streitpunkt diesmal: hochgeschwindigkeitsmunition kann angeblich töten,
obwohl man nur einen streifschuß abgibt. okay, kann ja sein.
ABER(!) die leuts behaupten steif und fest, die bundeswehr hätte das
G11 eben wegen diesem grunde (HV-mun angeblich nach genfer verträgen
verboten) nicht gekauft.
nach eigener recherche habe ich erstmal rausgefunden, daß das MG-3,
standardbundeswehrwaffe, schonmal eine höhere feuerrate hat.
aaaa~aaalso. UL oder nicht?
Maik
--
Shadowrun: Pai-Tschin Yeng´s Host UCAS-SEATAC-#555-3059
Crossover: die Idee, die Story, der Hintergrund
Yup. Nervenschock oder so.
>ABER(!) die leuts behaupten steif und fest, die bundeswehr hätte das
>G11 eben wegen diesem grunde (HV-mun angeblich nach genfer verträgen
>verboten) nicht gekauft.
Hängt v.a. auch mit der Munition zusammen.
>nach eigener recherche habe ich erstmal rausgefunden, daß das MG-3,
>standardbundeswehrwaffe, schonmal eine höhere feuerrate hat.
Feuerrate (Kadenz) ist was anderes wie Geschwindigkeit(v0) des
Projektils.
Bernd
--
Bernd Petrovitsch Email : be...@gams.at
g.a.m.s gmbh Fax : +43 1 250255-900
Prinz-Eugen-Straße 8 A-1040 Vienna/Austria/Europe
LUGA : http://www.luga.at
> >streitpunkt diesmal: hochgeschwindigkeitsmunition kann angeblich töten,
> >obwohl man nur einen streifschuß abgibt. okay, kann ja sein.
>
> Yup. Nervenschock oder so.
Erklären.
Ozan
>>streitpunkt diesmal: hochgeschwindigkeitsmunition kann angeblich töten,
>>obwohl man nur einen streifschuß abgibt. okay, kann ja sein.
>Yup. Nervenschock oder so.
Legende. Schau mal bei google in der Newsgroup de.alt.technik.waffen
nach dem Thema...
>>ABER(!) die leuts behaupten steif und fest, die bundeswehr hätte das
>>G11 eben wegen diesem grunde (HV-mun angeblich nach genfer verträgen
>>verboten) nicht gekauft.
>Hängt v.a. auch mit der Munition zusammen.
Das ist richtig. Aber wohl hauptsächlich, weil es massive Probleme mit
der hülsenlosen Munition und Fehlzündungen bei Überhitzung des
Gewehres gab. Zumal es recht unpraktisch ist wenn du als einzige Armee
in einem Bündnis eine Munitionssorte verwendest.
Christian
--
Lass Dir kein X für ein U vormachen...
sei auf der Hxt!
> streitpunkt diesmal: hochgeschwindigkeitsmunition kann angeblich töten,
> obwohl man nur einen streifschuß abgibt. okay, kann ja sein.
Wurde mir damals in der Grundausbildung auch erzählt. Da war sowohl vom
"Nervenschock" die Rede wie auch von Blutgerinnseln in Kapillaradern die
dann die Blutzufuhr zum Gehirn blockieren. Scheinbar stimmt das aber nicht.
Ich habe mich im Netz mal etwas umgesehen und Versucht Informationen darüber
zu finden. Zumindest all die Quellen die ich dabei gefunden habe behaupten,
daß das G11 deshalb nicht angeschafft worden ist weil es schlicht zu teuer
ist und eine Anschaffung in Anbetracht der Wiedervereinigung auch nicht
angebracht erschien.
Nichts desto trotz wird das G11 aber scheinbar in verschiedenen Versionen
und Umbauten von diversen "Sondereinheiten" auf der ganzen Welt verwendet.
Anfängliche Probleme mit Überhitzung und dergleichen wurden in späteren
Versionen behoben.
Eine ganz interessante URL war z.B. diese:
http://www.waffenhq.de/infanterie/g11.html
Viele Grüße,
Christian P.
weis jemand, bei welcher geschwindigkeit das liegt?
> >ABER(!) die leuts behaupten steif und fest, die bundeswehr hätte das
> >G11 eben wegen diesem grunde (HV-mun angeblich nach genfer verträgen
> >verboten) nicht gekauft.
>
> Hängt v.a. auch mit der Munition zusammen.
tja, andere quelle besagte, sie hätten einfach nicht genug geld
gehabt...
> >nach eigener recherche habe ich erstmal rausgefunden, daß das MG-3,
> >standardbundeswehrwaffe, schonmal eine höhere feuerrate hat.
>
> Feuerrate (Kadenz) ist was anderes wie Geschwindigkeit(v0) des
> Projektils.
*seufz* meinte ich ja .... mündungsgeschwindigkeit.
also, das klingt selbst für einen zivi wie mich "dumm". entweder
passiert das,
weil ich einen kopfschuß habe (hö, hö, hö) oder z.b. am arm. aber da
kann
mein kratzer samt blutgerinseln auch von einer scharfen metallkante
stammen.
moment... ich habe mich doch heute im betrieb gestoßennn *nachschau*
*sterb*
> Nichts desto trotz wird das G11 aber scheinbar in verschiedenen Versionen
> und Umbauten von diversen "Sondereinheiten" auf der ganzen Welt verwendet.
> Anfängliche Probleme mit Überhitzung und dergleichen wurden in späteren
> Versionen behoben.
also, UL... man dankt ::)
<arrggss>
Die Geruechte vom sofortigen Tod durch Streifschuss im kleinen Finger
wegen Nervenschock/Gewebeschock sind einfach nicht totzukriegen.
Und wenn das beim Bund noch so oft von diversen Ausbildern erzaehlt wird,
davon wird es nicht wahrer. Vor laengerer Zeit lief mal in
de.alt.technik.waffen ein langer Thread dazu, Resultat: alles Unsinn,
Gewebe-/Nervenschock gibt es nicht.
>>ABER(!) die leuts behaupten steif und fest, die bundeswehr hätte das
>>G11 eben wegen diesem grunde (HV-mun angeblich nach genfer verträgen
>>verboten) nicht gekauft.
Das G11 wurde nicht gekauft weil die Kosten zu hoch gewesen waeren: Immerhin
hatte Deutschland nach der Wiedervereinigung das groesste stehende Heer
Europas (Bundeswehr + NVA vereinigt), die aktuellen, _wesentlich_
niedrigeren Truppenstaerken waren damals offenbar noch nicht angedacht - und
soviele Soldaten mit einer zwar sehr guten, aber auch recht teuren neuen
Waffe auszuruesten waere _sehr_ teuer gekommen. Und da aufgrund des
wegfallenden Feindbildes (der ach so boese Russ' war auf einmal kein
richtiger Feind mehr) sich hohe militaerische Ausgaben auch nicht mehr so
einfach als dringend notwendig verkaufen liessen ist das Projekt G11 fuer
die Bw einfach mal gestorben.
Man liest sich,
Alex.
--
------------------------------------------------------------------------------
EMail : a...@thangorodrim.de | WWW : http://www.thangorodrim.de/
It's amazing how helpful Usenet denizens can be when your stated goal is
to screw something up. -- Rex Tincher <ti...@dnaco.net> in a.s.r.
Also stimmt es doch? Oder anscheinend?
Siehe z.B. 'Wörter, die verwechselt werden'
http://home.t-online.de/home/Robert.Borsch/ecke19.htm
Gruß
Thomas
Vielen Dank für den Hinweis. Was ich meinte ist aber wohl aus dem
Zusammenhang klar geworden?
Viele Grüße,
Christian P
cal...@gmx.de (Maik Schmidt) schrieb:
>ABER(!) die leuts behaupten steif und fest, die bundeswehr hätte das
>G11 eben wegen diesem grunde(HV-mun angeblich nach genfer verträgen
>verboten) nicht gekauft.
Nach humanitären Völkerrecht wäre das eher besser gewesen, da die dort
vereinbarten Regeln besagen, daß der Gegner so "sanft" wie möglich
angefaßt werden muß. Da ist Hochgeschwindigkeitsmunition besser, da
z.B. der Schußkanal bei Durchschüssen kleiner ist.
>nach eigener recherche habe ich erstmal rausgefunden, daß das MG-3,
>standardbundeswehrwaffe, schonmal eine höhere feuerrate hat.
höhere Feuerrate = höherer Verschleiß
Gruss
Nicolas
krass. wenn man es so herum sieht... dann wäre ein G11 mit dieser
angedichteten
ultra-kill methode ja sogar noch sinnvoller als ein G3...
> >nach eigener recherche habe ich erstmal rausgefunden, daß das MG-3,
> >standardbundeswehrwaffe, schonmal eine höhere feuerrate hat.
>
> höhere Feuerrate = höherer Verschleiß
ich meinte die geschwindigkeit des projektils beim austritt aus dem
lauf...
> ist das Projekt G11 fuer die Bw einfach mal gestorben.
Durch einen Streifschuss, nehme ich an.
vG, scnr
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
Würde ich dir jemals eine rhetorische Frage stellen?
>Und wenn das beim Bund noch so oft von diversen Ausbildern erzaehlt wird,
>davon wird es nicht wahrer. Vor laengerer Zeit lief mal in
>de.alt.technik.waffen ein langer Thread dazu, Resultat: alles Unsinn,
>Gewebe-/Nervenschock gibt es nicht.
Jup, das war eine Usenet-recherche aus dagh-l weil sie da niemand gut
genug auskennt. ;)
Aber das stimmt so nicht ganz: Wenn ich mich recht erinnere gibt es den
Nervenschock schon, nur entsteht er nicht von HV-Geschossen (oder
zumindest nicht von Geschossen aus dem G11), sondern zB von
Schrotflinten, bei denen das Schrot ansich nicht tief genug eindringt um
zu töten, aber durch die großflächige Nervenreizung eben diesen Schock
auslösen kann... (latür alles AFAIR!).
Gruß,
Jan
--
>root, god... What is difference?
God is more forgiving. [Dave Aronson in a.s.r.]
>
>>ABER(!) die leuts behaupten steif und fest, die bundeswehr hätte das
>>G11 eben wegen diesem grunde(HV-mun angeblich nach genfer verträgen
>>verboten) nicht gekauft.
>
>Nach humanitären Völkerrecht wäre das eher besser gewesen, da die dort
>vereinbarten Regeln besagen, daß der Gegner so "sanft" wie möglich
>angefaßt werden muß. Da ist Hochgeschwindigkeitsmunition besser, da
>z.B. der Schußkanal bei Durchschüssen kleiner ist.
>
>>nach eigener recherche habe ich erstmal rausgefunden, daß das MG-3,
>>standardbundeswehrwaffe, schonmal eine höhere feuerrate hat.
Ich habe noch mal eine andere Variante gehört, die recht makaber ist: Das
Gewehr wurde auch unter anderen nicht eingeführt (das Gerücht
Streifschuß=Exitus mal als wahr unterstellt), weil gerade diese tötliche
Wirkung aus militärischer Sicht Unsinn sei. Das wurde damit begründet, dass
es sinnvoller sei einen gegnerischen Soldaten nur (schwer) zu verwunden, da
dieser Verwundete zum einen mehr Soldaten bindet, die ihn versorgen müssen
(Tote kann man später noch aufsammeln) und zum anderen, dass sich die
Schmerzensschreie des Verwundeten demoralisierend auf dessen Kameraden
auswirken.
Habe ich mal so gehört.
Viele Grüße
Volker
Was meinst du, wozu Mienen produziert werden? Genau so sieht die
perfekte Waffe aus.
Gruss,
Jonny
--
"One tidbit: 'How about picking a judge who used to work for you? Judge
Chaplain (who presided over the first DVD trial and ruled in favor of the
MPAA) was Time Warner's lawyer on DVD issues before he became a Judge.'"
/.
das ist allerdings so. jemand, der tot ist, braucht keinen kameraden,
der ihn
vom feld zieht. er braucht keinen arzt, kein krankenhaus, keine
versorgung.
demzufolge sind todesfälle für den gegner immer noch besser als
mittelschwer
verwundete.
Minen sind Gelaendesperrwaffen. Man will damit verhindern, dass der Gegner
ein Gelaende betreten/durchqueren/nutzen kann ohne extra dafuer ein paar
Wacheinheiten abstellen zu muessen. Der Gegner muss das verminte Gelaende
entweder umgehen (soweit moeglich) oder langsam (wegen Minensuche) und
unter Verlusten (sehr wahrscheinlich) hindurchschleichen ...
Bei regulaeren militaerischen Minenfeldern gibt es auch Minenplaene in
denen die Minen verzeichnet sind - damit man spaeter raeumen kann (wenn man
zum Beispiel selber wieder da durch muss). Mittlerweile gibt es auch
Minen mit begrenzter Einsatzdauer die sich nach einer bestimmten Zeit,
wenn das Minenfeld vermutlich nicht mehr gebraucht wird (z.B. 3 Monate)
selbst zerlegen.
Die meisten Gefahren fuer die Zivilbevoelkerung gehen von zwei Bereichen aus:
- alte Minenfelder aus Kriegen, die laengst vorbei sind (I./II. Weltkrieg),
die nicht (ordentlich) beraeumt wurden weil z.B. die verlegende Truppe
vernichtet wurde, fluchtartig verschwinden musste oder anderweitig die
Minenplaene nicht mehr verfuegbar sind,
- von nichtregulaeren Truppen (z.B. Anhaenger von Warlords in
Buergerkriegsbereichen in Afrika) verlegte Minen - typischerweise ohne
Plan und z.T. dediziert als Terrorwaffe gelegt
wohl kaum. ungezielt, konstenintensiv in der herstellung, schwer zu
bergen,
kann unbeteiligte ebenso erwischen wie die eigenen leute....
der einzig sinnvolle zweck von minen ist es, den vormarsch des gegner´s
aufzuhalten. aber stoppen oder zurückwerfen kann man ihn damit nicht.
Maik, das gehört langsam nach de.rec.waffentechnik?
Auch wenn es nicht gerne an die grosse Glocke gehaengt wird - aber das ist
so. Ein Verwundeter ist _wesentlich_ wirksamer als ein Toter. Ein Toter
ist lediglich ein Mann Kampfkraftausfall beim Gegner. Aber ein
Schwerverletzter:
- ist erstmal ein Mann Kampfkraftausfall,
- reduziert Kampffaehigkeit seiner unmittelbaren Umgebung, da seine
Kollegen versuchen werden, ihn zu retten,
- bindet Ressourcen an der Front:
- medizinisches Personal (Sanitaeter),
- Transportkapazitaet,
- Versorgungsgueter
- bindet Ressourcen im Hinterland:
- medizinisches Personal (Aerzte, Pflegepersonal, ...),
- Transportkapazitaet,
- Versorgungsgueter,
- Unterbringung
- richtet psychologischen Schaden an der Front an: wenn der Kumpel
blutend, schwerverletzt und schreiend vor Schmerz neben einem liegt
dann duerfte das so ziemlich allen heftigst auf die Stimmung schlagen
(wenn man nicht vollkommen abgestumpft ist, siehe WK I), ausserdem
wird einem sehr deutlich vor Augen gefuehrt, dass es einem genauso
gehen kann -> Kopf runter und Ende der Kriegsbegeisterung
- richtet psychologischen Schaden im Hinterland an: wenn zuerst
Soldaten, dann Bekannte, dann Freunde, dann Verwandte und schliesslich
Bruder/Ehemann schwerverletzt und verkrueppelt von der Front zurueck-
gekarrt werden gehen Hurrapatriotismus und Kriegsbegeisterung _ganz_
schnell den Bach runter ...
Von daher sind schnell und sicher toetende Waffen gar nicht so das
Optimum in vielen Faellen, sondern schwer verwundende Waffen sind
besser, da sie Logistik und Psyche des Gegners _wesentlich_ staerker
strapazieren.
Krieg ist nunmal eine verdammt blutige, haessliche, dreckige, brutale
und gemeine Sache - schoene, saubere und gesunde Kriegshelden gibts
nur im Film.
Unsinn würd ich nicht sagen. Schon eher "was anderes ist oft sinnvoller".
>es sinnvoller sei einen gegnerischen Soldaten nur (schwer) zu verwunden, da
>dieser Verwundete zum einen mehr Soldaten bindet, die ihn versorgen müssen
+ andere Ressourcen wie Transportraum und das alles (mehr oder weniger)
sofort (sonst hift es nicht)
>(Tote kann man später noch aufsammeln) und zum anderen, dass sich die
>Schmerzensschreie des Verwundeten demoralisierend auf dessen Kameraden
>auswirken.
>Habe ich mal so gehört.
Hängt auch vom Einsatz bzw. Ziel ab (u.U. ist doch sehr sinnvoll, wenn
einer garantiert nie wieder aufsteht).
Im übrigen ist das mit ein Grund, warum die Kaliber (früher 7.62, jetzt
ist 5.56 üblich) kleiner werden.
Bernd
--
Bernd Petrovitsch Email : be...@gams.at
g.a.m.s gmbh Fax : +43 1 205255-900
Diebezüglich auch mal eine Frage an die anscheinend anwesenden
Waffenexperten.
Damals, als ich beim Bund war (89/90, wir gehörten zu den elitären Soldaten,
die das G11 damals schon mal auf der Schießbahn zu sehen und zu schießen
bekamen) hielt sich sowohl für das neue G11-Kaliber als auch für das
Kaliber, was die Amis mit ihren M16 verschossen haben hartnäckig das
Gerücht, dass ein abgefeuertes Projektil dieses Kalibers schon von einer
Schneeflocke aus der Bahn geworfen würde. UL?
Clau"war lustig, als sich das G11 damals nach 20 Schuss entschied, die
Restmunition ALLEINE zu verschießen"dius
Claudius Machate schrieb:
> Clau"war lustig, als sich das G11 damals nach 20 Schuss entschied, die
> Restmunition ALLEINE zu verschießen"dius
Kennst Du keinen unbemannten Häuserkampf?
- Haus mit Feinden suchen
- Tür auf
- Uzi reinwerfen
- Tür zu
- Abwarten, bis alles ruhig ist
- Reingehen, Uzi rausholen und mit neuem Magazin bestücken
Gruß, Garfield
--
Motorsport muß wieder Breitensport werden! --> http://www.rtge.de
Und das ist noch nicht mal ne UL, im Manöver hatte ich mal Gelegenheit, eine
mit Manövermunition geladene Uzi sich selbst entleeren zu sehen...
Ist in "True Lies" auch einmal sehr eindrucksvoll dargestellt...
Claudius
>Und das ist noch nicht mal ne UL, im Manöver hatte ich mal Gelegenheit, eine
>mit Manövermunition geladene Uzi sich selbst entleeren zu sehen...
Ich habe das mit scharfer Munition auf der Gefechtsbahn erlebt.
Wahrscheinlich genau so lustig wie der Reservist (Oberleutnant d.R.), der
mir damals auf der Schießbahn zeigen wollte, dass seine P1 irgendwie hakt.
Nach seiner Ansicht sollte ich mir das wohl von vorne durch den Lauf
ansehen, jedenfalls hielt er mir die Waffe so entgegen.
Geile Sache das, der durfte nachher bei unserem Chef antanzen und sich
anhören, dass ein Obergefreiter anscheinend mehr Ahnung von Waffensicherheit
hätte als er (und dass er sich wegen der Ohrfeige (was besseres ist mir in
dem Augenblick nicht eingefallen) nicht zu beschweren bräuchte). Ich war
zwar nicht direkt dabei, aber wir hatten düüüünne Wände... ;-)
Clau"einmal wieder SigPi schießen"dius
>> Ich habe das mit scharfer Munition auf der Gefechtsbahn erlebt.
>Wahrscheinlich genau so lustig wie der Reservist (Oberleutnant d.R.), der
Nunja, es ging. Die Waffe war gesichert, zeigte aber aus dem
Kampfstand in Gelände. Ich hatte das neue Magazin offensichtlich etwas
schwungvoll in die Waffe befördert. Das fand der Leitende gar nicht
komisch, da ich aber meinen Chef neben mir als Zeuge hatte, wars halb
so schlimm.
meinte ich doch, mir fiel der richtige name nur nicht ein ^^;
Maik, ehrlich
in de.alt.technik.waffen? *g*
> Damals, als ich beim Bund war (89/90, wir gehörten zu den elitären Soldaten,
> die das G11 damals schon mal auf der Schießbahn zu sehen und zu schießen
> bekamen) hielt sich sowohl für das neue G11-Kaliber als auch für das
> Kaliber, was die Amis mit ihren M16 verschossen haben hartnäckig das
> Gerücht, dass ein abgefeuertes Projektil dieses Kalibers schon von einer
> Schneeflocke aus der Bahn geworfen würde. UL?
fakt 1.) das G11 hat AFAIK nur 4,83 mm. sehr leicht also und auch leicht
zu beeinflussen. wenn ich mir allerdings bogenschießen anschaue, dort
trifft man leichter und einfacher mit leichteren pfeilen, weil die
schneller
fliegen im vergleich zu schwereren...
frag' am besten in der andere NG nach.
Maik
*Kram in der Gedächtniskiste*
Was bedeutete denn das nochmal?
Stern weiß-rot mit Pfeifton kenne ich noch, darauf folgte dann immer ein
markerschütternder Schrei.
Na, wer weiß es, wer weiß es? (frei nach Ferris Buellers
(Geschichts?)Lehrer)
Claudius
> ich dachte eigentlich, der BW wird flaechendeckend von H&K
> "eingekleidet"?
Nope, die P1 war ja nun auch von Walther.
MG3 entzieht sich meiner Kenntnis.
Claudius
> Stimmt es eigentlich, dass die erste Uzi von einem Israeli aus der
> Stange eines Bettrosten zusammengebaut worden ist?
>
:-)
DAS frage ich mich jetzt natürlich auch!
UL?
Und wieder das passende Filmzitat:
"Hey! Das wäre doch eine prima Werbung! 'Entschuldigen Sie bitte, ist das ne
Uzi?' Oh ja, das ist eine!"
Na? Von wem?
Claudius
Yep, Angabe stimmt:
http://www.waffenhq.de/infanterie/uzi.html
Ui, das ist bei mir nun immerhin über 10 Jahre her!
Ist nicht gerade jemand bei der Truppe?
Claudius
FN-imports? Ich bitte dich, die sind echte deutsche Wertarbeit.
Wieso heisen die Dinger eigentlich Uzi, mit den Dingern haben die doch
absolut nichts zu tun.
Das was die BW da benutzt ist von H&K und zumindest beider Truppe wo
ich damals gelandet war, war das AFAIR die MP5A1
ttyl8er, tk.
--
Heckler & Koch: The original point'n'click interface.
>mal eine frage von einem nichtgedientem, was hat eine uzi bei der BW
>zu suchen? wird die nicht eher im bereich des personenschutzes
>eingesetzt? so ein soldat muss doch die waffe nicht verstecken und die
Sie wurde auf der Wache eingesetzt, ist die Waffe (zumindest bei
Roland war es so) von Panzerbesatzungen (neben der Psitole des
Kommandanten) und der Kradmelder.
>ich dachte eigentlich, der BW wird flaechendeckend von H&K
>"eingekleidet"?
Das war wohl eine verdeckte Hilfe an Israel, Einkauf dort oder
Lizenzproduktion. Mittlerweile wird auf MP5 umgestellt.
>IIRC Verwunderter / Schießunfall. Kann mich da aber auch
^
*rotfl*
>> sieh an, was man alles lernt. sind das FN-importe oder werden die in
>> dt. zusammengeschraubt?
>
>Ui, das ist bei mir nun immerhin über 10 Jahre her!
>Ist nicht gerade jemand bei der Truppe?
Nicht mehr, aber bei mir ist es noch nicht ganz so lange her.
Die Uzis die wir hatten wurden von H&K gebaut.
>Wieso heisen die Dinger eigentlich Uzi, mit den Dingern haben die doch
>absolut nichts zu tun.
>Das was die BW da benutzt ist von H&K und zumindest beider Truppe wo
>ich damals gelandet war, war das AFAIR die MP5A1
Die MP5 wird selbstverständlich nicht als Uzi bezeichnet. Um die geht
es hier aber auch nicht.
In vielen Panzereinheiten wird tatsächlich noch die Uzi verwendet. Die
wird ebenfalls von H&K gebaut. (IIRC unter der Bezeichnung MP2).
lieber mp3 als MP5. *scnr*
--
Newsflash: Sproingy made it to the ground !
read more ... <http://avl.enemy.org/sproingy>
Klaudia Sakowsky schrieb:
> Stimmt es eigentlich, dass die erste Uzi von einem Israeli aus der
> Stange eines Bettrosten zusammengebaut worden ist?
Nö, von einem Amerikaner schottischer Abstammung. Der Name fing McGy...
an, wenn ich mich richtig erinnere.
Gruß, Garfield
--
"Verkehrsberuhigte Bereiche" sind für Sport und Spiel vorgesehen.
Dazu gehört selbstverständlich auch der Motorsport.
Nein, wenn, dann aus seiner Klebebandrolle, die er neben seinem Schweizer
Offiziersmesser
(das Original oder das echte?) immer als Survivalkit dabeihat.
Claudius
>> Was meinst du, wozu Mienen produziert werden? Genau so sieht die
>> perfekte Waffe aus.
>
>wohl kaum. ungezielt, konstenintensiv in der herstellung, schwer zu
>bergen,
[ ] Du weisst, daß eine Mine gerade einmal ein paar Mark (je nach
Modell) kostet.
>Maik, das gehört langsam nach de.rec.waffentechnik?
Jan, eher datw (aber das wurde ja schon gesagt).
>[ ] Du weisst, daß eine Mine gerade einmal ein paar Mark (je nach
> Modell) kostet.
Beim Karstadt kostet eine Mine nur 50 Pfennig.
Dieter
--
Dieter Brügmann, Berlin * http://www.bruhaha.de/
LIEBE GEHT DURCH MARK UND PFENNIG.
(Disclaimer: http://www.bruhaha.de/disclaimer.html)
>[ ] Du weisst, daß eine Mine gerade einmal ein paar Mark (je nach
> Modell) kostet.
Die billigsten Minen kosten 1 - 2 Dollar. Kleine Antipersonenminen die
überwiegend aus Plastik bestehen und praktisch nicht zu orten sind.
und wie teuer ist damit im vergleich ein schuß 5,56x45 NATO?
> Christian Praetorius wrote:
>> On Sun, 06 May 2001 02:00:39 +0100, Jan Weseler <gehenn...@gmx.de>
>> wrote:
>> >[ ] Du weisst, daß eine Mine gerade einmal ein paar Mark (je nach
>> > Modell) kostet.
>> Die billigsten Minen kosten 1 - 2 Dollar. Kleine Antipersonenminen die
>> überwiegend aus Plastik bestehen und praktisch nicht zu orten sind.
> und wie teuer ist damit im vergleich ein schuß 5,56x45 NATO?
Personalkosten!
>> Die billigsten Minen kosten 1 - 2 Dollar. Kleine Antipersonenminen die
>> überwiegend aus Plastik bestehen und praktisch nicht zu orten sind.
>und wie teuer ist damit im vergleich ein schuß 5,56x45 NATO?
Mit ein paar Hundert Minen kannst du einen Abschnitt so verminen, das
du kaum mehr lontrollieren mußt ob da jemand durchkommt.
>kann, darf man aber imho nicht mehr, es sei denn, man ist ein
>afrikanischer stammesfuehrer oder sonstiger potentat. minen, zumindest
>landminen wurden imho geaechtet
Leute die Minen legen interessiert sowas meistens nicht. Im Kosovo
haben beide Seiten reichlich Minen gelegt. Und in Bosnien, Kambodscha
usw.