ich habe den Eindruck, das Scientology-Gerücht wird immer dann in die
Welt gesetzt, wenn einem was unheimlich ist.
Die Herbalife-Geschichte ist nach Wikipedia offensichtlich dadurch
entstanden, dass angeblich in Hamburger Briefkästen gleichzeitig
Herbalife- und Scientologie-Werbung aufgetaucht sind.
Handelt es sich eventuell auch um ein gezieltes Gerücht, beispielsweise,
um einen Mitbewerber zu schädogen?
Grüße
Werner
--
--------------------------------------------------
Werner Partner, 45699 Herten
http://www.sonoptikon.de
Das Gleiche "Gerücht" wurde auch in Zusammenhang mit der sehr
erfolgreichen Festplattendefragmentiersoftwareschmiede O&O gebracht.
Aber so oft wie ich auch defragmentiere es will einfach kein Scientologe
aus meinem Rechner krabbeln.
> Grüße
> Werner
Gruß
Marcel
P.S. Sehr traurig dass sich Wachtürmer nie in seine Gegend verirren.
> Die Herbalife-Geschichte ist nach Wikipedia offensichtlich dadurch
> entstanden, dass angeblich in Hamburger Briefkästen gleichzeitig
> Herbalife- und Scientologie-Werbung aufgetaucht sind.
Ich halte es für extrem on-topic hier, daß Scientology ihre Anhänger per
Postwurfsendung ködert.
Grüße,
Frank
> Ich halte es für extrem on-topic hier, daß Scientology ihre Anhänger per
> Postwurfsendung ködert.
>
Da muß ich dich enttäuschen. Vor ein paar Jahren hatte ich
öfter diese Dinger mit Einstein drauf im Briefkasten:
"Wir nutzen nur 10% unseres geistigen Potentials" -
die Scientologen scheinen darauf auch noch stolz
zu sein.
> Es ging mal das Gerücht durch die Welt, Herbalife gehöre Scientologie
> bzw. habe Verbindungen dazu. Allerdings gibt es dieses Gerücht auch in
> Bezug auf andere Firmen oder Vereinigungen.
Wahrscheinlich ist das sogar über die meisten Firmen
schon mal behauptet worden.
>
> ich habe den Eindruck, das Scientology-Gerücht wird immer dann in die
> Welt gesetzt, wenn einem was unheimlich ist.
>
So ist es, denn Scientology ist böse. Zwar weiß kaum jemand,
warum eigentlich, und noch weniger dürften jemals etwas von
Hubbard gelesen haben, aber Scientology ist böse.
> Das Gleiche "Gerücht" wurde auch in Zusammenhang mit der sehr
> erfolgreichen Festplattendefragmentiersoftwareschmiede O&O gebracht.
Nein, im Gegenteil. ExecutiveSoft/Diskeeper, der Hersteller der in
Win2000/XP integrierten Defrag-Software, gehört einem vehement
bekennenden Scientology-Mitglied.
http://www.heise.de/ct/00/23/046/
Gruß Sevo
> So ist es, denn Scientology ist böse.
Whats the difference between Microsoft and Scientology church?
One is an evil cult and the other is run by Ron Hubbard ;-)
SCNR,
Frank
Hey, den hab ich ja noch nie gehört!
Aber wenn Hubbard den Laden fast 20 Jahre nach seinem Tod
noch schmeißt, ist da ja vielleicht doch was dran.
> Ich halte es für extrem on-topic hier, daß Scientology ihre Anhänger per
> Postwurfsendung ködert.
Nun, zumindest hatte ich schon Flyer für ihre Seminare im Kasten. Was
ist daran so ungewöhnlich?
eva
> Da muß ich dich enttäuschen. Vor ein paar Jahren hatte ich
> öfter diese Dinger mit Einstein drauf im Briefkasten:
> "Wir nutzen nur 10% unseres geistigen Potentials" -
Gab's da nicht auch mal ne Anzeigenkampagne im "Reader's Digest"?
Ich meine mich dunkel zu erinnern ...
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Ich habe immer weniger Lust, von Firmen, die in ihrer Werbung
schlimme sprachliche Fehler machen, etwas zu kaufen."
(Christina Kunze in desd)
>So ist es, denn Scientology ist böse. Zwar weiß kaum jemand,
>warum eigentlich, und noch weniger dürften jemals etwas von
>Hubbard gelesen haben, aber Scientology ist böse.
Wie die Bibel?
Lutz
--
Neue Postings
> Es ging mal das Gerücht durch die Welt, Herbalife gehöre Scientologie
> bzw. habe Verbindungen dazu.
Dazu kann ich nichts sagen. Gemeinsam haben allerdings beide, dass die Welt
nicht litte, wenn es sie nicht gäbe.
Martin
>Also sprach Lothar Frings <da_l...@gmx.de>:
>
>> Da muß ich dich enttäuschen. Vor ein paar Jahren hatte ich
>> öfter diese Dinger mit Einstein drauf im Briefkasten:
>> "Wir nutzen nur 10% unseres geistigen Potentials" -
>
>Gab's da nicht auch mal ne Anzeigenkampagne im "Reader's Digest"?
>Ich meine mich dunkel zu erinnern ...
Ja, auch in verschiedenen Tageszeitungen bei uns. Würde sagen,
das war 90/91 rum, kurz nach der Vereinigung, als so allerley
sonderbar Zeuchs nach Osten schwappte.
Wie hieß nur gleich die Methode? War irnxwas mit -ics hinten dran
...
--
Grüße
Gert
>So ist es, denn Scientology ist böse. Zwar weiß kaum jemand,
>warum eigentlich, und noch weniger dürften jemals etwas von
>Hubbard gelesen haben, aber Scientology ist böse.
Oh, Vorsicht. Hubbard soll vor seiner Scientology-Gründung Mitglied
einer satanistischen Gruppe gewesen sein. (Wenn ich jetzt auch noch
wüßte, welche... Argentum Astrum?) Das ist doch immerhin so etwas wie
eine Begründung (für die man nichts von Hubbard gelesen haben muß).
Grüßle
Seb.
--
Metal? Ich dachte immer, das wäre | /"\ ASCII-Ribbon campain
sowas wie Country - lauter Gitarren. | \ /
(Prof. J. R. aus E. an der G.) | x Say NO to HTML in
http://home.foni.net/~barnie | / \ email and news
>So ist es, denn Scientology ist böse. Zwar weiß kaum jemand,
>warum eigentlich, und noch weniger dürften jemals etwas von
>Hubbard gelesen haben, aber Scientology ist böse.
Also, ich hatte mich früher ein wenig mit diesen Vögel
auseinandergesetzt. Der Punkt ist: sie gaukeln ihren Mitgliedern vor,
sie finden bei ihnen Hilfe. Jegliche Art von Hilfe. Egal was. Nur: das
kostet halt meistens was. Und zwar in monetärer Form. Das Schöne dabei
ist: wenn du dich anstrengst, wirst du dafür auch unendlich alt
werden. Transzendental natürlich, geistig, nicht körperlich. Da gibbet
halt so schöne Stufen, und da muss man sich halt hocharbeiten. Und mal
ganz unter uns: wer wollte nicht schon immer mal ein Clear sein, hm?
Dabei aber den Geldbeutel nicht vergessen. Je höher, desto teurer wird
der Spass der geistigen Überlegenheit.
Im Grunde also nicht viel anders, als in der Katholischen Kirche.
Beispielsweise. Nur: aus der katholischen Kirche können wir problemlos
austreten. Dann sind wir halt nicht mehr Papst, aber was soll's. Der
Austritt aus Scientology ist nur unter bestimmten Voraussetzungen
möglich. Z.B., weil man kein Geld mehr hat. Und auch keines mehr
auftreiben kann, weil Familie und Freunde einem nix mehr pumpen. Bei
Geld hört die Freundschaft ja bekanntlich auf. Tja, dann bringt eine
Mitgliedschaft bei Scientology halt nix mehr ein. Dann kann man also
auch wieder in sein langweiliges körperliches Leben zurückkehren. Die
nächsten Worte dieser Ex-Mitglieder sind dann halt nicht mehr
"Auditing" und "Thetan" und "Clear" oder so, sondern eher "Hartz vier"
und "Parkbank" und "Suizid" oder so.
Ja: Scientology _ist_ böse.
Grüssle
JoeS
Ähm, ich habe mal versucht, was von Hubbard zu lesen, ein Romanheft, das
in den Siebzigern bei Pabel in der Reihe "Vampir Horror" (in der neben
Übersetzungen meist deutsche Romane erschienen sind).
Laß mich mein Fazit so formulieren: wenn jemand zu schlecht schreibt, um
spannende Trivialliteratur zu erschaffen, kann er nur noch eine Religion
oder eine Partei gründen.
Thorsten
>Nun, zumindest hatte ich schon Flyer für ihre Seminare im Kasten. Was
>ist daran so ungewöhnlich?
Lass mich raten: Management-Seminare über irgendein WISE-Unternehmen,
oder?
Grüssle
JoeS
Gert Schulze schrieb:
> Ja, auch in verschiedenen Tageszeitungen bei uns. Würde sagen,
> das war 90/91 rum, kurz nach der Vereinigung, als so allerley
> sonderbar Zeuchs nach Osten schwappte.
Oh, nicht nur da. Mein Bruder und ich haben uns mal auf Kosten von SC
den Magen in Karlsruhe vollgeschlagen: Da gab es so einen komischen
Vortrag, den man sich anhöhren sollte und dann einen gaaanz dollen
Fragebogen ausfüllen mußte.
Anschließend gab es dass, worauf es uns ankam: Ein nicht zu
unterschätzendes Buffet. War echt lecker.
Den Rest des Abends konnte man getrost in die Tonne treten.
> Wie hieß nur gleich die Methode? War irnxwas mit -ics hinten dran
Dianetics. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology
Gruß
Martin.
Nein, die ist eher eine Lachnummer, wie ich inzwischen
erfahren habe. "Dianetik" v. Hubbard allerdings auch. Und was die
Anhänger betrifft - zumindest haben Hubbards bisher viel weiniger
Menschen abgeschlachtet und auch sonst weniger Schaden
angerichtet. Aber das Christentum hatte ja auch viel mehr Zeit;
was nicht ist, kann schließlich noch werden.
Ich war bisher immer davon ausgegangen daß sich Scientology für etwas, äh,
elitär hält, da die ganzen Bücher u.s.w. die man kaufen muß, ja nun nicht
gerade billig sein sollen. Und da finde ich die Idee etwas befremdlich, daß
die bei Hinz und Kunz einfach so per Werbeflyer a la Pizza-Blitz werben.
Daß man für Seminare an Unis u.s.w. wirbt wußte ich schon, aber die Werbung
per Post ist mir in der Tat neu. Dürfen die daß eigentlich? Ich meine mich
dunkel zu erinnern, daß die Zeugen Jehovas nicht so einfach ihren Wachturm
einschmeißen dürfen, sondern mit dem Ding in der Hand stumm in der Ecke
stehen müssen. Aber vielleicht ist das ja auch eher eine freiwillige
Selbstverpflichtung.
Vor vielen Jahren hatte ich mal das zweifelhafte Vergnügen, ein gratis
Jahresabo des "Wachturms" zu bekommen. Eine Brieffreundin im Ausland war
Anhängerin dieses Vereins und meinte mir gutes tun zu müssen und so bekam
ich das Ding alle zwei Wochen zugeschickt (zum Glück blieb es dabei,
besucht haben mich die Burschen nie). War schon teilweise heftig, was die
für Ansichten hatten. Und peinlich, wenn mir der Briefträger immer dieses
Blättchen brachte. Naja, andere bekommen die Nationalzeitung...
Grüße,
Frank
> Lothar Frings schrieb:
>
> >So ist es, denn Scientology ist böse. Zwar weiß kaum jemand,
> >warum eigentlich, und noch weniger dürften jemals etwas von
> >Hubbard gelesen haben, aber Scientology ist böse.
>
> Oh, Vorsicht. Hubbard soll vor seiner Scientology-Gründung Mitglied
> einer satanistischen Gruppe gewesen sein. (Wenn ich jetzt auch noch
> wüßte, welche... Argentum Astrum?) Das ist doch immerhin so etwas wie
> eine Begründung (für die man nichts von Hubbard gelesen haben muß).
>
Ah ja. Man muß nichts von Scientology
wissen, denn der Gründer war angeblich irgendwann mal Mitglied
einer Gruppe, über die man auch nichts weiß. Für manche ist das
sicher sowas wie eine Begründung, ja. Für mich ist es allerdings
noch nicht mal sowas.
> Und was die
> Anhänger betrifft - zumindest haben Hubbards bisher viel weiniger
> Menschen abgeschlachtet und auch sonst weniger Schaden
> angerichtet. Aber das Christentum hatte ja auch viel mehr Zeit;
> was nicht ist, kann schließlich noch werden.
Wenn man weiss, was für eine Ideal-Vorstellung Scientologen von der
Weltordnung haben, dürfte einiges klar werden:
http://www.verfassungsschutz-bw.de/so/so_grunde.htm
"Im Vorwort des Buches 'Was ist Scientology?' (Kopenhagen 1998),
wird das Ziel von Scientology wie folgt dargelegt: 'Eine
Zivilisation ohne
Geisteskrankheit, ohne Verbrecher und ohne Krieg, in der fähige
Wesen erfolgreich sein und ehrliche Leute Rechte haben können'."
Oberflächlich gelesen hört sich das Ganze ja ganz "toll" an. Der
Punkt ist nur, die Umsetzung dieser "heeren" Ziele. Dass da eine
Dikatur angestrebt wird, ist nur das kleinste Uebel. Ansonsten tun sich
da einige Parallelen zu ganz bestimmten Vorstellungen eines bestimmten
Oesterreichers vor einigen Jahrzehnten auf.
Grüssle
JoeS
> Lothar Frings schrieb:
>
> > Und was die
> > Anhänger betrifft - zumindest haben Hubbards bisher viel weiniger
> > Menschen abgeschlachtet und auch sonst weniger Schaden
> > angerichtet. Aber das Christentum hatte ja auch viel mehr Zeit;
> > was nicht ist, kann schließlich noch werden.
>
> Wenn man weiss, was für eine Ideal-Vorstellung Scientologen von der
> Weltordnung haben, dürfte einiges klar werden:
>
> http://www.verfassungsschutz-bw.de/so/so_grunde.htm
> "Im Vorwort des Buches 'Was ist Scientology?' (Kopenhagen 1998),
> wird das Ziel von Scientology wie folgt dargelegt: 'Eine
> Zivilisation ohne
> Geisteskrankheit, ohne Verbrecher und ohne Krieg, in der fähige
> Wesen erfolgreich sein und ehrliche Leute Rechte haben können'."
Ja, das klingt verdächtig. Fähige Wesen sollen erfolgreich
sein - da hätte eine Hausfrau ja gar keine Chance mehr,
über das deutsche Gesundheits- und Rentenwesen zu bestimmen,
und womöglich würde auch kein Deutschlehrer Finanzminister.
>
> Oberflächlich gelesen hört sich das Ganze ja ganz "toll" an. Der
> Punkt ist nur, die Umsetzung dieser "heeren" Ziele. Dass da eine
> Dikatur angestrebt wird, ist nur das kleinste Uebel. Ansonsten tun sich
> da einige Parallelen zu ganz bestimmten Vorstellungen eines bestimmten
> Oesterreichers vor einigen Jahrzehnten auf.
Der Verfassungsschutz ist sicher die beste Informationsquelle
in dieser Hinsicht. Was soll man noch groß Originale lesen,
wenn man doch die Meinung der Gegner hat.
> Oh, nicht nur da. Mein Bruder und ich haben uns mal auf Kosten von SC
> den Magen in Karlsruhe vollgeschlagen: Da gab es so einen komischen
> Vortrag, den man sich anhöhren sollte und dann einen gaaanz dollen
> Fragebogen ausfüllen mußte.
In diesem Fragebogen ging es sicher um die Neigung zum Selbstmord.
Die Auswertung kam immer zum Ergebnis, daß man ganz fürchterbar vom
Selbstmord bedroht ist und nur SC einen davon befreien könnte.
Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://www.bruhaha.de
Disclaimer: Diese Nachricht kann unsichtbare Smilies enthalten!
Hör auf zu posten, wenn Du keine Kommentare wünschst.
> Ah ja. Man muß nichts von Scientology
> wissen, denn [etc..]
kann man deine postings zu diesem thema als outing ansehen?
Ja: Ich gehöre keiner Religion an, hieße sie nun Christentum,
Scientology, Grundgesetz oder was auch immer, und sympathisiere
auch mit keiner. Allerdings verteufle ich auch keine ohne
ausreichende Fakten.
>Der Verfassungsschutz ist sicher die beste Informationsquelle
>in dieser Hinsicht. Was soll man noch groß Originale lesen,
>wenn man doch die Meinung der Gegner hat.
Ich habe erstens auszugweise sehr wohl Originale gelesen, und darüber
hinaus auch jede Menge Erfahrungsberichte von Aussteigern. Das, was
dort betrieben wird, hat mit einer Kirche nicht viel zu tun. Es
handelt sich um Sekten-Methoden. Was hälst du denn persönlich von
Scientology?
Grüssle
JoeS
> Was hälst du denn persönlich von Scientology?
>
Was ich bereits sagte: nichts.
Aber nicht, weil "die irgendwie böse sind", und das,
weil... tja, weil das doch jeder weiß, sondern weil ich "Dianetik"
gelesen habe und es mich einfach nicht überzeugt.
Dieter Bruegmann schrieb:
> Martin Hillebrand (Tue, 06 Dec 2005 07:11:12 +0100):
>
>>Oh, nicht nur da. Mein Bruder und ich haben uns mal auf Kosten von SC
>>den Magen in Karlsruhe vollgeschlagen: Da gab es so einen komischen
>>Vortrag, den man sich anhöhren sollte und dann einen gaaanz dollen
>>Fragebogen ausfüllen mußte.
>
> In diesem Fragebogen ging es sicher um die Neigung zum Selbstmord.
Ne, eher allgemeines bla bla.
> Die Auswertung kam immer zum Ergebnis, daß man ganz fürchterbar vom
> Selbstmord bedroht ist und nur SC einen davon befreien könnte.
Fast. Die kamen dann natürlich immer zum Schluß, dass man sein Gehirn zu
wenig nutzt und dass man sein Gehirn doch unter zuhilfenahme einiger
wenigiger und gar nicht mal so günstiger "Kurse" optimaler nutzen könne.
War mir egal. Wir haben uns an dem Abend auf SC Kosten die Wampe
vollgeschlagen - Ziel erreicht.
Ich benutze mein Gehirn immer noch unterdurchschnittlich und suboptimal.
Aber es scheint, dass ich bis jetzt ganz durchschnittlich damit zurecht
gekommen bin.
Gruß
Martin.
>sondern weil ich "Dianetik"
>gelesen habe und es mich einfach nicht überzeugt.
Das ist ja auch eher zweitrangig. Viel interessanter sind die
tatsächlich angewanten Methoden innerhalb Scientology. Die
Vorstellungen eines Adolf Hitlers hätten dich vermutlich auch "nicht
überzeugt" (setze ich einfach mal voraus). Das heisst aber nicht, dass
deswegen die tatsächlich begangenen Taten neutral betrachtet werden
dürfen.
Grüssle
JoeS
> Lothar Frings füllte insgesamt 13 Zeilen u.a. mit:
>
> >Allerdings verteufle ich auch keine ohne
> >ausreichende Fakten.
>
> Bei der Co$ reicht es in der Tat aus einmal die völlig lächerliche
> "Hintergrundgeschichte" um die von Außerirdischen auf die Erde
> gebrachten Seelen zu hören um zu wissen das jemand der daran glaub
> psychisch gestört ist und wer nicht dran glaubt und trotzdem in der Co$
> ist es offensichtlich wegen des Geldes ist.
>
Lächerlicher als die Schaffung der Erde in sechs Tagen,
jungfräuliche Geburt oder Brotvermehrung ist das auch
nicht.
>Fast. Die kamen dann natürlich immer zum Schluß, dass man sein Gehirn zu
>wenig nutzt und dass man sein Gehirn doch unter zuhilfenahme einiger
>wenigiger und gar nicht mal so günstiger "Kurse" optimaler nutzen könne.
Jo, z.B. dieses supertolle Gerät namens E-Meter. Ist im Grunde nichts
anderes als ein Gerät, dass die Feuchtigkeit auf der Haut messen kann
(ist natürlich nicht die ofizielle Darstellung von Scientology).
Deswegen ja der durchaus angebrachte Preis von ca. 4000 US-Dollar. Das
Teil hat ja schliessllich eine ausschlagende Anzeigenadel. Und sieht
totschick aus.
Grüssle
JoeS
Wer die Bibel als Tatsachenbericht darstellt, dem ist nicht zu helfen.
Damals(tm), als das Zeuch geschrieben wurde (gerade Erderschaffung in
sechs Tagen), ging es um einen Art Schwanzlängenvergleich der Götter:
Ätsch, mein Gott ist besser als Deiner, den er war am Anfang und am
Anfang war das Wort, und der Gott war das Wort (oder so). Und außerdem
kann der ganz alleine, allein Durch labern eine Welt erschaffen. Dein
dämlicher Baal kann das nömlüch gar nücht.
Und außerdem sind die Menschen eh das Beste(tm), weil das Beste kommt
zum Schluss und deswegen sind die Leuts am letzten Arbeitstag entstanden.
Abgesehen davon sind Wunder in anderen Religionen auch nicht mal sooo
selten.
Aber das führt dezent zu weit und ist sogar hier off-topic ;-), denn ich
wüßte nicht, was dieser Wirtschaftsverein mit Religion zu tun hat. (Und
das hat IIRC das BVG auch so gesehen.)
Gruß
Martin.
> Lothar Frings schrieb:
> >
> > Lächerlicher als die Schaffung der Erde in sechs Tagen,
> > jungfräuliche Geburt oder Brotvermehrung ist das auch
> > nicht.
>
> Wer die Bibel als Tatsachenbericht darstellt, dem ist nicht zu helfen.
>
Michael kritisierte allerdings die "völlig lächerliche
'Hintergrundgeschichte'"
von Scientology. Entweder wir nehmen beides wörtlich, also auch
die Bibel, oder wir sehen beides metaphorisch. Aber nicht gemischt.
>> In diesem Fragebogen ging es sicher um die Neigung zum Selbstmord.
>
> Ne, eher allgemeines bla bla.
>
>> Die Auswertung kam immer zum Ergebnis, daß man ganz fürchterbar vom
>> Selbstmord bedroht ist und nur SC einen davon befreien könnte.
>
> Fast. Die kamen dann natürlich immer zum Schluß, dass man sein Gehirn zu
> wenig nutzt und dass man sein Gehirn doch unter zuhilfenahme einiger
> wenigiger und gar nicht mal so günstiger "Kurse" optimaler nutzen könne.
Ach so. Meine Erfahrung stammt daher, daß die einen früher auf der
Straße angesprochen haben, ob man eben mal Zeit für einen kurzen Test
hätte. Der "hochgeheime" Fragebogen kursierte dann irgendwann im Netz.
(Keine Ahnung, ob er noch irgendwo zu finden ist. Ich erspare es mir,
auch auf meinem Datentank danach zu suchen.)
> Lothar Frings füllte insgesamt 18 Zeilen u.a. mit:
>
> >Lächerlicher als die Schaffung der Erde in sechs Tagen,
> >jungfräuliche Geburt oder Brotvermehrung ist das auch
> >nicht.
>
> hm, also an jahrtausendealte, mehrfach übersetzte, Texte die oft einen
> erzieherischen Hintersinn haben stelle ich andere Ansprüche als an ein
> Buch das Mitte des vorigen Jahrhunderts geschrieben wurde.
>
Ich nicht, jedenfalls nicht in dieser Hinsicht. Gleiches Recht für
alle.
Sonst könnte in der Bibel ja stehen, was will - immer wenn's
argumentativ eng wird, war's nicht so gemeint. Und warum sollten die
anderen nicht sagen dürfen "Tja, wir machen das auch so"?
Außerdem - wenn sie mich überzeugen wollen, sollen sie sagen,
was Sache ist, und sich nicht ständig rauswinden.
>>> Lächerlicher als die Schaffung der Erde in sechs Tagen,
>>> jungfräuliche Geburt oder Brotvermehrung ist das auch
>>> nicht.
>>
>> Wer die Bibel als Tatsachenbericht darstellt, dem ist nicht zu
>> helfen.
>
> Michael kritisierte allerdings die "völlig lächerliche
> 'Hintergrundgeschichte'"
> von Scientology. Entweder wir nehmen beides wörtlich, also auch
> die Bibel, oder wir sehen beides metaphorisch. Aber nicht
> gemischt.
Oder wir berücksichtigen bei beiden den Hintergrund, auf dem sie
entstanden sind, Verfasserintention und so ... aber mit kritischen
Methoden hast Du's ja nicht so.
In Deinen Augen stimmt die Bibel entweder wörtlich oder gar nicht,
dazwischen gibt's nichts. Wörtlich kann nicht sein, weil die Sonne
nicht stundenlang stillstehen kann - also in die Tonne mit dem
kompletten Buch.
Naja, wenn's schee macht ... die schwarzweißen Weltanschauungen waren
schon immer die einfachsten, wenn auch selten die realistischsten.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"...bin mal gespannt, wie du von einer E-Mail booten willst." ("Frank" in defbm
auf die Bemerkung, Disketten seien durch E-Mail überflüssig geworden)
> Ich nicht, jedenfalls nicht in dieser Hinsicht. Gleiches Recht für
> alle. Sonst könnte in der Bibel ja stehen, was will - immer wenn's
> argumentativ eng wird, war's nicht so gemeint.
Schon vor einigen Tagen habe ich Dir darzulegen versucht, daß die
Bibel a) damit rechnet, daß die Leser das Hirn einschalten und nicht
einfach alles wörtlich nehmen und b) sich eben /nicht/ nach Belieben
überallhin auslegen läßt.
Wie Du z.B. aus der Bibel einen Mord an Deinem Nachbarn
rechtfertigen willst, ist mir ein Rätsel. Nach Deinen Behauptungen
müßte sich "Du sollst nicht töten" spielend dahin biegen lassen.
Vielleicht demonstrierst Du das mal, wenn das /wirklich/ Deine
Überzeugung ist und nicht nur ein vorgeschobener Grund, sich mit
diesem Buch nicht beschäftigen zu müssen.
Keine Angst, ich will Dir Deine kuschelweichen Vorurteile nicht
nehmen. Aber ich will das, was Du über die Bibel hier verbreitest,
auch nicht so ganz unwidersprochen stehen lassen.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Es ist schwieriger, Vorurteile zu zertrümmern als Atome. (Einstein)
Werner Partner <kai...@sonoptikon.de> wrote:
> Es ging mal das Gerücht durch die Welt, Herbalife gehöre Scientologie
> bzw. habe Verbindungen dazu. Allerdings gibt es dieses Gerücht auch in
> Bezug auf andere Firmen oder Vereinigungen.
Möglicherweise kam das Gerücht auch auf, weil Herbalife ein
Strukturvertrieb ist/war undStrukturvertriebe manchmal ziemlich
sektenähnlich organisiert sind, bzw. wie eine Psychosekte wirken.
Eine Bekannte von mir verkauft(e) mal so magnetisierte Matten, die
angeblich für und gegen alles waren. Sie hat sich da so verändert - da
meinte man echt, die wäre in einer Sekte.
Viele Grüße,
Markus
Sebastian Berndt <spamd...@gmx.de> wrote:
> Lothar Frings schrieb:
>
> >So ist es, denn Scientology ist böse. Zwar weiß kaum jemand,
> >warum eigentlich, und noch weniger dürften jemals etwas von
> >Hubbard gelesen haben, aber Scientology ist böse.
>
> Oh, Vorsicht. Hubbard soll vor seiner Scientology-Gründung Mitglied
> einer satanistischen Gruppe gewesen sein. (Wenn ich jetzt auch noch
> wüßte, welche... Argentum Astrum?) Das ist doch immerhin so etwas wie
> eine Begründung (für die man nichts von Hubbard gelesen haben muß).
War der nicht Mitglied beim OTO?
Aber das waren ja viele.
Mich macht bei Scientology immer sehr misstrauisch, dass die AFAIK die
einzige "Religionsgemeinschaft" der Welt sind, die so vehement auf dem
Copyright auf ihre religiösen Schriften bestehen. Soll halt nicht jeder
Lesen, was Elron so geschrieben hat ...
Viele Grüße,
Markus
> >> In diesem Fragebogen ging es sicher um die Neigung zum Selbstmord.
> >
> > Ne, eher allgemeines bla bla.
> >
> >> Die Auswertung kam immer zum Ergebnis, daß man ganz fürchterbar vom
> >> Selbstmord bedroht ist und nur SC einen davon befreien könnte.
> >
> > Fast. Die kamen dann natürlich immer zum Schluß, dass man sein Gehirn zu
> > wenig nutzt und dass man sein Gehirn doch unter zuhilfenahme einiger
> > wenigiger und gar nicht mal so günstiger "Kurse" optimaler nutzen könne.
>
> Ach so. Meine Erfahrung stammt daher, daß die einen früher auf der
> Straße angesprochen haben, ob man eben mal Zeit für einen kurzen Test
> hätte. Der "hochgeheime" Fragebogen kursierte dann irgendwann im Netz.
Meinst du so etwas wie die auf
<http://www.fotocommunity.de/pc/pc/channel/6/extra/new/display/4512152>
genannten Beispiele?
Staso
--
Schizophrenic? I'm bleeding quadrophenic.
> Schon vor einigen Tagen habe ich Dir darzulegen versucht, daß die
> Bibel a) damit rechnet, daß die Leser das Hirn einschalten und nicht
> einfach alles wörtlich nehmen und b) sich eben /nicht/ nach Belieben
> überallhin auslegen läßt.
die bibel rechnet mit garnix, weil es sich um ein _buch_ handelt. die
_autoren_ rechneten mit allem möglichen, schließlich waren da ja über
die jahrhunderte ein paar leute beteiligt.
daß sich die bibel fast in jede beliebige richtung auslegen läßt,
zeigt die gesamte geschichte des christentums.
> Wie Du z.B. aus der Bibel einen Mord an Deinem Nachbarn
> rechtfertigen willst, ist mir ein Rätsel. Nach Deinen Behauptungen
> müßte sich "Du sollst nicht töten" spielend dahin biegen lassen.
hmmm... 2. buch mose, 31:15:
Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist
Sabbat, völlige Ruhe, heilig dem HERRN. Wer eine Arbeit tut am
Sabbattag, soll des Todes sterben.
falls es noch unklarheiten gibt über die auslegung von "soll ...
sterben" (könnt ja sein, daß das meint, daß gott mit einem blitz...),
hier noch 5. buch mose, 22:22:
Wenn jemand dabei ergriffen wird, daß er einer Frau beiwohnt,
die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und
die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel
wegtun.
"so sollst du das böse aus israel wegtun" ist eine deutliche anweisung
zum handeln.
oder 3. buch mose, 20:13:
Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben
sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes
sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.
was ja leider auch heute noch von leuten, die sich als christen
verstehen, als argument gegen schwule verwendet wird, und wohl auch
immer wieder zu gewalttaten bis hin zu morden führt.
ja, und diese zitate stamme alle aus kapiteln, die (wie die 10 gebote)
_gesetze_ darstellen -- also gibt's auch keinen ausweg von wegen
"falsch verstandenes gleichnis" oder so.
mir ist die bibel ja an sich wurscht, nur wenn dann einer wie du kommt
und dieses werk, das voll ist mit archaischen gesetzen und
brauchtümern, mord, totschlag, vergewaltigung, auslöschung ganzer
völker und weiteren grauslichkeiten, weichzeichnen will, dann juckts
mich doch, ein bissi zu zitieren...
cm.
(bibelzitate aus www.bibel-online.net)
--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/~cm/
> 'schweinesystem, repressives'.
Könnt ihr nicht wenigstens aus diesem Thread OS/400 raushalten?
-- frank paulsen und fefe in dasr
>> Ach so. Meine Erfahrung stammt daher, daß die einen früher auf der
>> Straße angesprochen haben, ob man eben mal Zeit für einen kurzen Test
>> hätte. Der "hochgeheime" Fragebogen kursierte dann irgendwann im Netz.
>
> Meinst du so etwas wie die auf
> <http://www.fotocommunity.de/pc/pc/channel/6/extra/new/display/4512152>
> genannten Beispiele?
Weiß ich nicht. Das ist viele Jahre her.
Es war eine bestimmte Ecke am Kurfürstendamm, wo ein SC-Typ lauerte
und auf ein Lokal wies, in dem der Text stattfinden sollte.
Ich bin ja nie mitgegangen, denn ich suchte nur eine stille Ecke, um
mich gepflegt zu entleiben.
>> Wie Du z.B. aus der Bibel einen Mord an Deinem Nachbarn
>> rechtfertigen willst, ist mir ein Rätsel. Nach Deinen
>> Behauptungen müßte sich "Du sollst nicht töten" spielend dahin
>> biegen lassen.
>
> hmmm... 2. buch mose, 31:15:
>
> Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist
> Sabbat, völlige Ruhe, heilig dem HERRN. Wer eine Arbeit tut
> am Sabbattag, soll des Todes sterben.
Und wo steht, daß jeder beliebige Mensch ohne Prozeß dieses Urteil
vollstrecken darf?
Hint: Es handelt sich um eine Strafgesetzregelung.
> falls es noch unklarheiten gibt über die auslegung von "soll ...
> sterben" (könnt ja sein, daß das meint, daß gott mit einem
> blitz...), hier noch 5. buch mose, 22:22:
>
> Wenn jemand dabei ergriffen wird, daß er einer Frau beiwohnt,
> die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann
> und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse
> aus Israel wegtun.
>
> "so sollst du das böse aus israel wegtun" ist eine deutliche
> anweisung zum handeln.
Ja. Aber nicht zur Selbstjustiz. Die Rechtsprechung war in Israel schon
ziemlich klar geregelt.
> oder 3. buch mose, 20:13:
>
> Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so
> haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des
> Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.
Wieder eine Strafgesetzanweisung und keinesfalls eine Aufforderung,
einen anderen Menschen einfach so zu töten.
> was ja leider auch heute noch von leuten, die sich als christen
> verstehen, als argument gegen schwule verwendet wird, und wohl
> auch immer wieder zu gewalttaten bis hin zu morden führt.
Ja. Von Leuten, die ohne eingeschaltetes Gehirn lesen und die Texte
daher so verstehen, wie Du es gerade tust.
> ja, und diese zitate stamme alle aus kapiteln, die (wie die 10
> gebote) _gesetze_ darstellen --
So isses. Keine Handlungsanweisungen für jedermann, sondern Gesetze,
nach denen Recht gesprochen werden sollte.
Im Übrigen finde ich es gut, daß die Todesstrafe bei allen
zivilisierten Nationen mittlerweile abgeschafft ist, aber damals war
sie halt noch üblich, und für die damalige Zeit wurden diese Gesetze
erlassen. Mit anderen Worten: Würde Gott heute entsprechende Gesetze
für das deutsche Volk erlassen, wäre wohl weitaus weniger vom Töten die
Rede.
Ich kann einen Text nicht aus seinem historisch-gesellschaftlichen
Kontext lösen. Da kann nur Unsinn herauskommen (darin, daß es Unsinn
ist, stimme ich Dir zu).
> also gibt's auch keinen ausweg von wegen "falsch verstandenes
> gleichnis" oder so.
Ist klar.
Und jetzt berücksichtigen wir, da es ja ums Christen- und nicht ums
Judentum geht, noch die leicht geänderte Situation seit Christi
Kreuzestod: Nach christlicher Theologie starb /er/ dort den Tod, den
/wir/ - z.B. aufgrund des von Dir vollkommen korrekt zitierten Gesetzes
- verdient haben. Das Gesetz wurde damit nicht ungültig gemacht,
sondern es wurde erfüllt.
Wenn schon christliche Theologie kritisieren, dann bitte die Ganzheit
berücksichtigen und nicht nur drei oder vier Aspekte herauspicken, die
ohne den Rest keinen Sinn ergeben. Das hat mit wissenschaftlicher
Kritik nicht das Geringste zu tun. Aber Lothar macht das ja auch gern
:)
> mir ist die bibel ja an sich wurscht, nur wenn dann einer wie du
> kommt und dieses werk, das voll ist mit archaischen gesetzen und
> brauchtümern, mord, totschlag, vergewaltigung, auslöschung ganzer
> völker und weiteren grauslichkeiten,
Erschreckend, welch ein realistisches Menschenbild die Bibel zeichnet,
gelle? Ein ganz schön ehrliches Buch.
> weichzeichnen will
Zement mal - ich will doch nichts weichzeichnen. Es geht mir darum,
Stellen, an denen ganz offensichtlich metaphorisch gesprochen oder
rhetorisch übertrieben wird, nicht buchstäblich zu nehmen, sondern mir
zu überlegen, wie sie gemeint waren (daß das Ermessenssache ist, ist
mir klar, aber daß man /ohne/ solche Überlegungen nur zu absurden
Fehlschlüssen kommen kann, ist mir auch klar).
Wenn Jesus von mir verlangt, die andere Wange auch hinzuhalten, folgt
daraus für mich nicht, dieses Ansinnen zwingend immer buchstäblich zu
erfüllen (wobei es in manchen Situationen sinnvoll sein kann), denn
wenn ich sein gesamtes Leben und Handeln betrachte (bzw. was darüber
berichtet wird), dann stellt diese Anweisung eher eine rhetorische
Überspitzung folgender Aussage dar: "Sorge dafür, daß der Streit nicht
noch weiter eskaliert, indem du dich so friedlich wie möglich verhältst
und Deinen Gegner damit ins Kiesbett fahren läßt." IMHO ist eine solche
Interpretation keine Weichzeichnung und keine Verbiegung, und "Du
kannst Deinen Bruder gern erschlagen, wenn er ein dummes Gesicht macht"
lese ich da beim besten Willen nicht raus.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Wenn Sie mal Ihre Nerven testen wollen, dann setzen Sie sich mit drei Juristen
an einen Tisch und arbeiten gemeinsam eine DTD für einen Gesetzestext aus."
(Gastdozent FH Aalen)
>Jo, z.B. dieses supertolle Gerät namens E-Meter. Ist im Grunde nichts
>anderes als ein Gerät, dass die Feuchtigkeit auf der Haut messen kann
Viel simpler: Es ist ein Ohmmeter, dass den el. Widerstand der Haut
misst. Je nach Gemuetszustand des Proponenten veraendert sich der und
das wird dann vom Auditor interpretiert. Im Prinzip also die Urform
des heutigen Luegendetektors.
Peter
>Viel simpler: Es ist ein Ohmmeter, dass den el. Widerstand der Haut
>misst.
Jou, das war's.
>Im Prinzip also die Urform
>des heutigen Luegendetektors.
Wenn man nun bedenkt, dass ein Lügendetektor[1] alles andere als
zuverlässig arbeitet,
(http://de.wikipedia.org/wiki/Lügendetektor#Fehleinsch.C3.A4tzung)
dann kan man sich vorstellen, wie das bei Scientology abläuft, wenn
die dann auch noch komplexe Psycho-Interpretationen von ihrem
Ohm-Meter ableiten wollen...
Grüssle
JoeS
[1]: Eigentlich müsste das Ding ja eher Physio-Reaktions-Detektor
heissen...
D. h., wir unterstellen jeweils eine Verfasserintention, die die
Bibel gut aussehen läßt und die Scientology-Schriften böse?
Oder wo, wenn nicht per Unterstellung, kriegen wir die Intentionen
her?
>
> In Deinen Augen stimmt die Bibel entweder wörtlich oder gar nicht,
> dazwischen gibt's nichts.
In meinen Augen sollte nicht die Bibel metaphorisch und der
Sc.-Kram wörtlich genommen werden. Ist einfach unfair.
> Also sprach Lothar Frings <da_l...@gmx.de>:
>
> > Ich nicht, jedenfalls nicht in dieser Hinsicht. Gleiches Recht für
> > alle. Sonst könnte in der Bibel ja stehen, was will - immer wenn's
> > argumentativ eng wird, war's nicht so gemeint.
>
> Schon vor einigen Tagen habe ich Dir darzulegen versucht, daß die
> Bibel a) damit rechnet, daß die Leser das Hirn einschalten und nicht
> einfach alles wörtlich nehmen und b) sich eben /nicht/ nach Belieben
> überallhin auslegen läßt.
Und die Sc.-Schriften tun/dürfen das nicht?
>
> Wie Du z.B. aus der Bibel einen Mord an Deinem Nachbarn
> rechtfertigen willst, ist mir ein Rätsel. Nach Deinen Behauptungen
> müßte sich "Du sollst nicht töten" spielend dahin biegen lassen.
Nein, das war die Behauptung desjenigen, der mich auf
den Unterschied zwischen töten und morden hinwies. Nach
meinem Verständnis heißt "Du sollst nicht töten", daß man
den Nachbarn am Leben lassen sollte.
>In meinen Augen sollte nicht die Bibel metaphorisch und der
>Sc.-Kram wörtlich genommen werden. Ist einfach unfair.
Da steckt zwar eine gewisse Richtigkeit drin. Aber trotzdem gibt es da
einen eklatanten Unterschied. Die Bibel wurde zu einer völligen
anderen Zeit geschrieben, in welcher viele Redewendungen u.ä. eine
völlig andere Bedeutung hatten, als sie es heute für uns haben.
Ausserdem wurde die Bibel ununterbrochen immer wieder neu übersetzt
und überliefert. Es gab damals wenige Gelehrte, die dazu in der Lage
waren, sprich lesen und schreiben konnten, und das ganze zweisprachig
(oder mehr). "Korrekturlesen" o.ä. gab es also nicht, weder
absichtlich noch aus einem Automatismus heraus. Selbstredend, dass da
jeder Übersetzer seine eigene Interpretation mit in die Übersetzung
mit einfliessen liess.
Und: die ursprünglichen Schriften zur Bibel wurden in einer
hebräischen Schrift verfasst, die keine Vokale kannte. Statt einem
Vokal wurde einfach nur ein Punkt gemacht. Allein schon dieser Umstand
_zwingt_ den Übersetzer quasi zu einer eigenen subjektiven
Interpretation bei vielen Passagen.
Die Scientology-Bibel Dianetik hingegen wurde erst vor ca. 50 Jahren
geschrieben, und das auch noch in der Allerwelts-Sprache englisch. Sie
liegt im Original vor. Ich sehe da einen Riesenunterschied zur Bibel.
Gruss
JoeS
> Lothar Frings schrieb am 7 Dec 2005 00:09:21 -0800:
>
> >In meinen Augen sollte nicht die Bibel metaphorisch und der
> >Sc.-Kram wörtlich genommen werden. Ist einfach unfair.
>
> Da steckt zwar eine gewisse Richtigkeit drin. Aber trotzdem gibt es da
> einen eklatanten Unterschied. Die Bibel wurde zu einer völligen
> anderen Zeit geschrieben, in welcher viele Redewendungen u.ä. eine
> völlig andere Bedeutung hatten, als sie es heute für uns haben.
> Ausserdem wurde die Bibel ununterbrochen immer wieder neu übersetzt
> und überliefert. Es gab damals wenige Gelehrte, die dazu in der Lage
> waren, sprich lesen und schreiben konnten, und das ganze zweisprachig
> (oder mehr). "Korrekturlesen" o.ä. gab es also nicht, weder
> absichtlich noch aus einem Automatismus heraus. Selbstredend, dass da
> jeder Übersetzer seine eigene Interpretation mit in die Übersetzung
> mit einfliessen liess.
Ja, das hatten wir schon.
[...]
>
> Die Scientology-Bibel Dianetik hingegen wurde erst vor ca. 50 Jahren
> geschrieben, und das auch noch in der Allerwelts-Sprache englisch. Sie
> liegt im Original vor. Ich sehe da einen Riesenunterschied zur Bibel.
Also - die Bibel enthält die Meinungen und Interpretationen
unzähliger Unbekannter. Und das macht sie zu einer verläßlichen
Glaubensgrundlage?
Und ein 50 Jahre alter Text kann genau weshalb nicht metaphorisch
gemeint sein?
>Also - die Bibel enthält die Meinungen und Interpretationen
>unzähliger Unbekannter. Und das macht sie zu einer verläßlichen
>Glaubensgrundlage?
Mir ging es um etwas ganz anderes. Mir ging es darum, dass wir nicht
wissen, was der/die Verfasser der ursprünglichen Bibel eigentlich
sagen wollten. Wegen der unzähligen Unbekannten. Das ist beim Buch
Dianetik in dieser Form nicht gegeben, das Original liegt uns vor, in
einer Sprache, deren Bedeutungen wir problemlos nachvollziehen können,
weil dieses Buch zeitnah verfasst wurde. Wenn in der Bibel steht, die
"Jungfrau Maria" hat einen Sohn auf die Welt gebracht, dann ist das
wohl anders zu verstehen, als wenn _heute_ jemand sagt: Meine
Nachbarin, die Anna, die ist jungfrau und ist trotzdem gerade Mutter
geworden. _Darum_ ging es mir, das ist der grosse Unterschied zwischen
Dianetik und der Bibel.
>Und ein 50 Jahre alter Text kann genau weshalb nicht metaphorisch
>gemeint sein?
Siehe oben, darum geht es mir nicht. Ich bestätigte dir schon, dass
beide sehr wohl metaphorisch sein können. Jedoch würde man _heute_
Metaphern benutzen, die der Mensch von heute auch versteht. Die alten
überlieferten Metaphern könnten damals eine völlig andere Bedeutung
gehabt haben, als sie es für uns heute haben.
Um bei der Jungfrau Maria zu bleiben: es ist ja wohl unwahrscheinlich,
dass diese "Jungfräulichkeit" biologisch/physisch gemeint ist.
Vielmehr wollte man damit wohl zum Ausdruck bringen, dass diese Frau
ein "guter Mensch" war. Ausserdem war Jesus ein ganz besonderer
Mensch, wie sich später rausstellte. Wenn dieser nun von einer
Jungfrau geboren wird, dann hat das etwas einmaliges, ungewöhnliches.
So macht man also nochmals deutlich: Jesus war ein ungewöhnlicher
Mensch. Denn wer kann schon sagen, dass die eigene Mutter bei der
Geburt ebenfalls jungfräulich war? _Heute_ würde keiner mehr eine
solche Metapher benutzen, um zu zeigen, dass jemand etwas besonderes
war, bzw. die Mutter desjenigen ein guter Mensch war. So nach dem
Motto: "Meine Nachbarin, die Anna, die ist Jungfrau und hat trotzdem
ein Kind geboren". Eine heutige Metapher wäre eher: "Meine Nachbarin,
die Anna, die hat eine weisse Weste", oder "hat nie eine Fliege etwas
zu leide getan". Aber man würde sie bestimmt nicht metaphorisch als
"jungfräuliche Mutter" bezeichnen, um zu zeigen, was für ein guter
Mensch sie ist.
Gruss
JoeS
> Lothar Frings schrieb am 7 Dec 2005 02:22:02 -0800:
>
> >Also - die Bibel enthält die Meinungen und Interpretationen
> >unzähliger Unbekannter. Und das macht sie zu einer verläßlichen
> >Glaubensgrundlage?
>
> Mir ging es um etwas ganz anderes. Mir ging es darum, dass wir nicht
> wissen, was der/die Verfasser der ursprünglichen Bibel eigentlich
> sagen wollten. Wegen der unzähligen Unbekannten.
Also - man kennt das Original nicht, darum glaubt man
ersatzweise an die verfälschte Version, weil man keine
bessere hat? Cool.
> Das ist beim Buch
> Dianetik in dieser Form nicht gegeben, das Original liegt uns vor, in
> einer Sprache, deren Bedeutungen wir problemlos nachvollziehen können,
> weil dieses Buch zeitnah verfasst wurde. Wenn in der Bibel steht, die
> "Jungfrau Maria" hat einen Sohn auf die Welt gebracht, dann ist das
> wohl anders zu verstehen, als wenn _heute_ jemand sagt: Meine
> Nachbarin, die Anna, die ist jungfrau und ist trotzdem gerade Mutter
> geworden.
Das wissen wir nochmal woher?
[...]
> Um bei der Jungfrau Maria zu bleiben: es ist ja wohl unwahrscheinlich,
> dass diese "Jungfräulichkeit" biologisch/physisch gemeint ist.
Nicht, wenn man einen allmächtigen Vater hat.
Aber das ist dann wohl auch wieder nicht so gemeint.
> Vielmehr wollte man damit wohl zum Ausdruck bringen, dass diese Frau
> ein "guter Mensch" war.
Das wissen wir woher?
> Ausserdem war Jesus ein ganz besonderer
> Mensch, wie sich später rausstellte. Wenn dieser nun von einer
> Jungfrau geboren wird, dann hat das etwas einmaliges, ungewöhnliches.
> So macht man also nochmals deutlich: Jesus war ein ungewöhnlicher
> Mensch. Denn wer kann schon sagen, dass die eigene Mutter bei der
> Geburt ebenfalls jungfräulich war? _Heute_ würde keiner mehr eine
> solche Metapher benutzen, um zu zeigen, dass jemand etwas besonderes
> war, bzw. die Mutter desjenigen ein guter Mensch war.
_Du_ würdest das nicht.
> So nach dem
> Motto: "Meine Nachbarin, die Anna, die ist Jungfrau und hat trotzdem
> ein Kind geboren". Eine heutige Metapher wäre eher: "Meine Nachbarin,
> die Anna, die hat eine weisse Weste", oder "hat nie eine Fliege etwas
> zu leide getan". Aber man würde sie bestimmt nicht metaphorisch als
> "jungfräuliche Mutter" bezeichnen, um zu zeigen, was für ein guter
> Mensch sie ist.
Du interpretierst in den Text eine Bedeutung, die da zwar nicht
steht, die dir aber in den Kram paßt, erfindest dann eine
passende "moderne" Metapher dafür und unterstellst einem
modernen Bibelverfasser, er würde die auch benutzen. Und wenn
er Lem, Kafka oder Carroll heißt?
Super. Wenn ich Rauswinden und Hinbiegen nach Kassenlage will,
gehe ich in eine Partei.
> Lass mich raten: Management-Seminare über irgendein WISE-Unternehmen,
> oder?
Keine Ahnung, wenn ich einen schwarz/weiß-Zettel mit der Visage von
Einstein drauf sehe und daneben irgend eine niedrige Prozentzahl, werfe
ich die Teile sofort in die Papierkiste. Ist so ein Reflex. Genauso wie:
Darf ich fragen, wie hoch Ihre Telefonrechnung ist? - Niedrig! *bamm*
Guten Tag, dürfen wir mit ihnen über die Bibel reden? - Nein! *bamm*
Hallo, ich bin auf Bewährung draußen und muss diese Zeitschriften
loswerden, um nicht wieder in den Bau zu wandern... - Weshalb warst du
denn drin? - Drogen und so... - Hast du was dabei? - Nein... *bamm*
Hab ich was vergessen?
eva
> Jo, z.B. dieses supertolle Gerät namens E-Meter. Ist im Grunde nichts
> anderes als ein Gerät, dass die Feuchtigkeit auf der Haut messen kann
> (ist natürlich nicht die ofizielle Darstellung von Scientology).
> Deswegen ja der durchaus angebrachte Preis von ca. 4000 US-Dollar. Das
> Teil hat ja schliessllich eine ausschlagende Anzeigenadel. Und sieht
> totschick aus.
Cool! Wie feucht muss meine Haut denn sein, um die Scientologen zu
beeindrucken?
eva
> Du interpretierst in den Text eine Bedeutung, die da zwar nicht
> steht, die dir aber in den Kram paßt, erfindest dann eine
> passende "moderne" Metapher dafür und unterstellst einem
> modernen Bibelverfasser, er würde die auch benutzen. Und wenn
> er Lem, Kafka oder Carroll heißt?
> Super. Wenn ich Rauswinden und Hinbiegen nach Kassenlage will,
> gehe ich in eine Partei.
Wo war da jetzt nochmal der Unterschied? Zumindest wenn du in die chin. KP
eintrittst hast du komplette Identität.
Kristian Neitsch
--
>ist das tragen eines Helmes sinnvoll
Koennt ihr noch einen Moment warten, ich hab gleich alles zusammen...
Bingoschein, Popkorn, Cola, Brecheimer, Taschentuch fuer die Traenen....
(Fred Winkler und Michael Buege in d.r.f.)
> Also - man kennt das Original nicht, darum glaubt man
> ersatzweise an die verfälschte Version, weil man keine
> bessere hat? Cool.
religion ist das, was man draus macht.
momentan ist mir keine religion bekannt, die mich
anspricht, also gehoere ich auch keiner anerkannten religion an.
ich kann ungefaehr verstehen, was deine punkte sind, aber
nur durchs _lesen_ kann man sich kein urteil bilden.
einige deiner postings lesen sich so, als ob du die scientologen
verteidigst. hast du noch nie einen menschen getroffen, der
versucht, oder es sogar geschafft hat, aus der sekte auszutreten?
hast du dir deren erfahrungsberichte angehoert?
was ist das fuer eine religion, die seine juenger mit gewalt,
mobbing, stalking und psychotricks zu kontrollieren versucht?
die methoden aehneln denen von b. hellinger, nur dass er es
psychotherapie nennt, und nicht religion.
religion ist eh nur eine soziale fessel, mit der man versucht,
die welt zu verstehen und miteinander auszukommen.
vom grundgedanken ist es perfekt, aber der faktor mensch wurde
ausser acht gelassen und somit dem fanatismus tuer und tor geoeffnet.
von der unterdrueckung und ausbeutung mal abgesehen.
aus irgendeinem grund ist der grossteil der menschheit nicht
in der lage autonom seinem schicksal entgegenzutreten und dabei
moral und werte zu entwickeln. sie haben einfach angst, was
"danach" passiert.
man mag von der religion halten was man will, aber ohne religion
saessen wir heute nicht hier und wuerden auf der tastatur rumtippen.
man mag von der religion halten was man will, ohne religion waere
vieles besser.
paradox, nicht war?
evtl braucht der mensch die religion, um irgendwann ohne sie
auskommen zu koennen.
ich bin nicht glaeubig und glaube trotzdem.
und zwar das, was ich erfahre, wenn ich meditiere und nachdenke.
man moege meditieren mit ausruhen, relaxen oder konzentrierter
unkonzentration austauschen, nicht dass noch jemand denkt, ich
male mir nen punkt auf die stirn und sitze im schneidersitz auf
einem fliegenden teppich.
fuer die, dies interessiert:
den raum, in dem man sich befindet, stellt man sich leer vor.
dan verschwindet die umgebung.
dann verschwindet die erde.
nun befindet man sich in dem raum, im raum.
der raum verschwindet und man kann seine reise beginnen.
auf dieser reise kann man viel nachdenken, oder einfach nur
geschehen lassen. im "schlimmsten" fall ist man nachher
einfach nur entspannt. ;)
..
> Hallo, ich bin auf Bewährung draußen und muss diese Zeitschriften
> loswerden, um nicht wieder in den Bau zu wandern... - Weshalb warst du
> denn drin? - Drogen und so... - Hast du was dabei? - Nein... *bamm*
Cool, den Spruch muß ich mir merken ;-)
Wobei, was hättest Du gemacht wenn der jetzt ein paar Tütchen Drogen aus
der Tasche gezogen hätte? Da bekommt die Bezeichnung "Drückerkolonne" ja
gleich eine ganz neue Bedeutung...
*duck*
SCNR,
Frank
> Also - man kennt das Original nicht, darum glaubt man
> ersatzweise an die verfälschte Version, weil man keine
> bessere hat? Cool.
Meine Güte, ich glaube du _willst_ mich nicht verstehen. Es geht mir
nicht darum, ob Dianetik oder die Bibel "glaubwürdiger" sind. Es geht
mir um die Menge der Interpretationsmöglichkeiten. Diese sind bei der
Bibel dramatisch höher, als beim Buch Dianetik.
> Das wissen wir nochmal woher?
Von "wissen" redet keiner. Es ist einer der vielen naheliegenden
Interpretationsmöglichkeiten, unter Anwendung von Ockhams Rasiermesser
wohl die wahrscheinlichste. Hiermit beweist du im Grunde, was ich die
ganze Zeit sage: die Interpretationsmöglichkeiten sind vielfältigst.
Das liegt der Geschichte der Bibelentstehung zugrunde. Beim
Dianetik-Buch ist das nicht so.
Nur als weiteres Beispiel: hast du schon mal versucht Dantes
"Göttliche Komödie" zu lesen? Ich habe sie in italienischer Sprache -
und somit im Original - vor mir liegen. Weisst du warum das Wort
"Komödie" darin steckt? Es handelt sich jedenfalls nicht um eine
Komödie im heutigen Sinne (es geht darin um einen Reisenden durch die
Hölle, usw.). Damals war die Schriftsprache lateinisch und somit nur
den Gelehrten vorbehalten. Das gemeine Volk sprach kein lateinisch,
sondern eben italienisch. Dante hatte aus diesem Grunde zu einem Novum
gegriffen: entgegen der üblichen Praxis schrieb er sein Buch nicht auf
lateinisch, sondern im hundsgemeinem Italienisch. Damit auch das
normale Volk die Möglichkeit hat, sein Buch zu lesen. Er hat es also
_absichtlich_ so (einfach) verfasst, dass der gemeine Bauer es auch
verstehen kann. Deswegen auch "Komödie" im Titel (das "göttliche"
wurde erst später hinzugefügt).
Und weisst du was? Trotzdem ist es verdammt schwierig dieses Buch zu
verstehen. Ist aber doch ziemlich paradox, wo es doch extra für den
gemeinen italienischen Bauer verfasst war, der sonst über keine allzu
grosse Bildung verfügte? Worin liegt also diese Schwierigkeit? Das
versuche ich dir die ganze Zeit zu erklären: die benutzten Metaphern,
Ausdrücke u.ä., hatten damals oftmals eine ganz andere Bedeutung, als
sie es für uns heute haben.
Gruss
JoeS
> Darf ich fragen, wie hoch Ihre Telefonrechnung ist? - Niedrig! *bamm*
Die ist nicht hoch. Sind nur zwei Blätter.
> Wobei, was hättest Du gemacht wenn der jetzt ein paar Tütchen Drogen aus
> der Tasche gezogen hätte?
Vermutlich irgendwas verlangt, was er garantiert nicht dabei hätte. Das
ist ohnehin die beste Methode die loszuwerden, seien es
Zeitschriftendrücker (Wie, Sie haben W*I*T*C*H nicht?!), Vertreiber
mundgemalter Postkarten (Ich hätte gern mehr etwas im Stil von Dalí...),
Bibelschenker (Kennen Sie die Bibel nach Biff? Oder haben Sie vielleicht
das Thomasevangelium, das wollte ich immer schon mal lesen!) oder
Telefonanbieter (Ich hätte gerne eine günstige Flat und Telefon ohne
Grundgebühr, dafür von mir aus teure Einzelgespräche! Oh, und haben Sie
vielleicht kuschelige Werbegeschenke?). Man muss nur wissen, was man will!
eva
> Lothar Frings schrieb:
>
> > Also - man kennt das Original nicht, darum glaubt man
> > ersatzweise an die verfälschte Version, weil man keine
> > bessere hat? Cool.
>
> Meine Güte, ich glaube du _willst_ mich nicht verstehen. Es geht mir
> nicht darum, ob Dianetik oder die Bibel "glaubwürdiger" sind.
Mir aber.
> Es geht
> mir um die Menge der Interpretationsmöglichkeiten. Diese sind bei der
> Bibel dramatisch höher, als beim Buch Dianetik.
Nein, sie sind bei beiden unbegrenzt.
> Von "wissen" redet keiner. Es ist einer der vielen naheliegenden
> Interpretationsmöglichkeiten, unter Anwendung von Ockhams Rasiermesser
> wohl die wahrscheinlichste. Hiermit beweist du im Grunde, was ich die
> ganze Zeit sage: die Interpretationsmöglichkeiten sind vielfältigst.
> Das liegt der Geschichte der Bibelentstehung zugrunde. Beim
> Dianetik-Buch ist das nicht so.
Wie ich mit dem Kafka-Beispiel bereits richtig sagte,
stimmt das nicht. Du brauchst keine lange Zeit, um
vielfältige Interpretationsmöglichkeiten zu schaffen.
Christen und ich gehen einfach unterschiedlich an die jeweiligen Werke
ran: Der Christ _will_ glauben, und wenn das zu schwierig ist, kommt
"anders gemeint", "Metapher", "Bedeutung geändert", bis es wieder
paßt. Ich dagegen will überzeugt werden, und das tun beide Werke
nicht.
>Und: die ursprünglichen Schriften zur Bibel wurden in einer
>hebräischen Schrift verfasst, die keine Vokale kannte. Statt einem
>Vokal wurde einfach nur ein Punkt gemacht.
Nicht einmal das. Die Punkte wurden erst im Frühmittelalter eingefügt,
als die Hebräischkenntnisse gegen Null zu tendieren drohten (oder nach
anderen Thesen bereits tendierten).
Grüßle
Seb.
--
Metal? Ich dachte immer, das wäre | /"\ ASCII-Ribbon campain
sowas wie Country - lauter Gitarren. | \ /
(Prof. J. R. aus E. an der G.) | x Say NO to HTML in
http://home.foni.net/~barnie | / \ email and news
> Also sprach christian mock <c...@tahina.priv.at>:
>
>>> Wie Du z.B. aus der Bibel einen Mord an Deinem Nachbarn
>>> rechtfertigen willst, ist mir ein Rätsel. Nach Deinen
>>> Behauptungen müßte sich "Du sollst nicht töten" spielend dahin
>>> biegen lassen.
>>
>> hmmm... 2. buch mose, 31:15:
>>
>> Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist
>> Sabbat, völlige Ruhe, heilig dem HERRN. Wer eine Arbeit tut
>> am Sabbattag, soll des Todes sterben.
>
> Und wo steht, daß jeder beliebige Mensch ohne Prozeß dieses Urteil
> vollstrecken darf?
ja und? ich dachte, es ginge dir um die absolutheit des "du sollst
nicht töten" -- die ist jedenfalls widerlegt, solang töten in
_irgendeinem_ fall erlaubt ist.
>> was ja leider auch heute noch von leuten, die sich als christen
>> verstehen, als argument gegen schwule verwendet wird, und wohl
>> auch immer wieder zu gewalttaten bis hin zu morden führt.
>
> Ja. Von Leuten, die ohne eingeschaltetes Gehirn lesen und die Texte
> daher so verstehen, wie Du es gerade tust.
danke für die blumen.
laß mich die problematik so formulieren: wir haben hier eine uralte
schriftensammlung, die in sich inkonsistent ist und u.a. daher für die
legitimation von greueln aller art herangezogen wurde und wird (auch
für die legitimation guter taten aller art, aber das steht grad nicht
zur diskussion). die schriftensammlung wird als wort gottes angesehen,
und sich darauf zu berufen, ist gesellschaftlich akzeptiert. dadurch
wird es wirrköpfen aller art leichtgemacht, wahnvorstellungen und
verbrechen mit berufung auf die bibel zu rechtfertigen, z.b. weil man
nicht einfach "vergiß das uralte märchenbuch" sagen kann, und weil die
grundlagen der bzw die nicht-so-extremen ausformungen der
wahnvorstellungen und verbrechen von vielen gesellschaftlich voll
integrierten "gläubigen" vertreten werden.
> Ich kann einen Text nicht aus seinem historisch-gesellschaftlichen
> Kontext lösen. Da kann nur Unsinn herauskommen (darin, daß es Unsinn
> ist, stimme ich Dir zu).
das problem dabei: man analysiert diesen text nicht wie andere alte
texte aus historischem interesse, sondern er ist nach wie vor die
offizielle basis zweier weltreligionen, das buch, das kinder im
religionsunterricht als "das wort gottes" hingelegt bekommen, und aus
dem sonntag für sonntag gelesen wird.
> Und jetzt berücksichtigen wir, da es ja ums Christen- und nicht ums
> Judentum geht, noch die leicht geänderte Situation seit Christi
> Kreuzestod: Nach christlicher Theologie starb /er/ dort den Tod, den
> /wir/ - z.B. aufgrund des von Dir vollkommen korrekt zitierten Gesetzes
> - verdient haben. Das Gesetz wurde damit nicht ungültig gemacht,
> sondern es wurde erfüllt.
ich hab mir ja als kind einiges von dem kram anhören müssen, aber
_diese_ interpretation war nicht dabei -- jesu tod als aufhebung der
todesstrafe aus den biblischen gesetzen?
> Wenn schon christliche Theologie kritisieren, dann bitte die Ganzheit
> berücksichtigen und nicht nur drei oder vier Aspekte herauspicken, die
> ohne den Rest keinen Sinn ergeben. Das hat mit wissenschaftlicher
> Kritik nicht das Geringste zu tun. Aber Lothar macht das ja auch gern
>:)
ich könnt jetzt hier ausholen und meine grundlegenden kritiken am
christentum darlegen, aber das würde ein klein wenig umfangreicher,
und eigentlich brauch ich solche diskussionen nimmer. du hast nur so
einen so schönen konkreten angriffspunkt geboten, den konnt ich so
nicht stehen lassen.
>> mir ist die bibel ja an sich wurscht, nur wenn dann einer wie du
>> kommt und dieses werk, das voll ist mit archaischen gesetzen und
>> brauchtümern, mord, totschlag, vergewaltigung, auslöschung ganzer
>> völker und weiteren grauslichkeiten,
>
> Erschreckend, welch ein realistisches Menschenbild die Bibel zeichnet,
> gelle? Ein ganz schön ehrliches Buch.
problematisch ist halt, daß die "guten" einen ordentlichen teil dieser
greueltaten selber begehen bzw gott sie für sie begeht. gut, jetzt
kommst du wieder mit dem NT, aber auch das AT ist offizieller
bestandteil der christlichen bibel und wird verwendet -- und da kann
bei einfacheren gemütern durchaus der eindruck entstehen, als ob das
OK sei, seine, verzeihung, gottes feinde mitsamt frauen und kindern zu
erschlagen.
cm.
--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/~cm/
"Tauschboerse, die. Neudeutsch im Usenetjargon fuer Flamewar (Heftiger
Austausch von Beleidigungen und verbalen Ohrfeigen)."
-- at in aip
> Cool! Wie feucht muss meine Haut denn sein, um die Scientologen zu
> beeindrucken?
das ding ist eine wheatstone-brücke und mißt widerstands*änderungen*.
mit ein paar eindrucksvollen knöpfen kann man das ding auf den
hautwiderstand des opfers einstellen:
http://www.cs.cmu.edu/~dst/Secrets/E-Meter/wheatstone.html
cm.
--
Hat irgendwer schlechte Schwingungen in seiner globalen
Eierkuchen-Aura bekommen weil man ihm gesagt hat er soll bitte nicht
andauernd mit Vollquotes in 10 Gruppen gleichzeitig crossposten?
Albert Koellner in at.usenet
> Frank Hucklenbroich wrote:
>
>> Wobei, was hättest Du gemacht wenn der jetzt ein paar Tütchen Drogen aus
>> der Tasche gezogen hätte?
>
> Vermutlich irgendwas verlangt, was er garantiert nicht dabei hätte. Das
> ist ohnehin die beste Methode die loszuwerden,
Falsch. Ohne jeden Kommentar Tür schließen/Telefon auflegen ist die
beste Methode.
>>> Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist
>>> Sabbat, völlige Ruhe, heilig dem HERRN. Wer eine Arbeit tut
>>> am Sabbattag, soll des Todes sterben.
>>
>> Und wo steht, daß jeder beliebige Mensch ohne Prozeß dieses
>> Urteil vollstrecken darf?
>
> ja und? ich dachte, es ginge dir um die absolutheit des "du sollst
> nicht töten" -- die ist jedenfalls widerlegt, solang töten in
> _irgendeinem_ fall erlaubt ist.
Meine Güte. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Damit ist (das ist mir, sorry, klar wie nur was) gemeint, daß man nicht
einfach willkürlich einander die Schädel einschlagen soll.
Damit ist natürlich nicht gemeint, daß man kein Todesurteil
vollstrecken soll. Daher auch die häufige Übersetzung mit "morden".
Wenn Du das Gebot wirklich so buchstäblich nehmen zu können meinst,
dann wäre es ja nicht mal erlaubt, versehentlich auf eine Ameise zu
treten. Meinst Du wirklich, daß ich an einen Gott glauben könnte, der
ein derart schwachsinniges Gebot erließe?
Man kann - in Anlehnung an Lothars Thesen - sich umgekehrt auch die
Bibel so zurechtbiegen, daß sie voller künstlicher Widersprüche steckt,
und sie aufgrund dieses Gedankenexperiments ablehnen. Wem's Spaß macht.
Man kann aber auch genau andersherum rangehen und sagen: Weil Gott
(damals) die Todesstrafe für bestimmte Vergehen fordert, /kann/ mit
jenem Gebot kein generelles Verbot jedweden Tötens gemeint sein,
sondern halt nur ein Verbot eines willkürlichen Tötens, einer
Lynchjustiz.
Weißt Du, ich nehme dieses Buch lieber ernst als buchstäblich. Weil mir
klar ist, daß es buchstäblich genommen lächerlich wird. Das brauchst Du
mir nicht zu erläutern. Wenn ich aber frage: "Was ist damit
/gemeint?/", dann ergibt sich auf einmal ein viel schlüssigeres Bild.
Das muß man allerdings wollen.
> laß mich die problematik so formulieren: wir haben hier eine
> uralte schriftensammlung, die in sich inkonsistent ist und u.a.
> daher für die legitimation von greueln aller art herangezogen
> wurde und wird (auch für die legitimation guter taten aller art,
> aber das steht grad nicht zur diskussion). die schriftensammlung
> wird als wort gottes angesehen, und sich darauf zu berufen, ist
> gesellschaftlich akzeptiert. dadurch wird es wirrköpfen aller art
> leichtgemacht, wahnvorstellungen und verbrechen mit berufung auf
> die bibel zu rechtfertigen, z.b. weil man nicht einfach "vergiß
> das uralte märchenbuch" sagen kann, und weil die grundlagen der
> bzw die nicht-so-extremen ausformungen der wahnvorstellungen und
> verbrechen von vielen gesellschaftlich voll integrierten
> "gläubigen" vertreten werden.
Was meinst Du da? Konkretes Beispiel? Kreuzzüge? Hexenverfolgung?
Repressalien gegen Wissenschaftler, z.B. Galilei?
Ich denke, wir sind uns einig darüber, daß hier die Bibel - bzw. einige
aus dem Kontext gerissene Stellen daraus - für politische Zwecke
mißbraucht wurde.
Daß das möglich ist, ist mir klar. Daß das gegen die Bibel spräche, ist
ein Trugschluß. Mit einem scharfen Messer kannst Du sowohl einen
leckeren Salat zubereiten als auch einen Menschen töten. Ist deshalb
das Messer schlecht?
>> Ich kann einen Text nicht aus seinem
>> historisch-gesellschaftlichen Kontext lösen. Da kann nur Unsinn
>> herauskommen (darin, daß es Unsinn ist, stimme ich Dir zu).
>
> das problem dabei: man analysiert diesen text nicht wie andere
> alte texte aus historischem interesse, sondern er ist nach wie vor
> die offizielle basis zweier weltreligionen, das buch, das kinder
> im religionsunterricht als "das wort gottes" hingelegt bekommen,
> und aus dem sonntag für sonntag gelesen wird.
Ich verstehe nicht ganz, wo da der Widerspruch liegen soll. Eine
normale Predigt ist schon daran interessiert, herauszuschälen, was ein
Abschnitt dieses Buches uns heute eventuell zu sagen hat. Das hat
nichts mit Verbiegen zu tun, sondern mit Verstehenwollen.
>> Und jetzt berücksichtigen wir, da es ja ums Christen- und nicht
>> ums Judentum geht, noch die leicht geänderte Situation seit
>> Christi Kreuzestod: Nach christlicher Theologie starb /er/ dort
>> den Tod, den /wir/ - z.B. aufgrund des von Dir vollkommen korrekt
>> zitierten Gesetzes - verdient haben. Das Gesetz wurde damit nicht
>> ungültig gemacht, sondern es wurde erfüllt.
>
> ich hab mir ja als kind einiges von dem kram anhören müssen, aber
> _diese_ interpretation war nicht dabei -- jesu tod als aufhebung
> der todesstrafe aus den biblischen gesetzen?
Lies noch mal sinnentnehmend. Nicht als /Aufhebung/, sondern als
/Erfüllung/.
Das steht sogar schon als Prophezeiung im alten Testament - Jesaja Kap.
53 erzählt fast wörtlich das Kreuzigungsgeschehen. "Unsere Leiden - er
hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen.
[...] Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um
unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm, zu unserem Frieden, und
durch seine Striemen ist uns Heilung geworden."
Das ist der Kern des Evangeliums und damit des Christentums. Und das
hast Du wirklich noch nie gehört?
Dann rauch bitte die Leute, die Dir das Christentum erklären wollten,
allesamt in der Pfeife, mit einem schönen Gruß von mir.
Und lies gelegentlich selbst mal nach.
> problematisch ist halt, daß die "guten" einen ordentlichen teil
> dieser greueltaten selber begehen bzw gott sie für sie begeht.
> gut, jetzt kommst du wieder mit dem NT, aber auch das AT ist
> offizieller bestandteil der christlichen bibel und wird verwendet
> -- und da kann bei einfacheren gemütern durchaus der eindruck
> entstehen, als ob das OK sei, seine, verzeihung, gottes feinde
> mitsamt frauen und kindern zu erschlagen.
Daß ich diese Stellen persönlich auch nicht verstehe, habe ich hier
schon ausgeführt. Ich habe aber andererseits nicht den Anspruch, einen
Gott, an den ich glaube, vollständig verstehen zu müssen. Und, falls es
Dich beruhigt, ich persönlich habe nicht vor, irgendjemanden samt
"frauen und kindern" zu erschlagen.
Begreifst Du wenigstens, daß sich mit Jesu Auftreten einiges geändert
hat im Verhältnis zwischen Gott und Menschen?
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Physiker und Ingenieure sind sehr gut im Raten von Lösungen von
Differentialgleichungen..." (Prof. Schießle, FH Aalen)
Ich stelle hier jetzt "Partner's Law" auf:
"Wenn man einen Thread beginnt, in dem das Wort 'Scientologie' oder
'scientologisch' vorkommt, beginnt irgend wann eine verbissene
Diskussion über die Glaubwürdigkeit der Bibel. Der Thread wird dadurch
beendet, dass irgend jemand die Jungfräulichkeit von Maria erwähnt bzw.
zur Diskussion stellt. Wenn der Thread dann nicht erwartungsgemäß endet,
wird irgendwann Goodwin's Law eintreten."
1. Zusatz: "Wenn ein solcher Thread in der NG dafu auftritt, wird die
Diskussion mit der urban legend über die jungfräuliche Geburt einer
Nachbarin beendet".
Sollte "Partner's Law" schon existieren, würde ich es "Werner's Law"
nennen wollen, wenn das auch schon existiert, dann weiß ich auch nicht
... ;-(
Wo kann ich das denn noch gleich mal eintragen lassen?
Grüße
Werner
--
--------------------------------------------------
Werner Partner, 45699 Herten
http://www.sonoptikon.de
>Ich stelle hier jetzt "Partner's Law" auf:
Peukert-Law, nebst Krahl's Erweiterung von Peukert's Law. Du hast
verloren. :-)
Grüssle
JoeS
> Hab ich was vergessen?
Guten Tag, möchten Sie eine neue Tür kaufen?
Gruß,
Markus :)
> [Neues Law] Wo kann ich das denn noch gleich mal eintragen lassen?
Grundsätzlich unnötig, da da Didi de.ALL in nahezu Echtzeit mitliest.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Stichwort "Autorennamen"] - "Ich habe tatsächlich sekundenlang überlegt, ob es
sich vielleicht um ein Stoßgebet von Michael Schumacher handelt."
(Th. Gerlach in desd)
>> ich hab mir ja als kind einiges von dem kram anhören müssen, aber
>> _diese_ interpretation war nicht dabei -- jesu tod als aufhebung
>> der todesstrafe aus den biblischen gesetzen?
>
> Lies noch mal sinnentnehmend. Nicht als /Aufhebung/, sondern als
> /Erfüllung/.
>
> Das steht sogar schon als Prophezeiung im alten Testament - Jesaja
> Kap. 53 erzählt fast wörtlich das Kreuzigungsgeschehen. "Unsere
> Leiden - er hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie
> auf sich geladen. [...] Er war durchbohrt um unserer Vergehen
> willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf
> ihm, zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung
> geworden."
>
> Das ist der Kern des Evangeliums und damit des Christentums. Und
> das hast Du wirklich noch nie gehört?
Ergänzend dazu sei die gerade kinostartende Verfilmung eines Buches
wärmstens empfohlen, das diesen Sachverhalt hypsch illustriert (was
dessen Verfasser, ein überzeugter Christ, auch beabsichtigt hat).
Und ich hielt es bis gestern abend noch für eine UL, daß das Walt-
Disney-Imperium gute Filme produzieren kann :)
iG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Webmaster dürfen alles, deswegen sind sie "Master". Die Leute am anderen Ende
der Leitung sind doch nur die Webslaves." (Uwe Schröder in dciwam)
>Um bei der Jungfrau Maria zu bleiben: es ist ja wohl unwahrscheinlich,
>dass diese "Jungfräulichkeit" biologisch/physisch gemeint ist.
Vielleicht sollte man einfach auch mal damalige Bibelauslegung mit
heranziehen. Würde einiges vereinfachen.
>Vielmehr wollte man damit wohl zum Ausdruck bringen, dass diese Frau
>ein "guter Mensch" war.
Huch?! Wie kommt man darauf?!
> Könntest Du Dich eventuell entschließen nicht jede Diskussion zum
> Anti-Christentum-Thread umzubiegen? Danke.
>
Könntest du dich eventuell entschließen, dich zu informieren,
bevor du dich lächerlich machst?
> > ja und? ich dachte, es ginge dir um die absolutheit des "du sollst
> > nicht töten" -- die ist jedenfalls widerlegt, solang töten in
> > _irgendeinem_ fall erlaubt ist.
>
> Meine Güte. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
>
> Damit ist (das ist mir, sorry, klar wie nur was) gemeint, daß man nicht
> einfach willkürlich einander die Schädel einschlagen soll.
>
> Damit ist natürlich nicht gemeint, daß man kein Todesurteil
> vollstrecken soll. Daher auch die häufige Übersetzung mit "morden".
Wie ich bereits sagte - Todesurteile, Kriege usw. sind
gottgefällig - alles eine Sache der Interpretation.
>
> Wenn Du das Gebot wirklich so buchstäblich nehmen zu können meinst,
> dann wäre es ja nicht mal erlaubt, versehentlich auf eine Ameise zu
> treten. Meinst Du wirklich, daß ich an einen Gott glauben könnte, der
> ein derart schwachsinniges Gebot erließe?
Siehst du, genau das sage ich mir auch.
>
> Man kann - in Anlehnung an Lothars Thesen - sich umgekehrt auch die
> Bibel so zurechtbiegen, daß sie voller künstlicher Widersprüche steckt,
> und sie aufgrund dieses Gedankenexperiments ablehnen. Wem's Spaß macht.
> Man kann aber auch genau andersherum rangehen und sagen: Weil Gott
> (damals) die Todesstrafe für bestimmte Vergehen fordert, /kann/ mit
> jenem Gebot kein generelles Verbot jedweden Tötens gemeint sein,
> sondern halt nur ein Verbot eines willkürlichen Tötens, einer
> Lynchjustiz.
>
> Weißt Du, ich nehme dieses Buch lieber ernst als buchstäblich. Weil mir
> klar ist, daß es buchstäblich genommen lächerlich wird. Das brauchst Du
> mir nicht zu erläutern. Wenn ich aber frage: "Was ist damit
> /gemeint?/", dann ergibt sich auf einmal ein viel schlüssigeres Bild.
> Das muß man allerdings wollen.
Hey, jetzt sind wir uns doch einig. Genau meine These: Christen
_wollen_ glauben, und wenn die Bibel stellenweise merkwürdig
klingt, wird's halt passend zurechtgebogen. Andere Menschen
sagen sich halt "Was für'n Quatsch, das glaube ich nicht."
Sind nur zwei unterschiedliche Reaktionen auf Blödsinn.
>Eva Preuß (Wed, 07 Dec 2005 15:06:42 +0100):
>
>> Frank Hucklenbroich wrote:
>>
>>> Wobei, was hättest Du gemacht wenn der jetzt ein paar Tütchen Drogen aus
>>> der Tasche gezogen hätte?
>>
>> Vermutlich irgendwas verlangt, was er garantiert nicht dabei hätte. Das
>> ist ohnehin die beste Methode die loszuwerden,
>
>Falsch. Ohne jeden Kommentar Tür schließen/Telefon auflegen ist die
>beste Methode.
Bzgl. Telefon: Es gibt tatsächlich so nervtötende Leute, die es immer
wieder hintereinander versuchen und dich mit dem Geklingele in den
Wahnsinn treiben wollen. Hörer neben das Telefon legen ist dann ist
einzige Methode, die aber auch dazu führt, daß kein anderer dich
erreichen kann.
> Wenn Du das Gebot wirklich so buchstäblich nehmen zu können meinst,
> dann wäre es ja nicht mal erlaubt, versehentlich auf eine Ameise zu
naja, daß es sich auf _menschen_ bezieht, ist mir aus dem kontext
schon klar -- dieses gebot ist ja schließlich von einem gott erlassen,
der tieropfer forderte...
> treten. Meinst Du wirklich, daß ich an einen Gott glauben könnte, der
> ein derart schwachsinniges Gebot erließe?
ein blick in die bunte welt der religionen zeigt, daß menschen
offenbar an fast alles glauben können, und AFAIK gibt's eine richtung
des buddhismus, die jegliches töten von lebewesen ablehnt.
> Man kann - in Anlehnung an Lothars Thesen - sich umgekehrt auch die
> Bibel so zurechtbiegen, daß sie voller künstlicher Widersprüche steckt,
> und sie aufgrund dieses Gedankenexperiments ablehnen. Wem's Spaß macht.
wir sind jetzt also bei der frage, was die "korrekte" interpretation
der bibel ist. offenbar hast du eine persönliche interpretation, die
für dich keine widersprüche aufweist, weder interne noch verstöße
gegen die vernunft. abgesehen davon, daß man dazu gewichten muß,
welche teile der bibel man für relevanter hält (das AT ist zwar
offizieller bestandteil der bibel, wird aber von vielen christlichen
kirchen heutzutage für weniger wichtig gehalten), bleibt dabei eine
anzahl von dingen, die man einfach _glauben_ muß, zb. die geschichte
mit der dreifaltigkeit.
oder, anderes beispiel: die kath. kirche hält AFAIK an der
biologischen interpretation der jungfräulichkeit mariä fest; das ist
schwer mit der allgemeinen lebenserfahrung in einklang zu bringen, joe
saccone hat in diesem thread daher argumentiert, "jungfräulichkeit"
sei anders zu interpretieren, 'dass diese Frau ein "guter Mensch"
war'.
wer hat denn jetzt recht? und wieso ist genau lothars interpretation
nicht gültig?
> Weißt Du, ich nehme dieses Buch lieber ernst als buchstäblich. Weil mir
das ist schön für dich, für dich _persönlich_, und auch wenn mir jede
religiosität abgeht, akzeptiere ich, daß es bei anderen nicht so sein
muß.
für mich stellt es sich halt so dar, daß man zu den "positiven" oder
"guten" schlüssen, die leute so aus der bibel ziehen, genausogut ohne
bibel kommen könnte, und sie einfach auf basis des gesunden
menschenverstandes argumentieren könnte -- nächstenliebe, hilfe für
die bedürftigen, gleichheit der menschen, etc.
dadurch, daß öffentlich mit der bibel argumentiert wird, und daß dazu
eben _interpretation_ notwendig ist, schafft man der bibel in ihrer
gesamtheit _und_ der _notwendigkeit_ ihrer interpretation legitimität.
wenn dann einer daherkommt und (als beispiel) den rachsüchtigen gott
des AT mit seinem schwulenhaß (der wohl eher der schwulenhaß der
damaligen gesellschaft ist) in den vordergrund stellt, wird
argumentiert, daß jesus das ja ganz anders gesehen hätte und
ichweißnichtwas. schon kämpft man mit den falschen argumenten: gutes
ist nicht gut, weil es gute, mit der lebenserfahrung erklärbare gründe
dafür gibt, sondern weil jesus es so gesagt hat. schlechtes ist nicht
schlecht, weil die lebenserfahrung dagegenspricht, sondern weil jesus
anderes gesagt hat und man außerdem die teile der bibel, mit denen das
schlechte untermauert wird, anders interpretieren muß.
wenn man das "gute" zb. auf einer atheistischen, humanistischen basis
argumentieren würde, gäbe es gar keinen gemeinsamen unterbau, auf dem
man dann theologische (und vielen menschen unverständliche)
diskussionen führen müßte, sondern es wäre klar, daß schlechtes
schlecht ist.
>> laß mich die problematik so formulieren: wir haben hier eine
>> uralte schriftensammlung, die in sich inkonsistent ist und u.a.
>> daher für die legitimation von greueln aller art herangezogen
>> wurde und wird (auch für die legitimation guter taten aller art,
>> aber das steht grad nicht zur diskussion). die schriftensammlung
>> wird als wort gottes angesehen, und sich darauf zu berufen, ist
>> gesellschaftlich akzeptiert. dadurch wird es wirrköpfen aller art
>> leichtgemacht, wahnvorstellungen und verbrechen mit berufung auf
>> die bibel zu rechtfertigen, z.b. weil man nicht einfach "vergiß
>> das uralte märchenbuch" sagen kann, und weil die grundlagen der
>> bzw die nicht-so-extremen ausformungen der wahnvorstellungen und
>> verbrechen von vielen gesellschaftlich voll integrierten
>> "gläubigen" vertreten werden.
>
> Was meinst Du da? Konkretes Beispiel? Kreuzzüge? Hexenverfolgung?
> Repressalien gegen Wissenschaftler, z.B. Galilei?
yup. zusätzlich zb. der christliche antisemitismus, die "god hates
fags"-geschichte, die unterstützung des kolonialismus ("den heiden den
wahren glauben bringen"), undsoweiter.
mir ist schon klar, daß da massive weltliche interessen
dahinterstanden und in den meisten fällen keine religiösen und/oder
kirchenpolitischen zwecke im vordergrund standen -- aber der punkt,
daß mit religiösen und auf der bibel basierenden argumenten all das
unterstützt wurde, bleibt.
> Daß das möglich ist, ist mir klar. Daß das gegen die Bibel spräche, ist
> ein Trugschluß. Mit einem scharfen Messer kannst Du sowohl einen
> leckeren Salat zubereiten als auch einen Menschen töten. Ist deshalb
> das Messer schlecht?
der unterschied ist ganz einfach: das messer ist _notwendig_ für
seine positive anwendungsfall. den positiven anwendungsfall der bibel
könnte man ohne die risiken und nebenwirkungen auch erreichen.
> Ich verstehe nicht ganz, wo da der Widerspruch liegen soll. Eine
> normale Predigt ist schon daran interessiert, herauszuschälen, was ein
> Abschnitt dieses Buches uns heute eventuell zu sagen hat. Das hat
> nichts mit Verbiegen zu tun, sondern mit Verstehenwollen.
wo rede ich von "verbiegen"? und nochmal: deine interpretation der
bibel mag zu denselben schlüssen führen wie meine atheistische
weltanschauung -- aber es wird von den kanzeln der kirchen durchaus
auch anderes gepredigt, es gibt auch andere interpretationen davon,
was "uns" die bibel heute sagen will, und offenbar gibt die bibel das
her.
wieso also verstecken sich viele hinter der bibel, wenn sie gegen
reaktionäre auslegungen argumentieren? es ist doch auch ohne bibel
verständlich, daß es schlecht ist, ausländer zu hassen, frauen zu
unterdrücken, schwule zu erschlagen?
> Das steht sogar schon als Prophezeiung im alten Testament - Jesaja Kap.
> 53 erzählt fast wörtlich das Kreuzigungsgeschehen. "Unsere Leiden - er
> hat sie getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen.
> [...] Er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um
> unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm, zu unserem Frieden, und
> durch seine Striemen ist uns Heilung geworden."
(wir haben hier außerdem ein schönes beispiel in sachen
interpretation: du sprichst von "fast wörtlich", ich seh beim jesaja
aber nix vom kreuzigungs_geschehen_, sondern eine beschreibung dessen,
was die metaphysische interpretation der kreuzigung ist)
> Das ist der Kern des Evangeliums und damit des Christentums. Und das
> hast Du wirklich noch nie gehört?
doch, sicher, aaaaber...
> Dann rauch bitte die Leute, die Dir das Christentum erklären wollten,
> allesamt in der Pfeife, mit einem schönen Gruß von mir.
...hier kommt der knackpunkt: ich hab noch niemanden getroffen, der
mir das so erklären konnte, daß es "klick" gemacht hat, aber viele,
die sich nicht vorstellen konnten, daß man das nicht versteht, oder
glaubt, oder was auch immer der begriff dafür sein möge.
irgendwann war ich alt genug, um zu verstehen, daß es nicht an mir
liegt, wenn ich nicht glauben kann, daß jemand, der vor 2000 jahren zu
tode gefoltert wurde, meine "sünden" und leiden in irgendeiner weise
"auf sich genommen hat", sondern an der unglaubwürdigkeit dieser
geschichte.
> Und lies gelegentlich selbst mal nach.
sagte ich schon, daß ich diesen missionarischen touch besonders hasse?
> Daß ich diese Stellen persönlich auch nicht verstehe, habe ich hier
> schon ausgeführt. Ich habe aber andererseits nicht den Anspruch, einen
> Gott, an den ich glaube, vollständig verstehen zu müssen. Und, falls es
das ist natürlich praktisch.
> Dich beruhigt, ich persönlich habe nicht vor, irgendjemanden samt
> "frauen und kindern" zu erschlagen.
das wollte ich auch, nur der vollständigkeit halber, niemals
unterstellen.
> Begreifst Du wenigstens, daß sich mit Jesu Auftreten einiges geändert
> hat im Verhältnis zwischen Gott und Menschen?
jein.
es gibt keinen gott, also gibts kein verhältnis und keine besserung.
die gedankliche konstruktion "gott" als vom menschen geschaffene
instanz, die offenbar manchen menschen hilft, ihr leben besser zu
meistern, hat sich geändert -- die literarische figur "gott" im NT ist
eine ganz andere als im AT, soweit "ja".
cm.
--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/~cm/
** http://www.vibe.at/ ** http://quintessenz.org/ ** s...@foo.woas.net
Those silly RFCs are all that separate us from the animals!
-- Kevin Rodgers in a.r.e
>> Falsch. Ohne jeden Kommentar Tür schließen/Telefon auflegen ist die
>> beste Methode.
>
> Bzgl. Telefon: Es gibt tatsächlich so nervtötende Leute, die es immer
> wieder hintereinander versuchen und dich mit dem Geklingele in den
> Wahnsinn treiben wollen. Hörer neben das Telefon legen ist dann ist
> einzige Methode, die aber auch dazu führt, daß kein anderer dich
> erreichen kann.
Mift, ich kann keinen Hörer neben mein Telefon legen!
Aber ernsthaft: Solche Sachen sind Telefonterror und auch dagegen gibt
es Mittel und Wege. Leider nichts von ratiopharm.
> Also sprach Werner Partner <kai...@sonoptikon.de>:
>
>> [Neues Law] Wo kann ich das denn noch gleich mal eintragen lassen?
>
> Grundsätzlich unnötig, da da Didi de.ALL in nahezu Echtzeit mitliest.
Was nützt das umfassendste Mitlesen, wenn das Eintragen nur darin
besteht, eine fast schon platzende Todo-Kiste zu füllen?
> Sollte "Partner's Law" schon existieren, würde ich es "Werner's Law"
> nennen wollen, wenn das auch schon existiert, dann weiß ich auch nicht
> ... ;-(
>
> Wo kann ich das denn noch gleich mal eintragen lassen?
Das erfährst du dort, wo auch die übrigen Laws eingetragen sind.
>Vielleicht sollte man einfach auch mal damalige Bibelauslegung mit
>heranziehen. Würde einiges vereinfachen.
Gibt es denn welche?
>Huch?! Wie kommt man darauf?!
Wird so assoziiert: die "Unbefleckte" (in diesem Fall vielleicht sogar
wörtlich zu nehmen ;-) ). Die (Nicht-)Farbe weiss wird z.B. auch mit
"Unschuld" assoziiert: "er hat eine weisse Weste". Auch Engel & Co.
kommen hauptsächlich in weiss daher. Deswegen heiratet die Frau ja
auch in weiss: Die Farbe der Unschuld. Ob heutzutage allerdings
tatsächlich noch "unschuldige" Frauen am Traualtar stehen, darf
bezweifelt werden...
Grüssle
JoeS
Was für ein Law ist erfüllt, wenn ich dich jetzt plonke? ;-)
(Hab ich schon lang nicht mehr gemacht, ich treffe nur noch liebe Leute
im Netz, wie uncool).
Auch grüßöe
Dann werde ich jetzt mal peukern gehn.
> Um bei der Jungfrau Maria zu bleiben: es ist ja wohl unwahrscheinlich,
> dass diese "Jungfräulichkeit" biologisch/physisch gemeint ist.
Auch wenn ich dir eigentlich zustimme. HIER muss ich dir
widersprechen.
"Jungfrau" Maria wird IMHO sehr wohl auch schon damals genau im
biologischen Sinne gemeint gewesen sein. Es kann im _Kontext_ der
ganzen Story gar nicht anders sein.
> Vielmehr wollte man damit wohl zum Ausdruck bringen, dass diese
> Frau ein "guter Mensch" war. Ausserdem war Jesus ein ganz besonderer
> Mensch, wie sich später rausstellte.
Naja, halt der Sohn Gottes.
> Wenn dieser nun von einer Jungfrau geboren wird, dann hat das
> etwas einmaliges, ungewöhnliches. So macht man also nochmals
> deutlich: Jesus war ein ungewöhnlicher Mensch.
Du hast das wichtigste vergessen: Wie sollte man damals "beweisen",
dass er nicht Josefs Sohn war? (eine notwendige Voraussetzung, "Sohn
Gottes" sein zu können)
Doch nur dadurch, dass Josef Maria noch nie gepimpert hat, und
natürlich auch kein anderer. Gentests gab es ja nicht.
Von da her war die Jungfräulichkeit im biologischen Sinne absolut
notwendig.
Spätestens nach der Geburt beginnt aber das katholische Dogma
endgültig Amok zu laufen... ;-)
MfG
Gerald
--
"Nudelgott" oder US-Fundamentalisten beim Wort gepackt:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,370849,00.html
Open letter to Kansas School Board: http://www.venganza.org/
Wiki dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster
>"Jungfrau" Maria wird IMHO sehr wohl auch schon damals genau im
>biologischen Sinne gemeint gewesen sein. Es kann im _Kontext_ der
>ganzen Story gar nicht anders sein.
Ja, wenn du statt an den Urknall an Bibels Genesis glaubst, dann hast
du recht. Dann wird das alles genauso gemeint gewesen sein.
Grüssle
JoeS
>Was für ein Law ist erfüllt, wenn ich dich jetzt plonke? ;-)
Ich schätze mal gar keines, denn diese Gesetzmäßigkeit (Plonken, auf
grund von Law-Hinweisen) wäre zumindest _mir_ noch nie aufgefallen.
>(Hab ich schon lang nicht mehr gemacht, ich treffe nur noch liebe Leute
>im Netz, wie uncool).
Dann musst du sehr selten im Netz unterwegs sein... ;-)
Grüssle
JoeS
> wenn du statt an den Urknall an Bibels Genesis glaubst
Ich schaffe es irnkwie, an beides zu glauben.
Und sehe da nicht wirklich einen Widerspruch.
vG
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Mein Newsreader kürzt Deinen Namen in der Artikelübersicht auf 'Torsten Müll'.
Offensichtlich will er mir damit etwas mitteilen :-)"
(Peter J. Holzer in desd zu Torsten Müller)
Nee, in den falschen NGs
de.alt.naturheilkunde habe ich abbestellt. Ich könnte sie natürlich
weider mutwillig bestellen, aber den Filter ist noch aktiv, so dass ich
die schlimmsten Schweinereien nicht lesen muss.
Herzliche Grüße
>Joe Saccone schrieb:
>> Werner Partner schrieb am Wed, 07 Dec 2005 23:07:41 +0100:
>>
>>
>>>Ich stelle hier jetzt "Partner's Law" auf:
>>
>>
>> Peukert-Law, nebst Krahl's Erweiterung von Peukert's Law. Du hast
>> verloren. :-)
>
>Was für ein Law ist erfüllt, wenn ich dich jetzt plonke? ;-)
Gar keins.
Du tust deiner Umwelt nur einen Gefallen, wenn du Saccone ak Buso aka
Burgio aka JoeS (aka Rosemarie-Minder) ganz tief versenkst.
Henning
--
Sie haben sich auf der Grundlage harter Fakten eine feste Meinung
gebildet? Posten Sie sie doch einfach mal nach de.talk.bizarre. Die
kriegen dort beides wieder weich. (Stefan Schneider in dtb)
> Nee, in den falschen NGs
> de.alt.naturheilkunde habe ich abbestellt. Ich könnte sie natürlich
> weider mutwillig bestellen, aber den Filter ist noch aktiv, so dass ich
> die schlimmsten Schweinereien nicht lesen muss.
Ach, empfiehlt sich die NG zum Amüsieren?
Kristian Neitsch
--
>ist das tragen eines Helmes sinnvoll
Koennt ihr noch einen Moment warten, ich hab gleich alles zusammen...
Bingoschein, Popkorn, Cola, Brecheimer, Taschentuch fuer die Traenen....
(Fred Winkler und Michael Buege in d.r.f.)
>Nee, in den falschen NGs
>de.alt.naturheilkunde habe ich abbestellt.
Da war ich jetzt noch nie zu Besuch.
>Ich könnte sie natürlich
>weider mutwillig bestellen, aber den Filter ist noch aktiv, so dass ich
>die schlimmsten Schweinereien nicht lesen muss.
Also, das hätte ich jetzt bei einer Naturheilkunde-NG am wenigsten
erwartet. Oder meinst du da eher solche Dinge wie
Eigenurin-Therapie...? Uah...
Grüssle
JoeS
>Du tust deiner Umwelt nur einen Gefallen, wenn du Saccone ak Buso aka
>Burgio aka JoeS (aka Rosemarie-Minder) ganz tief versenkst.
*lol*
So langsam wird's echt pathologisch:
http://groups.google.de/group/de.alt.folklore.urban-legends/msg/c9fc073df7d2a9d2?dmode=source&hl=de
http://groups.google.de/group/de.alt.folklore.urban-legends/msg/547b5c143aa9a97a?dmode=source&hl=de
Ich weiss nicht warum, aber ich scheine "Phillip Sponbiel" aka
"Henning Spinnviel" aka "Henning Sponbiel" ja schon ganz schön was
wert zu sein. Bei soviel Herzliebe und OT-Penetranz bei seinem
Kreuzzug gegen mich... Ich fühle mich echt geschmeichelt. Da frage ich
mich, wozu er mich überhaupt in seinen Filter schmeisst, wenn er dann
auf grund seines Pawlow-Reflexes sowieso ständig auf mich reagiert?
Interessant wäre auch mal die Nennung eines seiner Beweggründe für
seinen heiligen Kreuzzug. Naja, wie gesagt: pathologisch...
Da kann ich nur noch gute Besserung wünschen.
JoeS
--
Si forte in alienas manus oberraverit hec peregrina
epistola incertis ventis dimissa, sed Deo commendata,
precamur ut ei reddatur cui soli destinata, nec preripiat
quisquam non sibi parata.
>Ich schaffe es irnkwie, an beides zu glauben.
>Und sehe da nicht wirklich einen Widerspruch.
Naja, ich sehe einen deutlichen Unterschied zur Evolutions-Theorie und
Adam und Eva...?
Grüssle
JoeS
Auf jeden Fall!
Wir haben da bierernste Esoteriker, humorlose Esoterikkritiker,
notorische Querulanten, frustrierte Prozesshanseln und ein paar Leute,
die sich für Naturheilkunde, Homöopathie und alternative Medizin
interessieren. Sehr amüsant!