Dietmar Sievers wrote:
>
> Aum Jahresanfang gab es hier in der Newsgroup eine witzige
> Diskussion, wie der neue Sendername denn am Besten zu verulken
> wäre.
ich bin immer noch für meinen etwas verspäteten Vorschalg dump fm oder
dumb fm :-)
> Damals hatte ich die Grafik "JUNK SM" gebastelt, die
> jetzt auf http://www.radiocorax.de steht. Gerade habe ich Namen
> und Grafik dem MDR gespendet und hoffe auf eine Spendenquittung
> in Form eines gepflegten Vollprogramms wie "Radio 1".
Die Sepende wird erst bei Radio Liechtenstein geparkt.
:-)
bye Kai
Es geschah zu einer Zeit, als DAMPF (FM) noch als Quark in Meister
Schiewacks Kühlschrank lag, da machte sich der MDR selbst daran als
Tugendwächter urheberrechtliche Strafexpeditionen zu starten. Siehe
Christian Schubert´s DT 64-Seite, oder der Clinch mit oldie fm um den Namen
für deren Internet-Radio (da haben letztere nochmal Glück gehabt ...)
So schnell kann sich für DICH der Spieß mal umdrehen, DU lieber MDR. Aber
vielleicht bilden sich bald die ersten Freudeskreises zum Erhalt des
Dudelradios. Für das fetteste spontane Protest-Event lassen sich bestimmt
ein paar VW-Golf verlosen.
S. Liebscher
Gruß Sven
sven.s...@gmx.de
http://www.schaudochmalrein.de
M. Herbst
>Hallo,
>die haben bestimmt verloren gegen Oldie FM, die ja wohl schon länger einen
>Sender mit dem Namen Jump FM im Internet betreiben.
Hey, geil!!!!
Das gönne ich diesen Typen da ja so von Herzen!!!!
Dann haben diese Assholes um Schiewack und Konsorten ja schon zwei
Prozeßgegner, die ihnen hoffentlich teuer welche reinwürgen. Die
ursprüngliche Klage kam nach meinen Informationen von JAM FM, wegen
Verwechselungsgefahr. Weiß Oldie FM schon von seinem Glück?
Mann, wenn ich nur daran denke, was für Satrapen sich beim MDR schon
die Türklinke in die Hand gedrückt haben: Unvergessen ist Niels van
Haken, der, von der Bildzeitung kommend, bei Radio Bremen einst die
Hansawelle verwüstete und die Mitarbeiter dort mit einem
ausgeklügelten Spitzelsystem überwachte und drangsalierte. Später ging
dieses Herzchen mit seiner Busenfreundin Karola Sommerey nach Leipzig
und verunstaltete dort MDR Life bis zum irreversiblen Zusammenbruch
der Einschaltquoten. Das sind die Leute, die in der Radioszene viel
böses Blut geschürt und massiv gegen viele engagierte Radioleute
gehetzt und intrigiert haben, um Flachfunk durchzusetzen. Wie mich der
komplette Mißerfolg, das totale Versagen von diesen Drecksschweinen
jetzt begeistert. Die Geschichte von MDR Life und Junk FM erfüllt mich
mit einer tiefen inneren Befriedigung. Es scheint ja wohl doch noch
eine Form von Gerechtigkeit zu geben, die nicht vom Zeitgeist gemacht
wird.
Holger
>On Sun, 20 Feb 2000 08:09:10 GMT, k...@sesom.de (Klaus Kettner) wrote:
>
>>Prinzipiell hast Du recht. Aber wenn ich daran denke, daß ich den
>>ganzen Mist mit meinen Steueren und Gebühren finanziere, dann wird
>>mir schlecht ...
>
>Ja, das ist ein Problem, das mir auch quer im Magen liegt. Prinzipiell
>finde ich die Rundfunkgebühren richtig, ...
Ich ebenfalls, nur die Rechtmäßigkeit des dem MDR zugewiesene Anteils
dürfte in Frage stehen, wenn das Geld sich ohne Nutzen gegen andere
öffentliche Mittel quasi selbst vernichtet. Das ist z.B. der Fall,
wenn aus Steuermitteln finanzierte Verkehrskontrollen mit den Geldern
der Gebührenzahler hintertrieben werden. Gerade für den Start von
Lump FM wurden dort größere Beträge für diese Form der
Selbstneutralisation öffentlicher Gelder "investiert".
Wenn Gelder fürs Programm genutzt werden, sind es immer diese
volksdmml Sendungen, oder man sendet als ör Sender seine
ausführlichen Nachrichten 21.45Uhr gegen das heute-Journal eines
anderen ör Senders. Beim Vernichten der Gebühren hat man wirklich
Phantasie.
Auf ein populäres Radioprogramm mit Spektrum und Inhalt wartet man
dort vergebens - und das bei einer finanzstarken Dreiländeranstalt,
die nun nicht unbedingt auf jeden Werbepfennig angewiesen sein dürfte.
Wahrscheinlich kann man es dort gar nicht, das Rundfunkhandwerk.
Jörg
> Aber was mit den Mitteln gemacht wird, gefällt mir am Beispiel des MDR
> am allerwenigsten.
Ich rede mir immer ein, daß mein Geld für Bayern2, DLF und D-Radio
verwendet wird und das meines hohlen Nachbarn für Junk FM. ;-)
--
-kk-
privat: k...@sesom.de http://www.die-kettners.de
debian: k...@debian.org (Debian Developer) http://www.debian.org
>Ich ebenfalls, nur die Rechtmäßigkeit des dem MDR zugewiesene Anteils
>dürfte in Frage stehen, wenn das Geld sich ohne Nutzen gegen andere
>öffentliche Mittel quasi selbst vernichtet. Das ist z.B. der Fall,
>wenn aus Steuermitteln finanzierte Verkehrskontrollen mit den Geldern
>der Gebührenzahler hintertrieben werden. Gerade für den Start von
>Lump FM wurden dort größere Beträge für diese Form der
>Selbstneutralisation öffentlicher Gelder "investiert".
Das quält mich noch am wenigsten. Wenn Raser sich clever vorkommen,
weil sie Junk FM hören und vor den Radarkontrollen in den Anker gehen,
haben diese Radarwarnungen ja noch einen guten Zweck. Sie verhindern
Unfälle.
>Wenn Gelder fürs Programm genutzt werden, sind es immer diese
>volksdmml Sendungen, oder man sendet als ör Sender seine
>ausführlichen Nachrichten 21.45Uhr gegen das heute-Journal eines
>anderen ör Senders. Beim Vernichten der Gebühren hat man wirklich
>Phantasie.
Das ist nichts gegen die Kohle, die der Deutsche Fußballbund von der
ARD für das Recht bekommt, über Fußball berichten zu dürfen. Das sind
jährlich hunderte von Millionen von Mark, die diesen arroganten
Tretern in den Hintern geblasen werden, nur damit sie ihre Eitelkeiten
in den elektronischen Medien breittratschen. Schade um das schöne
Geld.
>Auf ein populäres Radioprogramm mit Spektrum und Inhalt wartet man
>dort vergebens - und das bei einer finanzstarken Dreiländeranstalt,
>die nun nicht unbedingt auf jeden Werbepfennig angewiesen sein dürfte.
Ein solches Radioprogramm wollen sie nicht. Im Gegenteil: Jüngst las
ich, daß sie MDR Kultur zum Tagesbegleitprogramm umbauen wollen. Ich
hoffe immer noch, daß das nicht stimmt. Auf jeden Fall aber hat der
MDR die Mittel für seine Kulturwelle ziemlich zusammengestrichen. Das
ist aber wohl auch ein Mentalitätsproblem. Die Süddeutschen mit ihrem
Bayerischen Rundfunk und ihrem SWR 2 kämen wohl eher nicht auf eine
solche Idee. Dort hält man gediegene Kulturwellen für Aushängeschilder
des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und hält an ihnen fest.
>Wahrscheinlich kann man es dort gar nicht, das Rundfunkhandwerk.
Doch, noch es gibt durchaus Leute beim MDR, die könnten, wenn man sie
lassen würde. Es ist die Vorstellung, daß außerhalb des Formatradios
kein anderes Radio mehr existieren kann, die den Hörfunk dieser
Anstalt so unsäglich werden läßt. Es ist ein Führungsproblem. Man weiß
die Kostbarkeit der Perlen nicht zu schätzen, die man in den Händen
hält.
Holger
>Das quält mich noch am wenigsten. Wenn Raser sich clever vorkommen,
>weil sie Junk FM hören und vor den Radarkontrollen in den Anker gehen,
>haben diese Radarwarnungen ja noch einen guten Zweck. Sie verhindern
>Unfälle.
Das halt ich aber für eine Fehleischätzung, daß mit der Million
(Sächsische Zeitung vom 12.02.), die der MDR für die Blitzer-Dienste
im Zusammenhang mit dem Namens-Roulette seines Flachfunkes investiert
hat, Unfälle verhindert werden. Vielleicht an den betreffenden
Stellen, wenn aber die Wahrscheinlichkeit abnimmt, im restlichen
Terrain damit rechnen zu müssen, geblitzt zu werden, darf man eher das
Gegenteil vermuten.
>> Beim Vernichten der Gebühren hat man wirklich
>>Phantasie.
>
>Das ist nichts gegen die Kohle, die der Deutsche Fußballbund von der
>ARD für das Recht bekommt, über Fußball berichten zu dürfen.
Aufregen könnte ich mich darüber auch, aber es gibt nun mal viele
Leute, die sich an ihrer Parteinahme für einen Verein berauschen
wollen. In dem Fall kann man aber nicht, auch wenn es um potentiell
höhere Summen geht, vom Einsatz öffentlicher Gelder gegeneinander
ausgehen.
>Jüngst las
>ich, daß sie MDR Kultur zum Tagesbegleitprogramm umbauen wollen.
Man wird annehmen, das D-Radio mit seinen paar neuen
Drei-Milliwatt-Standorten macht den notwendigen Rest Kultur in Zukunft
schon. Bei dem, was die Staatskanzleien in der Vergangenheit auf uns
niederprasseln ließen, liegt deren Segen dafür gewiß schon vor.
> es gibt durchaus Leute beim MDR, die könnten, wenn man sie
>lassen würde.
Daß hat man nun ja wiedermal verhindert, indem man den gescheiterten
Flachfunk nicht durch ein vernünftiges Tagesbegleitprogramm ersetzt,
so man ein solches doch will, sondern nur noch die Dauerschleife "Es
geht lauter" als Krönung des sächsischen Rundfunkhandwerks anbietet.
> Es ist ein Führungsproblem.
Das wohl in erster Linie, es war mit Sicherheit weder die erste, noch
die zweite Garnitur, die hier Anfang der Neunziger Ihre Posten in
Sachsen beziehen durften. Tragisch ist daran, daß man mit DLF und Rias
durchaus vernünftigen Westrundfunk kannte und der erwachende ehemalige
Ostrundfunk als er frischen Wind bekommen hatte und total interessant
wurde, abgewürgt wurde, damit diese ärmlichste Form von Modulation
seitdem hier vorgeben kann, Hörfunk zu sein.
Jörg
>>Das quält mich noch am wenigsten. Wenn Raser sich clever vorkommen,
>>weil sie Junk FM hören und vor den Radarkontrollen in den Anker
>>gehen, haben diese Radarwarnungen ja noch einen guten Zweck. Sie
>>verhindern Unfälle.
Auch wenn ich nicht in Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Thüringen lebe, kenn
ich das Programm von J...FM (MDR) soweit, um sagen zu können, dass es
"furchtbar" ist :-(
Wenn ich mir die einige hundert Postings hier über formatierte Dudelwellen
anschaue, frage ich mich, ob es denn nicht möglich ist, die Öffentlichkeit
soweit zu sensiblisieren, daß den Radio-Machern endlich ein Licht aufgeht?
Als DT64 "gekillt" werden sollte, gabs noch massiven Widerstand.
Und was ist heute?
Als SWF3 und SWDR3 zwangsfusioniert wurden, hat es (kaum) Proteste gegeben,
die Leute haben einfach aus und umgeschaltet, der "zwangsfusionierte SWR3
hatte erstmal 25% Hörer verloren, seitdem wird am Programm gefeilt und es
ist wirklich wieder hörbarer geworden, aber immer noch zu chart- und
laberlastig :-(
Beim MDR wirds wohl ähnlich sein, MDR-Life war zu Anfang durchaus
interessant (soweit ich es mitbekommen habe) und Ju..FM ist - nicht das,
was sich viele unter Radio vorstellen.
Eins ist klar: Die Diskussion muss raus aus der gemütlichen Insider-Nische
des Internets direkt unters Hörer Volk. Nachrichten in die Kiste zu hacken
und übers Netz zu versenden ist das eine, eine "kritische Masse an
Öffentlichkeit" zu erzeugen, ist das andere...!
Aber vermutlich weiß keiner mehr wie das geht... (Seufz)
Wer unbedingt Flachfunk hören will, soll doch bei den Privaten einschalten.
Die Öffentlich-Rechtlichen können und dürfen nicht der bessere Privatfunk
sein.
Nur wie bekommen wir das in die Köpfe der Verantwortlichen rein?
--
73 & 55 (Gruss)
Henning Gajek
mailto:in...@gajek.de - URL: http://www.gajek.de/
>Die
>ursprüngliche Klage kam nach meinen Informationen von JAM FM, wegen
>Verwechselungsgefahr.
Wobei Jam FM lt. Aussage von dessen Geschäftsführer durchaus an einer gütlichen
Einigung mit dem MDR innerhalb der in der Einstweiligen Verfügung gesetzten
Frist von 14 Tagen interessiert war, was sich mit den Sofortmaßnahmen des MDR
vom Freitag natürlich mehr oder weniger erledigt hat.
Es war übrigens schon verblüffend, wie ähnlich Jam und Jump in der
einschlägigen Meldung des "Senders, der bis auf weiteres Jump heißt" über die
Electrovoice-"Mikrofone" rüberkamen.
>Weiß Oldie FM schon von seinem Glück?
Dieser Vorgang ist abgeschlossen; PSR 2, ääh, oldie.fm wurde mit TDM 20
abgefunden.
[Niels van Haken]
>und verunstaltete dort MDR Life bis zum irreversiblen Zusammenbruch
>der Einschaltquoten.
Verunstalten konnte er da natürlich nicht viel, weil er das Programm schon so
erschuf, wie es m.W. bis 1996 weitgehend unverändert blieb. Dann versuchte es
ein Nachfolger mit etwas mehr Niveau, bis dann PSR-Jürgen kam und voll auf
Durchformatierung setzte, letztlich auch erfolglos. Was bleibt ist die
Erinnerung an zum Teil schon geradezu legendäre Sachen wie z.B. den
"Life-Radioreport mit Manfred Hegewald". Das Studio muß übrigens auch cool
gewesen sein, man erzählte mir, daß die Selbstfahrerbude in einen typischen
DDR-Sprecherraum gestellt worden sei.
Kai L. aus E.
Abschalten, umschalten solange es noch DLF und D-Radio Berlin gibt, höre ich nichts anderes
mehr. Wenn dort mal nichts nach meinem Geschmack kommt, gibt´s immer noch den AUS-Knopf.
Wenn das genügend machen, läuft sich der Flachfunk tot.
--
Stefan Seyfried, dl1...@t-online.de, dl1...@gmx.de
hi, i'm a signature-virus! copy me to your .signature to help me spread!
Stefan Seyfried schrieb in Nachricht <88pnav$7p4$1...@lukas.local>...
>Henning Gajek <hrg...@t-online.de> wrote:
>[snip]
>> Die Öffentlich-Rechtlichen können und dürfen nicht der bessere
>>Privatfunk sein.
>> Nur wie bekommen wir das in die Köpfe der Verantwortlichen rein?
>
>Abschalten, umschalten solange es noch DLF und D-Radio Berlin gibt, >höre
ich nichts anderes mehr. Wenn dort mal nichts nach meinem
>Geschmack kommt, gibt´s immer noch den AUS-Knopf.
>Wenn das genügend machen, läuft sich der Flachfunk tot.
Das ist leider ein (vermeintlich einfacher) Weg, der wenig oder sehr späte
Erfolgserlebnisse verspricht :-) Bis dahin ist aber zuviel kaputt gedudelt
:-(
Guten Morgen,
mich erreichte die Meldung um den Namensstreit am Freitagabend
wie ein "Ohrkan", und "Hitsewellen" durchströmten meinen Körper - vor
Freunde, genauer: vor Schadenfreude. Ich kenne mich mit Namensstreit
in Sachen MDR seit November ein wenig aus...
Nur: inzwischen trug eine Email an mich das Gerücht heran, es könne
sich bei der ganzen Aktion um gemeinsames "Marketing" beider Sender
handeln. Ich will zwar nicht glauben, daß JamFM bei so etwas
mitmachen würde, aber heutzutage ist man sich vor nichts mehr sicher.
Zumal die Reaktion des MDR arg hysterisch ist (gibt es bei so etwas
nicht realistische Fristen?) und die Radiovolk-Zählung ja auch bald
wieder ansteht (zumindest, wenn man die derzeitigen Entschädigungs-
leistungen fürs Anschalten {"10 Golf Edition in 10 Wochen - das ist
doch fahrrückt"} bedenkt). Hat jemand schon weitere Informationen dazu?
Auch sollen im Gästebuch von JamFM (ist im Gegensatz zur
elektropostalischen Gummizelle für Wutausbrüchler bei JunkFM, äh,
sorry, Junk, für jedermann frei zugänglich) Äußerungen aus der
Rubrik "Halbaffen, Bimbos, Scheiß-Neger" gefallen sein. Ich kann bloß
nichts derartiges finden. Wurde es gelöscht? Hat jemand das Gästebuch
gespeichert? Über diesbezügliche Zusendungen würde ich mich sehr freuen,
da ich mein Junk-Hörer-Klischee ein wenig pflegen will...
Achso - auf Junk sprach man von "Solidaritätsbekundungen". War die
Dresdner Innenstadt am Freitagabend wieder total voll? Mußten die
Straßenbahnen wieder rückwärts rausgezogen werden? Hungerstreikten
Junk-Hörer in Berlin vor diversen Amtssitzen? Sammelten sie bei
Professoren, Künstlern und Politikern Unterschriften für Ihren Sender?
Hat man sie in den letzten Tagen irgendwo klare, deutliche, sinnvolle
Sätze artikulieren gehört? Nö - kein bißchen. War ja auch eine andere
Zeit, damals, als 12 der 18 UKW-Frequenzen von DT64 an den RIAS gingen.
Erschreckend, wie ein Volk herunterkommen konnte...
Und noch etwas: der Verlust des "FM" im Namen kann doch nicht schon
alles gewesen sein. Da wären noch zahlreiche "FM"-Frequenzen, die man
ruhig auch noch verbieten, einstellen, abschalten oder sonstwas
könnte...
Grüße aus Jena
Christian Schubert
schu...@pinet.uni-jena.de
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
>Jüngst las
>ich, daß sie MDR Kultur zum Tagesbegleitprogramm umbauen wollen. Ich
>hoffe immer noch, daß das nicht stimmt.
Ich kann mich nicht mehr entsinnen, wo ich das gelesen hatte, es handelte sich
nach meiner Erinnerung aber um eine MDR-Verlautbarung, es dürfte also stimmen.
Vor einigen Jahren gab es doch einigen Aufriß um ein Projekt "MDR Phönix", von
dessen Realisierung MDR Kultur, MDR info und MDR Sputnik sozusagen betroffen
gewesen wären und das dann auf einmal ganz schnell wieder in der Versenkung
verschwand.
----------
Christian Schubert <schu...@pinet.uni-jena.de> schreibt:
>Nur: inzwischen trug eine Email an mich das Gerücht heran, es könne
>sich bei der ganzen Aktion um gemeinsames "Marketing" beider Sender
>handeln. Ich will zwar nicht glauben, daß JamFM bei so etwas
>mitmachen würde, aber heutzutage ist man sich vor nichts mehr sicher.
>Zumal die Reaktion des MDR arg hysterisch ist (gibt es bei so etwas
>nicht realistische Fristen?)
Wie gesagt, lt. Jam FM 14 Tage.
>Auch sollen im Gästebuch von JamFM (ist im Gegensatz zur
>elektropostalischen Gummizelle für Wutausbrüchler bei JunkFM, äh,
>sorry, Junk, für jedermann frei zugänglich) Äußerungen aus der
>Rubrik "Halbaffen, Bimbos, Scheiß-Neger" gefallen sein. Ich kann bloß
>nichts derartiges finden.
Was mir vor allem auffiel waren Sammlungen von Zeichen, die wohl einen
Gehenkten darstellen sollten. Dumm nur, daß die Anzeige in Proportionalschrift
erfolgt.
>Achso - auf Junk sprach man von "Solidaritätsbekundungen".
Man bat heute, DU kannst uns auf der 5777 (oder so ähnlich) anrufen und sagen,
was DU dazu meinst, daß wir zwei Buchstaben verloren haben.
>Hat man sie in den letzten Tagen irgendwo klare, deutliche, sinnvolle
>Sätze artikulieren gehört?
"ES GEHT NOCH VIEL LAUTER!!!"
>Nö - kein bißchen. War ja auch eine andere
>Zeit, damals, als 12 der 18 UKW-Frequenzen von DT64 an den RIAS gingen.
Die berühmten 12 von 18. Wer kann die verbleibende Differenz von zwei, nachdem
ich Berlin, Frankfurt, Angermünde und Calau zusammengezählt habe, aufhellen?
Man sprach damals von "ein bißchen Sachsen-Anhalt", Nummer fünf dürfte also
Dequede gewesen sein, das ja gewissermaßen den Nordosten Brandenburgs
mitversorgte (vor Inbetriebnahme des Senders Protzwalk war Antenne Brandenburg
von dort auf 91,7 MHz mit 2 kW abgestrahlt worden, wenn meine Akten stimmen),
bleibt aber immer noch eine übrig. Die "verträumte Mittelwelle Burg 657 kHz"
war schon im Frühjahr 1990 an Radio Sachsen-Anhalt gegangen, falls jemand diese
Idee haben sollte.
>Erschreckend, wie ein Volk herunterkommen konnte...
Können wir mal festhalten, daß es um zwei durchaus nicht identische Zielgruppen
geht?
>Und noch etwas: der Verlust des "FM" im Namen kann doch nicht schon
>alles gewesen sein.
Ich würde sagen, wir gründen zunächst mal gemeinsame Arbeitsgruppen von ehemals
MDR Life und Radio PSR.
>Da wären noch zahlreiche "FM"-Frequenzen, die man
>ruhig auch noch verbieten, einstellen, abschalten oder sonstwas
>könnte...
Laß doch bitte den SM 4 in Ruhe.
Kai
Ein gewisser Frank Nordmann (Geschäftsführer vom JamFM) sprach (gestern im
Radio Eins-"Apparat") von einer _vierzehntaegigen_ Aussetzungsfrist. Tja,
Weglassen von Informationen ist auch eine Form der Desinformation, wenn
nicht gar Luege... Hauptsache LAUT - wie und was ist da doch nebensaechlich.
> Auch sollen im Gästebuch von JamFM (ist im Gegensatz zur
> elektropostalischen Gummizelle für Wutausbrüchler bei JunkFM, äh,
> sorry, Junk, für jedermann frei zugänglich) Äußerungen aus der
> Rubrik "Halbaffen, Bimbos, Scheiß-Neger" gefallen sein.
Wundern wuerde es mich jedenfalls nicht. Und was heisst hier
Wut_Ausbruechler_. Sind die hochintelligenten PlumpXX-Hoerer nicht alle so
drauf (Siehe "Hoerermeinung", zumindest 50 % davon - der Rest ist doch eh
gefakt...)?
Jens
"Henning Gajek" <hrg...@t-online.de> wrote:
>Als DT64 "gekillt" werden sollte, gabs noch massiven Widerstand.
>Und was ist heute?
Als Radio Bremen 4 letztes Jahr das Programm mit massiver Eigenwerbung ("Wir
spielen das Beste aus Rock, Pop & Dance..." usw.) zugemüllt hat, gab es auch
massive Proteste von Hörern (das RB4-Gästebuch war Monate lang voll von
Protesteinträgen), aber gebracht hat das alles nichts. Die einzige Reaktion
war eine Stellungnahme vom Programmdirektor nach ca. 2-3 Monaten
ununterbrochenem Protest, in der er so in etwa "Wir sagen nur was wir machen,
wo ist also das Problem?" gesagt hat.
>Die Öffentlich-Rechtlichen können und dürfen nicht der bessere Privatfunk
>sein.
>Nur wie bekommen wir das in die Köpfe der Verantwortlichen rein?
Gar nicht? Ich wüsste jedenfalls nicht wie, zu protestieren bringt ja nichts,
wenn man auch dann einfach ignoriert wird. :-(
Micha
--
Achtung, Spam-Filter: Alle E-Mails an mich, deren Betreff
nicht mit "Re:" oder "AW:" anfängt, werden gelöscht.
>Abschalten, umschalten solange es noch DLF und D-Radio Berlin gibt, höre ich nichts anderes
>mehr. Wenn dort mal nichts nach meinem Geschmack kommt, gibt´s immer noch den AUS-Knopf.
Die beiden Programme des Deutschlandradios sind ja nun keine
Dudelwellen. Einfach so einschalten ist nicht, denn diese Sender haben
*Programme*!
Da sollte man sich wohl die Sendungen ganz bewußt auswählen und
gezielt dazu einschalten.
Und danach kann man immer noch einen Dudelsender einschalten. (Ich
sage nur: JazzRadio Berlin!)
Dieter
--
Dieter Brügmann, Berlin -> http://home.snafu.de/dbrueg/
DYNAMIT - DER STOFF AUS DEM DIE ZUKUNFT IST.
(Disclaimer: http://home.snafu.de/dbrueg/disclaimer.html)
Bremen 4 ist seit 92 Dudelfunk. Damals hätte protestiert werden müssen.
Ob die nun noch mehr Eigenwerbungsmüll senden oder nicht, ist da auch
nicht mehr ins Gewicht gefallen. Vorher hatte dieses Programm noch
Format (BTW: Wer hatte eigentlich diese dumme Idee, den Dudelfunk
"Formatradio" zu nennen? Format haben diese Sender doch gar keins mehr,
ein Programm klingt wie's andere) mit interessanten Musiksendungen und
Inhalt, Moderatoren, die ihre Meinung sagten und um Politik ging's da
auch manchmal. Danach fiel denen nur "Nullnummer" und so'n Mist ein
(k*tz!, sorry)
Dirk
Hallo Kai, Hallo Holger,
zuletzt habe ich im MDR-Kultur-Café, zu Gast u.a. Barbara Molsen (MDR
Hörfunk-Chefin), derartige Äußerungen von ihr gehört, daß "MDR Kultur zu
einem modernen Tagesbegleitprogramm wird," u.a. mit Figaro am Vormittag
und Figaro am Nachmittag, einer Art Magazin-Sendung als Aushängeschild.
Und grad bei diesen Sendungen habe ich wirklich schon den Eindruck von
einem Anflug von Dudelfunk. Zumindest was die Musikauswahl angeht. Der
journalistische Inhalt ist immer noch vorhandn, wenngleich längere
Wortbeiträge auch unterbrochen werden müssen. Länger als 5-6 Minuten
sind wohl nicht drin. Da werden eben auch aufgenommene Interviews schon
mal kurz vor Schluß unterbrochen, um dann schnell noch ein wenig Musik
zu spielen.
Bei der Musik ist es so, daß nur wenig neues zu hören ist.
Mal (ganz subjektiv) eine Einschätzung der Anteile, (genaueres würde
mich zwar interessieren, aber ich schreibe nicht mit):
30 % Klassik und verwandtes
20 % französische Akordeonmusik a la Lydie Auvray
20 % englischen Rock+Pop
20 % Chanson usw., a la Paolo Conte, Branduardi usw.
10 5 Jazz + Swing
Und von allem immer das gleiche. Wenn wir beim Frühstück sitzen schauen
wir, meine Frau und ich, uns nur an und denken 'das gab's doch gestern
erst...' (Eine gewisse Bäckereifachverkäuferin aus einer sogenannten
Sendung würde dazu bemerken, "... das wird aber auch gern genommen")
Als Ende letzten Jahres die Hörer aufgefordert wurden, Ihre Vorschläge
zur Erweiterung des Figaro-Programms zu schreiben, hatte ich auch meine
Kritik am eintönigen Musikprogramm (keine Abwechslung, nichts neues,
Zurückgreifen nur auf oft gespielte Musik) geäußert. Ich erhielt auch
ein Antwortschreiben des für die Sendung zuständigen Michael Bajohr
(Kulturpublizistik), was sogar vom Inhalt her erkennen ließ, daß er
meinen Brief gelesen hatte (war jedenfalls kein Serienbrief). Die
Begründung für die Musikauswahl war danach das noch nicht vollständig
aufgebaute Musikarchiv. _Das_ konnte ich aber nicht verstehen.
Langer Rede kurzer Sinn: ich weiß nicht, ob das nun schon Formatradio
ist, was der MDR mit seinem Kulturprogramm macht. Nicht im Sinne von
dumm herumlabern. Aber mit der Musikauswahl tagsüber kommt es mir bald
so vor wie das, was im Dudelbereich gemacht wird - Anpassung an einen
fiktiven Durchschnitts-Hörer und dann nur eine eng begrenzte
Musikauswahl, keine Experimente.
Viele Grüße
Thoralf
--
MDR - Fortschritt findet hier nicht statt.
>Weiter wird es schwer, weil meist wohl auch die lokalen Printmedien mit den
>jeweiligen Sendern zusammenhängen. Vor Jahren hatte ich gehört, dass einige
>Hörer dieses gegen den Oberflachdudler Radio ffn zu unternehmen. Man wollte
>die Öffentlichkeit sensibilisieren. Als aber klar war, dass führende
>Hannoveraner Zeitung (Verlag Madsack (?sp.)) irgendwie verquickt waren, hat
>man es wohl aufgegeben, weil der Verlag es ablehnte, da etwas zu
>veröffentlichen. Weiss da einer eigentlich was genaueres?
Leider weiß ich nichts genaueres, aber deine Analyse hört sich
plausibel an. Die Flachfunkanstalten wurden von den Zeitungsverlegern
gegründet, um an die Werbekohle heranzukommen. Das gefällt "der
Mehrheit." Also werden abweichende Meinungen als unwichtig abgetan und
unterdrückt. Mir geht es dabei so: Ich finde ffn selbst unwichtig und
hätte ein Problem damit, in der Innenstadt zum Beispiel Flugblätter
gegen deren Modulationen zu verteilen. Es wäre ungefähr so, als würde
man kritisieren, daß es bei McDonalds nur Junkfood gibt und keinen
anständigen Sauerbraten mit Kartoffeln und Gemüse nach Saison.
Verstöße gegen die Auflagen der Landesmedienanstalten, gegen
journalistische Grundsätze und die guten Sitten sollte man trotzdem
den Landesmedienanstalten mitteilen. Aber viel Hoffnung mache ich mir
da nicht. In der Privatfunkszene steckt einfach zuviel Geld drin. Ob
hingegen neue soziale Bewegungen viel gegen den suggestiven Druck der
Werbeleute ausrichten können, die eine Menge Verdummung schüren, weiß
ich noch nicht.
Holger
> ... die Öffentlichkeit soweit zu sensiblisieren, daß den
> Radio-Machern endlich ein Licht aufgeht?
Diesen "Radiomachern" wird bestimmt kein Licht aufgehen, man
braucht sich nur die MDR-Seite ("Hörer wütend!") und dann das
verwüstete Gästebuch von Jam FM anzusehen. Da lässt sich ahnen,
wo die geistigen Wurzeln dieser "Reiter" liegen.
> >Nur wie bekommen wir das in die Köpfe der Verantwortlichen
> >rein?
> Gar nicht? Ich wüsste jedenfalls nicht wie, zu protestieren
> bringt ja nichts, wenn man auch dann einfach ignoriert wird.
Dem deutschen Untertanen bleibt da nur eine Bittschrift an den
jeweiligen Landesherren, denn MDR-Angelegenheiten kungeln die
drei Ministerpräsidenten am Kamin aus. Aber das hat erst Zweck,
wenn Häschen Jump endlich in die Quoten-Grube gesprungen ist.
Danke-Dietmar
http://home.regionett.de/~hadie
>Die
>Begründung für die Musikauswahl war danach das noch nicht vollständig
>aufgebaute Musikarchiv. _Das_ konnte ich aber nicht verstehen.
Vermutlich meint dies im Klartext, man kann nur das senden, was man schon ins
Computersystem in der Gerberstraße eingespielt hat, und das scheint demnach ein
vergleichsweise bescheidenes Repertoire zu sein.
Kai
KaiLudwig schrieb:
> >Zeit, damals, als 12 der 18 UKW-Frequenzen von DT64 an den RIAS gingen.
>
> Die berühmten 12 von 18. Wer kann die verbleibende Differenz von zwei, nachdem
> ich Berlin, Frankfurt, Angermünde und Calau zusammengezählt habe, aufhellen?
> Man sprach damals von "ein bißchen Sachsen-Anhalt", Nummer fünf dürfte also
> Dequede gewesen sein, das ja gewissermaßen den Nordosten Brandenburgs
> mitversorgte (vor Inbetriebnahme des Senders Protzwalk war Antenne Brandenburg
> von dort auf 91,7 MHz mit 2 kW abgestrahlt worden, wenn meine Akten stimmen),
> bleibt aber immer noch eine übrig. Die "verträumte Mittelwelle Burg 657 kHz"
> war schon im Frühjahr 1990 an Radio Sachsen-Anhalt gegangen, falls jemand diese
> Idee haben sollte.
Wie waers mit Rhinow 103,1 MHz? Die gabs doch 1990 schon, oder?
Mfg , Thomas Kumm
Thomas Kumm wrote:
>
> > >Zeit, damals, als 12 der 18 UKW-Frequenzen von DT64 an den RIAS gingen.
>
> Wie waers mit Rhinow 103,1 MHz? Die gabs doch 1990 schon, oder?
Glaube nicht. In die Prignitz wurde damals aus Dequede und Schwerin
eingestahlt. Dieser Sender wurde erst nach der ORB-Einrichtung Anfang
'92 aufgebaut und dann später nach Protzwalk verlagert.
Bye Kai
Jens Kretschel wrote:
>
> > ...Zumal die Reaktion des MDR arg hysterisch ist (gibt es bei so etwas
> > nicht realistische Fristen?) und die Radiovolk-Zählung ja auch bald
> > wieder ansteht
>
> Ein gewisser Frank Nordmann (Geschäftsführer vom JamFM) sprach (gestern im
> Radio Eins-"Apparat") von einer _vierzehntaegigen_ Aussetzungsfrist.
Und heute ist dem MDR aufgefallen, das man dagegen auch Widerspruch
einlegen will.
Die Sache stinkt IMHO ungemein und wird sich gewiß als plumper Werbegag
für beide Programme entpuppen.
Bye Kai
>> >Zeit, damals, als 12 der 18 UKW-Frequenzen von DT64 an den RIAS gingen.
>Wie waers mit Rhinow 103,1 MHz? Die gabs doch 1990 schon, oder?
Ich habe mal den Spaten angesetzt und eine Frequenzliste aus der Nalepastraße
vom 14.3.1991 ausgegraben, die hier vor über zwei Jahren zur Verfügung
gestellt wurde. Vermutung: Rhinow 103,1 war tatsächlich schon in Betrieb,
Schöneck hingegen noch nicht, während Collmberg 103,7 noch nicht an den
Dresdner Schlagerfunk abgetreten war, sondern statt dessen auch für 24 Stunden
aus der Kufsteiner Straße moduliert wurde. So würde es mit 12:18 passen. Ich
füge mal diese komplette Liste bei, ergänzt mit Angaben zum heutigen Status
der jeweiligen Frequenzen.
Und während ich so nachdenke kommt mir etwas anderes in den Sinn: Ob sie
damals einfach in der Nalepastraße oder sonstwo Ballempfang von 89,6 gemacht
haben oder wurde ordnungsgemäß eine Leitung von der DBP Berlin zur Deutschen
Post geschaltet? Immerhin dürfte die Anordnung nicht vor dem Tage des Vollzugs
ergangen sein; bekanntlich wurde die Sache ruchbar, indem Posttechniker die
Redaktion darüber in Kenntnis setzten, daß sie eine entsprechende Abtrennung
vorzubereiten haben.
----------
Funkhaus Nalepastrasse Berlin, den 14. 03. 1991 Abt.
Rundfunkversorgung / Wellenausbreitung
Sender und Frequenzen (Stand vom 14. 03. 1991)
Radio Aktuell
_____________
MW: Schwerin 576 kHz [Mega-Radio]
Konigs Wusterhausen 603 kHz [standby]
Neubrandenburg 657 kHz [standby]
Leipzig 729 kHz [standby]
Burg 783 kHz [†]
Berlin 891 kHz [später zeitw. Zossen, jetzt Bln. standby]
Greifswald 1017 kHz [standby]
Dresden 1431 kHz [lizensiert an Mega-Radio]
Wachenbrunn 1431 kHz [†]
Sonneberg 1485 kHz [†]
Zittau 1485 kHz [†]
Guben 1584 kHz [†]
Johanngeorgenstadt 1584 kHz [†]
Schwedt 1584 kHz [†]
Eisenhuettenstadt 1602 kHz [†]
Heiligenstadt 1602 kHz [†]
Neugersdorf 1602 kHz [†]
Schwarzenberg 1602 kHz [†]
UKW: Chemnitz 87.7 MHz +[MDR Kultur]
Inselsberg 87.9 MHz [MDR Kultur]
Marlow 88.2 MHz [NDR Radio 3]
Leipzig 88.4 MHz + [MDR Kultur]
Suhl 89.1 MHz [†]
Brocken 89.0 MHz [HRA S/A]
Schwerin 89.2 MHz [NDR Radio 3]
Dequede 89.4 MHz [MDR Kultur]
Cottbus 93.4 MHz [ORB Radio 3 / Sorb.]
Sonneberg 95.2 MHz [MDR Kultur]
Dresden 95.4 MHz + [MDR Kultur]
Berlin 95.8 MHz [ORB Radio Eins]
Helpterberg 96.0 MHz [NDR Radio 3]
Loebau 96.2 MHz +[MDR Kultur]
Frankfurt/O. 96.8 MHz [†, jetzt Treplin, Inforadio]
Oschatz 101.8 MHz +[MDR 1 R. Sachsen]
+ Sendezeit: Montag bis Sonntag 00.00 - 20.00 Uhr
Berliner Rundfunk
_________________
MW: Berlin 693 kHz [Stimme Rußlands]
UKW: Schwerin 88.5 MHz [†, neu Röbel, NDR N-Joy R.]
Inselsberg 90.2 MHz [MDR Jump]
Suhl 91.1 MHz [MDR Jump]
Berlin 91.4 MHz [privatisierter Berl. Rundfunk]
Brocken 91.5 MHz [MDR Jump]
Marlow 93.5 MHz [NDR 2]
Sonneberg 96.9 MHz [MDR Jump]
Dequede 98.9 MHz [MDR Jump]
DS-Kultur
_________
LW: Oranienburg 177 kHz [DLR Berlin]
UKW: Cottbus 90.8 MHz [DLR Berlin]
Sonneberg 94.2 MHz [DLR Berlin]
Schwerin 95.3 MHz [DLR Berlin]
Leipzig 96.6 MHz [DLF]
Marlow 96.7 MHz [DLR Berlin]
Dequede 96.9 MHz [DLR Berlin]
Chemnitz 97.0 MHz [DLF]
Helpterberg 97.1 MHz [DLR Berlin]
Inselsberg 97.2 MHz [DLR Berlin]
Dresden 97.3 MHz [DLF]
Brocken 97.4 MHz [DLR Berlin]
Serlin 97.7 MHz [DLF]
Suhl 98.8 MHz [DLF]
Jugendradio
___________
UKW: Putbus 95.5 MHz [NDR N-Joy R.]
Chemnitz 100.0 MHz [Radio PSR]
Angermuende 100.1 MHz [†, neu Casekow, Fritz]
Marlow 100.8 MHz [Ant. MV]
Dequede 101.0 MHz [Ant. S-A]
Loebau 101.0 MHz [Radio PSR]
Schoeneck 101.2 MHz [MDR Jump]
Schwerin 101.3 MHz [Ant. MV]
Suhl 101.3 MHz [Ant. Thüringen]
Brocken 101.4 MHz [Radio SAW]
Frankfurt/O. 101.5 MHz [†, neu Treplin, Fritz]
Inselsberg 102.2 MHz [Ant. Thüringen]
Dresden 102.4 MHz [Radio PSR]
Berlin 102.6 MHz [ORB Fritz]
Sonneberg 102.7 MHz [Ant. Thüringen]
Leipzig 102.9 MHz [Radio PSR]
Rhinow 103.1 MHz [†, neu Pritzwalk, ORB Fritz]
Cottbus 103.2 MHz [ORB Fritz]
Helpterberg 1O3.8 MHz [Ant. MV]
Antenne Brandenburg
___________________
MW: Berlin 1359 kHz (04-19 Uhr) [standby]
UKW: Frankfurt/O. 87.6 MHz [†, neu Treplin, ORB AB]
Angermuende 91.1 MHz [†, neu Casekow, ORB AB]
Dequede 91.7 MHz [†, neu Pritzwalk, ORB Inforadio]
Berlin 93.1 MHz [ORB Inforadio]
Cottbus 98.6 MHz [ORB AB]
Berlin 99.7 MHz [ORB AB]
Rhinow 99.9 MHz [†, neu Pritzwalk, ORB R. Eins]
Radio Sachsen-Anhalt
____________________
MW: Burg 657 kHz (05-19 Uhr) [†]
Bernburg 657 kHz (19-05 Uhr) [†]
UKW: Wittenberg 88.1 MHz [MDR 1 R. SA]
Leipzig 90.4 MHz [MDR Jump]
Brocken 94.6 MHz [MDR 1 R. SA]
Dequede 94.9 MHz [MDR 1 R. SA]
Halle 100.8 MHz [MDR 1 R. SA]
Radio Mecklenburg-Vorpommern 1
______________________________
UKW: Helpterberg 90.5 MHz [NDR 1 MV]
Marlow 91.0 MHz [NDR 1 MV]
Putbus 91.5 MHz [NDR Radio 3]
Schwerin 92.8 MHz [NDR 1 MV]
Radio Mecklenburg-Vorpommern 2
______________________________
MW: Rostock 558 kHz [standby]
Helpterberg 558 kHz [standby]
Putbus 729 kHz [standby]
Schwerin 999 kHz [Talk 1]
Ribnitz-Damgarten 1485 kHz [†]
Heringsdorf 1584 kHz [†]
Pasewalk 1584 kHz [†]
Stralsund 1584 kHz [†]
Guestrow 1602 kHz [†]
Ueckermuende 1602 kHz [†]
UKW: Putbus 88.6 MHz [NDR 4]
Schwerin 98.5 MHz [NDR 2]
Helpterberg 99.1 MHz [NDR 2]
Marlow 102.8 MHz [NDR 4]
Sorbischer Rundfunk / Sender Lausitz
____________________________________
MW: Hoyerswerda 999 kHz [standby]
Reichenbach 1188 kHz [MDR info]
Spremberg 1485 kHz [†]
Cottbus 1584 kHz [†]
Weisswasser 1584 kHz [†]
Bautzen 1602 kHz [†]
Forst 1602 kHz [†]
UKW: Cottbus 95.1 MHz [ORB Radio Eins]
Hoyerswerda 100.4 MHz [MDR 1 R. Sachs. / Sorb.]
Thüringen Eins
______________
MW: Wachenbrunn 882 kHz [MDR info]
Weimar 1089 kHz [†]
Keula 1170 kHz [†]
Weida 1485 kHz [†]
UKW: Sonneberg 91.7 MHz [MDR 1 R. Thür.]
Inselsberg 92.5 MHz [MDR 1 R. Thür.]
Weimar 93.3 MHz [MDR 1 R. Thür.]
Suhl 93.7 MHz [MDR 1 R. Thür.]
Weida 97.8 MHz [†, jetzt Ronneburg, MDR 1 R. Thür.]
Sachsenradio 1
______________
MW: Leipzig 531 kHz [jetzt 783 kHz; MDR info]
Dresden 1044 kHz [MDR info]
Chemnitz 1116 kHz [standby]
Plauen 1170 kHz [standby]
Markneukirchen 1341 kHz [†]
Klingenthal 1377 kHz [†]
UKW: Schoeneck 88.7 MHz [MDR 1 R. Sachsen]
Dresden 92.2 MHz [MDR 1 R. Sachsen]
Chemnitz 92.8 MHz [MDR 1 R. Sachsen]
Leipzig 93.9 HHz [MDR 1 R. Sachsen]
Loebau 98.2 MHz [MDR 1 R. Sachsen]
Sachsenradio 2
______________
UKW: Chemnitz 89.8 MHz [MDR Jump]
Dresden 90.1 MHz [MDR Jump]
Loebau 91.8 MHz [MDR Jump]
Leipzig 98.5 MHz [†]
Oschatz 103.7 MHz [MDR Jump]
Sachsenradio 3 [siehe oben für heutigen Status]
______________
UKW: Chemnitz 87.7 MHz
Leipzig 88.4 MHz
Dresden 95.4 MHz
Loebau 96.2 MHz
Oschatz 101.8 MHz
Sendezeit: Montag - Sonntag 20.00 - 24.00 Uhr
Deutschlandfunk
_______________
MW: Berlin 1359 kHz (19-04 Uhr) [standby]
Burg 1575 kHz [standby]
*** ENDE ***
== Andreas Stier == Berlin, Germany == email: st...@saurier.de ==
wobei sich jetzt "beide Kais" ausdruecklich angesprochen fuehlen sollen ;-))
KaiLudwig schrieb:
> Thomas Kumm <ku...@ihs.ee.tu-berlin.de> schrieb:
>
> >Wie waers mit Rhinow 103,1 MHz? Die gabs doch 1990 schon, oder?
>
> Ich habe mal den Spaten angesetzt und eine Frequenzliste aus der Nalepastrasse
> vom 14.3.1991 ausgegraben,
... ich war gestern abend auch mal fleissig und habe ein wenig in
Presseerzeugnissen des Jahres 1990 gekramt und noch eine alte FF-Dabei gefunden,
Ausgabe 28/1990 (Juli). Dort gab es aehnliche Listen wie hier von Kai L.
veroeffentlicht, und im Falle DT64 war dort in der Tat schon Rhinow 103,1 MHz
aufgefuehrt.
Aber was mir noch zu der Antwort von Kai G. eingefallen ist, ist die Frage nach dem
Senderstandortwechsel der 103,1 MHz. Ging es nicht nach Rhinow Ende 1992 erstmal in
die Naehe von Perleberg, und erst vor 1 oder 2 Jahren nach Pritzwalk? Ich erinnere
mich- wenn auch schwach- an eine der letzten Pa-Rock-tikum-Sendungen auf Rockradio
B mit einer Schweriner Band, die erst kein Rockradio hoeren konnte, dann ploetzlich
doch?! Also, vielleicht weiss jemand naeheres......
Thomas Kumm
>>> >Zeit, damals, als 12 der 18 UKW-Frequenzen von DT64 an den RIAS gingen.
>
>>Wie waers mit Rhinow 103,1 MHz? Die gabs doch 1990 schon, oder?
>
>Ich habe mal den Spaten angesetzt und eine Frequenzliste aus der Nalepastraße
>vom 14.3.1991 ausgegraben, die hier vor über zwei Jahren zur Verfügung
>gestellt wurde. Vermutung: Rhinow 103,1 war tatsächlich schon in Betrieb,
>Schöneck hingegen noch nicht
Einspruch Euer Ehren. Schöneck 101,2 war schon Mitte der 80er Jahre
für DT64 auf Sendung, allerdings mit relativ wenig Leistung, so daß
bei mir zu Hause (in der Liste mit 1341 kHz erwähnt) nicht viel
brauchbares ankam...
Gruß, Gerd
Thomas Kumm wrote:
>
> Aber was mir noch zu der Antwort von Kai G. eingefallen ist, ist die Frage nach dem
> Senderstandortwechsel der 103,1 MHz. Ging es nicht nach Rhinow Ende 1992 erstmal in
> die Naehe von Perleberg,
IIRC ging er irgendwann nach der ORB Aufschaltung nach Pinnow auf den
dortigen Richtfunkturm und dann ca. 1-2 Jahre später nach Protzwalk. Das
Problem war die schon von mir angesprochene Versorgung im Norden
Brandenburgs.
Selbiger Sender kommt wenn auch schwach hier bei Rostock noch an.
Bye Kai
>Schöneck 101,2 war schon Mitte der 80er Jahre
>für DT64 auf Sendung, allerdings mit relativ wenig Leistung,
Ich habe jetzt ein Foto gefunden, auf dem gut erkennbar eine Versorgungskarte
des Rundfunks der DDR zu sehen ist: In der Tat wurden sowohl Schöneck als auch
Rhinow schon zu DDR-Zeiten in Betrieb genommen.
Dies wirft die Frage nach der benutzten Infrastruktur auf, wobei zuerst an die
Nutzung bereits bestehender Richtfunkstandorte analog zum Collmberg zu denken
wäre.
Bei der Betrachtung des 7./8. September 1990 wäre somit genaugenommen von den
zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen 18 von ehemals 20 Frequenzen (19 x
ultrakurze, 1 x mittlere Wellen) zu sprechen. Es dürfte nunmehr erwiesen sein,
daß zu diesem Zeitpunkt Collm 103,7 bereits Sachsenradio 2 - nach meiner
dunklen Erinnerung war das übrigens ein recht seltsames Programm - abstrahlte.
Wäre dem nicht so gewesen, würde sie heute wohl PSR gehören...
>bei mir zu Hause (in der Liste mit 1341 kHz erwähnt)
Dann erzähl doch mal, wie man sich den Sender vorstellen muß, sprich
Infrastruktur und benutzte Antenne.
Kai
>>bei mir zu Hause (in der Liste mit 1341 kHz erwähnt)
>
>Dann erzähl doch mal, wie man sich den Sender vorstellen muß, sprich
>Infrastruktur und benutzte Antenne.
Hm, leider gibt meine Erinnerung daran nicht viel her: Auf alle Fälle
hatte man die Anlage nicht am Standort des Fernseh-Füllsenders,
sondern etwa 300m davon entfernt errichtet. Außer an den recht
ordentlichen Zaun erinnere ich mich lediglich an einen
Stahlgittermast, etwa 15-20m hoch.
Gruß, Gerd
>Sachsenradio 2 ging erst am 03. Oktober 1990 auf Sendung,
D.h., 103,7 MHz bis 2. September 24 Uhr oder gar irgendwann im Laufe des 3.
Oktober DT64?
Nebenbei, weiß manchmal jemand, ob die Sender in Sachsen am 1. Juli 1992
zwischen 0 und 12 Uhr abgeschaltet wurden oder in diesen 12 Stunden mit stummen
Trägern on air blieben?
Das hätten sie sich ja dann auch sparen können, obgleich damals wohl durchaus
nicht absehbar war, daß man wieder einen Mitteldeutschen Rundfunk kreieren
würde. In Thüringen spekulierte man wiederum unübersehbar in Richtung HR; das
Logo "thr", unter dem Bardohn und Konsorten Fernsehen machten, sprach wirklich
für sich.
Man stelle sich einmal vor, die NORA wäre zustandegekommen, was dann vermutlich
bedeutet hätte, daß Antenne Brandenburg, Radio Sachsen-Anhalt und Radio
Mecklenburg-Vorpommern im wesentlichen unverändert weitergefunkt hätten, auf
den UKW-Sendernetzen von Radio Aktuell und Berliner Rundfunk SFB 2 und SFB 3
aus der Masurenallee (natürlich unter anderem Namen) zur Ausstrahlung gelangt
wären, es Fingerhackeln mit ungewissem Ausgang Radio 4 U ./. DT64 gegeben hätte
und vielleicht nach SFB-Sitte auf den Mittelwellen (aus Burg wohl auch in dem
Fall 783) SFB 2 aufgeschaltet worden wäre.
In Sachsen hätte es dann eben die Schlagerwelle "Sachsen 1", das Kulturprogramm
"Sachsen 2" und das u.U. mit der NORA kooperierte "Sachsen 3" gegeben, davon
erstgenanntes auch auf 531 und 1044. Und in Thüringen wäre wohl "Thüringen
Eins" zum 4. Programm geworden, während 1 bis 3 halt fürderhin aus dem Rundbau
gekommen wären, wo man für thr 1 (womöglich hätte man sich auf dieses
Vorpreschen eingelassen) u.U. auch Gefallen an der 882 gefunden hätte.
Alles pure Spinnerei, und doch, es hätte so kommen können.
>aber es
>waren schon genau 12 UKW Frequenzen (nicht Senderstandorte!!!,
>siehe 101,0 MHz und 101,3 MHz) der 18 (Wittenberg 101,6 MHz wurde erst
>1991 fertiggestellt) die am 7./8.09.1990 an RIAS 1 gingen.
1.) 95,5 (Putbus) 2.) 100,0 (Geyer) 3. 100,8 (Marlow) 4. 101,0 (Dequede, Löbau)
5. 101,2 (Schöneck) 6. 101,3 (Schwerin, Suhl) 7.) 101,4 (Brocken) 8.) 102,2
(Inselsberg) 9.) 102,4 (Wachwitz, der Turm mit der geschlossenen Kneipe) 10.)
102,7 (Sonneberg) 11.) 102,9 (Wiederau) 12.) Helpterberg 103,8. Bleibt das
Rätsel 103,7 und die offene Frage Dequede.
>Auf Mittelwelle war DT64 meines Wissens damals gar nicht zu empfangen.
"Die verträumte Mittelwelle Burg 657 Kilohertz, die uns immer so schweinisch
viel Kohle gekostet hat" (Bild+Ton Lutz Bertram), war im Frühjahr 1990 an Radio
Sachsen-Anhalt gegangen.
Das erinnert aber an die noch weitaus verträumtere Mittelwelle Güstrow 1602
kHz, über die - und das ist im Grunde ein Brüller - Anfang der 80er der
Vorlaufbetrieb "Hallo und DT64 auf UKW" abgestrahlt wurde.
Und nachdem ich jetzt genug in den Sedimenten gestochert habe ist als nächste
Amtshandlung eine Meldung an den MDR betreffend 783 kHz fällig. Warum? Einfach
abends mal reinhören, guter Empfang von Radio Ukraine, außer vielleicht in der
Ortslage Wiederau...
Kai
KaiLudwig wrote:
>
> Nebenbei, weiß manchmal jemand, ob die Sender in Sachsen am 1. Juli 1992
> zwischen 0 und 12 Uhr abgeschaltet wurden oder in diesen 12 Stunden mit stummen
> Trägern on air blieben?
Kannst Du mir mal auf die Sprünge helfen, was am 1.7.92 beim mdr los
war?
> Alles pure Spinnerei, und doch, es hätte so kommen können.
Es kam aber (leider) ganz anders, besonders hier im Norden, wo im
wesentlich die existierenden Programme aus Hamburg aufgeschaltet wurden.
Bye Kai
Hi Kai,
>D.h., 103,7 MHz bis 2. September 24 Uhr oder gar irgendwann im Laufe des 3.
>Oktober DT64?
- ganz genau, wahrscheinlich am 03. Oktober 0.00 Uhr, denn vor dem
Sendestart von Sachsen 2 8.00 Uhr, lief bereits auf den ehemaligen
Frequenzen des Berl. Rdf. in Sachsen das Programm von Sachsen 1.
>Nebenbei, weiß manchmal jemand, ob die Sender in Sachsen am 1. Juli 1992
>zwischen 0 und 12 Uhr abgeschaltet wurden oder in diesen 12 Stunden mit stummen
>Trägern on air blieben?
- habe die letzen Minuten von DT64 auf UKW leider nicht mitgeschnitten
glaube aber das zumindestr die Dresdner Frequenz so bis zum Vormittag
abgeschaltet wurde.
>Man stelle sich einmal vor, die NORA wäre zustandegekommen, was dann vermutlich
>bedeutet hätte, daß Antenne Brandenburg, Radio Sachsen-Anhalt und Radio
>Mecklenburg-Vorpommern im wesentlichen unverändert weitergefunkt hätten, auf
>den UKW-Sendernetzen von Radio Aktuell und Berliner Rundfunk SFB 2 und SFB 3
>aus der Masurenallee (natürlich unter anderem Namen) zur Ausstrahlung gelangt
>wären, es Fingerhackeln mit ungewissem Ausgang Radio 4 U ./. DT64 gegeben hätte
>und vielleicht nach SFB-Sitte auf den Mittelwellen (aus Burg wohl auch in dem
>Fall 783) SFB 2 aufgeschaltet worden wäre.
>
>In Sachsen hätte es dann eben die Schlagerwelle "Sachsen 1", das Kulturprogramm
>"Sachsen 2" und das u.U. mit der NORA kooperierte "Sachsen 3" gegeben, davon
>erstgenanntes auch auf 531 und 1044. Und in Thüringen wäre wohl "Thüringen
>Eins" zum 4. Programm geworden, während 1 bis 3 halt fürderhin aus dem Rundbau
>gekommen wären, wo man für thr 1 (womöglich hätte man sich auf dieses
>Vorpreschen eingelassen) u.U. auch Gefallen an der 882 gefunden hätte.
>
>Alles pure Spinnerei, und doch, es hätte so kommen können.
Eigentlich schade das es anders gekommen ist, ich fand die
Sachsenradio Programme eigentlich gar nicht so schlecht, im Vergleich
zu den MDR Programmen heute....
>>waren schon genau 12 UKW Frequenzen (nicht Senderstandorte!!!,
>>siehe 101,0 MHz und 101,3 MHz) der 18 (Wittenberg 101,6 MHz wurde erst
>>1991 fertiggestellt) die am 7./8.09.1990 an RIAS 1 gingen.
>
>1.) 95,5 (Putbus) 2.) 100,0 (Geyer) 3. 100,8 (Marlow) 4. 101,0 (Dequede, Löbau)
>5. 101,2 (Schöneck) 6. 101,3 (Schwerin, Suhl) 7.) 101,4 (Brocken) 8.) 102,2
>(Inselsberg) 9.) 102,4 (Wachwitz, der Turm mit der geschlossenen Kneipe) 10.)
>102,7 (Sonneberg) 11.) 102,9 (Wiederau) 12.) Helpterberg 103,8. Bleibt das
>Rätsel 103,7 und die offene Frage Dequede.
Du hast Recht, mit Oschatz sinds 13. Aber ich glaube die 95,5 (Putbus)
gehört hier nicht rein. Laut einer Frequenztabelle der FF vom Juni 90
ist dort der Sender Putbus mit 91,5 MHz angegeben. Im Juli 90 ist
diese Frequenz bei der Bildung der Landessender aber an Radio MV
gegangen (Laut FF 28/90). Aber mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
>>Auf Mittelwelle war DT64 meines Wissens damals gar nicht zu empfangen.
>
>"Die verträumte Mittelwelle Burg 657 Kilohertz, die uns immer so schweinisch
>viel Kohle gekostet hat" (Bild+Ton Lutz Bertram), war im Frühjahr 1990 an Radio
>Sachsen-Anhalt gegangen.
Was macht eigentlich Lutz Bertram heute?
Grüße aus Dresden
Silvio
>> Nebenbei, wei=DF manchmal jemand, ob die Sender in Sachsen am 1. Juli 1=
>992
>> zwischen 0 und 12 Uhr abgeschaltet wurden oder in diesen 12 Stunden mit=
> stummen
>> Tr=E4gern on air blieben?
>
>Kannst Du mir mal auf die Spr=FCnge helfen, was am 1.7.92 beim mdr los
>war?
Gegen Ende Dezember 1991 gelangte man in diversen Staatskanzleien zu der
Einschätzung, daß die Ernst-Thälmann-Straße in Dresden nicht schon wieder dicht
sein muß, und so kam es zu der Festlegung, daß die für Privatstationen
vorgesehenen einschlägigen Frequenzen bis Ende Juni weiterhin genutzt werden
können.
Am 30. Juni 1992 wurde das Signal aus dem K 6 in der Nalepastraße dann um ca.
23:59:56 von den Sendern abgetrennt, Blankenfelder Boogie-Band und ein
verstümmeltes Zeitzeichen, das war's. Etwa 40 Sekunden später lag dieses Signal
dann über dem Schaltraum in der Leipziger Springerstraße (da mußte wohl in
Berlin umfänglicher gestöpselt werden, nominell war von 0.01 Uhr die Rede, frei
nach Radio Moskau: "Wir brauchen eine Minute zum Umschalten") auf dem
berüchtigten Kabel nach Wilsdruff.
In Sachsen-Anhalt und Thüringen gab es m.W. nicht sofort etwas neues zu
versenden, während in Sachsen am 1. Juli um 12 Uhr Radio PSR den Betrieb
aufnahm. Und darauf hebt die Frage ab, ob die Sender während dieser 12 Stunden
abgeschaltet wurden, denn während der bis 1990 praktizierten nächtlichen
Sendepause war dem in der Tat so.
>> Alles pure Spinnerei, und doch, es h=E4tte so kommen k=F6nnen.
>
>Es kam aber (leider) ganz anders, besonders hier im Norden, wo im
>wesentlich die existierenden Programme aus Hamburg aufgeschaltet wurden.
Im Fernsehen dem Vernehmen nach einfach mitten in eine kommentarlos
weiterlaufende Sendung hinein. Wie schäbig.
Kai
KaiLudwig wrote:
>
> >Die
> >ursprüngliche Klage kam nach meinen Informationen von JAM FM, wegen
> >Verwechselungsgefahr.
>
> Wobei Jam FM lt. Aussage von dessen Geschäftsführer durchaus an einer gütlichen
> Einigung mit dem MDR innerhalb der in der Einstweiligen Verfügung gesetzten
> Frist von 14 Tagen interessiert war, was sich mit den Sofortmaßnahmen des MDR
> vom Freitag natürlich mehr oder weniger erledigt hat.
Das neueste von unserer "Daily Soap" aka Junk vs. Jam (bitte "Jam" ab
sofort deutsch aussprechen, aus kress von heute):
Das Landgericht Hamburg hat am Donnerstag den Widerspruch des MDR gegen
eine Einstweilige Verfügung des Oberlandesgerichts Hamburg
zurückgewiesen. Damit hat die von Jam FM erwirkte EV weiterhin Bestand.
Der MDR muss also seine Jugendwelle weiterhin als Jump - ohne das
umstrittene FM - titulieren. Damit noch nicht genug: Der MDR hat
unterdessen Strafanzeige gegen Jam FM gestellt - wegen versuchten
Prozessbetrugs. Laut einer eidesstattlichen Zeugen-Aussage wurden
Moderatoren von Jam FM dazu aufgefordert, die Senderkennung mit
deutschem a auszusprechen. Ziel: Die klangliche Nähe zu Jump sollte zu
hören sein.+++
Das wird ja immer toller in diesem PR-Streit.
Bye Kai
>Der MDR hat
>unterdessen Strafanzeige gegen Jam FM gestellt - wegen versuchten
>Prozessbetrugs. Laut einer eidesstattlichen Zeugen-Aussage wurden
>Moderatoren von Jam FM dazu aufgefordert, die Senderkennung mit
>deutschem a auszusprechen.
Da sieht man es mal wieder: Die Zonis können kein Englisch. Es gibt
genügend Dialekte im Englischen, die das "a" im "jam" so ähnlich wie
das deutsche "a" betonen. Der MDR macht sich immer lächerlicher.
Holger
> Da sieht man es mal wieder: Die Zonis können kein Englisch. Es gibt
> genügend Dialekte im Englischen, die das "a" im "jam" so ähnlich wie
> das deutsche "a" betonen. Der MDR macht sich immer lächerlicher.
...wie konnte das passieren, wo doch 1992 alle fortschrittsfeindlichen
Kräfte ;-) lautstark beklagten, der MDR hätte seine Führungsriege
ausschließlich mit West-Importen besetzt?
Im Ernst: peinliche Aktion seitens des MDR, der damit offen zugibt,
Jam FM keinerlei Argumente entgegensetzen zu können. Wir dürfen auf die
weitere Entwicklung gespannt sein, aber soviel sei schon verraten:
der Abgrund, der sich einem bei näherer Beschäftigung mit der
Problematik auftut, ist einfach unglaublich...
Wer hat eigentlich den Marmeladeneimer gewonnen?
Und woher stammt Wetter-Katie wirklich?
Fragen über Fragen...
Grüße aus der Zone
Christian Schubert
| Aua.
| Kann man diesen MDR-Jump auch in Berlin hören (ohne ADR) ?
Ja, über DVB Radio. Also digital im Kabel oder über Astra. Sonst nicht, glaub
ich.
| >Da sieht man es mal wieder: Die Zonis können kein Englisch.
| *räusper* Du verwechselst da was, das Tal der Ahnungslosen ist nicht der
| ganze Osten.
*zustimm*
Grüße,
Matthes
>Kann man diesen MDR-Jump auch in Berlin hören (ohne ADR) ?
Das hängt davon ab, inwiefern Wittenberg 101,6 MHz von Treplin 101,5 MHz zu
trennen ist.
>>Da sieht man es mal wieder: Die Zonis können kein Englisch.
>
>*räusper* Du verwechselst da was, das Tal der Ahnungslosen ist nicht der
>ganze Osten.
Englisch? Ahnungslos? Denkt man an die Einschränkung der Reichweite von 90,2
MHz nach Süden durch Dresden-Wachwitz 90,1 MHz?
Kai L. aus E.
>ich fand die
>Sachsenradio Programme eigentlich gar nicht so schlecht, im Vergleich
>zu den MDR Programmen heute....
Was pflegte überhaupt Sachsen 3 zu senden? Das kam ja über einen Vorlaufbetrieb
(abends auf den UKW-Frequenzen von Radio Aktuell) nicht hinaus.
>Aber ich glaube die 95,5 (Putbus)
>gehört hier nicht rein. Laut einer Frequenztabelle der FF vom Juni 90
>ist dort der Sender Putbus mit 91,5 MHz angegeben. Im Juli 90 ist
>diese Frequenz bei der Bildung der Landessender aber an Radio MV
>gegangen (Laut FF 28/90).
So ist es, im März 1991 taucht dann aber in der Tat 95,5 MHz aus Putbus auf,
heute von der Endscheu belegt. Passen würde es wieder, wenn sie zwischen
September 1990 und März 1991 in Betrieb genommen wurde. Darüber hinaus gab es
in Putbus auch damals schon 88,6 MHz (heute NDR 4) mit RMV 2 "Ferienwelle",
zusammen mit 729 kHz.
>>"Die verträumte Mittelwelle Burg 657 Kilohertz, die uns immer so schweinisch
>>viel Kohle gekostet hat" (Bild+Ton Lutz Bertram), war im Frühjahr 1990 an
Radio
>>Sachsen-Anhalt gegangen.
Zuvor lief sie übrigens nicht nur aus Burg, sondern auch vom Helpterberg, und
das durchweg die ganzen 20 Stunden, während Burg nur von 5 bis 19 Uhr am Netz
war, entsprechend den Vorgaben des Genfer Wellenplans, der nur in diesem
Zeitraum mehr als 20 kW erlaubt, nämlich 2000. Allerdings klafften auch da
Anspruch und Wirklichkeit der größten DDR der Welt auseinander, der Großsender
in Neubrandenburg wurde nie gebaut, statt dessen nahm man die für ihn
vorgesehenen Frequenzen (657 und 1575 kHz) mit den alten 250-kW-Anlagen in Burg
in Betrieb.
In den Wendewirren wurde dann Helpterberg, das nun ein anderes Programm als
Burg abstrahlte, von 657 auf 558 kHz umgestimmt und damit nunmehr mit
Rostock-Stadtweide auf Gleichwelle gesetzt. Im vergangenen Jahr glaubte man
ernsthaft, die Sender ließen sich so für verschiedene Programme einsetzen...
die -T- orientiert aber inzwischen für Helpterberg wieder auf 657 kHz, eine
Auseinanderschaltung wäre also möglich, falls man diese Vorhaben überhaupt noch
verfolgt, was nicht der Fall zu sein scheint.
>Was macht eigentlich Lutz Bertram heute?
Da bislang keine fundierten Antworten kamen der letzte mir bekannte Stand, und
der datiert von wenigen Monaten nach den - sagen wir mal denkwürdigen Sendungen
im ORB-Fernsehen und auf Radio Brandenburg: Das damalige Newstalk in Berlin.
Und Johannes Paetzold sitzt inzwischen wieder auf Mittelwelle...
Kai
Zum Text von Torsten Regener sage ich jetzt mal:
> Ähm, mit dem Tal der Ahnungslosen ist der Teil der DDR gemeint, in dem man
> kein Westfernsehen empfangen konnte. Auch Sachsen genannt :)
He! Man konnte wohl. Mit 3 sogenannten "Tschechenfallen" an der Antenne
konnte man mit viel Einbildungsvermögen ein Bild aus dem Rauschen
rekonstruieren. Wenn mal besonders guter Empfang war, traf man sich und
schaute Werbung auf dem ZDF. Das waren noch Tage...
Heute sind wieder "MDR Fallen" im Handel. Damit kann man die Füllsender
wegfiltern, die wie zufällig dicht an der ORB/Fritz!-Frequenz von Cottbus
und an der Frequenz des tschechischen "Radio Triangl" liegen.
Letzterer Sender hatte vor einem Jahr schon Sponsorings in lokalen
deutschen Diskos übernommen und sendete zeitweise in deutsch/englisch und
tschechisch ein recht gutes Musikprogramm. Es gab dann sogar deutsche
Werbung für McDonalds in Tschechien. Aber das war einmal, jetzt liegt ein
Füllsender von "DUNK EL" auf dieser Frequenz...
--
MfG tbaer
Der Superposter. Mit dem bestem Mix der Superworte von gestern,
vorgestern und von vor dem Krieg...
> Laut einer eidesstattlichen Zeugen-Aussage wurden
> Moderatoren von Jam FM dazu aufgefordert, die Senderkennung mit
> deutschem a auszusprechen. Ziel: Die klangliche Nähe zu Jump sollte zu
> hören sein.
Aber mit englischem j? Weiß das jemand?
--
Mirko Driller
http://driller.home.pages.de
mit Sauerteig-FAQ, Hoerspiel-FAQ & PGP-Key
>>Englisch? Ahnungslos? Denkt man an die Einschränkung der Reichweite von 90,2
>>MHz nach Süden durch Dresden-Wachwitz 90,1 MHz?
>
>Ähm, mit dem Tal der Ahnungslosen ist der Teil der DDR gemeint, in dem man
>kein Westfernsehen empfangen konnte. Auch Sachsen genannt :)
Der Sender heißt Außer Raum Dresden und nicht Außer Sachsen... Wobei noch in
Radebeul die Band-I-Antennen der Ochsenköppe zu sehen waren, im Elbtalkessel
ging dann aber natürlich nichts mehr, da kommt selbst Calau nur schwer rein
(und trotzdem wurde dort damals, d.h. bis 1997, 95,1 MHz aus dem Wellensalat
gefischt).
"Kein Westfernsehen" war trotzdem in der Endzeit der DDR unzutreffend, nur
haben die Leute halt anderes geschaut als Aherrdehundzettdeheff, die
bekanntlich mit nicht unerheblichen Akzeptanzproblemen zu kämpfen haben. Nein,
hier war z.B. Teleclub angesagt, und RTL sowieso.
>Sonnenallee nicht gesehen ? ;-)
Blaue Fahnen nach Berlin?
>>Kai L. aus E.
>
>Essen ?
450 km weiter östlich. Bis Kaliningrad ist es von hier nur unwesentlich weiter.
+++
> Wer hat eigentlich den Marmeladeneimer gewonnen?
>
> Und woher stammt Wetter-Katie wirklich?
>
> Fragen über Fragen...
Wie kommen die blutigen Einschußlöcher in die Jump-T-Shirts?
Und wie wird der nächste MDR-Dudelsender heißen? Vielleicht
Supertrooper Jabadabadoo FM?
Grüße aus Halle
Dietmar Sievers
http://home.regionett.de/~hadie
>Und wie wird der nächste MDR-Dudelsender heißen? Vielleicht
>Supertrooper Jabadabadoo FM?
Warum etwas neu erfinden, wenn's das schon gibt? "Yabbadabado" heißt (oder
mittlerweile vielleicht schon "hieß") die Morgensendung des belgischen
öffentlich-rechtlichen Pop-Senders Radio Donna ( www.donna.be ). :-)
Thomas
>Was pflegte überhaupt Sachsen 3 zu senden? Das kam ja über einen Vorlaufbetrieb
>(abends auf den UKW-Frequenzen von Radio Aktuell) nicht hinaus.
Hallo Kai,
Ganz genau. Zunächst war Sachsen 3 das Jugendprogramm mit Sendezeit
von 19.00 - 24.00 Uhr. Die Musik war so die ,die damals auf DT64 lief.
Am Sonntag gab es auch mal ein Special. Dann aber, ich glaube
irgendwann im März 91 wurde dann das Abendprogramm von Sachsen 2
und Sachsen 3 getauscht und so wurde S3 zum Kulturprogramm mit
Sendezeit von 19.00 - 5.00 Uhr (von 2.00 - 5.00 Uhr wurde das Programm
vom DLF übernommen). Das ging dann bis Ende 91 so bis MDR Kultur auf
Sendung ging...
--
Silvio
>>Der Sender heißt Außer Raum Dresden und nicht Außer Sachsen...
>
>Oh. wusste ich nicht.
In Leipzig war einschlägiger Empfang nämlich durchaus möglich, nur im
berüchtigten Elbtalkessel und weiter östlich ging dann nichts mehr. Als
Ersatzhandlung haben die Leute in Pirna (um ein mir konkret bekanntes Beispiel
zu nennen) dem berühmten "Tschechen ohne Ton" mittels Umsetzung von OIRT- in
CCIR-Norm das Schweigen abgewöhnt. Der Betrieb von Radios mit OIRT-Band (66-73
MHz) war in der Tättäräh übrigens verboten, heute würde sich mancher mitunter
wünschen, die Tschechen wären dort geblieben.
>>>Sonnenallee nicht gesehen ? ;-)
>>Blaue Fahnen nach Berlin?
>
>Blaue Fahnen ... hä ?
Deutschlandtreffen 1964.
>Steh wohl auf dem Schlauch ...
Haben sich jetzt die Kontakte geschlossen?
>>450 km weiter östlich. Bis Kaliningrad ist es von hier nur unwesentlich
>>weiter.
>
>Ahja, alles klar ;). Aber was hat Kaliningrad jetzt damit zu tun?
Es illustriert, wie weit im Osten man hier sitzt. Auf 1143 kHz hört man
folglich auch nicht etwa AFN, sondern Radio Majak. Nur als ein Beispiel, die
Aufzählung ließe sich fortsetzen.
Kai
Silvio Voigt <sv...@gmx.de> schrieb:
>Zunächst war Sachsen 3 das Jugendprogramm mit Sendezeit
>von 19.00 - 24.00 Uhr. Die Musik war so die ,die damals auf DT64 lief.
>Am Sonntag gab es auch mal ein Special.
Präsentiert von Peter Raulien im Stile von Miserskys heißen Tippergrüßen oder
wie muß man sich das vorstellen?
>Dann aber, ich glaube
>irgendwann im März 91 wurde dann das Abendprogramm von Sachsen 2
>und Sachsen 3 getauscht und so wurde S3 zum Kulturprogramm mit
>Sendezeit von 19.00 - 5.00 Uhr (von 2.00 - 5.00 Uhr wurde das Programm
>vom DLF übernommen).
Das fällt mit der Abschaltung von (u.a.) Wilsdruff 1431 zusammen, ggf. auch mit
dem gemeinsamen Nachtprogramm von Radio Aktuell und Berliner Rundfunk, in dem
nach meiner dunklen Erinnerung auch Knörich eine Wunschsendung machte, die
somit bereits zu Einrichtungszeiten nur noch per Zone 95.1 Sachsen erreichte.
>Das ging dann bis Ende 91 so bis MDR Kultur auf
>Sendung ging...
Wie gestalteten sich in jener denkwürdigen Nacht denn die allfälligen
Umschaltungen im Radiobereich, mit einer Minute stillen Gedenkens oder nahtlos
oder gar Aktion Pleiten, Pech und Pannen wie im Fernsehen?
Beim ORB hatte man es ja ganz einfach gelöst, da gab es eben sechs Stunden
Antenne Brandenburg auf allen Frequenzen, bis man die Studios in der
Nalepastraße übernommen hatte... Rockradio B hatte übrigens die
Hörertelefonnummer von Radio Aktuell geerbt, ob auch die Regie wäre zu klären;
besonderes Kennzeichen waren MD 421 in zumindest einem der Sprecherräume. Bei
Radio Aktuell saßen die Moderatoren hingegen vor UM 70, gesehen z.B. in einem
Interview mit Jürgen Huhn, das diesem m.W. den Rausschmiß einbrachte. Weiß
manchmal jemand, wo der geblieben ist?
Gute Nacht.