Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Tod durch Nicht-Urinieren

85 views
Skip to first unread message

Ekkart Kleinod

unread,
Oct 13, 2003, 5:10:29 AM10/13/03
to
Hallo alle,

gestern habe ich eine UL-verdächtige Geschichte gehört:

der Vater einer Bekannten hatte beim Studium einen Freund,
der auf Toilette nicht pinkeln konnte, wenn jemand dabei war.

Da haben sie sich einen Spaß gemacht und einen Abend lang immer, wenn
der Betreffende auf Toilette mußte, jemanden mitgeschickt, damit der
arme Mensch nicht pinkeln konnte.

Das ging den Abend so und der Nichtpinkler ist dann daran gestorben.

Ist jetzt nicht optimal formuliert, aber ist das eine bekannte UL, eine
neue oder doch die Wahrheit? Wenn c, woran ist der Typ dann gestorben?

Danke für Antowrten,

Ekkart.

Renata Kussack

unread,
Oct 13, 2003, 5:18:13 AM10/13/03
to
"Ekkart Kleinod" schrieb...

> Das ging den Abend so und der Nichtpinkler ist dann daran gestorben.

Mit dieser Logik müßte man bei durchschlafener Nacht schon draufgehen...
Darüber hinaus würde ich denken, daß der Schließmuskel irgendwann einfach
nachgibt, und fertig.

Urämische Grüße
Renata :)


Andreas Cloos

unread,
Oct 13, 2003, 5:18:08 AM10/13/03
to
Ekkart Kleinod wrote:

> Ist jetzt nicht optimal formuliert, aber ist das eine bekannte UL, eine
> neue oder doch die Wahrheit? Wenn c, woran ist der Typ dann gestorben?

Moin,

im Zweifelsfall geplatzt, oder? Ansonsten halte ich das als medizinscher
Laie eher für eine UL, weil ich mal annehme, daß bei einem organisch
gesunden Menschen irgendwann die Blase so voll wäre, daß er es einfach
gar nicht mehr halten kann, auch wenn er psychisch blokiert ist.

--
Saludos, Andreas
Hilfe für Kinder in Guatemala: http://www.tobanik.de

Michael Brandtner

unread,
Oct 13, 2003, 6:06:14 AM10/13/03
to
Am Mon, 13 Oct 2003 11:10:29 +0200 schrieb Ekkart Kleinod:


> Da haben sie sich einen Spaß gemacht und einen Abend lang immer, wenn
> der Betreffende auf Toilette mußte, jemanden mitgeschickt, damit der
> arme Mensch nicht pinkeln konnte.
>
> Das ging den Abend so und der Nichtpinkler ist dann daran gestorben.
>
> Ist jetzt nicht optimal formuliert, aber ist das eine bekannte UL, eine
> neue oder doch die Wahrheit? Wenn c, woran ist der Typ dann gestorben?


In Zivi-Zeiten hatte ich mal einen Fall eines älteren Menschen (mit
Prostata-Problem) der nicht pinkeln konnte und dann ins Krankenhaus kam.
Die Blase eines Menschen hat ein enormes Fassungsvermögen (mehrere
Liter), bevor da irgendwas platzt oder ernsthaft gefährlich wird, werden
die Schmerzen unerträglich und die Blase beult sich *deutlich* aus (wie
man *sehr* gut sehen konnte.

Ob da noch irgendwleche psychischen Probleme jemanden am Pinkeln hindern,
ich glaub es nicht.
--> UL!


Gruss

Michael

Frank Hucklenbroich

unread,
Oct 13, 2003, 8:07:23 AM10/13/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 12:06:14 +0200, Michael Brandtner wrote:

> In Zivi-Zeiten hatte ich mal einen Fall eines älteren Menschen (mit
> Prostata-Problem) der nicht pinkeln konnte und dann ins Krankenhaus kam.

...nennt man im Sani-Jargon auch "Kindtauf-Syndrom", weil es eben oft
vorkommt wenn Leute aufgrund von Festlichkeiten o.ä. zu viel trinken und
dann tatsächlich nicht mehr pinkeln können (natürlich nur wenn organisch
Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
Fällen.

Um auf den OP zurückzukommen - wenn einer nur einen Abend lang nicht
pinkelt stirbt er sicher nicht daran. Wenn er einige Tage nicht pinkelt
wäre es denkbar, daß er an Nierenversagen stirbt, weil der Körper sich
nicht mehr richtig entgiften kann.

BtW, wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story von
dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf dem Heimweg
spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider eine
Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der Brücke Bahngleise und
Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr schlecht bekommt.

Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL (nach dem Motto:
"Pinkelt nicht von Brücken runter, dabei kann man draufgehen")?

Viele Grüße,

Frank (der gerade überlegt wie das im Film "Sonnenallee" funktioniert hat,
gab's da an der Mauer etwas keinen Elektrozaun?)

Volker Gringmuth

unread,
Oct 13, 2003, 7:55:51 AM10/13/03
to
Ekkart Kleinod (Ekkart....@isst.fhg.de) wrote:

> der Vater einer Bekannten hatte beim Studium einen Freund,
> der auf Toilette nicht pinkeln konnte, wenn jemand dabei war.

Das trifft aber sicher nur vor dem Urinal bzw. der Pißrinne zu, oder?
In einer "Sitzzelle" kann man sich ja relativ unbeobachtet fühlen.

> Da haben sie sich einen Spaß gemacht und einen Abend lang immer,
> wenn der Betreffende auf Toilette mußte, jemanden mitgeschickt,
> damit der arme Mensch nicht pinkeln konnte.

Selbst wenn mein Einwand oben nicht zutrifft: Ich kann mir nicht
vorstellen, daß eine normale Gesellschaft so gemein sein kann,
jemanden, der schon seit Stunden mit schmerzverzerrtem Gesicht und
Gorilla-Haltung durch den Raum schlurft und sich verzweifelt zu
entleeren versucht, zum Spaß daran zu hindern.

> Das ging den Abend so und der Nichtpinkler ist dann daran
> gestorben.

følliger blødsind, IMHO.

> Ist jetzt nicht optimal formuliert, aber ist das eine bekannte UL,
> eine neue oder doch die Wahrheit? Wenn c, woran ist der Typ dann
> gestorben?

Blasenriß. Aber da braucht's schon mehr als einen Abend - und direkt
vorher stehst du auch nicht mehr gemütlich am Buffett.


vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Jede Dummheit findet einen, der sie macht. (Tennessee Williams)

Michael Zmugg

unread,
Oct 13, 2003, 8:49:19 AM10/13/03
to
Michael Brandtner wrote:

> Die Blase eines Menschen hat ein enormes Fassungsvermögen
> (mehrere Liter)

Wieder mal eine schöne UL! Es sind etwa 300 bis 500 ml.

Mike

Andreas Kroschel

unread,
Oct 13, 2003, 8:51:33 AM10/13/03
to
* Michael Zmugg:

> Wieder mal eine schöne UL! Es sind etwa 300 bis 500 ml.

Ich erhöhe auf ein selbst getestetes Fassungsvermögel von 1.1 Liter.

Grüße,
kro
--
Veteran of the Bermuda Triangle Expeditionary Force 1990-1951
(PGP/GPG 0xCE248A25)

Michael Zmugg

unread,
Oct 13, 2003, 8:58:20 AM10/13/03
to
Andreas Kroschel wrote:

> Ich erhöhe auf ein selbst getestetes Fassungsvermögel von 1.1 Liter.

Dann würd ich dir empfehlen schleunigst einen Urologen aufzusuchen.

Mike

Ralf Engelhard

unread,
Oct 13, 2003, 9:58:17 AM10/13/03
to
"Andreas Kroschel" <k...@pobox.com> schrieb im Newsbeitrag
news:bme74l$le4nl$1...@ID-72784.news.uni-berlin.de...

>
> Ich erhöhe auf ein selbst getestetes Fassungsvermögel von 1.1 Liter.
>
??? Hast du nichts besseres zu tun, als sowas auszuprobieren? :-)
Also, wenn man abends mal ne Menge getrunken hat, hat man wohl
das Gefühl, 'n Eimer voll zu kriegen, aber nachmessen...
- Ralf -


Andreas Kroschel

unread,
Oct 13, 2003, 10:31:32 AM10/13/03
to
* Ralf Engelhard:

> ??? Hast du nichts besseres zu tun, als sowas auszuprobieren? :-)
> Also, wenn man abends mal ne Menge getrunken hat, hat man wohl
> das Gefühl, 'n Eimer voll zu kriegen, aber nachmessen...

Mit Hexenschuß ins Krankenhaus eingeliefert worden und wegen Schichtwechsel
auf dem Flur vergessen. Die Klotür war ca. zwei Meter entfernt, aber ich
leider absolut unfähig, mich zu erheben. Als ich wegen des Problems endlich
eine Krankenschwester herbeigebrüllt hatte, konnte man das Volumen
anschließend recht einfach ablesen.

Andreas Kroschel

unread,
Oct 13, 2003, 10:32:12 AM10/13/03
to
* Michael Zmugg:

>> Ich erhöhe auf ein selbst getestetes Fassungsvermögel von 1.1 Liter.
>
> Dann würd ich dir empfehlen schleunigst einen Urologen aufzusuchen.

Zwecks Blasenverkleinerung?

Klaus Gebhardt

unread,
Oct 13, 2003, 11:46:35 AM10/13/03
to
Ekkart Kleinod schrieb:

> gestern habe ich eine UL-verdächtige Geschichte gehört:

> der Vater einer Bekannten hatte beim Studium einen Freund,

Bis jetzt noch höchst UL-lastig.

> der auf Toilette nicht pinkeln konnte, wenn jemand dabei war.

Das ist beim "Stehpinkeln in Reihe" i.d.T. gar nicht so selten.

> Da haben sie sich einen Spaß gemacht und einen Abend lang immer,
> wenn der Betreffende auf Toilette mußte, jemanden mitgeschickt,
> damit der arme Mensch nicht pinkeln konnte.
>
> Das ging den Abend so und der Nichtpinkler ist dann daran gestorben.

Was für ein Spaß! (Aber warum ist der Arme eigentlich nicht in eine
Kabine gegangen?)

> Ist jetzt nicht optimal formuliert, aber ist das eine bekannte UL,
> eine neue oder doch die Wahrheit? Wenn c, woran ist der Typ dann
> gestorben?

Eine UL? Wer weiss. Jedenfalls bestimmt nicht die Wahrheit. Aber wie so
Vieles könnte sie einen wahren Hintergrund haben:

So gibt es in der Medizin das Phänomen der "Harn- bzw.
Restharnverhaltung".

Von ersterer spricht man, wenn jemand immer wieder trotz voller Blase
nicht zur Toilette geht, sondern aus Bequemlichkeit, Scham oder anderen
Gründen diesen Gang hinauszögert, bis es buchstäblich "brennt".

Der zweite Fall hat krankhafte Ursachen, z.B. Prostata-Beschwerden.
Dabei kommt es vor, dass die Blase nicht vollständig entleert werden
kann und eine Restmenge Urin zurück bleibt.

Beides kann über längere Zeit zu einer schleichenden Vergiftung und in
der Folge zu völligem Nierenversagen führen, was ja bekanntlich ohne
Behandlung tödlich endet.

An /einem Abend/ passiert das aber sicher nicht.

Grüße, Klaus

--
mailto:kgeb...@muenster.de

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 13, 2003, 11:49:00 AM10/13/03
to
=<[Frank Hucklenbroich - Mon, 13 Oct 2003 14:07:23 +0200]>=

> On Mon, 13 Oct 2003 12:06:14 +0200, Michael Brandtner wrote:
>
>> In Zivi-Zeiten hatte ich mal einen Fall eines älteren Menschen (mit
>> Prostata-Problem) der nicht pinkeln konnte und dann ins Krankenhaus kam.
>
> ...nennt man im Sani-Jargon auch "Kindtauf-Syndrom", weil es eben oft
> vorkommt wenn Leute aufgrund von Festlichkeiten o.ä. zu viel trinken und
> dann tatsächlich nicht mehr pinkeln können (natürlich nur wenn organisch
> Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
> Fällen.

Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?

Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
Standart.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://www.bruhaha.de
Der Rest deines Postings ist wirr,so dass ich ihn gelöscht habe! Nicht
böse sein. Ich habe nichts gegen dich, aber gegen deine Nebulosen!
[Hannelore Brigic, dswc, 15.3.2003]

A. Lange

unread,
Oct 13, 2003, 12:18:41 PM10/13/03
to
Frank Hucklenbroich schrieb:

>
> BtW, wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story von
> dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf dem Heimweg
> spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider eine
> Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der Brücke Bahngleise und
> Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr schlecht bekommt.

Muß wohl früher ein Problem gewesen sein, denn heute sind alle Brücken
mit entsprechenden Vorrichtungen ausgerüstet, so daß es unmöglich ist,
hier auf die Weise zu Tode zu kommen.


> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL (nach dem Motto:
> "Pinkelt nicht von Brücken runter, dabei kann man draufgehen")?

Eher eine Schutzbestimmung.

DV 462/100 der DR, § 3
(7) Es ist lebensgefährlich und verboten, auf Fahrleitungen, die unter
Spannung stehen, Wasser zu gießen oder Harn zu lassen.

http://www.polarbahn.de/fremde_daten/dv/dv-462.html#3

Gruß
Andreas

Oliver Voß

unread,
Oct 13, 2003, 12:46:04 PM10/13/03
to
Ob diese konkrete Geschichte jetzt eine UL war oder nicht, kann ich
nicht beurteilen. Aber es ist schon möglich zu sterben, weil man nicht
pinkeln kann. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der Astronom Tycho Brahe:

<http://groups.google.com/groups?q=tycho+brahe+group:de.*&hl=en&lr=&ie=UTF-8&oe=UTF-8&selm=bio3o7%245i2%241%40online.de&rnum=5>
<http://groups.google.com/groups?q=tycho+brahe+group:de.etc.sprache.deutsch&hl=en&lr=&ie=UTF-8&oe=UTF-8&selm=35fccc0f.5803660%40news.image.dk&rnum=1>

Gruß,

Oliver


--
Ham Radio Station DL1YOV: http://www.qsl.net/dl1yov

Oliver Voß

unread,
Oct 13, 2003, 12:51:18 PM10/13/03
to
Frank Hucklenbroich wrote:
>
> BtW, wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story von
> dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf dem Heimweg
> spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider eine
> Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der Brücke Bahngleise und
> Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr schlecht bekommt.
>
> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL (nach dem Motto:
> "Pinkelt nicht von Brücken runter, dabei kann man draufgehen")?
>
>
Auf alle Fälle soll es ziemlich schmerzhaft sein, gegen einen unter
Strom stehenden Weidezaun zu pinkeln (habe das Gottseidank noch nie
selbst erlebt, aber schon verschiedene Male davon gehört). Und wenn man
dann noch bedenkt, daß ein Weidezaun gegen eine Bahn-Oberleitung fast
nix ist... also da kann ich mir durchaus vorstellen, daß das Pinkel auf
eine Oberleitung tödliche Folgen haben kann.

Michael Brandtner

unread,
Oct 13, 2003, 1:58:51 PM10/13/03
to

Stimmt nicht.
Es geht mit Sicherheit bedeutend mehr rein. Die Blase ist dehnbar.

Deine Zahlen mögen für den 'üblichen' Blaseninhalt stimmen.

Michael Brandtner

unread,
Oct 13, 2003, 2:00:56 PM10/13/03
to
Am Mon, 13 Oct 2003 18:51:18 +0200 schrieb Oliver Voß:

> Auf alle Fälle soll es ziemlich schmerzhaft sein, gegen einen unter
> Strom stehenden Weidezaun zu pinkeln (habe das Gottseidank noch nie
> selbst erlebt, aber schon verschiedene Male davon gehört).

Unser Hund hat das mal ausprobiert.
Sah Schmerzhaft aus, aber beeindruckend Strecke, die er innerhalb von
Sekunden zurück gelegt hat ;-)

Michael Hertz

unread,
Oct 13, 2003, 2:21:20 PM10/13/03
to
Am 13.10.2003 14:49 schrieb Michael Zmugg:

> Wieder mal eine schöne UL! Es sind etwa 300 bis 500 ml.

Bei 300-500ml hat ein "normaler" Mensch das Gefühl, dass er "muss".
Leute mit ausgelatschten Blasen (Taxifahrer, Marktfrauen) haben dises
Gefühl erst später.
Ich habe schon gesehen wie eine 3,5l-Blase mittels Katheter
zwangsentleert wurde. Der Patient konnte aber nur noch gekrümmt auf der
Seite liegen und hat geschwitzt und geschrien als er eingeliefert wurde.
Ursache war eine zu grosse Prostata.

Zum OP würde ich sagen: Wenn der Mensch nicht "kann", wenn jemand dabei
ist, dann wird es irgendwann einfach von selber laufen, wenn er mal
nicht dran denkt. Bei mechanischen Hindernissen stauts irgendwann in die
Nieren zurück und kann nach 2-3 Tagen zum Tod führen weil die dann
ausfallen.

mfg
Michael
--
no sig

Amras Saralondee

unread,
Oct 13, 2003, 3:25:11 PM10/13/03
to
Michael Zmugg schrieb:

Normales Fassungsvermögen einer Harnblase laut Medizinlexikon von Roche
bis zu 800ml.

Ich kann aus meiner Zivildienstzeit von einem neurologischen Patienten
berichten, der keinen Spontanurin lassen konnte. Der Einmalkatheter
förderte eine Menge von 1,5 Litern zutage.
Man muß allerdings darauf achten, dass man diese Menge nicht auf einmal
abläßt, da sonst die Blase kollabiert.

Mehrere Liter halte ich auch für übertrieben.

A.S.

bbb.tyan

unread,
Oct 13, 2003, 4:43:45 PM10/13/03
to
Volker Gringmuth wrote:

> > Da haben sie sich einen Spaß gemacht und einen Abend lang immer,
> > wenn der Betreffende auf Toilette mußte, jemanden mitgeschickt,
> > damit der arme Mensch nicht pinkeln konnte.

> Selbst wenn mein Einwand oben nicht zutrifft: Ich kann mir nicht
> vorstellen, daß eine normale Gesellschaft so gemein sein kann,
> jemanden, der schon seit Stunden mit schmerzverzerrtem Gesicht und
> Gorilla-Haltung durch den Raum schlurft und sich verzweifelt zu
> entleeren versucht, zum Spaß daran zu hindern.

dann geht man halt nach draussen.

Renata Kussack

unread,
Oct 13, 2003, 4:46:16 PM10/13/03
to
Amras Saralondee <Spm...@netscape.net> wrote:

> Mehrere Liter halte ich auch für übertrieben.

Grad kam im Fernsehen, daß jemand ernsthaft überlegte, ob das
menschliche Gehirn 7 Kilogramm schwer sein könne. Ich glaub, mich
wundert gar nichts mehr... ;)

Gruß
Renata


--
Hat sich die Katze in Ihrer Hand festgebissen,
läßt sie sich unter fließend Wasser leicht entfernen.

Tobias Vogele

unread,
Oct 13, 2003, 5:10:03 PM10/13/03
to
Dieter Bruegmann spoke:

> Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
> Standart.

Wohl eher Standar*d*. :-)

tobi
--
URL: http://www.wartmal.de Email: ne...@wartmal.de

Michael Zmugg

unread,
Oct 13, 2003, 5:56:10 PM10/13/03
to
Renata Kussack wrote:

> Grad kam im Fernsehen, daß jemand ernsthaft überlegte, ob das
> menschliche Gehirn 7 Kilogramm schwer sein könne. Ich glaub, mich
> wundert gar nichts mehr... ;)

9Live? :-)

Mike

Klaus Gebhardt

unread,
Oct 13, 2003, 4:24:54 PM10/13/03
to
Amras Saralondee schrieb:

> ...da sonst die Blase kollabiert.

Huch!? - Wie muss man sich denn so eine kollabierende Blase vorstellen?

Klaus (neugierig)

--
mailto:kgeb...@muenster.de

Tor-Einar Jarnbjo

unread,
Oct 13, 2003, 7:55:51 PM10/13/03
to
ren...@berlin.snafu.de (Renata Kussack) wrote in
news:1g2sgvx.1aeff0413p7kxyN%ren...@berlin.snafu.de:

> Grad kam im Fernsehen, daß jemand ernsthaft überlegte, ob das
> menschliche Gehirn 7 Kilogramm schwer sein könne. Ich glaub, mich
> wundert gar nichts mehr... ;)

Ihm ist ja immerhin nachher eingefallen, dass 200g Mett doch eine ganze
Menge ist, und dass sein Gehirn unmöglich 7kg wiegen kann :)

Tor

Renata Kussack

unread,
Oct 14, 2003, 5:08:45 AM10/14/03
to
"Michael Zmugg" ...

> 9Live? :-)

Also bitte! ;) Nein, es war beim Günther Jauch. Ich hab mich jedenfalls bei
der Vorstellung eines Kopfes von Form und Gewicht einer übergroßen
Wassermelone ziemlich amüsiert.

Gruß
Renata.)


Hans Schlawiner

unread,
Oct 14, 2003, 5:40:22 AM10/14/03
to
Tobias Vogele <ne...@wartmal.de> wrote in message news:<6240845.K...@wartmal.de>...

> Dieter Bruegmann spoke:
>
> > Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
> > Standart.
>
> Wohl eher Standar*d*. :-)
>
http://www.ironiedetektor.de.vu/

Alexander Burle

unread,
Oct 14, 2003, 6:07:54 AM10/14/03
to
Dieter Bruegmann schrieb:

> =<[Frank Hucklenbroich - Mon, 13 Oct 2003 14:07:23 +0200]>=
>
>>On Mon, 13 Oct 2003 12:06:14 +0200, Michael Brandtner wrote:
>>
>>>In Zivi-Zeiten hatte ich mal einen Fall eines älteren Menschen (mit
>>>Prostata-Problem) der nicht pinkeln konnte und dann ins Krankenhaus kam.
>>
>>...nennt man im Sani-Jargon auch "Kindtauf-Syndrom", weil es eben oft
>>vorkommt wenn Leute aufgrund von Festlichkeiten o.ä. zu viel trinken und
>>dann tatsächlich nicht mehr pinkeln können (natürlich nur wenn organisch
>>Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
>>Fällen.
>
> Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?

Hihi. Siehe "Police Academy" erster Teil. ;o)

SCNR

Gruß Alex

Sascha Broich

unread,
Oct 14, 2003, 6:53:22 AM10/14/03
to
Alexander Burle schrieb:

> Dieter Bruegmann schrieb:


>> Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?
> Hihi. Siehe "Police Academy" erster Teil. ;o)

Das war aber eher ein "Blas"-Problem.

Sascha Broich
--
Weil, so schließt er messerscharf,
nicht sein kann, was nicht sein darf.
(Die unmögliche Tatsache, C. Morgenstern)
--

Marco Fritsch

unread,
Oct 14, 2003, 7:20:25 AM10/14/03
to

"Dieter Bruegmann" <nutz...@bruhaha.de> schrieb im Newsbeitrag
news:bmeoic.3...@boogie.bruhaha.de...

> =<[Frank Hucklenbroich - Mon, 13 Oct 2003 14:07:23 +0200]>=
>
> > On Mon, 13 Oct 2003 12:06:14 +0200, Michael Brandtner wrote:
> >
> >> In Zivi-Zeiten hatte ich mal einen Fall eines älteren Menschen (mit
> >> Prostata-Problem) der nicht pinkeln konnte und dann ins Krankenhaus
kam.
> >
> > ...nennt man im Sani-Jargon auch "Kindtauf-Syndrom", weil es eben oft
> > vorkommt wenn Leute aufgrund von Festlichkeiten o.ä. zu viel trinken und
> > dann tatsächlich nicht mehr pinkeln können (natürlich nur wenn
organisch
> > Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
> > Fällen.
>
> Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?
>
> Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
> Standart.

LOL, genau das wollte ich auch schreiben. :)))


Marco Fritsch

unread,
Oct 14, 2003, 7:24:39 AM10/14/03
to

"Michael Zmugg" <michae...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:bme70g$ll4lq$1...@ID-121687.news.uni-berlin.de...

> Michael Brandtner wrote:
>
> > Die Blase eines Menschen hat ein enormes Fassungsvermögen
> > (mehrere Liter)
>
> Wieder mal eine schöne UL! Es sind etwa 300 bis 500 ml.

Nein! Fassungsvermögen beträgt beim Erwachsenen ca. 1 Liter, 300 bis 500 ml
Füllung führen in Ruhe zu Harndrang.


Andreas Frackowiak

unread,
Oct 14, 2003, 10:58:31 AM10/14/03
to
Ekkart Kleinod <Ekkart....@isst.fhg.de> wrote:
> Wenn c, woran ist der Typ dann gestorben?

Herzinfarkt vermutlich, wegen Aerger und Stress.

Gruesse
Andreas

--
extra interrete nulla vita, et si ulla, non est ita.

Henning Sponbiel

unread,
Oct 14, 2003, 11:19:48 AM10/14/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 23:10:03 +0200, Tobias Vogele wrote:

>> Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
>> Standart.
>
>Wohl eher Standar*d*. :-)

Reingefallen.


Henning
--
Das kannst du nicht beurteilen, da du auf der falschen Seite des
Postings sitzt.
(Marco Desloovere in dag° - M-ID:
<l3ivdvouae612b4mq...@4ax.com>)

Michael Zmugg

unread,
Oct 14, 2003, 11:43:42 AM10/14/03
to
Marco Fritsch wrote:

> Nein! Fassungsvermögen beträgt beim Erwachsenen ca. 1 Liter, 300 bis
> 500 ml Füllung führen in Ruhe zu Harndrang.

Vielleicht würde sich mal jemand zumindest die Mühe machen zu
recherchieren, wenn er´s selber schon nicht besser weiss....

http://www.detrusitol.ch/german/allgemein/physiologie.htm
http://makeashorterlink.com/?U6C342536
http://www.charite.de/ch/uro/erkrankungen/wastun.html
http://makeashorterlink.com/?L4A321536
http://www.spitaeler-tg.ch/article/article.php3?art=1132
http://makeashorterlink.com/?R1F363536

Ich habe ja nicht behauptet, das 300-500ml für _alle_ Menschen zutreffen
müssen, aber normalerweise ist das so.
Das Durchschnittsgewicht eines erwachsenen Mannes z.B. beträgt 80 Kilo,
aber es gibt auch welche mit 400 kg. You know what i mean?

Mike

Michael Hertz

unread,
Oct 14, 2003, 12:24:14 PM10/14/03
to
Am 13.10.2003 22:24 schrieb Klaus Gebhardt:

> Huch!? - Wie muss man sich denn so eine kollabierende Blase vorstellen?
> Klaus (neugierig)

Wie ein Luftballon wo die Luft raus ist :-)
Nä mal im Ernst: die venösen Gefäße in der Blasenwand, die den
Gegendruck des Urins "gewöhnt" sind, können bei zu schneller
Dekompression anfangen zu bluten. Die Blutungen sind i.d.R. nicht
lebensgefährlich, aber das gerinnende Blut kann die Harnröhre/den
Katheter verstopfen, was wieder zu Harnverhalt führt...

Hendrik Sträter

unread,
Oct 14, 2003, 12:31:57 PM10/14/03
to
Michael Zmugg schrieb:

> Das Durchschnittsgewicht eines erwachsenen Mannes z.B. beträgt 80 Kilo,
> aber es gibt auch welche mit 400 kg. You know what i mean?

Die Amerikaner trinken mehr als wir. ;-)


Hendrik

--
Eine Banane kommt spät abends nach Hause. Als sie am Zimmer der
Tochter vorbeikommt hört sie ein lautes Gestöhne. Vorsichtig öffnet sie
die Tür .........

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 14, 2003, 12:34:32 PM10/14/03
to
=<[Marco Fritsch - Tue, 14 Oct 2003 13:20:25 +0200]>=

>
> "Dieter Bruegmann" <nutz...@bruhaha.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:bmeoic.3...@boogie.bruhaha.de...

[...]


> LOL, genau das wollte ich auch schreiben. :)))

Schade, daß ich dir zuvorgekommen bin. Du hast einen viel schöneren
Einleitungsroman.

Das wurde dir bestimmt schon mal gesagt.

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 14, 2003, 12:34:31 PM10/14/03
to
=<[Tobias Vogele - Mon, 13 Oct 2003 23:10:03 +0200]>=

>> Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
>> Standart.
>
> Wohl eher Standar*d*. :-)

http://www.hier-ist-dein-schild.com

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 14, 2003, 12:34:31 PM10/14/03
to
=<[Alexander Burle - Tue, 14 Oct 2003 12:07:54 +0200]>=

>>> Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
>>> Fällen.
>>
>> Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?
>
> Hihi. Siehe "Police Academy" erster Teil. ;o)

Wie denn?

Ralf Engelhard

unread,
Oct 14, 2003, 12:52:05 PM10/14/03
to
"Renata Kussack" <ren...@berlin.snafu.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1g2sgvx.1aeff0413p7kxyN%ren...@berlin.snafu.de...

>
> Grad kam im Fernsehen, daß jemand ernsthaft überlegte, ob das
> menschliche Gehirn 7 Kilogramm schwer sein könne. Ich glaub, mich
> wundert gar nichts mehr... ;)
>
Wieso, das ist eben noch die mechanische Variante, mit Knochen und
Zahnrädern :-)
- Ralf -


Amras Saralondee

unread,
Oct 14, 2003, 1:55:50 PM10/14/03
to
Michael Hertz schrieb:

> Wie ein Luftballon wo die Luft raus ist :-)

So hätte ich das jetzt auch geschrieben.

> Nä mal im Ernst: die venösen Gefäße in der Blasenwand, die den
> Gegendruck des Urins "gewöhnt" sind, können bei zu schneller
> Dekompression anfangen zu bluten. Die Blutungen sind i.d.R. nicht
> lebensgefährlich, aber das gerinnende Blut kann die Harnröhre/den
> Katheter verstopfen, was wieder zu Harnverhalt führt...

Wie kommt das Blut aus der Blasenwand in die Blase? Diffusion?

A.S.

Amras Saralondee

unread,
Oct 14, 2003, 1:56:56 PM10/14/03
to
Renata Kussack schrieb:
> Amras Saralondee <Spm...@netscape.net> wrote:

>>Mehrere Liter halte ich auch für übertrieben.

> Grad kam im Fernsehen, daß jemand ernsthaft überlegte, ob das
> menschliche Gehirn 7 Kilogramm schwer sein könne. Ich glaub, mich
> wundert gar nichts mehr... ;)

Danke! Jetzt weiß ich endlich wieder, warum ich keinen Fernseher mehr
habe...

A.S.

Amras Saralondee

unread,
Oct 14, 2003, 2:09:28 PM10/14/03
to
Michael Zmugg schrieb:

> Vielleicht würde sich mal jemand zumindest die Mühe machen zu
> recherchieren, wenn er´s selber schon nicht besser weiss....

Gut gebrüllt, Löwe, aber schauen wir mal:

> http://www.detrusitol.ch/german/allgemein/physiologie.htm

Das ist Quatsch! Eine Firma, die mit Mitteln gegen Blasenschwäche Geld
verdient, sollte es eigentlich besser wissen.

> http://makeashorterlink.com/?U6C342536

Zitat:"Das Fassungsvermögen beträgt normalerweise etwa 300 bis 500
Milliliter[...]"
Normalerweise steht da. Bemerkt? Wir reden hier aber von Leuten, die den
Harn zurückhalten, und wieviel Urin die Blase unter solche Umständen
fassen kann.

> http://www.charite.de/ch/uro/erkrankungen/wastun.html

"Das normale Fassungsvermögen der Harnblase liegt bei 400 ml."
S. o.

Die anderen Links schreiben auch von normalen Durchschnittswerten, wir
reden aber, wie oben schon erwähnt vom Harnverhalt.

> Ich habe ja nicht behauptet, das 300-500ml für _alle_ Menschen zutreffen
> müssen, aber normalerweise ist das so.
> Das Durchschnittsgewicht eines erwachsenen Mannes z.B. beträgt 80 Kilo,
> aber es gibt auch welche mit 400 kg. You know what i mean?

S. o. Und jetzt?

A.S.

Ralf Kusmierz

unread,
Oct 14, 2003, 2:45:54 PM10/14/03
to
Renata Kussack schrieb:

> Grad kam im Fernsehen, daß jemand ernsthaft überlegte, ob das
> menschliche Gehirn 7 Kilogramm schwer sein könne. Ich glaub, mich
> wundert gar nichts mehr... ;)

Ganz normaler Betonkopf (armiert), würde ich sagen. Für Holzkopf denn doch
ein wenig zu schwer, und Stroh scheidet völlig aus.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
"*R60* *Substantive* werden groß geschrieben." Grammatische Schreibweisen:
adres|sie|ren Ap|pell At|mo|sphäre Autor biß|chen El|lip|se Emis|si|on her-
aus Im|mis|si|on in|ter|es|siert kor|re|liert kor|ri|giert Laie mei|stens
of|fi|zi|ell par|al|lel re|ell Sa|tel|lit Stan|dard Steg|reif vor|aus

Michael Zmugg

unread,
Oct 14, 2003, 3:03:37 PM10/14/03
to
Amras Saralondee wrote:

> Normalerweise steht da. Bemerkt? Wir reden hier aber von Leuten, die
> den Harn zurückhalten, und wieviel Urin die Blase unter solche
> Umständen fassen kann.

Nein. Den Beitrag von mir den du zitiert hast bezog ich auch die Aussage
von MF :"Nein! Fassungsvermögen beträgt beim Erwachsenen ca. 1 Liter,


300 bis 500 ml Füllung führen in Ruhe zu Harndrang."

So what?


> Die anderen Links schreiben auch von normalen Durchschnittswerten, wir
> reden aber, wie oben schon erwähnt vom Harnverhalt.

Hab ich irgendwo erwähnt, das ich anzweifle das sich diese Angaben bei
Harnverhalt oder krankhaften Veränderungen erhöhen können? Ich hab nur
festgestellt wie sich die Werte in der Regel verhalten.

> S. o. Und jetzt?

Nix...ich geh mal pinkeln...:-)

Mike

Marco Fritsch

unread,
Oct 14, 2003, 3:18:14 PM10/14/03
to

>Dieter: .........gesagt.

Da sagt man einmal was Nettes und dann wird man gleich angeschissen.


Marco Fritsch

unread,
Oct 14, 2003, 3:21:01 PM10/14/03
to

"Michael Zmugg" <michae...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
> Vielleicht würde sich mal jemand zumindest die Mühe machen zu
> recherchieren, wenn er´s selber schon nicht besser weiss....
> [Menge Links]

Egal wieviele Quellen Du mir hier nennst, es bleibt falsch.
Fassungsvermögen beträgt 1 Liter, das ist unabhängig von dem was auf
irgendwelchen Internetseiten steht.


Marco Fritsch

unread,
Oct 14, 2003, 3:24:12 PM10/14/03
to

"Tor-Einar Jarnbjo" <b...@pobox.com> schrieb im Newsbeitrag > Ihm ist ja

immerhin nachher eingefallen, dass 200g Mett doch eine ganze
> Menge ist, und dass sein Gehirn unmöglich 7kg wiegen kann :)

Möglicherweise hat das Mett auch mehr Denkleistung.


Stefan Froehlich

unread,
Oct 14, 2003, 4:28:16 PM10/14/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 14:07:23 +0200 Frank Hucklenbroich wrote:
> [...] der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf dem
> Heimweg spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann
> leider eine Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der
> Brücke Bahngleise und Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann
> naturgemäß sehr schlecht bekommt.

> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL?

Es gibt in Wien das elektropathologische Museum, in dem neben
zahlreichen anderen (zum Teil recht Darwin-Award verdaechtigen)
Stromunfaellen auch dieser dokumentiert ist. Als Ergebnis sind
heutzutage auch bei allen Bahnbruecken Schutzbleche ueber den
Fahrdraehten zu finden.

Definitiv keine UL (allenfalls, was das Oktoberfest betrifft, aber
das duerfte nicht wirklich relevant sein)

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/
Die kostenlose oesterreichische Kontaktboerse

Klaus Gebhardt

unread,
Oct 14, 2003, 5:36:57 PM10/14/03
to
Stefan Froehlich schrieb:

>> leider eine Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der
>> Brücke Bahngleise und Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann
>> naturgemäß sehr schlecht bekommt.
>
>> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL?

> Definitiv keine UL

Ich habe neulich einen Techniker der DB sagen hören, dass schon
Nebel und feuchte Witterung ausreichten, um bei /bloßer Annäherung/
an eine 15.000 V Oberleitung einen tödlichen, bis zu 1,5 m langen
Lichtbogen auf einen Menschen überschlagen zu lassen.

Was passiert, wenn man von einer Brücke auf eine solche Leitung
/draufpieselt/, mag sich jeder selbst ausmalen...

Grüße, Klaus

--
mailto:kgeb...@muenster.de

Alain

unread,
Oct 14, 2003, 6:38:31 PM10/14/03
to
begin Ralf Kusmierz quote:

> Renata Kussack schrieb:
>
>> Grad kam im Fernsehen, daß jemand ernsthaft überlegte, ob das
>> menschliche Gehirn 7 Kilogramm schwer sein könne. Ich glaub, mich
>> wundert gar nichts mehr... ;)
>
> Ganz normaler Betonkopf (armiert), würde ich sagen. Für Holzkopf denn doch
> ein wenig zu schwer, und Stroh scheidet völlig aus.
>
>
> Gruß aus Bremen
> Ralf

Und Microsoft-Vakuum scheidet sowieso schon von vorherein aus... Also war
das wohl auch kein DAU...

Al

A. Lange

unread,
Oct 15, 2003, 12:29:51 AM10/15/03
to
Klaus Gebhardt schrieb:

>
> Stefan Froehlich schrieb:
>
> >> leider eine Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der
> >> Brücke Bahngleise und Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann
> >> naturgemäß sehr schlecht bekommt.
> >
> >> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL?
>
> > Definitiv keine UL
>
> Ich habe neulich einen Techniker der DB sagen hören, dass schon
> Nebel und feuchte Witterung ausreichten, um bei /bloßer Annäherung/
> an eine 15.000 V Oberleitung einen tödlichen, bis zu 1,5 m langen
> Lichtbogen auf einen Menschen überschlagen zu lassen.

Dann war der aber nicht besonders gut informiert oder ist für die
Haustechnik zuständig.

1 KV schlägt bei knapp 1 cm Luftstrecke über, 15 KV brauchen also
mindestens 15 cm Abstand. Der Mindestabstand von geerdeten festen
Bauteilen zur Fahrleitung beträgt normalerweise 250 mm, in
Exttremfällen, z.B. durch Bügelanhub, näherte sich der Fahrdraht in
Berlin an der alten Spreeebrücke zwischen den S-Bahnhöfen Ostkreuz und
Treptower Park bis auf 180 mm.
Dort kam es _nie_ zu Überschlägen.

Im übrigen ist ein Isolator, d.h. das Keramikteil rund 400 mm lang, dann
müßte nach der aussage Deines Technikers bei Nebel die Spannung dauernd
überschlagen?

Richtig ist, daß der Sicherheitsabstand vom Gesetzgeber mit 1500 mm
festgelegt ist. Dieser setzt sich zusammen aus der verdopelten
Überschlagstrecke (300), dem Schwenkbereich vormaler Arme (750) und
einem Sicherheitszuschlag von 450 mm.

Unabhängig vom Wahrheitsgehalt 1500 mm langer Lichtbögen bei normaler
Fahrleitung (aber wir sind ja in dafu) ist es ein sehr guter Rat, sich
davon fern zu halten.
Zwar kann man solchen eine Stromschlag überleben, aber der schlagartige
Verlust von 11 - 17 KG Körpermasse sit nicht wirklich angenehm.

Gruß
Andreas

Alexander Burle

unread,
Oct 15, 2003, 3:19:05 AM10/15/03
to
Dieter Bruegmann schrieb:

> =<[Alexander Burle - Tue, 14 Oct 2003 12:07:54 +0200]>=
>
>>> [Lösen von Blasenprobleme]

>>Hihi. Siehe "Police Academy" erster Teil. ;o)
>
> Wie denn?

Wie denn was denn?

Ich denke da entweder an die altmodischen Videokopien noch älterer
Spielfilme oder zeitgemäß an moderne DVD-Ausgaben, falls erhältlich.
Kostenlose Beratung erhält man in der Video-/DV-Dhek (nein ich komme
nicht aus Sachsen ;) seines Vertrauens. Eventuell tuts auch ein MPEG aus
dem Internet. Aber von tuten habe ich keine Ahnung. ;o)

Gruß Alex

Klaus Gebhardt

unread,
Oct 15, 2003, 7:37:45 AM10/15/03
to
A. Lange schrieb:

> dann müßte nach der aussage Deines Technikers...

Moooment - ich weise jegliche Eigentumsansprüche weit von mir. :)

(Der Mann war übrigens im TV zu hören - er war zusammen mit der
Bahnpolizei unterwegs, um Unbefugte von den Gleisanlagen zu
verscheuchen. Vielleicht hat er ja bewusst übertrieben - zur
Abschreckung).

> Richtig ist, daß der Sicherheitsabstand vom Gesetzgeber mit 1500 mm
> festgelegt ist.

Immerhin. Möglicherweise hatte er seine Zahl ja auch daher (und das
Ganze dann ein bisschen ausgeschmückt).

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 15, 2003, 11:01:28 AM10/15/03
to
=<[Marco Fritsch - Tue, 14 Oct 2003 21:18:14 +0200]>=

>
>> Dieter: .........gesagt.
>
> Da sagt man einmal was Nettes und dann wird man gleich angeschissen.

Und kriegt gleich noch einen drauf, weil danach die Einleitungszeile
gleich auf einen minimalen Rest reduziert wird.

Lern quoten, dann bin ich auch nett zu dir.

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 15, 2003, 11:01:27 AM10/15/03
to
=<[Alexander Burle - Wed, 15 Oct 2003 09:19:05 +0200]>=

>>>> [Lösen von Blasenprobleme]
>
>>> Hihi. Siehe "Police Academy" erster Teil. ;o)
>>
>> Wie denn?
>
> Wie denn was denn?
>
> Ich denke da entweder an die altmodischen Videokopien noch älterer
> Spielfilme oder zeitgemäß an moderne DVD-Ausgaben, falls erhältlich.
> Kostenlose Beratung erhält man in der Video-/DV-Dhek (nein ich komme
> nicht aus Sachsen ;) seines Vertrauens. Eventuell tuts auch ein MPEG aus
> dem Internet. Aber von tuten habe ich keine Ahnung. ;o)

Hach, was'n Aufwand! Nö, da spiele ich lieber noch etwas Windoof.

Laurent Pichler

unread,
Oct 14, 2003, 9:12:59 AM10/14/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 14:07:23 +0200, Frank Hucklenbroich wrote:

> BtW, wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story von
> dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf dem Heimweg
> spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider eine


> Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der Brücke Bahngleise und
> Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr schlecht bekommt.

> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL (nach dem Motto:
> "Pinkelt nicht von Brücken runter, dabei kann man draufgehen")?

Kann ich mir schon vorstellen, unter der Hackerbrücke gehen Bahngleise
mit Oberleitungen entlang.

Gruß aus München,
Laurent

--
http://www.allofmp3.com --> MP3s in selbst wählbarer Qualität für 1 Cent /
Megabyte runterladen!

Marco Fritsch

unread,
Oct 15, 2003, 2:23:24 PM10/15/03
to

"Dieter Bruegmann" <nutz...@bruhaha.de> schrieb im Newsbeitrag
> Und kriegt gleich noch einen drauf, weil danach die Einleitungszeile
> gleich auf einen minimalen Rest reduziert wird.
>
> Lern quoten, dann bin ich auch nett zu dir.

Das war ein Scherz.


Amras Saralondee

unread,
Oct 15, 2003, 2:20:47 PM10/15/03
to
Michael Zmugg schrieb:

>>S. o. Und jetzt?
>
>
> Nix...ich geh mal pinkeln...:-)

LOL. Nimm einen Meßbecher mit. Wer weiß...

A.S.

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 15, 2003, 2:40:10 PM10/15/03
to
=<[Laurent Pichler - Tue, 14 Oct 2003 15:12:59 +0200]>=

> On Mon, 13 Oct 2003 14:07:23 +0200, Frank Hucklenbroich wrote:
>
>> BtW, wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story von
>> dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf dem Heimweg
>> spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider eine
>> Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der Brücke Bahngleise und
>> Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr schlecht bekommt.
>
>> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL (nach dem Motto:
>> "Pinkelt nicht von Brücken runter, dabei kann man draufgehen")?
>
> Kann ich mir schon vorstellen, unter der Hackerbrücke gehen Bahngleise
> mit Oberleitungen entlang.

Und zwar reichlich.

Da Didi, da bei "Hackerbrücke" immer an einen möglichen Treffpunkt des
CCC denken muß: Den Augustiner.

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 15, 2003, 3:07:06 PM10/15/03
to
=<[Marco Fritsch - Wed, 15 Oct 2003 20:23:24 +0200]>=

Und was ist ein "Newsbeitrag"? Sicher auch nur ein Scherz.

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 16, 2003, 11:29:19 AM10/16/03
to
=<[Martin Schmidt - 15 Oct 2003 23:22:25 GMT]>=

>> Hach, was'n Aufwand!
>
> Du hättest auch vorige Woche Mittwoch Kabel 1 gucken können. :-p

Ja, hätte ich. Aber hier sagt einem ja niemand etwas.

Wolfgang Jacobs

unread,
Oct 16, 2003, 11:57:30 PM10/16/03
to
* Dieter Bruegmann <nutz...@bruhaha.de> wrote:

>=<[Frank Hucklenbroich - Mon, 13 Oct 2003 14:07:23 +0200]>=
>
>> On Mon, 13 Oct 2003 12:06:14 +0200, Michael Brandtner wrote:
>>
>>> In Zivi-Zeiten hatte ich mal einen Fall eines älteren Menschen (mit
>>> Prostata-Problem) der nicht pinkeln konnte und dann ins Krankenhaus kam.
>>
>> ...nennt man im Sani-Jargon auch "Kindtauf-Syndrom", weil es eben oft
>> vorkommt wenn Leute aufgrund von Festlichkeiten o.ä. zu viel trinken und
>> dann tatsächlich nicht mehr pinkeln können (natürlich nur wenn organisch


>> Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
>> Fällen.
>
> Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?
>

> Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
> Standart.

Da hast Du Erfahrung? In dag° klingt das zumindest so.

Gruß

wolle

--
Vim-Tip #030:
22. paste buffer 22 times

Michael Hertz

unread,
Oct 17, 2003, 2:33:53 AM10/17/03
to
Am 14.10.2003 19:55 schrieb Amras Saralondee:

> Wie kommt das Blut aus der Blasenwand in die Blase? Diffusion?

Ich glaube eher, es "sickert durch", weil nach der Entspannung die
Zwischenzellräume der Schleimhaut
nicht ganz dicht sind.

mfg
Michael
--
no sig

Dieter Bruegmann

unread,
Oct 17, 2003, 9:24:00 AM10/17/03
to
=<[Wolfgang Jacobs - 17 Oct 2003 03:57:30 GMT]>=

>>> Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
>>> Fällen.
>>
>> Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?
>>
>> Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
>> Standart.
>
> Da hast Du Erfahrung? In dag° klingt das zumindest so.

*Wolfgang den vollen Nachttopf über den Kopf stülp*

Henning Sponbiel

unread,
Oct 18, 2003, 9:13:33 AM10/18/03
to
Wolfgang Jacobs in de.alt.folklore.urban-legends:


>>> ...nennt man im Sani-Jargon auch "Kindtauf-Syndrom", weil es eben oft
>>> vorkommt wenn Leute aufgrund von Festlichkeiten o.ä. zu viel trinken und
>>> dann tatsächlich nicht mehr pinkeln können (natürlich nur wenn organisch
>>> Vorschäden bestehen). Ein Katheder löst das Problem dann in den meisten
>>> Fällen.
>>
>> Wie soll ein Stehpult ein Blasenproblem lösen können?
>>
>> Ein geübter Sani wird wohl eher zum Kathe*t*er greifen. Das ist
>> Standart.
>
>Da hast Du Erfahrung?

Interessant. Da weiss jemand, dass man ueblicherweise kein Katheder
einfuehren kann, und Wolfgang Jacobs kann sich das nur so erklaeren,
dass derjenige mit der Einfuehrung von Kathetern Erfahrung haben muss.

>In dag° klingt das zumindest so.

"Das klingt"?

Da hoert wohl jemand etwas, wenn er Artikel liest. Sehr merkwuerdig.


F'up2 dag°


Henning
--
DAUs zu beweisen, daß sie DAU sind wäre Rekursion.
(Werner Jakobi zu Norbert Sima in dag°)

Ralph A. Schmid, DK5RAS

unread,
Oct 20, 2003, 3:13:26 AM10/20/03
to
Oliver Voß <voss....@t-online.de> wrote:

>Auf alle Fälle soll es ziemlich schmerzhaft sein, gegen einen unter
>Strom stehenden Weidezaun zu pinkeln (habe das Gottseidank noch nie
>selbst erlebt, aber schon verschiedene Male davon gehört). Und wenn man

ACK, ich hab das mal bei einem gesehen *g* Der hat sich dabei ganz
schön naßgemacht...

>dann noch bedenkt, daß ein Weidezaun gegen eine Bahn-Oberleitung fast
>nix ist... also da kann ich mir durchaus vorstellen, daß das Pinkel auf
>eine Oberleitung tödliche Folgen haben kann.

Hat es definitiv, Pipi ist gut leitfähig, und 16KV sind auch nicht
ohne!

>Gruß,
>
>Oliver


regards - Ralph

--

Want to get in touch? http://www.radio-link.net/whereisralph.txt

Ina Koys

unread,
Oct 20, 2003, 5:06:44 PM10/20/03
to
Michael Zmugg wrote:
> Michael Brandtner wrote:
>
>> Die Blase eines Menschen hat ein enormes Fassungsvermögen
>> (mehrere Liter)
>
> Wieder mal eine schöne UL! Es sind etwa 300 bis 500 ml.

So weit ich weiß, ist das die Menge, die einen Menschen nach der
Klotür suchen läßt. Im Notfall und wenn der Schließmuskel
mitspielt, ist es wohl ca. ein dreiviertel Liter. Bei Männern
mehr als bei Frauen, weil die noch Platz für die Gebärmutter
abzwacken müssen.

Ina


Jens Thiemann

unread,
Nov 20, 2003, 4:02:32 PM11/20/03
to
Frank Hucklenbroich schrieb:

> [...]


> BtW, wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story von
> dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf dem Heimweg
> spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider eine
> Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der Brücke Bahngleise
> und Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr schlecht
> bekommt.
>
> Gab's sowas mal wirklich oder ist das auch eine UL (nach dem Motto:
> "Pinkelt nicht von Brücken runter, dabei kann man draufgehen")?

Mach doch mal nen Versuch: Pinkel von einer Mauer herunter, deren Höhe
dem Abstand Brücke <--> Oberleitung entspricht und schau ob der Strahl
geschlossen bleibt. Wenn nicht: UL.

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 20, 2003, 5:22:38 PM11/20/03
to
"Jens Thiemann" <ne...@gmx.net> schrieb

Da wäre ich aber äußerst vorsichtig. Bei Hochspannungsleitungen ist es
ja so, daß du gar keinen unmittelbaren Kontakt zum Draht brauchst, damit
dich der Schlag trifft. Es reicht, wenn du in die Nähe kommst. Auch wenn
dein Pinkelstrahl unterbrochen ist, trifft dich der Schlag.

Ciao
Wolfram

--

Was helfen Atteste der Unzurechnungsfähigkeit. Idioten erkennen sie
nicht an.

Stanislaw Jerzy Lec


www.theodor-rieh.de/Leere%20Seite%2045.htm


Volker Gringmuth

unread,
Nov 21, 2003, 2:19:01 AM11/21/03
to
Wolfram Heinrich (wolfram...@tiscali.it) wrote:

>>> wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story
> von
>>> dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf
>>> dem
> Heimweg
>>> spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider
>>> eine Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der
>>> Brücke
> Bahngleise
>>> und Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr
> schlecht
>>> bekommt.

Beim nächsten Kammquote gibt's Dauerplonk bei mir. Versprochen. Und
sicher nicht nur bei mir.

>> Mach doch mal nen Versuch: Pinkel von einer Mauer herunter, deren
>> Höhe dem Abstand Brücke <--> Oberleitung entspricht und schau ob
>> der Strahl geschlossen bleibt. Wenn nicht: UL.
>
> Da wäre ich aber äußerst vorsichtig. Bei Hochspannungsleitungen
> ist es ja so, daß du gar keinen unmittelbaren Kontakt zum Draht
> brauchst, damit dich der Schlag trifft. Es reicht, wenn du in die
> Nähe kommst.

Hängt von der Spannung ab. Bahn-Fahrleitungen haben 15 kV gegen Erde
(Effektivwert, der Spitzenwert ist also 21 kV). Die Faustregel für die
theoretische Übersprungweite in trockener, nichtionisierter Luft ist
IIRC 1 mm pro 5 kV.

Tatsächlich kann sie aber sehr viel höher liegen. Ich würde mich einem
Bahn-Fahrdraht nicht weiter als 20 cm nähern, wenn ich mit einem
anderen Körperteil geerdet bin.

> Auch wenn dein Pinkelstrahl unterbrochen ist, trifft dich der
> Schlag.

Ob bei den vielen Urintropfen die Abstände addiert werden oder
anderweitig verrechnet, weiß ich nicht. Aber ich fuppe mal zu den
Wissenden rüber.


xf'up2 dsie
vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"ja ja, der Blues wurde bekanntlich am 5.9.1903 um 04:28 Uhr im Hinterzimmer ei-
ner Bar in New Orleans, Basinstreet Nr. 54 erfunden. Die beteiligten Whiskyfla-
schen sind heute noch dort zu besichtigen." (Helmut Rosenhammer in drmm)

Lothar Kimmeringer

unread,
Nov 21, 2003, 3:38:00 AM11/21/03
to
> xf'up2 dsie

Hier bleibend, weil zur Geschichte weniger zur Technik.

Am Fri, 21 Nov 2003 08:19:01 +0100 schrieb Volker Gringmuth:

> Wolfram Heinrich (wolfram...@tiscali.it) wrote:
>
>>>> wo wir schon beim Thema sind, kennt eigentlich jemand die Story von
>>>> dem Typen der beim Oktoberfest sehr viel Bier trinkt, dann auf
>>>> dem Heimweg
>>>> spaßeshalber von einer Brücke runterpinkelt, und dann leider
>>>> eine Hochspannungsleitung der DB erwischt, weil unter der
>>>> Brücke Bahngleise
>>>> und Oberleitungen sind? Was dem Pinkler dann naturgemäß sehr schlecht
>>>> bekommt.
>
> Beim nächsten Kammquote gibt's Dauerplonk bei mir. Versprochen. Und
> sicher nicht nur bei mir.

Ich habe den jetzt mal notduerftig geflickt, aber sonst ACK.

> Ob bei den vielen Urintropfen die Abstände addiert werden oder
> anderweitig verrechnet, weiß ich nicht. Aber ich fuppe mal zu den
> Wissenden rüber.

Also ein Freund von mir hat einen unfreiwilligen Selbstversuch
bei einem Kuhzaun gemacht und den Satz, den er dabei ruecklings
machte, war sehr beeindruckend.

Die Geschichte mit dem Oktoberfestbesucher kenne ich (als ge-
buertiger Muenchner) auch und ich denke, dass an der Geschichte
etwas sein _koennte_. Als es naemlich noch keine U4/5 gab, kamen
die Oktoberfestbesucher entweder ueber die U3/6 von der Station
Goetheplatz oder mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof, wenn man vom
Osten Muenchens oder von der Hackerbruecke, wenn man vom Westen
Muenchens hereinkam.

Die Stromdraehte der Hackerbruecke verlaufen sehr dicht unter der
Bruecke und es waere prizipiell moeglich auf die Draehte zu pinkeln,
ohne dass sich der Strahl stark zerstreuen wuerde. Inzwischen ist
das aber nicht mehr so leicht, weil die Seiten der Hackerbruecke
entsprechend "pinkeldicht" abgesperrt sind. wie das aber vor > 20 Jahren
aussah (so alt ist die Geschichte mindestens), weiss ich nicht,
so dass ich mir durchaus vorstellen kann, das ein derartiger Fall
in der Guten Alten Zeit [TM] durchaus vorgekommen sein koennte.

Und nachvollziehbar ist der Fall auch. Ein Oktoberfestbesucher, der
sich nach getaner "Arbeit" zu spaeter Stunde auf den Heimweg mit
der S-Bahn macht, laeuft von der Wiesn bis zur Hackerbruecke
ca. 20 Minuten. In dieser Zeit, wenn viel "gearbeitet" wurde,
fuellt sich die Blase schon mal soweit, dass ein deutlicher
Drang zu spueren ist, wenn man auf der Bruecke ist. Die Station
selbst hat keine Toiletten und wenn man noch ca. 40 Minuten bis
zu seinem Ziel (z.B. Grafrath) hat, duerfte schnell die Entscheidung
fallen, sich der Last bei der naechsten Moeglichkeit zu entledigen.
Da die Hackerbruecke eine Stahlbruecke ist, laeuft man an vielen
Stahlpfeilern vorbei, wobei man als Fussgaenger die Wahl zwischen
den Pfeilern am Brueckenrand und denen zwischen Fussgaengerweg
und Strasse hat. Da man sich ja nicht den ganzen Autofahrern (und
eventuell vorbeifahrenden Polizeistreifen) in seiner besten Weise
praesentieren moechte, waehlt man wahrscheinlich den Pfeiler am
Brueckenrand. Da man betrunken ist und daher wohl leicht schwankt,
geht der Strahl am Pfeiler vorbei und *zapp* hat man gekochte Eier.

Eine Suche im Zeitungsarchiv wuerde dann aber sicherlich etwas
zu Tage bringen, denn so etwas waere sicherlich zumindest in einer
der Muenchner Zeitungen berichtet worden. Freiwillige vor! ;-)


Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!

Ragnar

unread,
Nov 21, 2003, 8:49:36 AM11/21/03
to
Volker Gringmuth <eink...@gmx.net> wrote in message news:<bpkhpk.3...@h1.einklich.net>...
Ich würde das sogar erheblich höher ansetzen. Ich kann das zwar nicht
durch irgendwelche Formeln belegen, aber ich habe immer gehört, bei
15kV mindestens 1 Meter Sicherheitsabstand, sonst bei Nebel, leichtem
Regen o.ä. locker Überschlag möglich. Ich hab mal einen gekannt, der
hat das probiert. Der ist nach einer Party, an einem feuchten
ungemütlichen Abend mit einer Softgun in der Hand auf einen
abgestellten Eisenbahnwagen zu klettern (in einem Verladebahnhof).
Es war ein sehr trauriges Begräbnis (der Knabe war damals IIRC 14).
Seither habe ich einen Heidenrespekt vor allem, was 400V übersteigt
(und nennenswerte Stromstärken hat, mit elektrostatischen Aufladungen
habe ich nur geringfügige Probleme, die sind mehr ärgerlich).

> > Auch wenn dein Pinkelstrahl unterbrochen ist, trifft dich der
> > Schlag.
>
> Ob bei den vielen Urintropfen die Abstände addiert werden oder
> anderweitig verrechnet, weiß ich nicht. Aber ich fuppe mal zu den
> Wissenden rüber.
>
>
> xf'up2 dsie
> vG

Obs stimmt weiß ich nicht, gehört habe ich die Story jedenfalls schon
öfter, mal mit Kindern, mal mit Besoffenen. Könnte mir schon
vorstellen, daß das geht. Gibt ja auch die Story von männlichen
Babies, die trockengefönt wurden und das nicht überlebt haben... und
das sind i.A. nur 220V.

lg Ragnar

Lothar Kimmeringer

unread,
Nov 21, 2003, 11:57:57 AM11/21/03
to
On Thu, 20 Nov 2003 23:22:38 +0100, Wolfram Heinrich wrote:

>> Mach doch mal nen Versuch: Pinkel von einer Mauer herunter, deren Höhe
>> dem Abstand Brücke <--> Oberleitung entspricht und schau ob der Strahl
>> geschlossen bleibt. Wenn nicht: UL.
>
> Da wäre ich aber äußerst vorsichtig. Bei Hochspannungsleitungen ist es
> ja so, daß du gar keinen unmittelbaren Kontakt zum Draht brauchst, damit
> dich der Schlag trifft. Es reicht, wenn du in die Nähe kommst. Auch wenn
> dein Pinkelstrahl unterbrochen ist, trifft dich der Schlag.

Seit wann laufen Hochspannungsleitungen am Boden an einer
Mauer entlang?

Wolfram Heinrich

unread,
Nov 21, 2003, 4:49:21 PM11/21/03
to
"Lothar Kimmeringer" <news2...@kimmeringer.de> schrieb

> Seit wann laufen Hochspannungsleitungen am Boden an einer
> Mauer entlang?

Lothar, bitte! Jens Thiemann hat den (ungefährlichen) Selbstversuch an
der Mauer vorgeschlagen. Ich habe die Schlüsse, die er aus evtl.
unterbrochenem Pinkelstrahl gezogen hat, heftig angezweifelt.

Ciao
Wolfram

--

Der Franze hat gsagt, das Fräulein Dechant ist ganz allein selber
schuld. Wenn sie mit einem Herrn Dechantsreiter ins Kino geht, sagt er,
dann braucht sie sich nicht zu wundern, wenn man sich was dabei denkt.


www.theodor-rieh.de/Leere%20Seite%2045.htm

Markus Becker

unread,
Nov 23, 2003, 6:57:29 AM11/23/03
to
Hallo1

Ragnar <texas....@gmx.net> wrote:

(...)

> Ich würde das sogar erheblich höher ansetzen. Ich kann das zwar nicht
> durch irgendwelche Formeln belegen, aber ich habe immer gehört, bei
> 15kV mindestens 1 Meter Sicherheitsabstand, sonst bei Nebel, leichtem
> Regen o.ä. locker Überschlag möglich. Ich hab mal einen gekannt, der
> hat das probiert. Der ist nach einer Party, an einem feuchten
> ungemütlichen Abend mit einer Softgun in der Hand auf einen
> abgestellten Eisenbahnwagen zu klettern (in einem Verladebahnhof).
> Es war ein sehr trauriges Begräbnis (der Knabe war damals IIRC 14).
> Seither habe ich einen Heidenrespekt vor allem, was 400V übersteigt
> (und nennenswerte Stromstärken hat, mit elektrostatischen Aufladungen
> habe ich nur geringfügige Probleme, die sind mehr ärgerlich).

Ein Bekannter, welcher Lokführer bei der Deutschen Bahn arbeitet,
erzählte mir mal eine ähnliche Geschichte:

Die britische Armee macht Manöver, dazu sollen Panzer per Zug
transportiert werden. Nachdem das Aufladen beendet ist, will ein Soldat
(wohl schon recht angeschickert) noch schnell in seinen Panzer, weil
dort Schnaps versteckt ist. Er klettert oben auf den Panzer, kommt dabei
den Leitungen zu nah (< 1 Meter?) und verwandelt sich in ein kleines,
verkokeltes und ziemlich totes Männlein.

Viele Grüße,
Markus

(X-post mal drin gelassen)

Ragnar

unread,
Nov 23, 2003, 11:50:19 AM11/23/03
to
markus...@flusskiesel.de (Markus Becker) wrote in message news:<1g4vnkw.rsd7cn7ccla8N%markus...@flusskiesel.de>...

Und die Story ist definitiv keine UL. Ich habe Bruder und Eltern des
Opfers recht gut gekannt (der jüngere Bruder war ein Mitschüler von
mir). Die Geschichte ging damals zur Abschreckung durch sämtliche
Klassen. Also nicht die gute alte "Ich hab wen gekannt, der hat wen
gekannt, dessen Schwager eine Schwester hatte deren Freundin einen
Bekannten hatte, der jemand kennt dessen Freund das passiert
ist"-Tour.

A. Lange

unread,
Nov 23, 2003, 1:07:27 PM11/23/03
to
Ragnar schrieb:
>(Markus Becker) wrote:

> > > Ich würde das sogar erheblich höher ansetzen. Ich kann das zwar nicht
> > > durch irgendwelche Formeln belegen, aber ich habe immer gehört, bei
> > > 15kV mindestens 1 Meter Sicherheitsabstand,

1500 mm.
Im übrigen $3 (7)
http://www.polarbahn.de/fremde_daten/dv/dv-462.html


> > Ein Bekannter, welcher Lokführer bei der Deutschen Bahn arbeitet,
> > erzählte mir mal eine ähnliche Geschichte:
> >
> > Die britische Armee macht Manöver, dazu sollen Panzer per Zug
> > transportiert werden. Nachdem das Aufladen beendet ist, will ein Soldat
> > (wohl schon recht angeschickert) noch schnell in seinen Panzer, weil
> > dort Schnaps versteckt ist. Er klettert oben auf den Panzer, kommt dabei
> > den Leitungen zu nah (< 1 Meter?) und verwandelt sich in ein kleines,
> > verkokeltes und ziemlich totes Männlein.

Das gehört zum Bahnalltag dazu.
In meiner Berufskarriere sind drei Leute mit Hochspannung in Berührung
gekommen, 1:2 steht das Verhältnis, ein erfolgreicher Suizid auf einem
Kesselwagen, ein Unfall auf einem Mast mit dem Verlust von 13 Kg
Körpermasse und einem Teil Haut und ein tödlicher Unfall der merkwürdige
Begleitumstände hatte.

Ernsthaft schälgt die Spannung erst bei 150 mm über, der
Sicherheitsabstand von 1500 mm sollte aber wirklich nicht unterschritten
werden, selbst Fachleute, die beim Arbeiten abgeschaltete und
unterspannungstehende Teile kennen und erkennen, bewegen sich da eher
vorsichtig. Der Laie hat im Grunde keine Chance.

Gruß
Andreas

Johannes Möckel

unread,
Nov 24, 2003, 6:42:07 AM11/24/03
to
Ragnar <texas....@gmx.net> tippte:

> Und die Story ist definitiv keine UL.

Und das erzählt mir ein "Ragnar <texas....@gmx.net>".
Nee, ist klar, glaub ich sofort.

Joe - fup dahin, wo's hingehört
--
Wenn man sich Räucherlachs auf die Unterarme legt,
dann hat man Salmonellen! [Collin Blinn]

Michael Kauffmann

unread,
Nov 24, 2003, 8:06:45 AM11/24/03
to
Markus Becker verlautbarte:

> Ragnar <texas....@gmx.net> wrote:

>> 15kV mindestens 1 Meter Sicherheitsabstand,

damit man bei dem möglicherweise unsicheren Stand auf erhöhten Plattformen
nicht mit einem plötzlich ausgestreckten Glied an die Fahrleitung kommt,
die einem flexiblerweise auch noch ein gutes Stück entgegenkommen kann.

>> sonst bei Nebel, leichtem Regen o.ä. locker Überschlag möglich.

Wenn man so nah dran ist, daß der Überschlag möglich ist, dann müßte man
auch damit rechnen, daß man die Leitung versehentlich berührt.

>> Ich hab mal einen gekannt, der
>> hat das probiert. Der ist nach einer Party, an einem feuchten
>> ungemütlichen Abend mit einer Softgun in der Hand auf einen
>> abgestellten Eisenbahnwagen zu klettern (in einem Verladebahnhof).
>> Es war ein sehr trauriges Begräbnis (der Knabe war damals IIRC 14).

> Die britische Armee macht Manöver, dazu sollen Panzer per Zug


> transportiert werden. Nachdem das Aufladen beendet ist, will ein Soldat
> (wohl schon recht angeschickert) noch schnell in seinen Panzer, weil
> dort Schnaps versteckt ist. Er klettert oben auf den Panzer, kommt dabei
> den Leitungen zu nah (< 1 Meter?) und verwandelt sich in ein kleines,
> verkokeltes und ziemlich totes Männlein.

Die Tatsache, daß der Überschlag den Probanden schon vor dem
galvanischen Kontakt trifft, wird gerne als Vorwand dafür genommen, es so
darzustellen, daß er natürlich nicht so dumm wäre, eine elektrische
Leitung anzufassen, aber leider nichts von dem elektrophysikalischen
Hinterhalt wußte. Technische Unbildung gilt ja als ehrbar.
Gelten könnte dieses Argument natürlich nur bei einer Mutprobe, bei
der die Kandidaten unter mechanisch stabilen Bedingungen ein Körperteil so
nah wie möglich dem spannungsführenden Teil nähern sollen, ohne es zu
berühren. Wenn eine Person mit eingeschränkter motorischer Präzision
in der Nähe einer schwankenden Leitung herumturnt, ist ihr
Bewegungsstreubereich größer als die elektrische Überschlagsweite.

Michael Kauffmann

Ragnar

unread,
Nov 24, 2003, 10:46:22 AM11/24/03
to
Johannes Möckel <j...@hrz.tu-darmstadt.de> wrote in message news:<fd7991-...@lnx42.hrz.tu-darmstadt.de>...

> Ragnar <texas....@gmx.net> tippte:
> > Und die Story ist definitiv keine UL.
>
> Und das erzählt mir ein "Ragnar <texas....@gmx.net>".
> Nee, ist klar, glaub ich sofort.
>
> Joe - fup dahin, wo's hingehört

Ok, bevor sich noch lang jemand aufregt: Mein (bei google
unterschlagener) Realname: Ragnar Bartuska, wohnhaft in Wien,
Österreich. Wie ich mich seinerzeit bei google Groups angemeldet habe
hatte ich keine Ahnung von den Usancen hier, habe also nur meinen
Vornamen eingetragen. Das kann man dann nie wieder ändern.

lg Ragnar

Marc Fehrenbacher

unread,
Nov 25, 2003, 12:24:52 PM11/25/03
to
Michael Kauffmann schrieb:

>Hinterhalt wußte. Technische Unbildung gilt ja als ehrbar.

Das Fehlen von FI-Schaltern in Wohnungen hatte auch sein gutes. Wenn
$Dummkopf sich rechtzeitig vor seiner Vermehrung mit einem Fön in der
Badewanne gegrillt hat, ist der Genpool sauber geblieben. Darwin halt.

Marc
--
Früher sind die Menschen in die Kirche gegangen, heute wird gezappt. Ich
find' beides sche*ße. Tim van de Bovenkamp in dard.

Sebastian Suchanek

unread,
Nov 25, 2003, 2:27:17 PM11/25/03
to
Marc Fehrenbacher spoke thusly:

> Michael Kauffmann schrieb:
>
>> Hinterhalt wußte. Technische Unbildung gilt ja als ehrbar.
>
> Das Fehlen von FI-Schaltern in Wohnungen hatte auch sein
> gutes. Wenn $Dummkopf sich rechtzeitig vor seiner
> Vermehrung mit einem Fön in der Badewanne gegrillt hat, ist
> der Genpool sauber geblieben. Darwin halt.

Murphy lehrt aber, daß die Selbstexekution erst stattfinden
wird, wenn sich $Dummkopf mindest dreifach vermehrt hat.
Un' nu?


Tschüs,

Sebastian

--
Wenn ich beschliesse, dass irgendwas ein Loch drin haben
sollte, dann wäre dem geraten in spätestens 30 Minuten [...] ein
Loch zu haben, wenn es sich meinen Zorn nicht zuziehen will...
Benjamin Stenzel in dchk+l

Rolf Bombach

unread,
Nov 25, 2003, 4:06:21 PM11/25/03
to
Marc Fehrenbacher wrote:
>
>>Hinterhalt wußte. Technische Unbildung gilt ja als ehrbar.
>
> Das Fehlen von FI-Schaltern in Wohnungen hatte auch sein gutes. Wenn
> $Dummkopf sich rechtzeitig vor seiner Vermehrung mit einem Fön in der
> Badewanne gegrillt hat, ist der Genpool sauber geblieben. Darwin halt.

Dummkopf ist, wer denkt, dass FI einen nennenswerten Beitrag
zur Vermeidung des Fön-im-Bad Tod liefern würde.

--
mfg Rolf Bombach

Horst-D. Winzler

unread,
Nov 25, 2003, 10:54:42 PM11/25/03
to

Tja, zum "nennenswerten" beitrag hats halt nicht gereicht. Zumal die
mehrzahl der menschen mit sicherheit andere sorgen hat.

--
mfg horst-dieter

antworten bitte in die rubrik.
anschreiben auf diese adresse gehen wg. spam ins nirvana/dev0.sorry

Stefan T. Unterweger

unread,
Nov 27, 2003, 8:37:34 AM11/27/03
to
* Sebastian Suchanek:

> Murphy lehrt aber, daß die Selbstexekution erst stattfinden
> wird, wenn sich $Dummkopf mindest dreifach vermehrt hat.
> Un' nu?

Bzw. eher noch mehr Schaden anrichtet...

S!

end
--
> Es gibt einfach alles für Windows.
Aber nicht alles ist auch für Windows geeignet.
-- Mickey Kottenhahn, > Henning Sponbiel

Johannes Starosta

unread,
Nov 28, 2003, 4:53:35 PM11/28/03
to
Hallo Ragnar

Ragnar <texas....@gmx.net> wrote:

> Wie ich mich seinerzeit bei google Groups angemeldet habe
> hatte ich keine Ahnung von den Usancen hier, habe also nur meinen
> Vornamen eingetragen. Das kann man dann nie wieder ändern.

Ich habe meine ersten Artikel über Google- Groups versendet. Das wurde
mir sehr schnell zu unkomfortabel. Falls du nicht gerade einen
Onlinedienst wie AOL nutzt, würde ich an deiner Stelle einen Ausflug
nach <news:de.newusers.questions> machen, um dir durch die Newsreader-
FAQ einen richtigen Newsreader zu besorgen.

Flupp zum Poster, da hier OFF- Topic.

--
MFG, Johannes.
http://home.arcor.de/jstarosta/index.htm
Dieser Beitrag entstand, ohne dass der Poster nachdenken wollte. Jeder
Sinn ist Zufall und NICHT beabsichtigt!

Ina Koys

unread,
Nov 30, 2003, 8:46:56 AM11/30/03
to
Marc Fehrenbacher wrote:

> Das Fehlen von FI-Schaltern in Wohnungen hatte auch sein
> gutes. Wenn $Dummkopf sich rechtzeitig vor seiner Vermehrung
> mit einem Fön in der Badewanne gegrillt hat, ist der Genpool
> sauber geblieben.

Hab mir mal sagen lassen, Fön im Badewasser funktioniert genauso
sicher wie Knarre an Schläfe, nämlich meistens nicht. Bei
Badewasser wg. meist für die Weiterleitung der Strömlinge
unzureichender Badezusatzdichte. Kann aber auch sein, daß ich
hier wieder voll on topic bin.

Ina


Ina Koys

unread,
Nov 30, 2003, 2:18:33 PM11/30/03
to
Ralf Kusmierz wrote:
> während die stromverursachte Bewußtlosigkeit in der
> Badewanne zuverlässig zum Ertrinken führt. Also alles paletti!

Deine Badewanne hätt ich gerne! In sämtlichen mir zur Verfügung
stehenden Badewannen kann man gefahrlos schlafen, vielleicht auch
bewußtlos sein. Könnte man es nicht, würde ich seit knapp 15
Jahren nicht mehr leben. Und ich fordere mein Schicksal ca.
wöchentlich heraus.

Ina


Ina Koys

unread,
Nov 30, 2003, 3:38:11 PM11/30/03
to
Ralf Kusmierz wrote:

> Wie fürchterlich! Könnte man Dir vielleicht mit einer
gebrauchten
> Matratze als Schlafunterlage helfen?

Nein. Die trocknet ja nicht bis zum nächsten Bad.

> Das kann doch nicht gesund sein,
> daß Du in der Badewanne schlafen mußt, Du Ärmste.

Gesund weiß ich nicht, aber bequem. In der alten Wanne lief einem
noch immer das Wasser ins Ohr, in der neuen wacht man erst auf,
wenn's kalt wird. Dauert so um die 2 Stunden.

Ina,
die heute wieder Badetag hat 8)


Malte Rogacki

unread,
Nov 30, 2003, 3:52:19 PM11/30/03
to
Johannes Möckel <j...@hrz.tu-darmstadt.de> wrote:

> Ragnar <texas....@gmx.net> tippte:
> > Und die Story ist definitiv keine UL.
>
> Und das erzählt mir ein "Ragnar <texas....@gmx.net>".
> Nee, ist klar, glaub ich sofort.

Aus aktuellem Anlaß:

Vom Panzer-Schlag getroffen
25-Jähriger will Panzer entern und wird lebensgefährlich verletzt
dpa

Rackwitz - Beim Versuch einen Panzer zu entern, hat ein 25 Jahre alter
Mann einen lebensgefährlichen Stromschlag erlitten. Der angetrunkene
Mann kletterte nach Angaben der Polizei am Sonntag auf ein Abstellgleis
des Bahnhofes Rackwitz (Kreis Delitzsch) und erklomm den Waggon eines
Güterzuges. Dabei berührte er die Strom führende Oberleitung, wurde
durch die Luft geschleudert und blieb zwischen den Gleisen liegen. Mit
schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Ein
33-jähriger Begleiter blieb unverletzt.


http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=550367

Volker Gringmuth

unread,
Nov 30, 2003, 5:15:21 PM11/30/03
to
Malte Rogacki (ga...@gacki.sax.de) wrote:

> Dabei berührte er die Strom führende Oberleitung, wurde
> durch die Luft geschleudert und blieb zwischen den Gleisen liegen.
> Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Schwein gehabt ... aber UL-Charakter hat dieses "wurde durch die Luft
geschleudert". So gewalttätig ist der Fahrdraht nicht. Geschleudert
wird man nicht vom Draht und auch nicht vom Strom, sondern durch eine
vom Stromfluß hervorgerufene heftige Kontraktion der eigenen Muskulatur
- und kann froh sein, geschleudert und nicht gerühr^H^H^H^Hlähmt zu
werden.


vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Weltsprache No. 1 dürfte weder amerikanisches noch britisches, sondern
schlechtes Englisch sein." (Ralf Callenberg in de.etc.sprache.deutsch)

A. Lange

unread,
Dec 1, 2003, 1:34:30 AM12/1/03
to
Volker Gringmuth schrieb:

>
> Malte Rogacki (ga...@gacki.sax.de) wrote:
>
> > Dabei berührte er die Strom führende Oberleitung, wurde
> > durch die Luft geschleudert und blieb zwischen den Gleisen liegen.
> > Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.
>
> Schwein gehabt ... aber UL-Charakter hat dieses "wurde durch die Luft
> geschleudert". So gewalttätig ist der Fahrdraht nicht. Geschleudert
> wird man nicht vom Draht und auch nicht vom Strom, sondern durch eine
> vom Stromfluß hervorgerufene heftige Kontraktion der eigenen Muskulatur

Und durch die Energie, die durch das plötzlich Verdampfen der
Schuhsohlen, des Körperfettes oder des Gelenkwassers freigesetzt wird.
Stichwort: Spontanamputation.

Gruß
Andreas

Rainer Zocholl

unread,
Dec 1, 2003, 6:38:00 PM12/1/03
to
(Ina Koys) 30.11.03 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

>Ralf Kusmierz wrote:
>> während die stromverursachte Bewußtlosigkeit in der
>> Badewanne zuverlässig zum Ertrinken führt. Also alles paletti!

>Deine Badewanne hätt ich gerne! In sämtlichen mir zur Verfügung
>stehenden Badewannen kann man gefahrlos schlafen, vielleicht auch
>bewußtlos sein.

Vielleicht solltest Du Dir mal eine 180er Wanne kaufen?
Klar das Du in deiner 120er kein Problem hast... ;-)

>Könnte man es nicht, würde ich seit knapp 15
>Jahren nicht mehr leben. Und ich fordere mein Schicksal ca.
>wöchentlich heraus.

Warum habe ich gerade das Bild von Bartsch vor Augen?

Frank Hucklenbroich

unread,
Dec 2, 2003, 2:57:07 AM12/2/03
to
On 2 Dec 2003 01:02:54 GMT, Martin Schmidt wrote:

> Rainer Zocholl wrote:
>
>> Warum habe ich gerade das Bild von Bartsch vor Augen?
>

> Keine Ahnung, aber ich muss an Barschel denken. ;-p

"Wann geht der nächste Baden?" Gab's seinerzeit als T-Shirt.

Grüße,

Frank (heute nicht pc)

Bernd Laengerich

unread,
Dec 2, 2003, 9:46:18 AM12/2/03
to
Martin Schmidt wrote:

> Keine Ahnung, aber ich muss an Barschel denken. ;-p

"Sicher in die Wanne und sicher wieder heraus!"
(Titanic, mit Engholm in der Wanne und einem gelben Quietscheentchen am
Rand)

Bernd

Stefan Seth

unread,
Dec 2, 2003, 12:41:29 PM12/2/03
to
Frank Hucklenbroich schreibte am Di, 2. Dez, 8:57 Uhr:

>> Keine Ahnung, aber ich muss an Barschel denken. ;-p
>
> "Wann geht der nächste Baden?" Gab's seinerzeit als T-Shirt.
>
> Grüße,
>
> Frank (heute nicht pc)

Nicht alles, was geschmacklos ist, ist "nicht PC".

Nicht alles, was PC ist, ist nicht geschmacklos.
Nicht alles, was nicht PC ist, ist geschmacklos.

Nicht alle geschmacklosen Scherze sind schlecht.

Gruß
Ste"und nicht alle T-Shirt-Beschrifter beherrschen die deutsche
Rechtschreibung"fan
--
Oben sei ein Kopf.

Ina Koys

unread,
Dec 2, 2003, 12:48:59 PM12/2/03
to
Martin Schmidt wrote:

>> Warum habe ich gerade das Bild von Bartsch vor Augen?
>

> Keine Ahnung, aber ich muss an Barschel denken. ;-p

Am reinen Schönheitsschlaf ist der aber nicht gestorben. Im
übrigen sehe ich ihm gerade in der Badewanne nicht sehr
ähnlich...

Ina


It is loading more messages.
0 new messages