immer mal wieder wird folgende Geschichte aufgewärmt, die ich persönlich
schon aus den 70ern des vergangenen Jahrhunderts kenne.
Es soll mal eine Werbeaktion von Citroen gegeben haben, die demjenigen der
eine Ente (Citroen 2CV) im Fahrbetrieb, ohne Hilfsmittel von aussen,
umwarf, eine nagelneue Ente versprach.
Gab es diese Aktion wirklich mal oder war das eine geschickt von Citroen
gestreute UL?
Ich selbst habe niemals etwas davon gelesen, sondern nur gehört, das ein
FeF das gelesen habe.
... maat et jot ...
Mike
--
Mike Heuser, Kölle am Rhing
Danke Jungs! Ihr gabt einer Stadt ihren Stolz zurück!
(Transparent im Müngersdorfer Stadion zum Abschluss der Saison 2000/2001)
http://www.koelle-am-rhing.de --> Jetzt mit Live-Cam!
> Gab es diese Aktion wirklich mal oder war das eine geschickt von
> Citroen gestreute UL?
Ich hab vor vielen, vielen Jahren (etwa 12) davon in Form eines
Tatsachenberichtes von einem Bekannten gehört.
Sogar mit Ergebnissen: Es sei niemandem gelungen.
vG
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
Beim Image der Bahn ist noch viel Spielraum für Verbesserung.
(Suresh David Tucker in debts)
> Mike Heuser (Mi...@koelle-am-rhing.de) wrote:
>
> > Gab es diese Aktion wirklich mal oder war das eine geschickt von
> > Citroen gestreute UL?
>
> Ich hab vor vielen, vielen Jahren (etwa 12) davon in Form eines
> Tatsachenberichtes von einem Bekannten gehört.
>
> Sogar mit Ergebnissen: Es sei niemandem gelungen.
Ich habe gehört, daß es angeblich doch möglich sein soll: Rückwärtsgang
mit Vollgas, Handbremse ziehen und gleichzeitig Lenkrad herumreißen.
Klingt wirklich etwas stark nach UL, finde ich.
"Mike Heuser" <Mi...@koelle-am-rhing.de> schrieb:
> immer mal wieder wird folgende Geschichte aufgewärmt, die ich persönlich
> schon aus den 70ern des vergangenen Jahrhunderts kenne.
>
> Es soll mal eine Werbeaktion von Citroen gegeben haben, die demjenigen der
> eine Ente (Citroen 2CV) im Fahrbetrieb, ohne Hilfsmittel von aussen,
> umwarf, eine nagelneue Ente versprach.
>
> Gab es diese Aktion wirklich mal oder war das eine geschickt von Citroen
> gestreute UL?
Also ich hab mal meine diversen Citroen-Bücher durchforstet und nichts
darüber gefunden, auch wenn dort von manch anderer (Werbe)-Kuriosität
berichtet wurde. Wußtest du zB, daß Citroen 1981 eine Kampagne startete, in
der man Altautos (mit TÜV!) mit 1700 DM vergütete, wenn man einen 2CV oder
Visa oder GS kaufte? Der Ärger bei den anderen Herstellern war groß, man
versuchte auch, die Kampagne zu stoppen, aber ohne Erfolg.
mfg
Wastl
Gruß,
Oliver
--
Ham Radio Station DL1YOV: http://www.qsl.net/dl1yov
>Bitte! Es gab früher einen Schwachpunkt bei Citroen, den Rost. Genau
>dieses Problem ist heute komplett ausgemerzt! Damit sollten alle
>Vorurteile Geschichte sein! Bevor Du also nochmal gegen diese Marke
>wetterst, fahr bitte einmal eine Citroen, Du wirst den "Himmel auf Erden"
>erleben!
Ich habe hier gerade keine Unterlagen vorliegen, aber IIRC sieht das der
ADAC (und der TÜV?) ganz anders.
Bye
woffi, Toyotafahrer
schnipp
>
>Mein (leider Ex, ich hab ihn vor kurzen verkauft...) XM V6 3.0 war um
>einiges besser als jede S-Klasse oder meinetwegen auch 7er BMW. Leider
>lagen auch die Reparaturen in deren Preisklasse und bei max. 5000
>Kilometern im Jahr war das einfach unwirtschaftlich... Würde ich diese
>Laufleistung monatlich erzielen, wäre ein großer Citroen definitiv wieder
>meine erste Wahl!
>
Auch bin weit davon entfernt zu glauben, doitsche Autos wären das
Nonplusultra, jedoch: "5000 Kilometer im Jahr" und dann Reparaturen?
Was machen die Franzmänner da?
Ich treibe meine Reisschüssel seit 100.000km und bis auf die Reifen
ist noch alles original, nur mal so zum Vergleich....
Peter Gleissner
"Sepp Neuper" <Ochse...@t-online.de> schrieb:
> >Also ich hab mal meine diversen Citroen-Bücher durchforstet
>
> Du hast also *mehrere* Bücher, die nur über Citroens handeln?
Ja.
> Der Wahnsinn.
Wieso, bei mir sind es nur zwei Bücher.
> Ich würde mir so ein Teil nicht mal kaufen,
> geschweige denn ein Buch darüber lesen wollen.
Tja, der eine weiß eben, was gut ist, der andere nicht.
Ich habe mittlerweile vier verschiedene Citroens gefahren und ausserdem ist
die Geschichte von Citroen hier in Deutschland auch ein Teil der Geschichte
der Stadt in der ich wohne. Fünf gute Gründe also, sich in Buchfrom mit
Citroen auseinander zu setzen :-)
mfg
Wastl
Sebastian 'Wastl' Koopmann wrote:
> Wußtest du zB, daß Citroen 1981 eine Kampagne startete, in
> der man Altautos (mit TÜV!) mit 1700 DM vergütete, wenn man einen 2CV oder
> Visa oder GS kaufte? Der Ärger bei den anderen Herstellern war groß, man
> versuchte auch, die Kampagne zu stoppen, aber ohne Erfolg.
Ach? Ich dachte immer, Ford "die tun was" hätte mit diesem
ökologischen wie ökonomischen Schwachsinn der Abwrackprämie
angefangen, schade, ein Feindbild weniger.
Zum Thema: da Einwirkung von außen (was ist das? Bodenwelle
oder doch erst Bordsteinkante?) kaum nachweisbar sein dürfte,
wenn die Kiste erst auf der Seite liegt, und es auch eigentlich
wimmeln müßte von Geschichten von Leuten, die ihre Schrottente
einen Tag vor dem finalen TÜV-Termin mittels einer Auffahrrampe
umgeschmissen haben, um so an eine neue zu kommen (egal ob es
nun geklappt hat oder nicht, und wenn nicht, warum nicht),
halte ich das für eine UL.
Genau wie die Geschichte mit "was meinen Sie mit danke für die
schnelle Hilfe? Wir haben Ihnen nie geholfen, denn ein Rolls
Royce geht nicht kaputt" übrigens.
Liebe Grüße,
Erik.
--
Du darfst mich sogar einen Plonk heißen, sehr viele
nennen mich so. Den Grund habe ich noch nicht verstanden.
-- Joachim Pimiskern in d.a.n.g.
Torsten Bentrup wrote:
> Tja, Sepp, damit hast Du Dich als Fahrradfahrer geoutet. Wenn Du ein
> echter Autofahrer wärst, würdest Du auch nen blassen Schimmer von den
> genialsten, aber leider oft seiner Zeit weit voraus seienden Fahrzeugen
> haben. Citroen baut (in den gehobenen Kategorien, also momentan ab Xantia)
> die genialsten Fahrzeuge der Welt!
...hat gebaut, ja. Seit Einstellung des XM ist das leider
Geschichte.
"Im Augenblick gibt es vielleicht Autos, auf denen Citroen draufsteht
-- aber keine Citroens. Dazu müsste Peugeot gewillt sein, den
unkonventionellen Geist, der offenbar bei Citroen herrschte, wieder
zuzulassen."
-- Harald Krauss in d.e.f.a.
> Die hatten bereits im DS [...] Scheinwerfer, die in die Kurve
> hineinleuchteten...
Aber auch erst ab '68 oder so.
> Ein Konzept, daß heute gerne als "revolutionär neu"
> von anderen Firmen verkauft wird!
Tucker Torpedo, 1946. Bestimmt auch schon vereinzelte
Luxusautos aus Vorkriegszeiten.
> Den Federungskomfort dieser Fahrzeuge
> können übrigens bis heute nur wenige Fahrzeuge bieten: Die (BTW:
> unglaublich teuren) aktuellen S-Klasse-Daimler mit Luft-Federung und
> natürlich alle auf die "Göttin" folgenden Hydractiv-Citroen...
Hydractive ist eher neu, was Du meinst, ist Hydropneumatique
-- und die ist zumindest im BX nicht eben überragend. Nett,
ja, schönes Spielzeug, aber so viel komfortabler als
ordinäre Stahlfedern ist die auch nicht. Und auch die DS,
die ich mal fahren durfte, federte zwar ganz ordentlich,
aber in keiner Weise überragend. Dafür untersteuerte sie
wie ein Containerschiff. Bitte: geiles Auto, nix gegen
zu sagen, wunderschön, hätte ich gerne -- aber *die*
Offenbarung? Nö.
> fahr bitte einmal eine Citroen, Du wirst den "Himmel auf Erden"
> erleben!
*G* Nee, nicht persönlich nehmen, ich find's ja okay, wenn
einer zu seiner Automarke steht, und fand Citroen bis
einschließlich zum XM auch sehr interessant und sympathisch
-- aber heute, nimm's mir nicht übel, ist das ein
Massenhersteller unter vielen.
Liebe Grüße,
Erik.
--
"Eltern, die ihre Kinder im Auto haben und sie zur Schule bringen oder von
dort abholen. Die bestätigen dann völlig das Darwinsche Prinzip: Das
Fortbestehen des eigenen Erbmassensatzes ist wichtiger als das Fortbestehen
der Erbmasse der Rasse." -- Ralf 'Garfield' Pysny in d.e.f.a.
Autsch, das Auto ist eine deutsche Entwicklung / Erfindung. Also, sichelrich
gab
es in anderen Ländern auch immer wieder Entwicklungen / Tests in die
Richtung,
aber letztendlich kamen die ersten "Vorformen" des Autos mit
Verbrennungsmotor
aus Suttgart - Bad Cannstadt - Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach und
meiner
Heimatstadt Mannheim - Carl Benz, dessen Frau Bertha die erste
Langstreckenfahrt
nach Pforzheim mit dem Benz Dreirad unternahm. Danach wurde die Vollkasko
eingeführt. Daimler hatte sich u.a. vorher an einer Motorrad -Vorform
versucht.
1926 verschmolzen die zwei Firmen Daimler und Benz zur Daimler
Aktiengesellschaft,
angeblich haben sich Daimler und Benz nie persönlich getroffen.
Die Vorform des Fahrrads - das Drais'sche Laufrad (Mischung zwischen Fahrrad
und Roller) stammt auch aus der Gegend. So, jetzt aber genug Werbung für's
Rhein-Neckar Dreieck gemacht.
Gruß
Thorsten
P.S.: Ach ja, die Söhne Mannheims / Xavier Naidoo haben wir auch auf die
Republik losgelassen, wie auch den Lanz Bulldog (früher Traktor)
>Ich treibe meine Reisschüssel seit 100.000km und bis auf die Reifen
>ist noch alles original, nur mal so zum Vergleich....
Halte dagegen: Opel Kadett, 310 000 km. Sogar noch die 1. Kupplung :)
>Peter Gleissner
regards - Ralph
--
Ralph A. Schmid http://www.dg5mec.de ICQ 18806064
Tel./SMS +49-171-3631223 Fax +49-171-3668085
Tel./SMS +8816-31417989 and +423-768-3631
>On Sun, 18 Nov 2001 13:00:17 +0100, Peter Gleissner
><Pitt.Gl...@t-online.de> wrote:
>
>>Ich treibe meine Reisschüssel seit 100.000km und bis auf die Reifen
>>ist noch alles original, nur mal so zum Vergleich....
>
>Halte dagegen: Opel Kadett, 310 000 km. Sogar noch die 1. Kupplung :)
>
Respekt. Ich ahnte, am Opel muß mehr dran sein als sein schlechter
Ruf.
>>> Ich treibe meine Reisschüssel seit 100.000km und bis auf die Reifen
>>> ist noch alles original, nur mal so zum Vergleich....
>> Halte dagegen: Opel Kadett, 310 000 km. Sogar noch die 1. Kupplung :)
> Respekt. Ich ahnte, am Opel muß mehr dran sein als sein schlechter
> Ruf.
Hm. Der Peugeot IIRC 305 meiner Mutter hatte 230Mm auf dem Tacho als sie
ihn verkaufte... weil bis dato noch nicht viele Reparaturen anfielen und
es meiner Mutter langsam unheimlich wurde...
Sebastian
--
Dieser Artikel ging an folgende Newsgroups: de.alt.folklore.urban-legends
Er wurde am Montag, dem 19. November im Jahre des Herrn 2001 verfaßt.
> Genau wie die Geschichte mit "was meinen Sie mit danke für die
> schnelle Hilfe? Wir haben Ihnen nie geholfen, denn ein Rolls
> Royce geht nicht kaputt" übrigens.
Die magst du mir aber mal erzählen, kenn ich noch nicht.
Sebastian Posner wrote:
> Erik Meltzer meinte kundzutun:
> > Genau wie die Geschichte mit "was meinen Sie mit danke für die
> > schnelle Hilfe? Wir haben Ihnen nie geholfen, denn ein Rolls
> > Royce geht nicht kaputt" übrigens.
>
> Die magst du mir aber mal erzählen, kenn ich noch nicht.
Rolls-Royce-Fahrer bleibt in $AUSLAND liegen, ruft die RR-Zentrale
in GB an. Von denen beauftragter Mechaniker kommt $SCHNELL und
mit $TEUREM_VERKEHRSMITTEL, repariert den $SCHADEN und ist ebenso
fix wieder verschwunden. Kunde schreibt dankbar an RR-Zentrale
und erhält obige Antwort.
HTH,
Erik.
--
"...und ich zitiere ausdrücklich im Konjunktiv!"
-- Lutz Bremer
>>Halte dagegen: Opel Kadett, 310 000 km. Sogar noch die 1. Kupplung :)
>>
>Respekt. Ich ahnte, am Opel muß mehr dran sein als sein schlechter
>Ruf.
Naja, Langstreckenauto, nie geschont, und jeder
Opel-Vertragswerkstätte fern geblieben - dann können Opels richtig alt
werden! Einen Totalschaden überlebt, jede Menge Bleche angeschweißt
worden wegen des Rosts, aber der Motor läuft 1a! 1.6er Benziner...
>Hm. Der Peugeot IIRC 305 meiner Mutter hatte 230Mm auf dem Tacho als sie
>ihn verkaufte... weil bis dato noch nicht viele Reparaturen anfielen und
>es meiner Mutter langsam unheimlich wurde...
Meiner Frau war es um die 150 auch recht unheimlich (sie hätte am
liebsten auf Verdacht die Kupplung wechseln lassen!), dann hat sie das
als Gegebenheit hingenommen, und gut is das!
>Sebastian
Hier bei uns feierte man
> es als deutsche Erfindung, woraufhin sich in Frankreich Protest erhob,
> da angeblich ein Franzose der erste Konstrukteur eines autoähnlichen
> Fahrzeugs war.
> Ob da was dran ist, weiß ich jedoch nicht.
So ganz aus dem nichts wurde da ja nichts erfunden, weswegen ich auch die
"Entwicklung" hingeschrieben haben bzw.:
>> aber letztendlich kamen die ersten "Vorformen" des Autos mit
>> Verbrennungsmotor
>> aus Suttgart - Bad Cannstadt - Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach und
>> meiner Heimatstadt Mannheim - Carl Benz
> Ciao, Sepp
War ne Entwicklung, wer oder wo kann man die Patentanmeldung überprüfen ?
Gruß
Thorsten
aus Mannheim
Korrekt, Lauda "spielte" einen Androiden, der den Jungen mit Hilfe
des Centomobils (Modell davon habe ich noch) diesem Plexiglasauto
durch die Geschichte des Automobils fuhr. Ich kann mich noch an 1886
Carl Benz in Mannheim, den ersten Weltkrieg und französische Taxen,
die Soldaten an die Front bringen, und Mercedes Jelinek erinnern, die
unserer Marke den Namen gab. IIRC soll sie eine Digitaluhr getragen habe,
also klarer Nitpick, und das noch ohne Internet. Lief irgendwann 1986 im
ARD.
Am Anfang fuhr das Centomobil durch einen durch Laser und Rauch
erzeugten Tunnel - ich war begeistert (kein Wunder, ich war 10)
Vielleicht hat ja Morpheus was.
Gruß
Thorsten
P.S.: Das Centomobil konnte man im gleichen Jahr bei einer
Wanderaustellung 100 Jahre Automobil bewundern und soll heute
in Fellbach in einer Lagerhalle stehen.
Ui, noch 'n Mannheimer hier...
> 1926 verschmolzen die zwei Firmen Daimler und Benz zur Daimler
> Aktiengesellschaft, [...]
Das ist doch der Laden, der später die Reste von Borgward aufkaufte und dann
- oh Wunder! - ein recht innovatives Fahrzeug auf den Markt brachte: den
180.
Olaf
heute so gar nicht lokalpatriotisch unterwegs
PS:
Thorsten, der Legende nach entstand die Dreiradkiste im Quadrat R 6 - weißt
Du, ob's stimmt?
Hi Olaf,
Hier geboren, aufgewachsen und arbeitend (für wen wohl ?;-).
von Frankfurt / Offenbach an einem Freitag nachmittag im Winter 2000 nach
einer Woche Schulung in F / O kommend, "Meine Stadt" von den Söhnen
Mannheims hörend in einer MB E-Klasse und die Sonne untergehen sehen -
unbeschreibliches lokalpatriotisches Gefühl.
> Das ist doch der Laden, der später die Reste von Borgward aufkaufte und
dann
> - oh Wunder! - ein recht innovatives Fahrzeug auf den Markt brachte: den
> 180.
Hilf mir auf die Sprünge, die Bezeichnung sagt mir momentan nichts, eher
Hanomag Fahrzeuge.
> PS:
> Thorsten, der Legende nach entstand die Dreiradkiste im Quadrat R 6 -
weißt
> Du, ob's stimmt?
in einem der T-Quadrate (das direkt gegenüber dem Nationaltheater, ich
denke T6) ist an dem Pfeiler einer Hauseinfahrt eine Bronzetafel,
laut der die Benz'sche Werkstatt dort war. (Ist / War gegenüber einer
Videothek)
Was nach 1886 war, müßte ich nachlesen, aber Benz zog es ja dann bald nach
Ladenburg. Der Benz Patent Motorwagen, Repliken kann man momentan
beim Daimler Benz Classic Center in Stgtt-Fellbach bestellen, fahrfertig,
aber auch im Gegenwert eines SL's IIRC ;-) Bei der Wochenendausfahrt
im Odenwald würde man definitiv jedem anderen Oldie die Show stehlen,
selbst wenn man gerade eine Panne hat.
Gruß
Thor"Werbung für seinen Brötchengeber machend und davon überzeugt sein"sten
Thorsten Wieking schrieb:
> [...]
> Hi Olaf,
>
> Hier geboren, aufgewachsen und arbeitend (für wen wohl ?;-).
Bin da "nur" aufgewachsen, aber immerhin...
> [...]
> > Das ist doch der Laden, der später die Reste von Borgward aufkaufte und
> dann
> > - oh Wunder! - ein recht innovatives Fahrzeug auf den Markt brachte: den
> > 180.
>
> Hilf mir auf die Sprünge, die Bezeichnung sagt mir momentan nichts, eher
> Hanomag Fahrzeuge.
Naja, Borgward war ein innovativer Autobauer in Bremen, der - glaube ich -
Anfang der 60er Konkurs anmelden mußte. Wenn ich mich recht erinnere, gingen
die Konstruktionspläne für einen geplanten Wagen zu MB. Wie auch immer,
suche im Web nach "Borgward Isabella", dann wirst Du fündig (z.B.
http://www.borgward-ig.de/).
> > PS:
> > Thorsten, der Legende nach entstand die Dreiradkiste im Quadrat R 6 -
> weißt
> > Du, ob's stimmt?
>
> in einem der T-Quadrate (das direkt gegenüber dem Nationaltheater, ich
> denke T6) ist an dem Pfeiler einer Hauseinfahrt eine Bronzetafel,
> laut der die Benz'sche Werkstatt dort war. (Ist / War gegenüber einer
> Videothek)
Danke, dann weiß ich ja, wo ich suchen muß!
> [...]
> Thor"Werbung für seinen Brötchengeber machend und davon überzeugt sein"sten
;-)
Olaf
>Ich kann mich aber noch ein wenig an diese 100-Jahr-Feier für das
>Auto erinnern, die es vor einigen Jahren gab. Hier bei uns feierte man
>es als deutsche Erfindung, woraufhin sich in Frankreich Protest erhob,
>da angeblich ein Franzose der erste Konstrukteur eines autoähnlichen
>Fahrzeugs war.
Könnte das der Dampfwagen eines gewissen Monsieur Cugnot gewesen sein?
mfg
Thomas
--
/"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN
\ / AGAINST HTML IN E-MAIL AND NEWS
x
/ \
Peter Gleissner wrote:
> Ich treibe meine Reisschüssel seit 100.000km und bis auf die Reifen
> ist noch alles original, nur mal so zum Vergleich....
Vadderns BX hat jetzt 190 Mm und bis auf Federkugeln,
auspuff und Reifen (abgesehen von Unfallschäden) auch noch
nix gebraucht. Federkugeln sind vom Aufwand her vergleichbar
mit Stoßdämpfern bei Stahlfederautos, eher etwas günsiger.
Liebe Grüße,
Erik.
--
"Aber Märklin ist - glaube ich - weniger krebs- als DC-erregend. Und das
ist wesentlich harmloser..."
-- Joachim Graf in d.r.m.b. über Rauchen und andere Suchtverhalten
Olaf Zaplinski wrote:
> > [Daimler-Benz]
>
> Das ist doch der Laden, der später die Reste von Borgward aufkaufte und dann
> - oh Wunder! - ein recht innovatives Fahrzeug auf den Markt brachte: den
> 180.
Da hast Du Dich aber um knapp 10 Jahre verhauen. Der 180
datiert aus Anfang der 50er (und hat *viele* Teile vom
170 geerbt, der noch vor dem Krieg entstand), wohingegen
Borgward erst 1961 einging.
Liebe Grüße,
Erik, ULs bekämpfend
--
"Als ich das letztemal nach Italien gefahren bin, da haben sie mir
schon in Innsbruck die Brieftasche geklaut."
-- Dieter Nuhr
Ich habe vor einiger Zeit einen Bericht gesehen (IIRC bei/auf Arte),
indem Filmmaterial analysiert wurde, das die ersten erfolgreichen
Flugversuche in Australien zeigt. Ein Mann, der kurz zu sehen ist, hat
eine Zeitung in der Hosentasche stecken, die man am Computer vergrößert
hat. Das Datum der Zeitung lag *vor* den erfolgreichen Flugversuchen der
Gebrüder Wright. Ob das nun als Beweis gilt und welche der 3 Parteien
den Titel 'Luftpionier' tragen darf, kann ich nicht beurteilen.
> Also, ich finde diesen Bericht doch sehr spekulativ...
Nun, daß Richard Pearse in Neuseeland bereits ein halbes Jahr vor den
Wright-Brüdern erfolgreich mehrere motorisierte Flüge absolviert hat,
gilt eigentlich schon seit den 70er Jahren als unbestritten. Dazu
braucht man keine weiteren Beweise auf Grund von Fotos. Die Bedingungen,
die an den Preis für den ersten motorbetriebenen Flug gestellt wurden
(gelenkter Flug), konnte er allerdings damals nicht vor den Wrights
erfüllen - Kurven konnte er erst gegen 1905 fliegen.
Sevo
> (meinetwegen auch scherzhaft) könnten da Jahrzehnte zwischen liegen (oder
> soll man anhand des Filmmaterials auch noch die Echtheit der Zeitung
> analysieren?).
Er hat einfach eine uralte Zeitung in die Hosentasche gesteckt, nichts
von gefälschter Zeitung.
- Andi
"Zeugin, warum haben Sie bei der Vernehmung ein falsches Alter
angegeben?" - "Was heißt hier falsch, das war halt eins von früher..."
vG
--
Volker Gringmuth http://www.volker-gringmuth.de
"Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie..."
(Prof. Schießle, FH Aalen)