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Homosexuelle Evulotion

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Rolf Bosse

unread,
Oct 15, 2004, 12:14:56 PM10/15/04
to
Hallo

Ich hab mal eine wissenschaftliche Frage und hoffe, dass ich hier nicht ganz
falsch bin. Ich bin aufgrund allmöglicher Einschätzungen zu der Vermutung
gelangt, dass (zumindest männliche) Homosexualität genetische Ursachen haben
muss. Die Evulotion zeigt aber, dass alles, was sich nicht penetrant
fortpflanzt schnell weg vom Fenster ist - also ausstirbt, ist klar. Jetzt
hab ich mich schon lange gefragt, wie das zusammenpassen kann, also warum
Schwule offenbar trotzdem eine erfolgreiche Lebensform repräsentieren.

Jetzt kürzlich habe ich von einer Studie gehört, die belegt, dass die
Schwestern von Schwulen überdurchschnittlich fruchbar sind, d.h. mehr Kinder
haben, als der Durchschnitt. Könnte hier eine Erklärung liegen?

Rolf


Stefan Wethmar

unread,
Oct 15, 2004, 12:39:09 PM10/15/04
to
"Rolf Bosse" <rolf...@web.de> wrote:
> Jetzt kürzlich habe ich von einer Studie gehört, die belegt, dass die
> Schwestern von Schwulen überdurchschnittlich fruchbar sind, d.h. mehr Kinder
> haben, als der Durchschnitt. Könnte hier eine Erklärung liegen?

Schwulheit ist ein genetischer Defekt, der im Sinne
der Gesunderhaltung des deutsche Volkskörpers
schnellstens beseitigt werden muß.

Stefan

Stephan Strotkoetter

unread,
Oct 15, 2004, 12:32:49 PM10/15/04
to
Hallo,

Rolf Bosse wrote:
> Jetzt kürzlich habe ich von einer Studie gehört, die belegt, dass die
> Schwestern von Schwulen überdurchschnittlich fruchbar sind, d.h. mehr
> Kinder haben, als der Durchschnitt. Könnte hier eine Erklärung liegen?

Das geht in die Richtung von anderen Untersuchungen, von denen ich gelesen
habe (fragt nicht wann und wo). Danach ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein
Kind von mehreren homosexuell wird, bei dem jüngsten am höchsten. Daran
knüpft sich die Theorie, dass, wenn schon mehrere Kinder vorhanden sind, die
wiederum eigene Kinder haben können, potenziell kinderlose Nachkommen zur
Sicherung der Familie nützlich sind. Schließlich war es die meiste Zeit der
Menschheitsgeschichte nichts Ungewöhnliches, dass eines oder beide
Elternteile starben, bevor die Kinder für sich selbst sorgen konnten (und
ist es in Teilen der Welt heute noch).

Strotti

Rolf Bosse

unread,
Oct 16, 2004, 3:45:12 AM10/16/04
to
In news:200410151639....@marco.aarg.net,
Stefan Wethmar <sw...@hod.aarg.net> typed:

Ihr solltet mal über eine Moderation dieser Gruppe nachdenken.
Infos zum Verfahren:

de.admin.news.regeln
de.admin.news.groups
de.admin.news.announce

Rolf


Florian Seffler

unread,
Oct 16, 2004, 4:20:09 AM10/16/04
to
Rolf Bosse <rolf...@web.de> wrote:
>> Schwulheit ist ein genetischer Defekt, der im Sinne
>> der Gesunderhaltung des deutsche Volkskörpers
>> schnellstens beseitigt werden muß.
> Ihr solltet mal über eine Moderation dieser Gruppe nachdenken.
> Infos zum Verfahren:

Ach, die paar Trolle hält eine Gruppe aus.

> de.admin.news.regeln
> de.admin.news.groups
> de.admin.news.announce

Falhcse Baustelle.

Florian

Heiko Niemeier

unread,
Oct 16, 2004, 4:58:16 AM10/16/04
to
Rolf Bosse wrote:
> Ihr solltet mal über eine Moderation dieser Gruppe nachdenken.

Wegen eines kleinen, peinlichen Trolls? So viel Aufmerksamkeit hat der
gar nicht verdient. Außerdem würde eine Moderation der Gruppe auch nicht
mehr Traffic anlocken.

Heiko
--
____
"What exactly do parents fear from gay teachers: Field trips to \ /
leather bars?" -- Paul Rudnick \/

Bernd Wortmann

unread,
Oct 16, 2004, 9:06:57 AM10/16/04
to
"Heiko Niemeier" <taleel...@earl-grey.de> schrieb:

> Rolf Bosse wrote:
>> Ihr solltet mal über eine Moderation dieser Gruppe nachdenken.
>
> Wegen eines kleinen, peinlichen Trolls? So viel Aufmerksamkeit hat
> der gar nicht verdient.

Ich antworte ihm auch nicht mehr, der läßt ja nur heiße Luft ab.

> Außerdem würde eine Moderation der Gruppe auch nicht mehr Traffic
> anlocken.

Ja leider, mit Sicherheit nicht.

Aber was sagt ihr eigentlich zu Herrn Buttiglione. Erst greift er die
Schwulen, jetzt die allein erziehenden Mütter an. Bei Widerspruch sieht
er sich als katholischer Märtyrer, wobei ihn Herr Brok von der
EVP-Fraktion noch unterstützt. Dabei war der katholische Gott, dessen
Sohn ja "gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater" ist,
doch auch allein erziehend. Aber das ist ja auch ein Mann, das ist
_natürlich_ dann ja was ganz anderes.

Bernd
--
"Nein, ich bin nicht die Signatur. Ich putze hier nur!"

Rolf Bosse

unread,
Oct 16, 2004, 2:28:49 PM10/16/04
to
In news:slrncn1ol5.3bs...@henry.home.earl-grey.de,
Heiko Niemeier <taleel...@earl-grey.de> typed:

> Rolf Bosse wrote:
>> Ihr solltet mal über eine Moderation dieser Gruppe nachdenken.
>
> Wegen eines kleinen, peinlichen Trolls? So viel Aufmerksamkeit hat der
> gar nicht verdient. Außerdem würde eine Moderation der Gruppe auch nicht
> mehr Traffic anlocken.

Das kann sein, aber man muss sich vielleicht auch fragen, was der Grund für
den geringen Traffic ist.

Rolf


Bernd Wortmann

unread,
Oct 16, 2004, 3:18:20 PM10/16/04
to
"Rolf Bosse" <rolf...@web.de> schrieb:
> Heiko Niemeier <taleel...@earl-grey.de> typed:
>
>> ... Außerdem würde eine Moderation der Gruppe auch nicht

>> mehr Traffic anlocken.
>
> Das kann sein, aber man muss sich vielleicht auch fragen, was der
> Grund für den geringen Traffic ist.

Geringer Leidensdruck der Zielgruppe?

Bernd
--
Was hätten denn die Reichen von ihrem Reichtum, wenn die Armen sich
auch wohl fühlen würden? (Konrad Wilhelm in dafa)

Rolf Bosse

unread,
Oct 16, 2004, 5:08:24 PM10/16/04
to
In news:2tdavlF...@uni-berlin.de,
Bernd Wortmann <b.wor...@gmx.de> typed:

> "Rolf Bosse" <rolf...@web.de> schrieb:
>> Heiko Niemeier <taleel...@earl-grey.de> typed:
>>
>>> ... Außerdem würde eine Moderation der Gruppe auch nicht
>>> mehr Traffic anlocken.
>>
>> Das kann sein, aber man muss sich vielleicht auch fragen, was der
>> Grund für den geringen Traffic ist.
>
> Geringer Leidensdruck der Zielgruppe?

Du meinst also, eine Gruppe wird deshalb nicht besucht, weil die
potentiellen Interessenten keinen Leidensdruck versprüren??? Ich wusste
nicht, dass ein gewisser Leidensdruck nötig ist, um NG's zu besuchen... man
lernt nicht aus.

Rolf


Michael Roessner

unread,
Oct 17, 2004, 6:48:02 AM10/17/04
to
On 2004-10-16 21:18:20 +0200, Bernd Wortmann <b.wor...@gmx.de> said:

> Geringer Leidensdruck der Zielgruppe?
>
> Bernd

imho hat es eher damit zu tun daß Schwule in der Regel nicht so
technikinteressiert sind. Klar Schwule benutzen gerne das Web, aber zum
UseNet gehört schon ein etwas tieferes Wissen und auch eine gewisse
Motivation um das zu lernen und sich darin zurechtzufinden (Client
installieren, konfigurieren, newsserver, groups laden usw...) alles
nicht so einfach für die normale Tucke von nebenan :)

--
www.retrax.de

Michael Hadlich

unread,
Oct 17, 2004, 7:04:37 AM10/17/04
to
Hallo Rolf,

Rolf Bosse schrieb:

> Jetzt kürzlich habe ich von einer Studie gehört, die belegt, dass die
> Schwestern von Schwulen überdurchschnittlich fruchbar sind, d.h. mehr Kinder
> haben, als der Durchschnitt. Könnte hier eine Erklärung liegen?

Mehr dazu unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,322802,00.html

Es scheint wohl so zu sein, dass viele Faktoren eine Rolle spielen.
(Glücklicherweise) lässt sich die sexuelle Orientierung nicht an "einem
genetischen Defekt" festmachen.

Hier noch ein Auszug aus einem Lehrbuch für Physiologie ("Physiologie
des Menschen", Schmidt/Thews/Lang, 28. Auflage, 2000):

"Homosexuelle Orientierung beim Mann ist nicht eindeutig auf reduzierte
Defeminisierung UND reduzierte Maskulinisierung als Ursache anzusehen.
Reduzierte Maskulinisierung durch zu geringe Testosteronkonzentrationen
im Fetus in den mittleren oder letzten Schwangerschaftsmonaten könnte
z.B. durch starke psychische Belastung der Mutter während der
Schwangerschaft bedingt sein, oder organisch erzeugt werden. Tatsächlich
wurde im vorderen Hypothalamus bei homosexuellen Männern ein
androgensensibler Kern gefunden, der dieselbe Größe wie bei
heterosexuellen Frauen aufwies, aber etwa drei Mal kleiner war als bei
heterosexuellen Männern. Das Testosteronniveau erwachsener männlicher
Homosexueller und Bi- oder Heterosexueller ist gleich.

Erste Hinweise gibt es auch für eine genetische Komponente der primären
Homosexualität. Unter primärer Homosexualität versteht man die
ausschließliche sexuelle Anziehung durch das eigene Geschlecht, unter
sekundärer Homosexualität sexuelle Anziehung auch durch das andere
Geschlecht. Die Häufigkeit homosexueller Männer ist größer in der
Verwandschaft der Mütter homosexueller Männer als in der Verwandschaft
der Väter. Dies paßt gut zu der Tatsache, daß auf dem X-Chromosom
homosexueller Männer und ihrer homosexuellen Brüder am Ort q28 (dem
untersten, langen Ende des Chromosoms) genetische Marker gefunden
wurden, die spezifisch für die Homosexuellen waren. Es ist daher
anzunehmen, daß bei einigen Formen männlicher Homosexualität die
veränderte DNA-Sequenz physiologisch zu Änderungen des Aufbaus von
Strukturproteinen führt, die für die Anatomie und Physiologie der
hypothalamischen Kerne verantwortlich sind. Welche Aufgabe dieses Gen
oder diese Genkombination haben, ist noch unklar. Erfahrungsgemäß spielt
für das Auftreten der primären Homosexualität bei Frau und Mann, die
bereits vor der Pubertät ausschließlich auf das eigene (sichtbare)
Geschlecht gerichtet ist, auch wenn die Möglichkeit
andersgeschlechtliche Partner zu wählen vorhanden ist, die Erziehung nur
eine geringe Rolle."


Es ist mir klar, dass dieses Zitat möglicherweise von aktueller
Forschung überholt ist. Ganz grob stellt es aber den Stand der Forschung
dar (mit Ergänzung aus dem SPIEGEL-Artikel).

Viele Grüße
Michael

PS: Warum füttert ihr eigentlich die Trolle, wenn ihr sie loshaben wollt?

Ingo Böttcher

unread,
Oct 17, 2004, 7:20:02 AM10/17/04
to
Am Sun, 17 Oct 2004 12:48:02 +0200 schrieb Michael Roessner:

> imho hat es eher damit zu tun daß Schwule in der Regel nicht so
> technikinteressiert sind.

Müssen wir denn eigentlich alle Klischees erfüllen? Oder vielleicht auch
noch dabeigehen und uns selber in solche Klischeerichtungen einsortieren?
Ich kenne mehr schwule Computerfreaks als schwule Friseure.

--
Und tschüß
Ingo

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Michael Roessner

unread,
Oct 17, 2004, 10:56:37 AM10/17/04
to
On 2004-10-17 15:12:18 +0200, Joerg Frey <z...@gmx.net> said:

> Naja, hier gibt's nix zum Gucken, und man muß auch noch _lesen_, das
> überfordert schon die eine oder andere...

stimmt...ganz zentraler Punkt! Hatte ich noch gar nicht bedacht ;-)

--
www.retrax.de

Simon Schütz

unread,
Oct 17, 2004, 11:39:48 AM10/17/04
to

Hallo Michael !

"Michael Roessner" <ret...@t-online.de> schrieb

> imho hat es eher damit zu tun daß Schwule in der Regel nicht so
> technikinteressiert sind. Klar Schwule benutzen gerne das Web, aber zum
> UseNet gehört schon ein etwas tieferes Wissen und auch eine gewisse
> Motivation um das zu lernen und sich darin zurechtzufinden (Client
> installieren, konfigurieren, newsserver, groups laden usw...) alles
> nicht so einfach für die normale Tucke von nebenan :)
>

Glaub ich jetzt nicht. Außerdem muss man zum Schreiben in NG's gar
kein technisches Wissen haben. Es geht ja mit einer E-mail Adresse auch
Gmx und google.de und seit Outlook Express braucht man (außer einem
idiotensicheren Virenscanner und viel Geduld beim Löschen von Spam)
kein technisches Verständnis mehr. ;-)

Gruß von einem (dunkel)blonden Beamten *lach*
Simon


Ludwig Boeckel

unread,
Oct 17, 2004, 7:38:16 AM10/17/04
to
Rolf Bosse <rolf...@web.de> schrieb

> Du meinst also, eine Gruppe wird deshalb nicht besucht, weil die
> potentiellen Interessenten keinen Leidensdruck versprüren??? Ich wusste
> nicht, dass ein gewisser Leidensdruck nötig ist, um NG's zu besuchen.

> man lernt nicht aus.

[Eine Newsgroup 'besuchen'?? Mmmh. Naja, wie soll man's nennen?
Also ich zB. habe diese Gruppe 'abonniert' und 'schaue ab und zu mal rein'
(es gibt ja nur selten was neues). Wie sagt ihr dazu, was ihr
mit/bei/in de.alt.gblf macht?]

Nun, zumindest gelesen wird hier ja offensichtlich von vielen, nur
leider versuchen wir nur sehr selten, mal ein 'Gespräch' in Gang zu
bringen. Vielleicht meint Bernd, daß ein gewisser Leidensdruck dabei
helfen würde; oder meinst Du, zB. über Windows wird diskutiert, weil
alle damit zufrieden sind?

Ludwig

Bernd Wortmann

unread,
Oct 17, 2004, 5:58:48 PM10/17/04
to
"Ludwig Boeckel" <lb-...@gludum.org> schrieb:

>
> Nun, zumindest gelesen wird hier ja offensichtlich von vielen,

Auch mich erstaunt es immer wieder, wie viele unterschiedliche Leute
sich von Zeit zu Zeit wohlinformiert zu Wort melden, um dann allerdings
umgehend leider wieder im Hintergrund zu verschwinden.

> nur leider versuchen wir nur sehr selten, mal ein 'Gespräch' in
> Gang zu bringen.

Böswillig könnte man annehmen, daß Schwule sich in Wirklichkeit nur für
Themen interessieren, die hier per Charta ausgeschlossen sind.

> Vielleicht meint Bernd, daß ein gewisser Leidensdruck dabei
> helfen würde; oder meinst Du, zB. über Windows wird diskutiert,
> weil alle damit zufrieden sind?

Genau, und es gibt einfach zu wenig ausschließlich schwule Themen.
Ich behaupte seit Jahren, daß ich dies, das und jenes bin und eben
schwul, also daß meine Person nicht ausschließlich vom Schwulsein
bestimmt wird.
So sehen sich auch meine (schwulen) Bekannten.
Insofern hätte es ein Zuhörer schwer, bei einem Gespräch im
Bekanntenkreis anhand der Gesprächsbeiträge den oder die Schwulen
herauszufinden.

Viele frühere oder zeitweilige Regulars schreiben ja in allen möglichen
Gruppen. Es kann also auch nicht an der weiter oben vermuteten
Technikabstinenz oder -minderbegabung "der" Schwulen liegen.
IMPO liegt der Traffikmangel dieser Gruppe daran, daß es auch für unsere
Probleme passendere Gruppen in der de.- respektive de.alt-Hierarchie
gibt, Hilfe z.B. zu meiner DVB-t-Karte suche ich nun mal nicht hier.

Insofern gab mir das Schweigen auf meinen Versuch, über Herrn
Buttiglione und seine Äußerungen zu diskutieren die Erkenntnis, daß der
Typ niemand interessiert und ließ mich schlußfolgern, daß keiner glaubt,
irgendwelche Folgen von der Ernennung eines so denkenden EU-Kommissars
befürchten zu müssen.
Somit scheinen wirklichen die Sorgen der schwulen Welt sich tatsächlich
auf "suche ... in ..." und "Wer kommt zu meiner Nacktputzparty?" zu
reduzieren, von ein paar Antworten auf fundamentalchristliche oder
Nazipostings mal abgesehen.

Bernd
--
"Ich hasse es, alt zu werden,
man wird weder weiser, noch sonst irgendetwas!" (Cher)

Ingo Böttcher

unread,
Oct 18, 2004, 3:26:38 PM10/18/04
to
Moin Simon!

Am Sun, 17 Oct 2004 17:39:48 +0200 schrieb Simon Schütz:

> Glaub ich jetzt nicht. Außerdem muss man zum Schreiben in NG's gar
> kein technisches Wissen haben.

Aber es hilft etwas... ;-)

> Gmx und google.de und seit Outlook Express braucht man (außer einem
> idiotensicheren Virenscanner und viel Geduld beim Löschen von Spam)
> kein technisches Verständnis mehr. ;-)

...denn genau das sieht man vielen Postings ja auch an. *g*

> Gruß von einem (dunkel)blonden Beamten *lach*

Pass auf, gleich wollen die Uniformliebhaber Fotos haben! ;-)

--
Und tschüß
Ingo

Martin Kuras

unread,
Oct 18, 2004, 3:52:04 PM10/18/04
to
Joerg Frey <z...@gmx.net> wrote:

> IMHO sind Statistiken und Klischees ein und dasselbe.

Auch wenn sie sich widersprechen?

Gruß Martin


--
Intoleranz wird hier nicht toleriert!

Simon Schütz

unread,
Oct 18, 2004, 4:10:46 PM10/18/04
to
Hallo Ingo !

> Pass auf, gleich wollen die Uniformliebhaber Fotos haben! ;-)

Ne. Mich gibt es allerhöchtstens schweißnaß in nem weißen Anzug, der
von nem farbigen Gürtel zusammengehalten wird. ;-p

Gruß Simon


Simon Schütz

unread,
Oct 18, 2004, 4:17:52 PM10/18/04
to
Hallo Ingo !

"Ingo Böttcher" <muell...@mail.ingoboettcher.de> schrieb

> Pass auf, gleich wollen die Uniformliebhaber Fotos haben! ;-)

Vorerst kann ich nur mit Handschellen auf den Fotos dienen *rofl*
Simon


Martin Kuras

unread,
Oct 18, 2004, 4:24:32 PM10/18/04
to
"Rolf Bosse" <rolf...@web.de> wrote:

> Ich hab mal eine wissenschaftliche Frage und hoffe, dass ich hier nicht ganz
> falsch bin. Ich bin aufgrund allmöglicher Einschätzungen zu der Vermutung
> gelangt, dass (zumindest männliche) Homosexualität genetische Ursachen haben
> muss.

Dazu hatten wir hier schon ein paar erschöpfende Monsterthreads.

<http://www.google.de/groups?hl=de&lr=lang_de&threadm=20020525.14541184%40gondlir.tiscali.de&rnum=3&prev=/groups%3Fas_q%3Devolution%26num%3D50%26as_scoring%3Dr%26hl%3Dde%26btnG%3DGoogle-Suche%26as_epq%3D%26as_oq%3D%26as_eq%3D%26as_ugroup%3Dde.alt.gblf%26as_usubject%3D%26as_uauthors%3D%26as_umsgid%3D%26lr%3Dlang_de%26as_drrb%3Dq%26as_qdr%3D%26as_miny%3D1981%26as_minm%3D5%26as_mind%3D12%26as_maxy%3D2004%26as_maxm%3D10%26as_maxd%3D18>

... dürfte für Deine Frage wohl am ergiebigstens ein.


Ein gutes Buch zum Thema:

<http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406347398/qid=1093548838/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-5064676-9582154>


Ich werde den Grundgedanken mal etwas ausführen, kann und will
allerdings keinen vollständigen Überlick bieten, sondern den Ansatz
nur grob anreißen.
Für weitergehende Information empfehle ich eben jnes Buch.

Ansatz zur Erklärung von Homosexualität beruht u.a. auf dem
soziobiologischen Modell der Verwandtenselektion, einer etablierten
und gut belegten Theorie, mit der man Altruismus und Kooperation in
einer Welt egoistischer Individuen gut erklären kann.

Der eigentliche Gedanke aber stammt von dem amerikanischen Biologen
George Evelyn Hutchinson und geht von folgenden (hier vereinfachten)
Annahmen aus.

Menschen besitzen einen doppelten Chromosomensatz. Der eine stammt
vom Vater, der andere von der Mutter.
Also ist für jedes Merkmal die Information zweifach vorhanden. Ist
diese identisch, also z.B die Information für die Augenfarbe auf
beiden Allelen (=sich entsprechende Genabschnitte des mütterlichen und
väterlichen Chromosoms) gleich, nennt man den Träger reinerbig
(homozygot) (z.B. Blau-Blau oder Braun-Braun). Ist dies nicht der
Fall, unterscheiden sich die Informationen für das Merkmal, nennt man
den Träger mischerbig (heterozygot) (z.B. Blau-Braun).
Dabei ist ist oft ein Merkmal über das andere dominant, d.h. ein
Träger von Blau-Braun hätte eine braune Augenfarbe, weil das Gen für
Braun dominiert. Blau wäre zwar im Gen als Information enthalten,
würde aber phänotypisch nicht ausgebildet werden.

Stellen wir uns also ein Gen A vor, dass zur Heterosexualität
disponiert und stellen wir uns ein Gen B vor, dass zur Homosexualität
disponiert. Das Gen für Heterosexualität sei hier dominant.
Da die genetische Information immer zweifach vorliegt, gäbe es also
Individuen mit den Allelen AA, AB und BB.
Träger von AA und AB sind also heterosexuell, Träger von BB
homosexuell.

Vorausgesetzt, Träger des mischerbigen Merkmals AB haben vor den
Trägern des reinerbigen Merkmals AA einen Vorteil dergestalt, dass sie
mehr Nachkommen haben als diese haben/durchbringen (warum, kommt
später..), ergibt sich folgendes Bild.
Nachkommen von AB und AB hätten eine (durch freie Kombination beider
AB's) durchschnittliche Verteilung der Allele von 25% AA + 50% AB +
25%BB
Das hieße also, dass immer wieder genetisch völlig unfitte (weil sie
sich nicht fortpflanzen) homosexuelle BB-Träger entstehen würden.
Diese Situation würde solange aufrechterhalten, wie heterosexuelle
mischerbige Träger des Merkmals (AB) mehr Kinder haben als reinerbige
Heterosexuelle (AA). Die Theorie steht und fällt also mit dem Vorteil
der Mischerbigkeit.
Hier kommt die Verwandtenselektion ins Spiel.
Der Fortpflanzungserfolg mißt sich an der Zahl der Kopien der Gene die
nach dem Tod weiterexistieren. Die eigenen Gen können sich aber nicht
nur direkt über Forpflanzung (zu 50%, Mutter:Vater) vermehren, sondern
auch indirekt, über Geschwister (50% 'Eigengenanteil') und andere
Blutsverwandte (Neffen, Nichten - 25% 'Eigengenanteil' (im Mittel).
Also würde ein Homosexueller seinen "Fortpflanzungserfolg" indirekt
über die Förderung der Aufzucht seiner Blutsverwandten steigern, da
diese eben viele Gene mit ihm teilen.

Dass dieses Helfer-am-Nest-Syndrom den Fortpflanzungserfolg der Gruppe
tatsächlich steigern kann, ist nachgewiesen. So konnte z.B. bei
Beobachtung des Brutverhaltens von bestimmten Vögeln festgestellt
werden, dass sich durch das Engagement nichtreproduktiver Helfer der
Fortpflanzungserfolg von durchschnittlich 1,6 auf 2,2 flügger
Jungtiere pro Nest gesteigert hat.

Der durch Homosexualität bedingte Verzicht auf eigene Kinder könnte
dieser Gruppe durch die dadurch freiwerdenden Ressourcen eine
effektive Unterstützung der Verwandten und damit einer bevorzugten
Weitergabe der dazu disponierenden Gene ermöglichen.

Eine schlüssige Theorie, die durch viele Beispiele genetisch
altruistischen Verhaltens bei Tieren, welches effektiv die indirekte
Fortpflanzung über Umwege ermöglicht, gestütz wird.
Insbesondere staatenbildende Insekten haben es hier auf die Spitze
getrieben (nur möglich, weil andere genetische Grundlagen).

BTW:
Früher waren die Menschen mehr oder weniger den ganzen Tag damit
beschäftigt ausreichend Nahrung für sich und vor allem die Nachkommen
beizubringen. Jemand ohne diese Belastung hatte als vergleichsweise
viel Zeit um auf dumme Gedanken zu kommen.
Ich denke die Menschheit verdankt diesem Umstand einen erklecklichen
Teil ihrer Errungenschaften, sei es auf technischem oder kulturellem
Gebiet.


> Die Evulotion zeigt aber, dass alles, was sich nicht penetrant
> fortpflanzt schnell weg vom Fenster ist - also ausstirbt, ist klar.

Nun, so klar ist das bei weitem nicht.
Einheit der Selektion ist das Gen, nicht die "Art" oder das
Individuum.

Ingo Böttcher

unread,
Oct 18, 2004, 6:14:32 PM10/18/04
to
Hi Simon!

Am Mon, 18 Oct 2004 22:10:46 +0200 schrieb Simon Schütz:

>> Pass auf, gleich wollen die Uniformliebhaber Fotos haben! ;-)
> Ne. Mich gibt es allerhöchtstens schweißnaß in nem weißen Anzug, der
> von nem farbigen Gürtel zusammengehalten wird. ;-p

Oha! Her damit! ;-)

--
Und tschüß
Ingo

Ralf Krueger

unread,
Oct 19, 2004, 5:18:55 AM10/19/04
to
Joerg Frey <z...@gmx.net> wrote:
>
> IMHO sind Statistiken und Klischees ein und dasselbe.

Aus der Sicht von Leuten, die sich nicht mit Statistik auskennen, mag
das so sein. Allerdings geben Statistiken Auskunft über die Verteilung
der betrachteten Größen. Klischees skizzieren lediglich (mehr oder
weniger) typische Muster.

Gruß, Ralf

--
0-------------------------------------0
|rkru...@TechFak.Uni-Bielefeld.DE |
|http://mitglied.lycos.de/RalfKrueger/|
0-------------------------------------0

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Simon Sch?tz

unread,
Oct 20, 2004, 2:48:00 AM10/20/04
to
Hallo Ingo !

Ingo Böttcher <muell...@mail.ingoboettcher.de> wrote in message news:<eb9cciwfpez6$.cjz25ftc...@40tude.net>...
> Hi Simon!
> Oha! Her damit! ;-)

Ich habe nicht geschrieben, dass es *solche Fotos* von mir gibt,
sondern dass es *MICH* so gibt.
Jetzt stellen sich für mich folgende Fragen:
Hast du so eine große mailbox ??? *fg*
Wie komm ich in den Computer ?
Wie komm ich wieder raus ?
Und vor allem was willst du mit mir denn schon anfangen ?? *fg* ;-)

Gruß
Simon

Stefan Wethmar

unread,
Oct 20, 2004, 4:42:36 AM10/20/04
to
racheen...@gmx.de (Simon Sch?tz) wrote:

> Und vor allem was willst du mit mir denn schon anfangen ?? *fg* ;-)

Was eine dumme Frage. Er will schwule Schweinereien machen.
Dir seinen blau geäderten Schwanz in den Anus rammen.

Stefan

Rolf Bosse

unread,
Oct 20, 2004, 11:48:28 AM10/20/04
to
In news:200410200842....@marco.aarg.net,
Stefan Wethmar <sw...@hod.aarg.net> typed:

Bisher dachte ich ja auch, dass Stefan eine unterdrückte Tucke ist. Nach der
Äußerung vermute ich eher Impotenz als sein Problem: "Du darfst ihm Deinen
blau geäderten Schwanz in den Anus rammen... und ich? Schluchz"

Komm Stefan, wir nehmen Dich alle in den Arm. Sollen wir Dir die Tränen
wegküssen?

Rolf


Marco

unread,
Dec 27, 2004, 9:11:58 AM12/27/04
to
Hallo,

mir ist beim Nachdenken über diese Thematik einmal eine Parallele zu etwas
eingefallen, dass ich mal gelesen/gehört hatte. Bei einigen Rassen im
Tierreich gibt es das Phänomen, dass bei einer anwachsenden Population eine
Sterilität der Männchen auftritt. Dies ist eine Reaktion der Natur auf die
drohende Überpopulation. Damit sinkt folglich wieder die Gruppengröße und
die Sterilität nimmt ab/verschwindet.
Zugegeben, dass ist fern einer medizinisch profunden Erklärung wie diese
Michaels Beitrag (oder dem Spiegel-Artikel) zu entnehmen ist.

Gruß,
Marco

PS: Ich empfinde das nicht als genetischen "Defekt". Das stimmt für meine
Begriffe nicht mit der Definition von Defekt überein.


Lars P. Wolschner

unread,
Dec 27, 2004, 3:19:55 PM12/27/04
to
[Xpost & f'up2 de.sci.biologie]

"Marco" <mar...@gmx.de>:

> mir ist beim Nachdenken über diese Thematik einmal eine
> Parallele zu etwas eingefallen, dass ich mal gelesen/gehört
> hatte. Bei einigen Rassen im Tierreich gibt es das Phänomen,
> dass bei einer anwachsenden Population eine Sterilität der
> Männchen auftritt. Dies ist eine Reaktion der Natur auf die
> drohende Überpopulation. Damit sinkt folglich wieder die
> Gruppengröße und die Sterilität nimmt ab/verschwindet.
> Zugegeben, dass ist fern einer medizinisch profunden Erklärung
> wie diese Michaels Beitrag (oder dem Spiegel-Artikel) zu
> entnehmen ist.

Ich denke mal, daß Du da in de.sci.biologie kompetentere Auskünfte
bekommen kannst, deshalb f'up2. Vielleicht verlinkst Du dann auch,
was Du mit "Michaels Beitrag" oder dem "Spiegel-Artikel" meinst.

> PS: Ich empfinde das nicht als genetischen "Defekt". Das stimmt
> für meine Begriffe nicht mit der Definition von Defekt überein.

Tja, diese Diskussion ist ja eigentlich auch müßig, denn leben muß
man damit so oder so. Selbst wenn man Homosexualität "heilen"
könnte, wäre es natürlich jedermanns eigene Entscheidung, von
dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Sollte es Dir trotz Erwähnung im Postscriptum doch eher um diese
Thematik gegangen sein, f'up2 bitte wieder anpassen.

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Bernardstraße 11b lars.wo...@gmx.de
D-63067 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462 (eplus)

Rene Gaebler

unread,
Apr 14, 2005, 1:07:45 PM4/14/05
to
Hi,


"Rolf Bosse" <rolf...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ckot32$tj1$05$1...@news.t-online.com...
> Hallo


>
> Ich hab mal eine wissenschaftliche Frage und hoffe, dass ich hier nicht
> ganz falsch bin. Ich bin aufgrund allmöglicher Einschätzungen zu der
> Vermutung gelangt, dass (zumindest männliche) Homosexualität genetische
> Ursachen haben

Eine Einschätzung hat keine wissenschaftliche Grundlage.

Ein Beweis wäre ein direkter Vergleich des Genstranges eines Heteros und
eines Homos (ich darf als Schwuler mal von "Homos" schreiben). So etwas ist
nicht vorhanden. Es gibt lediglich konservative amerikanische
Pseudowissenschaftlicher und Rechte, die irgendqas unqualifiziertes von sich
geben und das als wissenschaftlichen beitrag veröffentlichen.

> muss. Die Evulotion zeigt aber, dass alles, was sich nicht penetrant

> fortpflanzt schnell weg vom Fenster ist

Homosexualitöät gibt es schon immer. Wenn Homosexualität ein Grund für das
Aussterben einer Lebenform wäre, dann hätte zu den Zeiten des alten Roms,
Griechenlands oder Ägyptens der Mensch die Füsse hochgerissen und wär von
der Erde verschwunden. Das ist Unsinn.

Es gibt wissenschaftliche Beweise dafür, dass Homosexualität oft auch im
Tierreich vorkommt. Nur wegen ein paar schwulen Pinguinen oder Störchen
sterben deswegen nicht die Pinguine oder Störche aus.

- also ausstirbt, ist klar. Jetzt
> hab ich mich schon lange gefragt, wie das zusammenpassen kann, also warum
> Schwule offenbar trotzdem eine erfolgreiche Lebensform repräsentieren.

Das Problem ist einfach - das es immer noch genügend intolerante,
extrem-konservative und weltverschlossene Leute gibt.

Viele Grüsse an den Sealand-Club!

MfG
Rene


Lars P. Wolschner

unread,
Apr 15, 2005, 4:49:39 PM4/15/05
to
"Rene Gaebler" <rene_g...@t-online.de>:

> "Rolf Bosse" <rolf...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:ckot32$tj1$05$1...@news.t-online.com...

>> Ich hab mal eine wissenschaftliche Frage und hoffe, dass ich


>> hier nicht ganz falsch bin. Ich bin aufgrund allmöglicher
>> Einschätzungen zu der Vermutung gelangt, dass (zumindest
>> männliche) Homosexualität genetische Ursachen haben

> Ein Beweis wäre ein direkter Vergleich des Genstranges eines


> Heteros und eines Homos (ich darf als Schwuler mal von "Homos"
> schreiben). So etwas ist nicht vorhanden. Es gibt lediglich
> konservative amerikanische Pseudowissenschaftlicher und Rechte,
> die irgendqas unqualifiziertes von sich geben und das als
> wissenschaftlichen beitrag veröffentlichen.

Diese Rechten sind allerdings daran interessiert, Homosexualität
als frei gewähltes sexuelles Leben hinzustellen, wenigstens aber
als heilbare psychische Erkrankung. Eine genetisch bedingte
Homosexualität würde ihre Absichten durchkreuzen, dieselbe zu
verbieten oder zu einer melde- und behandlungspflichtigen Krank-
heit ähnlich einer ansteckenden Seuche zu erklären.

>> muss. Die Evulotion zeigt aber, dass alles, was sich nicht
>> penetrant fortpflanzt schnell weg vom Fenster ist

Der Mensch pflanzt sich etwa in den westlichen Industriestaaten
nicht mehr "penetrant" fort, im Gegenteil, die Bevölkerungszahlen
sind rückläufig. Trotzdem zeigt er sich dank des technischen
Fortschritts immer noch in der Lage, jedes beliebige Raubtier auf
der Erde auszurotten, und das sogar ganz nebenbei ohne gezieltes
Vorgehen. Ob diese Technik zur natürlichen Evolution rechnet oder
nicht, Dein Satz hat zumindestens keine praktische Bedeutung im
hier diskutierten Zusammenhang.

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