ein Freund erzählte mir am Wochenende, dass Ihm jemand erzählte was es
mit dem bei uns üblichen Glas absetzen nach dem zuprosten zu tun hat.
Angeblich stammt es aus dem Zweiten Weltkrieg, da es die SS-Offiziere in
Kneipen taten nachdem sie sich umgeschaut hatten und keine Juden mehr
sahen. '(So nach dem Motto "Jetzt simmer unter uns".)
UL?
MfG,
Sven.
(Sorry falls mein Zeilenumbruch net so ganz klappt, komm mit dem OE
einfach net zurecht....)
> ein Freund erzählte mir am Wochenende, dass Ihm jemand erzählte was es
> mit dem bei uns üblichen Glas absetzen nach dem zuprosten zu tun hat.
>
> Angeblich stammt es aus dem Zweiten Weltkrieg, da es die SS-Offiziere in
> Kneipen taten nachdem sie sich umgeschaut hatten und keine Juden mehr
> sahen. '(So nach dem Motto "Jetzt simmer unter uns".)
>
> UL?
Hm, ich kenn es auch als "Kein Jud' am Tisch", also könnts hinkommen...
Sebastian
--
Dieser Artikel ging an folgende Newsgroups: de.alt.folklore.urban-legends
Er wurde am Montag, dem 11. Februar im Jahre des Herrn 2002 verfaßt.
>ein Freund erzählte mir am Wochenende, dass Ihm jemand erzählte was es
>mit dem bei uns üblichen Glas absetzen nach dem zuprosten zu tun hat.
Du mögest dir den mit news:97bph2$oh9lk$1...@ID-43245.news.dfncis.de am
2001-05-25 begonnenen Tread ansehen, der dieses Thema relativ
erschöpfend behandelt hat. Den ganzen Thread findest du bei Google
unter der URL
http://groups.google.com/groups?hl=de&threadm=97bph2%24oh9lk%241%40ID-43245.news.dfncis.de
Jens
> Du mögest dir den mit news:97bph2$oh9lk$1...@ID-43245.news.dfncis.de am
> 2001-05-25 begonnenen Tread ansehen, der dieses Thema relativ
> erschöpfend behandelt hat. Den ganzen Thread findest du bei Google
> unter der URL
>
http://groups.google.com/groups?hl=de&threadm=97bph2%24oh9lk%241%40ID-43
245.news.dfncis.de
>
> Jens
Thanxx a lot!
MfG,
Sven
Hallo!
Ich kenne die Sitte hier ueberhaupt nicht. Aber als ich vor knapp 20 Jahren
mal in Budapest war, habe ich den Brauch kennen gelernt. Allerdings ohne an
zu stossen. Mir wurde damals erklaert, das kaeme aus der 1848 Revolution,
als der Aufstand der Ungarn von den Habsburgern niedergeschlagen wurde. Die
ungarischen Studenten haetten sich dann so zugeprostet, um sich von den
Oestereichern zu distanzieren.
Wie auch immer, es scheint ja irgendetwie tatsaechlich etwas mit
Distanzierung zu tun zu haben.
Gruss
Joerg
> Wie auch immer, es scheint ja irgendetwie tatsaechlich etwas mit
> Distanzierung zu tun zu haben.
"Wir sind alle Individuen"
"Ich nicht"
Servus,
Stefan
--
Die Macht zu verfuehren! Stefan, ein Maerchen fuer Paerchen!
http://www.sloganizer.de/
Danke für den Link, obwohl der Thread leider nicht so ganz erschöpfend
ist, finde ich. Letztenendes bleiben mehrere mehr oder weniger
glaubhafte Erklärungen übrig.
Ich werfe mal eine andere UL in die Diskussion:
Stimmt es, das der Brauch des zuprostens seinen Ursprung im
gegenseitigen Misstrauen hat?
Ich las mal, dass das zuprosten dazu gedacht war, gleichzeitiges
(an-)trinken zu garantieren, und damit ein gegenseitiges vergiften zu
erschweren.
Googeln war erfolglos...
Gruss
Horscht
>Ich werfe mal eine andere UL in die Diskussion:
>Stimmt es, das der Brauch des zuprostens seinen Ursprung im
>gegenseitigen Misstrauen hat?
Wahrscheinlicher scheint mir immer noch die Theorie, dass man damit
Tropfen (Kondenswasser et al.), die noch am Glas hängen, abklopfen
will, damit sie nicht eim Trinken auf die (weiße) Weste tropfen.
Ich tus dennoch nicht (egal, ob aus Zweck oder Symbolik), denn es
macht den Trinkvorgang unnötig kompliziert und damit uneffizient.
Je"Bier macht alles intensiver"ns
Ist bei uns im tiefsten Bayern auch Sitte, ich kenn den Ursprung so, daß im
Mittelalter zwar die hohen Herren mit dem niederen Volk anstießen,
danach aber ihr Glas nochmal kurz absetzten und den Pöbel zuerst trinken
ließen, um sich ein wenig von ihm "abzuheben".
> Ich werfe mal eine andere UL in die Diskussion:
> Stimmt es, das der Brauch des zuprostens seinen Ursprung im
> gegenseitigen Misstrauen hat?
> Ich las mal, dass das zuprosten dazu gedacht war, gleichzeitiges
> (an-)trinken zu garantieren, und damit ein gegenseitiges vergiften zu
> erschweren.
Das mit dem Prost leite ich von meinen (bescheidenen) Lateinkentnissen ab:
"Prosit= Möge es nützen".
Gruß,
Gerhard
Ein Indiz wäre vielleicht der Spruch "Here's looking at you kid" -
der in der Originalversion von Casablanka an der Stelle des
"Ich schau Dir in die Augen, Kleines" kommt.
Laut dem Kauderwelsch-Band 100 (Spaß mit Sprachen) (ich meine, dass
ich es da gelesen hätte, kann es aber im Moment nicht verifizieren)
hat das den Ursprung darin, dass man im finsteren Mittelalter beim
Hochheben des Glases seine Tischnachbarn, mit denen man evtl. sehr
dichtgedrängt gesessen hat, aus den Augen verloren hat und seine
Taschen recht ungeschützt präsentiert hat. Man warnte also "Ich habe
euch im Blick".
Gruesse,
Simon
--
Simon...@unix-ag.org http://www.home.unix-ag.org/simon/
"Horst N. Plotz" <drp...@gmx.net> schrieb:
> Ich werfe mal eine andere UL in die Diskussion:
> Stimmt es, das der Brauch des zuprostens seinen Ursprung im
> gegenseitigen Misstrauen hat?
Das kann durchaus sein.
> Ich las mal, dass das zuprosten dazu gedacht war, gleichzeitiges
> (an-)trinken zu garantieren, und damit ein gegenseitiges vergiften zu
> erschweren.
Wäre eine Möglichkeit. Alternativ biete ich an: Wenn alle ihr Glas
gleichzeitig anheben, hat keiner die Gelegenheit, dem anderen den Dolch in
den Wanst zu rammen.
mfg
Wastl
> "Ich schau Dir in die Augen, Kleines"
>
> Laut dem Kauderwelsch-Band 100 (Spaß mit Sprachen) (ich meine, dass
> ich es da gelesen hätte, kann es aber im Moment nicht verifizieren)
Seite 75.
> hat das den Ursprung darin, dass man im finsteren Mittelalter beim
> Hochheben des Glases seine Tischnachbarn, mit denen man evtl. sehr
> dichtgedrängt gesessen hat, aus den Augen verloren hat und seine
> Taschen recht ungeschützt präsentiert hat. Man warnte also "Ich habe
> euch im Blick".
Genau.
vG
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
Das Verhalten von Gates hatte mir bewiesen, daß ich auf ihn und
seine Gefährten nicht rechnen durfte. (Karl May, Winnetou 3)
>"Ihr seid alle verschieden!"
>
>"Ja, wir sind alle verschieden!"
>
>"Ich nicht."
Das hätte heißen müssen "Ich *noch* nicht."
Jens
Tatsächlich? Ich kenne den Film nur auf Englisch und dort heißt's "I'm
not".
--
"You're entering the vicinity of an area adjacent to a location."
>>> "Ja, wir sind alle verschieden!"
>>>
>>> "Ich nicht."
>>
>> Das hätte heißen müssen "Ich *noch* nicht."
>
> Tatsächlich? Ich kenne den Film nur auf Englisch und dort heißt's
> "I'm not".
Das erinnert mich an ein schönes Rätsel aus meiner Kinderzeit[tm]:
Wir sind's gewiß in vielen Dingen,
im Tode aber sind wir's nicht.
Die sind's, die wir zu Grabe bringen,
und eben diese sind es nicht.
Und weil wir leben, sind wir's eben
von Geist und Angesicht,
und weil wir leben, sind wir's eben
zur Zeit noch nicht!
>> >"Ihr seid alle verschieden!"
>> >
>> >"Ja, wir sind alle verschieden!"
>> >
>> >"Ich nicht."
>>
>> Das hätte heißen müssen "Ich *noch* nicht."
>
>Tatsächlich? Ich kenne den Film nur auf Englisch und dort heißt's "I'm
>not".
Ich habe mir erlaubt, unabhängig von "dem Film" ein Wortspiel mit den
unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes "verschieden" zu machen:
verschieden: 1. unterschiedlich 2. gestorben
Im Sinne der zweiten Bedeutung habe ich gedacht, wenn er antwortet,
ist er vermutlich noch nicht verschieden.
Der Wotwitz war schon vorher äußerst flau, und durch die lange
Erklärung ist er nicht unbedingt wesentlich besser geworden, oder?
Übrigens: Die deutschen Texte der Szene kannst du nachlesen unter
http://calypso.spaceports.com/~georg/brian_brian_f.html und
http://www.pythonsite.de/6c.htm.
Jens
> ein Freund erzählte mir am Wochenende, dass Ihm jemand erzählte
> was es mit dem bei uns üblichen Glas absetzen nach dem zuprosten
> zu tun hat.
Drei mögliche Theorien:
-$VOLKSGRUPPE wollte mit $BESATZER_ODER_SONSTIGER_FEIND nicht anstoßen,
deswegen hat man das Anstoßen durch Anstoßen am Tisch rückgängig
gemacht
-Alte Germanen wollten nicht nur mit ihresgleichen anstoßen, sondern
auch die Erdgeister dran teilhaben lassen
-Alte Germanen hatten breite Tische, schwere Humpen und mit
fortschreitendem Metgenuß hammses nach dem Anstoßen nicht mehr ganz bis
zurück an den Mund geschafft und mussten zwischendurch absetzen.
Die ersten beiden irgendwo aufgeschnappt (die erste mit Franzosen und
Deutschen), die letzte selbstentwickelt. Was natürlich nicht
ausschließt, daß im Falle der Dritten nicht irgendwann aus Traditon
Theorie Nr. 2 Gültigkeit gewonnen hätte.
Gruß Erik
--
Ein Mensch, der sich etwas auf seine Intelligenz einbildet,
ist wie ein Sträfling, der mit seiner großen Zelle prahlt. (Simone Weil)
http://www.Ostertaler.de
http://www.AntrumNequam.de -- The wörst bänd in the wörld
>>> Das hätte heißen müssen "Ich *noch* nicht."
>>
>>Tatsächlich? Ich kenne den Film nur auf Englisch und dort heißt's "I'm
>>not".
>
>Also ich kenne es auf deutsch auch nur als "Ich nicht".
Ich habe ihn am Freitag mal wieder im Kino gesehn und bestätige "Ich
nicht".
>Gruß
>Jeho^WJoe
Ciao, Andi
--
One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them
In the Land of Mordor where the Shadows lie.
(J.R.R. Tolkien - The Lord Of The Rings)
Nein, ich glaube das ist schon viel älter (obwohl in unserer Gegend
nicht üblich) und stammt angeblich schon aus dem Mittelalter. Damals
durften Handwerksgesellen aus verschiedenen Zünften nicht miteinander
trinken und haben dieses Verbot durch das Absetzen des Glases
unterlaufen.
Gruß,
Oliver
--
Ham Radio Station DL1YOV: http://www.qsl.net/dl1yov
> Wäre eine Möglichkeit. Alternativ biete ich an: Wenn alle ihr Glas
> gleichzeitig anheben, hat keiner die Gelegenheit, dem anderen den
Dolch in
> den Wanst zu rammen.
Klingt gut, aber was passiert, wenn mit einer Person angestoßen wird,
die über *zwei* Hände verfügt und diese auch noch unabhängig von
einander bewegen kann?
> mfg
> Wastl
mfg
luns
> > Wäre eine Möglichkeit. Alternativ biete ich an: Wenn alle ihr Glas
> > gleichzeitig anheben, hat keiner die Gelegenheit, dem anderen den
> > Dolch in den Wanst zu rammen.
> Klingt gut, aber was passiert, wenn mit einer Person angestoßen wird,
> die über *zwei* Hände verfügt und diese auch noch unabhängig von
> einander bewegen kann?
Ach was, wann tritt denn so ein unwahrscheinlicher Fall denn schon
ein.
Julien
Oliver Voß wrote:
> durften Handwerksgesellen aus verschiedenen Zünften nicht miteinander
> trinken und haben dieses Verbot durch das Absetzen des Glases
> unterlaufen.
So kenne ich's auch -- und setze seitdem nicht mehr ab.
"Was soll das -- wenn du nicht mir mir trinken willst,
brauchst du's nur zu sagen!" Verständnisloser Blick,
gefolgt von sachlicher Erklärung, und wieder ein Absetzer
weniger auf der Welt.
So jedenfalls praktiziert's
Erik.
--
"Die Zeiteinstellungen zu verändern ist eines der wenigen Dinge bei
Windows, die keinen MS-Commit (auch "Reboot" genannt) benötigen -
erstaunlich, aber wahr." -- Hajo Pflueger in d.n.q.
Ja, das habe ich auch schon so gehört.
In alten Zeiten war es ja durchaus üblich, unliebsame Feinde durch Vergiften
aus dem Weg zu räumen. Also wurden beim gemeinsamen trinken die Becher so
kräftig aneinandergestoßen, daß die Getränke in den jeweils anderen Becher
geschwappt sind (ich denke jetzt nicht an feines venezianisches Glas,
sondern eher an Trinkhörner a la Wikinger).
Viele Grüße, Frank
Ich beherrsche eben die ausgesprochen nützliche Technik, Texte von einer
Sprache in die andere zu übersetzen. :)
Hallo Vitus,
> > Für das, daß Du den Film nur auf Englisch kennst, weißt Du aber
> > über die deutschsprachige Fassung sehr gut Bescheid.
> Ich beherrsche eben die ausgesprochen nützliche Technik, Texte von einer
> Sprache in die andere zu übersetzen. :)
Ach was. UL! Niemand kann Texte von einer Sprache in die andere
Übersetzen.
Wenn das ginge, dann bräuchten wir doch gar keine unterschiedlichen
Sprachen.
Ju "SCNR" lien
Gruß, Christian
--
*Autor für http://www.zyn.de - Gnade bringt uns nicht weiter!*
*Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere
Stimme. - Mahatma Gandhi (1869-1948)*
Ich halte die Behauptung, dass Babelfish jene Technik beherrschen würde,
für eine UL.
Damit sind wir wieder ontopic.
...ja, so wird's wohl sein.
Damit man beim prosten den Gegner nicht meucheln kann.
Das Salutieren stammt angeblich auch aus der Ritterzeit, wenn die Ritter ihr
Visier hochgeklappt haben, um sich zu grüßen.
Da gab's doch auch mal so eine Geschichte wie es kommt, daß in
Kontinental-Europa Rechtsverkehr herrscht und in Großbritannien (und den
meisten britischen Ex-Kolonien heute noch) Linksverkehr.
Kennt einer dazu die passende Story?
Grüße, Frank
Ich reite nie wieder links.
Aber sind die Ritter bei Turnieren mit der Lanze nicht immer rechts geritten
und haben nach links rübergestossen?
Eddi
Ich habe dunkel in Erinnerung, dass das irgendwas mit den Meilensteinen
am Straßenrand zu tun hatte - in Großbritannien waren die anders
ausgerichtet, oder so.
Vielleicht weiß jemand die genauen Hintergründe?
Kam neulich igendwo im Fernsehen:
In England hat man die Pferde anders eingespannt (hintereinander), so
daß der Kutscher auf der rechten Seite sitzen mußte, statt links wie im
Rest Europas. Ergo fuhr man in England wegen der besseren Übersicht auf
der linken Seite, allerdings freiwillig. "Zwangsweise" eingeführt wurde
die Seitenwahl erst, als auf der London Bridge das Verkehrsgedränge so
groß geworden war, daß der Verkehr in eine Richtung auch auf einer
gemeinsamen Fahrbahnseite fahren sollte.
> Tobias Dietrich <fuzz...@yahoo.de> writes:
>> Kam neulich igendwo im Fernsehen: In England hat man die Pferde
>> anders eingespannt (hintereinander), so daß der Kutscher auf der
>> rechten Seite sitzen mußte, statt links wie im Rest Europas.
> In Deutschland führt man Kutchen im Allgemeinen nach der Lehre
> Achenbachs und sitzt dabei rechts.
Ich ziehe das Argument Achenbach zurück. Hatte vergessen, daß er erst
1862 geboren wurde.
Allerdings finde ich das Einspannargument etwas krumm. Was soll man
da "hintereinander" eingespannt haben? 2 Pferde hintereinander? Das
wäre mir neu.
> Kam neulich igendwo im Fernsehen: In England hat man die Pferde
> anders eingespannt (hintereinander), so daß der Kutscher auf der
> rechten Seite sitzen mußte, statt links wie im Rest Europas.
In Deutschland führt man Kutchen im Allgemeinen nach der Lehre
>> Tobias Dietrich <fuzz...@yahoo.de> writes:
>> In Deutschland führt man Kutchen im Allgemeinen nach der Lehre
>> Achenbachs und sitzt dabei rechts.
> Ich ziehe das Argument Achenbach zurück. Hatte vergessen, daß er erst
> 1862 geboren wurde.
<delurk> Ach quark. Das war 1974. </delurk>
dirks.
> Stimmt es eigentlich, dass weltweit prozentual gerechnet der größere
> Anteil am Straßenverkehr der Linksverkehr ist? Irgendwo hatte ich das
> mal gehört - UL?
> Berechnet auf das Straßennetz aller Länder kann ich mir das kaum
> vorstellen, allein Amiland ist schon ziemlich groß und Russland hat
> wohl auch ein paar Straßen mit Rechtsverkehr...
Dito. USA und Kanada sind sehr gut ausgebaut.
> Oder fahren berechnet auf die mobile Weltbevölkerung die meisten
> Menschen links? Da würde allein Indien wohl schon viel in die
> Statistik einbringen, dort herrscht IMO auch Linksverkehr.
1 Milliarde Inder, 120 Millionen Japaner, dazu Britannien, Australien,
Südafrika..
Ne, nicht mal die Hälfte dr Weltbevöllerung. Und wenn man es auf die
Autos bezieht, dann sieht es noch schlechter aus für die Linken.
Eine Aufzählung der Staaten mit Linksverkehr:
GB
Indien
Pakistan
Bangladesh
Nepal
Japan
Südafrika
Malta
Taiwan
Australien
Neuseeland
Thailand
Nordzypern
Malaysia
Bahamas
Sri Lanka
Singapur
Indonesien
Hong-Kong (ist das seit 97 geändert worden?)
Viele Mittel- und Südafrikanische Staaten (zum Beispiel Tansania, Namibia,
Uganda...)
Fast alle ozeanische Staaten
Einige karibische Staaten (Jamaika,
Also: Ausser in China herrschti in Süd- und Ostasien ausschliesslich
Linksverkehr.
Gut 2/3 Afrikas, ausser dem Norden.
Fast der ganze ozeanische Bund
Teile Südamerikas wie ehemals britisch Honduras.
Wie man sieht, sind die Staaten mit Linksverkehr meist die, die das
zweifelhafte Glück hatten, von den Briten kolonisiert zu werden.
Also ich würde schon sagen, daß ein grosser Teil der Weltbevölkerung LINKS
fährt.
Irgendwo habe ich mal gehört, daß Linksverkehr eigentlich "normal" ist und
erst die Franzosen unter Napoleon dafür gesorgt haben, daß ein grosser Teil
Europas rechts fährt. Stimmt das, und wenn ja: Warum hat Napoleon das
geändert?
"Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind
Fremde. Aber diese dort, die sind nicht von hier!"
--
Rolf Krahl <rolf....@gmx.net>
Kann es sein, daß diese Sitte das Glas abzusetzen, nur in bestimmten
Regionen üblich ist? Ich kenne das zumindest garnicht und habe in
diesem Faden zum ersten Mal davon gehört.
--
Rolf Krahl <rolf....@gmx.net>
Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß bei den franzõsischen
Eisenbahn (außer im Elsaß und Teilen Lothringens) wiederum Linksverkehr
herrscht. Das kommt AFAIK daher, daß man zur Konstruktion der ersten
Eisenbahnstrecken in Frankreich Ingenieure aus England kommen lies.
--
Rolf Krahl <rolf....@gmx.net>
"CRen" <webm...@motorrollerseiten.de> schrieb:
> Grosse Teile des Commonwealth und das ist so ziemlich die halbe Welt...
> Eine Aufzählung der Staaten mit Linksverkehr:
> [Viele Länder gesnippt ...]
>
> Wie man sieht, sind die Staaten mit Linksverkehr meist die, die das
> zweifelhafte Glück hatten, von den Briten kolonisiert zu werden.
So ist es.
> Also ich würde schon sagen, daß ein grosser Teil der Weltbevölkerung LINKS
> fährt.
Und ich möchte behaupten, daß ein großer Teil der Menschheit in Ländern
*lebt*, die mit Linksverkehr gesegnet sind. Was aber noch lange nicht heißt,
daß die auch per Auto erreichbar sind geschweige selbst eins haben. Und
wahrscheinlich noch nicht einmal wissen, daß es Länder mit Rechtsverkehr
gibt :-9
Woraus ich direkt die nächste UL zimmern möchte: In Ländern mit Rechtverkehr
ist die (technische) Entwicklung weiter fortgeschritten als in jenen mit
Linksverkehr.
> Irgendwo habe ich mal gehört, daß Linksverkehr eigentlich "normal" ist und
> erst die Franzosen unter Napoleon dafür gesorgt haben, daß ein grosser
> Teil Europas rechts fährt. Stimmt das, und wenn ja: Warum hat Napoleon das
> geändert?
Hmmm ... das habe ich so zwar noch nicht gehört, könnte aber was dran sein.
Naja, Nap konnte die Engländer eben nie leiden :-)
mfg
Wastl
"Rolf Krahl" <rolf....@gmx.net> schrieb:
> Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß bei den franzõsischen
> Eisenbahn (außer im Elsaß und Teilen Lothringens) wiederum Linksverkehr
> herrscht. Das kommt AFAIK daher, daß man zur Konstruktion der ersten
> Eisenbahnstrecken in Frankreich Ingenieure aus England kommen lies.
Dann erwidere ich mit der Frage, warum das hierzulande nicht so ist.
Schliesslich wurden auch die ersten deutschen Eisenbahnen von Engländern
gebaut.
mfg
Wastl
> Hallo,
> "CRen" <webm...@motorrollerseiten.de> schrieb:
>> Grosse Teile des Commonwealth und das ist so ziemlich die halbe Welt...
>> Eine Aufzählung der Staaten mit Linksverkehr:
>> [Viele Länder gesnippt ...]
>>
>> Wie man sieht, sind die Staaten mit Linksverkehr meist die, die das
>> zweifelhafte Glück hatten, von den Briten kolonisiert zu werden.
> So ist es.
>> Also ich würde schon sagen, daß ein grosser Teil der Weltbevölkerung LINKS
>> fährt.
> Und ich möchte behaupten, daß ein großer Teil der Menschheit in Ländern
> *lebt*, die mit Linksverkehr gesegnet sind.
Das ist dann mit großer Sicherheit falsch:
http://www.travel-library.com/general/driving/drive_which_side.html
66%/34% für die 'Rechtsfahrer'.
Das einzige 'Schwergewicht' ist Indien. Dem steht China
gegenüber. Nord- und Südamerika sowie Europa, der Nahe Osten und der
größte Teil von Afrika fahren rechts.
> Was aber noch lange nicht heißt, daß die auch per Auto erreichbar
> sind geschweige selbst eins haben. Und wahrscheinlich noch nicht
> einmal wissen, daß es Länder mit Rechtsverkehr gibt :-9
> Woraus ich direkt die nächste UL zimmern möchte: In Ländern mit Rechtverkehr
> ist die (technische) Entwicklung weiter fortgeschritten als in jenen mit
> Linksverkehr.
Dem ist so - jedenfalls wenn man die Länge des Straßennetzes als
Anhaltspunkt nimmt:
Rechtsverkehr: 20,929,635 km
Linksverkehr: 7,969,529 km
--
Es gibt Leute, die betrachten angesichts der Größe des Universums jede
Es-Gibt-Aussage als beinahe logisch wahr.
Florian Weimer in dafu am 7.3.2001
Hallo!
Ich koennte noch beitragen, dass die Tschechen auch Linksverkehr hatten.
Erst als Deutschland Tschechien im 2ten Weltkrieg besetzt hat, haben die
Deutschen dort den Rechtsverkehr eingefuehrt.
Gruss
Joerg
Am Wed, 27 Feb 2002 12:09:36 +0100 schrieb "Joerg Paulsen"
<dr.m...@worldonline.de>:
Kann es sein, dass die Österreicher früher auch links gefahren sind?
Vor einigen Jahren habe ich in einer alten Wochenschau einen Beitrag
über den Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich gesehen. Dabei
stand am Ortsanfang von Wien ein deutscher Panzer. Daneben ein grosses
Schild mit der Aufschrift "Ab sofort wird im ganzen Reich rechts
gefahren".
Freundliche Grüsse
Peter
>In Deutschland sind am Anfang der Automobilära die Motordroschken
>jedenfalls gefahren wo die Lenker wollten. Erst als es ein paar Autos mehr
>wurden, wurde der Rechtsverkehr nach französischem Vorbild übernommen.
>So sind meine Informationen, die ich "irgendwo gehört habe".
Sehr interessant zu dem Thema ist auch
http://www.hbz-nrw.de/mlist/rabe/199910/19991013.html
Auf der Seite einfach nach "Hans Wagner" suchen.
mfG, Albert
Die waren aber eingleisig. Nun weiß ich zwar weder, wie das
bei den Franzosen wirklich war/ist, noch ob die britische
Eisenbahn links fährt -- aber IMHO gibt es keinen besonderen
Zusammenhang zwischen Eisenbahn und Straße, was Links- oder
Rechtsverkehr betrifft. Eins von den Alpenländern, IIRC die
Schweiz, fährt jedenfalls auch auf dem linken Gleis.
Liebe Grüße,
Erik.
--
Mach's gut, und danke für den Fisch! Wir sehen uns in Milliways...
Douglas Adams, 11. März 1952 - 11. Mai 2001
;-(
"Oliver Jennrich" <o.jen...@physics.gla.ac.uk> schrieb:
> > Und ich möchte behaupten, daß ein großer Teil der Menschheit in Ländern
> > *lebt*, die mit Linksverkehr gesegnet sind.
>
> Das ist dann mit großer Sicherheit falsch:
>
> http://www.travel-library.com/general/driving/drive_which_side.html
>
> 66%/34% für die 'Rechtsfahrer'.
Danke für die zahlen .. auch wenn sie an anderer Stelle im Thread
angezweifelt werden.
> > Woraus ich direkt die nächste UL zimmern möchte: In Ländern mit
> > Rechtverkehr ist die (technische) Entwicklung weiter fortgeschritten
> > als in jenen mit Linksverkehr.
>
> Dem ist so - jedenfalls wenn man die Länge des Straßennetzes als
> Anhaltspunkt nimmt:
>
> Rechtsverkehr: 20,929,635 km
> Linksverkehr: 7,969,529 km
Die Länge des Straßennetzes *kann* ein Indiz sein ... muß aber nicht. Wohl
eher die absoluten Zulassungszahlen bzw der Wert KfZ/Einwohner.
mfg
Wastl
> Hallo Joerg,
> Am Wed, 27 Feb 2002 12:09:36 +0100 schrieb "Joerg Paulsen"
> <dr.m...@worldonline.de>:
>>
>> "CRen" schrieb:
>>> Eine Aufzählung der Staaten mit Linksverkehr:
>> [schnippel]
>>> Irgendwo habe ich mal gehört, daß Linksverkehr eigentlich "normal" ist und
>>> erst die Franzosen unter Napoleon dafür gesorgt haben, daß ein grosser
>> Teil
>>> Europas rechts fährt. Stimmt das, und wenn ja: Warum hat Napoleon das
>>> geändert?
>>
>> Hallo!
>> Ich koennte noch beitragen, dass die Tschechen auch Linksverkehr hatten.
>> Erst als Deutschland Tschechien im 2ten Weltkrieg besetzt hat, haben die
>> Deutschen dort den Rechtsverkehr eingefuehrt.
> Kann es sein, dass die Österreicher früher auch links gefahren sind?
Ja. Österreich, die Tschecheslovakei, Ungarn und die Kanalinseln sind
haben deutscher Besatzung auf Rechtsverkehr umgestelt.
* Peter Walter writes:
>> Hallo Joerg,
>> Am Wed, 27 Feb 2002 12:09:36 +0100 schrieb "Joerg Paulsen"
>> <dr.m...@worldonline.de>:
>>>
>>> "CRen" schrieb:
>>>> Eine Aufzählung der Staaten mit Linksverkehr:
>>> [schnippel]
>>>> Irgendwo habe ich mal gehört, daß Linksverkehr eigentlich "normal" ist und
>>>> erst die Franzosen unter Napoleon dafür gesorgt haben, daß ein grosser
>>> Teil
>>>> Europas rechts fährt. Stimmt das, und wenn ja: Warum hat Napoleon das
>>>> geändert?
>>>
>>> Hallo!
>>> Ich koennte noch beitragen, dass die Tschechen auch Linksverkehr hatten.
>>> Erst als Deutschland Tschechien im 2ten Weltkrieg besetzt hat, haben die
>>> Deutschen dort den Rechtsverkehr eingefuehrt.
>> Kann es sein, dass die Österreicher früher auch links gefahren sind?
> Ja. Österreich, die Tschecheslovakei, Ungarn und die Kanalinseln sind
> haben deutscher Besatzung auf Rechtsverkehr umgestelt.
Meine Güte, was so ein Glas Wein der Grammatik antut...
'... haben unter deutscher Besatzung auf Rechtsverkehr umgestellt', soll
das nautürlich heißen
Ja, bei uns fahren die Zuege links.
Ich wusste gar nicht, dass dies "unueblich" ist.
Gruss, Matthias
--
"If they give you ruled paper, write the other way."
Juan Ramon Jimenez
PGP KeyID: 1024/688E6CD9 FP: 3C59 DE10 DFD4 ED57 E8F4 19A8 B048 1FD2
Wie das bei den Franzosen ist, ist klar: Linksverkehr. Das ist keine
UL, denn daß weiß ich aus eigener Anschauung.
> noch ob die britische Eisenbahn links fährt --
Auf der Webseite, die Oliver aufgetan hat, steht einiges dazu:
| Most trains in the United Kingdom operate on the left, [...]
|
| In France (where cars keep to the right), trains run on the left as
| a legacy from the days when they were first constructed by English
| engineers with equipment imported from England. [...] French
| railways in Alsace-Lorraine run on the right, as it wasn't
| worthwhile converting them when the territory was returned to
| France.
> aber IMHO gibt es keinen besonderen Zusammenhang zwischen Eisenbahn
> und Straße, was Links- oder Rechtsverkehr betrifft.
Es gibt keinen zwingenden technischen Grund für einen Zusammenhang,
aber es ist naheliegend, daß man die Eisenbahnstrecken in Bezug auf
Rechts-/Linksverkehr gerade so anlegt, wie man es auch von der Straße
her gewohnt ist. Tatsächlich zeigt die bereits zitierte Webseite eine
deutliche Korrelation zwischen Rechts-/Linksverkehr auf der Straße und
auf der Schiene in den jeweiligen Ländern.
> Eins von den Alpenländern, IIRC die Schweiz, fährt jedenfalls auch
> auf dem linken Gleis.
Ja, laut der bereits genannten Weibseite ist es die Schweiz:
| Here are the rules for a few countries:
| Left: Australia, Belgium, Denmark, France, Hong Kong, India,
| Ireland, Italy, Japan, Portugal, Sweden, Switzerland,
| Taiwan, UK.
| Right: Canada, Denmark, Finland, Germany, Hungary, Netherlands,
| Norway, Romania, Russia, Sweden, USA.
--
Rolf Krahl <rolf....@gmx.net>
SCNR,
Pa
"Patrick Dardar" <da...@egalwaat.lu> schrieb:
> > Die waren aber eingleisig. Nun weiß ich zwar weder, wie das
> ^^^^^^^^^^
> Warum sind die dann nicht umgefallen?
Weil sie auf zwei Schienen standen ...
Zweigleisig = vier Schienen.
mfg
Wastl
> Rechtsverkehr betrifft. Eins von den Alpenländern, IIRC die
> Schweiz, fährt jedenfalls auch auf dem linken Gleis.
Die Schweiz. In der Gegend von Sarganz habe ich gehört, dass
Postautos rechtsgelenkt sind, damit die Briefträger in den
Bergen zum Einwerfen der Briefe nicht aussteigen müssen...
.m.
--
Juergen Ernst Guenther
"Licht am Ende des Tunnels kann ein entgegenkommender Zug sein."
-- BAR-Chef Craig Pollock
> http://www.travel-library.com/general/driving/drive_which_side.html
> 66%/34% für die 'Rechtsfahrer'.
Riding a horse: keep left. A right-handed person finds it easier
to mount a horse from the left side of the horse, and it would be
difficult to do otherwise if wearing a sword (on the left). It is
safer to mount and dismount towards the side of the road, rather
than in the middle of traffic, so if one mounts on the left, then
the horse should be ridden on the left side of the road. Horsemen
[...]
Klasse. Und warum haben dann englische und japanische Motorräder
ihre Kickstarter, soweit vorhanden, auf der rechten Seite,
kontinentaleuropäische aber auf der linken?
Moin moin zusammen,
auch in Deutschland gibt es rechtsgelenkte LKW, z.B.
die Straßenreinigung (um den Bordstein zu sehen) oder
die Milchtankwagen, um den Fahrer beim aus- und einsteigen
nicht zu gefährden... ( mehr fallen mir im Moment nicht ein...)
bis denne - Ralf
Eine Schiene macht noch kein Gleis.
mawa
--
Echtnichttollfinder!
Sitzplatzerkämpfer!
Neuwagenschoner!
Leiserülpser!
Jetzt ist die Verwirrung aber komplett!
Ich werde jetzt mal das Netz nach der Lösung durchforsten!
Es gibt auch Busse in der Schweiz, die rechtsgesteuert sind. Vor allem auf
Alpenstrecken. Das macht ja auch Sinn, da auf den oft sehr schmalen Straßen
der Fahrer so besser sehen kann, wie viel Platz noch am rechten Rand ist.
Wenn man vorne rechts hinter dem Fahrer sitzt, sollte man keine Höhenangst
haben, da das Vorderteil dieser Busse bei engen Kurven oft weit über den
Abgrund hinausragt - was natürlich vom Fahrer mit einkalkuliert wird, er
weiß genau, daß zwischen Busfront und Achse noch ein paar Meter "Luft" sind.
Grüße, Frank
Sicher? Habe ich noch nicht gesehen. Wo gibt es solche Strecken? Sehe
nicht ganz den Vorteil rechts zu steuern - wenn Du durch ein paar
Serpentinen durch musst, fährst Du die Hälfte der Zeit am Berg, da
bringt's nix, die Seite anders zu wählen.
Gruss,
Georg
Georg Wilckens <dura...@nfinity.de> wrote:
(Ich bin zwar nicht Frank, aber:) Sicher! Habe ich selbst schon mehrfach
erlebt. Zugegebenermaßen schon ein paar Jahre her (so etwa 15), aber
definitiv. Zum Beispiel von Juf nach Thusis, wo ich bei der Breite der
Straße und der Tiefe des Abgrunds durchaus froh war, dass der Fahrer rechts
saß.
Auf Bergseite ist es sicherlich egal, aber auf der Talseite ist man so
näher am Straßenrand - und das hilft anscheinend der Übersichtlichkeit
ungemein...
Viele Grüße,
Thomas
>
> Gruss,
> Georg
>
Aber mal ist die Bergseite links, mal ist sie rechts, oder nicht?
Oder war der Pass so einseitig? ;)
Georg
> Stimmt es eigentlich, dass weltweit prozentual gerechnet der größere
> Anteil am Straßenverkehr der Linksverkehr ist? Irgendwo hatte ich das
> mal gehört - UL?
Siehe dazu FAZ vom 5.3.2002, S. 12 - Warum gibt es Linksverkehr.
Die lesen hier wohl offensichtlich mit. ;-)
--
Henrik...@web.de | www.HenrikBecker.de | Fax +49(0)1212 51 37 15 218
It's not a bug, it's tradition!
>Aber mal ist die Bergseite links, mal ist sie rechts, oder nicht?
>Oder war der Pass so einseitig? ;)
Aaarrrggghhh - aber links ist nie ein Abgrund! Da ist immer
die Gegenspur, denn gefahren wird natürlich immer rechts.
BMW baut ja schließlich keine Busse.
Rechts ist mal der Berg und mal der Abgrund.
--
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Hehe. Ich ging jetzt von der Annahme aus, dass die Strasse so eng ist,
dass in den *Kurven* der Bus fast von der Strasse fällt. Und das
passier dann ja wohl in beiden Kurven (r und l)...
Gruss,
Georg
Hallo Georg!
Ich habe das mal in der Gegend von Grindelwald (Berner Oberland) und bei
Lenzerheide (Graubünden) gesehen. Ist aber auch schon ein paar Jahre her.
Ebenfalls sieht man das in der Schweiz des öfteren bei Schwerlast-LKW vom
Typ Sauer - das sind die, die so nach 50er Jahre aussehen, mit vorstehender,
abgerundeter Motorhaube.
Der Vorteil, rechts zu steuern, ist halt, daß man auf schmalen Straßen
rechts näher an den Abgrund (oder auch näher an den Felsen) ranfahren kann -
links ist die Gegenspur, da ist also vergleichsweise mehr Platz. Es sei
denn, es kommt Gegenverkeher, aber im Zweifel haben die Busse dann eh
Vorfahrt, da sie größer sind und nicht so leicht rückwärts bis zur nächsten
Haltebucht fahren können wie ein PKW. Sowas kann auf schmalen Strecken sehr
lustig sein, so ein paar hundert Meter Serpentinen rückwärts zu fahren
-( Zum Glück gibt's in der Schweiz ja noch relativ viele Haltebuchten, im
Gegensatz zu manchen anderen Ländern.
Ich bin letztes Jahr mal mit dem Mietwagen durch Korfu (Griechenland)
gefahren und habe da regelmäßig die Krise gekriegt wenn mir am Ende von
irgendeinem superengen Dorf (wo links und rechts von der einspurigen Straße
je 10 cm Platz sind, sofern keiner vor'm Haus sitzt) dann hinter der Kurve
plötzlich so ein Tankzug entgegenkam, und ich den ganzen Weg durchs Dorf
dann nochmal im Rückwärtsgang machen konnte...
Grüße, Frank
Ich will sofort mein Honorar!!!!!!
Wollen wir eine Sammelklage gegen die FAZ anstrengen?
f'up an de.soc.recht?
Irgendwelche Anwälte hier?
Alles Plagiatoren, wußte ich's doch!
Oder steckt da etwa irgend eine Verschwörung hinter?
Ich habe da mal so was gehört, daß die FAZ in Wahrheit gar nicht in
Frankfurt, sondern in Bie**f*ld gedruckt wird...
Grüße, Frank
Hm, ich weiss auch nicht, warum mein Newsreader diesen Thread
ans Tageslicht gespuelt hat (ohne neue Messages), aber ich haette
zu dieser Frage auch etwas beizutragen, was bisher noch nicht
genannt wurde, was aber nur auf Bayern bezogen ist.
In Bayern wird nach dem Anstossen nur das Weissbier (aka Weizen)
am Tisch abgesetzt (mag heutzutage durch die Zuwanderung von
Norddeutschen anders sein, aber die meisten halten sich eigentlich
noch daran).
Dies hat den Ursprung daher (so sagt man), dass einer der bayerischen
Koenige (ich weiss leider nicht mehr welcher) einen Schlaganfall
hatte, der ihn sehr schwaechte. Dieser hatte eine Vorliebe fuer
Weissbier, das auch immer an der Tafel serviert wurde. Das bedeutete
natuerlich auch fuer die Anwesenden, dass auch diese ein Weissbier
bekamen. Mit fortschreitendem Alter und geschwaecht durch den
Schlaganfall schaffte es der Koenig nicht mehr, nach dem Prosten
das Glas anzusetzen, sondern musste es vorher auf dem Tisch absetzen.
Da die restlichen Anwesenden den Koenig nicht "erniedrigen" durften
und auch nicht wollten, haben diese ebenfalls das Glas auf dem Tisch
abgesetzt, so als ob dies immer so ueblich gewesen war. Da das
bayerische Volk sehr loyal zu ihrem Koenig ist, hat sich diese
Angewohnheit dorthin weiterverbreitet und sich bis heute gehalten.
Ich habe die Geschichte von einem Geschichtsstudenten gehoert, der
sich u.a. mit der bayerischen Geschichte beschaeftigt hat und
kann ihn gerne mal nach den Quellen fragen, wo man das nachlesen
kann. Aber IMHO ist dies eine der plausibelsten Erklaerungen
fuer so eine Angewohnheit.
Das Absetzen des Weissbierglases war in Bayern jedenfalls schon
vor dem dritten Reich ueblich und hatte daher wohl nichts mit
Antisemitismus zu tun.
Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)
Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!
[FAZ, Klage, Bie****ld]
Hallo!
Also wenn die FAZ wirklich da gedruckt wird, wo Du es vermutest, was ich
fuer sehr sehr wahrscheinlich halte, dann wuerde ich vorschlagen, fuer eine
Sammelklage nicht nur eine Armee von Anwaelten, sondern auch eine private
Soeldner Truppe fuer unseren Selbstschutz an zu heuern.
Aber prinzipiell haette so eine Aktion meine Unterstuetzung.
Ich moechte nur zu bedenken geben, dass eine Klage gegen die FAZ zwar
Aussicht auf Erfolg haette, nicht jedoch wenn es auf eine Klage gegen SIE in
Gestalt der FAZ hinaus liefe.
schoene Gruesse
Joerg
Okay, bin ein bisschen spät, aber ...
> Das einzige 'Schwergewicht' ist Indien. Dem steht China
> gegenüber.
Indien mit Pakistan und Bangladesh (also die alte Kolonie) hat aber mehr
Einwohner als China. Und Indonesien und Japan haben ebenfalls jeweils
über 100 Millionen Einwohner, ebenso Nigeria.
> Nord- und Südamerika sowie Europa, der Nahe Osten und der
Ja.
> größte Teil von Afrika fahren rechts.
Bevölkerungsmäßig gehörte aber mehr als die Hälfte Afrikas zum Empire.
Gruß, Gerhard
Sollen wir das mal nach alt.war.mercenary f'uppen? Da gibt's viele Söldner.
Man weiß halt nur nie, wie viele von den Söldnern schon bei DENEN im Sold
stehen. Könnte Gefährlich werden...
> Aber prinzipiell haette so eine Aktion meine Unterstuetzung.
> Ich moechte nur zu bedenken geben, dass eine Klage gegen die FAZ zwar
> Aussicht auf Erfolg haette, nicht jedoch wenn es auf eine Klage gegen SIE
in
> Gestalt der FAZ hinaus liefe.
Stimmt, gegen SIE helfen bekanntlich nur die Man in Black.
Und ich kenne da noch so 'nen Anwalt in Amiland in so 'ner komischen Gegend,
Area 51 oder so. Der weiß, wei man mit DENEN umzuspringen hat!
Grüße, Frank
>Sven Bail schrieb:
>>
>> ein Freund erzählte mir am Wochenende, dass Ihm jemand erzählte was es
>> mit dem bei uns üblichen Glas absetzen nach dem zuprosten zu tun hat.
>>
>> Angeblich stammt es aus dem Zweiten Weltkrieg, da es die SS-Offiziere in
>> Kneipen taten nachdem sie sich umgeschaut hatten und keine Juden mehr
>> sahen. '(So nach dem Motto "Jetzt simmer unter uns".)
>
>
>Das Absetzen des Weissbierglases war in Bayern jedenfalls schon
>vor dem dritten Reich ueblich und hatte daher wohl nichts mit
>Antisemitismus zu tun.
>
>
Glaube nicht, daß es im 2. WK noch Kneipen gab, in dem sich
SS-Offiziere nach Juden umsehen konnten...