Jetzt die Frage: Wieso funktioniert das ? Lernen angehende
Postangestellte solche Briefe weiterzuleiten oder waren die
zwei Briefe nur Zufall ?
Danke für die Info
Gruß
Thorsten
Frohe Weihnachten
Ich meine vor LANGER Zeit auch mal so einen bekommen zu haben...
Das lag aber meiner Meinung daran, dass der Postbote klingelte,
um Nachporto zu kassieren, aber niemand da war und er dann zu faul
war, den Brief zurueckgehen zu lassen. (Zumindest ist das bei
meinen damaligen Versuchen mit unfrankierten selbstadressierten
Postkarten herausgekommen. :-))
++ralph
P.S.: Den Unfug scheint es auch in Oesterreich gegebn zu haben:
http://www.ludesch.at/6713/info/aktuell/1999_09.htm
Thorsten Wieking <tho...@gmx.net> schrieb
Ich habe mal bei der Post angefragt was es damit auf sich hat.
Sie haben mir folgende Mail geschickt, das sagt dann alles.
Es geht nämlich nicht.
|Sehr geehrter Herr Frohberg,
|
|vielen Dank für Ihre Anfrage.
|
|Immer wieder werden in größerer Zahl Briefe ohne Absenderangabe
|eingeliefert, die nicht freigemacht sind und stattdessen rechts
|oben z. B. den Vermerk "Widober 183 R" o. ä. tragen.
|
|Derartige Sendungen werden seit Jahren nach geltenden Anweisungen
|grundsätzlich nicht von uns befördert und zugestellt. Sie werden
|vielmehr an den Absender zurückgegeben bzw. bei fehlender Absender-
|angabe auf dem Briefumschlag unserer zentralen Ermittlungsstelle
|zugeführt.
|
|Trotz klarer Regelungen gelangen Kettenbriefe in unregelmäßigen
|Zeitabständen immer wieder in Umlauf und werden teilweise nicht nach
|unseren Anweisungen bearbeitet, was im postalischen Massenverkehr
|mit werktäglich ca. 72 Millionen Briefsendungen nicht ganz ausge-
|schlossen werden kann. Dies gilt in letzter Konsequenz auch für die
|Zusteller, die nach im Regelfall maschinell erfolgter Stempelung
|noch am ehesten bemerken müssten, dass der Brief nicht freigemacht
|ist und eine fiktive Nummer trägt. Aus diesem Grunde werden unsere
|Mitarbeiter immer wieder über die richtige Handhabung informiert,
|um finanziellen Schaden für die Deutsche Post zu vermeiden.
|
|Bitte glauben Sie uns, dass die Deutsche Post das Versenden solcher
|Kettenbriefe nicht unterstützt. Wenn wir Ihnen mit diesen Informationen
|weiterhelfen konnten, freuen wir uns.
|
|Mit freundlichen Grüßen
|Ihr Serviceteam der Deutschen Post
|
|Peter Hillenbrand
alsdenn, Jens