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Big Band Jazz Gitarre

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Gerhard Behringer

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Dec 25, 2008, 8:01:06 AM12/25/08
to
Hallo!

Ich wollte mal fragen, ob jemand vielleicht Gitarrist in einer Big Band
ist und einen Tip hat für die etwas seltsamen Akkorde die da vorkommen
und die man sonst eigentlich nicht so verwendet. Die Arrangeure sind ja
selten GItarristen und verwenden oft für Gitarre unpraktische
Options-Töne. Lässt man sie weg ist es halt nicht richtig gespielt, wenn
man einen anderen Akkord dafür spielt passt es nicht weil das Piano
wieder was anderes spielt... weiss jemand Rat?

cioa


GB

Martin Froschauer

unread,
Dec 25, 2008, 8:35:21 AM12/25/08
to
Gerhard Behringer wrote:

hier eine Empfehlung: Swing & Bigband Guitar von Charlton Johnson
erschienen im Hal Leonhard Verlag. Die Beispiele sind alle auf der
mitgelieferten CD. Die Voicings sind hauptsaechlich sog.
Three-note-chords und liegen in einem Register, die nicht mit dem Piano
collidiert. groessere Akkordvoicings werden auf die Grundakkordtoene
reduziert. (Part 7 Reduction ans Expansion..). D.h Man geht nicht ueber
Vierstimmige Akkorde nicht hinaus. Die Quinte wird meisst weggelassen,
wenn es keine alterierte (#5, b5) ist. Vie wichtiger sind die
Akkordumkehrungen mit den zugehoerigen drop 2 und drop 3 Voicings. Bei
einem triad (GT 3 5) z.B. ergeben sich 6 Moeglichkeiten.

bye Maddin


KS Ulrich

unread,
Dec 25, 2008, 12:04:42 PM12/25/08
to
"Gerhard Behringer" <turn...@t-online.de>
schrieb im Newsbeitrag news:gj001i$rm6$03$1...@news.t-online.com...

> Hallo!
>
> Ich wollte mal fragen, ob jemand vielleicht Gitarrist in einer Big Band
> ist und einen Tip hat für die etwas seltsamen Akkorde die
> da vorkommen und die man sonst eigentlich nicht so verwendet.
> ...............<

Jo,Mann
es braucht anfangs etwas Zeit bis die 9er / 13er / 0 er etc. richtig laufen;
da gibts nüscht als üben, üben.
Etwas Gewöhnungsbedürftig ists auch mit 3,4,5 er Klängen akkordisch
zu arbeiten. Dat heisst also in der Praxis nicht immer alle 6 Saiten
schrubben.
Mir hat in der Einsteigerzeit ein besseres Akkord-Diagramm Buch geholfen.
Müsste im Fachhandel zu haben sein.

Gruß,
Karl
www.tonfarben.de

Martin Froschauer

unread,
Dec 25, 2008, 1:03:05 PM12/25/08
to
KS Ulrich wrote:
> Jo,Mann
> es braucht anfangs etwas Zeit bis die 9er / 13er / 0 er etc. richtig
> laufen; da gibts nüscht als üben, üben.

eben die spielt man als Big Band Gitarrist nicht. D.H man spielt die
Basis Akkordtoene. Man spielt nicht mehr als Vier Toene, meistens drei.
Die Aufgabe des Big Band Gitarristen ist fuer den Rhythmus und fuer die
Grundharmonien zu sorgen. Manchmal spielt man sogar nur zwei Toene
gleichzeitig. Hoer dir mal Count Basie mit Freddie Green an der
Rhythmusgitarre an:
http://www.freddiegreen.org/technique/pettersen.html

> Etwas Gewöhnungsbedürftig ists auch mit 3,4,5 er Klängen akkordisch
> zu arbeiten. Dat heisst also in der Praxis nicht immer alle 6 Saiten
> schrubben.

ueberhaupt nicht 6 Saiten zu schrubben,. ausser man macht
Lagerfeuermusik

> Mir hat in der Einsteigerzeit ein besseres Akkord-Diagramm Buch
> geholfen. Müsste im Fachhandel zu haben sein.

Halt ich fuer eine schlechte Idee, weil man die Akkordetoene selbst
nicht lernt. Vor allem brauchbare Chordvoicings von einem zum anderen
Akkord. Man spieltzusammenhanglos jeden Mist, der in diesen
Akkord-Diagrammbuechern steht, egal obs klingt oder nicht.

Sinnvoller ist so etwas http://www.power-chord.com/gaff/mapper/ weil
mir alle Akkordtoene zu einem Akkord mir Namen oder als
Intervallbezeichnung angezeigt wird. Man kann das Ganze als PDF-File
konvertieren und wahlweise ausdrucken. So bekommt man seine spezielle
Chordlibary und lernt eine Menge ueber Akkodaufbau.

bye Maddin


Gerhard Behringer

unread,
Dec 26, 2008, 4:48:11 PM12/26/08
to

>
> hier eine Empfehlung: Swing & Bigband Guitar von Charlton Johnson
> erschienen im Hal Leonhard Verlag. Die Beispiele sind alle auf der
> mitgelieferten CD. Die Voicings sind hauptsaechlich sog.
> Three-note-chords und liegen in einem Register, die nicht mit dem Piano
> collidiert. groessere Akkordvoicings werden auf die Grundakkordtoene
> reduziert. (Part 7 Reduction ans Expansion..). D.h Man geht nicht ueber
> Vierstimmige Akkorde nicht hinaus. Die Quinte wird meisst weggelassen,
> wenn es keine alterierte (#5, b5) ist. Vie wichtiger sind die
> Akkordumkehrungen mit den zugehoerigen drop 2 und drop 3 Voicings. Bei
> einem triad (GT 3 5) z.B. ergeben sich 6 Moeglichkeiten.
>
Hi!

danke für den Tip, das Buch werde ich mir mal ansehen! das mit der
Quinte hab ich schon öfter gehört, b5 Akkorde sind aber ständig dabei...
hat mir schon weitergeholfen! Bin noch am Verzweifeln bei "Jumping at
the Woodside" auf Tempo 200 oder das sonst so leichte "All of Me", bei
dem auf jeder Viertel ein neuer Chord steht, oder "Room 608" puuh da
gibts viel Arbeit,

ciao


GB

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