ich dann und spüle schnell mit reichlich Wasser nach.
Als Erdgetränk mag ich es nämlich nicht so sehr, aber auf meine Art ist es
recht angenehm, weil man die Erde dann nicht so schmeckt.


>Ein-, Zwei- oder mehrmals täglich. Oder nur wenn du dich nicht gut füllst?

Dreimal täglich.

>
>Auf dem Päckchen steht:
>"Täglich morgens nüchtern und abends vor dem Schlafengehen je nach bedarf
>1-2 Teelöffel.
>Bei stärkeren Beschwerden die gleiche Menge ein drittes Mal jeweils eine
>halbe Stunde vor oder nach dem Mittagessen.
>Bei Durchfall größere Mengen bis zu mehreren Teelöffel im verlauf weniger
>Stunden."
>
>Gilt es auch für Fastentage?

siehe oben.

Ich kann mir aber auch keinen Grund denken, warum man das nicht öfter am Tag
tun sollte. Ich erinnere mich vage, dass Konz häufigeres Einnehmen vorschlägt.
Bin aber im Moment zu müde, um nachzuschauen, weil ich gerade zwei recht
anstengende Urkostberatungsstunden hatte. Und nebenbei d.a.n... ;-))
Das reicht für heute.

Lieben Gruß
Brigitte

Günter Sedlacek

unread,
Feb 28, 2001, 7:06:35 PM2/28/01
to

"Max Puille" schrieb:

> getreu dem kürzlich offenbarten Gruppenmotto, nicht wahr?

Ich gestehe, daß ich diese Gruppe erst seit ein paar Tagen
lese, mein Posting hat eigentlich nix mit irgendeinem
Gruppenmotto zu tun.

> Die "richtige innere Einstellung" bewahrt vor dem Verhungern. Es ist
> wirklich kaum zu glauben.

Wenn Du mein Beispiel nimmst, "40 Tage gegen den
Willen -> tot, 60 Tage mit dem Willen -> gesund",
dann handelt es sich um eine empirisch nachvollziehbare
Tatsache. Ich persönlich würde wohl aber niemandem raten
60 Tage lang zu fasten, das ist schon eine sehr lange Zeit.

>Wer hat Dir denn das verkauft?
> Naja, ich vermute mal jemand, der die "richtige innere Einstellung" auch
> im Angebot hatte.

Teils aus der spezifischen Fachliteratur und
teils aus eigener Erfahrung.
Es ist schon ein total erhebendes Gefühl, wenn
man sich während des Fastens vorstellt, wie der ganze
Dreck aus dem Körper gekratzt wird und man feststellt,
daß Urin und Schweiß wirklich nach allem Möglichen riechen
und man danach sich innerlich so richtig sauber fühlt.

Deshalb mag ich es auch nicht, wenn jemand, der diese
Erfahrung noch nicht machte den Fastenerfolg, welcher
nachprüfbare Tatsache ist, als Humbug und Firlefanz hinstellt.

Aber ich finde das sollte in einer Gruppe welche sich
de.alt.naturheilkunde nennt, eigentlich garnicht zur Debatte
stehen. Oder ?

Schließlich wird ja niemand zum Fasten gezwungen.

mfg
Günter Sedlacek


Günter Sedlacek

unread,
Feb 28, 2001, 6:41:47 PM2/28/01
to

"Michael H. Fischer" schrieb :

> >Man sollte schon noch zu unterscheiden wissen zwischen
> >den Ausführungen zu einem sowieso meist nur kurz
> >andauernden, FREIWILLIGEN Fastenzustand des Körpers während
> >einer Fastenkur und der Not von Menschen, welche über Jahre hinweg
> >aus Not nicht in der Lage sind sich ausreichend zu ernähren.

> Ach?
Ja?
>Sollte man das?
Aber sicher doch.
>Nicht wirklich, oder?
Freilich, glauben Sie es mir.


>Das ist ja was völlig neues.

Das dachte ich mir schon...

> Ach ja, so nebenbei: Im Usenet ist das
> Siezen von anderen Postern durchaus als "unhöflich" anzusehen.

Ach weißt Du, ich wollte eigentlich
nicht als unhöflich erscheinen.

> Verortung auf die persönliche Schiene sollten wir uns besser gleich
> ersparen, nicht wahr?

Wie meinen Sie das ?

Günter Sedlacek


Felix Weiland

unread,
Feb 28, 2001, 4:23:07 PM2/28/01
to

Brigitte Rondholz schrieb in Nachricht
<20010228084745...@nso-mh.aol.com>...

>Im Artikel <97ifg5$p79sb$1...@ID-4092.news.dfncis.de>,
news...@derfisch.de
>(Michael H. Fischer) schreibt:
>
>>Geht es noch Menschenverachtender?
>>
>>Michael H. Fischer
>
>Menschenverachtender?
>Konz ist einer der größten Menschenfreunde überhaupt. Dabei selbstlos
und am
>Wohlergehen seiner Mitmenschen höchst interessiert.


auch Wissenschafttler sind Menschen, Brigitte.Vergiss das nicht.

Laut Konz aber halt "dreckigster Abschaum der Menschheit".Ja,da
spricht die wahre Menschenliebe.

MFG

Felix


Thomas Schneider

unread,
Mar 1, 2001, 2:36:39 AM3/1/01
to
Stan Sotnik schrieb unter "Re: Passend zur Fastenzeit: ERDfasten war: Re: Nagelpilz":
>
> Brigitte Rondholz schrieb:

> >
> > Erdfasten ist eine Entlastung - keine Belastung.
> > Zumal Du dabei auch auf alles
> > Laute verzichten wirst: Stadtlärm, Radio, Fernseher usw.
> > Also genau das Gegenteil von dem, was Du Dir da einreden willst!
> > Du machst Dich doch leichter
> > damit! Seelisch und an Gewicht!
> > Das Gegenteil - ein Festessen - wäre eine Last
> > für Deine Organe und Deine Krankheit.
>
> Vielen Dank für deine Info zu Fasten und Heilerde.

Hier weitere Details über Heilerde:

http://www.BFGeV.de/nl/heilerde.html

Herzliche Grüße,
Thomas Schneider

Gunter Kuhnle

unread,
Mar 1, 2001, 4:44:37 AM3/1/01
to
Hallo Brigitte,


* Brigitte Rondholz <bron...@aol.com> wrote:
>Menschenverachtender?
>Konz ist einer der größten Menschenfreunde überhaupt. Dabei selbstlos und am
>Wohlergehen seiner Mitmenschen höchst interessiert.

Das mag schon sein, allerdings bringt er seine Menschenliebe dann nur
sehr versteckt zum Ausdruck, denn die Teile des Buches, die ich bisher
gelesen habe, sind gespickt mit bissigen Bemerkungen gegenueber
Menschen, die seinen Weg ablehnen. Teilweise artet das in regelrechte
Hasstiraden gegen Aerzte und die Pharmaindustrie aus.

Man hat immer den Eindruck, er haette den alleinseligmachenden Weg
gefunden, und er will den Leser nicht ueberzeugen, aber er zeigt ihm
regelmaessig, dass _alles_ andere in den Untergang fuehren wird. Und
alle, die ihn (den Leser) von seinem (dem Konzschen) Weg abhalten,
sind mehr oder weniger Verbrecher.

Das finde ich nicht unbedingt ein Zeichen fuer einen Menschenfreund,
denn dann sollte er sich auch einmal ueberlegen, was er mit seinen
(vielleicht sogar gut gemeinten) Worten anrichtet.

Gruss Gunter

Bernd P.F. Kassler

unread,
Mar 1, 2001, 5:03:00 AM3/1/01
to
Hallo Felix
(F...@gmx.de) ## 28 Feb 01 ##

>auch Wissenschafttler sind Menschen, Brigitte.Vergiss das nicht.
>
>Laut Konz aber halt "dreckigster Abschaum der Menschheit".Ja,da
>spricht die wahre Menschenliebe.
>

Das haengt natuerlich davon ab, wie man "Liebe" fuer sich selbst
definiert. Profeten, die Genozidprogramme verhoekern oder Euthanasie zur
Reinigung des Genpools predigen, haben sicherlich einen ganz
eigentuemlichen Begriffsapparat...

... man denke nur an das "roh macht froh"(1) der Instincto-Sekte.

Bernd

------
(1) im Sinne Burgers

Bernd P.F. Kassler

unread,
Mar 1, 2001, 5:20:00 AM3/1/01
to
Hallo Günter
(h...@12move.de) ## 01 Mar 01 ##

>Dreck aus dem Körper gekratzt wird und man feststellt,
>daß Urin und Schweiß wirklich nach allem Möglichen riechen
>und man danach sich innerlich so richtig sauber fühlt.
>

Einspruch.
Das subjektive Gefuehl einer sprirituellen "Sauberkeit" ist voellig
irrelevant, wenn es etwa darum geht ORGONisch aufbereiteten Urin zur
Eigenfaekaltherapie zu verwenden.

Das Gefuehl spirituell "sauber" zu werden, setzt ja voraus, dass man/frau
*vor* der Anwendung der masochistischen Prozeduren "dreckig" gewesen sei.
Dies ist aber keinerlei materielle Gegebenheit, die sich etwa im Urin oder
sonstigen Ausscheidungen aussern wuerden, sondern ausschliesslich eine
Frage des *Charakters*.

Wer also einen "dreckigen" Charakter hat, dem mag fuer kurze Zeit u.U.
eine masochistische Prozedur wie das Fasten dabei "helfen" sich "sauber"
zu *fuehlen*. Er wird aber immer wieder zu diesem Mittel greifen muessen,
da er die *Ursache* - hier charakterliche Defizite - nicht bekaempfen
will.

Ich persönlich glaube, daß es keine ewigen Unsauberkeiten und spirituelle
Unreinheiten gibt. Das Unreine ist eine Reaktion des Körpers, daß ein
Ungleichgwicht in einem selber herrscht, der ausgeglichen werden muß.

Das bedeutet man hat die Möglichkeit dieses Ungleichgewicht auszugleichen.

Voraussetzung dafür ist, daß man für sich selber Verantwortung übernimmt
und nicht gegen die Unreinheit kämpft sondern sie erst einmal annimmt und
überlegt, was es für eine Bedeutung haben könnte.

Seitdem mir das bewußt ist bin ich kein einziges Mal mehr unrein geworden!

Was mir sehr hilft sind EER-gestuetztes Karma-Channelling - hast Du das
schon mal ausprobiert?

Viele Grüße und gute Besserung

B.

Rudolf Gleixner

unread,
Mar 1, 2001, 5:20:51 AM3/1/01
to
Hallo Michael,

"Michael H. Fischer" schrieb:

> bron...@aol.com (Brigitte Rondholz) schreibselte in
> <20010227190626...@nso-fz.aol.com>:

> <..>
> >Unser Organismus benötigt diese Stoffe, um die Nahrung zu verdauen
> >und aufzuschließen. Gibst Du ihm keine Nahrung, dann benötigt er
> >auch nichts, um diese zu verwerten.
> <..>
> > Aber das tust Du jetzt nicht der Vitamine wegen. Die brauchst
> >Du jetzt nicht, weil Du ja nichts verdaust.
>
> Endlich: Die Lösung aller Ernährungsprobleme auf dieser Welt. Wer nichts
> isst, wird auch nicht an Mangelernährung leiden. Er muss ja schliesslich
> nichts verdauen.
>
> Die hungernden Menschen überall auf der Welt werden Konz ewiglich für
> diese Erkenntnis danken und sich fragen, warum sie trotzdem an diversen
> Mangelkrankheiten wie zB. Scrorbut leiden oder schlicht und einfach
> verhungern.
>
> Ach, wahrscheinlich trinken sie einfach nicht genug. Oder sie essen
> nicht die "URErde(tm)"
>
> Geht es noch Menschenverachtender?

In Nord-Korea ist die UR-Kost schon fast Standard. Dort gibts nix mehr zu
kochen, dort MÜSSEN sie Gras, Erde, Rinde etc. fressen um überhaupt
überleben zu können. Wenn ich mir Bilder aus dem Land anschaue, sehe ich nix
von "roh macht froh" Herr Konz sollte dort mal seine Vorträge halten.
Dolmetscher, Visum etc. besorge ich ihm.

Gruß, Rudolf

Max Puille

unread,
Mar 1, 2001, 5:56:36 AM3/1/01
to
Hallo Günter,

"Günter Sedlacek" schrieb:
>
> "Max Puille" schrieb:
> snip <


> > Die "richtige innere Einstellung" bewahrt vor dem Verhungern. Es ist
> > wirklich kaum zu glauben.
> Wenn Du mein Beispiel nimmst, "40 Tage gegen den
> Willen -> tot, 60 Tage mit dem Willen -> gesund",
> dann handelt es sich um eine empirisch nachvollziehbare
> Tatsache.

ich glaube, wir verstehen durchaus unterschiedliche Dinge unter
"empirisch nachvollziehbar". Verhungern oder Nichtverhungern hat mit
irgendeiner inneren Einstellung sehr, sehr wenig zu tun.

> Ich persönlich würde wohl aber niemandem raten
> 60 Tage lang zu fasten, das ist schon eine sehr lange Zeit.

Ganz ohne Zweifel, und ganz ohne Zweifel gibt es genügend Leute, die
das, freiwillig oder nicht, schon überlebt haben.

> >Wer hat Dir denn das verkauft?
> > Naja, ich vermute mal jemand, der die "richtige innere Einstellung" auch
> > im Angebot hatte.

> Teils aus der spezifischen Fachliteratur und
> teils aus eigener Erfahrung.

Was ist in diesem Zusammenhang "spezifische Fachliteratur"?

> Es ist schon ein total erhebendes Gefühl, wenn
> man sich während des Fastens vorstellt, wie der ganze
> Dreck aus dem Körper gekratzt wird und man feststellt,
> daß Urin und Schweiß wirklich nach allem Möglichen riechen
> und man danach sich innerlich so richtig sauber fühlt.

In dieser Beziehung ist die innere Einstellung sicher von Bedeutung.

> Deshalb mag ich es auch nicht, wenn jemand, der diese
> Erfahrung noch nicht machte den Fastenerfolg, welcher
> nachprüfbare Tatsache ist, als Humbug und Firlefanz hinstellt.

Das war mitnichten meine Absicht. Verhungern oder nicht hat mit
"selbstgemachten Erfahrungen" nunmal ebensowenig zu tun.

> Aber ich finde das sollte in einer Gruppe welche sich
> de.alt.naturheilkunde nennt, eigentlich garnicht zur Debatte
> stehen. Oder ?

Was genau sollte nicht zur Debatte stehen?

> Schließlich wird ja niemand zum Fasten gezwungen.

Und deswegen darf man nicht darüber schreiben, was daran gut oder
schlecht ist? Im übrigen gibt es viele verschiedene Arten von Zwang.
MfG
Max

Günter Sedlacek

unread,
Mar 1, 2001, 10:57:01 AM3/1/01
to
Hallo.

Bernd P.F. Kassler schrieb:


> >Dreck aus dem Körper gekratzt wird und man feststellt,
> >daß Urin und Schweiß wirklich nach allem Möglichen riechen
> >und man danach sich innerlich so richtig sauber fühlt.
> >
> Einspruch.
> Das subjektive Gefuehl einer sprirituellen "Sauberkeit" ist voellig
> irrelevant,

Mit innerlich meinte ich "im Inneren des Körpers" und nicht
"spirituell". Ich hätte mich da vielleicht genauer ausdrücken
sollen.
Heilfasten macht den Körper sauber, was man
mit den körperlichen Sinnen genußvoll erfassen kann.

Das Heilfasten als masochistische Prozedur zu betrachten
halte ich nicht für angebracht, denn ich versuche ja
die Unannehmlichkeiten des Fastens möglichst gering zu
halten, z.B. durch Bewegung an der frischen Luft,
Bäder, sinnvolle Beschäftigung und dergleichen.

Außerdem ist mein Hauptbeweggrund zu Fasten jener,
daß ich dieses wunderschöne Gefühl des Leichtseins,
der Klarheit und der Losgelöstheit haben will, welches
sich ab dem vierten Tag normalerweise einstellt.
Von Masochismus kann also wirklich nicht die Rede sein.

------

Fasten ist ein Instrument der Heilung, und Heilung
geht meist mit Schmerz einher.

------

> Ich persönlich glaube, daß es keine ewigen Unsauberkeiten und spirituelle
> Unreinheiten gibt.

Ich persönlich glaube das schon, würde dies
aber vorerst keinesfalls in direkte Beziehung
zum Fasten bringen.


> Voraussetzung dafür ist, daß man für sich selber Verantwortung übernimmt
> und nicht gegen die Unreinheit kämpft sondern sie erst einmal annimmt und
> überlegt, was es für eine Bedeutung haben könnte.

Ich finde auch, daß man schwer an seinem Charakter arbeiten kann,
wenn man sich ständig von seinen Schwächen, die nunmal da sind,
erdrückt fühlt.
Sicher ist es überaus wichtig, daß man sich annimmt, so wie man
eben ist. Und wenn man zu höheren spirituellen Ebenen strebt
und immer wieder auf die Nase fällt, dann ist es eben so.
Hauptsache man will aufsteigen.
Ich glaube das wichtigste ist, daß man
wollen will.

Kannst Du dem so zustimmen, oder habe ich Dich
mißverstanden ?

>Seitdem mir das bewußt ist bin ich kein einziges Mal mehr unrein geworden!

Das freut mich für Dich.

> Was mir sehr hilft sind EER-gestuetztes Karma-Channelling - hast Du das
> schon mal ausprobiert?

Kenne ich nicht.

> Viele Grüße und gute Besserung

Danke.

mfg
Günter


Günter Sedlacek

unread,
Mar 1, 2001, 11:38:32 AM3/1/01
to
Hallo Max.

> ich glaube, wir verstehen durchaus unterschiedliche Dinge unter
> "empirisch nachvollziehbar". Verhungern oder Nichtverhungern hat mit
> irgendeiner inneren Einstellung sehr, sehr wenig zu tun.

> > 60 Tage lang zu fasten, das ist schon eine sehr lange Zeit.
> Ganz ohne Zweifel, und ganz ohne Zweifel gibt es genügend Leute, die
> das, freiwillig oder nicht, schon überlebt haben.

Ich meine daß man bei 60-tägigem Nahrungsentzug - total gegen
den eigenen Willen - geringe Überlebenschancen hat.

Eigentlich wollte ich nur hervorheben, wie wichtig es für
den Heilerfolg ist, daß man mit einer positiven Einstellung
rangeht an das Fasten.
Aus welchem Buch ich dieses Beispiel entnommen habe?
Ich weiß es leider nimmermehr.

> Was ist in diesem Zusammenhang "spezifische Fachliteratur"?

Bücher mit ausschließlich dem Thema "Heilfasten".
Von Frau Fernseh-Dr. Kühnemann bis Yogi soundso.

Empfehlen würde ich die Heilfastenmethode nach
Hr. Rudolf Breuß.


> Das war mitnichten meine Absicht. Verhungern oder nicht hat mit
> "selbstgemachten Erfahrungen" nunmal ebensowenig zu tun.

Ja, verhungert bin ich - Gott sei Dank - auch noch nicht.


> Was genau sollte nicht zur Debatte stehen?

Ich meine, daß die positive Wirkung des Heilfastens bei
Naturheilkundlern ein absolut unumstrittener Punkt sein
sollte.
Täusche ich mich da etwa ?

Es ist mir bewußt, daß es nicht für Jedermann und zu
jeder Zeit sinnvoll ist, das Heilfasten zu empfehlen.

> > Schließlich wird ja niemand zum Fasten gezwungen.
> Und deswegen darf man nicht darüber schreiben,

Wenn möglich sachlich bleiben dabei.
(ist nicht persönlich an sie gerichtet, Max)


> was daran gut oder schlecht ist?

Was ist denn am Fasten schlecht?

>Im übrigen gibt es viele verschiedene Arten von Zwang.

Da fällt mir jetzt blos darauf ein, daß es manche
Menschen schon als Zwang empfinden zu leben.
(wieder keine persönliche Anspielung)

mfg
Günter Sedlacek


Brigitte Rondholz

unread,
Mar 1, 2001, 3:11:37 PM3/1/01
to
Im Artikel <97koh0$pc549$1...@ID-48565.news.dfncis.de>, "Felix Weiland"
<F...@gmx.de> schreibt:


Hallo Felix,

>auch Wissenschafttler sind Menschen, Brigitte.Vergiss das nicht.

*Ich* vergesse dies niemals.
Ich mag *persönliche* Angriffe eh nicht besonders.

>
>Laut Konz aber halt "dreckigster Abschaum der Menschheit".Ja,da
>spricht die wahre Menschenliebe.

Könntest du mal bitte den Kontext belegen?
So einfach glaube ich dieses Zitat nicht!

Allerdings würde ich zustimmen bei dieser Bezeichnung jener Wissenschaftler,
die mithilfe der Geldmittel der Tabakindustrie (sic!) , asthmakranke Kinder in
einer "Rauchkammer" mißbrauchten, indem sie sie Zigarettenqualm aussetzten!

Zwar war der Versuch bei der Ethikkommission der Ärztekammer nicht angemeldet,
wurde aber von einem Professor und Leiter einer großen Klinik durchgeführt!
(Ärztliche Praxis 99/ 12.12. 92 /31)

War das nun Abschaum oder praktizierte Menschenliebe in deinen Augen, Felix!
(Hand aufs Herz!)

Oder heiligte der Zweck wieder einmal die Mittel, in deinen Augen?

MfG

Brigitte Rondholz

unread,
Mar 1, 2001, 3:11:38 PM3/1/01
to
Im Artikel <slrn99s6g5...@tux.biow.uni-leipzig.de>, gun...@elnhuk.de
(Gunter Kuhnle) schreibt:

Hallo, Gunter,

>
>* Brigitte Rondholz <bron...@aol.com> wrote:
>>Menschenverachtender?
>>Konz ist einer der größten Menschenfreunde überhaupt. Dabei selbstlos und am
>
>>Wohlergehen seiner Mitmenschen höchst interessiert.
>
> Das mag schon sein, allerdings bringt er seine Menschenliebe dann nur
>sehr versteckt zum Ausdruck, denn die Teile des Buches, die ich bisher
>gelesen habe, sind gespickt mit bissigen Bemerkungen gegenueber
>Menschen, die seinen Weg ablehnen. Teilweise artet das in regelrechte
>Hasstiraden gegen Aerzte und die Pharmaindustrie aus.

Nicht unbedingt mein Stil, aber doch meistens wohlbegründet, oder?

<"alleinseligmachender Weg" u. a. gelöscht, weil ich meine Meinung dazu schon
sehr oft zum besten gab>
Aber wenn du sie noch einmal hören möchtest... just give me a note ;-)

> Das finde ich nicht unbedingt ein Zeichen fuer einen Menschenfreund,
>denn dann sollte er sich auch einmal ueberlegen, was er mit seinen
>(vielleicht sogar gut gemeinten) Worten anrichtet.

Ja, das ist eine Überlegung wert.
Nach einem Jahr in d.a.n und den (manchmal) recht gelungenen Einwänden einiger
weniger ( du gehörst auch dazu!)... könntest du recht haben.

Tacheles reden liegt halt nicht jedem.

Schöne Grüße

Hartmut Koon

unread,
Mar 1, 2001, 3:20:32 PM3/1/01
to
"Günter Sedlacek" schrieb:

> Außerdem ist mein Hauptbeweggrund zu Fasten jener,
> daß ich dieses wunderschöne Gefühl des Leichtseins,
> der Klarheit und der Losgelöstheit haben will, welches
> sich ab dem vierten Tag normalerweise einstellt.

Obiges hört sich IMO bedenklich an.

Gruß

Hartmut
--
ICQ=85064516
pgpkey available

Susanne 'Suse' Johnen

unread,
Mar 1, 2001, 3:29:04 PM3/1/01
to
Dies, liebe Brigitte, ist ein Versuch endlich in Deinen Filter zu gelangen:
Bei Nagelpilz wieder auf Deiner Rohkost herumzureiten ist doch echt das
letzte !!
Wieviele Krankheiten hast Du bis jetzt eigentlich gehabt?
Immer wieder lese ich :
und dann esse ich seitdem Rohkost, (Nu bin ich Froh Kost) und nun bin ich
gesund; Mädele Mädele..
das gehört ja schon fast zu talk.bizarre, aber da wärst Du wahrscheinlich
fehl am Platze, die wollen ja lachen können über das, was sie da gutmütig
schreiben...

Hmmm wie wäre es mit de.alt.gruppenkasper???

Brigitte, es wird lächerlich..!

Eine immer mehr vergnügte
Suse

*DIESISTEINERNSTHAFTESICHWILLINDEINENFILTER!!!*

Fup2 d.a.g

--
Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben.
[Marie von Ebner-Eschenbach]

Brigitte Rondholz

unread,
Mar 1, 2001, 4:17:59 PM3/1/01
to
Im Artikel <97m1h2$2uel$2...@wrath.news.nacamar.de>, "Günter Sedlacek"
<h...@12move.de> schreibt:

Hallo Günter,

>> Was genau sollte nicht zur Debatte stehen?
>Ich meine, daß die positive Wirkung des Heilfastens bei
>Naturheilkundlern ein absolut unumstrittener Punkt sein
>sollte.
>Täusche ich mich da etwa ?

Nein, da täuscht du dich absolut nicht!

Und darüber hinaus gehört Fasten auch seit mindestens 2000 Jahren zu unserem
Kulturkreis. (Natürlich auch zu anderen Kulturkreisen)
Gruß

Freimann

unread,
Mar 1, 2001, 5:25:13 PM3/1/01
to
In article <20010301151137...@nso-fp.aol.com>,
bron...@aol.com (Brigitte Rondholz) wrote:

> Im Artikel <97koh0$pc549$1...@ID-48565.news.dfncis.de>, "Felix Weiland"
> <F...@gmx.de> schreibt:

> >Laut Konz aber halt "dreckigster Abschaum der Menschheit".Ja,da


> >spricht die wahre Menschenliebe.
>
> Könntest du mal bitte den Kontext belegen?

Der Kontext solcher Aeusserungen ist der sog. "Grosse Gesundheits Konz".
Moeglicherweise waere der Kontext auf die, mit diesem Werk angestrebten
Ziele des Groemaz Konz , einzugrenzen.
Dieses Ziel besteht darin, alle "Schulmediziner" zu beseitigen, wie er selber
sagt!

> War das nun Abschaum oder praktizierte Menschenliebe in deinen Augen, Felix!
> (Hand aufs Herz!)

"Primitiv Pack" als Kennung von Menschen ist der Frau Rondholz "wesensfremd" -
"dreckigster Abschaum der Menscheit" ganz offensichtlich nicht.



> Oder heiligte der Zweck wieder einmal die Mittel, in deinen Augen?

Was mein Frau Rondholz denn nun damit ?
Meint sie damit, dass es bei Felix die Regel ist, den dreckigsten Abschaum
der Menschheit zu verteidigen, indem Felix den Zweck wieder mal die Mittel
heiligen laesst... ?
--

http://home.t-online.de/home/Freimann-Gefecht/erben.html

Freimann

unread,
Mar 1, 2001, 5:27:02 PM3/1/01
to
In article <20010301151138...@nso-fp.aol.com>,
bron...@aol.com (Brigitte Rondholz) wrote:

> Tacheles reden liegt halt nicht jedem.


Och, mir schon....
--

http://home.t-online.de/home/Freimann-Gefecht/erben.html

Brigitte Rondholz

unread,
Mar 1, 2001, 5:28:05 PM3/1/01
to
Im Artikel <97meuv.3...@srjohnen.de>, Susanne 'Suse' Johnen
<spamblo...@yahoo.de> schreibt:

Hallöchen, Suse,
.... noch ein Fan... ;-)

>Dies, liebe Brigitte, ist ein Versuch endlich in Deinen Filter zu gelangen:

LOL...nun, dies reicht bei weitem nicht aus, Mädele ;-)

>Bei Nagelpilz wieder auf Deiner Rohkost herumzureiten ist doch echt das
>letzte !!

tja, du scheinst nicht viel vom Letzten zu wissen, gell?
Und vom Nagelpilz und seine Bekämpfung auch nicht viel, oder?

>Wieviele Krankheiten hast Du bis jetzt eigentlich gehabt?

"Meine Geschichte" kannst (in groben Zügen) du auf meiner HP in einem kleinen
Artikel nachlesen.

>Brigitte, es wird lächerlich..!
>
>Eine immer mehr vergnügte
>Suse


Na, siehst du, das ist doch immerhin schon die halbe Miete.
Kleiner Hint von mir: Warum packst *du* mich nicht in deinen Filter, wenn ich
dich so anöde?
Würde mich wirklich nicht stören.
Denn was hättest du davon, wenn ich *dich* filtere?
Hab ich dir schon mal geantwortet?
Ich kann mich ehrlich gesagt, gar nicht mehr an deine Postings erinnern.
Schreibst du schon länger hier?

Freundliche
Grüße
...und bewahre dir immer deine Fröhlichkeit ;-)

Renate Ratlos

unread,
Mar 1, 2001, 8:27:54 PM3/1/01
to
On Thu, 01 Mar 2001 23:27:02 +0100, Freimann...@t-online.de (Freimann)
wrote:

>In article <20010301151138...@nso-fp.aol.com>,
>bron...@aol.com (Brigitte Rondholz) wrote:
>
>> Tacheles reden liegt halt nicht jedem.
>
>
>Och, mir schon....

Mir auch. :-)

--
Ansonsten werden Sie mir sicherlich gestatten, Sie in Zukunft verlogenes,
Arschloch zu nennen , gell?
(Brigitte Rondholz, die wissentlich mit falschen Zahlen für einen
Verhütungscomputer wirbt, in d.a.n.)

Gunter Kuhnle

unread,
Mar 2, 2001, 3:11:39 AM3/2/01
to
* Brigitte Rondholz <bron...@aol.com> wrote:
>>Das mag schon sein, allerdings bringt er seine Menschenliebe dann nur
>>sehr versteckt zum Ausdruck, denn die Teile des Buches, die ich bisher
>>gelesen habe, sind gespickt mit bissigen Bemerkungen gegenueber
>>Menschen, die seinen Weg ablehnen. Teilweise artet das in regelrechte
>>Hasstiraden gegen Aerzte und die Pharmaindustrie aus.
>Nicht unbedingt mein Stil, aber doch meistens wohlbegründet, oder?

Genau das finde ich nicht, denn - wie gesagt - habe ich bei ihm den
Eindruck, dass er seine Erkenntnis als die Wahrheit[tm] ansieht,
zumindest liest sich sein Stil so fuer mich. Ich verstehe einfach
nicht, warum er seine Erkenntnisse nicht in der Art schreiben kann,
wie es die meisten Autoren machen: naemlich als _seine_ Theorie und
ohne allen, die dieser Theorie nicht folgen, eine schreckliche Zukunft
vorherzusagen.

><"alleinseligmachender Weg" u. a. gelöscht, weil ich meine Meinung
>dazu schon sehr oft zum besten gab>
>Aber wenn du sie noch einmal hören möchtest... just give me a note ;-)

Ich kenne sie, aber ich finde, sein Stil klingt schon sehr in diese
Richtung.

>>Das finde ich nicht unbedingt ein Zeichen fuer einen Menschenfreund,
>>denn dann sollte er sich auch einmal ueberlegen, was er mit seinen
>>(vielleicht sogar gut gemeinten) Worten anrichtet.
>Ja, das ist eine Überlegung wert.
>Nach einem Jahr in d.a.n und den (manchmal) recht gelungenen Einwänden einiger
>weniger ( du gehörst auch dazu!)... könntest du recht haben.

Danke ;)

>Tacheles reden liegt halt nicht jedem.

Es ist halt immer die Frage, wie es gemacht wird. Und man kann auch
unangenehme Aussagen in angenehme Worte verpacken.

Gruss Gunter

Max Puille

unread,
Mar 2, 2001, 3:26:34 AM3/2/01
to
Hallo Günter,

"Günter Sedlacek" schrieb:
> snip <


> Eigentlich wollte ich nur hervorheben, wie wichtig es für
> den Heilerfolg ist, daß man mit einer positiven Einstellung
> rangeht an das Fasten.

das kann man sicher so sehen.

> snip <


> > Was ist in diesem Zusammenhang "spezifische Fachliteratur"?
> Bücher mit ausschließlich dem Thema "Heilfasten".
> Von Frau Fernseh-Dr. Kühnemann bis Yogi soundso.

Das ist keine Fachliteratur.

> snip <


> > Was genau sollte nicht zur Debatte stehen?
> Ich meine, daß die positive Wirkung des Heilfastens bei
> Naturheilkundlern ein absolut unumstrittener Punkt sein
> sollte.
> Täusche ich mich da etwa ?

Wie Du einen Satz später selbst schreibst, ja:

> Es ist mir bewußt, daß es nicht für Jedermann und zu
> jeder Zeit sinnvoll ist, das Heilfasten zu empfehlen.

Das ist vollkommen korrekt und genau der Grund, aus dem Dein letztes
Statement so eben nicht richtig ist. Fasten, ob mit "Heil-" davor oder
nicht, kann unter bestimmten Bedingungen etwas durchaus Positives sein.
Unter anderen Bedingungen, die mit irgendeiner inneren Einstellung
nichts, mit bestehenden Erkrankungen und Lebensumständen aber jede Menge
zu tun haben, kann die Anwendung eines Standard-Fastenrezepts nach Yogi
Weißnichtwer fatal sein.
MfG
Max

Bernd P.F. Kassler

unread,
Mar 2, 2001, 4:23:00 AM3/2/01
to
Hallo Günter
(h...@12move.de) ## 01 Mar 01 ##

>Mit innerlich meinte ich "im Inneren des Körpers" und nicht


>"spirituell". Ich hätte mich da vielleicht genauer ausdrücken
>sollen.

Du schreibst korrekt, dass es Dir um das Erreichen eines Gefuehls geht,
das eine spirituelle Dimension des Losgeloestseins gibt. Ich gehe einmal
davon aus, dass Dir der materielle, chemische Vorgang bekannt ist.
Stichwort "endogene" Morphine.

>Das Heilfasten als masochistische Prozedur zu betrachten
>halte ich nicht für angebracht,

Ich schon.

>Außerdem ist mein Hauptbeweggrund zu Fasten jener,
>daß ich dieses wunderschöne Gefühl des Leichtseins,
>der Klarheit und der Losgelöstheit haben will, welches
>sich ab dem vierten Tag normalerweise einstellt.

Das berichtest Du lieber in Geruppen, wo ueber *Drogen* diskutiert wird.

Bernd

Freimann

unread,
Mar 2, 2001, 5:01:34 AM3/2/01
to
I
> Genau das finde ich nicht, denn - wie gesagt - habe ich bei ihm den
> Eindruck, dass er seine Erkenntnis als die Wahrheit[tm] ansieht,
> zumindest liest sich sein Stil so fuer mich. Ich verstehe einfach
> nicht, warum er seine Erkenntnisse nicht in der Art schreiben kann,
> wie es die meisten Autoren machen: naemlich als _seine_ Theorie und
> ohne allen, die dieser Theorie nicht folgen, eine schreckliche Zukunft
> vorherzusagen.

Es geht ja gar nicht in erster Linie um den "Schreibstil" des Groemaz Konz.
Es geht um das was er als "Erkenntsniss" verkaufen will - DAS ist
zunaechst einmal
uebelster Nonsens, ignorant und inkompetent...

Dies zu verschleiern, und gegen Kritik zu immunisieren,
dazu wendet Konz seinen ueblen Jargon auf!
Dazu benoetigt Konz das Kultische, um ueber die Haltung des
"wir sind im Recht - die Anderen sind im Unrecht" die Frage nach
der Gesundheit und der Gesundheitsfoerderung in den religioesen/ideologischen
Raum zu verorten...

Logisch das auf diesem in der Sache sehr schwachen Fundament seine Befuehrworter
nicht sachlich argumentieren koennen, sondern diese "wir gegen die
anderen" - Haltung
durch das personalisieren von Sachfragen zwangslaeufig spiegeln...

In der Sache die hier wie eine Filmfassade immer wieder aufzustellen
versucht wird : naturheilkunde, oder nur "gesunde Ernaehrung" hat Konz
fast nichts zu sagen, und ueberhaupt nichts zu sagen was nicht von zig
Autoren vorher schon gesagt worden war...

Wuerde sich Konz auf die Sache beschraenken, und wie ein wirklich
guter Autor Originalitaet hoeher bewerten als das Bedienen von Ressentiments,
waere sein "Buch" nicht mehr als eine Broschuere.

f
--

http://home.t-online.de/home/Freimann-Gefecht/erben.html

Bernd P.F. Kassler

unread,
Mar 2, 2001, 4:42:00 AM3/2/01
to
(bron...@aol.com) ## 01 Mar 01 ##

>Und darüber hinaus gehört Fasten auch seit mindestens 2000 Jahren zu
>unserem Kulturkreis. (Natürlich auch zu anderen Kulturkreisen)

"Unser Kulturkreis" ist der der Auaoxen. Bis auf eine Ausnahme - die des
Augenzeugen Konz aus dem Plipleistozaen - ist dieser Kreis jedoch erst
weniger aus 10 Jahre alt.

In dem Kulturkreis in dem ich - und andere - grossgeworden sind wurde das
Fasten erst nach heldenhafter Gegenwehr von Widukind und seinen Mannen
durch marodierende "Christen" eingefuehrt. Es verschwand dann auch wieder
ziemlich schnell...

B.

Bernd P.F. Kassler

unread,
Mar 2, 2001, 4:36:00 AM3/2/01
to
Hallo Hartmut
(Koo...@t-online.de) ## 01 Mar 01 ##

>"Günter Sedlacek" schrieb:
>> Außerdem ist mein Hauptbeweggrund zu Fasten jener,
>> daß ich dieses wunderschöne Gefühl des Leichtseins,
>> der Klarheit und der Losgelöstheit haben will, welches
>> sich ab dem vierten Tag normalerweise einstellt.
>
>Obiges hört sich IMO bedenklich an.
>

Bei einem Freak am HH-HBf oder weiter in Richtung NO wuerde ich auf Heroin
tippen...

Bernd

Gunter Kuhnle

unread,
Mar 2, 2001, 5:57:23 AM3/2/01
to
* Freimann <Freimann...@t-online.de> wrote:
>Es geht ja gar nicht in erster Linie um den "Schreibstil" des Groemaz Konz.
>Es geht um das was er als "Erkenntsniss" verkaufen will - DAS ist
>zunaechst einmal uebelster Nonsens, ignorant und inkompetent...

Denkst Du nicht, dass der Schreibstil viel dazu beitraegt, wie seine
'Erkenntnisse' verbreitet werden? In einem sachlichen, klaren Ton (und
ohne die staendigen Ermahnungen), waere das mMn ein wenig anders.


>
>Dies zu verschleiern, und gegen Kritik zu immunisieren,
>dazu wendet Konz seinen ueblen Jargon auf!
>Dazu benoetigt Konz das Kultische, um ueber die Haltung des
>"wir sind im Recht - die Anderen sind im Unrecht" die Frage nach
>der Gesundheit und der Gesundheitsfoerderung in den religioesen/ideologischen
>Raum zu verorten...

Eben, und dazu nutzt er doch seinen Schreibstil (obwohl er den in
seinen anderen Buechern genauso verwendet).

>Logisch das auf diesem in der Sache sehr schwachen Fundament seine
>Befuehrworter nicht sachlich argumentieren koennen, sondern diese
>"wir gegen die anderen" - Haltung durch das personalisieren von
>Sachfragen zwangslaeufig spiegeln...

Vieles was in dem Buch steht, scheint mir auch gar nicht
argumentierbar zu sein, weil es als Wahrheit dargestellt wird, die
wahr ist, weil es die Wahrheit ist (und man sie deshalb auf keinen
Fall anzweifeln darf).

Gruss Gunter

Susanne 'Suse' Johnen

unread,
Mar 2, 2001, 5:43:57 AM3/2/01
to
> Das könnte dem Konz-Netzwerk so passen, daß dessen (=Ihre) Auslassungen
> hier unkommentiert beleiben!

Genau, soweit kommt das noch!

>> Schreibst du schon länger hier?

ca 8 Monate und es wird immer weniger lustig, wenn man sieht was man alles
mit Ur Kost beseitigen kann,
angeblich...

> Etwas! ;-) Ich habe sie sogar schon mal versehentlich mit Ihnen
> verwechselt, als Sie noch, gemeinsam mit Sabine Schulz, unter "Susann
> Schoen" posteten.

Wobei ich Dir das ja verziehen habe:-)

Hi Eckhart,
ich kann es nicht verhindern, immer wenn ich Deinen Vornamen lese muß ich an
das Schnuffelstück des Meister Röhrich und dessen Gesellen Eckhardt denken..
verzeih mir :-))
Danke für das beispringen, was Brigittes Rohbrei betrifft,
aber irgendwann reichts doch echt..wie schade das sich mit der Problemlösung
der Brigitte Rondholz nicht auch sie selbst auflöst...
Suse

--
Das Gute,
das ich nicht tue,
kann niemand für mich tun.
[Hermann Gmeiner]

Hartmut Koon

unread,
Mar 2, 2001, 7:06:16 AM3/2/01
to
"Bernd P.F. Kassler" schrieb:

Paßt eher auf einen Koks- oder Speedschnupfer.

Hartmut Koon

unread,
Mar 2, 2001, 7:03:57 AM3/2/01
to
Gunter Kuhnle schrieb:

> Denkst Du nicht, dass der Schreibstil viel dazu beitraegt, wie seine
> 'Erkenntnisse' verbreitet werden? In einem sachlichen, klaren Ton (und
> ohne die staendigen Ermahnungen), waere das mMn ein wenig anders.

Das wäre zu trockener, fachlicher Stoff. Mit so einem Stil
erreicht man nicht die *seichten Gemüter*. Sieh Dir die schrillen
Talkshows im Fernsehen an. Mit viel Theater erreicht man hier die
Zielgruppe. Konz macht das in seinen Büchern genau so. Begriffe
wie *ernährungsphysiologisch wertvoll* sind nicht so reißerisch
wie *roh macht froh* oder *Urgemüse heilt auch Aids und Krebs*

> Vieles was in dem Buch steht, scheint mir auch gar nicht
> argumentierbar zu sein, weil es als Wahrheit dargestellt wird, die
> wahr ist, weil es die Wahrheit ist (und man sie deshalb auf keinen
> Fall anzweifeln darf).

Deshalb werden seine Aussprüche auch häufig als Referenz zitiert.

Brigitte Rondholz

unread,
Mar 2, 2001, 9:11:59 AM3/2/01
to
Im Artikel <slrn99ul8p...@tux.biow.uni-leipzig.de>, gun...@elnhuk.de
(Gunter Kuhnle) schreibt:

Hallo, Gunter,

>Es ist halt immer die Frage, wie es gemacht wird. Und man kann auch


>unangenehme Aussagen in angenehme Worte verpacken.
>

Hier gebe ich dir uneingeschränkt recht, Gunter, deshalb schreibe ich nun auch
weiter an meinem Buch. <freu>

Wenn es mal fertig ist, kriegst du ein Belegexemplar. Versprochen.
(dafür mußt du es dann aber auch (schonungslos) kommentieren... :-O)

Gruß
Brigitte

Brigitte Rondholz

unread,
Mar 2, 2001, 9:11:58 AM3/2/01
to
Im Artikel <97o1il$ir7$8...@news.mch.sbs.de>, Robert Wachinger
<nos...@Robert-Wachinger.de> schreibt:

Hallo, Robert,

>> Und darüber hinaus gehört Fasten auch seit mindestens 2000 Jahren zu
>unserem
>> Kulturkreis. (Natürlich auch zu anderen Kulturkreisen)
>

>Na, den Wert, einfach kein Fleisch zu essen, dafür beim Gemüse und
>bei Fischen reinzuhauen, und Starkbier zu trinken, und das dann "Fasten"
>zu nennen, sehe ich eigentlich nicht.

Ich auch nicht!
Aber das ist halt das, was vom 40 - tägigen Fasten in der Wüste übriggeblieben
ist...
Genausoviel (oder besser: wenig) ist auch von den anderen christlichen Geboten
übriggeblieben, was zur Folge hat, dass wir gerade in eine Kultur
hineinschlidddern, die man wirklich nicht mehr als "christliches Abendland"
bezeichnen kann, IMHO.
(Ob ich dies nun positiv oder negativ finde, lasse ich an dieser Stelle mal
offen)

>Genausowenig beim Fasten im Islam, wo man von Sonnenuntergang bis
>Sonnenaufgang Fressorgien feiern kann, weil da Allah nix sieht ...

Genauso dekadent, ich weiß...

>Ansonsten kenne ich Fastenpraxis nur noch bei Mystikern, die damit
>einen besonderen Geisteszustand erreichen wollen (Stichwort
>körpereigene Drogen).
Nicht nur.


>Fasten für die Gesundheit kenne ich eigentlich nur aus unserem
>aktuellen Kulturkreis und ist m.W. recht jung (wenige Jahrzehnte).
>(Bitte Wissenlücken schliessen!)

Gerne :-))

Aber bitte nicht beschweren, wenn das jetzt wieder länger wird, weil die Lücken
halt recht groß sind, gell? ;-)

Fasten wurde von den Menschen schon seit alter Zeit als ein Mittel zur
Gesundung angesehen.
Man übernahm dies z.B auch von den Tieren, die ja instinktmäßig fasten, wenn es
ihnen schlecht geht, nach Verletzungen z.B.
Louis Kuhne, den ich hier schon öfter mal zitiert habe, schrieb schon im 19.
Jahrhundert darüber...
Er greift die damals übliche »Kräftige Kost« in Form von Fleisch, Eiern,
Fleischbrühe an, die von den Ärzten, selbst bei fieberhaften Krankheiten,
verordnet wurde. Auch erkannte er richtig, daß die Tiere in Krankheitsfällen
instinktmäßig fasten und er wendet sich mit Recht dagegen, daß man beim Essen,
insbesondere auch bei Kindern, einen Zwang ausüben soll.

Der Neubearbeiter seines Buches Medizinalrat Dr. med. Walter Gmelin schreibt
dazu:

"Das Verdienst von Kuhne ist, dass er die Bedeutung der Belastung durch die
naturwidrige Ernährung erkannt hat, was ihm hoch anzurechnen ist, in einer
Zeit, die Unterschiede in gesundheitlicher Hinsicht zwischen den einzelnen
Lebensmitteln noch kaum gekannt hat. Auf dem damaligen Boden entstand ja dann
auch die Lehre von den Kalorien, und bei der Zusammensetzung der als gesund
empfohlenen Kost kam es nur auf die richtige Menge von Eiweiß, Fett und
Kohlehydraten an, unabhängig davon, inwieweit diese schon denaturiert und
welcher Art sie überhaupt waren.

(Solche dummerhaften Ideen findet man in diesem Forum ja auch zuhauf!)

Er schreibt weiter:
"Fasten wurde von den Menschen schon seit den ältesten Zeiten als ein Mittel
zur Gesundung angesehen. Die Menschheit hat diesen Instinkt gleichsam noch von
ihren Ahnen aus dem Tierreich übernommen. Freilich wurde das Fasten nicht nur
zu Gesundheitszwecken angewandt, sondern auch als eine Kulthandlung betrachtet,
zumal die Arzte der ältesten Zeit ja auch gleichzeitig Priester waren, die
erkannten, wolche Bedeutung das Fasten auch für die seelische Einstellung der
Menschen hatte und die darum schon strenge Ritualvorschriften einführten, mit
denen gleichzeitig die nötigen hygienischen Maßnahmen verbunden waren.

Die Ägypter, die schon 3000 Jahre vor der Zeitenwende alle Krankheiten auf die
Ernährung bzw. auf Ernährungsfehler zurückführten, ließen selbst die Pharaonen
vor den großen Mysterienfeiern fasten. Buddha fastete ebenso wie Jesus und
Moses. Der große Gesetzgeber Lykurg verlangte schon 800 Jahre v. Chr., daß die
Jünglinge und Jungfrauen durch wiederholtes, allmählich verlängertes Fasten
nicht nur an Entbehrungen gewöhnt wurden, sondern dadurch auch zu einer
erhöhten Gesundheit und Widerstandskraft gebracht werden sollten.

Besonders haben sich dann auch die alten Kirchenväter des Fastens bedient,
keineswegs nur, um »den Anfechtungen des Teufels« besser widerstehen zu können,
sondern auch, um mit den verschiedenen Krankheiten leichter fertig zu werden.
Besonderen Wert auf das Fasten legte der Islam zu allen Zeiten. Noch heute
sollen die mohammedanischen Pilger auf ihrer Pilgerreise nach Mekka drei Tage
und auf der Rückreise nochmals sieben. Tage fasten. Von Mohammed stammt der
Ausspruch »Fasten ist Gesundheit«. "

( Na, ja, was daraus geworden ist, haben wir ja schon gemeinsam festgestellt! )


" Im 18. Jahrhundert führte Pater Bernhard von Malta zum Zwecke des Fastens
auch Klistiere ein und gab kaltes Wasser zu trinken, um diese Wirkung der
Selbstreinigung noch zu verstärken.

Aber auch eine Reihe von Ärzten erkannte schon frühzeitig den großen Heilwert
des Fastens. Es sei an Sydenham, Boerhave und besonders an den Professor
Hoffmann von Halle (den bekannten Entdecker der »Hoffmann-Tropfen«) erinnert,
die alle im 17. und 18. Jahrhundert lebten. Im letzten Jahrhundert war es Prof.
Wunderlich (Tübingen - Leipzig), der schrieb, daß mit Diät (bzw. mit Fasten)
und Ruhe die meisten heilbaren Krankheiten kuriert werden könnten.

Mit dem Erscheinen Virchows und seiner Zellularpathologie, an Stelle der bis
dahin geltenden Humoral- bzw. Säftelehre, geriet die Fastenkur bald in
Vergessenheit. Nun legte man den Hauptwert bei der ärztlichen Behandlung auf
das »gute Essen«, ja auf einc Mastkur. Gleichzeitig kam die
Lebensmittelindustrie auf, die begreiflicherweise ihre Produkte als vollwertige
Lebensmittel anpries, von deren Errungenschaften sich auch viele Ärzte blenden
ließen. "

(Klingt nach cornflakes, gell? ;-))

"In den USA hat aber dann der schon erwähnte Fastenversuch von Dr. Tanner im
Jahre 1880 eine Bresche in die Einstellung der Ärzteschaft zu Diätfragen
geschlagen. Andere folgten ihm auf diesem Wege, wie Dr. Dewey in seinem Buche
erklärte, daß »die den Körper unterwühlenden Arzneien und die übliche
Krankenernährung berufsmäßige Praktiken barbarischer Zeiten sind, unwürdig des
Zeitalters, in dem wir leben. (...)"
Erst im Beginn des 20. Jahrhunderts tauchten auch in Deutschland Bestrebungen
auf, das Fasten in die Behandlung einzuschließen, so von Dr. Adolf Mayer, dann
von Dr. Gustav Riedlin und von Dr. Siegfried Möller und weiter von Dr. R.
Kapferer. Auch der bekannte Gründer des »Jungborn«, Rudolf Just, wandte neben
der vegetarischen und Rohkost-Diät das Fasten als Heilfasten an. Selbst ein
Vertreter der Schulmedizin, außer Prof. Wunderlich, auch der Kliniker Prof.
Brugsch sprach vom Fasten als dem stärksten Behandlungsmittel in der Hand des
Arztes, das durch nichts ersetzt werden kann.
Der eigentliche Fastenarzt in Deutschland war aber Dr. Buchinger, der im Alter
von 88 Jahren verstorben ist und der auf den Rat eines Seeoffiziers - Buchinger
selbst war bis 1917 Marinearzt - damals von einem als unheilbar erklärten
chronischen Gelenkrheumatismus, Gallenleiden und anderen Begleitkrankheiten
durch zwei Fastenkuren wieder geheilt wurde. In seiner Kuranstalt in
Witzenhausen, seit dem Jahre 1936 in seinem eigenen Sanatorium in Bad Pyrmont
und in den letzten 15 Jahren in Überlingen führte er bei seinen Patienten rund
30000 Fastenkuren durch, so daß er wohl über die größten Erfahrungen auf dem
Gebiete der Fastenbehandlung verfügte.

Buchinger erblickt die Wirkung des Fastens in erster Linie in einem Abbau
schädlicher Stoffe im Körper, in Fremdstoffen, wie sie auch Kuhne mit seinen
der Ableitung dienenden Maßnahmen beseitigen will. Da der Körper Eiweiß zu
seinem Stoffwechsel benötigt, werden in erster Linie Krankheitsstoffe (die ja
immer auch Eiweiß enthalten), angegriffen und aufgelöst, wenn ihm keine neuen
eiweißhaltigen Nährstoffe mehr zugeführt werden. Die abgelagerten
Krankheitsstoffe werden dann vom Blut abtransportiert und über die Leber, den
Darm und die Nieren ausgeschieden. Dabei machte Buchinger die Erfahrung, daß
nicht nur überschüssiges Gewebe durch die zu üppige und fehlerhafte Ernährung
entfernt werden, sondern auch andere Fremdstoffe, die auch schon Kuhne nennt,
nämlich bestimmte Arzneimittel, wie Jod, Quecksilber, Kreosot, nicht zuletzt
auch Nikotin, die von den Patienten bzw. den Fastenden auf der Zunge
wahrgenommen würden. Dieser Abbau von krankhaften und schädlichen Stoffen
bedeutet also eine Beseitigung von vielerlei Krankheitsursachen und bringt eine
Anfachung der Lebenskraft, des inneren Arztes mit sich, der bis dahin nur zu
häufig eben durch solche belastende Ursachen in seiner Entfaltung gehemmt war.
Es kommt also zu einer richtigen »Entschlackung« des ganzen Organismus.
Andererseits braucht der Körper keine Arbeitskraft für die Verdauung
aufzuwenden, sondern kann diese nun ganz der Heilung, der Bekämpfung z. B. von
Bakterien oder anderer schädlicher Einwirkungen zuwenden.

Von Interesse ist, daß bei dem durch das Fasten bedingten Abbau von Geweben und
Zellen keine lebenswichtigen Organe betroRen werden, insbesondere auch nicht
das Herz, die Nerven, das Gehirn und das Skelettsystem. Ja selbst die
Keimdrüsen, die Hoden und die Brustdrüsen werden auch bei länger dauerndem
Fasten nicht angegriffen. Im Gegenteil wird immer wieder die Beobachtung
gemacht, daß manche Organe, auch die Muskulatur sogar leistungsfähiger werden,
gleichsam infolge des Freiwerdens von Energien, die auch beim Gesunden vorher
anderen Aufgaben wie der Verdauung zugeführt werden mußten. Beim Kranken aber
werden diese Energien zum Abbau kranker Gewebsteile, und zur Ausscheidung von
Stoffwechselschlacken eingesetzt."

Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch den rohkostpionier Dr. Ehret!

Wie eine Fastenkur nun am besten durchgeführt wird, da scheiden sich nun die
Geister.
Ich persönlich halte vom Erdfasten sehr viel, weil ich damit die allerbesten
Erfahrungen habe.
Stan und Reinhard bevorzugen andere Methoden.

Wie auch immer, interessant fand ich folgendes zu lesen, was die wenigsten
wissen:
"Auffallenderweise wird aber auch eine Magersucht durch eine Fastenkur
gebessert. Zwar tritt zunächst ein Gewichtsverlust ein, wie nicht anders zu
erwarten ist. Aber nach Abschluß einer solchen Kur kommt es zu stärkeren
Gewichtszunahmen, die vorher trotz reichlicher Nahrungszufuhr ausgeblieben war.
Dies gilt vor allem auch für magere Kinder, die trotz einer Uberfütterung nicht
zunehmen, erst recht aber für Kinder, die mangels eines Appetits nicht essen
mögen und die man törichterweise glaubt, zum Essen zwingen zu müssen. Wenn man
diese einlmal einen Tag oder auch länger fasten läßt, so werden sie am nächsten
oder übernächsten Tag einen richtigen Appetit entwickeln und von da an von
ihrem Widerwillen gegen das Essen geheilt sein.

Auch die so häufige Verstopfung wird durch eine Fastenkur günstig beeinflußt,
wobei natürlich eine gründliche Darmentleerung vorausgehen soll. Allerdings
kann man Dauererfolge nur erwarten, wenn nach Abschluß der Kur eine Umstellung
der täglichen Ernährung zu einer rohkostreichen Diät erfolgt. Es gibt freilich
auch Fälle von Verstopfung, die seelisch bedingt sind und die in erster Linie
durch einen Psychotherapeuten behandelt werden müssen.

Daß auch alle diejenigen Krankheiten, die auf Ernährungsfehler zurückzuführen
sind, durch eine Fastenkur geheilt oder mindestens gebessert werden können, ist
verständlich. Dies gilt vor allem auch für die rheumatischen Erkrankungen, wie
den chronischen Gelenkrheumatismus, den Muskelrheumatismus und die Arthrosen.

Ganz besonders eignen sich auch viele Herz- und Kreislauferkrankungen für eine
Fastenkur, die eine gewaltige Entlastung für das Herz mit sich bringt. Oedeme
werden dabei ausgeschieden und die Blutzirkulation gebessert. Vor allem kommt
eine Fastenkur auch bei einer Blutdruckerhöhung in Frage, die sich meist rasch
senkt. Aber auch beim Blutdruck, wie vorhin bei der Magersucht, macht man die
Beobachtung, daß nicht nur der zu hohe, sondern auch der zu niedere Blutdruck
durch eine Fastenkur normalisiert, in letzterem Falle also erhöht wird.
Desgleichen wird ein guter Erfolg bei den mit der Arterienverkalkung
zusammenhängenden Erkrankungen, wie der Angina pectoris, der Herzenge,
beobachtet. Kranke, die vorher kaum 100 Meter gehen konnten, ohne einen
Krampfanfall am Herzen zu erleiden, können im Laufe einer Fastenkur ihre
täglichen Spaziergänge bald um das 10 - 20fache ausdehnen und auch leichtere
körperliche Arbeit übernehmen.

Nicht weniger günstig wirkt sich das Fasten auf die Erkrankungen der Nieren
aus, und zwar sowohl auf die Nierenentzündung als auch die Schrumpfniere wie
übrigens auch bei Nierenbecken- und Blasenentzündungen aus. Auch bei
Zuckerkranken, die man fasten läßt, kann man gute Erfolge erzielen, wie uns von
mehreren Fachärzten bestätigt worden ist. Daß auch Erkrankungen der Leber, des
für alle Entgiftungsvorgänge im Organismus am meisten zuständigen Organs, mit
einer Fastenkur erfolgreich behandelt werden können, erscheint verständlich,
wenn dabei auch manche Heilkrisen mit in Kauf genommen werden müsscn.
Schließlich seien noch die Hautkrankheiten aufgeführt, die ja doch - vie die
Naturheilkunde mit Rerht annimmt, in der Regel als eine Ausscheidung von
Fremdstoffen aufzufassen sind - eben durch die Haut als einem von der
Schulmedizin so vielfach verkannten Ausscheidungsorgan: Ekzeme, ja sogar die
Schuppenflechte, die sonst sich jeder Behandlungsmaßnahme so hartnäckig
entzieht, werden durch eine Fastenkur zur Ausheilung gebracht, oder doch zu
einer erheblichen Besserung.


Die Dauer der Fastenkur richtet sich nach der jeweiligen Konstitution des
Fasters. Meist genügen, wie schon erwähnt, 2 - 3 Wochen. Aber es gibt auch
zahlreiche Fälle, in denen 4 - 6 Wochen gefastet worden ist. Die Höchstzahl an
Tagen, die eine Fastenkur dauerte bzw. während der gefastet wurde, beläuft sich
sogar auf 90 Tage, ohne daß etwa eine Schädigung der Gesundheit beobachtet
werden konnte. Allerdings ist dabei zu betonen, daß es sich um das »Fasten«
also um eine freiwillige Entziehung der Nahrung handelt, während das Hungern,
also der Zwang zur Enthaltung jeder Kost, meist nur wenige Tage ausgehalten
wird. Man erkennt also, wie wichtig die seelische Einstellung des Fasters zu
der ihm verordneten Kur ist, die er selbst unbedingt bejahen muß, wenn sie
Erfolg haben soll. Dann allerdings wird die Fastenkur als eine »königliche
Behandlung« bezeichnet, als »Operation ohne Messer«, als die aussichtsreichste
Maßnahme, die man zur Wiedergesundung anwenden kann, ebenso wie zur Vorbeugung
gegenüber den vielfachen Zivilisationsschäden.

Diejenigen Menschen, die eine solche Fastenkur durchgeführt haben, schildern
fast durchweg, daß sie sich nach Beendigung der Kur viel wohler gefühlt haben
als vorher, daß sie sich geradezu verjüngt vorkommen und daß auch eine geistige
Frische sich bemerkbar machte im Gegensatz zu der Müdigkeit und
Abgesehlagenheit vorher. Sogar eine Lebensverlängerung glaubte Dr. Buchinger
seinen Patienten prophezeien zu können. Wir zweifeln nicht daran, daß diese
Annahme durchaus begründet ist, zumal wenn eben nach der Fastenkur auch sonst
eine Umstellung in der Lebensweise erfolgt.

Zum Schlusse seien noch die anderen Fastenkuren erwähnt, das Saftfasten mit
einer Rohsäftekur, wie sie Dr. Heun vor allem in die Heilkunde eingeführt hat.
Diese stellt gleichsam eine »flüssige Rohkost« dar und wird aus ausgepreßtem
Obst und Gemüse gewonnen. Ihr besonderer Vorzug besteht in ihrem Reichtum an
Vitalstoffen aller Art, also außer an Vitaminen auch an Mineralstoffen und
Spurenelementen, während der geringe Kaloriengehalt, auch der fast völlige
Mangel an Eiweiß und Fett gleichzeitig auch eine Entschlakkung mit sich bringt.
Eine solche Kur ist bei den verschiedenen Magen-Darm-Erkrankungen, Leber- und
Galleleiden, bei Herz- und Kreislaufkrankheiten, bei den Erkrankungen der
Harnwege, bei Unterleibsleiden, bei Katarrhen der oberen Luftwege, bei gewissen
Blutkrankheiten, aber auch bei Erkrankungen der Drüsen angezeigt. Wesentlich
ist, daß die zu den Säften benützten Obst- und Gemüsearten möglichst frisch
sind, daß sie vor allem auch nicht gespritzt sind, weshalb hier besondere
Vorsicht am Platze ist. Da heutzutage frisches Obst und frisches Gemüse, dank
der Importe aus südlichen Ländern, das ganze Jahr zur Verfügung steht, ist eine
solche Rohsäftekur praktisch auch jederzeit durchführbar.

Noch ein Wort zum »Teilfasten«, wobei in erster Linie das Morgenfasten in Frage
kommt. Durch den Wegfall des Frühstücks wird dem Organismus die sonst ihn
belastende Verdauungsarbeit am ganzen Vormittag erspart, was seiner
Leistungsfähigkeit nur dienlich sein kann. Die häufig von vielen Menschen
beobachtete Müdigkeitserscheinungen am Vormittag treten dann nicht mehr auf.
Notfalls kann man sich beim Frühstück auf den Genuß von einer Tasse Kräutertee
beschränken, damit man »etwas im Magen hat«. Außer dem Frühstück kann man bei
einem solchen Teilfasten auch eine andere Mahlzeit, z. B. das Abendessen,
ausfallen lassen bzw. sich auf ein bis zwei Mahlzeiten am Tage beschränken.

Schon Sokrates, der griechische Philosoph, bezeichnete diejenigen Menschen, die
mehr als zwei Mahlzeiten am Tage einnehmen würden, als Barbaren.

Mit dem Fasten übernimmt der Mensch, wie wir eingangs gesehen haben, eine durch
den Instinkt geleitete Maßnahme des inneren Arztes, der Selbstheilkraft, die im
ganzen Tierreich zur Lebensordnung gehört. Es handelt sich also um eine
wahrhaft »naturgemäße« Behandlungsmethode, die leider nur zu sehr in der
Vergangenheit vernachlässigt wurde. Dabei haben schon zu allen Zeiten die
klügsten und einsichtsreichsten Menschen das Fasten angewandt und seinen Wert
hervorgehoben, während andererseits die Unmäßigkeit im Essen und Trinken als
Ursache der meisten Krankheiten angesehen wurde.

Hippokrates, der größte Arzt aller Zeiten, der von 460 - 377 vor der
Zeitenwende lebte, sprach davon, daß wir bei Krankheiten mit der Nahrungszufuhr
nicht den Kranken, sondern »die Krankheit füttern« würden."

Alle Lücken dicht?
Wenn nicht, kannst du ja das ganze Buch in Wien persönlich einsehen.. *g*

Gruß
Brigitte


--

Dynamic Devices Ltd.

unread,
Mar 2, 2001, 1:16:51 PM3/2/01
to
Susanne 'Suse' Johnen <spamblo...@yahoo.de> schreibt:

>> Das könnte dem Konz-Netzwerk so passen, daß dessen (=Ihre) Auslassungen


>> hier unkommentiert beleiben!
>Genau, soweit kommt das noch!
>>> Schreibst du schon länger hier?
>ca 8 Monate und es wird immer weniger lustig, wenn man sieht was man alles
>mit Ur Kost beseitigen kann,
>angeblich...

Wenn hier nicht etwa ein Dutzend Leute wie gierige Geier
darauf lauern wuerden, alle Postings von Brigitte zu
kommentieren, dann waeren ihre Postings kein Problem.

Aber Realitaet ist, dass viele sich ueber ein "Problem"
aufregen, das sie selbst schaffen. Und ich hab das Gefuehl,
viele wollen auch genau das, weil es sonst ja so langeweilig
ist, wenn man sich ueber keinen aufregen kann.
Vielleicht sollte man die NG umbenennen in rgendwas wie
"Sektenjaeger-Gruppentherapie"?

--
Dino Warner
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Günter Sedlacek

unread,
Mar 2, 2001, 4:56:21 PM3/2/01