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Kennst Du Postings?

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Hubert Leitz

unread,
Jul 9, 2003, 1:00:18 PM7/9/03
to
Kennst Du Postings?
Postings sind die im Netz veröffentlichten (geposteten) Artikel und es
gibt hier Leute, die darauf achten, dass beim Posten alles geregelt
zugeht. Da sie keiner gebeten hat es zu tun, nennt man sie auch
selbsternannte Netcops. Insbesondere beim Verfassen
netiquettekritischer Postings muss der Autor damit rechnen, dass diese
selbsternannten Netcops aktiv werden:

1. Rechne damit, dass Du vorsätzlich falsch verstanden wirst.
Beispiel:
"Da sie keiner gebeten hat es zu tun,
nennt man sie auch selbsternannte Netcops."
^^^^^^^^^^
typische Netcopantwort:
"Hier hat sich noch kein User als selbsternannter Netcop bezeichnet."

2. Rechne damit, dass man versucht, Dich in eine andere Gruppe zu
fuppen.
Gerne wird de.soc.netzkultur umgangsformen genommen, denn dort bekommt
der selbsternannte Netcop Unterstützung durch Gleichgesinnte. Außerdem
bist Du erst einmal aus der Ursprungsgruppe verschwunden, wenn Du dort
weiter diskutierst.
Kommt dann noch der Zusatz: "End of Discussion, falls Du den Fup nicht
mitmachst", weiß der Mitleser, was er davon zu halten hat.

3. Rechne damit, dass Du unsauber zitiert wirst.
Nutze Kausalsätze, Strukturen mit erstens, zweitens usw und verbinde
die Aussage mit der Begründung, damit der selbsternannte Netcop
weniger Chancen hat, Dinge wegzulassen.

4. Rechne damit, dass man versucht Andersdenkenden den Account sperren
zu lassen.
Es gibt nicht nur google oder web. Schau mal nach bei Kostnixx. Auch
im Ausland gibt es (fast) kostenlose Newsserver. Wenn Du zum Beispiel
t-online-Kunde bist, geht es t-online nichts an, was Du über ein
webinterface im usenet schreibst (wenn es nicht kriminell ist). Es ist
daher nicht unbedingt nötig, mit Pseudonym zu arbeiten.

5. Rechne damit, dass längere Diskussionen nicht im Zusammenhang
gelesen werden.
Jedes einzelne Posting wirkt für sich. Die Antwort ist zweitrangig.
Die Mitleser sind hier die, um die es geht- sonst würde man sich ja
Mails schicken.

6. Rechne damit, dass man Ansatzpunkte sucht.
Füge einschränkende Worte ein; z.B. häufig, oft, meist, ... .

7. Rechne damit, dass man versucht Dich rauszumobben.
So in der Art: "Der schreibt immer so einen Blödsinn, packt ihn ins
Killfile, ..." Das klingt dann immer so, wie der letzte Versuch.

8. Rechne damit, dass zu lange Artikel nicht gelesen werden, daher eop
(end of posting).

MfG
Hubert


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