> http://www.lappan.de/galerien/horst_dic/069_G.sized.jpg
Wenn die Mauer im Bildhintergrund der antifaschistische
Schutzwall ist, dann waren dort sicher solche Unfälle
durchaus denkbar. ;-)
Kann man so nicht bestätigen.
Mein Arbeitskollege hält sich für einen großen Tollpatsch. Zum Beweis
führt er an, dass er sich als Kind (zu DDR-Zeiten) das Bein gebrochen
hat, weil er auf eine Bananenschale ausrutschte!
mfg
Micha
--
Meine Wanderungen durch Realität und Cyberspace
auf --> http://www.michael-fuchs.net <--
Falls das in den 1960er Jahren war, glaube ich das gern. Danach wurden
Bananen u.v.a.m. allerdings spürbar seltener. Aber es gab natürlich noch
Westpakete ...
--
CU Christoph Maercker.
> Falls das in den 1960er Jahren war, glaube ich das gern. Danach
> wurden Bananen u.v.a.m. allerdings spürbar seltener. Aber es gab
> natürlich noch Westpakete ...
Bananen in Westpaketen?
Wer hat denn sowas gemacht...
Grüsse
Frank
Gruß Dieter
Meist waren Apfelsinen drin. Aber hin und wieder hat es die liebe
West-Verwandschaft mit Bananen versucht, die beim Kauf noch grasgrün
waren. Beim Empfänger waren sie dann schön überreif ... :-)
--
CU Christoph Maercker.
Zumindest geschickt bekommen habe ich sowas jahrelang, im Wechsel mit
Apfelsinen und Mandarinen. Der Versender mußte natürlich darauf achten,
keine reifen Früchte zu schicken, weil die Paketlaufzeit ja bis zu 14
Tage war.
UG
Nicht nur in der, es gab sogar manchmal (aber selten) welche in der
Schulspeisung. Und das war in den 70er Jahren.
--
André Grafe
01239Dresden 51°00'27.10 N 13°47'43.02 E
http://setiathome.berkeley.edu/view_profile.php?userid=8745429
> Dieter Wilhelm schrieb:
>> Seltener? Na ja. In Dresden, Modrow-Kaufhalle (Johannstadt) gab es diese
>> gelben krummen Dinger immer mal.
>>
>> Gruß Dieter
>
> Nicht nur in der, es gab sogar manchmal (aber selten) welche in der
> Schulspeisung. Und das war in den 70er Jahren.
>
Eigentlich gabs die Dinger wöchentlich in fast jeder Konsumkaufhalle in
Dresden.
Allerdings nur ca 2 Pappkisten.
Daher Beschloss der Chef meiner Frau ( seineszeiches Leiter der
konsumkaufhalle in Prolis ) die paar Kilo unter der Belegschaft
aufzuteilen.
(Im übrigen gabs ne ähnliche Reglung für Goldenes Alu umwickeltes
Radeberger Bier.)
Zeitschiene 1984 bis 1988.
> Eigentlich gabs die Dinger wöchentlich in fast jeder Konsumkaufhalle in
> Dresden.
Na das mit den wöchentlich nuß ich stark bezweifeln. So oft legte doch
nicht ein Bananendampfer an.
> Allerdings nur ca 2 Pappkisten.
In den sonderversorgten Kaufhallen waren es auch mehr.
> Daher Beschloss der Chef meiner Frau ( seineszeiches Leiter der
> konsumkaufhalle in Prolis ) die paar Kilo unter der Belegschaft
> aufzuteilen.
Kein Wunder, wenn es keine im Handel gab.
> (Im übrigen gabs ne ähnliche Reglung für Goldenes Alu umwickeltes
> Radeberger Bier.)
> Zeitschiene 1984 bis 1988.
Gerade in Dresden habe ich zu der Zeit öfters welches bekommen.
Knut
> Na das mit den wöchentlich nuß ich stark bezweifeln. So oft legte doch
> nicht ein Bananendampfer an.
Aber auch nicht nur einmal jährlich.
Ich würde mal "monatlich" in den Ring werfen.
>> Daher Beschloss der Chef meiner Frau ( seineszeiches Leiter der
>> konsumkaufhalle in Prolis ) die paar Kilo unter der Belegschaft
>> aufzuteilen.
> Kein Wunder, wenn es keine im Handel gab.
Aber es gab halt welche. -
Denn das ging ja weiter (1970er/80er Jahre): Die Verkäuferin hat die
Bananen nicht alle nach Hause geschleppt. Sondern getauscht mit der
Verkäuferin des Nachbargeschäfts, der KFZ-Werkstadt ... was so anfiel.
Genau genommen war das der DDR-typische untypische Vertriebsweg.
Dort waren die ausgeschlossen, die keine Beziehungen hatten und
auch nichts zum tauschen.
Ich bin weit davon entfernt die DDR als solche zu verteidigen. Aber
mich ärgert schon, dass 20 Jahre später allgemeiner Bildungstenor ist,
dass es in der DDR keine Bananen gab.
Denn die gab es sehr wohl.
Offene Frage ist lediglich, ob die marktgerecht gereicht hätten. Da
kann ich mir vorstellen, dass die Antwort auch "ja" heißen könnte.
Allerdings werden wir die Antwort nie erfahren.
Mt
> Ich bin weit davon entfernt die DDR als solche zu verteidigen. Aber
> mich ärgert schon, dass 20 Jahre später allgemeiner Bildungstenor ist,
> dass es in der DDR keine Bananen gab.
Vermutlich wurden im Osten mehr Bananen pro Kopf verbraucht als im
Westen. Wann habe ich das letzte Mal welche gegessen? Wohl kaum dieses
Jahr.
> Mt
Gruß, Andreas.
--
Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.
- Arthur C. Clarke
8Bananen9
Denn die gab es sehr wohl.
> Offene Frage ist lediglich, ob die marktgerecht gereicht hätten. Da
> kann ich mir vorstellen, dass die Antwort auch "ja" heißen könnte.
Ich denke, Du meinst Preis = Angebot und Nachfrage .... Bei 10,- M pro Stück
hätte das Mengenangebot vermutlich gereicht ....
Veith
--
Strukturen, Bilder & Geschichte(n) der LSK/LV
http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
>>Na das mit den wöchentlich nuß ich stark bezweifeln. So oft legte doch
>>nicht ein Bananendampfer an.
>
>
> Aber auch nicht nur einmal jährlich.
> Ich würde mal "monatlich" in den Ring werfen.
Das kommt in etwa hin.
> Aber es gab halt welche. -
> Denn das ging ja weiter (1970er/80er Jahre): Die Verkäuferin hat die
> Bananen nicht alle nach Hause geschleppt. Sondern getauscht mit der
> Verkäuferin des Nachbargeschäfts, der KFZ-Werkstadt ... was so anfiel.
Die ihrerseits die wieder eingetauscht haben....
> Genau genommen war das der DDR-typische untypische Vertriebsweg.
> Dort waren die ausgeschlossen, die keine Beziehungen hatten und
> auch nichts zum tauschen.
Oder nicht zur rechten Zeit an der richtigen Stelle war. Ich bekam meine
Bananen auch ohne Beziehungen, ich mußte nur punkt um 10 in der
Kaufhalle sein.
> Ich bin weit davon entfernt die DDR als solche zu verteidigen. Aber
> mich ärgert schon, dass 20 Jahre später allgemeiner Bildungstenor ist,
> dass es in der DDR keine Bananen gab.
Stimmt, ich habe zu DDR-Zeiten mehr Bananen verzehrt als heute.
> Denn die gab es sehr wohl.
> Offene Frage ist lediglich, ob die marktgerecht gereicht hätten. Da
> kann ich mir vorstellen, dass die Antwort auch "ja" heißen könnte.
> Allerdings werden wir die Antwort nie erfahren.
Ja, wie bei vielen anderen Produkten, die zwar theoretisch gereicht
hätten, aber wegen Hamsterkäufe und dgl. Mangelware waren.
Knut
> 8Bananen9
Wo darf ich dieses Password nutzen? ;-)
>> Denn die gab es sehr wohl.
>> Offene Frage ist lediglich, ob die marktgerecht gereicht hätten. Da
>> kann ich mir vorstellen, dass die Antwort auch "ja" heißen könnte.
> Ich denke, Du meinst Preis = Angebot und Nachfrage .... Bei 10,- M pro Stück
> hätte das Mengenangebot vermutlich gereicht ....
Das ist der ökonomische Teil. Ihro Gnaden Ritter würde wohl
formulieren: "Mal bei Marx nachlesen, das".
Ich gehe aber einen Schritt weiter (und sehe mich durch die Mitposter
da auch bestätigt): Das hat _vermutlich_ gereicht. Ich kenne viele
Leute die sagen: Heute esse ich viel weniger Bananen als zur DDR-Zeit.
Jetzt will ich mal davon absehen, dass die Obstversorgung heute völlig
anders ist -auch in der Vielfalt- also das ist so also nicht ver-
gleichbar.
Wenn ich recht erinnere, dann geht es um die "Verteilverhältnisse" -
denn offensichtlich war von allem genug da [1]. Und wo es knapp war, da
hätte ein Swing (freier Preis) auch was bewirkt, klar.
Sagen wir's mal anders:
Ich kenne (91) einen Wessi (Politiker) der sich sehr intensiv ein-
gelebt hat. Der sagte mir: Na ihr seit schon ein komisches Völkchen
gewesen: "Jeder hat alles, aber keiner bekommt nichts." - Und weiter:
"Also die Nummer schaffe ich auch im Westen: Was glaubst Du denn was
passiert wenn ich den Leuten einrede, dass morgen der Zucker knapp
wird?" - und:
"Mach Dir nichts vor: Reserven kann sich keine Volkswirtschaft leisten -
es geht nur um Vertrauen."
[1] Ich rede jetzt nicht von PKW Golf, CD-Player et al.
In diesem Sinne,
Mt
Ach 'n Volvo und noch Westpakete. So laß ich mir die Zone bei
65 Mark Miete gefallen.
BGE
> gunter kᅵhne schrieb:
>
>> Eigentlich gabs die Dinger wᅵchentlich in fast jeder Konsumkaufhalle in
>> Dresden.
>
> Na das mit den wᅵchentlich nuᅵ ich stark bezweifeln. So oft legte doch
> nicht ein Bananendampfer an.
Du Kennst die Bananenabteilung des Dresdener Kᅵhlhauses.??
( Ich weiᅵ bis heute nicht warum da soviel Rumlag und es Drauᅵen kaum was
gab.)
>> Allerdings nur ca 2 Pappkisten.
>
> In den sonderversorgten Kaufhallen waren es auch mehr.
>
>> Daher Beschloss der Chef meiner Frau ( seineszeiches Leiter der
>> konsumkaufhalle in Prolis ) die paar Kilo unter der Belegschaft
>> aufzuteilen.
>
> Kein Wunder, wenn es keine im Handel gab.
>
>> (Im ᅵbrigen gabs ne ᅵhnliche Reglung fᅵr Goldenes Alu umwickeltes
>> Radeberger Bier.)
>> Zeitschiene 1984 bis 1988.
>
> Gerade in Dresden habe ich zu der Zeit ᅵfters welches bekommen.
>
> Knut
Natᅵrlich gabs ab und an Radi
Manchmal hatten die eben soviel das sie es Verkaufen mussten.
Selbst bei Bananen mussten an und ab paar ᅵber den Ladentisch damit sie
nicht schlecht werden.
Bei den Meisten lagen sie dann zu hause im Kᅵhlschrank und verfaulten.
Wen ich heute so sehe wie selten Bananen gekauft werden und ᅵberlege was es
fᅵr ein Gemaule gab wens hieᅵ nur 3 oder 4 Kilo Pro Nase.
g.k.
--
Wichtige Mail an bastler100atarcorde
> >> Offene Frage ist lediglich, ob die marktgerecht gereicht hätten. Da
> >> kann ich mir vorstellen, dass die Antwort auch "ja" heißen könnte.
> > Ich denke, Du meinst Preis = Angebot und Nachfrage .... Bei 10,- M pro Stück
> > hätte das Mengenangebot vermutlich gereicht ....
>
> Das ist der ökonomische Teil. Ihro Gnaden Ritter würde wohl
> formulieren: "Mal bei Marx nachlesen, das".
Pfff, is mir doch viel zu niedrig, das alles.
> "Mach Dir nichts vor: Reserven kann sich keine Volkswirtschaft leisten -
> es geht nur um Vertrauen."
Die DDR leistete sich aber welche - und nicht zu knapp, die sog.
Staatsreserven. Die für Aluminium war in Adlershof, neben Akademie und
Fernsehfunk. Das Alu wurde dann wegwohin verlagert und die Fläche zum
Abstellen der aus dem Westen importierten Autos genutzt - FR
> >>nicht ein Bananendampfer an.
>
> > Aber auch nicht nur einmal jährlich.
> > Ich würde mal "monatlich" in den Ring werfen.
>
> Das kommt in etwa hin.
>
> > Aber es gab halt welche. -
> > Denn das ging ja weiter (1970er/80er Jahre): Die Verkäuferin hat die
> > Bananen nicht alle nach Hause geschleppt. Sondern getauscht mit der
> > Verkäuferin des Nachbargeschäfts, der KFZ-Werkstadt ... was so anfiel.
>
> Die ihrerseits die wieder eingetauscht haben....
Da hätte man doch glatt eine frei konvertierbare Bananenwährung
einführen können.
FR
> Du Kennst die Bananenabteilung des Dresdener Kᅵhlhauses.??
Nein, aber in der Regel ging dort nur so viel raus, wie auch wieder
herein kam.
> ( Ich weiᅵ bis heute nicht warum da soviel Rumlag und es Drauᅵen kaum
> was gab.)
Fᅵr besondere Ereignisse? In unseren Verpflegungsbeutel zu irgendwelchen
FDJ-Groᅵveranstaltungen lag auch immer eine Banane drin.
> Natᅵrlich gabs ab und an Radi Manchmal hatten die eben soviel das sie
> es Verkaufen mussten. Selbst bei Bananen mussten an und ab paar ᅵber
> den Ladentisch damit sie nicht schlecht werden.
Also in meiner Kaufhalle gingen die immer ᅵber den Ladentisch. Es kann
aber sein, daᅵ nicht die volle Menge war.
> Bei den Meisten lagen sie dann zu hause im Kᅵhlschrank und
> verfaulten.
Zu DDR-Zeiten?
> Wen ich heute so sehe wie selten Bananen gekauft werden und ᅵberlege
> was es fᅵr ein Gemaule gab wens hieᅵ nur 3 oder 4 Kilo Pro Nase.
Eben!
Knut
> Da h�tte man doch glatt eine frei konvertierbare Bananenw�hrung
> einf�hren k�nnen.
Witzbold. Die W�hrung war ja nicht ewig haltbar.
Knut
Für die Affen im Zoo gabs auch welche.
>> Natürlich gabs ab und an Radi Manchmal hatten die eben soviel das sie
>> es Verkaufen mussten. Selbst bei Bananen mussten an und ab paar über
>> den Ladentisch damit sie nicht schlecht werden.
>
> Also in meiner Kaufhalle gingen die immer über den Ladentisch. Es kann
> aber sein, daß nicht die volle Menge war.
>
Ich hatte mal eine Freundin im Obst- und Gemüseladen. Die hatte
öfters ein paar Bananen für mich, obwohl im Laden keine verkauft
wurden.
Ronald.
--
Kein Lied ist uns zu laut, damit Dresden bleibt
zum zweiten Mal erbaut für unsre Kinder
Kein Lied ist uns zu laut, damit die Erde nie zerfällt
wie damals unsre Stadt zerfiel.
>> "Mach Dir nichts vor: Reserven kann sich keine Volkswirtschaft leisten -
>> es geht nur um Vertrauen."
> Die DDR leistete sich aber welche - und nicht zu knapp, die sog.
> Staatsreserven.
Das ist bekannt.
Wenn mich da aber jetzt nicht alles trügt, dann hätte "die DDR"
diese Staatsreserven eigentlich ganz gern dem Kreislauf zugeführt.
Wiewohl das dann die Art "Familiensilber einmalig verscherbeln"
geworden wäre - das mag dahin stehen.
Die Idee der Staatsreservelager kam vom ganz großen Bruder. Du
erinnerst: Lenin, die Weltrevolution.
Man muss halt auch mal was essen bei dem Zumarsch zum Atlantik
in der Etappe. Und neue Munition muss man auch nachfassen.
Mein jetziger Beitrag mag für den geneigten dafd-Leser verwirrend
klingen - aber an dieser Tatsache führt kein Weg vorbei.
Sofern der imperialistische Klassenfeind die DDR bis zum Ural
überrollt hätte - brauchte es gar keine Staatsreservelager:
Mit auch nur kleiner Logik kommt man darauf -
Die waren für den anderen (Atlantik) Fall gedacht.
Mt
Ja und? Welche Währung ist das schon?
BGE
> Sofern der imperialistische Klassenfeind die DDR bis zum Ural
> überrollt hätte - brauchte es gar keine Staatsreservelager:
> Mit auch nur kleiner Logik kommt man darauf -
> Die waren für den anderen (Atlantik) Fall gedacht.
Inwieweit unterschieden sich die damaligen Staatsreservelager auf dem Gebiet
der beiden deutschen Staaten? Frage ja nur ....
> "Martin Ebert" schrieb:
>
>> Sofern der imperialistische Klassenfeind die DDR bis zum Ural
>> überrollt hätte - brauchte es gar keine Staatsreservelager:
>> Mit auch nur kleiner Logik kommt man darauf -
>> Die waren für den anderen (Atlantik) Fall gedacht.
>
> Inwieweit unterschieden sich die damaligen Staatsreservelager auf dem
> Gebiet der beiden deutschen Staaten? Frage ja nur ....
>
> Veith
Ich , Vermute mal der Inhalt war unterschiedlich gewichtet.:)
>> Sofern der imperialistische Klassenfeind die DDR bis zum Ural
>> überrollt hätte - brauchte es gar keine Staatsreservelager:
>> Mit auch nur kleiner Logik kommt man darauf -
>> Die waren für den anderen (Atlantik) Fall gedacht.
> Inwieweit unterschieden sich die damaligen Staatsreservelager auf dem Gebiet
> der beiden deutschen Staaten? Frage ja nur ....
Die Schwierigkeit besteht darin, dass _hier_ die DDR das Thema ist.
Ich kann da nicht permanent andere Facetten mit darstellen. Zudem
würden das sehr lange Artikel.
Es ist ohne Frage, dass _beide_ Seiten einen denkbaren Krieg _gewinnen_
wollten. Zu diesem Zwecke hatten sie Planer und Militärs.
Aber ich nehme an, dass dieses in der Abteilung "Allgemeinbildung"
zu finden sein dürfte.
Mt
> > Da hätte man doch glatt eine frei konvertierbare Bananenwährung
> > einführen können.
>
> Witzbold. Die Währung war ja nicht ewig haltbar.
Typisch Ingenieur, völlig phantasielos. Man hätte doch Bananen von
Plaste oder, wegen meiner, auch von Elaste aus Schkopau einführen
können (die hätte der DDR-Bürger an der Hüfte tragen können [dann
hätte getragen die modische Welt, was DDRschen gefällt]), natürlich
mit von Schalck besorgter Golddeckung.
Kinners, nich immer so einfallslos, bringt uns mal mehr Kreatiwnost in
die Bude!
Ein Freund der Jugend
> Man hätte doch Bananen von Plaste oder, wegen meiner, auch von Elaste
> aus Schkopau einführen können
Gab es die denn etwa nicht? Ich erinnere mich an eine Obstschale bei
einer Großtante, in der solcherart Obst lagerte - oder sollte das etwa
auch aus einem Westpaket gewesen sein?
Qno
--
»Der Urknall ist kein ruhestörender Lärm.«
(Artikel 1 Abs. 3 des Galaktischen Grundgesetzes)
http://www.urania-dresden.de/terrasse/ggg.htm
> "Also die Nummer schaffe ich auch im Westen: Was glaubst Du denn was
> passiert wenn ich den Leuten einrede, dass morgen der Zucker knapp
> wird?"
Google News "nashville gas crisis"
--
The only way they could possibly make their software less pleasant to
install and use would be if, whenever I double-clicked the application,
bees flew out of my Mac's USB port and stung me in the eyes.
Deine halbblinde Wut geht an die falsche Adresse.
Den Volvo hat mir niemand geschenkt, ganz im Gegenteil.
Er war meine Reaktion auf den Mangel an _Beziehungen_ , also das, was
ein Leben in der DDR erträglich machte.
Ich hatte keine "Beziehungen".
Kein "Was hast Du zum Eintauschen?"
Es war mir peinlich, wenn die Kollegen im Fliesenwerk Boizenburg ihre
Betriebsfestgage gegen Fliesen tauschten, und in Plauen ging es dann,
mit anderen Dingen, weiter.
Ich habe den ganzen Geldkram treu und brav wieder an den Arbeiter- und
Bauernstaat zurückgezahlt.
Ohne wenn und aber.
Und deshalb kann ich heute mit Klarnamen schreiben, und vor allem muß
ich mich nicht irgendwelchen Spinnern beugen.
UG
Ich ärgere mich schon lange nicht mehr.
Die Große macht nächstes Jahr ihr Abi, die beiden Kleineren sind
ebenfalls auf dem besten Wege dahin, mein Haus ist bezahlt, mein Dieselmotorrad
tuckert. Was will man mehr. Ich arbeite in einer neuen Abteilung in der
es mir sehr gefällt und die Arbeit interessant ist, Es läuft zur Zeit alles
bestens. Noch 10 Jahre und dann ist alles gut.
> Den Volvo hat mir niemand geschenkt, ganz im Gegenteil.
> Er war meine Reaktion auf den Mangel an _Beziehungen_ , also das, was
> ein Leben in der DDR erträglich machte.
> Ich hatte keine "Beziehungen".
> Kein "Was hast Du zum Eintauschen?"
Und ich auch nicht und nun? Ich hatte nicht mal Westverwandte.
Was für ein Glück möchte ich heute sagen. Mir das Geseire anhören müssen
in der Position des nichtwestgeldhabenden Ossis - unerträglich.
Deshalb wollten die mich ja auch unbedingt zur Grenze haben.
Aber ich wollte nicht und ich war nicht an der Grenze.
> Es war mir peinlich, wenn die Kollegen im Fliesenwerk Boizenburg ihre
> Betriebsfestgage gegen Fliesen tauschten, und in Plauen ging es dann,
> mit anderen Dingen, weiter.
> Ich habe den ganzen Geldkram treu und brav wieder an den Arbeiter- und
> Bauernstaat zurückgezahlt.
> Ohne wenn und aber.
Du bist eben ein ganz lieber, mein liebes Ulfilein.
> Und deshalb kann ich heute mit Klarnamen schreiben, und vor allem muß
> ich mich nicht irgendwelchen Spinnern beugen.
Du schreibst also mit Klarnamen?
Hast Du eine Website, damit ich das bei Denic mal überprüfen kann?
Gruß
BGE
>
> UG
>
>
>
Ich werde niemals eine Website haben.
Ich verdiene mein Geld mit Audio-Restauration, und habe Aufträge bis ans
Ende meiner Tage.
Ich habe den ganzen Tag Kopfhörer auf, und sehe eigentlich auch sonst
aus, wie der Herr Mühe in der Werbung von "Das Leben der Anderen"
Ich stehe ganz normal im Telefonbuch.
Ich gehe sogar ans Telefon, wenn der Anrufer seine Telefonnummer
anzeigen läßt.
UG
Besser hätte man "Rüstiger älterer Herr, wohlhabend und musikalisch,
sucht ...." nicht verpacken können.
SCNR, Jens
Man muß nun nicht mal mehr beweisen, daß man nicht bei der Stasi war,
sondern auch, daß man überhaupt in der DDR existiert hat.
Und heute noch lebt.
UG
> Man muß nun nicht mal mehr beweisen, daß man nicht bei der Stasi
> war, sondern auch, daß man überhaupt in der DDR existiert hat. Und
> heute noch lebt.
OT: Ich hab da einen Verwandten allerersten Grades, der hatte
zeitlebens Mühe vor allem mit letzterem. Seine Geburtsurkunde war 1945
während eines Bombenangriffs verbrannt. Interessanterweise hat es die
DDR offenbar nicht fertiggebracht, eine neue Urkunde auszustellen. Die
BRD allerdings bescheinigte 1996 (?) im Zusammenhang mit der
Ausstellung eines Reisepasses urkundlich, ja, er müsse tatsächlich
geboren worden sein. Der Zustand putzmunterer Lebendigkeit ließ sich
offenkundig nicht länger leugnen ...
T.M.
--
Ihr wißt wenig vom Lauf der Welt. (Don Quixote de la Mancha)
und sehe eigentlich auch sonst
> aus, wie der Herr Mühe
ßt.
>
> UG
>
>
Ein Wahnsinnspaar: Herr Mühe und Frau Furtwängler.... :-)
Gruß
A.